1L’étendue de la charge hypothécaire se détermine, pour tous les gages immobiliers, conformément à la loi nouvelle.
2Toutefois, lorsque certains objets ont été par convention spéciale valablement affectés de gage avec l’immeuble grevé, cette affectation n’est pas modifiée par la loi nouvelle, même si lesdits objets ne pouvaient être engagés dans ces conditions à teneur du code civil.
13 commentaries
Im Zusammenhang mit Familienzulagen ist der durch Art. 25 Abs. 1 ZGB entstehende «abgeleitete» Wohnsitz des Kindes nicht heranzuziehen, um ohne weitere Voraussetzungen einen Anspruch für im Ausland lebende Kinder zu begründen. Für solche Fälle sieht die Praxis vor, dass Zulagen nur ausgerichtet werden, wenn mit dem betreffenden Staat zwischenstaatliche Vereinbarungen dies vorsehen.
“Zur Frage, auf welche Bestimmung des ZGB sich der Verweis von Art. 1 Abs. 1 i.V.m. Art. 4 Abs. 3 FamZG i.V.m. Art. 7 Abs. 1 FamZV i.V.m. Art. 13 Abs. 1 ATSG bezieht, hat das angerufene Gericht mit VGE FZ 200 2012 1052 E. 2 (bestätigt mit VGE FZ 200 2023 297 E. 3.5), erkannt, mit Blick auf die Bedeutung von Art. 4 Abs. 3 FamZG i.V.m. Art. 7 Abs. 1 FamZV, wonach für Kinder mit Wohnsitz im Ausland Familienzulagen nur ausgerichtet werden sollen, wenn zwischenstaatliche Vereinbarungen dies vorschreiben, könne sich die Verweisung in Art. 13 Abs. 1 ATSG einzig auf den Begriff des selbstständigen Wohnsitzes gemäss Art. 23 Abs. 1 erster Satzteil ZGB beziehen. Der Verweis umfasse im Anwendungsbereich von Art. 4 Abs. 3 FamZG i.V.m. Art. 7 Abs. 1 FamZV jedoch nicht Art. 25 Abs. 1 ZGB, wonach (namentlich) als Wohnsitz des Kindes unter elterlicher Sorge derjenige der Eltern gelte. Denn lebten diese in der Schweiz, bestünde aufgrund des nach Art. 25 Abs. 1 ZGB sog. abgeleiteten Wohnsitzes der Kinder ohne weiteres ein Zulagenanspruch. Dies würde jedoch – wie Ueli Kieser und Marco Reichmuth zu Recht festhielten (Kieser/Reichmuth, a.a.O., Art. 4 N. 63) – den Absichten des Gesetzgebers widersprechen, der den Zulagenanspruch auch in solchen Fällen habe einschränken wollen: Es wurde – wie sich aus den Materialien ergibt – nämlich vielfach als stossend empfunden, dass ausländischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ohne Unterschiede Kinder- und teilweise auch Ausbildungszulagen für im Ausland wohnende Kinder ausgerichtet wurden. In Entwicklungsländern könnten die schweizerischen Familienzulagen einem Monatslohn entsprechen; sie erhielten dadurch eine völlig andere Bedeutung. Für im Ausland lebende Kinder sollten Zulagen deshalb nur noch ausgerichtet werden, soweit mit dem entsprechenden Staat ein Abkommen über die soziale Sicherheit, in dem auch die Höhe der Zulagen vereinbart werden kann, besteht (Bericht der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrats vom 20.”
Während einer Schutzmassnahme gilt nach Art. 25 Abs. 2 ZGB der Wohnsitz des Kindes am Sitz der Kindesschutzbehörde. Dies kann Auswirkungen auf Verfahrensfristen und versicherungsrechtliche Fragen (z. B. AVS/AHV) haben.
“_______ è stato domiciliato, come detto, dal 1° settembre 2015 a F._______, poi dal 26 dicembre 2016 a Lugano e, infine, dal 1° agosto 2017 a G._______ (cfr. doc. CSC JOA 146, 148, 178). La CSC non ha inoltre considerato che, per legge, durante il periodo in cui erano in vigore le misure di protezione dei minori, il domicilio della ricorrente era nella sede dell'autorità di protezione dei minori, ossia a F._______ (cfr. consid. 6.4.4). In simili condizioni i presupposti del domicilio in Svizzera di 5 anni sono pertanto adempiuti. Anche da questo punto di vista la decisione risulta palesemente errata. 10.4 In definitiva, sussistono a mente di questo Tribunale sufficienti elementi per ritenere manifestamente erronea la decisione iniziale del 15 dicembre 2020 con cui è stata respinta la domanda di affiliazione all'AVS facoltativa di A._______. Tale decisione si fonda infatti su di uno stato di fatto accertato in maniera incompleta, in violazione del principio inquisitorio (art. 43 cpv. 1 LPGA) e viola altresì il diritto federale (art. 25 CC). Oltre alle considerazioni evocate sopra, occorre rilevare che, sin dal principio, l'istruttoria del caso in parola è stata condotta da parte della CSC in modo alquanto sbrigativo, superficiale e confuso, con particolare riferimento alle indicazioni contradditorie fornite al padre dell'interessata (cfr. email del 14 marzo 2022 [doc. CSC 22 p. 1] e scritto del 13 aprile 2022 con il certificato di assicurazione all'AVS [allegato al doc. TAF 1]). La prima condizione per procedere a una riconsiderazione, ossia la presenza di un errore manifesto risulta quindi adempiuta. Nulla osta neppure sotto il profilo della seconda condizione, siccome non vi è alcun dubbio quanto all'importanza che riveste la rettifica della decisione iniziale, considerato che da questa dipende l'affiliazione o meno all'assicurazione facoltativa e alla conseguente possibilità di accedere in futuro alle prestazioni dell'AVS. 11. 11.1 È pertanto a torto che la CSC ha respinto con la decisione su opposizione del 15 novembre 2022 (doc.”
