Amended by No I of the FA of 25 Sept. 2015, in force since 1 March 2019 (AS 2016 3101, 2018 2855;BBl 2014 7991). ↩
Inserted by No I of the FA of 16 Dec. 2005, in force since 1 Jan. 2008 (AS 2006 4745, 2007 5573;BBl 2002 6845). ↩
Inserted by No I of the FA of 25 Sept. 2015, in force since 1 March 2019 (AS 2016 3101, 2018 2855;BBl 2014 7991). ↩
Inserted by No I of the FA of 1 Oct. 2021, in force since 1 April 2025 (AS 2024 189;BBl 2020 9287; 2021 137). ↩
SR 0.142.30 ↩
Inserted by No I of the FA of 14 Dec. 2012 (AS 2013 43755357;BBl 2010 4455, 2011 7325). Amended by No I of the FA of 25 Sept. 2015, in force since 1 March 2019 (AS 2016 3101, 2018 2855;BBl 2014 7991). ↩
Repealed by No I of the FA of 1 Oct. 2021, with effect from 1 April 2025 (AS 2024 189;BBl 2020 9287; 2021 137). ↩
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Wiederholtes Erscheinen in alkoholisiertem Zustand bei Anhörungen kann als schuldhafte Verletzung der Mitwirkungspflicht im Sinne von Art. 8 Abs. 3bis AsylG gewertet und zur Abschreibung des Gesuchs führen.
“Er sei immer auf der Flucht gewesen und wieder nach D._______ zurückgekehrt. Zwischenzeitlich habe er das Parteihaus besucht. Wegen den ständigen polizeilichen Nachstellungen habe er die Türkei nach (...) Monaten erneut verlassen. Er bringe vieles durcheinander und könne sich nicht mehr an alles erinnern, weil er wiederholt auf den Kopf geschlagen und oft gefoltert worden sei. In der Schweiz besuche er regelmässig die Partei respektive den kurdischen Verein, um Jugendliche davon zu überzeugen, keine Waffe in die Hand zu nehmen. B. Mit am 2. Mai 2020 eröffneter Verfügung vom 30. April 2020 stellte das SEM fest, der Beschwerdeführer erfülle die Flüchtlingseigenschaft nicht, lehnte sein Asylgesuch vom 5. November 2018 ab und ordnete die Wegweisung aus der Schweiz sowie den Vollzug an. Zur Begründung wurde ausgeführt, der Beschwerdeführer habe dadurch, dass er bei beiden Anhörungen in alkoholisiertem Zustand erschienen sei, seine Mitwirkungspflicht schuldhaft und grob im Sinne von Art. 36 Abs. 1 Bst. c AsylG (SR 142.31) i.V.m. Art. 8 Abs. 3bis AsylG verletzt. Seinen Aussagen im Rahmen der Befragungen könne kein klarer Sachverhalt entnommen werden. So habe er nicht nur die angeblichen Verfolger, sondern auch deren Motivation sehr konfus dargestellt. Auf viele Fragen habe er eine nicht dazu passende Antwort gegeben. Angesichts des Umstandes, dass das Protokoll der BzP keinerlei Hinweise auf einen alkoholisierten Zustand oder Gedächtnisschwierigkeiten enthalte, sei festzuhalten, dass er offenbar durchaus in der Lage gewesen sei, nüchtern zu sein respektive die ihm gestellten Fragen kohärent zu beantworten. Des Weiteren sei festzustellen, dass er illegal in die Schweiz eingereist sei und keinerlei Identitätsdokumente eingereicht habe. Es sei davon auszugehen, dass er zum Reiseweg respektive zu den von ihm benutzen Reisepapieren falsche Aussagen gemacht habe. So habe er angegeben, mit einem von I._______ ausgestellten Sehengen-Visum legal aus der Türkei ausgereist und via J._______ nach K._______ geflogen zu sein. Im Rahmen von Dublin-Abklärungen habe sich jedoch herausgestellt, dass kein solches Visum auf seine Personalien ausgestellt worden sei.”
Das SEM kann gestützt auf Art. 8 Abs. 2 AsylG die asylsuchende Person auffordern, Übersetzungen der eingereichten fremdsprachigen Dokumente in eine Amtssprache des Bundes innert Frist vorzulegen. In konkreten Fällen kann es dem SEM obliegen, eine solche Aufforderung zu erlassen oder die Übersetzung anderweitig zu veranlassen, anstatt das Verfahren ungeachtet der vorgelegten fremdsprachigen Unterlagen rasch abzuschliessen.
“eine Woche» setzt, um ihm dann in seiner Verfügung entgegenzuhalten, er habe genügend Zeit gehabt, das Gerichtsdokument, welches mit der Stellungnahme in tamilischer Sprache eingereicht worden sei, vor der Anhörung übersetzt einzureichen, halte er sich doch seit dem 20 September 2023 in der Schweiz auf und stehe im Kontakt mit seiner Schwester. Letzterer Vorwurf stösst zudem schon deshalb ins Leere, weil sie, wie die Durchsicht ihrer Akten (N [...]) ergibt, in ihrem Asylverfahren keine Gerichtsdokumente das sie betreffende Verfahren in Sri Lanka eingereicht hatte, was das SEM, welches die Akten der Schwester gemäss der angefochtenen Verfügung bei der Entscheidfindung konsultiert haben soll, auch selbst hätte feststellen können. In Anbetracht dessen, dass das SEM vier Monate verstreichen liess, um ihn dann anlässlich der Anhörung aufzufordern, weitere Beweismittel einzureichen, kann ihm nicht vorgeworfen werden, er hätte das mit der Stellungnahme eingereichte Gerichtsdokument bereits vor der Anhörung übersetzt einreichen müssen. Es hätte dem SEM oblegen, ihn gestützt auf Art. 8 Abs. 2 AsylG aufzufordern, die Gerichtsunterlagen innert Frist in eine Amtssprache des Bundes übersetzt einzureichen oder aber dies selbst übersetzen zu lassen. Jedenfalls hinterlässt das Vorgehen des SEM den Eindruck, es habe das Verfahren ungeachtet der mit der Stellungnahme eingereichten Gerichtsunterlagen noch rasch im beschleunigten Verfahren beenden wollen, bevor die 140 Tage, welche als Höchstdauer des Aufenthaltes in den Zentren des Bundes vorgesehen ist, ablaufen.”
“Zusammenfassend ergibt sich, dass das Mehrfachgesuch des Beschwerdeführers vom 24. August 2023 (nunmehr) ausreichend begründet vorliegt. Der Nichteintretensentscheid des SEM vom 21. November 2023 erweist sich mithin als bundesrechtswidrig. Die Beschwerde ist folglich gutzuheissen, soweit auf diese einzutreten ist, die angefochtene Verfügung ist aufzuheben und die Sache zur Neubeurteilung an das SEM zurückzuweisen. Dieses wird in der Sache darüber zu befinden haben, welche Bedeutung das den eingereichten Dokumenten zugrunde liegende strafrechtliche Ermittlungsverfahren mit Blick auf die Flüchtlingseigenschaft des Beschwerdeführers beizumessen ist. Es bleibt dabei dem SEM überlassen, den Beschwerdeführer gestützt auf Art. 8 Abs. 2 AsylG aufzufordern, Übersetzungen der eingereichten Dokumente einzureichen, sollte es dies für angebracht erachten.”
Bei minderjährigen Asylsuchenden können zur Prüfung der tatsächlichen Übernahme im Herkunftsland weitergehende Abklärungen erforderlich sein; das SEM hat gegebenenfalls zusätzliche Untersuchungen, namentlich auch auf diplomatischem Weg, vorzunehmen, bevor es über die Durchführbarkeit einer Rückkehr vor Erreichen der Volljährigkeit entscheidet. Die Gesuchstellerin oder der Gesuchsteller bleibt in diesem Verfahren zur Mitwirkung verpflichtet (Art. 8 AsylG).
“7 LEI, exceptions dont l'existence n'est pas établie en l'état actuel du dossier et dont il convient de faire usage avec retenue, à plus forte raison dans les cas où le requérant d'asile est mineur, que, par conséquent, le SEM, qui n'a pas respecté les règles développées par la jurisprudence en matière d'exécution du renvoi de requérants d'asile mineurs non accompagnés, n'a pas établi de manière complète et exacte l'état de fait pertinent (art. 106 al. 1 let. b LAsi), qu'il n'est pas possible, en l'état du dossier, d'apprécier valablement si l'exécution du renvoi de l'intéressé est exigible aux termes de l'art. 83 al. 4 LEI, que le SEM doit dès lors entreprendre toutes les mesures nécessaires au sens des considérants précédents afin de vérifier la possibilité de prise en charge effective du recourant à son arrivée en Algérie, qu'il lui incombera d'entreprendre des investigations supplémentaires, en particulier par la voie diplomatique, s'il entend se prononcer sur le renvoi du requérant avant sa majorité (cf. arrêt du Tribunal E-2923/2023 du 1er juin 2023 p. 8), qu'est rappelée au recourant son obligation de collaborer dans le cadre de ces investigations (art. 8 LAsi), que ces mesures d'instruction dépassant l'ampleur de celles incombant au Tribunal, il y a lieu d'admettre le recours, d'annuler les chiffres 4 et 5 du dispositif de la décision attaquée et de renvoyer la cause à l'autorité intimée pour complément d'instruction et nouvelle décision dûment motivée en ce qui concerne l'exécution du renvoi (art. 61 al. 1 PA), que, s'avérant manifestement fondé, le recours est admis dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'un second juge (art. 111 let. e LAsi), qu'il est dès lors renoncé à un échange d'écritures, le présent arrêt n'étant motivé que sommairement (art. 111a al. 1 et 2 LAsi), que compte tenu de l'issue de la procédure, il n'y a pas lieu de percevoir de frais (art. 63 al. 3 PA), les requêtes d'assistance judiciaire partielle et de dispense du paiement de l'avance de frais se trouvant ainsi sans objet, qu'il n'est pas alloué de dépens (art. 102k al. 1 let. d LAsi), (dispositif : page suivante) le Tribunal administratif fédéral prononce : 1.”
Behörden und Instanzen dürfen relevante, individuelle Beweisaussagen nicht ohne individuelle Prüfung pauschal verwerfen. Im Asylverfahren obliegt der Behörde die Feststellung der entscheidrelevanten Tatsachen; gleichzeitig trifft die Partei eine Mitwirkungspflicht. Entgegen dem darf die Behörde gestützte, übereinstimmende oder detaillierte Angaben nicht ohne konkrete Auseinandersetzung mit ihrem Inhalt einfach ausklammern.
“De surcroît, le Secrétariat d'Etat aurait également motivé sa décision de manière insuffisante, se limitant à écarter les allégations de mauvais traitements des recourants sans même procéder à un examen individuel, quand bien même leurs déclarations sur ce point seraient, selon eux, concordantes, cohérentes et circonstanciées. 3.2 En vertu de la maxime inquisitoire, applicable en procédure administrative, les autorités définissent les faits qu'elles considèrent comme pertinents, ainsi que les preuves nécessaires, qu'elles ordonnent et apprécient d'office (art. 12 PA, en relation avec l'art. 6 LAsi ; cf. ATAF 2020 VI/6 consid. 2.2 ; 2015/10 consid. 3.2 ; 2012/21 consid. 5.1, 2009/60 consid. 2.1.1). Dans le cadre de la procédure d'asile de première instance, l'obligation d'instruire et d'établir les faits pertinents revient ainsi au SEM. Cette maxime doit cependant être relativisée par son corollaire, soit le devoir de collaboration de la partie, compris dans le droit d'être entendu, de participer à la procédure et d'influencer la prise de décision (art. 8 LAsi et art. 13 PA, applicable par renvoi de l'art. 6 LAsi). L'obligation de collaborer de la partie touche en particulier les faits qui se rapportent à sa situation personnelle, ceux qu'elle connaît mieux que les autorités ou encore ceux qui, sans sa collaboration, ne pourraient pas être collectés moyennant un effort raisonnable (cf. ATF 143 II 425 consid. 5.1 ; ATAF 2020 VI/6 consid. 2.3 ; 2015/10 consid. 3.2 ; 2012/21 consid. 5.1 ; 2011/54 consid. 5.1). 3.3 L'établissement des faits est incomplet au sens de l'art. 106 al. 1 let. b LAsi lorsque toutes les circonstances de fait et les moyens de preuve déterminants pour la décision n'ont pas été pris en compte par l'autorité inférieure ; il est inexact, lorsque l'autorité a omis d'administrer la preuve d'un fait pertinent, a apprécié de manière erronée le résultat de l'administration d'un moyen de preuve ou a fondé sa décision sur des faits erronés, par exemple en contradiction avec les pièces (cf. ATAF 2014/2 consid. 5. ; 2007/37 consid. 2.”
Die Anforderungen an eine Wiedereröffnung nach Art. 8 Abs. 3bis AsylG sind restriktiv. Der Gesuchsteller muss die Gründe für die Wiedereröffnung bzw. für eine Verzögerung unverzüglich und überzeugend vorbringen; liegt ein erheblicher Zeitrückstand vor, ist dieser nur mit entschuldbaren Gründen zu rechtfertigen. Längere oder wiederholte Abwesenheiten, wie sie in den Gerichtsentscheiden geprüft wurden, werden nicht ohne Weiteres als entschuldbar anerkannt.
“Pour le reste, la décision du 17 septembre 2021 relève du réexamen (adaptation de la décision de procédure ordinaire en fonction des éléments nouveaux), dans la mesure où le SEM a examiné, sous l'angle de l'exécution du renvoi, le rapport médical du 9 août 2021, postérieur à la demande de réouverture de la procédure datant du 22 juin 2021 et produit à l'appui de l'écrit du 10 septembre suivant. Ladite décision reste ainsi valable sur cette question et le recours du 18 octobre 2021 sera examiné en tant qu'il porte sur celle-ci. 3. 3.1 S'agissant d'abord de la demande de réouverture de la procédure, dont il se considère dès lors comme valablement saisi, le Tribunal retient ce qui suit. 3.2 Pendant la procédure d'asile, le requérant qui séjourne en Suisse doit se tenir à la disposition des autorités fédérales et cantonales et communiquer immédiatement son adresse ainsi que tout changement de celle-ci à l'autorité compétente (art. 8 al. 3 LAsi). Le requérant qui, sans raison valable, ne respecte pas son obligation de collaborer ou ne se tient pas à la disposition des autorités compétentes en matière d'asile pendant plus de vingt jours renonce de fait à la poursuite de la procédure (art. 8 al. 3bis LAsi). Une demande de réouverture de la procédure d'asile suit des règles propres et ne doit être admise que lorsque la décision de classement - respectivement de radiation - est entachée d'un vice initial ou, en d'autres termes, lorsque les conditions prises en considération au moment de son adoption l'ont été à tort (cf. arrêts du Tribunal E-3423/2021 du 9 septembre 2021 ; E-890/2020 du 2 mars 2020 consid. 2.2). Il en va ainsi dans le cas où l'intéressé a été considéré par erreur comme disparu. Par analogie avec les dispositions régissant le réexamen et en application du principe de la bonne foi ainsi que de la sécurité du droit, le demandeur ne peut exiger à son gré et à n'importe quel moment la réouverture d'une procédure déclarée sans objet faute d'intérêt digne de protection (cf. Jurisprudence et informations de la Commission suisse de recours en matière d'asile [JICRA] 2003 n° 25 consid. 3b et 3c ; 2003 n° 6 consid. 3). Il en découle qu'il doit faire valoir le plus tôt possible, en tout cas dans un délai raisonnable et de manière convaincante, les motifs d'une telle réouverture ; si un tel délai est dépassé, le requérant doit justifier son retard par des motifs excusables (cf.”
“En effet, il aurait incombé à l'intéressé de prendre contact dès mai 2020 avec l'autorité cantonale - le cas échéant, par l'intermédiaire de sa mandataire - pour tirer la situation au clair ; il aurait en tout cas dû le faire dès juillet 2020, après avoir constaté que la mandataire ne donnait pas suite à son courriel. Il a cependant prolongé son séjour à M._______ jusqu'en juin 2021, sans s'inquiéter davantage de l'état de sa procédure d'asile, avant de revenir à I._______ et de se réinstaller peu après au foyer de K._______. Ainsi, même à retenir l'hypothèse la plus favorable, l'intéressé a attendu onze mois, voire treize mois pour requérir la réouverture de la procédure - neuf mois après la radiation de son recours, valablement notifiée à sa mandataire (cf. consid. 3.3) -, alors qu'il savait pertinemment que son absence de I._______ était connue des autorités. Les explications qu'il a fournies à son attitude ne sont pas de nature à justifier son inaction ; en effet, bien qu'ayant préféré prolonger son séjour à M._______, rien ne l'empêchait de diligenter de là les démarches nécessaires. 3.5 A cela s'ajoute que les motifs invoqués par le requérant ne sauraient constituer des raisons valables au sens de l'art. 8 al. 3bis LAsi. En effet, quand bien même il redoutait d'être infecté par le Covid-19, rien ne l'obligeait à se rendre à M._______, tous les soins (éventuellement) nécessaires pouvant parfaitement lui être dispensés à I._______ ; de plus, il pouvait en informer le foyer où il résidait et lui demander de prendre les mesures d'isolement nécessaires. 3.6 Dès lors, la demande en réouverture de la procédure doit être rejetée, faute de motifs convaincants allégués dans un délai raisonnable. 4. 4.1 Compte tenu de ce qui précède, la décision du SEM du 22 février 2019, par laquelle il a refusé de reconnaître la qualité de réfugié du requérant, rejeté la demande d'asile et ordonné le renvoi ainsi que l'exécution de cette mesure, est entrée en force. 4.2 Pour le reste et dans la mesure où la question doit être examinée au regard des circonstances particulières du cas d'espèce, le Tribunal constate, dans le cadre d'un examen sommaire du dossier, que l'exécution du renvoi n'apparaît contraire à aucune disposition de droit international (cf.”
“2 En l'espèce, la question de savoir si le SEM aurait dû rendre une décision de non-entrée en matière ou de rejet peut rester indécise, dans la mesure où l'intéressé, représenté par un mandataire professionnel dans la présente procédure, a pu contester valablement les considérants, respectivement le dispositif de la décision dans le délai de recours, celui-ci contenant une motivation suffisamment complète. 4. 4.1 Le requérant qui, sans raison valable, ne respecte pas son obligation de collaborer ou ne se tient pas à la disposition des autorités compétentes en matière d'asile pendant plus de vingt jours renonce de facto à la poursuite de la procédure. Il en va de même pour le requérant qui, sans raison valable, ne se tient pas à la disposition des autorités compétentes en matière d'asile dans un centre de la Confédération pendant plus de cinq jours. Dans un cas comme dans l'autre, la demande est classée sans décision formelle. Le requérant peut déposer une nouvelle demande au plus tôt après trois ans. Le respect de la Convention du 28 juillet 1951 relative au statut des réfugiés est réservé (art. 8 al. 3bis LAsi). 4.2 Une demande de réouverture de la procédure d'asile suit des règles sui generis. Elle ne doit être admise que lorsque la décision de classement est entachée d'un vice initial ou, en d'autres termes, lorsque les conditions prises en considération au moment de son adoption l'ont été à tort. En cas d'annulation de la décision de classement, la procédure est rouverte (cf. arrêt du Tribunal E-8112/2016 du 18 septembre 2018 consid. 2.2 et réf. cit.). 4.3 Par analogie avec les dispositions régissant le réexamen (respectivement la révision, si la procédure a été classée par l'instance de recours), mais également par application du principe de la bonne foi et de la sécurité du droit, le demandeur ne peut exiger à son gré et à n'importe quel moment la réouverture d'une procédure déclarée sans objet faute d'intérêt digne de protection (cf. JICRA 2003 n° 25 consid. 3b et 3c ; 2003 n° 6 consid. 3). Il découle de ce principe, ainsi que de l'obligation du recourant de collaborer à la procédure, que ce dernier doit exposer immédiatement et de manière convaincante les motifs d'une telle réouverture (cf.”
Bei begründeten Zweifeln an der Echtheit vorgelegter Ausweise (z. B. ausgewechseltes Foto) kann dies eine Verletzung der Mitwirkungspflicht nach Art. 8 Abs. 1 AsylG darstellen und die Glaubhaftmachung gemäss Art. 36 Abs. 1 Bst. a AsylG beeinträchtigen.
“Es führte aus, dass Asylsuchende nach Art. 8 Abs. 1 AsylG verpflichtet seien, an der Feststellung des Sachverhaltes mitzuwirken. Dazu gehöre insbesondere, dass sie ihre Identität offenlegten. Personen, welche die Behörden über ihre Identität täuschen würden und bei welchen die Täuschung aufgrund der erkennungsdienstlichen Behandlung oder anderer Beweismittel feststehe, könnten gemäss Art. 36 Abs. 1 Bst. a AsylG nicht glaubhaft machen, dass sie des Schutzes vor Verfolgung im Sinne von Art. 3 AsylG bedürften. Zur Identität gehörten unter anderen der Vorname, Name, Geburtsdatum und Staatsangehörigkeit der asylsuchenden Person. Vorliegend habe eine amtsinterne Prüfung ergeben, dass der vom Beschwerdeführer eingereichte Nüfus ([...], ausgestellt am [...]) verfälscht worden sei (Foto ausgetauscht). In seiner Stellungnahme habe der Beschwerdeführer geltend gemacht, er könne den Vorwurf der Fälschung nicht nachvollziehen, da man anhand des Siegels über dem Rand des Fotos leicht nachvollziehen könne, dass das Foto nicht ausgetauscht worden sei. Hierzu wies das SEM darauf hin, dass gemäss dem amtsinternen Bericht genau dieses Siegel auf dem Foto fehle.”
Bei der Rückführung von Minderjährigen hat die Vollzugsbehörde vor der Ausführung des Rückführungsentscheids sicherzustellen, dass am Ankunftsort die Aufnahme durch Angehörige und eine der Rückkehr angemessene Fürsorge gewährleistet sind; dies kann bei Bedarf über die schweizerische Vertretung im Herkunftsland zu verifizieren sein.
“) premières années de sa vie en Iran, que, cela dit, il appartiendra à l'autorité d'exécution, puisqu'il s'agit du retour d'un mineur non accompagné, de s'assurer - éventuellement par l'intermédiaire de la représentation suisse dans le pays d'origine - au moment où le renvoi sera concrètement prêt à être exécuté, que l'intéressé pourra être accueilli par un membre de sa famille à son arrivée, afin d'assurer une prise en charge à son retour conforme à l'art. 69 al. 4 LEI, que le SEM est ainsi invité à veiller à ce que ces règles soient comprises et respectées par l'autorité chargée de l'exécution du renvoi et à la soutenir dans ce sens, le représentant juridique de l'intéressé étant aussi en mesure de le rappeler, que l'exécution de son renvoi apparaît ainsi raisonnablement exigible (art. 83 al. 4 LEI), que celle-ci est enfin possible (art. 83 al. 2 LEI ; cf. ATAF 2008/34 consid. 12 et jurisp. cit.), puisqu'il appartient au recourant d'entreprendre toutes les démarche nécessaires pour obtenir les documents de voyage lui permettant de retourner dans son pays (art. 8 al. 4 LAsi), que le contexte actuel lié à la propagation dans le monde de la Covid-19 n'est pas de nature à remettre en cause les conclusions qui précèdent, que s'il devait, dans le cas d'espèce, retarder momentanément l'exécution du renvoi, celle-ci interviendrait nécessairement plus tard, en temps appropriés (voir notamment à ce sujet les arrêts du Tribunal E-1776/2021 du 30 avril 2021, D-1707/2020 du 15 avril 2020, E-6856/2017 du 6 avril 2020 consid. 9, D 5461/2019 du 26 mars 2020 p. 7, et D-1282/2020 du 25 mars 2020 consid. 5.5), qu'il s'ensuit que le recours doit être également rejeté, en tant qu'il concerne le principe du renvoi et son exécution, que s'avérant manifestement infondé, le recours est rejeté dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'un seconde juge (art. 111 let. e LAsi), qu'il est dès lors renoncé à un échange d'écritures, le présent arrêt n'étant motivé que sommairement (art. 111a al. 1 et 2 LAsi), que le présent arrêt rend sans objet la demande de dispense du versement d'une avance de frais, que les conclusions du recours étant d'emblée vouées à l'échec, la demande d'assistance judiciaire partielle (art.”
Das Vorhandensein gültiger Reisepässe bzw. Ausweisdokumente – bzw. die Möglichkeit, sich bei der zuständigen Vertretung des Herkunftsstaates die für eine Rückkehr notwendigen Dokumente zu beschaffen – spricht dafür, dass die Ausreise technisch möglich ist und der Vollzug der Wegweisung nicht an unüberwindbaren technischen Hindernissen scheitert (Art. 8 Abs. 4 AsylG in Verbindung mit Art. 83 Abs. 2 LEI).
“article intitulé « Le Sénégal et la rébellion de Casamance signent un accord de paix, pas important vers la résolution d'un conflit vieux de 40 ans », paru en date du 24 février 2025 et consulté, le 26 mars 2025, sous le lien Internet https://www.letemps.ch/monde/afrique/le-senegal-et-la-rebellion-de-casamance-signent-un-accord-de-paix-pas-important-vers-la-resolution-d-un-conflit-vieux-de-40-ans?utm_medium=partage-social&utm_source=copylink), qu'il ne ressort pas non plus du dossier que le recourant pourrait être mis concrètement en danger pour des motifs qui lui seraient propres, que dans son recours, celui-ci ne conteste du reste pas la décision du SEM sur ce point, de sorte qu'il peut être renvoyé aux considérants de celle-ci, lesquels apparaissent de plus suffisamment explicites ainsi que motivés, que l'exécution du renvoi est enfin possible (art. 83 al. 2 LEI ; cf. ATAF 2008/34 consid. 12 et jurisp. cit.), le recourant disposant d'un passeport en cours de validité lui permettant de retourner dans son pays d'origine (art. 8 al. 4 LAsi), que dans ces conditions, la décision attaquée ne viole pas le droit fédéral, le SEM ayant établi de manière exacte et complète l'état de fait pertinent (art. 106 al. 1 LAsi), et dans la mesure où ce grief peut être examiné (art. 49 PA, cf. ATAF 2014/26 consid. 5), n'est pas inopportune, qu'en conséquence, le recours doit aussi être rejeté, en tant qu'il porte sur l'exécution du renvoi, et le dispositif de la décision entreprise confirmée sur ce point, que s'avérant manifestement infondé, il l'est dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'un second juge (art. 111 let. e LAsi), qu'il est dès lors renoncé à un échange d'écritures, le présent arrêt n'étant motivé que sommairement (art. 111a al. 1 et 2 LAsi), que compte tenu de l'issue de la cause, il y a lieu de mettre les frais de procédure à la charge du recourant, conformément aux art. 63 al. 1 PA ainsi que 2 et 3 let. a du règlement du 21 février 2008 concernant les frais, dépens et indemnités fixés par le Tribunal administratif fédéral (FITAF, RS 173.”
“Schliesslich verfügt der Beschwerdeführer über einen gültigen Reisepass respektive obliegt es ihm, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG).”
“Son frère et sa soeur, qui sont établis à Abou Dabi, devraient, quant à eux, pouvoir la soutenir financièrement, ne serait-ce que temporairement. 6.8 Enfin, l'exécution du renvoi en Colombie de l'enfant B._______ ne contrevient pas à son intérêt supérieur. La brève durée de son séjour en Suisse (moins d'une année) exclut en effet tout risque de déracinement. De plus, son intérêt premier, compte tenu de son âge et de son vécu, est de rester dans le giron de sa mère et de ses proches. Cette appréciation est d'ailleurs confirmée par ses déclarations à ses psychothérapeutes (cf. consid. 6.5.1). 6.9 En définitive, les éléments de la présente cause ne permettent pas de considérer qu'en cas de retour dans leur pays d'origine, les intéressées y encourraient une mise en danger concrète au sens de l'art. 83 al. 4 LEI. 7. Enfin, la recourante est en mesure d'entreprendre toute démarche nécessaire, pour elle-même et sa fille, auprès de la représentation de leur pays d'origine en vue de l'obtention de documents de voyage leur permettant de quitter la Suisse (art. 8 al. 4 LAsi), étant précisé qu'elles sont déjà en possession de passeports en cours de validité. L'exécution de leur renvoi ne se heurte donc pas à des obstacles insurmontables d'ordre technique et s'avère également possible au sens de l'art. 83 al. 2 LEI a contrario (cf. ATAF 2008/34 consid. 12). 8. La décision attaquée ne viole pas le droit fédéral, a établi de manière exacte et complète l'état de fait pertinent (art. 106 al. 1 LAsi) et, dans la mesure où ce grief peut être examiné (art. 49 PA ; cf. ATAF 2014/26 consid. 5), n'est pas inopportune. En conséquence, le recours est rejeté. 9. 9.1 Compte tenu de l'issue de la cause, il y aurait lieu de mettre les frais de procédure à la charge de la recourante, conformément à l'art. 63 al. 1 PA ainsi que les art. 2 et 3 let. b du règlement du 21 février 2008 concernant les frais, dépens et indemnités fixés par le Tribunal administratif fédéral (FITAF, RS 173.320.2). 9.2 Cependant, dans la mesure où les conclusions du recours n'apparaissaient pas d'emblée vouées à l'échec lors de son dépôt et que l'intéressée peut être considérée comme étant indigente, il y a lieu d'admettre la demande d'assistance judiciaire partielle, en application de l'art.”
“Der Vollzug der Wegweisung der Beschwerdeführenden nach Bosnien und Herzegowina ist schliesslich möglich, da keine Vollzugshindernisse bestehen (Art. 83 Abs. 2 AIG), und die Beschwerdeführenden über gültige Reisepapiere verfügen (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12).”
“Il peut ainsi être attendu du recourant qu'il prenne contact avec les membres de sa famille à son arrivée en Géorgie, étant précisé qu'il a allégué avoir des échanges téléphoniques réguliers avec sa mère. A cela s'ajoute qu'il a également pu, par le passé, compter sur le soutien de son cercle social. Il ressort en effet de ses déclarations qu'après son AVC, beaucoup de personnes seraient venues lui rendre visite durant sa convalescence (cf. p-v d'audition du 5 avril 2022, R 43). Tous ces éléments indiquent que l'intéressé ne sera pas sans soutien une fois de retour en Géorgie. 7.7 En définitive et au vu de l'ensemble des circonstances du cas d'espèce, une pondération globale des éléments de la présente cause ne permet pas de considérer qu'en cas de retour dans son pays d'origine, le recourant y encourrait une mise en danger concrète au sens de l'art. 83 al. 4 LEI. 8. Enfin, le recourant est en possession d'une carte d'identité en cours de validité pour rentrer dans son pays et en mesure d'entreprendre toute démarche nécessaire auprès de la représentation de son pays d'origine en vue de l'obtention de documents de voyage lui permettant de quitter la Suisse (art. 8 al. 4 LAsi). L'exécution de son renvoi ne se heurte donc pas à des obstacles insurmontables d'ordre technique et s'avère également possible au sens de l'art. 83 al. 2 LEI a contrario (cf. ATAF 2008/34 consid. 12) 9. La décision attaquée ne viole pas le droit fédéral, a établi de manière exacte et complète l'état de fait pertinent (art. 106 al. 1 LAsi) et, dans la mesure où ce grief peut être examiné (art. 49 PA ; cf. ATAF 2014/26 consid. 5), n'est pas inopportune. En conséquence, le recours est rejeté, également sur le principe du renvoi et l'exécution de cette mesure. 10. 10.1 Compte tenu de l'issue de la cause, il y aurait lieu de mettre les frais de procédure à la charge du recourant, conformément à l'art. 63 al. 1 PA ainsi que les art. 2 et 3 let. b du règlement du 21 février 2008 concernant les frais, dépens et indemnités fixés par le Tribunal administratif fédéral (FITAF, RS 173.320.2). 10.2 La demande d'assistance judiciaire totale ayant cependant été admise par décision incidente du 21 avril 2023 et rien n'indiquant que le recourant ne serait plus indigent, il est statué sans frais (art.”
Liegen gewichtige Widersprüche in den Vorbringen, kann ein im Verfahren festgestellter Verfahrensmangel als geheilt gelten, wenn der Asylsuchende nicht darlegt, inwiefern nachträglich eingereichte Beweismittel angesichts dieser Widersprüche zu einer anderen entscheidrelevanten Beurteilung geführt hätten.
“Zur vorgebrachten formellen Rüge im Zusammenhang mit den eingereichten Beweismitteln hielt das SEM in seiner Vernehmlassung fest, die Vorbringen des Beschwerdeführers seien stark widersprüchlich ausgefallen und es sei nicht ersichtlich, inwiefern die Beweismittel zu einer anderen Beurteilung seines Asylgesuchs hätten führen können. Der Beschwerdeführer erhielt in der Folge Gelegenheit zur Stellungnahme im Rahmen der Replik. Soweit in der unterlassenen Berücksichtigung der Beweismittel ein Verfahrensfehler erkennbar war, ist dieser damit im Rahmen des Beschwerdeverfahrens als geheilt zu erachten, zumal der Beschwerdeführer (auch) in der Replik nicht darlegte, weshalb und inwiefern die Beweismittel - im Lichte der gewichtigen Widersprüche in seinen Aussagen - geeignet wären, zu einer anderen Einschätzung in Bezug auf seine Asylgründe zu gelangen (vgl. Art. 8 AsylG). Zudem kommt dem Gericht vorliegend die freie Überprüfungsbefugnis in Bezug auf Tatbestand und Rechtsanwendung zu (vgl. zu den Voraussetzungen der Heilung einer Gehörsverletzung: BVGE 2015/10 E. 7.1). Die Rüge erweist sich somit als unbegründet, weshalb keine Veranlassung besteht, die Sache aus diesem Grund an die Vorinstanz zurückzuweisen.”
Bei Mitwirkungsverstössen darf die Behörde Verfahrensfolgen treffen (z. B. Einstellung oder Abschreibung des Verfahrens, Abweisung), sofern sie den Untersuchungsgrundsatz respektiert und das rechtliche Gehör gewahrt bleibt. Die Mitwirkungspflicht betrifft insbesondere die Darlegung persönlicher Tatsachen; eine unsubstantiierte oder gravierende Verletzung derselben kann zu nachteiligen Verfahrensfolgen führen.
“Das Verwaltungs- respektive Asylverfahren wird vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht (Art. 12 VwVG i.V.m. Art. 6 AsylG), wonach die Behörde von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen, die für das Verfahren notwendigen Unterlagen zu beschaffen, die rechtlich relevanten Umstände abzuklären und ordnungsgemäss darüber Beweis zu führen hat (BVGE 2015/10 E. 3.2 m.w.H.). Grundsätzlich hat die Behörde im Rahmen des Zumutbaren einzig den entscheiderheblich erscheinenden Umständen nachzugehen (vgl. Krauskopf/Wyssling, in: Waldmann/Krauskopf (Hrsg.), Praxiskommentar Verwaltungsverfahrensgesetz, 3. Aufl. 2023, Art. 12 N. 27). Der Untersuchungsgrundsatz findet im Asylverfahren seine Grenze an der Mitwirkungspflicht der Asylsuchenden (Art. 8 AsylG; Art. 13 VwVG). Unrichtig ist die Sachverhaltsfeststellung, wenn der Verfügung ein falscher und aktenwidriger Sachverhalt zugrunde gelegt wird oder Beweise falsch gewürdigt worden sind; unvollständig ist sie, wenn nicht alle für den Entscheid rechtswesentlichen Sachumstände berücksichtigt werden (vgl. Kölz/Häner/Bertschi, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 3. Aufl. 2013, Rz. 1043). Der in Art. 29 Abs. 2 BV garantierte und in den Art. 26 - 33 VwVG konkretisierte Grundsatz des rechtlichen Gehörs umfasst alle Befugnisse, die einer Partei einzuräumen sind, damit sie ihren Standpunkt wirksam zur Geltung bringen kann (vgl. BGE 135 II 286 E. 5.1; BVGE 2009/35 E. 6.4.1). Dazu gehört insbesondere das Recht des Betroffenen, sich zur Sache zu äussern, erhebliche Beweismittel beizubringen und mit Beweisanträgen gehört zu werden sowie Einblick in die Akten zu erhalten und zu den für die Entscheidung wesentlichen Punkten Stellung nehmen zu können. Mit dem Gehörsanspruch korreliert die Pflicht der Behörden, die Vorbringen des vom Entscheid in seiner Rechtsstellung Betroffenen tatsächlich zu hören, sorgfältig und ernsthaft zu prüfen und in der Entscheidfindung angemessen zu berücksichtigen (Art.”
“Sollte das Gericht seine Vorbringen ebenfalls als unsubstantiiert einstufen, müsse er zumindest noch einmal angehört werden, wobei ihm zielgerichtete Fragen zu stellen seien. Entgegen der Auffassung in der Rechtsmitteleingabe wurden dem Beschwerdeführer die wesentlichen Fragen zu den geltend gemachten fluchtauslösenden Umständen gestellt. Es wurde ihm auch ausreichend Gelegenheit geboten, seine Asylgründe vorzubringen. In Bezug auf die Situation des Barbesitzers und namentlich die Tatsache, dass die Razzia für diesen offenbar keine Konsequenzen hatte, machte der Beschwerdeführer keine Anstalten, sich weitergehend zu äussern (vgl. A10 F96). Die Frage nach dem Schicksal der verhafteten Freunde konnte er weder an der BzP (vgl. A4 Ziff. 7.01) noch an der Anhörung beantworten (vgl. A10 F93). Unter diesen Umständen ist nicht ersichtlich, welche weiteren Fragen das SEM hierzu hätte stellen sollen. Ebenso zurückhaltend beantwortete er die Frage nach der Drohung durch seinen Bruder (vgl. A10 F125 f.). Es ist nicht Aufgabe des SEM, hier weitergehend Einfluss zu nehmen und auf detailliertere Aussagen hinzuwirken. Aufgrund seiner Mitwirkungspflicht (Art. 8 AsylG), auf welche ihn das SEM sowohl an der BzP (vgl. A4 S. 2) als auch an der Anhörung (vgl. A10 F2) hingewiesen hat, obliegt es vielmehr dem Beschwerdeführer, an der Sachverhaltsfeststellung mitzuwirken. Darüber hinaus hat ihn der SEM-Mitarbeiter gegen Ende der Anhörung mehrmals gefragt, ob er noch etwas hinzuzufügen habe, was dieser jeweils verneinte (vgl. A10 F116, F118, F128). Soweit der Beschwerdeführer moniert, er sei seit der Anhörung im Jahr 2015 nicht mehr zu den seitherigen Entwicklungen befragt worden, ist er nicht zu hören. Er hatte auf Beschwerdeebene ausreichend Gelegenheit, weitere Informationen zu den Ereignissen oder dem Verbleib seiner Freunde vorzubringen, was er indessen unterlassen hat. Es ist daher auch im heutigen Zeitpunkt nicht ersichtlich, welche entscheidrelevanten Informationen von einer erneuten Anhörung zu erwarten wären. Der entsprechende Antrag ist abzuweisen.”
“_______ allègue pour la première fois qu'il aurait souffert, le jour en question, de problèmes de santé ; qu'en la matière, il ne se prévaut toutefois d'aucun moyen de preuve sérieux, objectif et convaincant (cf. formulaire F2 du 14 décembre 2022 produit sous annexe 5 au recours), apte à démontrer qu'il était concrètement inapte à participer à l'entretien individuel Dublin auquel il était supposé se rendre, que le dossier ne rend pas compte non plus d'élément qui permettrait de justifier le fait qu'il n'a pas entrepris de s'adresser au SEM, ou à tout le moins à sa mandataire, dans les jours qui ont précédé le prononcé de la décision querellée, afin d'expliquer les raisons pour lesquelles il n'a pas donné suite à la convocation du 21 décembre 2022, que dans ces circonstances, la non-comparution du requérant et l'absence de toute démarche de sa part en temps utile en vue de l'expliquer relèvent manifestement d'une violation grave de son obligation de collaborer, telle que déductible du prescrit de l'art. 8 LAsi et du principe général de la bonne foi (art. 2 du Code civil suisse du 10 décembre 1907 [CC, RS 210]), que c'est à tort que le recourant prétend qu'il appartenait au SEM de l'entendre sur les raisons de son absence en amont du prononcé de la décision querellée, étant rappelé l'adage consacré, nemo auditur propriam turpitudinem allegans (pour un cas d'application récent de cette maxime par le Tribunal fédéral, cf. arrêt du Tribunal fédéral 2C_712/2022 du 2 novembre 2022 consid. 4.2.2), que, quoi qu'il en soit, le SEM a bien octroyé un droit d'être entendu complet à l'intéressé (cf. convocation du 21 décembre 2022, pièce no 13/2 de l'e-dossier), lequel, à raison de son seul comportement négligent - et sans qu'aucun manquement formel ne puisse être imputé à l'autorité intimée -, n'en a cependant fautivement pas fait usage, qu'au vu de ce qui précède, les griefs formels de l'intéressé s'avèrent mal fondés et doivent être rejetés, que ce constat s'impose d'autant que, même au stade du recours, A.”
“Les recourants s'étant prévalus d'une violation de la maxime inquisitoire et de leur droit d'être entendus, il convient d'examiner en premier lieu le bien-fondé de ces griefs d'ordre formel (cf. arrêt du Tribunal fédéral [ci-après : TF] 2C_360/2011 du 18 novembre 2011 consid. 2 ; arrêt du TAF F-2210/2019 du 15 mai 2019 consid. 2), dans la mesure où la violation du droit d'être entendu entraîne en principe l'annulation de la décision attaquée (cf. ATF 137 I 195 consid. 2.2, ainsi que ATAF 2007/30 consid. 5.5.1 et 2007/27 consid. 10.1). 3.1 En vertu de l'art. 12 PA en relation avec l'art. 6 LAsi, la procédure administrative est régie essentiellement par la maxime inquisitoire selon laquelle les autorités définissent les faits pertinents et les preuves nécessaires, qu'elles ordonnent et apprécient d'office (ATAF 2022 I/6 consid. 4.2.1 et 2015/10 consid. 3.2). Cette maxime doit toutefois être relativisée par son corollaire, le devoir de collaboration des parties à l'établissement des faits, ainsi que par le droit des parties, compris dans le droit d'être entendu, de participer à la procédure et d'influencer la prise de décision (art. 13 PA et art. 8 LAsi [cf. ATAF 2012/21 consid. 5.1, 2009/60 consid. 2.1.1 et 2009/50 consid. 10.2 ; arrêt du TAF D-3082/2019 du 27 juin 2019]). L'obligation de collaborer de la partie touche en particulier les faits qui se rapportent à sa situation personnelle, ceux qu'elle connaît mieux que les autorités ou encore ceux qui, sans sa collaboration, ne pourraient pas être collectés moyennant un effort raisonnable (cf. ATAF 2009/50 consid. 10.2 et 2008/24 consid. 7.2 ; arrêt du TAF D-3082/2019 du 27 juin 2019 pp. 5 et 6). Par ailleurs, l'établissement des faits est incomplet au sens de l'art. 106 al. 1 let. b LAsi, lorsque toutes les circonstances de fait et les moyens de preuve déterminants pour la décision n'ont pas été pris en compte par l'autorité inférieure ; il est inexact, lorsque l'autorité a omis d'administrer la preuve d'un fait pertinent, a apprécié de manière erronée le résultat de l'administration d'un moyen de preuve ou a fondé sa décision sur des faits erronés, par exemple en contradiction avec les pièces (cf.”
Fehlen rechtsgenügende Identitätsnachweise, kommen wissenschaftliche Methoden, namentlich medizinische Altersgutachten, in Betracht. Die Behörde hat bei Zweifeln an der Altersangabe umfassende Abklärungen vorzunehmen; die Anordnung eines entsprechenden Gutachtens ist in der Regel angezeigt und bleibt nur in eindeutigen Fällen unterlassen.
“Indes gilt es zu beachten, dass im Asylverfahren einerseits der Untersuchungsgrundsatz herrscht (Art. 12 VwVG i.V.m. Art. 6 AsylG) und die asylsuchende Person andererseits die Pflicht zur vollständigen und richtigen Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts obliegt, wovon auch behördliche Nachforschungen zur Identität und mithin zum Geburtsdatum einer asylsuchenden Person erfasst sind (vgl. Art. 8 AsylG; siehe ferner Müller, a.a.O., Rz. 21). Entsprechend hat das SEM gestützt auf seine Untersuchungspflicht bei Zweifeln an einem vorgetragenen Alter jegliche sachdienlichen Abklärungen durchzuführen, wobei diese schliesslich zu Gunsten oder zu Lasten der asylsuchenden Person ausfallen können. Fehlen - wie vorliegend - rechtsgenügliche Identitätsausweise, kann im Rahmen der Feststellung des Sachverhalts mit Unterstützung wissenschaftlicher Methoden abgeklärt werden, ob die Altersangabe der asylsuchenden Person dem tatsächlichen Alter entspricht (vgl. Urteile des BVGer D-6448/2016 vom 31. März 2017 E. 6.1 und D-2307/2015 vom 12. August 2016 E. 4). Folglich kommt der Behörde diesbezüglich ein grosses Ermessen zu (vgl. Urteil des BVGer A-318/2019 vom 4. Februar 2020 E. 4.2).”
“Der Beschwerdeführer macht in seiner Beschwerde vom 17. Juli 2024 geltend, die UN-Kinderrechtskonvention gebiete in ihrem Art. 3 das Wohl des Kindes als vorrangiges Interesse zu berücksichtigen. Nach Art. 12 VwVG stelle die Behörde den Sachverhalt zudem von Amtes wegen fest und bediene sich nötigenfalls Urkunden, Auskünften der Parteien, Auskünften oder Zeugnissen von Drittpersonen, Augenscheinnahmen oder Gutachten von Sachverständigen als Beweismittel. Bei der Beurteilung der Glaubhaftigkeit der Altersangaben sei im Rahmen einer Gesamtwürdigung eine Abwägung sämtlicher Anhaltspunkte vorzunehmen. Dabei werde die Untersuchungspflicht im Asylverfahren durch die Mitwirkungspflicht gemäss Art. 8 AsylG eingeschränkt. Lägen keine schlüssigen Identitätsdokumente vor, kämen als Beweismittel Abklärungsergebnisse in Betracht, welche auf wissenschaftliche Methoden abstellen. Praxisgemäss ordne die Vorinstanz in solchen Fällen die Vornahme eines medizinischen Altersgutachtens an. Das Ermessen zur Nichtanordnung eines medizinischen Altersgutachtens sei in Anbetracht des Untersuchungsgrundsatzes und des Kindeswohls gering und sollte nur auf eindeutige Fälle beschränkt sein. Er bringt weiter vor, es sei ein Altersgutachten einzuholen. Er sehe jung aus und sei seiner Mitwirkungspflicht nachgekommen. Aus seinen eher vagen und teilweise nicht ganz schlüssigen Aussagen an der EB UMA könne unter Berücksichtigung seines geringen Bildungsgrades und seines sozio-kulturellen Hintergrunds nicht auf die Unglaubhaftigkeit seiner Minderjährigkeit geschlossen werden. Das von der Vorinstanz neu festgelegte Geburtsdatum stütze sich allein auf die Registrierung in Frankreich, für die keine näheren Informationen vorlägen.”
“Der Beschwerdeführer gab an der EB UMA an, sein Geburtsdatum sei der (...) 1385 (umgerechnet der [...] 2007). Gefragt, woher er sein Alter und sein Geburtsdatum kenne, brachte er lediglich vor, in Afghanistan sei manchmal sein Geburtsdatum erwähnt und gefeiert worden, deshalb wisse er dieses. Dass die Vorinstanz das Alter des Beschwerdeführers bei dieser Ausgangslage genauer abklären wollte beziehungsweise gewisse Hinweise für das Erreichen des Mündigkeitsalters im Sinne von Art. Art. 17 Abs. 3bis AsylG in Verbindung mit Art. 7 Abs. 1 AsylV1 erblickte, kann ihr - gerade auch mit Blick auf den Untersuchungsgrundsatz (Art. 12 VwVG i.V.m. Art. 6 AsylG) und die Mitwirkungspflicht der asylsuchenden Person (Art. 8 AsylG) - nicht zum Vorwurf gemacht werden. Sie war gehalten, den offenen Fragen bestmöglich nachzugehen, und hat den ihr vom Asylgesetz gewährten Ermessensspielraum gesetzeskonform ausgeübt. Die Erstellung des Altersgutachtens ist daher nicht zu beanstanden (vgl. Urteil des BVGer A-4806/2020 vom 11. Mai 2021 E. 3).”
“La valutazione operata dalla SEM in sede di prima istanza può essere contestata dal richiedente nell'ambito del ricorso contro la decisione di non entrata nel merito. Qualora la stessa si riveli errata, occorrerà retrocedere gli atti all'autorità inferiore e riprendere la procedura in circostanze idonee all'età del richiedente l'asilo (cfr. DTAF 2019 I/6 consid. 3.3 e relativi riferimenti). 6.2 Nelle procedure d'asilo così come nelle altre procedure di natura amministrativa si applica il principio inquisitorio. Ciò significa che l'autorità competente accerta d'ufficio i fatti (art. 6 LAsi; art. 12 PA). In concreto, essa deve procurarsi la documentazione necessaria alla trattazione del caso, chiarire le circostanze giuridiche ed amministrare a tal fine le opportune prove a riguardo. Il principio inquisitorio non dispensa comunque le parti dal dovere di collaborare all'accertamento dei fatti ed in modo particolare dall'onere di provare quanto sia in loro facoltà e quanto l'amministrazione o il giudice non siano in grado di delucidare con mezzi propri (art. 13 PA ed art. 8 LAsi; DTAF 2019 I/6 consid. 5.1). 6.3 Per quanto concerne la minore età, è al richiedente l'asilo che incombe l'onere della prova al riguardo. In presenza di un accertamento dei fatti esaustivo e corretto, se la valutazione globale degli atti di causa non permette di ritenere che l'interessato la abbia resa verosimile, questi sarà tenuto ad assumersene le conseguenze, venendo conseguentemente considerato maggiorenne (cfr. DTAF 2019 I/6 consid. 5.4 e relativi riferimenti). 6.4 Salvo casi particolari, la SEM ha il diritto di pronunciarsi a titolo pregiudiziale sulla questione. Per giungere ad una determinazione al riguardo, l'autorità si basa sui documenti d'identità autentici depositati agli atti così come sui risultati delle audizioni relativamente al quadro personale dell'interessato nel Paese d'origine, alla sua cerchia famigliare ed al suo curriculum scolastico. Se necessario, ordina una perizia medica volta alla determinazione dell'età (cfr. art. 17 cpv. 3bis in relazione all'art. 26 cpv.”
“1 En l'espèce, la recourante fait grief au SEM d'avoir instruit de manière incomplète la question de sa minorité et d'avoir mal apprécié les indices parlant en faveur de celle-ci. Elle conteste les éléments d'invraisemblance relevés et soutient que le rapport d'ambassade revêt une valeur probante faible, puisqu'il ne répondrait selon elle pas aux critères et exigences posés par la jurisprudence du Tribunal (arrêt E-5156/2006 du 27 août 2010). Dans ces circonstances, le SEM aurait dû, selon elle, la soumettre à une expertise médico-légale visant à déterminer son âge. 4.2 La procédure administrative est régie essentiellement par le principe inquisitoire selon lequel les autorités définissent les faits pertinents et les preuves nécessaires, qu'elles ordonnent et apprécient d'office (art. 12 PA). Ce principe doit cependant être relativisé par son corollaire, soit le devoir de collaboration des parties à l'établissement des faits, ainsi que par le droit des parties, compris dans le droit d'être entendu, de participer à la procédure et d'influencer la prise de décision (art. 13 PA et art. 8 LAsi). L'établissement des faits est incomplet au sens de l'art. 106 al. 1 let. b LAsi, lorsque toutes les circonstances de fait et les moyens de preuve déterminants pour la décision n'ont pas été pris en compte par l'autorité inférieure, et inexact, lorsque l'autorité a omis d'administrer la preuve d'un fait pertinent, a apprécié de manière erronée le résultat de l'administration d'un moyen de preuve ou a fondé sa décision sur des faits erronés, par exemple en contradiction avec les pièces (cf. ATAF 2014/2 consid. 5.1 et réf. cit. ; 2007/37 consid. 2.3 et réf. cit.). 4.3 S'agissant plus particulièrement de la question de l'âge, il incombe, selon la jurisprudence constante, au requérant qui entend se prévaloir de sa minorité de la rendre pour le moins vraisemblable, s'il entend en déduire un droit, sous peine d'en supporter les conséquences juridiques (cf. ATAF 2009/54 consid. 4.1 et jurisp. cit.). Dans ce contexte, sauf cas particulier, le SEM est en droit de se prononcer à titre préjudiciel sur la qualité de mineur dont se prévaut un requérant, s'il existe des doutes sur les données relatives à son âge (cf.”
Routinekontakte mit der Vertretung des Herkunftslands zur Beschaffung von Reisedokumenten gelten in der Regel nicht als individuelle zusätzliche Gefährdung; sie werden als Teil der Mitwirkungspflicht nach Art. 8 Abs. 4 AsylG betrachtet. Soweit die Rechtsprechung anführt, sind solche Anfragen zur Papierbeschaffung in der Praxis grundsätzlich möglich und stellen regelmässig keine unüberwindbaren technischen Hindernisse dar.
“Das SEM führt zur Begründung seiner Verfügung aus, die mit dem Wiedererwägungsgesuch vorgelegten Beweismittel 4 bis 10 seien bereits im ordentlichen Verfahren eingereicht worden und in Kenntnis derselben seien das SEM und das Bundesverwaltungsgericht zum Schluss gelangt, dass die von der Beschwerdeführerin behauptete Verfolgung in Burundi nicht glaubhaft sei. Der Umstand, dass die Schwester der Beschwerdeführerin nach rechtskräftigem Abschluss des ordentlichen Asylverfahrens am (...) 2024 dem burundischen Botschafter gegenübergestellt worden sei, stelle ein Routineprozedere im Rahmen der Reisepapierbeschaffung dar. Dabei würden bloss die Personalien von Asylsuchenden aufgenommen und übermittelt, jedoch keine Protokolle angefertigt, die ausgehändigt werden könnten. Eine «zusätzliche Gefährdung», wie behauptet, ergebe sich aus diesem Routineprozedere weder für sie noch für ihre Schwester. Im Übrigen sei ein solches Prozedere für alle asylsuchenden Personen sämtlicher Herkunftsstaaten im Rahmen der Papierbeschaffung vorgesehen und Teil deren Mitwirkungspflicht im Asylverfahren (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG). Das dazu eingereichte Gedächtnisprotokoll der Schwester ändere daran nichts, da sich daraus keine individuelle Gefährdung für die Beschwerdeführerin herleiten lasse und der Inhalt bloss die subjektive Empfindung der Schwester wiedergebe. Im Weiteren seien im ordentlichen Verfahren sämtliche Anhörungsprotokolle rückübersetzt worden und die Beschwerdeführerin habe deren Richtigkeit und Vollständigkeit in Anwesenheit ihrer damaligen Rechtsvertretung mit ihrer Unterschrift bestätigt, sodass sie sich darauf behaften lassen müsse. Ihre Asylgründe seien daher im ordentlichen Verfahren vollständig erfasst worden, womit sich eine erneute Anhörung in französischer Sprache erübrige. Ebenso seien vorliegend keine weiteren Abklärungen mittels einer Botschaftsanfrage notwendig, da der rechtserhebliche Sachverhalt bereits im ordentlichen Verfahren vollumfänglich erstellt worden sei und dessen Würdigung durch das SEM und das Bundesverwaltungsgericht aufgezeigt habe, dass die Fluchtvorbringen nicht glaubhaft seien.”
“_______, possédait également les structures médicales aptes à prendre en charge les affections du recourant, qui n'étaient d'ailleurs pas de nature à mettre sa vie en danger en cas de retour au Sri Lanka. 10.2.5.4 Le recourant n'a pas remis en cause l'analyse qui précède dans son recours du 17 janvier 2022. Il n'a pas non plus produit de rapport médical depuis le début de la procédure de recours, ce qu'il n'aurait assurément pas manqué de faire si son état de santé s'était détérioré. Dans ces circonstances, il y a lieu de confirmer l'appréciation du SEM selon laquelle l'état de santé de l'intéressé de n'oppose pas à son retour dans son pays d'origine, compte tenu également de la situation actuelle des soins médicaux au Sri Lanka. 10.2.6 Au vu de ce qui précède, l'exécution du renvoi s'avère raisonnablement exigible (cf. art. 83 al. 4 LEI a contrario). 10.3 Le recourant est en mesure d'entreprendre toute démarche nécessaire auprès de la représentation de son pays d'origine en vue de l'obtention de documents de voyage lui permettant de quitter la Suisse (cf. art. 8 al. 4 LAsi). L'exécution du renvoi ne se heurte donc pas à des obstacles insurmontables d'ordre technique et s'avère également possible au sens de l'art. 83 al. 2 LEI a contrario (cf. ATAF 2008/34 consid. 12). 10.4 Au vu de ce qui précède, le SEM a considéré à bon droit que l'exécution du renvoi de l'intéressé était licite, raisonnablement exigible et possible. 11. Il s'ensuit que le recours doit également être rejeté en tant qu'il conteste l'exécution du renvoi. 12. Dès lors, la décision attaquée ne viole pas le droit fédéral, a établi de manière exacte et complète l'état de fait pertinent (cf. art. 106 al. 1 LAsi) et, dans la mesure où ce grief peut être examiné (cf. consid. 2.1 supra), n'est pas inopportune. En conséquence, le recours est rejeté, dans la mesure où il est recevable, et la décision attaquée confirmée dans son entier. 13. 13.1 Dans la mesure où il est statué immédiatement sur le fond par le présent arrêt, la requête formulée dans le recours tendant à la dispense du versement d'une avance de frais devient sans objet.”
Widersprechen die Angaben des Gesuchstellers nachweislich externen Unterlagen (z. B. Botschafts‑ oder konsularischen Berichten, diplomatischen Rapporten), kann dies die Glaubwürdigkeit der Darstellung beeinträchtigen. Solche Inkonsistenzen sind von der entscheidenden Behörde bei der Gesamtwürdigung der Voraussichtlichkeit und der persönlichen Glaubwürdigkeit zu berücksichtigen. Zudem kann ein Verstoss gegen die Mitwirkungspflicht (Art. 8 AsylG) die Glaubwürdigkeit weiter beeinträchtigen.
“Des allégations sont vraisemblables, lorsque, sur les points essentiels, elles sont suffisamment fondées (ou consistantes), concluantes (ou constantes et cohérentes) et plausibles et que le requérant est personnellement crédible. Ainsi, les allégations sont fondées lorsqu'elles reposent sur des descriptions détaillées, précises et concrètes, la vraisemblance de propos généraux, voire stéréotypés, étant généralement écartée. Elles sont concluantes, lorsqu'elles sont exemptes de contradictions entre elles, d'une audition à l'autre ou avec les déclarations d'un tiers (p. ex. proche parent) sur les mêmes faits. Elles sont plausibles, lorsqu'elles correspondent à des faits démontrés (en particulier aux circonstances générales régnant dans le pays d'origine) et sont conformes à la réalité et à l'expérience générale de la vie. La crédibilité du requérant d'asile fait défaut non seulement lorsque celui-ci s'appuie sur des moyens de preuve faux ou falsifiés, mais encore s'il dissimule des faits importants, en donne sciemment une description erronée, modifie ses allégations en cours de procédure ou en rajoute de façon tardive et sans raison apparente ou s'il enfreint son obligation de collaborer (cf. art. 8 LAsi). Quand bien même la vraisemblance autorise l'objection et le doute, ceux-ci doivent toutefois paraître, d'un point de vue objectif, moins importants que les éléments parlant en faveur de la probabilité des allégations. Lors de l'examen de la vraisemblance des allégations de fait d'un requérant d'asile, il s'agit pour l'autorité de pondérer les signes d'invraisemblance en dégageant une impression d'ensemble et en déterminant, parmi les éléments militant en faveur ou en défaveur de cette vraisemblance, ceux qui l'emportent (cf. ATAF 2012/5 consid. 2.2 ; 2010/57 consid. 2.3). 3. 3.1 En l'occurrence, à l'instar du SEM, le Tribunal considère que la recourante n'a pas été en mesure de faire apparaître la crédibilité et le sérieux de ses motifs de fuite. 3.2 Il y d'abord a lieu de constater que le récit de l'intéressée se trouve manifestement contredit, sur plusieurs points, par les conclusions du rapport d'ambassade du 26 août 2020. 3.2.1 En effet, lors de sa première audition, celle-ci a déclaré qu'elle avait déménagé chez sa tante, à l'est du pays, en 2009, suite au décès de ses deux parents en (.”
“Des allégations sont vraisemblables, lorsque, sur les points essentiels, elles sont suffisamment fondées (ou consistantes), concluantes (ou constantes et cohérentes) et plausibles et que le requérant est personnellement crédible. Ainsi, les allégations sont fondées lorsqu'elles reposent sur des descriptions détaillées, précises et concrètes, la vraisemblance de propos généraux, voire stéréotypés, étant généralement écartée. Elles sont concluantes, lorsqu'elles sont exemptes de contradictions entre elles, d'une audition à l'autre ou avec les déclarations d'un tiers (p. ex. proche parent) sur les mêmes faits. Elles sont plausibles, lorsqu'elles correspondent à des faits démontrés (en particulier aux circonstances générales régnant dans le pays d'origine) et sont conformes à la réalité et à l'expérience générale de la vie. La crédibilité du requérant d'asile fait défaut non seulement lorsque celui-ci s'appuie sur des moyens de preuve faux ou falsifiés, mais encore s'il dissimule des faits importants, en donne sciemment une description erronée, modifie ses allégations en cours de procédure ou en rajoute de façon tardive et sans raison apparente ou s'il enfreint son obligation de collaborer (cf. art. 8 LAsi). Quand bien même la vraisemblance autorise l'objection et le doute, ceux-ci doivent toutefois paraître, d'un point de vue objectif, moins importants que les éléments parlant en faveur de la probabilité des allégations. Lors de l'examen de la vraisemblance des allégations de fait d'un requérant d'asile, il s'agit pour l'autorité de pondérer les signes d'invraisemblance en dégageant une impression d'ensemble et en déterminant, parmi les éléments militant en faveur ou en défaveur de cette vraisemblance, ceux qui l'emportent (cf. ATAF 2012/5 consid. 2.2 ; 2010/57 consid. 2.3). 3. 3.1 En l'occurrence, à l'instar du SEM, le Tribunal considère que la recourante n'a pas été en mesure de faire apparaître la crédibilité et le sérieux de ses motifs de fuite. 3.2 Il y d'abord a lieu de constater que le récit de l'intéressée se trouve manifestement contredit, sur plusieurs points, par les conclusions du rapport d'ambassade du 26 août 2020. 3.2.1 En effet, lors de sa première audition, celle-ci a déclaré qu'elle avait déménagé chez sa tante, à l'est du pays, en 2009, suite au décès de ses deux parents en (.”
“arrêt du Tribunal E-6725/2015 du 4 juin 2018 consid. 3.1). D'autre part, en l'absence de toute argumentation et de toute conclusion, même implicite, en ce sens, force est de constater que le présent recours ne porte pas sur la rectification des données personnelles du recourant, au sens de la loi fédérale du 19 juin 1992 sur la protection des données (LPD, RS 235.1), contenues dans SYMIC. 5. 5.1 En application de la maxime inquisitoire, il incombe à l'autorité administrative d'élucider l'état de fait de manière exacte et complète. Celle-ci dirige la procédure en ordonnant les mesures d'instruction qui s'imposent et définit les faits qu'elle considère comme pertinents, ainsi que les preuves nécessaires qu'elle ordonne et apprécie d'office (art. 12 PA). 5.2 En matière d'asile, la maxime d'office trouve toutefois sa limite dans l'obligation qu'a la partie de collaborer à l'établissement des faits qu'elle est le mieux placée pour connaître (cf. ATAF 2012/21 consid. 5.1). Le requérant est ainsi tenu, aux termes de l'art. 8 LAsi, de collaborer à la constatation des faits, en particulier en déclinant son identité (let. a) et en remettant ses documents de voyage et ses pièces d'identité (let. b). 5.3 Si le requérant doit établir son identité, la question de la nationalité, en tant que composante de l'identité, doit s'apprécier selon les critères matériels de vraisemblance retenus par l'art. 7 LAsi (cf. Jurisprudence et informations de la Commission suisse de recours en matière d'asile [JICRA] 2005 n° 8, toujours d'actualité). 6. 6.1 En l'espèce, il y a lieu, dans un premier temps, d'examiner la valeur probante des document produits par l'intéressé à l'appui de son recours dans le but d'établir sa nationalité somalienne, à savoir le certificat de naissance daté du (...) et le passeport établi le (...), tous deux délivrés par l'Ambassade de la République de Somalie en Suisse. 6.2 6.2.1 S'agissant d'abord du certificat de naissance, il convient de relever qu'il ne peut être qualifié de document d'identité au sens de l'art.”
Selbst wenn der Heimatstaat die Erteilung eines neuen Reisepasses verweigern sollte, steht dem Vollzug der Wegweisung nicht automatisch ein unüberwindliches Hindernis entgegen. Die Rechtsprechung geht davon aus, dass Betroffene sich um die Beschaffung erforderlicher Reisedokumente bei der zuständigen Vertretung ihres Heimatstaates bemühen müssen und dass die Behörden des Herkunftslandes in der Regel die Rückkehr nicht generell verweigern; gegebenenfalls können Laissez‑Passer oder ähnliche Notfalldokumente ausgestellt werden. Vor diesem Hintergrund ist die Beschaffung von Reisedokumenten im Sinne von Art. 8 Abs. 4 AsylG oft als möglich zu betrachten.
“Schliesslich obliegt es dem Beschwerdeführer sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG). Der Einwand in der Beschwerde, es werde ihm aufgrund der Verurteilung kein neuer Pass ausgestellt, erweist sich als unbehelflich. Selbst wenn dies zuträfe, ist davon auszugehen, dass ihm die tunesischen Behörden die Rückkehr in den Heimatstaat nicht verwehren würden. Dabei bestünde auch die Möglichkeit, ihm gegebenenfalls ein Laissez-Passer auszustellen.”
“Ainsi, si des tendances suicidaires devaient se manifester chez le recourant au moment de l'organisation du départ de Suisse, il appartiendrait aux autorités chargées de l'exécution du transfert de prévoir des mesures pour en prévenir la réalisation (cf., parmi d'autres, arrêt du Tribunal E-5887/2022 du 13 janvier 2023 consid. 6.3.5.4). Enfin, le recourant pourra si nécessaire obtenir la fourniture d'une aide au retour adéquate, sous forme de médicaments ou d'une assistance financière (cf. art. 93 al. 1 let. d LAsi), de même que déposer une demande en vue d'obtenir, pour un laps de temps convenable, une prise en charge de son traitement, conformément aux art. 73 ss OA 2 (RS 142.312). 6.4.4 Partant, l'état de santé du recourant ne constitue pas un obstacle insurmontable de nature à rendre l'exécution du renvoi inexigible. 6.5 Pour l'ensemble de ces motifs, l'exécution du renvoi doit être considérée comme raisonnablement exigible. 7. Enfin, le recourant est en mesure d'entreprendre toute démarche nécessaire auprès de la représentation de son pays d'origine en vue de l'obtention de documents de voyage lui permettant de quitter la Suisse (cf. art. 8 al. 4 LAsi). L'exécution du renvoi ne se heurte donc pas à des obstacles insurmontables d'ordre technique et s'avère également possible au sens de l'art. 83 al. 2 LEI a contrario (cf. ATAF 2008/34 consid. 12). 8. Sur le vu de ce qui précède, la décision du SEM doit être confirmée en ce qu'elle porte sur l'exécution du renvoi et le recours rejeté. 9. Compte tenu de l'issue de la cause, il y aurait lieu de mettre les frais de la procédure à la charge du recourant, conformément à l'art. 63 al. 1 PA et aux art. 2 et 3 let. b du règlement du 21 février 2008 concernant les frais, dépens et indemnités fixés par le Tribunal administratif fédéral (FITAF ; RS 173.320.2). Toutefois, celui-ci ayant été mis au bénéfice de l'assistance judiciaire partielle, il n'est pas perçu de frais de procédure (art. 65 al. 1 PA). (dispositif : page suivante) Par ces motifs, le Tribunal administratif fédéral prononce : 1. Le recours est rejeté. 2. Il n'est pas perçu de frais de procédure. 3. Le présent arrêt est adressé au recourant, au SEM et à l'autorité cantonale.”
“cit.). Au surplus, il ressort de ses propres déclarations qu'il a accompli, dans son pays d'origine, une scolarité primaire complète, soit jusqu'à la fin de la sixième année. Comme relevé par le SEM, il dispose d'une expérience professionnelle dans le domaine agricole, en particulier dans la culture des haricots, expérience dont il pourrait tirer parti pour intégrer le marché du travail. Ses chances de réintégration en Guinée peuvent dès lors être considérées comme bonnes. 7.5 Le Tribunal ne minimise en rien les difficultés du recourant à l'approche d'un départ. Cela dit, au vu de l'ensemble des circonstances du cas d'espèce, l'exécution de son renvoi doit être considérée comme raisonnablement exigible (art. 83 al. 4 LEI a contrario), y compris sous l'angle du bien de l'enfant. 8. Enfin, le recourant est en mesure d'entreprendre toute démarche nécessaire auprès de la représentation de son pays d'origine en vue de l'obtention de documents de voyage lui permettant de quitter la Suisse (art. 8 al. 4 LAsi). L'exécution du renvoi ne se heurte donc pas à des obstacles insurmontables d'ordre technique et s'avère également possible au sens de l'art. 83 al. 2 LEI a contrario (cf. ATAF 2008/34 consid. 12). 9. 9.1 Partant, l'exécution du renvoi est conforme aux dispositions légales. 9.2 Il s'ensuit que le recours, en tant qu'il conteste l'exécution du renvoi (ch. 4 et 5 du dispositif de la décision), doit être rejeté et la décision attaquée confirmée sur ces points. 10. 10.1 Vu l'issue de la cause, il y aurait lieu de mettre les frais de procédure à la charge du recourant, conformément aux art. 63 al. 1 PA et art. 2 et 3 let. b du règlement du 21 février 2008 concernant les frais, dépens et indemnités fixés par le Tribunal administratif fédéral (FITAF, RS 173.320.2). 10.2 Toutefois, Les conclusions du recours n'étant pas apparues d'emblée vouées à l'échec et l'intéressé étant indigent, la demande de dispense du paiement des frais de procédure doit être admise (art. 65 al. 1 PA). Il est dès lors statué sans frais.”
“105), qu'au vu de ce qui précède, l'exécution du renvoi s'avère licite au sens de l'art. 83 al. 3 LEI a contrario, qu'elle est également raisonnablement exigible (cf. art. 83 al. 4 LEI a contrario ; ATAF 2014/26 consid. 7.3 à 7.10 ; 2011/50 consid. 8.3), dans la mesure où elle ne fait pas apparaître, en l'espèce, une mise en danger concrète des recourants, qu'en effet, les arguments du SEM concernant l'exigibilité de l'exécution du renvoi des recourants sont demeurés incontestés, que le Tribunal les fait siens et renvoie pour le surplus en ce qui les concerne aux considérants de la décision attaquée (cf. chap. III ch. 2 p. 6 à 8), suffisamment motivée, que l'exécution du renvoi est enfin possible (cf. art. 83 al. 2 LEI a contrario), les recourants étant en possession de documents suffisants pour rentrer dans leur pays ou, à tout le moins, en mesure d'entreprendre toute démarche nécessaire auprès de la représentation de leur pays d'origine en vue de l'obtention de documents de voyage leur permettant de quitter la Suisse (cf. art. 8 al. 4 LAsi et ATAF 2008/34 consid. 12), qu'au vu de ce qui précède, le recours doit également être rejeté en tant qu'il conteste le renvoi et l'exécution de cette mesure et la décision attaquée confirmée sur ces points, que, s'avérant manifestement infondé, le recours est rejeté dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'un second juge (cf. art. 111 let. e LAsi), qu'il est dès lors renoncé à un échange d'écritures, le présent arrêt n'étant motivé que sommairement (cf. art. 111a al. 1 et al. 2 LAsi), que, vu l'issue de la cause, il y a lieu de mettre les frais de procédure à la charge des recourants, conformément aux art. 63 al. 1 PA ainsi que 2 et 3 let. a du règlement du 21 février 2008 concernant les frais, dépens et indemnités fixés par le Tribunal administratif fédéral (FITAF, RS 173.320.2), (dispositif : page suivante) le Tribunal administratif fédéral prononce : 1. Le recours est rejeté. 2. Les frais de procédure, d'un montant de 750 francs, sont mis à la charge des recourants.”
Ungemeldete Abwesenheiten — auch kurzfristiges oder wiederholtes nächtliches Verlassen eines Aufnahmezentrums — können eine Verletzung der Verfügungs‑ und Meldepflicht gemäss Art. 8 Abs. 3 AsylG darstellen und zu Sanktionen bzw. nachteiligen Verfahrensfolgen führen. Die Rechtsprechung hält fest, dass bereits eine einmalige Handlung oder Untätigkeit genügen kann; auch kurze Abwesenheiten können relevant sein.
“In Bezug auf das Kriterium "flüchtig sein" ist insbesondere auf Art. 14 Abs. 2 Bst. b AsylG zu verweisen, gemäss welchem der Aufenthaltsort einer ausländischen Person den Behörden stets bekannt zu sein hat. Der Gesetzgeber wollte asylsuchende Personen mit Art. 14 Abs. 2 Bst. b AsylG davon abhalten, während oder nach dem Asylverfahren unterzutauchen (vgl. Peter Nideröst, Sans-Papiers in der Schweiz, in: Ausländerrecht, 2. Aufl., 2009, Rz. 9.38). Die besagte Bestimmung ist mit Blick auf Art. 8 AsylG zu sehen, der asylsuchenden Personen eine Reihe von Mitwirkungspflichten auferlegt. So sind diese unter anderem verpflichtet, sich den Behörden von Bund und Kantonen zur Verfügung zu halten (Art. 8 Abs. 3 AsylG). Dem Erfordernis von Art. 8 Abs. 3 AsylG ist nicht entsprochen, wenn die mit dem Vollzug des Asylrechts betraute Behörde den Aufenthaltsort der betreffenden Person nicht kennt und diese Unkenntnis auf eine dieser Person zurechenbare Verletzung der Mitwirkungspflicht zurückzuführen ist. Ob die zuständige Behörde durch mehr oder weniger umfangreiche Ermittlungen den Aufenthaltsort der betreffenden Person hätte in Erfahrung bringen können, ist grundsätzlich ohne Relevanz. Ebenso wenig von Bedeutung ist, ob die asylsuchende Person durchgehend oder vor-übergehend nicht auffindbar gewesen ist. Ausschlaggebend ist einzig die Pflicht der asylsuchenden Person, für die Behörden effektiv erreichbar zu sein und eine allfällige Abwesenheit zu melden (vgl. zum Ganzen BVGer Urteil F-4207/2020 vom 31. August 2020, E. 6.2.). Bereits eine kurze Abwesenheit kann dazu führen, dass eine Verlängerung der Überstellungsfrist durch die Vorinstanz gerechtfertigt ist. Eine einmalige Handlung oder Untätigkeit genügt (vgl. BVGer Urteil D-835/2023 vom 17.”
“Gemäss einer Mitteilung der kantonalen Behörde vom 25. Oktober 2021 war der Aufenthaltsort der Beschwerdeführerin während längerer Zeit nicht bekannt. Im Urteil D-4647/2021 / D-4237/2021 vom 2. Februar 2022 wurde darauf hingewiesen, dass Asylsuchende, die sich in der Schweiz aufhalten, verpflichtet sind, sich während des Verfahrens den Behörden von Bund und Kantonen zur Verfügung zu halten und ihre Adresse und jede Änderung der nach kantonalem Recht zuständigen Behörde des Kantons oder der Gemeinde (kantonale Behörde) sofort mitteilen müssen (Art. 8 Abs. 3 AsylG). Die Beschwerdeführerin sei verpflichtet, sich dem SEM für das weitere Verfahren zur Verfügung zu halten und diesem sowie der zuständigen kantonalen Behörde ihren Aufenthaltsort bekannt zu geben. Trotz dieser unmissverständlichen Aufforderung blieb die Beschwerdeführerin untätig und teilte dem SEM ihren Aufenthaltsort erst auf Nachfrage vom 11. März 2022 hin mit.”
“courriel de la mandataire du 11 avril 2023), que toutefois, les contrôles de présence dans le centre auraient eu lieu journellement le soir entre 21 heures 30 et 22 heures (cf. mémoire de recours, p. 5 qui cite une responsable du foyer), que l'explication fournie ne convainc donc pas sur ce point pour les absences du mois de février, que dans ces conditions, les absences constatées le soir dans le centre consacrent, dans le contexte d'un transfert à exécuter en Croatie, à tout le moins une négligence coupable de sa part, apte à entraver les efforts des autorités chargées de la mise en oeuvre de cette mesure, qu'indépendamment des dispositions régissant ses conditions d'hébergement dans le canton de Fribourg, seul est déterminant in casu le fait que l'intéressée a fait montre de négligence en quittant de nombreuses fois le foyer dans lequel elle était hébergée, sans être en mesure en l'état de fournir la preuve qu'elle avait renseigné au préalable les autorités sur son lieu de séjour exact ; que ce faisant, elle a violé son devoir de collaborer en vertu du droit fédéral (art. 8 al. 3 LAsi), que dans ces circonstances, le SEM pouvait valablement considérer qu'a priori, le comportement de A._______ réalisait l'hypothèse d'une fuite au sens de l'art. 29 par. 2 2e phrase RD III, que, dans la mesure où la prolongation du délai de transfert était apparemment justifiée dans le cas particulier, l'autorité précitée a estimé à bon droit que les conclusions de la demande de réexamen du 22 mars 2023 s'avéraient, de prime abord, d'emblée vouées à l'échec, que l'offre de preuve concernant le dépôt d'un rapport du foyer (...) peut être écartée dans le cadre d'une appréciation anticipée de ce moyen de preuve, à partir du moment où les éléments essentiels que ce moyen de preuve est censé contenir sont déjà pris en compte dans le présent arrêt (cf. à ce sujet, mémoire de recours, p. 5), qu'en outre, la susnommée n'est pas parvenue in casu à rendre à tout le moins vraisemblable (art. 7 LAsi) un véritable risque de mise en danger concret dans l'hypothèse de son transfert en Croatie (art.”
Eine Verletzung der Mitwirkungspflicht kann sich prozessual auswirken, indem sie die Glaubwürdigkeit des Asylgesuchs beeinträchtigt. Die Rechtsprechung nennt das Nichtmitwirken als möglichen Grund für den Wegfall der Glaubwürdigkeit des Gesuchstellers im Verfahren.
“2 Des allégations sont vraisemblables, lorsque, sur les points essentiels, elles sont suffisamment fondées (ou : consistantes), concluantes (ou : constantes et cohérentes) et plausibles et que le requérant est personnellement crédible. Les allégations sont fondées, lorsqu'elles reposent sur des descriptions détaillées, précises et concrètes, la vraisemblance de propos généraux, voire stéréotypés étant généralement écartée. Elles sont concluantes, lorsqu'elles sont exemptes de contradictions entre elles, d'une audition à l'autre ou avec les déclarations d'un tiers (par ex. proche parent) sur les mêmes faits. Elles sont plausibles, lorsqu'elles correspondent à des faits démontrés (en particulier aux circonstances générales régnant dans le pays d'origine) et sont conformes à la réalité et à l'expérience générale de la vie. La crédibilité du requérant d'asile fait défaut non seulement lorsque celui-ci s'appuie sur des moyens de preuve faux ou falsifiés, mais encore s'il dissimule des faits importants, en donne sciemment une description erronée, modifie ses allégations en cours de procédure ou en rajoute de façon tardive et sans raison apparente ou s'il enfreint son obligation de collaborer (cf. art. 8 LAsi). Quand bien même la vraisemblance autorise l'objection et le doute, ceux-ci doivent toutefois paraître d'un point de vue objectif moins importants que les éléments parlant en faveur de la probabilité des allégations. Lors de l'examen de la vraisemblance des allégations de fait d'un requérant d'asile, il s'agit pour l'autorité de pondérer les signes d'invraisemblance en dégageant une impression d'ensemble et en déterminant, parmi les éléments militant en faveur ou en défaveur de cette vraisemblance, ceux qui l'emportent (cf. ATAF 2012/5 consid. 2.2). 2.3.3 Selon la jurisprudence toujours, l'asile n'est pas accordé en guise de compensation à des préjudices subis, mais sur la base d'un besoin avéré de protection. La reconnaissance de la qualité de réfugié au sens de l'art. 3 LAsi implique, par conséquent, l'existence d'un besoin de protection actuel, sur la base de la situation prévalant au moment de la décision (ou, sur recours, au moment du prononcé de l'arrêt). S'agissant des personnes ayant subi une persécution avant la fuite de leur pays, un risque sérieux et concret de répétition de la persécution subie est présumé en l'absence de possibilité de refuge interne.”
“Asylsuchende sind verpflichtet, an der Feststellung des Sachverhalts mitzuwirken. Sie müssen insbesondere ihre Identität offenlegen sowie Reisepapiere und Identitätsausweise abgeben (Art. 8 AsylG und Art. 2a Asylverordnung 1 über Verfahrensfragen [Asylverordnung 1, AsylV 1, SR 142.311]). Der Untersuchungsgrundsatz findet unter anderem seine Grenzen an der Mitwirkungspflicht (Art. 8 AsylG, vgl. BVGE 2014/12 E. 6 S. 213 f.).”
Die betroffene Person ist nach Art. 8 Abs. 4 AsylG zur Mitwirkung bei der Beschaffung der für eine Rückkehr erforderlichen Reisedokumente verpflichtet. Vor diesem Hintergrund hat die Rechtsprechung den Vollzug der Wegweisung regelmässig als «möglich» bzw. als möglich anzusehen bezeichnet, soweit die erforderliche Mitwirkung (z.B. die Beschaffung von Reisedokumenten) erwartet werden kann.
“Schliesslich obliegt es der Beschwerdeführerin, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (Art. 8 Abs. 4 AsylG; vgl. BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG).”
“), dans la mesure où elle ne fait pas apparaître, en l'espèce, une mise en danger concrète du recourant, qu'en effet, la Turquie ne se trouve actuellement pas en proie à une guerre, une guerre civile ou une situation de violence généralisée, sur l'ensemble de son territoire, que l'intéressé, dont le dernier lieu de résidence en Turquie était Istanbul, ne provient par conséquent pas d'une région directement touchée par les séismes survenus en février 2023, qu'il ne ressort pas non plus du dossier qu'il pourrait être mis sérieusement en danger pour des motifs qui lui seraient propres, qu'à ce propos, il convient de relever que l'intéressé souffre d'un état de stress post-traumatique (F43.1) et de troubles mixtes de la personnalité (F61.0), affections nécessitant une psychothérapie au long cours (hebdomadairement ou bimensuellement ; cf. rapport médical de l'association D._______ du 29 mai 2024), qu'en cas de besoin, des soins essentiels pour les troubles psychiques sont disponibles en Turquie (cf. arrêt de référence du Tribunal E-1948/2018 du 12 juin 2018 consid. 7.3.5.3), qu'il convient à ce titre de confirmer les nombreux facteurs favorables à la réinsertion de l'intéressé en Turquie, lesquels ont été à raison mentionnés par le SEM dans la décision attaquée (à laquelle il est renvoyé sur ce point ; cf. consid. III ch. 2 p. 5 et 6) et demeurés incontestés dans le recours, que l'exécution du renvoi est enfin possible (art. 83 al. 2 LEI ; cf. ATAF 2008/34 consid. 12 et jurisp. cit.), le recourant étant tenu de collaborer à l'obtention de documents de voyage lui permettant de retourner dans son pays d'origine (art. 8 al. 4 LAsi), qu'en conséquence, le recours doit aussi être rejeté en ce qui concerne le renvoi et l'exécution de cette mesure, que s'avérant manifestement infondé, il l'est dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'un second juge (art. 111 let. e LAsi), que pour cette même raison, la requête d'assistance judiciaire partielle doit être rejetée, l'une des conditions cumulatives à son octroi n'étant pas remplie (art. 102m al. 1 let. a LAsi en lien avec l'art. 65 al. 1 PA), que compte tenu de l'issue de la cause, il y a lieu de mettre les frais de procédure, d'un montant de 750 francs, à la charge du recourant, conformément aux art. 63 al. 1 PA ainsi que 2 et 3 let. a du règlement du 21 février 2008 concernant les frais, dépens et indemnités fixés par le Tribunal administratif fédéral (FITAF ; RS 173.320.2), (dispositif : page suivante) le Tribunal administratif fédéral prononce : 1. Le recours est rejeté. 2. La demande d'assistance judiciaire est rejetée. 3. Les frais de procédure, d'un montant de 750 francs, sont mis à la charge du recourant.”
“4 LEI, que la jurisprudence du Tribunal distingue la situation régnant dans les quatre provinces kurdes du Nord, à savoir Dohuk, Erbil, Sulaymaniya et Halabja, de celle du reste du pays, estimant que l'exécution du renvoi peut raisonnablement être exigée à destination de ces provinces, pour autant que le requérant soit d'ethnie kurde et originaire de l'une d'elles ou qu'il y ait vécu pendant une longue période, et qu'il y dispose d'un réseau social (famille, parenté ou amis) ou de liens avec les partis dominants (cf. arrêt du Tribunal E-5068/2017 du 9 avril 2019, consid. 8.3 confirmant l'arrêt de référence E-3737/2015 du 14 décembre 2015 [consid. 7.4.2 et 7.4.5]), que ces conditions sont réalisées en l'espère, vu l'origine de l'intéressé et son réseau familial sur place, en particulier celle de sa soeur qui a financé son voyage en Europe, qu'en outre, le recourant est jeune, a fréquenté l'école pendant (...) ans dans son pays, bénéficie d'une expérience professionnelle dans la restauration et n'a pas allégué de problème de santé particulier, que l'exécution du renvoi est enfin possible (cf. art. 83 al. 2 LEI ; ATAF 2008/34 consid. 12 et jurisp. cit.), le recourant étant tenu de collaborer à l'obtention de documents de voyage lui permettant de retourner dans son pays d'origine (cf. art. 8 al. 4 LAsi), que dès lors, la décision attaquée ne viole pas le droit fédéral, a établi de manière exacte et complète l'état de fait pertinent (cf. art. 106 al. 1 LAsi) et, dans la mesure où ce grief peut être examiné (cf. art. 49 PA, cf. ATAF 2014/26 consid. 5), n'est pas inopportune, qu'en conséquence, le recours est rejeté, que s'avérant manifestement infondé, il l'est dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'un second juge (art. 111 let. e LAsi), que le présent arrêt au fond rend sans objet la requête tendant à la dispense du paiement d'une avance de frais (art. 63 al. 4 PA), que la requête d'octroi de l'assistance judiciaire partielle doit être rejetée, les conclusions du recours étant d'emblée vouées à l'échec (art. 65 al. 1 PA), que, vu l'issue de la cause, il y a lieu de mettre les frais de procédure à la charge du recourant, conformément aux art. 63 al. 1 PA et art. 2 et 3 let. a du règlement du 21 février 2008 concernant les frais, dépens et indemnités fixés par le Tribunal administratif fédéral (FITAF, RS 173.”
“citées), qu'il ne ressort pas non plus du dossier que l'intéressé pourrait être mis en danger pour des motifs qui lui seraient propres, qu'en effet, l'exécution du renvoi vers le district de Jaffna (province du Nord) est raisonnablement exigible, en particulier lorsque le requérant dispose d'un réseau familial ou social capable de lui apporter son soutien et qu'il existe des perspectives permettant de lui assurer un revenu minimal et un logement (cf. arrêt E-1866/2015 précité, consid. 13.3), que les conditions précitées sont en l'espèce remplies, qu'en effet, le recourant est né et a toujours vécu à Jaffna, qu'en outre, il est jeune, n'a pas allégué de problèmes de santé décisifs et dispose dans son pays d'un large réseau familial, qui lui facilitera sa réinsertion, que l'exécution du renvoi est ainsi raisonnablement exigible (art. 83 al. 4 LEtr), qu'elle est aussi possible (cf. art. 83 al. 2 LEtr; ATAF 2008/34 consid. 12 et jurisp. cit.) le recourant étant tenu, le cas échéant, de collaborer à l'obtention de documents de voyage lui permettant de retourner dans son pays (cf. art. 8 al. 4 LAsi), que le recours, en tant qu'il porte sur le renvoi et son exécution, doit également être rejeté, que, s'avérant manifestement infondé, il l'est dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'un second juge (cf. art. 111 let. e LAsi), qu'il est dès lors renoncé à un échange d'écritures, le présent arrêt n'étant motivé que sommairement (cf. art. 111a al. 1 et 2 LAsi), que, vu l'issue de la cause, il y a lieu de mettre les frais de procédure à la charge du recourant, conformément à l'art. 63 al. 1 PA, à l'art. 2 et à l'art. 3 du règlement du 21 février 2008 concernant les frais, dépens et indemnités fixés par le Tribunal administratif fédéral (FITAF, RS 173.320.2), (dispositif page suivante) le Tribunal administratif fédéral prononce : 1. Le recours est rejeté. 2. Les frais de procédure, d'un montant de 750 francs, sont mis à la charge du recourant et prélevés sur l'avance de même montant, déjà versée le 19 juillet 2019. 3. Le présent arrêt est adressé au recourant, au SEM et à l'autorité cantonale.”
Bei mangelhafter oder ausbleibender Mitwirkung des Asylsuchenden kann die Entscheidbehörde sich in der Regel auf die für den Ausgang des Verfahrens entscheidwesentlichen Vorbringen und die von der Person angebotenen Beweismittel beschränken. Sie ist nicht verpflichtet, alle vorgebrachten Tatsachen, Beweismittel und Einwendungen umfassend zu erörtern; ihre Untersuchungspflicht wird durch die Mitwirkungspflicht der asylsuchenden Person relativiert. Die Beschränkung darf jedoch nicht dazu führen, dass entscheidende tatsächliche Umstände unberücksichtigt bleiben.
“Pour répondre à ces exigences, l'autorité doit mentionner, au moins brièvement, les motifs qui l'ont guidée et sur lesquels elle a fondé sa décision, de manière à ce que le requérant puisse se rendre compte de la portée de celle-ci et l'attaquer en connaissance de cause (cf. ATAF 2010/3 consid. 5 et jurisp. cit. ; 2013/34 consid. 4.1 ; 2012/23 consid. 6.1.2 et jurisp. cit.). Elle n'a toutefois pas l'obligation d'exposer et de discuter tous les faits, moyens de preuve et griefs invoqués par les parties, mais peut au contraire se limiter à l'examen des questions décisives pour l'issue du litige. 2.3 En vertu de la maxime inquisitoire, qui régit la procédure administrative, les autorités définissent les faits pertinents et les preuves nécessaires, qu'elles ordonnent et apprécient d'office (art. 12 PA, en relation avec l'art. 6 LAsi ; cf. ATAF 2015/10 consid. 3.2 ; 2012/21 consid. 5.1 ; 2009/60 consid. 2.1.1). La maxime inquisitoire doit cependant être relativisée par son corollaire, soit le devoir de collaboration de la partie à l'établissement des faits (art. 8 LAsi et 13 PA, applicable par renvoi de l'art. 6 LAsi ; cf. ATAF 2015/10 consid. 3.2 ; 2012/21 consid. 5.1 ; 2009/60 consid. 2.1.1), qui touche en particulier les faits qui se rapportent à sa situation personnelle, ceux qu'elle connaît mieux que les autorités ou encore ceux qui, sans sa collaboration, ne pourraient pas être collectés moyennant un effort raisonnable (cf. ATF 143 II 425 consid. 5.1 ; ATAF 2011/54 consid. 5.1 ; 2009/50 consid. 10.2 ; 2008/24 consid. 7.2 ; cf. arrêt du Tribunal F-2766/2021 du 25 juin 2021 consid. 2.2). L'étendue du devoir d'instruction dépend de la pertinence des faits à établir. L'établissement des faits est incomplet au sens de l'art. 106 al. 1 let. b LAsi lorsque toutes les circonstances de fait et les moyens de preuve déterminants pour la décision n'ont pas été pris en compte par l'autorité inférieure ; il est inexact, lorsque l'autorité a omis d'administrer la preuve d'un fait pertinent, a apprécié de manière erronée le résultat de l'administration d'un moyen de preuve ou a fondé sa décision sur des faits erronés, par exemple en contradiction avec les pièces (cf.”
“Der Grundsatz des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV, Art. 29 VwVG, Art. 32 Abs. 1 VwVG) verlangt, dass die verfügende Behörde die Vorbringen des Betroffenen tatsächlich hört, sorgfältig und ernsthaft prüft und in der Entscheidungsfindung berücksichtigt, was sich entsprechend in der Entscheidbegründung niederschlagen muss (vgl. Art. 35 Abs. 1 VwVG). Im Verwaltungs- und namentlich im Asylverfahren gilt der Untersuchungsgrundsatz, das heisst die Behörde stellt den rechtserheblichen Sachverhalt von Amtes wegen fest (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 12 VwVG; vgl. Art. 106 Abs. 1 Bst. b AsylG). Für das erstinstanzliche Asylverfahren bedeutet dies, dass das SEM zur richtigen und vollständigen Ermittlung und zur Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts verpflichtet ist und auch nach allen Elementen zu forschen hat, die zugunsten der asylsuchenden Person sprechen. Der Untersuchungsgrundsatz gilt indes nicht uneingeschränkt, zumal er sein Korrelat in der Mitwirkungspflicht des Asylsuchenden findet (Art. 13 VwVG und Art. 8 AsylG; vgl. Christoph Auer, in: Auer/Müller/Schindler [Hrsg.], Kommentar zum Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren [VwVG], 2. Aufl. 2019, Art. 12 Rz. 9; BVGE 2012/21 E. 5.1). Die entscheidende Behörde darf sich trotz des Untersuchungsgrundsatzes in der Regel darauf beschränken, die Vorbringen einer asylsuchenden Person zu würdigen und die von ihr angebotenen Beweise abzunehmen, ohne weitere Abklärungen vornehmen zu müssen (vgl. ausführlicher dazu BVGE 2009/50 E. 10.2.1 S. 734 m.H.a. Entscheidungen und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 1995 Nr. 23 E. 5a).”
“Pour répondre à ces exigences, l'autorité doit mentionner, au moins brièvement, les motifs qui l'ont guidée et sur lesquels elle a fondé sa décision, de manière à ce que le requérant puisse se rendre compte de la portée de celle-ci et l'attaquer en connaissance de cause (cf. ATAF 2010/3 consid. 5 et jurisp. cit. ; 2013/34 consid. 4.1 ; 2012/23 consid. 6.1.2 et jurisp. cit.). Elle n'a toutefois pas l'obligation d'exposer et de discuter tous les faits, moyens de preuve et griefs invoqués par les parties, mais peut se limiter à l'examen des questions décisives pour l'issue du litige. A noter que l'art. 37a LAsi précise que les décisions de non-entrée en matière doivent être motivées sommairement. 2.2.2 En vertu de la maxime inquisitoire, qui régit la procédure administrative, les autorités définissent les faits pertinents et les preuves nécessaires, qu'elles ordonnent et apprécient d'office (art. 12 PA, en relation avec l'art. 6 LAsi ; cf. ATAF 2015/10 consid. 3.2 ; 2012/21 consid. 5.1 ; 2009/60 consid. 2.1.1). Cette maxime doit cependant être relativisée par son corollaire, soit le devoir de collaboration de la partie à l'établissement des faits (art. 8 LAsi et 13 PA, applicable par renvoi de l'art. 6 LAsi ; cf. idem), qui touche en particulier les faits qui se rapportent à sa situation personnelle, ceux qu'elle connaît mieux que les autorités ou encore ceux qui, sans sa collaboration, ne pourraient pas être collectés moyennant un effort raisonnable (cf. ATF 143 II 425 consid. 5.1 ; ATAF 2011/54 consid. 5.1 ; 2009/50 consid. 10.2 ; 2008/24 consid. 7.2 ; arrêt du Tribunal E-4367/2022 du 6 octobre 2022 consid. 2.1.1). L'étendue du devoir d'instruction dépend de la pertinence des faits à établir. Par ailleurs, l'établissement des faits est incomplet au sens de l'art. 106 al. 1 let. b LAsi, lorsque toutes les circonstances de fait et les moyens de preuve déterminants pour la décision n'ont pas été pris en compte par l'autorité inférieure, et inexact, lorsque l'autorité a omis d'administrer la preuve d'un fait pertinent, a apprécié de manière erronée le résultat de l'administration d'un moyen de preuve ou a fondé sa décision sur des faits erronés, par exemple en contradiction avec les pièces (cf.”
“Pour répondre à ces exigences, l'autorité doit mentionner, au moins brièvement, les motifs qui l'ont guidé et sur lesquels elle a fondé sa décision, de manière à ce que l'intéressé puisse se rendre compte de la portée de celle-ci et l'attaquer en connaissance de cause (ATF 141 V 557 consid. 3.2.1 et 134 I 83 consid. 4.1). Elle n'a toutefois pas l'obligation d'exposer et de discuter tous les faits, moyens de preuve et griefs invoqués par les parties, mais peut au contraire se limiter à l'examen des questions décisives pour l'issue du litige (ATF 146 II 335 consid. 5.1, 143 III 65 consid. 5.2 et 142 II 154 consid. 4.2). La motivation peut être implicite et résulter des différents considérants de la décision (cf. ATF 141 V 557 consid. 3.2.1). 2.4 En vertu de la maxime inquisitoire, qui régit la procédure administrative, les autorités définissent les faits pertinents et les preuves nécessaires, qu'elles ordonnent et apprécient d'office (art. 12 PA, en relation avec l'art. 6 LAsi ; cf. ATAF 2015/10 consid. 3.2, 2012/21 consid. 5.1 et 2009/60 consid. 2.1.1). La maxime inquisitoire doit cependant être relativisée par son corollaire, le devoir de collaboration de la partie à l'établissement des faits (art. 8 LAsi et art. 13 PA, applicable par renvoi de l'art. 6 LAsi ; cf. ATAF 2015/10 consid. 3.2, 2012/21 consid. 5.1, 2009/60 consid. 2.1.1), devoir qui touche en particulier les faits qui se rapportent à sa situation personnelle, ceux qu'elle connaît mieux que les autorités ou encore ceux qui, sans sa collaboration, ne pourraient pas être collectés moyennant un effort raisonnable (cf. ATF 143 II 425 consid. 5.1 ; ATAF 2011/54 consid. 5.1, 2009/50 consid. 10.2 et 2008/24 consid. 7.2 ; arrêt du TAF F-2766/2021 du 25 juin 2021 consid. 2.2). L'étendue du devoir d'instruction dépend de la pertinence des faits à établir. L'établissement des faits est incomplet au sens de l'art. 106 al. 1 let. b LAsi lorsque toutes les circonstances de fait et les moyens de preuve déterminants pour la décision n'ont pas été pris en compte par l'autorité inférieure ; il est inexact, lorsque l'autorité a omis d'administrer la preuve d'un fait pertinent, a apprécié de manière erronée le résultat de l'administration d'un moyen de preuve ou a fondé sa décision sur des faits erronés, par exemple en contradiction avec les pièces (cf.”
Die behördliche Untersuchungspflicht (Untersuchungsmaxime) wird durch die Mitwirkungspflicht der Asylsuchenden nach Art. 8 AsylG begrenzt. Die Behörden haben die Vorbringen anzuhören und ernsthaft zu prüfen; sie sind jedoch nicht verpflichtet, bei fehlender oder verschleierter Mitwirkung nach hypothetischen Wegweisungsvollzugshindernissen zu forschen. Bei einer Verletzung der Mitwirkungspflicht (etwa Verschleierung von Identität oder Herkunft) können die Behörden daraus zulässigerweise Folgerungen ziehen, die zu Ungunsten der Asylsuchenden ausschlagen.
“Die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts in Verletzung der behördlichen Untersuchungspflicht bildet einen Beschwerdegrund (Art. 106 Abs. 1 Bst. b AsylG). Unvollständig ist die Sachverhaltsfeststellung, wenn die Behörde trotz Untersuchungs-maxime den Sachverhalt nicht von Amtes wegen abgeklärt oder nicht alle für die Entscheidung wesentlichen Sachumstände berücksichtigt hat (vgl. dazu Christoph Auer / Anja Martina Binder, in: Kommentar zum Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren [VwVG], 2. Aufl. 2019, Art. 12 N16). Der Untersuchungsgrundsatz findet seine Grenze an der Mitwirkungspflicht der Asylsuchenden (Art. 8 AsylG; Art. 13 VwVG). Gemäss Art. 29 VwVG haben die Parteien Anspruch auf rechtliches Gehör, welcher als Mitwirkungsrecht alle Befugnisse umfasst, die einer Partei einzuräumen sind, damit sie in einem Verfahren ihren Standpunkt wirksam zur Geltung bringen kann (vgl. BGE 144 I 11 E. 5.3; BVGE 2009/ 35 E. 6.4.1 mit Hinweisen). Mit dem Gehörsanspruch korreliert die Pflicht der Behörden, die Vorbringen tatsächlich zu hören, ernsthaft zu prüfen und in ihrer Entscheidfindung angemessen zu berücksichtigen. Nicht erforderlich dagegen ist, dass sich die Begründung mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt (vgl. BGE 143 III 65 E. 5.2).”
“Verschleiert die asylsuchende Person ihre Identität beziehungsweise ihre Herkunft, ist das SEM nicht dazu verpflichtet, nach hypothetischen Wegweisungsvollzugshindernissen zu forschen, da die behördliche Untersuchungspflicht ihre Grenzen an der Mitwirkungspflicht der beschwerdeführenden Person findet, welche auch die Substantiierungslast trägt (Art. 7 AsylG; Art. 8 AsylG). Liegt eine Verletzung der Mitwirkungspflicht wegen Verschleierung der Herkunft vor, hat die beschwerdeführende Person die Folgen ihrer fehlenden Mitwirkung insofern zu tragen, als seitens der Asylbehörden der Schluss gezogen werden muss, es spreche nichts gegen eine Rückkehr an den bisherigen Aufenthaltsort (vgl. BVGE 2014/12 E. 5.10 und E. 6 m.w.H.).”
Fehlende Pflicht zu weitergehenden Ermittlungen ohne Anhaltspunkte: Das SEM darf auf zusätzliche Abklärungen verzichten, wenn die Aktenlage keine konkreten Anhaltspunkte für einen weitergehenden Sachverhalt liefert. Überprüfungen und Ermittlungen sind nur dann anzuordnen, wenn aufgrund der Vorbringen und der vorhandenen Beweismittel begründete Zweifel verbleiben, die sich voraussichtlich durch Ermittlungshandlungen von Amtes wegen klären lassen. Diese Grenze des Untersuchungsgrundsatzes korreliert mit der Mitwirkungspflicht der asylsuchenden Person (Art. 8 AsylG).
“Im Verwaltungsverfahren und insbesondere im Asylverfahren gilt der Untersuchungsgrundsatz, das heisst die Behörde stellt den rechtserheblichen Sachverhalt von Amtes wegen fest (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 12 VwVG; vgl. Art. 106 Abs. 1 Bst. b AsylG). Für das erstinstanzliche Asylverfahren bedeutet dies, dass das SEM zur richtigen und vollständigen Ermittlung und Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts verpflichtet ist und auch nach allen Elementen zu forschen hat, die zugunsten der asylsuchenden Person sprechen. Der Untersuchungsgrundsatz gilt aber nicht uneingeschränkt, zumal er sein Korrelat in der Mitwirkungspflicht des Asylsuchenden findet (Art. 13 VwVG und Art. 8 AsylG; vgl. Christoph Auer/Anja Martina Binder, in: Auer/Müller/Schindler [Hrsg.], Kommentar zum Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren [VwVG], 2. Aufl. 2019, Art. 12 Rz. 9; BVGE 2012/21 E. 5.1). Die entscheidende Behörde darf sich trotz des Untersuchungsgrundsatzes in der Regel darauf beschränken, die Vorbringen einer asylsuchenden Person zu würdigen und die von ihr angebotenen Beweise abzunehmen, ohne weitere Abklärungen vornehmen zu müssen. Nach Lehre und Praxis besteht die Notwendigkeit für über die Befragung hinausgehende Abklärungen insbesondere dann, wenn aufgrund der Vorbringen der asylsuchenden Person und der von ihr eingereichten oder angebotenen Beweismittel Zweifel und Unsicherheiten am Sachverhalt weiterbestehen, die voraussichtlich mit Ermittlungen von Amtes wegen beseitigt werden können (vgl. BVGE 2009/50 E. 10.2.1 S. 734 m.H.a. Entscheidungen und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 1995 Nr. 23 E. 5a).”
“Le fait qu'elle n'ait pas expressément analysé leur valeur probante n'est pas déterminant, puisque la question de savoir si les articles de presse en question sont susceptibles de fonder une crainte de persécution au retour relève du fond et sera, par conséquent, examinée ci-après (cf. consid. 5.2.2). 2.2 Contrairement aux allégations du recourant, l'on ne saurait non plus retenir une obligation à l'égard du SEM d'entreprendre des mesures d'instruction supplémentaires dès le passage en procédure étendue et, partant, en déduire une quelconque violation de l'art. 26d LAsi. En l'absence du moindre indice concret susceptible d'établir un lien entre l'affaire relatée dans les articles de presse produits et la situation de l'intéressé, le SEM était légitimé à statuer sur la seule base des éléments dont il disposait, en se dispensant d'ordonner une enquête d'ambassade. En tout état de cause, comme retenu à juste titre par l'autorité intimée et en vertu de l'obligation incombant au recourant de collaborer à la constatation des faits (cf. art. 8 LAsi), il appartenait à celui-ci d'établir concrètement un lien entre l'arrestation du dénommé M.A. mentionné dans ces articles et lui, respectivement de démontrer l'existence d'une procédure pendante à son égard, cas échéant en mandatant un avocat sur place, ce qu'il n'a pas fait. Le grief du recours portant sur la difficulté de mandater un avocat en tant que kurde ne saurait être suivi. L'on ne peut en effet pas partir du principe qu'aucun avocat en Turquie ne serait disposé à représenter un prévenu au seul motif qu'il serait kurde et par crainte des potentielles répercussions. A noter au demeurant que le témoignage offert par sa soeur auprès de l'ambassade n'appert d'aucun secours et peut ainsi - par appréciation anticipée des preuves - être écarté, dès lors que les perquisitions effectuées à son domicile ne sont, en soi, pas contestées. Par ailleurs, aucune mesure d'instruction supplémentaire ne se justifiait en l'espèce. A la fin de son audition sur les motifs, le recourant a en effet expressément déclaré avoir pu exprimer l'ensemble de ses motifs d'asile.”
“Ces griefs doivent être examinés en premier lieu, dans la mesure où leur admission est susceptible d'entraîner l'annulation de la décision entreprise et le renvoi de la cause au SEM (cf. ATF 142 II 218 consid. 2.8.1 et les réf. citées ; 138 I 252 consid. 5). 3.2 En vertu de l'art. 106 al. 1 let b LAsi, l'établissement des faits est inexact lorsque l'autorité a omis d'administrer la preuve d'un fait pertinent, a apprécié de manière erronée le résultat de l'administration d'un moyen de preuve ou a fondé sa décision sur des faits erronés, par exemple en contradiction avec les pièces (cf. ATAF 2014/2 consid. 5.1 ; 2012/21 consid. 5.1). Conformément à la maxime inquisitoire (cf. art. 12 PA, en relation avec l'art. 6 LAsi), l'autorité administrative constate les faits d'office et procède s'il y a lieu à l'administration des preuves nécessaires à l'établissement de l'état de fait pertinent. Ce principe d'instruction trouve néanmoins sa limite dans le devoir de collaboration des parties aux fins d'établir les faits pertinents (cf. art. 13 PA, art. 8 LAsi), en particulier ceux qui se rapportent à leur situation personnelle, qu'elles connaissent mieux que les autorités ou qui, sans leur collaboration, ne pourraient pas être collectés moyennant un effort raisonnable (cf. ATAF 2012/21 consid. 5.1, 2011/54 consid. 5 ; ATF 143 II 425 consid. 5.1). Cela étant, l'autorité peut renoncer à procéder à des mesures d'instruction lorsque les preuves administrées lui ont permis de forger sa conviction et que, procédant d'une manière conforme au droit à une appréciation anticipée des preuves qui lui sont encore proposées, elle a la certitude que ces dernières ne pourraient l'amener à modifier son opinion (cf. ex multis, arrêts du Tribunal D-546/2022 du 11 mars 2022 consid. 4.2, F-4373/2021 du 22 novembre 2021 consid. 2.1 ; ATF 140 I 285 consid. 6.3.1). 3.3 Ancré à l'art. 29 al. 2 Cst. (RS 101), le droit d'être entendu a été concrétisé en droit administratif par les art. 26 ss PA. Selon ces dispositions, il comprend pour le justiciable, le droit notamment de s'expliquer sur les faits pertinents avant qu'une décision ne soit prise à son détriment et celui de fournir des preuves quant aux faits de nature à influer sur le sort de la cause (cf.”
“2 Le succitate censure formali, in ordine ad un accertamento inesatto ed incompleto dei fatti giuridicamente rilevanti da parte dell'autorità inferiore verranno esaminate d'ingresso dal Tribunale, in quanto sono suscettibili di condurre all'annullamento della decisione avversata (cfr. DTF 144 I 11 consid. 5.3 e rif. ivi citati, 142 II 218 consid. 2.8.1 e rif. cit., 138 I 232 consid. 5; sentenza del Tribunale D-1549/2017 del 2 maggio 2018 [parzialmente pubblicata quale DTAF 2019 VI/6] consid. 4.2, 2013/34 consid. 4.2, 2013/23 consid. 6.1.3). 4.3 Nelle procedure d'asilo - così come nelle altre procedure di natura amministrativa - si applica il principio inquisitorio. Ciò significa che l'autorità competente accerta d'ufficio i fatti (art. 6 LAsi in relazione all'art. 12 PA). In concreto, essa deve procurarsi la documentazione necessaria alla trattazione del caso, chiarire le circostanze giuridiche ed amministrare a tal fine le opportune prove a riguardo. Il principio inquisitorio non dispensa comunque le parti dal dovere di collaborare all'accertamento dei fatti ed in modo particolare dall'onere di provare quanto sia in loro facoltà e quanto l'amministrazione o il giudice non siano in grado di delucidare con mezzi propri (art. 13 PA ed art. 8 LAsi; cfr. DTAF 2019 I/6 consid. 5.1). 4.4 La determinazione dei fatti e l'applicazione della legge non sono aspetti disgiunti; senza considerare il diritto applicabile non vi è modo di delimitare quali fatti siano giuridicamente rilevanti (cfr. Isabelle Häner, in: Häner/Waldmann, Das erstinstanzliche Verwaltungsverfahren, 2008, n. 34). Significativo è innanzitutto il substrato fattuale per le condizioni di applicazione della norma giuridica (cfr. Krauskopf/Emmenegger/Babey in: Waldmann/Weissenberger [ed.], Praxiskommentar VwVG, 2a ed. 2016, n. 17 ad art. 12 PA). Fatti che non sono rilevanti per la decisione, che l'autorità è convinta siano già stati provati o che si presumono veri a favore delle parti interessate non impongono lo svolgimento di indagini supplementari (cfr. Krauskopf/Emmenegger/Babey in: op. cit., n. 29 ad art. 12 PA). Onde circoscrivere l'ampiezza dell'accertamento d'ufficio nel corso del procedimento occorre effettuare una ripetuta valutazione delle risultanze probatorie raccolte (cfr.”
Bei Anträgen auf Vernehmung von Auslandszeugen bzw. auf Einholung von Auslandszeugnissen über eine Botschaft sind formelle Voraussetzungen zu prüfen (insbesondere Grundlage in einem Spezialgesetz, Vereinbarkeit mit internationalem Recht, geeignete personelle Zuständigkeit der befragenden Person). Fehlen diese Voraussetzungen, kann der Antrag abgewiesen werden. Es kann zudem darauf abgestellt werden, dass der Gesuchsteller im Rahmen seiner Mitwirkungspflicht nach Art. 8 AsylG selbst sachdienliche schriftliche Hinweise oder eine Niederschrift hätte einreichen können.
“Zudem machte er im Rahmen von zahlreichen schriftlichen Eingaben während der Beschwerdeverfahren ergänzende Ausführungen, welche - sofern sie sich als für den vorliegenden Einzelfall relevant erweisen - bei der Beurteilung des vorliegenden Falles berücksichtigt werden. Hinsichtlich der beantragen Einvernahme von E._______ als Zeuge ist festzuhalten, dass die Voraussetzungen für eine solche Befragung im Ausland (Grundlage in einem Spezialgesetz, Vereinbarkeit mit dem internationalen Recht, Einvernahme durch einen öffentlich-rechtlich Angestellten beziehungsweise Diplomaten der zuständigen Behörde; vgl. Philipp Weissenberger/Astrid Hirzel, in: Waldmann/Weissenberger [Hrsg.], Praxiskommentar VwVG, 2. Aufl. 2016, N 55 zu Art. 14) - vorliegend nicht erfüllt sein dürften. Überdies ist es bereits fraglich, ob sich die betreffende Person aufgrund der vom Beschwerdeführer gemachten Angaben, die sich auf dessen Namen (in verschiedenen Schreibweisen, vgl. S.26 und 84 der Beschwerdeschrift) und das Aufenthaltsland beschränken, ausfindig machen liesse. Es ist zudem nicht ersichtlich, weshalb es dem Beschwerdeführer, wenn er in Kontakt zur betreffenden Person steht, im Rahmen seiner Mitwirkungspflicht gemäss Art. 8 AsylG nicht möglich gewesen sein sollte, selbst eine Niederschrift von allfälligen sachdienlichen Ausführungen dieser Person einzureichen. Vor diesem Hintergrund ist der Antrag auf eine Befragung von E._______ über die Schweizer Botschaft in G._______ (vgl. S. 84 der Beschwerdeschrift) abzuweisen.”
Die Frist von «5 Tagen» ist als Kalendertage zu verstehen; Wochenendtage unterbrechen sie nicht.
“Für eine formlose Abschreibung genügt, dass eine asylsuchende Person den Asylbehörden in einem Zentrum des Bundes ohne triftigen Grund während mehr als 5 Tagen nicht zur Verfügung steht. Nachdem diese Frist von der entsprechenden Gesetzesbestimmung (Art. 8 Abs. 3bis AsylG) explizit in «Tagen» und nicht in «Arbeitstagen» festgelegt wird (vgl. dazu die Unterscheidung beispielsweise in Art. 108 Absätze 1 und 3 AsylG), wird sie entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers durch ein Wochenende nicht unterbrochen.”
Legt eine asylsuchende Person substanziierte medizinische Hinweise vor, ist das SEM verpflichtet, die Richtigkeit und Relevanz dieser Angaben abzuklären. Im Rahmen dieser Abklärung hat die Behörde insbesondere zu prüfen, ob in Bezug auf Behandlungsmöglichkeiten sowie auf die Durchführbarkeit des Wegweisungsvollzugs (einschliesslich Transport‑/Transferfähigkeit) ernsthafte Einwände bestehen.
“Der Untersuchungsgrundsatz gemäss Art. 12 VwVG verlangt, dass die Behörde von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts sorgt, die für das Verfahren notwendigen Unterlagen beschafft, die rechtlich relevanten Umstände abklärt und ordnungsgemäss darüber Beweis führt. Eine Sachverhaltsfeststellung ist unrichtig, wenn der Verfügung ein falscher und aktenwidriger Sachverhalt zugrunde gelegt wird, oder wenn Beweise unzutreffend gewürdigt wurden. Unvollständig ist sie, wenn nicht alle für den Entscheid wesentlichen Sachumstände berücksichtigt werden (vgl. BVGE 2016/2 E. 4.3). Der Untersuchungsgrundsatz findet seine Grenze in der Mitwirkungspflicht, wonach die Parteien verpflichtet sind, an der Feststellung des Sachverhalts mitzuwirken (Art. 13 VwVG). Eine im Vergleich zum Verwaltungsverfahren verstärkte Mitwirkungspflicht ist in Art. 8 AsylG vorgesehen und detailliert umschrieben. Nach Lehre und Praxis besteht eine Notwendigkeit für weitere Abklärungen insbesondere dann, wenn aufgrund der Vorbringen der asylsuchenden Person und der von ihr eingereichten oder angebotenen Beweismittel Zweifel und Unsicherheiten am Sachverhalt weiterbestehen, die voraussichtlich mit Ermittlungen von Amtes wegen beseitigt werden können (vgl. BVGE 2009/50 E. 10.2.1 m.w.H.). Mit Blick auf die Geltendmachung medizinischer Sachverhalte bedeutet dies grundsätzlich, dass - unter gebührender Berücksichtigung der persönlichen, sozialen sowie medizinischen Lebensumstände und natürlich in Abhängigkeit vom Stand der eigenen Kenntnis über die Natur der physischen oder psychischen Beeinträchtigung - medizinische Probleme in geeigneter Form unaufgefordert geltend zu machen sind. Weist eine asylsuchende Person, deren Wegweisung zur Debatte steht, im erstinstanzlichen Verfahren unter Beachtung ihrer Mitwirkungspflicht substanziiert auf medizinische Umstände hin, die unter dem Blickwinkel der Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs relevant sein könnten, ist demgegenüber das SEM durch den Untersuchungsgrundsatz verpflichtet, die Richtigkeit und Relevanz des behaupteten Sachverhaltselements abzuklären (vgl.”
“3 LAsi) prescrits par la loi, le recours est recevable, que le Tribunal constate que l'intéressé ne conteste pas la décision querellée en tant que le SEM refuse d'entrer en matière sur sa demande d'asile et prononce son renvoi de Suisse, de sorte que ladite décision est entrée en force sur ces points (chiffres 1 et 2 du dispositif), l'objet de la contestation se limitant à la question de l'exécution du renvoi (chiffres 3 et 4 du dispositif), que dans le cadre de sa demande d'asile, le recourant a notamment allégué avoir commencé à éprouver des problèmes de santé en 2023, alors qu'il vivait en Géorgie, qu'après avoir été opéré d'une hernie, il aurait subi des dommages vertébraux consécutifs à une complication liée à l'anesthésie, qu'il aurait par la suite développé des inflammations et une perte de mobilité, entraînant plusieurs consultations médicales infructueuses, qu'il aurait subi quatre interventions chirurgicales et, finalement, reçu un diagnostic de tumeur, que confronté à cette situation médicale préoccupante, il aurait rejoint la Suisse le 19 mai 2024 dans l'espoir de bénéficier d'un traitement adapté, que selon les documents médicaux établis après son arrivée, en particulier le rapport du 26 juillet 2024 précité, il présentait notamment des douleurs dorsales et un adénocarcinome métastatique du poumon, pour lequel il avait initié un traitement en Suisse et devait encore recevoir une chimiothérapie ainsi qu'une radiothérapie palliative, que le SEM, dans la décision querellée, a notamment retenu que des traitements oncologiques adaptés, y compris des soins palliatifs, étaient disponibles en Géorgie et accessibles à l'intéressés, que, selon l'autorité intimée, l'état de santé du recourant ne s'opposait donc pas à l'exécution de son renvoi en Géorgie, que dans son recours, l'intéressé conteste l'analyse du SEM, répétant que cette mesure serait, selon lui, illicite et inexigible, compte tenu de la gravité de son état de santé, en raison de laquelle il serait intransportable, précisant qu'il ne pourrait en outre financer la poursuite de son traitement palliatif en Géorgie, qu'à l'appui de sa conclusion subsidiaire, et comme cela ressortait déjà de son courrier du 8 octobre 2024 précité, il fait en outre valoir une péjoration supplémentaire de son état de santé ayant récemment conduit à son hospitalisation puis à son transfert dans un établissement de soins palliatifs, que ce faisant, il soutient en substance que son état de santé n'est pas suffisamment établi, qu'en vertu de la maxime inquisitoire, qui régit la procédure administrative, les autorités définissent les faits pertinents et les preuves nécessaires, qu'elles ordonnent et apprécient d'office (art. 12 PA, en relation avec l'art. 6 LAsi ; cf. ATAF 2015/10 consid. 3.2, 2012/21 consid. 5.1, 2009/60 consid. 2.1.1), que la maxime inquisitoire doit cependant être relativisée par son corollaire, le devoir de collaboration de la partie à l'établissement des faits (art. 8 LAsi et art. 13 PA, applicable par renvoi de l'art. 6 LAsi ; cf. ATAF 2015/10 consid. 3.2, 2012/21 consid. 5.1, 2009/60 consid. 2.1.1), que le Tribunal rappelle que, selon la jurisprudence de la Cour européenne des droits de l'Homme (ci-après : CourEDH), le retour forcé des personnes touchées dans leur santé n'est susceptible de constituer une violation de l'art. 3 CEDH que dans des cas exceptionnels, lorsqu'il existe des motifs sérieux de croire qu'en l'absence d'un traitement ou d'accès à un traitement, se fait jour un risque réel que la personne renvoyée soit, dans l'état d'accueil, exposée à un déclin grave, rapide et irréversible de son état de santé, lequel entraînerait des souffrances intenses ou une réduction significative de l'espérance de vie (cf. arrêt de la CourEDH Paposhvili c. Belgique [GC], du 13 décembre 2016, requête n° 41738/10, par. 183 ; ATAF 2011/9 consid. 7.1), que l'exécution du renvoi ne cesse en outre d'être raisonnablement exigible que si, en raison de l'absence de possibilités de traitement adéquat, l'état de santé du requérant se dégraderait très rapidement au point de conduire d'une manière certaine à la mise en danger concrète de sa vie ou à une atteinte sérieuse, durable, et notablement plus grave de son intégrité physique ou psychique (cf.”
“) 2022, qu'il paraît incompréhensible que la décision attaquée mentionne que le dossier ne contient aucune pièce concernant un quelconque suivi médical que l'intéressé aurait initié depuis son arrivée en Suisse, alors que les documents ont été établis par le médecin traitant au service médical Medic-Help, qu'ainsi, des faits médicaux importants n'ont pas été pris en compte par l'autorité intimée, que, dans ce contexte, le Tribunal constate que l'état de santé psychique de l'intéressé n'a à l'évidence pas été correctement établi par le SEM, qu'en effet, compte tenu de l'absence de la mention des différents documents médicaux dans la décision attaquée, force est de constater que le SEM ne connaissait pas la situation médicale exacte du recourant au moment de statuer, qu'ainsi, à l'appui de la décision attaquée, il a considéré, à tort, que le diagnostic était valablement établi, et conclu que rien n'indiquait que l'état de santé de l'intéressé était critique, nécessitait des soins urgents et constituait un obstacle à l'exécution de son transfert vers la Bulgarie, sans même connaître la nature des affections en cause, qu'une telle manière de faire n'est manifestement pas admissible, ce d'autant moins que le SEM a retenu qu'aucun suivi médical n'avait été initié depuis l'arrivée du recourant en Suisse, ce qui ne correspond manifestement pas aux faits, que cela étant, la connaissance précise de l'état de santé de l'intéressé - non seulement la nature exacte de ses troubles, mais aussi leur degré de gravité - est décisive pour apprécier l'exécution de son transfert en Bulgarie et, le cas échéant, les possibilités effectives de traitement adéquat et d'accès à des soins essentiels sur place, qu'elle l'est d'autant plus que, malgré l'absence de défaillances systémiques en Bulgarie, il y existe notoirement de nombreuses carences notamment au niveau des conditions d'accueil et de détention des requérants d'asile, que lorsque l'autorité dispose d'indices selon lesquels le requérant d'asile concerné présente une vulnérabilité particulière, il s'impose qu'elle instruise la cause - la personne concernée étant tenue de collaborer à l'établissement des faits pertinents (art. 8 LAsi et 13 PA) -, de telle sorte à confirmer ou nier l'existence de ladite vulnérabilité, à déterminer quels sont les besoins particuliers de l'intéressé et si la situation en Bulgarie permet d'y répondre de manière appropriée, le cas échéant moyennant la demande de garanties individuelles et concrètes (cf. arrêt de référence du Tribunal F-7195/2018 du 11 février 2020 consid. 7.4), qu'en l'espèce, en l'absence d'informations médicales complètes et circonstanciées, notamment d'un diagnostic précis et final, l'autorité intimée n'était alors pas fondée à retenir que l'état de santé psychique ou somatique de l'intéressé n'était pas de nature à faire obstacle à son transfert vers la Bulgarie, qu'ainsi, c'est à juste titre que le recourant a reproché à l'autorité inférieure de ne pas avoir établi correctement l'état de fait pertinent, puis d'avoir formulé une motivation déficiente à cet égard, que, partant, l'autorité intimée est invitée à établir de manière complète la situation médicale de l'intéressé et déterminer la gravité des troubles physiques et psychiques, signalés lors de son audition du 28 décembre 2022 ainsi que dans les autres documents médicaux produits à l'appui du recours, qu'il y a par conséquent lieu d'annuler la décision du 25 janvier 2023 pour établissement incomplet de l'état de fait pertinent au sens de l'art.”
“En effet, celui-ci reproche au SEM d'avoir manqué à son devoir d'instruction en lien avec son état de santé. Les faits auraient été constatés de façon incomplète et la décision attaquée serait par conséquent insuffisamment motivée, en particulier en ce qui concerne les possibilités d'une prise en charge en Croatie des personnes vulnérables. 2.2 Le Tribunal rappelle que la procédure administrative est régie essentiellement par la maxime inquisitoire, selon laquelle il incombe à l'autorité d'élucider l'état de fait de manière exacte et complète. Celle-ci dirige la procédure et définit les faits qu'elle considère comme pertinents, ainsi que les preuves nécessaires, qu'elle ordonne et apprécie d'office (art. 12 PA ; cf. ATF 146 V 240 consid. 8.1 ; ATAF 2009/60 consid. 2.1.1). Cette maxime doit cependant être relativisée par son corollaire, soit le devoir de collaboration des parties à l'établissement des faits, ainsi que par le droit des parties, compris dans le droit d'être entendu, de participer à la procédure et d'influencer la prise de décision (art. 8 LAsi et art. 13 PA). 2.3 En l'espèce, le Tribunal constate que le SEM a pris en compte les déclarations du recourant relatives à son état de santé ainsi que toutes les pièces médicales fournies qu'il a dûment répertoriées aux pages 4 à 6 de la décision attaquée. L'état de santé de l'intéressé a été établi sur la base d'une documentation médicale abondante et complète et a fait l'objet d'une analyse approfondie et détaillée, comme en témoignent les développements aux pages 10 à 11 de la décision attaquée. Dans ces conditions, il ne saurait être fait grief au SEM de ne pas avoir diligenté des mesures d'instruction complémentaires, dont on ne discerne pas la forme qu'elles auraient pu revêtir, le requérant n'apportant au demeurant aucune précision à cet égard. 2.4 Quant au grief relatif à la motivation de la décision, le Tribunal rappelle que la jurisprudence a déduit du droit d'être entendu le devoir pour l'autorité de motiver sa décision, afin que, d'une part, le justiciable puisse la comprendre, la contester utilement s'il y a lieu et faire usage de son droit de recours à bon escient et que, d'autre part, l'autorité de recours puisse en exercer le contrôle.”
“Di conseguenza, sulla base della situazione fattuale e della particolare vulnerabilità, chiede che la SEM entri nel merito della domanda d'asilo e ritiene che il trasferimento in Grecia sarebbe inammissibile ed inesigibile. 6. 6.1 Nel caso in narrativa viene anzitutto censurato un accertamento inesatto ed incompleto dello stato di salute del ricorrente. Il ricorrente sostiene che non sarebbe stato sottoposto ad approfondimenti circa il proprio stato psicologico-psichiatrico. 6.2 Nelle procedure d'asilo così come nelle altre procedure di natura amministrativa si applica il principio inquisitorio. Ciò significa che l'autorità competente deve procedere d'ufficio all'accertamento dei fatti giuridicamente rilevanti (art. 6 LAsi; art. 12 PA). In concreto, essa deve procurarsi la documentazione necessaria alla trattazione del caso, chiarire le circostanze giuridiche ed amministrare a tal fine le opportune prove a riguardo. Il principio inquisitorio non dispensa comunque le parti dal dovere di collaborare all'accertamento dei fatti ed in modo particolare dall'onere di provare quanto sia in loro facoltà e quanto l'amministrazione o il giudice non siano in grado di delucidare con mezzi propri (art. 13 PA ed art. 8 LAsi; DTAF 2019 I/6 consid. 5.1). Quando in sede ricorsuale vengono identificate delle carenze nell'accertamento dei fatti il caso va di principio retrocesso all'autorità di prima istanza, di modo che questa possa procedere ad un nuovo e completo accertamento dei fatti (cfr. André Moser/Michael Beusch/Lorenz Kneubühler/Martin Kayser, Prozessieren vor dem Bundesverwaltungsgericht, 3a ed. 2022, n. 2.191). Al momento dell'emissione della decisione impugnata, l'incarto dell'autorità inferiore conteneva diversi mezzi di prova riguardanti la situazione di salute del ricorrente. Il (...) marzo 2024 egli è stato visitato presso il punto medico dell'ospedale regionale di C._______, dove i medici hanno ipotizzato le diagnosi di scabbia, verosimile PTSD, disturbi visivi e pregressa osteosintesi/artrodesi mano destra, con terapia alla dimissione di Imovane, Subvectin, Xyzal, antidry calm lotion, Brufen e Dafalgan (cfr. atto SEM n. 17/2). Alcuni problemi ai denti sono stati trattati (cfr. atti SEM n. 18/3 e 21/2).”
Unrichtige oder unvollständige Feststellungen des rechtserheblichen Sachverhalts bilden einen Beschwerdegrund nach Art. 106 AsylG. In solchen Fällen kann das Verfahren zur ergänzenden Instruktion an die Vorinstanz zurückgewiesen werden; dies steht im Zusammenhang mit dem Untersuchungsgrundsatz und der Mitwirkungspflicht der asylsuchenden Person.
“Der Untersuchungsgrundsatz gehört zu den allgemeinen Grundsätzen des Verwaltungs- beziehungsweise Asylverfahrens (Art. 12 VwVG). Die Behörde hat von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen, die für das Verfahren notwendigen Unterlagen zu beschaffen, die rechtlich relevanten Umstände abzuklären und ordnungsgemäss darüber Beweis zu führen. Unrichtig ist die Sachverhaltsfeststellung, wenn der Verfügung ein falscher und aktenwidriger Sachverhalt zugrunde gelegt wird oder Beweise falsch gewürdigt worden sind; unvollständig ist sie, wenn nicht alle für den Entscheid rechtswesentlichen Sachumstände berücksichtigt werden. Die asylsuchende Person hat demgegenüber die Pflicht und unter dem Blickwinkel des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV, Art. 29 VwVG) das Recht, an der Feststellung des Sachverhalts mitzuwirken (Art. 8 AsylG).”
“_______, en raison des motifs liés invoqués, un recours ayant également été déposé dans la procédure du prénommé, qu'il est renoncé à la jonction des causes, les motifs d'asiles invoqués n'étant pas suffisamment identiques pour y procéder, que cet arrêt est toutefois coordonné avec celui de B._______, le collège de juges rendant l'arrêt étant le même pour le surplus, que le recourant demande subsidiairement le renvoi de la cause au SEM et fait ainsi valoir en substance un grief formel, qu'il convient d'examiner en priorité (cf. ATF 142 II 218 consid. 2.8.1 et réf. cit.), que, selon la maxime inquisitoire, applicable en procédure administrative, c'est à l'autorité administrative, respectivement de recours, qu'il incombe d'élucider l'état de fait de manière exacte et complète ; qu'elle dirige la procédure et définit les faits qu'elle considère comme pertinents, ainsi que les preuves nécessaires, qu'elle ordonne et apprécie d'office (art. 12 PA ; cf. ATAF 2020 VI/6 consid. 2.2 ; 2012/21 consid. 5.1 ; 2009/60 consid. 2.1.1), que cette maxime trouve sa limite dans l'obligation qu'a la partie de collaborer à l'établissement des faits qu'elle est le mieux placée pour connaître (art. 13 PA et art. 8 LAsi ; cf. ATAF 2020 VI/6 consid. 2.3 ; 2011/54 consid. 5 ; 2008/24 consid. 7.2), que l'établissement des faits est incomplet lorsque toutes les circonstances de fait et les moyens de preuve déterminants pour la décision n'ont pas été pris en compte par l'autorité inférieure ; qu'il est inexact lorsque cette dernière a omis d'administrer la preuve d'un fait pertinent, a apprécié de manière erronée le résultat de l'administration d'un moyen de preuve, ou a fondé sa décision sur des faits erronés, en contradiction avec les pièces ; qu'il y a arbitraire, s'agissant de l'établissement des faits et de l'appréciation des preuves, lorsque l'autorité ne prend pas en compte, sans raison sérieuse, un élément de preuve propre à modifier la décision, lorsqu'elle se trompe manifestement sur son sens et sa portée, ou encore lorsque, en se fondant sur les éléments recueillis, elle en tire des constatations insoutenables (cf. ATAF 2014/2 consid. 5.1 et jurisp. cit. ; 2007/37 consid. 2.3 et réf. cit.), que, le cas échéant, une constatation inexacte ou incomplète de l'état de fait pertinent - notamment en violation de la maxime inquisitoire - peut emporter simultanément violation du droit d'être entendu (cf.”
“1 PA), que présenté dans la forme et le délai prescrits par la loi (art. 52 PA et art. 108 al. 2 LAsi), le recours est recevable, qu'en l'espèce, le recourant ayant reproché au SEM de n'avoir pas établi les faits de manière complète et exacte et d'avoir violé son devoir d'instruction, il convient d'examiner prioritairement ces griefs d'ordre formel (cf. ATF 142 II 218 consid. 2.8.1 et réf. cit.), que selon la maxime inquisitoire, applicable en procédure administrative, c'est à l'autorité administrative, respectivement de recours, qu'il incombe d'élucider l'état de fait de manière exacte et complète ; qu'elle dirige la procédure et définit les faits qu'elle considère comme pertinents, ainsi que les preuves nécessaires, qu'elle ordonne et apprécie d'office (art. 12 PA ; cf. ATAF 2020 VI/6 consid. 2.2 ; 2012/21 consid. 5.1 ; 2009/60 consid. 2.1.1), que cette maxime trouve sa limite dans l'obligation qu'a la partie de collaborer à l'établissement des faits qu'elle est le mieux placée pour connaître (art. 13 PA et art. 8 LAsi ; cf. ATAF 2020 VI/6 consid. 2.3 ; 2011/54 consid. 5 ; 2008/24 consid. 7.2), que l'établissement des faits est incomplet lorsque toutes les circonstances de fait et les moyens de preuve déterminants pour la décision n'ont pas été pris en compte par l'autorité inférieure ; qu'il est inexact lorsque cette dernière a omis d'administrer la preuve d'un fait pertinent, a apprécié de manière erronée le résultat de l'administration d'un moyen de preuve, ou a fondé sa décision sur des faits erronés, en contradiction avec les pièces ; qu'il y a arbitraire, s'agissant de l'établissement des faits et de l'appréciation des preuves, lorsque l'autorité ne prend pas en compte, sans raison sérieuse, un élément de preuve propre à modifier la décision, lorsqu'elle se trompe manifestement sur son sens et sa portée, ou encore lorsque, en se fondant sur les éléments recueillis, elle en tire des constatations insoutenables (cf. ATAF 2014/2 consid. 5.1 et jurisp. cit. ; 2007/37 consid. 2.3 et réf. cit.), que, le cas échéant, une constatation inexacte ou incomplète de l'état de fait pertinent - notamment en violation de la maxime inquisitoire - peut emporter simultanément violation du droit d'être entendu (cf.”
“1 La recourante fait valoir que le SEM aurait violé la maxime inquisitoire et son droit d'être entendu. L'autorité intimée aurait selon elle instruit de manière insuffisante les faits pertinents relatifs aux mauvais traitements qu'elle aurait subis en Croatie (racisme, mauvais traitements physiques, conditions d'accueil déplorables et refus de soins), à la situation dans ce pays, notamment s'agissant de la possibilité pour elle d'avoir accès aux voies judiciaires, ainsi qu'à son état de santé. 2.1.2 La procédure administrative est régie essentiellement par le principe inquisitoire selon lequel les autorités définissent les faits pertinents et les preuves nécessaires, qu'elles ordonnent et apprécient d'office (cf. art. 12 PA). Ce principe doit cependant être relativisé par son corollaire, soit le devoir de collaboration des parties à l'établissement des faits, ainsi que par le droit de celles-ci, compris dans le droit d'être entendu, de participer à la procédure et d'influencer la prise de décision (cf. art. 13 PA et art. 8 LAsi). L'établissement des faits est incomplet au sens de l'art. 106 al. 1 let. b LAsi lorsque toutes les circonstances de fait et les moyens de preuve déterminants pour la décision n'ont pas été pris en compte par l'autorité inférieure (cf. ATAF 2014/2 consid. 5.1 ; 2007/37 consid. 2.3 et réf. cit.). 2.1.3 Le droit d'être entendu, inscrit à l'art. 29 al. 2 Cst., comprend pour le justiciable le droit d'être informé et de s'exprimer sur les éléments pertinents, avant qu'une décision ne soit prise touchant à sa situation juridique, le droit de fournir des preuves quant aux faits de nature à influer sur le sort de la décision, celui de participer à l'administration des preuves, d'en prendre connaissance et de se déterminer à leur propos (cf. ATF 145 I 167 consid. 4.1 ; ATAF 2013/23 consid. 6.1.1 ; 2010/53 consid. 13.1). La jurisprudence a également déduit de l'art. 29 al. 2 Cst. le devoir pour l'autorité de motiver sa décision, afin que le justiciable puisse la comprendre, la contester utilement s'il y a lieu et exercer son droit de recours à bon escient.”
Widersprüchliche Angaben sowie offensichtlich gefälschte oder inhaltlich nicht stimmige Dokumente können die Glaubwürdigkeit des Gesuchstellers erheblich mindern. In solchen Fällen kann die Behörde die vorgebrachte Darstellung in Frage stellen, die Vorlage respektive Prüfung der Dokumente verlangen und die fehlende oder widersprüchliche Mitwirkung des Gesuchstellers bei der Beurteilung berücksichtigen; eine forensische Expertise ist nicht in jedem Fall zwingend, wenn begründete Zweifel sich etwa aus dem Vortrag des Gesuchstellers ergeben.
“Ne sont pas vraisemblables notamment les allégations qui, sur des points essentiels, ne sont pas suffisamment fondées, qui sont contradictoires, qui ne correspondent pas aux faits ou qui reposent de manière déterminante sur des moyens de preuve faux ou falsifiés (art. 7 LAsi). 3.5.2 Les allégations sont fondées lorsqu'elles reposent sur des descriptions détaillées, précises et concrètes, la vraisemblance de propos généraux, voire stéréotypés, étant généralement écartée. Elles sont plausibles lorsqu'elles correspondent à des faits démontrés (en particulier aux circonstances générales régnant dans le pays d'origine) et sont conformes à la réalité et à l'expérience générale de la vie. La crédibilité du requérant d'asile fait défaut non seulement lorsque celui-ci s'appuie sur des moyens de preuve faux ou falsifiés, mais encore s'il dissimule des faits importants, en donne sciemment une description erronée, modifie ses allégations en cours de procédure ou en rajoute de façon tardive et sans raison apparente ou s'il enfreint son obligation de collaborer (sur ce dernier point, cf. art. 8 LAsi ; sur la question de la vraisemblance en général, cf. Organisation suisse d'aide aux réfugiés [OSAR], Manuel de la procédure d'asile et de renvoi, 3ème édition, p. 342 ss). 4. Préliminairement, le Tribunal tient à relever que A._______ apparaît en l'état être une ressortissante pakistanaise ainsi que l'attestent aussi bien le rapport de l'administration fédérale des douanes du 19 août 2019 que la copie de son passeport pakistanais versés au dossier, même si la validité de ce dernier a expiré en mars 2020 (durée de validité du 6 mars 2015 au 4 mars 2020). A cet égard, il importe peu que la requérante se soit présentée comme une ressortissante afghane au jour du dépôt de sa demande d'asile, que sa famille ait des origines afghanes et qu'elle ait selon certaines de ses déclarations vécu un temps en Afghanistan (cf. notamment procès-verbal [p-v] de l'audition du 9 septembre 2019, R 17, et p-v de l'audition du 9 août 2017, ch. 1.11), le Tribunal tenant au surplus à souligner qu'à aucun moment, elle n'a prouvé, ni rendu vraisemblable, sa nationalité afghane.”
“Auf Papierurkunden ist es problemlos möglich, die aufgeführten Personalien oder Datumsangaben auszutauschen und hierdurch einen Aufenthalt einer Person zu suggerieren. Im Lichte der einfachen Fälschbarkeit solcher Dokumente ist es daher für einen rechtserheblichen Beweiswert unabdingbar, dass die in den Papieren verbrieften Inhalte stimmig sind und keinerlei Anlass zu Beanstandungen geben. Davon kann vorliegend aber in mehrfacher Hinsicht nicht die Rede sein. Zunächst darf, wie von der Vorinstanz in der Vernehmlassung ausgeführt, davon ausgegangen werden, dass solche Hotelrechnungen bereits bei der Abreise vom Hotel hätten bestehen müssen und dementsprechend der Vorinstanz bereits beim Eintritt in das Asylverfahren hätten eingereicht werden können. Die rechtsvertretenen Beschwerdeführer hätten demnach ohne Weiteres die Möglichkeit gehabt, sämtliche Dokumente bereits im vorinstanzlichen Verfahren einzureichen, wozu sie aufgrund ihrer Mitwirkungspflicht auch gehalten gewesen wären (vgl. Art. 8 AsylG). Sodann sind die Ausführungen der Beschwerdeführer widersprüchlich. Denn entgegen den Ausführungen in der Replik haben sie beim Eintritt in das Bundesasylzentrum in Bezug auf einen Aufenthalt in Montenegro lediglich eine separate Hotelrechnung vom 5. Mai 2023 für den Zeitraum vom 8. April 2023 bis 8. Mai 2023 im Original (mit einem Stempel und einer Unterschrift versehen) sowie diverse Einkaufsbelege abgegeben (vgl. SEM-eAkten 15/4 und SEM-eAkten 14/- [Beweise im Beweismittelcouvert]). Zusätzlich sind auch in Bezug auf den Inhalt der Dokumente klare Einschränkungen anzubringen. Die Dokumente weisen Unstimmigkeiten hinsichtlich ihrer Datierungen auf. So vermag der vorgetragene Erklärungsversuch zur eingereichten Rechnung vom 9. August 2023 nicht zu überzeugen. Einerseits geht, wie bereits erwähnt, aus den Akten nicht hervor, dass der Vorinstanz beim Eintritt in das Asylzentrum ein Original der einschlägigen Rechnung mit einem anderen Datum eingereicht worden ist (vgl. SEM-eAkten 14/- [Beweise im Beweismittelcouvert]).”
“b LAsi, lorsque toutes les circonstances de fait et les moyens de preuve déterminants pour la décision n'ont pas été pris en compte par l'autorité inférieure, qu'il est inexact, lorsque l'autorité a omis d'administrer la preuve d'un fait pertinent, a apprécié de manière erronée le résultat de l'administration d'un moyen de preuve ou a fondé sa décision sur des faits erronés, en contradiction avec les pièces (cf. ATAF 2014/2 consid. 5.1 ; 2007/37 consid. 2.3 ; Benoît Bovay, Procédure administrative, 2ème éd., 2015, p. 566), que selon la maxime inquisitoire, applicable en procédure administrative, c'est à l'autorité administrative, respectivement de recours, qu'il incombe d'élucider l'état de fait de manière exacte et complète ; qu'elle dirige la procédure et définit les faits qu'elle considère comme pertinents, ainsi que les preuves nécessaires, qu'elle ordonne et apprécie d'office (art. 12 PA ; cf. ATAF 2020 VI/6 consid. 2.2 ; 2012/21 consid. 5.1 ; 2009/60 consid. 2.1.1), que cette maxime doit cependant être relativisée par son corollaire, soit le devoir de collaboration des parties à l'établissement des faits, ainsi que par le droit des parties, compris dans le droit d'être entendu, de participer à la procédure et d'influencer la prise de décision (art. 13 PA et art. 8 LAsi) ; que l'obligation de collaborer de la partie touche en particulier les faits qui se rapportent à sa situation personnelle, ceux qu'elle connaît mieux que les autorités ou encore ceux qui, sans sa collaboration, ne pourraient pas être collectés moyennant un effort raisonnable (cf. ATAF 2020 VI/6 consid. 2.3 ; 2011/54 consid. 5 ; 2008/24 consid. 7.2), qu'en l'espèce, le SEM n'ayant pas procédé à une analyse ou à une expertise formelle de l'extrait du casier judiciaire, il n'y avait pas lieu d'octroyer à l'intéressé le droit de se déterminer sur d'éventuels indices de falsification, qu'en outre, le SEM a expliqué, à satisfaction de droit, dans la décision attaquée, les raisons pour lesquelles il a estimé que les indications contenues dans l'extrait du casier judiciaire n'étaient pas en adéquation avec les déclarations de l'intéressé, que dans ces conditions, se fondant en particulier sur le récit de l'intéressé pour mettre en doute l'authenticité de ce document, il n'avait pas encore à l'entendre à ce sujet, qu'aussi, le grief d'ordre formel doit être rejeté, que sont des réfugiés les personnes qui, dans leur Etat d'origine ou dans le pays de leur dernière résidence, sont exposées à de sérieux préjudices ou craignent à juste titre de l'être en raison de leur race, de leur religion, de leur nationalité, de leur appartenance à un groupe social déterminé ou de leurs opinions politiques (art.”
Bei der Erhebung von Beweismitteln sind die für die Entscheidung wesentlichen Verfahrensschritte und Ergebnisse im Dossier festzuhalten; die Behörden haben insbesondere die für den Entscheid relevanten Elemente zu protokollieren. Aktenführung und Protokollierung gehören zum Recht auf Gehör insoweit, als sie die Beteiligten an der Beweisaufnahme und die Möglichkeit, sich zu den erhobenen Beweisen zu äussern, sichern.
“b LAsi, disposition en vertu de laquelle il n'entre pas en matière sur une demande d'asile lorsque le requérant peut se rendre dans un Etat tiers compétent, en vertu d'un accord international, pour mener la procédure d'asile et de renvoi. 3. Le recourant s'étant prévalu d'une violation de la maxime inquisitoire et de son droit d'être entendu, il convient d'examiner, en premier lieu, le bien-fondé de ces griefs d'ordre formel (cf. arrêt du Tribunal fédéral [ci-après : TF] 2C_360/2011 du 18 novembre 2011 consid. 2 ; arrêt du TAF F-2210/2019 du 15 mai 2019 consid. 2). 3.1 En vertu de l'art. 12 PA en relation avec l'art. 6 LAsi, la procédure administrative est régie essentiellement par la maxime inquisitoire, selon laquelle les autorités définissent les faits pertinents et les preuves nécessaires, qu'elles ordonnent et apprécient d'office (ATAF 2015/10 consid. 3.2). Cette maxime doit toutefois être relativisée par son corollaire, le devoir de collaboration des parties à l'établissement des faits, ainsi que par le droit des parties, compris dans le droit d'être entendu, de participer à la procédure et d'influencer la prise de décision de l'autorité appelée à statuer (art. 13 PA et art. 8 LAsi [cf. ATAF 2012/21 consid. 5.1 ; 2009/60 consid. 2.1.1 ; 2009/50 consid. 10.2 ; arrêt du TAF D-3082/2019 du 27 juin 2019]). L'obligation de collaborer de la partie touche en particulier les faits qui se rapportent à sa situation personnelle, ceux qu'elle connaît mieux que les autorités ou encore ceux qui, sans sa collaboration, ne pourraient pas être collectés par les autorités moyennant un effort raisonnable (cf. ATF 140 I 285 consid. 6.3.1 ; ATAF 2009/50 consid. 10.2 ; 2008/24 consid. 7.2). Le droit d'être entendu découlant de l'art. 29 al. 2 Cst. et des art. 29 ss PA comprend pour le justiciable le droit d'obtenir l'administration des preuves pertinentes et valablement offertes, de participer à l'administration des preuves et de se déterminer sur son résultat lorsque cela est de nature à influer sur la décision à rendre (cf. ATF 142 II 218 consid. 2.3 ; arrêt du TF 2C_1004/2018 du 11 juin 2019 consid. 5.2.1). L'exercice du droit d'être entendu suppose encore une obligation des autorités de tenir le dossier et de consigner, notamment, dans un procès-verbal les éléments qui sont pertinents et essentiels pour le prononcé d'une décision (cf.”
Auch eine nur kurzzeitige Abwesenheit (wenige Tage) kann nach Art. 8 Abs. 3bis AsylG zur formlosen Abschreibung des Gesuchs führen, wenn dadurch die Durchführung eines konkret vorgesehenen Verfahrensakts verhindert wird (vgl. Sachverhalt und Entscheidung in BVGer E‑5310/2024).
“_______ (ci-après : la requérante, l'intéressée ou la recourante) a déposé une demande d'asile en Suisse en date du 30 juin 2024. Le lendemain, elle a été transférée au Centre fédéral pour requérants d'asile de B._______. B. Les investigations entreprises, le 3 juillet 2024, par le Secrétariat d'Etat aux migrations (ci-après : le SEM) ont révélé, après consultation de l'unité centrale du système européen « Eurodac », que la requérante avait déposé une demande d'asile en Croatie en date du 26 juin précédent. C. Le 4 juillet 2024, l'intéressée a signé une procuration en faveur de Caritas Suisse à B._______. D. Par communication du 9 juillet 2024 adressée à sa représentation juridique, elle a été convoquée à un entretien Dublin auprès du SEM prévu pour le 12 juillet suivant, à 10 heures. E. Le 12 juillet 2024, le SEM a constaté que l'intéressée était absente et qu'elle avait disparu depuis le 10 juillet précédent. F. Le jour-même, il a classé la demande d'asile de la requérante sans décision formelle en application de l'art. 8 al. 3bis LAsi. Outre son absence injustifiée à l'entretien du jour, il a retenu que son comportement avait empêché la réalisation d'un acte de procédure concrètement prévu, ce qui constituait une violation grave de son obligation de collaborer. G. Par courrier du même jour, l'intéressée a requis, par l'intermédiaire de sa représentation juridique, la réouverture de sa procédure d'asile. Elle a expliqué qu'elle n'était absente que depuis le 10 juillet précédent, soit depuis moins de cinq jours, et qu'elle se trouvait à C._______, auprès de sa tante, qui avait récemment subi une opération. Elle a précisé ne pas avoir pu prendre connaissance de ses obligations de requérante d'asile plus tôt et que désormais informée par sa représentation juridique, elle avait pris les dispositions nécessaires, afin de rentrer au CFA au plus vite. H. Toujours en date du 12 juillet 2024, le SEM a soumis aux autorités croates compétentes une requête aux fins de reprise en charge de la requérante, fondée sur l'art. 18 par.”
Die Mitwirkungspflicht der Asylsuchenden setzt eine begrenzende Grenze des Untersuchungsgrundsatzes: Sie sind verpflichtet, an der Feststellung des Sachverhalts mitzuwirken. Dazu gehört insbesondere, die eigene Identität offenzulegen und vorhandene Reisepapiere bzw. Identitätsausweise abzugeben.
“Dem-gegenüber ist nicht erforderlich, dass sich die Begründung mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt (vgl. BGE 143 III 65 E. 5.2). Gleichzeitig gilt in allen Verfahren nach dem Asylgesetz - wie in anderen Verwaltungsverfahren - der Untersuchungsgrundsatz (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 12 VwVG), gemäss welchem die entscheidende Behörde den Sachverhalt von sich aus abzuklären hat. Sie ist mithin verantwortlich für die Beschaffung der für den Entscheid notwendigen Unterlagen und hat sämtliche rechtsrelevante Tatsachen zu erheben (vgl. Kölz/Häner/Bertschi, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 3. Aufl. 2013, Rz. 142; Krauskopf/Wyssling, Praxiskommentar VwVG, 3. Aufl. 2023, Art. 12 Rz. 20 ff.). Das bedeutet, dass die Sachverhaltsfeststellung unvollständig ist, wenn nicht alle für den Entscheid rechtswesentlichen Sachumstände berücksichtigt werden (vgl. Kölz/Häner/Bertschi, a.a.O., Rz. 1043). Der Untersuchungsgrundsatz findet im Übrigen seine Grenze an der Mitwirkungspflicht der Schutzsuchenden (Art. 8 AsylG; Art. 13 VwVG), wozu insbesondere gehört, die Identität offenzulegen, vorhandene Identitätspapiere abzugeben und an der Feststellung des Sachverhaltes mitzuwirken.”
“Im Asyl- und Wegweisungsverfahren gilt der Untersuchungsgrundsatz (Art.12 VwVG i.V.m. Art. 6 AsylG). Die gesuchstellende Person hat jedoch an der Feststellung des Sachverhalts mitzuwirken und insbesondere ihre Identität offenzulegen (Art. 8 AsylG).”
“Der Untersuchungsgrundsatz findet seine Grenze an der Mitwirkungspflicht der Schutzsuchenden (Art. 8 AsylG; Art. 13 VwVG), wozu insbesondere gehört, die Identität offenzulegen und vorhandene Identitätspapiere abzugeben, an der Feststellung des Sachverhaltes mitzuwirken.”
Ergibt die Aktenlage Anhaltspunkte für familiäre Abhängigkeiten oder unklare familienrechtliche Verhältnisse, sind ergänzende Abklärungen durch das SEM vorzunehmen (z.B. zu Unterkunfts‑ oder Abhängigkeitsverhältnissen). Das SEM hat dabei gestützt auf seinen Untersuchungsauftrag auch verfahrens- und rückübernahmebezogene Schritte familienbezogen zu koordinieren. Bei unbegleiteten Minderjährigen besteht insb. die Pflicht, Abklärungen zur Eignung einer Unterkunft bei Angehörigen oder in geeigneten Institutionen vorzunehmen; nur in Ausnahmefällen kann diese Pflicht infolge schwerer Mitwirkungsverletzung entfallen.
“Appliquant le droit d'office, le Tribunal n'est pas lié par les motifs invoqués par les parties (art. 62 al. 4 PA), ni par les considérants de la décision attaquée (ATAF 2014/24 consid. 2.2). Dans son arrêt, il prend en considération l'état de fait au moment où il statue (ATAF 2014/1 consid. 2). 3. 3.1 A l'appui de son pourvoi, le recourant se plaint d'abord d'une violation du droit d'être entendu en raison d'une prétendue instruction insuffisante de la situation de son fils aîné au Sri Lanka. 3.2 La procédure administrative est régie essentiellement par la maxime inquisitoire, selon laquelle il incombe à l'autorité d'élucider l'état de fait de manière exacte et complète. Celle-ci dirige la procédure et définit les faits qu'elle considère comme pertinents, ainsi que les preuves nécessaires, qu'elle ordonne et apprécie d'office (art. 12 PA ; cf. ATF 146 V 240 consid. 8.1 ; ATAF 2009/60 consid. 2.1.1). Cette maxime doit cependant être relativisée par son corollaire, soit le devoir de collaboration des parties à l'établissement des faits (art. 8 LAsi et art. 13 PA). 3.3 L'établissement des faits est incomplet au sens de l'art. 106 al. 1 let. b LAsi, lorsque toutes les circonstances de fait et les moyens de preuve déterminants pour la décision n'ont pas été pris en compte par l'autorité inférieure, et inexact, lorsque l'autorité a omis d'administrer la preuve d'un fait pertinent, a apprécié de manière erronée le résultat de l'administration d'un moyen de preuve ou a fondé sa décision sur des faits erronés, par exemple en contradiction avec les pièces (cf. ATAF 2014/2 consid. 5.1 ; 2007/37 consid. 2.3). 3.4 En l'espèce, le recourant reproche au SEM de ne pas avoir procédé à des mesures d'instruction complémentaires concernant le prétendu lien de dépendance de son fils aîné avec les autres membres de la famille, de ne pas avoir examiné la question des persécutions réfléchies dont son fils pourrait faire l'objet au Sri Lanka et de ne pas avoir suffisamment pris en compte l'intérêt supérieur de ses enfants cadets à retrouver leur frère aîné en Suisse.”
“Das Asylverfahren wird vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht (Art. 12 VwVG i.V.m. Art. 6 AsylG), wonach die Behörde von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen, die für das Verfahren notwendigen Unterlagen zu beschaffen, die rechtlich relevanten Umstände abzuklären und ordnungsgemäss darüber Beweis zu führen hat (BVGE 2015/10 E. 3.2 m.w.H.). Die Behörde ist dabei jedoch nicht verpflichtet, zu jedem Sachverhaltselement umfangreiche Nachforschungen anzustellen. Zusätzliche Abklärungen sind nur dann vorzunehmen, wenn sie aufgrund der Aktenlage als angezeigt erscheinen (vgl. dazu Auer/Binder, in: Kommentar zum Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren, 2. Aufl. 2019, Rz. 16 zu Art. 12). Ihre Grenze findet die Untersuchungspflicht an der Mitwirkungspflicht der Asylsuchenden (vgl. Art. 8 AsylG). Wie den Akten entnommen werden kann, hat das SEM vor der Redaktion der angefochtenen Verfügung die kroatischen Behörden am 19. September 2023 um Rückübernahme der Beschwerdeführenden ersucht. Dabei stellte es zwar zwei separate Ersuchen - das eine betreffend den Beschwerdeführer und das andere bezüglich der Beschwerdeführerin inklusive der beiden Kinder -, welche jedoch gleichentags ergingen und in welchen insbesondere auf das jeweils andere Rückübernahmeersuchen verwiesen und an mehreren Stellen darauf aufmerksam gemacht wurde, dass es sich bei den aufgeführten Personen um eine Familie (Ehepaar mit zwei Kindern) handelt (vgl. SEM act. 1279635-22/5 [nachfolgend: act. 22] S. 4; SEM act. 1279635-24/5 [nachfolgend: act. 24] S. 4). Sodann hat es die Antwort der kroatischen Behörden bezüglich des Beschwerdeführers abgewartet und ihnen nach der Nichtbeantwortung des Gesuchs hinsichtlich der Beschwerdeführerin und der Kinder am 5. Oktober 2023 ein Schreiben zur Verfristung zukommen lassen (vgl.”
“Der Untersuchungsgrundsatz wird durch die gesetzlich vorgesehenen Mitwirkungspflichten eingeschränkt (vgl. Art. 13 VwVG und Art. 8 AsylG). Die Mitwirkungspflicht trifft grundsätzlich auch unbegleitete minderjährige Asylsuchende, soweit diese dazu aufgrund ihres Alters, ihrer Reife und ihrer Ausbildung in der Lage sind. Steht die Minderjährigkeit einer Person fest, kann eine Verletzung der Mitwirkungspflicht das SEM allerdings grundsätzlich nicht davon entbinden abzuklären, ob die unbegleitete minderjährige Person bei einer Rückkehr eine geeignete Unterkunft erhält, sei dies bei Familienangehörigen oder, wenn diesbezüglich keine Informationen vorliegen oder dies nicht möglich ist, in einer geeigneten Institution. Denn nur in Ausnahmefällen, in welchen das Ausmass der Verletzung der Mitwirkungspflicht eine Abklärung durch das SEM mangels jeglicher Anhaltspunkte vollkommen verunmöglicht, kann diese Abklärungspflicht erlöschen. Dies wäre beispielsweise der Fall, wenn sich die Person in Bezug auf ihre Nationalität und Herkunft derart widerspricht, dass weder Abklärungen betreffend die familiäre Situation möglich sind, noch eine geeignete Institution gesucht werden kann.”
Nach den Entscheiden lässt sich aus Art. 8 Abs. 4 AsylG ableiten, dass die Vollziehung einer Wegweisung nicht an unüberwindbaren technischen Hürden scheitert, wenn die Betroffenen in der Lage sind, bei der Vertretung ihres Herkunftslands die erforderlichen Reisedokumente zu beschaffen oder zur Beschaffung zu kooperieren. In solchen Fällen ist die Durchführung des Wegweisungsvollzugs als technisch möglich anzusehen.
“Enfin, les recourants sont en mesure d'entreprendre toute démarche nécessaire, pour eux-mêmes et leurs filles, auprès de la représentation de leur pays d'origine en vue de l'obtention de documents de voyage leur permettant de quitter la Suisse (cf. art. 8 al. 4 LAsi), étant précisé que le recourant est déjà en possession d'un passeport en cours de validité. L'exécution de leur renvoi ne se heurte donc pas à des obstacles insurmontables d'ordre technique et s'avère également possible au sens de l'art. 83 al. 2 LEI a contrario (cf. ATAF 2008/34 consid. 12).”
“4), qu'il a certes allégué ne plus avoir de famille sur place, que, cela dit, l'intéressé, un homme jeune et en bonne santé, a achevé sa scolarité obligatoire au Sri Lanka, puis a obtenu son A-Level et suivi diverses formations en anglais, en informatique et dans l'hôtellerie, avant de travailler en tant qu'employé de bureau auprès d'une assurance, de sorte qu'il dispose d'une formation solide (cf. pièce A5/11, Q no 1.17.04 s. p. 3 ; pièce A19/19, Q no 24 p. 4, no 36 et no 39 ss p. 5 s.), qu'il pourra de surcroît compter sur l'aide financière de ses proches, en particulier celle de son père qui serait désormais établi au L._______ et celle de ses deux oncles vivant en M._______, lesquels l'ont déjà soutenu lors de son départ vers C._______ (cf. pièce A19/19, Q no 36 ss p. 5), que, dans ces conditions, il y a tout lieu de penser que le recourant sera en mesure de se réinsérer de manière adéquate dans la province de l'Est et de subvenir à ses besoins, que l'exécution du renvoi est enfin possible (art. 83 al. 2 LEI ; cf. ATAF 2008/34 consid. 12 et jurisp. cit.), l'intéressé étant tenu de collaborer à l'obtention de documents de voyage lui permettant de retourner dans son pays d'origine (art. 8 al. 4 LAsi), qu'en conséquence, le recours, en tant qu'il porte sur le renvoi et l'exécution de cette mesure, doit être également rejeté, que, s'avérant manifestement infondé, il l'est dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'un second juge (art. 111 let. e LAsi), qu'il est dès lors renoncé à un échange d'écritures, le présent arrêt n'étant motivé que sommairement (art. 111a al. 1 et 2 LAsi), que, vu l'issue de la cause, il y a lieu de mettre les frais de procédure à la charge du recourant, conformément aux art. 63 al. 1 PA et art. 2 et 3 let. a du règlement du 21 février 2008 concernant les frais, dépens et indemnités fixés par le Tribunal administratif fédéral (FITAF, RS 173.320.2), (dispositif page suivante) le Tribunal administratif fédéral prononce : 1. Le recours est rejeté. 2. Les frais de procédure, d'un montant de 750 francs, sont mis à la charge du recourant et prélevés sur l'avance de frais de même montant versée le 16 juillet 2020. 3. Le présent arrêt est adressé au recourant, au SEM et à l'autorité cantonale.”
Asylsuchende treffen nach Art. 8 AsylG Mitwirkungspflichten; dazu gehört nach der zitierten Rechtsprechung insbesondere die unverzügliche Beibringung bereits vorhandener Beweismittel (z. B. Haftbefehl). Wird relevantes Beweismaterial erst verspätet vorgelegt, kann ihm in der Aktenwürdigung kein massgeblicher Beweiswert beigemessen werden; dies kann mitentscheiden, dass das SEM das Gesuch ablehnt.
“7 AsylG nicht genügten, dass nicht ersichtlich ist, inwiefern sie sich näher mit dem geltend gemachten kulturellen Hintergrund, insbesondere rund um das Thema Ehrenmord im Irak oder in anderen Ländern, sowie mit den in diesem Zusammenhang geltend gemachten Befürchtungen hätte befassen müssen, nachdem es die Sachdarstellung nach einer eingehenden Würdigung der Aussagen der Beschwerdeführenden als nicht glaubhaft erachtet hat, dass in materieller Hinsicht pauschal auf der Glaubhaftigkeit der geltend gemachten Asylgründe beharrt wird, ohne dass nur ansatzweise konkreter begründet wird, inwiefern und wo das SEM zu Unrecht Widersprüche erkannt hätte, oder worin die angeblich genügend konkreten Anhaltspunkte für künftige «weitere» Verfolgungsmassnahmen zu sehen wären, dass zwar behauptet wird, die Sachdarstellungen enthielten zahlreiche Realkennzeichen, ohne auch nur eines davon aufzuzeigen, wobei festzuhalten ist, dass alleine der Umstand, dass eine Schilderung auch Realkennzeichen enthält noch nicht zwingend auf deren Glaubhaftigkeit schliessen lässt, dass sich die vom SEM aufgezeigten Widersprüche offensichtlich auch nicht als Unstimmigkeiten in nebensächlichen Details erschöpfen, wie in der Beschwerde, wiederum nur pauschal, vorgebracht wird, dass das Argument, gewisse Widersprüche seien mit dem schlechten psychischen Gesundheitszustand, den Ängsten und der damit zusammenhängenden Konzentrationsschwäche der Beschwerdeführenden erklärbar nicht überzeugt, zumal auch in diesem Zusammenhang nicht ansatzweise aufgezeigt wird, wo dies der Fall wäre, dass sich auch aus den Akten keine diesbezüglichen Hinweise ergeben, die Beschwerdeführerin vielmehr anlässlich der Anhörung ausdrücklich erklärte, es gehe ihr gut (A50 F4), dass das SEM detailliert und ausführlich begründet hat, weshalb die Anforderungen an die Glaubhaftigkeit nicht erfüllt sind und integral auf die auch inhaltlich zutreffenden Erwägungen verwiesen werden kann, nachdem, wie bereits erwähnt, keinem einzigen dieser zutreffenden Argumente etwas Konkretes entgegengesetzt wird, dass im Übrigen die allgemeinen Ausführungen zum Thema Ehrenmorde weitere Fragen aufwerfen, insbesondere hinsichtlich des Verhaltens der Beschwerdeführenden, dass in der Beschwerde unter anderem vorgebracht wird, die Familienehre müsse als höchstes Gut von allen Familienmitgliedern bewahrt und verteidigt werden, da sie die Stellung einer Familie in der Gesellschaft definiere, dass die Familienehre abhängig sei vom Verhalten der weiblichen Familienangehörigen und, sei sie einmal verletzt, könne sie nur durch Verstoss oder Tod des beschuldigten Mädchens/der beschuldigten Frau wiederhergestellt werden, dass vor diesem Hintergrund nicht nachvollziehbar ist, wie die Beschwerdeführerin ihren Liebhaber regelmässig in der Familienwohnung empfangen habe, teilweise in Anwesenheit der Kinder, dass dies umso weniger plausibel scheint als sie gleichzeitig geltend macht, sie wolle auf keinen Fall wie ihre Cousine enden, die einem Ehrenmord zum Opfer gefallen sei, nachdem eine aussereheliche Affäre bekannt geworden sei, dass den auf Beschwerdeebene eingereichten Beweismitteln kein massgeblicher Beweiswert beigemessen werden kann, selbst wenn inzwischen die Originale nachgereicht worden sind, dass diesbezüglich - insbesondere aufgrund der bekanntermassen nicht unerheblichen Korruption - auf die leichte Fälschbarkeit zu verweisen ist, dass die Beschwerdeführenden sodann eine Mitwirkungspflicht trifft (Art. 8 AsylG), die insbesondere auch hinsichtlich der unverzüglichen Beibringung von Beweismitteln gilt (Art. 8 Abs. 1 Bst. d AsylG), dass sie bereits an der PA und dann an allen Anhörungen explizit darauf hingewiesen wurden, dass vor diesem Hintergrund nicht nachvollziehbar ist, weshalb sie den Haftbefehl, der bereits vom (...) 2022 datiert, nicht längst hätten einreichen können und sie nicht ansatzweise erklären, weshalb sie den Anwalt erst nach Erhalt der angefochtenen Verfügung kontaktiert haben, dass es den Beschwerdeführenden nach dem Gesagten nicht gelingt, die Flüchtlingseigenschaft nachzuweisen oder zumindest glaubhaft zu machen, weshalb das SEM das Asylgesuch zu Recht abgelehnt hat, dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge hat (Art. 44 AsylG), vorliegend insbesondere der Kanton keine Aufenthaltsbewilligung erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung einer solchen besteht (vgl. BVGE 2013/37 E.”
Die Behörde kann die Instruktion bzw. die Beweisaufnahme einstellen oder auf ergänzende Abklärungen verzichten, wenn die bereits vorgelegten Beweismittel ihr erlauben, eine Überzeugung zu bilden, und sie nach einer nicht willkürlichen antizipierten Würdigung überzeugt ist, dass zusätzliche Beweismittel ihre Entscheidung voraussichtlich nicht ändern würden. Ein derartiges Vorgehen ist nur zulässig, sofern die vorweggenommene Beweiswürdigung nicht willkürlich ist.
“, comprend pour le justiciable le droit d'être informé et de s'exprimer sur les éléments pertinents, avant qu'une décision ne soit prise touchant à sa situation juridique, le droit de fournir des preuves quant aux faits de nature à influer sur le sort de la décision, celui de participer à l'administration des preuves, d'en prendre connaissance et de se déterminer à leur propos (cf. ATF 145 I 167 consid. 4.1 ; ATAF 2013/23 consid. 6.1.1 ; 2010/53 consid. 13.1), que l'autorité administrative dirige la procédure et définit les faits pertinents ainsi que les preuves nécessaires qu'elle ordonne et apprécie d'office (art. 12 PA, en lien avec l'art. 6 LAsi ; cf. ATAF 2015/10 consid. 3.2), que la maxime inquisitoire doit toutefois être relativisée par son corollaire, soit le devoir de collaboration des parties à l'établissement des faits, ainsi que par le droit des parties, compris dans le droit d'être entendu, de participer à la procédure et d'influencer la prise de décision (art. 13 PA et art. 8 LAsi ; cf. ATAF 2012/21 consid. 5.1 ; 2009/60 consid. 2.1.1), que l'obligation de collaborer de la partie touche en particulier les faits qui se rapportent à sa situation personnelle, ceux qu'elle connaît mieux que les autorités ou encore ceux qui, sans sa collaboration, ne pourraient pas être collectés moyennant un effort raisonnable (cf. ATAF 2009/50 consid. 10.2 ; 2008/24 consid. 7.2), qu'il convient de souligner que nonobstant la maxime inquisitoire, l'autorité amenée à rendre une décision en matière d'asile peut en principe se limiter à prendre en considération les allégués du requérant et procéder à l'administration des preuves offertes par ce dernier, sans avoir à se livrer, en sus, à des mesures d'instruction complémentaires (cf. ATAF 2012/21 consid. 5.1), qu'en tout état de cause, l'autorité peut mettre un terme à l'instruction lorsque les preuves administrées lui ont permis de former sa conviction et que, procédant d'une manière non arbitraire à une appréciation anticipée des preuves qui lui sont encore proposées, elle a la certitude que ces dernières ne pourraient l'amener à modifier son opinion (cf.”
“et consacré en procédure administrative aux art. 29 ss PA, le droit d'être entendu comprend pour le justiciable le droit d'être informé et de s'exprimer sur les éléments pertinents, avant qu'une décision ne soit prise touchant à sa situation juridique, le droit de fournir des preuves quant aux faits de nature à influer sur le sort de la décision, celui de participer à l'administration des preuves, d'en prendre connaissance et de se déterminer à leur propos (cf. ATF 145 I 167 consid. 4.1 ; ATAF 2013/23 consid. 6.1.1 et réf. cit. ; 2010/53 consid. 13.1). 2.1.2 En vertu de la maxime inquisitoire, qui régit la procédure administrative, les autorités définissent les faits pertinents et les preuves nécessaires, qu'elles ordonnent et apprécient d'office (art. 12 PA, en relation avec l'art. 6 LAsi ; cf. ATAF 2015/10 consid. 3.2 ; 2012/21 consid. 5.1 ; 2009/60 consid. 2.1.1). Cette maxime doit cependant être relativisée par son corollaire, soit le devoir de collaboration de la partie à l'établissement des faits (art. 8 LAsi et 13 PA, applicable par renvoi de l'art. 6 LAsi ; cf. idem). A noter que l'étendue du devoir d'instruction dépend de la pertinence des faits à établir. En outre, nonobstant la maxime inquisitoire, l'autorité amenée à rendre une décision en matière d'asile peut en principe se limiter à prendre en considération les allégués du requérant et procéder à l'administration des preuves offertes par ce dernier, sans avoir à se livrer, en sus, à des mesures d'instruction complémentaires (cf. ATAF 2012/21 consid. 5.1). En tout état de cause, elle peut mettre un terme à l'instruction, lorsque les preuves administrées lui ont permis de former sa conviction et que, procédant d'une manière non arbitraire à une appréciation anticipée des preuves qui lui sont encore proposées, elle a la certitude que ces dernières ne pourraient pas l'amener à modifier son opinion (cf. ATF 130 II 425 consid. 2.1 et jurisp. cit.). 2.2 En l'occurrence, c'est d'abord le lieu de constater que s'il n'a pas visionné le contenu de la clé USB, à savoir les images représentant le recourant lors de la célébration du Newroz en date du 20 mars 2023, le SEM n'a pas mis en doute la participation de celui-ci à cet évènement, ni le fait qu'il y aurait notamment scandé des slogans et agité un drapeau du HDP.”
“Elles invoquent notamment que le SEM n'aurait pas posé suffisamment de questions, en particulier en ce qui concerne les éléments considérés comme invraisemblables, et aurait dès lors insuffisamment instruit les faits pertinents relatifs aux persécutions subies. Par ailleurs, elles estiment que l'autorité intimée n'aurait pas motivé sa décision à suffisance, notamment en relation avec les droits de l'homme, la situation politique et les prochaines élections présidentielles au Venezuela. 2.2 La procédure administrative est régie essentiellement par la maxime inquisitoire, selon laquelle il incombe à l'autorité d'élucider l'état de fait de manière exacte et complète. Celle-ci dirige la procédure et définit les faits qu'elle considère comme pertinents ainsi que les preuves nécessaires qu'elle ordonne et apprécie d'office (art. 12 PA ; cf. ATAF 2009/60 consid. 2.1.1). Cette maxime doit cependant être relativisée par son corollaire, soit le devoir de collaboration des parties à l'établissement des faits, ainsi que par le droit des parties, compris dans le droit d'être entendu, de participer à la procédure et d'influencer la prise de décision (art. 13 PA et art. 8 LAsi). L'obligation de collaborer de la partie touche en particulier les faits qui se rapportent à sa situation personnelle, ceux qu'elle connaît mieux que les autorités ou encore ceux qui, sans sa collaboration, ne pourraient pas être collectés moyennant un effort raisonnable (cf. ATAF 2012/21 consid. 5.1 ; 2011/54 consid. 5.1 ; 2008/24 consid. 7.2). L'étendue du devoir d'instruction dépend de la pertinence des faits à établir. Nonobstant la maxime précitée, l'autorité amenée à rendre une décision en matière d'asile peut en principe se limiter à prendre en considération les allégués du requérant et procéder à l'administration des preuves offertes par ce dernier, sans avoir à se livrer, en sus, à des mesures d'instruction complémentaires (cf. ATAF 2012/21 consid. 5.1). En tout état de cause, l'autorité peut mettre un terme à l'instruction lorsque les preuves administrées lui ont permis de former sa conviction et que, procédant d'une manière non arbitraire à une appréciation anticipée des preuves qui lui sont encore proposées, elle a la certitude que ces dernières ne pourraient pas l'amener à modifier son opinion (cf.”
“4.2 En substance, l'intéressé reproche au SEM de ne pas avoir pris en compte, sans justification, la copie de son acte de naissance (élément de preuve qui serait pourtant propre à évaluer son âge) et d'avoir renoncé à mettre en oeuvre une analyse d'évaluation de son âge. Cela aurait pour conséquence que l'autorité lui aurait attribué une date de naissance sans fondement. De surcroît, il estime que sa prise de position du 9 février 2024 n'aurait pas été prise en considération dans la décision entreprise, le SEM s'étant uniquement contenté d'en reprendre mot pour mot son contenu. 4.3 La procédure administrative est régie essentiellement par la maxime inquisitoire selon laquelle les autorités définissent les faits pertinents et les preuves nécessaires, qu'elles ordonnent et apprécient d'office (art. 12 PA en relation avec l'art. 6 LAsi). Cette maxime doit cependant être relativisée par son corollaire, soit le devoir de collaboration des parties à l'établissement des faits (art. 13 PA et art. 8 LAsi). L'obligation de collaborer de la partie touche en particulier les faits qui se rapportent à sa situation personnelle, ceux qu'elle connaît mieux que les autorités ou encore ceux qui, sans sa collaboration, ne pourraient pas être collectés moyennant un effort raisonnable (cf. arrêt du Tribunal D-5605/2022 et D-6108/2022 du 27 janvier 2023 consid. 3.1.2 et les réf. cit.). L'autorité peut renoncer à procéder à des mesures d'instruction lorsque les preuves administrées lui ont permis de forger sa conviction et que, procédant à une appréciation anticipée des preuves qui lui sont encore proposées, elle a la certitude que ces dernières ne pourraient l'amener à modifier son opinion (cf. ATF 140 I 285 consid. 6.3.1). 4.4 L'établissement des faits est incomplet lorsque toutes les circonstances de fait et les moyens de preuve déterminants pour la décision n'ont pas été pris en compte par l'autorité inférieure, et inexact, lorsque l'autorité a omis d'administrer la preuve d'un fait pertinent, a apprécié de manière erronée le résultat de l'administration d'un moyen de preuve ou a fondé sa décision sur des faits erronés, par exemple en contradiction avec les pièces (cf.”
“L'autorité est fondée à mettre un terme à l'instruction - et ne viole donc pas le droit d'être entendu - lorsque les preuves administrées lui ont permis de former sa conviction et que, procédant d'une manière conforme au droit à une appréciation anticipée des preuves qui lui sont encore proposées, elle a la certitude qu'elles ne pourraient l'amener à modifier son opinion (cf. ATF 145 I 167 précité, ibid. ; arrêt du Tribunal fédéral 2C_697/2020 du 18 novembre 2020 consid. 3.1 ; arrêt du Tribunal F-4373/2021 du 22 novembre 2021 consid. 2.1). Un tel refus d'instruire ne viole le droit d'être entendu des parties que si l'appréciation anticipée de la portée du moyen de preuve proposé est entachée d'arbitraire (cf. ATF 140 I 285 consid. 6.3.1 et réf. cit.). 4.1.2 En vertu de l'art. 12 PA, la procédure administrative est régie essentiellement par la maxime inquisitoire, selon laquelle l'autorité dirige la procédure et définit les faits pertinents ainsi que les preuves nécessaires, qu'elle ordonne et apprécie d'office (cf. ATAF 2015/10 consid. 3.2). Cette maxime doit toutefois être relativisée par son corollaire, le devoir de collaboration des parties à l'établissement des faits, ainsi que par le droit des parties, compris dans le droit d'être entendu, de participer à la procédure et d'influencer la prise de décision (art. 13 PA et art. 8 LAsi ; cf. ATAF 2012/21 consid. 5.1 ; 2009/60 consid. 2.1.1 ; 2009/50 consid. 10.2). L'obligation de collaborer de la partie touche en particulier les faits qui se rapportent à sa situation personnelle, ceux qu'elle connaît mieux que les autorités ou encore ceux qui, sans sa collaboration, ne pourraient pas être collectés moyennant un effort raisonnable (cf. ATF 140 I 285 précité, ibid. ; ATAF 2012/21 précité, ibid. ; 2011/54 consid. 5.1 ; 2009/50 précité, ibid. ; 2008/24 consid. 7.2 ; arrêt du Tribunal D-3082/2019 du 27 juin 2019, p. 5 et 6). 4.1.3 L'établissement des faits est incomplet lorsque toutes les circonstances de fait et les moyens de preuve déterminants pour la décision n'ont pas été pris en compte par l'autorité inférieure, et inexact, lorsque dite autorité a omis d'administrer la preuve d'un fait pertinent, a apprécié de manière erronée le résultat de l'administration d'un moyen de preuve ou a fondé sa décision sur des faits erronés, par exemple en contradiction avec les pièces (cf.”
Nach der zitierten Rechtsprechung rechtfertigen isolierte Kopfschmerzen am Tag eines Dublin-Termins nicht ohne Weiteres ein Fernbleiben im Sinne von Art. 8 Abs. 3bis AsylG. Medizinische Unterlagen sind zu prüfen; aus ihnen folgt jedoch nicht automatisch, dass ein Fernbleiben entschuldigt ist, vielmehr ist eine konkrete Begründung und eine Abstützung im Aktenbestand erforderlich.
“2), que les arguments que l'intéressé a fait valoir dans les écritures susmentionnées, afin de justifier son absence à l'entretien Dublin prévu le 24 octobre 2024, ont été dûment pris en compte par le SEM dans sa décision du 1er novembre 2024, qu'il en va de même de la situation de santé du recourant, étant précisé que le SEM n'avait pas à procéder à des mesures d'instruction complémentaires sous cet angle, compte tenu des pièces au dossier, en particulier de la teneur du journal de soin du 25 octobre 2024 (cf. également p. 7 infra), qu'il n'y a dès lors pas lieu de retenir que l'autorité intimée a violé son obligation d'instruction in casu, ni qu'elle a statué, dans sa décision du 1er novembre 2024, sur la base d'un état de fait inexact ou incomplet, que, partant, la conclusion subsidiaire tendant au renvoi de la cause pour complément d'instruction doit être rejetée, que, sur le fond, à l'instar du SEM, le Tribunal constate que le recourant n'a pas fait valoir de raison valable, au sens de l'art. 8 al. 3bis LAsi, susceptibles de justifier son absence, qu'en effet, dans ses écrits des 25 et 30 octobre 2024, il a expliqué, pour l'essentiel, que le jour où devait se dérouler son entretien Dublin (soit le 24 octobre 2024), il était présent le matin à 8 heures pour le contrôle des requérants en procédure « 24 heures » ; qu'il lui a alors été communiqué que son entretien Dublin avait été repoussé à 13 heures et qu'il devait se présenter à ce moment-là ; que, l'après-midi, il avait cependant eu « un fort mal de tête » et « ne se sentait vraiment pas bien » ; qu'en conséquence, il était allé « se reposer » (dans sa chambre) et avait manqué son entretien Dublin, qu'à l'appui de ses déclarations, il a joint une fiche de soins datée du 25 octobre 2024, dont il ressort qu'il s'est présenté ce jour-là au guichet de l'infirmerie du CFA pour des céphalées et qu'il s'est vu prescrire du Dafalgan en réserve, qu'à l'instar du SEM dans sa décision du 1er novembre 2024, le Tribunal relève que les motifs médicaux invoqués - à savoir des maux de tête qui, d'après la fiche de soins du 25 octobre 2024, seraient de surcroît apparus la veille au soir, et non déjà en début d'après-midi (au moment où devait se tenir l'entretien Dublin) - ne justifient nullement une absence audit entretien, que l'intéressé n'a allégué aucun autre problème de santé, ni durant sa procédure devant le SEM, ni dans son recours du 4 décembre 2024, que dans ses écrits des 25 et 30 octobre 2024, il a également fait valoir une mauvaise compréhension de la procédure afin de justifier son absence ; qu'il a en particulier allégué qu'il n'avait « pas bien compris quel entretien il devait passer auprès du SEM », ni les conséquences que son absence aurait à cette étape de la procédure ; qu'il a ajouté que de très nombreuses informations lui avaient été données les jours précédents, et qu'il « se sent[ait] perdu », que, dans son recours, il reprend en substance cette argumentation ; qu'il soutient, pour l'essentiel, qu'en raison de la cadence avec laquelle est menée la « procédure en 24 heures », il n'a pas pu bénéficier d'un entretien complet avec sa représentation juridique, lors duquel ses droits et ses obligations lui auraient été clairement expliqués ; qu'il explique avoir uniquement eu une « courte entrevue » dans les bureaux de Caritas, le 23 octobre 2024, après avoir signé le mandat de représentation, tout en précisant qu'il ne s'agissait « en aucun cas d'une consultation juridique » ; que sa représentante juridique lui aurait téléphoné le 24 octobre 2024, après avoir été informée par le SEM qu'il ne s'était pas présenté à l'entretien Dublin ; que l'intéressé aurait ainsi compris trop tard « tout l'impact » de son absence lors de cet entretien (cf.”
Bleiben nach sachgerechter Würdigung der Vorbringen und der administrativ eingereichten Beweismittel trotz Erfüllung der Mitwirkungspflichten der asylsuchenden Person relevante Zweifel oder Unsicherheiten am Sachverhalt bestehen, hat die Behörde von Amtes wegen weitergehende Abklärungen in Betracht zu ziehen oder durchzuführen. Unterbleiben solche zumutbaren Abklärungen, obwohl sie geeignet erscheinen, die verbleibenden Zweifel zu beseitigen, kann dies eine unvollständige bzw. unrichtige Sachverhaltsfeststellung und damit einen Beschwerdegrund darstellen.
“Im Verwaltungsverfahren und insbesondere im Asylverfahren gilt der Untersuchungsgrundsatz, das heisst die Behörde stellt den rechtserheblichen Sachverhalt von Amtes wegen fest (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 12 VwVG; vgl. Art. 106 Abs. 1 Bst. b AsylG). Für das erstinstanzliche Asylverfahren bedeutet dies, dass das SEM zur richtigen und vollständigen Ermittlung und Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts verpflichtet ist und auch nach allen Elementen zu forschen hat, die zugunsten der asylsuchenden Person sprechen. Der Untersuchungsgrundsatz gilt aber nicht uneingeschränkt, zumal er sein Korrelat in der Mitwirkungspflicht des Asylsuchenden findet (Art. 13 VwVG und Art. 8 AsylG; vgl. Christoph Auer/Anja Martina Binder, in: Auer/Müller/Schindler [Hrsg.], Kommentar zum Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren [VwVG], 2. Aufl. 2019, Art. 12 Rz. 9; BVGE 2012/21 E. 5.1). Die entscheidende Behörde darf sich trotz des Untersuchungsgrundsatzes in der Regel darauf beschränken, die Vorbringen einer asylsuchenden Person zu würdigen und die von ihr angebotenen Beweise abzunehmen, ohne weitere Abklärungen vornehmen zu müssen. Nach Lehre und Praxis besteht die Notwendigkeit für über die Befragung hinausgehende Abklärungen insbesondere dann, wenn aufgrund der Vorbringen der asylsuchenden Person und der von ihr eingereichten oder angebotenen Beweismittel Zweifel und Unsicherheiten am Sachverhalt weiterbestehen, die voraussichtlich mit Ermittlungen von Amtes wegen beseitigt werden können (vgl. BVGE 2009/50 E. 10.2.1 S. 734 m.H.a. Entscheidungen und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 1995 Nr. 23 E. 5a).”
“Im Verwaltungs- und namentlich im Asylverfahren gilt der Untersuchungsgrundsatz, das heisst die Behörde stellt den rechtserheblichen Sachverhalt von Amtes wegen fest (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 12 VwVG; vgl. Art. 106 Abs. 1 Bst. b AsylG). Für das erstinstanzliche Asylverfahren bedeutet dies, dass das SEM zur richtigen und vollständigen Ermittlung und zur Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts verpflichtet ist und auch nach allen Elementen zu forschen hat, die zugunsten der asylsuchenden Person sprechen. Der Untersuchungsgrundsatz gilt nicht uneingeschränkt, zumal er sein Korrelat in der Mitwirkungspflicht des Asylsuchenden findet (Art. 13 VwVG und Art. 8 AsylG; vgl. Christoph Auer, in: Auer/Müller/Schindler [Hrsg.], Kommentar zum Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren [VwVG], 2. Aufl. 2019, Art. 12 Rz. 9; BVGE 2012/21 E. 5.1). Die entscheidende Behörde darf sich trotz des Untersuchungsgrundsatzes in der Regel darauf beschränken, die Vorbringen einer asylsuchenden Person zu würdigen und die von ihr angebotenen Beweise abzunehmen, ohne weitere Abklärungen vornehmen zu müssen. Nach Lehre und Praxis besteht eine Notwendigkeit für über die Befragung hinausgehende Abklärungen insbesondere dann, wenn aufgrund der Vorbringen der asylsuchenden Person und der von ihr eingereichten oder angebotenen Beweismittel Zweifel und Unsicherheiten am Sachverhalt weiterbestehen, die voraussichtlich mit Ermittlungen von Amtes wegen beseitigt werden können (vgl. BVGE 2009/50 E. 10.2.1 m.H.a. Entscheidungen und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 1995 Nr. 23 E. 5a).”
“Dabei beschränken sich die behördlichen Ermittlungen nicht nur auf jene Umstände, welche die Betroffenen belasten, sondern haben auch die sie entlastenden Momente zu erfassen. Die Behörde hat alle sach- und entscheidwesentlichen Tatsachen und Ergebnisse in den Akten festzuhalten. Unrichtig ist die Sachverhaltsfeststellung, wenn der Verfügung ein falscher und aktenwidriger Sachverhalt zugrunde gelegt wird oder wenn die Vorinstanz nicht alle entscheidwesentlichen Gesichtspunkte des Sachverhalts prüfte - etwa weil sie die Rechtserheblichkeit einer Tatsache zu Unrecht verneinte oder Beweise falsch gewürdigt wurden; unvollständig ist sie, wenn nicht über alle für den Entscheid rechtswesentlichen Sachumstände Beweis erhoben wurde. Dies ist häufig dann der Fall, wenn die Vorinstanz gleichzeitig den Anspruch der Parteien auf rechtliches Gehör verletzt hat (vgl. Kölz/Häner/Bertschi, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 3. Aufl., 2013, Rz. 1043). Demgegenüber hat die asylsuchende Person gemäss Art. 8 AsylG die Pflicht (und unter dem Blickwinkel des rechtlichen Gehörs im Sinne von Art. 29 VwVG und Art. 29 Abs. 2 BV auch das Recht), an der Feststellung des Sachverhalts mitzuwirken. Sofern die gesetzlichen Mitwirkungspflichten durch die asylsuchende Person nicht verletzt worden sind, muss die Behörde insbesondere dann weitere Abklärungen ins Auge fassen, wenn aufgrund der Vorbringen der asylsuchenden Person und der von ihr eingereichten oder angebotenen Beweismittel Zweifel und Unsicherheiten am Sachverhalt weiterbestehen, die voraussichtlich mit Ermittlungen von Amtes wegen beseitigt werden können (vgl. BVGE 2015/10 E. 3.2 m. H. auf Rechtsprechung und Lehre).”
Fehlende Nächte in einer vom Staat betriebenen Unterkunft können als «Untertauchen» gewertet werden. Tagsüber bestätigte Anwesenheit begründet nach den Akten nicht ohne Weiteres die Annahme einer nächtlichen Anwesenheit. Ein solches Untertauchen kann die Mitwirkungspflicht nach Art. 8 AsylG betreffen und die Praxis zur Anwendung bzw. Verlängerung von Dublin‑Fristen beeinflussen.
“Gemäss den Angaben des kantonalen Migrationsamtes werde die Anwesenheit der Bewohnerinnen von Durchgangszentren nicht überprüft. Die Beschwerdeführerin habe in jenem Zeitraum jedoch in regelmässigem Kontakt mit dem Leiter der Unterkunft gestanden. Dieser habe die Anwesenheit der Beschwerdeführerin um den (...) 2023 bestätigt; jedoch nur tagsüber. Die Beobachtungen beträfen nur die Beschwerdeführerin, während ihre Tochter im gleichen Zeitraum nie mehr in der Unterkunft beobachtet worden sei. Aus der Anwesenheit eines Familienmitglieds tagsüber könne daher nicht auf die gesetzlich vorgeschriebene Anwesenheit der Beschwerdeführerin während der Nacht geschlossen werden. Am 29. Juni 2023 habe ein Ausreisegespräch stattgefunden. Anlässlich dieses Gesprächs sei die Beschwerdeführerin über die geplante Überstellung, inklusive Datum und Modalitäten in Kenntnis gesetzt worden. Ferner verlange Art. 14 Abs. 2 Bst. b AsylG, dass der Aufenthaltsort der Beschwerdeführerinnen den Asylbehörden stets bekannt zu sein habe. Die Beschwerdeführerinnen hätten diesbezüglich eine Mitwirkungspflicht (Art. 8 AsylG). Folglich sei am (...) 2023 die Überstellungsfrist aufgrund des Untertauchens in Anwendung von Art. 29 Abs. 2 Dublin-III-VO auf 18 Monate verlängert worden. Die Zuständigkeit für die Prüfung des Asylgesuchs sei daher nicht auf die Schweiz übergegangen und die Überstellungsfrist nach Kroatien bestehe bis zum 5. Juni 2024. F. Diese Verfügung fochten die Beschwerdeführerinnen mit elektronischer Eingabe ihrer Rechtsvertreterin vom 17. Dezember 2023 beim Bundesverwaltungsgericht an. Sie beantragten die Aufhebung der angefochtenen Verfügung, verbunden mit einem Eintreten auf das Asylgesuch. Eventualiter sei festzustellen, dass der Vollzugsversuch vom (...) 2023 widerrechtlich gewesen sei und die Beschwerdeführerinnen folglich zu keinem Zeitpunkt flüchtig gewesen seien. Subeventualiter sei die behandelnde Ärztin zur gesundheitlichen Situation der Beschwerdeführerin im Zeitraum um den (...) 2023 anzuhören. In prozessualer Hinsicht ersuchten sie um Edition der vorinstanzlichen Akten und um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und Rechtsverbeiständung gemäss Art.”
Wiederholtes Untertauchen kann eine Verletzung der Mitwirkungspflicht nach Art. 8 Abs. 3 AsylG darstellen und begründet eine Mitverantwortung des Asylsuchenden für Verzögerungen im Verfahren.
“Nachdem das SEM offenbar weitere Abklärungen im vorliegenden Verfahren für angezeigt erachtete, erfolgte die Zuteilung ins erweiterte Verfahren (SEM-act. 24/13, F71f., F77, act. 30/2). Hinsichtlich der Verfahrensdauer nach der Kantonszuteilung ist folgendes festzustellen: Aus der ersten Anhörung ergibt sich in der Tat, dass dem Beschwerdeführer eine zweite Anhörung in Aussicht gestellt wurde (SEM-act. 24/13, F71f., F77). Eine solche erfolgte allerdings bis dato nicht. Da die Vorinstanz keine Vernehmlassung zur Rechtsverzögerungsbeschwerde zu den Akten reichte, lässt sich nicht schlüssig beantworten, ob das SEM eine ergänzende Anhörung durchzuführen gedenkt oder ob es den Sachverhalt grundsätzlich als liquide erachtet und deshalb in der Sache verfügen möchte. So oder anders ist aber zu konstatieren, dass der Beschwerdeführer durch sein zweimaliges Untertauchen (Zeitraum: 10. bis 16. November 2021 und 8. Juni bis 8. November 2022) seine Mitwirkungspflichten, sich den schweizerischen Asylbehörden zur Verfügung zu halten, verletzt hat (vgl. insbesondere Art. 8 Abs. 3 AsylG) und mithin eine Mitverantwortung daran trägt, dass das Verfahren nach der Zuweisung in den Kanton nicht zügig vorangetrieben werden konnte. Der Beschwerdeeinwand, dass das SEM seit über zwei Jahren untätig geblieben sei, ist vor diesem Hintergrund zu relativieren. Beim Beschwerdeführer handelt es sich sodann - entgegen der Ansicht der Rechtsvertretung - nicht um eine Person, deren Verfahren prioritär zu behandeln wäre (vgl. auch Art. 17 Abs. 2bis AsylG). Zudem waren seit der Wiederaufnahme des Verfahrens bis zur Einreichung der Rechtsverzögerungsbeschwerde erst neun Monate vergangen und es ist festzustellen, dass mit den Eingaben vom 13. April 2023 und vom 16. Juni 2023 seitens des Beschwerdeführers weitere Beweismittel zu den Akten gereicht wurden (vgl. oben, Bst. N). Die Rechtsvertretung des Beschwerdeführers hat sodann in den Eingaben darum ersucht, dass der Beschwerdeführer in einem reinen Frauenteam und überdies in englischer Sprache ergänzend anzuhören sei. Im Lichte dieser Umstände, namentlich auch der weiteren Verfahrenshandlungen und des gewünschten Settings konnte zum Zeitpunkt der Erhebung der Rechtsverzögerungsbeschwerde im August 2023 noch nicht von einem übermässig langen Verfahren und einer Verletzung des Beschleunigungsgebots ausgegangen werden; noch weniger liegt eine Rechtsverweigerung vor.”
Bei erkennbaren Mängeln der Instruktion sind die Akten grundsätzlich an die Vorinstanz zurückzuweisen, damit diese den Sachverhalt neu abklärt. Das Gericht kann jedoch seinerseits ergänzende Beweiserhebungen vornehmen, wenn dies aus Gründen der Verfahrensökonomie geboten erscheint.
“1 Nel caso in disamina il ricorrente ha innanzitutto chiesto l'annullamento della decisione impugnata ed ha fatto valere la violazione del principio inquisitorio poiché la SEM non avrebbe accertato in maniera corretta i fatti. In particolare, sarebbero state poste poche domande e non sarebbe stato approfondito il modo in cui si sarebbe svolta l'aggressione. Inoltre, l'autorità inferiore avrebbe aprioristicamente asserito che il ricorrente e la compagna sarebbero potuti rientrare in Algeria e in Marocco come una coppia regolarmente sposata senza approfondire la questione della validità del matrimonio. 6.1.1 Nelle procedure d'asilo - così come nelle altre procedure di natura amministrativa - si applica il principio inquisitorio. Ciò significa che l'autorità competente procede d'ufficio all'accertamento dei fatti (art. 6 LAsi in relazione con l'art. 12 PA). In concreto, essa deve procurarsi la documentazione necessaria alla trattazione del caso, chiarire le circostanze giuridiche ed amministrare a tal fine le opportune prove a riguardo (cfr. DTAF 2012/21 consid. 5). Il principio inquisitorio non è tuttavia illimitato, in particolare visto il nesso con l'obbligo di collaborare delle parti (art. 13 PA ed art. 8 LAsi; cfr. Auer/Binder, in: Auer/Müller/Schindler [ed.], Kommentar zum Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren VwVG, 2a ed. 2019, n. 9 ad art. 12 PA). 6.1.2 Quando in sede ricorsuale vengono identificate delle carenze nell'istruzione del caso, gli atti vanno di principio retrocessi all'autorità di prima istanza, di modo che questa possa procedere ad un nuovo e completo accertamento dei fatti. Ciò nondimeno, il Tribunale resta libero di raccogliere gli elementi necessari al giudizio se una tale soluzione appare giudiziosa per ragioni di economia procedurale (cfr. DTAF 2019 I/6 consid. 5.2 e relativi riferimenti; cfr. Moser/Beusch/Kneubühler/Kayser, Prozessieren vor dem Bundesverwaltungsgericht, 3a ed. 2022, n. 2.191). 6.1.3 Nel caso in disamina, non può essere dato seguito alla censura ricorsuale. Innanzitutto vi è modo di rilevare che il ricorrente è ora sposato civilmente con C._______ (cfr. atto dello stato civile). In secondo luogo, per quanto riguarda il riconoscimento del matrimonio e la possibilità di entrare in Algeria si rinvia al caso della moglie (cfr.”
Wiederaufnahmegesuche sind grundsätzlich ohne besondere Formvorschriften zulässig. Besondere Frist‑ oder Formvorschriften dürfen der Gesuchstellenden nur entgegengenommen werden, wenn das Gesetz sie ausdrücklich vorsieht; Art. 8 Abs. 3bis AsylG enthält als Beispiel eine dreijährige Wartefrist nach Abschreibung wegen Nichtverfügbarkeit.
“Ein (neues) Asylgesuch kann grundsätzlich jederzeit beim SEM eingereicht werden, und die gesuchstellende Person muss dazu weder ein über Art. 18 AsylG hinausgehendes schutzwürdiges Interesse dartun noch besondere Formvorschriften beachten. Dasselbe muss daher grundsätzlich auch für Wiederaufnahmegesuche gelten, welche eine Äusserung im Sin-ne von Art. 18 AsylG enthalten (vgl. dazu auch das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts E-6240/2023 vom 27. Februar 2024, worin das Gericht [auf S. 9 oben] zum Schluss kommt, bei der Einreichung eines Gesuchs um Wiederaufnahme des Asylverfahrens liege ein schutzwürdiges Interesse ohne Weiteres vor). Besondere Frist- und Formvorschriften dürfen der gesuchstellenden Person lediglich dann entgegengehalten werden, wenn diese für spezielle Konstellationen gesetzlich vorgesehen sind. So gilt beispielsweise gemäss Art. 8 Abs. 3bis AsylG für ein Folgegesuch nach einem Abschreibungsbeschluss infolge Verletzung der Mitwirkungspflicht eine Wartefrist von drei Jahren (vorbehältlich der Einhaltung der Flüchtlingskonvention vom 28. Juli 1951). Für Gesuche, welche im Anschluss an ein mit rechtskräftigem Asyl- und/oder Wegweisungsentscheid abgeschlossenes Verfahren gestellt werden und als Wiedererwägungs- oder Mehrfachgesuche im Sinne von Art. 111b und Art 111c AsylG zu qualifizieren sind, gelten namentlich erhöhte Formvorschriften.”
Bestehen im Herkunftsland zumutbare Alternativen einer innerstaatlichen Ansiedlung oder familiäre Unterstützung, kann dies die Durchführbarkeit des Renvoi nach Art. 8 Abs. 4 AsylG stützen. Die Rechtsprechung nimmt an, dass die Behörden von Betroffenen ein zumutbares Bemühen verlangen dürfen, anfängliche Schwierigkeiten (z. B. Beschaffung von Unterkunft oder Arbeit) zu überwinden; ferner stärkt das Vorliegen gültiger Identitäts- oder Reisedokumente die praktische Durchführbarkeit des Renvoi.
“), qu'ils disposent également de proches en Turquie, en particulier la mère et la soeur du prénommé, ainsi que ses oncle et tante, lesquels les ont déjà aidés par le passé, que, quoi qu'il en soit, les autorités d'asile peuvent exiger lors de l'exécution du renvoi un certain effort de la part de personnes dont l'âge et l'état de santé doivent leur permettre, comme c'est le cas en l'espèce, de surmonter les difficultés initiales pour se trouver un logement et un travail qui leur assure un minimum vital suite à leur retour au pays (cf. ATAF 2010/41 consid. 8.3.5), que A._______ est certes originaire de la province de H._______ (où il a vécu jusqu'à ces 18 ans), soit l'une des deux provinces du sud-est de la Turquie (avec K._______) où l'exécution du renvoi est, en règle générale, inexigible, en raison d'une situation de violence généralisée (cf. ATAF 2013/2), qu'il n'en demeure pas moins que, pour les motifs exposés ci-avant, le prénommé et sa famille disposent d'une alternative d'établissement raisonnablement exigible sur une autre partie du territoire turc, en particulier dans les villes de E._______ et de I._______, que l'exécution du renvoi est enfin possible (art. 83 al. 2 LEI ; cf. ATAF 2008/34 consid. 12 p. 513 ss et jurisp. cit.), dès lors que les intéressés sont en possession de passeports en cours de validité (art. 8 al. 4 LAsi), que partant, le recours doit également être rejeté, en tant qu'il porte sur le renvoi et l'exécution de cette mesure, et le dispositif de la décision entreprise confirmé sur ces points, que s'avérant manifestement infondé, il est rejeté dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'un second juge (art. 111 let. e LAsi), qu'il est dès lors renoncé à un échange d'écritures, le présent arrêt n'étant motivé que sommairement (art. 111a al. 1 et 2 LAsi), que les conclusions du recours étant d'emblée vouées à l'échec, la requête d'assistance judiciaire totale (art. 102m al. 1 LAsi en lien avec l'art. 65 al. 1 PA) est rejetée, que compte tenu de l'issue de la cause, il y a lieu de mettre les frais de procédure à la charge des recourants, conformément aux art. 63 al. 1 PA ainsi que 2 et 3 let. a du règlement du 21 février 2008 concernant les frais, dépens et indemnités fixés par le Tribunal administratif fédéral (FITAF, RS 173.320.2), qu'avec le présent prononcé, la requête tendant à l'exemption du versement d'une avance sur les frais de procédure est devenue sans objet, (dispositif page suivante) le Tribunal administratif fédéral prononce : 1.”
“Il peut ainsi être attendu du recourant qu'il prenne contact avec les membres de sa famille à son arrivée en Géorgie, étant précisé qu'il a allégué avoir des échanges téléphoniques réguliers avec sa mère. A cela s'ajoute qu'il a également pu, par le passé, compter sur le soutien de son cercle social. Il ressort en effet de ses déclarations qu'après son AVC, beaucoup de personnes seraient venues lui rendre visite durant sa convalescence (cf. p-v d'audition du 5 avril 2022, R 43). Tous ces éléments indiquent que l'intéressé ne sera pas sans soutien une fois de retour en Géorgie. 7.7 En définitive et au vu de l'ensemble des circonstances du cas d'espèce, une pondération globale des éléments de la présente cause ne permet pas de considérer qu'en cas de retour dans son pays d'origine, le recourant y encourrait une mise en danger concrète au sens de l'art. 83 al. 4 LEI. 8. Enfin, le recourant est en possession d'une carte d'identité en cours de validité pour rentrer dans son pays et en mesure d'entreprendre toute démarche nécessaire auprès de la représentation de son pays d'origine en vue de l'obtention de documents de voyage lui permettant de quitter la Suisse (art. 8 al. 4 LAsi). L'exécution de son renvoi ne se heurte donc pas à des obstacles insurmontables d'ordre technique et s'avère également possible au sens de l'art. 83 al. 2 LEI a contrario (cf. ATAF 2008/34 consid. 12) 9. La décision attaquée ne viole pas le droit fédéral, a établi de manière exacte et complète l'état de fait pertinent (art. 106 al. 1 LAsi) et, dans la mesure où ce grief peut être examiné (art. 49 PA ; cf. ATAF 2014/26 consid. 5), n'est pas inopportune. En conséquence, le recours est rejeté, également sur le principe du renvoi et l'exécution de cette mesure. 10. 10.1 Compte tenu de l'issue de la cause, il y aurait lieu de mettre les frais de procédure à la charge du recourant, conformément à l'art. 63 al. 1 PA ainsi que les art. 2 et 3 let. b du règlement du 21 février 2008 concernant les frais, dépens et indemnités fixés par le Tribunal administratif fédéral (FITAF, RS 173.320.2). 10.2 La demande d'assistance judiciaire totale ayant cependant été admise par décision incidente du 21 avril 2023 et rien n'indiquant que le recourant ne serait plus indigent, il est statué sans frais (art.”
Wiederholtes oder vorsätzliches Untertauchen bzw. wiederholtes Fernbleiben kann eine bewusste Verletzung der Mitwirkungspflicht nach Art. 8 Abs. 3 AsylG darstellen und rechtfertigt — insbesondere mit Blick auf die Beurteilung als „flüchtig“ — eine Verlängerung der Überstellungsfrist nach Art. 29 Abs. 2 Dublin-III-VO.
“Das SEM begründet seinen Entscheid damit, dass die Frist zur Überstellung eines Asylsuchenden in den für die Durchführung des Verfahrens zuständigen Dublin-Staat gemäss Art. 29 Abs. 2 Dublin-III-VO bis auf 18 Monate verlängert werden könne, wenn die zu überstellende Person flüchtig sei. Flüchtig sei ein Asylsuchender dann, wenn er von den für die Überstellung zuständigen Behörden aus von ihm zu verantwortenden Gründen nicht ausfindig gemacht werden könne oder, wenn er absichtlich das Verfahren behindere. Diesbezüglich sei auf Art. 14 Abs. 2 AsylG hinzuweisen, gemäss dem der Aufenthaltsort einer ausländischen Person den Behörden immer bekannt sein müsse. Der Gesetzgeber habe mit dieser Bestimmung, die im Lichte von Art. 8 AsylG (insb. Abs. 3) zu sehen sei, verhindern wollen, dass Asylsuchende während oder nach dem Asylverfahren untertauchten. Art. 8 Abs. 3 AsylG sei nicht Genüge getan, wenn die mit dem Wegweisungsvollzug beauftragte Behörde den Wohnort des Asylsuchenden nicht kenne und dies auf einer absichtlichen Verletzung der Mitwirkungspflicht beruhe. Grundsätzlich sei irrelevant, ob der Wohnort ständig unbekannt oder der Asylsuchende nur vorübergehend unauffindbar gewesen sei. Aus den Akten ergebe sich, dass der Beschwerdeführer den Fortgang des Verfahrens bereits während der Instruktion desselben absichtlich behindert habe, da er mehrfach unauffindbar gewesen sei. Er habe sich (vom 7.-10. Oktober., 24.-27. Oktober., 30. Oktober - 2. November und 15.-17. November 2022) unbewilligt nicht im Bundesasylzentrum (BAZ) aufgehalten, was Auswirkungen auf die Abklärung seines Gesundheitszustandszustands gehabt habe. Ausserdem habe er gemäss Mitteilung der kantonalen Behörden (am 1. Februar sowie”
“3 LAsi, lesquels prévoient que le requérant doit se tenir à la disposition des autorités compétentes en matière d'asile, que le Tribunal a à plusieurs reprises eu l'occasion de confirmer que l'absence du lieu de séjour connu, respectivement attribué, sans indication de la part du requérant aux autorités compétentes, qu'elle soit durable ou passagère, voire de quelques jours seulement, suffisait déjà pour que l'extension du délai de transfert au sens de l'art. 29 par. 2 du règlement Dublin III puisse se justifier (cf. arrêts du Tribunal E-6320/2020 du 8 janvier 2021 consid. 4.3 ; F-4207/2020 du 31 août 2020 consid. 6.2 ; E-3154/2018 du 21 juin 2018 consid. 4.1), que, pour rappel, par décision du 31 août 2022, le SEM n'est pas entré en matière sur la demande d'asile de l'intéressé, a prononcé son transfert vers la Bulgarie et a ordonné l'exécution de cette mesure, que dite décision a été confirmée par le Tribunal en date du 13 septembre 2022, que l'intéressé était donc tenu de se tenir à disposition des autorités chargées de l'exécution de son transfert (cf. art. 8 al. 3 LAsi), qu'il transparaît du dossier que cette obligation lui était connue, qu'il appert qu'à partir du 10 octobre 2022, soit près d'un mois après le prononcé de l'arrêt du Tribunal précité, les autorités cantonales compétentes ont entrepris plusieurs démarches en vue de l'exécution du transfert de l'intéressé vers la Bulgarie, qu'à cet égard, figurent notamment au dossier une annonce de vol en ligne, établie le 11 octobre 2022, pour un voyage prévu entre le 3 et le 4 novembre suivant, ainsi que plusieurs rapports médicaux datés du 19 octobre 2022, que les documents médicaux précités attestent la consultation médicale intervenue le 19 octobre 2022, soit quatre jours avant l'absence du centre de l'intéressé, destinée à évaluer son aptitude au voyage (cf. notamment rapport médical dans le domaine du retour du 19 octobre 2022), que le recourant - contrairement à ce qu'il prétend dans son recours - ne pouvait dès lors ignorer les démarches entreprises en vue de l'exécution de son transfert vers la Bulgarie et, par voie de conséquence, l'obligation qui lui incombait de collaborer à cette mesure, que, cela étant dit, aucun élément au dossier ne permet de retenir que l'absence du recourant entre le 23 et le 27 octobre 2022 aurait été autorisée, que, de même, rien au dossier n'indique que le directeur du CFA aurait toléré rétroactivement son absence du 28 octobre 2022, que les simples affirmations du recourant sont donc insuffisantes à remettre en doute le résultat des investigations menées par le SEM, que le fait que l'intéressé ait regagné son logement de sa propre initiative à cette date-là ne saurait en aucun cas attester sa bonne foi, qu'au contraire, dans la mesure où le recourant était parfaitement informé des démarches entreprises par les autorités en vue de l'exécution de son transfert, il apparaît pour le moins intempestif de sa part de se prévaloir de son « intégrité » (cf.”
Im Rahmen von Art. 8 AsylG sind asylsuchende Personen gehalten, relevante ärztliche Berichte nachzureichen. Unterbleiben solche Ergänzungen, kann die Behörde dies im Sinne einer antizipierten Beweiswürdigung dahingehend werten, dass keine weiteren behandlungsbedürftigen Beschwerden vorliegen oder der medizinische Sachverhalt als ausreichend erstellt gilt. Gleichwohl erkennt die Rechtsprechung Ausnahmen an; bei Opfern von Folter, Vergewaltigung oder schweren Traumata kann ein verzögertes Vorbringen medizinischer Angaben gerechtfertigt sein, sodass eine fehlende sofortige Mitwirkung nicht ohne weiteres als Verletzung der Pflicht zu werten ist.
“Bezüglich des medizinischen Sachverhalts hält das Arztzeugnis vom 5. September 2023 fest, dass der Beschwerdeführer an einer valvulären Herzkrankheit leide. Am 24. Mai 2023 sei bei ihm eine (...) durchgeführt worden. Der postoperative Verlauf habe sich komplikationslos gestaltet und es beständen aktuell keine kardialen Beschwerden. Geplant sei eine echokardiographische Verlaufskontrolle in einem Jahr. Gemäss der auf Beschwerdeebene eingereichten Bestätigung der (...) des Spitals C._______ vom 18. März 2024 war für ihn am (...) Juni 2024 ein operativer Eingriff ([...]) geplant. Seither hat der Beschwerdeführer keine weiteren Arztberichte eingereicht. Unter Verweis auf seine Mitwirkungspflicht gemäss Art. 8 AsylG kann daher davon ausgegangen werden, dass die echokardiographische Verlaufskontrolle und auch die Operation des Leistenbruchs ohne Komplikationen verlaufen und keine weiteren gesundheitlichen Beschwerden dazugekommen sind.”
“Dezember 2024 eine Anpassungsstörung (mit Suizid-drohungen nach dem «Ausweisungsentscheid» nach Italien), eine PTBS, eine arterielle Hypertonie, Diabetes mellitus Typ 2 und eine chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) diagnostiziert wurden. Aufgrund von Angst und akuten Suizidgedanken habe er sich auf freiwilliger Basis vom 12. bis zum 28. November 2024 stationär in der (...) behandeln lassen. Eine akute Suizidalität sei verneint worden, wobei er geäussert habe, dass sich dies je nach weiterem Verlauf des Wegweisungsverfahrens ändern könnte (vgl. SEM act. 26/26, Austrittsbericht vom 3. Dezember 2024). Aus diesem aktuellen ärztlichen Bericht geht hervor, dass ihm insbesondere aufgrund der depressiven Symptomatik verschiedene Medikamente verschrieben worden sind und eine psychiatrische Spitex sowie ein Termin beim Psychiater für ihn organisiert wurde (siehe auch den ärztlichen Bericht des E._______ vom 9. Dezember 2024). In Bezug auf seine diagnostizierte Lungenerkrankung (COPD) hat der Beschwerdeführer keine Arztberichte eingereicht und den Akten sind keine Hinweise auf ausstehende Arzttermine zu entnehmen, weshalb unter Verweis auf die Mitwirkungspflicht nach Art. 8 AsylG davon auszugehen ist, dass diesbezüglich kein dringender Behandlungsbedarf vorliegt. Es ist somit nicht davon auszugehen, dass er unter gravierenden gesundheitlichen Problemen leidet, die im Sinne der zitierten Rechtsprechung den Vollzug der Wegweisung als unzulässig erscheinen lassen würden. Dasselbe gilt für die Beschwerdeführerin. Bei ihr besteht gemäss dem Sprechstundenbericht der (...) des (...) in C.________ vom 10. Dezember 2024 ein Verdacht auf eine asymptomatische Vertebralisdissektion, welche mit Aspirin behandelt werde. Sie leide an Kopfschmerzen unklarer Ätiologie und rezidivierenden unspezifischen Thoraxschmerzen. Ausserdem bestehe auch bei ihr ein Verdacht auf eine PTBS sowie eine suizidale Gefahr. Im ärztlichen Bericht des E._______ vom 9. Dezember 2024 wurde zudem eine mittelgradige depressive Episode diagnostiziert. Gemäss dem Sprechstundenbericht der (...) in C._______ vom 17. Januar 2025 seien bei bekannter und unveränderter Symptomatik und altersentsprechendem Normalbefund in der Echokardiographie keine weiteren kardialen Abklärungen indiziert.”
“Nach Art. 83 Abs. 4 AIG kann der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer unzumutbar sein, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf Grund von Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer Notlage konkret gefährdet sind. Nach konstanter Rechtsprechung stehen dem Wegweisungsvollzug nach Sri Lanka grundsätzlich keine solchen allgemeinen Umstände entgegen (vgl. bereits das vorausgegangene Urteil des BVGer E-2424/2020 vom 2. Juni 2020 E. 9.4.1 sowie aus jüngerer Zeit Urteil des BVGer E-4967/2021 vom 13. Januar 2025 E. 10.5). Gemäss dem Arztbericht vom 31. Juli 2020 leidet der Beschwerdeführer an einer (...) sowie einer (...). Laut Eingabe vom 5. Juli 2021 befinde er sich diesbezüglich in Therapie. Aktuelle Berichte hat der Beschwerdeführer im Rahmen seiner Mitwirkungspflicht (Art. 8 AsylG) seit Einreichung der Beschwerde vor dreieinhalb Jahren keine eingereicht. Es kann deshalb davon ausgegangen werden, dass er nicht weiter in ärztlicher Behandlung ist beziehungsweise einer solchen nicht weiter bedarf. Sodann ist festzuhalten, dass davon auszugehen ist, er werde auch vor dem Hintergrund der gegenwärtigen wirtschaftlichen Situation in Sri Lanka und der aktuellen Lage bei der Gesundheitsversorgung mit den ihm zuzumutenden Anstrengung das Notwendige - insbesondere Psychopharmaka - erhalten (vgl. Urteile des BVGer E-4026/2023 vom 8. Januar 2025 sowie eingehend das Urteil des BVGer D-5861/2022 vom 1. März 2023 E. 10.3.4). Im Übrigen enthält die Rechtsmitteleingabe keine substantiierten Ausführungen zur individuellen Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzuges, weshalb - um Wiederholungen zu vermeiden - auf die Ausführungen der vorausgegangenen Entscheide verwiesen werden kann. Der Vollzug der Wegweisung erweist sich auch in individueller Hinsicht als zumutbar.”
“) und Herzkrankheit eine zeitnahe kardiologische Kontrolle indiziert (vgl. SEM-eAkten 67/2, 68/2 und 70/1). Zudem wurde die Weiterführung der Physiotherapie angezeigt und bezüglich des Verdachts auf eine PTBS sowohl eine Psychopharmakotherapie als auch eine regelmässige ambulante psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung empfohlen (vgl. SEM-Akten 65/2, 66/2 und 67/2). In den nunmehr auf Beschwerdeebene eingereichten medizinischen Unterlagen sind im Wesentlichen die bereits aktenkundigen Diagnosen festgehalten. In Bezug auf die kardiologischen Probleme des Beschwerdeführers geht aus diesen hervor, dass die Fortsetzung der engmaschigen kardiologischen Behandlung dringend erforderlich ist. Als fortführende medizinische Massnahmen wurden insbesondere eine Optimierung der Medikation sowie eine weitere kardiologische Sprechstunde vereinbart (vgl. BVGer act. 5). Bezüglich der geltend gemachten Herzoperation vom 15. Oktober 2024 hat der Beschwerdeführer keine Unterlagen eingereicht, wozu er aufgrund seiner Mitwirkungspflicht gehalten gewesen wäre (vgl. Art. 8 AsylG). Zwar bringt er im Schreiben vom 8. November 2024 vor, bald einen Bericht bezüglich der Herzoperation zu erhalten, der wichtige Informationen enthalte. Indessen macht er weder geltend, dass der operative Eingriff nicht erfolgreich verlaufen wäre, noch führt er - auch nur ansatzweise - aus, dass er eine relevante medizinische Nachbehandlung benötigen würde. Zudem geht aus dem Schreiben nicht hervor, die Operation sei aufgrund anderer als der bereits aktenkundigen gesundheitlichen Beschwerden erfolgt. Dementsprechend ist der rechtserhebliche medizinische Sachverhalt auch im aktuellen Zeitpunkt als ausreichend erstellt zu erachten. Es besteht daher keine Veranlassung weitere Berichte abzuwarten (zur antizipierten Beweiswürdigung vgl. BGE 141 I 60 E. 3.3; 136 I 229 E. 5.3). Mithin kann auch unter Berücksichtigung der im Beschwerdeverfahren eingereichten Unterlagen in Anbetracht der vorgebrachten gesundheitlichen Probleme nicht darauf geschlossen werden, die Beschwerdeführer seien auf eine dringende medizinische Behandlung angewiesen, welche zur Gewährleistung einer menschenwürdigen Existenz notwendig ist und in Griechenland nicht erbracht werden könnte.”
“Es ist festzuhalten, dass diesen Kurzberichten, insbesondere in Bezug auf den Missbrauchsverdacht, weder eine Anamnese noch eine eingehende Begründung der Diagnose zu entnehmen sind. Wegen der (...), mit welchen unter anderem (...), (...) und (...) einhergehen, befindet sich die Beschwerdeführerin in ambulanter Behandlung (vgl. SEM-Akten A116/4), wobei im Arztbericht vom 27. Dezember 2021 unter anderem festgehalten ist, es sei von einer (...) mit schwerer depressiver Episode auszugehen und ein Unterbruch der Behandlung würde zu Chronifizierung der Erkrankung und wahrscheinlicher akuter Suizidalität führen (vgl. act. 5 Beschwerdeakten). Der letzte bei den Akten liegende Arztbericht vom 10. November 2022 bestätigt die vorgenannte Einschätzung, wobei jedoch die mögliche Suizidalität nicht mehr erwähnt wird (vgl. act. 11 Beschwerdeakten). Da seither keine ärztlichen Berichte mehr zu den Akten gereicht worden sind, kann davon ausgegangen werden, dass sich der Gesundheitszustand zumindest nicht verschlechtert hat, wäre doch zu erwarten gewesen, dass die rechtlich vertretene Beschwerdeführerin im Rahmen ihrer Mitwirkungspflicht (vgl. Art. 8 AsylG) weitere ärztliche Unterlagen zu den Akten gegeben hätte.”
“La loi exige également du SEM qu'il informe le requérant d'asile sur ses droits et obligations pendant la procédure d'asile (art. 26 al. 3 1ère phr. LAsi concernant la phase préparatoire). Au début de l'audition sur les données personnelles, l'autorité inférieure communique au requérant d'asile une information d'ordre général concernant son devoir de collaborer à l'établissement des faits essentiels sous-tendant sa demande d'asile et la conséquence négative de la violation d'un tel devoir, à savoir un classement, une non-entrée en matière ou un rejet de la demande d'asile. Le SEM s'assure notamment que dit requérant a bien reçu, dans sa langue, les aide-mémoires standardisés afférents à ses obligations durant la procédure d'asile et qu'il en a bien compris le contenu, lui imposant en particulier de décrire de manière complète et conforme à la vérité tous les faits motivant sa demande d'asile, y compris sa véritable identité, mais aussi de produire les moyens de preuve à sa disposition, dont ses documents de voyage et d'identité, en application de l'art. 8 LAsi (cf. ATAF 2020 VI/6 susmentionné consid. 3.1 et réf. cit.). 4.5 Cela étant, la jurisprudence a néanmoins identifié plusieurs cas de figure ne donnant pas lieu à un manquement de l'obligation de collaborer de la part du requérant d'asile. Il n'y ainsi pas de violation de pareille obligation lors d'allégués tardifs de victimes de torture, de viols ou d'autres agressions sexuelles souffrant de traumatismes et/ou de sentiments de honte, ou en cas de déclarations tardives de membres d'organisations au sein desquelles le silence constitue une règle d'or, notamment lorsque l'appartenance à un groupement politique n'a pas été invoquée à temps, par peur de mettre en danger ses partisans restés dans le pays d'origine du requérant (sur l'ensemble de ces questions, voir OSAR [éd.Haupt] Manuel de la procédure d'asile et de renvoi, Berne 2022, p. 327, ch. 2.2.2 [avec réf. cit.] et le Manuel « Asile et Retour » du SEM, disponible en ligne sous https://www.sem.admin.ch > Verfahren / chapitre C6.1, « La preuve de la qualité de réfugié, p.”
Die Behörden können von Asylsuchenden die Einreichung fremdsprachiger, prozessrelevanter Verfahrensdokumente samt Übersetzung in eine Amtssprache verlangen. Werden wesentliche bzw. nicht übersetzte Dokumente nicht vorgelegt, kann die Aktenlage als unvollständig beurteilt werden, sodass die betreffenden Vorbringen nicht in gleicher Weise gestützt bzw. gewichtet werden können.
“Diese hätten das Haus seiner Eltern mehrmals durchsucht und sich bei diesen nach seinem Verbleib erkundigt. Zur Untermauerung seines Vorbringens reichte er ein Protokoll der zuständigen Staatsanwaltschaft betreffend die Hausdurchsuchung bei seinen Eltern vom 14. April 2017 im Original sowie eine Kopie der beglaubigten deutschen Übersetzung des Protokolls zu den Akten. G. Mit Schreiben vom 28. September 2018 teilte der Beschwerdeführer der Vorinstanz mit, er habe den rubrizierten Rechtsvertreter neu mit der Wahrung seiner Interessen beauftragt. Zudem reichte er ein Verhandlungsprotokoll der 2. Strafkammer in N._______ sowie eine Bescheinigung seines türkischen Anwalts, welche belege, dass gegen ihn in der Türkei erneut ein Strafverfahren eingeleitet worden sei, zu den Akten. Sämtliche Dokumente wurden inklusive beglaubigter deutscher Übersetzung eingereicht. Weiter ersuchte der Rechtsvertreter aufgrund der bereits zweijährigen Verfahrensdauer um Auskunft über den Verfahrensstand. H. H.a Am 7. Januar 2019 forderte die Vorinstanz den Beschwerdeführer gestützt auf seine Mitwirkungspflicht (Art. 8 AsylG) auf, weitere Dokumente (inklusive Übersetzung) betreffend sein Verfahren in der Türkei einzureichen. H.b Der Beschwerdeführer kam der Aufforderung am 1. Februar 2019 nach und reichte mehrere Dokumente, unter anderem einen gegen ihn ausgestellten Haftbefehl vom 16. Mai 2017 betreffend Propagandatätigkeit für eine Terrororganisation, begangen am 14. April 2017, ein. I. Mit Schreiben vom 2. Mai 2019 sowie 3. Juli 2019 ersuchte der Beschwerdeführer die Vorinstanz um beschleunigte Behandlung und rasche Erledigung des Verfahrens. Zudem behielt er sich im Schreiben vom 3. Juli 2019 eine Rechtsverweigerungsbeschwerde vor. J. J.a Am 18. Juli 2019 teilte das SEM dem Beschwerdeführer unter Berücksichtigung seiner Eingaben vom 1. Februar 2019, 2. Mai 2019 und 3. Juli 2019 mit, er habe das wohl aussagekräftigste Dokument - die Anklageschrift der Staatsanwaltschaft N._______ - noch nicht eingereicht. Weshalb dies bis anhin nicht geschehen sei, lasse sich den Eingaben nicht entnehmen. Er werde daher aufgefordert, die Anklageschrift sowie das Gerichtsprotokoll der zweiten Kammer (beides inklusive Übersetzung) einzureichen.”
“Diese hätten das Haus seiner Eltern mehrmals durchsucht und sich bei diesen nach seinem Verbleib erkundigt. Zur Untermauerung seines Vorbringens reichte er ein Protokoll der zuständigen Staatsanwaltschaft betreffend die Hausdurchsuchung bei seinen Eltern vom 14. April 2017 im Original sowie eine Kopie der beglaubigten deutschen Übersetzung des Protokolls zu den Akten. G. Mit Schreiben vom 28. September 2018 teilte der Beschwerdeführer der Vorinstanz mit, er habe den rubrizierten Rechtsvertreter neu mit der Wahrung seiner Interessen beauftragt. Zudem reichte er ein Verhandlungsprotokoll der 2. Strafkammer in N._______ sowie eine Bescheinigung seines türkischen Anwalts, welche belege, dass gegen ihn in der Türkei erneut ein Strafverfahren eingeleitet worden sei, zu den Akten. Sämtliche Dokumente wurden inklusive beglaubigter deutscher Übersetzung eingereicht. Weiter ersuchte der Rechtsvertreter aufgrund der bereits zweijährigen Verfahrensdauer um Auskunft über den Verfahrensstand. H. H.a Am 7. Januar 2019 forderte die Vorinstanz den Beschwerdeführer gestützt auf seine Mitwirkungspflicht (Art. 8 AsylG) auf, weitere Dokumente (inklusive Übersetzung) betreffend sein Verfahren in der Türkei einzureichen. H.b Der Beschwerdeführer kam der Aufforderung am 1. Februar 2019 nach und reichte mehrere Dokumente, unter anderem einen gegen ihn ausgestellten Haftbefehl vom 16. Mai 2017 betreffend Propagandatätigkeit für eine Terrororganisation, begangen am 14. April 2017, ein. I. Mit Schreiben vom 2. Mai 2019 sowie 3. Juli 2019 ersuchte der Beschwerdeführer die Vorinstanz um beschleunigte Behandlung und rasche Erledigung des Verfahrens. Zudem behielt er sich im Schreiben vom 3. Juli 2019 eine Rechtsverweigerungsbeschwerde vor. J. J.a Am 18. Juli 2019 teilte das SEM dem Beschwerdeführer unter Berücksichtigung seiner Eingaben vom 1. Februar 2019, 2. Mai 2019 und 3. Juli 2019 mit, er habe das wohl aussagekräftigste Dokument - die Anklageschrift der Staatsanwaltschaft N._______ - noch nicht eingereicht. Weshalb dies bis anhin nicht geschehen sei, lasse sich den Eingaben nicht entnehmen. Er werde daher aufgefordert, die Anklageschrift sowie das Gerichtsprotokoll der zweiten Kammer (beides inklusive Übersetzung) einzureichen.”
“In der Folge habe sie eine interne Dokumentenprüfung der bis anhin eingereichten Beweismittel vorgenommen und die Dokumente am 30. Juli 2021 an die interne Dokumentenanalyse zur eingehenderen Analyse weitergeleitet. Eine im August 2021 erfolgte telefonische Rückmeldung der Dokumentenanalyse habe ergeben, dass die Aktenlage unvollständig sei und weitere Verfahrensdokumente zwingend erforderlich seien. Am 10. August 2021 habe die Rechtsvertretung eine Rechtsverzögerungsbeschwerde in Aussicht gestellt und gleichzeitig ein weiteres Beweismittel in türkischer Sprache mit einer summarischen Zusammenfassung des Inhalts zu den Akten gereicht. 17 Tage später habe sie ihre Beschwerde beim Gericht eingereicht. Nach Erhalt des Schreibens vom 10. August 2021 habe die Vorinstanz einige Male versucht, die Rechtsvertretung telefonisch zu erreichen, ehe sie diese am 3. September 2021 per E-Mail - in Unkenntnis der Beschwerde - über den erfolgten internen Zuständigkeitswechsel informiert und ein Instruktionsschreiben in Aussicht gestellt habe. Die Beschwerde führende Partei sei ihrer Mitwirkungspflicht gemäss Art. 8 AsylG nicht genügend nachgekommen. Bis heute habe die Beschwerdeführerin das angeblich gegen sie ausgesprochene Urteil und andere wesentliche Beweismittel nicht eingereicht. Die Rechtsvertretung habe sich in ihren Schreiben weder zum besagten Urteil geäussert noch habe sie dessen Einreichung in Aussicht gestellt. Es seien türkische Dokumente ohne Übersetzung oder korrekte Bezeichnung eingereicht worden. Der Vorwurf, wonach nicht klar sei, welche Verfahrenshandlungen seit November 2020 vorgenommen worden seien, sei absolut unberechtigt. Es wäre der Beschwerdeführerin zumutbar gewesen, sich mit der Beweismittellage eingehend auseinanderzusetzen und durch eigenes Prozessverhalten zur Beschleunigung des Verfahrens beizutragen. Die Dauer des Verfahrens sei - nebst der hohen Arbeitslast und den Konsequenzen der Covid-Pandemie - der mangelhaften Mitwirkung der Beschwerdeführerin und den erforderlichen Abklärungs- und Instruktionsmassnahmen und nicht der Untätigkeit der Vorinstanz geschuldet, womit sie klar mit den gesamten Umständen zusammenhänge.”
“Jahren ergibt - entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers - kein verlässliches Indiz für die Korrektheit seiner Altersangaben darstellt, zumal die Schlüsselbeinuntersuchung sowie die Gesamtbeurteilung von einem Mindestalter ausgehen, welches deutlich über 18 Jahren liegt, dass der Beschwerdeführer aus dem Ergebnis des Altersgutachtens demnach nichts zu seinen Gunsten abzuleiten vermag, dass die eingereichte Tazkera und das nachträglich eingereichte Original des Impfausweises bereits vor dem einschlägigen Länderkontext grundsätzlich nur relevante Beweiskraft im Zusammenspiel mit schlüssigen Vorbringen zu entfalten vermögen, dass die Tazkera ferner nicht im Original vorliegt und der Beschwerdeführer nicht klar darlegt, was er aus dem nicht übersetzten und teilweise mit nicht klar leserlicher Handschrift verfassten Impfausweis konkret betreffend sein Alter ableiten möchte, obwohl ihm ohne Weiteres zuzumuten gewesen wäre, entsprechendes genügend zu substantiieren, nicht zuletzt vor dem Hintergrund seiner Mitwirkungspflicht (Art. 8 AsylG), dass ergänzend festzuhalten ist, dass soweit der Beschwerdeführer sein Geburtsdatum aus der Subtraktion seines im Zeitpunkt der Ausstellung der Tazkera angegebenen Lebensalters vom Ausstellungsdatum herleitet (vgl. SEM-Akten A22/12 Ziff. 1.6), die Angaben nicht exakt sein dürften, zumal Monat und Tag des Ausstellungsdatums mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mit dem tatsächlichen Geburtsdatum übereinstimmen und solches auch nicht konkret vorgebracht wird, dass sich der Beschwerdeführer ferner auch dahingehend widerspricht, wenn er durch seine Rechtsvertretung beantragen lässt, das Geburtsdatum sei auf den (...) festzusetzen (vgl. SEM-Akten A16/1), in der EB UMA dann wiederum geltend macht, er sei am 23. Juli 2006 geboren, dass es dem Beschwerdeführer aufgrund des Ausgeführten im Ergebnis nicht gelingt, seine Minderjährigkeit glaubhaft darzulegen (vgl. Entscheidungen und Mitteilungen der Asylrekurskommission [EMARK] 2004 Nr. 31 E. 5,”
Im Dublin-Verfahren sind Gesundheit und Vulnerabilität von Amtes wegen abzuklären. Bei Minderjährigen und besonders schutzbedürftigen Personen sind die Ermittlungen – insbesondere zur Empfangsbereitschaft bzw. zur effektiven Übernahmemöglichkeit im Zielstaat – besonders sorgfältig vorzunehmen; erforderlichenfalls sind weitergehende Abklärungen zu veranlassen. Den Asylsuchenden ist währenddessen ihre Mitwirkungspflicht zu erinnern.
“4 LEI, qu'étant tenu d'établir les faits pertinents d'office, le SEM ne peut s'abstenir de procéder à des investigations supplémentaires que dans des cas particuliers de violation grave du devoir de collaborer empêchant toute investigation ou en cas d'application de l'art. 83 al. 7 LEI, exceptions dont l'existence peut être niée en l'état actuel du dossier et dont il convient de faire usage avec retenue, à plus forte raison dans les cas où le requérant d'asile est mineur, que, par conséquent, le SEM, qui n'a pas respecté les règles développées par la jurisprudence en matière d'exécution du renvoi de requérants d'asile mineurs non accompagnés, n'a pas établi de manière complète et exacte l'état de fait pertinent (art. 106 al. 1 let. b LAsi), qu'il n'est pas possible, en l'état du dossier, d'apprécier valablement si l'exécution du renvoi de l'intéressé est exigible aux termes de l'art. 83 al. 4 LEI, que le SEM doit dès lors entreprendre toutes les mesures nécessaires afin de vérifier la possibilité de prise en charge effective du recourant à son arrivée en Côte d'Ivoire, qu'est rappelée au recourant son obligation de collaborer dans le cadre de ces investigations (art. 8 LAsi), qu'au vu de ce qui précède, la décision querellée est annulée et l'affaire renvoyée à l'autorité de première instance pour nouvelle décision en matière d'exécution du renvoi seulement, les mesures d'instruction nécessaires dépassant l'ampleur de celles incombant au Tribunal (art. 61 al. 1 PA), que, manifestement fondé, le recours doit être admis par l'office du juge unique, avec l'approbation d'un second juge (art. 111 let. e LAsi), que le présent arrêt, sommairement motivé, est rendu sans échange d'écritures (art. 111a LAsi), qu'en cas de renvoi de l'affaire à l'instance précédente pour nouvelle décision au fond, dont l'issue reste ouverte, la partie recourante est réputée avoir eu gain de cause, conformément à la jurisprudence du Tribunal fédéral en la matière (cf. ATF 141 V 281 consid. 11.1 ; 137 V 210 consid. 7.1 ;133 V 450 consid. 13 ; 132 V 215 consid. 6.1), que le Tribunal renonce donc à la perception de frais judiciaires (art. 63 al. 1 et 2 PA), qu'ayant obtenu gain de cause, le recourant aurait normalement droit à des dépens (art.”
“3 et jurisp. cit. ; ATAF 2019 VII/6 consid. 4.1 ; 2013/34 consid. 4.2 ; 2013/23 consid. 6.1.3 ; 2010/35 consid. 4.1.1 et jurisp. cit.). En effet, les intéressés se plaignent implicitement d'une violation de l'obligation d'instruction. Rappelant que, lors de leurs entretiens Dublin, le SEM a été prié d'instruire d'office leur état de santé, ils font valoir que celui-ci n'a pris en compte ni leur état de santé ni leur vulnérabilité, ni encore les traumatismes subis en Croatie ainsi que le fait qu'ils sont une famille avec des enfants en bas âge. 2.2 En vertu de la maxime inquisitoire, qui régit la procédure administrative, les autorités définissent les faits pertinents et les preuves nécessaires, qu'elles ordonnent et apprécient d'office (art. 12 PA, en relation avec l'art. 6 LAsi ; cf. ATAF 2015/10 consid. 3.2 ; 2012/21 consid. 5.1 ; 2009/60 consid. 2.1.1). Cette maxime doit cependant être relativisée par son corollaire, soit le devoir de collaboration de la partie à l'établissement des faits (art. 8 LAsi et 13 PA, applicable par renvoi de l'art. 6 LAsi ; cf. idem), qui touche en particulier les faits qui se rapportent à sa situation personnelle, ceux qu'elle connaît mieux que les autorités ou encore ceux qui, sans sa collaboration, ne pourraient pas être collectés moyennant un effort raisonnable (cf. ATF 143 II 425 consid. 5.1 ; ATAF 2011/54 consid. 5.1 ; 2009/50 consid. 10.2 ; 2008/24 consid. 7.2 ; arrêt du Tribunal E-4367/2022 du 6 octobre 2022 consid. 2.1.1). L'étendue du devoir d'instruction dépend de la pertinence des faits à établir. Par ailleurs, l'établissement des faits est incomplet au sens de l'art. 106 al. 1 let. b LAsi, lorsque toutes les circonstances de fait et les moyens de preuve déterminants pour la décision n'ont pas été pris en compte par l'autorité inférieure, et inexact, lorsque l'autorité a omis d'administrer la preuve d'un fait pertinent, a apprécié de manière erronée le résultat de l'administration d'un moyen de preuve ou a fondé sa décision sur des faits erronés, par exemple en contradiction avec les pièces (cf.”
In der Rechtsprechung hat das Bundesverwaltungsgericht Art. 8 Abs. 3bis AsylG angewandt und in Fällen unentschuldigten Nichtzur-Verfügung-Stehens (insbesondere Weggang aus einem Bundeszentrum) die formlose Abschreibung des Gesuchs und die dreijährige Sperrfrist unter Vorbehalt der Flüchtlingskonvention bestätigt.
“Gemäss Art. 8 Abs. 3bis AsylG verzichten Personen, die ohne triftigen Grund ihre Mitwirkungspflicht verletzen oder den Asylbehörden während mehr als 20 Tagen nicht zur Verfügung stehen, damit auf eine Weiterführung des Verfahrens. Dasselbe gilt für Personen, die den Asylbehörden in einem Zentrum des Bundes ohne triftigen Grund während mehr als 5 Tagen nicht zur Verfügung stehen. Die Gesuche werden formlos abgeschrieben. Ein neues Gesuch kann frühestens nach drei Jahren deponiert werden. Vorbehalten bleibt die Einhaltung der Flüchtlingskonvention vom 28. Juli 1951 (FK, SR 0.142.30).”
“Il en va de même pour le requérant qui, sans raison valable, ne se tient pas à la disposition des autorités compétentes en matière d'asile dans un centre de la Confédération pendant plus de cinq jours. Dans un cas comme dans l'autre, la demande est classée sans décision formelle. Le requérant peut déposer une nouvelle demande au plus tôt après trois ans, le respect de la Convention du 28 juillet 1951 relative au statut des réfugiés étant réservé. Cela étant, il ressort du dossier de l'autorité intimée que le recourant a disparu du centre fédéral dans lequel il résidait en date du 3 octobre 2022 (pce SEM 12). Selon la décision de classement du 27 décembre 2022, il a été interpellé par la police genevoise en date du 27 novembre 2022 et placé en détention le lendemain (pce SEM 15). L'intéressé n'a ainsi pas respecté son obligation de collaborer et de se tenir à la disposition des autorités. Au demeurant, aucune raison valable n'a été avancée par le recourant pour justifier cette disparition. Même son incarcération, si tant est que cette dernière puisse constituer une raison valable, n'est survenue qu'après l'écoulement des délais prévus à l'art. 8 al. 3bis LAsi. Il convient de retenir que le recourant n'a, à l'heure actuelle, plus de demande d'asile pendante en Suisse. C'est donc à juste titre que le recourant n'a pas contesté la décision de classement du 27 décembre 2022 (cf. consid. 2.2 supra). 3.6 Au vu de tout ce qui précède, les conditions nécessaires pour l'application de l'art. 64a al. 1 LEI étant réunies en l'espèce, la décision de renvoi prise par le SEM le 27 décembre 2022 doit être confirmée sur ce point. 4. Il reste à examiner si l'exécution de cette mesure est conforme aux exigences de l'art. 83 LEI. 4.1 L'exécution du renvoi n'est pas licite lorsque le renvoi de l'étranger dans son Etat d'origine ou de provenance ou dans un Etat tiers est contraire aux engagements de la Suisse relevant du droit international (art. 83 al. 3 LEI). En outre, l'exécution de la décision peut ne pas être raisonnablement exigée si le renvoi ou l'expulsion de l'étranger dans son pays d'origine ou de provenance le met concrètement en danger, par exemple en cas de guerre, de guerre civile, de violence généralisée ou de nécessité médicale (art.”
“4 Il ressort de ce qui précède que le recourant n'a pas apporté d'argument pertinent à même de remettre en cause la compétence de l'Allemagne pour le traitement de sa demande d'asile. Malgré le souhait exprimé par l'intéressé de se rendre en France, il est rappelé que le règlement Dublin III ne confère pas aux demandeurs d'asile le droit de choisir l'Etat membre offrant, à leur avis, de meilleures conditions d'accueil comme Etat responsable de l'examen de leur demande d'asile (ATAF 2010/45 consid. 8.3, auquel il y a lieu de se référer par analogie). 3.5 Enfin, la décision du SEM du 27 décembre 2022 classant la demande d'asile du recourant du 25 septembre 2022 ne prête pas le flanc à la critique. En effet, l'art. 8 al. 3 LAsi (Loi sur l'asile, RS 142.31) dispose que, pendant la procédure d'asile, le requérant qui séjourne en Suisse doit se tenir à la disposition des autorités fédérales et cantonales. Il doit communiquer immédiatement son adresse et tout changement de celle-ci à l'autorité du canton ou de la commune compétente en vertu du droit cantonal. Par ailleurs, en vertu de l'art. 8 al. 3bis LAsi, le requérant qui, sans raison valable, ne respecte pas son obligation de collaborer ou ne se tient pas à la disposition des autorités compétentes en matière d'asile pendant plus de vingt jours renonce de facto à la poursuite de la procédure. Il en va de même pour le requérant qui, sans raison valable, ne se tient pas à la disposition des autorités compétentes en matière d'asile dans un centre de la Confédération pendant plus de cinq jours. Dans un cas comme dans l'autre, la demande est classée sans décision formelle. Le requérant peut déposer une nouvelle demande au plus tôt après trois ans, le respect de la Convention du 28 juillet 1951 relative au statut des réfugiés étant réservé. Cela étant, il ressort du dossier de l'autorité intimée que le recourant a disparu du centre fédéral dans lequel il résidait en date du 3 octobre 2022 (pce SEM 12). Selon la décision de classement du 27 décembre 2022, il a été interpellé par la police genevoise en date du 27 novembre 2022 et placé en détention le lendemain (pce SEM 15).”
Liegt eine gültige Identitäts- oder Reisedokumentation vor, spricht dies dafür, dass die betroffene Person eine Rückkehr zumutbar bzw. der Vollzug der Wegweisung technisch möglich ist. Fehlen erforderliche oder sind die Papiere abgelaufen, obliegt es der betroffenen Person, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates um die für die Rückkehr notwendigen Reisedokumente zu bemühen (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG).
“Schliesslich ist der Beschwerdeführer im Besitz eines gültigen kamerunischen Reisepasses, weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG). Andernfalls obliegt es dem Beschwerdeführer, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12).”
“Der Beschwerdeführer verfügt über eine türkische Identitätskarte und es ist ihm zuzumuten, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr allenfalls notwendigen weiteren Reisedokumente zu beschaffen (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG).”
“Schliesslich obliegt es den Beschwerdeführenden, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12). Da die Beschwerdeführenden über gültige venezolanische Reisepässe verfügen, sollte aber ohnehin kein technisches Wegweisungsvollzugshindernis vorliegen. Der Vollzug der Wegweisung ist daher auch als möglich zu bezeichnen (Art. 83 Abs. 2 AIG).”
“Schliesslich obliegt es dem Beschwerdeführer, dessen Reisepass im Jahr 2023 ablief, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG).”
“Der Beschwerdeführer verfügt über gültige Reisepapiere. Im Übrigen obliegt es ohnehin ihm, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG).”
Vorübergehende Vollzugshindernisse (z.B. durch die Covid‑19‑Pandemie) begründen nach der Rechtsprechung nicht generell die Unmöglichkeit des Vollzugs. Vielmehr können die Vollzugsmodalitäten — namentlich der Zeitpunkt der Wegweisung bzw. die Ausreisefrist — der Lage im Herkunftsland angepasst oder die Vollstreckung zeitlich verschoben werden; dabei ist auf allfällige Risikogruppen Rücksicht zu nehmen.
“Schliesslich obliegt es dem Beschwerdeführer, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG). Bei der Corona-Pandemie handelt es sich - wenn überhaupt - um ein bloss temporäres Vollzugshindernis, welchem somit im Rahmen der Vollzugsmodalitäten durch die kantonalen Behörden Rechnung zu tragen ist, indem etwa der Zeitpunkt des Vollzugs der Situation im Heimatstaat angepasst wird. In diesem Rahmen würde auch eine allfällige Zugehörigkeit des Beschwerdeführers zu einer Corona-Risikogruppe Rechnung zu tragen sein.”
“aussi arrêt de référence E-1866/2015 précité consid. 13.1.2 et 13.3.2 s.), qu'elle dispose sur place d'un réseau familial nombreux et solide, comprenant en particulier ses parents et sa tante - qui l'a déjà hébergée de nombreuses années ; que ces proches disposent de ressources suffisantes pour subvenir à nouveau à ses besoins, comme c'était déjà le cas avant son départ (voir Q. 28 à 50 du pv précité) ; que les affections dont elle souffre ne sont pas d'une grande gravité et ne nécessitent pas une prise en charge particulière, non accessible au Sri Lanka ; qu'il peut être renvoyé pour le surplus aux considérants topiques de la décision (ch. III 2 p. 12 par. 2. s.), lesquels n'ont du reste fait l'objet d'aucune contestation spécifique dans le mémoire de recours, que l'exécution du renvoi est enfin possible (art. 83 al. 2 LEI ; ATAF 2008/34 consid. 12 et jurisp. cit.), la recourante étant tenue de collaborer à l'obtention de documents de voyage lui permettant de retourner dans son pays d'origine (art. 8 al. 4 LAsi), que le contexte actuel lié à la propagation dans le monde de la maladie à coronavirus (Covid-19) n'est, de par son caractère temporaire, pas de nature à remettre en cause la conclusion qui précède ; que s'il devait, dans le cas d'espèce, retarder momentanément la mise en oeuvre technique de l'exécution du renvoi, celle-ci interviendrait nécessairement plus tard, en temps appropriés, que la décision attaquée ne viole donc pas le droit fédéral, l'état de fait pertinent ayant aussi été établi de manière exacte et complète (art. 106 al. 1 LAsi) ; que, dans la mesure où ce grief peut être examiné (art. 49 PA ; ATAF 2014/26 consid. 5), cette décision n'est pas non plus inopportune, qu'en conséquence, le recours est rejeté, que s'avérant manifestement infondé, il l'est dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'un second juge (art. 111 let. e LAsi), que le présent arrêt au fond rend sans objet la requête tendant à la dispense du paiement d'une avance de frais (art. 63 al. 4 PA), que la requête d'octroi de l'assistance judiciaire partielle doit être rejetée, les conclusions du recours étant d'emblée vouées à l'échec (art.”
“Schliesslich obliegt es dem Beschwerdeführer, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12). Der Möglichkeit des Vollzugs der Wegweisung steht auch die Corona-Pandemie nicht entgegen. Bei dieser handelt es sich - wenn überhaupt - um ein temporäres Vollzugshindernis, welchem im Rahmen der Vollzugsmodalitäten durch die kantonalen Behörden Rechnung zu tragen ist, indem etwa der Zeitpunkt des Vollzugs der Wegweisung der Situation in Sri Lanka angepasst wird (vgl. EMARK 1995 Nr. 14 E. 8d und e sowie statt vieler Urteil des BVGer D-4796/2019 vom 27. April 2020 E. 8.9). Der Vollzug der Wegweisung ist daher auch als möglich zu bezeichnen (Art. 83 Abs. 2 AIG).”
“Schliesslich verfügt der Beschwerdeführer über eine Identitätskarte. Im Übrigen obliegt es ihm, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12). Der Vollzug der Wegweisung ist daher auch als möglich zu bezeichnen (Art. 83 Abs. 2 AIG). Von einer Unmöglichkeit des Vollzugs ist zum jetzigen Zeitpunkt auch nicht wegen der Corona-Pandemie auszugehen. Gemäss Praxis des Bundesverwaltungsgerichts ist eine Unmöglichkeit des Vollzugs erst dann anzunehmen, wenn sich sowohl eine freiwillige Ausreise als auch ein zwangsweiser Vollzug klarerweise und aller Wahrscheinlichkeit nach für die Dauer von mindestens einem Jahr als undurchführbar erweisen (vgl. Urteil des BVGer E-7575/2016 vom 28. Juli 2017 E. 6.2 m.w.H.). In Anbetracht der derzeitigen Entwicklung der Pandemie ergeben sich hierfür noch keine Hinweise. Der aktuellen Situation kann indessen im Rahmen der Ansetzung der Ausreisefrist Rechnung getragen werden.”
Eine Meldepflicht kann auch angeordnet werden, um die Anwesenheit sicherzustellen, selbst wenn die Untertauchensgefahr nicht mehr dringend ist. Insbesondere bei wiederholtem Entziehen von Behörden erscheint eine solche Pflicht bundesrechtskonform. Sie kann zumutbar sein, zumal sich Asylsuchende während des laufenden Verfahrens ohnehin den Behörden zur Verfügung halten müssen (Art. 8 Abs. 3 AsylG). Eine Meldepflicht kann zudem die Wirksamkeit anderer Massnahmen verstärken (z. B. in Verbindung mit betreuter Unterbringung).
“Zwar ist die Untertauchensgefahr nicht mehr dringend, da sich die Beschwerdeführerin in der Vergangenheit jedoch wiederholt den Behörden entzogen hat, erscheint eine Meldepflicht als bundesrechtskonform, um die Präsenz der Beschwerdeführerin sicherstellen zu können. Sollte die Beschwerdeführerin in einer betreuten Wohngruppe in der Nähe ihrer Kinder, wie von ihr in Aussicht gestellt, untergebracht werden können, würde dies die Wirksamkeit der Massnahme noch verstärken. Eine solche Pflicht kann ihr auch zugemutet werden, zumal sie sich während des laufenden Asylverfahrens ohnehin den Behörden zur Verfügung halten muss (Art. 8 Abs. 3 AsylG; SR 142.31).”
Bei behaupteter Minderjährigkeit oder anderer erheblicher Vulnerabilität ist vom Asylsuchenden zu verlangen, diese Umstände glaubhaft zu machen; die Verwaltung nimmt eine Gesamtbeurteilung sämtlicher Indizien vor. Fehlen in der Beschwerdeinstanz ergänzende ärztliche Berichte oder andere Nachweise, kann dies zu einer negativen Beurteilung der Glaubhaftigkeit führen. Entsprechende Ausführungen stützen sich auf die Pflicht zur Mitwirkung nach Art. 8 AsylG.
“20) vermutungsweise zumutbar ist, zum Schluss gelangte, der Vollzug von äusserst vulnerablen schutzberechtigten Personen, wie unbegleiteten Minderjährigen, nach Griechenland sei grundsätzlich unzumutbar, ausser es bestünden besonders begünstigende Umstände, aufgrund derer ausnahmsweise von der Zumutbarkeit des Vollzugs der Wegweisung ausgegangen werden könne, dass es daher vorliegend auf die Frage ankommt, ob der Beschwerdeführer minderjährig oder anderweitig äusserst vulnerabel ist, dass die Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung ausführt, zur Beurteilung der Glaubhaftigkeit der vom Beschwerdeführer behaupteten Minderjährigkeit sei eine Gesamtbeurteilung sämtlicher Indizien vorzunehmen, dass die Vorinstanz feststellte, gemäss der eingereichten griechischen Aufenthaltstitel sei der Beschwerdeführer volljährig, dass der Beschwerdeführer gemäss der Vorinstanz widersprüchliche Angaben bezüglich seiner vorgebrachten Minderjährigkeit gemacht habe, dass das auf dem Personalienblatt festgehaltene Geburtsdatum, welches seine Minderjährigkeit statuiere, nicht mit seinen Angaben in der Befragung übereinstimme und er auf Rückfragen des SEM sein Geburtsdatum weder aus dem afghanischen Kalender habe herleiten noch eindeutig habe sagen können, woher er sein Geburtsdatum kenne, dass auf die zutreffenden Ausführungen der Vorinstanz verwiesen werden kann, wonach der Beschwerdeführer seine Minderjährigkeit nicht glaubhaft machen konnte und diesen Ausführungen in der Rechtsmitteleingabe nichts Substantielles entgegengehalten wird, zumal der Beschwerdeführer im Wesentlichen lediglich auf der Glaubhaftigkeit seiner geltend gemachten Minderjährigkeit beharrt, dass gemäss der Vorinstanz der Zugang zu medizinischer Versorgung in Griechenland gewährleistet ist und der Beschwerdeführer nicht geltend macht, keinen Zugang zu dringend benötigter gesundheitlicher Versorgung in Griechenland erhalten zu haben, dass Griechenland ferner ein Rechtsstaat mit funktionierenden Justiz- und Polizeibehörden sei und sich der Beschwerdeführer bei einer allfälligen Bedrohung durch Dritte an die zuständigen staatlichen Stellen wenden könne, dass gemäss der Vorinstanz vom Beschwerdeführer erwartet werden könne, sich bei Unterstützungsbedarf an die griechischen Behörden zu wenden und die erforderliche Hilfe nötigenfalls auf dem Rechtsweg einzufordern, dass die Vorinstanz insgesamt nicht davon ausgeht, beim Beschwerdeführer handle es sich um eine schwerkranke oder äusserst vulnerable Person und dass seine körperlichen und psychischen Beschwerden - mitunter auch die vorgebrachte Suizidgefahr - nicht derart gravierend seien, um einer Wegweisung nach Griechenland - wo die Beschwerden zudem behandelbar seien - entgegenzustehen, dass mit der Vorinstanz nicht davon auszugehen ist, die Gesundheit des Beschwerdeführers sei in besonders schwerwiegender Weise beeinträchtigt, zumal bei ihm gemäss dem aktuellsten psychiatrischen Bericht vom 5. September 2024 eine posttraumatische Belastungsstörung und eine mittelgradige depressive Episode diagnostiziert wurde; eine langfristige integrative traumatherapeutische Behandlung zur Stabilisierung, Affekt- und Stressregulation, Aufarbeitung spezifischer traumatischer Erlebnisse sowie zur Verbesserung der Zukunftssicherheit empfohlen wurde; das Angebot einer stationären Krisenintervention bei einer Verschlechterung der Symptomatik jedoch vom Beschwerdeführer abgelehnt wurde, dass der rechtlich vertretene Beschwerdeführer im Rahmen seiner Mitwirkungspflicht (Art. 8 AsylG) auf Beschwerdeebene keine weiteren Arztberichte eingereicht hat, dass sodann auch eine mögliche Suizidalität für sich genommen einer Überstellung grundsätzlich nicht entgegensteht (vgl. Urteil des BGer 2C_221/2020 vom 19. Juni 2020 E. 2), dass der vorherrschenden gesundheitlichen Situation des Beschwerdeführers im Zeitpunkt des Wegweisungsvollzugs im Rahmen der Rückkehrhilfe Rechnung zu tragen ist, dass vor diesem Hintergrund der sich im Fliesstext der Beschwerde befindende Antrag, die Vorinstanz sei anzuweisen, von den griechischen Behörden Zusicherungen einzuholen bezüglich Unterbringung, Versorgung und medizinischer Behandlung, abzuweisen ist, dass die Vorinstanz entgegen der Behauptung in der Rechtsmitteleingabe den medizinischen”
“20) vermutungsweise zumutbar ist, zum Schluss gelangte, der Vollzug von äusserst vulnerablen schutzberechtigten Personen, wie unbegleiteten Minderjährigen, nach Griechenland sei grundsätzlich unzumutbar, ausser es bestünden besonders begünstigende Umstände, aufgrund derer ausnahmsweise von der Zumutbarkeit des Vollzugs der Wegweisung ausgegangen werden könne, dass es daher vorliegend auf die Frage ankommt, ob der Beschwerdeführer minderjährig oder anderweitig äusserst vulnerabel ist, dass die Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung ausführt, zur Beurteilung der Glaubhaftigkeit der vom Beschwerdeführer behaupteten Minderjährigkeit sei eine Gesamtbeurteilung sämtlicher Indizien vorzunehmen, dass die Vorinstanz feststellte, gemäss der eingereichten griechischen Aufenthaltstitel sei der Beschwerdeführer volljährig, dass der Beschwerdeführer gemäss der Vorinstanz widersprüchliche Angaben bezüglich seiner vorgebrachten Minderjährigkeit gemacht habe, dass das auf dem Personalienblatt festgehaltene Geburtsdatum, welches seine Minderjährigkeit statuiere, nicht mit seinen Angaben in der Befragung übereinstimme und er auf Rückfragen des SEM sein Geburtsdatum weder aus dem afghanischen Kalender habe herleiten noch eindeutig habe sagen können, woher er sein Geburtsdatum kenne, dass auf die zutreffenden Ausführungen der Vorinstanz verwiesen werden kann, wonach der Beschwerdeführer seine Minderjährigkeit nicht glaubhaft machen konnte und diesen Ausführungen in der Rechtsmitteleingabe nichts Substantielles entgegengehalten wird, zumal der Beschwerdeführer im Wesentlichen lediglich auf der Glaubhaftigkeit seiner geltend gemachten Minderjährigkeit beharrt, dass gemäss der Vorinstanz der Zugang zu medizinischer Versorgung in Griechenland gewährleistet ist und der Beschwerdeführer nicht geltend macht, keinen Zugang zu dringend benötigter gesundheitlicher Versorgung in Griechenland erhalten zu haben, dass Griechenland ferner ein Rechtsstaat mit funktionierenden Justiz- und Polizeibehörden sei und sich der Beschwerdeführer bei einer allfälligen Bedrohung durch Dritte an die zuständigen staatlichen Stellen wenden könne, dass gemäss der Vorinstanz vom Beschwerdeführer erwartet werden könne, sich bei Unterstützungsbedarf an die griechischen Behörden zu wenden und die erforderliche Hilfe nötigenfalls auf dem Rechtsweg einzufordern, dass die Vorinstanz insgesamt nicht davon ausgeht, beim Beschwerdeführer handle es sich um eine schwerkranke oder äusserst vulnerable Person und dass seine körperlichen und psychischen Beschwerden - mitunter auch die vorgebrachte Suizidgefahr - nicht derart gravierend seien, um einer Wegweisung nach Griechenland - wo die Beschwerden zudem behandelbar seien - entgegenzustehen, dass mit der Vorinstanz nicht davon auszugehen ist, die Gesundheit des Beschwerdeführers sei in besonders schwerwiegender Weise beeinträchtigt, zumal bei ihm gemäss dem aktuellsten psychiatrischen Bericht vom 5. September 2024 eine posttraumatische Belastungsstörung und eine mittelgradige depressive Episode diagnostiziert wurde; eine langfristige integrative traumatherapeutische Behandlung zur Stabilisierung, Affekt- und Stressregulation, Aufarbeitung spezifischer traumatischer Erlebnisse sowie zur Verbesserung der Zukunftssicherheit empfohlen wurde; das Angebot einer stationären Krisenintervention bei einer Verschlechterung der Symptomatik jedoch vom Beschwerdeführer abgelehnt wurde, dass der rechtlich vertretene Beschwerdeführer im Rahmen seiner Mitwirkungspflicht (Art. 8 AsylG) auf Beschwerdeebene keine weiteren Arztberichte eingereicht hat, dass sodann auch eine mögliche Suizidalität für sich genommen einer Überstellung grundsätzlich nicht entgegensteht (vgl. Urteil des BGer 2C_221/2020 vom 19. Juni 2020 E. 2), dass der vorherrschenden gesundheitlichen Situation des Beschwerdeführers im Zeitpunkt des Wegweisungsvollzugs im Rahmen der Rückkehrhilfe Rechnung zu tragen ist, dass vor diesem Hintergrund der sich im Fliesstext der Beschwerde befindende Antrag, die Vorinstanz sei anzuweisen, von den griechischen Behörden Zusicherungen einzuholen bezüglich Unterbringung, Versorgung und medizinischer Behandlung, abzuweisen ist, dass die Vorinstanz entgegen der Behauptung in der Rechtsmitteleingabe den medizinischen”
“SEM-Akte [...]-2/17 F79). Mit der Vorinstanz ist zudem übereinzustimmen, dass das Geschilderte auch inhaltlich nicht zu überzeugen vermag (vgl. SEM-Akte [...]-32/10 S. 5 f.). Die Taliban hätte nach den Schilderungen des Beschwerdeführers vier- respektive fünfmal sehr gute Gelegenheit gehabt, diesen zu töten oder schwer zu verletzen. Insbesondere erstaunt, warum die Taliban ihn «zusammenschlagen» sollten, um dann aus der Ferne dreimal auf ihn zu schiessen (vgl. SEM-Akte [...]-2/17 F84-F91) oder auf diesen erst von allen Seiten zu schiessen, als er im Taxi gesessen habe (ohne ihn tödlich zu treffen), obwohl er vor bewaffneten Personen in ebendieses Taxi gestiegen sein will (vgl. SEM-Akte [...]-2/17 F74-F83). Auch vom minderjährigen Beschwerdeführer kann verlangt werden, dass er die ihm persönlich widerfahrenen Ereignisse ausführlich, ohne wesentliche Widersprüche und in nachvollziehbarer Weise schildert; dies auch im Hinblick darauf, dass die Vorinstanz auf seine Mitwirkung angewiesen ist (vgl. Art. 8 AsylG). Zwar enthielten die Schilderungen des Beschwerdeführers einzelne Details und Realkennzeichen (vgl. SEM-Akte [...]-2/17 F80, F82 f., F85 f., F90 f.). Gesamthaft betrachtet vermögen diese die Aspekte, welche gegen die Glaubhaftigkeit des angeblich Vorgefallenen sprechen, aber nicht aufzuwiegen. Auch ist nicht ersichtlich, dass allfällige psychische Probleme den Beschwerdeführer an einer glaubhaften Schilderung der Vorfälle gehindert hätten.”
“ATAF 2012/5 consid. 2.2). Les allégations sont fondées lorsqu'elles reposent sur des descriptions détaillées, précises et concrètes, la vraisemblance de propos généraux, voire stéréotypés, étant généralement écartée. Elles sont concluantes lorsqu'elles sont exemptes de contradictions entre elles, d'une audition à l'autre ou avec les déclarations d'un tiers (par exemple, d'un proche parent) sur les mêmes faits. Elles sont plausibles lorsqu'elles correspondent à des faits démontrés (en particulier aux circonstances générales régnant dans le pays d'origine) et sont conformes à la réalité et à l'expérience générale de la vie. La crédibilité du requérant d'asile fait défaut non seulement lorsque celui-ci s'appuie sur des moyens de preuve faux ou falsifiés, mais encore lorsqu'il dissimule des faits importants, en donne sciemment une description erronée, modifie ses allégations en cours de procédure ou en rajoute de façon tardive et sans raison apparente ou s'il enfreint son obligation de collaborer (art. 8 LAsi). 4. En l'occurrence, l'intéressé allègue pour la première fois au stade du recours qu'un trouble anxieux serait à l'origine des éléments d'invraisemblance qui ont été retenus par le SEM dans la décision entreprise. Cela étant, lors de l'audition sur les données personnelles, il n'a signalé aucun problème de santé particulier, indiquant uniquement être enrhumé depuis son arrivée en Suisse, et a confirmé avoir bien compris l'interprète ainsi qu'avoir eu l'occasion de compléter ses motifs (cf. procès-verbal [ci-après : p-v] de l'audition du 8 janvier 2016, ch. 7.03, 8.02 et 9.02). Certes, au cours de l'audition sur ses motifs d'asile, il a signifié qu'il n'était pas bien lorsqu'il avait été entendu la première fois et que la concision requise de cette première audition avait pu lui faire oublier certaines choses ou qu'il avait pu se tromper (cf. p-v de l'audition du 5 juillet 2017, R 28). Force est néanmoins de constater qu'il n'a éprouvé aucune difficulté à formuler ses réponses, répondant systématiquement et directement aux questions posées.”
Verfügt die betroffene Person über eine Identitätskarte oder einen Reisepass, kann von ihr verlangt werden, dass sie sich bei der zuständigen Vertretung ihres Heimatstaates um die für eine Rückkehr erforderlichen Reisedokumente bemüht. Fehlende weitere Reisedokumente sind ihr im Allgemeinen zumutbar zu beschaffen.
“La Turquie dispose en effet d'infrastructures manifestement suffisantes dans le domaine des soins psychiatriques, même si un traitement stationnaire devait s'avérer nécessaire en raison d'une éventuelle péjoration passagère de son état de santé, une partie importante des coûts afférents pouvant être prise en charge par l'assurance maladie universelle turque (cf. arrêt du Tribunal D-4227/2023 du 20 février 2024 et jurisp. cit.). De surcroît, malgré le départ de ses parents, la recourante dispose d'un solide réseau familial dans son pays, avec lequel elle est restée en contact et qui lui est déjà venu en aide par le passé (cf. procès-verbal de l'audition du 30 octobre 2019, Q. 9, 11, 15 s., 22, 24 ss, 32 et 41 ss). Au surplus, les autorités d'asile peuvent exiger lors de l'exécution du renvoi un certain effort de la part de personnes dont l'âge et l'état de santé doivent leur permettre, en cas de retour, de surmonter les difficultés initiales pour se trouver un logement et un travail qui leur assure un minimum vital (cf. notamment ATAF 2010/41 consid. 8.3.5), 12.4 Pour ces motifs, l'exécution du renvoi doit être considérée comme raisonnablement exigible (art. 83 al. 4 LEI). 13. Enfin, la recourante, qui est en possession d'une carte d'identité (déposée au dossier) est tenue (art. 8 al. 4 LAsi) et en mesure d'entreprendre, le cas échéant, toute démarche nécessaire auprès de la représentation de son pays d'origine en vue de l'obtention de documents de voyage lui permettant de quitter la Suisse. L'exécution du renvoi ne se heurte donc pas à des obstacles insurmontables d'ordre technique et s'avère également possible (art. 83 al. 2 LEI ; cf. ATAF 2008/34 consid. 12). 14. En conséquence, le recours doit également être rejeté, en tant qu'il porte sur l'exécution du renvoi. 15. 15.1 Dès lors, la décision attaquée ne viole pas le droit fédéral, a établi de manière exacte et complète l'état de fait pertinent (art. 106 al. 1 LAsi) et, dans la mesure où ce grief peut être examiné (art. 49 PA, cf. ATAF 2014/26 consid. 5), n'est pas inopportune. 15.2 Il s'ensuit que le recours, mal fondé sur tous les points, doit être rejeté. 16. 16.1 Au vu de l'issue de la cause, il y aurait lieu de mettre les frais de procédure à la charge de la recourante, conformément à l'art. 63 al. 1 PA et aux art.”
“Der Beschwerdeführer ist im Besitz einer gültigen georgischen Identitätskarte. Darüber hinaus obliegt es ihm, sich - falls nötig - bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr im Bedarfsfall zusätzlich notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch möglich ist (Art. 83 Abs. 2 AIG).”
“Die Beschwerdeführenden verfügen über Reisepässe und es ist ihnen zuzumuten, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr allenfalls notwendigen weiteren Reisedokumente zu beschaffen (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG).”
“Ses chances de réintégration en Guinée peuvent dès lors être considérées comme bonnes, étant encore rappelé qu'il paraît en mesure d'y entreprendre une formation, afin d'exercer une activité professionnelle. Le fait qu'il ne pourrait poursuivre dans ce pays une formation dans les mêmes conditions qu'en Suisse n'est pas déterminant. Au demeurant, comme l'a relevé le SEM (cf. supra, let. G), il pourrait être soutenu par rocConakry dans la mise en oeuvre d'un projet de formation ou d'accès à une activité lucrative. 6.5. Le Tribunal ne minimise en rien les difficultés du recourant à l'approche d'un départ. Cela dit, au vu de l'ensemble des circonstances du cas d'espèce, et quoi qu'en dise l'intéressé, l'exécution de son renvoi doit être considérée comme raisonnablement exigible (art. 83 al. 4 LEI a contrario), y compris sous l'angle du bien de l'enfant. 7. Enfin, le recourant est en mesure d'entreprendre toute démarche nécessaire auprès de la représentation de son pays d'origine en vue de l'obtention de documents de voyage lui permettant de quitter la Suisse (art. 8 al. 4 LAsi). L'exécution du renvoi ne se heurte donc pas à des obstacles insurmontables d'ordre technique et s'avère également possible au sens de l'art. 83 al. 2 LEI a contrario (cf. ATAF 2008/34 consid. 12). 8. Sur le vu de ce qui précède, l'exécution du renvoi est conforme aux dispositions légales. Partant, le recours doit être rejeté. 9. La demande de dispense d'une avance des frais de procédure devient sans objet avec le présent arrêt. 10. Vu l'issue de la cause, il y aurait lieu de mettre les frais de procédure à la charge du recourant, conformément aux art. 63 al. 1 PA et art. 2 et 3 let. b du règlement du 21 février 2008 concernant les frais, dépens et indemnités fixés par le Tribunal administratif fédéral (FITAF, RS 173.320.2). Les conclusions du recours ne paraissaient néanmoins pas d'emblée vouées à l'échec, et le recourant est indigent, de sorte que la demande d'assistance judiciaire est admise (art. 65 al. 1 PA). Il est dès lors statué sans frais. 11. 11.1. L'art. 102m al. 1 let.”
Im Asylverfahren gilt die Untersuchungsmaxime: die Behörde hat von Amtes wegen die sachdienlichen Abklärungen vorzunehmen. Der Umfang der Untersuchungen richtet sich nach der Relevanz der zu klärenden Tatsache (z. B. der Altersangabe). Die Untersuchungsmaxime findet ihre Grenze in der Mitwirkungspflicht der asylsuchenden Person nach Art. 8 AsylG.
“Unrichtig ist die Sachverhaltsfeststellung insbesondere, wenn der Verfügung ein falscher und aktenwidriger Sachverhalt zugrunde gelegt wird oder Beweise nicht erfasst oder falsch gewürdigt worden sind. Unvollständig ist sie etwa dann, wenn die Behörde trotz Untersuchungsmaxime den Sachverhalt nicht von Amtes wegen abgeklärt oder nicht alle für die Entscheidung wesentlichen Sachumstände berücksichtigt hat (vgl. Kölz/Häner/Bertschi, a.a.O., Rz. 1043). Bei Zweifeln an einem vorgetragenen Alter hat das SEM jegliche sachdienlichen Abklärungen durchzuführen, wobei diese schliesslich zugunsten oder zulasten der asylsuchenden Person ausfallen können. Fehlen rechtsgenügliche Identitätsausweise, kann im Rahmen der Feststellung des Sachverhalts mit Unterstützung wissenschaftlicher Methoden abgeklärt werden, ob die Altersangabe der asylsuchenden Person dem tatsächlichen Alter entspricht (vgl. Urteile des BVGer D-6448/2016 vom 31. März 2017 E. 6.1 und D-2307/2015 vom 12. August 2016 E. 4). Der Untersuchungsgrundsatz findet seine Grenze an der Mitwirkungspflicht der Asylsuchenden (Art. 8 AsylG; Art. 13 VwVG). Dazu gehört, an der Feststellung des Sachverhaltes mitzuwirken und in der Anhörung die Asylgründe darzulegen, allfällige Beweismittel vollständig zu bezeichnen und unverzüglich einzureichen sowie bei der Erhebung der biometrischen Daten mitzuwirken (vgl. BVGE 2011/28 E. 3.4). Die Behörde muss die Vorbringen der vom Entscheid betroffenen Person auch tatsächlich hören, prüfen und in der Entscheidfindung berücksichtigen (vgl. Art. 29 Abs. 2 BV; Art. 35 Abs. 1 VwVG). Sie muss ihren Entscheid rechtsgenüglich begründen. Nicht erforderlich ist, dass sich die Behörde mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt. Vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte beschränken. Die Begründung muss aber so abgefasst sein, dass die betroffene Person sich über die Tragweite des Entscheids ein Bild machen und ihn in voller Kenntnis der Sache an die höhere Instanz weiterziehen kann. In diesem Sinne müssen wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich die Behörde hat leiten lassen und auf die sich ihr Entscheid stützt (BGE 143 III 65 E.”
“1 Il convient d'examiner en premier lieu les griefs formels soulevés par le recourant, ceux-ci étant susceptibles d'entraîner l'annulation de la décision attaquée indépendamment des chances de succès du recours sur le fond (cf. ATF 144 I 11 consid. 5.3 et la jurisp. cit. ; ATAF 2019 VII/6 consid. 4.1 ; 2013/34 consid. 4.2 ; 2013/23 consid. 6.1.3 ; 2010/35 consid. 4.1.1 et jurisp. cit.). 2.2 A l'appui de son recours, l'intéressé reproche essentiellement au SEM d'avoir violé son devoir d'instruction en rendant sa décision sans avoir mené les investigations nécessaires à la détermination de son âge. Il lui fait également grief de ne pas avoir suffisamment pris en compte sa minorité alléguée lors de son audition. 2.2.1 En vertu de la maxime inquisitoire, qui régit la procédure administrative, les autorités définissent les faits pertinents et les preuves nécessaires, qu'elles ordonnent et apprécient d'office (art. 12 PA, en relation avec l'art. 6 LAsi ; cf. ATAF 2015/10 consid. 3.2 ; 2012/21 consid. 5.1 ; 2009/60 consid. 2.1.1). Cette maxime doit cependant être relativisée par son corollaire, soit le devoir de collaboration de la partie à l'établissement des faits (art. 8 LAsi et 13 PA, applicable par renvoi de l'art. 6 LAsi ; cf. idem), qui touche en particulier les faits qui se rapportent à sa situation personnelle, ceux qu'elle connaît mieux que les autorités ou encore ceux qui, sans sa collaboration, ne pourraient pas être collectés moyennant un effort raisonnable (cf. ATF 143 II 425 consid. 5.1 ; ATAF 2011/54 consid. 5.1 ; 2009/50 consid. 10.2 ; 2008/24 consid. 7.2 ; arrêt du Tribunal E-4367/2022 du 6 octobre 2022 consid. 2.1.1). L'étendue du devoir d'instruction dépend de la pertinence des faits à établir. L'établissement des faits est incomplet au sens de l'art. 106 al. 1 let. b LAsi, lorsque toutes les circonstances de fait et les moyens de preuve déterminants pour la décision n'ont pas été pris en compte par l'autorité inférieure, et inexact, lorsque l'autorité a omis d'administrer la preuve d'un fait pertinent, a apprécié de manière erronée le résultat de l'administration d'un moyen de preuve ou a fondé sa décision sur des faits erronés, par exemple en contradiction avec les pièces (cf.”
“Hierzu ist festzustellen, dass die Vorinstanz zum Beizug der Verfahrensakten aus anderen Dublin-Staaten nicht verpflichtet ist, sondern sich der Verfahrensgang nach den Bestimmungen der Dublin-III-VO und deren Ausführungsnormen bestimmt. Dies wurde vorliegend eingehalten. Es ergeben sich auch keine Verfahrenspflichtverletzungen hinsichtlich der Abklärung zur angegebenen Minderjährigkeit durch ein Altersgutachten. Die Vorinstanz erachtete aus sachlichen Gründen eine Altersabklärung nach Art. 17 Abs. 3bis AsylG i.V.m. Art. 7 Abs. 1 AsylV 1 als geboten. Dem Beschwerdeführer wurde hierzu im Vorfeld der Abklärung im Beisein seiner Rechtsvertretung das rechtliche Gehör gewährt, ebenso zum Abklärungsergebnis und zur Annahme der Volljährigkeit. Damit wurde den Verfahrensrechten des Beschwerdeführers vollumfänglich Genüge getan, dem seinerseits besonderen Mitwirkungspflichten bei der Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts, insbesondere auch der Offenlegung der Identität zukommen (vgl. Art. 8 AsylG). Der Antrag auf Rückweisung des Verfahrens an die Vorinstanz zur richtigen und vollständigen Sachverhaltsfeststellung sowie zur rechtsgenüglichen Begründung ist daher abzuweisen.”
Während laufender Asylverfahren müssen sich Schutzsuchende den Behörden zur Verfügung halten und ein Zustelldomizil angeben. Insbesondere ist in den Wochen nach Verfahrenseinleitung beziehungsweise nach Vornahme verfahrensrelevanter Anordnungen mit der Zustellung von behördlichen Akten zu rechnen; die Betroffenen sind verpflichtet, die Entgegennahme behördlicher Sendungen sicherzustellen. Fehlende Empfangsvorkehrungen entheben nach den zitierten Entscheiden nicht von dieser Pflicht.
“Dass die Gesuchstellerin in der Zwischenzeit allenfalls umgezogen sein könnte, vermag an dieser Schlussfolgerung nichts zu ändern, denn Personen, die in einem Verfahren Anträge stellen, haben die Pflicht, den Behörden ein Zustelldomizil (Wohnsitz) anzugeben (Art. 11b Abs. 1 VwVG). Zudem haben sich Schutzsuchende während des Verfahrens den Asylbehörden zur Verfügung zu halten (Art. 8 Abs. 3 AsylG). Auch das Bundesgericht hält fest, dass die Parteien in den auf die Einleitung eines Verfahrens beziehungsweise der Vornahme konkreter verfahrensmässiger Anordnungen folgenden Wochen mit der Zustellung von behördlichen Akten rechnen müssen und daher verpflichtet seien, alles vorzukehren, um die Entgegennahme behördlicher Sendungen sicherzustellen (vgl. BGE 141 II 429 E. 3.1). Die Gesuchstellerin befand sich in einem laufenden Verfahren betreffend Gewährung vorübergehenden Schutzes und musste spätestens nach der Gewährung des rechtlichen Gehörs vom 8. April 2024 und ihrer selbst verfassten Stellungnahme vom 9. April 2024 mit einem Entscheid in der Sache rechnen. Sie hat sich mit undatierter Eingabe (Poststempel 26. Juli 2024) - rund einen Monat nach Eröffnung der angefochtenen Verfügung - an das SEM gewendet und dieses auf ihre Schwangerschaft aufmerksam gemacht. Auf dem entsprechenden Briefumschlag ist die Adresse (...) ersichtlich, welche auch auf der Beschwerdeschrift angegeben wurde.”
“Dass die Gesuchstellerin in der Zwischenzeit allenfalls umgezogen sein könnte, vermag an dieser Schlussfolgerung nichts zu ändern, denn Personen, die in einem Verfahren Anträge stellen, haben die Pflicht, den Behörden ein Zustelldomizil (Wohnsitz) anzugeben (Art. 11b Abs. 1 VwVG). Zudem haben sich Schutzsuchende während des Verfahrens den Asylbehörden zur Verfügung zu halten (Art. 8 Abs. 3 AsylG). Auch das Bundesgericht hält fest, dass die Parteien in den auf die Einleitung eines Verfahrens beziehungsweise der Vornahme konkreter verfahrensmässiger Anordnungen folgenden Wochen mit der Zustellung von behördlichen Akten rechnen müssen und daher verpflichtet seien, alles vorzukehren, um die Entgegennahme behördlicher Sendungen sicherzustellen (vgl. BGE 141 II 429 E. 3.1). Die Gesuchstellerin befand sich in einem laufenden Verfahren betreffend Gewährung vorübergehenden Schutzes und musste spätestens nach der Gewährung des rechtlichen Gehörs vom 8. April 2024 und ihrer selbst verfassten Stellungnahme vom 9. April 2024 mit einem Entscheid in der Sache rechnen. Sie hat sich mit undatierter Eingabe (Poststempel 26. Juli 2024) - rund einen Monat nach Eröffnung der angefochtenen Verfügung - an das SEM gewendet und dieses auf ihre Schwangerschaft aufmerksam gemacht. Auf dem entsprechenden Briefumschlag ist die Adresse (...) ersichtlich, welche auch auf der Beschwerdeschrift angegeben wurde.”
Bei Zweifeln an der Echtheit von Dokumenten oder an der Staatsangehörigkeit hat die Behörde weitere Abklärungen zu treffen. Das Untersuchungs- und Instruktionsgebot entbindet die Behörde jedoch nicht grundsätzlich vom rechtlichen Gehör: Ob und wann eine Anhörung erforderlich ist, ergibt sich aus dem Fortschritt der Abklärungen und den Umständen des Einzelfalls.
“b LAsi, lorsque toutes les circonstances de fait et les moyens de preuve déterminants pour la décision n'ont pas été pris en compte par l'autorité inférieure, qu'il est inexact, lorsque l'autorité a omis d'administrer la preuve d'un fait pertinent, a apprécié de manière erronée le résultat de l'administration d'un moyen de preuve ou a fondé sa décision sur des faits erronés, en contradiction avec les pièces (cf. ATAF 2014/2 consid. 5.1 ; 2007/37 consid. 2.3 ; Benoît Bovay, Procédure administrative, 2ème éd., 2015, p. 566), que selon la maxime inquisitoire, applicable en procédure administrative, c'est à l'autorité administrative, respectivement de recours, qu'il incombe d'élucider l'état de fait de manière exacte et complète ; qu'elle dirige la procédure et définit les faits qu'elle considère comme pertinents, ainsi que les preuves nécessaires, qu'elle ordonne et apprécie d'office (art. 12 PA ; cf. ATAF 2020 VI/6 consid. 2.2 ; 2012/21 consid. 5.1 ; 2009/60 consid. 2.1.1), que cette maxime doit cependant être relativisée par son corollaire, soit le devoir de collaboration des parties à l'établissement des faits, ainsi que par le droit des parties, compris dans le droit d'être entendu, de participer à la procédure et d'influencer la prise de décision (art. 13 PA et art. 8 LAsi) ; que l'obligation de collaborer de la partie touche en particulier les faits qui se rapportent à sa situation personnelle, ceux qu'elle connaît mieux que les autorités ou encore ceux qui, sans sa collaboration, ne pourraient pas être collectés moyennant un effort raisonnable (cf. ATAF 2020 VI/6 consid. 2.3 ; 2011/54 consid. 5 ; 2008/24 consid. 7.2), qu'en l'espèce, le SEM n'ayant pas procédé à une analyse ou à une expertise formelle de l'extrait du casier judiciaire, il n'y avait pas lieu d'octroyer à l'intéressé le droit de se déterminer sur d'éventuels indices de falsification, qu'en outre, le SEM a expliqué, à satisfaction de droit, dans la décision attaquée, les raisons pour lesquelles il a estimé que les indications contenues dans l'extrait du casier judiciaire n'étaient pas en adéquation avec les déclarations de l'intéressé, que dans ces conditions, se fondant en particulier sur le récit de l'intéressé pour mettre en doute l'authenticité de ce document, il n'avait pas encore à l'entendre à ce sujet, qu'aussi, le grief d'ordre formel doit être rejeté, que sont des réfugiés les personnes qui, dans leur Etat d'origine ou dans le pays de leur dernière résidence, sont exposées à de sérieux préjudices ou craignent à juste titre de l'être en raison de leur race, de leur religion, de leur nationalité, de leur appartenance à un groupe social déterminé ou de leurs opinions politiques (art.”
“Auch die oberwähnten Unklarheiten in den Verfahrensakten wurden nicht abschliessend geklärt. Folglich ist eine weitere Kassation unumgänglich. Das SEM wird erneut angewiesen, die Staatsangehörigkeit des Beschwerdeführers unter Berücksichtigung sämtlicher Verfahrensakten abzuklären und festzustellen. Entsprechend dem Ergebnis des SEM sind die Asylvorbringen sowie der Wegweisungsvollzug unter Berücksichtigung der Ausführungen des Beschwerdeführers neu zu würdigen beziehungsweise umfassend zu prüfen (vgl. bereits Urteil E-351/2020 E. 6.3). Auch wenn Folgeverfahren grundsätzlich schriftlich geführt werden, entbindet dies das SEM schliesslich nicht, seiner Untersuchungspflicht nachzukommen und im Rahmen weiterer Sachverhaltsabklärungen Instruktionsmassnahmen zu treffen respektive falls nötig eine asylsuchende Person anzuhören oder ihr das rechtliche Gehör zu einem bestimmten Aspekt zu gewähren. Der Beschwerdeführer ist verpflichtet, (weiterhin, vgl. bereits Urteil E-351/2020 E. 5.3.1 f.) an der Sachverhaltsfeststellung mitzuwirken (vgl. Art. 12 und 13 Abs. 1 VwVG, Art. 8 AsylG).”
Unterlässt ein Asylsuchender wesentliche Mitwirkung, kann dies als klare und grobe Verletzung der Mitwirkungspflichten gewertet werden; die daraus resultierenden Nachteile werden dem Asylsuchenden zugerechnet und können sich nachteilig auf den Erfolg von Rechtsmitteln auswirken. In der zitierten Entscheidung befand das Gericht, dass trotz dieser Pflichtverletzung keine Rückweisung an die Vorinstanz erforderlich war.
“Soweit der Beschwerdeführer subeventualiter die Kassation der angefochtenen Verfügung wegen Verletzung des rechtlichen Gehörs und einer unvollständigen Sachverhaltsermittlung beantragt, sind diese Rügen offensichtlich unbegründet: Dass er bei seiner Befragung durch das SEM - und während der gesamten Dauer des erstinstanzlichen Verfahrens - seine angeblichen Erlebnisse verschwiegen hat, stellt eine klare und grobe Verletzung der gesetzlichen Mitwirkungspflichten dar (vgl. Art. 8 Abs. 1 AsylG und Art. 13 Abs. 1 VwVG), deren Folgen offensichtlich nicht dem SEM, sondern dem Beschwerdeführer anzulasten sind. Für die Rückweisung der Sache an die Vorinstanz besteht - wie sich auch aus den nachfolgenden Ausführungen ergibt - keine Veranlassung.”
Beweisführung und Protokollierung: Art. 8 AsylG steht im Rahmen der inquisitorischen Verfahrensmaxime, wonach die Behörde die für den Entscheid relevanten Tatsachen und Beweismittel von Amtes wegen zu erheben und zu würdigen hat. Sie kann jedoch auf weitere Ermittlungen verzichten, wenn die vorhandenen Beweise ihre Überzeugung bereits tragen. Die Behörde hat ferner die Pflicht, die für den Entscheid wesentlichen Elemente im Dossier bzw. in einem Protokoll festzuhalten, soweit dies für die Wahrung des rechtlichen Gehörs und die Nachvollziehbarkeit der Entscheidung erforderlich ist.
“Pour répondre à ces exigences, l'autorité doit mentionner, au moins brièvement, les motifs qui l'ont guidée et sur lesquels elle a fondé sa décision, de manière à ce que le requérant puisse se rendre compte de la portée de celle-ci et l'attaquer en connaissance de cause (cf. ATAF 2010/3 consid. 5 et jurisp. cit. ; 2013/34 consid. 4.1 ; 2012/23 consid. 6.1.2 et jurisp. cit.). Elle n'a toutefois pas l'obligation d'exposer et de discuter tous les faits, moyens de preuve et griefs invoqués par les parties, mais peut au contraire se limiter à l'examen des questions décisives pour l'issue du litige. 2.3 En vertu de la maxime inquisitoire, qui régit la procédure administrative, les autorités définissent les faits pertinents et les preuves nécessaires, qu'elles ordonnent et apprécient d'office (art. 12 PA, en relation avec l'art. 6 LAsi ; cf. ATAF 2015/10 consid. 3.2, 2012/21 consid. 5.1, 2009/60 consid. 2.1.1). La maxime inquisitoire doit cependant être relativisée par son corollaire, le devoir de collaboration de la partie à l'établissement des faits (art. 8 LAsi et art. 13 PA, applicable par renvoi de l'art. 6 LAsi ; cf. ATAF 2015/10 consid. 3.2, 2012/21 consid. 5.1, 2009/60 consid. 2.1.1), devoir qui touche en particulier les faits qui se rapportent à sa situation personnelle, ceux qu'elle connaît mieux que les autorités ou encore ceux qui, sans sa collaboration, ne pourraient pas être collectés moyennant un effort raisonnable (cf. ATF 143 II 425 consid. 5.1; ATAF 2011/54 consid. 5.1, 2009/50 consid. 10.2, 2008/24 consid. 7.2 ; cf. arrêt du TAF F-2766/2021 du 25 juin 2021 consid. 2.2). L'étendue du devoir d'instruction dépend de la pertinence des faits à établir. L'établissement des faits est incomplet au sens de l'art. 106 al. 1 let. b LAsi lorsque toutes les circonstances de fait et les moyens de preuve déterminants pour la décision n'ont pas été pris en compte par l'autorité inférieure ; il est inexact, lorsque l'autorité a omis d'administrer la preuve d'un fait pertinent, a apprécié de manière erronée le résultat de l'administration d'un moyen de preuve ou a fondé sa décision sur des faits erronés, par exemple en contradiction avec les pièces (cf.”
“) le devoir pour l'autorité de motiver sa décision, afin que le justiciable puisse la comprendre, la contester utilement s'il y a lieu et exercer son droit de recours à bon escient, que, pour répondre à ces exigences, l'autorité doit mentionner, au moins brièvement, les motifs qui l'ont guidée et sur lesquels elle a fondé sa décision, de manière à ce que le requérant puisse se rendre compte de la portée de celle-ci et l'attaquer en connaissance de cause (cf. ATAF 2013/34 consid. 4.1 ; 2012/23 consid. 6.1.2 et jurisp. cit. ; 2010/3 consid. 5 et jurisp. cit.), que selon la maxime inquisitoire, applicable en procédure administrative, c'est à l'autorité administrative, respectivement de recours, qu'il incombe d'élucider l'état de fait de manière exacte et complète ; qu'elle dirige la procédure et définit les faits qu'elle considère comme pertinents, ainsi que les preuves nécessaires, qu'elle ordonne et apprécie d'office (art. 12 PA ; cf. ATAF 2020 VI/6 consid. 2.2 ; 2012/21 consid. 5.1 ; 2009/60 consid. 2.1.1), que cette maxime doit cependant être relativisée par son corollaire, soit le devoir de collaboration des parties à l'établissement des faits, ainsi que par le droit des parties, compris dans le droit d'être entendu, de participer à la procédure et d'influencer la prise de décision (art. 13 PA et art. 8 LAsi) ; que l'obligation de collaborer de la partie touche en particulier les faits qui se rapportent à sa situation personnelle, ceux qu'elle connaît mieux que les autorités ou encore ceux qui, sans sa collaboration, ne pourraient pas être collectés moyennant un effort raisonnable (cf. ATAF 2020 VI/6 consid. 2.3 ; 2011/54 consid. 5 ; 2008/24 consid. 7.2), que l'établissement des faits est incomplet lorsque toutes les circonstances de fait et les moyens de preuve déterminants pour la décision n'ont pas été pris en compte par l'autorité inférieure ; qu'il est inexact lorsque cette dernière a omis d'administrer la preuve d'un fait pertinent, a apprécié de manière erronée le résultat de l'administration d'un moyen de preuve, ou a fondé sa décision sur des faits erronés, en contradiction avec les pièces (cf. ATAF 2014/2 consid. 5.1 ; 2007/37 consid. 2.3 et réf. cit.), qu'en revanche, l'autorité peut renoncer à procéder à des mesures d'instruction lorsque les preuves administrées lui ont permis de forger sa conviction et que, procédant d'une manière non arbitraire à une appréciation anticipée des preuves qui lui sont encore proposées, elle a la certitude que ces dernières ne pourraient l'amener à modifier son opinion (cf.”
“b LAsi, disposition en vertu de laquelle il n'entre pas en matière sur une demande d'asile lorsque le requérant peut se rendre dans un Etat tiers compétent, en vertu d'un accord international, pour mener la procédure d'asile et de renvoi. 3. Le recourant s'étant prévalu d'une violation de la maxime inquisitoire et de son droit d'être entendu, il convient d'examiner, en premier lieu, le bien-fondé de ces griefs d'ordre formel (cf. arrêt du Tribunal fédéral [ci-après : TF] 2C_360/2011 du 18 novembre 2011 consid. 2 ; arrêt du TAF F-2210/2019 du 15 mai 2019 consid. 2). 3.1 En vertu de l'art. 12 PA en relation avec l'art. 6 LAsi, la procédure administrative est régie essentiellement par la maxime inquisitoire, selon laquelle les autorités définissent les faits pertinents et les preuves nécessaires, qu'elles ordonnent et apprécient d'office (ATAF 2015/10 consid. 3.2). Cette maxime doit toutefois être relativisée par son corollaire, le devoir de collaboration des parties à l'établissement des faits, ainsi que par le droit des parties, compris dans le droit d'être entendu, de participer à la procédure et d'influencer la prise de décision de l'autorité appelée à statuer (art. 13 PA et art. 8 LAsi [cf. ATAF 2012/21 consid. 5.1 ; 2009/60 consid. 2.1.1 ; 2009/50 consid. 10.2 ; arrêt du TAF D-3082/2019 du 27 juin 2019]). L'obligation de collaborer de la partie touche en particulier les faits qui se rapportent à sa situation personnelle, ceux qu'elle connaît mieux que les autorités ou encore ceux qui, sans sa collaboration, ne pourraient pas être collectés par les autorités moyennant un effort raisonnable (cf. ATF 140 I 285 consid. 6.3.1 ; ATAF 2009/50 consid. 10.2 ; 2008/24 consid. 7.2). Le droit d'être entendu découlant de l'art. 29 al. 2 Cst. et des art. 29 ss PA comprend pour le justiciable le droit d'obtenir l'administration des preuves pertinentes et valablement offertes, de participer à l'administration des preuves et de se déterminer sur son résultat lorsque cela est de nature à influer sur la décision à rendre (cf. ATF 142 II 218 consid. 2.3 ; arrêt du TF 2C_1004/2018 du 11 juin 2019 consid. 5.2.1). L'exercice du droit d'être entendu suppose encore une obligation des autorités de tenir le dossier et de consigner, notamment, dans un procès-verbal les éléments qui sont pertinents et essentiels pour le prononcé d'une décision (cf.”
Der Untersuchungsgrundsatz verpflichtet die Behörde, den rechtserheblichen Sachverhalt von Amtes wegen vollständig und richtig zu ermitteln. Diese Pflicht findet ihre Grenze in der gesetzlichen Mitwirkungspflicht der asylsuchenden Person (Art. 8 AsylG i.V.m. Art. 13 VwVG). Eine unrichtige oder unvollständige Sachverhaltsfeststellung kann einen Beschwerdegrund bilden.
“Im Verwaltungs- und namentlich im Asylverfahren gilt der Untersuchungsgrundsatz, das heisst die Behörde stellt den rechtserheblichen Sachverhalt von Amtes wegen fest (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 12 VwVG; vgl. Art. 106 Abs. 1 Bst. b AsylG). Für das erstinstanzliche Asylverfahren bedeutet dies, dass das SEM zur richtigen und vollständigen Ermittlung und zur Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts verpflichtet ist und auch nach allen Elementen zu forschen hat, die zugunsten der asylsuchenden Person sprechen. Der Untersuchungsgrundsatz gilt nicht uneingeschränkt, zumal er sein Korrelat in der Mitwirkungspflicht des Asylsuchenden findet (Art. 13 VwVG und Art. 8 AsylG; vgl. BVGE 2012/21 E. 5.1 m.w.H.).”
“Im Asylverfahren gilt - wie in anderen Verwaltungsverfahren - der Untersuchungsgrundsatz (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 12 VwVG). Danach stellt die Behörde den Sachverhalt von Amtes wegen fest. Die Behörde muss die für das Verfahren erforderlichen Sachverhaltsunterlagen beschaffen, die rechtlich relevanten Umstände abklären und darüber ordnungsgemäss Beweis führen. Unrichtig ist die Sachverhaltsfeststellung dann, wenn der Verfügung ein falscher und aktenwidriger oder nicht weiter belegbarer Sachverhalt zugrunde gelegt wurde. Unvollständig ist die Sachverhaltsfeststellung, wenn die Behörde trotz Untersuchungsmaxime den Sachverhalt nicht von Amtes wegen abgeklärt hat, oder wenn nicht alle für den Entscheid wesentlichen Sachumstände berücksichtigt wurden (vgl. BVGE 2012/21 E. 5; Kölz/Häner/Bertschi, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 3. Aufl. 2013, Rz. 1043). Der Untersuchungsgrundsatz findet seine Grenze in der Mitwirkungspflicht der Asylsuchenden (Art. 8 AsylG; Art. 13 VwVG; zum Ganzen BVGE 2016/27 E. 9.1.1 m.w.H.).”
“Gemäss Art. 12 VwVG stellt die Behörde den Sachverhalt von Amtes wegen fest und bedient sich nötigenfalls der unter dieser Norm aufgelisteten Beweismittel. Als Verfahrensmaxime besagt der Untersuchungsgrundsatz, dass die Verwaltungsbehörden für die Beschaffung des die Urteilsgrundlage bildenden Tatsachenmaterials zuständig sind. Er auferlegt der Behörde die Pflicht, von Amtes wegen den rechtserheblichen Sachverhalt vollständig und richtig zu ermitteln und beinhaltet gewissermassen eine Art «behördliche Beweisführungspflicht» (vgl. Krauskopf/Emmeneger/Babey, in: Praxiskommentar VwVG, Waldmann/Weissenberger [Hrsg.], 3. Aufl. 2023, Art. 12 N. 16). Der Untersuchungsgrundsatz findet seine Grenze an der gesetzlichen Mitwirkungspflicht der Parteien (Art. 13 VwVG) sowie im Asylverfahren durch die besondere Mitwirkungspflicht einer asylsuchenden Person (Art. 8 AsylG). Die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts in Verletzung der Untersuchungspflicht bildet einen Beschwerdegrund (Art. 49 Bst. b VwVG). Unrichtig ist die Sachverhaltsfeststellung, wenn der Verfügung ein falscher und aktenwidriger Sachverhalt zugrunde gelegt wird; unvollständig ist sie, wenn nicht alle für den Entscheid rechtswesentlichen Sachumstände berücksichtigt werden (vgl. Kölz/Häner/Bertschi, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 3. Aufl. 2013, N. 1043).”
Begründungspflicht: Die Behörde muss ihre Entscheidung so begründen, dass der Betroffene deren Tragweite erkennen und sie gegebenenfalls wirkungsvoll anfechten kann. Es genügt, wenn die Entscheidungsbehörde die für das Ergebnis massgeblichen Erwägungen zumindest kurz darlegt. Sie ist nicht verpflichtet, sämtliche Vorbringen, Beweismittel oder alle erwogenen Argumente umfassend zu erörtern, sondern kann sich auf die für den Ausgang des Verfahrens entscheidenden Punkte beschränken.
“) le devoir pour l'autorité de motiver sa décision, afin que le justiciable puisse la comprendre, la contester utilement s'il y a lieu et exercer son droit de recours à bon escient, que pour répondre à ces exigences, l'autorité doit mentionner, au moins brièvement, les motifs qui l'ont guidée et sur lesquels elle a fondé sa décision, de manière à ce que le requérant puisse se rendre compte de la portée de celle-ci et l'attaquer en connaissance de cause (cf. ATAF 2013/34 consid. 4.1 ; 2012/23 consid. 6.1.2 et jurisp. cit. ; 2010/3 consid. 5 et jurisp. cit.), que selon la maxime inquisitoire, applicable en procédure administrative, c'est à l'autorité administrative, respectivement de recours, qu'il incombe d'élucider l'état de fait de manière exacte et complète ; qu'elle dirige la procédure et définit les faits qu'elle considère comme pertinents, ainsi que les preuves nécessaires, qu'elle ordonne et apprécie d'office (art. 12 PA ; cf. ATAF 2020 VI/6 consid. 2.2 ; 2012/21 consid. 5.1 ; 2009/60 consid. 2.1.1), que cette maxime doit cependant être relativisée par son corollaire, soit le devoir de collaboration des parties à l'établissement des faits, ainsi que par le droit des parties, compris dans le droit d'être entendu, de participer à la procédure et d'influencer la prise de décision (art. 13 PA et art. 8 LAsi) ; que l'obligation de collaborer de la partie touche en particulier les faits qui se rapportent à sa situation personnelle, ceux qu'elle connaît mieux que les autorités ou encore ceux qui, sans sa collaboration, ne pourraient pas être collectés moyennant un effort raisonnable (cf. ATAF 2020 VI/6 consid. 2.3 ; 2011/54 consid. 5 ; 2008/24 consid. 7.2), que l'établissement des faits est incomplet lorsque toutes les circonstances de fait et les moyens de preuve déterminants pour la décision n'ont pas été pris en compte par l'autorité inférieure ; qu'il est inexact lorsque cette dernière a omis d'administrer la preuve d'un fait pertinent, a apprécié de manière erronée le résultat de l'administration d'un moyen de preuve, ou a fondé sa décision sur des faits erronés, en contradiction avec les pièces (cf. ATAF 2014/2 consid. 5.1 ; 2007/37 consid. 2.3 et réf. cit.), qu'en critiquant non seulement l'insuffisance de la motivation querellée, mais également le bien-fondé de celle-ci, l'intéressé démontre avoir compris la portée de la décision en question et avoir pu l'attaquer en connaissance de cause, ce qui exclut toute violation de son droit d'être entendu sous cet angle, que le SEM n'a nullement omis de tenir compte de la divulgation de son homosexualité dans son pays d'origine, ni des deux agressions dont le requérant a été victime (cf.”
“2 Cst., comprend notamment le droit de s'exprimer, le droit de consulter le dossier, le droit de faire administrer des preuves et de participer à leur administration, le droit d'obtenir une décision motivée et le droit de se faire représenter ou assister. Il est consacré, en procédure administrative fédérale, par les art. 26 à 28 (droit de consulter les pièces), les art. 29 à 33 (droit d'être entendu stricto sensu) et l'art. 35 PA (droit d'obtenir une décision motivée). 2.1.1 La procédure administrative est régie essentiellement par la maxime inquisitoire selon laquelle les autorités définissent les faits pertinents et les preuves nécessaires, qu'elles ordonnent et apprécient d'office (art. 12 PA). Cette maxime doit cependant être relativisée par son corollaire, soit le devoir de collaboration des parties à l'établissement des faits, ainsi que par le droit des parties, compris dans le droit d'être entendu, de participer à la procédure et d'influencer la prise de décision (art. 13 PA et art. 8 LAsi). L'obligation de collaborer de la partie touche en particulier les faits qui se rapportent à sa situation personnelle, ceux qu'elle connaît mieux que les autorités ou encore ceux qui, sans sa collaboration, ne pourraient pas être collectés moyennant un effort raisonnable (cf. ATAF 2011/54 consid. 5 ; 2008/24 consid. 7.2). 2.1.2 Par ailleurs, l'établissement des faits est incomplet au sens de l'art. 106 al. 1 let. b LAsi lorsque toutes les circonstances de fait et les moyens de preuve déterminants pour la décision n'ont pas été pris en compte par l'autorité inférieure (cf. ATAF 2014/2 consid. 5.1 ; 2012/21 consid. 5.1 ; 2012/21 consid. 5.1 ; 2007/37 consid. 2.3 ; BENOÎT BOVAY, Procédure administrative, 2ème éd., Berne 2015, p. 615 ; KÖLZ/HÄNER/BERTSCHI, Verwaltungsverfahren und Verwaltungs-rechtspflege des Bundes, 3ème éd., Zurich 2013, n° 1043, p. 369 ss). 2.1.3 La jurisprudence a déduit en outre du droit d'être entendu l'obligation pour l'autorité de motiver sa décision. Cette obligation, prévue à l'art.”
“Pour répondre à ces exigences, l'autorité doit mentionner, au moins brièvement, les motifs qui l'ont guidée et sur lesquels elle a fondé sa décision, de manière à ce que le requérant puisse se rendre compte de la portée de celle-ci et l'attaquer en connaissance de cause (cf. ATAF 2010/3 consid. 5 et jurisp. cit. ; 2013/34 consid. 4.1 ; 2012/23 consid. 6.1.2 et jurisp. cit.). Elle n'a pas l'obligation d'exposer et de discuter tous les faits, moyens de preuve et griefs invoqués par les parties, mais peut au contraire se limiter à l'examen des questions décisives pour l'issue du litige. 4.2.2 En vertu de la maxime inquisitoire, qui régit la procédure administrative, les autorités définissent les faits pertinents et les preuves nécessaires, qu'elles ordonnent et apprécient d'office (art. 12 PA, en relation avec l'art. 6 LAsi ; cf. ATAF 2015/10 consid. 3.2 ; 2012/21 consid. 5.1 ; 2009/60 consid. 2.1.1). Cette maxime doit cependant être relativisée par son corollaire, le devoir de collaboration de la partie à l'établissement des faits (art. 8 LAsi et 13 PA, applicable par renvoi de l'art. 6 LAsi ; cf. idem), devoir qui touche en particulier les faits qui se rapportent à sa situation personnelle, ceux qu'elle connaît mieux que les autorités ou encore ceux qui, sans sa collaboration, ne pourraient pas être collectés moyennant un effort raisonnable (cf. ATF 143 II 425 consid. 5.1 ; ATAF 2011/54 consid. 5.1 ; 2009/50 consid. 10.2 ; 2008/24 consid. 7.2 ; arrêt du Tribunal E-4367/2022 du 6 octobre 2022 consid. 2.1.1). L'étendue du devoir d'instruction dépend de la pertinence des faits à établir. L'établissement des faits est incomplet au sens de l'art. 106 al. 1 let. b LAsi, lorsque toutes les circonstances de fait et les moyens de preuve déterminants pour la décision n'ont pas été pris en compte par l'autorité inférieure, et inexact, lorsque l'autorité a omis d'administrer la preuve d'un fait pertinent, a apprécié de manière erronée le résultat de l'administration d'un moyen de preuve ou a fondé sa décision sur des faits erronés, par exemple en contradiction avec les pièces (cf.”
Ergibt sich aus den Akten, dass Asylsuchende psychisch vulnerabel sind oder an relevanten psychischen Störungen leiden, trifft die Behörde eine verstärkte Pflicht zur vertieften Abklärung ihres Gesundheitszustands. Dies kann insbesondere die Einholung psychologischer oder psychiatrischer Beurteilungen beziehungsweise ärztlicher Unterlagen umfassen. Unterlässt die Behörde bei bekannter psychischer Problematik entsprechende Instruktionsmassnahmen, kann dies einen Mangel des Instruktionsverfahrens darstellen und die Aufhebung oder Rückweisung der Entscheidungsgrundlage rechtfertigen.
“1 Comme relevé, les intéressés ont en substance reproché à l'autorité intimée d'avoir manqué à son devoir d'instruction en lien avec l'état de santé de l'épouse, et plus spécialement sous l'angle des atteintes psychiatriques. Selon eux, ce manquement aurait conduit à une constatation incomplète et inexacte des faits pertinents. Il aurait également abouti à une motivation déficiente de la décision attaquée, en particulier quant à la prise en charge médicale des personnes vulnérables en Bulgarie. 3.2 3.2.1 La procédure administrative est régie essentiellement par la maxime inquisitoire, selon laquelle il incombe à l'autorité d'élucider l'état de fait de manière exacte et complète. Celle-ci dirige la procédure et définit les faits qu'elle considère comme pertinents, ainsi que les preuves nécessaires, qu'elle ordonne et apprécie d'office (art. 12 PA ; cf. ATF 146 V 240 consid. 8.1 ; ATAF 2009/60 consid. 2.1.1). Cette maxime est cependant limitée par son corollaire, soit le devoir de collaboration des parties à l'établissement des faits, ainsi que par le droit des parties, compris dans le droit d'être entendu, de participer à la procédure et d'influencer la prise de décision (art. 8 LAsi et art. 13 PA). L'obligation de collaborer de la partie touche en particulier les faits qui se rapportent à sa situation personnelle, ceux qu'elle connaît mieux que les autorités ou encore ceux qui, sans sa collaboration, ne pourraient pas être collectés moyennant un effort raisonnable (cf. ATF 143 II 425 consid. 5.1 ; 141 I 60 consid. 5.2 ; ATAF 2012/21 consid. 5.1). L'établissement des faits est incomplet, au sens de l'art. 106 al. 1 let. b LAsi, lorsque toutes les circonstances de fait et les moyens de preuve déterminants pour la décision n'ont pas été pris en compte par l'autorité inférieure. Il est inexact lorsque l'autorité a omis d'administrer la preuve d'un fait pertinent, a apprécié de manière erronée le résultat de l'administration d'un moyen de preuve ou a fondé sa décision sur des faits erronés, par exemple en contradiction avec les pièces (cf. ATAF 2014/2 consid. 5.1 ; BENOÎT BOVAY, Procédure administrative, 2ème éd. 2015, p. 615 ; KÖLZ/HÄNER/BERTSCHI, Verwaltungsverfahren und Verwaltungs-rechtspflege des Bundes, 3ème éd.”
“1 in fine). 2. A titre liminaire, il convient d'examiner les griefs formels soulevés par la recourante. En effet, celle-ci a reproché à l'autorité intimée d'avoir manqué à son devoir d'instruction en lien avec son état de santé. Ce manquement aurait conduite à une constatation incomplète des faits pertinents. 2.1 La procédure administrative est régie essentiellement par la maxime inquisitoire, selon laquelle il incombe à l'autorité d'élucider l'état de fait de manière exacte et complète. Celle-ci dirige la procédure et définit les faits qu'elle considère comme pertinents, ainsi que les preuves nécessaires, qu'elle ordonne et apprécie d'office (art. 12 PA ; cf. ATF 146 V 240 consid. 8.1 ; ATAF 2009/60 consid. 2.1.1). Cette maxime doit cependant être relativisée par son corollaire, soit le devoir de collaboration des parties à l'établissement des faits, ainsi que par le droit des parties, compris dans le droit d'être entendu, de participer à la procédure et d'influencer la prise de décision (art. 8 LAsi et art. 13 PA). L'obligation de collaborer de la partie touche en particulier les faits qui se rapportent à sa situation personnelle, ceux qu'elle connaît mieux que les autorités ou encore ceux qui, sans sa collaboration, ne pourraient pas être collectés moyennant un effort raisonnable (cf. ATF 143 II 425 consid. 5.1 ; ATAF 2012/21 consid. 5.1 ; 2008/24 consid. 7.2). 2.2 En l'espèce, le Tribunal constate qu'au moment où l'autorité a statué, elle disposait de nombreux documents médicaux dont elle a dûment tenu compte. Il apparaissait ainsi que la recourante souffrait de stress post-traumatique, suite à son parcours migratoire compliqué, lequel impliquait notamment des violences sexuelles, ainsi que de dépression (épisode dépressif sévère), troubles pour lesquels un traitement médicamenteux avait été prescrit et un suivi psychothérapeutique mis en place. Sur le plan physique, elle avait dû être opérée pour une grossesse extra-utérine et avait souffert de douleurs post-opératoires, lesquelles avaient nécessité une augmentation du traitement antalgique.”
“Ce constat valait aussi pour son état de santé psychique, le SEM s'étant borné à nier la présence de son TSPT par des conclusions hâtives et sommaires, qualifiant sa détresse psychologique comme n'étant pas suffisamment grave, alors que deux rapports médicaux démontraient le contraire. Il s'imposait ainsi de renvoyer la cause au SEM pour instruction complémentaire et motivation élevée. 4.1 La procédure administrative est régie essentiellement par la maxime inquisitoire, selon laquelle il incombe à l'autorité d'élucider l'état de fait de manière exacte et complète. Celle-ci dirige la procédure et définit les faits qu'elle considère comme pertinents, ainsi que les preuves nécessaires, qu'elle ordonne et apprécie d'office (art. 12 PA ; cf. ATAF 2009/60 consid. 2.1.1). Cette maxime doit cependant être relativisée par son corollaire, soit le devoir de collaboration des parties à l'établissement des faits, ainsi que le droit des parties, compris dans le droit d'être entendu, de participer à la procédure et d'influencer la prise de décision (art. 8 LAsi et art. 13 PA). L'obligation de motiver, déduite du droit d'être entendu (art. 29 al. 2 Cst.) et prévue à l'art. 35 PA, est respectée si l'autorité mentionne, au moins brièvement, les motifs qui l'ont guidée et sur lesquels elle a fondé sa décision de manière à ce que l'intéressé puisse se rendre compte de la portée de celle-ci et l'attaquer en connaissance de cause. Elle n'a pas l'obligation d'exposer et de discuter tous les faits et moyens de preuve et griefs invoqués par les parties, mais peut au contraire se limiter à l'examen des questions décisives pour l'issue du litige (ATF 142 II 154 consid. 4.2 ;138 IV 81 consid. 2.2 ; ATAF 2013/34 consid. 4.1 ; arrêt du TF 2C_114/2021 du 6 octobre 2021 consid. 4.1). 4.2 En l'occurrence, le SEM s'est prononcé sur les questions décisives pour déterminer s'il y avait lieu ou non d'entrer en matière sur la demande d'asile de la recourante, en tenant compte des principaux arguments avancés par cette dernière à son entretien Dublin. Cette motivation était suffisante en l'occurrence pour que l'intéressée puisse la contester en connaissance de cause, si bien que l'on ne saurait reprocher au SEM une violation du droit d'être entendu.”
“La recourante a également considéré que ledit Secrétariat avait largement repris un argumentaire général et abstrait, sans tenir compte de la réalité sur le terrain. La décision attaquée révélait ainsi un manque de motivation sous cet angle. De même, le SEM aurait omis d'établir de manière complète les problèmes de santé des intéressés, alors que ceux-là s'avéreraient pertinents pour l'issue de la procédure. En s'abstenant de solliciter une évaluation psychique et physique complète et tout en ayant connaissance de leur état de santé psychologique fragile, le SEM aurait violé son devoir d'instruction. 2.2.1 En vertu de la maxime inquisitoire, qui régit la procédure administrative, les autorités définissent les faits pertinents et les preuves nécessaires, qu'elles ordonnent et apprécient d'office (art. 12 PA, en relation avec l'art. 6 LAsi ; cf. ATAF 2015/10 consid. 3.2 ; 2012/21 consid. 5.1 ; 2009/60 consid. 2.1.1). Cette maxime doit cependant être relativisée par son corollaire, soit le devoir de collaboration de la partie à l'établissement des faits (art. 8 LAsi et 13 PA, applicable par renvoi de l'art. 6 LAsi ; cf. idem), qui touche en particulier les faits qui se rapportent à sa situation personnelle, ceux qu'elle connaît mieux que les autorités ou encore ceux qui, sans sa collaboration, ne pourraient pas être collectés moyennant un effort raisonnable (cf. ATF 143 II 425 consid. 5.1 ; ATAF 2011/54 consid. 5.1 ; 2009/50 consid. 10.2 ; 2008/24 consid. 7.2 ; arrêt du Tribunal E 4367/2022 du 6 octobre 2022 consid. 2.1.1). L'étendue du devoir d'instruction dépend de la pertinence des faits à établir. L'établissement des faits est incomplet au sens de l'art. 106 al. 1 let. b LAsi, lorsque toutes les circonstances de fait et les moyens de preuve déterminants pour la décision n'ont pas été pris en compte par l'autorité inférieure, et inexact, lorsque l'autorité a omis d'administrer la preuve d'un fait pertinent, a apprécié de manière erronée le résultat de l'administration d'un moyen de preuve ou a fondé sa décision sur des faits erronés, par exemple en contradiction avec les pièces (cf.”
Liegt die Unkenntnis des Aufenthaltsorts bei der Vollzugsbehörde vor, ist dies dann der asylsuchenden Person zuzuschreiben, wenn die Unkenntnis auf einer ihr zurechenbaren Handlung oder Unterlassung beruht. Massgeblich ist, dass die Behörde die Person in der Regel innert nützlicher Frist physisch erreichen können muss. Ob die Behörde durch weitergehende Ermittlungen den Aufenthaltsort hätte feststellen können, sowie Informationen anderer Behörden, ist grundsätzlich ohne Relevanz.
“In Bezug auf das Kriterium «flüchtig sein» ist praxisgemäss insbesondere auf Art. 14 Abs. 2 Bst. b AsylG zu verweisen, gemäss welchem der Aufenthaltsort der betroffenen ausländischen Person den Behörden stets bekannt zu sein hat. Die Bestimmung ist im Lichte des Art. 8 AsylG zu sehen, der asylsuchenden Personen eine Reihe von Mitwirkungspflichten auferlegt. Asylsuchende sind unter anderem verpflichtet, sich während des Verfahrens den Behörden des Bundes und der Kantone zur Verfügung zu halten und ihre Adresse und jede Änderung der nach dem kantonalen Recht zuständigen Behörde des Kantons oder der Gemeinde sofort mitzuteilen (Art. 8 Abs. 3 AsylG). Dem Erfordernis von Art. 8 Abs. 3 AsylG ist dann nicht entsprochen, wenn die mit dem Vollzug des Asylrechts betraute Behörde den Aufenthaltsort der betroffenen Person nicht kennt und diese Unkenntnis auf eine dieser Person zurechenbare Handlung oder Unterlassung zurückzuführen ist. Ob die zuständige Behörde durch mehr oder weniger umfangreiche Ermittlungen den Aufenthaltsort der betreffenden Person hätte in Erfahrung bringen können, ist im Zusammenhang mit Art. 14 Abs. 2 Bst. b AsylG grundsätzlich ohne Relevanz. Ohne Relevanz ist grundsätzlich auch, ob andere als mit dem Vollzug direkt betraute Behörden Informationen über den Aufenthalt der betreffenden Person hatten. Art. 14 Abs. 2 Bst. b AsylG ist nicht so zu verstehen, dass die zuständige Behörde zu jedem Zeitpunkt wissen müsste, wo sich die betreffende Person aufhält. In der Regel genügt es, wenn die Behörde in der Lage ist, die betreffende Person innert nützlicher Frist physisch zu erreichen (vgl. zum Ganzen Urteil des BVGer E-4595/2016 vom 12. Dezember 2016 E. 5.3).”