Bei dauerhafter Fremdplatzierung bestimmt sich der Unterstützungswohnsitz des Kindes nicht nach dem zivilrechtlichen Wohnsitz i.S.v. Art. 25 ZGB, sondern nach Art. 7 Abs. 3 lit. c ZUG.
“Die örtliche Zuständigkeit der KESB Y.__ begründete sich daher mit dem Aufenthaltsort von A.__ (im Sinn von Art. 315 Abs. 2 ZGB) in Y.__; der nicht weiter begründete Vermerk im Rubrum des Beschlusses vom 4. Juni 2018 betreffend den zivilrechtlichen Wohnsitz von A.__ (vgl. Darlegungen des Beschwerdeführers in act. G 10 S. 2 unten) vermag hieran nichts zu ändern. Die Dauerhaftigkeit einer Fremdplatzierung kann nach der Rechtsprechung bereits ab dem superprovisorisch verfügten Entzug des Aufenthaltsbestimmungsrechts der Eltern und der vorsorglichen Fremdplatzierung des Kindes bejaht werden, wenn keine weiteren Abklärungen notwendig waren (BGer 8C_18/2023 vom 5. Oktober 2023 E. 7.2 m.H.). Nach der Rechtsprechung bestimmt sich der Unterstützungswohnsitz eines dauernd fremdplatzierten Kindes nach Art. 7 Abs. 3 lit. c ZUG und nicht nach dem infolge Verweises in Art. 4 lit. d der interkantonalen Vereinbarung für soziale Einrichtungen (IVSE; SR 380.311.1) als interkantonales Recht geltenden zivilrechtlichen Wohnsitz gemäss Art. 25 ZGB (BGE 143 V 451 E. 9.4). Der von B.__ abgeleitete Unterstützungswohnsitz A.__s (Art. 7 Abs. 2 ZUG) befand sich bei ihrer Geburt am 21. Mai 2018 und auch in der Folgezeit in Z.__. Erst ab dem Zeitpunkt des Entzugs des Aufenthaltsbestimmungsrechts sowie der Platzierung A.__s bei ihrer Grossmutter per 4. Juni 2018 bestand der von der Mutter abgeleitete Unterstützungswohnsitz im Sinn von Art. 7 Abs. 2 ZUG nicht mehr, sondern ein eigener Unterstützungswohnsitz im Sinn von Art. 7 Abs. 3 lit. c ZUG (vgl. dazu vorstehende E. 2.3) am letzten Unterstützungswohnsitz, d.h. in Z.__. Dies steht im Einklang mit dem Auszug aus dem Melderegister des Kantons St. Gallen (act. G 8/14). Unbestritten und belegt (act. G 3/1, 3/4 und 3/6) ist sodann, dass am 4. Juni 2018 aufgrund der gesundheitlichen und sozialen Situation von B.__ von einer längerfristigen Fremdplatzierung A.__s auszugehen war (vgl. auch die in E. 2.5.1 geschilderten Gegebenheiten). Weitere Gründe dafür, die vorinstanzliche Bestätigung eines Unterstützungswohnsitzes A.”
Bei geteilter Obsorge ist der Wohnsitz des Kindes nicht nur nach einer rein formalen Zeitaufteilung zu bestimmen. Art. 25 ZGB richtet sich nach der faktischen, hinreichend stabilen Obhut; bei im Grundsatz gleichwertiger Aufenthaltsdauer sind ergänzende Kriterien massgeblich (z. B. Schule, Betreuung, Teilnahme an sozialen oder Freizeitaktivitäten, Nähe zu weiteren Bezugspersonen), sodass der Wohnsitz dort anzunehmen ist, wo die stärksten Bindungen bestehen.
“2.3; arrêt du Tribunal fédéral 5A_987/2021 du 12 avril 2022 consid. 3.1.2 et les arrêts cités). En matière d'attribution des droits parentaux, le bien de l'enfant constitue la règle fondamentale (ATF 143 I 21 consid. 5.5.3), les intérêts des parents devant être relégués au second plan (ATF 142 III 617 consid. 3.2.3 et les références). 2.1.2 La règlementation de la garde est également pertinente pour le domicile de l'enfant (art. 25 al. 1 CC; cf. art. 298 et 301a CC). Si, en cas de garde alternée, les parents ne s'entendent pas sur le lieu de résidence de l'enfant et, partant, sur son domicile, il appartient au juge de le déterminer (COTTIER, in CR CC I, 2ème éd. 2024, n. 13 ad art. 298 CC et les références citées). L'attribution du domicile est notamment importante en droit public, par exemple pour la scolarisation de l'enfant ou pour le droit de participer à des activités organisées par la collectivité publique (MEIER/STETTLER, Droit de la filiation, 6ème éd. 2019, p. 718). Selon l'art. 25 CC, l'enfant sous autorité parentale partage le domicile de ses père et mère ou, en l'absence de domicile commun de ceux-ci, le domicile de celui de ses parents qui détient la garde; subsidiairement, son domicile est déterminé par le lieu de sa résidence. Le domicile de l'enfant sous autorité parentale se détermine en effet en fonction d'une "cascade de critères". Ainsi, lorsque les parents ont un domicile commun, l'enfant aura le même domicile, même s'il ne vit pas physiquement avec eux ou si l'autorité parentale n'est exercée que par l'un des parents. En l'absence de domicile commun des parents, l'enfant partagera le domicile de celui des parents qui détient la garde de fait. L'interprétation de cette notion doit nécessairement tenir compte du but de l'institution du domicile, qui est de rattacher une personne à un lieu de manière relativement stable. Par conséquent, la garde "de fait" doit présenter une certaine stabilité, un changement de domicile au gré des séjours occasionnels n'étant pas praticable.”