“In Bezug auf das Kriterium "flüchtig sein" ist insbesondere auf Art. 14 Abs. 2 Bst. b AsylG zu verweisen, gemäss welchem der Aufenthaltsort einer ausländischen Person den Behörden stets bekannt zu sein hat. Der Gesetzgeber wollte asylsuchende Personen mit Art. 14 Abs. 2 Bst. b AsylG davon abhalten, während oder nach dem Asylverfahren unterzutauchen (vgl. Peter Nideröst, Sans-Papiers in der Schweiz, in: Ausländerrecht, 2. Aufl., 2009, Rz. 9.38). Die besagte Bestimmung ist mit Blick auf Art. 8 AsylG zu sehen, der asylsuchenden Personen eine Reihe von Mitwirkungspflichten auferlegt. So sind diese unter anderem verpflichtet, sich den Behörden von Bund und Kantonen zur Verfügung zu halten (Art. 8 Abs. 3 AsylG). Dem Erfordernis von Art. 8 Abs. 3 AsylG ist nicht entsprochen, wenn die mit dem Vollzug des Asylrechts betraute Behörde den Aufenthaltsort der betreffenden Person nicht kennt und diese Unkenntnis auf eine dieser Person zurechenbare Verletzung der Mitwirkungspflicht zurückzuführen ist. Ob die zuständige Behörde durch mehr oder weniger umfangreiche Ermittlungen den Aufenthaltsort der betreffenden Person hätte in Erfahrung bringen können, ist grundsätzlich ohne Relevanz. Ebenso wenig von Bedeutung ist, ob die asylsuchende Person durchgehend oder vor-übergehend nicht auffindbar gewesen ist. Ausschlaggebend ist einzig die Pflicht der asylsuchenden Person, für die Behörden effektiv erreichbar zu sein und eine allfällige Abwesenheit zu melden (vgl. zum Ganzen BVGer Urteil F-4207/2020 vom 31. August 2020, E. 6.2.). Bereits eine kurze Abwesenheit kann dazu führen, dass eine Verlängerung der Überstellungsfrist durch die Vorinstanz gerechtfertigt ist. Eine einmalige Handlung oder Untätigkeit genügt (vgl. BVGer Urteil D-835/2023 vom 17.”
Die Verwaltungsverfahren folgen grundsätzlich der Untersuchungsmaxime; die Behörden legen daher die relevanten Tatsachen und Beweismittel fest und führen die Beweisabnahme von Amtes wegen durch. Diese Untersuchungsbefugnis wird jedoch durch die Mitwirkungspflicht der Asylsuchenden (Art. 8 LAsi) relativiert: die Behörden dürfen auf die Zusammenarbeit der Partei bauen, insbesondere bei persönlichen Tatsachen, die diese besser kennt oder die sich ohne ihre Mitwirkung nicht mit angemessenem Aufwand erheben liessen. Eine Sachverhaltsfeststellung gilt als unvollständig oder unrichtig, wenn entscheidwesentliche Umstände oder Beweismittel nicht berücksichtigt wurden, die Beweiswürdigung fehlerhaft ist oder die Behörde einen relevanten Beweis nicht erhoben hat.
“Aussi peut-il admettre le recours pour d'autres raisons que celles avancées par la partie ou, au contraire, confirmer la décision de l'instance inférieure sur la base d'autres motifs que ceux retenus par elle (substitution de motifs ; arrêt du TAF F-2992/2019 du 20 juin 2019 p. 4 ; ATAF 2021 IV/3 consid. 4.1.2 et 2014/24 consid. 2.2). 3.Les recourants s'étant prévalus d'une violation de la maxime inquisitoire et de leur droit d'être entendus, il convient d'examiner en premier lieu le bien-fondé de ces griefs d'ordre formel (cf. arrêt du Tribunal fédéral [ci-après : TF] 2C_360/2011 du 18 novembre 2011 consid. 2 ; arrêt du TAFF-5390/2023 du 14 décembre 2023 consid. 3). 3.1 En vertu de l'art. 12 PA en relation avec l'art. 6 LAsi, la procédure administrative est régie essentiellement par la maxime inquisitoire selon laquelle les autorités définissent les faits pertinents et les preuves nécessaires, qu'elles ordonnent et apprécient d'office (ATAF 2015/10 consid. 3.2). Cette maxime doit toutefois être relativisée par son corollaire, le devoir de collaboration des parties à l'établissement des faits, ainsi que par le droit des parties, compris dans le droit d'être entendu, de participer à la procédure et d'influencer la prise de décision (art. 13 PA et art. 8 LAsi [cf. ATAF 2022 VII/2 consid. 9.6, 2015/10 consid. 3.2 et 2012/21 consid. 5.1]). 3.2 Par ailleurs, l'établissement des faits est incomplet au sens de l'art. 106 al. 1 let. b LAsi, lorsque toutes les circonstances de fait et les moyens de preuve déterminants pour la décision n'ont pas été pris en compte par l'autorité inférieure ; il est inexact, lorsque l'autorité a omis d'administrer la preuve d'un fait pertinent, a apprécié de manière erronée le résultat de l'administration d'un moyen de preuve ou a fondé sa décision sur des faits erronés, par exemple en contradiction avec les pièces (cf. ATAF 2014/2 consid. 5.1 et 2007/37 consid. 2.3). 3.3 Le droit d'être entendu ancré à l'art. 29 al. 2 Cst., et concrétisé en droit administratif fédéral aux art. 29 ss PA, comprend pour le justiciable le droit d'être informé et de s'exprimer sur les éléments pertinents, avant qu'une décision ne soit prise touchant à sa situation juridique, le droit de fournir des preuves quant aux faits de nature à influer sur le sort de la décision, celui de participer à l'administration des preuves, d'en prendre connaissance et de se déterminer à leur propos.”
“Les recourants s'étant prévalus d'une violation de la maxime inquisitoire et de leur droit d'être entendus, il convient d'examiner en premier lieu le bien-fondé de ces griefs d'ordre formel (cf. arrêt du Tribunal fédéral [ci-après : TF] 2C_360/2011 du 18 novembre 2011 consid. 2 ; arrêt du TAF F-2210/2019 du 15 mai 2019 consid. 2), dans la mesure où la violation du droit d'être entendu entraîne en principe l'annulation de la décision attaquée (cf. ATF 137 I 195 consid. 2.2, ainsi que ATAF 2007/30 consid. 5.5.1 et 2007/27 consid. 10.1). 3.1 En vertu de l'art. 12 PA en relation avec l'art. 6 LAsi, la procédure administrative est régie essentiellement par la maxime inquisitoire selon laquelle les autorités définissent les faits pertinents et les preuves nécessaires, qu'elles ordonnent et apprécient d'office (ATAF 2022 I/6 consid. 4.2.1 et 2015/10 consid. 3.2). Cette maxime doit toutefois être relativisée par son corollaire, le devoir de collaboration des parties à l'établissement des faits, ainsi que par le droit des parties, compris dans le droit d'être entendu, de participer à la procédure et d'influencer la prise de décision (art. 13 PA et art. 8 LAsi [cf. ATAF 2012/21 consid. 5.1, 2009/60 consid. 2.1.1 et 2009/50 consid. 10.2 ; arrêt du TAF D-3082/2019 du 27 juin 2019]). L'obligation de collaborer de la partie touche en particulier les faits qui se rapportent à sa situation personnelle, ceux qu'elle connaît mieux que les autorités ou encore ceux qui, sans sa collaboration, ne pourraient pas être collectés moyennant un effort raisonnable (cf. ATAF 2009/50 consid. 10.2 et 2008/24 consid. 7.2 ; arrêt du TAF D-3082/2019 du 27 juin 2019 pp. 5 et 6). Par ailleurs, l'établissement des faits est incomplet au sens de l'art. 106 al. 1 let. b LAsi, lorsque toutes les circonstances de fait et les moyens de preuve déterminants pour la décision n'ont pas été pris en compte par l'autorité inférieure ; il est inexact, lorsque l'autorité a omis d'administrer la preuve d'un fait pertinent, a apprécié de manière erronée le résultat de l'administration d'un moyen de preuve ou a fondé sa décision sur des faits erronés, par exemple en contradiction avec les pièces (cf.”
“3 Par ailleurs, l'établissement des faits est incomplet au sens de l'art. 106 al. 1 let. b LAsi, lorsque toutes les circonstances de fait et les moyens de preuve déterminants pour la décision n'ont pas été pris en compte par l'autorité inférieure, et inexact, lorsque l'autorité a omis d'administrer la preuve d'un fait pertinent, a apprécié de manière erronée le résultat de l'administration d'un moyen de preuve ou a fondé sa décision sur des faits erronés, par exemple en contradiction avec les pièces (cf. ATAF 2014/2 consid. 5.1 et réf. cit. ; 2007/37 consid. 2.3 et réf. cit.). A noter qu'en vertu de la maxime inquisitoire, qui régit la procédure administrative, les autorités définissent les faits pertinents et les preuves nécessaires, qu'elles ordonnent et apprécient d'office (art. 12 PA, en relation avec l'art. 6 LAsi ; cf. ATAF 2015/10 consid. 3.2 ; 2012/21 consid. 5.1 ; 2009/60 consid. 2.1.1). Cette maxime doit cependant être relativisée par son corollaire, soit le devoir de collaboration de la partie à l'établissement des faits (art. 8 LAsi et 13 PA, applicable par renvoi de l'art. 6 LAsi ; cf. idem), qui touche en particulier les faits qui se rapportent à sa situation personnelle, ceux qu'elle connaît mieux que les autorités ou encore ceux qui, sans sa collaboration, ne pourraient pas être collectés moyennant un effort raisonnable (cf. ATF 143 II 425 consid. 5.1 ; ATAF 2011/54 consid. 5.1 ; 2009/50 consid. 10.2 ; 2008/24 consid. 7.2 ; arrêt du Tribunal E-4367/2022 du 6 octobre 2022 consid. 2.1.1). L'étendue du devoir d'instruction dépend de la pertinence des faits à établir. 2.4 Il ressort en l'occurrence du dossier que le SEM a organisé des entretiens complémentaires en date du 7 juin 2023 durant lesquels les recourants ont eu été entendus sur leur relation, tant juridique qu'affective et organisationnelle. A la lecture des résumés desdits entretiens, force est de constater que l'autorité intimée a recueilli suffisamment d'éléments de faits pour pouvoir statuer en toute connaissance de cause. Si la motivation présentée dans la décision en lien avec l'exercice de l'autorité parentale de la recourante sur son neveu peut souffrir d'une certaine insuffisance, il demeure que les faits ont pour leur part été établis de manière complète et que les intéressés ont été en mesure d'attaquer la décision entreprise en toute connaissance de cause.”
“111c LAsi et ses conséquences sur la procédure, le Tribunal a en particulier retenu, dans sa jurisprudence, que la procédure relative à une demande d'asile multiple était, en principe, écrite (cf. ATAF 2014/39, consid. 5.3). 3.2 En application de la maxime inquisitoire, applicable en procédure administrative, c'est à l'autorité administrative, respectivement de recours, qu'il incombe d'élucider l'état de fait de manière exacte et complète ; elle dirige la procédure et définit les faits qu'elle considère comme pertinents, ainsi que les preuves nécessaires, qu'elle ordonne et apprécie d'office (art. 12 PA ; cf. ATAF 2020 VI/6 consid. 2.2 ; 2012/21 consid. 5.1 ; 2009/60 consid. 2.1.1). Dans le cadre de la procédure d'asile de première instance, l'obligation d'instruire et d'établir les faits pertinents revient ainsi au SEM. Cette maxime doit cependant être relativisée par son corollaire, soit le devoir de collaboration des parties à l'établissement des faits, ainsi que par le droit des parties, compris dans le droit d'être entendu, de participer à la procédure et d'influencer la prise de décision (art. 13 PA et art. 8 LAsi). 3.3 L'établissement des faits est incomplet lorsque toutes les circonstances de fait et les moyens de preuve déterminants pour la décision n'ont pas été pris en compte par l'autorité inférieure ; il est inexact lorsque cette dernière a omis d'administrer la preuve d'un fait pertinent, a apprécié de manière erronée le résultat de l'administration d'un moyen de preuve, ou a fondé sa décision sur des faits erronés, en contradiction avec les pièces (cf. ATAF 2014/2 consid. 5.1 ; 2007/37 consid. 2.3 et réf. cit.). Le cas échéant, une constatation inexacte ou incomplète de l'état de fait pertinent - notamment en violation de la maxime inquisitoire - peut emporter simultanément violation du droit d'être entendu (cf. en ce sens arrêt du Tribunal D-3471/2020 du 25 septembre 2020, p. 5 s. et réf. cit.). 3.4 Dans ses compléments de recours des 12 novembre et 16 décembre 2020, le recourant a tout d'abord reproché au SEM de n'avoir pas pris en compte, dans l'appréciation de son cas, de plusieurs moyens de preuve produits, à savoir les pièces 22 et 24.”
“Le recours peut être interjeté pour violation du droit fédéral, notamment pour abus ou excès dans l'exercice du pouvoir d'appréciation, ou pour établissement inexact ou incomplet de l'état de fait pertinent (art. 106 al. 1 let. a et b LAsi). Saisi d'un recours contre une décision de non-entrée en matière sur une demande d'asile, le Tribunal se limite à examiner le bien-fondé d'une telle décision (cf. ATAF 2017 VI/5 consid. 3.1). 2. 2.1. Le recourant se plaint d'une violation de son droit d'être entendu pour défaut d'instruction et manque de motivation. 2.2. La procédure administrative est régie essentiellement par la maxime inquisitoire selon laquelle les autorités définissent les faits pertinents et les preuves nécessaires, qu'elles ordonnent et apprécient d'office (cf. art. 12 PA en relation avec l'art. 6 LAsi). Cette maxime doit cependant être relativisée par son corollaire, soit le devoir de collaboration des parties à l'établissement des faits, ainsi que par le droit des parties, compris dans le droit d'être entendu, de participer à la procédure et d'influencer la prise de décision (cf. art. 13 PA et art. 8 LAsi). L'obligation de collaborer de la partie touche en particulier les faits qui se rapportent à sa situation personnelle, ceux qu'elle connaît mieux que les autorités ou encore ceux qui, sans sa collaboration, ne pourraient pas être collectés moyennant un effort raisonnable (cf. arrêt du TAF D-5605/2022 et D-6108/2022 du 27 janvier 2023 consid. 3.1.2 et les réf. cit.). L'autorité peut renoncer à procéder à des mesures d'instruction lorsque les preuves administrées lui ont permis de forger sa conviction et que, procédant d'une manière non arbitraire à une appréciation anticipée des preuves qui lui sont encore proposées, elle a la certitude que ces dernières ne pourraient l'amener à modifier son opinion (cf. ATF 140 I 285 consid. 6.3.1). L'établissement des faits est incomplet lorsque toutes les circonstances de fait et les moyens de preuve déterminants pour la décision n'ont pas été pris en compte par l'autorité inférieure, et inexact, lorsque l'autorité a omis d'administrer la preuve d'un fait pertinent, a apprécié de manière erronée le résultat de l'administration d'un moyen de preuve ou a fondé sa décision sur des faits erronés, par exemple en contradiction avec les pièces (cf.”
Wiederholte oder erhebliche Verletzungen der Mitwirkungspflicht können von den Behörden als Verschleierung gewertet werden. In den publizierten Entscheiden wurde eine derartige Nichtmitwirkung mit einer eingeschränkten Glaubwürdigkeit der Vorbringen verknüpft und hat sich nachteilig auf das Verfahren ausgewirkt (u. a. Beurteilung der Schutzwürdigkeit, Verfahrenserledigung, Durchführbarkeit des Wegweisungsvollzugs).
“Hinsichtlich ihrer individuellen Situation äussert sich die Beschwerdeführerin mit keinem Wort zur von der Vorinstanz festgestellten Unglaubhaftigkeit der Vorbringen mangels Mitwirkungspflicht, obwohl sich diese Erwägungen auch auf den angefochtenen Wegweisungsvollzug niederschlagen. Die Beschwerdeführerin obliegt die Mitwirkung bei der Erhebung des Sachverhaltes (Art. 13 VwVG und Art. 8 AsylG, BVGE 2012/21 E. 5.1). Der Einschätzung der Vorinstanz ist angesichts der unsubstantiierten, widersprüchlichen und meist unpersönlichen Angaben der Beschwerdeführerin in der Anhörung beizupflichten. Trotz Ermahnungen (A26/21, F24, F54) ist von ihrer Seite keinerlei Mitwirkung an der Erhebung des Sachverhaltes beziehungsweise ihrer persönlichen Situation zu erkennen (A26/21). Vor diesem Hintergrund muss von einer Verschleierung ihrer konkreten Situation in Guinea ausgegangen werden. Diese Einschätzung wird insbesondere durch bestimmte Angaben der Beschwerdeführerin in der Anhörung bestätigt. Sie gab beispielsweise in der Anhörung die Namen ihrer Eltern, die sie in der PA noch genannt hat (A6/6, Ziff. 1.16), mit der Begründung, sie nicht zu kennen, nicht an. Auf Nachfrage erklärte sie alsdann, sie wolle diese Namen nicht mehr angeben, «ansonsten würden Sie dies als Widerspruch betrachten» (A26/21, F99 bis F101). Ebenfalls unterstreichen ihre häufigsten Antworten, es nicht zu wissen (A26/21; F1, F3, F18, F32, F40, F47, F48, F53, F79, F80, F87, F89, F90, F1 08, F127, F147, F168), es vergessen zu haben (A26/21; F39, F40, F51, F68, F146, F182) oder ein Problem mit der Vergesslichkeit zu haben (A26/21; F9, F33, F36, F54), und dass sie selbst auf die Frage nach dem Grund dieses Problems mit «ich weiss es nicht» antwortete (A26/21, F53; vgl.”
“Ausserdem seien zahlreiche Verdachtsdiagnosen aufgestellt worden. Auch vor dem Hintergrund dieser Diagnosen scheine es nicht nachvollziehbar, dass er dem SEM keinerlei·Angaben zu seinen letzten Aufenthalten sowie zu seinem familiären Umfeld habe machen können. Somit erscheine es überwiegend wahrscheinlich, dass er dem SEM die Informationen vorsätzlich vorenthalten habe. Infolge seiner unstimmigen, ausweichenden und undifferenzierten Angaben könnten seine wahren familiären Verhältnisse zwar nicht abschliessend beurteilt werden. Das SEM könne von minderjährigen Asylsuchenden jedoch verlangen, detaillierte Angaben zu ihren persönlichen, in ihrem Erfahrungsbereich liegenden Verhältnissen zu machen, da sie darüber besser Bescheid wüssten als jede andere Person. Nach der diesbezüglichen Praxis des Bundesverwaltungsgerichts stosse die Untersuchungsmaxime an gewisse vernünftige Grenzen und habe ihre Schranken in der Mitwirkungspflicht der Parteien. Das Kernelement der Mitwirkungspflicht nach Art. 8 AsylG beinhalte, neben den Asylgründen auch allfällige Vollzugshindernisse darzulegen. Da solche einen familiären Hintergrund hätten, gehörten zur Mitwirkungspflicht auch die Darstellung der familiären Situation sowie die Angabe biografischer Daten (Art. 13 VwVG). Die Tatsache, dass eine minderjährige Person ihrer Mitwirkungspflicht nicht nachkomme und dadurch Nachforschungen zu Angehörigen in ihrem Heimatland behindere, stehe einem Vollzug der Wegweisung nicht entgegen. Dieses Verhalten solle nicht damit belohnt werden, dass ihr - gestützt nur auf ihre Minderjährigkeit - ein Aufenthaltsrecht eingeräumt werde. Insgesamt sei es dem SEM trotz eingeleiteter Nachforschungen nicht möglich, sich in voller Kenntnis der tatsächlichen persönlichen und familiären Situation des Beschwerdeführers zur Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs zu äussern. Es sei jedoch davon auszugehen, dass er während des Asylverfahrens in der Schweiz noch in Kontakt mit seiner Mutter gestanden sei. Mit seinem Bruder, den er auch zuvor jeweils besucht habe, seiner Schwester und seinen Eltern verfüge er somit über ein tragfähiges Beziehungsnetz in Marokko.”
“), que le SEM ayant demandé des renseignements complémentaires au sujet de l'intéressée auprès de la Représentation suisse à Abidjan, celle-ci a fait procéder à une enquête ; que l'enquêteur n'a cependant trouvé quasi aucune information concernant la requérante, ses enfants ou son mari ; qu'en particulier, le chef du village de B._______ a dit ne pas connaître sa famille, qu'à l'occasion de ses observations du 28 février 2020, l'intéressée a fourni des informations et divers documents relatifs à sa formation et à ses expériences professionnelles, à son ex-compagnon, ainsi qu'à ses enfants, qu'elle a également produit un rapport médical daté du 19 février 2020, dont il ressort qu'elle souffrait d'un état de stress post-traumatique (PTSD ; F43.1) ; qu'à ce sujet, elle a soutenu qu'elle n'aurait pas accès à des soins adéquats en Côte d'Ivoire ni à un soutien en tant que victime de violences domestiques, qu'elle a enfin fait valoir que la communauté LGBT était discriminée, marginalisée et victime de violences de tous genres en Côte d'Ivoire ; qu'elle a ajouté que l'homosexualité y constituait un délit pénal passible de six mois à deux ans d'emprisonnement, que dans sa décision du 3 juin 2020, le SEM a dans un premier temps considéré que la requérante avait violé son devoir de collaborer au sens de l'art. 8 LAsi, en tentant de dissimuler des informations concernant non seulement son parcours et son origine, mais également sa vie professionnelle et ses ressources ; qu'il a ensuite estimé que ses déclarations ne satisfaisaient pas aux conditions de vraisemblance de l'art. 7 LAsi ; qu'il a relevé à cet égard le caractère illogique, confus et invraisemblable de son récit ; qu'il a également noté l'absence de détails significatifs d'une expérience réellement vécue, que le SEM a par ailleurs tenu l'exécution du renvoi de la requérante pour licite, possible et raisonnablement exigible ; qu'il a considéré en particulier qu'au vu de l'invraisemblance de son récit, y compris concernant sa captivité en G._______, elle n'avait pas rendu vraisemblable l'existence, en cas de retour dans son pays d'origine, d'un risque de faire l'objet de représailles, d'un « re-trafficking » ou de toute autre mesure constituant un traitement inhumain ou dégradant ; qu'en tout état de cause, il a ajouté que la Côte d'Ivoire ne pratiquait aucune persécution collective envers les personnes non hétérosexuelles ; qu'il a également relevé que ses problèmes de santé ne constituaient pas un obstacle à l'exécution de son renvoi, compte tenu de l'infrastructure médicale sur place ; que de surcroît, dans le cadre d'un examen limité par le fait que l'intéressée avait sciemment dissimulé des informations à ce sujet, il a considéré qu'elle devait très certainement disposer d'un réseau susceptible de la soutenir lors de son retour, que dans son recours du 6 juillet 2020 et ses écritures subséquentes, l'intéressée a pour l'essentiel repris et complété ses précédentes déclarations, en affirmant qu'elles correspondaient à la réalité, qu'elle a contesté avoir dissimulé des informations relatives à son identité, qu'elle a reproché au SEM de ne pas avoir reconnu sa qualité de victime de traite humaine et s'est référée aux dispositions topiques de la Conv.”
Wiederholte oder wiederkehrende kurze Abwesenheiten können nach der Rechtsprechung eine Verletzung der Pflicht nach Art. 8 Abs. 3 AsylG darstellen; in den entschiedenen Fällen führten derartige Abwesenheiten zur Annahme einer groben Mitwirkungspflichtverletzung bzw. wurden als fahrlässig beurteilt.
“Die Vorinstanz wirft dem Beschwerdeführer vor, vom 14. bis zum 18. September 2023 flüchtig gewesen zu sein. Auch zuvor habe er sich nur unregelmässig und für jeweils kurze Zeit im Bundesasylzentrum (BAZ) aufgehalten. Das Schreiben bezüglich Zuweisung in den Kanton B._______ habe ihm deshalb nicht zugestellt werden können und sei am 20. September 2023 mit dem Vermerk "abgereist" dem SEM retourniert worden. Auf Nachfrage habe das Migrationsamt des Kantons B._______ mitgeteilt, dass der Beschwerdeführer am 18. September 2023 am Schalter vorgesprochen habe und in der Folge im Rückkehrzentrum (RKZ) C._______ platziert worden sei. Gemäss Präsenzliste sei er dort am 22. September 2023 erstmals anwesend gewesen und habe sich danach jeweils immer wieder zwei bis drei Tage nicht im Zentrum aufgehalten. Gemäss Art. 14 Abs. 2 Bst. b AsylG habe der Aufenthaltsort einer ausländischen Person den Behörden stets bekannt zu sein und die ausländischen Personen hätten sich gemäss Art. 8 Abs. 3 AsylG den Behörden von Bund und Kanton zur Verfügung zu halten. Der Beschwerdeführer sei dieser Pflicht durch seine wiederholten Abwesenheiten nicht nachgekommen und habe damit seine Mitwirkungspflicht in grober Weise verletzt. Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers sei ihm die Privatunterbringung bei seinem Bruder nur vom 28. April bis zum 18. Juni 2023 bewilligt worden. Danach hätte er sich im BAZ aufhalten müssen. Die Strukturen des SEM würden sodann entgegen der Behauptung des Beschwerdeführers keine Regelung vorsehen, nach welcher eine zugewiesene Person lediglich alle 48 Stunden ins BAZ zurückkehren müsse. Ausserhalb der Ausgangszeiten müssten sich die asylsuchenden Personen im BAZ aufhalten. Dem SEM sei nicht bekannt gewesen, dass sich der Beschwerdeführer auch nach Ablauf des bewilligten Aufenthalts bei seinem Bruder aufgehalten habe.”
“courriel de la mandataire du 11 avril 2023), que toutefois, les contrôles de présence dans le centre auraient eu lieu journellement le soir entre 21 heures 30 et 22 heures (cf. mémoire de recours, p. 5 qui cite une responsable du foyer), que l'explication fournie ne convainc donc pas sur ce point pour les absences du mois de février, que dans ces conditions, les absences constatées le soir dans le centre consacrent, dans le contexte d'un transfert à exécuter en Croatie, à tout le moins une négligence coupable de sa part, apte à entraver les efforts des autorités chargées de la mise en oeuvre de cette mesure, qu'indépendamment des dispositions régissant ses conditions d'hébergement dans le canton de Fribourg, seul est déterminant in casu le fait que l'intéressée a fait montre de négligence en quittant de nombreuses fois le foyer dans lequel elle était hébergée, sans être en mesure en l'état de fournir la preuve qu'elle avait renseigné au préalable les autorités sur son lieu de séjour exact ; que ce faisant, elle a violé son devoir de collaborer en vertu du droit fédéral (art. 8 al. 3 LAsi), que dans ces circonstances, le SEM pouvait valablement considérer qu'a priori, le comportement de A._______ réalisait l'hypothèse d'une fuite au sens de l'art. 29 par. 2 2e phrase RD III, que, dans la mesure où la prolongation du délai de transfert était apparemment justifiée dans le cas particulier, l'autorité précitée a estimé à bon droit que les conclusions de la demande de réexamen du 22 mars 2023 s'avéraient, de prime abord, d'emblée vouées à l'échec, que l'offre de preuve concernant le dépôt d'un rapport du foyer (...) peut être écartée dans le cadre d'une appréciation anticipée de ce moyen de preuve, à partir du moment où les éléments essentiels que ce moyen de preuve est censé contenir sont déjà pris en compte dans le présent arrêt (cf. à ce sujet, mémoire de recours, p. 5), qu'en outre, la susnommée n'est pas parvenue in casu à rendre à tout le moins vraisemblable (art. 7 LAsi) un véritable risque de mise en danger concret dans l'hypothèse de son transfert en Croatie (art.”
Bewusstes Verschweigen oder aktive Verbergung (einschliesslich passiver Nichtverfügbarkeit) kann als Verletzung der Mitwirkungspflicht nach Art. 8 AsylG gewertet werden. In der Praxis hat dies zur Folge, dass Behörden und Gerichte aufgrund der mangelhaften Mitwirkung bestimmte Sachverhalte nicht abklären können; dies zieht negative prozessuale Wirkungen nach sich (z. B. negative Glaubwürdigkeitsaussagen, Ablehnungsgesuche, Annahmen, dass Vollzugshindernisse nicht vorliegen oder andere verwaltungsrechtliche Folgerungen).
“Le fait qu'une ou d'autres personnes eussent été également concernées par cette intervention n'est, pour les mêmes motifs, pas non plus pertinent. Ayant apparemment quitté sa chambre et étant vraisemblablement restée cachée dans le bâtiment, ce qui a empêché la police de la retrouver, on peut reprocher à l'intéressée une inaction, voire - de par la dissimulation - une action intentionnelle ayant empêché l'exécution de son transfert. 5.3.3 L'attestation médicale du (...) décembre 2024 ne saurait suffire à convaincre le Tribunal que les troubles dont souffre l'intéressée (PTSD) l'auraient rendue complètement inconsciente et irresponsable de ses actes, respectivement de sa passivité lors de l'intervention de la police. On relèvera du reste que ce n'est qu'au stade de sa réplique qu'elle s'est prévalue de son état de santé pour tenter de justifier sa passivité. On rappellera enfin qu'il revenait en premier lieu à l'intéressée de collaborer avec les autorités à l'exécution de son transfert, soit notamment de se tenir à disposition des autorités fédérales et cantonales (cf. art. 8 LAsi). Concrètement, et dès lors qu'il résulte de ses arguments qu'elle avait conscience de son état, il aurait à tout le moins incombé à la recourante d'annoncer ses éventuelles absences prolongées de sa chambre durant la nuit et l'endroit où la trouver aux autorités, respectivement au personnel du foyer. La recourante n'affirme pas y avoir procédé. On ne saurait dès lors reprocher aux autorités de n'avoir pas pris d'autres mesures, telles que celles énoncées par la recourante dans sa réplique, pour garantir l'exécution effective de son transfert. 6. Compte tenu de ce qui précède, le Tribunal considère, comme l'a retenu l'autorité inférieure dans sa réponse, que la recourante a, par une inaction, voire action intentionnelle consistant à demeurer cachée dans le bâtiment du foyer de X._______, empêché l'exécution de son transfert vers la Croatie, ce qui justifie, par substitution de motifs (cf. consid. 1.3 supra), la prolongation à dix-huit mois du délai de transfert Dublin et le rejet de la demande de réexamen de l'intéressée.”
“Betreffend die Rüge des Beschwerdeführers, die als unglaubhaft eingestuften Vorbringen im Zusammenhang mit seinem Aufenthalt in der ARK seien für die Prüfung der Flüchtlingseigenschaft nicht relevant, ist Folgendes festzuhalten: Zwar ist dem Beschwerdeführer insoweit beizupflichten, dass die Flüchtlingseigenschaft einer nicht staatenlosen Person in Bezug zu deren Heimatstaat zu prüfen ist (vgl. Urteile des BVGer D-5583/2024 vom 13. September 2024 und E-5103/2015 vom 8. Juli 2016 E. 3). Vorliegend ist es jedoch dem Beschwerdeführer anzulasten, dass er die Umstände, die zu seinem türkischen Strafverfahren geführt haben, offensichtlich bewusst verschwiegen hat. Insofern muss er sich vorhalten lassen, seine Mitwirkungspflicht nach Art. 8 AsylG verletzt zu haben. Aufgrund seines Verhaltens ist es dem SEM nicht möglich gewesen, die Umstände des Strafverfahrens in der Türkei zu ergründen.”
“Das Bundesverwaltungsgericht geht mit der Vorinstanz davon aus, dass der Beschwerdeführer seine Herkunft respektive seine Hauptsozialisation verheimlicht. Eine weitergehende Prüfung von im Heimatstaat allfällig vorliegenden Vollzugshindernissen erübrigt sich angesichts des Umstandes, dass er der ihm obliegenden und zumutbaren Mitwirkungspflicht (Art. 8 AsylG) nicht nachgekommen ist. Es kann insofern auf die entsprechenden Erwägungen der Vorinstanz verwiesen werden, denen in der Beschwerde nichts Stichhaltiges entgegengehalten wird.”
“Vorliegend ist die Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs denn auch in individueller Hinsicht zu bestätigen. Diesbezüglich ist insbesondere darauf hinzuweisen, dass der Beschwerdeführer - wie vom SEM zu Recht festgehalten - höchst unsubstanziierte und widersprüchliche Angaben zu seinem Leben in Burkina Faso machte. Es kann auf die entsprechenden Erwägungen in der angefochtenen Verfügung verwiesen werden (vgl. auch Bst. D.b.b vorstehend), welche die persönliche Glaubwürdigkeit des Beschwerdeführers erheblich reduzieren und den Eindruck erwecken, dass er nicht gewillt ist, wahrheitsgetreue Aussagen zu seiner Biografie und seinen Lebensumständen in Burkina Faso zu machen. Angesichts dessen ist - entgegen den anderslautenden Ausführungen des SEM - auch nicht glaubhaft, dass er vor seiner Ausreise aus Burkina Faso in D._______ lebte und alle seine Familienmitglieder von dort in die Côte d'Ivoire geflüchtet sind. Damit steht des Weiteren fest, dass er - wie in der angefochtenen Verfügung angedeutet - seine Mitwirkungspflicht (Art. 8 AsylG) verletzt hat. Bei dieser Sachlage ist es dem Gericht nicht möglich, sich in voller Kenntnis der tatsächlichen persönlichen und familiären Verhältnisse des Beschwerdeführers zur Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs zu äussern. Der Beschwerdeführer hat die Folgen seiner mangelhaften Mitwirkung zu tragen, indem vermutungsweise davon auszugehen ist, dass keine Wegweisungsvollzugshindernisse bezüglich Burkina Faso vorliegen. Er ist denn auch jung und - bis allenfalls auf Fussschmerzen - gesund (vgl. Akten SEM [...]-18/13 F5 ff.). Zudem spricht er gemäss eigenen Angaben insbesondere Französisch sowie F._______ und hat "Mechanik" gelernt.”
“Sodann ist darauf hinzuweisen, dass die Asylsuchenden einer Mitwirkungspflicht unterstehen (Art. 8 AsylG), was insbesondere auch für die Feststellung des Sachverhalts gilt. Wie bereits dargelegt wurde, lässt sich weder dem Anhörungsprotokoll noch den im Beschwerdeverfahren vorgelegten ärztlichen Berichten entnehmen, dass die Beschwerdeführerin an offensichtlichen psychischen oder kognitiven Beeinträchtigungen leidet, welche ihre Aussagefähigkeit massgeblich eingeschränkt hätten. Sie erhielt ausreichend Gelegenheit, in freier Erzählung die Gründe darzulegen, welche sie dazu veranlasst haben, aus ihrem Heimatstaat auszureisen (vgl. SEM-act. A22/21 F56 f. und F170 f.). Zudem wurde sie aufgefordert, sich zur LTTE-Tätigkeit ihrer Brüder zu äussern, wobei sie angab, darüber nichts zu wissen (vgl. SEM-act. A22/21 F43). Es wäre ihr problemlos möglich gewesen, in diesem Zusammenhang auch allfällige eigene Aktivitäten für die LTTE - oder aber solche von anderen nahen Verwandten - darzulegen, wenn sie diese als relevant für ihr Asylgesuch eingestuft hätte. Dies hat sie indessen nicht getan, und auch im Rahmen des Beschwerdeverfahrens werden keine eigenen Tätigkeiten für die LTTE geltend gemacht.”
Fehlen entscheidrelevante medizinische Unterlagen oder ist das gesundheitliche Bild nicht abschliessend geklärt, gilt im Asylverfahren nach dem inquisitorischen Grundsatz grundsätzlich ein Amtsermittlungs- und Ergänzungsauftrag. Werden in der Beschwerde Mängel im medizinischen Abklärungsstand festgestellt, ist der Regelfall die Rückweisung an die Vorinstanz zur ergänzenden Abklärung. Eine Rückweisung entfällt jedoch nicht automatisch; das Gericht kann aus Gründen der Verfahrensökonomie selbst noch Beweismittel erheben, wenn dies als sachgerecht erscheint.
“1 Nel caso in narrativa viene anzitutto censurato un accertamento inesatto ed incompleto dello stato di salute del ricorrente, rispettivamente una violazione del principio inquisitorio. Il quadro clinico non sarebbe stato definito in modo completo e difetterebbe un rapporto medico completo ("F4") in punto al suo stato di salute. 6.2 Nelle procedure d'asilo - così come nelle altre procedure di natura amministrativa - si applica il principio inquisitorio. Ciò significa che l'autorità competente deve procedere d'ufficio all'accertamento esatto e completo dei fatti giuridicamente rilevanti (art. 6 LAsi; art. 12 PA). In concreto, essa deve procurarsi la documentazione necessaria alla trattazione del caso, chiarire le circostanze giuridiche ed amministrare a tal fine le opportune prove a riguardo. Il principio inquisitorio non dispensa comunque le parti dal dovere di collaborare all'accertamento dei fatti ed in modo particolare dall'onere di provare quanto sia in loro facoltà e quanto l'amministrazione o il giudice non siano in grado di delucidare con mezzi propri (art. 13 PA ed art. 8 LAsi; DTAF 2019 I/6 consid. 5.1). Quando in sede ricorsuale vengono identificate delle carenze nell'accertamento dei fatti il caso va di principio retrocesso all'autorità di prima istanza, di modo che questa possa procedere ad un nuovo e completo accertamento dei fatti (cfr. André Moser/Michael Beusch/ Lorenz Kneubühler/Martin Kayser, Prozessieren vor dem Bundesverwaltungsgericht, 3a ed. 2022, n. 2.191,). Una violazione del principio inquisitorio non implica in ogni caso l'automatica retrocessione degli atti all'autorità inferiore, dal momento che il Tribunale resta libero di raccogliere gli elementi necessari al giudizio se una tale soluzione appare giudiziosa per ragioni di economia procedurale (cfr. DTAF 2019 I/6 consid. 5.2; 2012/21 consid. 5.1). I principi suesposti tornano applicabili anche nel contesto del chiarimento delle questioni di natura medica (cfr. sentenze del TAF D-1354/2023 del 4 aprile 2023 consid. 7.2; D-291/2021 del 9 marzo 2021 consid. 7.3.3 ed ulteriori riferimenti).”
“1 Nel caso in narrativa viene anzitutto censurato un accertamento inesatto ed incompleto dello stato di salute della ricorrente. Il quadro clinico non sarebbe stato definito in modo completo in quanto difetterebbe un rapporto medico specialistico in punto al suo stato di salute. 7.2 Nelle procedure d'asilo così come nelle altre procedure di natura amministrativa si applica il principio inquisitorio. Ciò significa che l'autorità competente deve procedere d'ufficio all'accertamento dei fatti giuridicamente rilevanti (art. 6 LAsi; art. 12 PA). In concreto, essa deve procurarsi la documentazione necessaria alla trattazione del caso, chiarire le circostanze giuridiche ed amministrare a tal fine le opportune prove a riguardo. Il principio inquisitorio non dispensa comunque le parti dal dovere di collaborare all'accertamento dei fatti ed in modo particolare dall'onere di provare quanto sia in loro facoltà e quanto l'amministrazione o il giudice non siano in grado di delucidare con mezzi propri (art. 13 PA ed art. 8 LAsi; DTAF 2019 I/6 consid. 5.1). Quando in sede ricorsuale vengono identificate delle carenze nell'accertamento dei fatti il caso va di principio retrocesso all'autorità di prima istanza, di modo che questa possa procedere ad un nuovo e completo accertamento dei fatti (cfr. André Moser/Michael Beusch/ Lorenz Kneubühler/Martin Kayser, Prozessieren vor dem Bundesverwaltungsgericht, 3a ed. 2022, n. 2.191,). Una violazione del principio inquisitorio non implica in ogni caso l'automatica retrocessione degli atti all'autorità inferiore, dal momento che il Tribunale resta libero di raccogliere gli elementi necessari al giudizio se una tale soluzione appare giudiziosa per ragioni di economia procedurale (cfr. DTAF 2019 I/6 consid. 5.2; 2012/21 consid. 5.1). I principi esposti suesposti tornano applicabili anche nel contesto del chiarimento delle questioni di natura medica (sentenze del TAF D-291/2021 del 9 marzo 2021 consid. 7.3.3 ed ulteriori riferimenti). 7.3 Al momento dell'emissione della decisione impugnata, l'incarto dell'autorità inferiore conteneva già diversi mezzi di prova riguardanti la situazione di salute della ricorrente.”
“1 Nel caso in narrativa viene anzitutto censurato un accertamento inesatto ed incompleto dello stato di salute della ricorrente. Il quadro clinico non sarebbe stato definito in modo completo in quanto difetterebbe un rapporto medico specialistico in punto al suo stato di salute. 7.2 Nelle procedure d'asilo così come nelle altre procedure di natura amministrativa si applica il principio inquisitorio. Ciò significa che l'autorità competente deve procedere d'ufficio all'accertamento esatto e completo dei fatti giuridicamente rilevanti (art. 6 LAsi; art. 12 PA). In concreto, essa deve procurarsi la documentazione necessaria alla trattazione del caso, chiarire le circostanze giuridiche ed amministrare a tal fine le opportune prove a riguardo. Il principio inquisitorio non dispensa comunque le parti dal dovere di collaborare all'accertamento dei fatti ed in modo particolare dall'onere di provare quanto sia in loro facoltà e quanto l'amministrazione o il giudice non siano in grado di delucidare con mezzi propri (art. 13 PA ed art. 8 LAsi; DTAF 2019 I/6 consid. 5.1). Quando in sede ricorsuale vengono identificate delle carenze nell'accertamento dei fatti il caso va di principio retrocesso all'autorità di prima istanza, di modo che questa possa procedere ad un nuovo e completo accertamento dei fatti (cfr. André Moser/Michael Beusch/ Lorenz Kneubühler/Martin Kayser, Prozessieren vor dem Bundesverwaltungsgericht, 3a ed. 2022, n. 2.191,). Una violazione del principio inquisitorio non implica in ogni caso l'automatica retrocessione degli atti all'autorità inferiore, dal momento che il Tribunale resta libero di raccogliere gli elementi necessari al giudizio se una tale soluzione appare giudiziosa per ragioni di economia procedurale (cfr. DTAF 2019 I/6 consid. 5.2; 2012/21 consid. 5.1). I principi esposti suesposti tornano applicabili anche nel contesto del chiarimento delle questioni di natura medica (sentenze del TAF D-291/2021 del 9 marzo 2021 consid. 7.3.3 ed ulteriori riferimenti). 7.3 Al momento dell'emissione della decisione impugnata, l'incarto dell'autorità inferiore conteneva già diversi mezzi di prova riguardanti la situazione di salute della ricorrente.”
“Il reproche en particulier au SEM d'avoir statué sans attendre de rapport médical émanant de spécialistes, alors qu'il ressortait du document du 9 janvier 2023 qu'il devait consulter pour faire contrôler sa lésion cutanée. L'autorité intimée aurait, par ailleurs, faussement indiqué que le rapport précité était la seule pièce pertinente au dossier, omettant de mentionner le journal de soins du 28 décembre 2022, qui prévoyait déjà que le recourant devrait rencontrer un psychologue ainsi qu'un médecin concernant son excroissance, démarches qui avaient été compliquées par le déplacement de l'intéressé dans le CFA provisoire de la Poya. 2.2.1 En vertu de la maxime inquisitoire, qui régit la procédure administrative, les autorités définissent les faits pertinents et les preuves nécessaires, qu'elles ordonnent et apprécient d'office (art. 12 PA, en relation avec l'art. 6 LAsi ; cf. ATAF 2015/10 consid. 3.2 ; 2012/21 consid. 5.1 ; 2009/60 consid. 2.1.1). La maxime inquisitoire doit cependant être relativisée par son corollaire, soit le devoir de collaboration de la partie à l'établissement des faits (art. 8 LAsi et 13 PA, applicable par renvoi de l'art. 6 LAsi ; cf. idem), qui touche en particulier les faits qui se rapportent à sa situation personnelle, ceux qu'elle connaît mieux que les autorités ou encore ceux qui, sans sa collaboration, ne pourraient pas être collectés moyennant un effort raisonnable (cf. ATF 143 II 425 consid. 5.1 ; ATAF 2011/54 consid. 5.1 ; 2009/50 consid. 10.2 ; 2008/24 consid. 7.2 ; arrêt du Tribunal E 4367/2022 du 6 octobre 2022 consid. 2.1.1). L'étendue du devoir d'instruction dépend de la pertinence des faits à établir. L'établissement des faits est incomplet au sens de l'art. 106 al. 1 let. b LAsi, lorsque toutes les circonstances de fait et les moyens de preuve déterminants pour la décision n'ont pas été pris en compte par l'autorité inférieure, et inexact, lorsque l'autorité a omis d'administrer la preuve d'un fait pertinent, a apprécié de manière erronée le résultat de l'administration d'un moyen de preuve ou a fondé sa décision sur des faits erronés, par exemple en contradiction avec les pièces (cf.”
Unterlassene oder mangelhafte Mitwirkung des Betroffenen steht dem Vollzug der Wegweisung nicht zwingend entgegen. Die Rechtsprechung betont wiederholt, dass der Vollzug auch dann als möglich und zumutbar gelten kann und dass es dem Betroffenen obliegt, bei der Beschaffung der für die Rückkehr erforderlichen Reisedokumente mitzuwirken (Art. 8 Abs. 4 AsylG).
“4 AIG), dass weder die allgemeine Lage im Heimat- beziehungsweise Herkunftsstaat des Beschwerdeführers noch individuelle Gründe auf eine konkrete Gefährdung im Falle einer Rückkehr schliessen lassen, dass das SEM zu Recht festgestellt hat, es sei beim Beschwerdeführer nicht von einer drohenden medizinischen Notlage auszugehen, weil die ihm faktisch zugängliche Gesundheitsversorgung in der Türkei westeuropäischen Standards entspreche, dass der Beschwerdeführer betreffend die in der Beschwerde vorgebrachte Verschlechterung seines psychischen Zustands (im aktuellen Spitalbericht wird neben der Diabetes-Erkrankung eine mittelgradige depressive Episo-de gemäss ICD-10 F32.1 diagnostiziert) auf die konstante Rechtsprech-ung des Bundesverwaltungsgerichts hinzuweisen ist, wonach auch bei einer allfälligen Gefahr der Suizidalität nicht von einem zwangsweisen Wegweisungsvollzug abzusehen ist, solange Massnahmen zur Verhütung der Umsetzung einer Suiziddrohung getroffen werden könnten (vgl. statt vieler etwa die Urteile des BVGer D-670/2024 vom 17. Mai 2024 E. 9.3 und D-172/2021 vom 5. Januar 2023 E. 9.3.3), dass die mit dem Vollzug der Wegweisung beauftragten Behörden dieser medizinischen Situation durch die Wahl geeigneter Vollzugsmassnahmen Rechnung tragen werden, dass der Vollzug der Wegweisung damit als zumutbar zu qualifizieren ist, dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers in den Heimatstaat schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse bestehen (Art. 83 Abs. 2 AIG), und es dem Beschwerdeführer obliegt, bei der Beschaffung gültiger Reisepapiere mitzuwirken (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), dass nach dem Gesagten der vom SEM verfügte Vollzug der Wegweisung zu bestätigen ist, dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen”
“Dezember 1984 gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) und der Praxis zu Art. 3 EMRK ersichtlich sind, dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumutbar erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat aufgrund von Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer Notlage konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AIG), dass weder die allgemeine Lage im Heimat- beziehungsweise Herkunftsstaat noch individuelle Gründe des gemäss Aktenlage gesunden Beschwerdeführers mit mehrjähriger Berufserfahrung und familiärem Beziehungsnetz auf eine konkrete Gefährdung im Falle einer Rückkehr schliessen lassen, weshalb der Vollzug der Wegweisung vorliegend zumutbar ist, dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers in den Heimatstaat schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse bestehen (Art. 83 Abs. 2 AIG), und es dem Beschwerdeführer obliegt, bei der Beschaffung gültiger Reisepapiere mitzuwirken (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), dass nach dem Gesagten der vom SEM verfügte Vollzug der Wegweisung zu bestätigen ist, dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig sowie vollständig feststellt (Art. 106 Abs. 1 AsylG) und - soweit überprüfbar - angemessen ist, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist und für die eventualiter beantragte Rückweisung keine Veranlassung besteht, nachdem das SEM den Sachverhalt korrekt und vollständig festgestellt und die Verfahrensrechte des Beschwerdeführers gewahrt hat, dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 750.-(Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind und der in dieser Höhe geleistete Kostenvorschuss zur Deckung der Verfahrenskosten zu verwenden ist (Art. 63 Abs. 1 VwVG). (Dispositiv nächste Seite) Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1.”
“3), dass schliesslich auch die in Aussicht gestellten Dokumente nichts an dieser Einschätzung zu ändern vermögen, zumal der Beschwerdeführer bereits mehrmals im Laufe des Verfahrens Gelegenheit hatte, seine Behauptungen mit Unterlagen zu belegen (vgl. SEM-Akten 17/11 F 54 sowie 21/1 und 22/1), dass es sich beim Beschwerdeführer um einen gesunden, jungen Mann mit einem bestehenden Beziehungsnetz und grundlegender Schulbildung sowie Berufserfahrung als (...) und (...) handelt (vgl. SEM-Akte 17/11 F 18 ff.), dass davon auszugehen ist, dass er sich bei einer Rückkehr nach Algerien eine wirtschaftliche Grundlage schaffen kann, dass somit weder die allgemeine Lage im Heimat- beziehungsweise Herkunftsstaat des Beschwerdeführers noch individuelle Gründe auf eine konkrete Gefährdung im Falle einer Rückkehr schliessen lassen, weshalb der Vollzug der Wegweisung vorliegend zumutbar ist (vgl. u.a. Urteil des BVGer E-2097/2024 vom 17. April 2024 E. 10.3.2 m.w.H.), dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers in den Heimatstaat schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse bestehen (Art. 83 Abs. 2 AIG), und es dem Beschwerdeführer obliegt, bei der Beschaffung gültiger Reisepapiere mitzuwirken (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), dass nach dem Gesagten der von der Vorinstanz verfügte Vollzug der Wegweisung zu bestätigen ist, dass sich aus den Erwägungen ergibt, dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen”
“Schliesslich obliegt es der Beschwerdeführerin, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), weshalb sich der Vollzug der Wegweisung auch als möglich erweist (Art. 83 Abs. 2 AIG).”
“4 En toute hypothèse, il sied de rappeler que selon la jurisprudence, les autorités d'asile peuvent exiger lors de l'exécution du renvoi un certain effort de la part des personnes dont l'âge et l'état de santé doivent leur permettre, comme c'est le cas en l'espèce, de surmonter les difficultés initiales pour se trouver un logement et un travail qui leur assure un minimum vital suite à leur retour (cf. ATAF 2010/41 consid. 8.3.5). 8.5 A cela s'ajoute qu'en dehors de développements généraux et abstraits au stade du recours sur la situation en Iran, sans lien direct avec le cas sous revue, et partant non déterminants en l'espèce (cf. mémoire de recours, p. 5), l'intéressé ne s'est prévalu d'aucun motif apte à remettre en question l'exigibilité de l'exécution de son renvoi dans l'Etat précité. 8.6 Il s'ensuit que la mesure en question est également raisonnablement exigible au sens de l'art. 83 al. 4 LEI. 9. 9.1 Finalement, l'exécution du renvoi n'est pas possible lorsque l'étranger ne peut pas quitter la Suisse pour son Etat d'origine, son Etat de provenance ou un Etat tiers, ni être renvoyé dans l'un de ces Etats (art. 83 al. 2 LEI). 9.2 En l'occurrence, l'intéressé n'a pas fait valoir de faits inédits en vertu desquels il conviendrait d'admettre que la mise en oeuvre de l'exécution du renvoi est impossible, étant remarqué qu'il reste tenu, de par la loi (art. 8 al. 4 LAsi), d'entreprendre toute démarche en vue du renouvellement ou de l'obtention de documents de voyage devant lui permettre de retourner dans son pays d'origine. 9.3 Ainsi, l'exécution du renvoi ne se heurte pas à des obstacles insurmontables d'ordre technique et s'avère par conséquent également possible au sens de l'art. 83 al. 2 LEI (cf. ATAF 2008/34 consid. 12 et réf. cit.). 10. Pour le reste, nonobstant un développement erroné à teneur de la motivation de l'acte entrepris selon lequel il ne serait pas entré en matière sur la demande d'asile multiple - alors qu'en réalité, le SEM a rejeté dite demande (cf. décision querellée du 16 janvier 2025, point VII, p. 6 in fine, pièce no 4/8 de l'e-dossier, à rapprocher du dispositif de cette même décision, p. 7) -, l'autorité inférieure pouvait en l'occurrence valablement retenir que les conclusions de l'écriture du 12 décembre 2024 étaient d'emblée vouées à l'échec, et partant, mettre à la charge de A._______ les frais de la procédure, à concurrence de 600 francs.”
“Der Vollzug der Wegweisung ist schliesslich auch als möglich im Sinne von Art. 83 Abs. 2 AIG zu bezeichnen, da es dem Beschwerdeführer obliegt, sich bei der zuständigen Vertretung seines Heimatstaates die für eine Rückkehr notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12). Da der Beschwerdeführer über eine gültige französische Identitätskarte verfügt, sollte aber ohnehin kein technisches Wegweisungsvollzugshindernis bestehen.”
Die Anhörung muss gewährleisten, dass die asylsuchende Person ihre Asylgründe vollständig vorbringen kann. Die Behörde hat gezielte Rückfragen zu stellen und etwaige Missverständnisse zu klären; die Vorbringen sind ernsthaft zu hören und in der Entscheidsfindung angemessen zu berücksichtigen. Die Anhörung darf zugleich auf die für den Entscheid rechtserheblichen Aspekte gelenkt werden.
“Im Verwaltungsverfahren gilt der Untersuchungsgrundsatz und die Pflicht zur vollständigen und richtigen Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 12 VwVG). Diese behördliche Untersuchungspflicht wird durch die den Asylsuchenden gestützt auf Art. 8 AsylG auferlegte Mitwirkungspflicht eingeschränkt, wobei die Gesuchstellenden insbesondere ihre Identität offenzulegen und bei der Anhörung der Behörde alle Gründe mitzuteilen haben, die für die Asylgewährung relevant sein könnten. Was die daraus resultierenden Anforderungen an die mündliche Anhörung gemäss Art. 29 AsylG und die entsprechende Gewährung des rechtlichen Gehörs betrifft, so soll die Anhörung immerhin Gewähr dafür bieten, dass die asylsuchende Person ihre Asylgründe vollständig darlegen kann und diese von der Asylbehörde korrekt erfasst werden, wobei die mündliche Befragung insbesondere auch dazu dient, gezielte Rückfragen zur Erhebung des Sachverhalts zu stellen und Missverständnisse zu klären (vgl. BVGE 2008/24 E. 7.2, 2007/30 E. 5.5.1 und 5.5.2). Mit dem Gehörsanspruch korreliert die Pflicht der Behörden, die Vorbringen tatsächlich zu hören, ernsthaft zu prüfen und in ihrer Entscheidfindung angemessen zu berücksichtigen. Die Begründung muss so abgefasst sein, dass sie eine sachgerechte Anfechtung ermöglicht.”
“Im Verwaltungsverfahren gilt der Untersuchungsgrundsatz und die Pflicht zur vollständigen und richtigen Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 12 VwVG). Diese behördliche Untersuchungspflicht wird durch die den Asylsuchenden gestützt auf Art. 8 AsylG auferlegte Mitwirkungspflicht eingeschränkt, wobei die Gesuchstellenden insbesondere ihre Identität offenzulegen und bei der Anhörung der Behörde alle Gründe mitzuteilen haben, die für die Asylgewährung relevant sein könnten. Was die daraus resultierenden Anforderungen an die mündliche Anhörung gemäss Art. 29 AsylG und die entsprechende Gewährung des rechtlichen Gehörs betrifft, so soll die Anhörung immerhin Gewähr dafür bieten, dass die asylsuchende Person ihre Asylgründe vollständig darlegen kann und diese von der Asylbehörde korrekt erfasst werden, wobei die mündliche Befragung insbesondere auch dazu dient, gezielte Rückfragen zur Erhebung des Sachverhalts zu stellen und Missverständnisse zu klären (vgl. BVGE 2008/24 E. 7.2, 2007/30 E. 5.5.1 und 5.5.2)”
“Vorab ist die durch den Beschwerdeführer monierte unvollständige Sachverhaltsabklärung im vorinstanzlichen Verfahren zu prüfen. Gemäss Art. 12 VwVG stellt die Behörde den Sachverhalt von Amtes wegen fest (Untersuchungsgrundsatz). Dabei muss die Behörde die für das Verfahren erforderlichen Sachverhaltsunterlagen beschaffen, die rechtlich relevanten Umstände abklären und darüber ordnungsgemäss Beweis führen. Unrichtig ist die Sachverhaltsfeststellung dann, wenn der Verfügung ein falscher und aktenwidriger oder nicht weiter belegbarer Sachverhalt zugrunde gelegt wurde. Unvollständig ist die Sachverhaltsfeststellung, wenn die Behörde trotz Untersuchungsmaxime den Sachverhalt nicht von Amtes wegen abgeklärt hat, oder wenn nicht alle für den Entscheid wesentlichen Sachumstände berücksichtigt wurden (vgl. Kölz/Häner/Bertschi, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 3. Aufl. 2013, Rz. 1043). Der Untersuchungsgrundsatz findet seine Grenze an der Mitwirkungspflicht der Asylsuchenden (Art. 8 AsylG; Art. 13 VwVG). Der Beschwerdeführer machte beschwerdeweise geltend, die Vorinstanz habe ihn anlässlich der Anhörung nicht genügend ausführen lassen, wie er sich bereits in Afghanistan mit dem Christentum auseinandergesetzt habe, und seine Anmerkung, wonach er darum gebeten habe, seine auf dem Personalblatt angegebene Religion zu streichen, weil er kein Muslim sei, einfach als irrelevant abgetan und es somit unterlassen, diesbezüglich genaue Abklärungen zu treffen (Rz. 33 und 34 der Beschwerde). Dieser Argumentation kann nicht gefolgt werden. Der Beschwerdeführer hatte anlässlich der Anhörung lediglich davon berichtet, dass es in Afghanistan keine Religionsfreiheit gebe. Er selbst habe sich mit verschiedenen Religionen befasst, jedoch noch nicht entschieden, welche Religion die Beste sei (SEM-Akte A26/20 F29). Dass die Vorinstanz bei diesen generellen Ausführungen des Beschwerdeführers die Befragung wieder auf das wesentliche - die direkte, gegen ihn persönlich gerichtete Verfolgung beziehungsweise Bedrohung in Afghanistan - lenkte, ist vorliegend keine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes, sondern Sinn und Zweck der Anhörung an sich.”
Fehlt eine persönliche Originalunterschrift oder ergibt sich aus den Akten kein erkennbarer Beschwerde- bzw. Fortsetzungswille der Asylsuchenden, kann das Gericht bzw. die zuständige Behörde die Beschwerde zur Nichtbefassung bringen bzw. das Verfahren einstellen, wenn die Partei nicht zur Nachbesserung aufgefordert wird und dieser Aufforderung nicht nachkommt (vgl. androhendes Vorgehen des Bundesverwaltungsgerichts).
“1 VwVG nicht genüge, weil sie keine Originalunterschrift der Gesuchstellerin (A._______) enthalte und der Beschwerdeschrift auch keine von der Gesuchstellerin persönlich kundgetaner Beschwerdewille zu entnehmen sei. Gleichzeitig wurde festgestellt, dass aus den Verfahrensakten nicht hervorgehe, ob und inwieweit die Gesuchstellerin, die sich gemäss den Angaben ihrer Mutter derzeit in B._______, Ukraine, aufhalte, sich von ihrer Mutter im Verfahren um Gewährung vorübergehenden Schutzes vertreten lassen wolle. Der Mutter wurde eine Kopie der Beschwerdeschrift zurückgesandt, verbunden mit der Aufforderung, innert einer siebentägigen Frist eine Eingabe einzureichen, die von der Gesuchstellerin oder einer mit Vollmacht mandatierten Rechtsvertretung mit Originalunterschrift zu unterzeichnen sei, in welcher ihr Beschwerdewille und ihr Interesse an der Fortsetzung des weiteren Verfahrens um Schutzgewährung manifestiert werde und aus welcher ihr derzeitiger Aufenthaltsort hervorgehe. Dazu wurde auf Art. 52 Abs. 2 VwVG in Verbindung mit Art. 110 Abs. 1 AsylG, Art. 8 Abs. 3 AsylG und auf Art. 48 Abs. 1 Bst. c VwVG verwiesen. Weiter wurde in Aussicht gestellt, dass das Gericht im Säumnisfall auf die Beschwerde gestützt auf Art. 52 Abs. 3 VwVG nicht eintreten werde. A.e Mit Urteil vom 16. November 2022 (E-4796/2022) trat das Bundesverwaltungsgericht androhungsgemäss auf die Beschwerde vom 19. Oktober 2022 nicht ein, nachdem innert der mit Zwischenverfügung vom 26. Oktober 2022 angesetzten Frist keine Beschwerdeverbesserung eingegangen war. Auf die Erhebung von Verfahrenskosten wurde verzichtet. B. B.a Mit elektronischer Eingabe (E-Mail) vom 21. November 2022 wandte sich die Mutter an das Gericht und teilte sinngemäss mit, ihre Tochter sei in B._______ und habe einen «Brief nach St. Gallen» geschickt (vgl. E-4796/2022, Beschwerdeakte 6). B.b Mit Schreiben vom 22. November 2022 bestätigte das Bundesverwaltungsgericht der Mutter den Erhalt ihrer elektronischen Eingabe vom 21. November 2022 und stellte fest, das Urteil vom 16. November 2022 sei letztinstanzlich und rechtskräftig.”
Familienangehörige im Herkunftsland oder im Ausland können – je nach den konkreten Umständen – dem Zurückkehrenden Unterstützung (z. B. finanzielle Hilfe, Unterkunft, logistische Hilfe oder Zugang zu einem sozialen Netzwerk) leisten. Das Vorliegen solcher Unterstützung kann die Annahme einer konkreten Gefährdung oder einer unüberwindbaren Härte vermindern und damit die Zumutbarkeit bzw. Durchführbarkeit der Rückkehr belegen. Zudem erinnert die Rechtsprechung daran, dass die betroffene Person zur Mitwirkung bei der Beschaffung von Reisedokumenten verpflichtet ist (Art. 8 Abs. 4 AsylG).
“Leurs proches pourront en outre leur apporter un soutien certain, notamment financier, si cela devait s'avérer nécessaire, et ce même s'ils ne se trouvent pas en Bélarus. Ils pourront en effet faire appel à leur fille bénéficiant d'un permis de séjour en Suisse, ainsi qu'au soutien de leur fils habitant en Géorgie. En outre, la soeur de B._______ et son cercle familial se trouvent aussi à C._______ et pourront également les aider à se réinstaller. Rien ne permet donc d'affirmer que les intéressés se trouveront démunis en cas de retour en Bélarus. 7.6 En conclusion, le renvoi des intéressés ne les met pas concrètement en danger, au sens de l'art. 83 al. 4 LEI. L'exécution du renvoi doit être considérée comme raisonnablement exigible. 8. Enfin, les recourants sont en possession de documents suffisants pour rentrer dans leur pays ou, à tout le moins, sont en mesure d'entreprendre toute démarche nécessaire auprès de la représentation de leur pays d'origine en vue de l'obtention de documents de voyage leur permettant de quitter la Suisse, étant rappelé qu'ils sont tenus de collaborer à l'obtention de tels documents (art. 8 al. 4 LAsi). L'exécution du renvoi ne se heurte donc pas à des obstacles insurmontables d'ordre technique et s'avère également possible (cf. ATAF 2008/34 consid. 12). 9. Dès lors, la décision attaquée ne viole pas le droit fédéral, a établi de manière exacte et complète l'état de fait pertinent (art. 106 al. 1 LAsi) et, dans la mesure où ce grief peut être examiné (art. 49 PA ; cf. ATAF 2014/26 consid. 5), n'est pas inopportune. En conséquence, le recours est rejeté. 10. Avec le présent prononcé, la requête de dispense du paiement d'une avance de frais (art. 63 al. 4 PA) est sans objet. 11. Vu l'issue du litige, il y a lieu de mettre les frais à la charge des recourants, conformément aux art. 63 al. 1 PA, 2 et 3 let. b du règlement du 21 février 2008 concernant les frais, dépens et indemnités fixés par le Tribunal administratif fédéral (RS 173.320.2). (dispositif page suivante) Par ces motifs, le Tribunal administratif fédéral prononce : 1. Le recours est rejeté. 2. Les frais de procédure, d'un montant de 750 francs, sont mis à la charge des recourants.”
“_______, est elle-même retournée au Congo en 2021, où elle s'est réinsérée sans difficulté majeure, qu'outre la présence sur place de sa tante, elle y dispose manifestement d'un réseau social, composé d'amis et de connaissances, que compte tenu de l'invraisemblance de ses motifs d'asile, il ne peut être exclu qu'elle puisse compter sur le soutien d'autres proches, que rien n'indique par ailleurs que ses frères et soeurs établis en Europe ne pourront pas la soutenir financièrement, du moins temporairement, dans le cadre de sa réinstallation, qu'elle est en outre jeune, au bénéfice d'une formation scolaire et d'une expérience professionnelle acquise en G._______, que partant, elle sera en mesure de subvenir à ses besoins au Congo, comme elle l'a fait jusqu'à son départ du pays, qu'à cet égard, il est rappelé que les motifs liés à une situation économique défavorable dans le pays concerné ne sont pas à eux seuls déterminants en matière d'exécution du renvoi (cf. ATAF 2010/41 consid. 8.3.5 et 8.3.6 ainsi que jurisp. cit.), que l'état de santé de la recourante ne s'oppose manifestement pas à son retour au Congo, ce qu'elle n'allègue d'ailleurs pas, que l'intéressée pourra également, si nécessaire, présenter au SEM, après la clôture de la présente procédure, une demande d'aide au retour au sens de l'art. 93 LAsi, que l'exécution du renvoi est enfin possible (art. 83 al. 2 LEI ; ATAF 2008/34 consid. 12 et jurisp. cit.), la recourante étant tenue de collaborer à l'obtention de documents de voyage lui permettant de retourner dans son pays d'origine (art. 8 al. 4 LAsi), qu'il peut pour le surplus être renvoyé aux considérants de la décision querellée, dès lors que ceux-ci sont suffisamment explicites et motivés, qu'en conséquence, le recours doit aussi être rejeté en ce qui concerne l'exécution du renvoi, que s'avérant manifestement infondé, il l'est dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'un second juge (art. 111 let. e LAsi), qu'il est dès lors renoncé à un échange d'écritures, le présent arrêt n'étant motivé que sommairement (art. 111a al. 1 et 2 LAsi), que la demande de restitution de l'effet suspensif était d'emblée privée d'objet, l'art. 42 LAsi disposant que quiconque dépose une demande d'asile en Suisse peut y séjourner jusqu'à la clôture de la procédure et le SEM ne l'ayant pas retiré, qu'il est immédiatement statué sur le fond, de sorte que la demande d'exemption d'une avance des frais de procédure devient sans objet, que la demande d'assistance judiciaire totale est rejetée, les conclusions du recours étant d'emblée vouées à l'échec, si bien que l'une des conditions cumulatives de l'art.”
“6), que selon les attestations médicales figurant au dossier, l'intéressé a été traité en août 2023 pour des problèmes dentaires, qu'à la même époque, selon les journaux de soins et ses propres déclarations à l'audition sur les motifs, il était psychiquement perturbé en raison du décès de sa mère ainsi que de ses deux frères et a présenté des troubles du sommeil, traités par Atarax et Valverde, que selon l'attestation du 10 octobre 2024 jointe au recours, il s'est vu prescrire en réserve de la Quétiapine « pour le sommeil », qu'ainsi, aucun rapport médical récent ne faisant ressortir de problèmes de santé d'une gravité particulière, des mesures d'instruction supplémentaires, telles que requises par le mandataire dans ses prises de position des 13 octobre 2023 et 3 octobre 2024, apparaissent inutiles, qu'en outre, bien que non scolarisé, le recourant est jeune, sans charge de famille et a travaillé comme (...), (...),et (...) (cf. p-v de l'audition RMNA, pt 1.17.04 ; p-v de l'audition du 25 septembre 2024, questions 26, 79 à 81, 100 et 101), que plusieurs membres de sa famille résident dans la région de F._______, à savoir son père, l'épouse de ce dernier, une soeur et trois frères (cf. p-v de l'audition RMNA, pt 3.01 ; p-v de l'audition du 25 septembre 2024, questions 123 à 125), qu'enfin, par décision du 21 septembre 2023, contre laquelle l'intéressé n'a pas recouru, le SEM n'a pas retenu sa qualité de mineur, que dans le présent recours, il ne fait pas non plus valoir d'élément en lien avec son âge, en vue de remettre en cause l'exécution du renvoi, qu'au reste, il pourra recevoir l'assistance de sa famille, que l'exécution du renvoi est enfin possible (art. 83 al. 2 LEI ; cf. ATAF 2008/34 consid. 12 et jurisp. cit.), le recourant étant tenu de collaborer à l'obtention de documents de voyage lui permettant de retourner dans son pays d'origine (art. 8 al. 4 LAsi), que dès lors, la décision attaquée ne viole pas le droit fédéral, a établi de manière exacte et complète l'état de fait pertinent (art. 106 al. 1 LAsi) et, dans la mesure où ce grief peut être examiné (art. 49 PA ; cf. ATAF 2014/26 consid. 5), n'est pas inopportune, qu'en conséquence, s'avérant manifestement infondé, le recours est rejeté dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'un second juge (art. 111 let. e LAsi), qu'il est dès lors renoncé à un échange d'écritures, le présent arrêt n'étant motivé que sommairement (art. 111a al. 1 et 2 LAsi), qu'en conséquence, la requête d'assistance judiciaire est rejetée (art. 65 al. 1 PA), que dès lors, en raison de l'issue de la cause, il y a lieu de mettre les frais de procédure à la charge du recourant, conformément aux art. 63 al. 1 PA ainsi que 2 et 3 let. a du règlement du 21 février 2008 concernant les frais, dépens et indemnités fixés par le Tribunal administratif fédéral (FITAF, RS 173.320.2), (dispositif : page suivante) le Tribunal administratif fédéral prononce : 1.”
“Il importe encore de relever que l'intéressé est relativement jeune, bénéficie d'expériences professionnelles, a passé la majeure partie de son existence dans la province du Nord, où se trouve encore sa demeure familiale et, en cas de besoin, pourra bénéficier du soutien des membres de sa famille et du réseau social qu'il a pu se constituer avant départ vers la Suisse. De plus, aucun facteur déterminant ne paraît réduire sa capacité à reprendre une activité lucrative lui permettant de subvenir à ses besoins élémentaires - et à ceux de sa famille - à son retour dans son pays. En définitive, le recourant n'a pas démontré la survenance de circonstances, postérieures aux précédentes procédures d'asile auxquelles il a participé, dont il résulterait que son renvoi vers le Sri Lanka l'exposerait désormais à une mise en danger concrète au sens de l'art. 83 al. 4 LEI. 8.6 Au vu de ce qui précède, l'exécution du renvoi s'avère raisonnablement exigible (cf. art. 44 LAsi, art. 83 al. 4 LEI a contrario). 9. Enfin, le recourant n'a pas allégué des faits nouveaux en raison desquels il ne serait plus en mesure d'entreprendre les démarches nécessaires auprès de la représentation de son pays d'origine en vue d'obtenir les documents de voyage lui permettant de quitter la Suisse (art. 8 al. 4 LAsi). L'exécution du renvoi ne se heurte donc pas à des obstacles insurmontables d'ordre technique et s'avère également toujours possible au sens de l'art. 83 al. 2 LEI a contrario (cf. ATAF 2008/34 consid. 12). 10. Au vu de ce qui précède, le recours est infondé également sur le principe du renvoi et l'exécution de cette mesure. 11. En conclusion, la décision attaquée ne viole pas le droit fédéral et a établi de manière exacte et complète l'état de fait pertinent (art. 106 al. 1 LAsi) et, dans la mesure où ce grief peut être examiné (art. 49 PA ; cf. ATAF 2014/26 consid. 5), n'est pas inopportune. En conséquence, le recours est rejeté. 12. Vu l'issue du litige, il y aurait lieu de mettre les frais à la charge du recourant, conformément aux art. 63 al. 1 PA, 2 et 3 let. b du règlement du 21 février 2008 concernant les frais, dépens et indemnités fixés par le Tribunal administratif fédéral (RS 173.320.2). Le recourant demande toutefois l'assistance judiciaire partielle. 12.1 Aux termes de l'art.”
“10 ; 2011/50 consid. 8.3 ; 2009/2 consid. 9.3.2), qu'il dispose en outre de proches au pays, plus précisément à I._______, à savoir ses parents et ses soeurs, soit des personnes susceptibles de lui venir en aide au moment de son retour, que quoi qu'il en soit, les autorités d'asile peuvent exiger lors de l'exécution du renvoi un certain effort de la part de personnes dont l'âge et l'état de santé doivent leur permettre, comme c'est le cas en l'espèce, de surmonter les difficultés initiales pour se trouver un logement et un travail qui leur assure un minimum vital suite à leur retour au pays (cf. ATAF 2010/41 consid. 8.3.5), que l'exécution du renvoi est enfin possible (art. 83 al. 2 LEI ; cf. ATAF 2008/34 consid. 12 p. 513 ss et jurisp. cit.), dès lors que l'intéressé est en possession d'un passeport camerounais et est en mesure d'entreprendre toute démarche nécessaire auprès de la représentation de son pays d'origine en vue de l'obtention de documents de voyage lui permettant de quitter la Suisse (art. 8 al. 4 LAsi), que partant, le recours doit également être rejeté, en tant qu'il porte sur le renvoi et l'exécution de cette mesure, et le dispositif de la décision entreprise confirmé sur ces points, que s'avérant manifestement infondé, il est rejeté dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'un second juge (art. 111 let. e LAsi), qu'il est dès lors renoncé à un échange d'écritures, le présent arrêt n'étant motivé que sommairement (art. 111a al. 1 et 2 LAsi), que les conclusions du recours étant d'emblée vouées à l'échec, la requête d'assistance judiciaire totale est rejetée (art. 102m al. 1 LAsi en lien avec l'art. 65 al. 1 PA), que compte tenu l'issue de la cause, il y a lieu de mettre les frais de procédure à la charge du recourant, conformément aux art. 63 al. 1 PA ainsi que 2 et 3 let. a du règlement du 21 février 2008 concernant les frais, dépens et indemnités fixés par le Tribunal administratif fédéral (FITAF, RS 173.320.2), qu'avec le présent prononcé, la requête tendant à l'exemption du versement d'une avance sur les frais de procédure est devenue sans objet, que pour le reste, il appert que l'intéressé a signé lui-même son recours, qu'en outre, Maëva Cherpillod n'est intervenue dans la présente procédure qu'en date du 25 janvier 2023, ceci pour transmettre, par courriel, une attestation d'indigence, ne produisant toutefois aucune procuration signée en sa faveur, ni ne spécifiant qu'elle représentait le recourant, qu'enfin, il n'est fait état d'aucune élection de domicile valable en faveur du bureau de consultation juridique de Caritas Suisse à B.”
“Im Zusammenhang mit dem behauptungsgemäss fehlenden sozialen Beziehungsnetz in Russland und dem fortgeschrittenen Alter der Beschwerdeführerin ist festzuhalten, dass solche Faktoren zwar durchaus ein gewisses Erschwernis für die Reintegration der Beschwerdeführerin in Russland darstellen können, jedoch offensichtlich kein existenzgefährdendes Ausmass aufweisen, zumal die Beschwerdeführerin weder hochbetagt noch schwer krank ist, in den letzten drei Jahren bereits regelmässig und selbständig über mehrere Wochen oder Monate hinweg in Moskau wohnhaft war und der Kontakt zu ihren in der Schweiz oder in der Ukraine wohnhaften Angehörigen weiterhin aufrecht erhalten werden kann; diese Angehörigen können der Beschwerdeführerin bei Bedarf auch zusätzliche Unterstützungsleistungen zukommen lassen. Darüber hinaus verfügt die Tochter gemäss Angaben in der Beschwerde (durch das Bundesverwaltungsgericht verifiziert mittels Konsultation der Ausländerdatenbank ZEMIS) über die russische Staatsangehörigkeit und kann die Beschwerdeführerin somit in Russland besuchen; letztere wird auch vom bestehenden sozialen Beziehungsnetz der Tochter profizieren können. Die Annahme einer besonderen Härte liegt daher fern. Schliesslich obliegt es der Beschwerdeführerin, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr allenfalls noch notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (vgl. Art 72 i.V.m. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG). Der Vollzug der Wegweisung ist nach dem Gesagten als zulässig, zumutbar und möglich zu bezeichnen. Eine Anordnung der vorläufigen Aufnahme fällt somit ausser Betracht (Art. 83 Abs. 1-4 AIG).”
Mitwirkungspflicht: Die betroffene Person ist verpflichtet, sich bei der zuständigen Vertretung ihres Heimatstaates um die Beschaffung oder Erneuerung der für die Rückkehr notwendigen Reisedokumente zu bemühen; sie kann hierzu zur Mitwirkung angehalten werden (z. B. Vorlage einer Passkopie, Kontaktaufnahme mit der Vertretung).
“6) et dispose de nombreux proches au pays (cf. ibidem, Q. 44 à 46 et Q. 55, p. 6 s.), avec lesquels il a dit avoir gardé le contact (cf. ibidem, Q. 58, p. 7), étant encore remarqué qu'il ressort de ses déclarations qu'il est issu d'un milieu particulièrement aisé (cf. ibidem, Q. 13 à 15, p. 3, Q. 35 à 37, p. 5 et Q. 45 s., p. 6), que, quoi qu'il en soit, les autorités d'asile peuvent exiger lors de l'exécution du renvoi un certain effort de la part des personnes dont l'âge et l'état de santé doivent leur permettre en cas de retour, comme c'est le cas en l'espèce, de surmonter les difficultés initiales pour se trouver un logement et un travail qui leur assure un minimum vital (cf. ATAF 2010/41 consid. 8.3.5), qu'enfin, la mise en oeuvre de l'exécution du renvoi est également possible (art. 83 al. 2 LEI), dès lors que l'intéressé a produit une copie de son passeport (cf. pièce no 14/1 de l'e-dossier) et qu'il est tenu en outre de collaborer à l'obtention des documents devant lui permettre de retourner dans son pays d'origine (art. 8 al. 4 LAsi), que pour le surplus, il peut être renvoyé aux considérants de la décision attaquée, attendu que ceux-ci sont suffisamment explicites et motivés, et que l'acte de recours ne contient pas d'arguments nouveaux et décisifs, aptes à en remettre en cause le bien-fondé (art. 109 al. 3 LTF, par renvoi de l'art. 4 PA), que partant, le recours, en tant qu'il porte sur l'exécution du renvoi, doit également être rejeté et le dispositif de la décision entreprise confirmé sur ce point, que, s'avérant manifestement infondé, dit recours est rejeté dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'un second juge (art. 111 let. e LAsi), qu'il est dès lors renoncé à un échange d'écritures, le présent arrêt n'étant motivé que sommairement (art. 111a al. 1 et 2 LAsi), que, vu l'issue de la cause, il sied de mettre les frais de procédure, en l'occurrence arrêtés à 750 francs, à charge du recourant, conformément à l'art. 63 al. 1 PA et aux art. 2 et 3 let. a du règlement du 21 février 2008 concernant les frais, dépens et indemnités fixés par le Tribunal administratif fédéral (FITAF, RS 173.”
“4 En toute hypothèse, il sied de rappeler que selon la jurisprudence, les autorités d'asile peuvent exiger lors de l'exécution du renvoi un certain effort de la part des personnes dont l'âge et l'état de santé doivent leur permettre, comme c'est le cas en l'espèce, de surmonter les difficultés initiales pour se trouver un logement et un travail qui leur assure un minimum vital suite à leur retour (cf. ATAF 2010/41 consid. 8.3.5). 8.5 A cela s'ajoute qu'en dehors de développements généraux et abstraits au stade du recours sur la situation en Iran, sans lien direct avec le cas sous revue, et partant non déterminants en l'espèce (cf. mémoire de recours, p. 5), l'intéressé ne s'est prévalu d'aucun motif apte à remettre en question l'exigibilité de l'exécution de son renvoi dans l'Etat précité. 8.6 Il s'ensuit que la mesure en question est également raisonnablement exigible au sens de l'art. 83 al. 4 LEI. 9. 9.1 Finalement, l'exécution du renvoi n'est pas possible lorsque l'étranger ne peut pas quitter la Suisse pour son Etat d'origine, son Etat de provenance ou un Etat tiers, ni être renvoyé dans l'un de ces Etats (art. 83 al. 2 LEI). 9.2 En l'occurrence, l'intéressé n'a pas fait valoir de faits inédits en vertu desquels il conviendrait d'admettre que la mise en oeuvre de l'exécution du renvoi est impossible, étant remarqué qu'il reste tenu, de par la loi (art. 8 al. 4 LAsi), d'entreprendre toute démarche en vue du renouvellement ou de l'obtention de documents de voyage devant lui permettre de retourner dans son pays d'origine. 9.3 Ainsi, l'exécution du renvoi ne se heurte pas à des obstacles insurmontables d'ordre technique et s'avère par conséquent également possible au sens de l'art. 83 al. 2 LEI (cf. ATAF 2008/34 consid. 12 et réf. cit.). 10. Pour le reste, nonobstant un développement erroné à teneur de la motivation de l'acte entrepris selon lequel il ne serait pas entré en matière sur la demande d'asile multiple - alors qu'en réalité, le SEM a rejeté dite demande (cf. décision querellée du 16 janvier 2025, point VII, p. 6 in fine, pièce no 4/8 de l'e-dossier, à rapprocher du dispositif de cette même décision, p. 7) -, l'autorité inférieure pouvait en l'occurrence valablement retenir que les conclusions de l'écriture du 12 décembre 2024 étaient d'emblée vouées à l'échec, et partant, mettre à la charge de A._______ les frais de la procédure, à concurrence de 600 francs.”
“Schliesslich obliegt es der Beschwerdeführerin, die im Besitz ihrer Original Identitätskarte ist (A11/9, Ziff. 4.01), sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr allfällig weiteren notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (Art. 8 Abs. 4 AsylG; vgl. BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG).”
“Schliesslich obliegt es dem Beschwerdeführer, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG).”
Bei fehlender oder verweigerter Mitwirkung der Asylsuchenden kann dies dazu führen, dass das Verfahren formlos abgeschrieben wird. Die Mitwirkungspflicht nach Art. 8 AsylG begrenzt damit die Reichweite des Untersuchungsgrundsatzes; die Behörde bzw. das Gericht sind nicht verpflichtet, in spekulative oder hypothetische Abklärungen einzutreten, wenn die für genauere Feststellungen erforderliche Grundlage fehlt.
“Asylsuchende sind verpflichtet, an der Feststellung des Sachverhalts mitzuwirken. Sie müssen insbesondere ihre Identität offenlegen sowie Reisepapiere und Identitätsausweise abgeben (Art. 8 AsylG und Art. 2a Asylverordnung 1 über Verfahrensfragen [Asylverordnung 1, AsylV 1, SR 142.311]). Der Untersuchungsgrundsatz findet unter anderem seine Grenzen an der Mitwirkungspflicht (Art. 8 AsylG, vgl. BVGE 2014/12 E. 6 S. 213 f.).”
“Gemäss Art. 12 VwVG stellt die Behörde den Sachverhalt von Amtes wegen fest. Der Untersuchungsgrundsatz findet seine Grenze an der Mitwirkungspflicht der Asylsuchenden (Art. 8 AsylG; Art. 13 VwVG). Unrichtig ist die Sachverhaltsfeststellung beispielsweise dann, wenn der Verfügung ein aktenwidriger oder nicht weiter belegbarer Sachverhalt zugrunde gelegt wurde. Unvollständig ist die Sachverhaltsfeststellung, wenn die Behörde trotz der geltenden Untersuchungsmaxime (Art. 12 ff. VwVG) den Sachverhalt nicht von Amtes wegen abgeklärt, oder nicht alle für den Entscheid wesentlichen Sachumstände berücksichtigt hat (vgl. Benjamin Schindler, in: Kommentar zum VwVG, 2. Aufl. 2019, Art. 49 N. 29).”
“Gemäss Art. 12 VwVG stellt die Behörde den Sachverhalt von Amtes wegen fest und bedient sich nötigenfalls der unter Buchstaben a-h aufgelisteten Beweismittel. Der Untersuchungsgrundsatz findet seine Grenze an der Mitwirkungspflicht der Asylsuchenden (Art. 8 AsylG; Art. 13 VwVG). Gemäss Art. 29 VwVG haben die Parteien Anspruch auf rechtliches Gehör. Das rechtliche Gehör dient einerseits der Sachaufklärung, andererseits stellt es ein persönlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht beim Erlass eines Entscheides dar, welcher in die Rechtsstellung des Einzelnen eingreift. Dazu gehört insbesondere das Recht des Betroffenen, sich vor Erlass eines solchen Entscheides zur Sache zu äussern, erhebliche Beweise beizubringen, Einsicht in die Akten zu nehmen, mit erheblichen Beweisanträgen gehört zu werden und an der Erhebung wesentlicher Beweise entweder mitzuwirken oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu äussern, wenn dieses geeignet ist, den Entscheid zu beeinflussen. Der Anspruch auf rechtliches Gehör umfasst als Mitwirkungsrecht somit alle Befugnisse, die einer Partei einzuräumen sind, damit sie in einem Verfahren ihren Standpunkt wirksam zur Geltung bringen kann (vgl. BGE 135 II 286 E. 5.1; BVGE 2009/35 E. 6.4.1).”
“Grundsätzlich ist die Zulässigkeit, die Zumutbarkeit und die Möglichkeit des Wegweisungsvollzugs von Amtes wegen zu prüfen. Diese Untersu-chungspflicht findet jedoch ihre Grenze an der Mitwirkungspflicht der asylsuchenden Person (Art. 8 AsylG), welche auch die Substanziierungslast trägt (Art. 7 AsylG). Es ist nicht Sache der Behörden, bei fehlenden, womöglich gezielt vorenthaltenen Hinweisen, nach allfälligen Wegweisungs-vollzugshindernissen in hypothetischen Herkunftsländern zu forschen. Vermutungsweise ist deshalb vorliegend davon auszugehen, einer Wegweisung stünden keine Vollzugshindernisse im gesetzlichen Sinne entgegen. Bei dieser Sachlage kann das Gericht sich mit der Frage des Wegweisungsvollzugs lediglich in grundsätzlicher Hinsicht beziehungsweise gemäss den vorstehenden Ausführungen befassen. Die Beschwerdeführerin entzieht mit ihrem Verhalten die für genauere Abklärungen erforderliche Grundlage, und es ist nicht Sache des Gerichts, sich in Mutmassungen und Spekulationen zu ergehen.”
Unterlässt die asylsuchende Person die Mitwirkung (z. B. das Beibringen von für den Entscheid massgeblichen Berichten oder behördlichen Verfügungen), kann das Verwaltungsorgan erwarten, dass diese Beweismittel von der Person selbst vorgelegt werden. Eine solche unterlassene Mitwirkung kann sich nachteilig auf das Gesuch auswirken, soweit sich dadurch die Tatsachenbasis nicht genügend stützt.
“107]) seiner minderjährigen Geschwister verwies die Vorinstanz auf den Umstand, dass sich mit der hier anwesenden Mutter auch nach seiner Rückkehr nach Griechenland weiterhin ein Elternteil der Kinder in der Schweiz aufhalten werde, weshalb nicht von einer Verletzung des Kindeswohls auszugehen sei (vgl. Verfügung Ziff. III.1 [S. 9]). Damit ist das SEM auf alle wesentlichen Vorbringen des Beschwerdeführers in seiner Verfügung eingegangen. Eine Verletzung der Begründungspflicht liegt nicht vor. Wie erwähnt, stellte das SEM das nahe Verhältnis zwischen dem Beschwerdeführer, seiner Mutter und seinen minderjährigen Geschwistern in der angefochtenen Verfügung nicht in Abrede, geht jedoch nicht von deren rechtlicher Relevanz aus. Folglich war es auch nicht verpflichtet, die minderjährigen Geschwister hinsichtlich der Rolle des Beschwerdeführers als Bezugsperson zu befragen, diesbezüglich ein kinderpsychologisches Gutachten einzuholen oder Berichte von Betreuungspersonen der Schule einzufordern; mit Blick auf die Berichte von Betreuungspersonen der Schule hätte gestützt auf die Mitwirkungspflicht des Beschwerdeführers (Art. 8 Abs. 1 AsylG) ohnehin erwartet werden können, dass diese von ihm selber beigebracht werden. Ob das SEM zu Recht nicht von einem rechtlich relevanten Abhängigkeitsverhältnis zwischen dem Beschwerdeführer und seinen genannten Familienmitgliedern ausgegangen ist, ist eine materielle Frage, auf die nachfolgend zurückzukommen sein wird. Auch sonst ist nach Durchsicht der Akten nicht ersichtlich, dass die Vorinstanz den Sachverhalt mangelhaft festgestellt hat.”
“Februar 2022 einen internationalen oder nationalen Schutzstatus in der Ukraine hatten, und c) Schutzsuchenden anderer Nationalität und Staatenlosen sowie ihren Familienangehörigen, welche mit einer gültigen Kurzaufenthalts- oder Aufenthaltsbewilligung belegen können, dass sie über eine gültige Aufenthaltsberechtigung in der Ukraine verfügen und nicht in Sicherheit und dauerhaft in ihre Heimatländer zurückkehren können, dass in der angefochtenen Verfügung zu Recht festgestellt wurde, der Beschwerdeführer gehöre den in der Allgemeinverfügung genannten Personenkategorien nicht an, da er bei Kriegsausbruch am 24. Februar 2022 nicht in der Ukraine, sondern in Polen Wohnsitz hatte, dass es dem Beschwerdeführer in seiner Rechtsmitteleingabe nicht gelingt, dieser Argumentation etwas Stichhaltiges entgegenzuhalten, zumal entgegen seinen Ausführungen nicht davon auszugehen ist, dass seine bis zum (...) 2026 gültige polnische Aufenthaltserlaubnis inzwischen, weil er seine Arbeit (...) 2023 verloren habe, widerrufen worden wäre, was er mit Blick auf seine Mitwirkungspflicht (Art. 8 Abs. 1 AsylG) denn auch durch eine entsprechende Verfügung der polnischen Behörden hätte belegen müssen, dass jedoch ohnehin lediglich ausschlaggebend ist, dass der Beschwerdeführer am 24. Februar 2022 nicht in der Ukraine wohnhaft war und damit den Kategorien schutzberechtigter Personen der Allgemeinverfügung nicht angehört, dass der Beschwerdeführer betreffend die Frage der Gewährung vorübergehenden Schutzes auch aus der Tatsache, dass sich seine Ehefrau und die gemeinsame Tochter mittlerweile in der Schweiz befinden und ihrerseits ein Gesuch um vorübergehenden Schutz gestellt haben, nichts zu seinen Gunsten ableiten kann, dass Ehegatten von Schutzbedürftigen und ihren minderjährigen Kindern gemäss Art. 71 Abs. 1 AsylG vorübergehender Schutz gewährt wird, wenn sie gemeinsam um Schutz nachsuchen und keine Ausschlussgründe nach Art. 73 AsylG vorliegen (Bst. a) oder wenn die Familie durch Ereignisse nach Art. 4 AsylG getrennt wurde, sich in der Schweiz vereinigen will und keine besonderen Umstände dagegensprechen (Bst.”
Fehlende, unklare oder zweifelhafte ärztliche Berichte mindern die Beweiskraft der vorgelegten Unterlagen. Wird infolge fehlender oder fraglicher Nachweise die Mitwirkungspflicht nach Art. 8 AsylG nicht erfüllt, besteht nach den zitierten Entscheiden keine zwingende Verpflichtung der Behörden, von Amtes wegen weitere medizinische Abklärungen anzuordnen.
“In seiner Vernehmlassung verwies das SEM hinsichtlich des Vorwurfs der ungenügenden Abklärung des medizinischen Sachverhalts auf die Mitwirkungspflicht des Beschwerdeführers nach Art. 8 AsylG. Das eingereichte Schreiben des Zentrums für Psychotraumatologie vom 28. Februar 2022 - an dessen Echtheit im Übrigen Zweifel bestünden - sei weder geeignet, die Aussagekraft der Anhörung noch die Einschätzung in der angefochtenen Verfügung in Frage zu stellen. Soweit er darüber hinaus die Unvollständigkeit der Anhörung moniert habe, sei festzuhalten, dass er in der Beschwerde keine Ausführungen zu angeblich wesentlichen, bislang nicht thematisierten Sachverhaltsaspekten gemacht habe. Eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes sei nicht ersichtlich. Aus dem Anhörungsprotokoll gehe schliesslich nicht hervor, dass der Beschwerdeführer während der Anhörung unter Druck gesetzt worden wäre oder sich nicht in der Lage gesehen hätte, die Fragen zu beantworten.”
“Obwohl sich der Bericht von lic. phil. H._______ und med. pract. G._______ vom 12./26. Februar 2020 offensichtlich nicht zur im Raum stehenden möglichen Differentialdiagnose einer komplexen Traumatisierung mit Persönlichkeitsänderung äusserte und erkennbar kurz ausfiel, informierte die Rechtsvertreterin das SEM weder in ihrem Begleitschreiben vom 3. März 2020 noch bis zum Erlass der Verfügung vom 8. Mai 2020 über allfällige geplante Termine bei einer Psychiaterin oder ausstehende Berichte, wozu die Beschwerdeführerin im Rahmen der Mitwirkungspflicht gemäss Art. 8 AsylG verpflichtet gewesen wäre. Vor diesem Hintergrund bestand für das SEM keine Veranlassung, von Amtes wegen ein psychiatrisches Gutachten in Auftrag zu geben oder der Beschwerdeführerin vor der Entscheidfällung das rechtliche Gehör zu gewähren. Das SEM hat sodann in der angefochtenen Verfügung festgehalten, dass der medizinische Bericht vom 12./26. Februar 2020 weder inhaltlich noch förmlich geeignet sei, überzeugend einen bei der Beschwerdeführerin vorhandene gravierenden gesundheitlichen Zustand zu dokumentieren (vgl. a.a.O. S. 2). Es ist demnach weder eine unvollständige Sachverhaltsabklärung noch eine Verletzung der Begründungspflicht festzustellen. Schliesslich sind im Rahmen des Beschwerdeverfahrens vier weitere psychiatrische Berichte, wobei der jüngste vom 31. Mai 2023 datiert, eingereicht worden, womit der Sachverhalt auch aktuell erstellt ist.”
“Der letzte ärztliche Bericht datiert vom 9. November 2022 und attestiert dem Beschwerdeführer eine schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome, gegenwärtig teilremittiert. Mit medikamentöser und intensiver psychiatrisch-psychotherapeutischer Behandlung habe sich sein Zustand stabilisiert. Während der Therapie seien die akuten Suizidgedanken in den Hintergrund getreten, die depressiven Symptome hätten sich aufgrund der aktuellen Lebensumstände nur leicht verbessern können. Im Rahmen seiner Mitwirkungspflicht (Art. 8 AsylG) hat der anwaltlich vertretene Beschwerdeführer kein weiteres, aktuelles ärztliches Zeugnis eingereicht. Insoweit kann angenommen werden, dass sich sein Gesundheitszustand seither zumindest nicht verschlechtert hat.”
“Weiter wird verlangt, dass der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers hinsichtlich seiner Langzeittraumatisierung von Amtes wegen abgeklärt werde. Wie bereits ausgeführt wurde (vgl. E. 5.2 und 7.3), behauptete der Beschwerdeführer schon in seiner Eingabe an das SEM vom 12. Juni 2019, er leide an einer Langzeittraumatisierung, wobei beim Universitätsspital B._______ ein entsprechender Arztbericht angefordert worden sei. Trotz des seither verstrichenen Zeitraums wurde diesbezüglich aber weder ein ärztliches Zeugnis noch sonst ein Beleg eingereicht, woraus hervorgehen würde, ob sich der Beschwerdeführer überhaupt in medizinischer Behandlung befand oder befindet. Unter diesen Umständen und angesichts der Mitwirkungspflicht der Asylsuchenden (Art. 8 AsylG; Art. 13 VwVG) besteht keinerlei Anlass für eine amtliche Abklärung der gesundheitlichen Situation des Beschwerdeführers, und der genannte Antrag ist daher abzuweisen.”
Konkretes, wiederholtes Fernbleiben und Nichteinhalten von Ausgangszeiten kann als mangelnde Mitwirkung nach Art. 8 Abs. 3 AsylG gewertet werden und zu prozessual nachteiligen Folgen führen (z. B. Abweisung von Rechtsbegehren in der Sache).
“Unter diesen Umständen kann keine Verletzung des rechtlichen Gehörs angenommen werden. Sodann gehen aus dem vom SEM mit der Vernehmlassung eingereichten Auszug aus der Applikation MIDES die Buchungen des Eingangs des Beschwerdeführers ins BAZ und des Ausgangs aus dem BAZ hervor. Demnach hielt sich der Beschwerdeführer entgegen der Behauptung in der Beschwerde vom 25. April bis 27. April 2023 über Nacht nicht im BAZ C._______ auf, als er zum Dublin-Gespräch vorgeladen gewesen wäre. Das SEM weist sodann in der Vernehmlassung darauf hin, dass sich der Beschwerdeführer konsequent nicht an die geltenden Ausgangszeiten gehalten habe. Aus dem Auszug ist zudem ersichtlich, dass er sich mehrheitlich bis spät abends ausserhalb des BAZ aufhielt. Ohne dies abschliessend zu beurteilen, weist dieses Verhalten wie auch das Fernbleiben vom Dublin-Gespräch sowie dem Termin mit der Rechtsvertretung darauf hin, dass der Beschwerdeführer wenig Interesse zeigte, sich entsprechend seiner Mitwirkungspflicht den Behörden für die Prüfung seines Gesuches zur Verfügung zu halten (vgl. Art. 8 Abs. 3 AsylG). Eine Verletzung des rechtlichen Gehörs des Beschwerdeführers kann vor diesem Hintergrund jedenfalls nicht bejaht werden. Der Eventualantrag, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen, ist folglich abzuweisen.”
Besteht im Herkunftsland eine ausreichende medizinisch‑psychiatrische Versorgung, kann dies die Vollziehung der Wegweisung nicht per se verhindern. Das Bundesverwaltungsgericht hat zudem festgestellt, dass der Betroffene in der Lage ist, bei der Vertretung seines Herkunftslands Reisedokumente zu beschaffen; dies steht der Durchführbarkeit der Wegweisung nicht entgegen.
“) 2021, d'un traitement pour les troubles du sommeil (Trittico 50 mg), qu'au vu de ces éléments, il n'apparaît pas que les problèmes de santé dont souffre l'intéressé correspondent à un niveau de gravité, au sens où l'entend la jurisprudence précitée, qui fait obstacle à l'exécution du renvoi en vertu de l'art. 83 al. 4 LEI, que, par ailleurs, l'Algérie dispose d'infrastructures médicales offrant des soins essentiels ainsi qu'une prise en charge des troubles psychiques que présente l'intéressé (cf. arrêts du Tribunal E-5943/2019 du 21 novembre 2019 consid. 4.3 ; E-2212/2018 du 24 octobre 2018 consid. 11.3), que le recourant a du reste reconnu avoir déjà pu bénéficier dans ce pays de la prise en charge psychiatrique requise par son état de santé (cf. p.-v. du 9 novembre 2020, F 73, 77), que, partant, les conditions d'application de l'art 83 al. 4 LEI ne sont pas réalisées, qu'enfin, le recourant est en mesure d'entreprendre toute démarche nécessaire auprès de la représentation de son pays d'origine en vue de l'obtention de documents de voyage lui permettant de quitter la Suisse (cf. art. 8 al. 4 LAsi), que l'exécution du renvoi ne se heurte donc pas à des obstacles techniques insurmontables et s'avère ainsi possible (cf. art. 83 al. 2 LEI a contrario ; ATAF 2008/34 consid. 12), qu'au vu de ce qui précède, le recours est également infondé en tant qu'il porte sur l'exécution du renvoi, qu'en conclusion, la décision contestée ne viole pas le droit fédéral, a établi de manière exacte et complète l'état de fait pertinent (cf. art. 106 al. 1 LAsi) et, dans la mesure où ce grief peut être examiné (cf. art. 49 PA; ATAF 2014/26 consid. 5), n'est pas inopportune, que, partant, le recours est rejeté, que, dans la mesure où il s'avère manifestement infondé, le recours est rejeté dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'un second juge (cf. art. 111 let. e LAsi), qu'il est dès lors renoncé à un échange d'écritures, le présent arrêt n'étant motivé que sommairement (cf. art. 111a al. 1 et 2 LAsi), que, vu l'issue de la cause, il y a lieu de mettre les frais de procédure, d'un montant de 750 francs, à la charge du recourant, conformément aux art.”
Unterlässt eine asylsuchende Person die Mitteilung ihres Aufenthaltsorts (beispielsweise indem sie den Aufenthaltsort ihrer Kinder nicht offenlegt), kann dadurch die Durchführung konkreter Vollzugshandlungen verhindert werden. Ein solches Verhalten kann vom SEM und dem Gericht als grobe Verletzung der Mitwirkungspflichten nach Art. 8 Abs. 3 AsylG gewertet werden.
“August 2023 nach Schweden überstellt werden sollen. Zwei der Kinder hätten zu diesem Zeitpunkt aber nicht in der Unterkunft angetroffen werden können. Da der Beschwerdeführer ausgesagt habe, die beiden Kinder seien bei Freunden, er werde jedoch nicht sagen, wo sie sich befänden, sei die Zuführung der Familie an den Flughafen nicht möglich gewesen und die geplante Überstellung nach H._______ habe nicht erfolgen können. Dadurch, dass sich die Beschwerdeführenden als Eltern der Kinder geweigert hätten, den Behörden deren Aufenthaltsort mitzuteilen, hätten sie sich auch ihrer eigenen Überstellung entzogen sowie diejenige ihrer übrigen Kinder verhindert. Diesbezüglich hielt das SEM zudem fest, dass die schwedischen Behörden gemeinsam mit der Transferannullierung vom 9. August 2023 über die Verlängerung der Überstellungsfrist auf 18 Monate informiert worden seien. Gemäss Art. 14 Abs. 2 Bst. b AslyG habe der Aufenthaltsort einer ausländischen Person den Behörden stets bekannt zu sein und sie habe sich gemäss Art. 8 Abs. 3 AsylG den Behörden von Bund und Kantonen zur Verfügung zu halten (unter Verweis auf die Urteile des BVGers E-2214/2021 E. 6.4, F-4207/2020 vom 31. August 2020 E. 6.2 und E-3154/2018 vom 21. Juni 2018 E. 4.1). Diesen Pflichten seien die Beschwerdeführenden durch ihr Verhalten am 9. August 2023 nicht nachgekommen und hätten damit ihre Mitwirkungspflicht in grober Weise verletzt, da sie dadurch eine konkrete Verfahrens- beziehungsweise Vollzugshandlung verhindert hätten. Deshalb habe das SEM die Beschwerdeführenden und ihre Kinder als Familie zu Recht als «flüchtig» im Sinne von Art. 29 Abs. 2 Dublin-III-VO erachtet und sei dementsprechend auch berechtigt gewesen, die Überstellungsfrist nach Schweden auf 18 Monate zu verlängern.”
Nach Art. 8 Abs. 4 AsylG obliegt es dem Betroffenen, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (vgl. dazu BVGE 2008/34 E. 12). Das Bundesverwaltungsgericht hat auf dieser Grundlage wiederholt beurteilt, dass der Vollzug der Wegweisung damit als möglich zu qualifizieren ist (vgl. Art. 83 Abs. 2 AIG).
“Schliesslich obliegt es dem Beschwerdeführer, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (Art. 8 Abs. 4 AsylG; vgl. BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG).”
“Schliesslich obliegt es dem Beschwerdeführer, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG).”
“Schliesslich obliegt es dem Beschwerdeführer, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG).”
Bei der Berechnung der in Art. 8 Abs. 3bis AsylG genannten Fristen sind «Tage» als Kalendertage zu verstehen; ein Wochenende unterbricht eine derart in Tagen bemessene Frist nicht.
“Für eine formlose Abschreibung genügt, dass eine asylsuchende Person den Asylbehörden in einem Zentrum des Bundes ohne triftigen Grund während mehr als 5 Tagen nicht zur Verfügung steht. Nachdem diese Frist von der entsprechenden Gesetzesbestimmung (Art. 8 Abs. 3bis AsylG) explizit in «Tagen» und nicht in «Arbeitstagen» festgelegt wird (vgl. dazu die Unterscheidung beispielsweise in Art. 108 Absätze 1 und 3 AsylG), wird sie entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers durch ein Wochenende nicht unterbrochen.”
“Für eine formlose Abschreibung genügt, dass eine asylsuchende Person den Asylbehörden in einem Zentrum des Bundes ohne triftigen Grund während mehr als 5 Tagen nicht zur Verfügung steht. Nachdem diese Frist von der entsprechenden Gesetzesbestimmung (Art. 8 Abs. 3bis AsylG) explizit in «Tagen» und nicht in «Arbeitstagen» festgelegt wird (vgl. dazu die Unterscheidung beispielsweise in Art. 108 Absätze 1 und 3 AsylG), wird sie entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers durch ein Wochenende nicht unterbrochen.”
Das faktische Verschwinden aus einem Bundeszentrum kann als Indiz dafür gelten, dass der Gesuchsteller auf die Weiterführung des Verfahrens verzichtet; in solchen Fällen kann eine Klassierung nach Art. 8 Abs. 3bis LAsi gerechtfertigt sein. Eine nachträgliche polizeiliche Festnahme hebt die Klassierung nicht automatisch auf (vgl. BVGer F-512/2023).
“4 Il ressort de ce qui précède que le recourant n'a pas apporté d'argument pertinent à même de remettre en cause la compétence de l'Allemagne pour le traitement de sa demande d'asile. Malgré le souhait exprimé par l'intéressé de se rendre en France, il est rappelé que le règlement Dublin III ne confère pas aux demandeurs d'asile le droit de choisir l'Etat membre offrant, à leur avis, de meilleures conditions d'accueil comme Etat responsable de l'examen de leur demande d'asile (ATAF 2010/45 consid. 8.3, auquel il y a lieu de se référer par analogie). 3.5 Enfin, la décision du SEM du 27 décembre 2022 classant la demande d'asile du recourant du 25 septembre 2022 ne prête pas le flanc à la critique. En effet, l'art. 8 al. 3 LAsi (Loi sur l'asile, RS 142.31) dispose que, pendant la procédure d'asile, le requérant qui séjourne en Suisse doit se tenir à la disposition des autorités fédérales et cantonales. Il doit communiquer immédiatement son adresse et tout changement de celle-ci à l'autorité du canton ou de la commune compétente en vertu du droit cantonal. Par ailleurs, en vertu de l'art. 8 al. 3bis LAsi, le requérant qui, sans raison valable, ne respecte pas son obligation de collaborer ou ne se tient pas à la disposition des autorités compétentes en matière d'asile pendant plus de vingt jours renonce de facto à la poursuite de la procédure. Il en va de même pour le requérant qui, sans raison valable, ne se tient pas à la disposition des autorités compétentes en matière d'asile dans un centre de la Confédération pendant plus de cinq jours. Dans un cas comme dans l'autre, la demande est classée sans décision formelle. Le requérant peut déposer une nouvelle demande au plus tôt après trois ans, le respect de la Convention du 28 juillet 1951 relative au statut des réfugiés étant réservé. Cela étant, il ressort du dossier de l'autorité intimée que le recourant a disparu du centre fédéral dans lequel il résidait en date du 3 octobre 2022 (pce SEM 12). Selon la décision de classement du 27 décembre 2022, il a été interpellé par la police genevoise en date du 27 novembre 2022 et placé en détention le lendemain (pce SEM 15).”
Die Behörde hat nach dem Untersuchungsgrundsatz den Sachverhalt von Amtes wegen abzuklären. Sie ist jedoch nicht verpflichtet, zu jedem Element umfangreiche Nachforschungen anzustellen: weitere Abklärungen sind nur vorzunehmen, wenn sie aufgrund der Aktenlage angezeigt und im Rahmen des Zumutbaren sind. Die Untersuchungspflicht findet ihre Grenze in der Mitwirkungspflicht der Asylsuchenden (Art. 8 AsylG).
“Im Asylverfahren gilt - wie in anderen Verwaltungsverfahren - der Untersuchungsgrundsatz (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 12 VwVG). Danach stellt die Behörde den Sachverhalt von Amtes wegen fest. Die Behörde muss die für das Verfahren erforderlichen Sachverhaltsunterlagen beschaffen, die rechtlich relevanten Umstände abklären und darüber ordnungsgemäss Beweis führen. Unrichtig ist die Sachverhaltsfeststellung dann, wenn der Verfügung ein falscher und aktenwidriger oder nicht weiter belegbarer Sachverhalt zugrunde gelegt wurde. Unvollständig ist die Sachverhaltsfeststellung, wenn die Behörde trotz Untersuchungsmaxime den Sachverhalt nicht von Amtes wegen abgeklärt hat, oder wenn nicht alle für den Entscheid wesentlichen Sachumstände berücksichtigt wurden (vgl. BVGE 2012/21 E. 5; Kölz/Häner/Bertschi, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 3. Aufl. 2013, Rz. 1043). Der Untersuchungsgrundsatz findet seine Grenze in der Mitwirkungspflicht der Asylsuchenden (Art. 8 AsylG; Art. 13 VwVG; zum Ganzen BVGE 2016/27 E. 9.1.1 m.w.H.).”
“Das Asylverfahren wird vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht (Art. 12 VwVG i.V.m. Art. 6 AsylG), wonach die Behörde von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen, die für das Verfahren notwendigen Unterlagen zu beschaffen, die rechtlich relevanten Umstände abzuklären und ordnungsgemäss darüber Beweis zu führen hat (BVGE 2015/10 E. 3.2 m.w.H.). Unvollständig ist eine Sachverhaltsabklärung, wenn nicht alle für den Entscheid wesentlichen Sachumstände berücksichtigt werden (vgl. BVGE 2016/2 E. 4.3). Unrichtig ist sie, wenn der Verfügung ein falscher und aktenwidriger Sachverhalt zugrunde gelegt wird, oder wenn Beweise unzutreffend gewürdigt wurden. Der Untersuchungsgrundsatz gilt aber nicht uneingeschränkt; er findet sein Korrelat in der Mitwirkungspflicht der Asylsuchenden (vgl. Art. 13 VwVG und Art. 8 AsylG). Die Behörde ist auch nicht verpflichtet, zu jedem Sachverhaltselement umfangreiche Nachforschungen anzustellen. Zusätzliche Abklärungen sind vielmehr nur dann vorzunehmen, wenn sie aufgrund der Aktenlage als angezeigt erscheinen (Urteile des BVGer D-8099/2024 vom 3. Februar 2025 E. 5.1, D-8135/2024 vom 31. Januar 2025 E. 5.2; vgl. dazu Auer/Binder, in: Auer/Müller/ Schindler [Hrsg.], Kommentar zum VwVG, 2. Aufl. 2019, N 16 zu Art. 12).”
“Das Verwaltungs- respektive Asylverfahren wird vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht (Art. 12 VwVG i.V.m. Art. 6 AsylG), wonach die Behörde von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen, die für das Verfahren notwendigen Unterlagen zu beschaffen, die rechtlich relevanten Umstände abzuklären und ordnungsgemäss darüber Beweis zu führen hat (vgl. BVGE 2015/10 E. 3.2 m.w.H.). Die Behörde ist jedoch nicht verpflichtet, zu jedem Sachverhaltselement umfangreiche Nachforschungen anzustellen. Zusätzliche Abklärungen sind nur vorzunehmen, wenn sie aufgrund der Aktenlage als angezeigt erscheinen. Ihre Grenze findet die Untersuchungspflicht in der Mitwirkungspflicht der Asylsuchenden (Art. 8 AsylG).”
“Das Asylverfahren wird vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht (Art. 12 VwVG i.V.m. Art. 6 AsylG), wonach die Behörde von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen, die für das Verfahren notwendigen Unterlagen zu beschaffen, die rechtlich relevanten Umstände abzuklären und ordnungsgemäss darüber Beweis zu führen hat (BVGE 2015/10 E. 3.2 m.w.H.). Grundsätzlich hat die Behörde im Rahmen des Zumutbaren einzig den entscheiderheblich erscheinenden Umständen nachzugehen (vgl. Krauskopf/Wyssling, in: Waldmann/Krauskopf (Hrsg.), Praxiskommentar Verwaltungsverfahrensgesetz, 3. Aufl. 2023, Art. 12 N. 27). Der Untersuchungsgrundsatz findet im Asylverfahren seine Grenze an der Mitwirkungspflicht der Asylsuchenden (Art. 8 AsylG; Art. 13 VwVG), wozu insbesondere gehört, die Identität offenzulegen, vorhandene Identitätspapiere abzugeben und an der Feststellung des Sachverhalts mitzuwirken.”
Absichtliches Verhindern der Überstellung oder bewusstes Untertauchen kann eine schwere Verletzung der Mitwirkungspflicht nach Art. 8 Abs. 3 AsylG darstellen. Entscheidend ist, ob das Verhalten als gezielte Behinderung des Überstellungsverfahrens zu werten ist; in solchen Fällen haben Gerichte dies als Nichthalten zur Verfügung der Behörden beurteilt.
“Dans le même esprit, le TAF a considéré dans d'autres affaires que les recourants - dont le lieu de séjour était pourtant connu mais qui avaient entravé leur transfert par leur comportement (par un tentamen par exemple) - s'étaient soustraits à l'exécution de leur transfert et avaient ainsi pris la fuite au sens de l'art. 29 par. 2 RD III (cf. arrêts du TAF E-1502/2024 du 26 juin 2024 p. 14 ; D- 4702/2023 du 28 septembre 2023 p. 8 ; E-4618/2016 du 4 octobre 2016 p. 6-7). 7.3.3 Ainsi, contrairement à ce que soutient le recourant, ce n'est pas la question de savoir si son lieu de séjour était connu des autorités qui est déterminante mais le point de savoir dans quelle mesure son refus délibéré de quitter la Suisse peut être assimilé à une entrave au transfert. Or en s'opposant à l'exécution de son transfert de Suisse, le recourant a entravé de manière intentionnelle les démarches prévues par l'autorité et a empêché celle-ci de mener à bien le transfert. Partant, l'intéressé ne s'est pas tenu à disposition des autorités ce jour-là, ce qui constitue une violation grave de son obligation de collaborer (cf. art. 8 al. 3 LAsi). Vu le manque de collaboration affiché, le recourant ne saurait non plus tirer argument du fait que les autorités, face à son refus d'obtempérer, n'auraient pas fait usage des instruments de contrainte prévus à l'art. 28 al. 1 let. b-d OLUsc. En effet, il est de mauvaise foi en reprochant aux autorités cantonales de ne pas avoir fait usage de la force. Le simple fait qu'il ait refusé de signer le plan de vol quelques jours plus tôt n'était pas suffisant pour que l'autorité cantonale envisage automatiquement un degré de contrainte plus élevé au sens de l'art. 28 al.1 let. b-d OLUsc. Compte tenu des particularités du cas concret, cela ne suffisait pas à rendre illusoire que l'intéressé se soumette aux injonctions de l'autorité dans le respect de son devoir de collaboration. Il y a donc lieu de conclure que le recourant, de par son comportement, a rempli la condition de « fuite » au sens de l'art. 29 par. 2 RD III. En outre, le SEM a informé les autorités roumaines de cette soustraction en date du 5 mars 2024 (cf.”
“Das SEM begründet seinen Entscheid damit, dass die Frist zur Überstellung eines Asylsuchenden in den für die Durchführung des Verfahrens zuständigen Dublin-Staat gemäss Art. 29 Abs. 2 Dublin-III-VO bis auf 18 Monate verlängert werden könne, wenn die zu überstellende Person flüchtig sei. Flüchtig sei ein Asylsuchender dann, wenn er von den für die Überstellung zuständigen Behörden aus von ihm zu verantwortenden Gründen nicht ausfindig gemacht werden könne oder, wenn er absichtlich das Verfahren behindere. Diesbezüglich sei auf Art. 14 Abs. 2 AsylG hinzuweisen, gemäss dem der Aufenthaltsort einer ausländischen Person den Behörden immer bekannt sein müsse. Der Gesetzgeber habe mit dieser Bestimmung, die im Lichte von Art. 8 AsylG (insb. Abs. 3) zu sehen sei, verhindern wollen, dass Asylsuchende während oder nach dem Asylverfahren untertauchten. Art. 8 Abs. 3 AsylG sei nicht Genüge getan, wenn die mit dem Wegweisungsvollzug beauftragte Behörde den Wohnort des Asylsuchenden nicht kenne und dies auf einer absichtlichen Verletzung der Mitwirkungspflicht beruhe. Grundsätzlich sei irrelevant, ob der Wohnort ständig unbekannt oder der Asylsuchende nur vorübergehend unauffindbar gewesen sei. Aus den Akten ergebe sich, dass der Beschwerdeführer den Fortgang des Verfahrens bereits während der Instruktion desselben absichtlich behindert habe, da er mehrfach unauffindbar gewesen sei. Er habe sich (vom 7.-10. Oktober., 24.-27. Oktober., 30. Oktober - 2. November und 15.-17. November 2022) unbewilligt nicht im Bundesasylzentrum (BAZ) aufgehalten, was Auswirkungen auf die Abklärung seines Gesundheitszustandszustands gehabt habe. Ausserdem habe er gemäss Mitteilung der kantonalen Behörden (am 1. Februar sowie”
Unkontrollierte Abreise/Untertauchen bzw. wiederholtes unerlaubtes Verweilen werden in der Praxis häufig als Anzeichen einer erheblichen Untertauchensgefahr gewertet und haben in den angeführten Entscheiden zur Abschreibung des Asylgesuchs sowie zu ergänzenden Massnahmen (z. B. Einreiseverbot) geführt.
“Schliesslich ist auch von einer ausgeprägten Untertauchensgefahr auszugehen. Das vom Beurteilten initiierte Asylverfahren wurde am 19. Februar 2021 in Anwendung von Art. 8 Abs. 3bis AsylG wegen grober Verletzung der Mitwirkungspflichten als gegenstandslos abgeschrieben. Aus dem Abschreibungsbeschluss des SEM vom 19. Februar 2021 ist zu entnehmen, dass der Beurteilte mehrfach renitent in Erscheinung getreten ist, indem er sich mehrfach unerlaubt aus der Unterkunft entfernte, im Bundesasylzentrum randalierte und aggressiv (tätlich und drohend) gegenüber dem Betreuungspersonal auftrat, bis er am 9. Februar 2021 unbekannten Aufenthalts verschwand und vier Tage später am 13. Februar 2021 von der Polizei aufgegriffen wurde (vgl. die beigezogenen Akten aus dem Asylverfahren, PDF S. 48 f.). Zudem ist der Beurteilte im Zentralen Migrationsinformationssystem (ZEMIS) per 10. Juni 2021 als unkontrolliert abgereist verzeichnet, weshalb das Bundesverwaltungsgericht auch seine gegen den Abschreibungsbeschluss gerichtete Beschwerde mit Entscheid vom 7. Januar 2022 als gegenstandslos abschrieb. Am 3. Dezember 2021 und am 17. Oktober 2022 gingen ausserdem zwei Dublin-Rückübernahmegesuche ein (vgl.”
“2023 Bundesverwaltungsgericht Tribunal administratif fédéral Tribunale amministrativo federale Tribunal administrativ federal Cour VI F-4764/2021 Arrêt du 10 mai 2023 Composition Jenny de Coulon Scuntaro (présidente du collège), Susanne Genner, Claudia Cotting-Schalch, juges, Laura Hottelier, greffière. Parties A._______, (...), recourant, contre Secrétariat d'Etat aux migrations SEM, Quellenweg 6, 3003 Berne, autorité inférieure. Objet Interdiction d'entrée. Faits : A. Le 24 avril 2021, A._______, ressortissant tunisien, né le (...), a été interpellé par des gardes-frontières alors qu'il s'apprêtait à entrer sans autorisation de séjour valable à Chiasso. Le 29 avril 2021, une interdiction d'entrée en Suisse et au Liechtenstein valable jusqu'au 28 avril 2024 a été prononcée à l'endroit de l'intéressé par le Secrétariat d'Etat aux migrations (ci-après : le SEM). B. En mai 2021, le prénommé est entré à nouveau en Suisse. Il y a déposé une demande d'asile le 26 mai 2021. Au vu de la procédure d'asile pendante devant les autorités suisses, l'interdiction d'entrée émise le 29 avril 2021 a été levée. C. Par décision du 29 juillet 2021, l'autorité inférieure a classé la demande d'asile de l'intéressé conformément à l'art. 8 al. 3bis LAsi (RS. 142.31), ce dernier ayant disparu du centre d'hébergement de (...) en date du 22 juillet 2021. D. Dans le cadre d'un contrôle douanier le 9 septembre 2021, le corps des gardes-frontières du canton de Vaud a constaté que A._______ séjournait illégalement en Suisse depuis le classement de sa procédure d'asile. E. Par décision du 16 septembre 2021, notifiée le 5 octobre 2021, l'autorité inférieure a prononcé à l'endroit du prénommé une interdiction d'entrée en Suisse et au Liechtenstein d'une durée de deux ans, au motif qu'il séjournait en Suisse sans autorisation valable et qu'il pourrait potentiellement se soustraire à l'exécution de son renvoi. Dans sa décision, le SEM a signalé que l'interdiction d'entrée entraînait une publication dans le système d'information Schengen (ci-après : SIS II), ayant pour conséquence d'étendre ses effets à l'ensemble des Etats membres de l'espace Schengen. En outre, l'autorité précitée a indiqué qu'un éventuel recours n'aurait pas d'effet suspensif.”
Im vorliegenden Fall blieb ein Rückübernahmeersuchen an den zuständigen Dublin‑Staat unbeantwortet; die Behörden betrachteten den Gesuchsteller daraufhin als verschwunden/unbekannten Aufenthalts und schrieben das Asylgesuch gestützt auf Art. 8 Abs. 3bis AsylG ab. Das SEM beantragte anschliessend die Verlängerung der Überstellungsfrist mit der Begründung, der Betroffene habe sich untergetaucht, und ordnete eine Wegweisung an.
“_______ mit der Wahrung seiner Rechte im Asylverfahren. A.e Am 1. Dezember 2022 gewährte ihm die Vorinstanz das rechtliche Gehör (Dublin-Gespräch) zu einem allfälligen Nichteintretensentscheid und einer Überstellung nach Österreich. A.f Am 1. Dezember 2022 ersuchte das SEM die österreichischen Behörden um Rückübernahme des Beschwerdeführers gemäss Art. 18 Abs. 1 Bst. b der Verordnung (EU) Nr. 604/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Juni 2013 zur Festlegung der Kriterien und Verfahren zur Bestimmung des Mitgliedstaats, der für die Prüfung eines von einem Drittstaatsangehörigen oder Staatenlosen in einem Mitgliedstaat gestellten Antrags auf internationalen Schutz zuständig ist (nachfolgend Dublin-III-VO). Dieses Gesuch blieb innert der in Art. 25 Abs.1 Dublin-III-VO vorgesehenen Frist unbeantwortet. B. Mit Abschreibungsbeschluss vom 14. Dezember 2022 - der damaligen Rechtsvertretung zugestellt am 15. Dezember 2022 - schrieb die Vorin- stanz das Asylgesuch des Beschwerdeführers gestützt auf Art. 8 Abs. 3bis AsylG (SR 142.31) als gegenstandslos geworden ab, da er seit dem (...) als verschwunden galt und somit in einem Zentrum des Bundes über fünf Tage ohne triftigen Grund unbekannten Aufenthalts gewesen sei. C. Am 15. Dezember 2022 teilte die damalige Rechtsvertretung dem SEM die Beendigung des Mandatsverhältnisses mit. D. Am 21. Dezember 2022 ersuchte das SEM die österreichischen Behörden um eine Verlängerung der Überstellungsfrist auf 18 Monate mit der Begründung, dass der Beschwerdeführer untergetaucht sei. E. Mit Verfügung vom 21. Dezember 2022 wies das SEM den Beschwerdeführer aus der Schweiz weg in den für ihn zuständigen Dublin-Mitgliedstaat (Österreich) und forderte ihn unter Androhung von Zwangsmitteln im Unterlassungsfall auf, die Schweiz spätestens am Tag nach Ablauf der Beschwerdefrist zu verlassen. Es beauftragte den Kanton B._______ mit dem Vollzug der Wegweisung, ordnete die Aushändigung der editionspflichtigen Akten gemäss Aktenverzeichnis an den Beschwerdeführer an und hielt fest, einer allfälligen Beschwerde komme keine aufschiebende Wirkung zu.”
“_______ mit der Wahrung seiner Rechte im Asylverfahren. A.e Am 1. Dezember 2022 gewährte ihm die Vorinstanz das rechtliche Gehör (Dublin-Gespräch) zu einem allfälligen Nichteintretensentscheid und einer Überstellung nach Österreich. A.f Am 1. Dezember 2022 ersuchte das SEM die österreichischen Behörden um Rückübernahme des Beschwerdeführers gemäss Art. 18 Abs. 1 Bst. b der Verordnung (EU) Nr. 604/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Juni 2013 zur Festlegung der Kriterien und Verfahren zur Bestimmung des Mitgliedstaats, der für die Prüfung eines von einem Drittstaatsangehörigen oder Staatenlosen in einem Mitgliedstaat gestellten Antrags auf internationalen Schutz zuständig ist (nachfolgend Dublin-III-VO). Dieses Gesuch blieb innert der in Art. 25 Abs.1 Dublin-III-VO vorgesehenen Frist unbeantwortet. B. Mit Abschreibungsbeschluss vom 14. Dezember 2022 - der damaligen Rechtsvertretung zugestellt am 15. Dezember 2022 - schrieb die Vorin- stanz das Asylgesuch des Beschwerdeführers gestützt auf Art. 8 Abs. 3bis AsylG (SR 142.31) als gegenstandslos geworden ab, da er seit dem (...) als verschwunden galt und somit in einem Zentrum des Bundes über fünf Tage ohne triftigen Grund unbekannten Aufenthalts gewesen sei. C. Am 15. Dezember 2022 teilte die damalige Rechtsvertretung dem SEM die Beendigung des Mandatsverhältnisses mit. D. Am 21. Dezember 2022 ersuchte das SEM die österreichischen Behörden um eine Verlängerung der Überstellungsfrist auf 18 Monate mit der Begründung, dass der Beschwerdeführer untergetaucht sei. E. Mit Verfügung vom 21. Dezember 2022 wies das SEM den Beschwerdeführer aus der Schweiz weg in den für ihn zuständigen Dublin-Mitgliedstaat (Österreich) und forderte ihn unter Androhung von Zwangsmitteln im Unterlassungsfall auf, die Schweiz spätestens am Tag nach Ablauf der Beschwerdefrist zu verlassen. Es beauftragte den Kanton B._______ mit dem Vollzug der Wegweisung, ordnete die Aushändigung der editionspflichtigen Akten gemäss Aktenverzeichnis an den Beschwerdeführer an und hielt fest, einer allfälligen Beschwerde komme keine aufschiebende Wirkung zu.”
Verfügt die betroffene Person über gültige Reisepässe oder Identitätskarten, kann Art. 8 Abs. 4 AsylG dahin verstanden werden, dass es ihr obliegt und zumutbar sein kann, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr allenfalls notwendigen weiteren Reisedokumente zu beschaffen. In solchen Konstellationen wird der Vollzug der Wegweisung regelmässig als möglich bezeichnet.
“Der Beschwerdeführer verfügt über eine türkische Identitätskarte und es ist ihm zuzumuten, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr allenfalls notwendigen weiteren Reisedokumente zu beschaffen (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG).”
“Die Beschwerdeführenden verfügen über Reisepässe und es ist ihnen zuzumuten, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr allenfalls notwendigen weiteren Reisedokumente zu beschaffen (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG).”
“Der Beschwerdeführer verfügt über eine türkische Identitätskarte und es ist ihm zuzumuten, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr allenfalls notwendigen weiteren Reisedokumente zu beschaffen (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG).”
“Schliesslich verfügen die Beschwerdeführenden über gültige aserbaidschanische Reisepässe und es obliegt ihnen, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG sowie BVGE 2008/34 E. 12). Folglich ist der Wegweisungsvollzug auch als möglich zu qualifizieren (Art. 83 Abs. 2 AlG).”
“Die Beschwerdeführenden verfügen über türkische Identitätskarten und es ist ihnen zuzumuten, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG).”
“Schliesslich obliegt es den Beschwerdeführenden, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG). Dem steht auch das auf Beschwerdeebene eingereichte Dokument der pakistanischen Regierung nicht entgegen. Gemäss diesem Dokument stellen die Behörden asylsuchenden Personen und Flüchtlingen keine Reisepässe mehr aus. Der Beschwerdeführer besitzt aber einen bis am 5. Juni 2026 gültigen pakistanischen Reisepass (A36). Der Beschwerdeführerin sowie den gemeinsamen Kindern steht aufgrund der pakistanischen Herkunft des Beschwerdeführers ebenfalls die pakistanische Staatsbürgerschaft zu beziehungsweise sind sie berechtigt, bis zum Erhalt derselben pakistanische Visa zu erlangen (https://visa.nadra.gov.pk/family-visit-visa/#:~:text=The%20family%20visit%20visa%20is,if%20their%20spouse%20is%20Pakistani, abgerufen am 7. August 2024; vgl. Art. 5 der pakistanischen Bürgerrechtsgesetzgebung von 1951 [Citizenship Act]; Urteil des BVGer E-1535/2021 vom 30. April 2021 E. 6.1).”
“Des Weiteren ist der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen (Art. 83 Abs. 2 AIG). Die Beschwerdeführerin verfügt über einen gültigen simbabwischen Reisepass und es obliegt ihr, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates allenfalls für eine Rückkehr notwendige weitere Reisedokumente zu beschaffen (Art. 8 Abs. 4 AsylG; vgl. dazu auch BVGE 2008/34 E. 12).”
“Abgesehen davon ist offensichtlich auch kein Abhängigkeitsverhältnis von oder zu seinen Eltern und seiner (ebenfalls volljährigen) Schwester erkennbar. Weiter sind die vom SEM betreffend den Beschwerdeführer genannten reintegrationsförderlichen Aspekte vollumfänglich zu stützen. Es gilt in diesem Zusammenhang im Übrigen festzuhalten, dass im Rahmen der Zumutbarkeitsprüfung nicht das Bestehen positiver Integrationsaussichten für den Fall eines Verbleibs in der Schweiz, sondern konkrete Gefährdungsmomente für den Fall einer Rückkehr in das Heimatland ausschlaggebend sind. Solche letzteren liegen aber offensichtlich nicht vor und die Trennung von seinen Angehörigen in der Schweiz stellt auch keine besondere Härte dar, da sie nicht von unabsehbarer Dauer ist und der Kontakt für diese Zeit aufrechterhalten werden kann. Schliesslich obliegt es dem Beschwerdeführer, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (vgl. Art 72 i.V.m. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG). Der Vollzug der Wegweisung ist nach dem Gesagten als zulässig, zumutbar und möglich zu bezeichnen. Eine Anordnung der vorläufigen Aufnahme fällt somit ausser Betracht (Art. 83 Abs. 1-4 AIG).”
Im vorliegenden Entscheid wird festgehalten, dass Botschaftskontakte im Zusammenhang mit der Papierbeschaffung regelmässig auf die Feststellung und Übermittlung der Personalien beschränkt sind und nicht zur Erstellung übergebbarer Protokolle führen. Das SEM hat ein solches Vorgehen als routinemässiges Mitwirkungselement im Sinne von Art. 8 Abs. 4 AsylG qualifiziert.
“Das SEM führt zur Begründung seiner Verfügung aus, die mit dem Wiedererwägungsgesuch vorgelegten Beweismittel 4 bis 10 seien bereits im ordentlichen Verfahren eingereicht worden und in Kenntnis derselben seien das SEM und das Bundesverwaltungsgericht zum Schluss gelangt, dass die von der Beschwerdeführerin behauptete Verfolgung in Burundi nicht glaubhaft sei. Der Umstand, dass die Beschwerdeführerin nach rechtskräftigem Abschluss des ordentlichen Asylverfahrens am (...) 2024 dem burundischen Botschafter gegenübergestellt worden sei, stelle ein Routineprozedere im Rahmen der Reisepapierbeschaffung dar. Dabei würden bloss die Personalien von Asylsuchenden aufgenommen und übermittelt, jedoch keine Protokolle angefertigt, die ausgehändigt werden könnten. Eine «zusätzliche Gefährdung», wie behauptet, ergebe sich aus diesem Routineprozedere weder für sie noch für ihre Schwester. Im Übrigen sei ein solches Prozedere für alle asylsuchenden Personen sämtlicher Herkunftsstaaten im Rahmen der Papierbeschaffung vorgesehen und Teil deren Mitwirkungspflicht im Asylverfahren (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG). Das dazu eingereichte Gedächtnisprotokoll ändere daran nichts, da sich daraus keine individuelle Gefährdung für die Beschwerdeführerin herleiten lasse und der Inhalt bloss ihre subjektive Empfindung wiedergebe. Im Weiteren seien im ordentlichen Verfahren sämtliche Anhörungsprotokolle rückübersetzt worden und die Beschwerdeführerin habe deren Richtigkeit und Vollständigkeit in Anwesenheit ihrer damaligen Rechtsver-tretung mit ihrer Unterschrift bestätigt, sodass sie sich darauf behaften lassen müsse. Ihre Asylgründe seien daher im ordentlichen Verfahren vollständig erfasst worden, womit sich eine erneute Anhörung in englischer Sprache erübrige. Ebenso seien vorliegend keine weiteren Abklärungen mittels einer Botschaftsanfrage notwendig, da der rechtserhebliche Sachverhalt bereits im ordentlichen Verfahren vollumfänglich erstellt worden sei und dessen Würdigung durch das SEM und das Bundesverwaltungsgericht aufgezeigt habe, dass die Fluchtvorbringen nicht glaubhaft seien. Deshalb vermöge auch der Verweis auf eine mögliche Gefährdung gestützt auf Art.”
Erfüllt die asylsuchende Person ihre Mitwirkungspflicht nicht (etwa durch Verschleierung von Identität oder Herkunft) und fehlen dadurch die erforderlichen Anhaltspunkte, begrenzt dies die von Amtes wegen vorzunehmende Prüfung von Wegweisungsvollzugshindernissen. Die Behörden sind unter diesen Voraussetzungen nicht verpflichtet, in hypothetischen Herkunftsländern nach solchen Vollzugshindernissen zu forschen; es kann daher von einem Fehlen entsprechender Hindernisse ausgegangen werden.
“Grundsätzlich ist die Zulässigkeit, die Zumutbarkeit und die Möglichkeit des Wegweisungsvollzugs von Amtes wegen zu prüfen. Diese Untersuchungspflicht findet jedoch ihre Grenze an der Mitwirkungspflicht der asylsuchenden Person (Art. 8 AsylG), welche auch die Substanziierungslast trägt (Art. 7 AsylG). Es ist nicht Sache der Behörden, bei fehlenden, womöglich gezielt vorenthaltenen Hinweisen, nach allfälligen Wegweisungsvollzugshindernissen in hypothetischen Herkunftsländern zu forschen. Vermutungsweise ist deshalb vorliegend davon auszugehen, einer Wegweisung stünden keine Vollzugshindernisse im gesetzlichen Sinne entgegen. Bei dieser Sachlage kann das Gericht sich mit der Frage des Wegweisungsvollzugs lediglich in grundsätzlicher Hinsicht beziehungsweise gemäss den vorstehenden Ausführungen befassen. Die Beschwerdeführerin entzieht mit ihrem Verhalten die für genauere Abklärungen erforderliche Grundlage, und es ist nicht Sache des Gerichts, sich in Mutmassungen und Spekulationen zu ergehen.”
“Verschleiert die asylsuchende Person ihre Identität beziehungsweise ihre Herkunft, ist das SEM nicht dazu verpflichtet, nach hypothetischen Wegweisungsvollzugshindernissen zu forschen, da die behördliche Untersuchungspflicht ihre Grenzen an der Mitwirkungspflicht der beschwerdeführenden Person findet, welche auch die Substantiierungslast trägt (Art. 7 AsylG; Art. 8 AsylG). Liegt eine Verletzung der Mitwirkungspflicht wegen Verschleierung der Herkunft vor, hat die beschwerdeführende Person die Folgen ihrer fehlenden Mitwirkung insofern zu tragen, als seitens der Asylbehörden der Schluss gezogen werden muss, es spreche nichts gegen eine Rückkehr an den bisherigen Aufenthaltsort (vgl. BVGE 2014/12 E. 5.10 und E. 6 m.w.H.).”
Wenn die betroffene Person der gesetzlich vorgesehenen Mitwirkung bei der Beschaffung der für die Rückkehr erforderlichen Reisedokumente nicht nachkommt, kann dies dazu führen, dass die Rückkehrpflicht als durchsetzbar angesehen wird und eine aufschiebende Wirkung bzw. das Asylgesuch abgelehnt wird.
“), autre facteur positif à prendre en compte dans le cadre de son suivi thérapeutique, que la remarque, tardive, dans le recours, selon laquelle il aurait coupé tout contact après son départ de Géorgie avec ses proches restés au pays, n'est pas crédible et ne trouve aucune assise dans le dossier, le contenu du rapport médical du 22 mars 2024 infirmant du reste cette affirmation (« Seine Familie befindet sich in Georgien [...], er habe täglich telefonischen Kontakt zu Ihnen »), qu'il peut, ici aussi, être renvoyé pour le surplus aux considérants topiques de la décision attaquée (voir ch. III 2, p. 6ss), que l'exécution du renvoi étant de toute façon raisonnablement exigible, le Tribunal peut dès lors se dispenser d'examiner en détail si, au regard notamment de la condamnation alléguée de l'intéressé à (...) ans de prison en Géorgie, à la supposer avérée, et/ou des six prononcés pénaux dont l'intéressé a déjà fait l'objet en Suisse, il conviendrait de faire application de l'art. 83 al. 7 let. a ou b LEI, que l'exécution du renvoi est enfin possible (art. 83 al. 2 LEI ; ATAF 2008/34 consid. 12 et jurisp. cit.), le recourant, qui dispose d'un passeport valable jusqu'au (...) 2026, étant tenu de collaborer à l'obtention de toute éventuelle autre pièce nécessaire pour retourner dans son pays d'origine (art. 8 al. 4 LAsi), que, dès lors, la décision attaquée ne viole pas le droit fédéral, a établi de manière exacte et complète l'état de fait pertinent (art. 106 al. 1 LAsi) et, dans la mesure où ce grief peut être examiné (art. 49 PA, cf. ATAF 2014/26 consid. 5), n'est pas inopportune, qu'en conséquence, le recours est rejeté en totalité, que s'avérant manifestement infondé, il l'est dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'une seconde juge (art. 111 let. e LAsi), que vu l'issue de la cause, il y a lieu de mettre les frais de procédure à la charge du recourant, conformément aux art. 63 al. 1 PA et art. 2 et 3 let. a du règlement du 21 février 2008 concernant les frais, dépens et indemnités fixés par le Tribunal administratif fédéral (FITAF, RS 173.320.2), (dispositif page suivante) le Tribunal administratif fédéral prononce : 1. Le recours est rejeté. 2. Les frais de procédure, d'un montant de 750 francs, sont mis à la charge du recourant. Ils sont entièrement couverts par l'avance de frais du même montant, versée le 14 février 2025.”
“_______, une localité voisine, chez qui il aurait vécu à plusieurs reprises et passé « énormément de temps » (cf. audition sur les motifs, R 167) après la mort alléguée de ses proches, qu'il est en mesure de subvenir à ses besoins, comme il l'a fait par le passé, qu'en tout état de cause, au regard de son âge, de l'absence d'obligations familiales ou de problèmes de santé sérieux (les maux de dents et ceux à une cheville ne revêtent pas une gravité particulière), il pourra s'établir, si nécessaire, dans une autre région du pays, notamment à C._______, où la situation demeure relativement stable et où il a déjà vécu durant son enfance, qu'en résumé, ni la situation générale dans son pays d'origine, ni des raisons individuelles ne permettent de conclure à un danger concret en cas de retour, ce qui rend l'exécution du renvoi raisonnablement exigible, qu'enfin, la mise en oeuvre de l'exécution du renvoi est également possible (art. 83 al. 2 LEI ; ATAF 2008/34 consid. 12 et réf. cit.), en tant que le recourant est tenu, de par la loi (art. 8 al. 4 LAsi), de collaborer à l'obtention des documents devant lui permettre de retourner dans son pays, que pour le surplus, il peut être renvoyé aux développements de la décision attaquée, dès lors que ceux-ci sont suffisamment explicites et motivés (art. 109 al. 3 LTF, par renvoi de l'art. 4 PA), et que le recours ne contient pas d'arguments nouveaux et déterminants, susceptibles d'en remettre en cause le bien-fondé, que, partant, ce dernier doit être rejeté, que s'avérant manifestement infondé, il l'est dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'un second juge (art. 111 let. e LAsi), qu'il est dès lors renoncé à un échange d'écritures, le présent arrêt n'étant motivé que sommairement (art. 111a al. 1 et 2 LAsi), que les conclusions du recours étant d'emblée vouées à l'échec, la demande d'assistance judiciaire partielle est rejetée, l'une des conditions cumulatives de l'art. 65 al. 1 PA n'étant pas remplie, qu'il y a ainsi lieu de mettre les frais de procédure à la charge du recourant, conformément aux art.”
Bei Verletzung der Mitwirkungspflicht (z. B. Verschweigen wichtiger Tatsachen, Widersprüche zwischen Anhörungen, Nichterscheinen oder Fehlen bedeutsamer Unterlagen) kann dies die Glaubwürdigkeit des Gesuchstellenden beeinträchtigen. Die Behörden dürfen solche Verhaltensweisen im Rahmen der Prüfung der Glaubhaftigkeit der Angaben berücksichtigen und daraus negative Schlüsse ziehen; dies kann — gestützt auf Art. 8 AsylG und die einschlägige Rechtsprechung — zur Abschreibung des Gesuchs oder zu nachteiligen Folgen im weiteren Verfahren führen.
“2 Des allégations sont vraisemblables, lorsque, sur les points essentiels, elles sont suffisamment fondées (ou : consistantes), concluantes (ou : constantes et cohérentes) et plausibles et que le requérant est personnellement crédible. Les allégations sont fondées, lorsqu'elles reposent sur des descriptions détaillées, précises et concrètes, la vraisemblance de propos généraux, voire stéréotypés étant généralement écartée. Elles sont concluantes, lorsqu'elles sont exemptes de contradictions entre elles, d'une audition à l'autre ou avec les déclarations d'un tiers (par ex. proche parent) sur les mêmes faits. Elles sont plausibles, lorsqu'elles correspondent à des faits démontrés (en particulier aux circonstances générales régnant dans le pays d'origine) et sont conformes à la réalité et à l'expérience générale de la vie. La crédibilité du requérant d'asile fait défaut non seulement lorsque celui-ci s'appuie sur des moyens de preuve faux ou falsifiés, mais encore s'il dissimule des faits importants, en donne sciemment une description erronée, modifie ses allégations en cours de procédure ou en rajoute de façon tardive et sans raison apparente ou s'il enfreint son obligation de collaborer (cf. art. 8 LAsi). Quand bien même la vraisemblance autorise l'objection et le doute, ceux-ci doivent toutefois paraître d'un point de vue objectif moins importants que les éléments parlant en faveur de la probabilité des allégations. Lors de l'examen de la vraisemblance des allégations de fait d'un requérant d'asile, il s'agit pour l'autorité de pondérer les signes d'invraisemblance en dégageant une impression d'ensemble et en déterminant, parmi les éléments militant en faveur ou en défaveur de cette vraisemblance, ceux qui l'emportent (cf. sur l'ensemble, ATAF 2012/5 consid. 2.2). 3. 3.1 Dans un grief formel qu'il convient d'examiner d'emblée (cf. ATF 149 I 91 consid. 3.2 et 137 I 195 consid. 2.2), le recourant a reproché en substance à l'autorité inférieure de ne pas avoir tenu compte des éléments essentiels de son récit relatif à l'exploitation sexuelle dont il se dit victime et de ne pas avoir mené l'audition du 22 février 2021 de manière adéquate. Elle n'aurait ainsi pas instruit les faits à satisfaction de droit et aurait fondé sa décision incidente du 26 février 2021 sur un état de fait incomplet, sans chercher à instruire davantage les faits liés à la traite humaine alléguée.”
“), que le SEM ayant demandé des renseignements complémentaires au sujet de l'intéressée auprès de la Représentation suisse à Abidjan, celle-ci a fait procéder à une enquête ; que l'enquêteur n'a cependant trouvé quasi aucune information concernant la requérante, ses enfants ou son mari ; qu'en particulier, le chef du village de B._______ a dit ne pas connaître sa famille, qu'à l'occasion de ses observations du 28 février 2020, l'intéressée a fourni des informations et divers documents relatifs à sa formation et à ses expériences professionnelles, à son ex-compagnon, ainsi qu'à ses enfants, qu'elle a également produit un rapport médical daté du 19 février 2020, dont il ressort qu'elle souffrait d'un état de stress post-traumatique (PTSD ; F43.1) ; qu'à ce sujet, elle a soutenu qu'elle n'aurait pas accès à des soins adéquats en Côte d'Ivoire ni à un soutien en tant que victime de violences domestiques, qu'elle a enfin fait valoir que la communauté LGBT était discriminée, marginalisée et victime de violences de tous genres en Côte d'Ivoire ; qu'elle a ajouté que l'homosexualité y constituait un délit pénal passible de six mois à deux ans d'emprisonnement, que dans sa décision du 3 juin 2020, le SEM a dans un premier temps considéré que la requérante avait violé son devoir de collaborer au sens de l'art. 8 LAsi, en tentant de dissimuler des informations concernant non seulement son parcours et son origine, mais également sa vie professionnelle et ses ressources ; qu'il a ensuite estimé que ses déclarations ne satisfaisaient pas aux conditions de vraisemblance de l'art. 7 LAsi ; qu'il a relevé à cet égard le caractère illogique, confus et invraisemblable de son récit ; qu'il a également noté l'absence de détails significatifs d'une expérience réellement vécue, que le SEM a par ailleurs tenu l'exécution du renvoi de la requérante pour licite, possible et raisonnablement exigible ; qu'il a considéré en particulier qu'au vu de l'invraisemblance de son récit, y compris concernant sa captivité en G._______, elle n'avait pas rendu vraisemblable l'existence, en cas de retour dans son pays d'origine, d'un risque de faire l'objet de représailles, d'un « re-trafficking » ou de toute autre mesure constituant un traitement inhumain ou dégradant ; qu'en tout état de cause, il a ajouté que la Côte d'Ivoire ne pratiquait aucune persécution collective envers les personnes non hétérosexuelles ; qu'il a également relevé que ses problèmes de santé ne constituaient pas un obstacle à l'exécution de son renvoi, compte tenu de l'infrastructure médicale sur place ; que de surcroît, dans le cadre d'un examen limité par le fait que l'intéressée avait sciemment dissimulé des informations à ce sujet, il a considéré qu'elle devait très certainement disposer d'un réseau susceptible de la soutenir lors de son retour, que dans son recours du 6 juillet 2020 et ses écritures subséquentes, l'intéressée a pour l'essentiel repris et complété ses précédentes déclarations, en affirmant qu'elles correspondaient à la réalité, qu'elle a contesté avoir dissimulé des informations relatives à son identité, qu'elle a reproché au SEM de ne pas avoir reconnu sa qualité de victime de traite humaine et s'est référée aux dispositions topiques de la Conv.”
“Ne sont pas vraisemblables notamment les allégations qui, sur des points essentiels, ne sont pas suffisamment fondées, qui sont contradictoires, qui ne correspondent pas aux faits ou qui reposent de manière déterminante sur des moyens de preuve faux ou falsifiés (art. 7 LAsi). 4.3.2 Les allégations sont fondées lorsqu'elles reposent sur des descriptions détaillées, précises et concrètes, la vraisemblance de propos généraux, voire stéréotypés, étant généralement écartée. Elles sont plausibles lorsqu'elles correspondent à des faits démontrés (en particulier aux circonstances générales régnant dans le pays d'origine) et sont conformes à la réalité et à l'expérience générale de la vie. La crédibilité du requérant d'asile fait défaut non seulement lorsque celui-ci s'appuie sur des moyens de preuve faux ou falsifiés, mais encore s'il dissimule des faits importants, en donne sciemment une description erronée, modifie ses allégations en cours de procédure ou en rajoute de façon tardive et sans raison apparente ou s'il enfreint son obligation de collaborer (sur ce dernier point, cf. art. 8 LAsi). 4.3.3 En principe, les déclarations faites à l'audition sur les données personnelles ne peuvent avoir, dans le cadre de l'appréciation de la vraisemblance des motifs d'asile invoqués, une valeur probante que limitée (Achermann/Hausammann, Handbuch des Asylrechts, Berne/Stuttgart 1991, p. 145 ; Walter Kälin, Grundriss des Asylverfahrens, Bâle/Francfort-sur-le-Main 1990, p. 252 s., spéc. p. 253, note 25 ; Jurisprudence et informations de la Commission suisse de recours en matière d'asile [JICRA] 1993 n° 3, pp. 11 ss et n° 12, pp. 73 ss). Cela ne signifie pas que le procès-verbal d'audition doive être écarté dans tous les cas. Il n'y aura notamment pas lieu d'en tenir compte lorsque le requérant se sera exprimé de manière incomplète sur ses motifs d'asile - dans le cadre d'une audition aussi sommaire, l'intéressé n'a, en principe, pas la possibilité ni l'obligation de le faire. En revanche, l'autorité sera, en règle générale, en droit de relever des contradictions éventuelles, lorsque les déclarations claires, faites audit centre, portant sur des points essentiels des motifs d'asile, sont diamétralement opposées aux déclarations faites ultérieurement au SEM, ou lorsque des événements ou des craintes déterminés invoqués par la suite comme motif principal d'asile n'ont pas été évoqués, au moins dans les grandes lignes, au centre d'enregistrement (JICRA 1993 n° 3, pp.”
Fehlen formelle Voraussetzungen (z.B. Originalunterschrift, manifestierter Beschwerdewille oder Mitteilung des derzeitigen Aufenthaltsorts), kann die Behörde bzw. das Gericht zur Nachbesserung auffordern und im Säumnisfall mit Nichteintreten drohen. Das Versäumen, die Erreichbarkeit bzw. den Aufenthaltsort nach Art. 8 Abs. 3 AsylG mitzuteilen, kann somit verfahrensentscheidende Folgen haben.
“1 VwVG nicht genüge, weil sie keine Originalunterschrift der Gesuchstellerin (A._______) enthalte und der Beschwerdeschrift auch keine von der Gesuchstellerin persönlich kundgetaner Beschwerdewille zu entnehmen sei. Gleichzeitig wurde festgestellt, dass aus den Verfahrensakten nicht hervorgehe, ob und inwieweit die Gesuchstellerin, die sich gemäss den Angaben ihrer Mutter derzeit in B._______, Ukraine, aufhalte, sich von ihrer Mutter im Verfahren um Gewährung vorübergehenden Schutzes vertreten lassen wolle. Der Mutter wurde eine Kopie der Beschwerdeschrift zurückgesandt, verbunden mit der Aufforderung, innert einer siebentägigen Frist eine Eingabe einzureichen, die von der Gesuchstellerin oder einer mit Vollmacht mandatierten Rechtsvertretung mit Originalunterschrift zu unterzeichnen sei, in welcher ihr Beschwerdewille und ihr Interesse an der Fortsetzung des weiteren Verfahrens um Schutzgewährung manifestiert werde und aus welcher ihr derzeitiger Aufenthaltsort hervorgehe. Dazu wurde auf Art. 52 Abs. 2 VwVG in Verbindung mit Art. 110 Abs. 1 AsylG, Art. 8 Abs. 3 AsylG und auf Art. 48 Abs. 1 Bst. c VwVG verwiesen. Weiter wurde in Aussicht gestellt, dass das Gericht im Säumnisfall auf die Beschwerde gestützt auf Art. 52 Abs. 3 VwVG nicht eintreten werde. A.e Mit Urteil vom 16. November 2022 (E-4796/2022) trat das Bundesverwaltungsgericht androhungsgemäss auf die Beschwerde vom 19. Oktober 2022 nicht ein, nachdem innert der mit Zwischenverfügung vom 26. Oktober 2022 angesetzten Frist keine Beschwerdeverbesserung eingegangen war. Auf die Erhebung von Verfahrenskosten wurde verzichtet. B. B.a Mit elektronischer Eingabe (E-Mail) vom 21. November 2022 wandte sich die Mutter an das Gericht und teilte sinngemäss mit, ihre Tochter sei in B._______ und habe einen «Brief nach St. Gallen» geschickt (vgl. E-4796/2022, Beschwerdeakte 6). B.b Mit Schreiben vom 22. November 2022 bestätigte das Bundesverwaltungsgericht der Mutter den Erhalt ihrer elektronischen Eingabe vom 21. November 2022 und stellte fest, das Urteil vom 16. November 2022 sei letztinstanzlich und rechtskräftig.”
Die Mitwirkungspflicht nach Art. 8 AsylG trifft grundsätzlich auch minderjährige Asylsuchende, soweit Alter, Reife und Ausbildung dies zulassen. Das SEM kann von minderjährigen Asylsuchenden detaillierte Angaben zu ihrer familiären Situation verlangen. Eine ungenügende Mitwirkung verhindert nicht generell ergänzende Abklärungen und steht dem Vollzug der Wegweisung nicht notwendigerweise entgegen; nur in Ausnahmefällen, in denen die Verletzung der Mitwirkungspflicht jegliche Abklärung unmöglich macht, kann die Abklärungspflicht entfallen.
“Der Untersuchungsgrundsatz wird durch die gesetzlich vorgesehenen Mitwirkungspflichten eingeschränkt (vgl. Art. 13 VwVG und Art. 8 AsylG). Die Mitwirkungspflicht trifft grundsätzlich auch unbegleitete minderjährige Asylsuchende, soweit diese dazu aufgrund ihres Alters, ihrer Reife und ihrer Ausbildung in der Lage sind. Steht die Minderjährigkeit einer Person fest, kann eine Verletzung der Mitwirkungspflicht das SEM allerdings grundsätzlich nicht davon entbinden abzuklären, ob die unbegleitete minderjährige Person bei einer Rückkehr eine geeignete Unterkunft erhält, sei dies bei Familienangehörigen oder, wenn diesbezüglich keine Informationen vorliegen oder dies nicht möglich ist, in einer geeigneten Institution. Denn nur in Ausnahmefällen, in welchen das Ausmass der Verletzung der Mitwirkungspflicht eine Abklärung durch das SEM mangels jeglicher Anhaltspunkte vollkommen verunmöglicht, kann diese Abklärungspflicht erlöschen. Dies wäre beispielsweise der Fall, wenn sich die Person in Bezug auf ihre Nationalität und Herkunft derart widerspricht, dass weder Abklärungen betreffend die familiäre Situation möglich sind, noch eine geeignete Institution gesucht werden kann.”
“Ausserdem seien zahlreiche Verdachtsdiagnosen aufgestellt worden. Auch vor dem Hintergrund dieser Diagnosen scheine es nicht nachvollziehbar, dass er dem SEM keinerlei·Angaben zu seinen letzten Aufenthalten sowie zu seinem familiären Umfeld habe machen können. Somit erscheine es überwiegend wahrscheinlich, dass er dem SEM die Informationen vorsätzlich vorenthalten habe. Infolge seiner unstimmigen, ausweichenden und undifferenzierten Angaben könnten seine wahren familiären Verhältnisse zwar nicht abschliessend beurteilt werden. Das SEM könne von minderjährigen Asylsuchenden jedoch verlangen, detaillierte Angaben zu ihren persönlichen, in ihrem Erfahrungsbereich liegenden Verhältnissen zu machen, da sie darüber besser Bescheid wüssten als jede andere Person. Nach der diesbezüglichen Praxis des Bundesverwaltungsgerichts stosse die Untersuchungsmaxime an gewisse vernünftige Grenzen und habe ihre Schranken in der Mitwirkungspflicht der Parteien. Das Kernelement der Mitwirkungspflicht nach Art. 8 AsylG beinhalte, neben den Asylgründen auch allfällige Vollzugshindernisse darzulegen. Da solche einen familiären Hintergrund hätten, gehörten zur Mitwirkungspflicht auch die Darstellung der familiären Situation sowie die Angabe biografischer Daten (Art. 13 VwVG). Die Tatsache, dass eine minderjährige Person ihrer Mitwirkungspflicht nicht nachkomme und dadurch Nachforschungen zu Angehörigen in ihrem Heimatland behindere, stehe einem Vollzug der Wegweisung nicht entgegen. Dieses Verhalten solle nicht damit belohnt werden, dass ihr - gestützt nur auf ihre Minderjährigkeit - ein Aufenthaltsrecht eingeräumt werde. Insgesamt sei es dem SEM trotz eingeleiteter Nachforschungen nicht möglich, sich in voller Kenntnis der tatsächlichen persönlichen und familiären Situation des Beschwerdeführers zur Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs zu äussern. Es sei jedoch davon auszugehen, dass er während des Asylverfahrens in der Schweiz noch in Kontakt mit seiner Mutter gestanden sei. Mit seinem Bruder, den er auch zuvor jeweils besucht habe, seiner Schwester und seinen Eltern verfüge er somit über ein tragfähiges Beziehungsnetz in Marokko.”
“Cette dernière doit procéder d'office aux investigations nécessaires pour établir les faits pertinents, sans être limitée par les allégations et les offres de preuve des parties (cf. Auer/Binder, in : Auer/Müller/Schindler (éd.), Kommentar des Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfarhen [VwVG], 2e éd. 2019, art. 12 n° 1, 5 et 7 p. 210, 212 et 213). La maxime inquisitoire ne dispense toutefois pas les parties de collaborer à l'établissement des faits (art. 13 PA ; arrêts du TF 2C_787/2016 du 18 janvier 2017 consid. 3.1 ; 2C_157/2016 du 13 octobre 2016 consid. 2.1 ; 2C_84/2012 du 15 décembre 2012 consid. 3.1, non publié in ATF 139 IV 137). En effet, il incombe à ces dernières d'étayer leurs propres thèses, de renseigner le juge sur les faits de la cause et de lui indiquer les moyens de preuve disponibles, spécialement lorsqu'il s'agit d'élucider des faits qu'elles sont le mieux à même de connaître (ATF 140 I 285 consid. 6.3.1 et les réf. cit.). En matière de droit des étrangers et de l'asile, l'art. 90 LEI respectivement l'art. 8 LAsi (RS 142.31) mettent un devoir spécifique de collaborer à la constatation des faits déterminants à la charge de l'étranger (cf. arrêt du TF 2C_787/2016 précité ibid. et les réf. cit. ; ATAF 2020 VI/6 consid. 2.2.1 et 3.1). 7. 7.1 Dans le cadre de la procédure de recours, l'intéressé a fait valoir son droit au respect de la vie privée et familiale au sens de l'art. 8 CEDH. Il a mis en avant l'exercice effectif de son droit de visite et les liens avec ses fils qui en découlaient. Il a également relevé que son fils aîné avait manifesté des troubles autistiques dès le plus jeune âge et qu'il fréquentait une école spécialisée dans la région de Lausanne. Le recourant a souligné être parvenu à construire une relation de confiance avec son fils, particulièrement importante car, du fait de son état de santé, ce dernier s'isolait fréquemment et cherchait à éviter les confrontations. 7.2 Le SEM a, quant à lui, considéré que le recourant n'avait pas été en mesure de démontrer l'existence d'une relation étroite et suivie avec ses enfants, laquelle imposerait, pour ce seul motif, la poursuite de son séjour en Suisse.”
Leichte beziehungsweise in der konkreten Fallkonstellation nicht hinreichend gravierende gesundheitliche Beeinträchtigungen begründen kein Rückkehrhindernis. Das Gericht erwägt zudem, dass ein junger, ohne Unterhaltspflichten verbleibender Betroffener mit einem Hochschulabschluss sowie einschlägiger Berufserfahrung in sein Herkunftsland zurückkehren und sich dort wieder niederlassen könne.
“4 LEI, que l'intéressé n'a pas non plus fait état d'obstacles personnels s'opposant à un retour dans ce pays, que ses problèmes de santé (paralysie ponctuelle d'une main et perte de sensibilité, douleurs à un genou ainsi qu'allergies diverses) ne sauraient, dans le cas particulier, faire obstacle à l'exécution du renvoi, faute de gravité suffisante au sens de la jurisprudence (cf. ATAF 2014/26 consid. 7.3 à 7.10 ; 2011/50 consid. 8.1 à 8.3 et jurisp. cit.), qu'étant jeune, sans charge de famille et au bénéfice d'un diplôme universitaire en droit ainsi que de plusieurs expériences professionnelles comme installateur en portes et fenêtres ainsi que chauffeur, il pourra se réinstaller dans son pays d'origine, où vivent ses parents ainsi que ses frères et soeurs, que l'exécution du renvoi est enfin possible (art. 83 al. 2 LEI ; cf. ATAF 2008/34 consid. 12 et jurisp. cit.), le recourant étant tenu de collaborer à l'obtention de documents de voyage lui permettant de retourner dans son pays d'origine (art. 8 al. 4 LAsi), que dès lors, la décision attaquée ne viole pas le droit fédéral, a établi de manière exacte et complète l'état de fait pertinent (art. 106 al. 1 LAsi) et, dans la mesure où ce grief peut être examiné (art. 49 PA ; cf. ATAF 2014/26 consid. 5), n'est pas inopportune, qu'en conséquence, le recours doit aussi être rejeté en ce qui concerne le renvoi et l'exécution de cette mesure, que s'avérant manifestement infondé, il l'est dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'un second juge (art. 111 let. e LAsi), qu'il est renoncé à un échange d'écritures, le présent arrêt n'étant motivé que sommairement (art. 111a al. 1 et 2 LAsi), que, dans la mesure où il est statué immédiatement sur le fond par le présent arrêt, la demande de dispense du versement d'une avance de frais est sans objet, qu'au vu du caractère d'emblée voué à l'échec des conclusions du recours, il y a lieu de rejeter les demandes de dispense de paiement des frais de procédure ainsi que de nomination d'un mandataire d'office dont celui-ci est assorti (art.”
Fehlende oder unzureichend belegte medizinische Atteste (z. B. ohne Diagnose oder ohne Feststellung, dass die betroffene Person zur betreffenden Zeit nicht vernehmungsfähig war) rechtfertigen nach der Rechtsprechung in der Regel nicht die Entschuldigung einer Nichterscheinigung. Auch verspätete Angaben zu Gesundheitsproblemen oder das Unterlassen, rechtzeitig das zuständige BAZ bzw. die Infirmarie zu informieren, schwächt die Glaubhaftmachung medizinischer Gründe und kann zur Annahme einer schweren Verletzung der Mitwirkungspflicht nach Art. 8 Abs. 3bis AsylG führen.
“6 supra), que les déclarations de l'intéressé, selon lesquelles il se trouvait dans sa chambre à l'heure fixée pour l'audition ne sont pas non plus étayées par un moyen de preuve concret au dossier, qu'en tout état de cause, même à admettre hypothétiquement cette version des faits, il ne saurait être considéré qu'une non-comparution à une audition puisse être valablement justifiée au motif que l'intéressé n'aurait « pas été recherché dans sa chambre », afin de lui permettre d'exposer ses motifs d'asile, qu'à cela s'ajoute que le recourant s'est rendu, quelques heures seulement avant le moment prévu pour son audition, auprès du bureau de Caritas à Boudry, afin d'y signer une procuration ; qu'il n'apparaît dès lors pas plausible que sa représentation juridique ait omis, à cette occasion, de lui rappeler son devoir de collaborer, qu'il n'est ainsi pas envisageable que l'intéressé n'ait pas été conscient de son obligation de se présenter à l'audition prévue le jour même, à 13h30, qu'enfin, les trois attestations de rendez-vous médicaux, prévus respectivement le (...) novembre 2024 (à [...]) ainsi que les (...) et (...) décembre 2024 (à [...]), ne modifient en rien le constat qui précède ; qu'en effet, ils ne posent aucun diagnostic et n'établissent en rien que l'intéressé n'était pas apte à se présenter à son audition, en date du 25 octobre 2024, qu'au vu de ce qui précède, la non-comparution de l'intéressé à son audition sur les motifs d'asile - une mesure d'instruction nécessaire pour l'établissement des faits essentiels de sa procédure d'asile -, relève manifestement d'une violation grave de son obligation de collaborer au sens de l'art. 8 al. 3bis LAsi (cf., dans le même sens et parmi d'autres, arrêts du Tribunal E-5310/2024 précité consid. 4.3 ; D-802/2023 précité consid. 5.1 ; D-325/2023 du 25 janvier 2023 p. 6), le SEM ayant dès lors à juste titre fait application de cette disposition, en classant sans décision formelle la demande d'asile du recourant, le 28 octobre 2024, que, compte tenu de ce qui précède, c'est à bon droit que l'autorité intimée a rejeté la demande de réouverture de sa procédure d'asile du 26 novembre 2024, que le recours du 6 janvier 2025 doit dès lors être rejeté et la décision du SEM du 12 décembre 2024 confirmée, que, s'avérant manifestement infondé, le recours est rejeté dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'un second juge (cf. art. 111 let. e LAsi), qu'il est dès lors renoncé à un échange d'écritures, le présent arrêt n'étant motivé que sommairement (cf. art. 111a al. 1 et 2 LAsi), que dans la mesure où il est immédiatement statué sur le fond, les demandes tendant à la dispense du versement d'une avance de frais ainsi qu'à l'octroi de mesures provisionnelles et de l'effet suspensif sont sans objet, que les conclusions du recours étant d'emblée vouées à l'échec, la requête d'assistance judiciaire partielle est rejetée, au moins l'une des conditions nécessaires à son octroi n'étant pas réalisée (cf.”
“2), que les arguments que l'intéressé a fait valoir dans les écritures susmentionnées, afin de justifier son absence, ont été dûment pris en compte par le SEM dans sa décision du 12 décembre 2024, qu'il en va de même de la situation de santé du recourant, étant précisé que le SEM n'avait pas à procéder à des mesures d'instruction complémentaires sous cet angle, compte tenu des pièces au dossier, en particulier de la teneur des pièces médicales annexées à la requête du 26 novembre 2024 et produites une nouvelle fois à l'appui du recours (cf. également p. 7 infra), qu'il n'y a dès lors pas lieu de retenir que l'autorité intimée a violé son obligation d'instruction in casu, ni qu'elle a statué, dans sa décision du 12 décembre 2024, sur la base d'un état de fait inexact ou incomplet, que, partant, la conclusion subsidiaire tendant au renvoi de la cause pour complément d'instruction doit être rejetée, que, sur le fond, à l'instar du SEM, le Tribunal constate que le recourant n'a pas fait valoir de raison valable, au sens de l'art. 8 al. 3bis LAsi, susceptibles de justifier son absence à l'audition prévue le 25 octobre 2024 à 13h30, qu'en effet, dans son courriel du 25 octobre 2024, la représentation juridique de l'intéressé a expliqué, en substance, que le matin même, ce dernier avait signé une procuration en faveur de Caritas, puis qu'il était demeuré au CFA, à son retour de son rendez-vous avec sa représentation juridique ; qu'à 14h50, il se serait à nouveau présenté au bureau de Caritas, accompagné d'un agent de l'ORS ; qu'il aurait alors précisé avoir attendu dans sa chambre après le repas de midi, puis s'être rendu à l'infirmerie, à 14h, pour la prise de son traitement quotidien, que, toujours dans ce courriel, la représentation juridique a fait valoir « un malentendu quant à la présence de [son mandant] » dans le CFA, précisant que celui-ci « était très surpris de ne pas avoir été appelé [dans sa chambre] pour assister à son audition », tout en ajoutant que l'intéressé n'avait donc « pas commis de faute », qu'il n'avait « en aucun cas de mauvaises intentions » et qu'il n'avait dès lors pas violé son devoir de collaborer, que, dans son écrit du 26 novembre 2024, le recourant a, pour l'essentiel, réitéré ses propos, tout en soulignant que sa non-comparution à l'audition s'expliquait par son état de santé précaire ; qu'en se fondant sur plusieurs documents médicaux, il a allégué qu'il souffrait d'une « addiction profonde nécessitant un traitement lourd et constant à base, notamment, de Subutex » ; qu'il a relevé que, le jour de l'audition prévue, il subissait les effets de sa médication, alléguant qu'il était dès lors désorienté et en proie à des troubles de mémoire, raisons pour lesquelles il ne s'était pas rendu à son audition, qu'à l'appui de son recours, l'intéressé a, en substance, repris cette argumentation, faisant valoir qu'il n'était pas apte à participer à son audition en raison de ses problèmes de mémoire et des effets de son traitement de sevrage ; qu'il a ainsi estimé qu'il n'avait pas violé son obligation de collaborer de manière fautive ou volontaire et que le SEM aurait dû prendre en compte son état de santé dans son appréciation, que ces arguments n'emportent pas conviction, qu'en effet, à l'instar du SEM dans sa décision du 12 décembre 2024, et contrairement à ce qu'invoque l'intéressé, le Tribunal considère que les motifs médicaux invoqués ne justifient pas une absence à l'audition prévue le 25 octobre 2024, que, certes, il ressort des documents médicaux produits à l'appui de sa demande du 26 novembre 2024 - auxquels renvoie également le recours -, que l'intéressé bénéficiait, lors de son séjour au CFA, d'un traitement médicamenteux de substitution dans la toxicomanie des opioïdes (à base de Subutex, Diazepam, Quetiapine et Valium) et qu'il se procurait des doses régulières dudit traitement auprès de l'infirmerie du CFA (« drop-in »), qu'en particulier, les journaux de soins datés du jour prévu pour l'audition (25 octobre 2024) précisent que l'intéressé somnolait et présentait un discours ambivalent, lorsqu'il s'est présenté le matin même à l'infirmerie du CFA ; qu'en milieu d'après-midi, il présentait une « myosis sévère », ce qui avait amené le personnel de l'infirmerie à constater qu'il « semblait avoir eu une consommation excessive », même si l'intéressé avait alors assuré qu'il n'avait rien pris d'autre que ses médicaments ; que lors d'un second rendez-vous, toujours le même après-midi, il s'était en outre montré revendicateur et ne semblait « pas dans ses meilleurs jours », que, nonobstant ce qui précède, force est de constater qu'à la date prévue pour l'audition, l'intéressé a été en mesure de se rendre à trois reprises (soit le matin même, à 14h45 et, enfin, à 15h45) auprès de l'infirmerie du CFA, afin d'y recevoir ses médicaments (cf.”
“16), que, de plus, en l'état du dossier, force est de constater que le recourant n'a pas informé, avant son entretien Dublin, l'infirmerie du CFA qu'il se sentait mal ; qu'il ressort en effet du journal de soins du 25 octobre 2024 figurant au dossier qu'il a consulté au guichet de l'infirmerie uniquement le lendemain, soit après avoir été informé par sa mandataire des conséquences de son absence ; qu'au demeurant, comme déjà mentionné, le journal de soin du 25 octobre 2024 fait état de céphalées apparues la veille au soir ; que rien ne démontre donc que l'intéressé se sentait effectivement mal le 24 octobre 2024 l'après-midi, alors qu'il devait se présenter à son entretien, que, dans ces circonstances, il n'est pas excusable et encore moins concevable que le recourant n'ait pas été conscient de son obligation de se présenter à l'entretien Dublin du 24 octobre 2024, une mesure d'instruction nécessaire pour l'établissement des faits essentiels de sa procédure d'asile, qu'au vu de ce qui précède, la non-comparution de l'intéressé à son entretien Dublin du 23 octobre 2024 relève manifestement d'une violation grave de son obligation de collaborer au sens de l'art. 8 al. 3bis LAsi (cf., dans le même sens et parmi d'autres, arrêts du Tribunal E-5310/2024 précité consid. 4.3 ; D-802/2023 précité consid. 5.1 ; D-325/2023 du 25 janvier 2023 p. 6), le SEM ayant dès lors à juste titre fait application de cette disposition, en classant sans décision formelle la demande d'asile du recourant, le 24 octobre 2024, que les autres arguments et moyens de preuve du recours (cf., en particulier, mémoire de recours p. 17-22 et annexes n° 10 à 14), relatifs à des problèmes d'organisation ou de communication que Caritas aurait décelés, de manière générale, dans le déroulement de la « procédure en 24 heures » au CFA de B._______, ne concernent pas la situation concrète et individuelle du recourant ; qu'ils ne sont dès lors pas déterminants en l'espèce, que, compte tenu de ce qui précède, c'est à bon droit que l'autorité intimée a rejeté la demande de réouverture de sa procédure d'asile du 30 octobre 2024, que le recours du 4 décembre 2024 doit dès lors être rejeté et la décision du SEM du 1er novembre 2024 confirmée, qu'il est renoncé à un échange d'écritures (cf.”
“Weder in der Eingabe vom 31. März 2024 noch in der Rechtsmittel-eingabe vom 12. April 2024 führt der Beschwerdeführer einen triftigen Grund im Sinne von Art. 8 Abs. 3bis AsylG auf. Ihm wäre es auch angesichts der behaupteten, aber nicht weiter belegten gesundheitlichen Einschränkungen durchaus zumutbar gewesen, sich mit dem zuständigen BAZ in Verbindung zu setzen und seinen aktuellen Aufenthaltsort bekanntzugeben. Stattdessen ist er vom BAZ unabgemeldet abgereist und hat sich an mehreren - im Detail unbekannten - Orten im Ausland und zeitweise in der Schweiz aufgehalten.”
In mehreren Entscheiden beruft sich das Bundesverwaltungsgericht auf Art. 8 Abs. 4 AsylG (und BVGE 2008/34 E.12), wonach die betroffene Person bei der Beschaffung gültiger Reisedokumente mitzuwirken hat. Ausgehend hiervon wird in den Entscheidungen regelmässig angenommen, dass keine Vollzugshindernisse vorliegen und die Wegweisung als möglich, zumutbar und durchsetzbar zu qualifizieren ist.
“75 der Asylverordnung 2 über Finanzierungsfragen vom 11. August 1999 [AsylV 2, SR 142.312]), dass der Beschwerdeführer über ein familiäres Netz (vgl. A15/15 F37 ff.), einen gymnasialen Schulabschluss (vgl. A15/15 F31), eine Ausbildung als Schneider und gewisse Arbeitserfahrung verfügt (vgl. A15/15 F33), weshalb eine soziale und wirtschaftliche Reintegration in seinem Heimatstaat möglich erscheint, dass nach dem Gesagten nicht davon auszugehen ist, der Beschwerdeführer würde bei einer Rückkehr in eine medizinische, soziale oder wirtschaftliche Notlage geraten, dass nach dem Gesagten weder die allgemeine Lage in der Türkei noch individuelle Gründe auf eine konkrete Gefährdung im Falle einer Rückkehr schliessen lassen, weshalb der Vollzug der Wegweisung vorliegend zumutbar ist, dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers in den Heimatstaat schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse bestehen (Art. 83 Abs. 2 AIG), und es dem Beschwerdeführer obliegt, bei der Beschaffung gültiger Reisepapiere mitzuwirken (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), dass nach dem Gesagten der vom SEM verfügte Vollzug der Wegweisung zu bestätigen ist, dass der in der Eingabe vom 27. März 2025 gestellte Antrag auf Rückweisung der Sache an die Vorinstanz abzuweisen ist, mithin - entgegen den Beschwerdevorbringen - keine wesentlichen Mängel in der Feststellung des rechterheblichen Sachverhalts ersichtlich sind, dass die Einschätzung des SEM, wonach das Vorbringen, es handle sich bei den Tätern um Personen mit Einfluss auf die Politik und den Justizapparat nachgeschoben sei, zu bestätigen ist, dass der Beschwerdeführer diesen Aspekt anlässlich der Anhörung zu den Asylgründen gänzlich unerwähnt gelassen hat, und er auch in der Beschwerde sowie in den Beschwerdeverbesserungen diesbezüglich seiner Substantiierungspflicht im Sinne von Art. 7 AsylG nicht nachgekommen ist, dass weder den Akten noch den Beschwerdeeingaben Hinweise zu entnehmen sind, welche eine Kassation der angefochtenen Verfügung zu rechtfertigen vermöchten, weshalb der Rückweisungsantrag abzuweisen ist, dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig sowie vollständig feststellt und - soweit überprüfbar - angemessen ist, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist, dass angesichts des direkten Entscheids in der Sache die Anträge auf Verzicht auf Erhebung eines Kostenvorschusses, auf superprovisorische Aussetzung des Wegweisungsvollzugs sowie auf Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde gegenstandslos geworden sind, dass unbesehen davon der Beschwerde gemäss Art.”
“Schliesslich obliegt es dem Beschwerdeführer sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr allfällig notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG).”
“Schliesslich obliegt es der Beschwerdeführerin, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (Art. 8 Abs. 4 AsylG; vgl. BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG).”
“Schliesslich obliegt es den Beschwerdeführerinnen, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr allfällig notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (Art. 8 Abs. 4 AsylG; vgl. BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG).”
“) des Beschwerdeführers diesem nicht verunmöglicht hat, seine Existenz zu sichern, dass der Beschwerdeführer gemäss Akten im Heimatstaat über ein aus-gedehntes familiäres Beziehungsnetz verfügt, seine Ehefrau sowie ins-gesamt (...) leibliche Kinder und Adoptivkinder in Kinshasa leben (vgl. SEM-act. 22/13 ad F23-30) und er gemeinsam mit seinen beiden volljährigen Söhnen in den Heimatstaat zurückkehren kann, dass es ihm im Übrigen freisteht, einen Antrag auf medizinische Rückkehrhilfe zu stellen (Art. 75 der Asylverordnung 2 [AsylV 2, SR 142.312]), dass nach dem Gesagten kein Grund zur Annahme besteht, der Beschwerdeführer werde im Falle eine Rückkehr in den Heimatstaat in eine existenzbedrohende Situation geraten, weshalb der Wegweisungsvollzug als zumutbar zu qualifizieren ist, dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers in den Heimatstaat schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse bestehen (Art. 83 Abs. 2 AIG), und es dem Beschwerdeführer obliegt, bei der Beschaffung gültiger Reisepapiere mitzuwirken (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), dass nach dem Gesagten der vom SEM verfügte Vollzug der Wegweisung zu bestätigen ist, dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig sowie vollständig feststellt (Art. 106 Abs. 1 AsylG) und - soweit überprüfbar - angemessen ist, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist, dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 750.- (Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und der in gleicher Höhe geleistete Kostenvorschuss zur Begleichung dieser Kosten zu verwenden ist. (Dispositiv nächste Seite) Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Verfahrenskosten von Fr. 750.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Der in gleicher Höhe geleistete Kostenvorschuss wird zur Begleichung dieser Kosten verwendet.”
“) noch individuelle Gründe des Beschwerdeführers auf eine konkrete Gefährdung im Falle seiner Rückkehr schliessen lassen, dass der Beschwerdeführer sodann auch nicht in einem der vom Erdbeben vom Februar 2023 betroffenen Gebiete gewohnt hat (vgl. das Referenzurteil des BVGer E-1308/2023 vom 19. März 2024 E. 11.3.1), dass die Vorinstanz ausgeführt hat, weshalb es dem jungen und gesunden Beschwerdeführer mit Schuldbildung und Berufserfahrung, der bereits in verschiedenen Städten in der Türkei gelebt und gearbeitet habe, möglich sei, sich dort erneut eine wirtschaftliche Lebensgrundlage aufzubauen, dass den entsprechenden Erwägungen zuzustimmen ist und diesen in der Beschwerde sodann auch nichts entgegengestellt wird, dass der Vollzug der Wegweisung demnach zumutbar ist, dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers in den Heimatstaat schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse bestehen (Art. 83 Abs. 2 AIG), und es dem Beschwerdeführer obliegt, bei der Beschaffung gültiger Reisepapiere mitzuwirken (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), dass die Vorinstanz den Vollzug demnach zu Recht als zulässig, zumutbar und möglich erachtet hat, womit die Anordnung einer vorläufigen Aufnahme ausser Betracht fällt (Art. 83 Abs. 1-4 AIG) und folglich das entsprechende Beschwerdebegehren abzuweisen ist, dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen”
“Schliesslich obliegt es dem Beschwerdeführer, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG).”
“5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen Non-Refoulement im vorliegenden Verfahren keine Anwendung findet, dass sodann nach den vorstehenden Ausführungen keine Anhaltspunkte für eine im Heimat- oder Herkunftsstaat drohende menschenrechtswidrige Behandlung im Sinne von Art. 25 Abs. 3 BV, von Art. 3 des Übereinkommens vom 10. Dezember 1984 gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) und der Praxis zu Art. 3 EMRK ersichtlich sind, dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumutbar erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat aufgrund von Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer Notlage konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AIG), dass weder die allgemeine Lage im Heimat- beziehungsweise Herkunftsstaat des Beschwerdeführers noch individuelle Gründe auf eine konkrete Gefährdung im Falle einer Rückkehr schliessen lassen, weshalb der Vollzug der Wegweisung auch zumutbar ist, dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers in den Heimatstaat schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse bestehen (Art. 83 Abs. 2 AIG), und es dem Beschwerdeführer obliegt, bei der Beschaffung gültiger Reisepapiere mitzuwirken (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), dass damit auch der vom Staatssekretariat verfügte Vollzug der Wegweisung zu bestätigen ist, dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig sowie vollständig feststellt und - soweit überprüfbar - angemessen ist, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist, dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 750.- (Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und der in gleicher Höhe geleistete Kostenvorschuss für Begleichung dieser Kosten zu verwenden ist. (Dispositiv nächste Seite) Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Verfahrenskosten von Fr. 750.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Der in gleicher Höhe geleistete Kostenvorschuss wird für die Begleichung dieser Kosten verwendet. 3. Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das SEM und die kantonale Migrationsbehörde.”
“4 AIG), dass weder die allgemeine Lage Georgiens noch individuelle Gründe auf eine konkrete Gefährdung im Falle einer Rückkehr schliessen lassen, weshalb der Vollzug der Wegweisung vorliegend zumutbar ist, dass insbesondere davon auszugehen ist, dass der Beschwerdeführer mit Blick auf seine Gesundheit nach seiner Rückkehr adäquate Behandlungen seiner gesundheitlichen Probleme in Georgien erhalten wird, so dass eine menschenwürdige Existenz gewährleistet ist, dass Unzumutbarkeit jedenfalls dann noch nicht vorliegt, wenn im Heimat- oder Herkunftsstaat eine nicht dem schweizerischen Standard entsprechende medizinische Behandlung grundsätzlich möglich ist (vgl. hierzu BVGE 2011/50 E. 8.3, 2009/52 E. 10.1, 2009/51 E. 5.5, 2009/28 E. 9.3.1 und 2009/2 E. 9.3.2, je m.w.H.), dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers nach Georgien schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse bestehen (Art. 83 Abs. 2 AIG), und es dem Beschwerdeführer obliegt, bei der Beschaffung gültiger Reisepapiere mitzuwirken (Art. 8 Abs. 4 AsylG, vgl. auch BVGE 2008/34 E. 12), dass nach dem Gesagten der von der Vorinstanz den Vollzug der Wegweisung zu Recht als zulässig, zumutbar und möglich bezeichnet hat, dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen”
In der Regel obliegt es der betroffenen Person, die für die Rückkehr notwendigen Reisedokumente zu beschaffen; es ist ihr zumutbar, sich dafür bei der zuständigen staatlichen Vertretung bzw. dem Konsulat des Heimatstaates zu erkundigen und entsprechende Schritte zu unternehmen.
“Schliesslich obliegt es dem Beschwerdeführer, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (Art. 8 Abs. 4 AsylG; vgl. BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG).”
“Schliesslich obliegt es dem Beschwerdeführer, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG).”
“Schliesslich obliegt es dem Beschwerdeführer, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG).”
“Schliesslich obliegt es den Beschwerdeführenden, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG).”
“Es ist den Beschwerdeführenden sodann zuzumuten, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr allenfalls notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG).”
“Die Beschwerdeführenden verfügen über türkische Identitätskarten und es ist ihnen zuzumuten, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG).”
Wurde ein Gesuch gemäss Art. 8 Abs. 3bis AsylG abgeschrieben, kann bei erneuter Nichterreichbarkeit die Abschreibung beziehungsweise eine anschliessende Wegweisung bestätigt werden. Die Praxis zeigt jedoch, dass die Behörden kurz danach eine Wiederaufnahme gewähren können, sodass die dreijährige Wiederantragsfrist in konkreten Fällen nicht zwingend sofort ausschlaggebend ist.
“Sachverhalt: A. Der Beschwerdeführer ersuchte am 4. Januar 2025 in der Schweiz um Asyl. Mit Beschluss vom 6. Januar 2025 schrieb die Vorinstanz das Asylgesuch gestützt auf Art. 8 Abs. 3bis AsylG als gegenstandslos geworden ab. Dem am 8. Januar 2025 erfolgten Gesuch um Wieder-aufnahme gab die Vorinstanz am 24. Januar 2025 statt und nahm das Asylverfahren wieder auf. Mit Verfügung vom 30. Januar 2025 (eröffnet am 31. Januar 2025) trat die Vorinstanz in Anwendung des Dublin-Abkommens auf das Asylgesuch nicht ein, ordnete die Wegweisung des Beschwerdeführers nach Deutschland an, forderte ihn auf, die Schweiz spätestens am Tag nach Ablauf der Beschwerdefrist zu verlassen, und wies auf die einer allfälligen Beschwerde fehlende aufschiebende Wirkung hin. B. Mit Rechtsmitteleingabe vom 7. Februar 2025 (Datum Poststempel) gelangte der Beschwerdeführer an das Bundesverwaltungsgericht und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben. Es sei die Flüchtlingseigenschaft anzuerkennen und ihm Asyl zu gewähren. Es sei festzustellen, dass der Vollzug der Wegweisung unzulässig, unzumutbar und unmöglich sei und es sei die vorläufige Aufnahme anzuordnen. Weiter beantragte er die Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung, den Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses und die Einsetzung eines amtlichen Rechtsbeistands.”
“Gleichzeitig wurde der Rechtsvertreter darauf hingewiesen, dass dem Antrag seines Mandanten um Privatunterbringung zu keinem Zeitpunkt entsprochen worden sei und er sich bis zum 3. August 2023 beim Bundesasylzentrum (BAZ) Brugg zu melden habe, ansonsten sein Asylgesuch gemäss Art. 8 Abs. 3bis AsylG abgeschrieben werde (SEM act. 76). C.c Am 28. Juli 2023 ersuchte das SEM die französischen Behörden erneut um Übernahme des Beschwerdeführers gemäss Art. 18 Abs. 1 Bst. b Dublin-III-VO (SEM act. 77). C.d Mit Schreiben vom 3. August 2023 teilte Rechtsanwalt Philipp Currat mit, dass sich sein Mandant nicht innerhalb der gesetzten Frist im BAZ Brugg habe melden können und reichte in Kopie einen weiteren Antrag auf Privatunterbringung ein (SEM act. 81 und 82). C.e Zur Zuständigkeit Frankreichs für die Durchführung des Asyl- und Wegweisungsverfahrens äusserte sich der Parteivertreter am 4. August 2023 (SEM act. 80). D. Mit Beschluss vom 8. August 2023 schrieb das SEM das Asylgesuch des Beschwerdeführers gestützt auf Art. 8 Abs. 3bis AsylG wiederum ab (SEM act. 86). Auf ein dagegen eingelegtes Rechtsmittel trat das Bundesverwaltungsgericht nicht ein (Urteil D-4838/2023 vom 15. September 2023). E. Nachdem die französischen Behörden am 10. August 2023 in Beantwor-tung eines entsprechenden Informationsersuchens mitgeteilt hatten, dass eine Überstellung des Beschwerdeführers von Frankreich nach Deutschland nicht innert Frist habe erfolgen können (SEM act. 87), hiessen sie das Ersuchen um Wiederaufnahme am 11. August 2023 gestützt auf Art. 18 Abs. 1 Bst. b Dublin-III-VO gut (SEM act. 89). F. Mit Verfügung vom 23. August 2023 wies die Vorinstanz den Beschwerdeführer in Anwendung von Art. 64a Abs. 1 des Ausländer- und Integrationsgesetzes (AIG, SR 142.20) nach Frankreich weg und setzte ihm eine Frist zum Verlassen der Schweiz bis spätestens einen Tag nach Ablauf der Beschwerdefrist. Gleichzeitig entzog sie einer allfälligen Beschwerde die aufschiebende Wirkung (SEM act. 91). Das SEM sandte die Wegweisungsverfügung am 25. August 2023 per «Einschreiben mit Rückschein» direkt an den Beschwerdeführer.”
Das SEM kann den Antragsteller nach Art. 8 Abs. 2 AsylG zur Einreichung von Übersetzungen auffordern, sofern es dies für geboten erachtet. Bei der Neubeurteilung hat das SEM zudem die dem eingereichten Material zugrundeliegenden strafrechtlichen Ermittlungen hinsichtlich ihrer Bedeutung für die Flüchtlingseigenschaft zu prüfen.
“Zusammenfassend ergibt sich, dass das Mehrfachgesuch des Beschwerdeführers vom 24. August 2023 (nunmehr) ausreichend begründet vorliegt. Der Nichteintretensentscheid des SEM vom 21. November 2023 erweist sich mithin als bundesrechtswidrig. Die Beschwerde ist folglich gutzuheissen, soweit auf diese einzutreten ist, die angefochtene Verfügung ist aufzuheben und die Sache zur Neubeurteilung an das SEM zurückzuweisen. Dieses wird in der Sache darüber zu befinden haben, welche Bedeutung das den eingereichten Dokumenten zugrunde liegende strafrechtliche Ermittlungsverfahren mit Blick auf die Flüchtlingseigenschaft des Beschwerdeführers beizumessen ist. Es bleibt dabei dem SEM überlassen, den Beschwerdeführer gestützt auf Art. 8 Abs. 2 AsylG aufzufordern, Übersetzungen der eingereichten Dokumente einzureichen, sollte es dies für angebracht erachten.”
Im Familiennachzugsverfahren hat der Asylsuchende die Zugehörigkeit des nachzuziehenden Angehörigen zur Familiengemeinschaft, die zum Zeitpunkt der Flucht bestehende Familiengemeinschaft, die Trennung durch die Flucht sowie die fest beabsichtigte Familienvereinigung nachzuweisen oder zumindest glaubhaft zu machen. Die Sachverhaltsfeststellung erfolgt von Amtes wegen, steht jedoch unter der Mitwirkungspflicht der Parteien (Art. 8 AsylG).
“Die Asylbehörden stellen den Sachverhalt von Amtes wegen richtig und vollständig fest (Art. 12 und Art. 13 VwVG, vgl. auch Kölz/ Häner/Bertschi, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 3. Aufl., 2013, Rz. 1043). Die Sachverhaltsermittlung steht unter dem Vorbehalt der Mitwirkungspflicht der Parteien (Art. 8 AsylG). Dies gilt auch im Familiennachzugsverfahren. Wer um Erteilung einer Einreisebewilligung zwecks Familienasyls ersucht, hat die Zugehörigkeit des nachzuziehenden Angehörigen zur Familiengemeinschaft, die zum Zeitpunkt der Flucht vorbestandene Familiengemeinschaft, die Trennung der Familie durch die Flucht sowie die fest beabsichtigte Familienvereinigung beider Anspruchsberechtigten nachzuweisen oder zumindest glaubhaft zu machen (Art. 7 AsylG; Botschaft des Bundesrates vom 4. Dezember 1995 zur Totalrevision des Asylgesetzes sowie zur Änderung des Bundesgesetzes über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer, BBl 1996 II 70). Die Herausforderung bei der Beurteilung eines Familiennachzugsgesuchs liegt regelmässig in einer rechtsgenüglichen Sachverhaltsfeststellung, zumal sich diese einerseits auf faktenbasierte Elemente, andererseits aber auch auf innere Entscheidvorgänge der betroffenen Personen stützt. An die Substanziierung eines Gesuchs um Familiennachzug sind daher gewisse Anforderungen zu stellen.”
Die Behörde kann die Instruktion beenden, wenn die ihr bereits vorliegenden Beweise ihre Überzeugung begründen und sie nach nicht-arbiträrer vorzeitiger Prüfung mit Bestimmtheit feststellen kann, dass weitere Beweiserhebungen die Beurteilung nicht mehr verändern würden. In der Regel genügt es, die vorgebrachten Angaben und die vom Gesuchsteller angebotenen Beweismittel zu berücksichtigen; weitergehende Instruktionsmassnahmen sind nur insoweit geboten, als die zu erhebenden Tatsachen für die Entscheidung relevant erscheinen.
“et consacré en procédure administrative aux art. 29 ss PA, le droit d'être entendu comprend pour le justiciable le droit d'être informé et de s'exprimer sur les éléments pertinents, avant qu'une décision ne soit prise touchant à sa situation juridique, le droit de fournir des preuves quant aux faits de nature à influer sur le sort de la décision, celui de participer à l'administration des preuves, d'en prendre connaissance et de se déterminer à leur propos (cf. ATF 145 I 167 consid. 4.1 ; ATAF 2013/23 consid. 6.1.1 et réf. cit. ; 2010/53 consid. 13.1). 3.2.2 En vertu de la maxime inquisitoire, qui régit la procédure administrative, les autorités définissent les faits pertinents et les preuves nécessaires, qu'elles ordonnent et apprécient d'office (art. 12 PA, en relation avec l'art. 6 LAsi ; cf. ATAF 2015/10 consid. 3.2 ; 2012/21 consid. 5.1 ; 2009/60 consid. 2.1.1). Cette maxime doit cependant être relativisée par son corollaire, soit le devoir de collaboration de la partie à l'établissement des faits (art. 8 LAsi et 13 PA, applicable par renvoi de l'art. 6 LAsi ; cf. idem). A noter que l'étendue du devoir d'instruction dépend de la pertinence des faits à établir. En outre, nonobstant la maxime inquisitoire, l'autorité amenée à rendre une décision en matière d'asile peut en principe se limiter à prendre en considération les allégués du requérant et procéder à l'administration des preuves offertes par ce dernier, sans avoir à se livrer, en sus, à des mesures d'instruction complémentaires (cf. ATAF 2012/21 consid. 5.1). En tout état de cause, elle peut mettre un terme à l'instruction, lorsque les preuves administrées lui ont permis de former sa conviction et que, procédant d'une manière non arbitraire à une appréciation anticipée des preuves qui lui sont encore proposées, elle a la certitude que ces dernières ne pourraient pas l'amener à modifier son opinion (cf. ATF 130 II 425 consid. 2.1 et jurisp. cit.). 3.3 Selon la recourante, le SEM n'aurait pas tenu compte de certains détails importants de son récit, qui renforceraient sa vraisemblance.”
“Si l'on peut discerner les motifs qui ont guidé sa décision, le droit à une décision motivée est respecté, même si la motivation présentée est erronée. En revanche, une autorité commet un déni de justice formel prohibé par l'art. 29 al. 2 Cst., si elle omet de se prononcer sur des griefs qui présentent une certaine pertinence ou si elle s'abstient de prendre en considération des allégués et arguments importants pour la décision à rendre (cf. ATF 134 I 83 consid. 4.1, 133 III 235 consid. 5.2 et réf. cit. ; ATAF 2013/23 consid. 6.1.1). 3.2 En vertu de la maxime inquisitoire, qui régit en principe la procédure administrative, les autorités définissent les faits pertinents et les preuves nécessaires, qu'elles ordonnent et apprécient d'office (art. 12 PA, en relation avec l'art. 6 LAsi ; cf. ATAF 2015/10 consid. 3.2 ; 2012/21 consid. 5.1 ; 2009/60 consid. 2.1.1). Cette maxime doit cependant être relativisée par son corollaire, soit le devoir de collaboration de la partie à l'établissement des faits (art. 8 LAsi et 13 PA, applicable par renvoi de l'art. 6 LAsi). Ce devoir touche en particulier les faits qui se rapportent à la situation personnelle de l'administré, ceux qu'il connaît mieux que les autorités, ou encore, ceux qui, sans sa collaboration, ne pourraient pas être collectés moyennant un effort raisonnable (cf. ATF 143 II 425 consid. 5.1 ; ATAF 2011/54 consid. 5.1 ; 2009/50 consid. 10.2 ; 2008/24 consid. 7.2 ; arrêt du Tribunal E-4367/2022 du 6 octobre 2022 consid. 2.1.1). L'étendue du devoir d'instruction est par ailleurs fonction de la pertinence des faits à établir. Nonobstant la maxime inquisitoire, l'autorité amenée à rendre une décision en matière d'asile peut en principe se limiter à prendre en considération les allégués du requérant et procéder à l'administration des preuves offertes par ce dernier, sans avoir à se livrer, en sus, à des mesures d'instruction complémentaires (cf. ATAF 2012/21 consid. 5.1). En tout état de cause, elle peut mettre un terme à l'instruction, lorsque les preuves administrées lui ont permis de former sa conviction et que, procédant d'une manière non arbitraire à une appréciation anticipée des preuves qui lui sont encore proposées, elle a la certitude que ces dernières ne pourraient pas l'amener à modifier son opinion (cf.”
“Si l'on peut discerner les motifs qui ont guidé sa décision, le droit à une décision motivée est respecté, même si la motivation présentée est erronée. En revanche, une autorité commet un déni de justice formel prohibé par l'art. 29 al. 2 Cst. si elle omet de se prononcer sur des griefs qui présentent une certaine pertinence ou si elle s'abstient de prendre en considération des allégués et arguments importants pour la décision à rendre (cf. ATF 134 I 83 consid. 4.1, 133 III 235 consid. 5.2 et réf. cit. ; ATAF 2013/23 consid. 6.1.1). 3.3 En vertu de la maxime inquisitoire, qui régit en principe la procédure administrative, les autorités définissent les faits pertinents et les preuves nécessaires, qu'elles ordonnent et apprécient d'office (art. 12 PA, en relation avec l'art. 6 LAsi ; cf. ATAF 2015/10 consid. 3.2 ; 2012/21 consid. 5.1 ; 2009/60 consid. 2.1.1). Cette maxime doit cependant être relativisée par son corollaire, soit le devoir de collaboration de la partie à l'établissement des faits (art. 8 LAsi et 13 PA, applicable par renvoi de l'art. 6 LAsi). Ce devoir touche en particulier les faits qui se rapportent à la situation personnelle de l'administré, ceux qu'il connaît mieux que les autorités, ou encore, ceux qui, sans sa collaboration, ne pourraient pas être collectés moyennant un effort raisonnable (cf. ATF 143 II 425 consid. 5.1 ; ATAF 2011/54 consid. 5.1 ; 2009/50 consid. 10.2 ; 2008/24 consid. 7.2 ; arrêt du Tribunal E-4367/2022 du 6 octobre 2022 consid. 2.1.1). L'étendue du devoir d'instruction est par ailleurs fonction de la pertinence des faits à établir. Nonobstant la maxime inquisitoire, l'autorité amenée à rendre une décision en matière d'asile peut en principe se limiter à prendre en considération les allégués du requérant et procéder à l'administration des preuves offertes par ce dernier, sans avoir à se livrer, en sus, à des mesures d'instruction complémentaires (cf. ATAF 2012/21 consid. 5.1). En tout état de cause, elle peut mettre un terme à l'instruction, lorsque les preuves administrées lui ont permis de former sa conviction et que, procédant d'une manière non arbitraire à une appréciation anticipée des preuves qui lui sont encore proposées, elle a la certitude que ces dernières ne pourraient pas l'amener à modifier son opinion (cf.”
Art. 8 Abs. 4 AsylG verpflichtet die betroffene Person zur aktiven Mitwirkung bei der Beschaffung der für eine Rückkehr erforderlichen Reisedokumente. Dazu gehört insbesondere die Zusammenarbeit mit der zuständigen Vertretung des Heimatstaates; dies gilt auch, wenn lediglich Identitätskarten vorhanden sind oder Pässe abgelaufen sind und deshalb ergänzende oder erneuerte Reisedokumente zu beschaffen sind.
“4 AIG), dass weder die allgemeine Lage im Heimat- beziehungsweise Herkunftsstaat des Beschwerdeführers noch individuelle Gründe auf eine konkrete Gefährdung im Falle einer Rückkehr schliessen lassen, dass das SEM zu Recht festgestellt hat, es sei beim Beschwerdeführer nicht von einer drohenden medizinischen Notlage auszugehen, weil die ihm faktisch zugängliche Gesundheitsversorgung in der Türkei westeuropäischen Standards entspreche, dass der Beschwerdeführer betreffend die in der Beschwerde vorgebrachte Verschlechterung seines psychischen Zustands (im aktuellen Spitalbericht wird neben der Diabetes-Erkrankung eine mittelgradige depressive Episo-de gemäss ICD-10 F32.1 diagnostiziert) auf die konstante Rechtsprech-ung des Bundesverwaltungsgerichts hinzuweisen ist, wonach auch bei einer allfälligen Gefahr der Suizidalität nicht von einem zwangsweisen Wegweisungsvollzug abzusehen ist, solange Massnahmen zur Verhütung der Umsetzung einer Suiziddrohung getroffen werden könnten (vgl. statt vieler etwa die Urteile des BVGer D-670/2024 vom 17. Mai 2024 E. 9.3 und D-172/2021 vom 5. Januar 2023 E. 9.3.3), dass die mit dem Vollzug der Wegweisung beauftragten Behörden dieser medizinischen Situation durch die Wahl geeigneter Vollzugsmassnahmen Rechnung tragen werden, dass der Vollzug der Wegweisung damit als zumutbar zu qualifizieren ist, dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers in den Heimatstaat schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse bestehen (Art. 83 Abs. 2 AIG), und es dem Beschwerdeführer obliegt, bei der Beschaffung gültiger Reisepapiere mitzuwirken (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), dass nach dem Gesagten der vom SEM verfügte Vollzug der Wegweisung zu bestätigen ist, dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen”
“Schliesslich obliegt es dem Beschwerdeführer, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG).”
“Schliesslich obliegt es den Beschwerdeführenden, die im Besitz ihrer gültigen Identitätskarten sind, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr allfällig notwendigen weiteren Reisedokumente zu beschaffen (Art. 8 Abs. 4 AsylG; vgl. BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG).”
“Schliesslich verfügen die Beschwerdeführenden über gültige beziehungsweise abgelaufene Reisepässe und es obliegt ihnen, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr allenfalls zusätzlich notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG).”
Behördliche Fristsetzungen zur Nachreichung von Unterlagen sind üblich. Wird trotz zumutbarer Sorgfalt – namentlich bei bestehender anwaltlicher Vertretung oder erkennbarer Zugangsmöglichkeiten zu Dokumenten – nicht fristgerecht mitgewirkt, kann dies als Verletzung der Mitwirkungspflicht nach Art. 8 AsylG gewertet werden und negative prozessuale Folgen haben (z. B. Nichtberücksichtigung neu eingereichter Beweismittel bzw. nachteilige Würdigung wegen Fristversäumnisses).
“Juli 2019, mehrere Fotos, die ihn als Mitglied der YPG (Yekîneyên Parastina Gel) in Syrien zeigen sollen, sowie ein Schreiben seines Anwalts aus der Türkei vom 16. Oktober 2023 zu den Akten reichte, dass er am 18. Oktober 2023 zu seinen Asylgründen (Anhörung nach Art. 29 AsylG) befragt wurde, wobei er insbesondere angab, er sei in der Türkei von Oktober 2018 bis Juli 2019 in Haft gewesen und sein Strafverfahren sei noch nicht abgeschlossen, dass das SEM den Beschwerdeführer anlässlich der Anhörung aufforderte, bis zum 9. November 2023 Dokumente einzureichen, die belegten, dass sein Strafverfahren noch hängig sei, dass er mit einer weiteren Eingabe vom 20. Oktober 2023 ein Bildschirmfoto eines Auszugs aus UYAP (Ulusal Yargi Agi Bilisim Sistemi; E-Justiz-Informationssystem) vom 10. Oktober 2023 mit einer Strafübersicht einreichte, dass das SEM dem Beschwerdeführer am 26. Oktober 2023 mitteilte, sein Asylgesuch werde fortan im erweiterten Verfahren behandelt und er werde dem Kanton C._______ zugewiesen, dass ihm das SEM mit Schreiben vom 13. November 2023 - unter Hinweis auf seine Mitwirkungspflicht gemäss Art. 8 AsylG (SR 142.31) - eine neue Frist bis zum 1. Dezember 2023 ansetzte zur Einreichung von Dokumenten, die belegten, dass sein Gerichtsverfahren noch hängig sei, dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 15. November 2023 (Eingang beim SEM: 20. November 2023) einen Auszug des türkischen E-Government-Portals (E-Devlet) des Jahres 2019 ins Recht legte, dass das SEM mit Schreiben vom 21. November 2023 erklärte, der Beschwerdeführer habe keine Dokumente des regionalen Berufungsgerichts eingereicht, die belegten, dass sein Verfahren dort hängig sei, und ihm eine weitere Frist bis zum 8. Dezember 2023 zur Nachreichung entsprechender Dokumente ansetzte, dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 24. November 2023 verschiedene Unterlagen (ein Bildschirmfoto eines UYAP-Auszugs betreffend Strafübersicht vom 24. November 2023, eine Dossierliste [«Dosya Listesi»], zwei Bildschirmfotos aus UYAP [Ordnerstruktur 2019/43 und Unterordnerstruktur] je vom 24. November 2023 sowie vier Bildschirmfotos von Dokumenten des Berufungsverfahrens) einreichte und das SEM ersuchte, allfällige zur Beurteilung des Asylgesuchs benötigte Unterlagen anhand der Ordnerstruktur konkret zu bezeichnen, damit er diese nachreichen könne, dass das SEM mit Verfügung vom 9.”
“Diesbezüglich hilfreiche Angaben lassen sich auch dem neu eingereichten (undatierten) Anwaltsschreiben nicht entnehmen, welches vielmehr als Gefälligkeitsschreiben mit geringem Beweiswert zu taxieren ist. Auf den übrigen Beweismitteln (bereits im ordentlichen Verfahren in anderer Form vorgelegener Geheimhaltungsbeschluss [vgl. hierzu Bst. H hiervor: «Beschluss in sonstiger Sache des 3. Friedensstrafrichters in B._______ vom (...) April 2023 [Degisik Is No: {...}»], Screenshot aus dem UYAP und USB-Stick) ist der Name des Gesuchstellers nicht ersichtlich, womit sie keinerlei Rückschlüsse auf diesen zulassen. Folglich hätten die neu eingereichten Dokumente, selbst wenn sie im Urteilszeitpunkt vorgelegen hätten, mit der massgeblichen Wahrscheinlichkeit nichts am getroffenen Entscheid geändert. Mit Blick auf den Zustellnachweis vom 18. April 2023 ist ferner nicht ersichtlich, inwiefern es dem Gesuchsteller bei Anwendung der zumutbaren Sorgfalt und unter Beachtung der ihm obliegenden Mitwirkungspflicht (vgl. Art. 8 AsylG) nicht möglich war, dieses Dokument bereits im ordentlichen Verfahren einzureichen, zumal er damals anwaltlich vertreten war und auch mit einer Anwältin respektive Anwalt in der Türkei in Kontakt stand, sowie imstande war, auf Beschwerdeebene weitere türkische Verfahrensdokumente einzureichen (vgl. a.a.O. Bst. F und E. 6.2.3).”
“d BGG) und mangels Erläuterungen seitens der Gesuchstellerin auch nicht ersichtlich ist, weshalb respektive inwiefern ihrer Mutter - als damaliges Opfer und Klägerin - der Zugang zu diesen Dokumenten eingeschränkt worden sei, weshalb es sich hierbei um eine Schutzbehauptung handeln dürfte, dass davon auszugehen ist, dass die Gesuchstellerin (und ihre Mutter) seit weit über 90 Tagen vor Einreichung des Revisionsgesuchs Kenntnis von der Existenz dieser Dokumente oder eines Verfahrens gegen ihren Vater hatte, zumal sie offensichtlich auch während des ordentlichen Verfahrens regelmässig in Kontakt mit ihren Familienangehörigen in der Heimat stand und bereits dort geltend machte, der Vater sei gewalttätig gewesen und die Mutter habe mehrmals vergeblich versucht, eine Anzeige gegen ihn zu erstatten (vgl. Urteil des BVGer E-3766/2024 E. 6.2, 7.3.4), dass die 90-tägige Revisionsfrist daher als verpasst zu qualifizieren und bereits aus diesem Grund auf das Revisionsgesuch nicht einzutreten ist, dass darüber hinaus auch keine entschuldbaren Gründe im Sinne von Art. 123 Abs. 2 Bst. a BGG ersichtlich sind, weshalb es der Gesuchstellerin unter Beachtung der ihr obliegenden Mitwirkungspflicht (Art. 8 AsylG) bei Anwendung der zumutbaren Sorgfalt nicht möglich gewesen wäre, die behauptungsgemässen neuen Beweismittel dem Bundesverwaltungsgericht früher, insbesondere noch vor Ergehen des in Revision zu ziehenden Urteils E-3766/2024 vom 3. September 2024, zur Kenntnis zu bringen (vgl. auch Art. 46 VGG), dass auch verspätete Revisionsvorbringen zur Revision eines rechtskräftigen Urteils führen können, wenn aufgrund dieser Vorbringen offensichtlich wird, dass der gesuchstellenden Person Verfolgung oder menschenrechtswidrige Behandlung droht und damit ein völkerrechtliches Wegweisungsvollzugshindernis besteht, wobei die beachtliche Wahrscheinlichkeit einer aktuellen und ernsthaften Gefahr schlüssig nachgewiesen werden muss (vgl. BVGE 2021/VI/4 E. 9.1, m.w.H.) und Entsprechendes in casu weder ausgewiesen wurde noch aus den Akten hervorgeht, dass sich - bei Wahrunterstellung - die Eltern der Gesuchstellerin gemäss den eingereichten Justizdokumenten aus dem Jahr 2019 versöhnt hätten, weshalb die Mutter die Anzeige zurückgezogen habe, der Vater indes - gemäss Übersetzung der Gesuchstellerin - von Amtes wegen im (.”
Ist der Aufenthaltsort bekannt (z. B. weil die Adresse gemäss Art. 8 Abs. 3 AsylG mitgeteilt und im ZEMIS hinterlegt ist), ziehen die Behörden daraus die Folge, dass von einem bekannten Aufenthaltsort und einem aktuellen Interesse am Verfahren auszugehen ist; dies kann dazu führen, dass auf Beschwerden eingetreten wird und Mitteilungen als zugestellt gelten.
“Das Bundesverwaltungsgericht ist zuständig (Art. 105 AsylG [SR 142.31]; Art. 31 ff. VGG) und die Sachurteilsvoraussetzungen sind erfüllt, so dass auf die Beschwerde einzutreten ist (Art. 48 Abs. 1 VwVG, Art. 108 Abs. 3 AsylG und Art. 52 Abs. 1 VwVG). Insbesondere ist von einem bekannten Aufenthaltsort und einem aktuellen Interesse am Beschwerdeverfahren auszugehen (Art. 8 Abs. 3 AsylG und Art. 48 Abs. 1 Bst. c VwVG).”
“Der Beschwerdeführer habe erneut medizinische Probleme geltend gemacht, die Anhörung habe aber dennoch abgeschlossen werden können. Das Aktenstück 29/1 (Rechtskraftmitteilung vom 25. August 2020) hält lediglich fest, dass die Verfügung vom 13. Juli 2020 am 21. August 2020 rechtskräftig geworden sei. Der Beschwerdeführer moniert, die verweigerte Einsicht in dieses Aktenstück werfe Fragen auf. Auf dem Aktenstück A28/1 (Postsendung der vorinstanzlichen Verfügung vom 13. Juli 2020) sei vermerkt, dass die Adresse im ZEMIS (Zentralen Migrationsinformationssystem) korrekt und kein Neuversand erfolgt sei. Der wirkliche Wohnsitz des Beschwerdeführers sei nie restlos geklärt worden. Deshalb stehe fest, dass er den Asylentscheid nie erhalten habe, was mit seiner Angabe im Gesuch vom 7. Februar 2023, er habe nie erfahren, wie sein Asylverfahren ausgegangen sei, übereinstimme. Dieser erst in der jüngsten Eingabe erhobene Einwand überzeugt nicht, zumal er nicht weiter substanziiert wird. Es ist zum einen darauf hinzuweisen, dass Asylsuchende gestützt auf Art. 8 Abs. 3 AsylG verpflichtet sind, sich während des Verfahrens den Behörden von Bund und Kantonen zur Verfügung zu halten. Insbesondere sind sie verpflichtet, ihre Adresse und jede Änderung der nach kantonalem Recht zuständigen Behörde sofort mitteilen. Die aktuellen Adressen werden sodann im ZEMIS hinterlegt. Sodann ist aus dem Vermerk der Poststelle D._______ «(...)» und dem Zusatz: «Frist bis”
Ist das Vorbringen des Asylsuchenden derart offensichtlich unglaubwürdig, dass die Behörde nicht erwarten kann, dass weitere Beweiserhebungen ihre Überzeugung ändern würden, kann sie die Instruktion vorzeitig beenden und angebotene Beweisanträge zurückweisen bzw. weitere Beweiserhebungen ablehnen. Solche prozessualen Reaktionen sind im Rahmen der inquisitorischen Amtsermittlung und der Mitwirkungspflicht (Art. 8 AsylG) zulässig, sofern sie nicht willkürlich erfolgen.
“et consacré en procédure administrative aux art. 29 ss PA, le droit d'être entendu comprend pour le justiciable le droit d'être informé et de s'exprimer sur les éléments pertinents, avant qu'une décision ne soit prise touchant à sa situation juridique, le droit de fournir des preuves quant aux faits de nature à influer sur le sort de la décision, celui de participer à l'administration des preuves, d'en prendre connaissance et de se déterminer à leur propos (cf. ATF 145 I 167 consid. 4.1 ; ATAF 2013/23 consid. 6.1.1 et réf. cit. ; 2010/53 consid. 13.1). En vertu de la maxime inquisitoire, qui régit la procédure administrative, les autorités définissent les faits pertinents et les preuves nécessaires, qu'elles ordonnent et apprécient d'office (art. 12 PA, en relation avec l'art. 6 LAsi ; cf. ATAF 2015/10 consid. 3.2 ; 2012/21 consid. 5.1 ; 2009/60 consid. 2.1.1). Cette maxime doit cependant être relativisée par son corollaire, soit le devoir de collaboration de la partie à l'établissement des faits (art. 8 LAsi et 13 PA, applicable par renvoi de l'art. 6 LAsi ; cf. idem). A noter que l'étendue du devoir d'instruction dépend de la pertinence des faits à établir. En outre, nonobstant la maxime inquisitoire, l'autorité amenée à rendre une décision en matière d'asile peut en principe se limiter à prendre en considération les allégués du requérant et procéder à l'administration des preuves offertes par ce dernier, sans avoir à se livrer, en sus, à des mesures d'instruction complémentaires (cf. ATAF 2012/21 consid. 5.1). En tout état de cause, elle peut mettre un terme à l'instruction, lorsque les preuves administrées lui ont permis de former sa conviction et que, procédant d'une manière non arbitraire à une appréciation anticipée des preuves qui lui sont encore proposées, elle a la certitude que ces dernières ne pourraient pas l'amener à modifier son opinion (cf. ATF 130 II 425 consid. 2.1 et jurisp. cit.). 2.3 En l'occurrence et ainsi qu'il sera constaté ci-après, le récit exposé lors de l'audition du 27 juillet 2023 apparaît à ce point invraisemblable qu'au moment du prononcé de la décision attaquée, le SEM était fondé à procéder à une appréciation anticipée des preuves et à retenir que les pièces dont le recourant avait alors annoncé la production ne pourraient pas conduire à une conclusion différente.”
Art. 8 Abs. 1 AsylG verpflichtet Asylsuchende zur Mitwirkung an der Sachverhaltsfeststellung; dazu gehört insbesondere die Offenlegung der Identität. Die Mitwirkungspflicht gilt grundsätzlich auch für unbegleitete minderjährige Asylsuchende, soweit sie aufgrund ihres Alters, ihrer Reife und ihrer Ausbildung dazu in der Lage sind.
“Vorab ist auf die Frage der Herkunft einzugehen, welche seitens des Beschwerdeführers im Sinne von Art. 7 AsylG glaubhaft darzulegen ist. Diesbezüglich ist darauf hinzuweisen, dass der Beschwerdeführer verpflichtet ist, an der Feststellung des Sachverhalts in Verfahren mitzuwirken, welches durch sein Begehren eingeleitet wurde (Art. 13 VwVG). Art. 8 Abs. 1 AsylG konkretisiert diese Mitwirkungspflicht für das Asylverfahren. Insbesondere verpflichtet Art. 8 Abs. 1 Bst. a AsylG Asylsuchende dazu, ihre Identität offenzulegen. Die Identität einer Person ist eine Tatsache, die von den Behörden ohne die Mitwirkung der Gesuchstellenden gar nicht oder nicht mit vernünftigem Aufwand festgestellt werden kann. Die Mitwirkungspflicht trifft grundsätzlich auch unbegleitete minderjährige Asylsuchende, soweit diese dazu aufgrund ihres Alters, ihrer Reife und ihrer Ausbildung in der Lage sind. Betreffend die Beurteilung von Verletzungen der Mitwirkungspflicht sind die Umstände des Einzelfalles zu beachten (vgl. BVGE 2021 VI/3 E. 11.5.2 m.w.H.).”
“Der Bundesrat bezeichnet neben den EU/EFTA-Staaten weitere Staaten, in denen nach seinen Feststellungen Sicherheit vor Verfolgung besteht, als sichere Heimat- oder Herkunftsstaaten (Art. 6a Abs. 2 lit. a AsylG). Er überprüft diese Einstufung periodisch (Art. 6a Abs. 3 AsylG) und unterbreitet den zuständigen Kommissionen der eidgenössischen Räte die betreffende Liste vor jeder beabsichtigten Änderung, mindestens aber einmal pro Jahr zur Konsultation (Art. 6a Abs. 4 AsylG). Gemäss Anhang 2 zur Asylverordnung 1 über Verfahrensfragen vom 11. August 1999 (Asylverordnung 1 [SR 142.311]) gehört die Republik Albanien zu den verfolgungssicheren Heimat- oder Herkunftsstaaten. Wer um Asyl nachsucht, muss die Flüchtlingseigenschaft nachweisen oder zumindest glaubhaft machen (Art. 7 Abs. 1 AsylG). Unglaubhaft sind insbesondere Vorbringen, die in wesentlichen Punkten zu wenig begründet oder in sich widersprüchlich sind, den Tatsachen nicht entsprechen oder massgeblich auf gefälschte oder verfälschte Beweismittel abgestützt werden (Art. 7 Abs. 3 AsylG). Asylsuchende sind verpflichtet, an der Feststellung des Sachverhaltes mitzuwirken. Sie müssen nach Art. 8 Abs. 1 AsylG insbesondere ihre Identität offen legen (lit. a), Reisepapiere und Identitätsausweise abgeben (lit.”
Untersuchungsgrundsatz und Mitwirkungspflicht: Im Asylverfahren gilt der Untersuchungsgrundsatz; die Behörde hat den rechtserheblichen Sachverhalt von Amtes wegen vollständig und richtig abzuklären. Diese Pflicht wird jedoch durch die Mitwirkungspflicht der Asylsuchenden begrenzt (Art. 8 AsylG). Sachdaten, die für eine bevorstehende Kantonszuweisung relevant sind — namentlich familiäre Beziehungen — sind bei Vorliegen entsprechender Anhaltspunkte vor der Zuweisung abzuklären.
“Im Asylverfahren gilt wie im übrigen Verwaltungsverfahren der Untersuchungsgrundsatz. Das heisst, die Behörde hat den rechtserheblichen Sachverhalt vor ihrem Entscheid von Amtes wegen vollständig und richtig abzuklären (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 12 VwVG). Dabei muss sie die für das Verfahren erforderlichen Sachverhaltsunterlagen beschaffen, die relevanten Umstände abklären und darüber ordnungsgemäss Beweis führen. Die Sachverhaltsfeststellung ist unvollständig, wenn die Behörde nicht alle für den Entscheid rechtsrelevanten Sachumstände berücksichtigt hat. Der Untersuchungsgrundsatz findet seine Grenze an der Mitwirkungspflicht der Asylsuchenden (vgl. Art. 8 AsylG; Art. 13 VwVG; zum Ganzen BVGE 2016/27 E. 9.1.1 m.H.). Der vorliegend einschlägige Art. 27 Abs. 3 AsylG, wonach das SEM bei der Zuweisung an die Kantone unter anderem den schützenswerten Interessen der Asylsuchenden Rechnung zu tragen hat, bildet eine spezialgesetzliche Konkretisierung des Untersuchungsgrundsatzes und stellt in diesem Sinne klar, dass die Vorinstanz diesbezüglich relevante Sachverhaltselemente - wie namentlich familiäre Beziehungen - bei Vorliegen entsprechender Anhaltspunkte abklären muss, bevor sie über die Kantonszuweisung entscheidet.”
“Im Asylverfahren gilt wie im übrigen Verwaltungsverfahren der Untersuchungsgrundsatz. Das heisst, die Behörde hat den rechtserheblichen Sachverhalt vor ihrem Entscheid von Amtes wegen vollständig und richtig abzuklären (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 12 VwVG). Dabei muss sie die für das Verfahren erforderlichen Sachverhaltsunterlagen beschaffen, die relevanten Umstände abklären und darüber ordnungsgemäss Beweis führen. Die Sachverhaltsfeststellung ist unvollständig, wenn die Behörde nicht alle für den Entscheid rechtsrelevanten Sachumstände berücksichtigt hat. Der Untersuchungsgrundsatz findet seine Grenze an der Mitwirkungspflicht der Asylsuchenden (vgl. Art. 8 AsylG; Art. 13 VwVG; zum Ganzen BVGE 2016/27 E. 9.1.1 m.H.). Der vorliegend einschlägige Art. 27 Abs. 3 AsylG, wonach das SEM bei der Zuweisung an die Kantone unter anderem den schützenswerten Interessen der Asylsuchenden Rechnung zu tragen hat, bildet eine spezialgesetzliche Konkretisierung des Untersuchungsgrundsatzes und stellt in diesem Sinne klar, dass die Vorinstanz diesbezüglich relevante Sachverhaltselemente - wie namentlich familiäre Beziehungen - bei Vorliegen entsprechender Anhaltspunkte abklären muss, bevor sie über die Kantonszuweisung entscheidet.”
“Im Asylverfahren wie im übrigen Verwaltungsverfahren gilt der Untersuchungsgrundsatz, das heisst, die Behörde hat den rechtserheblichen Sachverhalt vor ihrem Entscheid von Amtes wegen vollständig und richtig abzuklären (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 12 VwVG). Dabei muss sie die für das Verfahren erforderlichen Sachverhaltsunterlagen beschaffen, die relevanten Umstände abklären und darüber ordnungsgemäss Beweis führen. Die Sachverhaltsfeststellung ist unvollständig, wenn die Behörde nicht alle für den Entscheid rechtsrelevanten Sachumstände berücksichtigt hat. Der Untersuchungsgrundsatz findet seine Grenze an der Mitwirkungspflicht der Asylsuchenden (vgl. Art. 8 AsylG; Art. 13 VwVG; zum Ganzen BVGE 2016/27 E. 9.1.1 m.H.). Der vorliegend einschlägige Art. 27 Abs. 3 AsylG, wonach das SEM bei der Zuweisung an die Kantone unter anderem den schützenswerten Interessen der Asylsuchenden Rechnung zu tragen hat, bildet eine spezialgesetzliche Konkretisierung des Untersuchungsgrundsatzes und stellt in diesem Sinne klar, dass die Vorinstanz diesbezüglich relevante Sachverhaltselemente - wie namentlich familiäre Beziehungen - bei Vorliegen entsprechender Anhaltspunkte abklären muss, bevor sie über die Kantonszuweisung entscheidet.”
Wird eine asylsuchende Person ohne triftigen Grund den Behörden nicht zur Verfügung gestellt – namentlich durch Ausbleiben nach Haftentlassung oder durch konkrete verweigernde Handlungen (z. B. Verweigerung eines PCR‑Tests) –, kann dies als schwere Verletzung der Mitwirkungspflicht nach Art. 8 Abs. 3bis AsylG gewertet und die Gesuchsklasserung zur Folge haben. Dass eine Inhaftierung erfolgt, nachdem die in Art. 8 Abs. 3bis genannten Fristen abgelaufen sind, wird in den zitierten Entscheiden nicht als nachträgliche Entschuldigung anerkannt.
“_______ (ci-après : le requérant, le recourant ou l'intéressé), la décision du 28 décembre 2016, par laquelle le SEM a rejeté cette demande, prononcé le renvoi de Suisse de l'intéressé et ordonné l'exécution de cette mesure, la nouvelle demande d'asile déposée en Suisse par le requérant le 29 août 2022, alors qu'il était incarcéré dans le canton de B._______ jusqu'au 30 octobre suivant, le courrier du 2 novembre 2022, par lequel le SEM a invité l'intéressé à se présenter au centre fédéral de C._______ dès sa sortie de prison, afin que sa demande d'asile puisse être instruite, l'acte du 21 novembre 2022, par lequel le SEM, considérant que le requérant ne s'était toujours pas présenté en personne au centre fédéral de C._______, sans fournir de justification, et qu'il avait dès lors empêché sans motif valable apparent des actes de procédure prévus concrètement, violant ainsi gravement son obligation de collaborer, a classé sans décision formelle la demande d'asile du 29 août 2022, en application de l'art. 8 al. 3bis LAsi (RS 142.31), le courrier du 18 mai 2024, intitulé « demande de réexamen avec demande d'effet suspensif », par lequel l'intéressé a demandé au SEM de réexaminer sa décision du 28 décembre 2016 en matière de renvoi et de le mettre au bénéfice d'une admission à titre provisoire en Suisse pour des raisons médicales, la décision du 3 juin 2024 (ci-après : la décision querellée), notifiée le lendemain, par laquelle le SEM, compte tenu de la demande d'asile du 29 août 2022 et de son classement, a qualifié le courrier du 18 mai 2024 de demande de réouverture de la procédure d'asile et a rejeté celle-ci, considérant qu'il n'en ressortait aucun indice de persécution pertinente en matière d'asile, que le requérant n'avait pas expliqué la raison pour laquelle il ne s'était pas présenté au centre d'accueil de C._______ après sa sortie de prison et qu'il aurait eu tout loisir de se manifester depuis lors s'il avait eu un quelconque intérêt à la poursuite de sa procédure, le recours interjeté le 4 juillet 2024 contre cette décision auprès du Tribunal administratif fédéral (ci-après : le Tribunal), par lequel l'intéressé a contesté la qualification de son courrier du 18 mai 2024 par le SEM, répétant avoir déposé une demande de réexamen de la décision du 28 décembre 2016, et a conclu à être mis au bénéfice de l'admission provisoire, subsidiairement au renvoi de la cause à l'autorité intimée pour nouvelle décision, plus subsidiairement après complément d'instruction, les demande de mesures provisionnelles et d'assistance judiciaire totale dont le recours est assorti, l'attestation d'indigence du 10 juin 2024 jointe au recours, l'ordonnance du 8 juillet 2024, par laquelle le juge instructeur a ordonné la suspension de l'exécution du renvoi du recourant, en application de l'art.”
“Von einer solchen ist nur mit grösster Zurückhaltung auszugehen, solange sie sich nicht auch in konkreten Handlungen niedergeschlagen hat. Erforderlich wäre, dass die betreffende ausländische Person mit ihren Aussagen klar zum Ausdruck gebracht hätte, dass sie nicht freiwillig in den zuständigen Dublin-Staat reisen und sich vor allem auch nicht für eine behördliche Durchsetzung seiner Rückführung zur Verfügung halten werde (BGr, 15. Dezember 2020, 2C_947/2020 vom 15. Dezember 2020, E. 2.2.3). Als eine konkrete Handlung hat das Bundesgericht etwa die Verweigerung eines PCR-Tests gewertet, durch welche die betroffene Person eine Rückführung wiederholt unterlaufen hatte (vgl. BGr, 3. September 2021, 2C_549/2021, E. 4.3; vgl. zum Ganzen BGr, 9. Mai 2022, 2C_27/2022, E. 3.5 f.). 3.2 Vorliegend galt der Beschwerdeführer seit dem 7. Oktober 2022 als verschwunden bzw. unbekannten Aufenthalts. Asylsuchende Personen sind jedoch von Gesetzes wegen, gestützt auf Art. 8 [Marginale: Mitwirkungspflicht] Abs. 3 AsylG, verpflichtet, sich während des Verfahrens den Behörden zur Verfügung zu halten (vgl. auch Art. 8 Abs. 3bis AsylG). Entgegen beschwerdeführerischer Auffassung ist keine zusätzliche individuelle Anordnung desselben Inhalts erforderlich. 3.2.1 In der Beschwerde führt er diesbezüglich aus, dass er ab dem 7. Oktober 2022 "zwar im [Bundesasylzentrum] abwesend" gewesen sei, und er räumt ein, dass er "dementsprechend zu Recht als verschwunden gemeldet" gewesen sei. Doch sei er "nicht i.S.v. Art. 76a Abs. 2 AIG unter[getaucht] mit dem Ziel, sich der Wegweisung zu entziehen". Er habe bei seiner schwangeren Verlobten sein wollen, die psychisch sehr labil und auf seine Unterstützung angewiesen sei. Seine Verlobte und er hätten am 13. Oktober 2022 ein Gesuch um Vorbereitung der Eheschliessung unterzeichnet. Sein Aufenthaltsort sei dem Beschwerdegegner im Übrigen bekannt gewesen, "zumal diese[r] die Adresse der Verlobten des Beschwerdeführers kannte" und das Paar mit dem Zivilstandsamt in Kontakt gestanden habe. Er habe somit nicht untertauchen wollen, um sich der Wegweisung zu entziehen, sondern habe sich bei seiner Verlobten aufgehalten, um diese zu unterstützen und die Heirat vorzubereiten.”
“Il en va de même pour le requérant qui, sans raison valable, ne se tient pas à la disposition des autorités compétentes en matière d'asile dans un centre de la Confédération pendant plus de cinq jours. Dans un cas comme dans l'autre, la demande est classée sans décision formelle. Le requérant peut déposer une nouvelle demande au plus tôt après trois ans, le respect de la Convention du 28 juillet 1951 relative au statut des réfugiés étant réservé. Cela étant, il ressort du dossier de l'autorité intimée que le recourant a disparu du centre fédéral dans lequel il résidait en date du 3 octobre 2022 (pce SEM 12). Selon la décision de classement du 27 décembre 2022, il a été interpellé par la police genevoise en date du 27 novembre 2022 et placé en détention le lendemain (pce SEM 15). L'intéressé n'a ainsi pas respecté son obligation de collaborer et de se tenir à la disposition des autorités. Au demeurant, aucune raison valable n'a été avancée par le recourant pour justifier cette disparition. Même son incarcération, si tant est que cette dernière puisse constituer une raison valable, n'est survenue qu'après l'écoulement des délais prévus à l'art. 8 al. 3bis LAsi. Il convient de retenir que le recourant n'a, à l'heure actuelle, plus de demande d'asile pendante en Suisse. C'est donc à juste titre que le recourant n'a pas contesté la décision de classement du 27 décembre 2022 (cf. consid. 2.2 supra). 3.6 Au vu de tout ce qui précède, les conditions nécessaires pour l'application de l'art. 64a al. 1 LEI étant réunies en l'espèce, la décision de renvoi prise par le SEM le 27 décembre 2022 doit être confirmée sur ce point. 4. Il reste à examiner si l'exécution de cette mesure est conforme aux exigences de l'art. 83 LEI. 4.1 L'exécution du renvoi n'est pas licite lorsque le renvoi de l'étranger dans son Etat d'origine ou de provenance ou dans un Etat tiers est contraire aux engagements de la Suisse relevant du droit international (art. 83 al. 3 LEI). En outre, l'exécution de la décision peut ne pas être raisonnablement exigée si le renvoi ou l'expulsion de l'étranger dans son pays d'origine ou de provenance le met concrètement en danger, par exemple en cas de guerre, de guerre civile, de violence généralisée ou de nécessité médicale (art.”
Wiederholte widersprüchliche Angaben und die Nichtvorlage rechtsgenügender Identitäts‑/Aufenthaltsdokumente können die Glaubwürdigkeit mindern. Solche Mitwirkungspflichtverletzungen nach Art. 8 Abs. 1 AsylG können die Behörde veranlassen, auf weitergehende Abklärungen zu verzichten und im Rahmen der Sachverhaltsfeststellung beispielsweise alternative Rückkehrstaaten zu prüfen oder Annahmen zur Staatsangehörigkeit vorzunehmen.
“Das SEM hielt zur Begründung seiner Verfügung im Wesentlichen fest, der Beschwerdeführer habe mehrfach widersprüchliche Angaben zu seiner Biografie gemacht. Während er in seiner Stellungnahme vom 24. Januar 2023 die Heirat mit seiner Cousine und den Besitz eines serbischen Reisepasses zugegeben habe, habe er anlässlich der Befragung im ordentlichen Verfahren einen anderen Namen sowie Nordmazedonien als Staatsangehörigkeit angegeben und seine serbische Nationalität mit keinem Wort erwähnt. Seine Aussage in der Stellungnahme, der Schlepper haben ihm den Pass abgenommen, widerspreche zudem seiner Aussage im ordentlichen Verfahren, wonach er nie einen Pass oder eine Identitätskarte besessen habe und nie im Ausland gewesen sei, was wiederum einer Heirat in Serbien widerspreche. Die Beschwerdeführenden hätten bis anhin trotz mehrfacher Aufforderung keine Identitätsdokumente eingereicht und könnten dies nicht nachvollziehbar und widerspruchslos begründen. Sie hätten somit beide ihre Mitwirkungspflicht gemäss Art. 8 Abs. 1 AsylG mehrfach verletzt und nicht an der Erstellung des Sachverhaltes mitgewirkt. Somit könne sich das SEM nicht in voller Kenntnis des tatsächlichen Sachverhaltes zu allen Wegweisungsvollzugshindernissen äussern. Ihre Aussagen, wonach sie ihr ganzes Leben in Nordmazedonien verbracht hätten, dort aber nicht registriert gewesen seien und über keine Ausweispapiere verfügt hätten, sei nicht nachvollziehbar. Schon nur für die geltend gemachte Heirat in Serbien hätte der Beschwerdeführer sicher Dokumente vorweisen müssen. Es sei deshalb anzunehmen, dass sie, wenn nicht über die Staatsangehörigkeit Nordmazedoniens, so doch über eine Aufenthaltserlaubnis dort verfügen würden und deshalb dorthin zurückkehren könnten. Die geltend gemachten Wegweisungsvollzugshindernisse würden damit im Hinblick auf Nordmazedonien geprüft. Vorab sei zu erwähnen, dass der Bundesrat Nordmazedonien als Heimat- oder Herkunftsstaat bezeichnet habe, in welchen der Vollzug der Wegweisung in der Regel zumutbar sei. Gemäss allgemeinen Berichten von verschiedenen Organisationen verfüge Nordmazedonien über ein dreistufiges Gesundheitssystem, wobei die medizinischen Leistungen im Wesentlichen von staatlichen Gesundheitsdienstleistern erbracht und für Krankenversicherte von der Krankenkasse (HIF) übernommen würden.”
“Zur Stützung seiner neuen Identität habe er schliesslich drei Beweismittel vorgelegt. Von diesen sei jedoch keines ein gültiges Reise- oder Identitätspapier im Sinne von Art. 1a Bst. b und c AsylV 1, womit die neu vorgebrachte Identität nicht belegt sei. Zu den vorgelegten Dokumenten führte das SEM in der Folge aus, auf eine weitere Prüfung der Beweismittel sei zunächst deshalb zu verzichten, weil die Ausstellungspraxis solcher Dokumente in Nigeria uneinheitlich und eine schlüssige Prüfung mangels Vergleichsmaterial kaum möglich sei, was auch für eine Überprüfung vor Ort gelte. Gleichzeitig seien solche Dokumente in Nigeria erfahrungsgemäss käuflich leicht erhältlich. Auf eine weitere Prüfung könne schliesslich gerade auch angesichts der Unglaubhaftigkeit der Gesuchsvorbringen verzichtet werden. In der Gesamtschau sei darauf abzustellen, dass der Beschwerdeführer mit der Nicht-Einreichung rechtsgenüglicher Identitätsdokumente und mit seinen wechselnden Angaben zum Namen, Vornamen und Geburtsdatum seine Mitwirkungspflicht nach Art. 8 Abs. 1 AsylG verletzt habe. Seine Identität stehe letztlich nicht fest, da nicht einmal erwiesen sei, ob überhaupt eine der beiden, und wenn ja welche der vorgebrachten Identitäten zutreffe. Da er am 24. März 2021 unter seiner bisherigen Identität von einer Delegation der heimatlichen Behörden als Staatsangehöriger anerkannt worden sei, sei diese als seine Hauptidentität zu belassen; im ZEMIS sei dazu ein Bestreitungsvermerk notiert.”
Laut Art. 8 Abs. 2 AsylG kann von Asylsuchenden verlangt werden, für die Übersetzung fremdsprachiger Dokumente in eine Amtssprache selbst zu sorgen. Fehlt ein Nachweis dafür oder wird keine Unmöglichkeit geltend gemacht, folgt daraus nicht, dass die Pflicht aufgehoben wäre; die Asylsuchenden hätten grundsätzlich die entsprechenden Übersetzungen einzureichen. Die Behörden können die eingereichten fremdsprachigen Unterlagen intern summarisch übersetzen und zusammenfassen, dies verändert jedoch nicht die grundsätzliche Übersetzungsverpflichtung der Asylsuchenden.
“Gemäss Art. 8 Abs. 2 AsylG kann von Asylsuchenden im Rahmen ihrer Mitwirkungspflicht verlangt werden, für die Übersetzung fremdsprachiger Dokumente in eine Amtssprache selbst besorgt zu sein. Dass dies der Beschwerdeführerin vorliegend nicht möglich gewesen sein soll, geht aus den Akten nicht hervor und wird auch nicht geltend gemacht. Daher wäre es grundsätzlich an ihr gelegen, entsprechende Übersetzungen einzureichen. Sodann ist festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin bei der Anhörung am 1. Juli 2022 bereits diverse türkischsprachige Dokumente eingereicht hat (vgl. Akten SEM [...]). Da namentlich in Bezug auf diese Beweismittel weitere Abklärung erforderlich waren, hat die Vorinstanz die Beschwerdeführerin dem erweiterten Verfahren zugeteilt. Die eingereichten türkischsprachigen Beweismittel wurden sodann intern summarisch übersetzt und die wesentlichen Inhalte daraus zusammengefasst. Den Dokumenten ist unter anderem zu entnehmen, dass E._______ vom «(...)» ((...)) aufgefordert wurde, wegen des Verdachtes auf Mitgliedschaft bei einer bewaffneten Terrororganisation eine Stellungnahme einzureichen.”
“Gemäss Art. 8 Abs. 2 AsylG kann von Asylsuchenden im Rahmen ihrer Mitwirkungspflicht verlangt werden, für die Übersetzung fremdsprachiger Dokumente in eine Amtssprache selbst besorgt zu sein. Dass dies der Beschwerdeführerin vorliegend nicht möglich gewesen sein soll, geht aus den Akten nicht hervor und wird auch nicht geltend gemacht. Daher wäre es grundsätzlich an ihr gelegen, entsprechende Übersetzungen einzureichen. Sodann ist festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin bei der Anhörung am 1. Juli 2022 bereits diverse türkischsprachige Dokumente eingereicht hat (vgl. Akten SEM [...]). Da namentlich in Bezug auf diese Beweismittel weitere Abklärung erforderlich waren, hat die Vorinstanz die Behandlung des Asylgesuchs der Beschwerdeführerin dem erweiterten Verfahren zugeteilt. Die eingereichten türkischsprachigen Beweismittel wurden sodann von der Vorinstanz intern summarisch übersetzt und die wesentlichen Inhalte daraus zusammengefasst. Den Dokumenten ist unter anderem zu entnehmen, dass C._______ vom «(...)» ([.”
Im Asylverfahren gilt der Untersuchungsgrundsatz; die Behörde hat den rechtserheblichen Sachverhalt von Amtes wegen abzuklären. Dieser Grundsatz ist jedoch durch die Mitwirkungspflicht der asylsuchenden Person (Art. 8 AsylG) begrenzt. In der Regel darf sich die entscheidende Behörde darauf beschränken, die Vorbringen der gesuchstellenden Person zu würdigen und die von dieser angebotenen Beweise zu übernehmen. Weitergehende Amtsermittlungen sind insbesondere dann angezeigt, wenn tatsächliche Zweifel bestehen oder die Vorbringen unklar bzw. ungenügend substanziiert sind.
“et consacré en procédure administrative aux art. 29 ss PA, le droit d'être entendu comprend pour le justiciable le droit d'être informé et de s'exprimer sur les éléments pertinents, avant qu'une décision ne soit prise touchant à sa situation juridique, le droit de fournir des preuves quant aux faits de nature à influer sur le sort de la décision, celui de participer à l'administration des preuves, d'en prendre connaissance et de se déterminer à leur propos (cf. ATF 145 I 167 consid. 4.1 ; ATAF 2013/23 consid. 6.1.1 et réf. cit. ; 2010/53 consid. 13.1). 3.2.2 En vertu de la maxime inquisitoire, qui régit la procédure administrative, les autorités définissent les faits pertinents et les preuves nécessaires, qu'elles ordonnent et apprécient d'office (art. 12 PA, en relation avec l'art. 6 LAsi ; cf. ATAF 2015/10 consid. 3.2 ; 2012/21 consid. 5.1 ; 2009/60 consid. 2.1.1). Cette maxime doit cependant être relativisée par son corollaire, soit le devoir de collaboration de la partie à l'établissement des faits (art. 8 LAsi et 13 PA, applicable par renvoi de l'art. 6 LAsi ; cf. idem). A noter que l'étendue du devoir d'instruction dépend de la pertinence des faits à établir. En outre, nonobstant la maxime inquisitoire, l'autorité amenée à rendre une décision en matière d'asile peut en principe se limiter à prendre en considération les allégués du requérant et procéder à l'administration des preuves offertes par ce dernier, sans avoir à se livrer, en sus, à des mesures d'instruction complémentaires (cf. ATAF 2012/21 consid. 5.1). En tout état de cause, elle peut mettre un terme à l'instruction, lorsque les preuves administrées lui ont permis de former sa conviction et que, procédant d'une manière non arbitraire à une appréciation anticipée des preuves qui lui sont encore proposées, elle a la certitude que ces dernières ne pourraient pas l'amener à modifier son opinion (cf. ATF 130 II 425 consid. 2.1 et jurisp. cit.). 3.3 Selon la recourante, le SEM n'aurait pas tenu compte de certains détails importants de son récit, qui renforceraient sa vraisemblance.”
“Der Untersuchungsgrundsatz verlangt, dass die Behörde von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts sorgt, die für das Verfahren notwendigen Unterlagen beschafft, die rechtlich relevanten Umstände abklärt und ordnungsgemäss darüber Beweis führt. Eine Sachverhaltsfeststellung ist unrichtig, wenn der Verfügung ein falscher und aktenwidriger Sachverhalt zugrunde gelegt wird, oder wenn Beweise unzutreffend gewürdigt wurden. Unvollständig ist sie, wenn nicht alle für den Entscheid wesentlichen Sachumstände berücksichtigt werden (vgl. BVGE 2016/2 E. 4.3). Der Untersuchungsgrundsatz gilt aber nicht uneingeschränkt, zumal er sein Korrelat in der Mitwirkungspflicht des Asylsuchenden findet (vgl. Art. 13 VwVG und Art. 8 AsylG). Die entscheidende Behörde darf sich trotz des Untersuchungsgrundsatzes in der Regel darauf beschränken, die Vorbringen der Asylbewerber zu würdigen und die von ihnen angebotenen Beweise abzunehmen, ohne weitere Abklärungen vornehmen zu müssen (vgl. BVGE 2012/21 E. 5.1).”
“Im Verwaltungs- und namentlich im Asylverfahren gilt der Untersuchungsgrundsatz, das heisst die Behörde stellt den rechtserheblichen Sachverhalt von Amtes wegen fest (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 12 VwVG; vgl. Art. 106 Abs. 1 Bst. b AsylG). Für das erstinstanzliche Asylverfahren bedeutet dies, dass das SEM zur richtigen und vollständigen Ermittlung und zur Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts verpflichtet ist und auch nach allen Elementen zu forschen hat, die zugunsten der asylsuchenden Person sprechen. Der Untersuchungsgrundsatz gilt indes nicht uneingeschränkt, zumal er sein Korrelat in der Mitwirkungspflicht des Asylsuchenden findet (Art. 13 VwVG und Art. 8 AsylG; vgl. Christoph Auer, in: Auer/Müller/Schindler [Hrsg.], Kommentar zum Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren [VwVG], 2. Aufl. 2019, Art. 12 Rz. 9; BVGE 2012/21 E. 5.1). Die entscheidende Behörde darf sich trotz des Untersuchungsgrundsatzes in der Regel darauf beschränken, die Vorbringen einer asylsuchenden Person zu würdigen und die von ihr angebotenen Beweise abzunehmen, ohne weitere Abklärungen vornehmen zu müssen (vgl. ausführlicher dazu BVGE 2009/50 E. 10.2.1 S. 734 m.H.a. Entscheidungen und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 1995 Nr. 23 E. 5a).”
“et consacré en procédure administrative aux art. 29 ss PA, le droit d'être entendu comprend pour le justiciable le droit d'être informé et de s'exprimer sur les éléments pertinents, avant qu'une décision ne soit prise touchant à sa situation juridique, le droit de fournir des preuves quant aux faits de nature à influer sur le sort de la décision, celui de participer à l'administration des preuves, d'en prendre connaissance et de se déterminer à leur propos (cf. ATF 145 I 167 consid. 4.1 ; ATAF 2013/23 consid. 6.1.1 et réf. cit. ; 2010/53 consid. 13.1). 2.1.2 En vertu de la maxime inquisitoire, qui régit la procédure administrative, les autorités définissent les faits pertinents et les preuves nécessaires, qu'elles ordonnent et apprécient d'office (art. 12 PA, en relation avec l'art. 6 LAsi ; cf. ATAF 2015/10 consid. 3.2 ; 2012/21 consid. 5.1 ; 2009/60 consid. 2.1.1). Cette maxime doit cependant être relativisée par son corollaire, soit le devoir de collaboration de la partie à l'établissement des faits (art. 8 LAsi et 13 PA, applicable par renvoi de l'art. 6 LAsi ; cf. idem). A noter que l'étendue du devoir d'instruction dépend de la pertinence des faits à établir. En outre, nonobstant la maxime inquisitoire, l'autorité amenée à rendre une décision en matière d'asile peut en principe se limiter à prendre en considération les allégués du requérant et procéder à l'administration des preuves offertes par ce dernier, sans avoir à se livrer, en sus, à des mesures d'instruction complémentaires (cf. ATAF 2012/21 consid. 5.1). En tout état de cause, elle peut mettre un terme à l'instruction, lorsque les preuves administrées lui ont permis de former sa conviction et que, procédant d'une manière non arbitraire à une appréciation anticipée des preuves qui lui sont encore proposées, elle a la certitude que ces dernières ne pourraient pas l'amener à modifier son opinion (cf. ATF 130 II 425 consid. 2.1 et jurisp. cit.). 2.2 En l'occurrence, c'est d'abord le lieu de constater que s'il n'a pas visionné le contenu de la clé USB, à savoir les images représentant le recourant lors de la célébration du Newroz en date du 20 mars 2023, le SEM n'a pas mis en doute la participation de celui-ci à cet évènement, ni le fait qu'il y aurait notamment scandé des slogans et agité un drapeau du HDP.”
“Si l'on peut discerner les motifs qui ont guidé sa décision, le droit à une décision motivée est respecté, même si la motivation présentée est erronée. En revanche, une autorité commet un déni de justice formel prohibé par l'art. 29 al. 2 Cst., si elle omet de se prononcer sur des griefs qui présentent une certaine pertinence ou si elle s'abstient de prendre en considération des allégués et arguments importants pour la décision à rendre (cf. ATF 134 I 83 consid. 4.1, 133 III 235 consid. 5.2 et réf. cit. ; ATAF 2013/23 consid. 6.1.1). 3.2 En vertu de la maxime inquisitoire, qui régit en principe la procédure administrative, les autorités définissent les faits pertinents et les preuves nécessaires, qu'elles ordonnent et apprécient d'office (art. 12 PA, en relation avec l'art. 6 LAsi ; cf. ATAF 2015/10 consid. 3.2 ; 2012/21 consid. 5.1 ; 2009/60 consid. 2.1.1). Cette maxime doit cependant être relativisée par son corollaire, soit le devoir de collaboration de la partie à l'établissement des faits (art. 8 LAsi et 13 PA, applicable par renvoi de l'art. 6 LAsi). Ce devoir touche en particulier les faits qui se rapportent à la situation personnelle de l'administré, ceux qu'il connaît mieux que les autorités, ou encore, ceux qui, sans sa collaboration, ne pourraient pas être collectés moyennant un effort raisonnable (cf. ATF 143 II 425 consid. 5.1 ; ATAF 2011/54 consid. 5.1 ; 2009/50 consid. 10.2 ; 2008/24 consid. 7.2 ; arrêt du Tribunal E-4367/2022 du 6 octobre 2022 consid. 2.1.1). L'étendue du devoir d'instruction est par ailleurs fonction de la pertinence des faits à établir. Nonobstant la maxime inquisitoire, l'autorité amenée à rendre une décision en matière d'asile peut en principe se limiter à prendre en considération les allégués du requérant et procéder à l'administration des preuves offertes par ce dernier, sans avoir à se livrer, en sus, à des mesures d'instruction complémentaires (cf. ATAF 2012/21 consid. 5.1). En tout état de cause, elle peut mettre un terme à l'instruction, lorsque les preuves administrées lui ont permis de former sa conviction et que, procédant d'une manière non arbitraire à une appréciation anticipée des preuves qui lui sont encore proposées, elle a la certitude que ces dernières ne pourraient pas l'amener à modifier son opinion (cf.”
“5.3 et réf. cit. ; ATAF 2019 VII/6 consid. 4.1). L'intéressée se prévaut essentiellement du non-respect de la maxime inquisitoire. Elle reproche à l'autorité inférieure de ne pas avoir suffisamment instruit, d'une part, son état de santé - ainsi que celui de sa fille -, et, d'autre part, la situation générale des personnes vulnérables et nécessitant une prise en charge médicale en Croatie. Elle fait en outre valoir que le SEM aurait violé son devoir de motivation quant à la détermination de l'Etat membre responsable de l'examen de sa demande de protection internationale. 2.2 La procédure administrative est régie essentiellement par la maxime inquisitoire selon laquelle les autorités constatent les faits d'office et procèdent s'il y a lieu à l'administration des preuves nécessaires (cf. art. 12 PA en relation avec l'art. 6 LAsi). Cette maxime doit cependant être relativisée par son corollaire, soit le devoir de collaboration des parties à l'établissement des faits (cf. art. 13 PA et art. 8 LAsi). L'obligation de collaborer de la partie touche en particulier les faits qui se rapportent à sa situation personnelle, ceux qu'elle connaît mieux que les autorités ou encore ceux qui, sans sa collaboration, ne pourraient pas être collectés moyennant un effort raisonnable (cf. arrêt du TAF F-1182/2023 du 8 juin 2023 consid. 2.2 et la jurisprudence citée). 2.3 L'autorité peut renoncer à procéder à des mesures d'instruction lorsque les preuves administrées lui ont permis de forger sa conviction et que, procédant à une appréciation anticipée des preuves qui lui sont encore proposées, elle a la certitude que ces dernières ne pourraient l'amener à modifier son opinion (cf. ATF 140 I 285 consid. 6.3.1). 2.4 L'obligation de motiver est déduite du droit d'être entendu (art. 29 al. 2 Cst. et art. 35 PA). Elle est respectée si l'autorité mentionne, au moins brièvement, les motifs qui l'ont guidée et sur lesquels elle a fondé sa décision de manière à ce que l'intéressé puisse se rendre compte de la portée de celle-ci et l'attaquer en connaissance de cause.”
Wird dem Gesuchsteller die vollumfängliche Einsicht in eine Botschaftsabklärung aus Gründen des schutzwürdigen Geheimhaltungsinteresses verweigert, kann eine zusammenfassende Wiedergabe des wesentlichen Inhalts (z. B. Feststellung, das Dokument sei gefälscht und weise formelle Mängel auf) als hinreichende Offenlegung genügen. Danach obliegt es dem Gesuchsteller, im Rahmen seiner Mitwirkungspflicht nach Art. 8 AsylG Beweismittel vorzulegen; legt er keine solchen widerlegenden Beweismittel vor, ist ein Gesuch um vollständige bzw. eventualiter verhältnismässige Einsicht abzuweisen.
“Die vollumfängliche Einsicht in die Botschaftsabklärung und Botschaftsantwort wurde vom SEM zu Recht verweigert. Es besteht ein überwiegendes öffentliches Geheimhaltungsinteresse an den Quellen von Botschaftsauskünften und der Arbeitsweise der Botschaft. Durch die zusammenfassende Darlegung im Rahmen der Zwischenverfügung vom 28. Juni 2024, wonach die Abklärungen ergeben hätten, das Dokument sei gefälscht, wobei formelle Mängel sowohl in Bezug auf die Art der Ausstellung des Dokuments als auch betreffend die ausstellenden Personen festgestellt worden seien, wurde dem Gesuchsteller der wesentliche Inhalt der Abklärungen hinreichend offengelegt. Sodann obliegt es dem Gesuchsteller, im Rahmen seiner Mitwirkungspflicht nach Art. 8 AsylG, Beweismittel zur Untermauerung seiner Vorbringen einzureichen. Er hat indes keine Beweismittel eingereicht, welche die Ergebnisse der Botschaftsabklärung zu widerlegen vermögen. Der Antrag auf vollständige, eventualiter verhältnismässige Einsicht in die Botschaftsabklärung ist abzuweisen und mit der Wiedergabe des wesentlichen Inhalts der Botschaftsanfrage sowie Botschaftsantwort ist dem rechtlichen Gehör genüge getan (vgl. etwa Urteil BVGer E-3133/2019 vom 19. August 2019 E. 6.2.3). Es liegt keine Verletzung des rechtlichen Gehörs vor.”
“Die vollumfängliche Einsicht in die Botschaftsabklärung und Botschaftsantwort wurde vom SEM zu Recht verweigert. Es besteht ein überwiegendes öffentliches Geheimhaltungsinteresse an den Quellen von Botschaftsauskünften und der Arbeitsweise der Botschaft. Durch die zusammenfassende Darlegung im Rahmen der Zwischenverfügung vom 28. Juni 2024, wonach die Abklärungen ergeben hätten, das Dokument sei gefälscht, wobei formelle Mängel sowohl in Bezug auf die Art der Ausstellung des Dokuments als auch betreffend die ausstellenden Personen festgestellt worden seien, wurde dem Gesuchsteller der wesentliche Inhalt der Abklärungen hinreichend offengelegt. Sodann obliegt es dem Gesuchsteller, im Rahmen seiner Mitwirkungspflicht nach Art. 8 AsylG, Beweismittel zur Untermauerung seiner Vorbringen einzureichen. Er hat indes keine Beweismittel eingereicht, welche die Ergebnisse der Botschaftsabklärung zu widerlegen vermögen. Der Antrag auf vollständige, eventualiter verhältnismässige Einsicht in die Botschaftsabklärung ist abzuweisen und mit der Wiedergabe des wesentlichen Inhalts der Botschaftsanfrage sowie Botschaftsantwort ist dem rechtlichen Gehör genüge getan (vgl. etwa Urteil BVGer E-3133/2019 vom 19. August 2019 E. 6.2.3). Es liegt keine Verletzung des rechtlichen Gehörs vor.”
Verschlehrt eine asylsuchende Person ihre Identität oder Herkunft und verletzt damit ihre Mitwirkungspflicht nach Art. 8 AsylG, darf die Behörde vermutungsweise davon ausgehen, dass keine flucht‑ oder wegweisungsrelevanten Gründe gegen eine Rückkehr an den bisherigen Aufenthaltsort sprechen. In solchen Fällen ist die Behörde nicht verpflichtet, nach rein hypothetischen Wegweisungshindernissen zu forschen; die Untersuchungspflicht findet ihre Grenzen in der Mitwirkungspflicht der betroffenen Person.
“Nach dem Gesagten steht die Identität des Beschwerdeführers, namentlich seine Personalien sowie sein Lebenslauf, nicht fest. Sein Verhalten stellt eine Verletzung der ihm obliegenden Mitwirkungspflicht (Art. 8 AsylG) dar. Durch die Verletzung dieser Pflicht verunmöglicht er die Abklärung, welchen effektiven Status er im Staat seines vormaligen Aufenthalts hatte. In Übereinstimmung mit der Vorinstanz ist anzunehmen, dass der Beschwerdeführer zwar ethnischer Tibeter ist und die chinesische Staatsangehörigkeit besitzt, jedoch mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht in der Volksrepublik China, sondern in der exiltibetischen Diaspora sozialisiert wurde. Bei Personen tibetischer Ethnie, die ihre wahre Herkunft verschleiern oder verheimlichen, ist vermutungsweise davon auszugehen, dass keine flüchtlings- oder wegweisungsbeachtlichen Gründe gegen eine Rückkehr an ihren bisherigen Aufenthaltsort bestehen (vgl. BVGE 2014/12 E. 5.10 und 6.).”
“Nach dem Gesagten ist weder die Identität noch die Staatsangehörigkeit beziehungsweise das Herkunftsland der Beschwerdeführerin geklärt. Wie das SEM zutreffend erwogen hat, stellt der in Kopie eingereichte Auszug aus dem Familienbüchlein respektive die Wohnsitzbestätigung (ohne Fotographie oder Sicherheitsmerkmale) kein rechtsgenügliches Identitätspapier dar. Es muss der Schluss gezogen werden, dass die Beschwerdeführerin ihren Aufenthalt respektive ihre Aufenthaltsorte vor ihrer Einreise in die Schweiz zu verschleiern versucht hat. Ihr Verhalten stellt eine Verletzung der ihr obliegenden Mitwirkungspflicht (Art. 8 AsylG) dar. Durch die Verletzung dieser Pflicht verunmöglicht die Beschwerdeführerin die Abklärung, welchen effektiven Status sie im Staat ihres vormaligen Aufenthalts hatte. Es ist mit der Vorinstanz davon auszugehen, dass sie vor der Ankunft in der Schweiz nicht in der Volksrepublik China, sondern in der exiltibetischen Diaspora gelebt hat. Bei Personen tibetischer Ethnie, die ihre wahre Herkunft verschleiern oder verheimlichen, ist vermutungsweise davon auszugehen, dass keine flüchtlings- oder wegweisungsbeachtlichen Gründe gegen eine Rückkehr an ihren bisherigen Aufenthaltsort bestehen (vgl. BVGE 2014/12 E. 5.10 und 6.).”
“Der Beschwerdeführer hat - wie bereits vorstehend erwogen - keine Identitätspapiere oder anderen Dokumente eingereicht, die Rückschlüsse auf seine Staatsangehörigkeit (und damit einen Teilaspekt seiner Identität) zuliessen. Da er bis zum Urteilszeitpunkt auch keine konkreten Bemühungen aufzeigte, entsprechende Beweismittel beizubringen, hat er die ihm gemäss Art. 8 AsylG obliegende Mitwirkungspflicht verletzt und dadurch den Behörden nähere Abklärungen und eine Rückschaffung in seinen tatsächlichen Herkunftsstaat verunmöglicht. Durch die Verletzung dieser Pflicht verhindert er auch die Abklärung, welchen effektiven Status er in Indien oder Nepal innehat. Er hat die Folgen dieses Verhaltens zu verantworten und es ist vermutungsweise davon auszugehen, dass keine flüchtlings- oder wegweisungsbeachtlichen Gründe gegen eine Rückkehr an den bisherigen Aufenthaltsort bestehen (vgl. BVGE 2014/12 E. 5.10).”
“Verschleiert die asylsuchende Person ihre Identität beziehungsweise ihre Herkunft, ist das SEM nicht dazu verpflichtet, nach hypothetischen Wegweisungsvollzugshindernissen zu forschen, da die behördliche Untersuchungspflicht ihre Grenzen an der Mitwirkungspflicht der beschwerdeführenden Person findet, welche auch die Substantiierungslast trägt (Art. 7 AsylG; Art. 8 AsylG). Liegt eine Verletzung der Mitwirkungspflicht wegen Verschleierung der Herkunft vor, hat die beschwerdeführende Person die Folgen ihrer fehlenden Mitwirkung insofern zu tragen, als seitens der Asylbehörden der Schluss gezogen werden muss, es spreche nichts gegen eine Rückkehr an den bisherigen Aufenthaltsort (vgl. BVGE 2014/12 E. 5.10 und E. 6 m.w.H.).”
Vorsätzliches Verheimlichen wesentlicher Tatsachen oder das Nichtvorlegen relevanter Dokumente (z. B. Aufenthaltspapiere, frühere Einreisen) kann als grobe Verletzung der Mitwirkungspflicht nach Art. 8 Abs. 1 AsylG gewertet werden und hat in der Praxis negative Folgen für die persönliche Glaubwürdigkeit des Asylsuchenden.
“Sont notamment considérées comme de sérieux préjudices la mise en danger de la vie, de l'intégrité corporelle ou de la liberté, de même que les mesures qui entraînent une pression psychique insupportable (art. 3 al. 1 et 2 LAsi ; cf. ATAF 2007/31 consid. 5.2-5.6). 2.2 Quiconque demande l'asile (requérant) doit prouver ou du moins rendre vraisemblable qu'il est un réfugié. La qualité de réfugié est vraisemblable lorsque l'autorité estime que celle-ci est hautement probable. Ne sont pas vraisemblables notamment les allégations qui, sur des points essentiels, ne sont pas suffisamment fondées, qui sont contradictoires, qui ne correspondent pas aux faits ou qui reposent de manière déterminante sur des moyens de preuve faux ou falsifiés (art. 7 LAsi). 3. Dans la décision querellée, le SEM a considéré, à titre liminaire, que l'intéressé avait délibérément tenté de tromper les autorités suisses en ne remettant pas les documents lui conférant un droit de séjour dans un État (la Pologne) considéré comme sûr par le Conseil fédéral, ce qui constituait une violation grossière de son devoir de collaborer au sens de l'art. 8 al. 1 LAsi. L'autorité inférieure a en outre constaté que les propos de l'intéressé relatifs aux raisons pour lesquelles il avait quitté la Chine et ne pouvaient y retourner s'étaient avérés drastiquement divergents d'une audition à l'autre, les raisons données à cela - une forme d'ignorance de ce qu'était une demande d'asile et l'absence de questions concrètes de la part du SEM sur son besoin de protection - n'étant aucunement convaincantes au vu de son parcours de vie. Le SEM a relevé que l'intéressé avait pu effectuer des démarches auprès des services consulaires chinois en décembre 2021, ce qui contredisait l'hypothèse d'une menace étatique. Par ailleurs, les documents fournis, notamment une carte de police et un avis de recherche, ne pouvaient être considérés comme probants en raison de la provenance indéterminée de cette dernière pièce et de leur caractère aisément falsifiable. Enfin, l'intéressé n'avait produit aucun élément permettant d'étayer l'allégation d'un gel de ses comptes bancaires.”
“Sont notamment considérées comme de sérieux préjudices la mise en danger de la vie, de l'intégrité corporelle ou de la liberté, de même que les mesures qui entraînent une pression psychique insupportable (art. 3 al. 1 et 2 LAsi ; cf. ATAF 2007/31 consid. 5.2-5.6). 2.2 Quiconque demande l'asile (requérant) doit prouver ou du moins rendre vraisemblable qu'il est un réfugié. La qualité de réfugié est vraisemblable lorsque l'autorité estime que celle-ci est hautement probable. Ne sont pas vraisemblables notamment les allégations qui, sur des points essentiels, ne sont pas suffisamment fondées, qui sont contradictoires, qui ne correspondent pas aux faits ou qui reposent de manière déterminante sur des moyens de preuve faux ou falsifiés (art. 7 LAsi). 3. Dans la décision querellée, le SEM a considéré, à titre liminaire, que l'intéressée avait délibérément tenté de tromper les autorités suisses en ne remettant pas les documents lui conférant un droit de séjour dans un État (la Pologne) considéré comme sûr par le Conseil fédéral, ce qui constituait une violation grossière de son devoir de collaborer au sens de l'art. 8 al. 1 LAsi. Par ailleurs, l'autorité inférieure a relevé que, lors de ses deux entretiens, la requérante avait confirmé que son départ de Chine en 2017 avait été motivé par des raisons professionnelles et personnelles, sans qu'elle n'ait fait mention de problèmes avec les autorités ou avec des tierces personnes. Ce départ s'étant concrétisé légalement, son motif de fuite n'était pas pertinent au regard des critères d'asile. S'agissant des contacts qu'elle avait eus avec les autorités chinoises en 2017 au sujet de l'importation illégale de produits, le SEM a relevé qu'aucun élément du dossier ne permettait de conclure qu'elle avait rencontré des problèmes ultérieurement à cette affaire. Elle avait séjourné en Chine, notamment en 2019, sans difficulté manifeste et avait été en mesure de quitter à nouveau le pays en toute légalité. Concernant les craintes qu'elle avait exprimées au sujet du caractère illégal, en Chine, d'activités qu'elle avait pourtant menées légalement à l'étranger, le SEM a relevé qu'elle avait toujours été en mesure d'effectuer des allers-retours dans le cadre de ces mêmes activités, notamment pour rencontrer sa clientèle chinoise.”
“A cela s'ajoute que la description qu'il a faite des conditions de détention dans la prison (...) de Q._______ à H._______ ne correspond pas à la réalité de la majorité des détenus. Cette prison est surpeuplée et, ainsi que l'a relevé le SEM, seuls des détenus ayant occupé des postes importants peuvent bénéficier de conditions carcérales plus confortables que les autres détenus (cf. article cité par le SEM et publié, le 15 février 2017, sur le site Internet du quotidien Le Monde, « [...] », accessible sous < [...] » ; article publié, le 15 février 2015, sur le blog « Le Club de Mediapart », intitulé « [...] », accessible sous le lien Internet < [...] > ; sources consultées le 5 octobre 2023). Enfin, il ressort de la lecture des procès-verbaux d'audition que le recourant a cherché à cacher aux autorités suisses d'asile le fait qu'il s'était déjà rendu en Europe avant l'année 2015 (cf. p-v de l'audition du 24 février 2016, not. pt. 2.04 ; p-v de l'audition du 24 mai 2018, not. Q113), violant ainsi son obligation de collaborer à la constatation des faits (art. 8 al. 1 LAsi). A cet égard, contrairement aux assertions contenues dans le recours, l'intéressé a été informé du fait qu'il était connu des autorités espagnoles depuis 2005, le SEM lui ayant fait part de cette information lors de l'audition du 24 mai 2018 et ayant renvoyé à cet égard à la pièce A26/1 de son dossier (cf. p-v de l'audition du 24 mai 2018, Q174). Invité à s'exprimer à ce sujet, l'intéressé a alors admis s'être rendu en Espagne à trois reprises entre 2005 et 2014. Ayant d'abord indiqué qu'il avait voyagé pour motif de tourisme, il a finalement expliqué qu'il s'y était également rendu pour acheter des voitures. Sur un autre point encore, le recourant n'a pas respecté son obligation de collaborer. Ayant d'abord déclaré qu'il n'avait jamais possédé de passeport camerounais, il a ensuite indiqué avoir voyagé en Espagne, muni de son passeport, et avoir fait renouveler celui-ci à R._______ en 2014 (cf. p-v de l'audition du 24 mai 2018, Q5 et Q182 à Q186). Compte tenu de ce qui précède, le recourant n'apparaît pas personnellement crédible, de sorte que pour ce motif supplémentaire l'ensemble de ses déclarations sont sujettes à caution.”
Bei Wiedererwägungs- und Mehrfachgesuchen trifft die Gesuchstellenden eine verstärkte Darlegungs- und Substanziierungspflicht; die Gesuche sind in der Regel schriftlich und begründet einzureichen. Eine erneute mündliche Anhörung ist nicht immer vorgesehen. Die Behörden dürfen sich grundsätzlich auf die Würdigung der eingereichten Vorbringen und Beweismittel beschränken und sind zu zusätzlichen Abklärungen nur verpflichtet, soweit nach den vorgebrachten Angaben und Beweismitteln weiterhin zureichende Zweifel am Sachverhalt bestehen, die sich mit Ermittlungen von Amtes wegen beseitigen lassen.
“Bei einem Wiedererwägungsgesuch sieht das Gesetz keine weiteren Abklärungen vor; vielmehr sind Gesuchstellende dazu angehalten, ein entsprechendes Gesuch schriftlich und begründet einzureichen (Art. 111b AsylG). Der Sachverhalt muss liquid durch die Gesuchstellenden eingereicht werden und die Behörden haben den Sachverhalt nicht mehr von Amtes wegen festzustellen. Dies betrifft auch ein im Rahmen eines Wiedererwägungsgesuchs gestelltes Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege. Daraus folgt, dass die Vorinstanz, indem sie das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ohne das vorgängige Einholen einer Fürsorgebestätigung mangels Bedürftigkeit abgelehnt hat, keine Verfahrensrechte verletzt hat, auch wenn es wünschenswert gewesen wäre, dass sich die Vorinstanz auch zu den übrigen Voraussetzungen der unentgeltlichen Rechtspflege konkret geäussert hätte (vgl. hierzu nachfolgend). Aufgrund der den Beschwerdeführenden obliegenden Mitwirkungspflicht (vgl. Art. 8 AsylG) hätten sie die Beweismittel zum Beleg ihrer Bedürftigkeit von sich aus beibringen müssen (vgl. hierzu Urteil des BVGer E-3900/2019 vom 20. August 2019 E. 6.3).”
“Indem sie sich zu den im Mehrfachgesuch vorgebrachten Sachumständen nicht habe mündlich äussern können, sei ihr Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt worden. Diese Rüge erweist sich als unbegründet. Entgegen der in der Beschwerde vertretenen Auffassung war das SEM nicht verpflichtet, die Beschwerdeführerin erneut anzuhören. Asylgesuche, die innert fünf Jahren nach Eintritt der Rechtskraft des Asyl- und Wegweisungsentscheids gestellt werden, sind schriftlich und begründet einzureichen (Art. 111c Abs. 1 AsylG). Die Beschwerdeführerin hat das zweite Asylgesuch vom 8. Mai 2019 rund zweieinhalb Monate nach rechtskräftigem Abschluss des ersten Asylverfahrens und damit innerhalb der Fünfjahresfrist von Art. 111c Abs. 1 AsylG eingereicht. Bei dieser Konstellation ist eine Anhörung gemäss Art. 29 AsylG grundsätzlich nicht vorgesehen (vgl. BVGE 2014/39 E. 4.3). Etwas anderes ergibt sich auch nicht aus dem zitierten Rechtsgutachten von Prof. Dr. Walter Kälin, bei dem es sich lediglich um eine Empfehlung an das SEM handelt. Die Beschwerdeführerin war verpflichtet, ihre (neuen) Asylgründe substantiiert schriftlich darzutun und zu belegen (vgl. Art. 8 AsylG). Dies hat sie mit der 46-seitigen Eingabe ihres Rechtsvertreters vom 8. Mai 2019, unter Beilage zahlreicher Beweismittel, getan. Zudem wurden im Rahmen des Mehrfachgesuchs keine sie persönlich betreffenden neuen Vorkommnisse vorgetragen, die Anlass gegeben hätten, sie (erneut) mündlich zu befragen (vgl. hierzu die nachfolgenden Ausführungen unter E. 9).”
“Vorab ist festzustellen, dass der blosse Umstand, dass der Beschwerdeführer die Schlussfolgerungen der Vorinstanz nicht teilt respektive mit ihrer Feststellung, dass seine Vorbringen nicht gehörig begründet seien, nicht einverstanden ist, weder eine unvollständige, unrichtige oder willkürliche Sachverhaltsfeststellung noch eine Verletzung des rechtlichen Gehörs zu begründen vermag. Vielmehr handelt es sich hierbei um eine Frage der rechtlichen Würdigung der Sache, mithin der materiellen Entscheidung über die vorgebrachten Asylgründe. Der Beschwerdeführer verkennt, dass die Vorinstanz gar keine materielle Prüfung seiner Vorbringen vornahm. Ihren Nichteintretensentscheid begründete sie in ihrer Verfügung sodann auch hinreichend differenziert und nachvollziehbar. Auch hinsichtlich seines Gesundheitszustandes ist keine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes oder der Begründungspflicht ersichtlich. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers musste sich die Vorinstanz auch nicht veranlasst sehen, weitere Abklärungen abzuwarten, zumal vom Beschwerdeführer im Rahmen seiner Mitwirkungspflicht nach Art. 8 AsylG - und angesichts der erhöhten Anforderungen an Mehrfach- beziehungsweise Wiedererwägungsgesuche (vgl. Art. 111b und 111c AsylG) - zu erwarten war, dass er bereits alle relevanten medizinischen Berichte mit seinem Mehrfachgesuch eingereicht hat. Dies umso mehr, nachdem seinem Gesuch nicht zu entnehmen ist, es seien weitere Abklärungen und Behandlungen ausstehend, und der jüngste Arztbericht vier Monate vor der Gesuchseinreichung datiert (vgl. Gesuchsbeilage 5). Bezeichnenderweise wird auf Beschwerdeebene weder ausgeführt, welche «weiteren Abklärungen» noch ausstehend seien, noch werden weitere Unterlagen zum Gesundheitszustand des Beschwerdeführers zu den Akten gereicht. Darüber hinaus hat die Vorinstanz denn auch genügend - und einem Mehrfachgesuch angemessen - begründet, weshalb sie eine Rückkehr des Beschwerdeführers in den Heimatstaat als zulässig und zumutbar erachtet.”
“Im Verwaltungs- und namentlich im Asylverfahren gilt der Untersuchungsgrundsatz, das heisst die Behörde stellt den rechtserheblichen Sachverhalt von Amtes wegen fest (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 12 VwVG; vgl. Art. 106 Abs. 1 Bst. b AsylG). Für das erstinstanzliche Asylverfahren bedeutet dies, dass das SEM zur richtigen und vollständigen Ermittlung und zur Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts verpflichtet ist und auch nach allen Elementen zu forschen hat, die zugunsten der asylsuchenden Person sprechen. Der Untersuchungsgrundsatz gilt nicht uneingeschränkt, zumal er sein Korrelat in der Mitwirkungspflicht des Asylsuchenden findet (Art. 13 VwVG und Art. 8 AsylG; vgl. Christoph Auer, in: Auer/Müller/Schindler [Hrsg.], Kommentar zum Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren [VwVG], 2. Aufl. 2019, Art. 12 Rz. 9; BVGE 2012/21 E. 5.1). Die entscheidende Behörde darf sich trotz des Untersuchungsgrundsatzes in der Regel darauf beschränken, die Vorbringen einer asylsuchenden Person zu würdigen und die von ihr angebotenen Beweise abzunehmen, ohne weitere Abklärungen vornehmen zu müssen. Nach Lehre und Praxis besteht eine Notwendigkeit für über die Befragung hinausgehende Abklärungen insbesondere dann, wenn aufgrund der Vorbringen der asylsuchenden Person und der von ihr eingereichten oder angebotenen Beweismittel Zweifel und Unsicherheiten am Sachverhalt weiterbestehen, die voraussichtlich mit Ermittlungen von Amtes wegen beseitigt werden können (vgl. BVGE 2009/50 E. 10.2.1 m.H.a. Entscheidungen und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 1995 Nr. 23 E. 5a).”
“Wie aufgezeigt wurde, ist es dem Beschwerdeführer nicht gelungen, einen mindestens dreimonatigen Aufenthalt ausserhalb des Hoheitsgebiets der Dublin-Staaten nachzuweisen oder glaubhaft zu machen. Aus dem Einwand, es wäre am SEM gewesen, den Sachverhalt zu ermitteln, wobei das SEM ihn nicht einmal erneut angehört habe, vermag der Beschwerdeführer nichts zu seinen Gunsten ableiten. Wiedererwägungsgesuche nach Art. 111b AsylG sind schriftlich zu begründen. Der bereits im vorinstanzlichen Verfahren rechtlich vertretene Beschwerdeführer hatte Gelegenheit und die Pflicht (vgl. die Mitwirkungspflicht, Art. 8 AsylG), die Wiedererwägungsgründe anlässlich der Eingabe vom 9. Februar 2024 umfassend sowie substanziiert darzulegen (vgl. auch Urteil des BVGer E-4667/2018 vom 22. Januar 2020 E. 5.2). Es ist sodann auch nicht ersichtlich und wird vom Beschwerdeführer auch nicht dargelegt, weshalb es ihm nicht möglich gewesen sein sollte, die ihm relevant erscheinenden Aspekte (schriftlich) geltend zu machen.”
Ergeben sich gültige Reise‑ oder Identitätsdokumente, spricht dies dafür, dass technische Vollzugshindernisse fehlen und der Vollzug der Wegweisung als möglich im Sinne von Art. 83 Abs. 2 AIG/LEI zu bezeichnen ist. Betroffene Personen können sich zudem nötigenfalls bei der zuständigen Vertretung ihres Heimatstaates um die Beschaffung oder Ergänzung erforderlicher Reisedokumente bemühen (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG).
“Der Vollzug der Wegweisung ist schliesslich auch als möglich im Sinne von Art. 83 Abs. 2 AIG zu bezeichnen, da es dem Beschwerdeführer obliegt, sich bei der zuständigen Vertretung seines Heimatstaates die für eine Rückkehr notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12). Da der Beschwerdeführer über eine gültige französische Identitätskarte verfügt, sollte aber ohnehin kein technisches Wegweisungsvollzugshindernis bestehen.”
“Schliesslich obliegt es der Beschwerdeführerin, die im Besitz einer türkischen Identitätskarte mit Gültigkeit bis zum (...) 2033 ist, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr allenfalls notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG).”
“Der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers nach Bosnien und Herzegowina ist schliesslich auch möglich (Art. 83 Abs. 2 AIG), zumal der Beschwerdeführer über gültige Reisepapiere verfügt (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12).”
“Der Vollzug der Wegweisung der Beschwerdeführenden nach Bosnien und Herzegowina ist schliesslich möglich, da keine Vollzugshindernisse bestehen (Art. 83 Abs. 2 AIG), und die Beschwerdeführenden über gültige Reisepapiere verfügen (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12).”
“Enfin, les recourants sont en mesure d'entreprendre toute démarche nécessaire, pour eux-mêmes et leurs filles, auprès de la représentation de leur pays d'origine en vue de l'obtention de documents de voyage leur permettant de quitter la Suisse (cf. art. 8 al. 4 LAsi), étant précisé que le recourant est déjà en possession d'un passeport en cours de validité. L'exécution de leur renvoi ne se heurte donc pas à des obstacles insurmontables d'ordre technique et s'avère également possible au sens de l'art. 83 al. 2 LEI a contrario (cf. ATAF 2008/34 consid. 12).”
Bei Ehepartnern und Kindern von Staatsangehörigen des Ziellandes wird in der Praxis die Beschaffung der für eine Rückkehr notwendigen Reisedokumente als möglich erachtet. Die Verwaltungspraxis kann sich daran orientieren, dass diesen Personen – exemplarisch nach armenischem Recht – vorrangig ein Aufenthaltsstatus (Ordinary Residence) gewährt wird, weshalb die Ausstellung entsprechender Papiere als realisierbar angesehen werden kann (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG i.V.m. zit. Praxis).
“Schliesslich obliegt es den Beschwerdeführenden, sich bei der zuständigen Vertretung Armeniens die für eine Rückkehr notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG). Anzufügen ist, dass es dem Ehemann, selbst wenn er kein armenischer Staatsangehöriger ist, und seinen Kindern als Ehegatte beziehungsweise Kinder einer armenischen Staatsangehörigen möglich sein sollte, entsprechende Reisedokumente zu beschaffen (vgl. Ministry of Foreign Affairs of the Republic of Armenia, Residency, < https://www.mfa.am/en/residency/ >, abgerufen am 12. April 2024). Ehepartner und Kinder von armenischen Staatsangehörigen erhalten gemäss Art. 20 Bst. b des armenischen Ausländergesetzes prioritär den «Ordinary Residence Status» für drei Jahre mit der Möglichkeit auf Verlängerung (vgl. Law of the Republic of Armenia on the Legal Status of Aliens [1994], [English], < https://legislationline.org/taxonomy/term/13972 >, abgerufen am 12. April 2024). Dass der Beschwerdeführer über keinen Pass verfügt, ändert nichts an dieser Einschätzung, zumal er seine Identität sowie die Ehe mit der Beschwerdeführerin aufgrund von anderen Dokumenten nachzuweisen vermag.”
Nach der Rechtsprechung greift die Mitwirkungspflicht nach Art. 8 Abs. 4 AsylG nach dem Wortlaut erst mit Vorliegen eines vollziehbaren Wegweisungsentscheids; während des laufenden ordentlichen Asylverfahrens besteht demnach grundsätzlich keine Pflicht, beim Herkunftsstaat Reisedokumente zu beschaffen (vgl. BGE 148 IV 281). Die Verwaltungspraxis (SEM) sieht allerdings bestimmte Botschaftskontakte zur Papierbeschaffung als routinemässiges Vorgehen und als Teil der Mitwirkungspflicht und geht in konkreten Fällen davon aus, dass hiervon keine zusätzliche Gefährdung ausgeht (vgl. Entscheid des BVGer, E. 5.1.1).
“Die Vorinstanz stellt sich auf den Standpunkt, das den Beschwerdeführer betreffende Asylverfahren habe mit dem Ergehen des rechtskräftigen Wegweisungsentscheids des Bundesverwaltungsgerichts vom 1. September 2017 als abgeschlossen zu gelten und der Vollzug der Wegweisung eines abgewiesenen Asylsuchenden sei Regelungsgegenstand des AuG (heute: AIG) und nicht des AsylG. Dabei übersieht sie, wie dies der Beschwerdeführer zu Recht vorbringt, dass die in Art. 8 Abs. 4 AsylG enthaltene Mitwirkungspflicht gemäss dem Wortlaut dieser Bestimmung gerade erst dann zum Zug kommt, wenn bereits ein vollziehbarer Wegweisungsentscheid im Asylverfahren vorliegt. Eine Verpflichtung zur Beschaffung von Reisepapieren oder Identitätsdokumenten beim Heimatstaat besteht während des laufenden Asylverfahrens nicht, da es mit dem Grundsatz von Treu und Glauben gemäss Art. 5 Abs. 3 BV und Art. 9 BV nicht vereinbar wäre, von einer asylsuchenden Person eine Handlung zu verlangen, die einen Grund für einen Widerruf darstellen könnte (HRUSCHKA, a.a.O., N. 3 zu Art. 8 AsylG mit Hinweis auf BVGE 2011/28 E. 3.3.4). Die Argumentation der Vorinstanz ist in dieser Hinsicht nicht stichhaltig. Zwar ist ihr insoweit beizupflichten, als das AuG für den Vollzug eines rechtskräftigen Wegweisungsentscheids teilweise zur Anwendung gelangt. Wird das Asylgesuch abgelehnt oder nicht darauf eingetreten, so verfügt das SEM in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz und ordnet den Vollzug an. Im Übrigen finden für die Anordnung des Vollzugs der Wegweisung die Art.”
“Das SEM führt zur Begründung seiner Verfügung aus, die mit dem Wiedererwägungsgesuch vorgelegten Beweismittel 4 bis 10 seien bereits im ordentlichen Verfahren eingereicht worden und in Kenntnis derselben seien das SEM und das Bundesverwaltungsgericht zum Schluss gelangt, dass die von der Beschwerdeführerin behauptete Verfolgung in Burundi nicht glaubhaft sei. Der Umstand, dass die Schwester der Beschwerdeführerin nach rechtskräftigem Abschluss des ordentlichen Asylverfahrens am (...) 2024 dem burundischen Botschafter gegenübergestellt worden sei, stelle ein Routineprozedere im Rahmen der Reisepapierbeschaffung dar. Dabei würden bloss die Personalien von Asylsuchenden aufgenommen und übermittelt, jedoch keine Protokolle angefertigt, die ausgehändigt werden könnten. Eine «zusätzliche Gefährdung», wie behauptet, ergebe sich aus diesem Routineprozedere weder für sie noch für ihre Schwester. Im Übrigen sei ein solches Prozedere für alle asylsuchenden Personen sämtlicher Herkunftsstaaten im Rahmen der Papierbeschaffung vorgesehen und Teil deren Mitwirkungspflicht im Asylverfahren (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG). Das dazu eingereichte Gedächtnisprotokoll der Schwester ändere daran nichts, da sich daraus keine individuelle Gefährdung für die Beschwerdeführerin herleiten lasse und der Inhalt bloss die subjektive Empfindung der Schwester wiedergebe. Im Weiteren seien im ordentlichen Verfahren sämtliche Anhörungsprotokolle rückübersetzt worden und die Beschwerdeführerin habe deren Richtigkeit und Vollständigkeit in Anwesenheit ihrer damaligen Rechtsvertretung mit ihrer Unterschrift bestätigt, sodass sie sich darauf behaften lassen müsse. Ihre Asylgründe seien daher im ordentlichen Verfahren vollständig erfasst worden, womit sich eine erneute Anhörung in französischer Sprache erübrige. Ebenso seien vorliegend keine weiteren Abklärungen mittels einer Botschaftsanfrage notwendig, da der rechtserhebliche Sachverhalt bereits im ordentlichen Verfahren vollumfänglich erstellt worden sei und dessen Würdigung durch das SEM und das Bundesverwaltungsgericht aufgezeigt habe, dass die Fluchtvorbringen nicht glaubhaft seien.”
Mitwirkung umfasst insbesondere wahrheitsgemässe Angaben, die Offenlegung und unverzügliche Einreichung vorhandener Beweismittel (auch Aufenthalts- bzw. Ausweisdokumente anderer Staaten), die Kooperation bei der Erhebung biometrischer Daten sowie die Vorlage der Unterlagen, die die Angaben zumindest verlässlich erscheinen lassen. Auch bei anwaltlicher Vertretung obliegt es den Gesuchstellenden, hierfür erforderliche Beweismittel einzureichen.
“Gemäss Art. 12 VwVG stellt die Behörde den Sachverhalt von Amtes wegen fest und bedient sich nötigenfalls der unter Buchstaben a-e aufgelisteten Beweismittel. Der Untersuchungsgrundsatz findet seine Grenze an der Mitwirkungspflicht der Asylsuchenden (Art. 8 AsylG; Art. 13 VwVG). Dazu gehört, an der Feststellung des Sachverhaltes mitzuwirken und in der Anhörung die Asylgründe darzulegen, allfällige Beweismittel vollständig zu bezeichnen und unverzüglich einzureichen sowie bei der Erhebung der biometrischen Daten mitzuwirken (vgl. BVGE 2011/28 E. 3.4).”
“In Bezug auf das Kriterium «flüchtig sein» ist praxisgemäss insbesondere auf Art. 14 Abs. 2 Bst. b AsylG zu verweisen, gemäss welchem der Aufenthaltsort der betroffenen ausländischen Person den Behörden stets bekannt zu sein hat. Die Bestimmung ist im Lichte des Art. 8 AsylG zu sehen, der asylsuchenden Personen eine Reihe von Mitwirkungspflichten auferlegt. Asylsuchende sind unter anderem verpflichtet, sich während des Verfahrens den Behörden des Bundes und der Kantone zur Verfügung zu halten und ihre Adresse und jede Änderung der nach dem kantonalen Recht zuständigen Behörde des Kantons oder der Gemeinde sofort mitzuteilen (Art. 8 Abs. 3 AsylG). Dem Erfordernis von Art. 8 Abs. 3 AsylG ist dann nicht entsprochen, wenn die mit dem Vollzug des Asylrechts betraute Behörde den Aufenthaltsort der betroffenen Person nicht kennt und diese Unkenntnis auf eine dieser Person zurechenbare Handlung oder Unterlassung zurückzuführen ist. Ob die zuständige Behörde durch mehr oder weniger umfangreiche Ermittlungen den Aufenthaltsort der betreffenden Person hätte in Erfahrung bringen können, ist im Zusammenhang mit Art. 14 Abs. 2 Bst. b AsylG grundsätzlich ohne Relevanz. Ohne Relevanz ist grundsätzlich auch, ob andere als mit dem Vollzug direkt betraute Behörden Informationen über den Aufenthalt der betreffenden Person hatten.”
“Elle explique que la famille a transité par la Pologne dans l'urgence, pour des raisons de sécurité, avant de rejoindre la Suisse. La recourante allègue encore ne pas être « socialisée » en Chine et n'y avoir actuellement aucune attache ou repère, à l'instar de son époux et de leurs enfants. Elle soutient également avoir droit à une protection provisoire en Suisse, au regard des lettres a et c de la décision de portée générale du Conseil fédéral du 11 mars 2022 (FF 2022 586), en rappelant que ses jumelles sont de nationalité ukrainienne et que la famille vivait en Ukraine, avec les belles-mères respectives et la cousine de son mari, au moment du déclenchement du conflit russo-ukrainien. Enfin, elle estime qu'un retour en Chine l'exposerait, ainsi que ses proches, à des risques réels et sérieux de traitements contraires à l'art. 3 CEDH et à des persécutions graves, rendant l'exécution de leur renvoi illicite et inexigible. 5. 5.1 D'emblée, et à l'instar de l'autorité inférieure, le Tribunal constate que l'intéressée a gravement enfreint son devoir de collaborer, au sens de l'art. 8 LAsi, en dissimulant des faits et en omettant de fournir aux autorités suisses des documents essentiels, notamment son titre de séjour polonais en cours de validité. Ces omissions, qui n'ont été connues qu'à la suite d'un contrôle en septembre 2022, démontrent une tentative délibérée de dissimuler des informations factuelles déterminantes, dans le but d'orienter favorablement l'issue de sa demande de séjour auprès de la Suisse. L'argument selon lequel elle ignorait l'impact de ces éléments n'est pas convaincant, d'autant plus qu'elle avait initialement nié être détentrice d'une autorisation de séjour en Pologne. Dans ces circonstances, sa crédibilité s'en trouve atteinte. 5.2 Il convient également de souligner que les griefs ayant trait à l'octroi d'une protection provisoire sont étrangers à la présente cause, qui porte exclusivement sur l'asile et le renvoi ; ils n'ont donc pas à être examinés ci-après. La conclusion subsidiaire du recours s'y rapportant est dès lors irrecevable. 5.3 Cela dit, il ressort du dossier que la recourante a été en mesure de voyager librement entre la Chine et l'étranger, y compris après son départ en 2017.”
“8 LAsi; DTAF 2019 I/6 consid. 5.1). 4.3 Nella presente fattispecie, questo Tribunale osserva che l'interessato ha sostanzialmente indicato di essere stato minacciato di morte da un'organizzazione criminale e di avere sporto denuncia presso le autorità competenti nel suo villaggio. Da parte sua, la SEM - nell'ambito dell'audizione sui motivi d'asilo - ha posto ulteriori domande al richiedente per chiarire taluni aspetti del suo racconto. Questo Tribunale ritiene che non si intravvede - e spiegazioni al riguardo non sono reperibili nel ricorso del ricorrente - quali ulteriori approfondimenti l'autorità inferiore avrebbe dovuto compiere e in che modo avrebbe violato il principio inquisitorio, fermo restando che non spettava alla SEM di eseguire ricerche e prendere contatto con una non meglio precisata autorità del Paese d'origine dell'insorgente al fine di ricercare la documentazione e le prove atte a dimostrare la veridicità delle sue (mere) dichiarazioni. Infatti, ai sensi dell'art. 13 PA e dell'art. 8 LAsi, la parte è tenuta a cooperare all'accertamento dei fatti, segnatamente fornendo tutto quanto in suo possesso e necessario al fine di rendere (almeno) verosimili le proprie allegazioni. 4.4 Pertanto, la doglianza formale va respinta integralmente. 5. 5.1 La Svizzera, su domanda, accorda asilo ai rifugiati secondo le disposizioni della LAsi (art. 2 LAsi). L'asilo comprende la protezione e lo statuto accordati a persone in Svizzera in ragione della loro qualità di rifugiato. Esso include il diritto di risiedere in Svizzera. 5.2 Sono rifugiati le persone che, nel Paese d'origine o d'ultima residenza, sono esposte a seri pregiudizi a causa della loro razza, religione, nazionalità, appartenenza ad un determinato gruppo sociale o per le loro opinioni politiche, ovvero hanno fondato timore d'essere esposte a tali pregiudizi (art. 3 cpv. 1 LAsi). Sono pregiudizi seri segnatamente l'esposizione a pericolo della vita, dell'integrità fisica o della libertà, nonché le misure che comportano una pressione psichica insopportabile (art.”
“abzuweisen. Im Übrigen hätte es dem anwaltlich vertretenen Beschwerdeführer aufgrund seiner Mitwirkungspflicht gemäss Art. 8 AsylG oblegen und mit Verweis auf Art. 32 Abs. 2 VwVG offen gestanden, von sich aus allfällige weitere Beweismittel einzureichen. Soweit unter dem Titel der Glaubhaftigkeitsprüfung gefordert wird, es sei dem Beschwerdeführer die Möglichkeit zu geben, im Rahmen der Beschwerdeergänzung zu den Widersprüchen Stellung nehmen zu können (vgl. Beschwerde S. 43), ist dieses Begehren mit Verweis auf die ausführliche Beschwerde und Replik abzuweisen.”
Nach der Rechtsprechung kann das SEM das Asylverfahren formlos abschreiben, wenn eine in einem Bundeszentrum untergebrachte Person ohne triftigen Grund während mehr als fünf Tagen den Behörden nicht zur Verfügung steht. Das SEM kann Betroffene vorab zur Erfüllung ihrer Meldepflicht auffordern.
“Der Beschwerdeführer ist den Behörden nach dem Gesagten während mehr als fünf Tagen ohne triftigen Grund nicht zur Verfügung gestanden. Folglich hat das SEM in Anwendung des Art. 8 Abs. 3bis AsylG das Asylverfahren zu Recht formlos abgeschrieben. Eine Wiederaufnahme des Asylverfahrens rechtfertigt sich demnach nicht, weshalb das SEM das entsprechende Gesuch zu Recht abgewiesen hat.”
“Es laufe zudem das zivilstandsamtliche Verfahren zur Heirat seines Lebenspartners mit Schweizer Bürgerrecht, mit welchem er nach der Heirat hier zusammenleben wolle. Der Beschwerdeführer berichtete ferner unter Verweis auf verschiedene Presseberichte davon, dass es am (...) Februar 2024 an seinem Heimatort auf einer Polizeistation zu einer Schiesserei unter Personen gekommen sei, welche einen Bezug zur herrschenden (... [politischen Partei]) hätten, was ein erneuter Beleg dafür sei, dass für ihn eine Rückkehr in die Heimat unmöglich sei, da er aus einer politisch äusserst instabilen Region stamme. Daneben berichtete er über angeblich in der Schweiz in einer Notunterkunft erlittene Misshandlungen, über ein gut bezahltes Arbeitsangebot, welches er bei geregeltem Aufenthalt ergreifen könnte, und auch davon, dass von der Mutter seines Kindes gegen ihn eine Unterhaltsklage eingereicht worden sei, weshalb er ebenfalls die Schweiz nicht verlassen könne. O. Nach Eingang dieser Eingabe forderte das SEM den Beschwerdeführer vorab auf, seiner gesetzlichen Meldepflicht nachzukommen, ansonsten sein Gesuches nach Art. 8 Abs. 3bis AsylG formlos abgeschrieben werde. P. P.a Die Eingabe vom 19. Juni 2024 wurde von der Vorinstanz als (einfaches) Wiedererwägungsgesuch behandelt, auf welches das SEM mit Verfügung vom 9. Juli 2024 nicht eintrat, verbunden mit der Feststellung der Rechtskraft und Vollstreckbarkeit seiner Verfügung vom 26. November 2021, der Auflage einer Verfahrensgebühr und der Feststellung, dass einer allfälligen Beschwerde keine aufschiebende Wirkung zukomme. Für die Entscheidbegründung kann - soweit nicht nachfolgend darauf eingegangen wird - auf die Akten verwiesen werden. P.b Den Akten lässt sich nicht entnehmen, wann diese Verfügung dem Beschwerdeführer eröffnet wurde, worauf - soweit wesentlich - nachfolgend eingegangen wird. Q. Der Beschwerdeführer erhob gegen den vorgenannten Nichteintretensentscheid mit Eingabe seines bisherigen Rechtsvertreters vom 19. Juli 2024 (Datum Poststempel) beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde. Mit separater Post vom gleichen Tag reichte er ein Doppel der Beschwerde nach.”
Die Untersuchungspflicht der Behörden ist nicht grenzenlos: Sie sind nicht verpflichtet, zu jedem Sachverhaltselement umfassende Nachforschungen anzustellen. Zusätzliche Abklärungen sind nur vorzunehmen, wenn sie aufgrund der Aktenlage als angezeigt erscheinen; sie können insbesondere entfallen, wenn sie ohne Mitwirkung der Asylsuchenden nur mit unverhältnismässig hohem oder unzumutbarem Aufwand zu beschaffen wären. Die Grenze der Untersuchungspflicht korreliert damit mit der Mitwirkungspflicht gemäss Art. 8 AsylG.
“Gemäss dem Untersuchungsgrundsatz im Sinne von Art. 12 VwVG i.V.m. Art. 6 AsylG ist eine Sachverhaltsfeststellung dann unvollständig, wenn nicht alle für den Entscheid rechtsrelevanten Sachumstände berücksichtigt wurden (vgl. BVGE 2016/2 E. 4.3.). Die Behörde ist jedoch nicht verpflichtet, zu jedem Sachverhaltselement umfangreiche Nachforschungen anzustellen, zusätzliche Abklärungen sind vielmehr nur dann vorzunehmen, wenn sie aufgrund der Aktenlage als angezeigt erscheinen. Die Untersuchungspflicht der Behörden findet ihre Grenzen an der Mitwirkungspflicht der Gesuchstellenden (Art. 8 AsylG), die auch die Substantiierungslast tragen (Art. 7 AsylG).”
“Das Verwaltungs- respektive Asylverfahren wird vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht (Art. 12 VwVG i.V.m. Art. 6 AsylG), wonach die Behörde von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen, die für das Verfahren notwendigen Unterlagen zu beschaffen, die rechtlich relevanten Umstände abzuklären und ordnungsgemäss darüber Beweis zu führen hat (BVGE 2015/10 E. 3.2 m.w.H.). Die Behörde ist dabei jedoch nicht verpflichtet, zu jedem Sachverhaltselement umfangreiche Nachforschungen anzustellen. Zusätzliche Abklärungen sind vielmehr nur dann vorzunehmen, wenn sie aufgrund der Aktenlage als angezeigt erscheinen. Ihre Grenze findet die Untersuchungspflicht in der Mitwirkungspflicht der Asylsuchenden (vgl. Art. 8 AsylG). Gemäss Art. 29 VwVG haben die Parteien Anspruch auf rechtliches Gehör. Dieser Anspruch umfasst als Mitwirkungsrecht alle Befugnisse, die einer Partei einzuräumen sind, damit sie in einem Verfahren ihren Standpunkt wirksam zur Geltung bringen kann (vgl. BGE 135 II 286 E. 5.1). Mit dem Gehörsanspruch korreliert die Pflicht der Behörden, die Vorbringen tatsächlich zu hören, ernsthaft zu prüfen und in ihrer Entscheid-findung angemessen zu berücksichtigen. Nicht erforderlich ist, dass sich die Begründung mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt (vgl. BGE 136 I 184 E. 2.2.1; BVGE 2009/35 E. 6.4.1 m.H.).”
“Der Untersuchungsgrundsatz gehört zu den allgemeinen Grundsätzen des Asylverfahrens (vgl. Art. 12 VwVG i.V.m. Art. 6 AsylG). Dabei muss die Behörde die für das Verfahren erforderlichen Sachverhaltsunterlagen beschaffen, die rechtlich relevanten Umstände abklären und darüber ordnungsgemäss Beweis führen. Unrichtig ist die Sachverhaltsfeststellung dann, wenn der Verfügung ein falscher und aktenwidriger oder nicht weiter belegbarer Sachverhalt zugrunde gelegt wurde. Unvollständig ist sie, wenn die Behörde trotz Untersuchungsmaxime den Sachverhalt nicht von Amtes wegen abgeklärt oder nicht alle für die Entscheidung wesentlichen Sachumstände berücksichtigt hat (vgl. dazu Auer/Binder, in: Kommentar zum Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren [VwVG], 2. Aufl. 2019, Art. 12 N 16). Der Untersuchungsgrundsatz gilt nicht uneingeschränkt, zumal er sein Korrelat in der Mitwirkungspflicht des Asylsuchenden findet (Art. 13 VwVG und Art. 8 AsylG; vgl. a.a.O. Art. 12 N 8; BVGE 2012/21 E. 5.1).”
Liegt eine angemessene Verfahrensdauer vor (im vorliegenden Entscheid rund dreieinhalb Monate) und hatte die Beschwerdeführerin während dieser Zeit die Möglichkeit, relevante Unterlagen einzureichen, besteht für das SEM keine allgemeine Pflicht, darüber hinausgehende konkrete Sachverhaltsabklärungen vorzunehmen. Vor diesem Hintergrund liegt keine Verletzung der Abklärungspflicht nach Art. 8 AsylG vor.
“Die Aktenlage im Zeitpunkt des Ergehens der angefochtenen Verfügung stellte eine hinreichende Beurteilungsgrundlage dar. In Anbetracht der Dauer des vorinstanzlichen Verfahrens (rund dreieinhalb Monate), während derer die Beschwerdeführerin Gelegenheit gehabt hätte, medizinische Berichte einzureichen, und der Mitwirkungspflicht gemäss Art. 8 AsylG, war das SEM nicht verpflichtet, weitere konkrete Sachverhaltsabklärungen zu treffen. Diesbezüglich ist keine Verletzung der Pflicht zur vollständigen und richtigen Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts festzustellen.”
Formelle Verfahrensmängel können durch das Beschwerdeverfahren geheilt werden, wenn die betroffene Person im Verfahren Gelegenheit zur Stellungnahme erhielt und nicht darlegt, dass die Verspätung oder Unterlassung der Stellungnahme geeignet wäre, zu einer anderen Beurteilung des Asylgesuchs zu führen. In einem solchen Fall erweist sich die Rüge als unbegründet und es besteht insoweit keine Rückweisungsnotwendigkeit an die Vorinstanz.
“Zur vorgebrachten formellen Rüge im Zusammenhang mit den eingereichten Beweismitteln hielt das SEM in seiner Vernehmlassung fest, die Vorbringen des Beschwerdeführers seien stark widersprüchlich ausgefallen und es sei nicht ersichtlich, inwiefern die Beweismittel zu einer anderen Beurteilung seines Asylgesuchs hätten führen können. Der Beschwerdeführer erhielt in der Folge Gelegenheit zur Stellungnahme im Rahmen der Replik. Soweit in der unterlassenen Berücksichtigung der Beweismittel ein Verfahrensfehler erkennbar war, ist dieser damit im Rahmen des Beschwerdeverfahrens als geheilt zu erachten, zumal der Beschwerdeführer (auch) in der Replik nicht darlegte, weshalb und inwiefern die Beweismittel - im Lichte der gewichtigen Widersprüche in seinen Aussagen - geeignet wären, zu einer anderen Einschätzung in Bezug auf seine Asylgründe zu gelangen (vgl. Art. 8 AsylG). Zudem kommt dem Gericht vorliegend die freie Überprüfungsbefugnis in Bezug auf Tatbestand und Rechtsanwendung zu (vgl. zu den Voraussetzungen der Heilung einer Gehörsverletzung: BVGE 2015/10 E. 7.1). Die Rüge erweist sich somit als unbegründet, weshalb keine Veranlassung besteht, die Sache aus diesem Grund an die Vorinstanz zurückzuweisen.”
Spezielle Umstände (z. B. eine staatlich anerkannte Behinderung mit Rentenbezug oder materielle Folgen eines Erdbebens) führen nicht schlechthin dazu, dass eine Rückschaffung als unzumutbar gilt. Fehlen in den Akten konkrete Hinweise auf existenzbedrohende Folgen nach der Rückkehr und besteht allenfalls die Möglichkeit einer Rückkehr an einen anderen Ort im Heimatstaat, kann die Vollziehung als zumutbar angesehen werden. Die Betroffenen sind zudem gehalten, bei der Beschaffung gültiger Reisedokumente mitzuwirken (Art. 8 Abs. 4 AsylG).
“312]), dass den Akten keine Hinweise auf drohende existenzbedrohende Situation nach ihrer Rückkehr in die Türkei zu entnehmen sind, zumal die Behinderung des Beschwerdeführers 3 staatlich anerkannt worden ist und er eine entsprechende Rente bezieht (vgl. SEM-act. N 839 234 A27/232 ad F28 ff.), dass die Beschwerdeführenden zwar kurz vor ihrer Ausreise in der Provinz E._______ lebten, die von den Erdbeben vom Frühling 2023 betroffen war (vgl. hierzu das BVGer-Referenzurteil E-1308/2023 vom 19. März 2024), sie jedoch ohne Weiteres nach D._______ zurückkehren können, wo sie in den eineinhalb Jahrzehnten zuvor ihren Wohnsitz hatten, dass der Vollzug der Wegweisung nach dem Gesagten auch als zumutbar zu qualifizieren ist, dass der Vollzug der Wegweisung der Beschwerdeführenden in den Heimatstaat schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse bestehen (Art. 83 Abs. 2 AIG), und es den Beschwerdeführenden obliegt, im Bedarfsfall bei der Beschaffung gültiger Reisepapiere mitzuwirken (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), dass nach dem Gesagten der vom Staatssekretariat verfügte Vollzug der Wegweisung zu bestätigen ist, dass die angefochtenen Verfügungen Bundesrecht nicht verletzen, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig sowie vollständig feststellen (Art. 106 Abs. 1 AsylG) und - soweit überprüfbar - angemessen sind, weshalb die Beschwerden abzuweisen sind, dass bei diesem Ausgang der Verfahren die Kosten den Beschwerde-führenden aufzuerlegen wären (Art. 63 Abs. 1 VwVG), vorliegend jedoch in Abwendung von Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht (VGKE, SR 173.320.2) ausnahmsweise auf eine Kostenerhebung zu verzichten ist (womit die Anträge auf Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung ebenso gegenstandslos werden, wie - angesichts des direkten Entscheids in der Sache - die Gesuche um Befreiung von der Kostenvorschusspflicht). (Dispositiv nächste Seite) Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1.”
“Au surplus, force est de constater que bien qu'invités à donner des nouvelles de leur famille, les recourants n'ont à aucun moment indiqué que celle-ci avait été fortement touchée par le tremblement de terre ou que leur logement avait été détruit. Ils ne l'ont pas non plus fait valoir dans leur recours, de sorte qu'il peut également être retenu qu'ils pourraient envisager, au moins temporairement, un retour dans le foyer familial, le temps de leur réinstallation. Pour tous ces motifs, les critiques formulées en lien avec un manque d'instruction du SEM sur leurs possibilités de fuite interne et de réinsertion dans une autre ville du pays tombent à faux. Les conséquences du tremblement de terre ne s'opposent dès lors pas à l'exécution de leur renvoi. 8.3 Partant, l'exécution du renvoi doit être considérée comme raisonnablement exigible. 9. Enfin, l'exécution du renvoi est possible (art. 83 al. 2 LEI ; cf. ATAF 2008/34 consid. 12 et jurisp. cit.), les recourants étant tenu de collaborer à l'obtention de documents de voyage leur permettant de quitter la Suisse (art. 8 al. 4 LAsi). 10. En définitive, c'est à juste titre que le SEM a ordonné l'exécution du renvoi des intéressés, de sorte que sur cette question également, les décisions querellées doivent être confirmées et le recours conjoint rejeté. 11. S'avérant manifestement infondé, le recours est rejeté dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'un second juge (art. 111 let. e LAsi). 12. Dès lors que le Tribunal a statué directement sur le fond, la requête préalable tendant à l'exemption du versement de l'avance des frais est devenue sans objet. 13. Dans la mesure où les conclusions des recours étaient d'emblée vouées à l'échec, les requêtes d'assistance judiciaire partielle doivent être rejetées, une des conditions à leur octroi n'étant pas réalisée (art. 65 al. 1 PA). 14. Au vu de l'issue de la cause, il y a lieu de mettre les frais de procédure, à la charge des recourants, conformément aux art. 63 al. 1 PA et art. 2 et 3 let. a du règlement du 21 février 2008 concernant les frais, dépens et indemnités fixés par le Tribunal administratif fédéral (FITAF, RS 173.”
Die Unterstützung durch eine Rechtsvertretung enthebt die Behörde nicht von der Pflicht, das Verfahren weiterzuführen; die Mitwirkung des Gesuchstellers bleibt nach Art. 8 AsylG erforderlich. In konkreten Fällen kann aus der Mitwirkungspflicht folgen, dass die Behörde nicht verpflichtet ist, wiederholt zur Nennung weiterer Tatsachen aufzufordern, wenn der Asylsuchende während des Verfahrens durch eine Rechtsvertretung unterstützt wurde.
“Der weitere Einwand, die Vorinstanz habe den Sachverhalt nicht genügend ausführlich ermittelt beziehungsweise den Beschwerdeführer nicht ausführlich genug angehört, erweist sich ebenfalls als nicht stichhaltig. So erklärte dieser anlässlich der Anhörung, er habe alles sagen können (vgl. SEM-act. [...]-15/13 F64, F65). Bei dem in der Rechtsbelehrung angesprochenen möglichen zweiten Gespräch mit dem SEM handelt es sich um eine Standarderklärung des SEM zur Erläuterung des weiteren Vorgehens (vgl. a.a.O., S. 11 unten). Der Antwort der Rechtsvertretung auf Frage 66 («Der Sachverhalt wurde noch nicht genügend vertieft abgeklärt.») wurde durch die Weiterführung des Verfahrens im erweiterten Verfahren Rechnung getragen (vgl. SEM-act. [...]-19/3, sowie auch durch die Aufforderung zur erneuten Stellungnahme vom 25. November 2020 (vgl. SEM-act. [...]-15/13 F66 und [...]-30/1). Die Rüge, das SEM hätte den Beschwerdeführer deutlicher auffordern müssen, allfällige exilpolitische Aktivitäten zu nennen, erweist sich angesichts der in Art. 8 AsylG statuierten Mitwirkungspflicht als unbegründet, zumal der Beschwerdeführer während des gesamten vorinstanzlichen Verfahrens durch eine Rechtsvertretung unterstützt wurde.”
Bestehen trotz Anhörung und vorgelegter Beweismittel Zweifel am Sachverhalt, die voraussichtlich durch Ermittlungen von Amtes wegen beseitigt werden können, sind über die Befragung hinausgehende Abklärungen vorzunehmen. Dies gilt jedoch im Regelfall nur, sofern die gesetzlichen Mitwirkungspflichten der asylsuchenden Person nicht verletzt wurden.
“Im Verwaltungsverfahren und insbesondere im Asylverfahren gilt der Untersuchungsgrundsatz, das heisst die Behörde stellt den rechtserheblichen Sachverhalt von Amtes wegen fest (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 12 VwVG; vgl. Art. 106 Abs. 1 Bst. b AsylG). Für das erstinstanzliche Asylverfahren bedeutet dies, dass das SEM zur richtigen und vollständigen Ermittlung und Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts verpflichtet ist und auch nach allen Elementen zu forschen hat, die zugunsten der asylsuchenden Person sprechen. Der Untersuchungsgrundsatz gilt aber nicht uneingeschränkt, zumal er sein Korrelat in der Mitwirkungspflicht des Asylsuchenden findet (Art. 13 VwVG und Art. 8 AsylG; vgl. Christoph Auer/Anja Martina Binder, in: Auer/Müller/Schindler [Hrsg.], Kommentar zum Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren [VwVG], 2. Aufl. 2019, Art. 12 Rz. 9; BVGE 2012/21 E. 5.1). Die entscheidende Behörde darf sich trotz des Untersuchungsgrundsatzes in der Regel darauf beschränken, die Vorbringen einer asylsuchenden Person zu würdigen und die von ihr angebotenen Beweise abzunehmen, ohne weitere Abklärungen vornehmen zu müssen. Nach Lehre und Praxis besteht die Notwendigkeit für über die Befragung hinausgehende Abklärungen insbesondere dann, wenn aufgrund der Vorbringen der asylsuchenden Person und der von ihr eingereichten oder angebotenen Beweismittel Zweifel und Unsicherheiten am Sachverhalt weiterbestehen, die voraussichtlich mit Ermittlungen von Amtes wegen beseitigt werden können (vgl. BVGE 2009/50 E. 10.2.1 S. 734 m.H.a. Entscheidungen und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 1995 Nr. 23 E. 5a).”
“Das Verwaltungs- respektive Asylverfahren wird vom Untersuchungs-grundsatz beherrscht (Art. 12 VwVG i.V.m. Art. 6 AsylG). Demnach hat die Behörde von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen, die für das Verfahren notwendigen Unterlagen zu beschaffen, die rechtlich relevanten Umstände abzuklären und ordnungsgemäss darüber Beweis zu führen. Die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts bildet einen Beschwerdegrund (Art. 106 Abs. 1 Bst. b AsylG). Unrichtig ist die Sachverhaltsfeststellung, wenn der Verfügung ein falscher oder aktenwidriger Sachverhalt zugrunde gelegt wird oder Beweise falsch gewürdigt worden sind; unvollständig ist sie, wenn nicht alle für den Entscheid rechtswesentlichen Sachumstände berücksichtigt werden (vgl. Kölz/Häner/ Bertschi, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 3. Aufl. 2013, Rz. 1043 m.w.H.). Gemäss Art. 8 AsylG hat die asylsuchende Person demgegenüber die Pflicht (und unter dem Blickwinkel des rechtlichen Gehörs im Sinne von Art. 29 VwVG und Art. 29 Abs. 2 BV auch das Recht), an der Feststellung des Sachverhalts mitzuwirken. Sofern die gesetzlichen Mitwirkungspflichten durch die asylsuchende Person nicht verletzt worden sind, muss die Behörde insbesondere dann weitere Abklärungen ins Auge fassen, wenn aufgrund der Vorbringen der asylsuchenden Person und der von ihr eingereichten oder angebotenen Beweismittel Zweifel und Unsicherheiten am Sachverhalt weiterbestehen, die voraussichtlich mit Ermittlungen von Amtes wegen beseitigt werden können (vgl. BVGE 2009/50 E. 10.2; 2008/24 E. 7.2; 2007/21 E. 11.1).”
“Gemäss Art. 12 VwVG stellt die Behörde den Sachverhalt von Amtes wegen fest und bedient sich nötigenfalls der unter Buchstaben a-e aufgelisteten Beweismittel. Der Untersuchungsgrundsatz findet seine Grenze an der Mitwirkungspflicht der Asylsuchenden (Art. 8 AsylG; Art. 13 VwVG). Sofern die gesetzlichen Mitwirkungspflichten nicht verletzt wurden, muss die Behörde namentlich dann weitere Abklärungen ins Auge fassen, wenn aufgrund der Vorbringen der asylsuchenden Person oder der eingereichten oder angebotenen Beweismittel Zweifel und Unsicherheiten am Sachverhalt weiterbestehen, die voraussichtlich mit Ermittlungen von Amtes wegen beseitigt werden können (BVGE 2015/10 E. 3.2 m.w.H).”
“Nach Art. 8 AsylG hat die asylsuchende Person demgegenüber die Pflicht (und unter dem Blickwinkel des rechtlichen Gehörs im Sinne von Art. 29 VwVG und Art. 29 Abs. 2 BV auch das Recht) an der Feststellung des Sachverhaltes mitzuwirken. Sofern die gesetzlichen Mitwirkungspflichten durch die asylsuchende Person nicht verletzt worden sind, muss die Behörde insbesondere dann weitere Abklärungen ins Auge fassen, wenn aufgrund der Vorbringen der asylsuchenden Person und der von ihr eingereichten oder angebotenen Beweismittel Zweifel und Unsicherheiten am Sachverhalt weiterbestehen, die voraussichtlich mit Ermittlungen von Amtes wegen beseitigt werden können (vgl. BVGE 2009/50, E. 10.2; BVGE 2008/24, E. 7.2.; BVGE 2007/21, E. 11.1).”
Bei Anhaltspunkten für besondere Verwundbarkeit (z. B. schwere psychische Erkrankung, suizidale Tendenzen, palliative Situationen) besteht für die zuständigen Behörden eine verstärkte Amtsermittlungspflicht. Die Behörden müssen die relevanten medizinischen Tatsachen klären und gegebenenfalls zusätzliche medizinische Abklärungen veranlassen. Fehlen hierzu hinreichende Informationen, ist die Entscheidung nicht zu treffen bzw. ist die weitere Verfahrens- oder Vollzugsentscheidung zurückzustellen, bis der Gesundheitszustand ausreichend abgeklärt ist.