“Il s'ensuit que l'appel du mari doit être admis sur cette question et qu'une garde alternée doit être instaurée sur C.________, avec effet au 1er janvier 2025. A défaut d'entente, celle-ci sera chez sa mère du dimanche à 18.00 heures au mercredi à 18.00 heures et chez son père du mercredi à 18.00 heures au vendredi à 18.00 heures, ainsi que chez chaque parent un week-end sur deux, du vendredi à 18.00 heures au dimanche à 18.00 heures, durant la moitié des vacances scolaires et, en alternance, pour la moitié des fêtes catholiques et musulmanes, comme décidé en première instance sans que cela ne soit remis en cause en appel. Il appartiendra aux parents de trouver un modus vivendi afin que, lorsque l'enfant se trouve chez le père ou la mère, l'autre parent puisse avoir quelques contacts téléphoniques avec C.________, comme c'est déjà le cas actuellement. Il ne semble cependant pas adéquat de prévoir ces contacts de manière fixe, les parents étant invités à faire preuve de bon sens, dans l'intérêt de leur fille. 3.5. S'agissant du lieu de domicile de l'enfant, l’art. 25 CC prévoit que l'enfant sous autorité parentale partage le domicile de ses père et mère ou, en l'absence de domicile commun des père et mère, le domicile de celui de ses parents qui détient la garde ; subsidiairement, son domicile est déterminé par le lieu de sa résidence. Ce critère de rattachement suffit lorsque l'enfant vit avec ses deux parents, tous deux titulaires de l'autorité parentale et domiciliés au même lieu. Le domicile légal de l'enfant se greffe sur celui du parent détenteur de la garde, lorsque le juge matrimonial ou l'autorité de protection n'a statué qu'à ce propos, sans remettre en cause le principe de l'autorité parentale conjointe. En l'absence de réglementation expresse, le domicile de l'enfant sera au domicile du parent qui, dans les faits, le prend en charge majoritairement. En cas de garde alternée, la présence aux domiciles respectifs des deux parents sera en principe d'une durée et d'une intensité comparables ; il faudra dès lors tenir compte d'autres facteurs pour apprécier l'étroitesse des liens avec un lieu donné et faire pencher la balance : lieu de scolarisation et d'accueil pré- et postscolaire ou lieu de prise en charge si l'enfant n'est pas encore scolarisé ; participation à la vie sociale, notamment fréquentations d'activités sportives ou artistiques ; présence d'autres personnes de référence pour l'enfant, comme des grands-parents ou des frères et sœurs (arrêt TF 5A_257/2023 et 5A_278/2023 du 4 décembre 2023 consid.”
“Par conséquent, la garde « de fait » doit présenter une certaine stabilité, un changement de domicile au gré des séjours occasionnels n'étant pas praticable. Dans l'hypothèse où les parents conviendraient d'une garde alternée, la référence à ce critère ne permettra pas de déterminer un domicile unique ; il conviendra dès lors de déterminer, à l'aide de critères objectifs, quel sera le domicile de l'enfant. En présence d'une garde alternée de durée égale, le recours à des critères supplémentaires - tels que le lieu de scolarisation et d'accueil pré- et postscolaire, ou le lieu de prise en charge si l'enfant n'est pas encore scolarisé, la participation à la vie sociale, notamment la fréquentation d'activités sportives et artistiques, la présence d'autres personnes de référence, etc. - se révèle alors indispensable. Le domicile se trouvera ainsi au lieu de résidence avec lequel les liens sont les plus étroits (ATF 144 V 299 consid. 5.3 concernant un litige sur les allocations familiales ; arrêt 5A_210/2021 du 7 septembre 2021 consid. 4.2 ; EIGENMANN, in Commentaire romand, Code civil I, 2ème éd. 2023, n. 5b ss ad art. 25 CC et les références ; MEIER / STETTLER, Droit de la filiation, 6ème éd. 2019, p. 718, n. 1093 et les références ; arrêt du Tribunal fédéral 5A_257/2023 du 4 décembre 2023, consid. 4.2). 4.3 Par résidence habituelle au sens de l'art. 13 al. 2 LPGA, il convient de comprendre la résidence effective en Suisse (« der tatsächliche Aufenthalt ») et la volonté de conserver cette résidence ; le centre de toutes les relations de l'intéressé doit en outre se situer en Suisse (ATF 119 V 111 consid. 7b p. 117 et la référence). La notion de résidence doit être comprise dans un sens objectif, de sorte que la condition de la résidence effective en Suisse n'est en principe plus remplie à la suite d'un départ à l'étranger. En cas de séjour temporaire à l'étranger sans volonté de quitter définitivement la Suisse, le principe de la résidence tolère deux exceptions. La première concerne les séjours de courte durée à l'étranger, lorsqu’ils ne dépassent pas le cadre de ce qui est généralement admis et qu'ils reposent sur des raisons valables (visite, vacances, affaires, cure, formation) ; leur durée ne saurait dépasser une année, étant précisé qu'une telle durée ne peut se justifier que dans des circonstances très particulières.”
Bei Neugeborenen ist der Wohnsitz nach Art. 25 ZGB am Wohnsitz der Eltern; daraus folgt, dass allfällige anspruchsbegründende Voraussetzungen, die vom Wohnsitz abhängig sind, mit der Geburt eintreten.
“1), Grundlage zur Beurteilung des Wohnsitzes sei grundsätzlich das Gesetz. Der Wortlaut des Gesetzes entspreche aber nicht den Ausführungen der Beschwerdegegnerin. In Art. 42 Abs. 1 IVG stehe «mit Wohnsitz und gewöhnlichem Aufenthalt in der Schweiz» also nichts von tatsächlichem Aufenthalt, wie die Beschwerdegegnerin schreibe. Gemäss Art. 13 ATSG bestimme sich der Wohnsitz nach den Art. 23 bis 26 des Schweizerischen Zivilgesetzbuchs (ZGB). Der Wohnsitz und der gewöhnliche Aufenthaltsort seien seines Erachtens identisch, speziell in diesem Fall mit einem Neugeborenen. Wo soll denn der Wohnsitz von eben zur Welt gekommen Kindern sonst sein, wenn nicht am Wohnsitz der Eltern. Das sehe auch der Gesetzgeber so. Grundlage zur Bestimmung des Wohnsitzes sei Art. 23 ZGB, gemäss welchem der Wohnsitz einer Person sich an dem Orte befinde, wo sie sich mit der Absicht dauernden Verbleibens aufhalte. Weiter führe das Gesetz unzweideutig aus, dass die Unterbringung einer Person in einer Pflegeeinrichtung keinen Wohnsitz definiere. Für Kinder gelte zusätzlich Art. 25 ZGB, gemäss welchem als Wohnsitz des Kindes unter elterlicher Sorge der Wohnsitz der Eltern gelte. Der Wohnsitz des Beschwerdeführers sei somit am Wohnsitz seiner Eltern in B.___. Der Leistungsanspruch beginne entsprechend mit der Geburt.”