“Inoltre, la SEM avrebbe omesso di esaminare in modo concreto i rischi e le probabili conseguenze legati al trasferimento in Croazia dei ricorrenti, in riferimento sia all'interruzione dei trattamenti medici della ricorrente 3 sia alla presunta inaccessibilità di una presa a carico medica (cfr. p.to I, pag. 5; p.to IV, pag. 8 segg. del ricorso). 4.2 Nelle procedure d'asilo - così come nelle altre procedure di natura amministrativa - si applica il principio inquisitorio. Ciò significa che l'autorità competente accerta d'ufficio i fatti (art. 6 LAsi in relazione all'art. 12 PA). In concreto, essa deve procurarsi la documentazione necessaria alla trattazione del caso, chiarire le circostanze giuridiche ed amministrare a tal fine le opportune prove a riguardo. Il principio inquisitorio non dispensa comunque le parti dal dovere di collaborare all'accertamento dei fatti ed in modo particolare dall'onere di provare quanto sia in loro facoltà e quanto l'amministrazione o il giudice non siano in grado di delucidare con mezzi propri (art. 13 PA ed art. 8 LAsi; cfr. DTAF 2019 I/6 consid. 5.1). 4.3 4.3.1 In concreto, il Tribunale osserva, in relazione alla censura dell'accertamento incompleto dei fatti giuridicamente rilevanti in rapporto allo stato valetudinario del ricorrente 1, che agli atti della SEM risultava già al momento dell'emissione della decisione impugnata - oltre alle dichiarazioni dell'insorgente 1 rese nell'ambito del colloquio Dublino (cfr. n. 51/3) - un referto medico circa il suo stato di salute (cfr. n. 61/2). In tale certificato erano state chiaramente poste le diagnosi pregresse e di cui tutt'ora soffre il ricorrente 1, nonché i trattamenti medici di cui necessitava (cfr. anche infra consid. 7.3.2). Sulla base di quanto precede, l'autorità inferiore ha correttamente citato la sua situazione medica e si è espressa esaustivamente circa le diagnosi poste e le cure previste nella decisione avversata (cfr. p.to II, pag. 6 della decisione impugnata). Date queste premesse, agli occhi del Tribunale, sebbene dal certificato del 21 febbraio 2025 si evinca la richiesta medica di effettuare una gastroscopia per chiarire la situazione del ricorrente 1 - nel frattempo esame endoscopico effettuato (cfr.”
“En d'autres mots, l'autorité prononcera le transfert que si, au moment où elle statue, la personne concernée est apte à être transférée ou du moins lorsque la date de son aptitude au transfert est déterminée ou suffisamment déterminable (cf. arrêts du TAF F-1339/2020 du 14 avril 2020 consid. 6.5.2 et 6.5.3 ; E-4328/2017 du 29 septembre 2017 ; E-4329/2017 du 29 septembre 2017). Dans le cas d'espèce, il apparaît qu'un transfert vers la Croatie n'est en l'état pas envisageable vu l'hospitalisation de la recourante à l'unité Y._______ du [Réseau X._______]. En tant que l'état de santé psychique de l'intéressée, qui paraissait déjà fragile à son arrivée en Suisse, semble s'être aggravé, des idéations suicidaires scénarisées ayant été relevées par les médecins, l'intéressée ayant cessé de s'alimenter, il est nécessaire que l'autorité inférieure procède à des mesures d'instruction complémentaires pour établir l'état de santé actuel de la recourante avant de pouvoir statuer à nouveau sur la demande d'asile de cette dernière. La recourante est, bien entendu, tenue de participer à l'établissement des faits médicaux pertinents (cf. art. 8 LAsi et 13 PA). Il n'est ainsi pas nécessaire pour le Tribunal de se prononcer sur la question de la prise en charge des coûts d'un nouveau rapport du [Réseau X._______], telle que thématisée par la représentante juridique (cf. act. TAF 6), dès lors que les rapports des (...) et (...) février 2023 avaient déjà été établis précédemment (cf. dossier du SEM act. 35 et 36). 7.4 Au vu de ce qui précède, le recours est admis, la décision attaquée annulée et la cause renvoyée à l'autorité inférieure pour instruction complémentaire et nouvelle décision dans le sens du considérant précédent. 8. Au vu de l'issue de la cause, il n'y a pas lieu de percevoir de frais de procédure (cf. art. 63 al. 1 et 2 PA), l'intéressée s'étant vue du reste octroyer l'assistance judiciaire partielle par décision incidente du 7 mars 2023. Il n'y a, en outre, pas lieu d'allouer de dépens à la recourante, celle-ci étant représentée par la représentante juridique qui lui a été attribuée par le prestataire mandaté par le SEM, conformément à l'art.”
“) 2022, qu'il paraît incompréhensible que la décision attaquée mentionne que le dossier ne contient aucune pièce concernant un quelconque suivi médical que l'intéressé aurait initié depuis son arrivée en Suisse, alors que les documents ont été établis par le médecin traitant au service médical Medic-Help, qu'ainsi, des faits médicaux importants n'ont pas été pris en compte par l'autorité intimée, que, dans ce contexte, le Tribunal constate que l'état de santé psychique de l'intéressé n'a à l'évidence pas été correctement établi par le SEM, qu'en effet, compte tenu de l'absence de la mention des différents documents médicaux dans la décision attaquée, force est de constater que le SEM ne connaissait pas la situation médicale exacte du recourant au moment de statuer, qu'ainsi, à l'appui de la décision attaquée, il a considéré, à tort, que le diagnostic était valablement établi, et conclu que rien n'indiquait que l'état de santé de l'intéressé était critique, nécessitait des soins urgents et constituait un obstacle à l'exécution de son transfert vers la Bulgarie, sans même connaître la nature des affections en cause, qu'une telle manière de faire n'est manifestement pas admissible, ce d'autant moins que le SEM a retenu qu'aucun suivi médical n'avait été initié depuis l'arrivée du recourant en Suisse, ce qui ne correspond manifestement pas aux faits, que cela étant, la connaissance précise de l'état de santé de l'intéressé - non seulement la nature exacte de ses troubles, mais aussi leur degré de gravité - est décisive pour apprécier l'exécution de son transfert en Bulgarie et, le cas échéant, les possibilités effectives de traitement adéquat et d'accès à des soins essentiels sur place, qu'elle l'est d'autant plus que, malgré l'absence de défaillances systémiques en Bulgarie, il y existe notoirement de nombreuses carences notamment au niveau des conditions d'accueil et de détention des requérants d'asile, que lorsque l'autorité dispose d'indices selon lesquels le requérant d'asile concerné présente une vulnérabilité particulière, il s'impose qu'elle instruise la cause - la personne concernée étant tenue de collaborer à l'établissement des faits pertinents (art. 8 LAsi et 13 PA) -, de telle sorte à confirmer ou nier l'existence de ladite vulnérabilité, à déterminer quels sont les besoins particuliers de l'intéressé et si la situation en Bulgarie permet d'y répondre de manière appropriée, le cas échéant moyennant la demande de garanties individuelles et concrètes (cf. arrêt de référence du Tribunal F-7195/2018 du 11 février 2020 consid. 7.4), qu'en l'espèce, en l'absence d'informations médicales complètes et circonstanciées, notamment d'un diagnostic précis et final, l'autorité intimée n'était alors pas fondée à retenir que l'état de santé psychique ou somatique de l'intéressé n'était pas de nature à faire obstacle à son transfert vers la Bulgarie, qu'ainsi, c'est à juste titre que le recourant a reproché à l'autorité inférieure de ne pas avoir établi correctement l'état de fait pertinent, puis d'avoir formulé une motivation déficiente à cet égard, que, partant, l'autorité intimée est invitée à établir de manière complète la situation médicale de l'intéressé et déterminer la gravité des troubles physiques et psychiques, signalés lors de son audition du 28 décembre 2022 ainsi que dans les autres documents médicaux produits à l'appui du recours, qu'il y a par conséquent lieu d'annuler la décision du 25 janvier 2023 pour établissement incomplet de l'état de fait pertinent au sens de l'art.”
“3 LAsi) prescrits par la loi, le recours est recevable, que le Tribunal constate que l'intéressé ne conteste pas la décision querellée en tant que le SEM refuse d'entrer en matière sur sa demande d'asile et prononce son renvoi de Suisse, de sorte que ladite décision est entrée en force sur ces points (chiffres 1 et 2 du dispositif), l'objet de la contestation se limitant à la question de l'exécution du renvoi (chiffres 3 et 4 du dispositif), que dans le cadre de sa demande d'asile, le recourant a notamment allégué avoir commencé à éprouver des problèmes de santé en 2023, alors qu'il vivait en Géorgie, qu'après avoir été opéré d'une hernie, il aurait subi des dommages vertébraux consécutifs à une complication liée à l'anesthésie, qu'il aurait par la suite développé des inflammations et une perte de mobilité, entraînant plusieurs consultations médicales infructueuses, qu'il aurait subi quatre interventions chirurgicales et, finalement, reçu un diagnostic de tumeur, que confronté à cette situation médicale préoccupante, il aurait rejoint la Suisse le 19 mai 2024 dans l'espoir de bénéficier d'un traitement adapté, que selon les documents médicaux établis après son arrivée, en particulier le rapport du 26 juillet 2024 précité, il présentait notamment des douleurs dorsales et un adénocarcinome métastatique du poumon, pour lequel il avait initié un traitement en Suisse et devait encore recevoir une chimiothérapie ainsi qu'une radiothérapie palliative, que le SEM, dans la décision querellée, a notamment retenu que des traitements oncologiques adaptés, y compris des soins palliatifs, étaient disponibles en Géorgie et accessibles à l'intéressés, que, selon l'autorité intimée, l'état de santé du recourant ne s'opposait donc pas à l'exécution de son renvoi en Géorgie, que dans son recours, l'intéressé conteste l'analyse du SEM, répétant que cette mesure serait, selon lui, illicite et inexigible, compte tenu de la gravité de son état de santé, en raison de laquelle il serait intransportable, précisant qu'il ne pourrait en outre financer la poursuite de son traitement palliatif en Géorgie, qu'à l'appui de sa conclusion subsidiaire, et comme cela ressortait déjà de son courrier du 8 octobre 2024 précité, il fait en outre valoir une péjoration supplémentaire de son état de santé ayant récemment conduit à son hospitalisation puis à son transfert dans un établissement de soins palliatifs, que ce faisant, il soutient en substance que son état de santé n'est pas suffisamment établi, qu'en vertu de la maxime inquisitoire, qui régit la procédure administrative, les autorités définissent les faits pertinents et les preuves nécessaires, qu'elles ordonnent et apprécient d'office (art. 12 PA, en relation avec l'art. 6 LAsi ; cf. ATAF 2015/10 consid. 3.2, 2012/21 consid. 5.1, 2009/60 consid. 2.1.1), que la maxime inquisitoire doit cependant être relativisée par son corollaire, le devoir de collaboration de la partie à l'établissement des faits (art. 8 LAsi et art. 13 PA, applicable par renvoi de l'art. 6 LAsi ; cf. ATAF 2015/10 consid. 3.2, 2012/21 consid. 5.1, 2009/60 consid. 2.1.1), que le Tribunal rappelle que, selon la jurisprudence de la Cour européenne des droits de l'Homme (ci-après : CourEDH), le retour forcé des personnes touchées dans leur santé n'est susceptible de constituer une violation de l'art. 3 CEDH que dans des cas exceptionnels, lorsqu'il existe des motifs sérieux de croire qu'en l'absence d'un traitement ou d'accès à un traitement, se fait jour un risque réel que la personne renvoyée soit, dans l'état d'accueil, exposée à un déclin grave, rapide et irréversible de son état de santé, lequel entraînerait des souffrances intenses ou une réduction significative de l'espérance de vie (cf. arrêt de la CourEDH Paposhvili c. Belgique [GC], du 13 décembre 2016, requête n° 41738/10, par. 183 ; ATAF 2011/9 consid. 7.1), que l'exécution du renvoi ne cesse en outre d'être raisonnablement exigible que si, en raison de l'absence de possibilités de traitement adéquat, l'état de santé du requérant se dégraderait très rapidement au point de conduire d'une manière certaine à la mise en danger concrète de sa vie ou à une atteinte sérieuse, durable, et notablement plus grave de son intégrité physique ou psychique (cf.”
“Cela dit, si le recourant devait, à l'issue de son transfert en Croatie, être contraint par les circonstances à mener une existence non conforme à la dignité humaine, ou s'il devait estimer que cet Etat ne respecte pas les directives européennes en matière d'asile, viole ses obligations d'assistance à son encontre ou de toute autre manière porte atteinte à ses droits fondamentaux, il lui appartiendrait de faire valoir ses droits directement auprès des autorités de ce pays et éventuellement de s'adresser, en cas de besoin, à la CourEDH (cf. arrêt du TAF F-1543/2018 du 19 mars 2018 consid. 6.2 ainsi que art. 26 Directive Accueil). 6.5 6.5.1 Compte tenu de la jurisprudence restrictive en la matière, il y a lieu de considérer, à l'instar du SEM, que les affections présentées, respectivement alléguées par le recourant ne sont pas d'une gravité telle qu'il se justifierait de renoncer à son transfert vers la Croatie (cf., à ce sujet, arrêt Paposhvili c. Belgique du 13 décembre 2016, requête no 41738/10). En effet, force est de constater que le dossier ne contient aucun indice de l'existence de maladies d'une gravité ou d'une spécificité telle qu'elles ne pourraient pas être traitées en Croatie (sur les possibilités de prise en charge médicale dans le domaine de l'asile en Croatie, cf. arrêts du TAF D-1418/2022 du 4 avril 2022 consid. 5.3.6 et D-1241/2022 du 25 mars 2022 p. 7). En outre, compte tenu de l'obligation du recourant de collaborer à la constatation des faits (art. 8 LAsi), il ne saurait se limiter à affirmer, au stade du recours et sans plus d'explications, qu'il souffre encore « d'autres choses ». Comme relevé, l'intéressé n'a pas fait état d'idées suicidaires, mais a confié aux auteurs du rapport médical du 27 mars 2023 qu'il « aurait envie de se tuer s'il devait retourner en Croatie ». Il n'a cependant rien affirmé de tel lors de son audition Dublin. Quoi qu'il en soit, il est rappelé que, selon la pratique du Tribunal, des tendances suicidaires (« suicidalité ») ne constituent pas, en soi, un obstacle à l'exécution du transfert, seule une mise en danger présentant des formes concrètes, lesquelles font défaut en l'espèce, devant être prise en considération. Si des menaces auto-agressives devaient apparaître au moment de l'organisation du départ de Suisse, il appartiendrait aux éventuels thérapeutes du recourant, respectivement aux autorités chargées de l'exécution du transfert, de prévoir des mesures concrètes pour en prévenir la réalisation (cf. arrêt du Tribunal D-2909/2018 du 1er mai 2020 consid.”
Bestehen nach Aktenlage Zweifel am derzeitigen Aufenthaltsort einer Asylsuchenden, kann das Gericht die Einreichung einer aktuellen, von der betroffenen Person unterzeichneten Erklärung verlangen. Diese Erklärung soll darlegen, dass das Rechtsschutzinteresse weiterhin besteht, und den derzeitigen Aufenthaltsort im Sinne von Art. 8 Abs. 3 AsylG angeben.
“Ausserdem sei die aufschiebende Wirkung wiederherzustellen und die Vollzugsbehörden im Sinne einer superprovisorischen vorsorglichen Massnahme anzuweisen, von einer Überstellung in die Niederlande abzusehen, bis das Bundesverwaltungsgericht über die Erteilung der aufschiebenden Wirkung entschieden habe. Zusammen mit der Eingabe wurde neben der erneuten Einreichung des Schreibens der D._______ vom 24. Oktober 2022 ein Schreiben der Firma E._______ (nachfolgend E._______) vom 23. November 2022 (14.03.2015 nach äthiopischem Kalender, in Kopie) mit Übersetzung eingereicht. I. Die vorinstanzlichen Akten lagen dem Bundesverwaltungsgericht am 29. November 2022 in elektronischer Form vor (vgl. Art. 109 Abs. 3 AsylG). J. Mit Verfügung vom 30. November 2022 hielt die Instruktionsrichterin fest, dass die Beschwerdeführerin den SEM-Akten zufolge verschwunden sei, weshalb sie deren Rechtsvertretung zur Einreichung einer aktuellen, von der Beschwerdeführerin unterzeichneten Erklärung aufforderte, aus welcher ihr fortbestehendes Rechtsschutzinteresse sowie der derzeitige Aufenthaltsort im Sinne von Art. 8 Abs. 3 AsylG hervorgehe. K. Die Rechtsvertretung beziehungsweise die Beschwerdeführerin kamen dieser Aufforderung am 2. Dezember 2022 nach. Das Bundesverwaltungsgericht zieht in”
Vorhandene familiäre und soziale Netzwerke im Herkunftsland können die Zumutbarkeit der Rückkehr bzw. die Zumutbarkeit der Vollstreckung des Wegweisungsentscheids (Art. 8 Abs. 4 LAsi) erhöhen. Insbesondere umfassende familiäre, berufliche oder vermögensrechtliche Verbindungen sowie die Aussicht auf Unterstützung durch Angehörige werden in der Rechtsprechung als relevante Umstände genannt, die dafür sprechen, dass die Ausführung des Wegweisungsentscheids als zumutbar angesehen werden kann.
“Rien dans le dossier ne permet d'établir que son état de santé nécessiterait une prise en charge spécialisée indisponible dans son pays d'origine. Par ailleurs, la recourante a vécu la majeure partie de sa vie en Chine. Son parcours professionnel, marqué par plusieurs décennies d'activité en tant que médecin et cheffe de département dans un hôpital, atteste de solides compétences. À ce titre, elle dispose d'une expérience lui permettant éventuellement de retrouver une activité. Cela dit, par arrêts de ce jour, le Tribunal prononce également le renvoi du fils de l'intéressée et de sa belle-fille, de sorte qu'elle rentrera au pays en leur compagnie et pourra continuer à y bénéficier ensuite de leur soutien. 8.4 Partant, l'exécution du renvoi doit être considérée comme raisonnablement exigible. 9. Enfin, l'exécution du renvoi est possible (art. 83 al. 2 LEI, cf. ATAF 2008/34 consid. 12 et jurisp. cit.), la recourante possédant un passeport chinois valable et étant tenue de collaborer à l'obtention de documents de voyage lui permettant de quitter la Suisse avec ses enfants (art. 8 al. 4 LAsi). 10. En définitive, c'est à juste titre que le SEM a ordonné l'exécution du renvoi de l'intéressée, de sorte que sur cette question également, la décision querellée doit être confirmée et le recours rejeté. 11. S'avérant manifestement infondé, le recours est rejeté dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'un second juge (art. 111 let. e LAsi). 12. Au vu de l'issue de la cause, il y a lieu de mettre les frais de procédure à la charge de la recourante, conformément aux art. 63 al. 1 PA et art. 2 et 3 let. a du règlement du 21 février 2008 concernant les frais, dépens et indemnités fixés par le Tribunal administratif fédéral (FITAF, RS 173.320.2). Ils sont couverts par l'avance versée le 15 janvier 2025. Par ces motifs, le Tribunal administratif fédéral prononce : 1. Le recours est rejeté, dans la mesure où il est recevable. 2. Les frais de procédure, d'un montant de 550 francs, sont mis à la charge de la recourante. Ils sont couverts par l'avance du même montant versée le 15 janvier 2025.”
“10 ; pour le surplus, cf. ATAF 2011/50 consid. 8.2). Il est notoire que le Maroc ne connaît pas une situation de guerre, de guerre civile ou de violence généralisée, qui permettrait de présumer, à propos du recourant, l'existence d'une mise en danger concrète au sens d'un préjudice subi ou craint émanant de l'être humain. A cet égard, le Tribunal observe notamment que l'intéressé est jeune, sans charge familiale, et qu'il apparaît qu'il pourra compter sur le soutien de son oncle, avec lequel il entretient des relations positives. Enfin, aucun élément au dossier n'indique que son état de santé, sur lequel il ne vient aucunement dans son recours, serait incompatible avec un retour au Maroc. Pour ces motifs, l'exécution du renvoi doit être considérée comme raisonnablement exigible. 7. Enfin, le recourant est en mesure d'entreprendre toute démarche nécessaire auprès de la représentation de son pays d'origine en vue de l'obtention de documents de voyage lui permettant de quitter la Suisse (art. 8 al. 4 LAsi). L'exécution du renvoi ne se heurte donc pas à des obstacles insurmontables d'ordre technique et s'avère également possible au sens de l'art. 83 al. 2 LEI a contrario (cf. ATAF 2008/34 consid. 12). 8. En conséquence, la décision attaquée ne viole pas le droit fédéral, a établi de manière exacte et complète l'état de fait pertinent (art. 106 al. 1 LAsi) et, dans la mesure où ce grief peut être examiné (art. 49 PA ; cf. ATAF 2014/26 consid. 5), n'est pas inopportune. Le recours est dès lors rejeté. 9. Par le présent prononcé, et pour autant que recevable, la demande de mesures provisionnelles urgentes devient sans objet. 10. Dans la mesure où les conclusions du recours étaient d'emblée vouées à l'échec, la requête d'assistance judiciaire partielle doit être rejetée (art. 65 al. 1 PA). En raison de l'issue de la cause, il y a ainsi lieu de mettre les frais de procédure à la charge du recourant, conformément aux art. 63 al. 1 PA ainsi que 2 et 3 let. a du règlement du 21 février 2008 concernant les frais, dépens et indemnités fixés par le Tribunal administratif fédéral (FITAF, RS173.”
“), dans la mesure où elle ne fait pas apparaître, en l'espèce, une mise en danger concrète du recourant, qu'en effet, la Turquie ne se trouve actuellement pas en proie à une guerre, une guerre civile ou une situation de violence généralisée, sur l'ensemble de son territoire, que l'intéressé n'a pas non plus fait état d'obstacles personnels s'opposant à un retour dans ce pays, qu'étant jeune, en bonne santé et au bénéfice d'un diplôme de fin d'études ainsi que de plusieurs expériences professionnelles notamment dans une entreprise de meubles et comme (...), il pourra se réinstaller dans son pays d'origine, où vivent ses parents ainsi que ses frère et soeur, qu'il pourra, au besoin, aussi compter sur le soutien matériel de son frère aîné installé en Allemagne, que l'exécution du renvoi est enfin possible (art. 83 al. 2 LEI ; cf. ATAF 2008/34 consid. 12 et jurisp. cit.), le recourant étant tenu de collaborer à l'obtention de documents de voyage lui permettant de retourner dans son pays d'origine (art. 8 al. 4 LAsi), que dès lors, la décision attaquée ne viole pas le droit fédéral, a établi de manière exacte et complète l'état de fait pertinent (art. 106 al. 1 LAsi) et, dans la mesure où ce grief peut être examiné (art. 49 PA ; cf. ATAF 2014/26 consid. 5), n'est pas inopportune, qu'en conséquence, le recours doit aussi être rejeté en ce qui concerne le renvoi et l'exécution de cette mesure, que s'avérant manifestement infondé, il l'est dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'un second juge (art. 111 let. e LAsi), qu'il est renoncé à un échange d'écritures, le présent arrêt n'étant motivé que sommairement (art. 111a al. 1 et 2 LAsi), que, vu l'issue de la cause, il y a lieu de mettre les frais de procédure, à hauteur de 750 francs, à la charge du recourant, conformément à l'art. 63 al. 1 PA et aux art. 2 et 3 let. a du règlement du 21 février 2008 concernant les frais, dépens et indemnités fixés par le Tribunal administratif fédéral (FITAF, RS 173.320.2), que ce montant est entièrement couvert par l'avance de frais déjà versée, le 6 juin 2024, (dispositif : page suivante) le Tribunal administratif fédéral prononce : 1.”
“2 Par ailleurs, il ne ressort du dossier aucun élément dont on pourrait inférer que l'exécution du renvoi impliquerait une mise en danger concrète du recourant. A cet égard, il convient de relever, à l'instar du SEM, que A._______ est jeune et en bonne santé ; il dispose d'une expérience professionnelle variée et d'un large réseau social et familial (ses parents et sa fratrie) dans sa ville d'origine. En outre, l'intéressé provient de la ville de C._______ dans la province du même nom, laquelle n'a pas été directement touchée par les tremblements de terre de février 2023. 9.1.3 Le dossier de la cause ne contient pas non plus d'obstacles d'ordre médical susceptibles de s'opposer au renvoi. 9.2 Partant, l'exécution du renvoi doit être considérée comme raisonnablement exigible. 10. Enfin, l'exécution du renvoi est possible (art. 83 al. 2 LEI, cf. ATAF 2008/34 consid. 12 et jurisp. cit.), le recourant étant en possession d'un passeport en cours de validité (déposé au dossier) et étant tenu, le cas échéant, de collaborer à l'obtention de documents de voyage lui permettant de quitter la Suisse (art. 8 al. 4 LAsi). 11. En définitive, c'est à juste titre que le SEM a ordonné l'exécution du renvoi de l'intéressé, de sorte que sur cette question également, la décision querellée doit être confirmée et le recours rejeté. 12. Dès lors que le Tribunal a statué directement sur le fond, la requête préalable tendant à l'exemption du versement d'une avance de frais est devenue sans objet. 13. 13.1 Compte tenu de l'issue de la cause, il y aurait lieu de mettre les frais de procédure à la charge du recourant, conformément aux art. 63 al. 1 PA et art. 2 et 3 let. b du règlement du 21 février 2008 concernant les frais, dépens et indemnités fixés par le Tribunal administratif fédéral (FITAF, RS 173.320.2). 13.2 Les conclusions du recours ne paraissaient toutefois pas vouées à l'échec et le recourant peut être tenu pour indigent, de sorte que la demande d'assistance judiciaire est admise (art. 65 al. 1 PA). Il est dès lors statué sans frais. Il est relevé que la demande de l'intéressé, formulée dans le cadre d'un recours-type (modèle), doit être considérée comme une demande d'assistance judiciaire partielle, dès lors qu'il n'a motivé celle-ci que par son incapacité à assumer les frais de procédure, qu'il n'a pas sollicité la désignation d'un mandataire d'office et que le recours apparaît complet.”
“citées), qu'il ne ressort pas non plus du dossier que l'intéressé pourrait être mis en danger pour des motifs qui lui seraient propres, qu'en effet, l'exécution du renvoi vers le district de Jaffna (province du Nord) est raisonnablement exigible, en particulier lorsque le requérant dispose d'un réseau familial ou social capable de lui apporter son soutien et qu'il existe des perspectives permettant de lui assurer un revenu minimal et un logement (cf. arrêt E-1866/2015 précité, consid. 13.3), que les conditions précitées sont en l'espèce remplies, qu'en effet, le recourant est né et a toujours vécu à Jaffna, qu'en outre, il est jeune, n'a pas allégué de problèmes de santé décisifs et dispose dans son pays d'un large réseau familial, qui lui facilitera sa réinsertion, que l'exécution du renvoi est ainsi raisonnablement exigible (art. 83 al. 4 LEtr), qu'elle est aussi possible (cf. art. 83 al. 2 LEtr; ATAF 2008/34 consid. 12 et jurisp. cit.) le recourant étant tenu, le cas échéant, de collaborer à l'obtention de documents de voyage lui permettant de retourner dans son pays (cf. art. 8 al. 4 LAsi), que le recours, en tant qu'il porte sur le renvoi et son exécution, doit également être rejeté, que, s'avérant manifestement infondé, il l'est dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'un second juge (cf. art. 111 let. e LAsi), qu'il est dès lors renoncé à un échange d'écritures, le présent arrêt n'étant motivé que sommairement (cf. art. 111a al. 1 et 2 LAsi), que, vu l'issue de la cause, il y a lieu de mettre les frais de procédure à la charge du recourant, conformément à l'art. 63 al. 1 PA, à l'art. 2 et à l'art. 3 du règlement du 21 février 2008 concernant les frais, dépens et indemnités fixés par le Tribunal administratif fédéral (FITAF, RS 173.320.2), (dispositif page suivante) le Tribunal administratif fédéral prononce : 1. Le recours est rejeté. 2. Les frais de procédure, d'un montant de 750 francs, sont mis à la charge du recourant et prélevés sur l'avance de même montant, déjà versée le 19 juillet 2019. 3. Le présent arrêt est adressé au recourant, au SEM et à l'autorité cantonale.”
“_______, localisé dans le district de Jaffna, où l'exécution du renvoi des requérants d'asile est en principe raisonnablement exigible (cf. arrêt de référence du Tribunal E-1866/2015 précité consid. 13.3.3). Il est en outre au bénéfice d'une formation en (...) et d'une bonne expérience professionnelle dans ce domaine. De plus, il pourra compter à son retour sur un large réseau familial, en particulier ses parents - qui sont propriétaires de plusieurs biens immobiliers, de terres agricoles et d'un magasin d'alimentation -, une soeur aînée et un frère cadet majeur. On peut également attendre de lui qu'il cherche à s'installer dans l'agglomération de D._______, où sa famille est propriétaire d'un second logement et où son père et son frère vivraient depuis plusieurs mois. 8.4. Au vu de ce qui précède, l'exécution du renvoi s'avère raisonnablement exigible (cf. art. 83 al. 4 LEI a contrario). 9. Le recourant est en mesure d'entreprendre toute démarche nécessaire auprès de la représentation de son pays d'origine en vue de l'obtention de documents de voyage lui permettant de quitter la Suisse (cf. art. 8 al. 4 LAsi). L'exécution du renvoi ne se heurte donc pas à des obstacles insurmontables d'ordre technique et s'avère également possible au sens de l'art. 83 al. 2 LEI a contrario (cf. ATAF 2008/34 consid. 12). 10. Enfin, la situation actuelle, liée à la propagation de la pandémie du coronavirus (COVID-19) en Suisse, au Sri Lanka et dans le monde, ne justifie pas le prononcé d'une admission provisoire, que ce soit sous l'angle de l'exigibilité de l'exécution du renvoi ou celui de la possibilité de cette mesure. Il est donc du ressort des autorités d'exécution d'organiser le retour dès que possible (cf. JICRA 1995 n° 14 consid. 8d et e). 11. Il s'ensuit que le recours, en tant qu'il porte sur le renvoi et son exécution, doit également être rejeté. 12. 12.1. Le recours s'avérant manifestement infondé, il est rejeté dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'un second juge (cf. art. 111 let. e LAsi). 12.2. Il est dès lors renoncé à un échange d'écritures (cf. art. 111a al. 1 LAsi). 12.”
Das Unterlassen des Einreichens angekündigter medizinischer Unterlagen kann eine Verletzung der Mitwirkungspflicht gemäss Art. 8 Abs. 3 AsylG darstellen. Wird dadurch die Vorinstanz darum gebracht, weitergehende Abklärungen vorzunehmen, kann dies dazu führen, dass weitere medizinische Abklärungen nicht angeordnet werden und die Rüge einer unvollständigen Abklärung als unbegründet erachtet wird.
“In Bezug auf den Gesundheitszustand gab der Beschwerdeführer anlässlich des Dublin-Gesprächs an, seit zwei Monaten an Herzflattern und als Folge davon an psychischen Problemen zu leiden. Überdies habe er Magenbeschwerden. Seinem Einwand, es sei ihm eine ärztliche Konsultation verwehrt worden, ist entgegenzuhalten, dass er in Verletzung seiner Mitwirkungspflicht (Art. 8 Abs. 3 AsylG) während des vorinstanzlichen Verfahrens wiederholt und während mehreren Tagen unbekannten Aufenthalts war. Gemäss Akten hat er nach Konsultation des medizinischen Personals im Bundesasylzentrum Medikamente (Schmerzmittel wegen einer alten Schusswunde und Beruhigungsmittel gegen Schlafstörungen) erhalten. Bei dieser Sachlage und aufgrund der bestehenden Mitwirkungspflicht des Beschwerdeführers drängen sich weitere Abklärungen durch die Vorinstanz nicht auf. Auch auf Beschwerdeebene reichte er keine medizinischen Unterlagen ein. Die Rüge der unvollständigen Abklärung des medizinischen Sachverhalts erweist sich somit als unbegründet. Soweit der Beschwerdeführer vorbringt, ein Folteropfer zu sein, ist festzuhalten, dass er die in der Eingabe vom 24. Oktober 2024 in Aussicht gestellten Arztberichte und Bestätigungen über die angeblich in der Türkei oder in Tunesien durch Folter erlittenen Verletzungen bis dato in Verletzung seiner Mitwirkungspflicht (Art. 8 Abs. 1 Bst. d AsylG) nicht eingereicht hat.”
Fehlen Identitätspapiere bzw. wird eine Minderjährigkeit nicht überzeugend geltend gemacht, kann die Behörde davon ausgehen, dass die betroffene Person sich nicht um die Beschaffung entsprechender Dokumente bemüht hat.
“Zunächst ist festzustellen, dass der Beschwerdeführer in Missachtung seiner Mitwirkungspflicht (Art. 8 Abs. 1 AsylG) weder bei der Vorinstanz noch auf Beschwerdeebene rechtsgenügliche Identitätspapiere einreichte, mit denen er sein Geburtsdatum nachweisen könnte. Es darf davon ausgegangen werden, dass er sich um die Beschaffung entsprechender Dokumente bemüht hätte, hätte er die Behörden von seiner Minderjährigkeit überzeugen wollen.”
Das fehlende Beibringen eines Identitätsnachweises ohne plausible Begründung stellt regelmässig bzw. grundsätzlich eine Verletzung der Mitwirkungspflicht nach Art. 8 AsylG dar. Eine derartige Verletzung kann die Abklärung von Identität und Herkunft erschweren und sich dadurch nachteilig auf das Verfahrensresultat auswirken.
“Das fehlende Beibringen eines Identitätsnachweises ohne plausible Begründung stellt eine Verletzung der Mitwirkungspflicht gemäss Art. 8 AsylG dar.”
“Asylsuchende sind verpflichtet, an der Feststellung des Sachverhalts mitzuwirken. Sie müssen insbesondere ihre Identität offenlegen sowie Reisepapiere und Identitätsausweise abgeben (Art. 8 AsylG und Art. 2a der Asylverordnung 1 über Verfahrensfragen [AsylV 1, SR 142.311]). Der in Art. 12 VwVG statuierte Untersuchungsgrundsatz, wonach die Behörde den Sachverhalt von Amtes wegen feststellt und sich nötigenfalls der gesetzlichen Beweismittel bedient, findet seine Grenze an der Mitwirkungspflicht der Asylsuchenden (Art. 8 AsylG, vgl. BVGE 2014/12 E. 6 S. 213 f.). Dazu gehört, die Identität offenzulegen und Identitätspapiere abzugeben, an der Feststellung des Sachverhaltes mitzuwirken und die Asylgründe darzulegen, allfällige Beweismittel vollständig zu bezeichnen und unverzüglich einzureichen sowie bei der Erhebung der biometrischen Daten mitzuwirken (vgl. BVGE 2011/28 E. 3.4). Die Beschwerdeführerin hat weder Reise- noch Identitätspapiere eingereicht, die geeignet wären, etwas zur Klärung ihrer Identität beziehungsweise Herkunft beizutragen. Die fehlende Beibringung eines Identitätsnachweises stellt grundsätzlich eine Verletzung der ihr obliegenden Mitwirkungspflicht gemäss Art. 8 AsylG dar, auf die die Vorinstanz im Rahmen der Begründung des Asylentscheides Bezug genommen hat (vgl.”
“Der Beschwerdeführer hat - wie bereits vorstehend erwogen - keine Identitätspapiere oder anderen Dokumente eingereicht, die Rückschlüsse auf seine Staatsangehörigkeit (und damit einen Teilaspekt seiner Identität) zuliessen. Da er bis zum Urteilszeitpunkt auch keine konkreten Bemühungen aufzeigte, entsprechende Beweismittel beizubringen, hat er die ihm gemäss Art. 8 AsylG obliegende Mitwirkungspflicht verletzt und dadurch den Behörden nähere Abklärungen und eine Rückschaffung in seinen tatsächlichen Herkunftsstaat verunmöglicht. Durch die Verletzung dieser Pflicht verhindert er auch die Abklärung, welchen effektiven Status er in Indien oder Nepal innehat. Er hat die Folgen dieses Verhaltens zu verantworten und es ist vermutungsweise davon auszugehen, dass keine flüchtlings- oder wegweisungsbeachtlichen Gründe gegen eine Rückkehr an den bisherigen Aufenthaltsort bestehen (vgl. BVGE 2014/12 E. 5.10).”
Asylsuchende haben im Rahmen von Art. 8 LAsi relevante gesundheitliche Umstände, insbesondere bestehende psychiatrische Behandlungen oder erhebliche psychische Beschwerden, gegenüber den Behörden offenzulegen. Soweit es das Verfahren erfordert, ist dies spätestens bei der Anhörung zu tun. Unterlassene Angaben können als Verletzung der Mitwirkungspflicht gewertet werden und zu prozessualen Nachteilen bei der Beurteilung des Sachverhalts führen.
“23), la prénommée a, pour le reste, confirmé que ce document lui avait été retraduit dans une langue comprise par elle, qu'il était exhaustif, et qu'il correspondait à ses déclarations formulées en toute liberté. Pendant cette même audition fédérale du 7 septembre 2020 (cf. p. 2, pv, rép. aux quest. nos 3 s.), l'intéressée s'est, en outre, limitée à dire qu'elle bénéficiait juste d'un suivi psychologique après avoir précisé que sa santé physique était très bonne et avoir également répondu par la négative à la question de savoir si elle était traitée pour une quelconque maladie chronique. Elle n'a en particulier fait aucune mention de ses diverses thérapies entamées à partir du mois d'octobre 2019 et du 15 août 2020, ni n'a informé l'auditeur, même sommairement, qu'elle avait été suivie, depuis ces deux dates, par trois médecins-psychiatres (cf. let. H et D supra), ce qu'elle aurait pourtant pu et dû faire au plus tard lors de cette audition, conformément à son obligation légale de collaborer (art. 8 LAsi et 12 PA). Durant la période subséquente à l'audition fédérale susvisée, allant jusqu'à la décision du SEM du 13 novembre 2020, la requérante n'a, enfin, livré aucun document médical additionnel dénotant des affections plus graves que le seul épisode de dépression légère mentionné dans le rapport de l'hôpital public de F._______ du (...) 2017 (cf. let. A, avant-dern. parag., supra). Au regard de l'ensemble des éléments du dossier portés à la connaissance du SEM au moment de son prononcé de refus d'asile et de renvoi du 13 novembre 2020, la nécessité alléguée de mesures complémentaires visant à élucider de manière plus approfondie d'éventuelles affections de A._______ et leurs possibles répercussions sur la santé de sa famille (cf. let. D, 2ème parag. supra) n'apparaissait dès lors aucunement perceptible, au terme de la procédure de première instance. En conséquence, le grief tiré d'une constatation inexacte et/ou incomplète par l'autorité inférieure des faits de la cause s'avère infondé.”
“Aufgrund des Krankheitsbilds und der Tatsache, dass der Beschwerdeführer in Österreich medizinisch behandelt wurde, kann auf das Abwarten weiterer Arztberichte verzichtet werden (BGE 144 V 361 E. 6.5 m.w.H. zur antizipierten Beweiswürdigung). Allfällige weitere medizinische Abklärungen können in Österreich erfolgen, da es keinerlei Grund zur Annahme gibt, dem Beschwerdeführer würde nach der Rückkehr die notwendige medizinische Behandlung verweigert werden (vgl. Art. 19 Abs. 1 der Richtlinie 2013/33/EU vom 26. Juni 2013 zur Festlegung von Normen für die Aufnahme von Personen, die internationalen Schutz beantragen [sog. Aufnahmerichtlinie]). Die persönliche Präferenz des Beschwerdeführers für eine medizinische Behandlung in der Schweiz ist aus rechtlicher Sicht unerheblich. Soweit er vorbringt, es gehe ihm psychisch nicht gut, ist festzuhalten, dass er anlässlich des Dublin-Gesprächs angab, er wolle nicht darüber reden. Der Aufforderung der Befragerin, sich diesbezüglich beim medizinischen Personal zu melden, ist der Beschwerdeführer in Verletzung seiner Mitwirkungspflicht (Art. 8 AsylG) nicht nachgekommen. Auf Beschwerdeebene blieben die psychischen Probleme gänzlich unbelegt. Bei dieser Sachlage ist nicht ersichtlich, inwiefern Abklärungen zum psychischen Gesundheitszustand des Beschwerdeführers erforderlich gewesen wären, weshalb der Eventualantrag auf Rückweisung der Sache an die Vorinstanz zu weiteren Sachverhaltsabklärungen abzuweisen ist.”
“1 Il convient d'examiner en premier lieu les griefs formels des recourants, ceux-ci étant susceptibles d'entraîner l'annulation des décisions attaquées indépendamment des chances de succès du recours sur le fond (cf. ATF 144 I 11 consid. 5.3 et la jurisprudence citée ; ATAF 2019 VII/6 consid. 4.1 ; 2013/34 consid. 4.2, 2013/23 consid. 6.1.3 ). 4.2 En vertu de la maxime inquisitoire, applicable en procédure administrative, c'est à l'autorité administrative, respectivement de recours, qu'il incombe d'élucider l'état de fait de manière exacte et complète ; elle dirige la procédure et définit les faits qu'elle considère comme pertinents ainsi que les preuves nécessaires, qu'elle ordonne et apprécie d'office (art. 12 PA ; cf. ATAF 2009/60 consid. 2.1.1). La maxime inquisitoire trouve toutefois sa limite dans l'obligation qu'a la partie de collaborer à l'établissement des faits qu'elle est la mieux placée pour connaître (art. 13 PA, art. 8 LAsi ; cf. ATAF 2012/21 consid. 5.1, 2011/54 consid. 5.1). A ce titre, l'art. 8 LAsi dispose que le requérant est tenu de collaborer à la constatation des faits. 4.3 En vertu de l'art. 106 al. 1 let. b LAsi, l'établissement des faits est incomplet lorsque toutes les circonstances de fait et les moyens de preuve déterminants pour la décision n'ont pas été pris en compte par l'autorité inférieure, et inexact, lorsque l'autorité a omis d'administrer la preuve d'un fait pertinent, a apprécié de manière erronée le résultat de l'administration d'un moyen de preuve ou a fondé sa décision sur des faits erronés, par exemple en contradiction avec les pièces (cf. ATAF 2014/2 consid. 5.1 ; 2012/21 consid. 5.1 ; kölz/häner/bertschi, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 3ème éd., 2013, n° 1043, p. 369 ss). Le cas échéant, l'établissement inexact et incomplet de l'état de fait pertinent au sens de l'art. 106 al. 1 let. b LAsi peut également constituer une violation du droit d'être entendu (cf. arrêt du Tribunal D-1484/2019 du 25 avril 2019, pp. 5 et 6). 4.4 En l'occurrence, les recourants reprochent au SEM d'avoir violé son devoir d'instruction en omettant d'établir de manière complète leurs problèmes de santé mentale et de ne pas avoir tenu compte des éléments du dossier prouvant les maltraitances subies en Espagne ainsi que des plaintes qu'ils avaient déposées dans ce pays.”
Das ausbleibende oder verspätete Korrigieren einer im Dossier festgehaltenen Geburtsangabe (z. B. keinerlei Bemerkung beim Dublin‑Interview; über längere Zeit unveränderte Angabe in den Akten) kann nach der Rechtsprechung als mangelhafte Mitwirkung im Sinne von Art. 8 Abs. 1 AsylG gewertet werden und begründet dadurch Zweifel an einer erst später geltend gemachten Minderjährigkeit.
“(2014), de 19,6 ans, avec une déviation standard de 1,5 ans ; l'âge minimum pour ce stade est de 16,4 ans ; selon les deux méthodes d'estimation d'âge osseux appliquées, l'âge minimum de 16,4 ans a été retenu. Dans ces conditions, comme le SEM l'a relevé dans sa décision, la date de naissance alléguée, qui supposait que le recourant soit âgé de 17 ans et (...) mois au moment de ladite expertise, ne peut certes pas être totalement exclue. 4.7 Cela étant, outre les moyens de preuve visiblement manipulés (cf. consid. 4.5), plusieurs indices plaident encore en défaveur de la minorité alléguée. En effet, à son arrivée en Suisse, l'intéressé a indiqué être né en date du (...) 2003 (cf. let. A.b). Il n'a pas corrigé cette date qui figurait également sur les formulaires d'autorisation de consultation de son dossier médical qu'il a signés le lendemain ainsi qu'en date du 3 novembre 2022 (cf. let. A.d et G.). Lors de son entretien Dublin du 21 octobre 2022, il n'a fait aucun commentaire au sujet de sa date de naissance (cf. let. E.), alors qu'il était assisté de sa représentante juridique et qu'il ne pouvait ignorer son obligation de collaborer à l'établissement des faits en application de l'art. 8 al. 1 LAsi. Si l'auditeur du SEM ne l'a certes pas invité à s'exprimer sur son âge à cette occasion, il appert que cette question n'était alors pas litigieuse. En effet, en l'état du dossier, rien ne permettait de retenir que l'intéressé n'était pas d'accord avec la date de naissance inscrite dans son dossier. Ce n'est que par courrier du 10 novembre 2022, soit presque trois semaines après cet entretien et plus d'un mois après le dépôt de sa demande d'asile, que le recourant s'est prévalu d'une année de naissance différente, qui le rendait deux ans plus jeune et ainsi mineur. Le fait qu'il n'aurait pas assisté, comme allégué, à l'entretien de préparation à l'entretien Dublin avec sa représentation juridique ne peut expliquer qu'il ait choisi de suivre, comme il l'explique, des conseils qui l'auraient conduit à mentir sur sa date de naissance. Ainsi que le SEM l'a relevé, cette explication n'est pas cohérente. Si l'intéressé était déjà informé en Croatie qu'être mineur lui vaudrait de rester dans le pays où il se trouvait, il n'est pas cohérent qu'il n'ait pas changé de stratégie en arrivant en Suisse, alors que son but était manifestement que sa demande d'asile fût examinée dans ce pays.”
Nach Art. 8 Abs. 4 AsylG obliegt es den Antragstellenden, bei der Beschaffung gültiger Reisedokumente mitzuwirken. Dies betrifft auch die Mitwirkungspflicht der Eltern für ihre minderjährigen Kinder, soweit dies in der Praxis (vgl. BVGer) so festgestellt wurde.
“Der Vollzug der Wegweisung der Beschwerdeführenden nach Albanien ist schliesslich möglich (Art. 83 Abs. 2 AIG), zumal die Eltern und die beiden älteren Kinder über gültige Reisedokumente verfügen und es ihnen obliegt, bei der Beschaffung von solchen für das jüngste Kind mitzuwirken (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12).”
“Schliesslich obliegt es den Beschwerdeführern, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), respektive ist darauf hinzuweisen, dass gemäss der Akten der Beschwerdeführer und die Beschwerdeführerin, nicht aber die Tochter, im Besitz weiterhin gültiger Reisepässe sind.”
“SEM-Akten 13/18 F 13 sowie 21/13 F 14) und keine Hinweise vorliegen, die gegen die grundsätzlich sichergestellte medizinische Grundversorgung im Kurdischen Autonomiegebiet des Nordiraks sprechen würden (vgl. zum Ganzen: Urteile des BVGer D-413/2019 vom 20. Dezember 2019 E. 8.1 ff. sowie E-3937/2021 vom 14. Juli 2023 E. 8.4.4), dass der Beschwerdeführer über eine mehrjährige Berufserfahrung verfügt, ein von Nähe geprägtes Verhältnis zu seinen in (...) lebenden Eltern sowie Brüdern besteht, zu denen er täglich Kontakt hat, und die finanziellen Verhältnisse der Familie als «sehr, sehr gut» beschrieben wurden (vgl. SEM-Akte 13/18, F 38 und F 60), dass er somit über ein intaktes soziales Netzwerk in seiner Heimat verfügt, auf das er zurückgreifen kann, dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers in den Heimatstaat schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse bestehen (Art. 83 Abs. 2 AIG), und es dem Beschwerdeführer obliegt, bei der Beschaffung gültiger Reisepapiere mitzuwirken (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), dass nach dem Gesagten der vom SEM verfügte Vollzug der Wegweisung zu bestätigen ist, dass sich aus den”
Das Nichterscheinen bzw. Untertauchen von Asylsuchenden wurde in mehreren Entscheiden als Verletzung der Mitwirkungspflicht (Art. 8 AsylG) und als Indiz für fehlendes Interesse am Verfahren gewertet. In solchen Fällen ist die formlos Abschreibung des Gesuchs in der Praxis angewendet worden und kann die Folge sein, weil die Behörden den Aufenthaltsort nicht kannten und die Mitwirkungspflicht als nicht erfüllt ansahen.
“Das SEM begründete seine Verfügung damit, dass die Überstellung des Beschwerdeführers nach Kroatien am 19. März 2024 geplant gewesen sei. Er hätte in polizeilicher Begleitung vom kantonalen Asylzentrum zum Flughafen gebracht werden sollen. In einer koordinierten Aktion zwischen der Kantonspolizei B._______ und dem kantonalen Migrationsamt sei am Morgen des besagten Tages jedoch erfolglos versucht worden, den Beschwerdeführer in der ihm zugewiesenen Unterkunft anzuhalten. Er sei weder in seinem Zimmer noch in den anderen Räumlichkeiten angetroffen worden. Durch seine Abwesenheit habe er sich der Wegweisung de facto entzogen. Gemäss Art. 14 Abs. 2 Bst. b AsylG habe der Aufenthaltsort einer ausländischen Person den Behörden stets bekannt zu sein und Art. 8 AsylG auferlege asylsuchenden Personen Mitwirkungspflichten. Indem der Beschwerdeführer am 19. März 2024 nicht erreichbar gewesen sei, habe er der behördlichen Anordnung, die Schweiz zu verlassen, nicht Folge geleistet. Aufgrund seines Untertauchens sei die Überstellungsfrist in Anwendung von Art. 29 Abs. 2 Dublin-III-VO auf 18 Monate verlängert worden. Die Zuständigkeit sei folglich nicht auf die Schweiz übergegangen.”
“In Bezug auf das Kriterium «flüchtig sein» ist insbesondere auf Art. 14 Abs. 2 Bst. b AsylG zu verweisen, gemäss welchem der Aufenthaltsort einer ausländischen Person den Behörden stets bekannt zu sein hat. Der Gesetzgeber wollte asylsuchende Personen mit dieser Bestimmung davon abhalten, während oder nach dem Asylverfahren unterzutauchen (vgl. Peter Nideröst, Sans-Papiers in der Schweiz, in: Ausländerrecht, 2. Aufl. 2009, Rz. 9.38). Die besagte Bestimmung ist mit Blick auf Art. 8 AsylG zu sehen, der asylsuchenden Personen eine Reihe von Mitwirkungspflichten auferlegt. So sind diese unter anderem verpflichtet, sich den Behörden von Bund und Kanton zur Verfügung zu halten und ihre Adresse sowie jede Änderung der nach dem kantonalen Recht zuständigen Behörde des Kantons oder der Gemeinde (kantonale Behörde) sofort mitzuteilen (Art. 8 Abs. 3 AsylG). Dem Erfordernis von Art. 8 Abs. 3 AsylG ist nicht entsprochen, wenn die mit dem Vollzug des Asylrechts betraute Behörde den Aufenthaltsort der betreffenden Person nicht kennt und diese Unkenntnis auf eine dieser Person zurechenbare Verletzung der Mitwirkungspflicht zurückzuführen ist. Ob die zuständige Behörde durch mehr oder weniger umfangreiche Ermittlungen den Aufenthaltsort der betreffenden Person hätte in Erfahrung bringen können, ist grundsätzlich ohne Relevanz. Nicht relevant ist grundsätzlich auch, ob andere als mit dem Vollzug direkt betraute Behörden Informationen über den Aufenthalt der betreffenden Person hatten. Ebenso wenig von Bedeutung ist schliesslich, ob die asylsuchende Person durchgehend oder vorübergehend nicht auffindbar gewesen ist.”
“Wie den Akten zu entnehmen ist, wurde der Beschwerdeführer am 25. April 2021 im Bundesasylzentrum G._______ registriert (vgl. Entrée loge, Première saisie in den Akten des Bundesverwaltungsgerichts [BVGer-act.] 1, Beilage 4 zur Beschwerde). Im Weiteren steht fest, dass er seit dem 28. April 2021, mithin bereits wenige Tage nach der Ersterfassung, als verschwunden galt (vgl. SEM-act. [...]-8 [Commento: Scomparso]). Angesichts dieses Verhaltens kam die Vorinstanz zu Recht zum Schluss, der Beschwerdeführer sei an einem Asylgesuch in der Schweiz nicht interessiert. Ein solches ist denn auch aus der Eurodac-Treffermeldung vom 6. Mai 2021 (SEM-act. [...]-2) nicht ersichtlich. Es darf davon ausgegangen werden, dass der Beschwerdeführer bei entsprechendem Interesse ein Asylgesuch eingereicht hätte. Mit seinem Verschwinden hat er vielmehr zum Ausdruck gebracht, nicht gewillt zu sein, sich an die in Art. 8 AsylG (SR 142.31) statuierten Mitwirkungspflichten zu halten. In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass der Beschwerdeführer schon in Deutschland mit einem ähnlichen Verhalten aufgefallen ist, indem er während hängigem Asylverfahren die Aufnahmeeinrichtung verliess und für Behörden und Gerichte nicht mehr erreichbar war. Er ist denn auch zur Aufenthaltsfeststellung im Fahndungssystem ausgeschrieben (vgl. Entscheid des Kantonalen Zwangsmassnahmengerichts vom 17. August 2021 [BVGer-act. 11], S. 10). Entgegen anderslautender Einschätzung lässt sich seiner Aussage beim rechtlichen Gehör vom 13. Juni 2021, er möchte lieber in der Schweiz bleiben, nicht entnehmen, dass er an einem Asyl in der Schweiz interessiert ist. Gleiches gilt für sein Vorbringen anlässlich der polizeilichen Einvernahme vom 12. Juni 2021, er sei in die Schweiz gekommen, um sein Leben anders ordnen zu können, eine Schule zu besuchen und Sprachen zu lernen (vgl. SEM-act. [...]-3, S. 5). Die Argumentation, wonach er vor dem Hintergrund, dass er in G.”
“En substance, l'intéressé a reproché à l'autorité intimée de ne pas lui avoir accordé le droit d'être entendu concernant l'identification des indices de traite d'êtres humains en refusant de le convoquer pour une nouvelle audition après qu'il ait disparu du Centre de requérants d'asile. D'autre part, le SEM aurait violé la maxime inquisitoire en ne tenant pas suffisamment compte de ses allégués pertinents concernant son état de santé psychique et sa vulnérabilité particulière, son état de santé étant selon lui pertinent dans l'analyse de la licéité de son transfert. 3.2 En vertu de l'art. 12 PA en relation avec l'art. 6 LAsi, la procédure administrative est régie essentiellement par la maxime inquisitoire selon laquelle les autorités définissent les faits pertinents et les preuves nécessaires, qu'elles ordonnent et apprécient d'office. Cette maxime doit toutefois être relativisée par son corollaire, le devoir de collaboration des parties à l'établissement des faits, ainsi que par le droit des parties, compris dans le droit d'être entendu, de participer à la procédure et d'influencer la prise de décision (art. 13 PA et art. 8 LAsi). Au sens de l'art. 106 al. 1 let. b LAsi, l'établissement des faits est incomplet lorsque toutes les circonstances de fait et les moyens de preuve déterminants pour la décision n'ont pas été pris en compte par l'autorité inférieure (cf., parmi d'autres, arrêt du TAF F-286/2021 du 29 janvier 2021 p. 3). 3.3 Le recourant fait valoir que certains éléments exposés lors de son audition sommaire du 1er février 2021 constituaient des indices laissant penser qu'il aurait été victime de traite d'êtres humains. Le SEM avait de son propre chef détecté de tels indices lors de la première audition et l'avait convoqué de lui-même pour un entretien tendant à creuser plus en profondeur les indices faisant croire qu'il aurait été ou serait encore victime de traite d'êtres humains. Cet entretien, prévu le 24 mars 2021, avait dû être annulé suite à sa disparition. Deux heures après l'annulation de cet entretien, le SEM avait averti par courriel son représentant qu'une décision de non-entrée en matière serait rendue le 26 mars 2021, sans lui donner la possibilité de s'exprimer sur les raisons de son absence.”
Mitwirkung und Verfahrensabbruch: Die Mitwirkungspflicht begrenzt den Untersuchungsgrundsatz im Asylverfahren. Leistet die asylsuchende Person keine oder ungenügende Mitwirkung, so muss die Behörde im Entscheid konkret darlegen, welche Mitwirkungsverstösse vorliegen und weshalb diese das Abbrechen des Verfahrens oder das Unterlassen weiterer Abklärungen rechtfertigen. Die Behörde hat die wesentlichen Überlegungen anzugeben, auf die sie ihren Entscheid stützt; unterbleibt eine solche Darstellung, kann dies zu Beanstandungen wegen unzureichender Abklärung und Begründung führen.
“Gemäss Art. 12 VwVG stellt die Behörde den Sachverhalt von Amtes wegen fest. Der Untersuchungsgrundsatz findet seine Grenze an der Mitwirkungspflicht der Asylsuchenden (Art. 8 AsylG; Art. 13 VwVG). Unrichtig ist die Sachverhaltsfeststellung, wenn der Verfügung ein falscher und aktenwidriger Sachverhalt zugrunde gelegt wird oder Beweise falsch gewürdigt worden sind; unvollständig ist sie, wenn nicht alle für den Entscheid rechtswesentlichen Sachumstände berücksichtigt werden (vgl. BVGE 2016/2 E. 4.3). Die Begründungspflicht ergibt sich aus dem in Art. 29 Abs. 2 BV normierten Anspruch auf rechtliches Gehör und ist in Art. 35 Abs. 1 VwVG ausdrücklich geregelt. Danach obliegt es der verfügenden Behörde, alle erheblichen Parteivorbringen zu prüfen und zu würdigen, wobei sich das Ergebnis der Würdigung in der Entscheidbegründung niederzuschlagen hat. Nach den von Lehre und Praxis entwickelten Grundsätzen hat die Behörde im Rahmen der Entscheidbegründung die Überlegungen zu nennen, von denen sie sich leiten liess und auf die sich ihr Entscheid stützt. Die Begründung des Entscheids muss so abgefasst sein, dass die betroffene Person ihn gegebenenfalls sachgerecht anfechten kann.”
“Gemäss Art. 12 VwVG stellt die Behörde den Sachverhalt von Amtes wegen fest. Der Untersuchungsgrundsatz findet seine Grenze an der Mitwirkungspflicht der Asylsuchenden (Art. 8 AsylG; Art. 13 VwVG). Unrichtig ist die Sachverhaltsfeststellung, wenn der Verfügung ein falscher und aktenwidriger Sachverhalt zugrunde gelegt wird oder Beweise falsch gewürdigt worden sind; unvollständig ist sie, wenn nicht alle für den Entscheid rechtswesentlichen Sachumstände berücksichtigt werden (vgl. BVGE 2016/2 E. 4.3). Die Begründungspflicht ergibt sich aus dem in Art. 29 Abs. 2 BV normierten Anspruch auf rechtliches Gehör und ist in Art. 35 Abs. 1 VwVG ausdrücklich geregelt. Danach obliegt es der verfügenden Behörde, alle erheblichen Parteivorbringen zu prüfen und zu würdigen, wobei sich das Ergebnis der Würdigung in der Entscheidbegründung niederzuschlagen hat. Nach den von Lehre und Praxis entwickelten Grundsätzen hat die Behörde im Rahmen der Entscheidbegründung die Überlegungen zu nennen, von denen sie sich leiten liess und auf die sich ihr Entscheid stützt. Die Begründung des Entscheids muss so abgefasst sein, dass die betroffene Person ihn gegebenenfalls sachgerecht anfechten kann.”
“Sofern die Einsichtnahme in ein Aktenstück verweigert wird, darf auf dieses nur dann zum Nachteil der Partei abgestellt werden, wenn ihr die Behörde von seinem für die Sache wesentlichen Inhalt Kenntnis und ihr ausserdem Gelegenheit gegeben hat, sich zu äussern und Gegenbeweismittel zu bezeichnen (Art. 28 VwVG). Die behördliche Untersuchungspflicht beinhaltet die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhaltes, die Beschaffung der für das Verfahren notwendigen Unterlagen, die Abklärung der rechtlich relevanten Umstände sowie die entsprechende, ordnungsgemässe Beweisführung. Unrichtig ist die Sachverhaltsfeststellung, wenn der Verfügung ein falscher und aktenwidriger Sachverhalt zugrunde gelegt wird oder wenn die Vorinstanz nicht alle entscheidwesentlichen Gesichtspunkte des Sachverhalts prüfte, etwa weil sie die Rechtserheblichkeit einer Tatsache zu Unrecht verneinte. Unvollständig ist die Sachverhaltsfeststellung, wenn nicht alle für den Entscheid rechtsrelevanten Sachumstände berücksichtigt wurden (vgl. Kölz/Häner/Bertschi, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 3. Aufl. 2013, Rz. 1043). Im Asylverfahren wird der Untersuchungsgrundsatz durch Art. 13 VwVG in Verbindung mit Art. 8 AsylG beschränkt, weil diese im Asylverfahren eine Mitwirkungspflicht der asylsuchenden Person bei der Sachverhaltsermittlung verlangen. Die Begründungspflicht dient der rationalen und transparenten Entscheidfindung der Behörden und soll die Betroffenen in die Lage versetzen, den Entscheid sachgerecht anzufechten. Die Behörde hat kurz die wesentlichen Überlegungen zu nennen, von denen sie sich leiten liess und auf die sie ihren Entscheid stützt. Je weiter der Entscheidungsspielraum, je komplexer die Sach- und Rechtslage und je schwerwiegender der Eingriff in die Rechtsstellung der betroffenen Person, desto höhere Anforderungen sind an die Begründung zu stellen (vgl. zum Ganzen BVGE 2012/24 E. 3.2.1 f. m.w.H.; Kölz/Häner/Bertschi, a.a.O. Rz. 629 ff.).”
Die Rechtsprechung beurteilt insbesondere im Zusammenhang mit Durchführungen von Transferentscheiden (Dublin) eine kurzzeitige Abwesenheit — etwa von wenigen Tagen — bereits als Verletzung der in Art. 8 Abs. 3 AsylG verankerten Mitwirkungspflicht, soweit dadurch die Umsetzung des Transfers oder die Arbeit der zuständigen kantonalen Behörde behindert wird.
“2 RD III lorsque le requérant, par son comportement, compromet l'exécution de son transfert par l'Etat concerné, malgré le respect par celui-ci de son devoir de diligence (sur le sens et le but de la réglementation prévue à l'art. 29 par. 2 RD III, cf. ATAF 2010/27 consid. 7.2.2 et 7.2.3, ainsi que l'arrêt du TAF F-485/2021 du 26 mars 2021 consid. 5.1.1). Tel est le cas non seulement en cas de soustraction intentionnelle à l'exécution du transfert (cf. ATAF 2010/27 consid. 7.2.3), mais aussi dans tous les autres cas où, par une action ou une inaction (laquelle peut être unique) intentionnelle ou relevant de la négligence grave, le requérant entrave les démarches de l'autorité (cantonale) chargée de la mise en oeuvre de son transfert et empêche ainsi dite autorité de mener à bien la procédure de transfert (cf. arrêt du TAF E-4043/2016 du 1er mars 2017 consid. 2.3.3, jurisprudence confirmée notamment par l'arrêt du TAF F-485/2021 précité consid. 5.1.2, et la jurisprudence citée). Ainsi, le requérant sous le coup d'une décision de transfert exécutoire doit être considéré comme étant en fuite notamment lorsque, en violation de son devoir de collaboration (tel qu'il découle l'art. 8 al. 3 LAsi, en relation avec l'art. 14 al. 2 let. b LAsi, dispositions jugées applicables par analogie), il ne se tient pas en permanence à la disposition de l'autorité (cantonale) chargée de l'exécution de son transfert, mais s'absente de son lieu de résidence sans le signaler immédiatement à cette autorité, empêchant ainsi celle-ci de le trouver à son lieu de résidence et de prendre des initiatives en vue l'exécution de son transfert (cf. Filzwieser/Sprung, Dublin III-Verordnung - Das Europäische Asylzuständigkeitssystem, Vienne/Graz, état au 1.2.2014, ad art. 29, point K12; cf. notamment les arrêts du TAF E-5008/2021 du 18 janvier 2022 consid. 5.3, F-4287/2021 du 7 octobre 2021 consid. IV, F-2239/2021 du 10 mai 2021 consid. IV, E-1366/2019 du 29 avril 2019 consid. 6.3 et E-4595/2016 du 12 décembre 2016 consid. 5.3); selon la jurisprudence, une absence de quelques jours suffit (cf. arrêt du TAF E-5008/2021 précité consid. 5.3, et la jurisprudence citée). En revanche, la prolongation du délai de transfert ne peut pas être demandée pour d'autres motifs que ceux prévus par l'art.”
Das Nichterscheinen zu einer ordnungsgemäss anberaumten Anhörung gilt als Verhinderung einer konkret vorgesehenen Verfahrenshandlung und kann als grobe Verletzung der Mitwirkungspflicht gewertet werden; in solchen Fällen kommt eine formlose Abschreibung des Gesuchs gemäss Art. 8 Abs. 3bis AsylG in Betracht.
“Personen, die ohne triftigen Grund ihre Mitwirkungspflicht verletzenoder den Asylbehörden während mehr als 20 Tagen nicht zur Verfügung stehen, verzichten damit auf eine Weiterführung des Verfahrens. Deren Gesuche sind formlos abzuschreiben (Art. 8 Abs. 3bis AsylG). Die Mitwirkungspflicht im Asylverfahren beinhaltet unter anderem, dass asylsuchende Personen an der Feststellung des Sachverhalts mitzuwirken haben, wozu insbesondere auch das Erscheinen zu den Anhörungen und die Beantwortung der gestellten Fragen gehört (vgl. Art. 8 Abs. 1 Bst. c AsylG). Verletzt eine asylsuchende Person ihre Mitwirkungspflicht schuldhaft und grob, wird ihr das rechtliche Gehör gewährt (Art. 36 Abs. 1 Bst. c AsylG). In diesen Fällen muss keine Anhörung gemäss Art. 29 AsylG durchgeführt werden (Art. 36 Abs. 2 AsylG e contrario). Eine Verletzung der Mitwirkungspflicht ist dann als grob zu bezeichnen, wenn sie sich auf die Verhinderung einer bestimmten, konkret vorgesehenen Verfahrenshandlung bezieht (vgl. Entscheidungen und Mitteilungen der ehemaligen Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 2003 Nr. 21 E. 3d, m.H.). Das Nichterscheinen an einer Anhörung, zu der ein Asylsuchender ordnungsgemäss eingeladen worden ist, gilt nach Lehre und Praxis als Verhinderung einer konkret vorgesehenen Verfahrenshandlung (vgl.”
Der Ausländer ist verpflichtet, bei der Beschaffung allfällig notwendiger Reisedokumente bei der zuständigen Vertretung seines Heimatstaates mitzuwirken. Das Vorhandensein solcher Dokumente oder eine entsprechende Mitwirkung kann den Vollzug des Rückkehrentscheids als möglich erscheinen lassen; umgekehrt kann fehlende Mitwirkung die Durchführung des Vollzugs erschweren. Soweit konkrete medizinische Risiken bestehen, können bei der Durchführung des Rücktransports geeignete medizinische Begleitmassnahmen getroffen werden.
“Der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers nach Griechenland ist schliesslich möglich, da keine Vollzugshindernisse bestehen (Art. 83 Abs. 2 AIG), und es dem Beschwerdeführer obliegt, bei der Beschaffung allenfalls notwendiger Reisepapiere mitzuwirken (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12).”
“4 LEI), que, même si la situation sur le plan politique et des droits humains s'est certes considérablement détériorée ces dernières années en Turquie, il n'en demeure pas moins que cet Etat ne connaît pas, sur l'ensemble de son territoire, une situation de guerre, de guerre civile ou de violence généralisée, qui permettrait d'emblée - et indépendamment des circonstances du cas d'espèce - de présumer, à propos de tous les ressortissants du pays, l'existence d'une mise en danger concrète au sens de la disposition précitée, que le recourant est jeune, sans charge familiale et bénéficie de plusieurs expériences professionnelles, de sorte qu'il peut être attendu de lui qu'il réintègre le marché de travail de son pays d'origine, que, même si cela n'est pas déterminant, il dispose d'un solide réseau familial et social, sur lequel il pourra compter à son retour, que rien n'indique au demeurant que les troubles de sommeil évoqués lors de son audition et pour lesquels il s'est vu prescrire un médicament phytothérapeutique relativement commun (Valverde) apparaissent d'une gravité telle qu'il se justifierait de renoncer à l'exécution du renvoi, que l'exécution du renvoi est enfin possible (art. 83 al. 2 LEI ; cf. ATAF 2008/34 consid. 12 et jurisp. cit.), le recourant, en possession à tout le moins d'une carte d'identité, étant tenu de collaborer à l'obtention de documents de voyage lui permettant de retourner dans son pays d'origine (art. 8 al. 4 LAsi), qu'il s'ensuit que le recours doit être également rejeté, en tant qu'il conteste la décision de renvoi et l'exécution de cette mesure, que s'avérant manifestement infondé, il l'est dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'un second juge (art. 111 let. e LAsi), qu'il est renoncé à un échange d'écritures, le présent arrêt n'étant motivé que sommairement (art. 111a al. 1 et 2 LAsi), que, vu l'issue de la cause, il y a lieu de mettre les frais de procédure à la charge du recourant, conformément à l'art. 63 al. 1 PA et aux art. 2 et 3 let. a du règlement du 21 février 2008 concernant les frais, dépens et indemnités fixés par le Tribunal administratif fédéral (FITAF, RS 173.320.2), que ce montant est entièrement couvert par l'avance de frais versée le 12 décembre 2023, (dispositif page suivante) le Tribunal administratif fédéral prononce : 1. Le recours est rejeté. 2. Les frais de procédure, d'un montant de 750 francs, sont mis à la charge du recourant. Ce montant est couvert par l'avance de frais du même montant, versée le 12 décembre 2023.”
“Il peut ainsi être attendu du recourant qu'il prenne contact avec les membres de sa famille à son arrivée en Géorgie, étant précisé qu'il a allégué avoir des échanges téléphoniques réguliers avec sa mère. A cela s'ajoute qu'il a également pu, par le passé, compter sur le soutien de son cercle social. Il ressort en effet de ses déclarations qu'après son AVC, beaucoup de personnes seraient venues lui rendre visite durant sa convalescence (cf. p-v d'audition du 5 avril 2022, R 43). Tous ces éléments indiquent que l'intéressé ne sera pas sans soutien une fois de retour en Géorgie. 7.7 En définitive et au vu de l'ensemble des circonstances du cas d'espèce, une pondération globale des éléments de la présente cause ne permet pas de considérer qu'en cas de retour dans son pays d'origine, le recourant y encourrait une mise en danger concrète au sens de l'art. 83 al. 4 LEI. 8. Enfin, le recourant est en possession d'une carte d'identité en cours de validité pour rentrer dans son pays et en mesure d'entreprendre toute démarche nécessaire auprès de la représentation de son pays d'origine en vue de l'obtention de documents de voyage lui permettant de quitter la Suisse (art. 8 al. 4 LAsi). L'exécution de son renvoi ne se heurte donc pas à des obstacles insurmontables d'ordre technique et s'avère également possible au sens de l'art. 83 al. 2 LEI a contrario (cf. ATAF 2008/34 consid. 12) 9. La décision attaquée ne viole pas le droit fédéral, a établi de manière exacte et complète l'état de fait pertinent (art. 106 al. 1 LAsi) et, dans la mesure où ce grief peut être examiné (art. 49 PA ; cf. ATAF 2014/26 consid. 5), n'est pas inopportune. En conséquence, le recours est rejeté, également sur le principe du renvoi et l'exécution de cette mesure. 10. 10.1 Compte tenu de l'issue de la cause, il y aurait lieu de mettre les frais de procédure à la charge du recourant, conformément à l'art. 63 al. 1 PA ainsi que les art. 2 et 3 let. b du règlement du 21 février 2008 concernant les frais, dépens et indemnités fixés par le Tribunal administratif fédéral (FITAF, RS 173.320.2). 10.2 La demande d'assistance judiciaire totale ayant cependant été admise par décision incidente du 21 avril 2023 et rien n'indiquant que le recourant ne serait plus indigent, il est statué sans frais (art.”
“Schliesslich obliegt es dem Beschwerdeführer, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr allenfalls notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG).”
“10), qu'il a ajouté que la Turquie disposait des infrastructures médicales et psychiatriques adaptées aux éventuelles prises en charge que le recourant nécessiterait, qu'il a précisé que, si des menaces auto-agressives concrètes devaient faire surface, elles obligeraient les autorités en charge de l'exécution du renvoi à prendre des mesures concrètes pour en prévenir la réalisation, le cas échéant en organisant le départ de Suisse avec un accompagnement médical, qu'il a ajouté que le recourant pourrait requérir une aide au retour à caractère médical conformément à l'art. 93 LAsi, que, pour ces raisons, il a conclu qu'il n'y avait pas non plus de facteur individuel de mise en danger concrète du recourant au sens de l'art. 83 al. 4 LEI, que les arguments du SEM concernant l'exigibilité de l'exécution du renvoi du recourant sont demeurés incontestés, que le Tribunal les fait siens et renvoie pour le surplus en ce qui les concerne aux considérants de la décision attaquée (cf. chap. III ch. 2 p. 9-12), suffisamment motivée, que l'exigibilité de l'exécution du renvoi au sens de l'art. 83 al. 4 LEI a contrario doit dès lors être également confirmée, que l'exécution du renvoi est enfin possible (cf. art. 83 al. 2 LEI a contrario), le recourant étant en possession de documents suffisants pour rentrer dans son pays ou, à tout le moins, en mesure d'entreprendre toute démarche nécessaire auprès de la représentation de son pays d'origine en vue de l'obtention d'un document de voyage lui permettant de quitter la Suisse (cf. art. 8 al. 4 LAsi et ATAF 2008/34 consid. 12), que c'est en conclusion à raison que le SEM a estimé que l'exécution du renvoi était licite, raisonnablement exigible et possible au sens de l'art. 83 al. 1 LEI a contrario, qu'au vu de ce qui précède, le recours doit également être rejeté en tant qu'il conteste la décision de renvoi ainsi que d'exécution de cette mesure et la décision attaquée confirmée sur ces points, que, s'avérant manifestement infondé, le recours est rejeté dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'un second juge (cf. art. 111 let. e LAsi), qu'il est dès lors renoncé à un échange d'écritures, le présent arrêt n'étant motivé que sommairement (cf. art. 111a al. 1 et al. 2 LAsi), qu'au vu du caractère d'emblée voué à l'échec des conclusions du recours, la demande d'assistance judiciaire partielle doit être rejetée (cf. art. 65 al. 1 PA), que, vu l'issue de la cause, il y a lieu de mettre les frais de procédure, d'un montant de 750 francs, à la charge du recourant, conformément aux art.”
“), qu'ils disposent également de proches en Turquie, en particulier la mère et la soeur du prénommé, ainsi que ses oncle et tante, lesquels les ont déjà aidés par le passé, que, quoi qu'il en soit, les autorités d'asile peuvent exiger lors de l'exécution du renvoi un certain effort de la part de personnes dont l'âge et l'état de santé doivent leur permettre, comme c'est le cas en l'espèce, de surmonter les difficultés initiales pour se trouver un logement et un travail qui leur assure un minimum vital suite à leur retour au pays (cf. ATAF 2010/41 consid. 8.3.5), que A._______ est certes originaire de la province de H._______ (où il a vécu jusqu'à ces 18 ans), soit l'une des deux provinces du sud-est de la Turquie (avec K._______) où l'exécution du renvoi est, en règle générale, inexigible, en raison d'une situation de violence généralisée (cf. ATAF 2013/2), qu'il n'en demeure pas moins que, pour les motifs exposés ci-avant, le prénommé et sa famille disposent d'une alternative d'établissement raisonnablement exigible sur une autre partie du territoire turc, en particulier dans les villes de E._______ et de I._______, que l'exécution du renvoi est enfin possible (art. 83 al. 2 LEI ; cf. ATAF 2008/34 consid. 12 p. 513 ss et jurisp. cit.), dès lors que les intéressés sont en possession de passeports en cours de validité (art. 8 al. 4 LAsi), que partant, le recours doit également être rejeté, en tant qu'il porte sur le renvoi et l'exécution de cette mesure, et le dispositif de la décision entreprise confirmé sur ces points, que s'avérant manifestement infondé, il est rejeté dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'un second juge (art. 111 let. e LAsi), qu'il est dès lors renoncé à un échange d'écritures, le présent arrêt n'étant motivé que sommairement (art. 111a al. 1 et 2 LAsi), que les conclusions du recours étant d'emblée vouées à l'échec, la requête d'assistance judiciaire totale (art. 102m al. 1 LAsi en lien avec l'art. 65 al. 1 PA) est rejetée, que compte tenu de l'issue de la cause, il y a lieu de mettre les frais de procédure à la charge des recourants, conformément aux art. 63 al. 1 PA ainsi que 2 et 3 let. a du règlement du 21 février 2008 concernant les frais, dépens et indemnités fixés par le Tribunal administratif fédéral (FITAF, RS 173.320.2), qu'avec le présent prononcé, la requête tendant à l'exemption du versement d'une avance sur les frais de procédure est devenue sans objet, (dispositif page suivante) le Tribunal administratif fédéral prononce : 1.”
Unentschuldigtes Fernbleiben aus einem Zentrum des Bundes während mehr als fünf Tagen gilt nach Art. 8 Abs. 3bis AsylG als de facto Renonciation und führt zur formlosen Abschreibung des Gesuchs. Die Rechtsprechung des BVGer führt daraus weiter, dass ein Vertreter, der keinen Kontakt mehr zu seinem verschwundenen Mandanten hat, nach dieser Lage nicht mehr als befugt angesehen werden kann, im Namen des Mandanten Rechtsmittel zu erheben.
“Aux termes de cette disposition spécifique au droit d'asile, en effet, le requérant qui, sans raison valable, ne se tient pas à la disposition des autorités compétentes en matière d'asile dans un centre de la Confédération pendant plus de cinq jours, voire ne respecte pas son obligation de collaborer ou ne se tient pas à la disposition desdites autorités pendant plus de 20 jours, est considéré comme renonçant de facto à la poursuite de la procédure et la demande est classée sans décision formelle. 2.2 In casu, il ressort du dossier de la cause que le recourant a disparu depuis le 24 août 2023 du centre dans lequel il résidait, soit plusieurs mois avant que le SEM ne rendît sa (seconde) décision, le 8 novembre 2023. Il n'apparaît pas que le recourant ait pu être conseillé par son avocat avant le dépôt du présent recours, de sorte que Me Toumia aurait dû considérer, à teneur de loi, que son client renonçait à la poursuite de sa procédure d'asile et n'avait plus d'intérêt à celle-ci ; lui-même n'était donc plus habilité à agir au nom et pour le compte de X._______. 2.3 Indépendamment de l'irrespect par le SEM de l'art. 8 al. 3bis LAsi - lequel aurait commandé qu'il fût considéré que l'intéressé avait renoncé de facto à la poursuite de la procédure et que sa demande fût classée sans décision formelle - il y a donc lieu d'admettre que, compte tenu de sa disparition, celui-ci s'est désintéressé de sa procédure d'asile. Il ne possède de ce fait aucun intérêt digne de protection à obtenir l'annulation de la décision attaquée puisqu'il ne peut invoquer, à ce jour, un quelconque préjudice le concernant (cf. arrêt du TAF E-1684/2022 du 11 janvier 2023 consid. 2.2). 2.4 Cela dit, la renonciation exceptionnelle à l'intérêt actuel et pratique à obtenir l'annulation de la décision attaquée est admise dans la jurisprudence en présence de deux conditions cumulatives, à savoir (1) lorsque la contestation peut se reproduire en tout temps dans des circonstances identiques ou analogues et que sa nature ne permet pas à une autorité de recours de la trancher avant qu'elle ne perde son actualité et (2) qu'en raison de sa portée de principe, il existe un intérêt public suffisamment important à la solution de la question litigieuse (cf.”
“Par ailleurs, la qualité pour recourir auprès du Tribunal suppose, en principe, un intérêt actuel et pratique à obtenir l'annulation ou la modification de la décision attaquée (cf. ATAF 2010/27 consid. 1.3.2; 2009/9 consid. 1.2.1). Cet intérêt doit exister tant au moment du dépôt du recours qu'à celui où l'arrêt est rendu (cf., notamment, ATF 142 I 135 consid. 1.3.1; ATAF 2010/27 consid. 1.3.2). Si l'intérêt actuel n'existe plus au moment du dépôt du recours, celui-ci est déclaré irrecevable. Lorsque cet intérêt disparaît pendant la procédure de recours, la cause est radiée du rôle comme devenue sans objet (cf. ATF 142 I 135 consid. 1.3.1 et les arrêts cités). 2.1.2 Dans un arrêt de principe, le Tribunal de céans a jugé que, dans le cadre d'une procédure d'asile, le mandataire qui n'a plus de contact avec son mandant, disparu au cours de la procédure devant le SEM, n'était pas habilité à déposer un recours au nom et pour le compte de son client dès lors que, ne se tenant pas à disposition des autorités, celui-ci avait renoncé de facto à la poursuite de la procédure au sens de l'art. 8 al. 3bis LAsi (ATAF 2021 VI/2 consid. 3.2). Aux termes de cette disposition spécifique au droit d'asile, en effet, le requérant qui, sans raison valable, ne se tient pas à la disposition des autorités compétentes en matière d'asile dans un centre de la Confédération pendant plus de cinq jours, voire ne respecte pas son obligation de collaborer ou ne se tient pas à la disposition desdites autorités pendant plus de 20 jours, est considéré comme renonçant de facto à la poursuite de la procédure et la demande est classée sans décision formelle. 2.2 In casu, il ressort du dossier de la cause que le recourant a disparu depuis le 24 août 2023 du centre dans lequel il résidait, soit plusieurs mois avant que le SEM ne rendît sa (seconde) décision, le 8 novembre 2023. Il n'apparaît pas que le recourant ait pu être conseillé par son avocat avant le dépôt du présent recours, de sorte que Me Toumia aurait dû considérer, à teneur de loi, que son client renonçait à la poursuite de sa procédure d'asile et n'avait plus d'intérêt à celle-ci ; lui-même n'était donc plus habilité à agir au nom et pour le compte de X.”
“Aux termes de cette disposition spécifique au droit d'asile, en effet, le requérant qui, sans raison valable, ne se tient pas à la disposition des autorités compétentes en matière d'asile dans un centre de la Confédération pendant plus de cinq jours, voire ne respecte pas son obligation de collaborer ou ne se tient pas à la disposition desdites autorités pendant plus de 20 jours, est considéré comme renonçant de facto à la poursuite de la procédure et la demande est classée sans décision formelle. 2.2 In casu, il ressort du dossier de la cause que le recourant a disparu depuis le 24 août 2023 du centre dans lequel il résidait, soit plusieurs mois avant que le SEM ne rendît sa (seconde) décision, le 8 novembre 2023. Il n'apparaît pas que le recourant ait pu être conseillé par son avocat avant le dépôt du présent recours, de sorte que Me Toumia aurait dû considérer, à teneur de loi, que son client renonçait à la poursuite de sa procédure d'asile et n'avait plus d'intérêt à celle-ci ; lui-même n'était donc plus habilité à agir au nom et pour le compte de X._______. 2.3 Indépendamment de l'irrespect par le SEM de l'art. 8 al. 3bis LAsi - lequel aurait commandé qu'il fût considéré que l'intéressé avait renoncé de facto à la poursuite de la procédure et que sa demande fût classée sans décision formelle - il y a donc lieu d'admettre que, compte tenu de sa disparition, celui-ci s'est désintéressé de sa procédure d'asile. Il ne possède de ce fait aucun intérêt digne de protection à obtenir l'annulation de la décision attaquée puisqu'il ne peut invoquer, à ce jour, un quelconque préjudice le concernant (cf. arrêt du TAF E-1684/2022 du 11 janvier 2023 consid. 2.2). 2.4 Cela dit, la renonciation exceptionnelle à l'intérêt actuel et pratique à obtenir l'annulation de la décision attaquée est admise dans la jurisprudence en présence de deux conditions cumulatives, à savoir (1) lorsque la contestation peut se reproduire en tout temps dans des circonstances identiques ou analogues et que sa nature ne permet pas à une autorité de recours de la trancher avant qu'elle ne perde son actualité et (2) qu'en raison de sa portée de principe, il existe un intérêt public suffisamment important à la solution de la question litigieuse (cf.”
Wiederholtes oder spät und ohne ersichtlichen Grund nachgereichtes substantielles Beweismaterial kann die Glaubwürdigkeit des Asylsuchenden beeinträchtigen. Solches Verhalten kann — namentlich wenn es als Änderung oder verspätete Ergänzung der Angaben im Verfahren erscheint oder die Mitwirkungspflicht verletzt — dazu führen, dass dem Gesuch die persönliche Glaubwürdigkeit abgesprochen wird und sich dies nach Art. 8 LAsi für den Verfahrensverlauf nachteilig auswirken kann.
“Des allégations sont vraisemblables lorsque, sur les points essentiels, elles sont suffisamment fondées (ou consistantes), concluantes (ou constantes et cohérentes) et plausibles et que le requérant est personnellement crédible (cf. ATAF 2012/5 consid. 2.2). Les allégations sont fondées, lorsqu'elles reposent sur des descriptions détaillées, précises et concrètes, la vraisemblance de propos généraux, voire stéréotypés, étant généralement écartée. Elles sont concluantes, lorsqu'elles sont exemptes de contradictions entre elles, d'une audition à l'autre ou avec les déclarations d'un tiers sur les mêmes faits. Elles sont plausibles, lorsqu'elles correspondent à des faits démontrés (en particulier aux circonstances générales régnant dans le pays d'origine) et sont conformes à la réalité et à l'expérience générale de la vie. La crédibilité du requérant d'asile fait défaut non seulement lorsque celui-ci s'appuie sur des moyens de preuve faux ou falsifiés, mais encore s'il dissimule des faits importants, en donne sciemment une description erronée, modifie ses allégations en cours de procédure ou en rajoute de façon tardive et sans raison apparente ou s'il enfreint son obligation de collaborer (art. 8 LAsi). 5. 5.1 Dans son écrit du 14 juin 2017 relatif à sa deuxième demande d'asile, et ses compléments apportés les 4 et 19 juillet, 2 août, 27 septembre, 28 novembre et 1er décembre 2017, et 6 février et 20 décembre 2018, A._______ a fait valoir être dans le collimateur des autorités ougandaises, en se référant pour l'essentiel à ses précédents motifs allégués en procédure ordinaire, tout en les complétant par de nouvelles informations et de nouveaux moyens de preuve. En particulier, il a réitéré de manière implicite avoir été persécuté par le gouvernement en lien avec ses activités en faveur de la cause homosexuelle, avoir été accusé d'avoir détourné des sommes d'argent qui ne lui auraient pas été destinées et avoir soutenu financièrement, avec son père, une insurrection armée contre le gouvernement ougandais, et craindre en conséquence de subir une persécution future en cas de retour dans son pays d'origine. A l'appui de ses dires, il a produit aux dates précitées une série d'articles de journaux parus en Ouganda « relatant des événements récents qui ont eu lieu en Ouganda et sont en lien avec ses activités antigouvernementales et ses activités en faveur du mouvement LGBT en Ouganda », ainsi que des articles de presse dans lesquels il aurait été accusé par le gouvernement ougandais de détournements de fonds.”
Nach Praxis des Bundesverwaltungsgerichts kann bei Verletzung der Pflicht, sich während des Verfahrens den Behörden zur Verfügung zu halten, die Asylanfrage ohne formelle Entscheidung als erledigt klassiert werden; eine Wiederaufnahme ist nur unter engen Voraussetzungen möglich und eine neue Gesuchseinreichung ist grundsätzlich frühestens nach drei Jahren möglich.
“Il en va de même pour le requérant qui, sans raison valable, ne se tient pas à la disposition des autorités compétentes en matière d'asile dans un centre de la Confédération (CFA) pendant plus de cinq jours. Dans un cas comme dans l'autre, la demande est classée sans décision formelle. Le requérant pouvant déposer une nouvelle demande au plus tôt après trois ans. Le respect de la Convention du 28 juillet 1951 relative au statut des réfugiés (Conv. réfugiés, RS 0.142.30) est réservé. S'agissant en particulier de l'obligation de collaborer, l'art. 8 al. 1 LAsi prévoit que le requérant est tenu de collaborer à la constatation des faits, celui-ci devant en particulier exposer, lors de l'audition, les raisons qui l'ont incité à demander l'asile. En outre, pendant la procédure, le requérant qui séjourne en Suisse doit se tenir à la disposition des autorités fédérales et cantonales. Il doit communiquer immédiatement son adresse ou tout changement de celle-ci à l'autorité du canton ou de la commune compétente en vertu du droit cantonal (autorité cantonale ; art. 8 al. 3 LAsi). 3.2 Une demande de réouverture de la procédure d'asile suit des règles sui generis et ne doit être admise que lorsque la décision de classement est entachée d'un vice initial ou, en d'autres termes, lorsque les conditions prises en considération au moment de son adoption l'ont été à tort (entre autres, cf. arrêt du Tribunal D-802/2023 du 1er mars 2023 consid. 4.2 et réf. cit.). En cas d'annulation de la décision de classement, la procédure est rouverte (cf. ibidem). 3.3 Par analogie avec les dispositions régissant le réexamen (respectivement la révision, si la procédure a été classée par l'instance de recours), mais également par application du principe de la bonne foi et de la sécurité du droit, le demandeur ne peut pas exiger à son gré et à n'importe quel moment la réouverture d'une procédure déclarée sans objet, faute d'intérêt digne de protection (cf. JICRA 2003 n° 25 consid. 3b et 3c ; 2003 n° 6 consid. 3). Il découle de ce principe ainsi que de l'obligation du recourant de collaborer à la procédure que ce dernier doit exposer immédiatement et de manière convaincante les motifs d'une telle réouverture (cf.”
“Interrogé sur la possible responsabilité de l'Allemagne pour le traitement de sa demande d'asile, il a déclaré ne pas souhaiter y retourner, sans avancer de raisons s'opposant à la compétence de ce pays. Il a déclaré souhaiter sortir de prison et se rendre à Zurich pour consulter le dossier de sa demande d'asile (pce SEM 6). 3.4 Il ressort de ce qui précède que le recourant n'a pas apporté d'argument pertinent à même de remettre en cause la compétence de l'Allemagne pour le traitement de sa demande d'asile. Malgré le souhait exprimé par l'intéressé de se rendre en France, il est rappelé que le règlement Dublin III ne confère pas aux demandeurs d'asile le droit de choisir l'Etat membre offrant, à leur avis, de meilleures conditions d'accueil comme Etat responsable de l'examen de leur demande d'asile (ATAF 2010/45 consid. 8.3, auquel il y a lieu de se référer par analogie). 3.5 Enfin, la décision du SEM du 27 décembre 2022 classant la demande d'asile du recourant du 25 septembre 2022 ne prête pas le flanc à la critique. En effet, l'art. 8 al. 3 LAsi (Loi sur l'asile, RS 142.31) dispose que, pendant la procédure d'asile, le requérant qui séjourne en Suisse doit se tenir à la disposition des autorités fédérales et cantonales. Il doit communiquer immédiatement son adresse et tout changement de celle-ci à l'autorité du canton ou de la commune compétente en vertu du droit cantonal. Par ailleurs, en vertu de l'art. 8 al. 3bis LAsi, le requérant qui, sans raison valable, ne respecte pas son obligation de collaborer ou ne se tient pas à la disposition des autorités compétentes en matière d'asile pendant plus de vingt jours renonce de facto à la poursuite de la procédure. Il en va de même pour le requérant qui, sans raison valable, ne se tient pas à la disposition des autorités compétentes en matière d'asile dans un centre de la Confédération pendant plus de cinq jours. Dans un cas comme dans l'autre, la demande est classée sans décision formelle. Le requérant peut déposer une nouvelle demande au plus tôt après trois ans, le respect de la Convention du 28 juillet 1951 relative au statut des réfugiés étant réservé.”
Nach herrschender Rechtsprechung ist eine Asylsuchende bzw. ein Asylsuchender, die/der einer Wegweisung unterliegt, insbesondere nachts in der ihr/ihm zugewiesenen Unterkunft anwesend zu sein. Eine nächtliche Abwesenheit ohne Meldung verletzt die in Art. 8 Abs. 3 AsylG verankerte Pflicht, sich den Behörden zur Verfügung zu halten. Dadurch kann eine geplante Überstellung (z. B. in einen Dublin-Staat) vereitelt werden. Für das Vorliegen der Verletzung ist es unerheblich, ob die Vollzugsbehörden den Aufenthaltsort durch Ermittlungen hätten feststellen können oder ob die Person am folgenden Tag wieder in der Unterkunft erschienen ist; entscheidend ist, dass die Person zum relevanten Zeitpunkt nicht effektiv erreichbar war.
“Eine Person, welche die Schweiz verlassen muss, ist grundsätzlich nicht verpflichtet, sich ausschliesslich an dem ihr zugewiesenen Wohnort aufzuhalten. Tagsüber sind Aktivitäten wie Arbeiten, Sport oder Besuche möglich und erlaubt. Insbesondere nachts hat sie sich jedoch in der ihr zugewiesenen Unterkunft aufzuhalten, (vgl. BVGer E-6320/2020 vom 8. Januar 2021 E. 6.1 und F-4207/2020 vom 31. August 2020 E. 7). Der Beschwerdeführer hat sich in Verletzung dieser Anwesenheitspflicht in jener Nacht ohne seine Abwesenheit zu melden ausserhalb seiner Unterkunft aufgehalten und demnach auch seine in Art. 8 Abs. 3 AsylG festgehaltene Pflicht, sich den Behörden zur Verfügung zu halten, verletzt. Mit seinem Verhalten verunmöglichte er die in dieser Nacht geplante Überstellung in den zuständigen Dublin-Staat Österreich. Die Polizeibehörden waren entgegen seinen Ausführungen auch nicht gehalten, ihn telefonisch zu kontaktieren, zumal für das Vorliegen einer Verletzung von Art. 8 Abs. 3 AsylG nicht ausschlaggebend ist, ob die Vollzugsbehörden seinen Aufenthaltsort durch Ermittlungen hätten in Erfahrung bringen können. Ebenso wenig massgebend ist, dass er am nächsten Tag, dem 19. Dezember 2023, wieder in der Unterkunft aufgetaucht und damit nur für kurze Zeit nicht auffindbar gewesen ist. Entscheidend ist einzig die ihm obliegende Pflicht, für die Behörden effektiv erreichbar zu sein, was er zum Zeitpunkt der geplanten Überstellung nicht gewesen ist (vgl. E-6320/2020 E. 6.1; siehe oben E. 5.3). Deshalb ist auch sein auf Beschwerdeebene vorgebrachtes Argument, er habe von der geplanten Überstellung nichts gewusst, unbehilflich.”
“Eine Person, welche die Schweiz verlassen muss, ist grundsätzlich nicht verpflichtet, sich ausschliesslich an dem ihr zugewiesenen Wohnort aufzuhalten. Tagsüber sind Aktivitäten wie Arbeiten, Sport oder Besuche möglich und erlaubt. Insbesondere nachts hat sie sich jedoch in der ihr zugewiesenen Unterkunft aufzuhalten, (vgl. BVGer E-6320/2020 vom 8. Januar 2021 E. 6.1 und F-4207/2020 vom 31. August 2020 E. 7). Der Beschwerdeführer hat sich in Verletzung dieser Anwesenheitspflicht in jener Nacht ohne seine Abwesenheit zu melden ausserhalb seiner Unterkunft aufgehalten und demnach auch seine in Art. 8 Abs. 3 AsylG festgehaltene Pflicht, sich den Behörden zur Verfügung zu halten, verletzt. Mit seinem Verhalten verunmöglichte er die in dieser Nacht geplante Überstellung in den zuständigen Dublin-Staat Österreich. Die Polizeibehörden waren entgegen seinen Ausführungen auch nicht gehalten, ihn telefonisch zu kontaktieren, zumal für das Vorliegen einer Verletzung von Art. 8 Abs. 3 AsylG nicht ausschlaggebend ist, ob die Vollzugsbehörden seinen Aufenthaltsort durch Ermittlungen hätten in Erfahrung bringen können. Ebenso wenig massgebend ist, dass er am nächsten Tag, dem 19. Dezember 2023, wieder in der Unterkunft aufgetaucht und damit nur für kurze Zeit nicht auffindbar gewesen ist. Entscheidend ist einzig die ihm obliegende Pflicht, für die Behörden effektiv erreichbar zu sein, was er zum Zeitpunkt der geplanten Überstellung nicht gewesen ist (vgl. E-6320/2020 E. 6.1; siehe oben E. 5.3). Deshalb ist auch sein auf Beschwerdeebene vorgebrachtes Argument, er habe von der geplanten Überstellung nichts gewusst, unbehilflich.”
“Eine Person, welche die Schweiz verlassen muss, ist grundsätzlich nicht verpflichtet, sich ausschliesslich an dem ihr zugewiesenen Wohnort aufzuhalten. Tagsüber sind Aktivitäten wie Arbeiten, Sport oder Besuche möglich und erlaubt. Insbesondere nachts hat sie sich jedoch in der ihr zugewiesenen Unterkunft aufzuhalten, (vgl. BVGer E-6320/2020 vom 8. Januar 2021 E. 6.1 und F-4207/2020 vom 31. August 2020 E. 7). Der Beschwerdeführer hat sich in Verletzung dieser Anwesenheitspflicht in jener Nacht ohne seine Abwesenheit zu melden ausserhalb seiner Unterkunft aufgehalten und demnach auch seine in Art. 8 Abs. 3 AsylG festgehaltene Pflicht, sich den Behörden zur Verfügung zu halten, verletzt. Mit seinem Verhalten verunmöglichte er die in dieser Nacht geplante Überstellung in den zuständigen Dublin-Staat Österreich. Die Polizeibehörden waren entgegen seinen Ausführungen auch nicht gehalten, ihn telefonisch zu kontaktieren, zumal für das Vorliegen einer Verletzung von Art. 8 Abs. 3 AsylG nicht ausschlaggebend ist, ob die Vollzugsbehörden seinen Aufenthaltsort durch Ermittlungen hätten in Erfahrung bringen können. Ebenso wenig massgebend ist, dass er am nächsten Tag, dem 19. Dezember 2023, wieder in der Unterkunft aufgetaucht und damit nur für kurze Zeit nicht auffindbar gewesen ist. Entscheidend ist einzig die ihm obliegende Pflicht, für die Behörden effektiv erreichbar zu sein, was er zum Zeitpunkt der geplanten Überstellung nicht gewesen ist (vgl. E-6320/2020 E. 6.1; siehe oben E. 5.3). Deshalb ist auch sein auf Beschwerdeebene vorgebrachtes Argument, er habe von der geplanten Überstellung nichts gewusst, unbehilflich.”
“Eine Person, welche die Schweiz verlassen muss, ist grundsätzlich nicht verpflichtet, sich ausschliesslich an dem ihr zugewiesenen Wohnort aufzuhalten. Tagsüber sind Aktivitäten wie Arbeiten, Sport oder Besuche möglich und erlaubt. Insbesondere nachts hat sie sich jedoch in der ihr zugewiesenen Unterkunft aufzuhalten, (vgl. BVGer E-6320/2020 vom 8. Januar 2021 E. 6.1 und F-4207/2020 vom 31. August 2020 E. 7). Der Beschwerdeführer hat sich in Verletzung dieser Anwesenheitspflicht in jener Nacht ohne seine Abwesenheit zu melden ausserhalb seiner Unterkunft aufgehalten und demnach auch seine in Art. 8 Abs. 3 AsylG festgehaltene Pflicht, sich den Behörden zur Verfügung zu halten, verletzt. Mit seinem Verhalten verunmöglichte er die in dieser Nacht geplante Überstellung in den zuständigen Dublin-Staat Österreich. Die Polizeibehörden waren entgegen seinen Ausführungen auch nicht gehalten, ihn telefonisch zu kontaktieren, zumal für das Vorliegen einer Verletzung von Art. 8 Abs. 3 AsylG nicht ausschlaggebend ist, ob die Vollzugsbehörden seinen Aufenthaltsort durch Ermittlungen hätten in Erfahrung bringen können. Ebenso wenig massgebend ist, dass er am nächsten Tag, dem 19. Dezember 2023, wieder in der Unterkunft aufgetaucht und damit nur für kurze Zeit nicht auffindbar gewesen ist. Entscheidend ist einzig die ihm obliegende Pflicht, für die Behörden effektiv erreichbar zu sein, was er zum Zeitpunkt der geplanten Überstellung nicht gewesen ist (vgl. E-6320/2020 E. 6.1; siehe oben E. 5.3). Deshalb ist auch sein auf Beschwerdeebene vorgebrachtes Argument, er habe von der geplanten Überstellung nichts gewusst, unbehilflich.”
Wurde geltend gemacht, eine ausländische Aufenthaltsberechtigung sei erloschen oder widerrufen, hätte dies im Rahmen der Mitwirkungspflicht nach Art. 8 Abs. 1 AsylG durch Vorlage der entsprechenden Verfügung(en) der ausländischen Behörden belegt werden müssen.
“Februar 2022 einen internationalen oder nationalen Schutzstatus in der Ukraine hatten, und c) Schutzsuchenden anderer Nationalität und Staatenlosen sowie ihren Familienangehörigen, welche mit einer gültigen Kurzaufenthalts- oder Aufenthaltsbewilligung belegen können, dass sie über eine gültige Aufenthaltsberechtigung in der Ukraine verfügen und nicht in Sicherheit und dauerhaft in ihre Heimatländer zurückkehren können, dass in der angefochtenen Verfügung zu Recht festgestellt wurde, der Beschwerdeführer gehöre den in der Allgemeinverfügung genannten Personenkategorien nicht an, da er bei Kriegsausbruch am 24. Februar 2022 nicht in der Ukraine, sondern in Polen Wohnsitz hatte, dass es dem Beschwerdeführer in seiner Rechtsmitteleingabe nicht gelingt, dieser Argumentation etwas Stichhaltiges entgegenzuhalten, zumal entgegen seinen Ausführungen nicht davon auszugehen ist, dass seine bis zum (...) 2026 gültige polnische Aufenthaltserlaubnis inzwischen, weil er seine Arbeit (...) 2023 verloren habe, widerrufen worden wäre, was er mit Blick auf seine Mitwirkungspflicht (Art. 8 Abs. 1 AsylG) denn auch durch eine entsprechende Verfügung der polnischen Behörden hätte belegen müssen, dass jedoch ohnehin lediglich ausschlaggebend ist, dass der Beschwerdeführer am 24. Februar 2022 nicht in der Ukraine wohnhaft war und damit den Kategorien schutzberechtigter Personen der Allgemeinverfügung nicht angehört, dass der Beschwerdeführer betreffend die Frage der Gewährung vorübergehenden Schutzes auch aus der Tatsache, dass sich seine Ehefrau und die gemeinsame Tochter mittlerweile in der Schweiz befinden und ihrerseits ein Gesuch um vorübergehenden Schutz gestellt haben, nichts zu seinen Gunsten ableiten kann, dass Ehegatten von Schutzbedürftigen und ihren minderjährigen Kindern gemäss Art. 71 Abs. 1 AsylG vorübergehender Schutz gewährt wird, wenn sie gemeinsam um Schutz nachsuchen und keine Ausschlussgründe nach Art. 73 AsylG vorliegen (Bst. a) oder wenn die Familie durch Ereignisse nach Art. 4 AsylG getrennt wurde, sich in der Schweiz vereinigen will und keine besonderen Umstände dagegensprechen (Bst.”
Wurden erhebliche, bereits zum Zeitpunkt der Anhörung geltend zu machende Vorbringen (z.B. sexueller Missbrauch, häusliche Gewalt) erst nach der Anhörung vorgebracht oder gar nicht schriftlich aktenkundig gemacht, kann dies eine Pflichtverletzung nach Art. 8 Abs. 1 AsylG darstellen. In solchen Fällen hätte die betroffene Person die zusätzlichen Vorbringen nachreichen können; das Unterlassen kann die Beurteilung der Mitwirkungspflicht beeinflussen.
“Die Beschwerdeführerinnen rügen eine unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und verweisen zur Begründung auf die in der Beschwerde erstmals vorgebrachten Sachverhaltselemente (sexueller Missbrauch der Beschwerdeführerin 1 durch ihren Vater, häusliche Gewalt in ihrer Ehe). Die Beschwerdeführerin 1 hatte jedoch anlässlich der Anhörung vom 16. Mai 2023 ausreichend Gelegenheit, alle ihre Asylgründe vorzutragen. Sie wurde gegen Ende der Anhörung mehrfach ausdrücklich gefragt, ob sie alle Gründe habe darlegen können und ob sie allenfalls aufgrund der Anwesenheit eines Mannes (Dolmetscher) gewisse Dinge nicht habe sagen können (vgl. A10 F99 f., F102, F112), was sie bejahte respektive verneinte. Zudem erging der vorinstanzliche Asylentscheid erst rund eineinhalb Jahre nach der Anhörung; es wäre der seit Beginn des Asylverfahrens rechtlich vertretenen Beschwerdeführerin 1 damit ohne weiteres zuzumuten gewesen, den sexuellen Missbrauch durch ihren Vater sowie die häusliche Gewalt in der Ehe nach der Anhörung in schriftlicher Form aktenkundig zu machen, was sie indes - trotz der ihr obliegenden Mitwirkungspflicht (vgl. Art. 8 Abs. 1 AsylG) - nicht getan hat. Da sie diese Vorbringen im Verlauf des erstinstanzlichen Verfahrens nicht einmal andeutungsweise erwähnte, hatte das SEM keine Veranlassung, weitere Sachverhaltsabklärungen zu treffen. Dem SEM kann demnach keine Verletzung der Untersuchungs- und Prüfungspflicht (vgl. Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 12 VwVG, Art. 32 Abs. 1 VwVG) vorgeworfen werden. Wie die nachfolgenden Ausführungen zeigen, ist der rechtserhebliche Sachverhalt im heutigen Zeitpunkt ohne weiteres als spruchreif zu erachten. Der Kassationsantrag ist daher abzuweisen.”
“Soweit der Beschwerdeführer subeventualiter die Kassation der angefochtenen Verfügung wegen Verletzung des rechtlichen Gehörs und einer unvollständigen Sachverhaltsermittlung beantragt, sind diese Rügen offensichtlich unbegründet: Dass er bei seiner Befragung durch das SEM - und während der gesamten Dauer des erstinstanzlichen Verfahrens - seine angeblichen Erlebnisse verschwiegen hat, stellt eine klare und grobe Verletzung der gesetzlichen Mitwirkungspflichten dar (vgl. Art. 8 Abs. 1 AsylG und Art. 13 Abs. 1 VwVG), deren Folgen offensichtlich nicht dem SEM, sondern dem Beschwerdeführer anzulasten sind. Für die Rückweisung der Sache an die Vorinstanz besteht - wie sich auch aus den nachfolgenden Ausführungen ergibt - keine Veranlassung.”
Im Rahmen von Art. 8 Abs. 4 AsylG wird bei der Beurteilung der Durchführbarkeit des Rückkehrentscheids konkret geprüft, ob die betroffene Person — unter Berücksichtigung von Alter und Gesundheit — die frühere Erwerbstätigkeit wieder aufnehmen oder durch Arbeit ein das Existenzminimum sicherndes Einkommen erzielen kann; die Behörden können im Vollzug ein entsprechendes Anpassungs- und Mitwirkungserfordernis verlangen.
“), dans la mesure où elle ne fait pas apparaître une mise en danger concrète du recourant, qu'il est notoire que la Turquie ne connaît pas sur l'ensemble de son territoire une situation de guerre, de guerre civile ou de violence généralisée qui permettrait d'emblée - et indépendamment des circonstances du cas d'espèce - de présumer, à propose de tous les ressortissants du pays, l'existence d'une mise en danger concrète au sens de l'art. 83 al. 4 LEI, que l'intéressé est originaire de la province de D._______, mais ne soutient pas avoir été affecté de manière particulière par les séismes de février 2023, qu'il ne ressort pas du dossier que le recourant pourrait être mis sérieusement en danger pour d'autres motifs, qu'il est en bonne santé, se trouve dans la force de l'âge et pourra reprendre les activités qu'il exerçait avant son départ, qu'il a indiqué notamment posséder cinq appartements et bénéficier ainsi de bons revenus, que pour le reste, il peut être renvoyé aux considérants de la décision attaquée, qu'enfin, l'exécution du renvoi ne se heurte pas à des obstacles insurmontables d'ordre technique et s'avère également possible (art. 83 al. 2 LEI ; cf. ATAF 2008/34 consid. 12 et jurisp. cit.), le recourant étant au besoin tenu de collaborer à l'obtention de documents de voyage lui permettant de retourner dans son pays d'origine (art. 8 al. 4 LAsi), que partant, le recours doit également être rejeté, en tant qu'il concerne le renvoi et l'exécution de cette mesure, que s'avérant manifestement infondé, il l'est dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'un second juge (art. 111 let. e LAsi), qu'il est dès lors renoncé à un échange d'écritures, le présent arrêt n'étant motivé que sommairement (art. 111a al. 1 et 2 LAsi), qu'au vu de l'issue de la cause, il y a lieu de mettre les frais de procédure, d'un montant de 750 francs, à la charge du recourant, conformément aux art. 63 al. 1 PA ainsi que 2 et 3 let. a du règlement du 21 février 2008 concernant les frais, dépens et indemnités fixés par le Tribunal administratif fédéral (FITAF, RS 173.320.2), que ce montant est intégralement couvert par l'avance de frais versée le 5 février 2025, le Tribunal administratif fédéral prononce : 1. Le recours est rejeté. 2. Les frais de procédure, d'un montant de 750 francs, sont mis à la charge du recourant. Ce montant est intégralement couvert par l'avance de frais versée le 5 février 2025.”
“), dans la mesure où elle ne fait pas apparaître, en l'espèce, une mise en danger concrète du recourant, que celui-ci soutient en particulier qu'Israël se trouve en guerre depuis une année, en particulier dans le nord, les habitants devant se réfugier dans d'autres régions du pays, qu'en dépit des attaques du Hamas contre Israël, courant octobre 2023, Israël ne connaît pas actuellement une situation de guerre, de guerre civile ou de violence généralisée sur l'ensemble de son territoire, qui permettrait d'emblée et indépendamment des circonstances de chaque cas d'espèce, de présumer, à propos de tous les ressortissants de ce pays, l'existence d'une mise en danger concrète au sens de la disposition légale précitée ; que cette appréciation n'est pas modifiée par les informations émanant du ministère fédéral des Affaires étrangères autrichien déconseillant les voyageurs de se rendre dans cet Etat, qu'en bonne santé, au bénéfice de diplômes universitaires et de solides expériences professionnelles dans le domaine de (...) notamment, la réintégration socio-professionnelle du recourant n'apparaît pas insurmontable, contrairement à ce qu'il soutient, que, quoi qu'il en soit, les autorités d'asile peuvent exiger lors de l'exécution du renvoi un certain effort de la part de personnes dont l'âge et l'état de santé doivent leur permettre, en cas de retour, de surmonter les difficultés initiales pour se trouver un logement et un travail qui leur assure un minimum vital (cf. ATAF 2010/41 consid. 8.3.5), que l'exécution du renvoi est enfin possible (art. 83 al. 2 LEI ; cf. ATAF 2008/34 consid. 12 et jurisp. cit.), le recourant étant tenu de collaborer à l'obtention de documents de voyage lui permettant de retourner dans son pays d'origine (art. 8 al. 4 LAsi), qu'en conséquence, le recours est rejeté, que s'avérant manifestement infondé, il l'est dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'une seconde juge (art. 111 let. e LAsi), que, pour les mêmes motifs, la requête d'assistance judiciaire partielle doit être rejetée (art. 65 al. 1 PA), que, par le présent prononcé, la demande de dispense d'avance de frais de procédure est sans objet (art. 63 al. 4 PA), que compte tenu de l'issue de la cause, il y a lieu de mettre les frais de procédure d'un montant de 750 francs à la charge du recourant, conformément aux art. 63 al. 1 PA ainsi que 2 et 3 let. a du règlement du 21 février 2008 concernant les frais, dépens et indemnités fixés par le Tribunal administratif fédéral (FITAF [RS 173.320.2]), (dispositif page suivante) le Tribunal administratif fédéral prononce : 1. Le recours est rejeté. 2. La requête d'assistance judiciaire partielle est rejetée. 3. Les frais de procédure, d'un montant de 750 francs, sont mis à la charge du recourant.”
Das Kindeswohl kann nur ausnahmsweise einen Verzicht auf die Vollziehung einer Wegweisung begründen. Fehlt ein ausreichendes Einleben in die Schweiz (z. B. keine Schulbildung hier, nur kurze Aufenthaltsdauer), spricht das gegen eine erhebliche Verwurzelung der betroffenen Kinder und damit gegen einen Verzicht auf den Vollzug der Wegweisung.
“De plus, ils n'ont jamais été scolarisés en Suisse et la courte durée de leur séjour dans ce pays ne permet pas de considérer qu'ils ont été à ce point imprégnés du mode de vie et du contexte culturel helvétique qu'il conviendrait de renoncer à l'exécution de leur renvoi, à défaut de quoi ils se verraient confrontés à un grave déracinement, de sorte que leurs perspectives de développement s'en trouveraient prétéritées sur le long terme. A cela s'ajoute qu'à leur retour en Géorgie, ils retrouveront un environnement familial, social, culturel et linguistique familier, dans la mesure où ils y ont passés l'essentiel de leur vie. 7.8 En définitive et au vu de l'ensemble des circonstances du cas d'espèce, une pondération globale des éléments de la présente cause ne permet pas de considérer qu'en cas de retour dans leur pays d'origine, les recourants y encourraient une mise en danger concrète au sens de l'art. 83 al. 4 LEI. 8. Enfin, l'exécution du renvoi des recourants et de leurs enfants est possible (art. 83 al. 2 LEI ; cf. ATAF 2008/34 consid. 12), ceux-ci disposant de passeports en cours de validité et étant tenus, pour le reste, de collaborer à l'obtention de documents de voyage leur permettant de retourner dans leur pays d'origine (art. 8 al. 4 LAsi). 9. La décision attaquée ne viole pas le droit fédéral, a établi de manière exacte et complète l'état de fait pertinent (art. 106 al. 1 LAsi) et, dans la mesure où ce grief peut être examiné (art. 49 PA ; cf. ATAF 2014/26 consid. 5), n'est pas inopportune. En conséquence, le recours est rejeté. 10. 10.1 Compte tenu de l'issue du litige, il y aurait lieu de mettre les frais de procédure à la charge des recourants, conformément à l'art. 63 al. 1 PA et aux art. 2 et 3 du règlement du 21 février 2008 concernant les frais, dépens et indemnités fixés par le Tribunal administratif fédéral (FITAF, RS 173.320.2). 10.2 Toutefois, l'indigence des intéressés pouvant être admise - même en l'absence d'une attestation d'aide financière - au regard de leur situation personnelle et les conclusions de leur recours n'étant pas apparues d'emblée vouées à l'échec, le Tribunal admet la requête d'assistance judiciaire partielle (art. 65 al. 1 PA). (dispositif : page suivante) Par ces motifs, le Tribunal administratif fédéral prononce : 1.”
Praxis: Erscheint der Asylsuchende zur Mitwirkung, wird angehört und hatte Gelegenheit zur Stellungnahme, betrachtet das Gericht fehlende weitere Abklärungen in der Regel nicht als Verfahrensmangel; die Unterzeichnung bzw. Rückübersetzung des Anhörungsprotokolls und das Fehlen von Bemerkungen der Rechtsvertretung stützen die Annahme, der Sachverhalt sei hinreichend erstellt.
“Nach dem Gesagten - und unter Hinweis auf die Mitwirkungspflicht des Beschwerdeführers (Art. 8 AsylG) - kann dem SEM weder eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes noch des Anspruchs des Beschwerdeführers auf rechtliches Gehör vorgeworfen werden.”
“Der blosse Umstand, dass der Beschwerdeführer die Beurteilung der Situation im Libanon durch die Vorinstanz nicht teilt, beschlägt die Frage der materiellen Würdigung und es wird darauf soweit notwendig in den dazugehörigen Erwägungen (Wegweisungsvollzug) eingegangen. Alsdann ist der Vorwurf an die Vorinstanz bezüglich fehlender Abklärungen der konkreten Arbeitssituation des Beschwerdeführers im Libanon unzutreffend, da er darüber Auskunft gab und sich daraus keine Anhaltspunkte für weitergehende Abklärungen ergaben (A8/5 F16 bis F18). Zudem gilt der Untersuchungsgrundsatz nicht uneingeschränkt; vielmehr trifft den Beschwerdeführer eine Mitwirkungspflicht (Art. 13 VwVG und Art. 8 AsylG; vgl. dazu auch Christoph Auer/Anja Martina Binder, in: Auer/Müller/Schindler [Hrsg.], Kommentar zum Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren [VwVG], 2. Aufl. 2019, Art. 12 Rz. 9; BVGE 2012/21 E. 5.1). Es ist keine Verletzung der Untersuchungspflicht ersichtlich. Der Sachverhalt ist für die Beurteilung des vorliegenden Gesuchs entgegen den Beschwerdeausführungen zur Anhörung (Dauer, Anzahl Fragen, Nachfragen) und angeblichen Unklarheiten als hinreichend erstellt zu erachten, zumal dafür nicht nur quantitative Kriterien massgeblich sind, weswegen auch keine Notwendigkeit einer zusätzlichen Anhörung ersichtlich ist. Zudem wurde das Protokoll rückübersetzt und vom Beschwerdeführer bezüglich Vollständigkeit und Richtigkeit der Angaben unterzeichnet. Auch die anwesende Rechtsvertretung gab keine Bemerkungen zu Protokoll (A8/5), weswegen auch keine Verletzung des rechtlichen Gehörs ersichtlich ist. Aus einem offensichtlichen, administrativen Datumsfehler und der versehentlichen Verwechslung des Geschlechts des Kindes in der Sachverhaltsdarstellung der angefochtenen Verfügung ist - auch mit Blick auf die gesamten Akten der Vorinstanz - nicht ohne Weiteres auf ihre generelle Unsorgfalt zu schliessen und der Beschwerdeführer kann aus diesem Vorwurf nichts zu seinen Gunsten ableiten.”
“Der Beschwerdeführer begründet die Rüge der mangelnden Sachverhaltsfeststellung damit, die Vorinstanz hätte abklären müssen, ob gegen ihn weitere Gerichtsverfahren hängig seien. Damit verkennt er, dass der Untersuchungsgrundsatz seine Grenze an der Mitwirkungspflicht des Beschwerdeführers (Art. 8 AsylG) findet, mithin es nicht Sache der Vorinstanz ist, den Sachverhalt nach allen Richtungen zu untersuchen. Aufgrund der Akten ergibt sich, dass der Beschwerdeführer anlässlich der Anhörung zu Protokoll gab, es sei ein Untersuchungsverfahren gegen ihn eingeleitet worden (SEM-Akten 1299033-16/17, F.47, S. 7). Davon durfte die Vorinstanz im Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen zu Recht ausgehen. Sodann hat sie die Aussagen des Beschwerdeführers und die eingereichten Beweismittel in der angefochtenen Verfügung aufgeführt und sich in den Erwägungen damit hinreichend auseinandergesetzt sowie gewürdigt. Auch wenn der Beschwerdeführer keine weiteren Beweismittel im Beschwerdeverfahren eingereicht hat, erwächst ihm daraus kein Nachteil und die angefochtene Verfügung ist hinreichend begründet, mithin ist keine Verletzung seiner Verfahrensrechte festzustellen und das Bundesverwaltungsgericht erachtet den Sachverhalt für vollständig erstellt. Die formellen Rügen erweisen sich als unbegründet, mithin ist der Antrag auf Rückweisung abzuweisen.”
Haben asylsuchende Personen ihre Abwesenheit nicht gemeldet und wurden sie zuvor über ihre Mitwirkungspflichten unterrichtet, dürfen die zuständigen Behörden daraus schliessen, dass die Person beabsichtigte, sich der Überstellung zu entziehen. Dabei ist nach der Rechtsprechung unbeachtlich, ob die Unauffindbarkeit vorübergehend oder dauerhaft war und ob andere Behörden Informationen über den Aufenthalt hatten.
“Um das effektive Funktionieren des Dublin-Systems und die Verwirklichung seiner Ziele zu gewährleisten, ist daher davon auszugehen, dass in einem Fall, in dem die Überstellung der betreffenden Person nicht durchgeführt werden kann, weil sie die ihr zugewiesene Wohnung verlassen hat, ohne die zuständigen nationalen Behörden über ihre Abwesenheit zu informieren, diese Behörden unter der Voraussetzung, dass die Person ordnungsgemäss über die ihr insoweit obliegenden Pflichten unterrichtet wurde, annehmen dürfen, dass sie beabsichtigte, sich ihnen zu entziehen, um ihre Überstellung zu vereiteln (vgl. a.a.O. Rn. 62). In Bezug auf das Kriterium «flüchtig sein» ist insbesondere auf Art. 14 Abs. 2 Bst. b AsylG zu verweisen, gemäss welchem der Aufenthaltsort einer ausländischen Person den Behörden stets bekannt zu sein hat. Der Gesetzgeber wollte asylsuchende Personen mit Art. 14 Abs. 2 Bst. b AsylG davon abhalten, während oder nach dem Asylverfahren unterzutauchen (vgl. Danielle Breitenbücher/Gian Ege, Sans-Papiers in der Schweiz, in: Uebersax/Rudin/Hugi/Yar/Geiser/Vetterli [Hrsg.], Ausländerrecht, 3. Aufl. 2022, Rz. 18.222). Die besagte Bestimmung ist mit Blick auf Art. 8 AsylG zu sehen, der asylsuchenden Personen eine Reihe von Mitwirkungspflichten auferlegt. So sind diese unter anderem verpflichtet, sich den Behörden von Bund und Kantonen zur Verfügung zu halten und ihre Adresse sowie jede Änderung der nach dem kantonalen Recht zuständigen Behörde des Kantons oder der Gemeinde (kantonale Behörde) sofort mitzuteilen (Art. 8 Abs. 3 AsylG). Dem Erfordernis von Art. 8 Abs. 3 AsylG ist nicht entsprochen, wenn die mit dem Vollzug des Asylrechts betraute Behörde den Aufenthaltsort der betreffenden Person nicht kennt und diese Unkenntnis auf eine dieser Person zurechenbare Verletzung der Mitwirkungspflicht zurückzuführen ist. Ob die zuständige Behörde durch mehr oder weniger umfangreiche Ermittlungen den Aufenthaltsort der betreffenden Person hätte in Erfahrung bringen können, ist grundsätzlich ohne Relevanz. Nicht relevant ist grundsätzlich auch, ob andere als mit dem Vollzug direkt betraute Behörden Informationen über den Aufenthalt der betreffenden Person hatten. Ebenso wenig von Bedeutung ist schliesslich, ob die asylsuchende Person durchgehend oder lediglich vorübergehend nicht auffindbar gewesen ist. Ausschlaggebend ist die Pflicht der asylsuchenden Person, für die Behörden effektiv erreichbar zu sein und eine allfällige Abwesenheit zu melden (vgl. zum Ganzen etwa Urteil des BVGer F-4207/2020 vom 31. August 2020 E. 6.2, E.”
“Um das effektive Funktionieren des Dublin-Systems und die Verwirklichung seiner Ziele zu gewährleisten, ist daher davon auszugehen, dass in einem Fall, in dem die Überstellung der betreffenden Person nicht durchgeführt werden kann, weil sie die ihr zugewiesene Wohnung verlassen hat, ohne die zuständigen nationalen Behörden über ihre Abwesenheit zu informieren, diese Behörden unter der Voraussetzung, dass die Person ordnungsgemäss über die ihr insoweit obliegenden Pflichten unterrichtet wurde, annehmen dürfen, dass sie beabsichtigte, sich ihnen zu entziehen, um ihre Überstellung zu vereiteln (vgl. a.a.O. Rn. 62). In Bezug auf das Kriterium «flüchtig sein» ist insbesondere auf Art. 14 Abs. 2 Bst. b AsylG zu verweisen, gemäss welchem der Aufenthaltsort einer ausländischen Person den Behörden stets bekannt zu sein hat. Der Gesetzgeber wollte asylsuchende Personen mit Art. 14 Abs. 2 Bst. b AsylG davon abhalten, während oder nach dem Asylverfahren unterzutauchen (vgl. Danielle Breitenbücher/Gian Ege, Sans-Papiers in der Schweiz, in: Uebersax/Rudin/Hugi/Yar/Geiser/Vetterli [Hrsg.], Ausländerrecht, 3. Aufl. 2022, Rz. 18.222). Die besagte Bestimmung ist mit Blick auf Art. 8 AsylG zu sehen, der asylsuchenden Personen eine Reihe von Mitwirkungspflichten auferlegt. So sind diese unter anderem verpflichtet, sich den Behörden von Bund und Kantonen zur Verfügung zu halten und ihre Adresse sowie jede Änderung der nach dem kantonalen Recht zuständigen Behörde des Kantons oder der Gemeinde (kantonale Behörde) sofort mitzuteilen (Art. 8 Abs. 3 AsylG). Dem Erfordernis von Art. 8 Abs. 3 AsylG ist nicht entsprochen, wenn die mit dem Vollzug des Asylrechts betraute Behörde den Aufenthaltsort der betreffenden Person nicht kennt und diese Unkenntnis auf eine dieser Person zurechenbare Verletzung der Mitwirkungspflicht zurückzuführen ist. Ob die zuständige Behörde durch mehr oder weniger umfangreiche Ermittlungen den Aufenthaltsort der betreffenden Person hätte in Erfahrung bringen können, ist grundsätzlich ohne Relevanz. Nicht relevant ist grundsätzlich auch, ob andere als mit dem Vollzug direkt betraute Behörden Informationen über den Aufenthalt der betreffenden Person hatten. Ebenso wenig von Bedeutung ist schliesslich, ob die asylsuchende Person durchgehend oder lediglich vorübergehend nicht auffindbar gewesen ist. Ausschlaggebend ist die Pflicht der asylsuchenden Person, für die Behörden effektiv erreichbar zu sein und eine allfällige Abwesenheit zu melden (vgl. zum Ganzen etwa Urteil des BVGer F-4207/2020 vom 31. August 2020 E. 6.2, E.”
Kurzfristige Kontakte zu Sozialdiensten oder zur Infirmarie begründen nicht automatisch einen triftigen Grund im Sinne von Art. 8 Abs. 3bis AsylG. Solche Angaben sind zu prüfen; liegen jedoch keine konkreten, aussagekräftigen medizinischen bzw. sonstigen Nachweise vor, haben die Gerichte dies wiederholt nicht als entschuldigenden Grund anerkannt.
“6 supra), que les déclarations de l'intéressé, selon lesquelles il se trouvait dans sa chambre à l'heure fixée pour l'audition ne sont pas non plus étayées par un moyen de preuve concret au dossier, qu'en tout état de cause, même à admettre hypothétiquement cette version des faits, il ne saurait être considéré qu'une non-comparution à une audition puisse être valablement justifiée au motif que l'intéressé n'aurait « pas été recherché dans sa chambre », afin de lui permettre d'exposer ses motifs d'asile, qu'à cela s'ajoute que le recourant s'est rendu, quelques heures seulement avant le moment prévu pour son audition, auprès du bureau de Caritas à Boudry, afin d'y signer une procuration ; qu'il n'apparaît dès lors pas plausible que sa représentation juridique ait omis, à cette occasion, de lui rappeler son devoir de collaborer, qu'il n'est ainsi pas envisageable que l'intéressé n'ait pas été conscient de son obligation de se présenter à l'audition prévue le jour même, à 13h30, qu'enfin, les trois attestations de rendez-vous médicaux, prévus respectivement le (...) novembre 2024 (à [...]) ainsi que les (...) et (...) décembre 2024 (à [...]), ne modifient en rien le constat qui précède ; qu'en effet, ils ne posent aucun diagnostic et n'établissent en rien que l'intéressé n'était pas apte à se présenter à son audition, en date du 25 octobre 2024, qu'au vu de ce qui précède, la non-comparution de l'intéressé à son audition sur les motifs d'asile - une mesure d'instruction nécessaire pour l'établissement des faits essentiels de sa procédure d'asile -, relève manifestement d'une violation grave de son obligation de collaborer au sens de l'art. 8 al. 3bis LAsi (cf., dans le même sens et parmi d'autres, arrêts du Tribunal E-5310/2024 précité consid. 4.3 ; D-802/2023 précité consid. 5.1 ; D-325/2023 du 25 janvier 2023 p. 6), le SEM ayant dès lors à juste titre fait application de cette disposition, en classant sans décision formelle la demande d'asile du recourant, le 28 octobre 2024, que, compte tenu de ce qui précède, c'est à bon droit que l'autorité intimée a rejeté la demande de réouverture de sa procédure d'asile du 26 novembre 2024, que le recours du 6 janvier 2025 doit dès lors être rejeté et la décision du SEM du 12 décembre 2024 confirmée, que, s'avérant manifestement infondé, le recours est rejeté dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'un second juge (cf. art. 111 let. e LAsi), qu'il est dès lors renoncé à un échange d'écritures, le présent arrêt n'étant motivé que sommairement (cf. art. 111a al. 1 et 2 LAsi), que dans la mesure où il est immédiatement statué sur le fond, les demandes tendant à la dispense du versement d'une avance de frais ainsi qu'à l'octroi de mesures provisionnelles et de l'effet suspensif sont sans objet, que les conclusions du recours étant d'emblée vouées à l'échec, la requête d'assistance judiciaire partielle est rejetée, au moins l'une des conditions nécessaires à son octroi n'étant pas réalisée (cf.”
“2), que les arguments que l'intéressé a fait valoir dans les écritures susmentionnées, afin de justifier son absence, ont été dûment pris en compte par le SEM dans sa décision du 12 décembre 2024, qu'il en va de même de la situation de santé du recourant, étant précisé que le SEM n'avait pas à procéder à des mesures d'instruction complémentaires sous cet angle, compte tenu des pièces au dossier, en particulier de la teneur des pièces médicales annexées à la requête du 26 novembre 2024 et produites une nouvelle fois à l'appui du recours (cf. également p. 7 infra), qu'il n'y a dès lors pas lieu de retenir que l'autorité intimée a violé son obligation d'instruction in casu, ni qu'elle a statué, dans sa décision du 12 décembre 2024, sur la base d'un état de fait inexact ou incomplet, que, partant, la conclusion subsidiaire tendant au renvoi de la cause pour complément d'instruction doit être rejetée, que, sur le fond, à l'instar du SEM, le Tribunal constate que le recourant n'a pas fait valoir de raison valable, au sens de l'art. 8 al. 3bis LAsi, susceptibles de justifier son absence à l'audition prévue le 25 octobre 2024 à 13h30, qu'en effet, dans son courriel du 25 octobre 2024, la représentation juridique de l'intéressé a expliqué, en substance, que le matin même, ce dernier avait signé une procuration en faveur de Caritas, puis qu'il était demeuré au CFA, à son retour de son rendez-vous avec sa représentation juridique ; qu'à 14h50, il se serait à nouveau présenté au bureau de Caritas, accompagné d'un agent de l'ORS ; qu'il aurait alors précisé avoir attendu dans sa chambre après le repas de midi, puis s'être rendu à l'infirmerie, à 14h, pour la prise de son traitement quotidien, que, toujours dans ce courriel, la représentation juridique a fait valoir « un malentendu quant à la présence de [son mandant] » dans le CFA, précisant que celui-ci « était très surpris de ne pas avoir été appelé [dans sa chambre] pour assister à son audition », tout en ajoutant que l'intéressé n'avait donc « pas commis de faute », qu'il n'avait « en aucun cas de mauvaises intentions » et qu'il n'avait dès lors pas violé son devoir de collaborer, que, dans son écrit du 26 novembre 2024, le recourant a, pour l'essentiel, réitéré ses propos, tout en soulignant que sa non-comparution à l'audition s'expliquait par son état de santé précaire ; qu'en se fondant sur plusieurs documents médicaux, il a allégué qu'il souffrait d'une « addiction profonde nécessitant un traitement lourd et constant à base, notamment, de Subutex » ; qu'il a relevé que, le jour de l'audition prévue, il subissait les effets de sa médication, alléguant qu'il était dès lors désorienté et en proie à des troubles de mémoire, raisons pour lesquelles il ne s'était pas rendu à son audition, qu'à l'appui de son recours, l'intéressé a, en substance, repris cette argumentation, faisant valoir qu'il n'était pas apte à participer à son audition en raison de ses problèmes de mémoire et des effets de son traitement de sevrage ; qu'il a ainsi estimé qu'il n'avait pas violé son obligation de collaborer de manière fautive ou volontaire et que le SEM aurait dû prendre en compte son état de santé dans son appréciation, que ces arguments n'emportent pas conviction, qu'en effet, à l'instar du SEM dans sa décision du 12 décembre 2024, et contrairement à ce qu'invoque l'intéressé, le Tribunal considère que les motifs médicaux invoqués ne justifient pas une absence à l'audition prévue le 25 octobre 2024, que, certes, il ressort des documents médicaux produits à l'appui de sa demande du 26 novembre 2024 - auxquels renvoie également le recours -, que l'intéressé bénéficiait, lors de son séjour au CFA, d'un traitement médicamenteux de substitution dans la toxicomanie des opioïdes (à base de Subutex, Diazepam, Quetiapine et Valium) et qu'il se procurait des doses régulières dudit traitement auprès de l'infirmerie du CFA (« drop-in »), qu'en particulier, les journaux de soins datés du jour prévu pour l'audition (25 octobre 2024) précisent que l'intéressé somnolait et présentait un discours ambivalent, lorsqu'il s'est présenté le matin même à l'infirmerie du CFA ; qu'en milieu d'après-midi, il présentait une « myosis sévère », ce qui avait amené le personnel de l'infirmerie à constater qu'il « semblait avoir eu une consommation excessive », même si l'intéressé avait alors assuré qu'il n'avait rien pris d'autre que ses médicaments ; que lors d'un second rendez-vous, toujours le même après-midi, il s'était en outre montré revendicateur et ne semblait « pas dans ses meilleurs jours », que, nonobstant ce qui précède, force est de constater qu'à la date prévue pour l'audition, l'intéressé a été en mesure de se rendre à trois reprises (soit le matin même, à 14h45 et, enfin, à 15h45) auprès de l'infirmerie du CFA, afin d'y recevoir ses médicaments (cf.”
“16), que, de plus, en l'état du dossier, force est de constater que le recourant n'a pas informé, avant son entretien Dublin, l'infirmerie du CFA qu'il se sentait mal ; qu'il ressort en effet du journal de soins du 25 octobre 2024 figurant au dossier qu'il a consulté au guichet de l'infirmerie uniquement le lendemain, soit après avoir été informé par sa mandataire des conséquences de son absence ; qu'au demeurant, comme déjà mentionné, le journal de soin du 25 octobre 2024 fait état de céphalées apparues la veille au soir ; que rien ne démontre donc que l'intéressé se sentait effectivement mal le 24 octobre 2024 l'après-midi, alors qu'il devait se présenter à son entretien, que, dans ces circonstances, il n'est pas excusable et encore moins concevable que le recourant n'ait pas été conscient de son obligation de se présenter à l'entretien Dublin du 24 octobre 2024, une mesure d'instruction nécessaire pour l'établissement des faits essentiels de sa procédure d'asile, qu'au vu de ce qui précède, la non-comparution de l'intéressé à son entretien Dublin du 23 octobre 2024 relève manifestement d'une violation grave de son obligation de collaborer au sens de l'art. 8 al. 3bis LAsi (cf., dans le même sens et parmi d'autres, arrêts du Tribunal E-5310/2024 précité consid. 4.3 ; D-802/2023 précité consid. 5.1 ; D-325/2023 du 25 janvier 2023 p. 6), le SEM ayant dès lors à juste titre fait application de cette disposition, en classant sans décision formelle la demande d'asile du recourant, le 24 octobre 2024, que les autres arguments et moyens de preuve du recours (cf., en particulier, mémoire de recours p. 17-22 et annexes n° 10 à 14), relatifs à des problèmes d'organisation ou de communication que Caritas aurait décelés, de manière générale, dans le déroulement de la « procédure en 24 heures » au CFA de B._______, ne concernent pas la situation concrète et individuelle du recourant ; qu'ils ne sont dès lors pas déterminants en l'espèce, que, compte tenu de ce qui précède, c'est à bon droit que l'autorité intimée a rejeté la demande de réouverture de sa procédure d'asile du 30 octobre 2024, que le recours du 4 décembre 2024 doit dès lors être rejeté et la décision du SEM du 1er novembre 2024 confirmée, qu'il est renoncé à un échange d'écritures (cf.”
Medikamentenbedingte Somnolenz rechtfertigt nicht automatisch ein Fernbleiben im Sinne von Art. 8 Abs. 3bis AsylG, wenn die Akten erkennen lassen, dass die betroffene Person am betreffenden Tag dennoch mobil oder erreichbar war (z. B. wiederholte Vorsprachen in der Infirmarie). In solchen Fällen kann das Fernbleiben als nicht triftig gewertet werden.
“2), que les arguments que l'intéressé a fait valoir dans les écritures susmentionnées, afin de justifier son absence, ont été dûment pris en compte par le SEM dans sa décision du 12 décembre 2024, qu'il en va de même de la situation de santé du recourant, étant précisé que le SEM n'avait pas à procéder à des mesures d'instruction complémentaires sous cet angle, compte tenu des pièces au dossier, en particulier de la teneur des pièces médicales annexées à la requête du 26 novembre 2024 et produites une nouvelle fois à l'appui du recours (cf. également p. 7 infra), qu'il n'y a dès lors pas lieu de retenir que l'autorité intimée a violé son obligation d'instruction in casu, ni qu'elle a statué, dans sa décision du 12 décembre 2024, sur la base d'un état de fait inexact ou incomplet, que, partant, la conclusion subsidiaire tendant au renvoi de la cause pour complément d'instruction doit être rejetée, que, sur le fond, à l'instar du SEM, le Tribunal constate que le recourant n'a pas fait valoir de raison valable, au sens de l'art. 8 al. 3bis LAsi, susceptibles de justifier son absence à l'audition prévue le 25 octobre 2024 à 13h30, qu'en effet, dans son courriel du 25 octobre 2024, la représentation juridique de l'intéressé a expliqué, en substance, que le matin même, ce dernier avait signé une procuration en faveur de Caritas, puis qu'il était demeuré au CFA, à son retour de son rendez-vous avec sa représentation juridique ; qu'à 14h50, il se serait à nouveau présenté au bureau de Caritas, accompagné d'un agent de l'ORS ; qu'il aurait alors précisé avoir attendu dans sa chambre après le repas de midi, puis s'être rendu à l'infirmerie, à 14h, pour la prise de son traitement quotidien, que, toujours dans ce courriel, la représentation juridique a fait valoir « un malentendu quant à la présence de [son mandant] » dans le CFA, précisant que celui-ci « était très surpris de ne pas avoir été appelé [dans sa chambre] pour assister à son audition », tout en ajoutant que l'intéressé n'avait donc « pas commis de faute », qu'il n'avait « en aucun cas de mauvaises intentions » et qu'il n'avait dès lors pas violé son devoir de collaborer, que, dans son écrit du 26 novembre 2024, le recourant a, pour l'essentiel, réitéré ses propos, tout en soulignant que sa non-comparution à l'audition s'expliquait par son état de santé précaire ; qu'en se fondant sur plusieurs documents médicaux, il a allégué qu'il souffrait d'une « addiction profonde nécessitant un traitement lourd et constant à base, notamment, de Subutex » ; qu'il a relevé que, le jour de l'audition prévue, il subissait les effets de sa médication, alléguant qu'il était dès lors désorienté et en proie à des troubles de mémoire, raisons pour lesquelles il ne s'était pas rendu à son audition, qu'à l'appui de son recours, l'intéressé a, en substance, repris cette argumentation, faisant valoir qu'il n'était pas apte à participer à son audition en raison de ses problèmes de mémoire et des effets de son traitement de sevrage ; qu'il a ainsi estimé qu'il n'avait pas violé son obligation de collaborer de manière fautive ou volontaire et que le SEM aurait dû prendre en compte son état de santé dans son appréciation, que ces arguments n'emportent pas conviction, qu'en effet, à l'instar du SEM dans sa décision du 12 décembre 2024, et contrairement à ce qu'invoque l'intéressé, le Tribunal considère que les motifs médicaux invoqués ne justifient pas une absence à l'audition prévue le 25 octobre 2024, que, certes, il ressort des documents médicaux produits à l'appui de sa demande du 26 novembre 2024 - auxquels renvoie également le recours -, que l'intéressé bénéficiait, lors de son séjour au CFA, d'un traitement médicamenteux de substitution dans la toxicomanie des opioïdes (à base de Subutex, Diazepam, Quetiapine et Valium) et qu'il se procurait des doses régulières dudit traitement auprès de l'infirmerie du CFA (« drop-in »), qu'en particulier, les journaux de soins datés du jour prévu pour l'audition (25 octobre 2024) précisent que l'intéressé somnolait et présentait un discours ambivalent, lorsqu'il s'est présenté le matin même à l'infirmerie du CFA ; qu'en milieu d'après-midi, il présentait une « myosis sévère », ce qui avait amené le personnel de l'infirmerie à constater qu'il « semblait avoir eu une consommation excessive », même si l'intéressé avait alors assuré qu'il n'avait rien pris d'autre que ses médicaments ; que lors d'un second rendez-vous, toujours le même après-midi, il s'était en outre montré revendicateur et ne semblait « pas dans ses meilleurs jours », que, nonobstant ce qui précède, force est de constater qu'à la date prévue pour l'audition, l'intéressé a été en mesure de se rendre à trois reprises (soit le matin même, à 14h45 et, enfin, à 15h45) auprès de l'infirmerie du CFA, afin d'y recevoir ses médicaments (cf.”
Wiederholte oder fortgesetzte ungemeldete Abwesenheiten können als grobe Verletzung der Mitwirkungspflicht nach Art. 8 Abs. 3 AsylG gewertet werden.
“Die Vorinstanz wirft dem Beschwerdeführer vor, vom 14. bis zum 18. September 2023 flüchtig gewesen zu sein. Auch zuvor habe er sich nur unregelmässig und für jeweils kurze Zeit im Bundesasylzentrum (BAZ) aufgehalten. Das Schreiben bezüglich Zuweisung in den Kanton B._______ habe ihm deshalb nicht zugestellt werden können und sei am 20. September 2023 mit dem Vermerk "abgereist" dem SEM retourniert worden. Auf Nachfrage habe das Migrationsamt des Kantons B._______ mitgeteilt, dass der Beschwerdeführer am 18. September 2023 am Schalter vorgesprochen habe und in der Folge im Rückkehrzentrum (RKZ) C._______ platziert worden sei. Gemäss Präsenzliste sei er dort am 22. September 2023 erstmals anwesend gewesen und habe sich danach jeweils immer wieder zwei bis drei Tage nicht im Zentrum aufgehalten. Gemäss Art. 14 Abs. 2 Bst. b AsylG habe der Aufenthaltsort einer ausländischen Person den Behörden stets bekannt zu sein und die ausländischen Personen hätten sich gemäss Art. 8 Abs. 3 AsylG den Behörden von Bund und Kanton zur Verfügung zu halten. Der Beschwerdeführer sei dieser Pflicht durch seine wiederholten Abwesenheiten nicht nachgekommen und habe damit seine Mitwirkungspflicht in grober Weise verletzt. Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers sei ihm die Privatunterbringung bei seinem Bruder nur vom 28. April bis zum 18. Juni 2023 bewilligt worden. Danach hätte er sich im BAZ aufhalten müssen. Die Strukturen des SEM würden sodann entgegen der Behauptung des Beschwerdeführers keine Regelung vorsehen, nach welcher eine zugewiesene Person lediglich alle 48 Stunden ins BAZ zurückkehren müsse. Ausserhalb der Ausgangszeiten müssten sich die asylsuchenden Personen im BAZ aufhalten. Dem SEM sei nicht bekannt gewesen, dass sich der Beschwerdeführer auch nach Ablauf des bewilligten Aufenthalts bei seinem Bruder aufgehalten habe.”
“August 2023 nach Schweden überstellt werden sollen. Zwei der Kinder hätten zu diesem Zeitpunkt aber nicht in der Unterkunft angetroffen werden können. Da der Beschwerdeführer ausgesagt habe, die beiden Kinder seien bei Freunden, er werde jedoch nicht sagen, wo sie sich befänden, sei die Zuführung der Familie an den Flughafen nicht möglich gewesen und die geplante Überstellung nach H._______ habe nicht erfolgen können. Dadurch, dass sich die Beschwerdeführenden als Eltern der Kinder geweigert hätten, den Behörden deren Aufenthaltsort mitzuteilen, hätten sie sich auch ihrer eigenen Überstellung entzogen sowie diejenige ihrer übrigen Kinder verhindert. Diesbezüglich hielt das SEM zudem fest, dass die schwedischen Behörden gemeinsam mit der Transferannullierung vom 9. August 2023 über die Verlängerung der Überstellungsfrist auf 18 Monate informiert worden seien. Gemäss Art. 14 Abs. 2 Bst. b AslyG habe der Aufenthaltsort einer ausländischen Person den Behörden stets bekannt zu sein und sie habe sich gemäss Art. 8 Abs. 3 AsylG den Behörden von Bund und Kantonen zur Verfügung zu halten (unter Verweis auf die Urteile des BVGers E-2214/2021 E. 6.4, F-4207/2020 vom 31. August 2020 E. 6.2 und E-3154/2018 vom 21. Juni 2018 E. 4.1). Diesen Pflichten seien die Beschwerdeführenden durch ihr Verhalten am 9. August 2023 nicht nachgekommen und hätten damit ihre Mitwirkungspflicht in grober Weise verletzt, da sie dadurch eine konkrete Verfahrens- beziehungsweise Vollzugshandlung verhindert hätten. Deshalb habe das SEM die Beschwerdeführenden und ihre Kinder als Familie zu Recht als «flüchtig» im Sinne von Art. 29 Abs. 2 Dublin-III-VO erachtet und sei dementsprechend auch berechtigt gewesen, die Überstellungsfrist nach Schweden auf 18 Monate zu verlängern.”
Untersuchungsgrundsatz: Die Behörde hat den rechtserheblichen Sachverhalt von Amtes wegen richtig und vollständig festzustellen. Dies umfasst eine Art behördlicher Beweisführungspflicht; ihre Erfüllung wird jedoch durch die besondere Mitwirkungspflicht der asylsuchenden Person nach Art. 8 AsylG begrenzt.
“Gemäss Art. 12 VwVG stellt die Behörde den Sachverhalt von Amtes wegen fest und bedient sich nötigenfalls der unter dieser Norm aufgelisteten Beweismittel. Als Verfahrensmaxime besagt der Untersuchungsgrundsatz, dass die Verwaltungsbehörden für die Beschaffung des die Urteilsgrundlage bildenden Tatsachenmaterials zuständig sind. Er auferlegt der Behörde die Pflicht, von Amtes wegen den rechtserheblichen Sachverhalt vollständig und richtig zu ermitteln und beinhaltet gewissermassen eine Art «behördliche Beweisführungspflicht» (vgl. Krauskopf/Emmeneger/Babey, in: Praxiskommentar VwVG, Waldmann/Weissenberger [Hrsg.], 3. Aufl. 2023, Art. 12 N. 16). Der Untersuchungsgrundsatz findet seine Grenze an der gesetzlichen Mitwirkungspflicht der Parteien (Art. 13 VwVG) sowie im Asylverfahren durch die besondere Mitwirkungspflicht einer asylsuchenden Person (Art. 8 AsylG). Die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts in Verletzung der Untersuchungspflicht bildet einen Beschwerdegrund (Art. 49 Bst. b VwVG). Unrichtig ist die Sachverhaltsfeststellung, wenn der Verfügung ein falscher und aktenwidriger Sachverhalt zugrunde gelegt wird; unvollständig ist sie, wenn nicht alle für den Entscheid rechtswesentlichen Sachumstände berücksichtigt werden (vgl. Kölz/Häner/Bertschi, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 3. Aufl. 2013, N. 1043).”
“Gemäss Art. 12 VwVG stellt die Behörde den Sachverhalt von Amtes wegen fest und bedient sich nötigenfalls der unter dieser Norm aufgelisteten Beweismittel. Als Verfahrensmaxime besagt der Untersuchungsgrundsatz, dass die Verwaltungsbehörden für die Beschaffung des die Urteilsgrundlage bildenden Tatsachenmaterials zuständig sind. Er auferlegt der Behörde die Pflicht, von Amtes wegen den rechtserheblichen Sachverhalt vollständig und richtig zu ermitteln und beinhaltet gewissermassen eine Art «behördliche Beweisführungspflicht» (vgl. Krauskopf/Emmeneger/Babey, in: Praxiskommentar VwVG, Waldmann/Weissenberger [Hrsg.], 3. Aufl. 2023, Art. 12 N. 16). Der Untersuchungsgrundsatz findet seine Grenze an der gesetzlichen Mitwirkungspflicht der Parteien (Art. 13 VwVG) sowie im Asylverfahren durch die besondere Mitwirkungspflicht einer asylsuchenden Person (Art. 8 AsylG). Die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts in Verletzung der Untersuchungspflicht bildet einen Beschwerdegrund (Art. 49 Bst. b VwVG). Unrichtig ist die Sachverhaltsfeststellung, wenn der Verfügung ein falscher und aktenwidriger Sachverhalt zugrunde gelegt wird; unvollständig ist sie, wenn nicht alle für den Entscheid rechtswesentlichen Sachumstände berücksichtigt werden (vgl. Kölz/Häner/Bertschi, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 3. Aufl. 2013, N. 1043).”
“Die Begründung eines Entscheides muss so abgefasst sein, dass der Betroffene ihn sachgerecht anfechten kann. In diesem Sinne müssen wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, die für den Entscheid bedeutsam sind (vgl. BVGE 2009/35 E. 6.4.1 m.w.H.). Gemäss Art. 12 VwVG stellt die Behörde den Sachverhalt von Amtes wegen fest und bedient sich nötigenfalls der unter dieser Norm aufgelisteten Beweismittel. Als Verfahrensmaxime besagt der Untersuchungsgrundsatz, dass die Verwaltungsbehörden für die Beschaffung des die Urteilsgrundlage bildenden Tatsachenmaterials zuständig sind. Er auferlegt der Behörde die Pflicht, von Amtes wegen den rechtserheblichen Sachverhalt vollständig und richtig zu ermitteln und beinhaltet gewissermassen eine Art «behördliche Beweisführungspflicht» (vgl. Krauskopf/Wyssling, in: Praxiskommentar VwVG, Waldmann/Krauskopf [Hrsg.], 3. Aufl. 2023, Art. 12 N. 16). Der Untersuchungsgrundsatz findet seine Grenze an der gesetzlichen Mitwirkungspflicht der Parteien (Art. 13 VwVG) sowie im Asylverfahren durch die besondere Mitwirkungspflicht einer asylsuchenden Person (Art. 8 AsylG). Die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts in Verletzung der Untersuchungspflicht bildet einen Beschwerdegrund (Art. 49 Bst. b VwVG respektive Art. 106 Abs. 1 Bst. b AsylG). Unrichtig ist die Sachverhaltsfeststellung, wenn der Verfügung ein falscher und aktenwidriger Sachverhalt zugrunde gelegt wird; unvollständig ist sie, wenn nicht alle für den Entscheid rechtswesentlichen Sachumstände berücksichtigt werden (vgl. Kölz/Häner/Bertschi, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 3. Aufl. 2013, N. 1043).”
“Im Verwaltungs- und namentlich im Asylverfahren gilt der Untersuchungsgrundsatz, das heisst die Behörde stellt den rechtserheblichen Sachverhalt von Amtes wegen fest (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 12 VwVG; vgl. Art. 106 Abs. 1 Bst. b AsylG). Für das Asylverfahren bedeutet dies, dass das SEM zur richtigen und vollständigen Ermittlung und zur Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts verpflichtet ist und auch nach allen Elementen zu forschen hat, die zugunsten der asylsuchenden Person sprechen. Der Untersuchungsgrundsatz gilt nicht uneingeschränkt, zumal er sein Korrelat in der Mitwirkungspflicht des Asylsuchen-den findet (Art. 13 VwVG und Art. 8 AsylG; vgl. BVGE 2012/21 E. 5.1 m.w.H.).”
“Im Verwaltungsverfahren und insbesondere im Asylverfahren gilt der Untersuchungsgrundsatz, das heisst die Behörde stellt den rechtserheblichen Sachverhalt von Amtes wegen fest (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 12 VwVG; vgl. Art. 106 Abs. 1 Bst. b AsylG). Für das erstinstanzliche Asylverfahren bedeutet dies, dass das SEM zur richtigen und vollständigen Ermittlung und zur Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts verpflichtet ist und auch nach allen Elementen zu forschen hat, die zugunsten der asylsuchenden Person sprechen. Der Untersuchungsgrundsatz gilt nicht uneingeschränkt, zumal er sein Korrelat in der Mitwirkungspflicht des Asylsuchenden findet (Art. 13 VwVG und Art. 8 AsylG; vgl. Christoph Auer/Anja Martina Binder, in: Auer/Müller/Schindler [Hrsg.], Kommentar zum Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren [VwVG], 2019, Art. 12 Rz. 9; BVGE 2012/21 E. 5.1). Der Grundsatz des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV, Art. 29 VwVG, Art. 32 Abs. 1 VwVG) verlangt, dass die verfügende Behörde die Vorbringen des Betroffenen tatsächlich hört, sorgfältig und ernsthaft prüft und in der Entscheidfindung berücksichtigt, was sich entsprechend in der Entscheidbegründung niederschlagen muss (vgl. Art. 35 Abs. 1 VwVG). Die Begründung eines Entscheides muss so abgefasst sein, dass der Betroffene ihn gegebenenfalls sachgerecht anfechten kann, was nur der Fall ist, wenn sich sowohl der von der Verfügung Betroffene als auch die Rechtsmittelinstanz über die Tragweite des Entscheids ein Bild machen können. Die verfügende Behörde kann sich auf die wesentlichen Gesichtspunkte beschränken, hat aber wenigstens kurz die Überlegungen anzuführen, von denen sie sich leiten liess und auf die sie ihren Entscheid abstützte.”
Wirtschaftliche und soziale Möglichkeiten der Rückkehr (z. B. die Fähigkeit, Erwerb zu erzielen; Unterstützung durch Verwandte; vorhandene medizinische Infrastruktur) werden in der Rechtsprechung bei der Frage, ob ein Rückkehrvollzug zumutbar und durchführbar ist, berücksichtigt. Ebenso spielt die gesetzliche Mitwirkungspflicht bei der Beschaffung von Reisedokumenten (Art. 8 Abs. 4 LAsi) eine Rolle. Liegen diese Umstände vor, können Gerichte das Verfahren als offensichtlich unbegründet qualifizieren und dem Gesuchsteller die Verfahrenskosten auferlegen.
“_______, une localité voisine, chez qui il aurait vécu à plusieurs reprises et passé « énormément de temps » (cf. audition sur les motifs, R 167) après la mort alléguée de ses proches, qu'il est en mesure de subvenir à ses besoins, comme il l'a fait par le passé, qu'en tout état de cause, au regard de son âge, de l'absence d'obligations familiales ou de problèmes de santé sérieux (les maux de dents et ceux à une cheville ne revêtent pas une gravité particulière), il pourra s'établir, si nécessaire, dans une autre région du pays, notamment à C._______, où la situation demeure relativement stable et où il a déjà vécu durant son enfance, qu'en résumé, ni la situation générale dans son pays d'origine, ni des raisons individuelles ne permettent de conclure à un danger concret en cas de retour, ce qui rend l'exécution du renvoi raisonnablement exigible, qu'enfin, la mise en oeuvre de l'exécution du renvoi est également possible (art. 83 al. 2 LEI ; ATAF 2008/34 consid. 12 et réf. cit.), en tant que le recourant est tenu, de par la loi (art. 8 al. 4 LAsi), de collaborer à l'obtention des documents devant lui permettre de retourner dans son pays, que pour le surplus, il peut être renvoyé aux développements de la décision attaquée, dès lors que ceux-ci sont suffisamment explicites et motivés (art. 109 al. 3 LTF, par renvoi de l'art. 4 PA), et que le recours ne contient pas d'arguments nouveaux et déterminants, susceptibles d'en remettre en cause le bien-fondé, que, partant, ce dernier doit être rejeté, que s'avérant manifestement infondé, il l'est dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'un second juge (art. 111 let. e LAsi), qu'il est dès lors renoncé à un échange d'écritures, le présent arrêt n'étant motivé que sommairement (art. 111a al. 1 et 2 LAsi), que les conclusions du recours étant d'emblée vouées à l'échec, la demande d'assistance judiciaire partielle est rejetée, l'une des conditions cumulatives de l'art. 65 al. 1 PA n'étant pas remplie, qu'il y a ainsi lieu de mettre les frais de procédure à la charge du recourant, conformément aux art.”
“29 du pv de son audition) et qu'il a pu exercer jusqu'à l'époque de son départ, nonobstant ses problèmes de santé, que les affections dont il souffre, telles qu'elles ressortent du dossier, ne sont pas d'une acuité telle qu'elles l'empêcheraient désormais de reprendre une activité rémunérée après son retour en Turquie, où il pourra du reste aussi compter en cas de besoin sur l'aide de sa parenté y habitant encore, tout particulièrement dans sa région d'origine (voir aussi pour de détails p. 6 par. 4 de la décision attaquée, et réf. cit.), que cet Etat dispose par ailleurs d'infrastructures médicales manifestement suffisantes, une partie des coûts afférents pouvant être prise en charge par l'assurance maladie universelle turque (voir aussi p. 6 par. 6 de la décision attaquée, et réf. cit.), qu'en cas de besoin, l'intéressé pourra se constituer une réserve de médicaments avant son départ de Suisse et présenter au SEM une demande d'aide au retour au sens de l'art. 93 LAsi et, en particulier, une aide individuelle telle que prévue à l'al. 1 let. d de cette disposition et aux art. 73 ss de l'ordonnance 2 du 11 août 1999 sur l'asile (OA 2, RS 142.312), que l'exécution du renvoi est enfin possible (art. 83 al. 2 LEI ; ATAF 2008/34 consid. 12 et jurisp. cit.), le recourant étant tenu de collaborer à l'obtention de documents de voyage lui permettant de retourner dans son pays d'origine (art. 8 al. 4 LAsi), que la décision attaquée ne viole donc pas le droit fédéral, le SEM ayant aussi établi de manière exacte et complète l'état de fait pertinent (art. 106 al. 1 LAsi) ; que, dans la mesure où ce grief peut être examiné (art. 49 PA, cf. ATAF 2014/26 consid. 5), elle n'est pas non plus inopportune, qu'en conséquence, le recours est rejeté en totalité, que s'avérant manifestement infondé, il l'est dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'une seconde juge (art. 111 let. e LAsi), que, vu le présent prononcé direct sur le fond, la requête de dispense du versement d'une avance de frais est devenue sans objet, que la requête d'assistance judiciaire totale doit également être rejetée, dans la mesure où les conclusions du recours étaient d'emblée vouées à l'échec, l'une au moins des conditions cumulatives de l'art. 65 al. 1 LAsi, en lien avec l'art. 102m al. 1 et 4 LAsi, n'étant en l'occurrence pas satisfaite, que, vu l'issue de la cause, il y a lieu de mettre les frais de procédure à la charge du recourant, conformément aux art.”
Zur Mitwirkung zählt nach der Rechtsprechung namentlich die Mitwirkung bei der Erhebung biometrischer Daten. Für den Fall von Unklarheiten hat die Behörde den Sachverhalt weiter aufzuklären; dies kann — je nach Bedarf — erneute Anhörungen der asylsuchenden Person und die Prüfung zusätzlicher Beweismittel, namentlich auch konsularischer oder online zugänglicher Quellen/Profilen, umfassen.
“Gemäss Art. 12 VwVG stellt die Behörde den Sachverhalt von Amtes wegen fest und bedient sich nötigenfalls der unter Buchstaben a-e aufgelisteten Beweismittel. Der Untersuchungsgrundsatz findet seine Grenze an der Mitwirkungspflicht der Asylsuchenden (Art. 8 AsylG; Art. 13 VwVG). Dazu gehört, an der Feststellung des Sachverhaltes mitzuwirken und in der Anhörung die Asylgründe darzulegen, allfällige Beweismittel vollständig zu bezeichnen und unverzüglich einzureichen sowie bei der Erhebung der biometrischen Daten mitzuwirken (vgl. BVGE 2011/28 E. 3.4).”