In der Praxis wird der gesetzliche Wohnsitz des Kindes nach Art. 25 Abs. 1 ZGB häufig dem Elternteil zugewiesen, der die überwiegende tatsächliche Betreuung übernimmt und die wesentlichen Kosten trägt; dies zeigen die zitierten Entscheide.
“1 Le Tribunal a fixé le domicile des enfants chez la mère, au motif qu'aucune raison ne justifiait un changement et que cela permettait la stabilité des enfants au niveau de leur scolarité, en évitant un potentiel changement d'école. 3.2 Le père fait valoir qu'il s'acquitte depuis toujours de l'entier des charges des enfants et gère leurs questions administratives, et que rien ne permet de retenir que le changement officiel du domicile des enfants risquerait d'engendrer un changement d'école, les domiciles des parents se trouvant à 600 mètres de distance. La mère considère, quant à elle, que les factures lui sont actuellement adressées, qu'elle assure le suivi auprès de l'école, ainsi que les inscriptions au restaurant scolaire et au parascolaire, de sorte que le maintien du statu quo s'impose pour des raisons de stabilité. 3.3 L’enfant sous autorité parentale conjointe partage le domicile de ses père et mère ou, en l’absence de domicile commun des père et mère, le domicile de celui des parents qui détient la garde; subsidiairement, son domicile est déterminé par le lieu de résidence (art. 25 al. 1 CC). Depuis l'entrée en vigueur du nouveau droit, la notion de garde correspond à la garde de fait. Se pose, par conséquent, la question de savoir ce qu’il en est, une fois les parents séparés, lorsque la garde n’a été attribuée à aucun d’entre eux et que seule la participation à la prise en charge a été réglée. Si le modèle de prise en charge est asymétrique, l’enfant partagera son domicile, pour des raisons pratiques, avec le parent qui assume la part prépondérante de la prise en charge. En revanche, lorsque le modèle de prise en charge est symétrique (participation identique de l’un et de l’autre parent), il est possible d’opter pour le domicile du père ou de la mère. Il appartient alors aux parents ou à l’autorité qui a fixé le modèle de prise en charge d’en décider (Spira, L'avocat face à l'autorité parentale conjointe, in Revue de l'avocat 2015, p. 156 et 158). Dans l'hypothèse où les parents conviennent d'une garde alternée, la référence au critère de la garde "de fait" ne permet pas de déterminer un domicile unique; il convient dès lors de déterminer, à l'aide de critères objectifs, quel sera le domicile de l'enfant.”
“Il n'est ainsi pas démontré que le passage de la nuit du mardi au mercredi chez leur père aurait pour conséquence de les déstabiliser au point de porter atteinte à leur bien-être. A cet égard, il sera relevé qu'il est important que cette nuitée supplémentaire leur soit présentée comme un évènement positif, les enfants étant sensibles à l'état émotionnel de leurs parents. Il s'ensuit que le droit de visite de l'appelant s'exercera, en alternance, la première semaine du lundi au début de l'école au mercredi matin au retour à l'école et, la seconde semaine, du vendredi à la sortie de l'école au mercredi matin au retour à l'école. Les vacances scolaires seront partagées selon les modalités arrêtées par le premier juge et non contestées par les parties. Un tel droit de visite équivalant à une prise en charge des enfants de l'ordre de 47.6% (160 heures sur deux semaines), il convient, conformément à la jurisprudence, d'instaurer une garde alternée. Le chiffre 7 du dispositif du jugement entrepris sera annulé et modifié dans ce sens. Compte tenu de la garde alternée instaurée, il convient de désigner le domicile légal des enfants. 7. 7.1 Selon l'art. 25 al. 1 CC, l'enfant sous autorité parentale partage le domicile de ses père et mère ou, en l'absence de domicile commun de ceux-ci, le domicile de celui de ses parents qui détient la garde; subsidiairement, son domicile est déterminé par son lieu de résidence. En cas de garde alternée, le domicile se trouve au lieu de résidence avec lequel les liens sont les plus étroits (ATF 144 V 299 consid. 5.3). 7.2 En l'espèce, les parents étant domiciliés dans la même commune, la domiciliation des enfants chez l'un ou l'autre n'aura aucune incidence sur leur lieu de scolarisation, leur vie sociale ou leurs activités extrascolaires. Toutefois, dès lors que la mère des enfants assume la prise en charge de celles-ci dans une proportion supérieure à celle de l'appelant, qu'elle perçoit les allocations familiales et qu'elle s'acquitte - et continuera à s'acquitter (cf. consid. 8.9) - de l'essentiel des factures relatives aux mineures, le domicile légal des enfants sera fixé chez elle. 8. Les parties remettent en cause les contributions à l'entretien des enfants fixées par le premier juge.”
Unter dem bis Ende 1987 geltenden Eherecht war der Wohnsitz der verheirateten Frau grundsätzlich dem des Ehemannes untergeordnet; ein eigener Wohnsitz war nach Art. 25 Abs. 2 ZGB (in der damaligen Fassung) nur möglich, wenn sie zum Getrenntleben berechtigt war.
“Unter der Herrschaft des bis Ende 1987 geltenden Eherechts befand sich der zivilrechtliche Wohnsitz einer verheirateten Frau an jenem des Ehemannes (so genannter abgeleiteter Wohnsitz, Art. 25 Abs. 1 ZGB [in der bis Ende 1987 gültig gewesenen Fassung]). Ein selbständiger Wohnsitz der Ehefrau war gemäss Art. 25 Abs. 2 ZGB nur dann möglich, wenn die Ehefrau zum Getrenntleben berechtigt war. Die Berechtigung zum Getrenntleben und damit zur Begründung eines selbständigen Wohnsitzes setzte gemäss Art. 170 Abs. 1 ZGB (in der bis Ende 1987 gültig gewesenen Fassung) voraus, dass das Zusammenleben ihre Gesundheit, ihren guten Ruf oder ihr wirtschaftliches Auskommen gefährdete (vgl. Urteil H 287/01 E. 3.1.2). Im vorliegenden Fall gibt es keinerlei Anhaltspunkte dafür, dass eine dieser Voraussetzungen im massgeblichen Zeitraum zwischen Januar 1983 und März 1985 erfüllt gewesen wäre. Daraus folgt, dass sich der Wohnsitz der Beschwerdeführerin im Sinne von Art. 1 Abs. 1 Bst. a AHVG (in der bis Ende 1996 gültig gewesenen Fassung) ab Heirat am (...) 1982 (SAK-act. 19 Seite 22) an jenem ihres Ehemannes befand.”
Die Behörde darf den Wohnsitz des Kindes nicht entgegen den tatsächlichen Verhältnissen fingieren oder verlagern. Für die Beurteilung von Anspruchs- und Versicherungsfragen (z. B. LAI/AHV) ist auf den nach Art. 25 ZGB massgebenden tatsächlichen Wohnsitz/Aufenthalt abzustellen.
“36 BV genügt, Folgendes festgehalten werden: Zwar trifft es zu, dass die Niederlassungsfreiheit Schweizer Staatsangehörige nicht dazu berechtigt, einen beliebigen Ort der Niederlassung oder des Aufenthalts zu bezeichnen, ohne dass die jeweils dafür erforderlichen tatsächlichen Voraussetzungen gegeben sind. Dies kann indes umgekehrt die schweizerischen Behörden nicht ohne Weiteres dazu berechtigen, einen Ort als Niederlassung oder Aufenthalt zu definieren oder erfassen, ohne dass dort die jeweils dafür erforderlichen tatsächlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Vielmehr ergibt sich aus der Niederlassungsfreiheit, dass grundsätzlich derjenige Ort, der von der Person als Niederlassung (oder Aufenthalt) gewählt worden ist und wo die tatsächlichen Voraussetzungen der Niederlassung (oder des Aufenthalts) erfüllt sind, als Niederlassung (oder Aufenthalt) zu qualifizieren ist. In diesem Sinn hatte sich die Behörde am Aufenthaltsort – im innerstaatlichen Verhältnis – mit dem Ausweis über die Hinterlegung eines Heimatscheins am Ort des polizeilichen Hauptdomizils zu begnügen (BGE 90 I 27; 110 Ia 67 E. 3a). Von den tatsächlichen Umständen abweichende Qualifikationen schränken die Niederlassungsfreiheit ein und bedürfen daher einer gesetzlichen Grundlage (vgl. z. B. Art. 25 ZGB, Art. 26 ZGB; Egli, Art. 24 BV N. 31 f.; Rudin, Art. 24 BV N. 30). Eine solche Abweichung und somit eine Einschränkung des Selbstbestimmungsrechts in Bezug auf die Niederlassung (vgl. E. 4.3.1) stellt auch § 5 MERV dar, der die Niederlassung am Aufenthaltsort fingiert, ohne dass die Voraussetzungen für eine Niederlassung geprüft werden (und erfüllt sein müssten). Eine solche Einschränkung der Niederlassungsfreiheit bedürfte nach Art. 36 Abs. 1 BV einer genügenden gesetzlichen Grundlage. § 5 MERV erfüllt diese Voraussetzung offensichtlich nicht. Selbst wenn eine solche kantonale Norm auf Gesetzesstufe existierte, stellte sich die Frage, ob diese Fiktion, welche schweizerische Staatsangehörige verpflichtet, an einem anderen Ort (am Aufenthaltsort) ihre Niederlassung anzumelden, nicht im Widerspruch zu Art. 3 lit. b und lit. c RHG stünde und dem Sinn und Zweck des RHG zuwiderliefe (vgl. E. 3.1 sowie nachfolgend E. 4.4). 4.4 Verletzung von übergeordnetem Bundesgesetzesrecht (Art. 3 RHG) 4.”
“Le recours n’est toutefois pas devenu sans objet pour autant, la question litigieuse étant de savoir si le droit à une rente d’invalidité doit être de toute manière refusé, faute, d’une part, d’une durée de cotisation suffisante du recourant et, d’autre part, de la réalisation par celui-ci des conditions d’octroi de mesures de réadaptation en faveur de ressortissants étrangers âgés de moins de 20 ans. 4. 4.1 Selon l’art. 1b LAI, sont assurées conformément à la présente loi les personnes qui sont assurées à titre obligatoire ou à titre facultatif en vertu des art. 1a et 2 de la loi fédérale sur l’assurance-vieillesse et survivants du 20 décembre 1946 (LAVS - RS 831.10). À teneur de l’art. 13 LPGA, le domicile d’une personne est déterminé selon les art. 23 à 26 du Code civil suisse du 10 décembre 1907 (CC - RS 210 ; al. 1). Une personne est réputée avoir sa résidence habituelle au lieu où elle séjourne un certain temps même si la durée de ce séjour est d’emblée limitée (al. 2). En vertu de l’art. 25 CC, l’enfant sous autorité parentale partage le domicile de ses père et mère ou, en l’absence de domicile commun des père et mère, le domicile de celui de ses parents qui détient la garde ; subsidiairement, son domicile est déterminé par son lieu de résidence (al. 1). Le domicile de l’enfant sous tutelle est au siège de l’autorité de protection de l’enfant (al. 2). 4.2 En vertu de l’art. 6 al. 2 LAI, les étrangers ont droit aux prestations de l’assurance-invalidité, sous réserve de l’art. 9 al. 3, aussi longtemps qu’ils conservent leur domicile et leur résidence habituelle (art. 13 LPGA) en Suisse, mais seulement s’ils comptent, lors de la survenance de l’invalidité, au moins une année entière de cotisations ou dix ans de résidence ininterrompue en Suisse. 4.3 L’art. 6 al. 2 LAI constitue une règle de droit interne qui s’applique sous réserve des dispositions de l’accord sur la libre circulation des personnes (accord du 21 juin 1999 entre la Confédération suisse d'une part, et la Communauté européenne et ses États membres, d'autre part, sur la libre circulation des personnes - ALCP - RS 0.”