“4 In assenza di una fattispecie sufficientemente matura per il giudizio e non essendo in casu giudizioso privare il ricorrente di un'istanza di ricorso su aspetti non trattati nella decisione sindacata, si giustifica la ritrasmissione degli atti all'autorità di prime cure per il completamento dell'istruttoria e l'emanazione di una nuova decisione (art. 61 cpv. 1 PA). 9.5 La SEM è pertanto invitata ad accertare la fattispecie così come indicato d'appresso. 9.6 Il Tribunale ritiene, visti i nuovi mezzi di prova prodotti durante la procedura ricorsuale, che sia necessario sentire nuovamente l'interessato circa l'asserita procedura penale aperta nei suoi confronti in Iran, al fine di verificarne la verosimiglianza ed ottenere aggiornamenti in tal senso. La SEM, al fine di verificare l'attendibilità dei documenti giudiziari prodotti dall'insorgente e l'entità della potenziale condanna, dovrà valutare la possibilità di accedere, in presenza dell'interessato, alla banca dati "Adliran" per verificare l'effettiva esistenza sul portale di tali documenti. A tal proposito si rammenta al ricorrente l'obbligo di collaborare ai sensi dell'art. 8 LAsi; egli dovrà pertanto permettere all'autorità di prime cure di verificare il proprio profilo "Adliran". Gli ulteriori atti istruttori dovranno essere volti pertanto ad accertare la verosimiglianza e l'entità di un'eventuale sanzione che sarebbe comminata al ricorrente in Iran per il reato di festa notturna con partecipazione di uomini e donne con consumo di bevande alcoliche. In seguito, se necessario, l'autorità di prime cure dovrà effettuare una valutazione della possibile sanzione sotto il profilo dell'esecuzione dell'allontanamento (tra gli altri artt. 3 CEDU e 3 Conv. Tortura). Se necessario, per giungere a determinarsi in merito, l'autorità inferiore procederà con ulteriori accertamenti nei termini di cui all'art. 12 PA. In tale contesto, terrà in debita considerazione i mezzi di prova prodotti e ne apprezzerà il valore alla luce del reale profilo di rischio in capo all'insorgente. 10.Visto l'esito della procedura, non sono riscosse delle spese processuali (art. 63 cpv. 1 PA). All'insorgente, non patrocinato in questa sede, non viene assegnata alcuna indennità di spese ripetibili (art.”
“Auch die oberwähnten Unklarheiten in den Verfahrensakten wurden nicht abschliessend geklärt. Folglich ist eine weitere Kassation unumgänglich. Das SEM wird erneut angewiesen, die Staatsangehörigkeit des Beschwerdeführers unter Berücksichtigung sämtlicher Verfahrensakten abzuklären und festzustellen. Entsprechend dem Ergebnis des SEM sind die Asylvorbringen sowie der Wegweisungsvollzug unter Berücksichtigung der Ausführungen des Beschwerdeführers neu zu würdigen beziehungsweise umfassend zu prüfen (vgl. bereits Urteil E-351/2020 E. 6.3). Auch wenn Folgeverfahren grundsätzlich schriftlich geführt werden, entbindet dies das SEM schliesslich nicht, seiner Untersuchungspflicht nachzukommen und im Rahmen weiterer Sachverhaltsabklärungen Instruktionsmassnahmen zu treffen respektive falls nötig eine asylsuchende Person anzuhören oder ihr das rechtliche Gehör zu einem bestimmten Aspekt zu gewähren. Der Beschwerdeführer ist verpflichtet, (weiterhin, vgl. bereits Urteil E-351/2020 E. 5.3.1 f.) an der Sachverhaltsfeststellung mitzuwirken (vgl. Art. 12 und 13 Abs. 1 VwVG, Art. 8 AsylG).”
Herkunftsanalysen der Fachstelle LINGUA können als zulässiges Beweismittel herangezogen werden, um eine behauptete Täuschung über Identität oder Herkunft zu widerlegen. Dies gilt insbesondere in Fällen, in denen keine Identitätspapiere vorgelegt werden und die Mitwirkungspflicht nach Art. 8 AsylG betroffen ist.
“Vorab ist darauf hinzuweisen, dass Asylsuchende verpflichtet sind, an der Feststellung des Sachverhalts mitzuwirken. Sie müssen insbesondere ihre Identität offenlegen sowie Reisepapiere und Identitätsausweise abgeben (Art. 8 AsylG und Art. 2a Asylverordnung 1 über Verfahrensfragen [Asylverordnung 1, AsylV 1, SR 142.311]). Der Untersuchungsgrundsatz findet seine Grenzen unter anderem an der Mitwirkungspflicht (Art. 8 AsylG, vgl. BVGE 2014/12 E. 6 S. 213 f.). Der Beschwerdeführer hat weder Reise- noch Identitätspapiere eingereicht, die geeignet wären, etwas zur Klärung seiner Identität beziehungsweise Herkunft beizutragen. Die Behörde hat lediglich nachzuweisen, dass eine asylsuchende Person über ihre Identität beziehungsweise Herkunft getäuscht hat. Mit den Herkunftsanalysen der Fachstelle LINGUA kann ein solcher "Nachweis" erbracht werden (vgl. BVGE 2013/10 E. 9.1; so bereits Entscheidungen und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 2003/27 E. 4a). Vorliegend hat das SEM zur Klärung der Identität respektive Herkunft des Beschwerdeführers eine LINGUA-Analyse in Auftrag gegeben. Bei diesen Analysen handelt es sich zwar nicht um Sachverständigengutachten (Art. 12 Bst. e VwVG; Art. 57 ff. des Bundesgesetzes vom 4.”
“Vorab ist darauf hinzuweisen, dass der in Art. 12 VwVG statuierte Untersuchungsgrundsatz, wonach die Behörde den Sachverhalt von Amtes wegen feststellt und sich nötigenfalls der gesetzlichen Beweismittel bedient, seine Grenze an der Mitwirkungspflicht der Asylsuchenden findet (Art. 8 AsylG). Dazu gehört, die Identität offenzulegen und Identitätspapiere abzugeben, an der Feststellung des Sachverhaltes mitzuwirken und die Asylgründe darzulegen, allfällige Beweismittel vollständig zu bezeichnen und unverzüglich einzureichen sowie bei der Erhebung der biometrischen Daten mitzuwirken (vgl. BVGE 2011/28 E. 3.4). Die Beschwerdeführerin hat weder Reise- noch Identitätspapiere eingereicht, die geeignet wären, etwas zur Klärung ihrer Identität beziehungsweise Herkunft beizutragen. Die fehlende Beibringung eines Identitätsnachweises stellt eine Verletzung der ihr obliegenden Mitwirkungspflicht gemäss Art. 8 AsylG dar, auf die sie die Vorinstanz anlässlich der Befragung explizit hinwies. Die Behörde hat lediglich den Nachweis zu erbringen, dass eine asylsuchende Person über ihre Identität getäuscht hat. Die Herkunftsanalysen der Fachstelle LINGUA stellen einen solchen zulässigen "Nachweis" dar (vgl. BVGE 2013/10 E. 9.1; so bereits Entscheidungen und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 2003/27 E. 4a).”
Fehlen Reisepass oder sonstige erforderliche Reisedokumente, obliegt es der betroffenen Person, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr notwendigen Dokumente zu beschaffen. Soweit einschlägig, kann dies auch das Gesuch um ein Visum oder um eine Aufenthaltsbewilligung (z. B. als Ehegatte) umfassen. Dies gilt auch für Fälle mit ausländischen Identitätskarten (vgl. Entscheidungen, wonach die Beschaffung weiterer Reisedokumente zumutbar ist).
“Schliesslich obliegt es dem Beschwerdeführer, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (Art. 8 Abs. 4 AsylG; vgl. BVGE 2008/34 E. 12), sollte er nicht mehr im Besitz des Reisepasses sein, mit dem er die Türkei am 24. Juni 2022 verliess. Der Vollzug der Wegweisung ist als möglich zu bezeichnen (Art. 83 Abs. 2 AIG).”
“Schliesslich obliegt es der Beschwerdeführerin, sich bei der zuständigen Vertretung ihres Heimatstaates die notwendigen Reisedokumente zu beschaffen oder als Ehefrau eines nepalesischen Staatsangehörigen ein Visum respektive eine nepalesische Aufenthaltsbewilligung zu beantragen (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG).”
“Der Beschwerdeführer verfügt über eine türkische Identitätskarte und es ist ihm zuzumuten, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr allenfalls notwendigen weiteren Reisedokumente zu beschaffen (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG).”
“Schliesslich verfügen die Beschwerdeführenden über gültige aserbaidschanische Reisepässe und es obliegt ihnen, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG sowie BVGE 2008/34 E. 12). Folglich ist der Wegweisungsvollzug auch als möglich zu qualifizieren (Art. 83 Abs. 2 AlG).”
“De plus, même si elle est scolarisée depuis un peu plus de deux ans en Suisse, la relative courte durée de son séjour dans ce pays ne permet pas de considérer qu'elle a été à ce point imprégnée du mode de vie et du contexte culturel helvétique qu'il conviendrait de renoncer à l'exécution de son renvoi, à défaut de quoi elle se verrait confrontée à un grave déracinement, de sorte que ses perspectives de développement s'en trouveraient prétéritées sur le long terme. Les recourants ne l'invoquent d'ailleurs pas. A cela s'ajoute qu'à son retour en Géorgie, elle retrouvera un environnement familial, social, culturel et linguistique familier, dans la mesure où elle y a passé l'essentiel de sa vie et que ses grand-mères ainsi que ses soeurs ainées y résident. 7.7 En définitive et au vu de l'ensemble des circonstances du cas d'espèce, une pondération globale des éléments de la présente cause ne permet pas de considérer qu'en cas de retour dans leur pays d'origine, les recourants y encourraient une mise en danger concrète au sens de l'art. 83 al. 4 LEI. 8. Enfin, les recourants sont en mesure d'entreprendre toute démarche nécessaire, pour eux-mêmes et leur fille, auprès de la représentation de leur pays d'origine en vue de l'obtention de documents de voyage leur permettant de quitter la Suisse (art. 8 al. 4 LAsi), étant précisé que la recourante et sa fille sont déjà en possession d'un passeport en cours de validité. L'exécution de leur renvoi ne se heurte donc pas à des obstacles insurmontables d'ordre technique et s'avère également possible au sens de l'art. 83 al. 2 LEI a contrario (cf. ATAF 2008/34 consid. 12). 9. La décision attaquée ne viole pas le droit fédéral, a établi de manière exacte et complète l'état de fait pertinent (art. 106 al. 1 LAsi) et, dans la mesure où ce grief peut être examiné (art. 49 PA ; cf. ATAF 2014/26 consid. 5), n'est pas inopportune. En conséquence, le recours est rejeté. 10. 10.1 Vu l'issue du litige, il y aurait lieu de mettre les frais de procédure à la charge des recourants, conformément aux art. 63 al. 1 PA et art. 2 et 3 let. b du règlement du 21 février 2008 concernant les frais, dépens et indemnités fixés par le Tribunal administratif fédéral (FITAF, RS 173.320.2). 10.2 Toutefois, l'indigence des intéressés devant être admise (cf. attestation d'aide financière du 18 juillet 2023 jointe au recours), et les conclusions de leur recours n'étant pas apparues d'emblée vouées à l'échec, le Tribunal admet la requête d'assistance judiciaire partielle (art.”
Grundsatz: Nach Art. 8 Abs. 4 AsylG obliegt es der betroffenen Person, sich bei der zuständigen Vertretung ihres Heimatstaates um die für eine Rückkehr erforderlichen Reisedokumente (z. B. Reisepass, Identitäts- oder ergänzende Dokumente) zu bemühen. Soweit keine konkreten Anhaltspunkte gegen eine solche Beschaffung vorliegen, beurteilen die Behörden den Vollzug der Wegweisung in der Praxis regelmässig als möglich (vgl. Art. 83 Abs. 2 AIG).
“Schliesslich obliegt es dem Beschwerdeführer, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG).”
“Schliesslich obliegt es dem Beschwerdeführer, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (Art. 8 Abs. 4 AsylG; vgl. BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG).”
“Die Möglichkeit der freiwilligen Rückkehr steht praxisgemäss der Feststellung der Unmöglichkeit des Wegweisungsvollzugs im Sinne von Art. 83 Abs. 2 AIG entgegen (BVGE 2018 VI/4 E. 6.3). Daher obliegt es dem Beschwerdeführer, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG).”
Unentschuldigte Abwesenheit in einem Zentrum des Bundes von mehr als fünf Tagen ohne triftigen Grund kann nach Art. 8 Abs. 3bis AsylG zur formlosen Abschreibung des Asylgesuchs führen.
“_______ (ci-après : la requérante, l'intéressée ou la recourante) a déposé une demande d'asile en Suisse en date du 30 juin 2024. Le lendemain, elle a été transférée au Centre fédéral pour requérants d'asile de B._______. B. Les investigations entreprises, le 3 juillet 2024, par le Secrétariat d'Etat aux migrations (ci-après : le SEM) ont révélé, après consultation de l'unité centrale du système européen « Eurodac », que la requérante avait déposé une demande d'asile en Croatie en date du 26 juin précédent. C. Le 4 juillet 2024, l'intéressée a signé une procuration en faveur de Caritas Suisse à B._______. D. Par communication du 9 juillet 2024 adressée à sa représentation juridique, elle a été convoquée à un entretien Dublin auprès du SEM prévu pour le 12 juillet suivant, à 10 heures. E. Le 12 juillet 2024, le SEM a constaté que l'intéressée était absente et qu'elle avait disparu depuis le 10 juillet précédent. F. Le jour-même, il a classé la demande d'asile de la requérante sans décision formelle en application de l'art. 8 al. 3bis LAsi. Outre son absence injustifiée à l'entretien du jour, il a retenu que son comportement avait empêché la réalisation d'un acte de procédure concrètement prévu, ce qui constituait une violation grave de son obligation de collaborer. G. Par courrier du même jour, l'intéressée a requis, par l'intermédiaire de sa représentation juridique, la réouverture de sa procédure d'asile. Elle a expliqué qu'elle n'était absente que depuis le 10 juillet précédent, soit depuis moins de cinq jours, et qu'elle se trouvait à C._______, auprès de sa tante, qui avait récemment subi une opération. Elle a précisé ne pas avoir pu prendre connaissance de ses obligations de requérante d'asile plus tôt et que désormais informée par sa représentation juridique, elle avait pris les dispositions nécessaires, afin de rentrer au CFA au plus vite. H. Toujours en date du 12 juillet 2024, le SEM a soumis aux autorités croates compétentes une requête aux fins de reprise en charge de la requérante, fondée sur l'art. 18 par.”
“Sachverhalt: A. Der Beschwerdeführer suchte am 4. April 2022 in der Schweiz um Asyl nach. Gleichentags unterzeichnete er das Personalienblatt. Dabei gab er an, deutscher Staatsbürger zu sein. Dazu reichte er seine deutsche Identitätskarte im Original zu den Akten. B. Mit Abschreibungsbeschluss vom 8. Mai 2022 schrieb das SEM das Asylgesuch des Beschwerdeführers gestützt auf Art. 8 Abs. 3bis AsylG (SR 142.31) als gegenstandslos geworden ab, da er laut Mitteilung des Bundesasylzentrums (BAZ) B._______ seit dem 8. April 2022 als verschwunden galt und somit in einem Zentrum des Bundes über fünf Tage ohne triftigen Grund unbekannten Aufenthalts gewesen sei. Dieser Beschluss konnte dem Beschwerdeführer aufgrund seines unbekannten Aufenthaltes nicht eröffnet werden. C. Mit Eingabe vom 28. März 2024 wandte sich der Beschwerdeführer an die Bundesanwaltschaft in Bern und erstattete Anzeige. Dabei trug er vor, es seien im Ausland und in der Schweiz mehrere Straftaten gegen seine Person verübt worden. Zudem seien ihm seine Erbansprüche im Umfang von mindestens fünf Millionen Euro entgangen. Durch ein mikrofonartiges Implantat (ein Neurotransmitter) im Oberkiefer sei er zum Spion gemacht worden. In Schweden und in der Schweiz sei er mit einem Satelliten gezielt angegriffen worden. D. Mit Eingabe an das SEM vom 31. März 2024 (eingegangen am 2. April 2024) ersuchte der Beschwerdeführer um Wiederaufnahme des Asylverfahrens.”
“Das Gleiche gilt für die Mitteilung, das Asylverfahren sei rund eine Woche nach seiner Einleitung "in the administrative stage" abgeschlossen worden, sieht doch beispielsweise auch das schweizerische Asylverfahren vor, dass Asylgesuche von Personen abgeschrieben werden, die sich in einem BAZ den Asylbehörden nicht zur Verfügung halten (Art. 8 Abs. 3bis AsylG).”
“Il en va de même pour le requérant qui, sans raison valable, ne se tient pas à la disposition des autorités compétentes en matière d'asile dans un centre de la Confédération pendant plus de cinq jours. Dans un cas comme dans l'autre, la demande est classée sans décision formelle. Le requérant peut déposer une nouvelle demande au plus tôt après trois ans, le respect de la Convention du 28 juillet 1951 relative au statut des réfugiés étant réservé. Cela étant, il ressort du dossier de l'autorité intimée que le recourant a disparu du centre fédéral dans lequel il résidait en date du 3 octobre 2022 (pce SEM 12). Selon la décision de classement du 27 décembre 2022, il a été interpellé par la police genevoise en date du 27 novembre 2022 et placé en détention le lendemain (pce SEM 15). L'intéressé n'a ainsi pas respecté son obligation de collaborer et de se tenir à la disposition des autorités. Au demeurant, aucune raison valable n'a été avancée par le recourant pour justifier cette disparition. Même son incarcération, si tant est que cette dernière puisse constituer une raison valable, n'est survenue qu'après l'écoulement des délais prévus à l'art. 8 al. 3bis LAsi. Il convient de retenir que le recourant n'a, à l'heure actuelle, plus de demande d'asile pendante en Suisse. C'est donc à juste titre que le recourant n'a pas contesté la décision de classement du 27 décembre 2022 (cf. consid. 2.2 supra). 3.6 Au vu de tout ce qui précède, les conditions nécessaires pour l'application de l'art. 64a al. 1 LEI étant réunies en l'espèce, la décision de renvoi prise par le SEM le 27 décembre 2022 doit être confirmée sur ce point. 4. Il reste à examiner si l'exécution de cette mesure est conforme aux exigences de l'art. 83 LEI. 4.1 L'exécution du renvoi n'est pas licite lorsque le renvoi de l'étranger dans son Etat d'origine ou de provenance ou dans un Etat tiers est contraire aux engagements de la Suisse relevant du droit international (art. 83 al. 3 LEI). En outre, l'exécution de la décision peut ne pas être raisonnablement exigée si le renvoi ou l'expulsion de l'étranger dans son pays d'origine ou de provenance le met concrètement en danger, par exemple en cas de guerre, de guerre civile, de violence généralisée ou de nécessité médicale (art.”
“Der Beschwerdeführer ist den Behörden nach dem Gesagten während mehr als fünf Tagen ohne triftigen Grund nicht zur Verfügung gestanden. Folglich hat das SEM in Anwendung des Art. 8 Abs. 3bis AsylG das Asylverfahren zu Recht formlos abgeschrieben. Eine Wiederaufnahme des Asylverfahrens rechtfertigt sich demnach nicht, weshalb das SEM das entsprechende Gesuch zu Recht abgewiesen hat.”
Wird der Asylsuchende den Behörden nicht zur Verfügung gehalten, so hat dies in der Praxis folgende Folgen: Wer sich ohne gültigen Grund in einem Zentrum der Eidgenossenschaft (CFA) länger als fünf Tage nicht den Behörden stellt oder gegenüber den zuständigen Behörden länger als zwanzig Tage nicht erreichbar ist, gilt als auf die Fortführung des Verfahrens verzichtet; das Gesuch wird demnach ohne formelle Sachentscheidung als erledigt klassiert. Ein neues Gesuch ist frühestens nach drei Jahren möglich (vorbehaltlich der Vereinbarkeit mit der Genfer Flüchtlingskonvention).
“Il en va de même pour le requérant qui, sans raison valable, ne se tient pas à la disposition des autorités compétentes en matière d'asile dans un centre de la Confédération (CFA) pendant plus de cinq jours. Dans un cas comme dans l'autre, la demande est classée sans décision formelle. Le requérant pouvant déposer une nouvelle demande au plus tôt après trois ans. Le respect de la Convention du 28 juillet 1951 relative au statut des réfugiés (Conv. réfugiés, RS 0.142.30) est réservé. S'agissant en particulier de l'obligation de collaborer, l'art. 8 al. 1 LAsi prévoit que le requérant est tenu de collaborer à la constatation des faits, celui-ci devant en particulier exposer, lors de l'audition, les raisons qui l'ont incité à demander l'asile. En outre, pendant la procédure, le requérant qui séjourne en Suisse doit se tenir à la disposition des autorités fédérales et cantonales. Il doit communiquer immédiatement son adresse ou tout changement de celle-ci à l'autorité du canton ou de la commune compétente en vertu du droit cantonal (autorité cantonale ; art. 8 al. 3 LAsi). 3.2 Une demande de réouverture de la procédure d'asile suit des règles sui generis et ne doit être admise que lorsque la décision de classement est entachée d'un vice initial ou, en d'autres termes, lorsque les conditions prises en considération au moment de son adoption l'ont été à tort (entre autres, cf. arrêt du Tribunal D-802/2023 du 1er mars 2023 consid. 4.2 et réf. cit.). En cas d'annulation de la décision de classement, la procédure est rouverte (cf. ibidem). 3.3 Par analogie avec les dispositions régissant le réexamen (respectivement la révision, si la procédure a été classée par l'instance de recours), mais également par application du principe de la bonne foi et de la sécurité du droit, le demandeur ne peut pas exiger à son gré et à n'importe quel moment la réouverture d'une procédure déclarée sans objet, faute d'intérêt digne de protection (cf. JICRA 2003 n° 25 consid. 3b et 3c ; 2003 n° 6 consid. 3). Il découle de ce principe ainsi que de l'obligation du recourant de collaborer à la procédure que ce dernier doit exposer immédiatement et de manière convaincante les motifs d'une telle réouverture (cf.”
“Dans ces conditions, le recours du 18 octobre 2021 interjeté à cet encontre est sans objet ; la partie du mémoire qui s'y rapporte ainsi que celle de l'écrit du 10 septembre 2021 qui concerne ces questions, accompagnées de leurs annexes y afférentes, sont jointes à l'écrit du 22 juin 2021, qui doit être qualifié de demande de réouverture de la procédure de recours radiée par la décision du Tribunal du 25 septembre 2020 (E-1531/2019). Pour le reste, la décision du 17 septembre 2021 relève du réexamen (adaptation de la décision de procédure ordinaire en fonction des éléments nouveaux), dans la mesure où le SEM a examiné, sous l'angle de l'exécution du renvoi, le rapport médical du 9 août 2021, postérieur à la demande de réouverture de la procédure datant du 22 juin 2021 et produit à l'appui de l'écrit du 10 septembre suivant. Ladite décision reste ainsi valable sur cette question et le recours du 18 octobre 2021 sera examiné en tant qu'il porte sur celle-ci. 3. 3.1 S'agissant d'abord de la demande de réouverture de la procédure, dont il se considère dès lors comme valablement saisi, le Tribunal retient ce qui suit. 3.2 Pendant la procédure d'asile, le requérant qui séjourne en Suisse doit se tenir à la disposition des autorités fédérales et cantonales et communiquer immédiatement son adresse ainsi que tout changement de celle-ci à l'autorité compétente (art. 8 al. 3 LAsi). Le requérant qui, sans raison valable, ne respecte pas son obligation de collaborer ou ne se tient pas à la disposition des autorités compétentes en matière d'asile pendant plus de vingt jours renonce de fait à la poursuite de la procédure (art. 8 al. 3bis LAsi). Une demande de réouverture de la procédure d'asile suit des règles propres et ne doit être admise que lorsque la décision de classement - respectivement de radiation - est entachée d'un vice initial ou, en d'autres termes, lorsque les conditions prises en considération au moment de son adoption l'ont été à tort (cf. arrêts du Tribunal E-3423/2021 du 9 septembre 2021 ; E-890/2020 du 2 mars 2020 consid. 2.2). Il en va ainsi dans le cas où l'intéressé a été considéré par erreur comme disparu. Par analogie avec les dispositions régissant le réexamen et en application du principe de la bonne foi ainsi que de la sécurité du droit, le demandeur ne peut exiger à son gré et à n'importe quel moment la réouverture d'une procédure déclarée sans objet faute d'intérêt digne de protection (cf.”
“Interrogé sur la possible responsabilité de l'Allemagne pour le traitement de sa demande d'asile, il a déclaré ne pas souhaiter y retourner, sans avancer de raisons s'opposant à la compétence de ce pays. Il a déclaré souhaiter sortir de prison et se rendre à Zurich pour consulter le dossier de sa demande d'asile (pce SEM 6). 3.4 Il ressort de ce qui précède que le recourant n'a pas apporté d'argument pertinent à même de remettre en cause la compétence de l'Allemagne pour le traitement de sa demande d'asile. Malgré le souhait exprimé par l'intéressé de se rendre en France, il est rappelé que le règlement Dublin III ne confère pas aux demandeurs d'asile le droit de choisir l'Etat membre offrant, à leur avis, de meilleures conditions d'accueil comme Etat responsable de l'examen de leur demande d'asile (ATAF 2010/45 consid. 8.3, auquel il y a lieu de se référer par analogie). 3.5 Enfin, la décision du SEM du 27 décembre 2022 classant la demande d'asile du recourant du 25 septembre 2022 ne prête pas le flanc à la critique. En effet, l'art. 8 al. 3 LAsi (Loi sur l'asile, RS 142.31) dispose que, pendant la procédure d'asile, le requérant qui séjourne en Suisse doit se tenir à la disposition des autorités fédérales et cantonales. Il doit communiquer immédiatement son adresse et tout changement de celle-ci à l'autorité du canton ou de la commune compétente en vertu du droit cantonal. Par ailleurs, en vertu de l'art. 8 al. 3bis LAsi, le requérant qui, sans raison valable, ne respecte pas son obligation de collaborer ou ne se tient pas à la disposition des autorités compétentes en matière d'asile pendant plus de vingt jours renonce de facto à la poursuite de la procédure. Il en va de même pour le requérant qui, sans raison valable, ne se tient pas à la disposition des autorités compétentes en matière d'asile dans un centre de la Confédération pendant plus de cinq jours. Dans un cas comme dans l'autre, la demande est classée sans décision formelle. Le requérant peut déposer une nouvelle demande au plus tôt après trois ans, le respect de la Convention du 28 juillet 1951 relative au statut des réfugiés étant réservé.”
Es obliegt der betroffenen Person, sich bei der zuständigen Vertretung ihres Heimatstaates die für eine Rückkehr notwendigen Reisedokumente zu beschaffen. Aus diesem Grund wird der Vollzug der Wegweisung als möglich bezeichnet (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG; Art. 83 Abs. 2 AIG).
“Schliesslich obliegt es der Beschwerdeführerin, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG).”
“Schliesslich obliegt es dem Beschwerdeführer sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr allfällig notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG).”
“Schliesslich obliegt es der Beschwerdeführerin, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG).”
“Schliesslich obliegt es den Beschwerdeführenden, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG).”
“Schliesslich obliegt es dem Beschwerdeführer, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaats die für eine Rückkehr notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG).”
“Schliesslich obliegt es dem Beschwerdeführer, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG).”
“Der Beschwerdeführer verfügt über eine türkische Identitätskarte und es ist ihm zuzumuten, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG).”
Bei Dokumenten, die sich erfahrungsgemäss als nicht fälschungssicher erweisen (z. B. käuflich erhältliche Urkunden oder fotografische Kopien ohne sichere Echtheitsmerkmale), kann die Behörde auf zusätzliche Abklärungen oder auf die Anforderung des Originals verzichten und sich gestützt auf die Aktenlage festlegen. Dies gilt insbesondere, wenn aus der Aktenlage ersichtlich ist, dass weitergehende Ermittlungen nicht angezeigt sind. Kleine Fehlinterpretationen unbedeutender Angaben ändern daran nichts.
“Das Verwaltungs- respektive Asylverfahren wird vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht (Art. 12 VwVG i.V.m. Art. 6 AsylG [SR 142.31]), wonach die Behörde von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen, die für das Verfahren notwendigen Unterlagen zu beschaffen, die rechtlich relevanten Umstände abzuklären und ordnungsgemäss darüber Beweis zu führen hat (vgl. BVGE 2015/10 E. 3.2 m.w.H.). Die Behörde ist nicht verpflichtet, zu jedem Sachverhaltselement umfangreiche Nachforschungen anzustellen. Zusätzliche Abklärungen sind nur vorzunehmen, wenn sie aufgrund der Aktenlage als angezeigt erscheinen (vgl. dazu Auer/Binder, in: Auer/Müller/Schindler [Hrsg.], Kommentar zum Bundesgesetz über das Verwal-tungsverfahren [VwVG], 2. Aufl. 2019, Rz. 16 zu Art. 12). Ihre Grenze findet die Untersuchungspflicht in der Mitwirkungspflicht der Asylsuchenden (Art. 8 AsylG). Die Vorinstanz hat in der angefochtenen Verfügung im Zusammenhang mit der vom Beschwerdeführer eingereichten Fotografie des Geburtsregisterauszugs darauf hingewiesen, dass erfahrungsgemäss solche nicht fälschungssicheren Dokumente, selbst wenn es sich dabei um Originale handeln würde, käuflich erworben werden könnten. Vor diesem Hintergrund sah sie sich - entgegen anderslautender Einschätzung - zu Recht nicht veranlasst, die Zustellung des Originals der beglaubigten Kopie des Eintrags in das Geburtenregister abzuwarten und es auf Echtheit zu prüfen. Desgleichen durfte sie auch auf eine entsprechende Länderabklärung verzichten. Wie in der Beschwerde festgestellt wurde, ist der Vorinstanz zwar ein Fehler unterlaufen, indem sie das auf dem eingereichten Beweismittel vermerkte Date of Registration vom 11. Mai 2023 als Registrierungsdatum der Geburt anstatt als Datum der Registrierung im System aufgefasst hat. Inwiefern dem Beschwerdeführer aus dieser Verwechslung ein Nachteil erwachsen sein sollte, ist jedoch nicht ersichtlich, zumal die Vorinstanz das Registrierungsdatum lediglich als ein zusätzliches Argument für den geringen Beweiswert des eingereichten Dokuments herangezogen hat.”
Bei der Beurteilung der Glaubhaftigkeit sind nicht einzelne Unstimmigkeiten entscheidend, sondern die Abwägung des gesamten Indizbildes. Massgeblich sind insbesondere, ob die Angaben in den wesentlichen Punkten ausreichend begründet, konsistent und plausibel sind, ob Realkennzeichen vorhanden sind und ob Widersprüche oder Ergänzungen rechtzeitig und nachvollziehbar erklärt werden (z. B. aus gesundheitlichen Gründen). Die Behörde hat die Zeichen für und gegen die Glaubhaftigkeit zu gewichten und eine Gesamteindruck zu bilden.
“Des allégations sont vraisemblables, lorsque, sur les points essentiels, elles sont suffisamment fondées (ou consistantes), concluantes (ou constantes et cohérentes) et plausibles et que le requérant est personnellement crédible. Les allégations sont fondées, lorsqu'elles reposent sur des descriptions détaillées, précises et concrètes, la vraisemblance de propos généraux, voire stéréotypés, étant généralement écartée. Elles sont concluantes, lorsqu'elles sont exemptes de contradictions entre elles, d'une audition à l'autre ou avec les déclarations d'un tiers sur les mêmes faits. Elles sont plausibles, lorsqu'elles correspondent à des faits démontrés (en particulier aux circonstances générales régnant dans le pays d'origine) et sont conformes à la réalité et à l'expérience générale de la vie. La crédibilité du requérant d'asile fait défaut non seulement lorsque celui-ci s'appuie sur des moyens de preuve faux ou falsifiés, mais encore s'il dissimule des faits importants, en donne sciemment une description erronée, modifie ses allégations en cours de procédure ou en rajoute de façon tardive et sans raison apparente ou s'il enfreint son obligation de collaborer (art. 8 LAsi). Quand bien même la vraisemblance autorise l'objection et le doute, ceux-ci doivent toutefois paraître, d'un point de vue objectif, moins importants que les éléments parlant en faveur de la probabilité des allégations. Lors de l'examen de la vraisemblance des allégations de fait d'un requérant d'asile, il s'agit pour l'autorité de pondérer les signes d'invraisemblance en dégageant une impression d'ensemble et en déterminant, parmi les éléments militant en faveur ou en défaveur de cette vraisemblance, ceux qui l'emportent (ATAF 2012/5 consid. 2.2 ; 2010/57 consid. 2.3). 5. 5.1 En l'occurrence, le Tribunal n'entend pas mettre en doute le fait que deux inconnus se sont rendus chez l'intéressé en (...) 2017 en lui enjoignant alors de verser périodiquement une importante somme d'argent. Il en va de même de ses allégations selon lesquelles il aurait été enlevé à la fin (...) 2017, puis détenu et brutalement torturé, avant d'être libéré suite au paiement d'une rançon à ses ravisseurs. Le Tribunal ne partage par contre pas l'opinion du recourant sur la prétendue pertinence en matière d'asile de ces actes, rien n'indiquant que leurs auteurs aient agi de la sorte pour des motifs autres que criminels et crapuleux.”
“Des allégations sont vraisemblables, lorsque, sur les points essentiels, elles sont suffisamment fondées, concluantes et plausibles et que le requérant est personnellement crédible. Les allégations sont fondées lorsqu'elles reposent sur des descriptions détaillées, précises et concrètes, la vraisemblance de propos généraux, voire stéréotypés étant généralement écartée. Elles sont concluantes quand elles sont exemptes de contradictions entre elles, d'une audition à l'autre ou avec les déclarations d'un tiers sur les mêmes faits. Elles sont plausibles lorsqu'elles correspondent à des faits démontrés (en particulier aux circonstances générales régnant dans le pays d'origine) et sont conformes à la réalité et à l'expérience générale de la vie. La crédibilité du requérant d'asile fait défaut non seulement lorsque celui-ci s'appuie sur des moyens de preuve faux ou falsifiés, mais encore s'il dissimule des faits importants, en donne sciemment une description erronée, modifie ses allégations en cours de procédure ou en rajoute de façon tardive et sans raison apparente ou s'il enfreint son obligation de collaborer (art. 8 LAsi). 4. 4.1 En l'espèce, le Tribunal constate, avec le SEM, que le récit de la première évasion du recourant est simpliste et dépourvu de détails significatifs d'une expérience réellement vécue. Il n'a en effet pas été en mesure de décrire précisément comment il avait réussi à prendre la fuite, malgré l'insistance du chargé d'audition, et s'est contenté d'affirmer avoir agi conformément au plan qui lui avait été donné par la personne chargée de le réveiller le matin, à savoir avoir feint d'aller boire durant la nuit pour pouvoir escalader, sans être vu, le mur caché derrière la citerne d'eau (cf. p-v d'audition du 13 novembre 2020, R 137). Il n'a cependant ni explicité le déroulement précis et concret de son évasion, ni fourni des détails significatifs sur le trajet qu'il aurait emprunté pour rejoindre Addis-Abeba, indiquant uniquement s'être immédiatement mis à courir dans une direction au hasard jusqu'à apercevoir les lumières d'une ville qu'il aurait ensuite suivies (cf. ibidem, R 39).”
“Des allégations sont vraisemblables, lorsque, sur les points essentiels, elles sont suffisamment fondées (ou consistantes), concluantes (ou constantes et cohérentes) et plausibles et que le requérant est personnellement crédible. Ainsi, les allégations sont fondées lorsqu'elles reposent sur des descriptions détaillées, précises et concrètes, la vraisemblance de propos généraux, voire stéréotypés, étant généralement écartée. Elles sont concluantes, lorsqu'elles sont exemptes de contradictions entre elles, d'une audition à l'autre ou avec les déclarations d'un tiers (p. ex. proche parent) sur les mêmes faits. Elles sont plausibles, lorsqu'elles correspondent à des faits démontrés (en particulier aux circonstances générales régnant dans le pays d'origine) et sont conformes à la réalité et à l'expérience générale de la vie. La crédibilité du requérant d'asile fait défaut non seulement lorsque celui-ci s'appuie sur des moyens de preuve faux ou falsifiés, mais encore s'il dissimule des faits importants, en donne sciemment une description erronée, modifie ses allégations en cours de procédure ou en rajoute de façon tardive et sans raison apparente ou s'il enfreint son obligation de collaborer (cf. art. 8 LAsi). Quand bien même la vraisemblance autorise l'objection et le doute, ceux-ci doivent toutefois paraître, d'un point de vue objectif, moins importants que les éléments parlant en faveur de la probabilité des allégations. Lors de l'examen de la vraisemblance des allégations de fait d'un requérant d'asile, il s'agit pour l'autorité de pondérer les signes d'invraisemblance en dégageant une impression d'ensemble et en déterminant, parmi les éléments militant en faveur ou en défaveur de cette vraisemblance, ceux qui l'emportent (cf. ATAF 2015/3 consid. 6.5.1 ; 2012/5 consid. 2.2 ; 2010/57 consid. 2.3). 4. 4.1 D'emblée, le Tribunal constate, à l'instar du SEM, que le récit de l'intéressé n'est pas pertinent en matière d'asile, en tant qu'il porte sur les événements prétendument survenus en 2015. Ce dernier a en effet allégué que les talibans avaient alors incendié (...) et la (...) de la famille, en accusant les membres de celle-ci d'avoir collaboré avec les autorités afghanes, notamment en leur vendant du (.”
“», woraufhin der Befrager entgegnete, es seien auch aus seiner Sicht alle Fakten gesammelt (vgl. SEM-Akte [...]-18/14 F98 f.). Daraufhin hat die damalige Rechtsvertretung zwei Fragen gestellt, woraufhin der Befrager drei Nachfragen gestellt hat (vgl. SEM-Akte [...]-18/14 F100, F101). Trotz alldem sind detaillierte Ausführungen ausgeblieben. Selbst in der Beschwerde wird festgehalten, der Beschwerdeführer habe die Rückfragen in der Asylanhörung teils eher knapp beantwortet, aber das gesagt, was er dazu gewusst habe. Im Hinblick darauf ist denn auch nicht ersichtlich, inwiefern «genauere» Nachfragen zu weiteren Informationen hätten führen sollen. Das gleiche gilt auch für das zum Fahndungsaufruf Gesagte (vgl. SEM-Akte [...]-18/14 F74 f.; Beschwerde S. 7 Bst. c). Im Übrigen kann vom Beschwerdeführer verlangt werden, die ihm persönlich widerfahrenen Ereignisse ausführlich, ohne wesentliche Widersprüche und in nachvollziehbarer Weise zu schildern; dies auch im Hinblick darauf, dass die Vorinstanz auf die Mitwirkung des Beschwerdeführers angewiesen ist (vgl. Art. 8 AsylG). Zwar enthielten die Schilderungen des Beschwerdeführers einzelne Details und Realkennzeichen (vgl. SEM-Akte [...]-18/14 F50, F83 f., F103). Gesamthaft betrachtet vermögen diese die Aspekte, welche gegen die Glaubhaftigkeit des Vorfalles sprechen, aber nicht aufzuwiegen. Auch ist nicht ersichtlich, dass allfällige psychische Probleme den Beschwerdeführer an einer glaubhaften Schilderung der Vorfälle gehindert hätten.”
Weigert sich die betroffene Person, bei der Beschaffung der für eine Rückkehr notwendigen Reisedokumente mitzuwirken, kann dies gemäss der zitierten Rechtsprechung dahinstehen, dass der Vollzug der Wegweisung als möglich zu bezeichnen ist. Art. 8 Abs. 4 AsylG legt die Obliegenheit zur Beschaffung der Dokumente beim Betroffenen; die Gerichte ziehen daraus in den genannten Fällen die Schlussfolgerung, dass der Vollzug nicht als unmöglich anzusehen ist.
“Schliesslich obliegt es den Beschwerdeführenden, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG).”
“Schliesslich obliegt es dem Beschwerdeführer, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG).”
“Schliesslich obliegt es dem Beschwerdeführer, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG).”
“Die Möglichkeit der freiwilligen Rückkehr steht praxisgemäss der Feststellung der Unmöglichkeit des Wegweisungsvollzugs im Sinne von Art. 83 Abs. 2 AIG entgegen (BVGE 2018 VI/4 E. 6.3). Daher obliegt es dem Beschwerdeführer, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG).”
“Schliesslich ist darauf hinzuweisen, dass eine zwangsweise Rückführung nach Eritrea derzeit generell nicht möglich ist. Die Möglichkeit der freiwilligen Rückkehr steht jedoch praxisgemäss der Feststellung der Unmöglichkeit des Wegweisungsvollzugs im Sinne von Art. 83 Abs. 2 AIG entgegen. Es obliegt daher dem Beschwerdeführer, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG).”
“Schliesslich obliegt es den Beschwerdeführenden, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (Art. 8 Abs. 4 AsylG; vgl. BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG).”
“Schliesslich obliegt es dem Beschwerdeführer, dessen Reisepass im Jahr 2023 ablief, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG).”
Nach Rechtsprechung obliegt es dem Betroffenen, sich bei der zuständigen Vertretung seines Heimatstaats die für eine Rückkehr notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (Art. 8 Abs. 4 AsylG; vgl. BVGE 2008/34 E. 12). Deshalb wird der Vollzug der Wegweisung nach Art. 83 Abs. 2 AIG in solchen Fällen als möglich bezeichnet.
“Schliesslich obliegt es den Beschwerdeführenden, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG).”
“Schliesslich obliegt es dem Beschwerdeführer, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (Art. 8 Abs. 4 AsylG; vgl. BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG).”
“Schliesslich obliegt es der Beschwerdeführerin, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (Art. 8 Abs. 4 AsylG; vgl. BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG).”
“Schliesslich obliegt es der Beschwerdeführerin, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (Art. 8 Abs. 4 AsylG; vgl. BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG).”
“Schliesslich obliegt es dem Beschwerdeführer, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG).”
“Schliesslich obliegt es dem Beschwerdeführer, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG).”
Ergibt sich, dass die Feststellung des Sachverhalts unvollständig oder unrichtig ist (z. B. weil relevante Umstände nicht berücksichtigt wurden, Beweismittel nicht erhoben oder fehlerhaft gewürdigt wurden), so kann die Verfügung wegen unvollständiger bzw. unrichtiger Sachverhaltsfeststellung beanstandet werden. Dies steht im Zusammenhang mit der Pflicht der Behörde zur Ermittlung der relevanten Tatsachen unter der maxime inquisitoriale sowie der Mitwirkungspflicht der Parteien und dem Recht, sich zu den verfahrensrelevanten Elementen zu äussern bzw. zu diesen gehört zu werden.
“Aussi peut-il admettre le recours pour d'autres raisons que celles avancées par la partie ou, au contraire, confirmer la décision de l'instance inférieure sur la base d'autres motifs que ceux retenus par elle (substitution de motifs ; arrêt du TAF F-2992/2019 du 20 juin 2019 p. 4 ; ATAF 2021 IV/3 consid. 4.1.2 et 2014/24 consid. 2.2). 3.Les recourants s'étant prévalus d'une violation de la maxime inquisitoire et de leur droit d'être entendus, il convient d'examiner en premier lieu le bien-fondé de ces griefs d'ordre formel (cf. arrêt du Tribunal fédéral [ci-après : TF] 2C_360/2011 du 18 novembre 2011 consid. 2 ; arrêt du TAFF-5390/2023 du 14 décembre 2023 consid. 3). 3.1 En vertu de l'art. 12 PA en relation avec l'art. 6 LAsi, la procédure administrative est régie essentiellement par la maxime inquisitoire selon laquelle les autorités définissent les faits pertinents et les preuves nécessaires, qu'elles ordonnent et apprécient d'office (ATAF 2015/10 consid. 3.2). Cette maxime doit toutefois être relativisée par son corollaire, le devoir de collaboration des parties à l'établissement des faits, ainsi que par le droit des parties, compris dans le droit d'être entendu, de participer à la procédure et d'influencer la prise de décision (art. 13 PA et art. 8 LAsi [cf. ATAF 2022 VII/2 consid. 9.6, 2015/10 consid. 3.2 et 2012/21 consid. 5.1]). 3.2 Par ailleurs, l'établissement des faits est incomplet au sens de l'art. 106 al. 1 let. b LAsi, lorsque toutes les circonstances de fait et les moyens de preuve déterminants pour la décision n'ont pas été pris en compte par l'autorité inférieure ; il est inexact, lorsque l'autorité a omis d'administrer la preuve d'un fait pertinent, a apprécié de manière erronée le résultat de l'administration d'un moyen de preuve ou a fondé sa décision sur des faits erronés, par exemple en contradiction avec les pièces (cf. ATAF 2014/2 consid. 5.1 et 2007/37 consid. 2.3). 3.3 Le droit d'être entendu ancré à l'art. 29 al. 2 Cst., et concrétisé en droit administratif fédéral aux art. 29 ss PA, comprend pour le justiciable le droit d'être informé et de s'exprimer sur les éléments pertinents, avant qu'une décision ne soit prise touchant à sa situation juridique, le droit de fournir des preuves quant aux faits de nature à influer sur le sort de la décision, celui de participer à l'administration des preuves, d'en prendre connaissance et de se déterminer à leur propos.”
“1) ; il est inexact lorsque cette autorité a omis d'administrer la preuve d'un fait pertinent, a apprécié de manière erronée le résultat de l'administration d'un moyen de preuve ou a fondé sa décision sur des faits erronés, par exemple en contradiction avec les pièces (cf. ATAF 2014/2 consid. 5.1 ; 2007/37 consid. 2.3). 5.2.2 En application de la maxime inquisitoire, c'est à l'autorité administrative qu'il incombe d'élucider l'état de fait de manière exacte et complète ; elle dirige la procédure et définit les faits qu'elle considère comme pertinents, ainsi que les preuves nécessaires qu'elle ordonne et apprécie d'office (cf. art. 12 PA ; ATAF 2009/60 consid. 2.1.1). Dans le cadre de la procédure d'asile de première instance, cela signifie que le SEM a l'obligation d'instruire, d'établir et de prendre en compte l'ensemble des faits pertinents. La maxime inquisitoriale trouve toutefois sa limite dans l'obligation des parties de collaborer à l'établissement des faits, en particulier de ceux qu'elles sont mieux à même de connaître parce qu'ils ont trait spécifiquement à leur situation personnelle, et leur droit de participer à la procédure (cf. art. 13 PA, art. 8 LAsi ; cf. aussi ATF 120 V 357 consid. 1a ; ATAF 2011/54 consid. 5.1, 2009/50 consid. 10.2.1). 5.2.3 Le droit d'être entendu, inscrit à l'art. 29 al. 2 Cst., comprend notamment le droit d'obtenir une décision motivée, consacré aussi en procédure administrative fédérale par l'art. 35 PA. Sous cet angle, l'obligation faite à l'autorité de motiver sa décision doit permettre, d'une part, à son destinataire de la comprendre et de la contester utilement le cas échéant et, d'autre part, à l'autorité de recours d'exercer son contrôle (cf. ATF 137 II 266 consid. 3.2 et 136 I 229 consid. 5.2 ; cf. également ATAF 2009/35 consid. 6.4.1). Le droit d'être entendu comprend également pour le justiciable le droit d'obtenir l'administration des preuves pertinentes et valablement offertes, de participer à l'administration des preuves et de se déterminer sur son résultat lorsque cela est de nature à influer sur la décision à rendre (cf. art. 29 ss PA ; ATF 142 II 218 consid. 2.3 ; arrêt du Tribunal fédéral [TF] 2C_1004/2018 du 11 juin 2019 consid.”
Bei erheblichen Mängeln in der Sachverhaltsfeststellung ist in der Regel eine Rückweisung an die Vorinstanz zur ergänzenden Abklärung geboten. Der Grundsatz beruht auf dem inquisitorischen Verfahrensmodell und dem Mitwirkungserfordernis der Parteien (Art. 8 AsylG). Das Gericht bleibt jedoch befugt, aus Gründen der Verfahrensökonomie selbst notwendige Beweismittel zu erheben, anstatt die Akten automatisch zurückzuweisen.
“Diversamente, nella decisione qui avversata, l'autorità inferiore ha ritenuto l'assenza di verosimiglianza in punto all'asserita minore età (art. 7 LAsi). 4.2 4.2.1 Qualora la questione della minore età dell'interessato sia oggetto di disputa, occorre dirimere preliminarmente tale aspetto poiché - nel caso presente - determinante a livello procedurale (art. 17 cpv. 3 LAsi). 4.2.2 Nelle procedure d'asilo così come nelle altre procedure di natura amministrativa si applica il principio inquisitorio. Ciò significa che l'autorità competente accerta d'ufficio i fatti (art. 6 LAsi; art. 12 PA). In concreto, essa deve procurarsi la documentazione necessaria alla trattazione del caso, chiarire le circostanze giuridiche ed amministrare a tal fine le opportune prove a riguardo. Il principio inquisitorio non dispensa comunque le parti dal dovere di collaborare all'accertamento dei fatti ed in modo particolare dall'onere di provare quanto sia in loro facoltà e quanto l'amministrazione o il giudice non siano in grado di delucidare con mezzi propri (art. 13 PA ed art. 8 LAsi; DTAF 2019 I/6 consid. 5.1). Quando in sede ricorsuale vengono identificate delle carenze nell'accertamento dei fatti, il caso va di principio retrocesso all'autorità di prima istanza, di modo che questa possa procedere ad un nuovo e completo accertamento dei fatti (cfr. Moser / Beusch / Kneubühler / Kayser, Prozessieren vor dem Bundesverwaltungsgericht, 3a ed. 2022, n. 2.191). Una violazione del principio inquisitorio non implica comunque l'automatica retrocessione degli atti all'autorità inferiore, essendo il Tribunale libero di raccogliere gli elementi necessari al giudizio se tale opzione appare giudiziosa per ragioni di economia procedurale (cfr. DTAF 2019 I/6 consid. 5.2; 2012/21 consid. 5.1). 4.2.3 L'onere della prova relativo alla minore età incombe al richiedente d'asilo. A fronte di un accertamento dei fatti esaustivo e corretto, e qualora la valutazione globale degli atti di causa non permette di ritenere che l'interessato l'abbia resa verosimile, quest'ultimo sarà quindi tenuto ad assumersene le conseguenze, venendo pertanto considerato maggiorenne (cfr.”
“1 Qualora la questione della minore età dell'interessato sia oggetto di disputa, occorre dirimere preliminarmente tale aspetto poiché determinante sia a livello procedurale (art. 17 cpv. 3 LAsi) sia nell'ambito della determinazione dello Stato responsabile per l'esame della domanda di asilo (art. 8 RD III; cfr. per la questione la DTAF 2019 I/6 consid. 3.3 e riferimenti). 5.2.2 Nelle procedure d'asilo così come nelle altre procedure di natura amministrativa si applica il principio inquisitorio. Ciò significa che l'autorità competente accerta d'ufficio i fatti (art. 6 LAsi; art. 12 PA). In concreto, essa deve procurarsi la documentazione necessaria alla trattazione del caso, chiarire le circostanze giuridiche ed amministrare a tal fine le opportune prove a riguardo. Il principio inquisitorio non dispensa comunque le parti dal dovere di collaborare all'accertamento dei fatti ed in modo particolare dall'onere di provare quanto sia in loro facoltà e quanto l'amministrazione o il giudice non siano in grado di delucidare con mezzi propri (art. 13 PA ed art. 8 LAsi; DTAF 2019 I/6 consid. 5.1). Quando in sede ricorsuale vengono identificate delle carenze nell'accertamento dei fatti, il caso va di principio retrocesso all'autorità di prima istanza, di modo che questa possa procedere ad un nuovo e completo accertamento dei fatti (cfr. André Moser/Michael Beusch/Lorenz Kneubühler/Martin Kayser, Prozessieren vor dem Bundesverwaltungsgericht, 3a ed. 2022, n. 2.191). Una violazione del principio inquisitorio non implica in ogni caso l'automatica retrocessione degli atti all'autorità inferiore, dal momento che il Tribunale resta libero di raccogliere gli elementi necessari al giudizio se una tale soluzione appare giudiziosa per ragioni di economia procedurale (cfr. DTAF 2019 I/6 consid. 5.2; 2012/21 consid. 5.1). 5.2.3 L'onere della prova relativo alla minore età incombe al richiedente d'asilo. A fronte di un accertamento dei fatti esaustivo e corretto, e qualora la valutazione globale degli atti di causa non permette di ritenere che l'interessato l'abbia resa verosimile, quest'ultimo sarà quindi tenuto ad assumersene le conseguenze, venendo pertanto considerato maggiorenne (cfr.”
“In particolare, l'insorgente lamenta che l'autorità inferiore non ha ordinato una perizia medica volta alla determinazione della sua età. 4.2. Nelle procedure d'asilo si applica il principio inquisitorio. Ciò significa che l'autorità competente deve procedere d'ufficio all'accertamento esatto e completo dei fatti giuridicamente rilevanti (art. 6 LAsi; art. 12 PA). In concreto, essa deve procurarsi la documentazione necessaria alla trattazione del caso, chiarire le circostanze giuridiche ed amministrare a tal fine le opportune prove a riguardo (cfr. DTAF 2019 I/6 consid. 5.1; 2012/21 consid. 5). L'autorità incorre in un accertamento inesatto quando fonda la propria decisione su fatti scorretti e non conformi agli atti. Un accertamento incompleto è invece da constatare quando non è tenuto conto di tutti gli elementi fattuali giuridicamente rilevanti (cfr. DTAF 2015/10 consid. 3.2). Il principio inquisitorio non è illimitato, in particolare visto il nesso con l'obbligo di collaborare delle parti (art. 13 PA ed art. 8 LAsi; DTAF 2019 I/6 consid. 5.1). Il Tribunale è tenuto ad effettuare d'ufficio un esteso controllo delle circostanze di fatto ritenute nella decisione avversata (art. 106 cpv. 1 lett. b LAsi e 49 lett. b PA). 4.3. Quando in sede ricorsuale vengono identificate delle carenze in tal senso, pur considerando il tenore dell'art. 61 cpv. 1 PA, spesso non ci si può esimere dal retrocedere gli atti all'autorità di prima istanza, di modo che questa possa procedere ad un nuovo e completo accertamento dei fatti (cfr. Moser/Beusch/Kneubühler/Kayser, Prozessieren vor dem Bundesverwaltungsgericht, 3a ed. 2022, n. 2.191). Il Tribunale resta difatti libero di raccogliere gli elementi essenziali al giudizio se una tale soluzione appare giudiziosa per ragioni di economia procedurale; non è però tenuto a farlo (cfr. DTAF 2019 I/6 consid. 5.2; 2012/21 consid. 5.1). 4.4. Per quanto concerne la minore età, è al richiedente l'asilo che incombe l'onere della prova al riguardo. In presenza di un accertamento dei fatti esaustivo e corretto, se la valutazione globale degli atti di causa (si veda in merito la DTAF 2019 I/6 consid.”
“1 Il convient d'examiner en premier lieu les griefs formels soulevés par le recourant, ceux-ci étant susceptibles d'entraîner l'annulation de la décision attaquée indépendamment des chances de succès du recours sur le fond (cf. ATF 144 I 11 consid. 5.3 et la jurisp. cit. ; ATAF 2019 VII/6 consid. 4.1 ; 2013/34 consid. 4.2 ; 2013/23 consid. 6.1.3 ; 2010/35 consid. 4.1.1 et jurisp. cit.). 2.2 A l'appui de son recours, l'intéressé reproche essentiellement au SEM d'avoir violé son devoir d'instruction en rendant sa décision sans avoir mené les investigations nécessaires à la détermination de son âge. Il lui fait également grief de ne pas avoir suffisamment pris en compte sa minorité alléguée lors de son audition. 2.2.1 En vertu de la maxime inquisitoire, qui régit la procédure administrative, les autorités définissent les faits pertinents et les preuves nécessaires, qu'elles ordonnent et apprécient d'office (art. 12 PA, en relation avec l'art. 6 LAsi ; cf. ATAF 2015/10 consid. 3.2 ; 2012/21 consid. 5.1 ; 2009/60 consid. 2.1.1). Cette maxime doit cependant être relativisée par son corollaire, soit le devoir de collaboration de la partie à l'établissement des faits (art. 8 LAsi et 13 PA, applicable par renvoi de l'art. 6 LAsi ; cf. idem), qui touche en particulier les faits qui se rapportent à sa situation personnelle, ceux qu'elle connaît mieux que les autorités ou encore ceux qui, sans sa collaboration, ne pourraient pas être collectés moyennant un effort raisonnable (cf. ATF 143 II 425 consid. 5.1 ; ATAF 2011/54 consid. 5.1 ; 2009/50 consid. 10.2 ; 2008/24 consid. 7.2 ; arrêt du Tribunal E-4367/2022 du 6 octobre 2022 consid. 2.1.1). L'étendue du devoir d'instruction dépend de la pertinence des faits à établir. L'établissement des faits est incomplet au sens de l'art. 106 al. 1 let. b LAsi, lorsque toutes les circonstances de fait et les moyens de preuve déterminants pour la décision n'ont pas été pris en compte par l'autorité inférieure, et inexact, lorsque l'autorité a omis d'administrer la preuve d'un fait pertinent, a apprécié de manière erronée le résultat de l'administration d'un moyen de preuve ou a fondé sa décision sur des faits erronés, par exemple en contradiction avec les pièces (cf.”
Mitwirkungspflicht: Gemäss Art. 8 AsylG hat die asylsuchende Person die Pflicht, der Behörde alle für die Gewährung von Asyl oder für den Verzicht auf den Vollzug der Wegweisung relevanten Gründe und Beweismittel mitzuteilen. Der Untersuchungsgrundsatz der Behörde wird dadurch relativiert; unterbleibt die erforderliche Mitwirkung, kann die Behörde den Sachverhalt auf der Grundlage der vorhandenen Akten als ausreichend erachten und von weiteren Abklärungen absehen.
“Sie ist mithin verantwortlich für die Beschaffung der für den Entscheid notwendigen Unterlagen und das Abklären sämtlicher rechtsrelevanter Tatsachen (vgl. Krauskopf/Wyssling, in: Praxiskommentar Verwaltungsverfahrensgesetz, 3. Aufl. 2023, Rz. 20 ff. zu Art. 12 VwVG, Kölz/Häner/Bertschi, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 3. Aufl. 2013, Rz. 142). Die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts in Verletzung der behördlichen Untersuchungspflicht bildet einen Beschwerdegrund (Art. 106 Abs. 1 Bst. b AsylG). Unrichtig ist die Sachverhaltsfeststellung, wenn der Verfügung ein falscher und aktenwidriger Sachverhalt zugrunde gelegt wird oder Beweise falsch gewürdigt worden sind; unvollständig ist sie, wenn nicht alle für den Entscheid rechtswesentlichen Sachumstände berücksichtigt werden (vgl. Kölz/Häner/Bertschi, a.a.O., Rz. 1043). Der Untersuchungsgrundsatz wird allerdings durch die allgemeine Mitwirkungspflicht der Parteien (Art. 13 VwVG) sowie im Asylverfahren durch die besondere Mitwirkungspflicht einer asylsuchenden Person (Art. 8 AsylG) begleitet. Für die asylsuchende Person bringt dies insbesondere mit sich, dass sie der Behörde alle Gründe mitzuteilen hat, die für die Asylgewährung oder für den Verzicht auf den Vollzug der Wegweisung relevant sein könnten.”
“Das Bundesverwaltungsgericht verfolgt die Lage in Sri Lanka aufmerksam. Sowohl nach den Osteranschlägen 2019 wie auch angesichts der seitherigen Ereignisse ist nicht von einer im ganzen Land herrschenden Situation allgemeiner Gewalt auszugehen. Das Bundesverwaltungsgericht sah und sieht keine Veranlassung, die Behandlung von sri-lankischen Asylbeschwerdeverfahren generell auszusetzen. Deshalb ist der Sistierungsantrag abzuweisen und es kann in der Sache entschieden werden. Aus demselben Grund besteht kein Anlass den Beschwerdeführer antragsgemäss zur Sicherheitslage erneut anzuhören oder deswegen eine mündliche Parteiverhandlung durchzuführen. Im Rahmen der ihm obliegenden Mitwirkung (vgl. Art. 8 AsylG) war er gehalten, seine Asylgründe im ordentlichen Asylverfahren vor der Vorinstanz vollständig und substantiiert darzutun sowie mit entsprechenden Beweismitteln zu belegen. Zudem stand es dem anwaltlich vertretenen Beschwerdeführer frei, relevante Vorbringen im Rahmen des Beschwerdeverfahrens schriftlich einzubringen. Seine diesbezüglichen Anträge sind ebenfalls abzuweisen.”
“Das Verwaltungs- respektive Asylverfahren wird vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht (Art. 12 VwVG i.V.m. Art. 6 AsylG). Demnach hat die Behörde von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen, die für das Verfahren notwendigen Unterlagen zu beschaffen, die rechtlich relevanten Umstände abzuklären und ordnungsgemäss darüber Beweis zu führen. Unrichtig ist die Sachverhaltsfeststellung dann, wenn der Verfügung ein falscher und aktenwidriger Sachverhalt zugrunde gelegt wird, etwa weil die Rechtserheblichkeit einer Tatsache zu Unrecht verneint wird und folglich nicht alle entscheidwesentlichen Gesichtspunkte des Sachverhalts geprüft werden, oder weil Beweise falsch gewürdigt wurden. Unvollständig ist die Sachverhaltsfeststellung, wenn nicht alle für den Entscheid rechtsrelevanten Sachumstände berücksichtigt wurden. Gemäss Art. 8 AsylG hat die asylsuchende Person demgegenüber die Pflicht, an der Feststellung des Sachverhalts mitzuwirken (vgl. BVGE 2015/10 E. 3.2).”
“1 LAsi, les motifs de recours tirés d'une violation du droit fédéral, notamment pour abus ou excès dans l'exercice du pouvoir d'appréciation (let. a), et d'un établissement inexact ou incomplet de l'état de fait pertinent (let. b), mais aussi le grief d'inopportunité (art. 112 al. 1 LEI [RS 142.311] en relation avec l'art. 49 PA ; voir aussi ATAF 2014/26 consid. 5). 2. 2.1 Sur le plan formel, les recourants ont soutenu que le SEM avait établi de manière inexacte et incomplète l'état de fait pertinent en relation avec l'état de santé de C._______ et la présence d'un réseau familial au Pakistan. 2.2 2.2.1 En vertu de la maxime inquisitoire, qui régit la procédure administrative, les autorités définissent les faits pertinents et les preuves nécessaires, qu'elles ordonnent et apprécient d'office (art. 12 PA, en relation avec l'art. 6 LAsi ; cf. ATAF 2015/10 consid. 3.2 ; 2012/21 consid. 5.1 ; 2009/60 consid. 2.1.1). Cette maxime doit cependant être relativisée par son corollaire, soit le devoir de collaboration de la partie à l'établissement des faits (art. 8 LAsi et 13 PA, applicable par renvoi de l'art. 6 LAsi ; cf. idem), qui touche en particulier les faits qui se rapportent à sa situation personnelle, ceux qu'elle connaît mieux que les autorités ou encore ceux qui, sans sa collaboration, ne pourraient pas être collectés moyennant un effort raisonnable (cf. ATF 143 II 425 consid. 5.1 ; ATAF 2011/54 consid. 5.1 ; 2009/50 consid. 10.2 ; 2008/24 consid. 7.2 ; arrêt du Tribunal E 4367/2022 du 6 octobre 2022 consid. 2.1.1). L'étendue du devoir d'instruction dépend de la pertinence des faits à établir. L'établissement des faits est incomplet au sens de l'art. 106 al. 1 let. b LAsi, lorsque toutes les circonstances de fait et les moyens de preuve déterminants pour la décision n'ont pas été pris en compte par l'autorité inférieure, et inexact, lorsque l'autorité a omis d'administrer la preuve d'un fait pertinent, a apprécié de manière erronée le résultat de l'administration d'un moyen de preuve ou a fondé sa décision sur des faits erronés, par exemple en contradiction avec les pièces (cf.”
“abzuweisen. Im Übrigen hätte es dem anwaltlich vertretenen Beschwerdeführer aufgrund seiner Mitwirkungspflicht gemäss Art. 8 AsylG oblegen und mit Verweis auf Art. 32 Abs. 2 VwVG offen gestanden, von sich aus allfällige weitere Beweismittel einzureichen. Soweit unter dem Titel der Glaubhaftigkeitsprüfung gefordert wird, es sei dem Beschwerdeführer die Möglichkeit zu geben, im Rahmen der Beschwerdeergänzung zu den Widersprüchen Stellung nehmen zu können (vgl. Beschwerde S. 43), ist dieses Begehren mit Verweis auf die ausführliche Beschwerde und Replik abzuweisen.”
“Pour répondre à ces exigences, l'autorité doit mentionner, au moins brièvement, les motifs qui l'ont guidée et sur lesquels elle a fondé sa décision, de manière à ce que le requérant puisse se rendre compte de la portée de celle-ci et l'attaquer en connaissance de cause (cf. ATAF 2010/3 consid. 5 et jurisp. cit. ; 2013/34 consid. 4.1 ; 2012/23 consid. 6.1.2 et jurisp. cit.). Elle n'a toutefois pas l'obligation d'exposer et de discuter tous les faits, moyens de preuve et griefs invoqués par les parties, mais peut au contraire se limiter à l'examen des questions décisives pour l'issue du litige. 2.3 En vertu de la maxime inquisitoire, qui régit la procédure administrative, les autorités définissent les faits pertinents et les preuves nécessaires, qu'elles ordonnent et apprécient d'office (art. 12 PA, en relation avec l'art. 6 LAsi ; cf. ATAF 2015/10 consid. 3.2 ; 2012/21 consid. 5.1 ; 2009/60 consid. 2.1.1). La maxime inquisitoire doit cependant être relativisée par son corollaire, soit le devoir de collaboration de la partie à l'établissement des faits (art. 8 LAsi et art. 13 PA, applicable par renvoi de l'art. 6 LAsi ; cf. ATAF 2015/10 consid. 3.2 ; 2012/21 consid. 5.1 ; 2009/60 consid. 2.1.1), qui touche en particulier les faits qui se rapportent à sa situation personnelle, ceux qu'elle connaît mieux que les autorités ou encore ceux qui, sans sa collaboration, ne pourraient pas être collectés moyennant un effort raisonnable (cf. ATF 143 II 425 consid. 5.1 ; ATAF 2011/54 consid. 5.1 ; 2009/50 consid. 10.2 ; 2008/24 consid. 7.2 ; arrêt du Tribunal F-2766/2021 du 25 juin 2021 consid. 2.2). L'étendue du devoir d'instruction dépend de la pertinence des faits à établir. L'établissement des faits est incomplet au sens de l'art. 106 al. 1 let. b LAsi lorsque toutes les circonstances de fait et les moyens de preuve déterminants pour la décision n'ont pas été pris en compte par l'autorité inférieure ; il est inexact, lorsque l'autorité a omis d'administrer la preuve d'un fait pertinent, a apprécié de manière erronée le résultat de l'administration d'un moyen de preuve ou a fondé sa décision sur des faits erronés, par exemple en contradiction avec les pièces (cf.”
Die Verheimlichung oder die Zerstörung von Reisedokumenten bzw. die Weigerung, deren Aufbewahrungsort anzugeben, kann eine Verletzung der Mitwirkungspflichten nach Art. 8 Abs. 1 AsylG darstellen. Solches Verhalten kann, insbesondere wenn es als Hinweis auf Widerstand gegen behördliche Anordnungen oder auf Untertauchensabsicht verstanden wird und keine mildere geeignete Massnahme ersichtlich ist, die Anordnung zwangsweiser Massnahmen bis hin zur Ausschaffungshaft rechtfertigen.
“und 28. Oktober 2022 wollte der Beschwerdeführer den Aufbewahrungsort seines russischen Reisepasses nicht nennen; an der Verhandlung vom 5. Januar 2023 erklärte er, jemanden mit der Vernichtung seines russischen Passes beauftragt zu haben (vorinstanzliches Urteil E. 4.1). Der Beschwerdeführer verletzte damit seine Mitwirkungspflichten; im Übrigen rechtfertigt bereits eine gewisse Passivität bei der Beschaffung der Reisepapiere, die Ausschaffungshaft anzuordnen (vgl. BGE 130 II 377; Urteil 2C_442/2020 vom 24. Juni 2020 E. 3.2.1, je mit Hinweisen). Mit der in Aussicht gestellten Zerstörung seines Reisepasses setzt der Beschwerdeführer ein klares Zeichen, dass er sich behördlichen Anordnungen im Zusammenhang mit der Ausschaffung widersetzt. Das Asylverfahren, das vorliegend vermutlich noch in absehbarer Zeit abgeschlossen werden kann (vgl. vorstehende E. 3.3.2), ändert hieran nichts und entbindet den Beschwerdeführer nicht von seiner diesbezüglichen Mitwirkungspflicht (vgl. Art. 8 Abs. 1 lit. b AsylG). Dass der Beschwerdeführer sich im Übrigen kooperativ gezeigt haben soll (z.B. Einreichung der ukrainischen Aufenthaltsbewilligung, freiwillige Rückgabe der Rückkehrhilfe), stellt gestützt auf sein weiteres Verhalten (Zerstörung des Reisedokuments) den Haftgrund der Untertauchensgefahr ebenfalls nicht infrage. Gestützt auf dieses ist nicht ersichtlich, welche mildere Massnahme als die Ausschaffungshaft geeignet wäre, sicherzustellen, dass er sich den Behörden zu gegebener Zeit für den Vollzug der Wegweisung zur Verfügung halten wird (vgl. Urteile 2C_216/2022 vom 1. April 2022 E. 3.1; 2C_312/2018 vom 11. Mai 2018 E. 3.3.4). Sollte es tatsächlich zu Verzögerungen im Asylverfahren kommen, hätten die kantonalen Behörden diesem Umstand in ihren künftigen Entscheiden Rechnung zu tragen (vgl. BGE 124 II 1 E. 3 mit Hinweisen).”
Bei Nichterscheinen wird von den Betroffenen erwartet, dass sie unverzüglich zumutbare und aktive Kontaktversuche unternehmen (z. B. über die Rechtsvertretung oder die Leitung bzw. das zuständige BAZ). Blosses Abwarten oder längeres Zögern ist nach den aufgezeigten Entscheiden ungenügend und kann zur Abschreibung des Gesuchs führen.
“En effet, il aurait incombé à l'intéressé de prendre contact dès mai 2020 avec l'autorité cantonale - le cas échéant, par l'intermédiaire de sa mandataire - pour tirer la situation au clair ; il aurait en tout cas dû le faire dès juillet 2020, après avoir constaté que la mandataire ne donnait pas suite à son courriel. Il a cependant prolongé son séjour à M._______ jusqu'en juin 2021, sans s'inquiéter davantage de l'état de sa procédure d'asile, avant de revenir à I._______ et de se réinstaller peu après au foyer de K._______. Ainsi, même à retenir l'hypothèse la plus favorable, l'intéressé a attendu onze mois, voire treize mois pour requérir la réouverture de la procédure - neuf mois après la radiation de son recours, valablement notifiée à sa mandataire (cf. consid. 3.3) -, alors qu'il savait pertinemment que son absence de I._______ était connue des autorités. Les explications qu'il a fournies à son attitude ne sont pas de nature à justifier son inaction ; en effet, bien qu'ayant préféré prolonger son séjour à M._______, rien ne l'empêchait de diligenter de là les démarches nécessaires. 3.5 A cela s'ajoute que les motifs invoqués par le requérant ne sauraient constituer des raisons valables au sens de l'art. 8 al. 3bis LAsi. En effet, quand bien même il redoutait d'être infecté par le Covid-19, rien ne l'obligeait à se rendre à M._______, tous les soins (éventuellement) nécessaires pouvant parfaitement lui être dispensés à I._______ ; de plus, il pouvait en informer le foyer où il résidait et lui demander de prendre les mesures d'isolement nécessaires. 3.6 Dès lors, la demande en réouverture de la procédure doit être rejetée, faute de motifs convaincants allégués dans un délai raisonnable. 4. 4.1 Compte tenu de ce qui précède, la décision du SEM du 22 février 2019, par laquelle il a refusé de reconnaître la qualité de réfugié du requérant, rejeté la demande d'asile et ordonné le renvoi ainsi que l'exécution de cette mesure, est entrée en force. 4.2 Pour le reste et dans la mesure où la question doit être examinée au regard des circonstances particulières du cas d'espèce, le Tribunal constate, dans le cadre d'un examen sommaire du dossier, que l'exécution du renvoi n'apparaît contraire à aucune disposition de droit international (cf.”
“Auch soweit der Beschwerdeführer darlegt, dass er am (...) in das BAZ zurückgekehrt sei, dort infolge technischen Defekts im BAZ aber niemanden angetroffen habe, vermag er keinen triftigen Grund im Sinne von Art. 8 Abs. 3bis AsylG darzutun. Wie die Vorinstanz in ihrer Verfügung zutreffend festhielt, wäre es dem Beschwerdeführer durchaus zumutbar gewesen, dannzumal weitere Schritte zu unternehmen. So wäre etwa zu erwarten gewesen, dass er sich umgehend mit seiner damaligen Rechtsvertretung oder - allenfalls über seine sich dort aufhaltenden Kollegen, mit denen er seinen Angaben zufolge in telefonischem Kontakt stand - mit der Leitung im BAZ in Verbindung gesetzt hätte. Stattdessen hat sich der Beschwerdeführer für weitere zwei Tage an einem unbekannten Ort aufgehalten. Diesbezüglich kann auf die Ausführungen in der angefochtenen Verfügung verwiesen werden.”
Familienunterstützung am Rückkehrort kann die Durchführbarkeit des Rückkehrs mitprägen und damit die Zumutbarkeit (Exigibilität) der Rückführung erhöhen; die Behörden können zudem individuelle Rückkehrleistungen gewähren (z. B. eine Reserve an Medikamenten) zur Unterstützung des Rückkehrprozesses.
“_______, province du Nord, où l'exécution du renvoi des requérants déboutés est, en principe, raisonnablement exigible (cf. arrêt de référence E-1866/2015 pécité, consid. 13.3), que le recourant est jeune, sans charge de famille, au bénéfice d'une formation et d'une expérience professionnelle et n'a pas allégué de problème de santé particulier, si ce n'est des douleurs à la poitrine et des troubles du sommeil pour lesquels il a été traité (cf. procès-verbal du 26 septembre 2024, Q7 à 10), que bien que cela ne soit nullement décisif en l'occurrence, il pourra compter sur le soutien de son oncle à son retour, chez qui il a logé avant son départ pour la Suisse, qu'il peut, ici aussi, être renvoyé pour le surplus aux considérants topiques de la décision attaquée (voir ch. III pt 2), que l'exécution du renvoi est enfin possible (art. 83 al. 2 LEI ; ATAF 2008/34 consid. 12 et jurisp. cit.), le recourant étant tenu de collaborer à l'obtention de documents de voyage lui permettant de retourner dans son pays d'origine (art. 8 al. 4 LAsi), que dès lors, la décision attaquée ne viole pas le droit fédéral, a établi de manière exacte et complète l'état de fait pertinent (art. 106 al. 1 LAsi) et, dans la mesure où ce grief peut être examiné (art. 49 PA, cf. ATAF 2014/26 consid. 5), n'est pas inopportune, qu'en conséquence, le recours est rejeté en totalité, que s'avérant manifestement infondé, il l'est dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'un second juge (art. 111 let. e LAsi), qu'il est renoncé à un échange d'écritures, le présent arrêt n'étant motivé que sommairement (art. 111a al. 1 et 2 LAsi), que vu l'issue de la cause, il y a lieu de mettre les frais de procédure à la charge du recourant, conformément aux art. 63 al. 1 PA ainsi que 2 et 3 let. a du règlement du 21 février 2008 concernant les frais, dépens et indemnités fixés par le Tribunal administratif fédéral (FITAF, RS 173.320.2), que ceux-ci sont toutefois déjà entièrement couverts par l'avance de frais versée le 26 novembre 2024, (dispositif : page suivante) le Tribunal administratif fédéral prononce : 1.”
“également SEM, Focus Sri Lanka, Gesundheitswesen : Psychiatrische Versorgung, 14 avril 2023), que par ailleurs, en cas de besoin, il est loisible à l'intéressé de solliciter de la part du SEM une aide individuelle au retour, sous forme notamment d'une réserve de médicaments à emporter, que cela étant, ni une tentative de suicide ni des tendances suicidaires (« suicidalité ») ne constituent en soi un obstacle rédhibitoire à l'exécution du renvoi, y compris au niveau de son exigibilité, seule une mise en danger présentant des formes concrètes devant être prises en considération (cf. arrêt du Tribunal E-4485/2023 du 4 septembre 2023 consid. 6.5.3), qu'en l'occurrence, s'il ne peut être exclu que le recourant ressente un certain stress à la suite de la notification du présent arrêt, il appartiendra, le cas échéant, à ses thérapeutes de le préparer à la perspective d'un retour dans son pays d'origine et, si des menaces auto-agressives devaient apparaître au moment de l'organisation du départ de Suisse, il appartiendrait également à ceux-ci, respectivement aux autorités chargées de l'exécution du renvoi, de prévoir des mesures concrètes pour en prévenir la réalisation (cf. arrêt du Tribunal E-1217/2023 du 31 mai 2023), que l'exécution du renvoi est ainsi raisonnablement exigible (art. 83 al. 4 LEI), qu'elle est également possible (art. 83 al. 2 LEI ; cf. ATAF 2008/34 consid. 12 et jurisp. cit.), le recourant étant tenu de collaborer, le cas échéant, à l'obtention de documents de voyage lui permettant de retourner dans son pays d'origine (art. 8 al. 4 LAsi), que dès lors, la décision attaquée ne viole pas le droit fédéral, a établi de manière exacte et complète l'état de fait pertinent (art. 106 al. 1 LAsi) et, dans la mesure où ce grief peut être examiné (art. 49 PA ; cf. ATAF 2014/26 consid. 5), n'est pas inopportune, qu'en conséquence, le recours est rejeté, également sur les questions du renvoi et de son exécution, que vu l'issue de la cause, il y aurait lieu de mettre les frais de procédure à la charge du recourant, conformément aux art. 63 al. 1 PA et 2 ainsi que 3 let. b du règlement du 21 février 2008 concernant les frais, dépens et indemnités fixés par le Tribunal administratif fédéral (FITAF, RS 173.320.2), que toutefois, l'assistance judiciaire totale ayant été octroyée, il n'est pas perçu de frais (art. 65 al. 1 PA et 110m al. 1 let. a LAsi), que pour la même raison, la mandataire a droit à une indemnité pour les frais indispensables liés à la défense des intérêts du recourant (art. 8 à 11 FITAF), qu'en cas de représentation d'office en matière d'asile, le tarif horaire est dans la règle de 200 à 220 francs au plus pour les avocats (art.”
Das SEM kann verspätet vorgebrachte medizinische Belege bzw. eine spät nachgereichte Begründung negativ würdigen und das Gesuch gestützt auf Art. 8 Abs. 3bis AsylG als gegenstandslos abschreiben; in D-802/2023 wertete das SEM insbesondere eine etwa zweimonatige Verzögerung negativ.
“L'intéressé, ressortissant algérien, a déposé une demande d'asile en Suisse, le 29 août 2022, sous l'identité de B._______, né le (...). Les investigations entreprises par le SEM, le 1er septembre 2022, ont révélé, sur la base de la comparaison avec le système central d'information visa (CS-VIS), que l'intéressé était détenteur d'un passeport algérien, établi au nom de A._______, né le (...). B. Le 7 septembre 2022, l'intéressé a signé un mandat de représentation en faveur de Caritas (art. 102f et 102h al. 1 LAsi [RS 142.31]). C. Le même jour, il a été entendu dans le cadre de l'entretien individuel « Dublin ». D. Le 29 septembre 2022, le SEM a convoqué l'intéressé à une audition sur les motifs de sa demande d'asile, au sens de l'art. 29 LAsi. L'intéressé n'a pas donné suite à dite convocation. E. Le 13 octobre 2022, considérant que l'absence de l'intéressé à l'audition constituait une violation grave de l'obligation de collaborer, le SEM a classé la demande d'asile de celui-ci, sans décision formelle, au sens de l'art. 8 al. 3bis LAsi. F. Par courrier, non daté et réceptionné par le SEM le 20 octobre 2022, le requérant a sollicité la réouverture de la procédure d'asile. G. Le 26 octobre 2022, le SEM n'a pas donné suite à cette demande. H. En date du 1er décembre 2022, l'intéressé a déposé une deuxième demande de réouverture de la procédure d'asile. Il a notamment expliqué qu'aucun droit d'être entendu ne lui avait été accordé quant à son absence à l'audition du 4 octobre 2022. Il a précisé que ce jour, il avait souffert d'une inflammation aux dents et avait été contraint de se rendre chez le dentiste. Il a ajouté qu'il en avait informé le personnel de sécurité du centre où il séjournait. Il a également produit une lettre d'introduction Medic-Help et un rapport médical, datés du (...) 2022. I. Par courrier du 2 décembre 2022, le SEM n'a pas donné suite à la demande de l'intéressé. Il a considéré que rien n'indiquait qu'il ait expliqué au personnel de sécurité du centre qu'il ne pouvait se rendre à l'audition du 4 octobre 2022, et relevé qu'il avait attendu deux mois pour invoquer des motifs à son absence.”
Der Untersuchungsgrundsatz gilt: Die Behörde hat von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen. Die Reichweite dieser Untersuchungspflicht wird durch die Mitwirkungspflicht der Asylsuchenden (Art. 8 AsylG) begrenzt. Zusätzliche Abklärungen sind nur vorzunehmen, wenn sie aufgrund der Aktenlage als angezeigt erscheinen.
“Das Asylverfahren wird vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht (Art. 12 VwVG i.V.m. Art. 6 AsylG), wonach die Behörde von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen, die für das Verfahren notwendigen Unterlagen zu beschaffen, die rechtlich relevanten Umstände abzuklären und ordnungsgemäss darüber Beweis zu führen hat (BVGE 2015/10 E. 3.2 m.w.H.). Unvollständig ist eine Sachverhaltsabklärung, wenn nicht alle für den Entscheid wesentlichen Sachumstände berücksichtigt werden (vgl. BVGE 2016/2 E. 4.3). Unrichtig ist sie, wenn der Verfügung ein falscher und aktenwidriger Sachverhalt zugrunde gelegt wird, oder wenn Beweise unzutreffend gewürdigt wurden. Der Untersuchungsgrundsatz gilt aber nicht uneingeschränkt; er findet sein Korrelat in der Mitwirkungspflicht der Asylsuchenden (vgl. Art. 13 VwVG und Art. 8 AsylG). Die Behörde ist auch nicht verpflichtet, zu jedem Sachverhaltselement umfangreiche Nachforschungen anzustellen. Zusätzliche Abklärungen sind vielmehr nur dann vorzunehmen, wenn sie aufgrund der Aktenlage als angezeigt erscheinen (Urteile des BVGer D-8099/2024 vom 3. Februar 2025 E. 5.1, D-8135/2024 vom 31. Januar 2025 E. 5.2; vgl. dazu Auer/Binder, in: Auer/Müller/ Schindler [Hrsg.], Kommentar zum VwVG, 2. Aufl. 2019, N 16 zu Art. 12).”
“Das Verwaltungs- respektive Asylverfahren wird vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht (Art. 12 VwVG i.V.m. Art. 6 AsylG), wonach die Behörde von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen, die für das Verfahren notwendigen Unterlagen zu beschaffen, die rechtlich relevanten Umstände abzuklären und ordnungsgemäss darüber Beweis zu führen hat (BVGE 2015/10 E. 3.2 m.w.H.). Die Behörde ist dabei jedoch nicht verpflichtet, zu jedem Sachverhaltselement umfangreiche Nachforschungen anzustellen. Zusätzliche Abklärungen sind vielmehr nur dann vorzunehmen, wenn sie aufgrund der Aktenlage als angezeigt erscheinen. Ihre Grenze findet die Untersuchungspflicht in der Mitwirkungspflicht der Asylsuchenden (vgl. Art. 8 AsylG). Gemäss Art. 29 VwVG haben die Parteien Anspruch auf rechtliches Gehör. Dieser Anspruch umfasst als Mitwirkungsrecht alle Befugnisse, die einer Partei einzuräumen sind, damit sie in einem Verfahren ihren Standpunkt wirksam zur Geltung bringen kann (vgl. BGE 135 II 286 E. 5.1). Mit dem Gehörsanspruch korreliert die Pflicht der Behörden, die Vorbringen tatsächlich zu hören, ernsthaft zu prüfen und in ihrer Entscheid-findung angemessen zu berücksichtigen. Nicht erforderlich ist, dass sich die Begründung mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt (vgl. BGE 136 I 184 E. 2.2.1; BVGE 2009/35 E. 6.4.1 m.H.).”
“Der Untersuchungsgrundsatz gehört zu den allgemeinen Grundsätzen des Asylverfahrens (vgl. Art. 12 VwVG i.V.m. Art. 6 AsylG). Dabei hat die Behörde von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen (BVGE 2015/10 E. 3.2 m.w.H.). Unvollständig ist die Sachverhaltsfeststellung, wenn nicht alle für die Entscheidung wesentlichen Sachumstände berücksichtigt wurden (vgl. dazu Schindler, in: Auer/Müller/Schindler [Hrsg.], Kommentar zum Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren [VwVG], 2. Aufl., 2019, Art. 49 Rz. 29). Die Behörde ist indes nicht verpflichtet, zu jedem Sachverhaltselement umfangreiche Nachforschungen anzustellen. Zusätzliche Abklärungen sind vielmehr nur dann vorzunehmen, wenn sie aufgrund der Aktenlage als angezeigt erscheinen. Ihre Grenze findet die Untersuchungspflicht in der Mitwirkungspflicht der Asylsuchenden (vgl. Art. 8 AsylG).”
Aus den Akten ergibt sich keine aktenkundige Aufforderung des SEM, innert Frist rechtsgenügende Übersetzungen nachzureichen im Sinne von Art. 8 Abs. 2 AsylG.
“Das Asylverfahren des Beschwerdeführers scheint eine gewisse Komplexität aufzuweisen. Aus den elektronischen Akten der Vorinstanz geht hervor, dass er - in Erfüllung seiner gesetzlichen Mitwirkungspflicht (Art. 8 Abs. 1 Bst. d AsylG) - mehrere türkische Verfahrensdokumente als Be-weismittel eingereicht hat. Diese sind teilweise tatsächlich nicht (beziehungsweise nur rudimentär) übersetzt ins Recht gelegt worden. Eine auf Art. 8 Abs. 2 AsylG gestützte Aufforderung seitens des SEM, innert Frist rechtsgenügliche Übersetzungen nachzureichen, ist allerdings nicht aktenkundig.”
Das Verheimlichen des Aufenthaltsorts oder das Sich‑Verstecken kann eine der Mitwirkungspflichten nach Art. 8 Abs. 3 AsylG verletzende Handlung darstellen. In den entschiedenen Fällen hat das Bundesverwaltungsgericht ausgeführt, dass ein Untertauchen oder das Verweilen verborgen im Aufnahmecenter die Durchführung einer Überstellung verhindern kann und unter den Voraussetzungen, dass die betroffene Person über ihre Pflichten informiert war, als beabsichtigtes Entziehen bzw. als «flüchtig sein» gewertet werden darf.
“Le fait qu'une ou d'autres personnes eussent été également concernées par cette intervention n'est, pour les mêmes motifs, pas non plus pertinent. Ayant apparemment quitté sa chambre et étant vraisemblablement restée cachée dans le bâtiment, ce qui a empêché la police de la retrouver, on peut reprocher à l'intéressée une inaction, voire - de par la dissimulation - une action intentionnelle ayant empêché l'exécution de son transfert. 5.3.3 L'attestation médicale du (...) décembre 2024 ne saurait suffire à convaincre le Tribunal que les troubles dont souffre l'intéressée (PTSD) l'auraient rendue complètement inconsciente et irresponsable de ses actes, respectivement de sa passivité lors de l'intervention de la police. On relèvera du reste que ce n'est qu'au stade de sa réplique qu'elle s'est prévalue de son état de santé pour tenter de justifier sa passivité. On rappellera enfin qu'il revenait en premier lieu à l'intéressée de collaborer avec les autorités à l'exécution de son transfert, soit notamment de se tenir à disposition des autorités fédérales et cantonales (cf. art. 8 LAsi). Concrètement, et dès lors qu'il résulte de ses arguments qu'elle avait conscience de son état, il aurait à tout le moins incombé à la recourante d'annoncer ses éventuelles absences prolongées de sa chambre durant la nuit et l'endroit où la trouver aux autorités, respectivement au personnel du foyer. La recourante n'affirme pas y avoir procédé. On ne saurait dès lors reprocher aux autorités de n'avoir pas pris d'autres mesures, telles que celles énoncées par la recourante dans sa réplique, pour garantir l'exécution effective de son transfert. 6. Compte tenu de ce qui précède, le Tribunal considère, comme l'a retenu l'autorité inférieure dans sa réponse, que la recourante a, par une inaction, voire action intentionnelle consistant à demeurer cachée dans le bâtiment du foyer de X._______, empêché l'exécution de son transfert vers la Croatie, ce qui justifie, par substitution de motifs (cf. consid. 1.3 supra), la prolongation à dix-huit mois du délai de transfert Dublin et le rejet de la demande de réexamen de l'intéressée.”
“Um das effektive Funktionieren des Dublin-Systems und die Verwirklichung seiner Ziele zu gewährleisten, ist daher davon auszugehen, dass in einem Fall, in dem die Überstellung der betreffenden Person nicht durchgeführt werden kann, weil sie die ihr zugewiesene Wohnung verlassen hat, ohne die zuständigen nationalen Behörden über ihre Abwesenheit zu informieren, diese Behörden unter der Voraussetzung, dass die Person ordnungsgemäss über die ihr insoweit obliegenden Pflichten unterrichtet wurde, annehmen dürfen, dass sie beabsichtigte, sich ihnen zu entziehen, um ihre Überstellung zu vereiteln (vgl. a.a.O. Rn. 62). In Bezug auf das Kriterium «flüchtig sein» ist insbesondere auf Art. 14 Abs. 2 Bst. b AsylG zu verweisen, gemäss welchem der Aufenthaltsort einer ausländischen Person den Behörden stets bekannt zu sein hat. Der Gesetzgeber wollte asylsuchende Personen mit Art. 14 Abs. 2 Bst. b AsylG davon abhalten, während oder nach dem Asylverfahren unterzutauchen (vgl. Danielle Breitenbücher/Gian Ege, Sans-Papiers in der Schweiz, in: Uebersax/Rudin/Hugi/Yar/Geiser/Vetterli [Hrsg.], Ausländerrecht, 3. Aufl. 2022, Rz. 18.222). Die besagte Bestimmung ist mit Blick auf Art. 8 AsylG zu sehen, der asylsuchenden Personen eine Reihe von Mitwirkungspflichten auferlegt. So sind diese unter anderem verpflichtet, sich den Behörden von Bund und Kantonen zur Verfügung zu halten und ihre Adresse sowie jede Änderung der nach dem kantonalen Recht zuständigen Behörde des Kantons oder der Gemeinde (kantonale Behörde) sofort mitzuteilen (Art. 8 Abs. 3 AsylG). Dem Erfordernis von Art. 8 Abs. 3 AsylG ist nicht entsprochen, wenn die mit dem Vollzug des Asylrechts betraute Behörde den Aufenthaltsort der betreffenden Person nicht kennt und diese Unkenntnis auf eine dieser Person zurechenbare Verletzung der Mitwirkungspflicht zurückzuführen ist. Ob die zuständige Behörde durch mehr oder weniger umfangreiche Ermittlungen den Aufenthaltsort der betreffenden Person hätte in Erfahrung bringen können, ist grundsätzlich ohne Relevanz. Nicht relevant ist grundsätzlich auch, ob andere als mit dem Vollzug direkt betraute Behörden Informationen über den Aufenthalt der betreffenden Person hatten.”
Im Asylverfahren gilt der Untersuchungsgrundsatz: Die Behörde hat den rechtserheblichen Sachverhalt von Amtes wegen zu ermitteln und dabei auch nach Elementen zu forschen, die zugunsten der asylsuchenden Person sprechen. Dieser Untersuchungsauftrag gilt jedoch nicht uneingeschränkt, da er sein Korrelat in der Mitwirkungspflicht der Asylsuchenden (Art. 8 AsylG) hat.
“Im Verwaltungs- und namentlich im Asylverfahren gilt der Untersuchungsgrundsatz, das heisst die Behörde stellt den rechtserheblichen Sachverhalt von Amtes wegen fest (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 12 VwVG; vgl. Art. 106 Abs. 1 Bst. b AsylG). Für das Asylverfahren bedeutet dies, dass das SEM zur richtigen und vollständigen Ermittlung und zur Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts verpflichtet ist und auch nach allen Elementen zu forschen hat, die zugunsten der asylsuchenden Person sprechen. Der Untersuchungsgrundsatz gilt nicht uneingeschränkt, zumal er sein Korrelat in der Mitwirkungspflicht des Asylsuchen-den findet (Art. 13 VwVG und Art. 8 AsylG; vgl. BVGE 2012/21 E. 5.1 m.w.H.).”
“Im Verwaltungsverfahren im Allgemeinen und auch im Asylverfahren gilt der Untersuchungsgrundsatz, das heisst die Behörde stellt den rechtserheblichen Sachverhalt von Amtes wegen fest (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 12 VwVG; Art. 106 Abs. 1 Bst. b AsylG). Für das erstinstanzliche Asylverfahren bedeutet dies, dass das SEM zur richtigen und vollständigen Ermittlung und zur Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts verpflichtet ist und auch nach allen Elementen zu forschen hat, die zugunsten der asylsuchenden Person sprechen. Der Untersuchungsgrundsatz gilt nicht uneingeschränkt, zumal er sein Korrelat in der Mitwirkungspflicht des Asylsuchenden findet (Art. 13 VwVG und Art. 8 AsylG; vgl. BVGE 2012/21 E. 5.1 ; Christoph Auer, in: Auer/Müller/Schindler [Hrsg.], Kommentar zum Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren [VwVG], 2008, Art. 12 Rz. 8). Der Grundsatz des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV, Art. 29 VwVG, Art. 32 Abs. 1 VwVG) verlangt, dass die verfügende Behörde die Vorbringen des Betroffenen tatsächlich hört, sorgfältig und ernsthaft prüft und in der Entscheidfindung berücksichtigt, was sich entsprechend in der Entscheidbegründung niederschlagen muss (Art. 35 Abs. 1 VwVG). Die Begründung eines Entscheides muss so abgefasst sein, dass der Betroffene ihn gegebenenfalls sachgerecht anfechten kann, was nur der Fall ist, wenn sich sowohl der von der Verfügung Betroffene als auch die Rechtsmittelinstanz über die Tragweite des Entscheids ein Bild machen können. Die verfügende Behörde kann sich auf die wesentlichen Gesichtspunkte beschränken, hat aber wenigstens kurz die Überlegungen anzuführen, von denen sie sich leiten liess und auf die sie ihren Entscheid abstützte.”
“Im Verwaltungsverfahren und insbesondere im Asylverfahren gilt der Untersuchungsgrundsatz, das heisst die Behörde stellt den rechtserheblichen Sachverhalt von Amtes wegen fest (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 12 VwVG; vgl. Art. 106 Abs. 1 Bst. b AsylG). Für das erstinstanzliche Asylverfahren bedeutet dies, dass das SEM zur richtigen und vollständigen Ermittlung und Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts verpflichtet ist und auch nach allen Elementen zu forschen hat, die zugunsten der asylsuchenden Person sprechen. Der Untersuchungsgrundsatz gilt aber nicht uneingeschränkt, zumal er sein Korrelat in der Mitwirkungspflicht des Asylsuchenden findet (Art. 13 VwVG und Art. 8 AsylG; vgl. Christoph Auer/Anja Martina Binder, in: Auer/Müller/Schindler [Hrsg.], Kommentar zum Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren [VwVG], 2. Aufl. 2019, Art. 12 Rz. 9; BVGE 2012/21 E. 5.1; vgl. auch BVGE 2009/50 E. 10.2.1 S. 734 m.H.a. Entscheidungen und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 1995 Nr. 23 E. 5a).”
Verfügt die betroffene Person über eine gültige Identitätskarte, obliegt es ihr nach der Rechtsprechung, sich bei der zuständigen Vertretung des Herkunftsstaates um die allfällig noch erforderlichen Reisedokumente zu bemühen. Vor diesem Hintergrund wird in der Praxis der Vollzug der Wegweisung als möglich bzw. durchführbar angesehen (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG).
“Schliesslich verfügt der Beschwerdeführer über eine Identitätskarte und es obliegt ihm, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr allenfalls weiteren notwendigen Reisedokumentezu beschaffen (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12). Der Vollzug der Wegweisung ist damit auch als möglich zu bezeichnen (Art. 83 Abs. 2 AIG).”
“Schliesslich verfügt der Beschwerdeführer über eine Identitätskarte und es obliegt ihm, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr allenfalls weiteren notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG).”
“Der Beschwerdeführer verfügt über eine Identitätskarte und es obliegt ihm, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (Art. 8 Abs. 4 AsylG; vgl. BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG).”
“Schliesslich obliegt es dem Beschwerdeführer, der im Besitz einer gültigen Identitätskarte ist, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr allfällig weiteren notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (Art. 8 Abs. 4 AsylG; vgl. BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG).”
“), dans la mesure où elle ne fait pas apparaître, en l'espèce, une mise en danger concrète de la recourante, que, même si la situation sur le plan politique et des droits humains s'est certes considérablement détériorée ces dernières années en Turquie, il n'en demeure pas moins que cet Etat ne connaît pas, sur l'ensemble de son territoire, une situation de guerre, de guerre civile ou de violence généralisée, qui permettrait d'emblée - et indépendamment des circonstances du cas d'espèce - de présumer, à propos de tous les ressortissants du pays, l'existence d'une mise en danger concrète au sens de la disposition précitée, que malgré ce que la recourante soutient, sa situation personnelle n'amène pas à déclarer inexigible l'exécution du renvoi, qu'en effet, celle-ci est jeune, dispose d'une expérience professionnelle dans son pays, n'a aucune charge familiale et pourra bénéficier de l'aide de sa tante, qui garde son appartement, ou de sa grand-mère, qui se rend régulièrement en Turquie depuis la Suisse, pour s'y réinstaller après quelques mois d'absence, que ses troubles de santé, à savoir des douleurs chroniques, notamment du dos, ne sont pas de nature à rendre l'exécution du renvoi inexigible et pourront à nouveau être traités en Turquie, comme ils l'avaient déjà été avant son départ du pays, que l'exécution du renvoi est enfin possible (art. 83 al. 2 LEI ; cf. ATAF 2008/34 consid. 12 et jurisp. cit.), la recourante ayant déposé sa carte d'identité turque encore valable et étant par ailleurs tenue de collaborer à l'obtention de documents de voyage lui permettant de retourner dans son pays d'origine (art. 8 al. 4 LAsi), que, dès lors, la décision attaquée ne viole pas le droit fédéral, a établi de manière exacte et complète l'état de fait pertinent (art. 106 al. 1 LAsi) et, dans la mesure où ce grief peut être examiné (art. 49 PA, cf. ATAF 2014/26 consid. 5), n'est pas inopportune, qu'en conséquence, le recours est rejeté en totalité, que s'avérant manifestement infondé, il l'est dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'un second juge (art. 111 let. e LAsi), que, par le présent prononcé, la demande de dispense d'avance de frais de procédure est sans objet (art. 63 al. 4 PA), que, dans la mesure où les conclusions du recours étaient d'emblée vouées à l'échec, la requête d'assistance judiciaire partielle est rejetée, l'une au moins des conditions cumulatives à l'art. 65 al. 1 PA n'étant pas satisfaite, que compte tenu de l'issue de la cause, il y a lieu de mettre les frais de procédure d'un montant de 750 francs à la charge de la recourante, conformément aux art. 63 al. 1 PA ainsi que 2 et 3 let.”
Die betroffene Person muss sich bei der zuständigen Vertretung ihres Heimatstaates um die für eine Rückkehr erforderlichen Reisedokumente bemühen. Liegt ein gültiges Visum für einen Drittstaat vor, steht es der betroffenen Person frei, stattdessen in diesen Drittstaat auszureisen; in einem solchen Fall kann der Vollzug der Wegweisung als möglich bezeichnet werden.
“Schliesslich obliegt es dem Beschwerdeführer, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG). Da er nach wie vor im Besitz eines gültigen «Business Visa» von Südafrika ist, steht es ihm frei, statt in sein Heimatland wieder dorthin auszureisen (von wo er in die Schweiz geflogen ist).”
“Schliesslich obliegt es den Beschwerdeführenden, sich bei der zuständigen Vertretung ihres Heimatstaates die für eine Rückkehr notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG).”
Fehlende medizinische Unterlagen führen nicht zwingend zum Ausschluss einer Überstellung. Nach der Rechtsprechung obliegt es den Behörden (insbesondere dem SEM), die Aktenlage zu prüfen und innerhalb ihres Ermessens zu entscheiden; gleichzeitig bestehen verfahrensrechtliche Pflichten zur Aufklärung und die Mitwirkungspflicht der Gesuchstellerin bzw. des Gesuchstellers, die/der die für ihre/seine Behauptungen relevanten Beweismittel vorzulegen hat. Soweit der Transfer völkerrechtliche Verpflichtungen der Schweiz berühren würde, kann die Behörde hiervon abweichen. Die betroffene Person bleibt zudem in der Lage, allfällige Schutzansprüche im Aufnahmestaat geltend zu machen. Vorbehaltlich bleibt die Einhaltung der Genfer Flüchtlingskonvention (1951).
“Le SEM dispose à cet égard d'un pouvoir d'appréciation qu'il est tenu d'exercer conformément à la loi (cf. arrêt du TAF F-7130/2017 du 28 mai 2018 consid. 2.5). Cela dit, le SEM doit admettre la responsabilité de la Suisse pour examiner une demande de protection internationale qui lui est présentée, même si cet examen ne lui incombe pas en vertu des critères fixés dans le règlement Dublin III, lorsque le transfert envisagé vers l'Etat membre désigné responsable par lesdits critères viole des obligations de la Suisse relevant du droit international public (cf. ATAF 2015/9 consid. 8.2.1 et 2012/4 consid. 2.4). 5.1 S'agissant de l'état de santé du recourant, il appert que le dossier de la cause ne contient aucune pièce médicale, alors même qu'à l'issue de l'entretien Dublin du 25 août 2023, le représentant du SEM a rappelé à l'intéressé qu'il lui incombait, cas échéant, de consulter l'infirmerie du centre d'accueil. Les déclarations de l'intéressé se limitent donc à l'état d'allégués, étant souligné qu'en application des art. 8 LAsi et 13 PA et des règles sur le fardeau de la preuve (art. 8 CC), c'est à lui de démontrer les faits qu'il allègue (en ce sens : arrêt du TAF F-173/2022 du 19 janvier 2022 consid. 4.3.2). En tout état de cause, les allégations du recourant quant à son état de santé ne sont pas de nature à faire obstacle à son transfert vers l'Allemagne. 5.2 Par ailleurs, si le recourant devait être contraint par les circonstances à mener, en Allemagne, une existence non conforme à la dignité humaine ou s'il devait estimer que cet Etat violait ses obligations d'assistance à son encontre ou de toute autre manière porte atteinte à ses droits fondamentaux, il lui appartiendrait de faire valoir ses droits directement auprès des autorités allemandes en usant des voies de droit idoines. L'intéressé n'a ainsi pas établi qu'il ne serait pas en mesure de voyager ou que son transfert en Allemagne représenterait un danger concret pour sa santé et serait ainsi illicite au sens de l'art. 3 CEDH et de la jurisprudence restrictive applicable en la matière (cf.”
“1 S'agissant de la violation du devoir d'instruction, la recourante a reproché à l'autorité intimée de n'avoir pas pris en compte sa situation médicale, notamment au vu du système de santé submergé en raison de la pandémie et des courts délais octroyés pour établir cette situation, ainsi que les « risques concrets liés à une procédure extraditionnelle vers la Russie » et les conséquences d'un transfert au Portugal au vu de sa situation personnelle. 3.1.1 En vertu de l'art. 12 PA en relation avec l'art. 6 LAsi, la procédure administrative est régie essentiellement par la maxime inquisitoire selon laquelle les autorités définissent les faits pertinents et les preuves nécessaires, qu'elles ordonnent et apprécient d'office (ATAF 2015/10 consid. 3.2). Cette maxime doit toutefois être relativisée par son corollaire, le devoir de collaboration des parties à l'établissement des faits, ainsi que par le droit des parties, compris dans le droit d'être entendu, de participer à la procédure et d'influencer la prise de décision (art. 13 PA et art. 8 LAsi [cf. ATAF 2012/21 consid. 5.1, 2009/60 consid. 2.1.1 et 2009/50 consid. 10.2 ; arrêt du TAF D-3082/2019 du 27 juin 2019]). L'obligation de collaborer de la partie touche en particulier les faits qui se rapportent à sa situation personnelle, ceux qu'elle connaît mieux que les autorités ou encore ceux qui, sans sa collaboration, ne pourraient pas être collectés moyennant un effort raisonnable (cf. ATAF 2009/50 consid. 10.2 et 2008/24 consid. 7.2 ; arrêt du TAF D-3082/2019 pp. 5 et 6). 3.1.2 En l'espèce, il apparaît qu'en date du 14 avril 2020, une version caviardée, principalement pour protéger les données personnelles des collaborateurs des offices concernés, du résumé de l'échange entre le SEM et le SRC du 18 décembre 2019 a été transmise à la recourante. Il a dès lors été donné suite à la requête de celle-ci. Vu que ces pièces attestent que la recourante n'était pas signalée auprès de ce service, elles n'ont pas eu d'incidence sur la procédure. Concernant le litige allégué opposant la recourante aux autorités russes et aux nombreuses pièces produites y relatives, le Tribunal considère qu'il n'appartient pas aux autorités helvétiques d'analyser ce prétendu litige mais au Portugal, qui est compétent pour traiter de la demande d'asile de la recourante et qui est lié par les conventions internationales (cf.”
Gesundheitliche Vorbringen: Machen Asylsuchende substanziierte gesundheitliche Vorbringen, die für die Entscheidfindung (insbesondere für die Zumutbarkeit eines Wegweisungsvollzugs) relevant sein können, ist das SEM nach dem Untersuchungsgrundsatz verpflichtet, insoweit weitere Abklärungen vorzunehmen und medizinische Berichte bzw. Auskünfte (z. B. des Gesundheitsdienstes BAZ) zu beschaffen und in die Entscheidfindung einzubeziehen. Diese Pflicht besteht jedoch nur, soweit zusätzliche Ermittlungen aufgrund der Aktenlage angezeigt sind und unterliegt der Grenze der Mitwirkungspflicht der asylsuchenden Person.
“Der Untersuchungsgrundsatz gemäss Art. 12 VwVG verlangt, dass die Behörde von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts sorgt, die für das Verfahren notwendigen Unterlagen beschafft, die rechtlich relevanten Umstände abklärt und ordnungsgemäss darüber Beweis führt. Eine Sachverhaltsfeststellung ist unrichtig, wenn der Verfügung ein falscher und aktenwidriger Sachverhalt zugrunde gelegt wird, oder wenn Beweise unzutreffend gewürdigt wurden. Unvollständig ist sie, wenn nicht alle für den Entscheid wesentlichen Sachumstände berücksichtigt werden (vgl. BVGE 2016/2 E. 4.3). Der Untersuchungsgrundsatz findet seine Grenze in der Mitwirkungspflicht, wonach die Parteien verpflichtet sind, an der Feststellung des Sachverhalts mitzuwirken (Art. 13 VwVG). Eine im Vergleich zum Verwaltungsverfahren verstärkte Mitwirkungspflicht ist in Art. 8 AsylG vorgesehen und detailliert umschrieben. Nach Lehre und Praxis besteht eine Notwendigkeit für weitere Abklärungen insbesondere dann, wenn aufgrund der Vorbringen der asylsuchenden Person und der von ihr eingereichten oder angebotenen Beweismittel Zweifel und Unsicherheiten am Sachverhalt weiterbestehen, die voraussichtlich mit Ermittlungen von Amtes wegen beseitigt werden können (vgl. BVGE 2009/50 E. 10.2.1 m.w.H.). Mit Blick auf die Geltendmachung medizinischer Sachverhalte bedeutet dies grundsätzlich, dass - unter gebührender Berücksichtigung der persönlichen, sozialen sowie medizinischen Lebensumstände und natürlich in Abhängigkeit vom Stand der eigenen Kenntnis über die Natur der physischen oder psychischen Beeinträchtigung - medizinische Probleme in geeigneter Form unaufgefordert geltend zu machen sind. Weist eine asylsuchende Person, deren Wegweisung zur Debatte steht, im erstinstanzlichen Verfahren unter Beachtung ihrer Mitwirkungspflicht substanziiert auf medizinische Umstände hin, die unter dem Blickwinkel der Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs relevant sein könnten, ist demgegenüber das SEM durch den Untersuchungsgrundsatz verpflichtet, die Richtigkeit und Relevanz des behaupteten Sachverhaltselements abzuklären (vgl.”
“Das Asylverfahren wird vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht (Art. 12 VwVG i.V.m. Art. 6 AsylG), wonach die Behörde von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen, die für das Verfahren notwendigen Unterlagen zu beschaffen, die rechtlich relevanten Umstände abzuklären und ordnungsgemäss darüber Beweis zu führen hat (BVGE 2015/10 E. 3.2 m.w.H.). Die Behörde ist dabei jedoch nicht verpflichtet, zu jedem Sachverhaltselement umfangreiche Nachforschungen anzustellen. Zusätzliche Abklärungen sind nur dann vorzunehmen, wenn sie aufgrund der Aktenlage als angezeigt erscheinen (vgl. dazu Auer/Binder, in: Kommentar zum Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren, 2. Aufl. 2019, Rz. 16 zu Art. 12). Ihre Grenze findet die Untersuchungspflicht an der Mitwirkungspflicht der Asylsuchenden (vgl. Art. 8 AsylG). Wie den Akten entnommen werden kann, hat das SEM vor der Redaktion der angefochtenen Verfügung im Zusammenhang mit den von den Beschwerdeführenden angeführten physischen und psychischen Problemen ärztliche Berichte eingeholt und bei der zuständigen Pflege um Auskünfte und weitere relevante Informationen zu ihrem Gesundheitszustand ersucht sowie deren Antworten abgewartet (vgl. SEM act. 1287880-39/3 [nachfolgend: act. 39]; SEM act. 1287880-40/4 [nachfolgend: act. 40]; SEM act. 1287880-47/2 [nachfolgend: act. 47]; SEM act. 1287880-48/3 [nachfolgend: act. 48]; SEM act. 1287880-49/1 [nachfolgend: act. 49]; SEM act. 1287880-50/2 [nachfolgend: act. 50]). Das SEM hat sich alsdann in seiner Verfügung mit ihrem Gesundheitszustand rechtsgenüglich auseinandergesetzt und dazu den medizinischen Sachverhalt gestützt auf ihre Angaben im Dublin-Gespräch und die vorhandenen medizinischen Akten zusammengefasst. In diesem Zusammenhang wies es darauf hin, dass ärztliche Termine aus administrativen Gründen (Nennung Gründe) teilweise nicht hätten stattfinden können, nun aber gemäss Auskunft des Gesundheitsdienstes im BAZ (Nennung Zeitpunkt) stattfinden würden respektive nach (Nennung Zeitpunkt) eingeplant seien (vgl.”
“De plus, le SEM aurait omis d'établir de manière complète ses problèmes de santé, n'ayant notamment pas mentionné son hospitalisation du (...) au (...) 2023, et aurait dû requérir l'établissement d'un rapport médical complet et détaillé. Par ailleurs, le SEM aurait violé son devoir de motivation quant à la situation en Croatie pour les personnes vulnérables et nécessitant une prise en charge médicale. Enfin, le SEM aurait enfreint son devoir d'information et de transparence envers la Croatie en occultant, dans sa demande de reprise en charge du (...) 2023, que l'intéressé avait déposé antérieurement une demande d'asile en Grèce. 2.2.1 En vertu de la maxime inquisitoire, qui régit la procédure administrative, les autorités définissent les faits pertinents et les preuves nécessaires, qu'elles ordonnent et apprécient d'office (art. 12 PA, en relation avec l'art. 6 LAsi ; cf. ATAF 2015/10 consid. 3.2 ; 2012/21 consid. 5.1 ; 2009/60 consid. 2.1.1). Cette maxime doit cependant être relativisée par son corollaire, soit le devoir de collaboration de la partie à l'établissement des faits (art. 8 LAsi et 13 PA, applicable par renvoi de l'art. 6 LAsi ; cf. idem), qui touche en particulier les faits qui se rapportent à sa situation personnelle, ceux qu'elle connaît mieux que les autorités ou encore ceux qui, sans sa collaboration, ne pourraient pas être collectés moyennant un effort raisonnable (cf. ATF 143 II 425 consid. 5.1 ; ATAF 2011/54 consid. 5.1 ; 2009/50 consid. 10.2 ; 2008/24 consid. 7.2 ; arrêt du Tribunal E 4367/2022 du 6 octobre 2022 consid. 2.1.1). L'étendue du devoir d'instruction dépend de la pertinence des faits à établir. L'établissement des faits est incomplet au sens de l'art. 106 al. 1 let. b LAsi, lorsque toutes les circonstances de fait et les moyens de preuve déterminants pour la décision n'ont pas été pris en compte par l'autorité inférieure, et inexact, lorsque l'autorité a omis d'administrer la preuve d'un fait pertinent, a apprécié de manière erronée le résultat de l'administration d'un moyen de preuve ou a fondé sa décision sur des faits erronés, par exemple en contradiction avec les pièces (cf.”
“Vor diesem Hintergrund vermag der Beschwerdeführer mit der Behauptung, das rechtliche Gehör sei ihm lediglich pro forma gewährt worden, die befragende SEM-Fachspezialistin habe kein Interesse an der Sachverhaltsermittlung gezeigt und sie sei voreingenommen gewesen, nicht durchzudringen. Er vermag auch nichts aus dem Umstand abzuleiten, dass das Dublin-Gespräch nicht durch ein reines Frauenteam geführt wurde, zumal er die Nachfrage seines Rechtsvertreters, ob er sich lieber in einem Frauenteam äussern wolle, verneinte (SEM-Akten 20/3 S. 2). Des Weiteren ergibt sich aus den Akten, dass das SEM sich beim zuständigen Gesundheitsdienst des BAZ über den medizinischen Sachverhalt betreffend den Beschwerdeführer erkundigt hat (vgl. SEM-Akten 22/1 - 24/1; Bst. A.g. hievor). Es ist nicht ersichtlich, welche weiteren Abklärungen es noch hätte tätigen sollen, zumal der Beschwerdeführer auf Beschwerdeebene weder weitere Ausführungen dazu machte noch entsprechende ärztliche Berichte zu den Akten reichte (vgl. Art. 8 AsylG).”
“En particulier, le SEM aurait statué avant que l'intéressé ait pu voir un médecin ou un psychologue, sans indiquer les raisons pour lesquelles il procédait de la sorte, et alors que deux rendez-vous étaient déjà prévus. L'autorité intimée aurait par ailleurs faussement indiqué qu'aucun document médical ne figurait à son dossier au moment de rendre la décision querellée, alors qu'un courrier du recourant du 2 novembre 2022 et le journal de soins du 24 octobre 2022 (cf. supra, let. E) lui avaient été transmis le 2 novembre 2022 par courriel, dont copie a été produite en annexe au recours. 2.1.1 En vertu de la maxime inquisitoire, qui régit la procédure administrative, les autorités définissent les faits pertinents et les preuves nécessaires, qu'elles ordonnent et apprécient d'office (art. 12 PA, en relation avec l'art. 6 LAsi ; cf. ATAF 2015/10 consid. 3.2, 2012/21 consid. 5.1, 2009/60 consid. 2.1.1). La maxime inquisitoire doit cependant être relativisée par son corollaire, le devoir de collaboration de la partie à l'établissement des faits (art. 8 LAsi et art. 13 PA, applicable par renvoi de l'art. 6 LAsi ; cf. ATAF 2015/10 consid. 3.2, 2012/21 consid. 5.1, 2009/60 consid. 2.1.1), devoir qui touche en particulier les faits qui se rapportent à sa situation personnelle, ceux qu'elle connaît mieux que les autorités ou encore ceux qui, sans sa collaboration, ne pourraient pas être collectés moyennant un effort raisonnable (cf. ATF 143 II 425 consid. 5.1; ATAF 2011/54 consid. 5.1, 2009/50 consid. 10.2, 2008/24 consid. 7.2 ; cf. arrêt du TAF F-2766/2021 du 25 juin 2021 consid. 2.2). L'étendue du devoir d'instruction dépend de la pertinence des faits à établir. L'établissement des faits est incomplet au sens de l'art. 106 al. 1 let. b LAsi lorsque toutes les circonstances de fait et les moyens de preuve déterminants pour la décision n'ont pas été pris en compte par l'autorité inférieure ; il est inexact, lorsque l'autorité a omis d'administrer la preuve d'un fait pertinent, a apprécié de manière erronée le résultat de l'administration d'un moyen de preuve ou a fondé sa décision sur des faits erronés, par exemple en contradiction avec les pièces (cf.”
Liegt eine umfangreiche und aktuelle medizinische Dokumentation vor, kann die Asylbehörde von weiteren ärztlichen Untersuchungen absehen. Entscheidend ist, dass die Aktenlage eine sachgerechte und überzeugende Feststellung des Gesundheitszustandes erlaubt; dies ist im Rahmen der instruktionsmaxime mit der Mitwirkungspflicht der betroffenen Person (Art. 8 AsylG) abzuwägen.
“37 LTAF), que le recours, interjeté dans la forme (art. 52 al. 1 PA) et le délai (art. 108 al. 3 LAsi) prescrits par la loi, est recevable, qu'à titre liminaire, il convient d'examiner le grief formel soulevé par le recourant, que celui-ci reproche en effet au SEM d'avoir manqué à son devoir d'instruction en lien avec son état de santé, qu'il fait plus précisément valoir que le SEM aurait dû demander un rapport médical complémentaire, que la procédure administrative est régie essentiellement par la maxime inquisitoire, selon laquelle il incombe à l'autorité d'élucider l'état de fait de manière exacte et complète, que l'autorité dirige la procédure et définit les faits qu'elle considère comme pertinents, ainsi que les preuves nécessaires qu'elle ordonne et apprécie d'office (art. 12 PA ; cf. ATF 146 V 240 consid. 8.1 ; ATAF 2009/60 consid. 2.1.1), que la maxime inquisitoire doit cependant être relativisée par son corollaire, soit le devoir de collaboration des parties à l'établissement des faits (art. 8 LAsi et art. 13 PA), qu'en l'espèce, le SEM a pris en compte les déclarations du recourant relatives à son état de santé ainsi que toutes les pièces médicales fournies qu'il a dûment répertoriées à la page 7 de sa décision, que l'état de santé de l'intéressé a été établi sur la base d'une documentation médicale complète et récente - la dernière pièce médicale datant du 27 janvier 2025 - et a fait l'objet d'une analyse approfondie et détaillée, comme en témoignent les développements aux pages 10 à 11 de la décision attaquée, que dans ces conditions, il ne saurait être fait grief au SEM de ne pas avoir diligenté de mesures d'instruction complémentaires, que celle-ci apparaissent d'autant plus superflues qu'aucune nouvelle pièce médicale n'a été produite au stade du recours par l'intéressé, que, partant, la décision attaquée n'est entachée d'aucune irrégularité formelle, qu'en outre, dans la présente affaire, le SEM a correctement et suffisamment établi les faits de sorte qu'au stade du recours, la motivation de la décision rendue a permis à l'intéressé de prendre position en connaissance de cause sur les différents éléments tant juridiques que factuels de la cause, que, partant, il n'y a pas lieu de procéder à des mesures d'instruction complémentaires, telles que requises par l'intéressé dans son recours, à savoir en particulier son audition, que cela précisé, saisi d'un recours contre une décision de non-entrée en matière sur une demande d'asile, le Tribunal se limite à examiner le bien-fondé d'une telle décision (cf.”
“A titre liminaire, il convient d'examiner le grief formel implicitement soulevé par le recourant. En effet, celui-ci a reproché à l'autorité intimée d'avoir rendu sa décision avant de connaître le résultat d'un scanner des poumons et de la cage thoracique effectué le 21 février 2024, manquant ainsi à son devoir d'instruction en lien avec son état de santé. 2.1 La procédure administrative est régie essentiellement par la maxime inquisitoire, selon laquelle il incombe à l'autorité d'élucider l'état de fait de manière exacte et complète. Celle-ci dirige la procédure et définit les faits qu'elle considère comme pertinents, ainsi que les preuves nécessaires, qu'elle ordonne et apprécie d'office (art. 12 PA ; cf. ATF 146 V 240 consid. 8.1 ; ATAF 2009/60 consid. 2.1.1). Cette maxime doit cependant être relativisée par son corollaire, soit le devoir de collaboration des parties à l'établissement des faits, ainsi que par le droit des parties, compris dans le droit d'être entendu, de participer à la procédure et d'influencer la prise de décision (art. 8 LAsi et art. 13 PA). L'obligation de collaborer de la partie touche en particulier les faits qui se rapportent à sa situation personnelle, ceux qu'elle connaît mieux que les autorités ou encore ceux qui, sans sa collaboration, ne pourraient pas être collectés moyennant un effort raisonnable (cf. ATF 143 II 425 consid. 5.1 ; ATAF 2012/21 consid. 5.1 ; 2008/24 consid. 7.2). 2.2 Le Tribunal relève qu'au moment où l'autorité a statué, elle disposait de nombreux documents médicaux dont elle a dûment tenu compte. Ainsi, il ressort du dossier que l'intéressé a été examiné, en date du 4 janvier 2024, suite à des expectorations sanguinolentes, des troubles digestifs, de la toux et une suspicion de gale. Le rapport médical conclut à des signes d'une parésie ou d'une paralysie néphrique gauche ainsi qu'une discrète atélectase basale gauche, sans évidence de foyer infectieux ou d'effet de masse suspect. Le 15 janvier 2024, l'intéressé a consulté les urgences médicales, ensuite de quoi les diagnostics de douleurs abdominales d'origine indéterminée, d'épigastralgie d'origine indéterminée, d'hémoptysie d'origine indéterminée et de dyspnée à l'effort dans un contexte probable de paralysie phrénique gauche ont été posés.”
“Im Übrigen geht das Gericht auch zum aktuellen Zeitpunkt davon aus, dass der Sachverhalt als erstellt zu erachten ist. Nachdem der Beschwerdeführer seiner Mitwirkungspflicht gemäss Art. 8 AsylG nachgekommen ist und auf Beschwerdeebene (unaufgefordert) zwei weitere Arztberichte zu den Akten gereicht hat, ist davon auszugehen, dass sich seine gesundheitliche Situation zwischenzeitlich jedenfalls nicht verschlechtert hat. Es besteht damit auch für das Gericht keine Veranlassung, weitere Abklärungen zu treffen (vgl. unten E. 6.5).”
“En effet, celui-ci reproche au SEM d'avoir manqué à son devoir d'instruction en lien avec son état de santé. Les faits auraient été constatés de façon incomplète et la décision attaquée serait par conséquent insuffisamment motivée, en particulier en ce qui concerne les possibilités d'une prise en charge en Croatie des personnes vulnérables. 2.2 Le Tribunal rappelle que la procédure administrative est régie essentiellement par la maxime inquisitoire, selon laquelle il incombe à l'autorité d'élucider l'état de fait de manière exacte et complète. Celle-ci dirige la procédure et définit les faits qu'elle considère comme pertinents, ainsi que les preuves nécessaires, qu'elle ordonne et apprécie d'office (art. 12 PA ; cf. ATF 146 V 240 consid. 8.1 ; ATAF 2009/60 consid. 2.1.1). Cette maxime doit cependant être relativisée par son corollaire, soit le devoir de collaboration des parties à l'établissement des faits, ainsi que par le droit des parties, compris dans le droit d'être entendu, de participer à la procédure et d'influencer la prise de décision (art. 8 LAsi et art. 13 PA). 2.3 En l'espèce, le Tribunal constate que le SEM a pris en compte les déclarations du recourant relatives à son état de santé ainsi que toutes les pièces médicales fournies qu'il a dûment répertoriées aux pages 4 à 6 de la décision attaquée. L'état de santé de l'intéressé a été établi sur la base d'une documentation médicale abondante et complète et a fait l'objet d'une analyse approfondie et détaillée, comme en témoignent les développements aux pages 10 à 11 de la décision attaquée. Dans ces conditions, il ne saurait être fait grief au SEM de ne pas avoir diligenté des mesures d'instruction complémentaires, dont on ne discerne pas la forme qu'elles auraient pu revêtir, le requérant n'apportant au demeurant aucune précision à cet égard. 2.4 Quant au grief relatif à la motivation de la décision, le Tribunal rappelle que la jurisprudence a déduit du droit d'être entendu le devoir pour l'autorité de motiver sa décision, afin que, d'une part, le justiciable puisse la comprendre, la contester utilement s'il y a lieu et faire usage de son droit de recours à bon escient et que, d'autre part, l'autorité de recours puisse en exercer le contrôle.”
“Partant, même à supposer que la pièce en question n'ait pas été communiquée au recourant, cela n'aurait pas eu d'impact sur sa possibilité effective de contester la motivation de la décision rendue et de valablement exposer ses arguments. 2.6 Pour ce qui est de l'instruction relative à l'état de santé de l'intéressé, le Tribunal rappelle que la procédure administrative est régie essentiellement par la maxime inquisitoire, selon laquelle il incombe à l'autorité d'élucider l'état de fait de manière exacte et complète. Celle-ci dirige la procédure et définit les faits qu'elle considère comme pertinents, ainsi que les preuves nécessaires, qu'elle ordonne et apprécie d'office (art. 12 PA ; cf. ATF 146 V 240 consid. 8.1 ; ATAF 2009/60 consid. 2.1.1). Cette maxime doit cependant être relativisée par son corollaire, soit le devoir de collaboration des parties à l'établissement des faits, ainsi que par le droit des parties, compris dans le droit d'être entendu, de participer à la procédure et d'influencer la prise de décision (art. 8 LAsi et art. 13 PA). 2.7 En l'espèce, le Tribunal relève que dans la décision attaquée, le SEM a pris en compte les déclarations du recourant ainsi que les pièces médicales fournies (à savoir deux certificats médicaux « Medbase » des 3 et 11 août 2023 ainsi qu'un journal de soins du 16 août 2023). Il s'est en particulier référé au certificat médical du 11 août 2023 qui indique que les investigations sur l'origine des maux de tête de l'intéressé pourront être menées ultérieurement, « compte tenu de l'absence des signes de gravité à ce jour ». En l'absence de maladies graves chez l'intéressé, il ne saurait ainsi être fait grief au SEM de ne pas avoir diligenté des mesures d'instruction complémentaires, ce d'autant plus qu'aucune pièce médicale ne faisait état d'une quelconque urgence médicale. 2.8 Quant, enfin, au grief relatif à la motivation de la décision, le Tribunal rappelle que la jurisprudence a déduit du droit d'être entendu le devoir pour l'autorité de motiver sa décision, afin que, d'une part, le justiciable puisse la comprendre, la contester utilement s'il y a lieu et faire usage de son droit de recours à bon escient et que, d'autre part, l'autorité de recours puisse en exercer le contrôle.”
“31]), lequel statue alors définitivement, sauf demande d'extradition déposée par l'Etat dont le requérant cherche à se protéger (art. 83 let. d ch. 1 LTF [RS 173.110]), exception non réalisée en l'espèce, que le recourant a qualité pour recourir (art. 48 al. 1 PA), que, présenté dans la forme (art. 52 al. 1 PA) et le délai (art. 108 al. 3 LAsi) prescrits par la loi, le recours est recevable, que, dans son recours, l'intéressé reproche implicitement au SEM de n'avoir pas instruit les faits pertinents ayant trait à son état de santé, que la procédure administrative est régie essentiellement par la maxime inquisitoire selon laquelle les autorités définissent les faits pertinents et les preuves nécessaires, qu'elles ordonnent et apprécient d'office (art. 12 PA), que cette maxime doit cependant être relativisée par son corollaire, soit le devoir de collaboration des parties à l'établissement des faits, ainsi que par le droit des parties, compris dans le droit d'être entendu, de participer à la procédure et d'influencer la prise de décision (art. 13 PA et art. 8 LAsi), que l'obligation de collaborer de la partie concerne en particulier les faits qui se rapportent à sa situation personnelle, ceux qu'elle connaît mieux que les autorités ou encore ceux qui, sans sa collaboration, ne pourraient pas être collectés moyennant un effort raisonnable (cf. ATAF 2011/54 consid. 5 ; arrêt du Tribunal D-5522/2018 du 5 octobre 2018), que, selon l'art. 106 al. 1 let. b LAsi, l'établissement des faits est incomplet lorsque toutes les circonstances de fait et les moyens de preuve déterminants pour la décision n'ont pas été pris en compte par l'autorité inférieure (cf. notamment ATAF 2014/2 consid. 5.1, 2012/21 consid. 5.1 ; 2007/37consid. 2.3) qu'en l'espèce, force est de constater que l'autorité intimée n'a aucunement omis de procéder à un examen de la situation médicale du requérant ni d'instruire la cause sur ce point, qu'à teneur des divers documents médicaux en sa possession, lesquels présentent une description de l'état de santé du recourant et des traitements suivis, le SEM était fondé à forger sa conviction en l'état du dossier et à retenir, que, faute d'indice concret et suffisant corroborant l'existence de graves problèmes de santé, l'état de fait médical s'avérait établi à satisfaction de droit et ne nécessitait pas de mesures d'instruction supplémentaires, ce d'autant plus que le médecin interniste qui l'avait examiné le 20 juin 2023 avait mentionné que son état général était excellent, qu'à cet égard, il y a lieu de rappeler que l'autorité peut renoncer à procéder à des mesures d'instruction lorsque les preuves administrées lui ont permis de forger sa conviction et que, procédant d'une manière non arbitraire à une appréciation anticipée des preuves qui lui sont encore proposées, elle a la certitude que ces dernières ne pourraient l'amener à modifier son opinion (cf.”
“2 Le succitate censure formali sollevate dal ricorrente nel gravame in ordine ad un accertamento inesatto ed incompleto dei fatti giuridicamente rilevanti da parte dell'autorità inferiore, verranno esaminate d'ingresso dal Tribunale, in quanto sono suscettibili di condurre all'annullamento della decisione avversata (cfr. DTF 144 I 11 consid. 5.3 e rif. ivi citati, 142 II 218 consid. 2.8.1 e rif. cit., 138 I 232 consid. 5; DTAF 2019 VI/6 consid. 4.1, 2013/34 consid. 4.2, 2013/23 consid. 6.1.3). 4.3 Nella procedura d'asilo - così come nelle altre procedure di natura amministrativa - si applica il principio inquisitorio. Ciò significa che l'autorità competente accerta d'ufficio i fatti (art. 6 LAsi in relazione all'art. 12 PA). In concreto, essa deve procurarsi la documentazione necessaria alla trattazione del caso, chiarire le circostanze giuridiche ed amministrare a tal fine le opportune prove a riguardo. Il principio inquisitorio non dispensa comunque le parti dal dovere di collaborare all'accertamento dei fatti ed in modo particolare dall'onere di provare quanto sia in loro facoltà è quanto l'amministrazione o il giudice non siano in grado di delucidare con mezzi propri (art. 13 PA ed art. 8 LAsi; cfr. DTAF 2019 I/6 consid. 5.1). 4.4 In relazione alla censura di accertamento inesatto ed incompleto dei fatti giuridicamente rilevanti dello stato di salute dell'insorgente, il Tribunale osserva dapprima che al momento dell'emissione della decisione impugnata, l'incarto della SEM conteneva già ampia documentazione medica attinente alla situazione valetudinaria del ricorrente, dalla quale sono evincibili in modo limpido le diagnosi ed i trattamenti seguiti nonché le cure prescritte (cfr. atti SEM n. 11/4, 12/2, 14/3, 15/2, 16/2, 17/3, 18/2, 19/2, 21/4, 31/2, 33/2, 41/2, 47/2, 48/3, 54/2 e 58/2). La stessa cronistoria medica dell'insorgente è citata correttamente ed esaustivamente nella decisione impugnata (cfr. p.to II, pag. 10 segg.), che si è espressa - in un apprezzamento anticipato - anche riguardo alle visite mediche ancora previste (cfr. p.to II, pag. 11 della decisione avversata). Visto quanto precede, non si vede quindi quali ulteriori accertamenti medici avrebbe dovuto compiere la SEM circa lo stato di salute dell'insorgente.”
Im Rahmen der Mitwirkungspflicht nach Art. 8 AsylG kann von Asylsuchenden erwartet werden, bei der Rückübersetzung des Protokolls erforderlichenfalls Anmerkungen oder Korrekturen vorzunehmen; dies gehört zur Pflicht, den Sachverhalt richtigzustellen oder zu ergänzen.
“Ebenso wurde im Protokoll festgehalten, wann der Beschwerdeführer gestikuliert hat. Zwar behauptet der Beschwerdeführer, dass der Befrager praktisch nie Blickkontakt mit ihm gehabt habe. Entscheidend ist aber, dass auch die nonverbale Kommunikation im Protokoll festgehalten und berücksichtigt wurde. Dass dies angeblich bloss auf Hinweise durch die damalige Rechtsvertretung erfolgte, ändert daran nichts. Selbst wenn der Blickkontakt zwischen Befrager und Beschwerdeführer gering gewesen wäre, hätte es dem Beschwerdeführer freigestanden, bei der Rückübersetzung weitere Anmerkungen anzubringen oder Anpassungen vorzunehmen, zumal er von seiner damaligen Rechtsvertretung begleitet war und deren Fragen und Anmerkungen ins Protokoll aufgenommen wurden (vgl. SEM-Akten [...]-28/16 F61, F88, F148, F154-159). Es ist daher mit der Vorinstanz übereinzustimmen, dass die Art der Anhörung dem Alter und der Reife des Beschwerdeführers entsprochen hat. Im Hinblick darauf, dass dem Beschwerdeführer eine Mitwirkungspflicht gemäss Art. 8 AsylG zukommt, wäre zudem zu erwarten gewesen, dass er nötigenfalls den Sachverhalt richtigstellt beziehungsweise eine Sachverhaltsergänzung vornimmt (vgl. E. 4.2 hiervor). Beides ist nicht erfolgt. Auch liegt keine Verletzung des rechtlichen Gehörs vor, wenn die Vorinstanz auf das Einholen eines Foltergutachtens nach dem Istanbul-Protokoll verzichtet hat. An den Ausführungen des SEM ist festzuhalten (Verfügung vom 22. Februar 2023 SEM-Akten [...]-47/16 Ziff. II.1 S. 10). Die Vorinstanz hat das rechtliche Gehör nicht verletzt. Die Rügen erweisen sich als unbegründet.”
Fehlt eine konkrete Gefährdung oder eine besondere gesundheitliche bzw. familiäre Schutzbedürftigkeit, bleibt die Pflicht zur Rückkehrzusammenarbeit bestehen. Insbesondere ist die betroffene Person zur Mitwirkung verpflichtet, namentlich bei der Beschaffung von Reisedokumenten. In diesem Fall ist die Wegweisung grundsätzlich durchführbar.
“), dans la mesure où elle ne fait pas apparaître, en l'espèce, une mise en danger concrète du recourant, qu'en effet, même en tenant compte de la guerre entre la Russie et l'Ukraine, il n'en ressort pas une situation de guerre, de guerre civile ou de violence généralisée au sens de la disposition précitée qui permettrait d'emblée - et indépendamment des circonstances du cas d'espèce - de présumer, à propos de tous les ressortissants russes, l'existence d'une mise en danger concrète au sens de l'art. 83 al. 4 LEI (cf. arrêts du Tribunal E-4435/2023 du 17 janvier 2024 consid. 7.2 ; D-4953/2023 du 26 octobre 2023 p. 9), que la situation personnelle du recourant n'amène pas non plus à déclarer inexigible l'exécution du renvoi, que, jeune et en bonne santé, le requérant dispose également d'un diplôme de (...) et d'une bonne expérience professionnelle, qu'en cas de besoin, il pourra demander de l'aide auprès de sa famille, dont la majorité des membres se trouve actuellement en B._______ (cf. p.-v. du 21 septembre 2023, Q23 p. 4), que l'exécution du renvoi est enfin possible (art. 83 al. 2 LEI ; cf. ATAF 2008/34 consid. 12 et jurisp. cit.), le recourant étant tenu de collaborer à l'obtention de documents de voyage lui permettant de retourner dans son pays d'origine (art. 8 al. 4 LAsi), que dès lors, la décision attaquée ne viole pas le droit fédéral, a établi de manière exacte et complète l'état de fait pertinent (art. 106 al. 1 LAsi) et, dans la mesure où ce grief peut être examiné (art. 49 PA ; cf. ATAF 2014/26 consid. 5), n'est pas inopportune, qu'en conséquence, le recours est rejeté, que, s'avérant manifestement infondé, il l'est dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'une seconde juge (art. 111 let. e LAsi), que, par le présent prononcé, la demande de dispense d'avance de frais de procédure est sans objet (art. 63 al. 4 PA), que la requête d'assistance judiciaire partielle doit être rejetée, les conclusions du recours étant d'emblée vouées à l'échec (art. 65 al. 1 PA), que, compte tenu de l'issue de la cause, il y a lieu de mettre les frais de procédure d'un montant de 750 francs à la charge du recourant, conformément aux art. 63 al. 1 PA ainsi que 2 et 3 let. a du règlement du 21 février 2008 concernant les frais, dépens et indemnités fixés par le Tribunal administratif fédéral (FITAF, RS 173.”
“), dans la mesure où elle ne fait pas apparaître, en l'espèce, une mise en danger concrète du recourant, que, même si la situation sur le plan politique et des droits humains s'est certes considérablement détériorée ces dernières années en Turquie, il n'en demeure pas moins que cet Etat ne connaît pas, sur l'ensemble de son territoire, une situation de guerre, de guerre civile ou de violence généralisée, qui permettrait d'emblée - et indépendamment des circonstances du cas d'espèce - de présumer, à propos de tous les ressortissants du pays, l'existence d'une mise en danger concrète au sens de la disposition précitée, que malgré ce que le recourant soutient, sa situation particulière n'amène pas à déclarer inexigible l'exécution du renvoi, qu'en effet, il est en bonne santé, dispose de nombreuses expériences professionnelles et n'a aucune charge familiale, que l'exécution du renvoi est enfin possible (art. 83 al. 2 LEI ; cf. ATAF 2008/34 consid. 12 et jurisp. cit.), le recourant étant tenu de collaborer à l'obtention de documents de voyage lui permettant de retourner dans son pays d'origine (art. 8 al. 4 LAsi), que dès lors, la décision attaquée ne viole pas le droit fédéral, a établi de manière exacte et complète l'état de fait pertinent (art. 106 al. 1 LAsi) et, dans la mesure où ce grief peut être examiné (art. 49 PA, cf. ATAF 2014/26 consid. 5), n'est pas inopportune, qu'en conséquence, le recours est rejeté dans la mesure de sa recevabilité, que s'avérant manifestement infondé, il l'est dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'une seconde juge (art. 111 let. e LAsi), que par le présent prononcé, la demande de dispense d'avance de frais de procédure est sans objet (art. 63 al. 4 PA), que dans la mesure où les conclusions du recours étaient d'emblée vouées à l'échec, la requête d'assistance judiciaire totale est rejetée, l'une au moins des conditions cumulatives à l'art. 65 al. 1 PA n'étant pas satisfaite (voir également art. 102m al. 1 LAsi), que compte tenu de l'issue de la cause, il y a lieu de mettre les frais de procédure d'un montant de 750 francs à la charge du recourant, conformément aux art.”
“aussi ATF 117 V 261), qu'il n'y revient même plus dans son recours, qu'il semble avoir quitté la prison sans la moindre contre-indication médicale, que, sans minimiser les appréhensions que les requérants déboutés, à l'instar du recourant, de leur demande d'asile peuvent ressentir à l'idée de leur retour dans leur pays, l'autorité ne saurait d'une manière générale prolonger indéfiniment le séjour d'une personne en Suisse, au seul motif que cette perspective serait susceptible de générer une aggravation de son état de santé, que pour pallier à l'éventuel impact négatif que serait susceptible d'engendrer la décision ordonnant l'exécution du renvoi de l'intéressé sur sa santé mentale, il appartiendrait alors aux personnes qui le suivraient de prendre les mesures adéquates pour le préparer à la perspective d'un retour et aux autorités d'exécution de vérifier le besoin de mesures particulières que requerrait son état lors de l'organisation du renvoi, que l'exécution du renvoi est enfin possible (cf. art. 83 al. 2 LEI ; ATAF 2008/34 consid. 12 et jurisp. cit.), le recourant étant tenu de collaborer à l'obtention de documents de voyage lui permettant de retourner dans son pays d'origine (cf. art. 8 al. 4 LAsi), qu'en conséquence, le recours est rejeté, que s'avérant manifestement infondé, il l'est dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'un second juge (cf. art. 111 let. e LAsi), qu'il est dès lors renoncé à un échange d'écritures, le présent arrêt n'étant motivé que sommairement (cf. art. 111a al. 1 et 2 LAsi), que, vu l'issue de la cause, il y a lieu de mettre les frais de procédure à la charge du recourant, conformément aux art. 63 al. 1 PA et art. 2 et 3 let. a du règlement du 21 février 2008 concernant les frais, dépens et indemnités fixés par le Tribunal administratif fédéral (FITAF, RS 173.320.2), (dispositif page suivante) le Tribunal administratif fédéral prononce : 1. Le recours est rejeté. 2. Les frais de procédure, d'un montant de 750 francs, sont mis à la charge du recourant. Ce montant doit être versé sur le compte du Tribunal dans les 30 jours dès l'expédition du présent arrêt. 3. Le présent arrêt est adressé au recourant, au SEM et à l'autorité cantonale.”
Der Verpflichtung zur Beschaffung der für die Rückkehr notwendigen Reisedokumente obliegt die betroffene Person; daher kann der Vollzug der Wegweisung als möglich bezeichnet werden (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG).
“Schliesslich obliegt es der Beschwerdeführerin, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG).”
Die Amtsermittlungspflicht der Behörden (Untersuchungsmaxime) wird durch die Mitwirkungspflicht der asylsuchenden Person nach Art. 8 AsylG eingeschränkt. Insbesondere betrifft die Mitwirkungspflicht solche Tatsachen, die die betroffene Person persönlich kennt oder die sich ohne ihre Kooperation nur mit unverhältnismässigem Aufwand ermitteln lassen. Die Behörde bleibt jedoch grundsätzlich für die von Amtes wegen zu treffenden Abklärungen verantwortlich; das Zusammenwirken beider Pflichten bestimmt den Umfang der notwendigen Instruktionsmassnahmen.
“Das Verwaltungs- respektive Asylverfahren wird vom Untersuchungs-grundsatz beherrscht (Art. 12 VwVG i.V.m. Art. 6 AsylG). Demnach hat die Behörde von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen, die für das Verfahren notwendigen Unterlagen zu beschaffen, die rechtlich relevanten Umstände abzuklären und ordnungsgemäss darüber Beweis zu führen. Unrichtig ist die Sachverhaltsfeststellung dann, wenn der Verfügung ein falscher und aktenwidriger Sachverhalt zugrunde gelegt wird, etwa weil die Rechtserheblichkeit einer Tatsache zu Unrecht verneint wurde und folglich nicht alle entscheidwesentlichen Gesichtspunkte des Sachverhalts geprüft wurden, oder weil Beweise falsch gewürdigt wurden. Unvollständig ist die Sachverhaltsfeststellung, wenn nicht alle für den Entscheid rechtsrelevanten Sach-umstände berücksichtigt wurden. Gemäss Art. 8 AsylG hat die asylsuchende Person demgegenüber die Pflicht, an der Feststellung des Sachverhalts mitzuwirken (vgl. BVGE 2015/10 E. 3.2).”
“Gemäss Art. 6 AsylG in Verbindung mit Art. 12 VwVG stellen die Asyl-behörden den Sachverhalt von Amtes wegen fest (Untersuchungsmaxime). Dabei muss die Behörde die erforderlichen Sachverhaltsunterlagen beschaffen, die rechtlich relevanten Umstände abklären und darüber ordnungsgemäss Beweis führen (Art. 30-33 VwVG). Der Untersuchungsgrundsatz findet seine Grenze an der Mitwirkungspflicht der Asylsuchenden (Art. 8 AsylG, Art. 13 VwVG). Unrichtig ist die Sachverhaltsfeststellung, wenn der Verfügung ein falscher und aktenwidriger oder nicht weiter belegbarer Sachverhalt zugrunde gelegt wurde; unvollständig ist sie, wenn die Behörde den Sachverhalt nicht von Amtes wegen abgeklärt hat oder wenn nicht alle für den Entscheid wesentlichen Sachumstände berücksichtigt wurden (vgl. dazu BVGE 2016/2 E. 4.3).”
“La procédure administrative est régie essentiellement par la maxime inquisitoire selon laquelle les autorités définissent les faits pertinents et les preuves nécessaires, qu'elles ordonnent et apprécient d'office (art. 12 PA). Cette maxime doit cependant être relativisée par son corollaire, soit le devoir de collaboration des parties à l'établissement des faits, art. 13 PA et art. 8 LAsi). L'obligation de collaborer de la partie touche en particulier les faits qui se rapportent à sa situation personnelle, ceux qu'elle connaît mieux que les autorités ou encore ceux qui, sans sa collaboration, ne pourraient pas être collectés moyennant un effort raisonnable (arrêt du TAF D-5605/2022 et D-6108/2022 du 27 janvier 2023 consid. 3.1.2 et les réf. cit.). L'autorité peut renoncer à procéder à des mesures d'instruction lorsque les preuves administrées lui ont permis de forger sa conviction et que, procédant d'une manière non arbitraire à une appréciation anticipée des preuves qui lui sont encore proposées, elle a la certitude que ces dernières ne pourraient l'amener à modifier son opinion (ATF 140 I 285 consid. 6.3.1).”
“En particulier, le SEM aurait statué avant que l'intéressé ait pu voir un médecin ou un psychologue, sans indiquer les raisons pour lesquelles il procédait de la sorte, et alors que deux rendez-vous étaient déjà prévus. L'autorité intimée aurait par ailleurs faussement indiqué qu'aucun document médical ne figurait à son dossier au moment de rendre la décision querellée, alors qu'un courrier du recourant du 2 novembre 2022 et le journal de soins du 24 octobre 2022 (cf. supra, let. E) lui avaient été transmis le 2 novembre 2022 par courriel, dont copie a été produite en annexe au recours. 2.1.1 En vertu de la maxime inquisitoire, qui régit la procédure administrative, les autorités définissent les faits pertinents et les preuves nécessaires, qu'elles ordonnent et apprécient d'office (art. 12 PA, en relation avec l'art. 6 LAsi ; cf. ATAF 2015/10 consid. 3.2, 2012/21 consid. 5.1, 2009/60 consid. 2.1.1). La maxime inquisitoire doit cependant être relativisée par son corollaire, le devoir de collaboration de la partie à l'établissement des faits (art. 8 LAsi et art. 13 PA, applicable par renvoi de l'art. 6 LAsi ; cf. ATAF 2015/10 consid. 3.2, 2012/21 consid. 5.1, 2009/60 consid. 2.1.1), devoir qui touche en particulier les faits qui se rapportent à sa situation personnelle, ceux qu'elle connaît mieux que les autorités ou encore ceux qui, sans sa collaboration, ne pourraient pas être collectés moyennant un effort raisonnable (cf. ATF 143 II 425 consid. 5.1; ATAF 2011/54 consid. 5.1, 2009/50 consid. 10.2, 2008/24 consid. 7.2 ; cf. arrêt du TAF F-2766/2021 du 25 juin 2021 consid. 2.2). L'étendue du devoir d'instruction dépend de la pertinence des faits à établir. L'établissement des faits est incomplet au sens de l'art. 106 al. 1 let. b LAsi lorsque toutes les circonstances de fait et les moyens de preuve déterminants pour la décision n'ont pas été pris en compte par l'autorité inférieure ; il est inexact, lorsque l'autorité a omis d'administrer la preuve d'un fait pertinent, a apprécié de manière erronée le résultat de l'administration d'un moyen de preuve ou a fondé sa décision sur des faits erronés, par exemple en contradiction avec les pièces (cf.”
Unglaubwürdige, widersprüchliche oder bewusst verschleierte Angaben — etwa das Verschweigen relevanter Auslandsdokumente oder die Vorlage offensichtlich gefälschter Papiere — schwächen die Glaubwürdigkeit der asylsuchenden Person. Wegen der Mitwirkungspflicht nach Art. 8 AsylG und der der asylsuchenden Person obliegenden Substanziierungs- bzw. Beweislast kann dies dazu führen, dass die Behörden weitergehende Abklärungen nicht vornehmen und das Gesuch abgewiesen oder formell abgeschrieben wird; sodann kann in der Folge von einem Fehlen von Vollzugshindernissen ausgegangen werden. Diese Konsequenzen sind jeweils an den konkreten Feststellungen zur fehlenden Mitwirkung und zur Beweissituation zu messen.
“Die behauptete Minderjährigkeit konnte er nicht glaubhaft machen (vgl. E. 5). Sodann ist aufgrund der Aussagen davon auszugehen, dass der junge und alleinstehende Beschwerdeführer in B._______ über ein intaktes familiäres Beziehungsnetz verfügt, zu dem er bei Bedarf zurückkehren kann (vgl. bspw. SEM-Akten 30/16 F44, F89). Was den LKW-Fahrer anbelangt, ist festzustellen, dass dieser den Beschwerdeführer entweder weiterhin finanziell unterstützen kann oder, dass die diesbezüglichen Vorbringen eine Verschleierung der tatsächlichen finanziellen Situation des Beschwerdeführers beziehungsweise seiner Familie bezweckt haben und diese somit besser ist, als vorgegeben (vgl. bspw. a.a.O. F64 f.). Hierzu ist in Bestätigung der Vorinstanz festzustellen, dass die Zulässigkeit, Zumutbarkeit und Möglichkeit des Wegweisungsvollzugs zwar grundsätzlich von Amtes wegen zu prüfen sind (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 12 VwVG). Diese Untersuchungspflicht findet jedoch nach Treu und Glauben ihre Grenzen an der Mitwirkungspflicht der asylsuchenden Person (Art. 8 AsylG), die im Übrigen auch die Substanziierungslast trägt (Art. 7 AsylG). Es kann nicht Sache der Asylbehörden sein, nach allfälligen weiteren Wegweisungsvollzugshindernissen zu forschen, wenn die betroffene Person - wie vorliegend der Beschwerdeführer - durch unglaubhafte beziehungsweise fehlende, womöglich gezielt vorenthaltene, Angaben über seine Identität und sein soziales Beziehungsnetz eine weiterergehende Prüfung der Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs verhindert. Vermutungsweise ist deshalb davon auszugehen, einer Wegweisung stünden keine Vollzugshindernisse im Sinne von Art. 44 AsylG in Verbindung mit Art. 83 Abs. 2-4 AIG entgegen (vgl. Urteile des BVGer D-1656/2019 vom 18. Januar 2022 E. 7.4.2, E-1406/2018 vom 22. Dezember 2019 E. 7.3, D-2413/2019 vom 5. Juni 2019 E. 8.2, E-4811/2018 vom 10. September 2018 E. 8.4.5, EMARK 2005 Nr. 1 E. 3.2.2).”
“Elle explique que la famille a transité par la Pologne dans l'urgence, pour des raisons de sécurité, avant de rejoindre la Suisse. La recourante allègue encore ne pas être « socialisée » en Chine et n'y avoir actuellement aucune attache ou repère, à l'instar de son époux et de leurs enfants. Elle soutient également avoir droit à une protection provisoire en Suisse, au regard des lettres a et c de la décision de portée générale du Conseil fédéral du 11 mars 2022 (FF 2022 586), en rappelant que ses jumelles sont de nationalité ukrainienne et que la famille vivait en Ukraine, avec les belles-mères respectives et la cousine de son mari, au moment du déclenchement du conflit russo-ukrainien. Enfin, elle estime qu'un retour en Chine l'exposerait, ainsi que ses proches, à des risques réels et sérieux de traitements contraires à l'art. 3 CEDH et à des persécutions graves, rendant l'exécution de leur renvoi illicite et inexigible. 5. 5.1 D'emblée, et à l'instar de l'autorité inférieure, le Tribunal constate que l'intéressée a gravement enfreint son devoir de collaborer, au sens de l'art. 8 LAsi, en dissimulant des faits et en omettant de fournir aux autorités suisses des documents essentiels, notamment son titre de séjour polonais en cours de validité. Ces omissions, qui n'ont été connues qu'à la suite d'un contrôle en septembre 2022, démontrent une tentative délibérée de dissimuler des informations factuelles déterminantes, dans le but d'orienter favorablement l'issue de sa demande de séjour auprès de la Suisse. L'argument selon lequel elle ignorait l'impact de ces éléments n'est pas convaincant, d'autant plus qu'elle avait initialement nié être détentrice d'une autorisation de séjour en Pologne. Dans ces circonstances, sa crédibilité s'en trouve atteinte. 5.2 Il convient également de souligner que les griefs ayant trait à l'octroi d'une protection provisoire sont étrangers à la présente cause, qui porte exclusivement sur l'asile et le renvoi ; ils n'ont donc pas à être examinés ci-après. La conclusion subsidiaire du recours s'y rapportant est dès lors irrecevable. 5.3 Cela dit, il ressort du dossier que la recourante a été en mesure de voyager librement entre la Chine et l'étranger, y compris après son départ en 2017.”
“Es gibt keinen Anlass an dieser Einschätzung zu zweifeln, zumal der Beschwerdeführer weder im Rahmen der Gewährung des rechtlichen Gehörs noch auf Beschwerdeebene etwas Substanzielles entgegenzuhalten hat (vgl. SEM-Akten 46/4 und 48/9; vgl. Beschwerdeschrift, S. 4 f.). Die wiederholte Behauptung, er habe die Dokumente von seinem Schwager erhalten und wisse nichts über ihren Inhalt und ihre Authentizität (vgl. SEM-Akte 44/25 F 190 und F 194), vermag nicht zu überzeugen. Auch dass er bei Ungereimtheiten jeweils ausweichend antwortet, er beziehungsweise sein türkischer Anwalt werde die entsprechenden Papiere noch besorgen (vgl. SEM-Akten 23/13 F 69, F 74 sowie F 98 ff. und 44/25 F 120, F 122, F 192 und F 248) oder dass er nicht zu erklären vermag, weshalb er verfolgt werde (vgl. Sem-Akte 44/25 F 181, F 188, F 190 und F 195), erscheint nicht plausibel. Übrigens ebenso wenig überzeugend ist die äusserst rudimentäre Begründung, sein früherer Anwalt sei in der Türkei wegen seiner Unterstützung der HDP entlarvt worden (vgl. SEM-Akte 23/15 F 111). Es obliegt dem Beschwerdeführer im Rahmen seiner Mitwirkungspflicht nach Art. 8 AsylG, den Sachverhalt darzulegen. An der obigen Einschätzung vermögen auch die mit Eingabe vom 20. Juli 2023 zu den Akten gereichten Beweismittel nichts zu ändern, zumal diesen aufgrund ihrer Fälschung beziehungsweise einfachen Fälschbarkeit ohnehin die erforderliche Beweiskraft abgeht.”
“Diesbezüglich machte der Beschwerdeführer an der Anhörung geltend, dass alle (früheren) Ermittlungen wegen Beleidigung des Staatspräsidenten eingestellt worden seien und gegen Ende 2015 zudem eine (weitere) Untersuchung betreffend einen Verstoss «gegen das Veranstaltungsgesetz, also unerlaubte Veranstaltungen zu organisieren», eröffnet worden sei, wobei er diesbezüglich danach nichts mehr gehört habe (vgl. A19 F111 f.), was nahelegt, dass es sich hierbei womöglich um diese Verfahren gehandelt haben dürfte. Es wäre für den Beschwerdeführer wohl ohne weiteres möglich gewesen, sämtliche die genannten Ermittlungs- und Gerichtsverfahren betreffenden Dokumente zu beschaffen und einzureichen. Nicht nachvollziehbar ist weiter, dass die vorliegenden Beweismittel teilweise nicht vollständig eingereicht wurden (vgl. vorstehend Bstn. A.c, C.b und N.), zumal der Beschwerdeführer respektive sein türkischer Anwalt offenkundig über vollumfänglichen Zugang zu den entsprechenden Verfahrensakten verfügen. Eine Erklärung seitens des Beschwerdeführers hierfür blieb aus. Die allfälligen Konsequenzen der Beweislosigkeit hat der Beschwerdeführer im Rahmen der Mitwirkungspflicht nach Art. 8 AsylG daher selbst zu tragen. Das Gericht stützt sich bei der nachfolgenden Prüfung praxisgemäss auf die eingereichten Dokumente und die entsprechenden Vorbringen.”
“Der geltend gemachten Erpressung des Vaters wäre selbst im Falle der Wahrunterstellung kein konkreter Konnex zum Beschwerdeführer zu entnehmen und es kann diesbezüglich auf die zutreffenden Ausführungen der Vorinstanz verwiesen werden. Soweit er in der Rechtsmitteleingabe zudem vorbringt, sein Onkel sei ebenfalls erpresst worden, legt er ebenfalls keinen ersichtlichen Zusammenhang zu seiner geltend gemachten Gefährdungssituation dar. Bei dieser Ausgangslage ist nicht zu beanstanden, dass sich die Vorinstanz nicht in der vom Beschwerdeführer geforderten Tiefe mit der Situation im Heimatland auseinandergesetzt hat. Die diesbezüglichen Rügen der Verletzung der Pflicht zur vollständigen Sachverhaltsabklärung sowie des Anspruchs auf Gewährung des rechtlichen Gehörs erweisen sich als unbegründet, unter anderem auch deshalb, weil der Beschwerdeführer bisweilen materielle Würdigung und formelle Rügen miteinander vermengt. Sodann hätte es dem Beschwerdeführer offen gestanden beziehungsweise lag es angesichts der ihm obliegenden Mitwirkungspflicht an ihm, weitere Beweismittel zur Untermauerung seiner geltend gemachten Gefährdung einzureichen (vgl. Art. 32 Abs. 2 VwVG sowie Art. 8 AsylG). Der Antrag auf Ansetzung einer Frist zur Beibringung weiterer Beweismittel ist demgemäss abzuweisen. Angesichts des Ausgeführten ist auf den Umstand, dass sich die im vorinstanzlichen Verfahren eingereichten Vorladungen, mit welchen der Beschwerdeführer die behauptete Strafverfolgung zu untermauern versuchte, als Fälschungen herausgestellt haben und dadurch seine persönliche Glaubwürdigkeit in Frage gestellt ist (vgl. Art. 7 Abs. 3 AsylG), nicht mehr vertieft einzugehen.”
“Der in Art. 12 VwVG statuierte Untersuchungsgrundsatz, wonach die Behörde den Sachverhalt von Amtes wegen feststellt, findet seine Grenze an der Mitwirkungspflicht der asylsuchenden Person (Art. 8 AsylG). Dazu gehört insbesondere die Pflicht zur Offenlegung der Identität und Beibringung eines Identitätsnachweises (vgl. BVGE 2011/28 E. 3.4). Dabei trägt nach der Bestimmung von Art. 8 ZGB, die als allgemeiner Rechtsgrundsatz auch im öffentlichen Recht Anwendung findet, die asylsuchende Person die Beweislast und damit die Folgen der Beweislosigkeit. Es liegt - nach Abschluss des ordentlichen Asylverfahrens - an der Beschwerdeführerin, ihre behauptete Identität beziehungsweise Herkunft zu belegen. Das SEM hatte somit im vorliegenden Wiedererwägungsverfahren nur zu prüfen, ob die mit Wiedererwägungsgesuch eingereichten Beweismittel geeignet sind, die bisher nicht feststehende Identität und Herkunft der Beschwerdeführerin zu belegen. Dieser Pflicht ist die Vorinstanz nachgekommen. Allein aus dem Umstand, dass die Beschwerdeführerin beziehungsweise ihr Rechtsvertreter die Auffassung und Schlussfolgerung des SEM nicht teilt, lässt sich keine Verletzung der Untersuchungspflicht ableiten. Im Übrigen ist daran zu erinnern, dass im ordentlichen Verfahren sowohl die Ergebnisse der LINGUA-Analyse als auch die Asylvorbringen der Beschwerdeführerin gesamthaft gewürdigt wurden (vgl.”
Zur Identität im Sinne von Art. 8 AsylG gehören Name(n), Vorname, Staatsangehörigkeit(en), Ethnie, Geburtsdatum, Geburtsort und Geschlecht. Die Frage der Staatsangehörigkeit als Bestandteil der Identität ist materiell nach den Plausibilitätskriterien von Art. 7 LAsi zu beurteilen.
“Vorab ist darauf hinzuweisen, dass Asylsuchende verpflichtet sind, an der Feststellung des Sachverhalts mitzuwirken. Sie müssen insbesondere ihre Identität offenlegen sowie Reisepapiere und Identitätsausweise abgeben (Art. 8 AsylG und Art. 2a Asylverordnung 1 über Verfahrensfragen [Asylverordnung 1, AsylV 1, SR 142.311]). Der Untersuchungsgrundsatz findet seine Grenzen unter anderem an der Mitwirkungspflicht der asylsuchenden Person (Art. 8 AsylG, Art. 13 VwVG; vgl. BVGE 2014/12 E. 6 S. 213 f.). Die Identität einer asylsuchenden Person umfasst den Namen, Vornamen, Staatsangehörigkeiten, Ethnie, Geburtsdatum, Geburtsort und Geschlecht (Art. 1a AsylV1).”
“arrêt du Tribunal E-6725/2015 du 4 juin 2018 consid. 3.1). D'autre part, en l'absence de toute argumentation et de toute conclusion, même implicite, en ce sens, force est de constater que le présent recours ne porte pas sur la rectification des données personnelles du recourant, au sens de la loi fédérale du 19 juin 1992 sur la protection des données (LPD, RS 235.1), contenues dans SYMIC. 5. 5.1 En application de la maxime inquisitoire, il incombe à l'autorité administrative d'élucider l'état de fait de manière exacte et complète. Celle-ci dirige la procédure en ordonnant les mesures d'instruction qui s'imposent et définit les faits qu'elle considère comme pertinents, ainsi que les preuves nécessaires qu'elle ordonne et apprécie d'office (art. 12 PA). 5.2 En matière d'asile, la maxime d'office trouve toutefois sa limite dans l'obligation qu'a la partie de collaborer à l'établissement des faits qu'elle est le mieux placée pour connaître (cf. ATAF 2012/21 consid. 5.1). Le requérant est ainsi tenu, aux termes de l'art. 8 LAsi, de collaborer à la constatation des faits, en particulier en déclinant son identité (let. a) et en remettant ses documents de voyage et ses pièces d'identité (let. b). 5.3 Si le requérant doit établir son identité, la question de la nationalité, en tant que composante de l'identité, doit s'apprécier selon les critères matériels de vraisemblance retenus par l'art. 7 LAsi (cf. Jurisprudence et informations de la Commission suisse de recours en matière d'asile [JICRA] 2005 n° 8, toujours d'actualité). 6. 6.1 En l'espèce, il y a lieu, dans un premier temps, d'examiner la valeur probante des document produits par l'intéressé à l'appui de son recours dans le but d'établir sa nationalité somalienne, à savoir le certificat de naissance daté du (...) et le passeport établi le (...), tous deux délivrés par l'Ambassade de la République de Somalie en Suisse. 6.2 6.2.1 S'agissant d'abord du certificat de naissance, il convient de relever qu'il ne peut être qualifié de document d'identité au sens de l'art.”
Asylsuchende unterliegen gemäss Art. 8 AsylG einer Mitwirkungspflicht und tragen für ihre persönlichen Vorbringen die Substanziierungs- und soweit angezeigt auch die Beweislast. Sie müssen relevante Beweismittel soweit möglich aktiv, substantiiert und rechtzeitig bezeichnen und einreichen (u. a. Übersetzungen gemäss Art. 8 Abs. 2). Die behördliche Untersuchungs- bzw. Abklärungspflicht ist durch diese Mitwirkungspflicht begrenzt; unterlassenes oder unzureichend substanziiertes Vorbringen kann zu prozessualen Nachteilen führen und — sofern die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen — bis zur formlosen Abschreibung des Gesuchs führen.
“Der in Art. 12 VwVG statuierte Untersuchungsgrundsatz, wonach die Behörde den Sachverhalt von Amtes wegen feststellt, findet seine Grenze an der Mitwirkungspflicht der asylsuchenden Person (Art. 8 AsylG). Dazu gehört insbesondere die Pflicht zur Offenlegung der Identität und Beibringung eines Identitätsnachweises (vgl. BVGE 2011/28 E. 3.4). Dabei trägt nach der Bestimmung von Art. 8 ZGB, die als allgemeiner Rechtsgrundsatz auch im öffentlichen Recht Anwendung findet, die asylsuchende Person die Beweislast und damit die Folgen der Beweislosigkeit. Es liegt - nach Abschluss des ordentlichen Asylverfahrens - an der Beschwerdeführerin, ihre behauptete Identität beziehungsweise Herkunft zu belegen. Das SEM hatte somit im vorliegenden Wiedererwägungsverfahren nur zu prüfen, ob die mit Wiedererwägungsgesuch eingereichten Beweismittel geeignet sind, die bisher nicht feststehende Identität und Herkunft der Beschwerdeführerin zu belegen. Dieser Pflicht ist die Vorinstanz nachgekommen. Allein aus dem Umstand, dass die Beschwerdeführerin beziehungsweise ihr Rechtsvertreter die Auffassung und Schlussfolgerung des SEM nicht teilt, lässt sich keine Verletzung der Untersuchungspflicht ableiten. Im Übrigen ist daran zu erinnern, dass im ordentlichen Verfahren sowohl die Ergebnisse der LINGUA-Analyse als auch die Asylvorbringen der Beschwerdeführerin gesamthaft gewürdigt wurden (vgl.”
“Das Verwaltungs- respektive Asylverfahren wird vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht (Art. 12 VwVG i.V.m. Art. 6 AsylG). Demnach hat die Behörde von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen, die für das Verfahren notwendigen Unterlagen zu beschaffen, die rechtlich relevanten Umstände abzuklären und ordnungsgemäss darüber Beweis zu führen. Die Untersuchungspflicht der Behörden findet ihre Grenzen an der Mitwirkungspflicht der Gesuchstellenden (Art. 8 AsylG), die auch die Substantiierungslast tragen (Art. 7 AsylG).”
“Sie ist mithin verantwortlich für die Beschaffung der für den Entscheid notwendigen Unterlagen und das Abklären sämtlicher rechtsrelevanter Tatsachen (vgl. Krauskopf/Wyssling, in: Praxiskommentar Verwaltungsverfahrensgesetz, 3. Aufl. 2023, Rz. 20 ff. zu Art. 12 VwVG; Kölz/Häner/Bertschi, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 3. Aufl. 2013, Rz. 142). Die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts in Verletzung der behördlichen Untersuchungspflicht bildet einen Beschwerdegrund (Art. 106 Abs. 1 Bst. b AsylG). Unrichtig ist die Sachverhaltsfeststellung, wenn der Verfügung ein falscher und aktenwidriger Sachverhalt zugrunde gelegt wird oder Beweise falsch gewürdigt worden sind; unvollständig ist sie, wenn nicht alle für den Entscheid rechtswesentlichen Sachumstände berücksichtigt werden (vgl. Kölz/Häner/Bertschi, a.a.O., Rz. 1043). Der Untersuchungsgrundsatz wird allerdings durch die allgemeine Mitwirkungspflicht der Parteien (Art. 13 VwVG) sowie im Asylverfahren durch die besondere Mitwirkungspflicht einer asylsuchenden Person (Art. 8 AsylG) begleitet. Für die asylsuchende Person bringt dies insbesondere mit sich, dass sie der Behörde alle Gründe mitzuteilen hat, die für die Asylgewährung oder für den Verzicht auf den Vollzug der Wegweisung relevant sein könnten. Ferner ergibt sich aus Art. 8 Abs. 1 Bst. d AsylG, dass die asylsuchende Person verpflichtet ist, allfällige Beweismittel vollständig zu bezeichnen und sie unverzüglich einzureichen oder, soweit dies zumutbar erscheint, sich darum zu bemühen, sie innerhalb einer angemessenen Frist zu beschaffen. Von Asylsuchenden kann verlangt werden, für die Übersetzung fremdsprachiger Dokumente in eine Amtssprache besorgt zu sein (Art. 8 Abs. 2 AsylG).”
“Abzuweisen ist ferner der für den Fall einer materiellen Beurteilung der Beschwerde durch das Bundesverwaltungsgericht unter dem Titel «Beweisanträge» gestellte Antrag, der Beschwerdeführerin sei zur Nachreichung von Belegen der Spenden ihrer Geschwister zugunsten der LTTE eine angemessene Frist anzusetzen [1]. Die Beschwerdeführerin trägt die Substanziierungslast für ihre Vorbringen und ihre Mitwirkungspflicht (vgl. Art. 8 AsylG) hängt nicht von einer entsprechenden Aufforderung ab. Sie hätte genügend Zeit gehabt, ihre Beweisanerbieten einzubringen. Im Übrigen waren die Spenden der Geschwister bereits Gegenstand des ersten Asylverfahrens. Anzumerken bleibt, dass im Mehrfachgesuch und in den Eingaben im Rahmen des Beschwerdeverfahrens unter dem Titel «rechtserheblicher Sachverhalt» wiederum ausdrücklich nur von einer Spende - getätigt im Jahr 2013 - die Rede ist (vgl. Mehrfachgesuch vom 8. Mai 2019 S. 2, Beschwerde vom 27. Januar 2020 S. 8 letzter Absatz und S. 81 erster Absatz, Beschwerdeergänzung vom 28. Februar 2020 S. 19 letzter Absatz).”
“Der Untersuchungsgrundsatz findet seine Grenze an der Mitwirkungspflicht der Asylsuchenden (Art. 8 AsylG; Art. 13 VwVG), wozu insbesondere gehört, die Identität offenzulegen und vorhandene Identitätspapiere abzugeben sowie an der Feststellung des Sachverhaltes mitzuwirken. In Drittstaatenfällen - wie dem vorliegenden - ist zusätzlich die Umstossung der Legalvermutung der Sicherheit des Drittstaats erforderlich, so dass es der Beschwerdeführerin obliegt, ernsthafte Anhaltspunkte für eine drohende Gefahr der unmenschlichen oder erniedrigenden Behandlung vorzubringen.”
“Im Spannungsverhältnis zwischen der grundsätzlichen Pflicht der Behörde, den rechtserheblichen Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen (Art. 12 VwVG), und der Mitwirkungspflicht der Partei (vgl. Art. 8 AsylG, Art. 13 VwVG) sind jeweils auch die Beweisnähe beziehungsweise die Möglichkeiten der Partei zur Beschaffung entsprechender Dokumente und die vorhandenen behördlichen Abklärungsmöglichkeiten zu berücksichtigen (vgl. Urteil des BVGer D—4637/2020 vom 15. August 2022 E. 3.4). Die betroffene Partei ist verpflichtet, am Verfahren so mitzuwirken, dass die Behörde in die Situation versetzt wird, den Sachverhalt so zu erfassen, dass sie einen Entscheid treffen kann. Der anwaltlich vertretene Beschwerdeführer war im Rahmen der ihm obliegenden Mitwirkungspflicht gehalten, substanziierte aktuelle Angaben zum Aufenthaltsort und zu den Lebensumständen seiner Familie in Äthiopien zu machen und alles Zumutbare zu unternehmen, um entsprechende Beweismittel einzureichen. Dieser Pflicht ist der Beschwerdeführer innert Frist nicht nachgekommen. Mit der verspäteten Eingabe vom 17. Juli 2024 machte der Beschwerdeführer zwar neue Angaben zum Aufenthaltsort der Familie sowie zum Gesundheitszustand der Ehefrau, unterliess es jedoch, diese Vorbringen mit Beweismitteln zu unterlegen.”
Fehlen Originaldokumente (z. B. Eheurkunde/Heiratsurkunde) und können diese trotz ausdrücklicher Aufforderung nicht vorgelegt werden, kann dies dazu führen, dass die geltend gemachten Tatsachen nach Art. 8 AsylG nicht als nachgewiesen gelten. Kopien haben nur eine beschränkte Beweiskraft, da sie leicht manipuliert werden können; es obliegt den Asylsuchenden, die von ihnen behaupteten Tatsachen zu belegen.
“D'autres liens familiaux ou de parenté peuvent également être protégés lorsqu'il y a un rapport de dépendance particulier dépassant les relations familiales respectivement les liens émotionnels usuels, par exemple en raison d'un handicap ou d'une maladie grave (cf. ATF 145 I 227 consid. 3.1). 4.3 En l'espèce, la recourante a allégué être mariée à un compatriote, reconnu comme réfugié et détenteur d'une autorisation de séjour (permis B). Cela étant, l'autorité inférieure a considéré que ce mariage n'était pas valablement démontré, l'intéressée n'ayant pas été en mesure de produire un original de son acte de mariage. A cet égard, le Tribunal constate que la recourante a indiqué s'être mariée en deux étapes. En effet, en date du 6 janvier 2023, un contrat de mariage religieux a été établi et signé au nom des époux, le mariage civil ayant quant à lui eu lieu par procuration en date du 17 juillet 2024. Cela étant, l'intéressée n'a pas été en mesure de fournir un original de l'un ou l'autre des documents de mariage et des copies n'ont une valeur probante que très limitée, car elles peuvent être facilement manipulées. A cet égard, le Tribunal rappelle que, en application des art. 8 LAsi et 13 PA et des règles sur le fardeau de la preuve (art. 8 CC), il incombe aux intéressés de démontrer les faits qu'ils allèguent (cf. arrêt du TAF F-6055/2024 du 10 mars 2025 consid. 3.4.1). Or, en l'espèce, la recourante a été expressément invitée, tant par l'autorité inférieure que par le Tribunal, à produire toute pièce susceptible de démontrer son mariage, sans parvenir à s'exécuter. De plus, il ressort du dossier et des déclarations de la recourante que les époux ont fait connaissance sur internet et qu'ils ne s'étaient jamais rencontrés avant la venue en Suisse de l'intéressée au mois d'août 2024. Par ailleurs, le mariage civil aurait eu lieu par procuration trois mois après le dépôt par la recourante d'une demande d'asile en Pologne. Sur le vu de ces différents éléments, le Tribunal ne peut considérer que le mariage de la recourante a été démontré à satisfaction de droit, celle-ci n'ayant pas été en mesure de produire d'autre document que des copies, plus ou moins lisibles, de ses contrats de mariage.”
Asylsuchende haben sich während des Verfahrens den Behörden zur Verfügung zu halten; dies umfasst nach Rechtsprechung insbesondere die Erreichbarkeit am zugewiesenen bzw. angegebenen Aufenthalt sowie die Verpflichtung, auf Vorladungen zu erscheinen und bei der Durchführung von Überstellungen/Transfers mitzuwirken. Die Gerichte haben fehlende Anwesenheit am bekannten/zugewiesenen Aufenthaltsort und das Nichterschienen‑Sein zu Vorladungen als Verletzung dieser Pflicht gewertet.
“3 LAsi, lesquels prévoient que le requérant doit se tenir à la disposition des autorités compétentes en matière d'asile. Le Tribunal a à plusieurs reprises confirmé que l'absence du lieu de séjour connu, respectivement attribué, sans indication de la part du requérant aux autorités compétentes, qu'elle soit durable ou passagère, suffisait déjà pour que l'extension du délai de transfert au sens de l'art. 29 par. 2 du règlement Dublin III puisse se justifier (cf. arrêts du Tribunal E-6320/2020 du 8 janvier 2021 consid. 4.3 ; F-4207/2020 du 31 août 2020 consid. 6.2 ; E-3154/2018 du 21 juin 2018 consid. 4.1). 3.4 Pour rappel, par décision du 28 avril 2023, le SEM n'est pas entré en matière sur la demande d'asile de l'intéressé, a prononcé son transfert vers la Suède et a ordonné l'exécution de cette mesure. Cette décision a été confirmée par le Tribunal en date du 26 février 2024 (cf. F-2624/2023 précité). Partant, l'intéressé était tenu de se tenir à disposition des autorités chargées de l'exécution de son transfert (art. 8 al. 3 LAsi). Il transparaît du dossier que cette obligation lui était connue. Il ressort ensuite des pièces produites par le recourant lui-même qu'il a été attribué à un nouveau logement à B._______ en date du 25 janvier 2024 (cf. attribution de logement du 11 janvier 2024 jointe au recours). Le 21 février suivant, la police de sûreté a indiqué qu'il se trouvait bien à son domicile à B._______ (cf. let. R.). Puis, en date du 28 mars suivant, l'intéressé a signé une déclaration, par laquelle il a confirmé vouloir être transféré volontairement en Suède (cf. let. I.). Il ressort ensuite du dossier que, par courrier du 15 juillet 2024, il a été convoqué à se présenter auprès de l'autorité cantonale compétente, à savoir le D._______, le 19 juillet suivant à 10 heures, en vue d'un entretien, lors duquel il était prévu qu'il soit invité à indiquer s'il souhaitait retourner dans son pays ou être transféré vers le pays responsable de sa procédure d'asile. Il a été rendu attentif à son obligation d'honorer cette convocation, au risque de s'exposer à des mesures de contrainte du droit des étranger (cf.”
“Gemäss einer in den vorinstanzlichen Akten enthaltenen Mitteilung, hielt sich der Beschwerdeführer vom 23. Oktober 2023 um 09:10 Uhr bis am 24. Oktober 2023 um 00:19 Uhr ausserhalb des Bundesasylzentrums auf, weshalb ihm die Vorladung für das Dublin-Gespräch nicht habe ausgehändigt werden können. Indem der Beschwerdeführer die geltenden Ausgangszeiten missachtete, hielt er sich entgegen seiner Mitwirkungspflicht den Behörden für die Prüfung seines Gesuchs nicht zur Verfügung (Art. 8 Abs. 3 AsylG). Angesichts dessen, dass die Vorinstanz nicht ohne weitere Abklärungen den Entscheid aufgrund der Akten fällte, sondern vielmehr der zugewiesenen Rechtsvertretung die Möglichkeit einräumte, sich schriftlich zum Nichteintretensentscheid zu äussern, ist ihr Vorgehen vor dem Hintergrund des Verhaltens des Beschwerdeführers nicht zu beanstanden. Die vorliegende Konstellation ist vergleichbar mit dem Ausnahmetatbestand von Art. 5 Abs. 2 Bst. b Dublin-III-VO (vgl. Urteile des BVGer D-2755/2023 vom 14. Juli 2023 E. 3; D-1336/2023 vom 17. März 2023 E. 4 m.H.). Das ihm schriftlich gewährte rechtliche Gehör nahm der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 27. Oktober 2023 wahr. Er hatte damit die Möglichkeit, sich zur beabsichtigten Überstellung schriftlich zu äussern, weshalb der Sachverhalt im gegebenen Fall rechtsgenüglich erstellt ist. Soweit der Beschwerdeführer die Rückweisung der Sache an die Vorinstanz zur persönlichen Anhörung verlangt, ist sein Antrag abzuweisen.”
Fehlende oder nicht akut lebensbedrohliche gesundheitliche Beschwerden stehen der Durchführung des Rückkehrentscheids nicht zwingend entgegen, sofern im Herkunftsland eine angemessene medizinische Versorgung vorhanden ist bzw. die Erkrankung den Rücktransport nicht konkret gefährdet. Entscheidend ist damit, dass die Erkrankungen weder eine konkrete Gefährdung der betroffenen Person bei Rückkehr begründen noch technische oder medizinische Hindernisse für die Durchführung des Rücktransports schaffen.
“), dans la mesure où elle ne fait pas apparaître une mise en danger concrète du recourant, qu'en l'occurrence, il est notoire que le Maroc ne connaît pas une situation de guerre, de guerre civile ou de violence généralisée qui permettrait d'emblée - et indépendamment des circonstances du cas d'espèce - de présumer, à propos de tous les ressortissants de ce pays, l'existence d'une mise en danger concrète au sens de l'art. 83 al. 4 LEI, que par ailleurs, les affections dont souffre le recourant - à savoir un état de stress post-traumatique, un syndrome d'apnée du sommeil, une rhinite, de l'asthme, des troubles du sommeil ainsi que de l'anxiété - ne présentent pas une gravité telle qu'elles seraient de nature à faire obstacle à l'exécution du renvoi, que l'état de santé de l'intéressé ne présentant aucune aggravation notable depuis le dernier arrêt du Tribunal, il convient pour le surplus d'y renvoyer (cf. E-3545/2024 du 17 juin 2024 p. 7), qu'enfin, l'exécution du renvoi ne se heurte pas à des obstacles insurmontables d'ordre technique et s'avère également possible (art. 83 al. 2 LEI ; cf. ATAF 2008/34 consid. 12 et jurisp. cit.), le recourant étant tenu de collaborer à l'obtention de documents de voyage lui permettant de retourner dans son pays d'origine (art. 8 al. 4 LAsi), que dans ces conditions, la décision attaquée est conforme au droit fédéral, le SEM ayant par ailleurs établi de manière exacte et complète l'état de fait pertinent (art. 106 al. 1 LAsi) et, dans la mesure où ce grief peut être examiné (art. 49 PA ; cf. ATAF 2014/26 consid. 5), n'est pas inopportune, que partant, le recours doit également être rejeté, en tant qu'il porte sur le renvoi et son exécution, que celui-là s'avérant manifestement infondé, il l'est dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'un second juge (art. 111 let. e LAsi), qu'il est dès lors renoncé à un échange d'écritures, le présent arrêt n'étant motivé que sommairement (art. 111a al. 1 et 2 LAsi), que dans la mesure où les conclusions du recours étaient d'emblée vouées à l'échec, la requête d'assistance judiciaire partielle est rejetée (art. 65 al. 1 PA), au moins l'une des conditions nécessaires à son octroi faisant défaut, que compte tenu de l'issue de la cause, il y a lieu de mettre les frais de procédure, d'un montant de 750 francs, à la charge du recourant, conformément aux art.”
“3), que l'exécution du renvoi est également raisonnablement exigible lorsque des affections, certes graves, peuvent être traitées dans des circonstances acceptables dans le pays d'origine, que le Tribunal constate que les troubles de la recourante ne sont pas à ce point graves ou ses besoins de traitements si spécifiques qu'elle ne puisse se faire soigner en Russie, qu'ainsi que l'a retenu le SEM dans la décision attaquée, la Russie dispose de structures médicales et d'un système d'assurance sociale permettant la prise en charge des problèmes de santé de l'intéressée, qu'en particulier, il existe dans la région d'origine de la recourante des hôpitaux et cliniques spécialisés dans le domaine neurologique, de sorte que rien n'indique que celle-ci ne pourra pas y poursuivre, si nécessaire, le suivi initié en Suisse, que le rapport de MdM précité n'est plus d'actualité et n'est ainsi pas de nature à modifier cette appréciation, compte tenu de l'évolution de la situation sur place depuis lors, qu'en particulier, comme l'a relevé l'autorité intimée, la crise humanitaire dans laquelle était plongée la Tchétchénie a pris fin en 2007, que les affections présentées par l'intéressée, que le Tribunal ne minimise en rien, ne constituent donc pas un obstacle à l'exécution de son renvoi, que la recourante est propriétaire de son logement en Tchétchénie et, comme c'était le cas avant son départ pour la Suisse, pourra compter sur le soutien de ses deux filles et de son fils qui vivent et travaillent dans sa région d'origine, que vu l'âge de l'intéressée et les troubles dont elle est affectée, un retour dans son milieu culturel ne semble en tous cas pas contre-indiqué, que lors de son audition sur les motifs d'asile, la recourante a d'ailleurs déclaré qu'elle n'allait pas rester longtemps en Suisse et allait retourner en Tchétchénie, expliquant, en définitive, être venue en Suisse pour voir ses enfants qui lui manquaient et qui voulaient aussi la voir (cf. R84), que bien que cela ne soit pas décisif, il est encore rappelé que l'intéressée pourra se constituer une réserve de médicaments avant son départ de Suisse et, si cela s'avérait nécessaire, présenter au SEM, à l'issue de la présente procédure, une demande d'aide au retour au sens de l'art. 93 LAsi et, en particulier, une aide individuelle telle que prévue à l'al. 1 let. d de cette disposition et aux art. 73 ss de l'ordonnance 2 du 11 août 1999 sur l'asile relative au financement (OA 2, RS 142.312), en vue d'obtenir une prise en charge des soins médicaux indispensables pour un laps de temps convenable, qu'ainsi l'exécution du renvoi est raisonnablement exigible (art. 83 al. 4 LEI ; cf. ATAF 2011/50 précité, consid. 8.1 8.3 et jurisp. cit.), qu'elle est enfin possible (art. 83 al. 2 LEI ; cf. ATAF 2008/34 consid. 12 et jurisp. cit.), la recourante étant en possession de documents de voyage, ou en mesure d'en obtenir, lui permettant de retourner dans son pays d'origine (art. 8 al. 4 LAsi), que sur le vu de ce qui précède, le recours doit être rejeté, que s'avérant manifestement infondé, il l'est dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'un second juge (art. 111 let. e LAsi), qu'il est dès lors renoncé à un échange d'écritures, le présent arrêt n'étant motivé que sommairement (art. 111a al. 1 et 2 LAsi), que la demande d'effet suspensif était d'emblée privée d'objet, l'art. 42 LAsi disposant que quiconque dépose une demande d'asile en Suisse peut y séjourner jusqu'à la clôture de la procédure, que, vu l'issue de la cause, il y aurait lieu de mettre les frais de procédure à la charge de la recourante, conformément aux art. 63 al. 1 PA et art. 2 et 3 let. a du règlement du 21 février 2008 concernant les frais, dépens et indemnités fixés par le Tribunal administratif fédéral (FITAF, RS 173.320.2), que compte tenu des circonstances particulières du cas, il est toutefois renoncé à leur perception (cf. art. 6 let. b FITAF), (dispositif : page suivante) le Tribunal administratif fédéral prononce : 1.”
“_______, possédait également les structures médicales aptes à prendre en charge les affections du recourant, qui n'étaient d'ailleurs pas de nature à mettre sa vie en danger en cas de retour au Sri Lanka. 10.2.5.4 Le recourant n'a pas remis en cause l'analyse qui précède dans son recours du 17 janvier 2022. Il n'a pas non plus produit de rapport médical depuis le début de la procédure de recours, ce qu'il n'aurait assurément pas manqué de faire si son état de santé s'était détérioré. Dans ces circonstances, il y a lieu de confirmer l'appréciation du SEM selon laquelle l'état de santé de l'intéressé de n'oppose pas à son retour dans son pays d'origine, compte tenu également de la situation actuelle des soins médicaux au Sri Lanka. 10.2.6 Au vu de ce qui précède, l'exécution du renvoi s'avère raisonnablement exigible (cf. art. 83 al. 4 LEI a contrario). 10.3 Le recourant est en mesure d'entreprendre toute démarche nécessaire auprès de la représentation de son pays d'origine en vue de l'obtention de documents de voyage lui permettant de quitter la Suisse (cf. art. 8 al. 4 LAsi). L'exécution du renvoi ne se heurte donc pas à des obstacles insurmontables d'ordre technique et s'avère également possible au sens de l'art. 83 al. 2 LEI a contrario (cf. ATAF 2008/34 consid. 12). 10.4 Au vu de ce qui précède, le SEM a considéré à bon droit que l'exécution du renvoi de l'intéressé était licite, raisonnablement exigible et possible. 11. Il s'ensuit que le recours doit également être rejeté en tant qu'il conteste l'exécution du renvoi. 12. Dès lors, la décision attaquée ne viole pas le droit fédéral, a établi de manière exacte et complète l'état de fait pertinent (cf. art. 106 al. 1 LAsi) et, dans la mesure où ce grief peut être examiné (cf. consid. 2.1 supra), n'est pas inopportune. En conséquence, le recours est rejeté, dans la mesure où il est recevable, et la décision attaquée confirmée dans son entier. 13. 13.1 Dans la mesure où il est statué immédiatement sur le fond par le présent arrêt, la requête formulée dans le recours tendant à la dispense du versement d'une avance de frais devient sans objet.”
“3), que le Tribunal constate que les troubles de l'intéressé ne sont pas à ce point graves ou ses besoins de traitements si spécifiques qu'il ne puisse se faire soigner en Géorgie, qu'ainsi que l'a retenu le SEM dans la décision attaquée, la Géorgie dispose de structures médicales et, quoi qu'en dise le recourant, d'un système d'assurance sociale permettant la prise en charge gratuite des problèmes de santé de l'intéressé, que l'intéressé y a notamment obtenu des soins par la passé, notamment en lien avec l'hépatite et la tuberculose dont il a souffert, ainsi que les médicaments nécessaires à son traitement contre le SIDA, que rien n'indique donc qu'il ne pourra à nouveau y bénéficier d'une prise en charge adéquate, indépendamment de ses ressources financières, qu'au surplus, le recourant ne suit apparemment aucun traitement lourd en Suisse, malgré les traitements qui lui ont été proposés suite à son hospitalisation à B._______, que l'ensemble de ces éléments indique l'absence d'urgence médicale, que les affections alléguées par le recourant, que le Tribunal ne minimise en rien, ne constituent donc pas un obstacle à l'exécution de son renvoi, étant souligné une nouvelle fois que rien n'indique qu'il ne pourra obtenir les soins dont il a besoin en Géorgie, comme il en a été par le passé, qu'il pourra compter sur un soutien familial, qui apparaît être solide, susceptible de l'aider au moment de son retour au pays, comme c'était le cas avant son départ pour la Suisse, qu'ainsi l'exécution du renvoi est raisonnablement exigible (art. 83 al. 4 LEI ; cf. ATAF 2011/50 précité, consid. 8.1 8.3 et jurisp. cit.), qu'elle est enfin possible (art. 83 al. 2 LEI ; cf. ATAF 2008/34 consid. 12 et jurisp. cit.), le recourant étant en possession de documents de voyage lui permettant de retourner dans son pays d'origine (art. 8 al. 4 LAsi), qu'il convient, pour le surplus, de renvoyer à l'argumentation développée par le SEM dans la décision querellée, que sur le vu de ce qui précède, le recours doit être intégralement rejeté, que s'avérant manifestement infondé, il l'est dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'un second juge (art. 111 let. e LAsi), qu'il est renoncé à un échange d'écritures, le présent arrêt n'étant motivé que sommairement (art. 111a al. 1 et 2 LAsi), que, dès lors qu'il est immédiatement statué sur le fond, la demande d'exemption d'une avance de frais de procédure devient sans objet, que les conclusions du recours étant d'emblée vouées à l'échec, la requête d'assistance judiciaire totale doit être rejetée (art. 65 al. 1 PA et art. 102m al. 1 LAsi), que, vu l'issue de la cause, il y lieu de mettre les frais de procédure à la charge du recourant, conformément aux art. 63 al. 1 PA et art. 2 et 3 let. a du règlement du 21 février 2008 concernant les frais, dépens et indemnités fixés par le Tribunal administratif fédéral (FITAF, RS 173.”
Versäumnisse des früheren Rechtsvertreters sind der vertretenen Person zuzurechnen. Ein solches Mandatsversäumnis entbindet das SEM nicht von der Annahme, dass die Verfahrensgrundsätze gewahrt sind, und begründet für sich genommen kein prozessuales Verschulden der Behörde. Soweit der Betroffene im Rekursverfahren Gelegenheit hatte, die betreffenden Beweismittel vorzulegen, ist auf diese Möglichkeit abzustellen.
“318, abrogée avec effet au 15 décembre 2023] et la disposition transitoire de l'ordonnance d'abrogation du 22 novembre 2023 [RO 2023 694] a contrario) prescrits par la loi, le recours est recevable, que, sur le plan formel, l'intéressé a soutenu avoir transmis à la représentation juridique (Caritas) plusieurs nouveaux moyens de preuve « importants », en date du 30 novembre 2023, mais que son ancienne mandataire n'aurait pas communiqué lesdites pièces au SEM ; qu'en conséquence, l'autorité de première instance aurait statué sur la base d'un état de fait incomplet et inexact, en violation de la maxime inquisitoire (cf. mémoire de recours, p. 4 à 9), que ce grief doit être écarté, qu'en effet, il ressort des pièces du dossier du SEM que celui-ci a statué sur la base de tous les éléments qui étaient alors à sa disposition ; qu'il n'incombait pas à l'autorité intimée de requérir d'autres moyens de preuve relatifs aux motifs d'asile du recourant, étant rappelé que la maxime inquisitoire doit être relativisée par son corollaire, soit le devoir de collaboration de la partie à l'établissement des faits (cf. art. 8 LAsi et 13 PA, applicable par renvoi de l'art. 6 LAsi), devoir qui touche en particulier les faits qui se rapportent à sa situation personnelle, ceux qu'elle connaît mieux que les autorités ou encore ceux qui, sans sa collaboration, ne pourraient pas être collectés moyennant un effort raisonnable (cf. ATF 143 II 425 consid. 5.1 ; ATAF 2011/54 consid. 5.1 ; 2009/50 consid. 10.2 ; 2008/24 consid. 7.2 ; arrêt du Tribunal E-4367/2022 du 6 octobre 2022 consid. 2.1.1), que, même en admettant que l'ancienne mandataire du recourant ait effectivement omis de communiquer des moyens de preuve au SEM durant la procédure de première instance, cette question concerne les rapports entre l'intéressé et son ancienne mandataire ; qu'un éventuel manquement du mandataire est imputable à la personne qu'il représente, et non au SEM, qu'en tout état de cause, le recourant a eu l'opportunité de produire ces nouveaux moyens de preuve à l'appui de son recours (cf. p. 8 s. infra), qu'en outre, point n'est besoin en l'espèce de procéder à des mesures d'instruction complémentaires ; qu'en effet, au vu du dossier et de ce qui suit, les faits pertinents sont établis avec suffisamment de précision pour que le Tribunal puisse se prononcer en connaissance de cause sur le sort de cette procédure, qu'il ne ressort pas non plus du dossier de vice procédural (p.”
Unterlässt die Behörde die Auseinandersetzung mit Vorbringen, die eine gewisse Relevanz für die Entscheidung aufweisen, kann dies einen formellen Rechtsverweigerungsmangel im Sinne des Anspruchs auf rechtliches Gehör darstellen. Die Verwaltung ist im Verfahren primär für die Ermittlung des tatsächlichen Sachverhalts verantwortlich (inquisitorische Maxime). Die Mitwirkungspflicht der Asylsuchenden entbindet die Behörde nicht von ihrer Pflicht, entscheidwesentliche Einwände und erhebliche Beweismittel zu prüfen und zu berücksichtigen.
“Si l'on peut discerner les motifs qui ont guidé sa décision, le droit à une décision motivée est respecté, même si la motivation présentée est erronée. En revanche, une autorité commet un déni de justice formel prohibé par l'art. 29 al. 2 Cst. si elle omet de se prononcer sur des griefs qui présentent une certaine pertinence ou si elle s'abstient de prendre en considération des allégués et arguments importants pour la décision à rendre (cf. ATF 134 I 83 consid. 4.1, 133 III 235 consid. 5.2 et réf. cit. ; ATAF 2013/23 consid. 6.1.1). 3.3 La procédure administrative est régie essentiellement par la maxime inquisitoire, selon laquelle il incombe à l'autorité d'élucider l'état de fait de manière exacte et complète. Celle-ci dirige la procédure et définit les faits qu'elle considère comme pertinents, ainsi que les preuves nécessaires, qu'elle ordonne et apprécie d'office (art. 12 PA ; cf. ATAF 2009/60 consid. 2.1.1). Cette maxime doit cependant être relativisée par son corollaire, soit le devoir de collaboration des parties à l'établissement des faits (art. 8 LAsi et art. 13 PA). L'obligation de collaborer de la partie touche en particulier les faits qui se rapportent à sa situation personnelle, ceux qu'elle connaît mieux que les autorités ou encore ceux qui, sans sa collaboration, ne pourraient pas être collectés moyennant un effort raisonnable (cf. ATAF 2012/21 consid. 5.1 ; 2011/54 consid. 5.1 ; 2008/24 consid. 7.2). L'établissement des faits est incomplet au sens de l'art. 106 al. 1 let. b LAsi lorsque toutes les circonstances de fait et les moyens de preuve déterminants pour la décision n'ont pas été pris en compte par l'autorité inférieure. Il est inexact lorsque l'autorité a omis d'administrer la preuve d'un fait pertinent, a apprécié de manière erronée le résultat de l'administration d'un moyen de preuve ou a fondé sa décision sur des faits erronés, par exemple en contradiction avec les pièces (cf. ATAF 2014/2 consid. 5.1 ; 2007/37 consid. 2.3 et réf. cit.). Le cas échéant, l'établissement inexact et incomplet de l'état de fait au sens de l'art.”
Bei der Beurteilung der Glaubwürdigkeit von Asylangaben sind «Realkennzeichen» als Indizien der Wirklichkeitstreue zu berücksichtigen. Je mehr Realkennzeichen aus dem Vortrag hervorgehen, desto wahrscheinlicher ist es, dass die Angaben tatsächlich auf eigener Erfahrung beruhen. (Art. 8 AsylG wird insoweit bei der Glaubwürdigkeitsprüfung berücksichtigt.)
“Des allégations sont vraisemblables, lorsque, sur les points essentiels, elles sont suffisamment fondées (ou consistantes), concluantes (ou constantes et cohérentes) et plausibles et que le requérant est personnellement crédible. Ainsi, les allégations sont fondées lorsqu'elles reposent sur des descriptions détaillées, précises et concrètes, la vraisemblance de propos généraux, voire stéréotypés, étant généralement écartée. Elles sont concluantes, lorsqu'elles sont exemptes de contradictions entre elles, d'une audition à l'autre ou avec les déclarations d'un tiers (p. ex. proche parent) sur les mêmes faits. Elles sont plausibles, lorsqu'elles correspondent à des faits démontrés (en particulier aux circonstances générales régnant dans le pays d'origine) et sont conformes à la réalité et à l'expérience générale de la vie. La crédibilité du requérant d'asile fait défaut non seulement lorsque celui-ci s'appuie sur des moyens de preuve faux ou falsifiés, mais encore s'il dissimule des faits importants, en donne sciemment une description erronée, modifie ses allégations en cours de procédure ou en rajoute de façon tardive et sans raison apparente ou s'il enfreint son obligation de collaborer (cf. art. 8 LAsi). Quand bien même la vraisemblance autorise l'objection et le doute, ceux-ci doivent toutefois paraître, d'un point de vue objectif, moins importants que les éléments parlant en faveur de la probabilité des allégations. Lors de l'examen de la vraisemblance des allégations de fait d'un requérant d'asile, il s'agit pour l'autorité de pondérer les signes d'invraisemblance en dégageant une impression d'ensemble et en déterminant, parmi les éléments militant en faveur ou en défaveur de cette vraisemblance, ceux qui l'emportent (cf. ATAF 2012/5 consid. 2.2 ; 2010/57 consid. 2.3). 2.3.2 La crédibilité de déclarations de personnes requérant l'asile peut être appréciée en particulier sur la base d'indices de réalité (« Real-kennzeichen ») ressortant de leur récit. Ces indices permettent de déterminer s'il s'agit de propos reflétant une expérience véritablement vécue ou, au contraire, de déclarations inventées ou falsifiées. Plus le nombre de « Realkennzeichen » est important et plus il est probable que les déclarations faites par la personne concernée correspondent effectivement à son vécu personnel.”
“Des allégations sont vraisemblables, lorsque, sur les points essentiels, elles sont suffisamment fondées (ou consistantes), concluantes (ou constantes et cohérentes) et plausibles et que le requérant est personnellement crédible. Ainsi, les allégations sont fondées lorsqu'elles reposent sur des descriptions détaillées, précises et concrètes, la vraisemblance de propos généraux, voire stéréotypés, étant généralement écartée. Elles sont concluantes, lorsqu'elles sont exemptes de contradictions entre elles, d'une audition à l'autre ou avec les déclarations d'un tiers (p. ex. proche parent) sur les mêmes faits. Elles sont plausibles, lorsqu'elles correspondent à des faits démontrés (en particulier aux circonstances générales régnant dans le pays d'origine) et sont conformes à la réalité et à l'expérience générale de la vie. La crédibilité du requérant d'asile fait défaut non seulement lorsque celui-ci s'appuie sur des moyens de preuve faux ou falsifiés, mais encore s'il dissimule des faits importants, en donne sciemment une description erronée, modifie ses allégations en cours de procédure ou en rajoute de façon tardive et sans raison apparente ou s'il enfreint son obligation de collaborer (cf. art. 8 LAsi). Quand bien même la vraisemblance autorise l'objection et le doute, ceux-ci doivent toutefois paraître, d'un point de vue objectif, moins importants que les éléments parlant en faveur de la probabilité des allégations. Lors de l'examen de la vraisemblance des allégations de fait d'un requérant d'asile, il s'agit pour l'autorité de pondérer les signes d'invraisemblance en dégageant une impression d'ensemble et en déterminant, parmi les éléments militant en faveur ou en défaveur de cette vraisemblance, ceux qui l'emportent (cf. ATAF 2012/5 consid. 2.2 ; 2010/57 consid. 2.3). 2.3.2 La crédibilité de déclarations de personnes requérant l'asile peut être appréciée en particulier sur la base d'indices de réalité (« Real-kennzeichen ») ressortant de leur récit. Ces indices permettent de déterminer s'il s'agit de propos reflétant une expérience véritablement vécue ou, au contraire, de déclarations inventées ou falsifiées. Plus le nombre de « Realkennzeichen » est important et plus il est probable que les déclarations faites par la personne concernée correspondent effectivement à son vécu personnel.”
“1 Des allégations sont vraisemblables, lorsque, sur les points essentiels, elles sont suffisamment fondées (ou consistantes), concluantes (ou constantes et cohérentes) et plausibles et que le requérant est personnellement crédible. Les allégations sont fondées, lorsqu'elles reposent sur des descriptions détaillées, précises et concrètes, la vraisemblance de propos généraux, voire stéréotypés, étant généralement écartée. Elles sont concluantes, lorsqu'elles sont exemptes de contradictions entre elles, d'une audition à l'autre ou avec les déclarations d'un tiers sur les mêmes faits. Elles sont plausibles, lorsqu'elles correspondent à des faits démontrés (en particulier aux circonstances générales régnant dans le pays d'origine) et sont conformes à la réalité et à l'expérience générale de la vie. La crédibilité du requérant d'asile fait défaut non seulement lorsque celui-ci s'appuie sur des moyens de preuve faux ou falsifiés, mais encore s'il dissimule des faits importants, en donne sciemment une description erronée, modifie ses allégations en cours de procédure ou en rajoute de façon tardive et sans raison apparente ou s'il enfreint son obligation de collaborer (art. 8 LAsi). Quand bien même la vraisemblance autorise l'objection et le doute, ceux-ci doivent toutefois paraître, d'un point de vue objectif, moins importants que les éléments parlant en faveur de la probabilité des allégations. Lors de l'examen de la vraisemblance des allégations de fait d'un requérant d'asile, il s'agit pour l'autorité de pondérer les signes d'invraisemblance en dégageant une impression d'ensemble et en déterminant, parmi les éléments militant en faveur ou en défaveur de cette vraisemblance, ceux qui l'emportent (cf. ATAF 2012/5 consid. 2.2 ; 2010/57 consid. 2.3). 2.3.2 La crédibilité de déclarations de personnes requérant l'asile peut être appréciée en particulier sur la base d'indices de réalité (« Realkennzeichen ») ressortant de leur récit. Ces indices permettent de déterminer s'il s'agit de propos reflétant une expérience véritablement vécue ou, au contraire, de déclarations inventées ou falsifiées. Plus le nombre de « Realkennzeichen » est important et plus il est probable que les déclarations faites par la personne concernée correspondent effectivement à son vécu personnel.”
Erfüllen Gesuchstellende ihre Meldepflichten nicht oder stehen sie den Behörden mehr als 20 Tage (allgemein) bzw. — bei Aufenthalt in einem Bundesasylzentrum — mehr als 5 Tage ohne triftigen Grund nicht zur Verfügung, kann das SEM das Asylgesuch formlos abschreiben. Solche Abschreibungen wurden in den zitierten Entscheiden des Bundesverwaltungsgerichts als rechtmässig erachtet.
“Es laufe zudem das zivilstandsamtliche Verfahren zur Heirat seines Lebenspartners mit Schweizer Bürgerrecht, mit welchem er nach der Heirat hier zusammenleben wolle. Der Beschwerdeführer berichtete ferner unter Verweis auf verschiedene Presseberichte davon, dass es am (...) Februar 2024 an seinem Heimatort auf einer Polizeistation zu einer Schiesserei unter Personen gekommen sei, welche einen Bezug zur herrschenden (... [politischen Partei]) hätten, was ein erneuter Beleg dafür sei, dass für ihn eine Rückkehr in die Heimat unmöglich sei, da er aus einer politisch äusserst instabilen Region stamme. Daneben berichtete er über angeblich in der Schweiz in einer Notunterkunft erlittene Misshandlungen, über ein gut bezahltes Arbeitsangebot, welches er bei geregeltem Aufenthalt ergreifen könnte, und auch davon, dass von der Mutter seines Kindes gegen ihn eine Unterhaltsklage eingereicht worden sei, weshalb er ebenfalls die Schweiz nicht verlassen könne. O. Nach Eingang dieser Eingabe forderte das SEM den Beschwerdeführer vorab auf, seiner gesetzlichen Meldepflicht nachzukommen, ansonsten sein Gesuches nach Art. 8 Abs. 3bis AsylG formlos abgeschrieben werde. P. P.a Die Eingabe vom 19. Juni 2024 wurde von der Vorinstanz als (einfaches) Wiedererwägungsgesuch behandelt, auf welches das SEM mit Verfügung vom 9. Juli 2024 nicht eintrat, verbunden mit der Feststellung der Rechtskraft und Vollstreckbarkeit seiner Verfügung vom 26. November 2021, der Auflage einer Verfahrensgebühr und der Feststellung, dass einer allfälligen Beschwerde keine aufschiebende Wirkung zukomme. Für die Entscheidbegründung kann - soweit nicht nachfolgend darauf eingegangen wird - auf die Akten verwiesen werden. P.b Den Akten lässt sich nicht entnehmen, wann diese Verfügung dem Beschwerdeführer eröffnet wurde, worauf - soweit wesentlich - nachfolgend eingegangen wird. Q. Der Beschwerdeführer erhob gegen den vorgenannten Nichteintretensentscheid mit Eingabe seines bisherigen Rechtsvertreters vom 19. Juli 2024 (Datum Poststempel) beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde. Mit separater Post vom gleichen Tag reichte er ein Doppel der Beschwerde nach.”
“Der Beschwerdeführer ist den Behörden nach dem Gesagten während mehr als fünf Tagen ohne triftigen Grund nicht zur Verfügung gestanden. Folglich hat das SEM in Anwendung des Art. 8 Abs. 3bis AsylG das Asylverfahren zu Recht formlos abgeschrieben. Eine Wiederaufnahme des Asylverfahrens rechtfertigt sich demnach nicht, weshalb das SEM das entsprechende Gesuch zu Recht abgewiesen hat.”
“Sachverhalt: A. Der Beschwerdeführer suchte am 4. April 2022 in der Schweiz um Asyl nach. Gleichentags unterzeichnete er das Personalienblatt. Dabei gab er an, deutscher Staatsbürger zu sein. Dazu reichte er seine deutsche Identitätskarte im Original zu den Akten. B. Mit Abschreibungsbeschluss vom 8. Mai 2022 schrieb das SEM das Asylgesuch des Beschwerdeführers gestützt auf Art. 8 Abs. 3bis AsylG (SR 142.31) als gegenstandslos geworden ab, da er laut Mitteilung des Bundesasylzentrums (BAZ) B._______ seit dem 8. April 2022 als verschwunden galt und somit in einem Zentrum des Bundes über fünf Tage ohne triftigen Grund unbekannten Aufenthalts gewesen sei. Dieser Beschluss konnte dem Beschwerdeführer aufgrund seines unbekannten Aufenthaltes nicht eröffnet werden. C. Mit Eingabe vom 28. März 2024 wandte sich der Beschwerdeführer an die Bundesanwaltschaft in Bern und erstattete Anzeige. Dabei trug er vor, es seien im Ausland und in der Schweiz mehrere Straftaten gegen seine Person verübt worden. Zudem seien ihm seine Erbansprüche im Umfang von mindestens fünf Millionen Euro entgangen. Durch ein mikrofonartiges Implantat (ein Neurotransmitter) im Oberkiefer sei er zum Spion gemacht worden. In Schweden und in der Schweiz sei er mit einem Satelliten gezielt angegriffen worden. D. Mit Eingabe an das SEM vom 31. März 2024 (eingegangen am 2. April 2024) ersuchte der Beschwerdeführer um Wiederaufnahme des Asylverfahrens.”
Die Mitwirkungspflicht der Asylsuchenden (Art. 8 AsylG) begrenzt den Untersuchungsgrundsatz. Die Behörde hat zwar von Amtes wegen für die Abklärung der rechtserheblichen Umstände zu sorgen, muss innerhalb des Zumutbaren jedoch nur den entscheiderheblichen Umständen nachgehen und kann sich hierfür auf die Mitwirkung der Betroffenen stützen; eine weitergehende Amtsermittlung kann dort entfallen, wo sie unzumutbar wäre.
“Das Asylverfahren wird vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht (Art. 12 VwVG i.V.m. Art. 6 AsylG), wonach die Behörde von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen, die für das Verfahren notwendigen Unterlagen zu beschaffen, die rechtlich relevanten Umstände abzuklären und ordnungsgemäss darüber Beweis zu führen hat (BVGE 2015/10 E. 3.2 m.w.H.). Grundsätzlich hat die Behörde im Rahmen des Zumutbaren einzig den entscheiderheblich erscheinenden Umständen nachzugehen (vgl. Krauskopf/Wyssling, in: Waldmann/Krauskopf (Hrsg.), Praxiskommentar Verwaltungsverfahrensgesetz, 3. Aufl. 2023, Art. 12 N. 27). Der Untersuchungsgrundsatz findet im Asylverfahren seine Grenze an der Mitwirkungspflicht der Asylsuchenden (Art. 8 AsylG; Art. 13 VwVG), wozu insbesondere gehört, die Identität offenzulegen, vorhandene Identitätspapiere abzugeben und an der Feststellung des Sachverhalts mitzuwirken.”
Die Pflicht, den Behörden für das Verfahren erreichbar zu sein und allfällige Abwesenheiten zu melden, ist ein zentrales Element der Mitwirkungspflicht nach Art. 8 AsylG. Eine Unkenntnis des Aufenthaltsorts, die auf eine der asylsuchenden Person zurechenbare Verletzung dieser Pflicht zurückzuführen ist, kann als «flüchtig» qualifiziert werden und verfahrensrechtliche Folgen nach sich ziehen. Dabei ist grundsätzlich ohne Bedeutung, ob die Unauffindbarkeit vorübergehend oder durchgehend war; massgeblich ist, dass die Person für die Behörden effektiv erreichbar sein und Abwesenheiten melden muss.
“In Bezug auf das Kriterium «flüchtig sein» ist insbesondere auf Art. 14 Abs. 2 Bst. b AsylG zu verweisen, gemäss welchem der Aufenthaltsort einer ausländischen Person den Behörden stets bekannt zu sein hat. Der Gesetzgeber wollte asylsuchende Personen mit Art. 14 Abs. 2 Bst. b AsylG davon abhalten, während oder nach dem Asylverfahren unterzutauchen (vgl. Peter Nideröst, Sans-Papiers in der Schweiz, in: Ausländerrecht, 2. Aufl., 2009, Rz. 9.38). Die besagte Bestimmung ist mit Blick auf Art. 8 AsylG zu sehen, der asylsuchenden Personen eine Reihe von Mitwirkungspflichten auferlegt. So sind diese unter anderem verpflichtet, sich den Behörden von Bund und Kantonen zur Verfügung zu halten (Art. 8 Abs. 3 AsylG). Dem Erfordernis von Art. 8 Abs. 3 AsylG ist nicht entsprochen, wenn die mit dem Vollzug des Asylrechts betraute Behörde den Aufenthaltsort der betreffenden Person nicht kennt und diese Unkenntnis auf eine dieser Person zurechenbare Verletzung der Mitwirkungspflicht zurückzuführen ist. Ob die zuständige Behörde durch mehr oder weniger umfangreiche Ermittlungen den Aufenthaltsort der betreffenden Person hätte in Erfahrung bringen können, ist grundsätzlich ohne Relevanz. Ebenso wenig von Bedeutung ist, ob die asylsuchende Person durchgehend oder vor-übergehend nicht auffindbar gewesen ist. Ausschlaggebend ist einzig die Pflicht der asylsuchenden Person, für die Behörden effektiv erreichbar zu sein und eine allfällige Abwesenheit zu melden (vgl. zum Ganzen BVGer Urteil F-4207/2020 vom 31.”
“In Bezug auf das Kriterium "flüchtig sein" ist insbesondere auf Art. 14 Abs. 2 Bst. b AsylG zu verweisen, gemäss welchem der Aufenthaltsort einer ausländischen Person den Behörden stets bekannt zu sein hat. Der Gesetzgeber wollte asylsuchende Personen mit Art. 14 Abs. 2 Bst. b AsylG davon abhalten, während oder nach dem Asylverfahren unterzutauchen (vgl. Peter Nideröst, Sans-Papiers in der Schweiz, in: Ausländerrecht, 2. Aufl., 2009, Rz. 9.38). Die besagte Bestimmung ist mit Blick auf Art. 8 AsylG zu sehen, der asylsuchenden Personen eine Reihe von Mitwirkungspflichten auferlegt. So sind diese unter anderem verpflichtet, sich den Behörden von Bund und Kantonen zur Verfügung zu halten (Art. 8 Abs. 3 AsylG). Dem Erfordernis von Art. 8 Abs. 3 AsylG ist nicht entsprochen, wenn die mit dem Vollzug des Asylrechts betraute Behörde den Aufenthaltsort der betreffenden Person nicht kennt und diese Unkenntnis auf eine dieser Person zurechenbare Verletzung der Mitwirkungspflicht zurückzuführen ist. Ob die zuständige Behörde durch mehr oder weniger umfangreiche Ermittlungen den Aufenthaltsort der betreffenden Person hätte in Erfahrung bringen können, ist grundsätzlich ohne Relevanz. Ebenso wenig von Bedeutung ist, ob die asylsuchende Person durchgehend oder vor-übergehend nicht auffindbar gewesen ist. Ausschlaggebend ist einzig die Pflicht der asylsuchenden Person, für die Behörden effektiv erreichbar zu sein und eine allfällige Abwesenheit zu melden (vgl. zum Ganzen BVGer Urteil F-4207/2020 vom 31.”
“Juni 2013 zur Festlegung der Kriterien und Verfahren zur Bestimmung des Mitgliedstaats, der für die Prüfung eines von einem Drittstaatsangehörigen oder Staatenlosen in einem Mitgliedstaat gestellten Antrags auf internationalen Schutz zuständig ist (nachfolgend: Dublin-III-VO) auf die Schweiz übergegangen sei, da die Überstellung nicht innert Frist durchgeführt worden sei. D. Mit Verfügung vom 23. Januar 2024 (Eröffnung frühestens am 26. Januar 2024) stellte das SEM fest, dass die Zuständigkeit zur Prüfung des Asylgesuchs nicht auf die Schweiz übergegangen sei und die Überstellungsfrist nach Kroatien bis zum 13. Januar 2025 laufe. Gleichzeitig entzog das SEM einer Beschwerde die aufschiebende Wirkung. Das SEM begründete seine Verfügung damit, dass die Dublin-III-VO eine Verlängerung der Überstellungsfrist auf 18 Monate vorsehe, wenn die betroffene Person flüchtig sei. Unter den Begriff «flüchtig» seien alle Sachverhalte zu subsumieren, in denen die asylsuchende Person aus von ihr zu vertretenden Gründen für die Behörden des Staates, der die Überstellung durchführen wolle, nicht auffindbar sei oder sonst wie das Verfahren absichtlich behindere. Die Behörden würden den Asylsuchenden gemäss Art. 28 AsylG einen Aufenthaltsort zuweisen, an welchem sie sich den Behörden zur Verfügung zu halten hätten. Diese Verpflichtung sei mit Blick auf die in Art. 8 AsylG statuierte Mitwirkungspflicht zu sehen. Die Mitwirkungspflicht sei verletzt, wenn die mit dem Vollzug betraute Behörde den Aufenthaltsort der betreffenden Person nicht kenne und diese Unkenntnis auf eine Verletzung der Mitwirkungspflicht zurückzuführen sei. Nicht von Bedeutung sei, ob die Person durchgehend oder nur vorübergehend nicht auffindbar gewesen sei. Ausschlaggebend sei einzig die Pflicht, für die Behörden effektiv erreichbar zu sein und eine allfällige Abwesenheit zu melden. Bereits eine kurze Abwesenheit könne zu einer Verlängerung der Überstellungsfrist führen. Die Beschwerdeführenden seien am 29. November 2023, vom 2. bis 5. Dezember 2023, vom 23. bis 27. Dezember 2023 sowie vom 1. bis 3. Januar 2024 flüchtig gewesen. Dadurch hätten die Beschwerdeführenden ihre Mitwirkungspflicht grob verletzt. Daran ändere auch der Umstand nichts, dass der für den (...) 2024 geplante Flug aufgrund fehlender Formulare annulliert worden sei, denn die Verlängerung der Überstellungsfrist sei nicht auf die Annullation des Fluges zurückzuführen, sondern darauf, dass der Aufenthaltsort der Beschwerdeführenden den Behörden an besagten Daten nicht bekannt gewesen sei.”
Bei der Zumutbarkeitsprüfung ist auf konkrete Gefährdungsmomente bei einer Rückkehr in den Herkunftsstaat abzustellen, nicht auf positive Integrationsperspektiven in der Schweiz. Ob eine Rückkehr zumutbar ist, ist fallbezogen zu prüfen; nur bei einer existenziellen Bedrohung kommt eine vorläufige Aufnahme als Ausnahme in Betracht.
“Abgesehen davon ist offensichtlich auch kein Abhängigkeitsverhältnis von oder zu seinen Eltern und seiner (ebenfalls volljährigen) Schwester erkennbar. Weiter sind die vom SEM betreffend den Beschwerdeführer genannten reintegrationsförderlichen Aspekte vollumfänglich zu stützen. Es gilt in diesem Zusammenhang im Übrigen festzuhalten, dass im Rahmen der Zumutbarkeitsprüfung nicht das Bestehen positiver Integrationsaussichten für den Fall eines Verbleibs in der Schweiz, sondern konkrete Gefährdungsmomente für den Fall einer Rückkehr in das Heimatland ausschlaggebend sind. Solche letzteren liegen aber offensichtlich nicht vor und die Trennung von seinen Angehörigen in der Schweiz stellt auch keine besondere Härte dar, da sie nicht von unabsehbarer Dauer ist und der Kontakt für diese Zeit aufrechterhalten werden kann. Schliesslich obliegt es dem Beschwerdeführer, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (vgl. Art 72 i.V.m. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG). Der Vollzug der Wegweisung ist nach dem Gesagten als zulässig, zumutbar und möglich zu bezeichnen. Eine Anordnung der vorläufigen Aufnahme fällt somit ausser Betracht (Art. 83 Abs. 1-4 AIG).”
“2 et 18), que, conformément à cet arrêt, compte tenu de l'amélioration ces dernières années des conditions de vie en Erythrée dans certains domaines, en particulier en matière d'accès à la formation, à l'eau potable, à la nourriture et à des soins médicaux de base, l'exécution du renvoi y est de manière générale, raisonnablement exigible, sauf circonstances particulières dans lesquelles il faut admettre une menace existentielle (ou état de nécessité), ce qu'il convient de vérifier dans chaque cas d'espèce, que l'exécution du renvoi est devenue la règle, l'admission provisoire l'exception, qu'il n'y a pas lieu de remettre en cause cette jurisprudence, qu'au contraire, l'évolution récente en Erythrée, en particulier la pacification des relations entre l'Erythrée et l'Ethiopie, intervenue en 2018, l'ouverture des frontières entre les deux pays, d'abord sur une base plus ou moins anarchique (septembre à décembre 2018), puis sur des bases structurées avec la mise en place des douanes sur les principales voies de communication transfrontalières (depuis janvier 2019), a conduit à un développement du commerce avec une forte baisse des prix, que l'exécution du renvoi est ainsi raisonnablement exigible (art. 83 al. 4 LEI), qu'il appartient aux intéressés d'entreprendre toute démarche nécessaire auprès de la représentation de leur pays d'origine en vue de l'obtention de documents de voyage leur permettant de quitter la Suisse (art. 8 al. 4 LAsi), qu'elle ne se heurte donc pas à des obstacles insurmontables d'ordre technique et s'avère également possible (cf. ATAF 2008/34 consid. 12), que le contexte actuel lié à la propagation dans le monde de la maladie à coronavirus (Covid-19) n'est, de par son caractère temporaire, pas de nature à remettre en cause les conclusions qui précèdent ; que s'il devait, dans le cas d'espèce, retarder momentanément l'exécution du renvoi, celle-ci interviendrait nécessairement plus tard, en temps appropriés, que le SEM a ainsi considéré à bon droit, dans la décision attaquée, que l'exécution du renvoi de A._______ et B._______ et de leur enfant était licite, exigible et possible, que, partant, le recours est rejeté, que, vu l'issue de la cause, il y a lieu de mettre les frais de procédure d'un montant de 750 francs à la charge des recourants, conformément aux art. 63 al. 1 PA et art. 2 et 3 let. b du règlement du 21 février 2008 concernant les frais, dépens et indemnités fixés par le Tribunal administratif fédéral (FITAF, RS 173.”
Wiederholte, abendliche Abwesenheiten von der Unterkunft ohne Nachweis, dass die kantonalen Behörden vorgängig über den Aufenthaltsort informiert wurden, können als schuldhafte (fahrlässige) Verletzung der Mitwirkungspflicht nach Art. 8 Abs. 3 AsylG gewertet werden und unter den gegebenen Umständen die Annahme von Fluchtverhalten begründen.
“courriel de la mandataire du 11 avril 2023), que toutefois, les contrôles de présence dans le centre auraient eu lieu journellement le soir entre 21 heures 30 et 22 heures (cf. mémoire de recours, p. 5 qui cite une responsable du foyer), que l'explication fournie ne convainc donc pas sur ce point pour les absences du mois de février, que dans ces conditions, les absences constatées le soir dans le centre consacrent, dans le contexte d'un transfert à exécuter en Croatie, à tout le moins une négligence coupable de sa part, apte à entraver les efforts des autorités chargées de la mise en oeuvre de cette mesure, qu'indépendamment des dispositions régissant ses conditions d'hébergement dans le canton de Fribourg, seul est déterminant in casu le fait que l'intéressée a fait montre de négligence en quittant de nombreuses fois le foyer dans lequel elle était hébergée, sans être en mesure en l'état de fournir la preuve qu'elle avait renseigné au préalable les autorités sur son lieu de séjour exact ; que ce faisant, elle a violé son devoir de collaborer en vertu du droit fédéral (art. 8 al. 3 LAsi), que dans ces circonstances, le SEM pouvait valablement considérer qu'a priori, le comportement de A._______ réalisait l'hypothèse d'une fuite au sens de l'art. 29 par. 2 2e phrase RD III, que, dans la mesure où la prolongation du délai de transfert était apparemment justifiée dans le cas particulier, l'autorité précitée a estimé à bon droit que les conclusions de la demande de réexamen du 22 mars 2023 s'avéraient, de prime abord, d'emblée vouées à l'échec, que l'offre de preuve concernant le dépôt d'un rapport du foyer (...) peut être écartée dans le cadre d'une appréciation anticipée de ce moyen de preuve, à partir du moment où les éléments essentiels que ce moyen de preuve est censé contenir sont déjà pris en compte dans le présent arrêt (cf. à ce sujet, mémoire de recours, p. 5), qu'en outre, la susnommée n'est pas parvenue in casu à rendre à tout le moins vraisemblable (art. 7 LAsi) un véritable risque de mise en danger concret dans l'hypothèse de son transfert en Croatie (art.”
Liegen hinreichende Hinweise auf schwere psychische Störungen oder sonstige gesundheitliche Vulnerabilität vor, muss die Behörde ergänzende medizinische bzw. psychiatrische Abklärungen anordnen, bevor sie — namentlich in Transferfragen — eine Entscheidung trifft. Die Pflicht zur Instruktion richtet sich nach der Maxime inquisitoire und besteht insoweit, als die zusätzlichen Gutachten notwendig sind, um den für die Entscheidung relevanten Gesundheitszustand festzustellen.
“ATF 144 I 11 consid. 3.3). 3.1 En substance, les recourants ont reproché à l'autorité inférieure d'avoir statué sans qu'ils aient pu bénéficier au préalable d'une évaluation psychiatrique complète et circonstanciée. Or la nécessité d'une prise en charge sur le plan psychique apparaissait clairement indiquée dans la présente affaire et ressortait des rapports médicaux versés aux dossiers, en particulier de ceux concernant les deux filles D._______ et E._______. 3.2 3.2.1 La procédure administrative est régie essentiellement par la maxime inquisitoire, selon laquelle les autorités définissent les faits pertinents et les preuves nécessaires, qu'elles ordonnent et apprécient d'office (cf. art. 12 PA en relation avec l'art. 6 LAsi). Cette maxime doit cependant être relativisée par son corollaire, soit le devoir de collaboration des parties à l'établissement des faits, ainsi que le droit des parties, compris dans le droit d'être entendu, de participer à la procédure et d'influencer la prise de décision (art. 8 LAsi et art. 13 PA). L'autorité peut renoncer à procéder à des mesures d'instruction lorsque les preuves administrées lui ont permis de forger sa conviction et que, procédant à une appréciation anticipée des preuves qui lui sont encore proposées, elle a la certitude que ces dernières ne pourraient l'amener à modifier son opinion (cf. ATF 140 I 285 consid. 6.3.1). L'établissement des faits est incomplet au sens de l'art. 106 al. 1 let. b LAsi lorsque toutes les circonstances de fait et les moyens de preuve déterminants pour la décision n'ont pas été pris en compte par l'autorité inférieure ; il est inexact, lorsque l'autorité a omis d'administrer la preuve d'un fait pertinent, a apprécié de manière erronée le résultat de l'administration d'un moyen de preuve ou a fondé sa décision sur des faits erronés, par exemple en contradiction avec les pièces (cf. ATAF 2014/2 consid. 5.1, et 2007/37 consid. 2.3). 3.2.2 En ce qui concerne l'obligation de motiver, déduite du droit d'être entendu (art. 29 al.”
“La recourante a également considéré que ledit Secrétariat avait largement repris un argumentaire général et abstrait, sans tenir compte de la réalité sur le terrain. La décision attaquée révélait ainsi un manque de motivation sous cet angle. De même, le SEM aurait omis d'établir de manière complète les problèmes de santé des intéressés, alors que ceux-là s'avéreraient pertinents pour l'issue de la procédure. En s'abstenant de solliciter une évaluation psychique et physique complète et tout en ayant connaissance de leur état de santé psychologique fragile, le SEM aurait violé son devoir d'instruction. 2.2.1 En vertu de la maxime inquisitoire, qui régit la procédure administrative, les autorités définissent les faits pertinents et les preuves nécessaires, qu'elles ordonnent et apprécient d'office (art. 12 PA, en relation avec l'art. 6 LAsi ; cf. ATAF 2015/10 consid. 3.2 ; 2012/21 consid. 5.1 ; 2009/60 consid. 2.1.1). Cette maxime doit cependant être relativisée par son corollaire, soit le devoir de collaboration de la partie à l'établissement des faits (art. 8 LAsi et 13 PA, applicable par renvoi de l'art. 6 LAsi ; cf. idem), qui touche en particulier les faits qui se rapportent à sa situation personnelle, ceux qu'elle connaît mieux que les autorités ou encore ceux qui, sans sa collaboration, ne pourraient pas être collectés moyennant un effort raisonnable (cf. ATF 143 II 425 consid. 5.1 ; ATAF 2011/54 consid. 5.1 ; 2009/50 consid. 10.2 ; 2008/24 consid. 7.2 ; arrêt du Tribunal E 4367/2022 du 6 octobre 2022 consid. 2.1.1). L'étendue du devoir d'instruction dépend de la pertinence des faits à établir. L'établissement des faits est incomplet au sens de l'art. 106 al. 1 let. b LAsi, lorsque toutes les circonstances de fait et les moyens de preuve déterminants pour la décision n'ont pas été pris en compte par l'autorité inférieure, et inexact, lorsque l'autorité a omis d'administrer la preuve d'un fait pertinent, a apprécié de manière erronée le résultat de l'administration d'un moyen de preuve ou a fondé sa décision sur des faits erronés, par exemple en contradiction avec les pièces (cf.”
“En d'autres mots, l'autorité prononcera le transfert que si, au moment où elle statue, la personne concernée est apte à être transférée ou du moins lorsque la date de son aptitude au transfert est déterminée ou suffisamment déterminable (cf. arrêts du TAF F-1339/2020 du 14 avril 2020 consid. 6.5.2 et 6.5.3 ; E-4328/2017 du 29 septembre 2017 ; E-4329/2017 du 29 septembre 2017). Dans le cas d'espèce, il apparaît qu'un transfert vers la Croatie n'est en l'état pas envisageable vu l'hospitalisation de la recourante à l'unité Y._______ du [Réseau X._______]. En tant que l'état de santé psychique de l'intéressée, qui paraissait déjà fragile à son arrivée en Suisse, semble s'être aggravé, des idéations suicidaires scénarisées ayant été relevées par les médecins, l'intéressée ayant cessé de s'alimenter, il est nécessaire que l'autorité inférieure procède à des mesures d'instruction complémentaires pour établir l'état de santé actuel de la recourante avant de pouvoir statuer à nouveau sur la demande d'asile de cette dernière. La recourante est, bien entendu, tenue de participer à l'établissement des faits médicaux pertinents (cf. art. 8 LAsi et 13 PA). Il n'est ainsi pas nécessaire pour le Tribunal de se prononcer sur la question de la prise en charge des coûts d'un nouveau rapport du [Réseau X._______], telle que thématisée par la représentante juridique (cf. act. TAF 6), dès lors que les rapports des (...) et (...) février 2023 avaient déjà été établis précédemment (cf. dossier du SEM act. 35 et 36). 7.4 Au vu de ce qui précède, le recours est admis, la décision attaquée annulée et la cause renvoyée à l'autorité inférieure pour instruction complémentaire et nouvelle décision dans le sens du considérant précédent. 8. Au vu de l'issue de la cause, il n'y a pas lieu de percevoir de frais de procédure (cf. art. 63 al. 1 et 2 PA), l'intéressée s'étant vue du reste octroyer l'assistance judiciaire partielle par décision incidente du 7 mars 2023. Il n'y a, en outre, pas lieu d'allouer de dépens à la recourante, celle-ci étant représentée par la représentante juridique qui lui a été attribuée par le prestataire mandaté par le SEM, conformément à l'art.”
“) 2022, qu'il paraît incompréhensible que la décision attaquée mentionne que le dossier ne contient aucune pièce concernant un quelconque suivi médical que l'intéressé aurait initié depuis son arrivée en Suisse, alors que les documents ont été établis par le médecin traitant au service médical Medic-Help, qu'ainsi, des faits médicaux importants n'ont pas été pris en compte par l'autorité intimée, que, dans ce contexte, le Tribunal constate que l'état de santé psychique de l'intéressé n'a à l'évidence pas été correctement établi par le SEM, qu'en effet, compte tenu de l'absence de la mention des différents documents médicaux dans la décision attaquée, force est de constater que le SEM ne connaissait pas la situation médicale exacte du recourant au moment de statuer, qu'ainsi, à l'appui de la décision attaquée, il a considéré, à tort, que le diagnostic était valablement établi, et conclu que rien n'indiquait que l'état de santé de l'intéressé était critique, nécessitait des soins urgents et constituait un obstacle à l'exécution de son transfert vers la Bulgarie, sans même connaître la nature des affections en cause, qu'une telle manière de faire n'est manifestement pas admissible, ce d'autant moins que le SEM a retenu qu'aucun suivi médical n'avait été initié depuis l'arrivée du recourant en Suisse, ce qui ne correspond manifestement pas aux faits, que cela étant, la connaissance précise de l'état de santé de l'intéressé - non seulement la nature exacte de ses troubles, mais aussi leur degré de gravité - est décisive pour apprécier l'exécution de son transfert en Bulgarie et, le cas échéant, les possibilités effectives de traitement adéquat et d'accès à des soins essentiels sur place, qu'elle l'est d'autant plus que, malgré l'absence de défaillances systémiques en Bulgarie, il y existe notoirement de nombreuses carences notamment au niveau des conditions d'accueil et de détention des requérants d'asile, que lorsque l'autorité dispose d'indices selon lesquels le requérant d'asile concerné présente une vulnérabilité particulière, il s'impose qu'elle instruise la cause - la personne concernée étant tenue de collaborer à l'établissement des faits pertinents (art. 8 LAsi et 13 PA) -, de telle sorte à confirmer ou nier l'existence de ladite vulnérabilité, à déterminer quels sont les besoins particuliers de l'intéressé et si la situation en Bulgarie permet d'y répondre de manière appropriée, le cas échéant moyennant la demande de garanties individuelles et concrètes (cf. arrêt de référence du Tribunal F-7195/2018 du 11 février 2020 consid. 7.4), qu'en l'espèce, en l'absence d'informations médicales complètes et circonstanciées, notamment d'un diagnostic précis et final, l'autorité intimée n'était alors pas fondée à retenir que l'état de santé psychique ou somatique de l'intéressé n'était pas de nature à faire obstacle à son transfert vers la Bulgarie, qu'ainsi, c'est à juste titre que le recourant a reproché à l'autorité inférieure de ne pas avoir établi correctement l'état de fait pertinent, puis d'avoir formulé une motivation déficiente à cet égard, que, partant, l'autorité intimée est invitée à établir de manière complète la situation médicale de l'intéressé et déterminer la gravité des troubles physiques et psychiques, signalés lors de son audition du 28 décembre 2022 ainsi que dans les autres documents médicaux produits à l'appui du recours, qu'il y a par conséquent lieu d'annuler la décision du 25 janvier 2023 pour établissement incomplet de l'état de fait pertinent au sens de l'art.”
Liegt der Betroffene im Zeitpunkt der Wegweisung im Besitz eines gültigen Visums oder Aufenthaltstitels eines Drittstaates, kann dies eine alternative Ausreisemöglichkeit darstellen. Soweit aus den Akten hervorgeht, kann dies die Beurteilung der Durchführbarkeit der Wegweisung (Art. 8 Abs. 4 AsylG) beeinflussen; alternativ ist der Betroffene zur Beschaffung von Reisedokumenten über die zuständige Vertretung seines Herkunftsstaates verpflichtet. Eine solche Sachlage wurde in den zitierten Entscheiden als Anlass genommen, die Wegsetzung als grundsätzlich möglich zu erachten.
“Schliesslich obliegt es dem Beschwerdeführer, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG). Da er nach wie vor im Besitz eines gültigen «Business Visa» von Südafrika ist, steht es ihm frei, statt in sein Heimatland wieder dorthin auszureisen (von wo er in die Schweiz geflogen ist).”
“105), qu'au vu de ce qui précède, l'exécution du renvoi s'avère licite au sens de l'art. 83 al. 3 LEI a contrario, qu'elle est également raisonnablement exigible (cf. art. 83 al. 4 LEI a contrario ; ATAF 2014/26 consid. 7.3 à 7.10 ; 2011/50 consid. 8.3), dans la mesure où elle ne fait pas apparaître, en l'espèce, une mise en danger concrète des recourants, qu'en effet, les arguments du SEM concernant l'exigibilité de l'exécution du renvoi des recourants sont demeurés incontestés, que le Tribunal les fait siens et renvoie pour le surplus en ce qui les concerne aux considérants de la décision attaquée (cf. chap. III ch. 2 p. 6 à 8), suffisamment motivée, que l'exécution du renvoi est enfin possible (cf. art. 83 al. 2 LEI a contrario), les recourants étant en possession de documents suffisants pour rentrer dans leur pays ou, à tout le moins, en mesure d'entreprendre toute démarche nécessaire auprès de la représentation de leur pays d'origine en vue de l'obtention de documents de voyage leur permettant de quitter la Suisse (cf. art. 8 al. 4 LAsi et ATAF 2008/34 consid. 12), qu'au vu de ce qui précède, le recours doit également être rejeté en tant qu'il conteste le renvoi et l'exécution de cette mesure et la décision attaquée confirmée sur ces points, que, s'avérant manifestement infondé, le recours est rejeté dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'un second juge (cf. art. 111 let. e LAsi), qu'il est dès lors renoncé à un échange d'écritures, le présent arrêt n'étant motivé que sommairement (cf. art. 111a al. 1 et al. 2 LAsi), que, vu l'issue de la cause, il y a lieu de mettre les frais de procédure à la charge des recourants, conformément aux art. 63 al. 1 PA ainsi que 2 et 3 let. a du règlement du 21 février 2008 concernant les frais, dépens et indemnités fixés par le Tribunal administratif fédéral (FITAF, RS 173.320.2), (dispositif : page suivante) le Tribunal administratif fédéral prononce : 1. Le recours est rejeté. 2. Les frais de procédure, d'un montant de 750 francs, sont mis à la charge des recourants.”
“_______ pourrait comme par le passé bénéficier en Turquie des soins médicaux dont elle avait besoin, qu'enfin, il a relevé que la recourante bénéficiait d'un solide cercle familial, y compris son époux, à même de la soutenir à son retour en Turquie avec ses enfants ainsi qu'avec B._______ et d'une solide formation professionnelle en tant que titulaire d'un (...), autant d'atouts à sa réinstallation sur place, que les arguments du SEM concernant l'exigibilité de l'exécution du renvoi des recourants sont demeurés incontestés, que le Tribunal les fait siens et renvoie pour le surplus en ce qui les concerne aux considérants de la décision attaquée (cf. chap. III ch. 2 p. 8 s.), suffisamment motivée, que l'exigibilité de l'exécution du renvoi au sens de l'art. 83 al. 4 LEI a contrario doit dès lors être également confirmée, que l'exécution du renvoi est enfin possible (cf. art. 83 al. 2 LEI a contrario), les recourants étant en possession de documents suffisants pour rentrer dans leur pays ou, à tout le moins, en mesure d'entreprendre toute démarche nécessaire auprès de la représentation de leur pays d'origine en vue de l'obtention de documents de voyage leur permettant de quitter la Suisse (cf. art. 8 al. 4 LAsi et ATAF 2008/34 consid. 12), que c'est en conclusion à raison que le SEM a estimé que l'exécution du renvoi était licite, raisonnablement exigible et possible au sens de l'art. 83 al. 1 LEI a contrario, qu'au vu de ce qui précède, le recours doit également être rejeté en tant qu'il conteste la décision de renvoi ainsi que d'exécution de cette mesure et la décision attaquée confirmée sur ces points, que, s'avérant manifestement infondé, le recours est rejeté dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'un second juge (cf. art. 111 let. e LAsi), qu'il est dès lors renoncé à un échange d'écritures, le présent arrêt n'étant motivé que sommairement (cf. art. 111a al. 1 et al. 2 LAsi), que, vu l'issue de la cause, il y a lieu de mettre les frais de procédure, d'un montant de 750 francs, à la charge des recourants, conformément aux art. 63 al. 1 PA et art. 2 et 3 let. a du règlement du 21 février 2008 concernant les frais, dépens et indemnités fixés par le Tribunal administratif fédéral (FITAF, RS 173.”
Die Mitwirkungspflicht trifft grundsätzlich auch minderjährige, namentlich unbegleitete, Asylsuchende, soweit sie aufgrund ihres Alters, ihrer Reife und ihrer Ausbildung dazu in der Lage sind. Bei der Beurteilung von Verletzungen der Mitwirkungspflicht sind die Umstände des Einzelfalls zu berücksichtigen.
“Das SEM ist jedoch nur in dem Ausmass zur Untersuchung des Sachverhaltes verpflichtet, wie man dies vernünftigerweise von ihm erwarten kann. Der Untersuchungsgrundsatz wird durch die gesetzlich vorgesehenen Mitwirkungspflichten eingeschränkt (Art. 13 VwVG und Art. 8 AsylG). Die Mitwirkungspflicht von Gesuchstellenden betrifft insbesondere Tatsachen, die ihre persönliche Situation betreffen und die sie besser kennen als die Behörden, oder die ohne ihre Mitwirkung gar nicht oder nicht mit vernünftigem Aufwand erhoben werden können. Die Mitwirkungspflicht trifft grundsätzlich auch unbegleitete minderjährige Asylsuchende, soweit diese dazu aufgrund ihres Alters, ihrer Reife und ihrer Ausbildung in der Lage sind (vgl. dazu auch oben E. 4.3.1). Bei der Beurteilung von Mitwirkungspflichtverletzungen sind die Umstände des Einzelfalles zu beachten.”
“4 AIG hat das SEM vor der Ausschaffung einer unbegleiteten minderjährigen Person sicherzustellen, dass diese im Rückkehrstaat einem Familienmitglied, einem Vormund oder einer Aufnahmeeinrichtung übergeben werden kann, welche den Schutz des Kindes gewährleistet. Die dafür notwendigen konkreten Abklärungen inklusive der allfälligen Übernahmezusicherungen einer geeigneten Institution sind vor Erlass einer wegweisenden Verfügung des SEM vorzunehmen respektive einzuholen, damit sie einer gerichtlichen Überprüfung offenstehen. Das SEM ist jedoch nur in dem Ausmass zur Untersuchung des Sachverhaltes verpflichtet, wie man dies vernünftigerweise von ihm erwarten kann. Der Untersuchungsgrundsatz wird durch die Mitwirkungspflichten eingeschränkt, die das Gesetz vorsieht. Die Mitwirkungspflicht von Gesuchstellenden betrifft insbesondere Tatsachen, die ihre persönliche Situation betreffen und die sie besser kennen als die Behörden oder die von diesen ohne die Mitwirkung jener gar nicht oder nicht mit vernünftigem Aufwand erhoben werden können. Art. 13 VwVG verpflichtet die Parteien, an der Feststellung des Sachverhaltes in Verfahren mitzuwirken, die sie durch ihr Begehren eingeleitet haben. Art. 8 AsylG konkretisiert diese Mitwirkungspflicht für das Asylverfahren. Die Mitwirkungspflicht trifft grundsätzlich auch unbegleitete minderjährige Asylsuchende, soweit diese dazu aufgrund ihres Alters, ihrer Reife und ihrer Ausbildung in der Lage sind. In der Beurteilung von Verletzungen der Mitwirkungspflicht sind die Umstände des Einzelfalles zu beachten.”
“Das Asylverfahren wird vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht (Art. 12 VwVG i.V.m. Art. 6 AsylG), wonach die Behörde von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen, die für das Verfahren notwendigen Unterlagen zu beschaffen, die rechtlich relevanten Umstände abzuklären und ordnungsgemäss darüber Beweis zu führen hat (BVGE 2015/10 E. 3.2 m.w.H.). Grundsätzlich hat die Behörde im Rahmen des Zumutbaren einzig den entscheiderheblich erscheinenden Umständen nachzugehen (vgl. Krauskopf/Wyssling, in: Waldmann/Krauskopf (Hrsg.), Praxiskommentar Verwaltungsverfahrensgesetz, 3. Aufl. 2023, Art. 12 N. 27). Der Untersuchungsgrundsatz findet im Asylverfahren seine Grenze an der Mitwirkungspflicht der Asylsuchenden (Art. 8 AsylG; Art. 13 VwVG), wozu insbesondere gehört, die Identität offenzulegen, vorhandene Identitätspapiere abzugeben und an der Feststellung des Sachverhalts mitzuwirken.”
Vorsätzliches Verschweigen entscheidrelevanter Tatsachen oder das bewusste Nichtvorlegen relevanter Aufenthaltspapiere kann eine grobe Verletzung der Mitwirkungspflicht nach Art. 8 Abs. 1 AsylG darstellen. Die hieraus resultierenden negativen Folgen werden dem Asylsuchenden zugerechnet.
“Sont notamment considérées comme de sérieux préjudices la mise en danger de la vie, de l'intégrité corporelle ou de la liberté, de même que les mesures qui entraînent une pression psychique insupportable (art. 3 al. 1 et 2 LAsi ; cf. ATAF 2007/31 consid. 5.2-5.6). 2.2 Quiconque demande l'asile (requérant) doit prouver ou du moins rendre vraisemblable qu'il est un réfugié. La qualité de réfugié est vraisemblable lorsque l'autorité estime que celle-ci est hautement probable. Ne sont pas vraisemblables notamment les allégations qui, sur des points essentiels, ne sont pas suffisamment fondées, qui sont contradictoires, qui ne correspondent pas aux faits ou qui reposent de manière déterminante sur des moyens de preuve faux ou falsifiés (art. 7 LAsi). 3. Dans la décision querellée, le SEM a considéré, à titre liminaire, que l'intéressée avait délibérément tenté de tromper les autorités suisses en ne remettant pas les documents lui conférant un droit de séjour dans un État (la Pologne) considéré comme sûr par le Conseil fédéral, ce qui constituait une violation grossière de son devoir de collaborer au sens de l'art. 8 al. 1 LAsi. Par ailleurs, l'autorité inférieure a relevé que, lors de ses deux entretiens, la requérante avait confirmé que son départ de Chine en 2017 avait été motivé par des raisons professionnelles et personnelles, sans qu'elle n'ait fait mention de problèmes avec les autorités ou avec des tierces personnes. Ce départ s'étant concrétisé légalement, son motif de fuite n'était pas pertinent au regard des critères d'asile. S'agissant des contacts qu'elle avait eus avec les autorités chinoises en 2017 au sujet de l'importation illégale de produits, le SEM a relevé qu'aucun élément du dossier ne permettait de conclure qu'elle avait rencontré des problèmes ultérieurement à cette affaire. Elle avait séjourné en Chine, notamment en 2019, sans difficulté manifeste et avait été en mesure de quitter à nouveau le pays en toute légalité. Concernant les craintes qu'elle avait exprimées au sujet du caractère illégal, en Chine, d'activités qu'elle avait pourtant menées légalement à l'étranger, le SEM a relevé qu'elle avait toujours été en mesure d'effectuer des allers-retours dans le cadre de ces mêmes activités, notamment pour rencontrer sa clientèle chinoise.”
“Soweit der Beschwerdeführer subeventualiter die Kassation der angefochtenen Verfügung wegen Verletzung des rechtlichen Gehörs und einer unvollständigen Sachverhaltsermittlung beantragt, sind diese Rügen offensichtlich unbegründet: Dass er bei seiner Befragung durch das SEM - und während der gesamten Dauer des erstinstanzlichen Verfahrens - seine angeblichen Erlebnisse verschwiegen hat, stellt eine klare und grobe Verletzung der gesetzlichen Mitwirkungspflichten dar (vgl. Art. 8 Abs. 1 AsylG und Art. 13 Abs. 1 VwVG), deren Folgen offensichtlich nicht dem SEM, sondern dem Beschwerdeführer anzulasten sind. Für die Rückweisung der Sache an die Vorinstanz besteht - wie sich auch aus den nachfolgenden Ausführungen ergibt - keine Veranlassung.”
Asylsuchende sind nach Art. 8 AsylG verpflichtet, für die Feststellung des Sachverhalts relevante Belege — namentlich medizinische und psychologische Berichte — einzureichen. Werden aktuelle oder aussagekräftige Arzt‑/Gutachten nicht vorgelegt, können die Behörden daraus zulässigerweise Folgerungen ziehen (z. B. dass keine fortdauernde Behandlung besteht oder der gesundheitliche Zustand sich nicht wesentlich geändert hat) oder darauf verzichten, weitere Abklärungen anzuordnen. Gleichwohl rechtfertigt das bloss fehlende oder nicht aktualisierte Beweismaterial nicht in jedem Fall automatisch eine Verwerfung des Gesuchs; es kommt auf die konkreten Umstände und darauf an, ob zusätzliche Untersuchungen erforderlich und zumutbar gewesen wären.
“Die Beschwerdeführenden unterstehen insbesondere auch für die Feststellung des Sachverhalts einer Mitwirkungspflicht (Art. 8 AsylG). Aus den Akten geht hervor, dass die Vorinstanz den vorliegenden medizinischen Sachverhalt insgesamt rechtsgenüglich abgeklärt und sich hinreichend differenziert mit den zentralen Vorbringen und den Beweismitteln der Beschwerdeführenden auseinandergesetzt hat (A24/3; A45/18, F 5 ff.; Beweismittel [BM] 008; A25/3; A44/14, F 4 ff.; BM 009; Beschwerdeführer: Stress, körperliche Beschwerden infolge Knieoperation in Sri Lanka; Beschwerdeführerin: Stress aufgrund Kindererziehung und neuen Lebens in der Schweiz, Depressionen, Schlafstörungen, Menstruationsbeschwerden, asthma-ähnliche Probleme, Schwangerschafts- und körperliche Beschwerden an Rücken und Fuss, Fehlgeburt in Sri Lanka; Kind: wiederkehrende virale Krankheiten). Es ist nicht an der Vorinstanz nach irgendwelchen Beweismitteln oder Dokumenten, die die Asylvorbringen der Beschwerdeführenden belegen könnten, zu forschen. Vielmehr obliegt es ihnen im Rahmen ihrer Mitwirkungspflicht entsprechende Belege, beispielsweise medizinische und psychologische Berichte, einzureichen.”
“Nach Art. 83 Abs. 4 AIG kann der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer unzumutbar sein, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf Grund von Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer Notlage konkret gefährdet sind. Nach konstanter Rechtsprechung stehen dem Wegweisungsvollzug nach Sri Lanka grundsätzlich keine solchen allgemeinen Umstände entgegen (vgl. bereits das vorausgegangene Urteil des BVGer E-2424/2020 vom 2. Juni 2020 E. 9.4.1 sowie aus jüngerer Zeit Urteil des BVGer E-4967/2021 vom 13. Januar 2025 E. 10.5). Gemäss dem Arztbericht vom 31. Juli 2020 leidet der Beschwerdeführer an einer (...) sowie einer (...). Laut Eingabe vom 5. Juli 2021 befinde er sich diesbezüglich in Therapie. Aktuelle Berichte hat der Beschwerdeführer im Rahmen seiner Mitwirkungspflicht (Art. 8 AsylG) seit Einreichung der Beschwerde vor dreieinhalb Jahren keine eingereicht. Es kann deshalb davon ausgegangen werden, dass er nicht weiter in ärztlicher Behandlung ist beziehungsweise einer solchen nicht weiter bedarf. Sodann ist festzuhalten, dass davon auszugehen ist, er werde auch vor dem Hintergrund der gegenwärtigen wirtschaftlichen Situation in Sri Lanka und der aktuellen Lage bei der Gesundheitsversorgung mit den ihm zuzumutenden Anstrengung das Notwendige - insbesondere Psychopharmaka - erhalten (vgl. Urteile des BVGer E-4026/2023 vom 8. Januar 2025 sowie eingehend das Urteil des BVGer D-5861/2022 vom 1. März 2023 E. 10.3.4). Im Übrigen enthält die Rechtsmitteleingabe keine substantiierten Ausführungen zur individuellen Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzuges, weshalb - um Wiederholungen zu vermeiden - auf die Ausführungen der vorausgegangenen Entscheide verwiesen werden kann. Der Vollzug der Wegweisung erweist sich auch in individueller Hinsicht als zumutbar.”
“Eine andere Würdigung des Sachverhalts durch die Vorinstanz, als vom Beschwerdeführer erwartet, bedeutet auch keine Willkür. Es sind den vorinstanzlichen Akten ausserdem auch keine Hinweise zu entnehmen, aufgrund welcher die Vorinstanz vor Erlass der angefochtenen Verfügung veranlasst gewesen wäre, zusätzliche Abklärungen zum medizinischen Sachverhalt zu tätigen. Die Rüge, die gesundheitlichen Probleme des Beschwerdeführers seien weder korrekt noch vollständig abgeklärt worden, erweist sich mithin als unbegründet. In Bezug auf seinen Gesundheitszustand ist festzustellen, dass der rechtlich vertretene Beschwerdeführer erst mit seiner Rechtsmitteleingabe vom 12. Oktober 2023 einen Kriseninterventionsbericht der E._______ vom 22. Juli 2021 sowie eine E-Mail vom 5. Juli 2021, die sich auf einen dazumal vorgebrachten Suizidversuch bezieht, einreichte. Aktuellere Unterlagen hat er nicht ins Recht gelegt, wozu er aufgrund seiner Mitwirkungspflicht gegebenenfalls gehalten gewesen wäre (vgl. Art. 8 AsylG). Vor dem Hintergrund, dass er zudem ausführt, in Kürze eine Schnupperlehre in einem Altersheim anzutreten (vgl. Beschwerde vom 12. Oktober 2023 Ziff. 26 in fine), kann davon ausgegangen werden, dass sich sein gesundheitlicher Zustand zwischenzeitlich wieder stabilisiert hat und mithin nicht wesentlich von der in der angefochtenen Verfügung dargelegten Verfassung abweicht (vgl. dazu auch E. 7.3.2). Dementsprechend ist der medizinische Sachverhalt auch im aktuellen Zeitpunkt als erstellt zu erachten. Es besteht daher keine Veranlassung, weitere diesbezügliche Abklärungen vorzunehmen. Des Weiteren kann in den vorinstanzlichen Erwägungen zu den Verhältnissen im Falle einer Rückkehr nach Algerien keine geltend gemachte Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes gesehen werden. Vielmehr gilt auch diesbezüglich, dass die Vorinstanz zu einer anderen Würdigung der Vorbringen gelangte und es sich mithin um eine Frage der materiellen Beurteilung handelt. Schliesslich rügt der Beschwerdeführer, die Vorinstanz habe das rechtliche Gehör verletzt, indem er nicht die Möglichkeit erhalten habe, sich zu allen relevanten Elementen zu äussern.”
“Die Beschwerdeführenden machen geltend, das SEM habe, ohne einen aktuellen Arztbericht betreffend den Beschwerdeführer 1 einzufordern, verfügt und damit den Untersuchungsgrundsatz verletzt. Der Beschwerdeführer 1 wurde von der Vorinstanz mit Schreiben vom 27. Dezember 2019 aufgefordert, einen Arztbericht einzureichen. Trotz mehrmals gewährter Fristerstreckung ging ein solcher erst im Juli 2020 ein (vgl. SEM-act. B27-B31; B35). Dem Arztbericht vom 6. Juli 2020 ist im Wesentlichen zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer 1 an einer mittelgradigen bis schweren depressiven Episode leide und ein Verdacht auf eine Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) sowie auf Zwangsgedanken und Zwangshandlungen gemischt bestehe (vgl. SEM-act. B35). Der psychische Gesundheitszustand des Beschwerdeführers 1 wurde anlässlich der ergänzenden Anhörung vom 9. Juli 2020 weiter abgeklärt und dieser behielt sich die Einreichung weiterer Beweismittel vor (vgl. SEM-act. B34 F16 f.). Bis zum Zeitpunkt des Verfügungserlasses im August 2021 reichte der vertretene Beschwerdeführer 1 keinen aktuellen Arztbericht mehr zu den Akten, obwohl er dazu gestützt auf seine Mitwirkungspflicht gemäss Art. 8 AsylG verpflichtet gewesen wäre. Zudem hat die Vorinstanz die geltend gemachten gesundheitlichen Probleme und den Arztbericht in der angefochtenen Verfügung hinreichend gewürdigt (vgl. angefochtene Verfügung, Ziff. III, Pkt. 2). Überdies sind dem nunmehr auf Beschwerdeebene eingereichten Arztbericht vom 9. Oktober 2021 dieselben, wie die oben erwähnten Diagnosen zu entnehmen, wobei sich die Verdachtsdiagnosen bestätigt haben. Dementsprechend hat sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers 1 seit dem Arztbericht vom 6. Juli 2020 nicht massgeblich verändert. Der rechtserhebliche Sachverhalt erweist sich somit als richtig und vollständig erstellt. Die Rüge einer Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes ist folglich unbegründet und eine Rückweisung des Verfahrens kommt vorliegend nicht in Betracht.”
“Vorab ist festzustellen, dass der blosse Umstand, dass der Beschwerdeführer die Schlussfolgerungen der Vorinstanz nicht teilt respektive mit ihrer Feststellung, dass seine Vorbringen nicht gehörig begründet seien, nicht einverstanden ist, weder eine unvollständige, unrichtige oder willkürliche Sachverhaltsfeststellung noch eine Verletzung des rechtlichen Gehörs zu begründen vermag. Vielmehr handelt es sich hierbei um eine Frage der rechtlichen Würdigung der Sache, mithin der materiellen Entscheidung über die vorgebrachten Asylgründe. Der Beschwerdeführer verkennt, dass die Vorinstanz gar keine materielle Prüfung seiner Vorbringen vornahm. Ihren Nichteintretensentscheid begründete sie in ihrer Verfügung sodann auch hinreichend differenziert und nachvollziehbar. Auch hinsichtlich seines Gesundheitszustandes ist keine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes oder der Begründungspflicht ersichtlich. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers musste sich die Vorinstanz auch nicht veranlasst sehen, weitere Abklärungen abzuwarten, zumal vom Beschwerdeführer im Rahmen seiner Mitwirkungspflicht nach Art. 8 AsylG - und angesichts der erhöhten Anforderungen an Mehrfach- beziehungsweise Wiedererwägungsgesuche (vgl. Art. 111b und 111c AsylG) - zu erwarten war, dass er bereits alle relevanten medizinischen Berichte mit seinem Mehrfachgesuch eingereicht hat. Dies umso mehr, nachdem seinem Gesuch nicht zu entnehmen ist, es seien weitere Abklärungen und Behandlungen ausstehend, und der jüngste Arztbericht vier Monate vor der Gesuchseinreichung datiert (vgl. Gesuchsbeilage 5). Bezeichnenderweise wird auf Beschwerdeebene weder ausgeführt, welche «weiteren Abklärungen» noch ausstehend seien, noch werden weitere Unterlagen zum Gesundheitszustand des Beschwerdeführers zu den Akten gereicht. Darüber hinaus hat die Vorinstanz denn auch genügend - und einem Mehrfachgesuch angemessen - begründet, weshalb sie eine Rückkehr des Beschwerdeführers in den Heimatstaat als zulässig und zumutbar erachtet.”
In der Rechtsprechung wird wiederholt ausgeführt, dass Vorliegen von familiärer Unterstützung, vorhandene soziale oder berufliche Ressourcen sowie das Bestehen angemessener medizinischer Versorgungsmöglichkeiten im Herkunftsstaat die Zumutbarkeit und die technische Möglichkeit der Rückkehr stützen können. Hiervon geht die Rechtsprechung aus, sofern die betroffenen Personen über gültige Reisedokumente verfügen oder verpflichtet sind bzw. in der Lage sind, bei der zuständigen Vertretung ihres Herkunftsstaates die für die Rückkehr notwendigen Reiseunterlagen zu beschaffen (Art. 8 Abs. 4 AsylG).
“Rien dans le dossier ne permet d'établir que son état de santé nécessiterait une prise en charge spécialisée indisponible dans son pays d'origine. Par ailleurs, la recourante a vécu la majeure partie de sa vie en Chine. Son parcours professionnel, marqué par plusieurs décennies d'activité en tant que médecin et cheffe de département dans un hôpital, atteste de solides compétences. À ce titre, elle dispose d'une expérience lui permettant éventuellement de retrouver une activité. Cela dit, par arrêts de ce jour, le Tribunal prononce également le renvoi du fils de l'intéressée et de sa belle-fille, de sorte qu'elle rentrera au pays en leur compagnie et pourra continuer à y bénéficier ensuite de leur soutien. 8.4 Partant, l'exécution du renvoi doit être considérée comme raisonnablement exigible. 9. Enfin, l'exécution du renvoi est possible (art. 83 al. 2 LEI, cf. ATAF 2008/34 consid. 12 et jurisp. cit.), la recourante possédant un passeport chinois valable et étant tenue de collaborer à l'obtention de documents de voyage lui permettant de quitter la Suisse avec ses enfants (art. 8 al. 4 LAsi). 10. En définitive, c'est à juste titre que le SEM a ordonné l'exécution du renvoi de l'intéressée, de sorte que sur cette question également, la décision querellée doit être confirmée et le recours rejeté. 11. S'avérant manifestement infondé, le recours est rejeté dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'un second juge (art. 111 let. e LAsi). 12. Au vu de l'issue de la cause, il y a lieu de mettre les frais de procédure à la charge de la recourante, conformément aux art. 63 al. 1 PA et art. 2 et 3 let. a du règlement du 21 février 2008 concernant les frais, dépens et indemnités fixés par le Tribunal administratif fédéral (FITAF, RS 173.320.2). Ils sont couverts par l'avance versée le 15 janvier 2025. Par ces motifs, le Tribunal administratif fédéral prononce : 1. Le recours est rejeté, dans la mesure où il est recevable. 2. Les frais de procédure, d'un montant de 550 francs, sont mis à la charge de la recourante. Ils sont couverts par l'avance du même montant versée le 15 janvier 2025.”
“_______ pourrait comme par le passé bénéficier en Turquie des soins médicaux dont elle avait besoin, qu'enfin, il a relevé que la recourante bénéficiait d'un solide cercle familial, y compris son époux, à même de la soutenir à son retour en Turquie avec ses enfants ainsi qu'avec B._______ et d'une solide formation professionnelle en tant que titulaire d'un (...), autant d'atouts à sa réinstallation sur place, que les arguments du SEM concernant l'exigibilité de l'exécution du renvoi des recourants sont demeurés incontestés, que le Tribunal les fait siens et renvoie pour le surplus en ce qui les concerne aux considérants de la décision attaquée (cf. chap. III ch. 2 p. 8 s.), suffisamment motivée, que l'exigibilité de l'exécution du renvoi au sens de l'art. 83 al. 4 LEI a contrario doit dès lors être également confirmée, que l'exécution du renvoi est enfin possible (cf. art. 83 al. 2 LEI a contrario), les recourants étant en possession de documents suffisants pour rentrer dans leur pays ou, à tout le moins, en mesure d'entreprendre toute démarche nécessaire auprès de la représentation de leur pays d'origine en vue de l'obtention de documents de voyage leur permettant de quitter la Suisse (cf. art. 8 al. 4 LAsi et ATAF 2008/34 consid. 12), que c'est en conclusion à raison que le SEM a estimé que l'exécution du renvoi était licite, raisonnablement exigible et possible au sens de l'art. 83 al. 1 LEI a contrario, qu'au vu de ce qui précède, le recours doit également être rejeté en tant qu'il conteste la décision de renvoi ainsi que d'exécution de cette mesure et la décision attaquée confirmée sur ces points, que, s'avérant manifestement infondé, le recours est rejeté dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'un second juge (cf. art. 111 let. e LAsi), qu'il est dès lors renoncé à un échange d'écritures, le présent arrêt n'étant motivé que sommairement (cf. art. 111a al. 1 et al. 2 LAsi), que, vu l'issue de la cause, il y a lieu de mettre les frais de procédure, d'un montant de 750 francs, à la charge des recourants, conformément aux art. 63 al. 1 PA et art. 2 et 3 let. a du règlement du 21 février 2008 concernant les frais, dépens et indemnités fixés par le Tribunal administratif fédéral (FITAF, RS 173.”
“), dass es sich bei den Beschwerdeführenden um ein grundsätzlich gesundes, junges Paar in einer stabilen Beziehung handelt, das bereits vor der Ausreise in der Lage war, den gemeinsamen Lebensunterhalt selbst zu bestreiten, wobei der Beschwerdeführer über eine mehrjährige Berufserfahrung als (...) und eine durch den Besuch einer Koranschule vermittelte Grundbildung verfügt, während die Beschwerdeführerin überwiegend Hausarbeiten verrichtet hat (vgl. SEM-Akte 65/15 F 5, F 32 ff., F 57 und F 92), dass sie ausserdem mit der Grossmutter des Beschwerdeführers, die sich nun seit mehreren Jahren alleine um die beiden Kinder kümmert, über zuverlässige Unterstützung verfügen, die ihnen eine Wiedereingliederung erleichtern wird (vgl. SEM-Akte 65/15 F 50), dass vor diesem Hintergrund ohne weitere Abklärungen davon ausgegangen werden darf, es sei ihnen eine Reintegration in der Heimat möglich, dass der Wegweisungsvollzug schliesslich auch als möglich zu erkennen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG), da die Beschwerdeführenden verpflichtet sind, sich bei der dafür zuständigen Vertretung ihres Heimatstaates die für ihre Rückkehr notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (Art. 8 Abs. 4 AsylG; BVGE 2008/34 E. 12), dass nach dem Gesagten der von der Vorinstanz verfügte Vollzug der Wegweisung zu bestätigen ist, dass sich aus den”
“Si nécessaire l'intéressé pourra bénéficier du soutien de rocConakry afin d'accéder aux traitements appropriés en Guinée. Par ailleurs, rien ne suggère concrètement qu'un retour dans ce pays pourrait, en soi, péjorer son état de santé. 5.7 Pour le reste, il peut être renvoyé aux considérants de la décision du 5 mars 2024, dans la mesure où ceux-ci sont suffisamment explicites et motivés (art. 109 al. 3 LTF, par renvoi de l'art. 4 PA) et que le recours ne contient aucun argument à même d'en remettre en cause le bien-fondé. 5.8 Le Tribunal ne minimise en rien les difficultés du recourant à l'approche d'un départ. Cela dit, au vu de l'ensemble des circonstances du cas d'espèce, l'exécution de son renvoi doit être considérée comme raisonnablement exigible (art. 83 al. 4 LEI a contrario), y compris sous l'angle du bien de l'enfant. 6. Enfin, l'intéressé est en mesure d'entreprendre toute démarche nécessaire auprès de la représentation de son pays d'origine en vue de l'obtention de documents de voyage lui permettant de quitter la Suisse (art. 8 al. 4 LAsi). L'exécution du renvoi ne se heurte donc pas à des obstacles insurmontables d'ordre technique et s'avère également possible au sens de l'art. 83 al. 2 LEI a contrario (cf. ATAF 2008/34 consid. 12). 7. Compte tenu de ce qui précède, l'exécution du renvoi est conforme aux dispositions légales, de sorte que le recours doit être rejeté. S'avérant manifestement infondé, il l'est dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'un second juge (art. 111 let. e LAsi). Il est dès lors renoncé à un échange d'écritures (art. 111a al. 1 LAsi). 8. 8.1 Par le présent prononcé, la demande de dispense du versement d'une avance de frais est devenue sans objet. 8.2 Dans la mesure où les conclusions du recours étaient d'emblée vouées à l'échec, la requête d'assistance judiciaire totale doit être rejetée, au moins l'une des conditions nécessaires à son octroi n'étant pas réalisée (art. 102m al. 1 LAsi en lien avec l'art. 65 al. 1 PA). 8.3 Compte tenu de l'issue de la cause, il y aurait lieu de mettre les frais de la procédure à la charge du recourant, conformément aux art.”
“lettre d'introduction Medic-Help du 15 septembre 2022 et rapport médical du 23 septembre suivant, ainsi que p-v de son audition sur les motifs, Q44 ss), qu'ils disposent d'un réseau familial et social en Russie, composé des parents de la recourante ainsi que de son oncle et de sa cousine, sur lequel ils pourront compter à leur retour, qu'ils pourront se réinstaller avec la mère de l'intéressée dans l'appartement qu'ils partageaient pendant plusieurs années avant leur départ, qu'au demeurant, ils peuvent aussi s'établir en Moldavie, où la recourante a passé les seize premières années de sa vie, est retournée en 2019 et a vécu auprès d'une amie entre 2020 et 2022, soit pendant les deux années qui ont précédé son départ de Russie, en ayant pu subvenir à ses besoins et à ceux de son fils, qu'elle parle la langue et y dispose d'un réseau social, que sa réinstallation (en Russie ou en Moldavie) sera facilitée par le soutien qu'elle pourra obtenir de sa soeur établie en Suisse depuis longtemps ainsi que d'une très bonne amie qui a financé son voyage jusqu'en Suisse, qu'en outre, toute violation de la Convention du 20 novembre 1989 relative aux droits de l'enfant (CDE, RS 0.107) peut être écartée, étant relevé que l'intérêt premier de l'enfant C._______, compte tenu de son jeune âge, est de rester dans le giron de sa mère (cf. ATAF 2009/51 consid. 5.6 ; 2009/28 consid. 9.3.2 et réf. cit.), que l'exécution du renvoi est enfin possible (art. 83 al. 2 LEI ; cf. ATAF 2008/34 consid. 12 et jurisp. cit.), les recourants, en possession de passeports moldaves (en cours de validité pour A._______) et de passeports russes (échus), étant tenus de collaborer à l'obtention de documents de voyage leur permettant de retourner dans leur pays d'origine (art. 8 al. 4 LAsi), que dès lors, la décision attaquée ne viole pas le droit fédéral, a établi de manière exacte et complète l'état de fait pertinent (art. 106 al. 1 LAsi) et, dans la mesure où ce grief peut être examiné (art. 49 PA ; cf. ATAF 2014/26 consid. 5), n'est pas inopportune, qu'en conséquence, le recours doit aussi être rejeté en ce qui concerne le renvoi et l'exécution de cette mesure, que s'avérant manifestement infondé, il l'est dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'un second juge (art. 111 let. e LAsi), qu'il est dès lors renoncé à un échange d'écritures, le présent arrêt n'étant motivé que sommairement (art. 111a al. 1 et 2 LAsi), que, dans la mesure où il est statué immédiatement sur le fond par le présent arrêt, la demande de dispense du versement d'une avance de frais comprise dans la demande d'assistance judiciaire est sans objet, qu'au vu du caractère d'emblée voué à l'échec des conclusions du recours, il y a lieu de rejeter la demande d'assistance judiciaire totale dont celui-ci est assorti (art.”
“_______ aurait en outre hérité d'un terrain et d'une maison qu'il pourra si nécessaire revendre pour bénéficier d'un nouvel apport financier, quand bien même la maison en question serait partiellement détruite, comme les intéressés le soutiennent au stade du recours, que bien que cela ne soit pas décisif, il est encore rappelé que les recourants pourront se constituer une réserve de médicaments avant leur départ de Suisse et, si cela s'avérait nécessaire, présenter au SEM, à l'issue de la présente procédure, une demande d'aide au retour au sens de l'art. 93 LAsi et, en particulier, une aide individuelle telle que prévue à l'al. 1 let. d de cette disposition et aux art. 73 ss de l'ordonnance 2 du 11 août 1999 sur l'asile relative au financement (OA 2, RS 142.312), en vue d'obtenir une prise en charge des soins médicaux indispensables pour un laps de temps convenable, qu'ainsi l'exécution du renvoi est raisonnablement exigible (art. 83 al. 4 LEI ; cf. ATAF 2011/50 précité, consid. 8.1 8.3 et jurisp. cit.), qu'elle est enfin possible (art. 83 al. 2 LEI ; cf. ATAF 2008/34 consid. 12 et jurisp. cit.), les recourants étant en possession de documents de voyage leur permettant de retourner dans son pays d'origine (art. 8 al. 4 LAsi), qu'il convient, pour le surplus, de renvoyer à l'argumentation développée par le SEM dans la décision querellée, que sur le vu de ce qui précède, le recours doit être intégralement rejeté, que, dès lors qu'il est immédiatement statué sur le fond, la demande d'exemption d'une avance des frais de procédure devient sans objet, que, vu l'issue de la cause, il y aurait lieu de mettre les frais de procédure à la charge des recourants, conformément aux art. 63 al. 1 PA et art. 2 et 3 let. b du règlement du 21 février 2008 concernant les frais, dépens et indemnités fixés par le Tribunal administratif fédéral (FITAF, RS 173.320.2), que toutefois, les intéressés demandent l'assistance judiciaire « totale », qu'ils indiquent cependant uniquement ne pas pouvoir faire face aux frais de la procédure, ne requérant pas le soutien d'un mandataire d'office, qu'ils ont d'ailleurs déposé un recours complet et ne prétendent aucunement avoir été empêché d'exposer tous leurs arguments, que leur demande, déposée dans le cadre d'un recours-type contenant préalablement les conclusions, doit donc être considérée comme une demande d'assistance judiciaire partielle, que celle-ci doit être admise, dans la mesure où les conclusions de leur recours n'étaient pas d'emblée vouées à l'échec et qu'ils peuvent être tenus pour indigents (cf.”
“Schliesslich obliegt es den Beschwerdeführenden, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12). Da die Beschwerdeführenden über gültige venezolanische Reisepässe verfügen, sollte aber ohnehin kein technisches Wegweisungsvollzugshindernis vorliegen. Der Vollzug der Wegweisung ist daher auch als möglich zu bezeichnen (Art. 83 Abs. 2 AIG).”
“4 LEI), dans la mesure où elle ne fait pas apparaître, en l'espèce, une mise en danger concrète du recourant, qu'en effet, le Burundi ne se trouve pas en proie, sur l'ensemble de son territoire, à une guerre, une guerre civile ou une situation de violence généralisée, qu'en outre, il ne ressort du dossier aucun élément dont on pourrait inférer que l'exécution du renvoi du recourant impliquerait une mise en danger concrète de celui-ci pour des motifs d'ordre personnel, qu'en effet, le recourant est un jeune homme en bonne santé, étant remarqué que les problèmes héréditaires allégués de sinusite (cf. pce A34 rép. 54 s.) ne peuvent pas être qualifiés de graves au sens de la jurisprudence (cf. ATAF 2011/50 consid. 8.3 ; voir aussi ATAF 2014/26 consid. 7.3 - 7.10), que, bien que cela ne soit pas décisif s'agissant de l'exécution du renvoi au Burundi d'un jeune homme en bonne santé, le Tribunal fait siens, au vu du dossier, les facteurs favorables à la réinsertion du recourant mentionnés par le SEM dans la décision attaquée (à laquelle il est renvoyé sur ce point) et demeurés incontestés dans le recours, que l'exécution du renvoi est enfin possible (cf. art. 83 al. 2 LEI ; ATAF 2008/34 consid. 12), le recourant étant en possession de documents suffisants pour rentrer dans son pays d'origine ou, à tout le moins, étant tenu de collaborer à l'obtention de documents de voyage lui permettant d'y retourner (cf. art. 8 al. 4 LAsi), qu'en conséquence, le recours contre la décision de renvoi et d'exécution de cette mesure doit également être rejeté et la décision attaquée être confirmée sur ces points, que, s'avérant manifestement infondé, le recours est rejeté dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'un second juge (cf. art. 111 let. e LAsi), qu'il est dès lors renoncé à un échange d'écritures, le présent arrêt n'étant motivé que sommairement (cf. art. 111a al. 1 et al. 2 LAsi), qu'au vu du caractère d'emblée voué à l'échec des conclusions du recours, la demande d'assistance judiciaire partielle doit être rejetée (cf. art. 65 al. 1 PA), qu'en conséquence, il y a lieu de mettre les frais de procédure à la charge du recourant, conformément aux art. 63 al. 1 PA et art. 2 et 3 let. a du règlement du 21 février 2008 concernant les frais, dépens et indemnités fixés par le Tribunal administratif fédéral (FITAF, RS 173.320.2), qu'il n'y a pas lieu d'allouer des dépens (cf. art. 64 al. 1 PA), (dispositif : page suivante) le Tribunal administratif fédéral prononce : 1.”
“4 LEI), que le Maroc ne connaît pas une situation de guerre, de guerre civile ou de violence généralisée qui permettrait d'emblée - et indépendamment des circonstances du cas d'espèce - de présumer, à propos de tous les ressortissants du pays, l'existence d'une mise en danger concrète au sens de cette disposition, que l'intéressé est dans la force de l'âge et sans charge de famille, qu'il bénéficie d'un baccalauréat, de plusieurs formations de niveau supérieur et d'expériences professionnelles dans des domaines variés, qu'il n'a pas allégué de graves problèmes de santé susceptibles de s'opposer à l'exécution de son renvoi, les deux documents médicaux, produits sans explication à l'appui de son recours, n'étant en l'état pas déterminants dès lors qu'ils datent de plus de six ans, qu'il dispose de proches au pays, à savoir de deux frères et d'une soeur, soit autant de personnes susceptibles de l'aider à se réintégrer, le cas échéant, au moment de son retour, que, quoi qu'il en soit, les autorités d'asile peuvent exiger lors de l'exécution du renvoi un certain effort de la part de personnes dont l'âge et l'état de santé doivent leur permettre, comme c'est le cas en l'espèce, de surmonter les difficultés initiales pour se trouver un logement et un travail qui leur assure un minimum vital suite à leur retour au pays (cf. ATAF 2010/41 consid. 8.3.5), que l'exécution du renvoi est enfin possible (art. 83 al. 2 LEI ; cf. ATAF 2008/34 consid. 12 et jurisp. cit.), dès lors que l'intéressé est en mesure d'entreprendre toute démarche nécessaire auprès de la représentation de son pays d'origine en vue de l'obtention de documents de voyage lui permettant de quitter la Suisse (art. 8 al. 4 LAsi), que partant, le recours doit également être rejeté en tant qu'il porte sur le renvoi et l'exécution de cette mesure, et le dispositif de la décision entreprise confirmé sur ces points, que, s'avérant manifestement infondé, il est rejeté dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'un second juge (art. 111 let. e LAsi), qu'il est renoncé à un échange d'écritures, le présent arrêt n'étant motivé que sommairement (art. 111a al. 1 et 2 LAsi), que les conclusions du recours étant d'emblée vouées à l'échec, la demande d'assistance judiciaire totale est rejetée (art. 102m al. 1 let. d LAsi et art. 65 al. 1 PA), que, vu l'issue de la cause, il y a lieu de mettre les frais de procédure à la charge du recourant, conformément à l'art. 63 al. 1 PA et aux art. 2 et 3 let. a du règlement du 21 février 2008 concernant les frais, dépens et indemnités fixés par le Tribunal administratif fédéral (FITAF, RS 173.320.2), (dispositif page suivante) le Tribunal administratif fédéral prononce : 1.”
“3), que le Tribunal constate que les troubles de l'intéressé ne sont pas à ce point graves ou ses besoins de traitements si spécifiques qu'il ne puisse se faire soigner en Géorgie, qu'ainsi que l'a retenu le SEM dans la décision attaquée, la Géorgie dispose de structures médicales et, quoi qu'en dise le recourant, d'un système d'assurance sociale permettant la prise en charge gratuite des problèmes de santé de l'intéressé, que l'intéressé y a notamment obtenu des soins par la passé, notamment en lien avec l'hépatite et la tuberculose dont il a souffert, ainsi que les médicaments nécessaires à son traitement contre le SIDA, que rien n'indique donc qu'il ne pourra à nouveau y bénéficier d'une prise en charge adéquate, indépendamment de ses ressources financières, qu'au surplus, le recourant ne suit apparemment aucun traitement lourd en Suisse, malgré les traitements qui lui ont été proposés suite à son hospitalisation à B._______, que l'ensemble de ces éléments indique l'absence d'urgence médicale, que les affections alléguées par le recourant, que le Tribunal ne minimise en rien, ne constituent donc pas un obstacle à l'exécution de son renvoi, étant souligné une nouvelle fois que rien n'indique qu'il ne pourra obtenir les soins dont il a besoin en Géorgie, comme il en a été par le passé, qu'il pourra compter sur un soutien familial, qui apparaît être solide, susceptible de l'aider au moment de son retour au pays, comme c'était le cas avant son départ pour la Suisse, qu'ainsi l'exécution du renvoi est raisonnablement exigible (art. 83 al. 4 LEI ; cf. ATAF 2011/50 précité, consid. 8.1 8.3 et jurisp. cit.), qu'elle est enfin possible (art. 83 al. 2 LEI ; cf. ATAF 2008/34 consid. 12 et jurisp. cit.), le recourant étant en possession de documents de voyage lui permettant de retourner dans son pays d'origine (art. 8 al. 4 LAsi), qu'il convient, pour le surplus, de renvoyer à l'argumentation développée par le SEM dans la décision querellée, que sur le vu de ce qui précède, le recours doit être intégralement rejeté, que s'avérant manifestement infondé, il l'est dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'un second juge (art. 111 let. e LAsi), qu'il est renoncé à un échange d'écritures, le présent arrêt n'étant motivé que sommairement (art. 111a al. 1 et 2 LAsi), que, dès lors qu'il est immédiatement statué sur le fond, la demande d'exemption d'une avance de frais de procédure devient sans objet, que les conclusions du recours étant d'emblée vouées à l'échec, la requête d'assistance judiciaire totale doit être rejetée (art. 65 al. 1 PA et art. 102m al. 1 LAsi), que, vu l'issue de la cause, il y lieu de mettre les frais de procédure à la charge du recourant, conformément aux art. 63 al. 1 PA et art. 2 et 3 let. a du règlement du 21 février 2008 concernant les frais, dépens et indemnités fixés par le Tribunal administratif fédéral (FITAF, RS 173.”
Bei Verständigungsproblemen kann es in der Praxis häufig ausreichen, Übersetzungstools sowie Gestik und Mimik zu verwenden; in geeigneten Fällen ist zudem das Hinzuziehen eines Dolmetschers angezeigt. Es sind die konkreten Umstände des Einzelfalls zu berücksichtigen.
“In Bezug auf die monierte Sachverhaltsfeststellung in medizinischer Hinsicht ist festzustellen, dass die Vorinstanz sämtliche bis zum Entscheiddatum vorliegenden Informationen und medizinische Unterlagen in ihrer Entscheidfindung berücksichtigt hat. Der Beschwerdeführer wurde anlässlich des Dublin-Gesprächs im Beisein seiner Rechtsvertretung darauf hingewiesen, dass es in seiner Verantwortung liege (Mitwirkungspflicht, Art. 8 AsylG), sich bei medizinischen Problemen bei Medic-Help zu melden. Es ist denn auch aktenkundig, dass er sich mehrmals dort meldete. Im BAZ B._______ ist es sodann tatsächlich am (...) September 2023 zunächst unter Verwendung eines Übersetzungstools zu Verständigungsschwierigkeiten gekommen, weshalb der Beschwerdeführer von den zuständigen Personen aufgefordert wurde, erneut mit einem Dolmetscher vorzusprechen (Akten SEM 1274200-23/2). Dieser Aufforderung kam der Beschwerdeführer gleichentags nach, wobei sich herausstellte, dass er (...) und (...) hatte und eine entsprechende Medikation erhielt. Weitergehende physische oder psychische Probleme erwähnte er anlässlich dieses Vorsprechens nicht. Dies wäre aber offensichtlich eine Gelegenheit gewesen, sämtliche Leiden vorzutragen, gerade wenn es ihm ansonsten so schwer gefallen sein solle, sich wegen sprachlichen Schwierigkeiten an das medizinisch Fachpersonal zu wenden. Darüber hinaus ist an dieser Stelle anzumerken, dass fast ausnahmslos alle Asylsuchende mit Verständigungsproblemen konfrontiert sind, es aber erfahrungsgemäss mithilfe von Übersetzungstools, Gestik und Mimik gelingt, die gesundheitlichen Probleme adäquat mitzuteilen.”
Maxime inquisitoire und Mitwirkungspflicht: Die Verwaltungsbehörde hat nach Massgabe der maxime inquisitoire die Amtsermittlungspflicht. Diese Pflicht wird jedoch durch die Mitwirkungspflicht der Asylsuchenden (Art. 8 AsylG) relativiert. Asylsuchende müssen insbesondere solche Tatsachen vortragen bzw. Beweismittel bereitstellen, die sie besser kennen oder die sich nur mit ihrem zumutbaren Aufwand beschaffen lassen. Werden für die Entscheidung alle für den Sachverhalt wesentlichen Umstände und Beweismittel nicht berücksichtigt, oder hat die Behörde relevante Beweise unterlassen beziehungsweise fehlerhaft gewürdigt, liegt eine unvollständige oder unrichtige Feststellung des Sachverhalts vor, was Rechtsbehelfsmöglichkeiten begründen kann.
“Aussi peut-il admettre le recours pour d'autres raisons que celles avancées par la partie ou, au contraire, confirmer la décision de l'instance inférieure sur la base d'autres motifs que ceux retenus par elle (substitution de motifs ; arrêt du TAF F-2992/2019 du 20 juin 2019 p. 4 ; ATAF 2021 IV/3 consid. 4.1.2 et 2014/24 consid. 2.2). 3.Les recourants s'étant prévalus d'une violation de la maxime inquisitoire et de leur droit d'être entendus, il convient d'examiner en premier lieu le bien-fondé de ces griefs d'ordre formel (cf. arrêt du Tribunal fédéral [ci-après : TF] 2C_360/2011 du 18 novembre 2011 consid. 2 ; arrêt du TAFF-5390/2023 du 14 décembre 2023 consid. 3). 3.1 En vertu de l'art. 12 PA en relation avec l'art. 6 LAsi, la procédure administrative est régie essentiellement par la maxime inquisitoire selon laquelle les autorités définissent les faits pertinents et les preuves nécessaires, qu'elles ordonnent et apprécient d'office (ATAF 2015/10 consid. 3.2). Cette maxime doit toutefois être relativisée par son corollaire, le devoir de collaboration des parties à l'établissement des faits, ainsi que par le droit des parties, compris dans le droit d'être entendu, de participer à la procédure et d'influencer la prise de décision (art. 13 PA et art. 8 LAsi [cf. ATAF 2022 VII/2 consid. 9.6, 2015/10 consid. 3.2 et 2012/21 consid. 5.1]). 3.2 Par ailleurs, l'établissement des faits est incomplet au sens de l'art. 106 al. 1 let. b LAsi, lorsque toutes les circonstances de fait et les moyens de preuve déterminants pour la décision n'ont pas été pris en compte par l'autorité inférieure ; il est inexact, lorsque l'autorité a omis d'administrer la preuve d'un fait pertinent, a apprécié de manière erronée le résultat de l'administration d'un moyen de preuve ou a fondé sa décision sur des faits erronés, par exemple en contradiction avec les pièces (cf. ATAF 2014/2 consid. 5.1 et 2007/37 consid. 2.3). 3.3 Le droit d'être entendu ancré à l'art. 29 al. 2 Cst., et concrétisé en droit administratif fédéral aux art. 29 ss PA, comprend pour le justiciable le droit d'être informé et de s'exprimer sur les éléments pertinents, avant qu'une décision ne soit prise touchant à sa situation juridique, le droit de fournir des preuves quant aux faits de nature à influer sur le sort de la décision, celui de participer à l'administration des preuves, d'en prendre connaissance et de se déterminer à leur propos.”
“2 ; 2013/23 consid. 6.1.3 ; 2010/35 consid. 4.1.1 et jurisp. cit.). 2.2 A l'appui de son recours, l'intéressé reproche en substance au SEM d'avoir violé son devoir d'instruction et de motivation en n'examinant pas concrètement l'authenticité des documents soumis, en n'effectuant pas de recherches pour savoir comment les autorités italiennes avaient établi la date de naissance enregistrée par leurs soins et en appréciant de manière subjective le rapport d'expertise médico-légale malgré le caractère selon lui vraisemblable de ses déclarations. 2.2.1 En vertu de la maxime inquisitoire, qui régit la procédure administrative, les autorités définissent les faits pertinents et les preuves nécessaires, qu'elles ordonnent et apprécient d'office (art. 12 PA, en relation avec l'art. 6 LAsi ; cf. ATAF 2015/10 consid. 3.2 ; 2012/21 consid. 5.1 ; 2009/60 consid. 2.1.1). Cette maxime doit cependant être relativisée par son corollaire, soit le devoir de collaboration de la partie à l'établissement des faits (art. 8 LAsi et 13 PA, applicable par renvoi de l'art. 6 LAsi ; cf. idem), qui touche en particulier les faits qui se rapportent à sa situation personnelle, ceux qu'elle connaît mieux que les autorités ou encore ceux qui, sans sa collaboration, ne pourraient pas être collectés moyennant un effort raisonnable (cf. ATF 143 II 425 consid. 5.1 ; ATAF 2011/54 consid. 5.1 ; 2009/50 consid. 10.2 ; 2008/24 consid. 7.2 ; arrêt du Tribunal E-4367/2022 du 6 octobre 2022 consid. 2.1.1). L'étendue du devoir d'instruction dépend de la pertinence des faits à établir. 2.2.2 L'établissement des faits est incomplet au sens de l'art. 106 al. 1 let. b LAsi, lorsque toutes les circonstances de fait et les moyens de preuve déterminants pour la décision n'ont pas été pris en compte par l'autorité inférieure, et inexact, lorsque l'autorité a omis d'administrer la preuve d'un fait pertinent, a apprécié de manière erronée le résultat de l'administration d'un moyen de preuve ou a fondé sa décision sur des faits erronés, par exemple en contradiction avec les pièces (cf.”
“1) ; il est inexact lorsque cette autorité a omis d'administrer la preuve d'un fait pertinent, a apprécié de manière erronée le résultat de l'administration d'un moyen de preuve ou a fondé sa décision sur des faits erronés, par exemple en contradiction avec les pièces (cf. ATAF 2014/2 consid. 5.1 ; 2007/37 consid. 2.3). 5.2.2 En application de la maxime inquisitoire, c'est à l'autorité administrative qu'il incombe d'élucider l'état de fait de manière exacte et complète ; elle dirige la procédure et définit les faits qu'elle considère comme pertinents, ainsi que les preuves nécessaires qu'elle ordonne et apprécie d'office (cf. art. 12 PA ; ATAF 2009/60 consid. 2.1.1). Dans le cadre de la procédure d'asile de première instance, cela signifie que le SEM a l'obligation d'instruire, d'établir et de prendre en compte l'ensemble des faits pertinents. La maxime inquisitoriale trouve toutefois sa limite dans l'obligation des parties de collaborer à l'établissement des faits, en particulier de ceux qu'elles sont mieux à même de connaître parce qu'ils ont trait spécifiquement à leur situation personnelle, et leur droit de participer à la procédure (cf. art. 13 PA, art. 8 LAsi ; cf. aussi ATF 120 V 357 consid. 1a ; ATAF 2011/54 consid. 5.1, 2009/50 consid. 10.2.1). 5.2.3 Le droit d'être entendu, inscrit à l'art. 29 al. 2 Cst., comprend notamment le droit d'obtenir une décision motivée, consacré aussi en procédure administrative fédérale par l'art. 35 PA. Sous cet angle, l'obligation faite à l'autorité de motiver sa décision doit permettre, d'une part, à son destinataire de la comprendre et de la contester utilement le cas échéant et, d'autre part, à l'autorité de recours d'exercer son contrôle (cf. ATF 137 II 266 consid. 3.2 et 136 I 229 consid. 5.2 ; cf. également ATAF 2009/35 consid. 6.4.1). Le droit d'être entendu comprend également pour le justiciable le droit d'obtenir l'administration des preuves pertinentes et valablement offertes, de participer à l'administration des preuves et de se déterminer sur son résultat lorsque cela est de nature à influer sur la décision à rendre (cf. art. 29 ss PA ; ATF 142 II 218 consid. 2.3 ; arrêt du Tribunal fédéral [TF] 2C_1004/2018 du 11 juin 2019 consid.”
Art. 8 Abs. 3 AsylG verpflichtet nicht dazu, dass die zuständige Behörde zu jedem Zeitpunkt den genauen Aufenthaltsort der asylsuchenden Person kennt. In der Regel genügt, dass die Behörde die Person innert nützlicher Frist physisch erreichen kann. Informationen anderer Behörden sind dafür grundsätzlich ohne Relevanz.
“In Bezug auf das Kriterium «flüchtig sein» ist praxisgemäss insbesondere auf Art. 14 Abs. 2 Bst. b AsylG zu verweisen, gemäss welchem der Aufenthaltsort der betroffenen ausländischen Person den Behörden stets bekannt zu sein hat. Die Bestimmung ist im Lichte des Art. 8 AsylG zu sehen, der asylsuchenden Personen eine Reihe von Mitwirkungspflichten auferlegt. Asylsuchende sind unter anderem verpflichtet, sich während des Verfahrens den Behörden des Bundes und der Kantone zur Verfügung zu halten und ihre Adresse und jede Änderung der nach dem kantonalen Recht zuständigen Behörde des Kantons oder der Gemeinde sofort mitzuteilen (Art. 8 Abs. 3 AsylG). Dem Erfordernis von Art. 8 Abs. 3 AsylG ist dann nicht entsprochen, wenn die mit dem Vollzug des Asylrechts betraute Behörde den Aufenthaltsort der betroffenen Person nicht kennt und diese Unkenntnis auf eine dieser Person zurechenbare Handlung oder Unterlassung zurückzuführen ist. Ob die zuständige Behörde durch mehr oder weniger umfangreiche Ermittlungen den Aufenthaltsort der betreffenden Person hätte in Erfahrung bringen können, ist im Zusammenhang mit Art. 14 Abs. 2 Bst. b AsylG grundsätzlich ohne Relevanz. Ohne Relevanz ist grundsätzlich auch, ob andere als mit dem Vollzug direkt betraute Behörden Informationen über den Aufenthalt der betreffenden Person hatten. Art. 14 Abs. 2 Bst. b AsylG ist nicht so zu verstehen, dass die zuständige Behörde zu jedem Zeitpunkt wissen müsste, wo sich die betreffende Person aufhält. In der Regel genügt es, wenn die Behörde in der Lage ist, die betreffende Person innert nützlicher Frist physisch zu erreichen (vgl. zum Ganzen Urteil des BVGer E-4595/2016 vom 12.”
“In Bezug auf das Kriterium «flüchtig sein» ist praxisgemäss insbesondere auf Art. 14 Abs. 2 Bst. b AsylG zu verweisen, gemäss welchem der Aufenthaltsort der betroffenen ausländischen Person den Behörden stets bekannt zu sein hat. Die Bestimmung ist im Lichte des Art. 8 AsylG zu sehen, der asylsuchenden Personen eine Reihe von Mitwirkungspflichten auferlegt. Asylsuchende sind unter anderem verpflichtet, sich während des Verfahrens den Behörden des Bundes und der Kantone zur Verfügung zu halten und ihre Adresse und jede Änderung der nach dem kantonalen Recht zuständigen Behörde des Kantons oder der Gemeinde sofort mitzuteilen (Art. 8 Abs. 3 AsylG). Dem Erfordernis von Art. 8 Abs. 3 AsylG ist dann nicht entsprochen, wenn die mit dem Vollzug des Asylrechts betraute Behörde den Aufenthaltsort der betroffenen Person nicht kennt und diese Unkenntnis auf eine dieser Person zurechenbare Handlung oder Unterlassung zurückzuführen ist. Ob die zuständige Behörde durch mehr oder weniger umfangreiche Ermittlungen den Aufenthaltsort der betreffenden Person hätte in Erfahrung bringen können, ist im Zusammenhang mit Art. 14 Abs. 2 Bst. b AsylG grundsätzlich ohne Relevanz. Ohne Relevanz ist grundsätzlich auch, ob andere als mit dem Vollzug direkt betraute Behörden Informationen über den Aufenthalt der betreffenden Person hatten. Art. 14 Abs. 2 Bst. b AsylG ist nicht so zu verstehen, dass die zuständige Behörde zu jedem Zeitpunkt wissen müsste, wo sich die betreffende Person aufhält. In der Regel genügt es, wenn die Behörde in der Lage ist, die betreffende Person innert nützlicher Frist physisch zu erreichen (vgl. zum Ganzen Urteil des BVGer E-4595/2016 vom 12. Dezember 2016 E. 5.3).”
“In Bezug auf das Kriterium «flüchtig sein» ist praxisgemäss insbesondere auf Art. 14 Abs. 2 Bst. b AsylG zu verweisen, gemäss welchem der Aufenthaltsort der betroffenen ausländischen Person den Behörden stets bekannt zu sein hat. Die Bestimmung ist im Lichte des Art. 8 AsylG zu sehen, der asylsuchenden Personen eine Reihe von Mitwirkungspflichten auferlegt. Asylsuchende sind unter anderem verpflichtet, sich während des Verfahrens den Behörden des Bundes und der Kantone zur Verfügung zu halten und ihre Adresse und jede Änderung der nach dem kantonalen Recht zuständigen Behörde des Kantons oder der Gemeinde sofort mitzuteilen (Art. 8 Abs. 3 AsylG). Dem Erfordernis von Art. 8 Abs. 3 AsylG ist dann nicht entsprochen, wenn die mit dem Vollzug des Asylrechts betraute Behörde den Aufenthaltsort der betroffenen Person nicht kennt und diese Unkenntnis auf eine dieser Person zurechenbare Handlung oder Unterlassung zurückzuführen ist. Ob die zuständige Behörde durch mehr oder weniger umfangreiche Ermittlungen den Aufenthaltsort der betreffenden Person hätte in Erfahrung bringen können, ist im Zusammenhang mit Art. 14 Abs. 2 Bst. b AsylG grundsätzlich ohne Relevanz. Ohne Relevanz ist grundsätzlich auch, ob andere als mit dem Vollzug direkt betraute Behörden Informationen über den Aufenthalt der betreffenden Person hatten. Art. 14 Abs. 2 Bst. b AsylG ist nicht so zu verstehen, dass die zuständige Behörde zu jedem Zeitpunkt wissen müsste, wo sich die betreffende Person aufhält. In der Regel genügt es, wenn die Behörde in der Lage ist, die betreffende Person innert nützlicher Frist physisch zu erreichen (vgl. zum Ganzen Urteil des BVGer E-4595/2016 vom 12.”
Nach der zitierten Entscheidung hätte es dem SEM oblegen, den Asylsuchenden gestützt auf Art. 8 Abs. 2 AsylG aufzufordern, die fremdsprachigen Gerichtsunterlagen innert Frist in eine Amtssprache des Bundes einzureichen oder für deren Übersetzung zu sorgen.
“eine Woche» setzt, um ihm dann in seiner Verfügung entgegenzuhalten, er habe genügend Zeit gehabt, das Gerichtsdokument, welches mit der Stellungnahme in tamilischer Sprache eingereicht worden sei, vor der Anhörung übersetzt einzureichen, halte er sich doch seit dem 20 September 2023 in der Schweiz auf und stehe im Kontakt mit seiner Schwester. Letzterer Vorwurf stösst zudem schon deshalb ins Leere, weil sie, wie die Durchsicht ihrer Akten (N [...]) ergibt, in ihrem Asylverfahren keine Gerichtsdokumente das sie betreffende Verfahren in Sri Lanka eingereicht hatte, was das SEM, welches die Akten der Schwester gemäss der angefochtenen Verfügung bei der Entscheidfindung konsultiert haben soll, auch selbst hätte feststellen können. In Anbetracht dessen, dass das SEM vier Monate verstreichen liess, um ihn dann anlässlich der Anhörung aufzufordern, weitere Beweismittel einzureichen, kann ihm nicht vorgeworfen werden, er hätte das mit der Stellungnahme eingereichte Gerichtsdokument bereits vor der Anhörung übersetzt einreichen müssen. Es hätte dem SEM oblegen, ihn gestützt auf Art. 8 Abs. 2 AsylG aufzufordern, die Gerichtsunterlagen innert Frist in eine Amtssprache des Bundes übersetzt einzureichen oder aber dies selbst übersetzen zu lassen. Jedenfalls hinterlässt das Vorgehen des SEM den Eindruck, es habe das Verfahren ungeachtet der mit der Stellungnahme eingereichten Gerichtsunterlagen noch rasch im beschleunigten Verfahren beenden wollen, bevor die 140 Tage, welche als Höchstdauer des Aufenthaltes in den Zentren des Bundes vorgesehen ist, ablaufen.”
Liegt im Personalienblatt eine Verständigungssprache (z. B. Englisch) vor und ergeben sich aus den Akten keine erkennbaren Verständnisschwierigkeiten, ist damit nicht ohne weiteres ein Anspruch auf Anhörung in einer anderen, z. B. muttersprachlichen, Sprache begründet. Soweit die betroffene Person in der angegebenen Sprache verständlich antwortet und keine Beanstandungen dokumentiert sind, rechtfertigt dies die Verwendung dieser Sprache; sodann begrenzt zudem die Mitwirkungspflicht der asylsuchenden Person die Anforderungen an die Sachverhaltsfeststellung nach Art. 8 AsylG.
“Nach dem Gesagten ist den Vorbringen der Beschwerdeschrift zum rechtlichen Gehör sowie zur Sachverhaltsabklärung bezüglich der Weichenstellung zum Verfahren um vorübergehenden Schutz und der Prüfung allfälliger Asylgründe sowie der Wegweisung und des Wegweisungsvollzugs die Grundlage entzogen, weshalb sich weitere diesbezügliche Ausführungen erübrigen. Soweit vorgebracht wird, der Beschwerdeführer hätte in seiner Muttersprache Tamilisch angehört werden müssen, ist auf das Personalienblatt zu verweisen, auf dem er unter Ziffer 10 «Mögliche weitere Sprachen für Interview» «Englisch, Hindi» angegeben hat (SEM-Akte [...]). Die angeblichen Verständnisprobleme ergeben sich auch nicht aus den Akten: Weder der Beschwerdeführer noch die an der Befragung anwesende Vertretung des Leistungserbringers Rechtsschutz haben während der Befragung (diesbezügliche) Anmerkungen gemacht, sondern der Beschwerdeführer hat einerseits die ihm gestellten Fragen auf Englisch beantwortet, andererseits alle Seiten des Protokolls eigenhändig unterschrieben und mithin auch unterschriftlich bestätigt, dass dieses vollständig sei und seinen freien Äusserungen entspreche (SEM-Akte [...]). Im Übrigen findet der Untersuchungsgrundsatz seine Grenze an der Mitwirkungspflicht der asyl- bzw. schutzsuchenden Person (Art. 8 AsylG i.V.m. Art. 72 AsylG; Art. 13 VwVG). Der Beschwerdeführer hatte im Rahmen der Kurzbefragung auch ausreichend Gelegenheit, seine - allfälligen - Vorbringen zu schildern. Er wurde namentlich gefragt, was gegen eine Rückkehr nach Indien spräche und ob er in jenem Land jemals Probleme gehabt habe (SEM-Akte [...]). Eine unvollständige oder unrichtige Sachverhaltsfeststellung ist hierin folglich ebenso wenig erkennbar wie eine Verletzung des rechtlichen Gehörs. Sofern - erstmals - auf Beschwerdeebene Probleme im Heimatland geltend gemacht werden, kann der Vorinstanz deren unterlassene Prüfung nicht vorgehalten werden, da sich aus den vorinstanzlichen Akten, insbesondere dem Kurzbefragungsprotokoll, gerade keine Hinweise auf diese angeblichen Probleme beziehungsweise eine Verfolgung im Heimatland ergeben (vgl. SEM-Akte [...]). Im Übrigen ist diesbezüglich auf unten E. 7 zu verweisen. Dass dem Beschwerdeführer eine sachgerechte Anfechtung des Entscheids problemlos möglich war, ergibt sich im Übrigen aus der Beschwerdeschrift und der Beschwerdeergänzung.”
Trotz der Mitwirkungspflicht der Asylsuchenden obliegt der Behörde nach dem Untersuchungsgrundsatz die Verantwortung, von Amtes wegen den rechtserheblichen Sachverhalt richtig und vollständig abzuklären, die hierfür notwendigen Unterlagen zu beschaffen und ordnungsgemäss Beweis zu führen.
“Der Untersuchungsgrundsatz gehört zu den allgemeinen Grundsätzen des Verwaltungs- respektive Asylverfahrens (vgl. Art. 12 VwVG i.V.m. Art. 6 AsylG). Demnach hat die Behörde von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen, die für das Verfahren notwendigen Unterlagen zu beschaffen, die rechtlich relevanten Umstände abzuklären und ordnungsgemäss darüber Beweis zu führen. Die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts in Verletzung der Untersuchungspflicht bildet einen Beschwerdegrund (Art. 106 Abs. 1 Bst. b AsylG). Unrichtig ist die Sachverhaltsfeststellung, wenn der Verfügung ein falscher und aktenwidriger Sachverhalt zugrunde gelegt wird; unvollständig ist sie, wenn nicht alle für den Entscheid rechtswesentlichen Sachumstände berücksichtigt werden (vgl. Kölz/Häner/Bertschi, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 3. Aufl. 2013, N. 1043). Demgegenüber sind Parteien verpflichtet, an der Feststellung des Sachverhalts mitzuwirken (Art. 13 Abs. 1 VwVG und Art. 8 Abs. 1 AsylG). Der Anspruch auf rechtliches Gehör nach Art. 29 Abs. 2 BV verlangt, dass die verfügende Behörde die Vorbringen des Betroffenen tatsächlich hört, sorgfältig und ernsthaft prüft und in der Entscheidfindung berücksichtigt, was sich entsprechend in der Entscheidbegründung niederschlagen muss (Art. 35 Abs. 1 VwVG). Dabei ist es nicht erforderlich, dass sie sich mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt. Vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte beschränken. Die Begründung muss so abgefasst sein, dass sich der Betroffene über die Tragweite des Entscheids Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der Sache an die höhere Instanz weiterziehen kann. In diesem Sinne müssen wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich die Behörde hat leiten lassen und auf die sich ihr Entscheid stützt (vgl. BGE 136 I 229 E. 5.2 m.w.H.).”
Nach dem in der Akte dokumentierten Entscheid wurde ein Gesuch abgeschrieben, nachdem die betroffene Person während einer kurzzeitigen stationären Behandlung auf eigenen Wunsch entlassen worden und anschliessend nicht mehr auffindbar gewesen war. Daraus folgt, dass auch ein freiwilliges Verlassen einer stationären Behandlung in konkreten Fällen zur Annahme des Verzichts auf die Weiterführung des Verfahrens im Sinne von Art. 8 Abs. 3bis AsylG führen kann. Diese Feststellung bezieht sich auf den dargestellten Sachverhalt und erhebt keinen Anspruch auf allgemeine Geltung in allen Konstellationen.
“Sachverhalt: A. Der Beschwerdeführer stellte am 21. Dezember 2021 in der Schweiz ein Asylgesuch. Am 24. Dezember fand die Personalienaufnahme (PA) statt. B. Am 25. Dezember 2021 verliess der Beschwerdeführer seine zugewiesene Unterkunft; sein Asylgesuch wurde in der Folge gestützt auf Art. 8 Abs. 3bis AsylG (SR 142.31) am 31. Dezember 2021 als gegenstandslos geworden abgeschrieben. C. Dem Austrittsbericht der psychiatrischen Universitätsklinik B._______ vom 28. Dezember 2021 (act. [...], 30/11) kann entnommen werden, dass der Beschwerdeführer nach einer Überweisung des C._______spitals Notfall in B._______ vom 24. Dezember 2021 bis am 25. Dezember 2021 in stationärer Behandlung war. Als Hauptdiagnose wurden psychische Störungen und Verhaltensstörungen durch Cannabinoide: Schädlicher Gebrauch (ICD-10: F12.1) festgestellt. Weiter wurde festgehalten: «Herr A._______ präsentierte sich bei uns weder akut suizidal noch florid-psychotisch. Er wünschte keine stationäre Behandlung und konnte am 25.12.2021 ohne Hinweise auf akute Selbst- oder Fremdgefährdung auf eigenen Wunsch hin entlassen werden.» In der Folge galt der Beschwerdeführer als verschwunden. D. Das SEM stimmte am 6. April 2022 einem Übernahmeersuchen der Niederlande gestützt auf Art. 18 Abs. 1 Bst. c der Verordnung (EU) Nr. 604/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26.”
Kurzfristige oder einzelne Abwesenheiten begründen nicht automatisch das Kriterium des «flüchtig Seins». Entscheidend ist, ob die Behörde die betroffene Person innert nützlicher Frist erreichen konnte bzw. ob die Nichterreichbarkeit der Person auf eine ihr zurechenbare Verletzung der Mitwirkungspflicht oder auf ein gezieltes Entziehen zur Verhinderung einer Massnahme zurückzuführen ist.
“Dieser Übernahmestopp sei immer wieder verlängert worden (letztmals bis mindestens Ende Juni 2023). Es fänden nach wie vor keine Überstellungen nach Italien statt. Gemäss Praxis des Bundesverwaltungsgerichts sei für die Feststellung, ob eine asylsuchende Person im Sinne der Dublin-III-VO «flüchtig» sei, ausschlaggebend, ob sie die Überstellung verhindert habe (vgl. Urteil des BVGer F-485/2021 vom 26. März 2021). Der Europäische Gerichtshof (EuGH) habe im gleichen Sinn geurteilt und festgestellt, dass eine Flucht nur dann vorliege, wenn sich der Gesuchsteller absichtlich einer Massnahme der Behörden entziehe. Italien akzeptiere seit Dezember 2022 keine Überstellungen, weshalb offensichtlich sei, dass der Beschwerdeführer nicht nach Italien hätte überstellt werden können. Er habe durch ein kurzes Untertauchen eine Überstellung nicht verhindert, da während des gesamten Zeitraums faktisch keine solche möglich gewesen sei. Bei der Beurteilung des Kriteriums «flüchtig sein» sei Art. 14 Abs. 2 Bst. b AsylG zu berücksichtigen, der im Licht von Art. 8 AsylG zu sehen sei. Asylsuchende seien zwar verpflichtet, sich während des Verfahrens den Behörden zur Verfügung zu halten und ihre Adresse sowie jede Änderung der zuständigen Behörde zu melden. Die Behörde müsse aber nicht zu jedem Zeitpunkt wissen, wo sich die betreffende Person aufhalte. In der Regel genüge es, wenn die Behörde in der Lage sei, diese innert nützlicher Frist physisch zu erreichen. Der Gesetzgeber habe asylsuchende Personen davon abhalten wollen, während oder nach dem Asylverfahren unterzutauchen (vgl. Urteil des BVGer E-4595/2016 vom 12. Dezember 2016 E. 5.3). Der EuGH habe erklärt, Art. 29 Abs. 2 Satz 2 Dublin-III-VO sei so auszulegen, dass ein Antragsteller flüchtig sei, wenn er sich den für die Durchführung seiner Überstellung zuständigen Behörden gezielt entziehe, um diese zu vereiteln (vgl. Urteil vom 19. März 2019 C-163/17 Abubacarr Jawo/Bundesrepublik Deutschland Rn. 70). Bei den ihm seitens des SEM vorgehaltenen Abwesenheiten handle es sich stets um einzelne Tage, er sei nie für längere Zeit nicht innert nützlicher Frist zu erreichen gewesen und habe sich auch nicht einer Überstellung entzogen, weshalb sein Verhalten nicht als «flüchtig sein» eingestuft werden könne.”
“In Bezug auf das Kriterium «flüchtig sein» ist insbesondere auf Art. 14 Abs. 2 Bst. b AsylG zu verweisen, gemäss welchem der Aufenthaltsort einer ausländischen Person den Behörden stets bekannt zu sein hat. Der Gesetzgeber wollte asylsuchende Personen mit Art. 14 Abs. 2 Bst. b AsylG davon abhalten, während oder nach dem Asylverfahren unterzutauchen (vgl. Peter Nideröst, Sans-Papiers in der Schweiz, in: Ausländerrecht, 2. Aufl., 2009, Rz. 9.38). Die besagte Bestimmung ist mit Blick auf Art. 8 AsylG zu sehen, der asylsuchenden Personen eine Reihe von Mitwirkungspflichten auferlegt. So sind diese unter anderem verpflichtet, sich den Behörden von Bund und Kantonen zur Verfügung zu halten (Art. 8 Abs. 3 AsylG). Dem Erfordernis von Art. 8 Abs. 3 AsylG ist nicht entsprochen, wenn die mit dem Vollzug des Asylrechts betraute Behörde den Aufenthaltsort der betreffenden Person nicht kennt und diese Unkenntnis auf eine dieser Person zurechenbare Verletzung der Mitwirkungspflicht zurückzuführen ist. Ob die zuständige Behörde durch mehr oder weniger umfangreiche Ermittlungen den Aufenthaltsort der betreffenden Person hätte in Erfahrung bringen können, ist grundsätzlich ohne Relevanz. Ebenso wenig von Bedeutung ist, ob die asylsuchende Person durchgehend oder vor-übergehend nicht auffindbar gewesen ist. Ausschlaggebend ist einzig die Pflicht der asylsuchenden Person, für die Behörden effektiv erreichbar zu sein und eine allfällige Abwesenheit zu melden (vgl. zum Ganzen BVGer Urteil F-4207/2020 vom 31.”
Bei Hinweisen auf eine unvollständige oder ungenaue Feststellung des Sachverhalts ist vorrangig zu überprüfen, ob das Recht auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) verletzt wurde. Eine solche Gehörsverletzung kann – gestützt auf die erwähnten Entscheide – zur Aufhebung der angefochtenen Entscheidung führen; ferner kann eine unvollständige oder ungenaue Sachverhaltsfeststellung zugleich eine Verletzung des Gehörs bedeuten.
“Les recourants s'étant prévalus d'une violation de la maxime inquisitoire et de leur droit d'être entendus, il convient d'examiner en premier lieu le bien-fondé de ces griefs d'ordre formel (cf. arrêt du Tribunal fédéral [ci-après : TF] 2C_360/2011 du 18 novembre 2011 consid. 2 ; arrêt du TAF F-2210/2019 du 15 mai 2019 consid. 2), dans la mesure où la violation du droit d'être entendu entraîne en principe l'annulation de la décision attaquée (cf. ATF 137 I 195 consid. 2.2, ainsi que ATAF 2007/30 consid. 5.5.1 et 2007/27 consid. 10.1). 3.1 En vertu de l'art. 12 PA en relation avec l'art. 6 LAsi, la procédure administrative est régie essentiellement par la maxime inquisitoire selon laquelle les autorités définissent les faits pertinents et les preuves nécessaires, qu'elles ordonnent et apprécient d'office (ATAF 2022 I/6 consid. 4.2.1 et 2015/10 consid. 3.2). Cette maxime doit toutefois être relativisée par son corollaire, le devoir de collaboration des parties à l'établissement des faits, ainsi que par le droit des parties, compris dans le droit d'être entendu, de participer à la procédure et d'influencer la prise de décision (art. 13 PA et art. 8 LAsi [cf. ATAF 2012/21 consid. 5.1, 2009/60 consid. 2.1.1 et 2009/50 consid. 10.2 ; arrêt du TAF D-3082/2019 du 27 juin 2019]). L'obligation de collaborer de la partie touche en particulier les faits qui se rapportent à sa situation personnelle, ceux qu'elle connaît mieux que les autorités ou encore ceux qui, sans sa collaboration, ne pourraient pas être collectés moyennant un effort raisonnable (cf. ATAF 2009/50 consid. 10.2 et 2008/24 consid. 7.2 ; arrêt du TAF D-3082/2019 du 27 juin 2019 pp. 5 et 6). Par ailleurs, l'établissement des faits est incomplet au sens de l'art. 106 al. 1 let. b LAsi, lorsque toutes les circonstances de fait et les moyens de preuve déterminants pour la décision n'ont pas été pris en compte par l'autorité inférieure ; il est inexact, lorsque l'autorité a omis d'administrer la preuve d'un fait pertinent, a apprécié de manière erronée le résultat de l'administration d'un moyen de preuve ou a fondé sa décision sur des faits erronés, par exemple en contradiction avec les pièces (cf.”
“1), qu'en tant que droit de participation, le droit d'être entendu englobe donc tous les droits qui doivent être attribués à une partie pour qu'elle puisse faire valoir efficacement son point de vue dans une procédure, que l'étendue du droit de s'exprimer ne peut pas être déterminée de manière générale, mais doit être définie au regard des intérêts concrètement en jeu, l'idée maîtresse étant qu'il faut permettre à une partie de pouvoir mettre en évidence son point de vue de manière efficace (cf. ATAF 2020 VI/6 consid. 2.4 ; 2013/23 consid. 6.1.1 et jurisp. cit.), qu'en application de la maxime inquisitoire, applicable en procédure administrative, c'est à l'autorité administrative, respectivement de recours, qu'il incombe d'élucider l'état de fait de manière exacte et complète, celle-là dirigeant la procédure et définissant les faits qu'elle considère comme pertinents, ainsi que les preuves nécessaires, qu'elle ordonne et apprécie d'office (art. 12 PA ; cf. ATAF 2020 VI/6 consid. 2.2 ; 2012/21 consid. 5.1 ; 2009/60 consid. 2.1.1), que cette maxime doit cependant être relativisée par son corollaire, soit le devoir de collaboration des parties à l'établissement des faits, ainsi que par le droit des parties, compris dans le droit d'être entendu, de participer à la procédure et d'influencer la prise de décision (art. 13 PA et art. 8 LAsi), l'obligation de collaborer de la partie touchant en particulier les faits qui se rapportent à sa situation personnelle, ceux qu'elle connaît mieux que les autorités ou encore ceux qui, sans sa collaboration, ne pourraient pas être collectés moyennant un effort raisonnable (cf. ATAF 2020 VI/6 consid. 2.3 ; 2011/54 consid. 5 ; 2008/24 consid. 7.2), que l'établissement des faits est incomplet, lorsque toutes les circonstances de fait et les moyens de preuve déterminants pour la décision n'ont pas été pris en compte par l'autorité inférieure, et inexact, lorsque cette dernière a omis d'administrer la preuve d'un fait pertinent, a apprécié de manière erronée le résultat de l'administration d'un moyen de preuve ou a fondé sa décision sur des faits erronés, en contradiction avec les pièces (cf. ATAF 2014/2 consid. 5.1 ; 2007/37 consid. 2.3 et réf. cit.), que le cas échéant, une constatation inexacte ou incomplète de l'état de fait pertinent - notamment en violation de la maxime inquisitoire - peut emporter simultanément violation du droit d'être entendu (cf.”
“1 La recourante se prévaut d'une violation de son droit d'être entendu en tant qu'elle estime que la décision querellée a été rendue de manière expéditive, sans examen suffisant des moyens de preuve versés au dossier. Dans la mesure où ce grief formel est susceptible d'entraîner l'annulation de la décision attaquée indépendamment des chances de succès du recours sur le fond, il convient d'examiner son bien-fondé en premier lieu (cf. ATF 144 I 11 consid. 5.3 et la jurisp. cit. ; ATAF 2019 VII/6 consid. 4.1 ; 2013/34 consid. 4.2 ; 2013/23 consid. 6.1.3 ; 2010/35 consid. 4.1.1 et jurisp. cit.). 2.2 La procédure administrative est régie essentiellement par la maxime inquisitoire, selon laquelle les autorités définissent les faits pertinents et les preuves nécessaires, qu'elles ordonnent et apprécient d'office (cf. art. 12 PA en relation avec l'art. 6 LAsi). Cette maxime doit cependant être relativisée par son corollaire, soit le devoir de collaboration des parties à l'établissement des faits, ainsi que le droit des parties, compris dans le droit d'être entendu, de participer à la procédure et d'influencer la prise de décision (cf. art. 8 LAsi et art. 13 PA). L'autorité peut renoncer à procéder à des mesures d'instruction lorsque les preuves administrées lui ont permis de forger sa conviction et que, procédant d'une manière non arbitraire à une appréciation anticipée des preuves qui lui sont encore proposées, elle a la certitude que ces dernières ne pourraient l'amener à modifier son opinion (cf. ATF 140 I 285 consid. 6.3.1). L'établissement des faits est incomplet au sens de l'art. 106 al. 1 let. b LAsi lorsque toutes les circonstances de fait et les moyens de preuve déterminants pour la décision n'ont pas été pris en compte par l'autorité inférieure ; il est inexact, lorsque celle-ci a omis d'administrer la preuve d'un fait pertinent, a apprécié de manière erronée le résultat de l'administration d'un moyen de preuve ou a fondé sa décision sur des faits erronés, par exemple en contradiction avec les pièces (cf. ATAF 2014/2 consid. 5.1, et 2007/37 consid. 2.3). 2.3 Le droit d'être entendu, inscrit à l'art. 29 al. 2 Cst., comprend quant à lui le droit de s'exprimer sur les éléments pertinents avant qu'une décision ne soit prise à son détriment (cf.”