Nach der bis Ende 1987 geltenden Fassung von Art. 25 Abs. 2 ZGB befand sich der zivilrechtliche Wohnsitz der verheirateten Frau grundsätzlich am Wohnsitz des Ehemannes; ein selbständiger Wohnsitz der Ehefrau war nur möglich, wenn sie zum Getrenntleben berechtigt war.
“Unter der Herrschaft des bis Ende 1987 geltenden Eherechts befand sich der zivilrechtliche Wohnsitz einer verheirateten Frau an jenem des Ehemannes (so genannter abgeleiteter Wohnsitz, Art. 25 Abs. 1 ZGB [in der bis Ende 1987 gültig gewesenen Fassung]). Ein selbständiger Wohnsitz der Ehefrau war gemäss Art. 25 Abs. 2 ZGB nur dann möglich, wenn die Ehefrau zum Getrenntleben berechtigt war. Die Berechtigung zum Getrenntleben und damit zur Begründung eines selbständigen Wohnsitzes setzte gemäss Art. 170 Abs. 1 ZGB (in der bis Ende 1987 gültig gewesenen Fassung) voraus, dass das Zusammenleben ihre Gesundheit, ihren guten Ruf oder ihr wirtschaftliches Auskommen gefährdete (vgl. Urteil H 287/01 E. 3.1.2). Im vorliegenden Fall gibt es keinerlei Anhaltspunkte dafür, dass eine dieser Voraussetzungen im massgeblichen Zeitraum zwischen Januar 1983 und März 1985 erfüllt gewesen wäre. Daraus folgt, dass sich der Wohnsitz der Beschwerdeführerin im Sinne von Art. 1 Abs. 1 Bst. a AHVG (in der bis Ende 1996 gültig gewesenen Fassung) ab Heirat am (...) 1982 (SAK-act. 19 Seite 22) an jenem ihres Ehemannes befand.”
Nach Art. 25 Abs. 1 ZGB gilt für das Kind unter elterlicher Sorge der Wohnsitz der Eltern oder, haben die Eltern keinen gemeinsamen Wohnsitz, der Wohnsitz des Elternteils, unter dessen Obhut das Kind steht; in den übrigen Fällen gilt sein Aufenthaltsort als Wohnsitz (sog. abgeleiteter Wohnsitz; vgl. BGE 133 III 305).
“Der zivilrechtliche Wohnsitz einer Person befindet sich an dem Ort, wo sie sich mit der Absicht dauernden Verbleibens aufhält (Art. 23 Abs. 1 ZGB) und den sie sich zum Mittelpunkt ihrer Lebensinteressen gemacht hat. Für die Begründung des Wohnsitzes müssen somit zwei Merkmale erfüllt sein: ein objektives äusseres, der Aufenthalt, sowie ein subjektives inneres, die Absicht dauernden Verbleibens. Nach der Rechtsprechung kommt es nicht auf den inneren Willen, sondern darauf an, auf welche Absicht die erkennbaren Umstände objektiv schliessen lassen. Der Wohnsitz bleibt an diesem Ort bestehen, solange nicht anderswo ein neuer begründet wird (Art. 24 Abs. 1 ZGB; zum Ganzen BGE 133 V 309 E. 3.1 S. 312; SVR 2019 AHV Nr. 25 S. 72, 9C_295/2019 E. 2.2.1). Als Wohnsitz des Kindes unter elterlicher Sorge gilt der Wohnsitz der Eltern oder, wenn die Eltern keinen gemeinsamen Wohnsitz haben, der Wohnsitz des Elternteils, unter dessen Obhut das Kind steht; in den übrigen Fällen gilt sein Aufenthaltsort als Wohnsitz (sog. abgeleiteter Wohnsitz; Art. 25 Abs. 1 ZGB; vgl. dazu BGE 133 III 305 E. 3.3 S. 306 ff.).”
Bei gleich- oder annähernd hälftiger alternierender Obsorge ist der Wohnsitz des Kindes nicht bereits kraft Gesetzes zuzuordnen; ist er streitig, haben Gericht oder KESB den Wohnsitz festzulegen. Bei der Festlegung ist auf die engsten Bindungen des Kindes abzustellen (z. B. Schulort bzw. Ort der Betreuung, alltagsorganisation, Teilnahme am sozialen Leben, sonstige Bezugspersonen).
“Als Wohnsitz des Kindes unter elterlicher Sorge gilt der Wohnsitz der Eltern oder, wenn die Eltern keinen gemeinsamen Wohnsitz haben, der Wohnsitz des Elternteils, unter dessen Obhut das Kind steht; in den übrigen Fällen gilt sein Aufenthaltsort als Wohnsitz (Art. 25 Abs. 1 ZGB). Ist bei ungefähr hälftig aufgeteilter Obhut der Wohnsitz strittig, hat das Gericht oder die KESB diesen festzulegen (Urteile 5A_242/2022 vom 29. August 2022 E. 3.3.3; 5A_310/2021 vom 30. April 2021 E. 3).”
“L'interprétation de cette notion doit nécessairement tenir compte du but de l'institution du domicile, qui est de rattacher une personne à un lieu de manière relativement stable. Par conséquent, la garde "de fait" doit présenter une certaine stabilité, un changement de domicile au gré des séjours occasionnels n'étant pas praticable. Dans l'hypothèse où les parents conviendraient d'une garde alternée, la référence à ce critère ne permettra pas de déterminer un domicile unique; il conviendra dès lors de déterminer, à l'aide de critères objectifs, quel sera le domicile de l'enfant. En présence d'une garde alternée de durée égale, le recours à des critères supplémentaires - tels que le lieu de scolarisation et d'accueil pré- et post-scolaire, ou le lieu de prise en charge si l'enfant n'est pas encore scolarisé, la participation à la vie sociale, notamment la fréquentation d'activités sportives et artistiques, la présence d'autres personnes de référence, etc. - se révèle alors indispensable. Le domicile se trouvera ainsi au lieu de résidence avec lequel les liens sont les plus étroits (art. 25 al. 1 CC) (arrêt du Tribunal fédéral 5A_257/2023 et 5A_278/2023 du 4 décembre 2023 consid. 4.4 et les références citées). 2.2 En l'espèce, il ressort de l'enquête sociale menée par le SEASP que les parties, en dépit de leur séparation conflictuelle, ont réussi à mettre en place une garde alternée sur C______, selon des modalités tenant compte du bien de l'enfant. Le SEASP a relevé que la communication parentale était fonctionnelle, les père et mère continuant à échanger au sujet de leur fils et à se communiquer les informations importantes. L'éloignement des domiciles parentaux ne faisait pas obstacle à la garde alternée, les parents bénéficiant tous deux d'un bon accès aux transports publics. Il en allait de même de la prise en charge occasionnelle du mineur par les amis proches du père, auxquels C______ était attaché. Les professionnels (pédiatre, intervenants de la crèche) n'avaient pas d'inquiétude particulière pour C______, qui évoluait favorablement et passait du temps avec chacun de ses parents, à parts égales, ceux-ci ayant d'excellentes capacités parentales et disposant d'horaires de travail suffisamment flexibles pour pouvoir s'occuper personnellement de leur fils.”
“Si les parents disposent tous deux de capacités éducatives, le juge doit dans un deuxième temps évaluer les autres critères d'appréciation pertinents pour statuer sur l'attribution de la garde de l'enfant. Au nombre des critères essentiels pour cet examen entrent notamment en ligne de compte la situation géographique et la distance séparant les logements des deux parents, la capacité et la volonté de chaque parent de favoriser les contacts entre l'autre parent et l'enfant, la stabilité que peut apporter à l'enfant le maintien de la situation antérieure, la possibilité pour chaque parent de s'occuper personnellement de l'enfant, l'âge de ce dernier ainsi que le souhait de l'enfant s'agissant de sa propre prise en charge (ATF 142 III 617 consid. 3.2.3; arrêt du Tribunal fédéral 5A_794/2017 du 7 février 2018 consid. 3.1). Si le juge arrive à la conclusion qu'une garde alternée n'est pas dans l'intérêt de l'enfant, il devra alors déterminer auquel des deux parents il attribue la garde en tenant compte des mêmes critères d'évaluation (ATF 142 III 617 consid. 3.2.4). 5.1.2 En cas de garde alternée, le domicile de l'enfant (art. 25 al. 1 CC) se trouve au lieu de résidence avec lequel les liens sont les plus étroits (ATF 144 V 299 consid. 5.3.3; arrêt du Tribunal fédéral 5A_210/2021 du 7 septembre 2021 consid. 4.). 5.2 En l'espèce, D______ aura 18 ans le ______ 2025, soit dans quelques mois, et sera en mesure de décider de son lieu de vie. A teneur du dossier, à l'heure actuelle et depuis le 27 octobre 2024, elle partage son temps entre ses parents à parts égales, selon son souhait élaboré avec sa thérapeute. Cette garde alternée, à laquelle conclut le curateur des enfants et adhère en dernier lieu l'appelant, semble être bénéfique à D______ et avoir contribué à un certain apaisement, selon les propos de l'enfant et ceux de sa thérapeute au curateur. Une telle modalité de prise en charge est en effet de nature à aider D______ à sortir de la situation de crise dans laquelle elle se trouvait du fait de son tiraillement entre ses parents et du conflit de loyauté dans lequel elle était placée. Afin de renforcer cet effet positif, il convient de formaliser cet état de fait pour le futur, qui ne résultera ainsi plus seulement du choix et de la responsabilité de l'enfant, mais d'une décision de justice.”
“E. 3.5.2; Regina Elisabeth Aebi-Müller, Die privatrechtliche Rechtspre- chung des Bundesgerichts im Jahr 2021, Familienrecht - Eherecht [Eheschutz und Ehescheidung; insbes. Unterhaltsrecht] und Kindesrecht, in: ZBJV 158/2022, S. 396). Eine scharfe Abgrenzung zwischen der alternierenden Obhut mit Betreu- ungsanteilen/-zeiten und der alleinigen Obhut mit Besuchsrecht bzw. persönlichem Verkehr hat das Bundesgericht bisher nicht vorgenommen. Die Unterscheidung ist jedoch von Bedeutung, da sich bei der alleinigen Obhut der zivilrechtliche Wohnsitz des Kindes aus dem Gesetz ergibt (Art. 25 Abs. 1 ZGB), während bei der alternie- renden Obhut der Wohnsitz des Kindes vom Gericht separat festzulegen ist (BGE 147 III 121 E. 3.2.3). Ferner kommen je nach Art der Obhut unterschiedliche Grundsätze zur Anwendung, was die Aufteilung des Barunterhalts unter den Eltern anbelangt (siehe E. 8.1.4; BGE 147 III 265 E. 5.5). Das Bundesgericht begründet die Bedeutung der Unterscheidung ferner mit der Anrechnung der Erziehungsgut- schriften der AHV (BGE 147 III 121 E. 3.4). Auch diese hängt von der Subsumtion des Betreuungsmodells in eine von zwei Kategorien ab, für die es keinen Grenzwert gibt (Art. 52fbis AHVV [SR 831.101: "betreut ein Elternteil das gemeinsame Kind zum überwiegenden Teil", "betreuen beide Eltern ihr Kind zu gleichen Teilen"]; vgl. BGer 5A_722/2020 v.”
Im Anwendungsbereich des Familienzulagengesetzes gilt dessen besonderer Wohnsitzbegriff. Dementsprechend finden der abgeleitete Wohnsitz (Art. 25 Abs. 1 ZGB) und der fiktive Wohnsitz (Art. 24 Abs. 1 ZGB) im Rahmen von Art. 4 Abs. 3 FamZG keine Anwendung.
“Ein solcher Anspruch könnte nur dann bestehen, wenn die Tochter der Beschwerdeführerin einen Wohnsitz in der Schweiz hätte. Dabei ist jedoch zu beachten, dass im Rahmen von Art. 4 Abs. 3 FamZG mit seinem besonderen Wohnsitzbegriff weder der abgeleitete Wohnsitz (Art. 25 Abs. 1 ZGB) noch der fiktive Wohnsitz (Art. 24 Abs. 1 ZGB) zur Anwendung gelangen (vgl. E. 2.3.3 hiervor). Daher ist für die Frage des Anspruchs auf Familienzulagen nicht massgebend, ob die Tochter gegen ihren Willen bzw. den Willen der Beschwerdeführerin im Ausland aufgewachsen ist (vgl. Beschwerde S. 2). Zwar wäre personenstandsrechtlich der in Verletzung von Art. 301a Abs. 2 lit. a ZGB (Zustimmungserfordernis des anderen Elternteils beim Wechsel des Aufenthaltsortes des Kindes ins Ausland durch einen Elternteil bei gemeinsamer elterlicher Sorge) begründete Aufenthaltsort der Tochter im Rahmen der Festlegung des Wohnsitzes unbeachtlich, da das Verbringen des Kindes ins Ausland unrechtmässig war, und mangels Begründung eines (neuen) Wohnsitzes in ... (vgl. Urteil des Bundesgerichts 5A_712/2022 vom 21. Februar 2023 E. 3.3) bliebe nach Art. 24 Abs. 1 ZGB der bisherige Wohnsitz in der Schweiz als fiktiver Wohnsitz bestehen. Da jedoch ein derartiger fiktiver Wohnsitz – wie erwähnt – im Anwendungsbereich von Art.”
Bei längerem Auslandsaufenthalt zu Ausbildungszwecken ist nach Dauer und Absicht zu unterscheiden: Kurzaufenthalte (z. B. Sprachaufenthalte, Studienjahr) begründen in der Regel keinen Wohnsitz; mehrjährige Ausbildungen können unter den Voraussetzungen eines tatsächlichen Aufenthalts und der Absicht des dauernden Verbleibens einen Wohnsitz begründen. Als relevanter Unterschied gegenüber der Anknüpfung nach IPRG/ZGB wird in den Quellen das Fehlen eines abgeleiteten Wohnsitzes nach Art. 25 ZGB hervorgehoben.
“3 AHVG), sondern spricht von «im Ausland wohnhaften Kindern». Die Nähe der Begriffe «wohnhaft» und «Wohnsitz» sowie die Formulierung in Art. 7 Abs. 1 FamZV von Kindern «mit Wohnsitz im Ausland» liessen vermuten, dass auch in Art. 4 Abs. 3 FamZG der Wohnsitz im Sinne von Art. 13 Abs. 1 ATSG bzw. Art. 23 bis 26 des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (ZGB) vom 10. Dezember 1907 gemeint ist. Ein solcher Schluss ist jedoch nicht zulässig; die Frage, wann ein Kind «im Ausland wohnhaft» ist, muss wie in anderen Fällen mit internationalem Bezug grundsätzlich auch im Sozialversicherungsrecht nach dem Bundesgesetz über das internationale Privatrecht (IPRG) vom 18. Dezember 1987 beantwortet werden (SVR 2006 KV Nr. 12, E. 3). Die Frage, ob das ZGB oder das IPRG Anwendung findet, ist dabei allerdings nicht überzubewerten, da der so oder anders beim Lebensmittelpunkt anzuknüpfende Wohnsitzbegriff letztlich in beiden Erlassen identisch ist und sich die Unterschiede im Wesentlich auf das Fehlen des abgeleiteten Wohnsitzes gemäss Art. 25 ZGB und der Vermutung von Art. 26 ZGB beschränken. Bei Kindern, die sich zu Ausbildungszwecken ins Ausland begeben, ist demnach einerseits zwischen einem bloss vorübergehenden Auslandaufenthalt, namentlich im Sinne eines Sprachaufenthalts oder eines Studienjahres, und einem mehrjährigen Studium bzw. einem mehrjährigen Schulbesuch andererseits zu unterscheiden. Im ersten Fall fehlt es an der Absicht des dauernden Verbleibens, welche in Art. 20 Abs. 1 lit. a IPRG für die Annahme eines Wohnsitzes vorausgesetzt ist (BGE 120 III 8 E. 2a). Im zweiten Fall eines mehrjährigen Aufenthalts wurde eine Wohnsitzbegründung in der Rechtsprechung teilweise bejaht, teilweise aber auch vermeint. Auch bei der Beurteilung eines solchen Falls bildet Ausgangspunkt das Erfordernis eines Aufenthalts mit der Absicht dauernden Verbleibens gemäss Art. 20 Abs. 1 lit. a IPRG; ebenso Art. 23 Abs.1 ZGB). Der so definierte Wohnsitz setzt demnach objektiv und subjektiv zunächst den physischen Aufenthalt voraus. Die nach aussen erkennbare Absicht muss dabei auf einen dauernden Aufenthalt «bis auf Weiteres» ausgerichtet sein, wobei die Absicht, einen bestimmten Ort später wieder zu verlassen, einen Wohnsitz nicht ausschliesst.”
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