“Nella sua replica del 16 gennaio 2023, il ricorrente solleva una violazione del suo diritto di essere sentito, in quanto la SEM, non avendogli trasmesso il rapporto d'analisi dei mezzi di prova, non gli avrebbe permesso di pronunciarsi puntualmente sulle contestazioni avanzate nella sua risposta al ricorso. 3.2 3.2.1 Nella procedura d'asilo - così come nelle altre procedure di natura amministrativa - si applica il principio inquisitorio. Ciò significa che l'autorità competente accerta d'ufficio i fatti (art. 6 LAsi in relazione all'art. 12 PA). In concreto, essa deve procurarsi la documentazione necessaria alla trattazione del caso, chiarire le circostanze giuridiche ed amministrare a tal fine le opportune prove a riguardo. Il principio inquisitorio non dispensa comunque le parti dal dovere di collaborare all'accertamento dei fatti ed in modo particolare dall'onere di provare quanto sia in loro facoltà e quanto l'amministrazione o il giudice non siano in grado di delucidare con mezzi propri (art. 13 PA ed art. 8 LAsi; cfr. DTAF 2019 I/6 consid. 5.1). 3.2.2 Se del caso, l'accertamento inesatto o incompleto dei fatti giuridicamente rilevanti ai sensi dell'art. 106 cpv. 1 lett. b LAsi, può comportare simultaneamente la violazione del diritto di essere sentito (cfr. per il suo contenuto le sentenze del Tribunale D-1636/2019 del 5 ottobre 2022 consid. 3.1, D-2144/2022 del 24 maggio 2022 consid. 4.2), il quale fa parte delle garanzie procedurali generali previste dalla Costituzione e consacrato all'art. 29 cpv. 2 Cost. (cfr. sentenza del Tribunale D-2516/2019 del 17 giugno 2019 consid. 4.2 e rif. cit.). Esso comprende segnatamente il diritto per l'interessato di consultare l'incarto, di offrire mezzi di prova su punti rilevanti e di esigerne l'assunzione, di partecipare alla stessa e di potersi esprimere sulle relative risultanze nella misura in cui possano influire sulla decisione (cfr. DTF 135 II 286 consid. 5.1, 135 I 279 consid. 2.3). La portata della facoltà di esprimersi non può essere determinata in maniera generale ma dev'essere definita sulla base degli interessi concretamente in gioco.”
“2 Le succitate censure formali sollevate dai ricorrenti nel loro gravame in ordine ad un accertamento inesatto ed incompleto dei fatti giuridicamente rilevanti da parte dell'autorità inferiore, nonché di una violazione dell'obbligo di motivazione e del diritto di essere sentiti da parte della medesima autorità, verranno esaminate d'ingresso dal Tribunale, in quanto sono suscettibili di condurre all'annullamento della decisione avversata (cfr. DTF 144 I 11 consid. 5.3 e rif. ivi citati, 142 II 218 consid. 2.8.1 e rif. cit., 138 I 232 consid. 5; DTAF 2019 VI/6 consid. 4.1, 2013/34 consid. 4.2, 2013/23 consid. 6.1.3). 5.3 5.3.1 Nella procedura d'asilo - così come nelle altre procedure di natura amministrativa - si applica il principio inquisitorio. Ciò significa che l'autorità competente accerta d'ufficio i fatti (art. 6 LAsi in relazione all'art. 12 PA). In concreto, essa deve procurarsi la documentazione necessaria alla tratta-zione del caso, chiarire le circostanze giuridiche ed amministrare a tal fine le opportune prove a riguardo. Il principio inquisitorio non dispensa comunque le parti dal dovere di collaborare all'accertamento dei fatti ed in modo particolare dall'onere di provare quanto sia in loro facoltà è quanto l'amministrazione o il giudice non siano in grado di delucidare con mezzi propri (art. 13 PA ed art. 8 LAsi; cfr. DTAF 2019 I/6 consid. 5.1). 5.3.2 Se del caso, l'accertamento inesatto o incompleto dei fatti giuridica-mente rilevanti ai sensi dell'art. 106 cpv. 1 lett. b LAsi, può comportare simultaneamente la violazione del diritto di essere sentito, il quale fa parte delle garanzie procedurali generali previste dalla Costituzione e consacrato all'art. 29 cpv. 2 Cost. (cfr. sentenza del Tribunale D-2516/2019 del 17 giugno 2019 consid. 4.2 e rif. cit.). Il diritto di essere sentiti comprende il diritto, per la persona interessata, di prendere conoscenza dell'incarto, di esprimersi in merito agli elementi pertinenti prima che una decisione sia emanata nei suoi confronti, di produrre delle prove pertinenti, di ottenere che sia dato seguito alle sue offerte in tal senso, di partecipare all'amministra-zione delle prove essenziali o almeno di poter esprimersi sul suo risultato, se ciò può influenzare la decisione da emanare (cfr. sentenze del Tribunale D-1636/2019 del 5 ottobre 2022 consid. 3.1, D-2144/2022 del 24 maggio 2022 consid.”
Pandemien oder ähnliche vorübergehende Vollzugshindernisse werden in der Rechtsprechung in der Regel als rein temporär qualifiziert; daraus folgt, dass die Verpflichtung der betroffenen Person zur Rückkehr bzw. die prinzipielle Möglichkeit der zwangsweisen Durchführung nicht entfallen. Die Betroffenen sind weiterhin verpflichtet, bei der Beschaffung der für die Rückkehr erforderlichen Reisedokumente mitzuwirken (Art. 8 Abs. 4 AsylG).
“Schliesslich obliegt es dem Beschwerdeführer, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG). Allfällige Verzögerungen aufgrund der herrschenden Situation im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie stellen - gemäss aktuellem Kenntnisstand - lediglich temporäre Vollzugshindernisse dar und vermögen am Ausgang des vorliegenden Verfahrens nichts zu ändern (vgl. statt vieler: Urteil des BVGer D-960/2019 vom 22. Mai 2022 E. 10.4 m.w.H.).”
“_______ est un homme jeune en bonne santé générale, sans charge de famille et au bénéfice d'une expérience professionnelle ; qu'il pourra aussi compter, en cas de besoin, sur l'aide d'un réseau familial dans son pays d'origine, vu que sa mère, son frère et deux soeurs - proches avec qui il habitait avant son départ en octobre 2019 - vivent encore en Algérie (voir à ce sujet en particulier Q. 9 ss du procès-verbal de l'audition du 11 décembre 2020), que les problèmes pénaux avec les autorités algériennes, tels qu'allégués devant le SEM, ne sont pas de nature à infirmer l'appréciation du Tribunal sur le caractère raisonnablement exigible de l'exécution du renvoi, point qui n'a du reste fait l'objet d'aucune contestation spécifique dans le recours (voir à ce sujet p. 3 du mémoire), que l'exécution du renvoi est enfin possible (art. 83 al. 2 LEI ; ATAF 2008/34 consid. 12 et jurisp. cit.), le recourant étant tenu de collaborer à l'obtention de documents de voyage lui permettant de retourner dans son pays d'origine (art. 8 al. 4 LAsi), que le contexte actuel lié à la propagation dans le monde de la maladie à coronavirus (Covid-19) n'est, de par son caractère temporaire, pas de nature à remettre en cause la conclusion qui précède ; que s'il devait, dans le cas d'espèce, retarder momentanément la mise en oeuvre technique de l'exécution du renvoi, celle-ci interviendrait nécessairement plus tard, en temps appropriés, que la décision attaquée ne viole donc pas le droit fédéral, l'état de fait pertinent ayant aussi été établi de manière exacte et complète (art. 106 al. 1 LAsi) ; que, dans la mesure où ce grief peut être examiné (art. 49 PA ; ATAF 2014/26 consid. 5), cette décision n'est pas non plus inopportune, qu'en conséquence, le recours est rejeté, que s'avérant manifestement infondé, il l'est dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'un second juge (art. 111 let. e LAsi), que le présent arrêt au fond rend sans objet la requête tendant à la dispense du paiement d'une avance de frais (art. 63 al. 4 PA), que la requête d'octroi de l'assistance judiciaire totale doit être rejetée, les conclusions du recours étant d'emblée vouées à l'échec (art.”
“Par ailleurs, il dispose d'un réseau social et familial en Turquie, en particulier sa mère avec qui il a vécu jusqu'à son départ pour F._______, ainsi que trois soeurs. Il pourra également compter sur l'aide financière de ses quatre frère et soeurs ainsi que d'un cousin, tous établis en Suisse. L'ensemble de ces éléments favorables lui permettront de se réinstaller dans son pays et tout particulièrement à E._______ ou à F._______, ville dans laquelle il a vécu durant six mois avant de quitter son pays d'origine et où réside l'une de ses soeurs, laquelle l'a d'ailleurs déjà hébergé par le passé (cf. audition sur les motifs I question 49 p. 6) - sans y rencontrer des obstacles insurmontables, afin d'y bâtir une nouvelle existence. 12.4 Partant, l'exécution du renvoi doit être considérée comme raisonnablement exigible. 13. 13.1 L'exécution du renvoi est enfin possible (art. 83 al. 2 LEI ; cf. ATAF 2008/34 consid. 12 et jurisp. cit.), le recourant étant tenu de collaborer à l'obtention de documents de voyage lui permettant de retourner dans son pays d'origine (art. 8 al. 4 LAsi). 13.2 A cet égard, le contexte actuel lié à la propagation dans le monde de la maladie à coronavirus (Covid-19) n'est pas, de par son caractère temporaire, de nature à remettre en cause les conclusions qui précèdent. S'il devait, dans le cas d'espèce, retarder momentanément l'exécution du renvoi, celle-ci interviendrait nécessairement plus tard, en temps appropriés (voir notamment à ce sujet les arrêts du Tribunal E-5558/2020 du 23 novembre 2020, D-1707/2020 du 15 avril 2020, E-6856/2017 du 6 avril 2020 consid. 9, D-5461/2019 du 26 mars 2020 p. 7, et D-1282/2020 du 25 mars 2020 consid. 5.5). 14. Cela étant, l'exécution du renvoi est, en l'espèce, conforme aux dispositions légales (art. 83 al. 2 à 4 LEI). Il s'ensuit que le recours, en tant qu'il porte sur le renvoi et son exécution, doit également être rejeté. 15. Au vu de l'issue de la cause, il y a lieu de mettre les frais de procédure à la charge du recourant, conformément aux art. 63 al. 1 PA et art. 2 et 3 let. b du règlement du 21 février 2008 concernant les frais, dépens et indemnités fixés par le Tribunal administratif fédéral (FITAF, RS 173.”
“13), que ni l'avènement d'un nouveau gouvernement en novembre 2019 avec l'élection à la présidence de la République de Gotabaya Rajapaksa, suivie de la nomination de son frère, Mahinda Rajapaksa, au poste de Premier ministre cinq jours plus tard, ni l'issue des élections législatives du 5 août 2020 ni, enfin, la crise diplomatique survenue à la fin 2019 entre le Sri Lanka et la Suisse ne sont de nature à modifier cette appréciation, que la recourante est jeune, qu'elle n'a pas documenté de problèmes de santé particuliers, ni pour elle-même ni en ce qui concerne ses enfants, que, comme déjà dit, les intéressés sont renvoyés de Suisse avec leur mari, respectivement père, lequel est en mesure de subvenir à leurs besoins par son travail, qu'ils disposent aussi dans leur pays d'un réseau familial, tant du côté de la recourante que du côté de son concubin, sur lequel ils pourront éventuellement compter à leur retour, que l'exécution du renvoi des intéressés respecte également les impératifs découlant de la préservation du bien des enfants, pour lesquels, en l'occurrence, il importe essentiellement de rester avec leurs parents (cf. art. 3 al. 1 de la Convention du 20 novembre 1989 relative aux droits de l'enfant (CDE, RS 0.107 ; voir aussi ATAF 2009/28 consid. 9.3.4), que l'exécution du renvoi est aussi possible (cf. art. 44 LAsi et art. 83 al. 2 LEI), les recourants étant tenus de collaborer à l'obtention de documents de voyage leur permettant de retourner dans leur pays d'origine (cf. art. 8 al. 4 LAsi ; cf. ATAF 2008/34 consid. 12), qu'enfin, le contexte actuel lié à la propagation dans le monde de la maladie à coronavirus (Covid-19) n'est, de par son caractère temporaire, pas de nature à remettre en cause les conclusions qui précèdent, que si cette situation devait, dans le cas d'espèce, retarder momentanément l'exécution du renvoi, celle-ci interviendrait nécessairement plus tard, en temps appropriés (voir notamment à ce sujet les arrêts du Tribunal E-6856/2017 du 6 avril 2020 consid. 9, D-5461/2019 du 26 mars 2020 p. 7 et D-1282/2020 du 25 mars 2020 consid. 5.5), qu'en tant qu'il porte sur l'exécution du renvoi, le recours doit ainsi également être rejeté, que manifestement infondé, il peut l'être dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'un second juge (cf. art. 111 let. e LAsi), qu'il est dès lors renoncé à un échange d'écritures, le présent arrêt n'étant motivé que sommairement (cf. art. 111a al. 1 et 2 LAsi), que les conclusions déposées à titre provisionnel deviennent sans objet avec le présent arrêt, que les frais de procédure sont mis à la charge des recourants, conformément à l'art.”
In Drittstaatenfällen obliegt es der asylsuchenden Person, die Legalvermutung der Sicherheit des Drittstaats zu widerlegen. Sie muss hierzu ernsthafte Anhaltspunkte dafür vorbringen, dass ihr im Drittstaat eine Gefahr der unmenschlichen oder erniedrigenden Behandlung droht.
“Der Untersuchungsgrundsatz findet seine Grenze an der Mitwirkungspflicht der Asylsuchenden (Art. 8 AsylG; Art. 13 VwVG), wozu insbesondere gehört, die Identität offenzulegen und vorhandene Identitätspapiere abzugeben sowie an der Feststellung des Sachverhaltes mitzuwirken. In Drittstaatenfällen - wie dem vorliegenden - ist zusätzlich die Umstossung der Legalvermutung der Sicherheit des Drittstaats erforderlich, so dass es der Beschwerdeführerin obliegt, ernsthafte Anhaltspunkte für eine drohende Gefahr der unmenschlichen oder erniedrigenden Behandlung vorzubringen.”
“Der Untersuchungsgrundsatz findet seine Grenze an der Mitwirkungspflicht der Asylsuchenden (Art. 8 AsylG; Art. 13 VwVG), wozu insbesondere gehört, die Identität offenzulegen und vorhandene Identitätspapiere abzugeben, an der Feststellung des Sachverhaltes mitzuwirken. In Drittstaatenfällen - wie dem vorliegenden - ist zusätzlich die Widerlegung der Legalvermutung der Sicherheit des Drittstaats erforderlich, so dass es dem Beschwerdeführer obliegt, ernsthafte Anhaltspunkte für eine ihm drohende Gefahr der unmenschlichen oder erniedrigenden Behandlung vorzubringen.”
“Der Untersuchungsgrundsatz findet seine Grenze an der Mitwirkungspflicht der Asylsuchenden (Art. 8 AsylG; Art. 13 VwVG), wozu insbesondere gehört, die Identität offenzulegen und vorhandene Identitätspapiere abzugeben, an der Feststellung des Sachverhaltes mitzuwirken. In Drittstaatenfällen - wie dem vorliegenden - ist zusätzlich die Umstossung der Legalvermutung der Sicherheit des Drittstaats erforderlich, so dass es der Beschwerdeführerin obliegt, ernsthafte Anhaltspunkte für eine drohende Gefahr der unmenschlichen oder erniedrigenden Behandlung vorzubringen.”
Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts liegt es im Regelfall an den Asylsuchenden, Überwachungs‑ oder Videoaufnahmen, die ihre Anwesenheit belegen sollen, zu beschaffen und den Behörden beizubringen (vgl. Art. 8 AsylG).
“Dasselbe gilt sinngemäss für das Familienfoto, das Flixbus-Ticket und den Arbeitsvertrag, zumal nicht belegt ist, wann und wo das Foto aufgenommen wurde, dass der Beschwerdeführer das Busticket selber vor Ort gekauft und den Arbeitsvertrag - sofern er überhaupt authentisch ist - in der Türkei unterzeichnet und die Stelle tatsächlich angetreten hat. Auch das Schreiben des Anwalts C._______ vom (...) enthält keine substanziierten Hinweise auf eine längerdauernde Anwesenheit des Beschwerdeführers in der Türkei zwischen dem (...). Den drei Kassenbons ist sodann zu entnehmen, dass die damit quittierten Einkäufe am 10. März 2023 in (...) getätigt wurden, wobei zur Bezahlung zumindest in zwei Fällen offensichtlich die Kreditkarte der Mutter des Beschwerdeführers (D._______) verwendet wurde. Es ist daher davon auszugehen, dass nicht der Beschwerdeführer, sondern seine (nota bene angeblich schwerkranke) Mutter die entsprechenden Geschäfte besucht hat. Falls der Beschwerdeführer der Auffassung ist, die Aufzeichnungen der Überwachungskameras der fraglichen Geschäfte könnten seine dortige Anwesenheit belegen, ist es an ihm, diese Aufzeichnungen zu beschaffen und einzureichen (vgl. Art. 8 AsylG). Aufgrund weiterer Unterlagen (Print-Screen eines Termineintrags für einen Krankenhausbesuch, ärztliches Rezept vom 30. März 2023, Print-Screen einer ÖV-App) bestehen schliesslich bestenfalls Indizien dafür, dass sich der Beschwerdeführer am (...) in (...) aufgehalten hat. Im Ergebnis ist festzustellen, dass es ihm nicht gelungen ist, einen mindestens dreimonatigen ununterbrochenen Aufenthalt in der Türkei glaubhaft zu machen.”
Bei medizinischen Fragen kann die Behörde den Gesundheitszustand anhand der vorhandenen Medizinalakten und Angaben zusammenfassend prüfen. Weitergehende Untersuchungen braucht sie nur vorzunehmen, wenn die Aktenlage dies als angezeigt erscheinen lässt. Die Pflicht zur weiteren Abklärung stösst an die Grenze der Mitwirkungspflicht der Asylsuchenden; liegt der Beweiswert eingereichter medizinischer Unterlagen niedrig oder enthalten die Akten keinerlei Hinweise auf zusätzliche Beschwerden, durfte die Behörde auf weitere Abklärungen verzichten.
“Entgegen den Beschwerdevorbringen hat sich das SEM in der angefochtenen Verfügung mit dem Gesundheitszustand des Beschwerdeführers rechtsgenüglich auseinandergesetzt und dazu den medizinischen Sachverhalt - gestützt auf die Angaben des Beschwerdeführers im Dublin-Gespräch (Akten der Vorinstanz [SEM-act.] 14) und die vorhandenen medizinischen Akten (SEM-act. 12; 18; 23; 24; 25) - präzise zusammengefasst. Schliesslich kam die Vorinstanz in ihrem Entscheid gestützt auf die Akten zum Schluss, dass es sich beim Beschwerdeführer nicht um eine besonders vulnerable Person handle (SEM-act. 27 S. 6). Der Umstand, dass der Beschwerdeführer die materielle Beurteilung durch das SEM in Hinblick auf eine allfällige Vulnerabilität nicht teilt, stellt keine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes dar. Mit Verweis auf die Mitwirkungspflicht (Art. 8 AsylG und Art.13 VwVG; vgl. EMARK 1995/18 S. 185 ff.) des Beschwerdeführers ist ferner Folgendes anzumerken: Er wandte sich mehrmals wegen kleinerer physischer Beschwerden an das Gesundheitspersonal (vgl. E. 5. 1.). Es ist daher davon auszugehen, dass er wusste, an wen er sich wenden konnte, und insofern ist seine anhaltende Untätigkeit in Bezug auf die von der Rechtsvertretung angedeuteten möglichen psychischen Beschwerden nicht nachvollziehbar. Die Vorinstanz hat ihrerseits, bevor sie die angefochtene Verfügung erliess, Einsicht in die vorhandenen Medizinalakten genommen und sich beim Gesundheitspersonal erkundigt, ob weitere ärztliche Dokumente vorhanden seien. Nach Durchsicht der Medizinalakten - in denen es keine Hinweise auf psychische Beschwerden gibt - erachtete die Vorinstanz den medizinischen Sachverhalt als ausreichend erstellt und erliess die angefochtene Verfügung, welche sie auch diesbezüglich ausreichend begründete. Demnach stand es nicht in der ihrer Pflicht, Untersuchungen des Beschwerdeführers anzuordnen (antizipierte Beweiswürdigung; vgl.”
“Das Verwaltungs- respektive Asylverfahren wird vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht (Art. 12 VwVG i.V.m. Art. 6 AsylG [SR 142.31]), wonach die Behörde von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen, die für das Verfahren notwendigen Unterlagen zu beschaffen, die rechtlich relevanten Umstände abzuklären und ordnungsgemäss darüber Beweis zu führen hat (vgl. BVGE 2015/10 E. 3.2 m.w.H.). Die Behörde ist nicht verpflichtet, zu jedem Sachverhaltselement umfangreiche Nachforschungen anzustellen. Zusätzliche Abklärungen sind nur vorzunehmen, wenn sie aufgrund der Aktenlage als angezeigt erscheinen (vgl. dazu Auer/Binder, in: Auer/Müller/Schindler [Hrsg.], Kommentar zum Bundesgesetz über das Verwal-tungsverfahren [VwVG], 2. Aufl. 2019, Rz. 16 zu Art. 12). Ihre Grenze findet die Untersuchungspflicht in der Mitwirkungspflicht der Asylsuchenden (Art. 8 AsylG). Die Vorinstanz hat in der angefochtenen Verfügung im Zusammenhang mit der vom Beschwerdeführer eingereichten Fotografie des Geburtsregisterauszugs darauf hingewiesen, dass erfahrungsgemäss solche nicht fälschungssicheren Dokumente, selbst wenn es sich dabei um Originale handeln würde, käuflich erworben werden könnten. Vor diesem Hintergrund sah sie sich - entgegen anderslautender Einschätzung - zu Recht nicht veranlasst, die Zustellung des Originals der beglaubigten Kopie des Eintrags in das Geburtenregister abzuwarten und es auf Echtheit zu prüfen. Desgleichen durfte sie auch auf eine entsprechende Länderabklärung verzichten. Wie in der Beschwerde festgestellt wurde, ist der Vorinstanz zwar ein Fehler unterlaufen, indem sie das auf dem eingereichten Beweismittel vermerkte Date of Registration vom 11. Mai 2023 als Registrierungsdatum der Geburt anstatt als Datum der Registrierung im System aufgefasst hat. Inwiefern dem Beschwerdeführer aus dieser Verwechslung ein Nachteil erwachsen sein sollte, ist jedoch nicht ersichtlich, zumal die Vorinstanz das Registrierungsdatum lediglich als ein zusätzliches Argument für den geringen Beweiswert des eingereichten Dokuments herangezogen hat.”
“L'objet de la contestation se limite en conséquence à la seule question de l'exécution du renvoi. 3. 3.1 A titre liminaire, l'intéressé fait grief au SEM d'une violation de la maxime inquisitoire pour avoir omis d'instruire son état de santé psychique. Il lui reproche également de n'avoir pas suffisamment analysé la situation des membres de l'Eglise adventiste du septième jour en Ukraine, en particulier dans la République populaire de Louhansk, d'où il provient. Il convient d'examiner ces griefs d'entrée de cause. 3.2 La procédure administrative est régie essentiellement par le principe inquisitoire selon lequel les autorités définissent les faits pertinents et les preuves nécessaires, qu'elles ordonnent et apprécient d'office (cf. art. 12 PA). Ce principe doit cependant être relativisé par son corollaire, soit le devoir de collaboration des parties à l'établissement des faits, ainsi que par le droit des parties, compris dans le droit d'être entendu, de participer à la procédure et d'influencer la prise de décision (cf. art. 13 PA et art. 8 LAsi). L'établissement des faits est incomplet au sens de l'art. 49 let. b PA lorsque toutes les circonstances de fait et les moyens de preuve déterminants pour la décision n'ont pas été pris en compte par l'autorité inférieure (cf. ATAF 2014/2 consid. 5.1 ; ATAF 2007/37 consid. 2.3 et réf. cit.). L'autorité peut cependant renoncer à procéder à des mesures d'instruction lorsque les preuves administrées lui ont permis de forger sa conviction et que, procédant d'une manière non arbitraire à une appréciation anticipée des preuves qui lui sont encore proposées, elle a la certitude que ces dernières ne pourraient l'amener à modifier son opinion (cf. ATF 140 I 285 consid. 6.3.1). 3.3 En l'espèce, le Tribunal constate que le SEM a correctement instruit la cause et n'a, en particulier, commis aucune négligence procédurale en renonçant à investiguer plus en avant l'état de santé psychique du recourant. Compte tenu des déclarations de celui-ci (notamment relatives au léger dérangement psychique dont il serait atteint, au traitement phytothérapique qu'un psychiatre lui aurait recommandé en Suisse et au diagnostic de schizophrénie posé dans son pays d'origine), le SEM était fondé à forger sa conviction en l'état du dossier et à procéder à une appréciation anticipée des preuves qui auraient éventuellement pu être offertes ultérieurement.”
“42 PA), la conclusion tendant à la restitution de l'effet suspensif, privée d'objet, est irrecevable, que les recourants demandent subsidiairement le renvoi de la cause au SEM et font ainsi valoir en substance un grief formel, qu'il convient d'examiner en priorité (cf. ATF 142 II 218 consid. 2.8.1 et réf. cit.), qu'ils invoquent, sans plus de précision, une violation de la maxime inquisitoire pour défaut d'instruction en relation avec l'état de santé de l'intéressée (cf. recours, p. 6), que la procédure administrative est régie essentiellement par la maxime inquisitoire selon laquelle les autorités définissent les faits pertinents et les preuves nécessaires, qu'elles ordonnent et apprécient d'office (art. 12 PA) ; que cette maxime doit cependant être relativisée par son corollaire, soit le devoir de collaboration des parties à l'établissement des faits, ainsi que par le droit des parties, compris dans le droit d'être entendu, de participer à la procédure et d'influencer la prise de décision (art. 13 PA et art. 8 LAsi) ; que l'obligation de collaborer de la partie touche en particulier les faits qui se rapportent à sa situation personnelle, ceux qu'elle connaît mieux que les autorités ou encore ceux qui, sans sa collaboration, ne pourraient pas être collectés moyennant un effort raisonnable (cf. ATAF 2011/54 consid. 5, 2008/24 consid. 7.2), que par ailleurs, l'établissement des faits est incomplet au sens de l'art. 106 al. 1 let. b LAsi lorsque toutes les circonstances de fait et les moyens de preuve déterminants pour la décision n'ont pas été pris en compte par l'autorité inférieure (cf. ATAF 2014/2 consid. 5.1, ATAF 2012/21 consid. 5.1 ; ATAF 2007/37 consid. 2.3 ; Benoît Bovay, Procédure administrative, 2e éd., Berne 2015, p. 615 ; Kölz/Häner/Bertschi, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 3e éd., Zurich 2013, n° 1043, p. 369 ss), qu'au vu des explications sommaires dans le mémoire de recours et de l'ensemble des informations de nature médicale ressortant du dossier de première instance, ce grief formel est infondé, que lors de son audition sur les motifs d'asile (cf.”
Das SEM hat sicherzustellen, dass Asylsuchende die standardisierten Informations‑Aide‑mémoires in ihrer Sprache erhalten und dass deren Verständnis überprüft wird. Die Rechtsprechung erkennt jedoch Umstände an, die ein Versagen der Mitwirkungspflicht nicht begründen (insbesondere verspätete Angaben von Opfern von Folter, Vergewaltigung oder anderen sexuellen Übergriffen wegen Traumatisierung oder Scham sowie verspätete Angaben aus Angst, die Zugehörigkeit zu einer Organisation offenzulegen).
“La loi exige également du SEM qu'il informe le requérant d'asile sur ses droits et obligations pendant la procédure d'asile (art. 26 al. 3 1ère phr. LAsi concernant la phase préparatoire). Au début de l'audition sur les données personnelles, l'autorité inférieure communique au requérant d'asile une information d'ordre général concernant son devoir de collaborer à l'établissement des faits essentiels sous-tendant sa demande d'asile et la conséquence négative de la violation d'un tel devoir, à savoir un classement, une non-entrée en matière ou un rejet de la demande d'asile. Le SEM s'assure notamment que dit requérant a bien reçu, dans sa langue, les aide-mémoires standardisés afférents à ses obligations durant la procédure d'asile et qu'il en a bien compris le contenu, lui imposant en particulier de décrire de manière complète et conforme à la vérité tous les faits motivant sa demande d'asile, y compris sa véritable identité, mais aussi de produire les moyens de preuve à sa disposition, dont ses documents de voyage et d'identité, en application de l'art. 8 LAsi (cf. ATAF 2020 VI/6 susmentionné consid. 3.1 et réf. cit.). Cela étant, la jurisprudence a néanmoins identifié plusieurs cas de figure ne donnant pas lieu à un manquement de l'obligation de collaborer de la part du requérant d'asile. Il n'y ainsi pas de violation de pareille obligation lors d'allégués tardifs de victimes de torture, de viols ou d'autres agressions sexuelles souffrant de traumatismes et/ou de sentiments de honte, ou en cas de déclarations tardives de membres d'organisations au sein desquelles le silence constitue une règle d'or, notamment lorsque l'appartenance à un groupement politique n'a pas été invoquée à temps, par peur de mettre en danger ses partisans restés dans le pays d'origine du requérant (sur l'ensemble de ces questions, voir OSAR [éd.Haupt] Manuel de la procédure d'asile et de renvoi, Berne 2022, p. 327, ch. 2.2.2 [avec réf. cit.] et le Manuel « Asile et Retour » du SEM, disponible en ligne sous https://www.sem.admin.ch > Verfahren / chapitre C6.1, « La preuve de la qualité de réfugié, p.”
Das SEM muss Asylsuchende zu Beginn des Verfahrens über ihre Mitwirkungspflichten sowie die möglichen rechtlichen Folgen einer Verletzung dieser Pflichten informieren und sie, falls erforderlich, zur Mitwirkung anhalten. Insbesondere hat das SEM zu vergewissern, dass die standardisierten Merkblätter zu Rechten und Pflichten in der Sprache des Gesuchstellenden ausgehändigt und verstanden wurden, und ist auf die besondere Mitwirkungspflicht hinzuweisen.
“Pareille exigence de concordance est plus élevée encore lorsqu'il s'agit de comparer les déclarations faites en audition sur les motifs d'asile avec les indications ultérieures données notamment en procédure de recours, dès lors qu'une telle audition représente l'une des étapes décisives de la procédure de première instance, durant laquelle le requérant est plus particulièrement tenu d'exposer de manière complète et véridique l'ensemble des motifs à l'origine de sa demande de protection (cf. infra). 4.3 En procédure administrative non contentieuse régie par la maxime inquisitoire (« Untersuchungsmaxime »), l'autorité dirige la procédure, définit les faits qu'elle considère comme pertinents, dans la mesure où l'exige la correcte application du droit et les établit d'office (art. 12 PA), sans être limitée par les allégués et les offres de preuves des parties. Elle admet les moyens de preuve offerts par ces dernières, s'ils paraissent propres à élucider les faits (art. 33 PA) et recourt s'il y a lieu à d'autres moyens de preuve. Dans la mesure où l'on peut raisonnablement exiger de sa part qu'elle les recueille, l'autorité réunit les renseignements et procède aux enquêtes nécessaires pour fonder sa décision. La maxime inquisitoire doit être relativisée par son corollaire, à savoir le devoir des parties de collaborer à l'établissement des faits pertinents (art. 8 LAsi et art. 13 PA). C'est l'autorité qui a la charge d'instruire la cause et, partant, de définir les moyens de preuve nécessaires à l'établissement des faits pertinents. Il lui appartient en conséquence de juger s'il y a lieu de requérir la collaboration de l'administré, ainsi que du moment et de la forme de celle-ci. Lorsque tel est le cas, l'autorité impartit en principe un délai à l'intéressé pour qu'il s'exécute et l'avertit des conséquences d'un défaut de collaboration, conformément à l'art. 23 PA (cf. ATAF 2020 VI/6 consid. 2.1 à 2.2.1 et réf. cit.). 4.4 En matière d'asile, la loi règle de manière plus détaillée l'obligation de collaborer du requérant d'asile, qui est tenu de renseigner de manière précise et complète le SEM sur son identité, ses motifs de protection et les moyens de preuve s'y rapportant (art. 8 al. 1 let. a à e LAsi), ainsi que sur ses atteintes à la santé (art. 26bis LAsi). La loi exige également du SEM qu'il informe le requérant d'asile sur ses droits et obligations pendant la procédure d'asile (art.”
“La loi exige également du SEM qu'il informe le requérant d'asile sur ses droits et obligations pendant la procédure d'asile (art. 26 al. 3 1ère phr. LAsi concernant la phase préparatoire). Au début de l'audition sur les données personnelles, l'autorité inférieure communique au requérant d'asile une information d'ordre général concernant son devoir de collaborer à l'établissement des faits essentiels sous-tendant sa demande d'asile et la conséquence négative de la violation d'un tel devoir, à savoir un classement, une non-entrée en matière ou un rejet de la demande d'asile. Le SEM s'assure notamment que dit requérant a bien reçu, dans sa langue, les aide-mémoires standardisés afférents à ses obligations durant la procédure d'asile et qu'il en a bien compris le contenu, lui imposant en particulier de décrire de manière complète et conforme à la vérité tous les faits motivant sa demande d'asile, y compris sa véritable identité, mais aussi de produire les moyens de preuve à sa disposition, dont ses documents de voyage et d'identité, en application de l'art. 8 LAsi (cf. ATAF 2020 VI/6 susmentionné consid. 3.1 et réf. cit.). 4.5 Cela étant, la jurisprudence a néanmoins identifié plusieurs cas de figure ne donnant pas lieu à un manquement de l'obligation de collaborer de la part du requérant d'asile. Il n'y ainsi pas de violation de pareille obligation lors d'allégués tardifs de victimes de torture, de viols ou d'autres agressions sexuelles souffrant de traumatismes et/ou de sentiments de honte, ou en cas de déclarations tardives de membres d'organisations au sein desquelles le silence constitue une règle d'or, notamment lorsque l'appartenance à un groupement politique n'a pas été invoquée à temps, par peur de mettre en danger ses partisans restés dans le pays d'origine du requérant (sur l'ensemble de ces questions, voir OSAR [éd.Haupt] Manuel de la procédure d'asile et de renvoi, Berne 2022, p. 327, ch. 2.2.2 [avec réf. cit.] et le Manuel « Asile et Retour » du SEM, disponible en ligne sous https://www.sem.admin.ch > Verfahren / chapitre C6.1, « La preuve de la qualité de réfugié, p.”
“Es liegen somit im Asylverfahren neue bisher noch nicht abschliessend ermittelte Sachverhaltselemente vor, die für die Beurteilung der Wegweisung und des Wegweisungsvollzugs und auch für die Frage massgeblich erscheinen, wer über die Wegweisung und den Wegweisungsvollzug zu befinden hat. Dem SEM obliegt es, diesbezüglich die notwendigen weiteren Abklärungen zu treffen, zumal sich der Sachverhalt auf Ebene der Beschwerde nicht mit einem vernünftigen Aufwand erstellen lässt und dem Beschwerdeführer ein Instanzenzug verloren gehen würde. Ein reformatorischer Entscheid im Sinne von Art. 61 Abs. 1 VwVG fällt demzufolge nicht in Betracht. Der Beschwerdeführer ist jedoch an dieser Stelle auf seine besondere Mitwirkungspflicht (Art. 8 AsylG) hinzuweisen.”
Ein einmaliges Nichtantreffen oder ein kurzes, den Behörden bekannter Aufenthalt ausserhalb der Unterkunft begründet nicht automatisch eine Verletzung der Mitwirkungspflicht nach Art. 8 Abs. 3 AsylG. Vielmehr müssen die Behörden nachweisen, dass die betroffene Person sich mit der Absicht der Vereitelung tatsächlicher Amtshandlungen der Verfügung der Behörden entzogen hat.
“Habe eine Person die ihr zugewiesene Wohnung verlassen ohne die Behörden über die Abwesenheit zu informieren, und könne deshalb zu einem bestimmten Zeitpunkt die Überstellung nicht vollzogen werden, müssten die zuständigen Behörden - vorliegend das SEM - beweisen, dass die Person tatsächlich beabsichtigt habe, sich ihnen zu entziehen, um die Überstellung zu vereiteln. Allein der Umstand, dass er sich nicht in seinem Bett befunden habe, als die Polizei ihn unangekündigt aufgesucht habe, bedeute nicht, dass er sich der Überstellung vorsätzlich entzogen habe. Es bestehe keine Pflicht zur aktiven Mitwirkung. Folglich reiche bei einem den Behörden bekannten Aufenthalt eines Antragstellers weder dessen Flugunwilligkeit noch ein einmaliges Nichtantreffen in der Unterkunft für die Annahme der Flüchtigkeit. Dass er sich während 24 Stunden in seinem Zimmer aufhalten müsse, weil jederzeit eine unangekündigte Rückschaffung anstehen könnte, könne nicht von ihm verlangt werden. Somit habe er seine in Art. 8 Abs. 3 AsylG verankerte Mitwirkungspflicht nicht verletzt.”
Untersuchungsgrundsatz und Mitwirkungspflicht: Die Behörden sind gemäss Untersuchungsgrundsatz von Amtes wegen zur vollständigen und richtigen Sachverhaltsfeststellung verpflichtet. Dieser Grundsatz erfährt jedoch eine Begrenzung durch die Mitwirkungspflicht der Asylsuchenden (Art. 8 AsylG). In der Praxis darf sich die entscheidende Behörde in der Regel darauf beschränken, die Vorbringen der Gesuchstellenden zu würdigen und die von ihnen angebotenen Beweismittel abzunehmen, ohne weitergehende Abklärungen vorzunehmen.
“Der Untersuchungsgrundsatz verlangt, dass die Behörde von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts sorgt, die für das Verfahren notwendigen Unterlagen beschafft, die rechtlich relevanten Umstände abklärt und ordnungsgemäss darüber Beweis führt. Eine Sachverhaltsfeststellung ist unrichtig, wenn der Verfügung ein falscher und aktenwidriger Sachverhalt zugrunde gelegt wird, oder wenn Beweise unzutreffend gewürdigt wurden. Unvollständig ist sie, wenn nicht alle für den Entscheid wesentlichen Sachumstände berücksichtigt werden (vgl. BVGE 2016/2 E. 4.3). Der Untersuchungsgrundsatz gilt aber nicht uneingeschränkt, zumal er sein Korrelat in der Mitwirkungspflicht des Asylsuchenden findet (vgl. Art. 13 VwVG und Art. 8 AsylG). Die entscheidende Behörde darf sich trotz des Untersuchungsgrundsatzes in der Regel darauf beschränken, die Vorbringen der Asylbewerber zu würdigen und die von ihnen angebotenen Beweise abzunehmen, ohne weitere Abklärungen vornehmen zu müssen (vgl. BVGE 2012/21 E. 5.1).”
“Weiter kann das SEM unter anderem biometrische Daten erheben, Altersgutachten erstellen, Beweismittel überprüfen oder herkunftsspezifische Abklärungen treffen. In die Vorbereitungsphase fällt auch die Feststellung des medizinischen Sachverhalts (Art. 26a AsylG). Danach folgt das beschleunigte Verfahren mit der Anhörung zu den Asylgründen (Art. 26c AsylG). Im Anschluss daran entscheidet sich, ob ein Fall im beschleunigten Verfahren behandelt werden kann oder ob dies nicht möglich ist, namentlich weil weitere Abklärungen erforderlich sind; in diesem Fall erfolgt die Zuteilung in das erweiterte Verfahren (Art. 26d AsylG). Gemäss Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 12 VwVG stellen die Asylbehörden den Sachverhalt von Amtes wegen fest (Untersuchungsgrundsatz). Dabei muss die Behörde die für das Verfahren erforderlichen Sachverhaltsunterlagen beschaffen, die rechtlich relevanten Umstände abklären und darüber ordnungsgemäss Beweis führen (vgl. auch Art. 30-33 VwVG). Der Untersuchungsgrundsatz findet seine Grenze an der Mitwirkungspflicht der Asyl-suchenden (Art. 8 AsylG; Art. 13 VwVG). Unrichtig ist die Sachverhaltsfeststellung dann, wenn der Verfügung ein falscher und aktenwidriger oder nicht weiter belegbarer Sachverhalt zugrunde gelegt wurde. Unvollständig ist die Sachverhaltsfeststellung, wenn die Behörde trotz Untersuchungsmaxime den Sachverhalt nicht von Amtes wegen abgeklärt hat, oder wenn nicht alle für den Entscheid wesentlichen Sachumstände berücksichtigt wurden (vgl. dazu BVGE 2016/2 E. 4.3). Ob ein Fall im beschleunigten Verfahren behandelt werden kann, ist im Wesentlichen davon abhängig, welche Instruktionsmassnahmen für die Beurteilung des Asylgesuchs nach der Anhörung noch erforderlich scheinen, wobei sich der genaue Umfang der erforderlichen Sachverhaltsinstruktionen aus dem Untersuchungsgrundsatz ergibt.”
Nach Art. 8 Abs. 1 AsylG sind Asylsuchende zur Mitwirkung an der Feststellung des Sachverhalts verpflichtet. Sie müssen allfällige Beweismittel vollständig bezeichnen und diese unverzüglich einreichen oder, soweit zumutbar, sich bemühen, sie innerhalb einer angemessenen Frist zu beschaffen. Fehlen konkrete Beweismittel oder wird nicht glaubhaft gemacht, weshalb sie nicht beschafft werden konnten, kann die Beschwerde als unzureichend substanziiert und damit appellatorisch angesehen werden.
“2 StGB hat die zuständige kantonale Behörde von der Vermutung auszugehen, dass die Ausweisung in einen Staat, den der Bundesrat nach Art. 6a Abs. 2 AsylG als sicher bezeichnet, nicht gegen Art. 25 Abs. 2 und 3 BV verstösst. Nach Art. 25 Abs. 3 BV dürfen Flüchtlinge nicht in einen Staat ausgeschafft werden, in dem sie verfolgt werden. Eritrea gilt nicht als verfolgungssicherer Heimat- oder Herkunftsstaat (Anhang 2 zur Asylverordnung 1 [AsylV 1; SR 142.311]). Dies ist eine generell-abstrakte, gesetzliche Normierung. Soweit der Beschwerdeführer im Verfahren auf Landesverweisung eine persönliche Gefährdungssituation geltend machen will, müsste er sie individuell-konkret belegen oder zumindest glaubhaft machen. Auch im Asylverfahren sind Asylsuchende verpflichtet, an der Feststellung des Sachverhalts mitzuwirken; sie müssen "allfällige Beweismittel vollständig bezeichnen und sie unverzüglich einreichen oder, soweit dies zumutbar erscheint, sich darum bemühen, sie innerhalb einer angemessenen Frist zu beschaffen" (Art. 8 Abs. 1 lit. d AsylG). Indem der Beschwerdeführer das angefochtene Urteil bloss kommentiert, d.h. lediglich seine Sicht der Dinge jener der Vorinstanz gegenüberstellt, ohne darzulegen, inwiefern die Vorinstanz Tatsachen willkürlich gewürdigt haben soll, ist seine Beschwerde unzureichend substanziiert und damit appellatorisch (oben E. 2; vgl. Urteil 2C_185/2019 vom 4. März 2021 E. 2.2.2).”
“2 StGB hat die zuständige kantonale Behörde von der Vermutung auszugehen, dass die Ausweisung in einen Staat, den der Bundesrat nach Art. 6a Abs. 2 AsylG als sicher bezeichnet, nicht gegen Art. 25 Abs. 2 und 3 BV verstösst. Nach Art. 25 Abs. 3 BV dürfen Flüchtlinge nicht in einen Staat ausgeschafft werden, in dem sie verfolgt werden. Eritrea gilt nicht als verfolgungssicherer Heimat- oder Herkunftsstaat (Anhang 2 zur Asylverordnung 1 [AsylV 1; SR 142.311]). Dies ist eine generell-abstrakte, gesetzliche Normierung. Soweit der Beschwerdeführer im Verfahren auf Landesverweisung eine persönliche Gefährdungssituation geltend machen will, müsste er sie individuell-konkret belegen oder zumindest glaubhaft machen. Auch im Asylverfahren sind Asylsuchende verpflichtet, an der Feststellung des Sachverhalts mitzuwirken; sie müssen "allfällige Beweismittel vollständig bezeichnen und sie unverzüglich einreichen oder, soweit dies zumutbar erscheint, sich darum bemühen, sie innerhalb einer angemessenen Frist zu beschaffen" (Art. 8 Abs. 1 lit. d AsylG). Indem der Beschwerdeführer das angefochtene Urteil bloss kommentiert, d.h. lediglich seine Sicht der Dinge jener der Vorinstanz gegenüberstellt, ohne darzulegen, inwiefern die Vorinstanz Tatsachen willkürlich gewürdigt haben soll, ist seine Beschwerde unzureichend substanziiert und damit appellatorisch (oben E. 2; vgl. Urteil 2C_185/2019 vom 4. März 2021 E. 2.2.2).”
“2 StGB hat die zuständige kantonale Behörde von der Vermutung auszugehen, dass die Ausweisung in einen Staat, den der Bundesrat nach Art. 6a Abs. 2 AsylG als sicher bezeichnet, nicht gegen Art. 25 Abs. 2 und 3 BV verstösst. Nach Art. 25 Abs. 3 BV dürfen Flüchtlinge nicht in einen Staat ausgeschafft werden, in dem sie verfolgt werden. Eritrea gilt nicht als verfolgungssicherer Heimat- oder Herkunftsstaat (Anhang 2 zur Asylverordnung 1 [AsylV 1; SR 142.311]). Dies ist eine generell-abstrakte, gesetzliche Normierung. Soweit der Beschwerdeführer im Verfahren auf Landesverweisung eine persönliche Gefährdungssituation geltend machen will, müsste er sie individuell-konkret belegen oder zumindest glaubhaft machen. Auch im Asylverfahren sind Asylsuchende verpflichtet, an der Feststellung des Sachverhalts mitzuwirken; sie müssen "allfällige Beweismittel vollständig bezeichnen und sie unverzüglich einreichen oder, soweit dies zumutbar erscheint, sich darum bemühen, sie innerhalb einer angemessenen Frist zu beschaffen" (Art. 8 Abs. 1 lit. d AsylG). Indem der Beschwerdeführer das angefochtene Urteil bloss kommentiert, d.h. lediglich seine Sicht der Dinge jener der Vorinstanz gegenüberstellt, ohne darzulegen, inwiefern die Vorinstanz Tatsachen willkürlich gewürdigt haben soll, ist seine Beschwerde unzureichend substanziiert und damit appellatorisch (oben E. 2; vgl. Urteil 2C_185/2019 vom 4. März 2021 E. 2.2.2).”
In Dublin‑Verfahren haben Betroffene in der Regel die Gelegenheit, sich im Dublin‑Interview zu den für die Entscheidfindung relevanten Umständen zu äussern. Eine Verletzung des Rechts auf Anhörung nach Art. 8 AsylG liegt nur vor, wenn dadurch entscheidrelevante Umstände unberücksichtigt blieben oder die betroffene Person einen konkreten Nachteil darlegt.
“_______ âgé de 17 ans et capable de discernement, qu'il ressort pourtant du dossier que ce dernier a été entendu par le SEM le 8 août 2024 dans le cadre d'un entretien individuel « Dublin », que la recourante a par ailleurs été invitée, lors de son propre entretien individuel « Dublin », à faire valoir les obstacles qui pourraient s'opposer à l'exécution du transfert au Portugal de ses enfants, que force est ainsi de constater que les recourants ont eu l'occasion de faire valoir leur point de vue avant le prononcé de la décision querellée, soit notamment à l'occasion de leurs entretiens individuels « Dublin » respectifs, lors desquels ils ont pu présenter leur propre version des faits ainsi que leurs arguments, qu'ils ont en tout état encore eu l'occasion d'exprimer leur point de vue dans la présente procédure, que, partant, le premier grief formel invoqué par les recourants doit être rejeté, que dans un second argument d'ordre formel, les recourants se plaignent d'une violation de la maxime inquisitoire, que la procédure administrative est essentiellement régie par la maxime inquisitoire selon laquelle les autorités définissent les faits pertinents et les preuves nécessaires, qu'elles ordonnent et apprécient d'office (art. 12 PA en relation avec l'art. 6 LAsi), que cette maxime doit toutefois être relativisée par son corollaire, soit par le devoir de collaboration des parties à l'établissement des faits (art. 13 PA ; art. 8 LAsi), que l'obligation de collaborer de la partie touche en particulier les faits qui se rapportent à sa situation personnelle, ceux qu'elle connaît mieux que les autorités ou encore ceux qui, sans sa collaboration, ne pourraient pas être collectés moyennant un effort raisonnable (arrêt du TAF D-5605/2022 et D-6108/2022 du 27 janvier 2023 consid. 3.1.2 et les réf. cit.), que l'autorité peut renoncer à procéder à des mesures d'instruction lorsque les preuves administrées lui ont permis de forger sa conviction et que, procédant d'une manière non arbitraire à une appréciation anticipée des preuves qui lui sont encore proposées, elle a la certitude que ces dernières ne pourraient l'amener à modifier son opinion (ATF 140 I 285 consid. 6.3.1), que l'établissement des faits est incomplet lorsque toutes les circonstances de fait et les moyens de preuve déterminants pour la décision n'ont pas été pris en compte par l'autorité inférieure, et inexact lorsque l'autorité a omis d'administrer la preuve d'un fait pertinent, a apprécié de manière erronée le résultat de l'administration d'un moyen de preuve ou a fondé sa décision sur des faits erronés, par exemple en contradiction avec les pièces versées au dossier (ATAF 2014/2 consid.”
“comprend notamment le droit pour l'intéressé de s'exprimer sur les éléments pertinents avant qu'une décision ne soit prise touchant sa situation juridique, de produire des preuves pertinentes, d'obtenir qu'il soit donné suite à ses offres de preuves pertinentes, de participer à l'administration des preuves essentielles ou à tout le moins de s'exprimer sur son résultat, lorsque cela est de nature à influer sur la décision à rendre (cf. TF 2C_374/2018 du 15 août 2018 consid. 3.2 et juris. cit.), qu'en vertu de l'art. 12 PA, la procédure administrative est régie essentiellement par la maxime inquisitoire, selon laquelle il incombe à l'autorité d'élucider l'état de fait de manière exacte et complète, celle-ci dirigeant la procédure et définissant les faits qu'elle considère comme pertinents ainsi que les preuves nécessaires, qu'elle ordonne et apprécie d'office (art. 12 PA ; cf. ATAF 2009/60 consid. 2.1.1), que cette maxime doit cependant être relativisée par son corollaire, soit le devoir de collaboration des parties à l'établissement des faits, ainsi que par le droit des parties, compris dans le droit d'être entendu, de participer à la procédure et d'influencer la prise de décision (art. 8 LAsi et art. 13 PA), que l'établissement des faits est incomplet lorsque toutes les circonstances de fait et les moyens de preuve déterminants pour la décision n'ont pas été pris en compte par l'autorité inférieure, et inexact, lorsque l'autorité a omis d'administrer la preuve d'un fait pertinent, a apprécié de manière erronée le résultat de l'administration d'un moyen de preuve ou a fondé sa décision sur des faits erronés, par exemple en contradiction avec les pièces (cf. ATAF 2014/2 consid. 5.1 ; 2012/21 consid. 5.1), qu'en l'espèce, force est de reconnaître que le SEM a procédé à la modification des données SYMIC du recourant avant de prendre connaissance de la prise de position de ce dernier à ce sujet (prise de position du 4 avril 2024 transmise le lendemain) et avant de rendre une décision attaquable, que cela dit, dans la mesure où une telle décision a été rendue dans l'intervalle et qu'elle prend en compte les arguments invoqués par l'intéressé dans sa prise de position du 4 avril 2024, cette irrégularité ne semble, au final, n'avoir eu aucune conséquence pour l'intéressé, qu'en effet, rien n'indique que celui-ci aurait subi un quelconque préjudice pour cette raison, que les allégations de son recours à ce sujet ne sont en rien étayées (cf.”
“1 A titre liminaire, il convient d'examiner les griefs formels soulevés par le recourant, par lesquels il a reproché à l'autorité intimée d'avoir violé son droit d'être entendu, eu égard à la forme sous laquelle l'entretien Dublin a été retranscrit (« forme résumée » et non sous la forme d'un procès-verbal) et à la motivation déficiente de la décision, ainsi que son devoir d'instruction en lien avec les mauvais traitements dont il a allégué avoir fait l'objet en Croatie. 2.2 La procédure administrative est régie essentiellement par la maxime inquisitoire, selon laquelle il incombe à l'autorité d'élucider l'état de fait de manière exacte et complète. Celle-ci dirige la procédure et définit les faits qu'elle considère comme pertinents, ainsi que les preuves nécessaires, qu'elle ordonne et apprécie d'office (art. 12 PA ; cf. ATF 146 V 240 consid. 8.1 ; ATAF 2009/60 consid. 2.1.1). Cette maxime doit cependant être relativisée par son corollaire, soit le devoir de collaboration des parties à l'établissement des faits, ainsi que par le droit des parties, compris dans le droit d'être entendu, de participer à la procédure et d'influencer la prise de décision (art. 8 LAsi et art. 13 PA). L'obligation de collaborer de la partie touche en particulier les faits qui se rapportent à sa situation personnelle, ceux qu'elle connaît mieux que les autorités ou encore ceux qui, sans sa collaboration, ne pourraient pas être collectés moyennant un effort raisonnable (cf. ATF 143 II 425 consid. 5.1 ; 141 I 60 consid. 5.2 ; ATAF 2012/21 consid. 5.1 ; 2008/24 consid. 7.2). 2.3 Composant l'un des aspects de la notion générale de procès équitable au sens de l'art. 29 Cst. (RS 101), le droit d'être entendu sert non seulement à établir correctement les faits, mais constitue également un droit indissociable de la personnalité garantissant à un particulier de participer à la prise d'une décision qui touche sa position juridique. En tant que droit de participation, il englobe tous les droits qui doivent être attribués à une partie pour qu'elle puisse faire valoir efficacement son point de vue dans une procédure (cf. ATF 144 I 11 consid. 5.3 ; 143 V 71 consid. 4.1). 2.4 La jurisprudence a déduit du droit d'être entendu, concrétisé en droit administratif par les 29 ss PA, le devoir pour l'autorité de motiver sa décision, afin que, d'une part, le justiciable puisse la comprendre, la contester utilement s'il y a lieu et faire usage de son droit de recours à bon escient et que, d'autre part, l'autorité de recours puisse en exercer le contrôle.”
Die Mitwirkungspflicht gemäss Art. 8 AsylG ist wesentlich für das Verfahren. Verschweigen bedeutender Tatsachen, bewusste Falschangaben, die Vorlage gefälschter oder offensichtlich unplausibler Unterlagen sowie das nachträgliche Auswechseln oder unbegründete Nachreichen von Kernvorbringen können als Verletzung der Mitwirkungspflicht gewertet werden. Solche Verhaltensweisen können die persönliche Glaubwürdigkeit des Gesuchstellers erheblich beeinträchtigen und sich nach der gewogenen Gesamteinschätzung der Behörden negativ auf das Ergebnis des Asylverfahrens auswirken (u. a. bis hin zur Abschreibung).
“Elle explique que la famille a transité par la Pologne dans l'urgence, pour des raisons de sécurité, avant de rejoindre la Suisse. La recourante allègue encore ne pas être « socialisée » en Chine et n'y avoir actuellement aucune attache ou repère, à l'instar de son époux et de leurs enfants. Elle soutient également avoir droit à une protection provisoire en Suisse, au regard des lettres a et c de la décision de portée générale du Conseil fédéral du 11 mars 2022 (FF 2022 586), en rappelant que ses jumelles sont de nationalité ukrainienne et que la famille vivait en Ukraine, avec les belles-mères respectives et la cousine de son mari, au moment du déclenchement du conflit russo-ukrainien. Enfin, elle estime qu'un retour en Chine l'exposerait, ainsi que ses proches, à des risques réels et sérieux de traitements contraires à l'art. 3 CEDH et à des persécutions graves, rendant l'exécution de leur renvoi illicite et inexigible. 5. 5.1 D'emblée, et à l'instar de l'autorité inférieure, le Tribunal constate que l'intéressée a gravement enfreint son devoir de collaborer, au sens de l'art. 8 LAsi, en dissimulant des faits et en omettant de fournir aux autorités suisses des documents essentiels, notamment son titre de séjour polonais en cours de validité. Ces omissions, qui n'ont été connues qu'à la suite d'un contrôle en septembre 2022, démontrent une tentative délibérée de dissimuler des informations factuelles déterminantes, dans le but d'orienter favorablement l'issue de sa demande de séjour auprès de la Suisse. L'argument selon lequel elle ignorait l'impact de ces éléments n'est pas convaincant, d'autant plus qu'elle avait initialement nié être détentrice d'une autorisation de séjour en Pologne. Dans ces circonstances, sa crédibilité s'en trouve atteinte. 5.2 Il convient également de souligner que les griefs ayant trait à l'octroi d'une protection provisoire sont étrangers à la présente cause, qui porte exclusivement sur l'asile et le renvoi ; ils n'ont donc pas à être examinés ci-après. La conclusion subsidiaire du recours s'y rapportant est dès lors irrecevable. 5.3 Cela dit, il ressort du dossier que la recourante a été en mesure de voyager librement entre la Chine et l'étranger, y compris après son départ en 2017.”
“ATAF 2012/5 consid. 2.2). Les allégations sont fondées, lorsqu'elles reposent sur des descriptions détaillées, précises et concrètes, la vraisemblance de propos généraux, voire stéréotypés, étant généralement écartée. Elles sont concluantes, lorsqu'elles sont exemptes de contradictions entre elles, d'une audition à l'autre ou avec les déclarations d'un tiers (par exemple, proche parent) sur les mêmes faits. Elles sont plausibles, lorsqu'elles correspondent à des faits démontrés (en particulier aux circonstances générales régnant dans le pays d'origine) et sont conformes à la réalité ainsi qu'à l'expérience générale de la vie. La crédibilité du requérant d'asile fait défaut non seulement lorsque celui-ci s'appuie sur des moyens de preuve faux ou falsifiés, mais encore s'il dissimule des faits importants, en donne sciemment une description erronée, modifie ses allégations en cours de procédure ou en rajoute de façon tardive et sans raison apparente ou s'il enfreint son obligation de collaborer (art. 8 LAsi). 5. 5.1 En l'occurrence, il s'agit de déterminer si c'est à bon droit que le SEM a considéré que les déclarations de la recourante ne satisfaisaient ni aux exigences de vraisemblance de l'art. 7 LAsi ni aux conditions relatives à la reconnaissance de la qualité de réfugié énoncées à l'art. 3 LAsi. 5.2 A titre liminaire, il convient de relever que les évènements que l'intéressée a rapporté avoir vécus en B._______ ne sont pas déterminants sous l'angle de l'art. 3 LAsi. Celle-ci n'apparaît du reste pas s'en prévaloir en tant que motifs d'asile, bien qu'elle fasse mention de préjudices intervenus après sa fuite. Il ressort plutôt de son recours qu'elle entend rendre vraisemblables les préjudices passés allégués en s'appuyant sur le fait qu'elle aurait été victime de traite des êtres humains en B._______. En tout état de cause, il est précisé que l'analyse des motifs d'asile doit intervenir par rapport au pays dont la recourante a la nationalité, en l'occurrence la Guinée (Conakry), et non pas par rapport à B.”
“1 Selon la jurisprudence, des allégations sont vraisemblables, lorsque, sur les points essentiels, elles sont suffisamment fondées (ou : consistantes), concluantes (ou : constantes et cohérentes) et plausibles et que le requérant est personnellement crédible. Les allégations sont fondées, lorsqu'elles reposent sur des descriptions détaillées, précises et concrètes, la vraisemblance de propos généraux, voire stéréotypés étant généralement écartée. Elles sont concluantes, lorsqu'elles sont exemptes de contradictions entre elles, d'une audition à l'autre ou avec les déclarations d'un tiers (par ex. proche parent) sur les mêmes faits. Elles sont plausibles, lorsqu'elles correspondent à des faits démontrés (en particulier aux circonstances générales régnant dans le pays d'origine) et sont conformes à la réalité et à l'expérience générale de la vie. La crédibilité du requérant d'asile fait défaut non seulement lorsque celui-ci s'appuie sur des moyens de preuve faux ou falsifiés, mais encore s'il dissimule des faits importants, en donne sciemment une description erronée, modifie ses allégations en cours de procédure ou en rajoute de façon tardive et sans raison apparente ou s'il enfreint son obligation de collaborer (cf. art. 8 LAsi). Quand bien même la vraisemblance autorise l'objection et le doute, ceux-ci doivent toutefois paraître d'un point de vue objectif moins importants que les éléments parlant en faveur de la probabilité des allégations. Lors de l'examen de la vraisemblance des allégations de fait d'un requérant d'asile, il s'agit pour l'autorité de pondérer les signes d'invraisemblance en dégageant une impression d'ensemble et en déterminant, parmi les éléments militant en faveur ou en défaveur de cette vraisemblance, ceux qui l'emportent (cf. ATAF 2015/3 consid. 6.5.1 ; 2012/5 consid. 2.2). 2.3.2 La crainte face à des persécutions à venir, au sens de l'art. 3 LAsi, contient un élément objectif, au regard d'une situation ancrée dans les faits, et intègre également dans sa définition un élément subjectif. Sera reconnu comme réfugié, celui qui a de bonnes raisons, c'est-à-dire des raisons objectivement reconnaissables pour un tiers (élément objectif), de craindre (élément subjectif) d'avoir à subir selon toute vraisemblance et dans un avenir prochain une persécution.”
“Auf Papierurkunden ist es problemlos möglich, die aufgeführten Personalien oder Datumsangaben auszutauschen und hierdurch einen Aufenthalt einer Person zu suggerieren. Im Lichte der einfachen Fälschbarkeit solcher Dokumente ist es daher für einen rechtserheblichen Beweiswert unabdingbar, dass die in den Papieren verbrieften Inhalte stimmig sind und keinerlei Anlass zu Beanstandungen geben. Davon kann vorliegend aber in mehrfacher Hinsicht nicht die Rede sein. Zunächst darf, wie von der Vorinstanz in der Vernehmlassung ausgeführt, davon ausgegangen werden, dass solche Hotelrechnungen bereits bei der Abreise vom Hotel hätten bestehen müssen und dementsprechend der Vorinstanz bereits beim Eintritt in das Asylverfahren hätten eingereicht werden können. Die rechtsvertretenen Beschwerdeführer hätten demnach ohne Weiteres die Möglichkeit gehabt, sämtliche Dokumente bereits im vorinstanzlichen Verfahren einzureichen, wozu sie aufgrund ihrer Mitwirkungspflicht auch gehalten gewesen wären (vgl. Art. 8 AsylG). Sodann sind die Ausführungen der Beschwerdeführer widersprüchlich. Denn entgegen den Ausführungen in der Replik haben sie beim Eintritt in das Bundesasylzentrum in Bezug auf einen Aufenthalt in Montenegro lediglich eine separate Hotelrechnung vom 5. Mai 2023 für den Zeitraum vom 8. April 2023 bis 8. Mai 2023 im Original (mit einem Stempel und einer Unterschrift versehen) sowie diverse Einkaufsbelege abgegeben (vgl. SEM-eAkten 15/4 und SEM-eAkten 14/- [Beweise im Beweismittelcouvert]). Zusätzlich sind auch in Bezug auf den Inhalt der Dokumente klare Einschränkungen anzubringen. Die Dokumente weisen Unstimmigkeiten hinsichtlich ihrer Datierungen auf. So vermag der vorgetragene Erklärungsversuch zur eingereichten Rechnung vom 9. August 2023 nicht zu überzeugen. Einerseits geht, wie bereits erwähnt, aus den Akten nicht hervor, dass der Vorinstanz beim Eintritt in das Asylzentrum ein Original der einschlägigen Rechnung mit einem anderen Datum eingereicht worden ist (vgl. SEM-eAkten 14/- [Beweise im Beweismittelcouvert]).”
“Diese ist glaubhaft gemacht, wenn die Behörde ihr Vorhandensein mit überwiegender Wahrscheinlichkeit für gegeben hält. Unglaubhaft sind insbesondere Vorbringen, die in wesentlichen Punkten zu wenig begründet oder in sich widersprüchlich sind, den Tatsachen nicht entsprechen oder massgeblich auf gefälschte oder verfälschte Beweismittel abgestützt werden (Art. 7 AsylG). Das Bundesverwaltungsgericht hat die Anforderungen an das Glaubhaftmachen in verschiedenen Entscheiden dargelegt und folgt dabei ständiger Praxis. Darauf kann hier verwiesen werden (vgl. BVGE 2015/3 E. 6.5.1 m.w.H.). Darüber hinaus muss die asylsuchende Person persönlich glaubwürdig erscheinen, was insbesondere dann nicht der Fall ist, wenn sie ihre Vorbringen auf gefälschte oder verfälschte Beweismittel abstützt. Auch dann nicht, wenn sie wichtige Tatsachen unterdrückt oder bewusst falsch darstellt, im Laufe des Verfahrens Vorbringen auswechselt oder unbegründet nachschiebt (vgl. EMARK 2005 Nr. 21 E. 6.1 S. 190 f.). Die Mitwirkung am Verfahren wird vorausgesetzt (vgl. Art. 8 AsylG).”
Bei der Beurteilung der Zumutbarkeit einer Rückkehr können das soziale Umfeld und der Gesundheitszustand einer asylsuchenden Person relevant sein. Macht die Person eine individuelle Vulnerabilität geltend, müssen entsprechende Anhaltspunkte oder Nachweise vorliegen; fehlen solche Angaben trotz der Mitwirkungspflicht nach Art. 8 AsylG, kann die Rückkehr als zumutbar angesehen werden.
“Beim Beschwerdeführer handelt es sich um einen (...)-jährigen und - soweit den Akten zu entnehmen ist - gesunden Mann. Er verfügt über einen Mittelschulabschluss sowie über langjährige Berufserfahrung als (...). Die Wiederaufnahme dieser oder einer ähnlichen Tätigkeit in der Türkei ist ihm daher ohne Weiteres zumutbar. Bis zu seiner Ausreise hat er mit seinen Eltern, einem Bruder und seinem Sohn in einer Eigentumswohnung gelebt. Sodann hat er vor Ort vier Geschwister und mehrere Onkel und Tanten. Er verfügt damit über ein bestehendes soziales Umfeld, in welches er zurückkehren kann und welches ihm unterstützend beistehen kann. Hinweise auf eine individuelle Vulnerabilität hat der Beschwerdeführer im Rahmen seiner Mitwirkungspflicht (Art. 8 AsylG) nicht geltend gemacht und solche ergeben sich auch nicht aus den Akten. Damit ist ihm die Rückkehr in seine Heimatprovinz D._______ zuzumuten.”
Bei einer formlosen Abschreibung muss trotz der Verfahrensbeendigung zumindest eine summarische materielle Prüfung der Fluchtgründe erfolgen, aus der sich das offensichtliche Fehlen von Hinweisen auf Verfolgung ergibt. Dies folgt aus den internationalen Schutzpflichten, auf die das Bundesverwaltungsgericht in D-6167/2020 hinweist.
“Dieser Schlussfolgerung kann sich das Gericht nicht anschliessen. Eine materielle Prüfung der Flüchtlingseigenschaft erfordert zumindest eine minimale Sachverhaltsfeststellung bezüglich der Fluchtgründe. In diesem Zusammenhang ist auch auf die internationalen Verpflichtungen hinzuweisen, die die Schweiz unter anderem aus dem Abkommen vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge (FK, SR 0.142.30), dem Übereinkommen vom 10. Dezember 1984 gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) sowie aus der EMRK unabhängig von den nationalen Asylverfahrensbestimmungen zu erfüllen hat. Ein entsprechender Vorbehalt ergibt sich denn selbst aus Art. 8 Abs. 3bis AsylG im Hinblick auf eine formlose Abschreibung. Vorliegend wurden zu keinem Zeitpunkt Fragen zu den Asylgründen gestellt, die Fluchtgründe des Beschwerdeführers liegen vollkommen im Dunkeln. Zwar kann bei Asylentscheiden in Anwendung von Art. 36 Abs. 1 AsylG auf eine Anhörung zu den Asylgründen im Sinne von Art. 29 AsylG unter gewissen Voraussetzungen verzichtet werden (wie beispielsweise aufgrund von grober Mitwirkungspflichtverletzung). Eine zumindest summarische materielle Prüfung, aus der sich das offensichtliche Fehlen von Hinweisen auf Verfolgung ergibt, ist jedoch zwingend. Allein aus dem einmaligen Fernbleiben von der Anhörung sowie mehreren unentschuldigten Absenzen ist noch nicht auf das offensichtliche Fehlen von Hinweisen auf Verfolgung zu schliessen (vgl. zum Ganzen Urteil des BVGer D-238/2020 vom 21. Januar 2020 E. 4.). Damit kann an dieser Stelle offenbleiben, ob überhaupt von einer groben Verletzung der Mitwirkungspflicht auszugehen wäre. Es ist darauf hinzuweisen, dass der Beschwerdeführer zwar unrechtmässig das Land verliess, gemäss Rapport der Eidgenössischen Zollverwaltung jedoch am 6.”
“Dieser Schlussfolgerung kann sich das Gericht nicht anschliessen. Eine materielle Prüfung der Flüchtlingseigenschaft erfordert zumindest eine minimale Sachverhaltsfeststellung bezüglich der Fluchtgründe. In diesem Zusammenhang ist auch auf die internationalen Verpflichtungen hinzuweisen, die die Schweiz unter anderem aus dem Abkommen vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge (FK, SR 0.142.30), dem Übereinkommen vom 10. Dezember 1984 gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) sowie aus der EMRK unabhängig von den nationalen Asylverfahrensbestimmungen zu erfüllen hat. Ein entsprechender Vorbehalt ergibt sich denn selbst aus Art. 8 Abs. 3bis AsylG im Hinblick auf eine formlose Abschreibung. Vorliegend wurden zu keinem Zeitpunkt Fragen zu den Asylgründen gestellt, die Fluchtgründe des Beschwerdeführers liegen vollkommen im Dunkeln. Zwar kann bei Asylentscheiden in Anwendung von Art. 36 Abs. 1 AsylG auf eine Anhörung zu den Asylgründen im Sinne von Art. 29 AsylG unter gewissen Voraussetzungen verzichtet werden (wie beispielsweise aufgrund von grober Mitwirkungspflichtverletzung). Eine zumindest summarische materielle Prüfung, aus der sich das offensichtliche Fehlen von Hinweisen auf Verfolgung ergibt, ist jedoch zwingend. Allein aus dem einmaligen Fernbleiben von der Anhörung sowie mehreren unentschuldigten Absenzen ist noch nicht auf das offensichtliche Fehlen von Hinweisen auf Verfolgung zu schliessen (vgl. zum Ganzen Urteil des BVGer D-238/2020 vom 21. Januar 2020 E. 4.). Damit kann an dieser Stelle offenbleiben, ob überhaupt von einer groben Verletzung der Mitwirkungspflicht auszugehen wäre. Es ist darauf hinzuweisen, dass der Beschwerdeführer zwar unrechtmässig das Land verliess, gemäss Rapport der Eidgenössischen Zollverwaltung jedoch am 6.”
Ein Folgegesuch nach Abschreibung gemäss Art. 8 Abs. 3bis AsylG kann eingereicht werden: Im Verfahren D-1235/2024 schrieb das SEM ein am 20.12.2022 eingereichtes Asylgesuch am 31.3.2023 ab, nahm jedoch auf ein Wiederaufnahmegesuch hin das Asylverfahren mit Verfügung vom 24.5.2023 wieder auf.
“November 2000 in der Schweiz ein Asylgesuch ein. Mit Verfügung vom 24. Januar 2001 lehnte das damalige Bundesamt für Flüchtlinge (BFF) das Asylgesuch ab und ordnete die Wegweisung des Beschwerdeführers sowie den Wegweisungsvollzug an. Auf die gegen diesen Entscheid erhobene Beschwerde trat die damalige Schweizerische Asylrekurskommission (ARK) mit Urteil vom 13. März 2001 nicht ein. B. Mit unangefochten in Rechtskraft erwachsener Verfügung vom 27. August 2002 wies das BFF ein vom Beschwerdeführer am 11. August 2002 eingereichtes Wiedererwägungsgesuch ab. C. Mit Eingabe vom 14. November 2012 liess der Beschwerdeführer beim damaligen Bundesamt für Migration (BFM) ein neues Asylgesuch einreichen. Die Vorinstanz trat auf dieses mit Verfügung vom 9. Juli 2014 nicht ein und ordnete erneut die Wegweisung sowie den Wegweisungsvollzug an. Dieser Entscheid blieb unangefochten. D. Am 20. Dezember 2022 suchte der Beschwerdeführer erneut um Asyl nach. Das SEM schrieb dieses Asylgesuch am 31. März 2023 in Anwendung von Art. 8 Abs. 3bis AsylG (SR 142.31) ab, gab in der Folge aber einem Wiederaufnahmegesuch des Beschwerdeführers statt. Mit Verfügung vom 24. Mai 2023 nahm das SEM das Asylverfahren wieder auf und wies den Beschwerdeführer dem Kanton B._______ zu. Am 28. Juni 2023 mandatierte der Beschwerdeführer die ihm zugewiesene Rechtsvertretung. Das SEM hörte den Beschwerdeführer am 1. Februar 2024 im Beisein der Rechtsvertretung zu den Asylgründen an. Im Wesentlichen machte er geltend, er engagiere sich im (...) «C._______», welcher sich für die (...) im Iran einsetze. In diesem Zusammenhang nehme er an Demonstrationen teil. In Bezug auf den Wegweisungsvollzug verwies er insbesondere in schriftlichen Eingaben auf seinen langjährigen Aufenthalt in der Schweiz und seine gesundheitlichen Beschwerden. Das SEM unterbreitete dem Beschwerdeführer den Entscheidentwurf vom 8. Februar 2024 zur Stellungnahme. Er äusserte sich dazu mit Eingabe vom 13. Februar 2024. E. Mit Verfügung vom 15. Februar 2024 - gleichentags eröffnet - stellte das SEM fest, dass der Beschwerdeführer die Flüchtlingseigenschaft nicht erfülle.”
Bei Mängeln in der Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts ist die Sache grundsätzlich an die Vorinstanz zurückzuweisen, damit diese den Sachverhalt neu und vollständig abklärt. Das Gericht bleibt jedoch befugt, die für den Entscheid notwendigen Beweismittel selbst zu erheben oder ergänzende Abklärungen vorzunehmen, wenn dies aus Gründen der Verfahrensökonomie gerechtfertigt erscheint. Der Untersuchungsgrundsatz (Amtsermittlung) gilt im Asylverfahren, findet jedoch seine Grenzen in der Mitwirkungspflicht der Gesuchstellenden (Art. 8 AsylG in Verbindung mit Art. 12 VwVG/Art. 13 VwVG).
“4; Kölz/Häner/Bertschi, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 3a ed. 2013, n. 1043, pag. 369 seg.). Qualora in sede ricorsuale vengano identificate delle carenze in tal senso, il caso va di principio retrocesso all'autorità di prima istanza, di modo che questa possa procedere ad un nuovo e completo accertamento dei fatti (cfr. Moser/Beusch/Kneubühler/Kayser, Prozessieren vor dem Bundesverwaltungsgericht, 3a ed. 2022, n. 2.191, sentenze del TAF D-3567/2019 del 29 novembre 2019 consid. 5.2 e D-1443/2016 del 22 febbraio 2017 consid. 4.2). Una violazione del principio inquisitorio non implica in ogni caso l'automatica retrocessione degli atti all'autorità inferiore, dal momento che il Tribunale resta libero di raccogliere gli elementi necessari al giudizio se una tale soluzione appare giudiziosa per ragioni di economia procedurale (cfr. DTAF 2019 I/6 consid. 5.2; 2012/21 consid. 5.1). Il principio inquisitorio non è inoltre illimitato, in particolare visto il nesso con l'obbligo di collaborare delle parti (art. 13 PA ed art. 8 LAsi; cfr. Auer/Binder, in: Kommentar zum Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren [VwVG], 2a ed. 2019, ad art. 12 n. 9). Fatti che non sono rilevanti per la decisione; che l'autorità è convinta siano già stati provati o che si presumono veri a favore delle parti interessate non impongono lo svolgimento di indagini supplementari (cfr. Krauskopf/Emmenegger/Babey in: op. cit., n. 29 ad art. 12 PA). Onde circoscrivere l'ampiezza dell'accertamento d'ufficio nel corso del procedimento occorre effettuare una ripetuta valutazione delle risultanze probatorie raccolte (cfr. DTF 140 I 285 consid. 6.3.1; DTAF 2008/24 consid. 7.2). Allorquando l'autorità reputa chiare le circostanze di fatto e che le prove assunte le abbiano permesso di formarsi una propria convinzione, essa emana la propria decisione (cfr. sentenze del Tribunale D-114/2021 dell'11 maggio 2021 consid. 4.2, D-291/2021 del 9 marzo 2021 consid. 7.3.1; Moser/Beusch/Kneubühler/Kayser, op. cit., n. 3.144). I principi esposti delimitano sia l'attività istruttoria dell'amministrazione che quella del Tribunale (cfr.”
“1,134 I 83 consid. 4.1, 133 III 235 consid. 5.2 e giurisprudenza ivi citata; DTAF 2013/23 consid. 6.1.1). 5.1.2 Nelle procedure d'asilo - così come nelle altre procedure di natura amministrativa - si applica il principio inquisitorio. Ciò significa che l'autorità competente deve procedere d'ufficio all'accertamento esatto e completo dei fatti giuridicamente rilevanti (art. 6 LAsi in relazione con l'art. 12 PA, art. 106 cpv. 1 lett. b LAsi). In concreto, essa deve procurarsi la documentazione necessaria alla trattazione del caso, chiarire le circostanze giuridiche ed amministrare a tal fine le opportune prove a riguardo (cfr. DTAF 2012/21 consid. 5). L'accertamento dei fatti è incompleto se non sono stati presi in considerazione tutti i fatti giuridicamente rilevanti per la decisione (sentenza del Tribunale E-1059/2023 del 7 giugno 2023 consid. 4.4). Il principio inquisitorio non è tuttavia illimitato, in particolare visto il nesso con l'obbligo di collaborare delle parti (art. 13 PA ed art. 8 LAsi; cfr. Auer/Binder, in: Kommentar zum Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren [VwVG], 2a ed. 2019, n. 9 ad art. 12). Quando in sede ricorsuale vengono identificate delle carenze nell'accertamento dei fatti il caso va di principio retrocesso all'autorità di prima istanza, di modo che questa possa procedere ad un nuovo e completo accertamento dei fatti (cfr. Moser/Beusch/Kneubühler/ Kayser, Prozessieren vor dem Bundesverwaltungsgericht, 3a ed. 2022, n. 2.191; sentenze del Tribunale D-3567/2019 del 29 novembre 2019 consid. 5.2 e D-1443/2016 del 22 febbraio 2017 consid. 4.2). Una violazione del principio inquisitorio non implica in ogni caso l'automatica retrocessione degli atti all'autorità inferiore, dal momento che il Tribunale resta libero di raccogliere gli elementi necessari al giudizio se una tale soluzione appare giudiziosa per ragioni di economia procedurale (cfr. DTAF 2019 I/6 consid. 5.2; 2012/21 consid. 5.1). La determinazione dei fatti e l'applicazione della legge non sono aspetti disgiunti; senza considerare il diritto applicabile non vi è modo di delimitare quali fatti siano giuridicamente rilevanti (cfr.”
“1 Il ricorrente si è prevalso, nel suo memoriale ricorsuale, di un incompleto ed inesatto accertamento dei fatti giuridicamente rilevanti come pure di una motivazione carente della decisione avversata. Tali censure sono da esaminare preliminarmente, in quanto possono condurre all'annullamento della decisione avversata (cfr. DTF 144 I 11consid. 5.3 e giurisprudenza ivi citata; DTF 142 II 218 consid. 2.8.1; DTAF 2019 VII/6 consid. 4.1). 5.2 Nelle procedure d'asilo - così come nelle altre procedure di natura amministrativa - si applica il principio inquisitorio. Ciò significa che l'autorità competente accerta d'ufficio i fatti (art. 6 LAsi in relazione all'art. 12 PA). In concreto, essa deve procurarsi la documentazione necessaria alla trattazione del caso, chiarire le circostanze giuridiche ed amministrare a tal fine le opportune prove a riguardo. Il principio inquisitorio non dispensa comunque le parti dal dovere di collaborare all'accertamento dei fatti ed in modo particolare dall'onere di provare quanto sia in loro facoltà e quanto l'amministrazione o il giudice non siano in grado di delucidare con mezzi propri (art. 13 PA ed art. 8 LAsi; cfr. DTAF 2019 I/6 consid. 5.1). 5.3 Quando in sede ricorsuale vengono identificate delle carenze nell'istruzione del caso, gli atti vanno di principio retrocessi all'autorità di prima istanza, di modo che questa possa procedere ad un nuovo e completo accertamento dei fatti. Ciò nondimeno, il Tribunale resta libero di raccogliere gli elementi necessari al giudizio se una tale soluzione appare giudiziosa per ragioni di economia procedurale (cfr. DTAF 2019 I/6 consid. 5.2 e relativi riferimenti; Moser/Beusch/Kneubühler/Kayser, Prozessieren vor dem Bundesverwaltungsgericht, 3a ed. 2022, n. 2.191). 5.4 In casu, la SEM nella decisione impugnata, ha praticamente tralasciato un'analisi sulla verosimiglianza. Non di meno essa introduce degli aspetti di verosimiglianza, allorché rimarca un'incoerenza nelle dichiarazioni dell'insorgente riguardo al momento in cui la sua omosessualità sarebbe divenuta di pubblico dominio (cfr. p.to II/1, pag. 4 della decisione impugnata), come pure allorché si esprime riguardo ai mezzi di prova, che "[.”
“Mit dem Gehörsanspruch korreliert die Pflicht der Behörden, die Vorbringen tatsächlich zu hören, ernsthaft zu prüfen und in ihrer Entscheidfindung angemessen zu berücksichtigen, was sich entsprechend in einer sachgerecht anfechtbaren Entscheidbegründung niederzuschlagen hat (vgl. Art. 29 Abs. 2 BV; Art. 29, Art. 32 Abs. 1 und Art. 35 Abs. 1 VwVG). Der Untersuchungsgrundsatz gehört sodann zu den allgemeinen Grundsätzen des Verwaltungs- beziehungsweise Asylverfahrens (vgl. Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 12 VwVG). Demnach hat die Behörde von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen, die für das Verfahren notwendigen Unterlagen zu beschaffen, die rechtlich relevanten Umstände abzuklären und ordnungsgemäss darüber Beweis zu führen. Gemäss Art. 33 Abs. 1 VwVG nimmt sie die ihr angebotenen Beweise ab, wenn diese zur Abklärung des Sachverhalts tauglich erscheinen. Der Untersuchungsgrundsatz findet seine Grenze an der Mitwirkungspflicht der Gesuchstellenden (Art. 13 VwVG und im Asylbereich speziell Art. 8 AsylG). Unrichtig ist die Sachverhaltsfeststellung, wenn der Verfügung ein falscher und aktenwidriger Sachverhalt zugrunde gelegt wird oder Beweise falsch gewürdigt worden sind; unvollständig ist sie, wenn nicht alle für den Entscheid rechtswesentlichen Sachumstände berücksichtigt werden (vgl. Kölz/Häner/Bertschi, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 3. Aufl., 2013, Rz. 1043). Die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts bildet einen Beschwerdegrund und dem Bundesverwaltungsgericht obliegt gemäss Art. 49 Bst. b VwVG beziehungsweise Art. 106 Abs. 1 Bst. b AsylG eine umfassende Sachverhaltskontrolle. Ermittelt das Bundesverwaltungsgericht eine fehler- oder lückenhafte Feststellung des Sachverhalts, hebt es die Verfügung auf und weist die Sache an die Vorinstanz zurück, damit diese den rechtserheblichen Sachverhalt neu und vollständig feststellt (vgl. Moser et al., Prozessieren vor dem Bundesverwaltungsgericht, 3. Aufl. 2022, Rz. 2.191; Kölz/Häner/Bertschi, a.”
“Ermittelt das Bundesverwaltungsgericht eine fehler- oder lückenhafte Feststellung des Sachverhalts, hebt es die Verfügung auf und weist die Sache an die Vorinstanz zurück, damit diese den rechtserheblichen Sachverhalt neu und vollständig feststellt (vgl. Moser/ Beusch/Kneubühler/Kayser, Prozessieren vor dem Bundesverwaltungsgericht, 3. Aufl. 2022, Rz. 2.191; Kölz/Häner/Bertschi, a.a.O., Rz. 1155). Der Untersuchungsgrundsatz gehört sodann zu den allgemeinen Grundsätzen des Verwaltungs- beziehungsweise Asylverfahrens (Art. 12 VwVG). Demnach hat die Behörde von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen, die für das Verfahren notwendigen Unterlagen zu beschaffen, die rechtlich relevanten Umstände abzuklären und ordnungsgemäss darüber Beweis zu führen. Gemäss Art. 33 Abs. 1 VwVG nimmt sie die ihr angebotenen Beweise ab, wenn diese zur Abklärung des Sachverhalts tauglich erscheinen. Der Untersuchungsgrundsatz findet seine Grenze an der Mitwirkungspflicht der Gesuchstellenden (Art. 13 VwVG und im Asylbereich speziell Art. 8 AsylG; vgl. dazu BVGE 2011/28 E. 3.4).”
“1 Nelle procedure d'asilo - così come nelle altre procedure di natura amministrativa - si applica il principio inquisitorio. Ciò significa che l'autorità competente accerta d'ufficio i fatti (art. 6 LAsi in relazione all'art. 12 PA). In concreto, essa deve procurarsi la documentazione necessaria alla trattazione del caso, chiarire le circostanze giuridiche ed amministrare a tal fine le opportune prove a riguardo (cfr. DTAF 2012/21 consid. 5). L'istruzione d'ufficio ("Amtsermittlung") è da ritenersi conclusa nel momento in cui i fatti giuridicamente rilevanti sono stati chiariti o quando, in modo non arbitrario, si può partire dall'assunto che ulteriori chiarimenti non porteranno a conoscenze aggiuntive sulla questione (cfr. DTAF 2012/21 consid. 5). 6.2 . Il principio inquisitorio non dispensa comunque le parti dal dovere di collaborare all'accertamento dei fatti ed in modo particolare dall'onere di provare quanto sia in loro facoltà e quanto l'amministrazione o il giudice non siano in grado di delucidare con mezzi propri (art. 13 PA ed art. 8 LAsi; cfr. DTAF 2019 I/6 consid. 5.1). 6.3 L'accertamento dei fatti è incompleto allorquando tutte le circostanze di fatto e i mezzi di prova determinanti per la decisione non sono stati presi in considerazione. Esso risulta inesatto se l'autorità omette di amministrare la prova di un fatto giuridicamente rilevante, apprezza in maniera erronea il risultato dell'amministrazione di un mezzo di prova o fonda la decisione su fatti non conformi all'incarto (cfr. DTAF 2015/10 consid. 3.2; sentenze del TAF A-671/2015 del 3 agosto 2020 consid. 2.1 e D-1079/2018 del 17 dicembre 2019 consid. 5.2; Kiener/Rütsche/Kuhn, Öffentliches Verfahrensrecht, 3a ed. 2021, n. marg 1585). Significativo è il substrato fattuale per le condizioni di applicazione della norma giuridica (cfr. sentenza del TAF D-291/2021 del 9 marzo 2021 consid. 7.2.2; Isabelle Häner, in: Häner/Waldmann, Das erstinstanzliche Verwaltungsverfahren, 2008, n. 34). 6.4 Quando in sede ricorsuale vengono identificate delle carenze nell'istruzione del caso, gli atti vanno di principio retrocessi all'autorità di prima istanza, di modo che questa possa procedere ad un nuovo e completo accertamento dei fatti.”
“DTAF 2012/4 consid. 2.2; 2009/54 consid. 1.3.3; 2007/8 consid. 5). 4. 4.1 Nelle procedure d'asilo - così come nelle altre procedure di natura amministrativa - si applica il principio inquisitorio. Ciò significa che l'autorità competente deve procedere d'ufficio all'accertamento esatto e completo dei fatti giuridicamente rilevanti (art. 6 LAsi; art. 12 PA). In concreto, essa deve procurarsi la documentazione necessaria alla trattazione del caso, chiarire le circostanze giuridiche ed amministrare a tal fine le opportune prove a riguardo (cfr. DTAF 2019 I/6 consid. 5.1; 2012/21 consid. 5). L'autorità incorre in un accertamento inesatto quando fonda la propria decisione su fatti scorretti e non conformi agli atti. Un accertamento incompleto è invece da constatare quando non è tenuto conto di tutti gli elementi fattuali giuridicamente rilevanti (cfr. DTAF 2015/10 consid. 3.2). Il principio inquisitorio non è illimitato, in particolare visto il nesso con l'obbligo di collaborare delle parti (art. 13 PA ed art. 8 LAsi; DTAF 2019 I/6 consid. 5.1). Il Tribunale è tenuto ad effettuare d'ufficio un esteso controllo delle circostanze di fatto ritenute nella decisione avversata (art. 106 cpv. 1 lett. b LAsi e 49 lett. b PA). Quando in sede ricorsuale vengono identificate delle carenze in tal senso, pur considerando il tenore dell'art. 61 cpv. 1 PA, spesso non ci si può esimere dal retrocedere gli atti all'autorità di prima istanza, di modo che questa possa procedere ad un nuovo e completo accertamento dei fatti (cfr. Moser/Beusch/Kneubühler/Kayser, Prozessieren vor dem Bundesverwaltungsgericht, 3a ed. 2022, n. 2.191). Il Tribunale resta difatti libero di raccogliere gli elementi essenziali al giudizio se una tale soluzione appare giudiziosa per ragioni di economia procedurale; non è però tenuto a farlo (cfr. DTAF 2019 I/6 consid. 5.2; 2012/21 consid. 5.1). 4.2 Dal canto suo l'obbligo di motivazione è corollario fondamentale del diritto di essere sentito (disciplinato dall'art. 29 cpv. 2 Cost.). Detta prerogativa è finalizzata a permettere ai destinatari e a tutte le persone interessate, di comprenderla, eventualmente di impugnarla, in modo da rendere possibile all'autorità di ricorso, se adita, di esercitare convenientemente il suo controllo (cfr.”
Eltern bzw. gesetzliche Vertreter sind verpflichtet, bei der Beschaffung von Reisedokumenten für minderjährige Kinder mitzuwirken; die Mitwirkungspflicht obliegt den Eltern/Vertretern.
“Der Vollzug der Wegweisung der Beschwerdeführenden nach Albanien ist schliesslich möglich (Art. 83 Abs. 2 AIG), zumal die Eltern und die beiden älteren Kinder über gültige Reisedokumente verfügen und es ihnen obliegt, bei der Beschaffung von solchen für das jüngste Kind mitzuwirken (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12).”
“En outre, les infrastructures médicales et sociales en Chine sont pleinement en mesure de répondre aux besoins de sa mère, dont la situation est examinée individuellement dans un arrêt rendu séparément ce jour par le Tribunal. 9.4 En tenant compte de ce qui précède, le retour de B._______, C._______ et D._______ en Chine avec leurs parents - dont la présence constitue, à leur âge, un besoin fondamental - ne peut être considéré comme étant contraire à leur intérêt supérieur au sens de l'art. 3 al. 1 de la Convention relative aux droits de l'enfant du 20 novembre 1989 (CDE ; RS 0.170). Bien que les jumelles aient principalement été amenées à parler les langues russe et ukrainienne en société, elles sont encore en âge de s'adapter à un nouvel environnement linguistique et éducatif, sans difficulté insurmontable. 9.5 Partant, l'exécution du renvoi doit être considérée comme raisonnablement exigible. 10. Enfin, l'exécution du renvoi est possible (art. 83 al. 2 LEI, cf. ATAF 2008/34 consid. 12 et jurisp. cit.), la recourante possédant un passeport chinois valable et étant tenue de collaborer à l'obtention de documents de voyage lui permettant, ainsi qu'à ses filles, de quitter la Suisse avec ses enfants (art. 8 al. 4 LAsi). Elle a déjà été en mesure d'obtenir un passeport chinois pour H._______. Il lui incombe d'accomplir les démarches administratives nécessaires à l'obtention de pièces permettant le retour de ses autres filles en Chine, afin que celles-ci puissent y résider auprès de leurs parents chinois. Rien ne permet de considérer, en l'état, que de telles démarches seraient vaines. 11. En définitive, c'est à juste titre que le SEM a ordonné l'exécution du renvoi des intéressées, de sorte que sur cette question également, la décision querellée doit être confirmée et le recours rejeté. 12. S'avérant manifestement infondé, le recours est rejeté dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'un second juge (art. 111 let. e LAsi). 13. Au vu de l'issue de la cause, il y a lieu de mettre les frais de procédure à la charge de la recourante, conformément aux art. 63 al. 1 PA et art. 2 et 3 let. a du règlement du 21 février 2008 concernant les frais, dépens et indemnités fixés par le Tribunal administratif fédéral (FITAF, RS 173.”
“d LAsi et 75 de l'ordonnance 2 du 11 août 1999 sur l'asile relative au financement [OA 2, RS 142.312]), qu'enfin, toute violation de la Convention relative aux droits de l'enfant (CDE, RS 0.107) peut être écartée, qu'en effet, le Tribunal relève que les enfants C._______ et D._______, âgés aujourd'hui respectivement de presque de (...) ans et de (...) mois, se trouvent à un âge où les relations essentielles se vivent dans le giron familial, qu'ils ne sont pas en âge d'être scolarisés, de sorte qu'aucun lien particulier avec la Suisse ne saurait être retenu en l'espèce, que pour le reste, il peut être renvoyé aux considérations de la décision attaquée, laquelle est suffisamment motivée, qu'enfin, l'exécution du renvoi ne se heurte pas à des obstacles insurmontables d'ordre technique et s'avère également possible (art. 83 al. 2 LEI ; cf. ATAF 2008/34 consid. 12 et jurisp. cit.), les recourants étant tenus de collaborer à l'obtention de documents de voyage leur permettant de retourner dans leur pays d'origine (art. 8 al. 4 LAsi), que dans ces conditions, la décision attaquée est conforme au droit fédéral, le SEM ayant par ailleurs établi de manière exacte et complète l'état de fait pertinent (art. 106 al. 1 LAsi) et, dans la mesure où ce grief peut être examiné (art. 49 PA ; cf. ATAF 2014/26 consid. 5), n'est pas inopportune, que partant, le recours doit également être rejeté, en tant qu'il porte sur le renvoi et son exécution, que s'avérant manifestement infondé, il l'est dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'un second juge (art. 111 let. e LAsi), qu'il est dès lors renoncé à un échange d'écritures (art. 111a al. 1 et 2 LAsi), que les conclusions du recours paraissant d'emblée vouées à l'échec (art. 65 al. 1 PA), la demande d'assistance judiciaire partielle est rejetée, qu'avec le présent prononcé immédiat, la demande tendant à l'exemption d'une avance de frais est devenue sans objet, que compte tenu de l'issue de la cause, il y a lieu de mettre les frais de procédure, d'un montant de 750 francs, à la charge des recourants, conformément aux art.”
“Schliesslich obliegt es den Beschwerdeführenden, die über gültige iranische Reisepässe verfügen, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr allfällig zusätzlich notwendigen weiteren Reisedokumente zu beschaffen (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG).”
Das Unterlassen, den aktuellen Aufenthaltsort oder eine Abwesenheit unverzüglich mitzuteilen, kann eine der Mitwirkungspflicht nach Art. 8 Abs. 3 AsylG zurechenbare Pflichtverletzung darstellen. Eine solche Pflichtverletzung kann dazu führen, dass die betroffene Person als «flüchtig» gilt und die Behörde die Verlängerung der Überstellungsfrist nach Art. 29 Abs. 2 der Dublin‑III‑Verordnung beantragt; die Rechtsprechung hält hierzu bereits kurze Abwesenheiten, teils nur wenige Tage, für ausreichend.
“3), mais aussi dans tous les autres cas où, par une action ou une inaction (laquelle peut être unique) intentionnelle ou relevant de la négligence grave, le requérant entrave les démarches de l'autorité (cantonale) chargée de la mise en oeuvre de son transfert et empêche ainsi dite autorité de mener à bien la procédure de transfert (cf. arrêts du TAF F-3447/2024 du 17 juillet 2024 consid. 3.3 et E-1459/2024 du 10 juillet 2024 consid. 3.1). Le Tribunal a, à plusieurs reprises, eu l'occasion de confirmer qu'en règle générale, l'absence du lieu de séjour connu, respectivement attribué, sans indication de la part du requérant aux autorités compétentes, qu'elle soit durable ou passagère, suffisait déjà pour que l'extension du délai de transfert au sens de l'art. 29 par. 2 du règlement Dublin III puisse se justifier (cf., notamment, arrêts du TAF F-5193/2024 du 11 décembre 2024 consid. 4.1 et D-2291/2024 du 20 juin 2024 consid. 4.3). 4.2 Ainsi, le requérant sous le coup d'une décision de transfert exécutoire doit être considéré comme étant en fuite notamment lorsque, en violation de son devoir de collaboration (tel qu'il découle de l'art. 8 al. 3 LAsi, en relation avec l'art. 14 al. 2 let. b LAsi, dispositions jugées applicables par analogie), il ne se tient pas à la disposition de l'autorité (cantonale) chargée de l'exécution de son transfert, mais s'absente de son lieu de résidence sans le signaler immédiatement à cette autorité, empêchant ainsi celle-ci de le trouver à son lieu de résidence et de prendre des initiatives en vue de l'exécution de son transfert (cf. Filzwieser/Sprung, Dublin III-Verordnung - Das Europäische Asylzuständigkeitssystem, Vienne/Graz, ad art. 29, point K 12; cf., notamment, arrêts du TAF E-5008/2021 du 18 janvier 2022 consid. 5.3 et F-2239/2021 du 10 mai 2021 consid. 4) ; selon la jurisprudence, une absence de quelques jours suffit (cf. arrêt du TAF F-1437/2022 du 9 mai 2022 consid. 3.3). 4.3 La prolongation du délai de transfert ne peut pas être demandée pour d'autres motifs que ceux prévus par l'art. 29 par. 2 RD III (fuite ou emprisonnement), tels par exemple la survenance d'une pathologie grave de nature à faire obstacle à l'exécution du transfert (cf.”
“In Bezug auf das Kriterium «flüchtig sein» ist insbesondere auf Art. 14 Abs. 2 Bst. b AsylG zu verweisen, gemäss welchem der Aufenthaltsort einer ausländischen Person den Behörden stets bekannt zu sein hat. Der Gesetzgeber wollte asylsuchende Personen mit Art. 14 Abs. 2 Bst. b AsylG davon abhalten, während oder nach dem Asylverfahren unterzutauchen (vgl. Peter Nideröst, Sans-Papiers in der Schweiz, in: Ausländerrecht, 2. Aufl., 2009, Rz. 9.38). Die besagte Bestimmung ist mit Blick auf Art. 8 AsylG zu sehen, der asylsuchenden Personen eine Reihe von Mitwirkungspflichten auferlegt. So sind diese unter anderem verpflichtet, sich den Behörden von Bund und Kantonen zur Verfügung zu halten (Art. 8 Abs. 3 AsylG). Dem Erfordernis von Art. 8 Abs. 3 AsylG ist nicht entsprochen, wenn die mit dem Vollzug des Asylrechts betraute Behörde den Aufenthaltsort der betreffenden Person nicht kennt und diese Unkenntnis auf eine dieser Person zurechenbare Verletzung der Mitwirkungspflicht zurückzuführen ist. Ob die zuständige Behörde durch mehr oder weniger umfangreiche Ermittlungen den Aufenthaltsort der betreffenden Person hätte in Erfahrung bringen können, ist grundsätzlich ohne Relevanz. Ebenso wenig von Bedeutung ist, ob die asylsuchende Person durchgehend oder vor-übergehend nicht auffindbar gewesen ist. Ausschlaggebend ist einzig die Pflicht der asylsuchenden Person, für die Behörden effektiv erreichbar zu sein und eine allfällige Abwesenheit zu melden (vgl. zum Ganzen BVGer Urteil F-4207/2020 vom 31. August 2020, E. 6.2.). Bereits eine kurze Abwesenheit kann dazu führen, dass eine Verlängerung der Überstellungsfrist gerechtfertigt ist. Eine einmalige Handlung oder Untätigkeit genügt (vgl. BVGer Urteil D-835/2023 vom 17.”
“In Bezug auf das Kriterium «flüchtig sein» ist insbesondere auf Art. 14 Abs. 2 Bst. b AsylG zu verweisen, gemäss welchem der Aufenthaltsort einer ausländischen Person den Behörden stets bekannt zu sein hat. Der Gesetzgeber wollte asylsuchende Personen mit dieser Bestimmung davon abhalten, während oder nach dem Asylverfahren unterzutauchen (vgl. Peter Nideröst, Sans-Papiers in der Schweiz, in: Ausländerrecht, 2. Aufl. 2009, Rz. 9.38). Die besagte Bestimmung ist mit Blick auf Art. 8 AsylG zu sehen, der asylsuchenden Personen eine Reihe von Mitwirkungspflichten auferlegt. So sind diese unter anderem verpflichtet, sich den Behörden von Bund und Kanton zur Verfügung zu halten und ihre Adresse sowie jede Änderung der nach dem kantonalen Recht zuständigen Behörde des Kantons oder der Gemeinde (kantonale Behörde) sofort mitzuteilen (Art. 8 Abs. 3 AsylG). Dem Erfordernis von Art. 8 Abs. 3 AsylG ist nicht entsprochen, wenn die mit dem Vollzug des Asylrechts betraute Behörde den Aufenthaltsort der betreffenden Person nicht kennt und diese Unkenntnis auf eine dieser Person zurechenbare Verletzung der Mitwirkungspflicht zurückzuführen ist. Ob die zuständige Behörde durch mehr oder weniger umfangreiche Ermittlungen den Aufenthaltsort der betreffenden Person hätte in Erfahrung bringen können, ist grundsätzlich ohne Relevanz. Nicht relevant ist grundsätzlich auch, ob andere als mit dem Vollzug direkt betraute Behörden Informationen über den Aufenthalt der betreffenden Person hatten. Ebenso wenig von Bedeutung ist schliesslich, ob die asylsuchende Person durchgehend oder vorübergehend nicht auffindbar gewesen ist. Ausschlaggebend ist die Pflicht der asylsuchenden Person, für die Behörden effektiv erreichbar zu sein und eine allfällige Abwesenheit zu melden (vgl. zum Ganzen das Urteil des BVGer F-4207/2020 vom 31. August 2020, E. 6.2). Bereits eine kurze Abwesenheit kann dazu führen, dass eine Verlängerung der Überstellungsfrist durch die Vorinstanz gerechtfertigt ist (vgl.”
“Um das effektive Funktionieren des Dublin-Systems und die Verwirklichung seiner Ziele zu gewährleisten, ist daher davon auszugehen, dass in einem Fall, in dem die Überstellung der betreffenden Person nicht durchgeführt werden kann, weil sie die ihr zugewiesene Wohnung verlassen hat, ohne die zuständigen nationalen Behörden über ihre Abwesenheit zu informieren, diese Behörden unter der Voraussetzung, dass die Person ordnungsgemäss über die ihr insoweit obliegenden Pflichten unterrichtet wurde, annehmen dürfen, dass sie beabsichtigte, sich ihnen zu entziehen, um ihre Überstellung zu vereiteln (vgl. a.a.O. Rn. 62). In Bezug auf das Kriterium «flüchtig sein» ist insbesondere auf Art. 14 Abs. 2 Bst. b AsylG zu verweisen, gemäss welchem der Aufenthaltsort einer ausländischen Person den Behörden stets bekannt zu sein hat. Der Gesetzgeber wollte asylsuchende Personen mit Art. 14 Abs. 2 Bst. b AsylG davon abhalten, während oder nach dem Asylverfahren unterzutauchen (vgl. Danielle Breitenbücher/Gian Ege, Sans-Papiers in der Schweiz, in: Uebersax/Rudin/Hugi/Yar/Geiser/Vetterli [Hrsg.], Ausländerrecht, 3. Aufl. 2022, Rz. 18.222). Die besagte Bestimmung ist mit Blick auf Art. 8 AsylG zu sehen, der asylsuchenden Personen eine Reihe von Mitwirkungspflichten auferlegt. So sind diese unter anderem verpflichtet, sich den Behörden von Bund und Kantonen zur Verfügung zu halten und ihre Adresse sowie jede Änderung der nach dem kantonalen Recht zuständigen Behörde des Kantons oder der Gemeinde (kantonale Behörde) sofort mitzuteilen (Art. 8 Abs. 3 AsylG). Dem Erfordernis von Art. 8 Abs. 3 AsylG ist nicht entsprochen, wenn die mit dem Vollzug des Asylrechts betraute Behörde den Aufenthaltsort der betreffenden Person nicht kennt und diese Unkenntnis auf eine dieser Person zurechenbare Verletzung der Mitwirkungspflicht zurückzuführen ist. Ob die zuständige Behörde durch mehr oder weniger umfangreiche Ermittlungen den Aufenthaltsort der betreffenden Person hätte in Erfahrung bringen können, ist grundsätzlich ohne Relevanz. Nicht relevant ist grundsätzlich auch, ob andere als mit dem Vollzug direkt betraute Behörden Informationen über den Aufenthalt der betreffenden Person hatten. Ebenso wenig von Bedeutung ist schliesslich, ob die asylsuchende Person durchgehend oder lediglich vorübergehend nicht auffindbar gewesen ist. Ausschlaggebend ist die Pflicht der asylsuchenden Person, für die Behörden effektiv erreichbar zu sein und eine allfällige Abwesenheit zu melden (vgl. zum Ganzen etwa Urteil des BVGer F-4207/2020 vom 31. August 2020 E. 6.2, E. 7). Bereits die Abwesenheit von lediglich wenigen Tagen kann dazu führen, dass eine Verlängerung der Überstellungsfrist durch die Vorinstanz gerechtfertigt ist (vgl.”
“Ist die Person einmal flüchtig, kann eine Verlängerung bis zur Maximalfrist erfolgen (vgl. Christian Filzwieser/Andrea Sprung, Dublin-III-Verordnung, Wien/ Graz 2014, K12 zu Art. 29). In Bezug auf das Kriterium "flüchtig sein" ist insbesondere auf Art. 14 Abs. 2 Bst. b AsylG zu verweisen, gemäss welchem der Aufenthaltsort einer ausländischen Person den Behörden stets bekannt zu sein hat. Der Gesetzgeber wollte asylsuchende Personen mit Art. 14 Abs. 2 Bst. b AsylG davon abhalten, während oder nach dem Asylverfahren unterzutauchen (vgl. Peter Nideröst, Sans-Papiers in der Schweiz, in: Ausländerrecht, 2. Aufl., 2009, Rz. 9.38). Die besagte Bestimmung ist mit Blick auf Art. 8 AsylG zu sehen, der asylsuchenden Personen eine Reihe von Mitwirkungspflichten auferlegt. So sind diese unter anderem verpflichtet, sich den Behörden von Bund und Kantonen zur Verfügung zu halten und ihre Adresse sowie jede Änderung der nach dem kantonalen Recht zuständigen Behörde des Kantons oder der Gemeinde (kantonale Behörde) sofort mitzuteilen (Art. 8 Abs. 3 AsylG). Dem Erfordernis von Art. 8 Abs. 3 AsylG ist nicht entsprochen, wenn die mit dem Vollzug des Asylrechts betraute Behörde den Aufenthaltsort der betreffenden Person nicht kennt und diese Unkenntnis auf eine dieser Person zurechenbare Verletzung der Mitwirkungspflicht zurückzuführen ist. Ob die zuständige Behörde durch mehr oder weniger umfangreiche Ermittlungen den Aufenthaltsort der betreffenden Person hätte in Erfahrung bringen können, ist grundsätzlich ohne Relevanz. Nicht relevant ist grundsätzlich auch, ob andere als mit dem Vollzug direkt betraute Behörden Informationen über den Aufenthalt der betreffenden Person hatten. Ebenso wenig von Bedeutung ist schliesslich, ob die asylsuchende Person durchgehend oder vorübergehend nicht auffindbar gewesen ist. Ausschlaggebend ist die Pflicht der asylsuchenden Person, für die Behörden effektiv erreichbar zu sein und eine allfällige Abwesenheit zu melden (vgl. zum Ganzen Urteil F-4207/2020 des BVGer vom 31. August 2020, E. 6.2.). Bereits die Abwesenheit von lediglich wenigen Tagen kann dazu führen, dass eine Verlängerung der Überstellungsfrist durch die Vorinstanz gerechtfertigt ist (vgl.”
“3 LAsi, lesquels prévoient que le requérant doit se tenir à la disposition des autorités compétentes en matière d'asile, que le Tribunal a à plusieurs reprises eu l'occasion de confirmer que l'absence du lieu de séjour connu, respectivement attribué, sans indication de la part du requérant aux autorités compétentes, qu'elle soit durable ou passagère, voire de quelques jours seulement, suffisait déjà pour que l'extension du délai de transfert au sens de l'art. 29 par. 2 du règlement Dublin III puisse se justifier (cf. arrêts du Tribunal E-6320/2020 du 8 janvier 2021 consid. 4.3 ; F-4207/2020 du 31 août 2020 consid. 6.2 ; E-3154/2018 du 21 juin 2018 consid. 4.1), que, pour rappel, par décision du 31 août 2022, le SEM n'est pas entré en matière sur la demande d'asile de l'intéressé, a prononcé son transfert vers la Bulgarie et a ordonné l'exécution de cette mesure, que dite décision a été confirmée par le Tribunal en date du 13 septembre 2022, que l'intéressé était donc tenu de se tenir à disposition des autorités chargées de l'exécution de son transfert (cf. art. 8 al. 3 LAsi), qu'il transparaît du dossier que cette obligation lui était connue, qu'il appert qu'à partir du 10 octobre 2022, soit près d'un mois après le prononcé de l'arrêt du Tribunal précité, les autorités cantonales compétentes ont entrepris plusieurs démarches en vue de l'exécution du transfert de l'intéressé vers la Bulgarie, qu'à cet égard, figurent notamment au dossier une annonce de vol en ligne, établie le 11 octobre 2022, pour un voyage prévu entre le 3 et le 4 novembre suivant, ainsi que plusieurs rapports médicaux datés du 19 octobre 2022, que les documents médicaux précités attestent la consultation médicale intervenue le 19 octobre 2022, soit quatre jours avant l'absence du centre de l'intéressé, destinée à évaluer son aptitude au voyage (cf. notamment rapport médical dans le domaine du retour du 19 octobre 2022), que le recourant - contrairement à ce qu'il prétend dans son recours - ne pouvait dès lors ignorer les démarches entreprises en vue de l'exécution de son transfert vers la Bulgarie et, par voie de conséquence, l'obligation qui lui incombait de collaborer à cette mesure, que, cela étant dit, aucun élément au dossier ne permet de retenir que l'absence du recourant entre le 23 et le 27 octobre 2022 aurait été autorisée, que, de même, rien au dossier n'indique que le directeur du CFA aurait toléré rétroactivement son absence du 28 octobre 2022, que les simples affirmations du recourant sont donc insuffisantes à remettre en doute le résultat des investigations menées par le SEM, que le fait que l'intéressé ait regagné son logement de sa propre initiative à cette date-là ne saurait en aucun cas attester sa bonne foi, qu'au contraire, dans la mesure où le recourant était parfaitement informé des démarches entreprises par les autorités en vue de l'exécution de son transfert, il apparaît pour le moins intempestif de sa part de se prévaloir de son « intégrité » (cf.”
Im Dublin-Verfahren sind Asylsuchende zur Mitwirkung verpflichtet; dies umfasst namentlich die Angabe ihres Aufenthaltsorts sowie relevanter Erlebnisse im Ausland und, soweit verfahrensrelevant, Angaben zum Gesundheitszustand. Sie haben sich den Behörden während des Verfahrens zur Verfügung zu halten. Führt ein Unterlassen der Mitwirkung oder das Nichtzur-Verfügung-Stehen der Behörden praktisch dazu, dass die Untersuchung nicht mehr durchgeführt werden kann, kann die Behörde auf dem vorhandenen Aktenstand entscheiden; ferner können konkrete Folgen eintreten, etwa die Verlängerung der Überstellungsfrist (vgl. Erwägungen in den zitierten Entscheiden).
“Das SEM begründete seine Verfügung damit, dass die Überstellung des Beschwerdeführers nach Kroatien am 19. März 2024 geplant gewesen sei. Er hätte in polizeilicher Begleitung vom kantonalen Asylzentrum zum Flughafen gebracht werden sollen. In einer koordinierten Aktion zwischen der Kantonspolizei B._______ und dem kantonalen Migrationsamt sei am Morgen des besagten Tages jedoch erfolglos versucht worden, den Beschwerdeführer in der ihm zugewiesenen Unterkunft anzuhalten. Er sei weder in seinem Zimmer noch in den anderen Räumlichkeiten angetroffen worden. Durch seine Abwesenheit habe er sich der Wegweisung de facto entzogen. Gemäss Art. 14 Abs. 2 Bst. b AsylG habe der Aufenthaltsort einer ausländischen Person den Behörden stets bekannt zu sein und Art. 8 AsylG auferlege asylsuchenden Personen Mitwirkungspflichten. Indem der Beschwerdeführer am 19. März 2024 nicht erreichbar gewesen sei, habe er der behördlichen Anordnung, die Schweiz zu verlassen, nicht Folge geleistet. Aufgrund seines Untertauchens sei die Überstellungsfrist in Anwendung von Art. 29 Abs. 2 Dublin-III-VO auf 18 Monate verlängert worden. Die Zuständigkeit sei folglich nicht auf die Schweiz übergegangen.”
“Soweit der Beschwerdeführer eine unvollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts rügt, erweist sich diese Rüge als unbegründet. Die Vorinstanz hat dem Beschwerdeführer anlässlich seines Dublin-Gesprächs am 19. Januar 2023 zu den Erlebnissen in Kroatien befragt. Der Beschwerdeführer konnte dabei die Aspekte einbringen, welche für die Prüfung der Zuständigkeit und die Frage eines allfälligen Selbsteintritts von Relevanz sein können. Es hätte ihm überdies freigestanden und im Rahmen seiner Mitwirkungspflicht oblegen, allfällige weitere verfahrensrelevante Ausführungen zu machen (Art. 8 AsylG, Art. 13 VwVG). Angesichts der in den Akten liegenden schriftlichen Nachfrage der Vorinstanz beim zuständigen medizinischen Personal vom 18. April 2023 ist auch der rechtserhebliche medizinische Sachverhalt als genügend erstellt zu erachten. Weder gehen aus der erteilten Auskunft (weiter) abklärungsbedürftige Beschwerden hervor noch macht der Beschwerdeführer solche geltend. Eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes liegt nicht vor.”
“Il s'agit notamment des cas lorsque l'autorité ne peut accomplir son devoir d'instruction pour des raisons d'ordre pratique, lorsque la partie est la seule à connaître les faits ou à les dévoiler. Dans cette hypothèse, l'autorité se trouve donc dans un « état de nécessité » et n'a d'autre choix que de statuer en l'état du dossier. Pour le faire, il faut toutefois que l'autorité ait pu établir au moins une partie des faits, c'est-à-dire qu'il soit tout de même possible de rendre une décision au fond (Clémence Grisel, L'obligation de collaborer des parties en procédure administrative, Zurich/Bâle/Genève 2008, n° 168, p. 58 et n° 793, p. 288 s ; arrêt du Tribunal administratif fédéral E-2446/2015 du 26 juillet 2017 consid. 3.3.1). 3.3.4 En l'espèce, il convient d'abord de rappeler que selon l'art. 24 al. 3 let. b LAsi, en cas de procédure Dublin, tout requérant est hébergé dans un centre de la Confédération à compter du dépôt de sa demande d'asile jusqu'à son départ. Il y est pris en charge et bénéfice d'un accès aux soins médicaux. Par ailleurs, selon l'art. 8 LAsi, le requérant est tenu de collaborer à la constatation des faits et doit se tenir à la disposition des autorités. 3.3.5 En l'occurrence, il incombait dès lors à la recourante de déménager avec ses enfants au Centre de Boudry, puisque ses demandes visant à pouvoir séjourner en logement privé avaient été rejetées. En décidant de continuer à résider à D.________, la recourante s'est privée de l'accès aux structures du centre fédéral où elle pouvait faire évaluer l'état de santé de sa fille B.________. L'explication de l'intéressée, articulée au stade du recours, selon laquelle elle a toujours été en contact avec le Centre de Boudry ne lui est d'aucun secours. Quoi qu'il en soit, il y a lieu de relever que dans le cas d'espèce, le SEM disposait des éléments pour rendre sa décision, également en ce qui concerne l'état de santé des intéressées. Partant, la décision se fonde sur un état de fait complet et est suffisamment motivée. 3.4 Enfin, le Tribunal observe que durant sa procédure d'asile devant le SEM, la recourante n'a jamais déposé de demande dans les formes tendant à être logée en logement privé à D.”
Eine bereits kurze, nicht unverzüglich gemeldete Abwesenheit kann eine Verletzung der Pflicht nach Art. 8 Abs. 3 AsylG begründen. Nach der Rechtsprechung kann auch eine einmalige Handlung oder Unterlassung genügen, damit die Behörde den Aufenthaltsort der asylsuchenden Person nicht kennt und die Mitwirkungspflicht als verletzt gilt.
“In Bezug auf das Kriterium «flüchtig sein» ist insbesondere auf Art. 14 Abs. 2 Bst. b AsylG zu verweisen, gemäss welchem der Aufenthaltsort einer ausländischen Person den Behörden stets bekannt zu sein hat. Der Gesetzgeber wollte asylsuchende Personen mit Art. 14 Abs. 2 Bst. b AsylG davon abhalten, während oder nach dem Asylverfahren unterzutauchen (vgl. Peter Nideröst, Sans-Papiers in der Schweiz, in: Ausländerrecht, 2. Aufl., 2009, Rz. 9.38). Die besagte Bestimmung ist mit Blick auf Art. 8 AsylG zu sehen, der asylsuchenden Personen eine Reihe von Mitwirkungspflichten auferlegt. So sind diese unter anderem verpflichtet, sich den Behörden von Bund und Kantonen zur Verfügung zu halten (Art. 8 Abs. 3 AsylG). Dem Erfordernis von Art. 8 Abs. 3 AsylG ist nicht entsprochen, wenn die mit dem Vollzug des Asylrechts betraute Behörde den Aufenthaltsort der betreffenden Person nicht kennt und diese Unkenntnis auf eine dieser Person zurechenbare Verletzung der Mitwirkungspflicht zurückzuführen ist. Ob die zuständige Behörde durch mehr oder weniger umfangreiche Ermittlungen den Aufenthaltsort der betreffenden Person hätte in Erfahrung bringen können, ist grundsätzlich ohne Relevanz. Ebenso wenig von Bedeutung ist, ob die asylsuchende Person durchgehend oder vor-übergehend nicht auffindbar gewesen ist. Ausschlaggebend ist einzig die Pflicht der asylsuchenden Person, für die Behörden effektiv erreichbar zu sein und eine allfällige Abwesenheit zu melden (vgl. zum Ganzen BVGer Urteil F-4207/2020 vom 31. August 2020, E. 6.2.). Bereits eine kurze Abwesenheit kann dazu führen, dass eine Verlängerung der Überstellungsfrist gerechtfertigt ist. Eine einmalige Handlung oder Untätigkeit genügt (vgl. BVGer Urteil D-835/2023 vom 17. Februar 2023 S. 6 m.”
“In Bezug auf das Kriterium "flüchtig sein" ist insbesondere auf Art. 14 Abs. 2 Bst. b AsylG zu verweisen, gemäss welchem der Aufenthaltsort einer ausländischen Person den Behörden stets bekannt zu sein hat. Der Gesetzgeber wollte asylsuchende Personen mit Art. 14 Abs. 2 Bst. b AsylG davon abhalten, während oder nach dem Asylverfahren unterzutauchen (vgl. Peter Nideröst, Sans-Papiers in der Schweiz, in: Ausländerrecht, 2. Aufl., 2009, Rz. 9.38). Die besagte Bestimmung ist mit Blick auf Art. 8 AsylG zu sehen, der asylsuchenden Personen eine Reihe von Mitwirkungspflichten auferlegt. So sind diese unter anderem verpflichtet, sich den Behörden von Bund und Kantonen zur Verfügung zu halten (Art. 8 Abs. 3 AsylG). Dem Erfordernis von Art. 8 Abs. 3 AsylG ist nicht entsprochen, wenn die mit dem Vollzug des Asylrechts betraute Behörde den Aufenthaltsort der betreffenden Person nicht kennt und diese Unkenntnis auf eine dieser Person zurechenbare Verletzung der Mitwirkungspflicht zurückzuführen ist. Ob die zuständige Behörde durch mehr oder weniger umfangreiche Ermittlungen den Aufenthaltsort der betreffenden Person hätte in Erfahrung bringen können, ist grundsätzlich ohne Relevanz. Ebenso wenig von Bedeutung ist, ob die asylsuchende Person durchgehend oder vor-übergehend nicht auffindbar gewesen ist. Ausschlaggebend ist einzig die Pflicht der asylsuchenden Person, für die Behörden effektiv erreichbar zu sein und eine allfällige Abwesenheit zu melden (vgl. zum Ganzen BVGer Urteil F-4207/2020 vom 31. August 2020, E. 6.2.). Bereits eine kurze Abwesenheit kann dazu führen, dass eine Verlängerung der Überstellungsfrist durch die Vorinstanz gerechtfertigt ist. Eine einmalige Handlung oder Untätigkeit genügt (vgl.”
“2 RD III lorsque le requérant, par son comportement, compromet l'exécution de son transfert par l'Etat concerné, malgré le respect par celui-ci de son devoir de diligence (sur le sens et le but de la réglementation prévue à l'art. 29 par. 2 RD III, cf. ATAF 2010/27 consid. 7.2.2 et 7.2.3, ainsi que l'arrêt du TAF F-485/2021 du 26 mars 2021 consid. 5.1.1). Tel est le cas non seulement en cas de soustraction intentionnelle à l'exécution du transfert (cf. ATAF 2010/27 consid. 7.2.3), mais aussi dans tous les autres cas où, par une action ou une inaction (laquelle peut être unique) intentionnelle ou relevant de la négligence grave, le requérant entrave les démarches de l'autorité (cantonale) chargée de la mise en oeuvre de son transfert et empêche ainsi dite autorité de mener à bien la procédure de transfert (cf. arrêt du TAF E-4043/2016 du 1er mars 2017 consid. 2.3.3, jurisprudence confirmée notamment par l'arrêt du TAF F-485/2021 précité consid. 5.1.2, et la jurisprudence citée). Ainsi, le requérant sous le coup d'une décision de transfert exécutoire doit être considéré comme étant en fuite notamment lorsque, en violation de son devoir de collaboration (tel qu'il découle l'art. 8 al. 3 LAsi, en relation avec l'art. 14 al. 2 let. b LAsi, dispositions jugées applicables par analogie), il ne se tient pas en permanence à la disposition de l'autorité (cantonale) chargée de l'exécution de son transfert, mais s'absente de son lieu de résidence sans le signaler immédiatement à cette autorité, empêchant ainsi celle-ci de le trouver à son lieu de résidence et de prendre des initiatives en vue l'exécution de son transfert (cf. Filzwieser/Sprung, Dublin III-Verordnung - Das Europäische Asylzuständigkeitssystem, Vienne/Graz, état au 1.2.2014, ad art. 29, point K12; cf. notamment les arrêts du TAF E-5008/2021 du 18 janvier 2022 consid. 5.3, F-4287/2021 du 7 octobre 2021 consid. IV, F-2239/2021 du 10 mai 2021 consid. IV, E-1366/2019 du 29 avril 2019 consid. 6.3 et E-4595/2016 du 12 décembre 2016 consid. 5.3); selon la jurisprudence, une absence de quelques jours suffit (cf. arrêt du TAF E-5008/2021 précité consid. 5.3, et la jurisprudence citée). En revanche, la prolongation du délai de transfert ne peut pas être demandée pour d'autres motifs que ceux prévus par l'art.”
Erfüllt eine asylsuchende Person ihre Mitwirkungspflichten nicht und beruht die Unkenntnis der Behörden über ihren Aufenthaltsort auf diesem zurechenbaren Mitwirkungsversäumnis, so ist dem Erfordernis von Art. 8 Abs. 3 AsylG nicht entsprochen.
“In Bezug auf das Kriterium "flüchtig sein" ist insbesondere auf Art. 14 Abs. 2 Bst. b AsylG zu verweisen, gemäss welchem der Aufenthaltsort einer asylsuchenden Person den Behörden stets bekannt zu sein hat. Die genannte Bestimmung ist mit Blick auf Art. 8 AsylG zu sehen, welcher asylsuchenden Personen eine Reihe von Mitwirkungspflichten auferlegt. Dem Erfordernis von Art. 8 Abs. 3 AsylG ist nicht entsprochen, wenn die mit dem Vollzug des Asylrechts betraute Behörde den Aufenthaltsort der betroffenen Person nicht kennt und diese Unkenntnis auf eine dieser Person zurechenbare Verletzung der Mitwirkungspflicht zurückzuführen ist (statt vieler: Urteil des BVGer E-6048/2023 vom 17. Januar 2024 E. 6.4 m.w.H.).”
Nach dem Untersuchungsgrundsatz (Art. 12 VwVG i.V.m. Art. 6 AsylG) hat die Behörde von Amtes wegen den rechtserheblichen Sachverhalt richtig und vollständig abzuklären und die für das Verfahren nötigen Unterlagen zu beschaffen. Dieser Untersuchungsgrundsatz steht korrelativ zur Mitwirkungspflicht des Asylsuchenden nach Art. 8 Abs. 1 AsylG; verletzt der Asylsuchende diese Pflicht, kann die Behörde die Ermittlungen entsprechend einschränken oder erforderliche Ergänzungen unterlassen. Dabei sind die Gehörs- und Begründungsanforderungen zu beachten.
“Der Untersuchungsgrundsatz gehört zu den allgemeinen Grundsätzen des Asylverfahrens (vgl. Art. 12 VwVG i.V.m. Art. 6 AsylG). Demnach hat die Behörde von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen. Sie muss die für das Verfahren notwendigen Sachverhaltsunterlagen beschaffen und die rechtlich relevanten Umstände abklären sowie ordnungsgemäss darüber Beweis führen. Dieser Grundsatz gilt indessen nicht uneingeschränkt, sondern findet sein Korrelat in der aus Art. 13 VwVG und Art. 8 Abs. 1 AsylG fliessenden Mitwirkungspflicht des Asylsuchenden (vgl. BVGE 2012/21 E. 5.1). Der in diesem Zusammenhang ebenfalls zu beachtende Grundsatz des rechtlichen Gehörs, der in Art. 29 Abs. 2 BV verankert und in den Art. 29 ff. VwVG für das Verwaltungsverfahren konkretisiert wird, dient einerseits der Aufklärung des Sachverhalts, andererseits stellt er ein persönlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht der Parteien sicher. Gemäss Art. 30 Abs. 1 VwVG hört die Behörde die Parteien an, bevor sie verfügt (vgl. BVGE 2011/37 E. 5.4.1). Mit dem Gehörsanspruch korreliert die Pflicht der Behörden, ihre Entscheide zu begründen. Die Begründung muss dabei so abgefasst sein, dass sie eine sachgerechte Anfechtung ermöglicht. Nicht erforderlich ist, dass sich die Begründung mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt (vgl. BGE 143 III 65 E. 5.2).”
“Der Untersuchungsgrundsatz gehört zu den allgemeinen Grundsätzen des Asylverfahrens (vgl. Art. 12 VwVG i.V.m. Art. 6 AsylG). Demnach hat die Behörde von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen. Sie muss die für das Verfahren notwendigen Sachverhaltsunterlagen beschaffen und die rechtlich relevanten Umstände abklären sowie ordnungsgemäss darüber Beweis führen. Dieser Grundsatz gilt indessen nicht uneingeschränkt, sondern findet sein Korrelat in der aus Art. 13 VwVG und Art. 8 Abs. 1 AsylG fliessenden Mitwirkungspflicht des Asylsuchenden (vgl. BVGE 2012/21 E. 5.1). Die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts in Verletzung der behördlichen Untersuchungspflicht bildet einen Beschwerdegrund (Art. 106 Abs. 1 Bst. b AsylG, Art. 49 Bst. b VwVG). Unrichtig ist die Sachverhaltsfeststellung dann, wenn der Verfügung ein aktenwidriger oder nicht weiter belegbarer Sachverhalt zugrunde gelegt wurde. Unvollständig ist sie, wenn die Behörde trotz Untersuchungsmaxime den Sachverhalt nicht von Amtes wegen abgeklärt oder nicht alle für die Entscheidung wesentlichen Sachumstände berücksichtigt hat (vgl. dazu Christoph Auer / Anja Martina Binder, in: Auer/Müller/Schindler [Hrsg.], a.a.O., N 16 zu Art. 12 VwVG).”
Der Anspruch auf rechtliches Gehör umfasst insbesondere das Recht, über den Verfahrensstand informiert zu werden, Einsicht in die Akten zu erhalten, sich zur Sache zu äussern sowie erhebliche Beweismittel beizubringen und bei deren Erhebung mitzuwirken. Er verlangt zudem, dass die Behörden die vorgebrachten Argumente tatsächlich anhören, ernsthaft prüfen und ihre Entscheidbegründung so abfassen, dass eine sachgerechte Anfechtung möglich ist. Dieser Gehörsanspruch steht im Zusammenhang mit dem Untersuchungsgrundsatz der Behörde und der durch Art. 8 AsylG begründeten Mitwirkungspflicht der Asylsuchenden.
“Das Verwaltungs- respektive Asylverfahren wird vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht (Art. 12 VwVG i.V.m. Art. 6 AsylG), wonach die Behörde von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen, die für das Verfahren notwendigen Unterlagen zu beschaffen, die rechtlich relevanten Umstände abzuklären und ordnungsgemäss darüber Beweis zu führen hat (BVGE 2015/10 E. 3.2 m.w.H.). Grundsätzlich hat die Behörde im Rahmen des Zumutbaren einzig den entscheiderheblich erscheinenden Umständen nachzugehen (vgl. Krauskopf/Wyssling, in: Waldmann/Krauskopf (Hrsg.), Praxiskommentar Verwaltungsverfahrensgesetz, 3. Aufl. 2023, Art. 12 N. 27). Der Untersuchungsgrundsatz findet im Asylverfahren seine Grenze an der Mitwirkungspflicht der Asylsuchenden (Art. 8 AsylG; Art. 13 VwVG). Unrichtig ist die Sachverhaltsfeststellung, wenn der Verfügung ein falscher und aktenwidriger Sachverhalt zugrunde gelegt wird oder Beweise falsch gewürdigt worden sind; unvollständig ist sie, wenn nicht alle für den Entscheid rechtswesentlichen Sachumstände berücksichtigt werden (vgl. Kölz/Häner/Bertschi, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 3. Aufl. 2013, Rz. 1043). Der in Art. 29 Abs. 2 BV garantierte und in den Art. 26 - 33 VwVG konkretisierte Grundsatz des rechtlichen Gehörs umfasst alle Befugnisse, die einer Partei einzuräumen sind, damit sie ihren Standpunkt wirksam zur Geltung bringen kann (vgl. BGE 135 II 286 E. 5.1; BVGE 2009/35 E. 6.4.1). Dazu gehört insbesondere das Recht des Betroffenen, sich zur Sache zu äussern, erhebliche Beweismittel beizubringen und mit Beweisanträgen gehört zu werden sowie Einblick in die Akten zu erhalten und zu den für die Entscheidung wesentlichen Punkten Stellung nehmen zu können. Mit dem Gehörsanspruch korreliert die Pflicht der Behörden, die Vorbringen des vom Entscheid in seiner Rechtsstellung Betroffenen tatsächlich zu hören, sorgfältig und ernsthaft zu prüfen und in der Entscheidfindung angemessen zu berücksichtigen (Art.”
“Im Verwaltungsverfahren gilt der Untersuchungsgrundsatz und die Pflicht zur vollständigen und richtigen Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 12 VwVG). Diese behördliche Untersuchungspflicht wird durch die den Asylsuchenden gestützt auf Art. 8 AsylG auferlegte Mitwirkungspflicht eingeschränkt, wobei die Gesuchstellenden insbesondere ihre Identität offenzulegen und bei der Anhörung der Behörde alle Gründe mitzuteilen haben, die für die Asylgewährung relevant sein könnten. Was die daraus resultierenden Anforderungen an die mündliche Anhörung gemäss Art. 29 AsylG und die entsprechende Gewährung des rechtlichen Gehörs betrifft, so soll die Anhörung immerhin Gewähr dafür bieten, dass die asylsuchende Person ihre Asylgründe vollständig darlegen kann und diese von der Asylbehörde korrekt erfasst werden, wobei die mündliche Befragung insbesondere auch dazu dient, gezielte Rückfragen zur Erhebung des Sachverhalts zu stellen und Missverständnisse zu klären (vgl. BVGE 2008/24 E. 7.2, 2007/30 E. 5.5.1 und 5.5.2). Mit dem Gehörsanspruch korreliert die Pflicht der Behörden, die Vorbringen tatsächlich zu hören, ernsthaft zu prüfen und in ihrer Entscheidfindung angemessen zu berücksichtigen. Die Begründung muss so abgefasst sein, dass sie eine sachgerechte Anfechtung ermöglicht.”
“Gemäss Art. 12 VwVG stellt die Behörde den Sachverhalt von Amtes wegen fest. Der Untersuchungsgrundsatz findet seine Grenze an der Mitwirkungspflicht der Asylsuchenden (Art. 8 AsylG; Art. 13 VwVG). Die Sachverhaltsfeststellung ist unrichtig, wenn der Verfügung ein falscher und aktenwidriger Sachverhalt zugrunde gelegt oder Beweise falsch gewürdigt worden sind; unvollständig ist sie, wenn nicht alle für den Entscheid rechtserheblichen Sachumstände berücksichtigt worden sind (vgl. Kölz/Häner/Bertschi, a.a.O., Rz. 1043). Gemäss Art. 29 Abs. 2 BV haben die Parteien Anspruch auf rechtliches Gehör. Dieser Grundsatz wird in den Art. 29 ff. VwVG für das Verwaltungsverfahren konkretisiert. Er dient einerseits der Aufklärung des Sachverhalts. Andererseits stellt er ein persönlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht der Partei dar; als solches umfasst das rechtliche Gehör alle Befugnisse, die einer Partei einzuräumen sind, damit sie in einem Verfahren ihren Standpunkt wirksam zur Geltung bringen kann (vgl. BGE 144 I 11 E. 5.3 S. 17 f.; BVGE 2009/35 E. 6.4.1 mit Hinweisen). Mit dem Gehörsanspruch korreliert die Pflicht der Behörden, die Vorbringen tatsächlich zu hören, ernsthaft zu prüfen und in ihrer Entscheidfindung angemessen zu berücksichtigen (vgl.”
“Gemäss Art. 12 VwVG stellt die Behörde den Sachverhalt von Amtes wegen fest und bedient sich nötigenfalls der unter Buchstaben a-h aufgelisteten Beweismittel. Der Untersuchungsgrundsatz findet seine Grenze an der Mitwirkungspflicht der Asylsuchenden (Art. 8 AsylG; Art. 13 VwVG). Gemäss Art. 29 VwVG haben die Parteien Anspruch auf rechtliches Gehör. Das rechtliche Gehör dient einerseits der Sachaufklärung, andererseits stellt es ein persönlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht beim Erlass eines Entscheides dar, welcher in die Rechtsstellung des Einzelnen eingreift. Dazu gehört insbesondere das Recht des Betroffenen, sich vor Erlass eines solchen Entscheides zur Sache zu äussern, erhebliche Beweise beizubringen, Einsicht in die Akten zu nehmen, mit erheblichen Beweisanträgen gehört zu werden und an der Erhebung wesentlicher Beweise entweder mitzuwirken oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu äussern, wenn dieses geeignet ist, den Entscheid zu beeinflussen. Der Anspruch auf rechtliches Gehör umfasst als Mitwirkungsrecht somit alle Befugnisse, die einer Partei einzuräumen sind, damit sie in einem Verfahren ihren Standpunkt wirksam zur Geltung bringen kann (vgl. BGE 135 II 286 E. 5.1; BVGE 2009/35 E. 6.4.1).”
Im Dublin-Verfahren trifft Asylsuchende nach Art. 8 LAsi eine Mitwirkungspflicht; sie müssen konkrete Einwände oder Tatsachen gegen einen Überstellungsstaat darlegen. Werden derartige konkrete Argumente oder Beweismittel nicht vorgebracht, kann die Behörde auf weitergehende Abklärungen verzichten, sofern die vorhandenen Akten keine Hinweise enthalten, die eine andere Beurteilung rechtfertigen.
“Il peut ainsi admettre un recours pour d'autres motifs que ceux invoqués devant lui ou le rejeter en adoptant une argumentation différente de celle de l'autorité intimée (ATAF 2007/41 consid. 2). 3. A titre liminaire (ATF 141 V 557 consid. 3), il convient d'examiner le grief tiré de la violation de la maxime inquisitoire invoqué par la recourante. Cette dernière reproche plus particulièrement au SEM de ne pas avoir instruit suffisamment la question de l'existence de défaillances systématiques dans la procédure d'asile en Roumanie, ainsi que le risque de violation par cet Etat du principe de non-refoulement. 3.1 La procédure administrative est régie essentiellement par la maxime inquisitoire selon laquelle les autorités définissent les faits pertinents et les preuves nécessaires, qu'elles ordonnent et apprécient d'office (art. 12 PA en relation avec l'art. 6 LAsi). Cette maxime doit cependant être relativisée par son corollaire, soit le devoir de collaboration des parties à l'établissement des faits (art. 13 PA et art. 8 LAsi). L'obligation de collaborer de la partie touche en particulier les faits qui se rapportent à sa situation personnelle, ceux qu'elle connaît mieux que les autorités ou encore ceux qui, sans sa collaboration, ne pourraient pas être collectés moyennant un effort raisonnable (arrêt du TAF D-5605/2022 et D-6108/2022 du 27 janvier 2023 consid. 3.1.2 et les réf. cit.). L'autorité peut renoncer à procéder à des mesures d'instruction lorsque les preuves administrées lui ont permis de forger sa conviction et que, procédant d'une manière non arbitraire à une appréciation anticipée des preuves qui lui sont encore proposées, elle a la certitude que ces dernières ne pourraient l'amener à modifier son opinion (ATF 140 I 285 consid. 6.3.1). 3.2 En l'espèce, le Tribunal constate que la recourante, lors de son entretien Dublin du 15 mai 2023, a été questionnée sur l'éventuelle compétence de la Roumanie de mener sa procédure d'asile et sur son transfert vers cet Etat. Dans ce contexte, elle disposait de la possibilité d'exposer tous les arguments concrets allant éventuellement à l'encontre de son transfert vers cet Etat, en particulier, les manquements éventuels dans le déroulement de sa procédure d'asile dans ce pays.”
“4.2). 7.3 Nelle procedure d'asilo - così come nelle altre procedure di natura amministrativa - si applica il principio inquisitorio. Ciò significa che l'autorità competente deve procedere d'ufficio all'accertamento esatto e completo dei fatti giuridicamente rilevanti (art. 6 LAsi in relazione con l'art. 12 PA, art. 106 cpv. 1 lett. b LAsi). In concreto, essa deve procurarsi la documentazione necessaria alla trattazione del caso, chiarire le circostanze giuridiche ed amministrare a tal fine le opportune prove a riguardo (cfr. DTAF 2019 I/6 consid. 5.1; 2012/21 consid. 5). L'autorità incorre in un accertamento inesatto quando fonda la propria decisione su fatti incorretti e non conformi agli atti. Un accertamento incompleto è invece da constatare quando non è tenuto conto di tutti gli elementi fattuali giuridicamente rilevanti (cfr. DTAF 2015/10 consid. 3.2). Il principio inquisitorio non è illimitato, in particolare visto il nesso con l'obbligo di collaborare delle parti (art. 13 PA ed art. 8 LAsi; cfr. Auer/Binder, in: Kommentar zum Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren [VwVG], 2a ed. 2019, ad art. 12 n. 9). 7.4 Nella presente disamina, le doglianze mosse dalla ricorrente, devono essere recisamente respinte. Invero, come si vedrà d'appresso, d'un canto la relazione famigliare della quale l'insorgente si è avvalsa nel corso di procedura non rientra nel campo d'applicazione dei disposti che l'autorità è tenuta a vagliare nell'ambito della procedura Dublino (cfr. infra consid. 8.7). D'altro canto, nella procedura di prima istanza ella non ha allegato alcun elemento o argomento che necessitasse per l'autorità inferiore di svolgere ulteriori accertamenti in punto alla supposta relazione con il coniuge (cfr. nello stesso senso le sentenze del Tribunale D-6168/2020 del 15 dicembre 2020 consid. 6.4 e F-6463/2019 del 7 settembre 2020 consid. 2.3), e dei quali la predetta autorità non ne abbia tenuto debitamente conto nella decisione impugnata. Inoltre, dal momento che le questioni relative all'esistenza di un impedimento all'esecuzione del trasferimento ai sensi dei cpv.”
Soweit soziale‑Media‑Angaben für die Glaubhaftmachung der geltend gemachten Asylgründe relevant sind, können entsprechende Nachweise (z. B. Screenshots oder Nachweise öffentlicher Aktivitäten auf sozialen Netzwerken) als Beweismittel eingereicht werden und gehören im Streitfall zur Mitwirkungspflicht nach Art. 8 Abs. 1 AsylG, sofern die Vorinstanz die Vorlage solcher Belege zur Substantiierung verlangt oder die Angaben des Gesuchstellers dadurch überprüfbar werden.
“Festzustellen ist sodann, dass der Beschwerdeführer weder die Abklärungen der Vorinstanz massgeblich erschwerte noch solche verunmöglichte; ohne Weiteres wäre es der Vorinstanz möglich gewesen mehr und konkretere Folgefragen zu stellen, gab der Beschwerdeführer doch während der Anhörung jeweils auf Nachfrage detaillierter Auskunft (bspw. A14/14 F68 und F69). Insbesondere aber hat er in Erfüllung seiner Mitwirkungspflicht nach Art. 8 Abs. 1 AsylG zu seinen geltend gemachten Asylgründen mehrere Beweismittel (u.a. Vorführbefehl und Screenshots von Facebook-Beiträgen) eingereicht; auch hier hätte die Vorinstanz problemlos konkrete Fragen zu deren Inhalt stellen können. Entgegen den Ausführungen der Vorinstanz in der Vernehmlassung ist keine Verletzung der Mitwirkungspflicht seitens des Beschwerdeführers ersichtlich.”
“Nach dem Ausgeführten gelingt es dem Beschwerdeführer insgesamt nicht, ein echtes Interesse und eine innere Überzeugung am Christentum sowie die Ernsthaftigkeit seiner Konversion - und damit auch der allfälligen Apostasie - glaubhaft zu machen. Es ist zudem aufgrund der Aktenlage - trotz formeller Zugehörigkeit des Beschwerdeführers zum Christentum - nicht davon auszugehen, dass er sich nach aussen und damit für Aussenstehende sichtbar als Christ betätigt hat und sich solchermassen besonders exponiert hätte (vgl. E-3876/2020 E. 8.3.2). Sein pauschales Vorbringen, er sei auf den sozialen Netzwerken aktiv oder trete öffentlich als konvertierter Christ und ehemaliger Muslime in Erscheinung (vgl. Sachverhalt Bst. D), hat er durch keinerlei Beweismittel gestützt, wozu er gegebenenfalls aufgrund seiner Mitwirkungspflicht (Art. 8 Abs. 1 AsylG) gehalten gewesen wäre. Die angeblichen Aktivitäten «auf sozialen Netzwerken» sind deshalb als unglaubhaft zu erachten. Vor dem Hintergrund, dass der Beschwerdeführer keine Vorverfolgung glaubhaft zu machen vermag und damit auch seinen Vorbringen, dass er mit seinen Familienangehörigen in Streit geraten sei, die Grundlage entzogen ist, gibt es auch keine Hinweise auf eine Denunziation seitens der Familie wegen seiner formellen Zugehörigkeit zum Christentum. Es ist auch nicht ersichtlich, inwiefern in seinem Heimatland von den mit Blick auf die Taufe getätigten Vorbereitungshandlungen und allfälligen weiteren hinsichtlich des katholischen Glaubens ausgeübten Aktivitäten hätte Kenntnis genommen werden sollen.”
Fehlende oder nicht aktuelle medizinische Belege können der Mitwirkungspflicht nach Art. 8 Abs. 1 AsylG unterfallen: Asylsuchende haben frühere bzw. bestehende Behandlungen aktenkundig zu machen und bei Bedarf aktuellere medizinische Befunde einzureichen. Liegen keine konkreten Hinweise auf ernsthafte oder vollzugsrelevante Gesundheitsstörungen vor, besteht für das SEM keine Verpflichtung, von Amtes wegen weitere medizinische Abklärungen anzuordnen; es kann vielmehr vom Asylsuchenden verlangen, zusätzliche medizinische Beweismittel beizubringen.
“Den Akten kann aber nicht entnommen werden, er habe sich vor Erlass des erstinstanzlichen Entscheids in psychologische oder psychiatrische Behandlung begeben. Vielmehr sagte er bei der letzten Befragung vom 16. Februar 2021, er wolle den Ausgang des Asylverfahrens abwarten und werde dann entscheiden, ob er allenfalls mit einer Fachperson über seine Zukunftssorgen sprechen wolle (vgl. SEM-Akte [...]-69 F64-65). Das SEM konnte folglich im Zeitpunkt der Verfügung vom 2. März 2021 davon ausgehen, dass der Beschwerdeführer nicht in ärztlicher Behandlung stand. Dem mit der Beschwerde vom 6. April 2021 eingereichten Schreiben des Psychiaters R._______ (Datierung nicht ersichtlich) kann nicht entnommen werden, wann der Beschwerdeführer sich in Behandlung begeben hat. Die Diagnose «Angststörung aufgrund Wegweisung» lässt aber auf einen Therapiebeginn nach Eröffnung des ablehnenden Asylentscheids schliessen. Andernfalls wäre es dem Beschwerdeführer im Rahmen seiner Mitwirkungspflicht im Sinne von Art. 8 Abs. 1 AsylG oblegen, eine bereits früher begonnene Behandlung aktenkundig zu machen. Es kann auch nicht geschlossen werden, dass seitens des SEM von Amtes wegen medizinische Abklärungen einzuleiten gewesen wären. Aus den Befragungsprotokollen ergeben sich keine konkreten Hinweise darauf, dass der Beschwerdeführer aufgrund seiner damaligen psychischen Verfassung nicht einvernahmefähig respektive nicht in der Lage gewesen wäre, die Fluchtgründe sowie die Gründe, die aus seiner Sicht gegen eine Rückkehr in sein Heimatland sprechen würden, darzulegen. Auf eine Verletzung der Abklärungspflicht durch das SEM kann nicht geschlossen werden und es ist in Bezug auf die Gesundheit des Beschwerdeführers auch keine Gehörsverletzung zu erblicken. Das SEM hat die vom Beschwerdeführer im vorinstanzlichen Verfahren geltend gemachte psychische Belastung wegen Zukunftssorgen nicht in Frage gestellt und sich mit der Behandelbarkeit psychischer Erkrankungen im Iran auseinandergesetzt (vgl. Verfügung vom 2. März 2021 III/Ziff.”
“Der Vorwurf, der medizinische Sachverhalt sei nicht rechtsgenügend erstellt worden, indem keine detaillierte und eingehende Untersuchung des psychischen Zustandes des Beschwerdeführers vorgenommen worden sei, erweist sich als unbegründet. Soweit sich die Rüge auf eine ungenügende Befragung anlässlich der Anhörung bezieht, ist festzuhalten, dass es nicht Sache der befragenden Person ist, im Rahmen der Anhörung selber medizinische Detailfragen zu stellen, zumal der Beschwerdeführer auf die Frage nach seinem Befinden angab, es gehe ihm gut (vgl. SEM-Akten [...]-32 F3 f.). Zum anderen lag mit dem detaillierten fachärztlichen Bericht vom 8. Mai 2023 für die Vorinstanz durchaus eine genügende Grundlage vor. Hätte der Beschwerdeführer den genannten Arztbericht als nicht mehr aktuell erachtet, hätte ihm die Einreichung eines aktuelleren Beweismittels im Rahmen seiner Mitwirkungspflicht im Sinne von Art. 8 Abs. 1 AsylG oblegen. Im Übrigen ergeben sich aus dem auf Beschwerdeebene neu eingereichten fachärztlichen Bericht der (...) vom 23. Februar 2024 keine neuen Erkenntnisse. Schliesslich ist für das Gericht nicht ersichtlich, inwiefern der Sachverhalt in anderer Hinsicht nicht genügend erstellt worden wäre. Dem Beschwerdeführer wurde im Rahmen der Anhörung Gelegenheit gegeben, sich einlässlich seinen Asylgründen und zu seinem Befinden zu äussern und er bestätigte, alles Wesentliche erzählt zu haben (vgl. SEM-Akten [...]-32 F 58). Auch die anwesende Rechtsvertretung erklärte, keine weiteren Fragen zu haben (SEM-Akten [...]-32 S. 9).”
“Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers ist aufgrund der Aktenlage ferner davon auszugehen, dass das SEM den medizinischen Sachverhalt rechtsgenüglich festgestellt hat. In den Akten befindet sich ein Arztbericht vom 15. Mai 2023 (vgl. A21 S. 2). Zudem hat sich der Beschwerdeführer in der Anhörung vom 8. Januar 2024 zu seinem Befinden geäussert (vgl. A38 F5). Das SEM hat in der angefochtenen Verfügung erwähnt, dass der Beschwerdeführer an mehreren gesundheitlichen Beschwerden leidet (vgl. S. 5 und 13 der angefochtenen Verfügung), hat diese aber - zu Recht (vgl. dazu auch nachfolgend E. 9.3.2) - nicht als schwerwiegend sowie bei Bedarf im Heimatland behandelbar erachtet. Mangels konkreter Hinweise auf ernsthafte und allenfalls vollzugsrelevante physische oder psychische Erkrankungen bestand für das SEM keine Veranlassung, von Amtes wegen weitere Abklärungen zu treffen oder gar ein medizinisches Gutachten in Auftrag zu geben. Es wäre Sache des gemäss Art. 8 Abs. 1 AsylG mitwirkungspflichtigen Beschwerdeführers gewesen, gegebenenfalls weitere Eingaben respektive Beweismittel betreffend seinen Gesundheitszustand einzureichen. Eine Verletzung der Untersuchungspflicht (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 12 VwVG) respektive des Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV; Art. 29 VwVG) ist daher nicht ersichtlich; die Vorinstanz ist zu Recht von einem spruchreifen Sachverhalt ausgegangen.”
Bei der Beurteilung der Durchführbarkeit der Rückkehr sind neben den individuellen Voraussetzungen auch objektive Verhältnisse in der Heimatregion zu prüfen. Die Rechtsprechung berücksichtigt namentlich regionale Unterschiede in der Sicherheitslage (z. B. Abgrenzung bestimmter Provinzen) sowie die Verfügbarkeit von Gesundheits- und Unterstützungsinfrastruktur, weil diese Faktoren die Zumutbarkeit und praktische Möglichkeit des Rückkehrs beeinflussen können.
“), dans la mesure où elle ne fait pas apparaître, en l'espèce, une mise en danger concrète du recourant, qu'il est notoire que la Turquie ne connaît pas sur l'ensemble de son territoire une situation de guerre, de guerre civile ou de violence généralisée qui permettrait d'emblée - et indépendamment des circonstances du cas d'espèce - de présumer, à propos de tous les ressortissants du pays, l'existence d'une mise en danger concrète au sens de l'art. 83 al. 4 LEI, que l'intéressé peut s'établir dans une région qui n'a pas été directement touchée par les séismes de février 2023, qu'il est au bénéfice d'une formation universitaire et d'une bonne expérience professionnelle, lesquelles lui avaient permis d'avoir une situation financière confortable au pays (cf. procès-verbal de l'audition du 5 février 2024, R 15), que les affections dont il souffre, telles qu'elles ressortent du dossier, ne sont pas d'une gravité telle qu'elles l'empêcheraient de retrouver du travail après son retour en Turquie, où il pourra du reste aussi compter en cas de besoin sur l'aide de sa parenté, que cet Etat dispose par ailleurs de structures médicales manifestement suffisantes pour traiter ses problèmes de santé, que l'exécution du renvoi est enfin possible (art. 83 al. 2 LEI ; ATAF 2008/34 consid. 12 et jurisp. cit.), le recourant étant tenu de collaborer à l'obtention de documents de voyage lui permettant de retourner dans son pays d'origine (art. 8 al. 4 LAsi), qu'en conséquence, le recours doit aussi être rejeté en ce qui concerne l'exécution du renvoi, que s'avérant manifestement infondé, il l'est dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'un second juge (art. 111 let. e LAsi), qu'il est dès lors renoncé à un échange d'écritures, le présent arrêt n'étant motivé que sommairement (art. 111a al. 1 et 2 LAsi), qu'il est immédiatement statué sur le fond, de sorte que la demande d'exemption d'une avance des frais de procédure devient sans objet, que les conclusions du recours étant d'emblées vouées à l'échec, la requête d'assistance judiciaire totale doit être rejetée (art. 102m al. 1 LAsi en lien avec l'art. 65 al. 1 PA), qu'au vu de l'issue de la cause, il y a lieu de mettre les frais de procédure à la charge du recourant, conformément aux art. 63 al. 1 PA et art. 2 et 3 let. a du règlement du 21 février 2008 concernant les frais, dépens et indemnités fixés par le Tribunal administratif fédéral (FITAF, RS 173.320.2), (dispositif page suivante) le Tribunal administratif fédéral prononce : 1.”
“4 LEI, que la jurisprudence du Tribunal distingue la situation régnant dans les quatre provinces kurdes du Nord, à savoir Dohuk, Erbil, Sulaymaniya et Halabja, de celle du reste du pays, estimant que l'exécution du renvoi peut raisonnablement être exigée à destination de ces provinces, pour autant que le requérant soit d'ethnie kurde et originaire de l'une d'elles ou qu'il y ait vécu pendant une longue période, et qu'il y dispose d'un réseau social (famille, parenté ou amis) ou de liens avec les partis dominants (cf. arrêt du Tribunal E-5068/2017 du 9 avril 2019, consid. 8.3 confirmant l'arrêt de référence E-3737/2015 du 14 décembre 2015 [consid. 7.4.2 et 7.4.5]), que ces conditions sont réalisées en l'espère, vu l'origine de l'intéressé et son réseau familial sur place, en particulier celle de sa soeur qui a financé son voyage en Europe, qu'en outre, le recourant est jeune, a fréquenté l'école pendant (...) ans dans son pays, bénéficie d'une expérience professionnelle dans la restauration et n'a pas allégué de problème de santé particulier, que l'exécution du renvoi est enfin possible (cf. art. 83 al. 2 LEI ; ATAF 2008/34 consid. 12 et jurisp. cit.), le recourant étant tenu de collaborer à l'obtention de documents de voyage lui permettant de retourner dans son pays d'origine (cf. art. 8 al. 4 LAsi), que dès lors, la décision attaquée ne viole pas le droit fédéral, a établi de manière exacte et complète l'état de fait pertinent (cf. art. 106 al. 1 LAsi) et, dans la mesure où ce grief peut être examiné (cf. art. 49 PA, cf. ATAF 2014/26 consid. 5), n'est pas inopportune, qu'en conséquence, le recours est rejeté, que s'avérant manifestement infondé, il l'est dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'un second juge (art. 111 let. e LAsi), que le présent arrêt au fond rend sans objet la requête tendant à la dispense du paiement d'une avance de frais (art. 63 al. 4 PA), que la requête d'octroi de l'assistance judiciaire partielle doit être rejetée, les conclusions du recours étant d'emblée vouées à l'échec (art. 65 al. 1 PA), que, vu l'issue de la cause, il y a lieu de mettre les frais de procédure à la charge du recourant, conformément aux art. 63 al. 1 PA et art. 2 et 3 let. a du règlement du 21 février 2008 concernant les frais, dépens et indemnités fixés par le Tribunal administratif fédéral (FITAF, RS 173.”
Begrenzung der Untersuchungspflicht durch die Mitwirkungspflicht: Die behördliche Pflicht zur vollständigen und richtigen Feststellung des Sachverhalts (Untersuchungs- bzw. Amtsgrundsatz) wird durch die Mitwirkungspflicht der Asylsuchenden nach Art. 8 AsylG eingeschränkt. Die Behörden sind nicht verpflichtet, unbegrenzt nachzuforschen; die Pflicht der Partei zur Zusammenarbeit betrifft insbesondere solche Tatsachen, die sie selbst besser kennt oder die sich ohne ihre Mitwirkung nur mit unverhältnismässigem Aufwand ermitteln liessen.
“Gemäss Art. 12 VwVG stellt die Behörde den Sachverhalt von Amtes wegen fest und bedient sich nötigenfalls der gesetzlichen Beweismittel (Urkunden, Auskünfte der Parteien, Auskünfte oder Zeugnis von Drittpersonen, Augenschein und Gutachten von Sachverständigen). Unrichtig ist die Sachverhaltsfeststellung, wenn der Verfügung ein falscher und aktenwidriger Sachverhalt zugrunde gelegt wird oder Beweise falsch gewürdigt worden sind. Die Sachverhaltsfeststellung ist demgegenüber unvollständig, wenn nicht alle für den Entscheid rechtswesentlichen Sachumstände berücksichtigt werden (vgl. Kölz/Häner/Bertschi, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 3. Aufl. 2013, Rz. 630). Der Amtsgrundsatz zur Feststellung des Sachverhalts findet seine Grenze an der Mitwirkungspflicht der Partei (Art. 8 AsylG).”
“Gemäss Art. 12 VwVG stellt die Behörde den Sachverhalt von Amtes wegen fest und bedient sich nötigenfalls der unter Buchstaben a-e aufgelisteten Beweismittel. Der Untersuchungsgrundsatz findet seine Grenze an der Mitwirkungspflicht der Asylsuchenden (Art. 8 AsylG und Art. 13 VwVG).”
“Im Asylverfahren gilt der Untersuchungsgrundsatz und die behördliche Pflicht zur vollständigen und richtigen Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts (Art. 6 AsylG i. V. m. Art. 12 VwVG); diese behördliche Untersuchungspflicht wird durch die den Asylsuchenden gestützt auf Art. 8 AsylG auferlegte Mitwirkungspflicht eingeschränkt (vgl. BVGE 2009/50 E. 10.2 m.w.H.).”
“Pour répondre à ces exigences, l'autorité doit mentionner, au moins brièvement, les motifs qui l'ont guidée et sur lesquels elle a fondé sa décision, de manière à ce que le requérant puisse se rendre compte de la portée de celle-ci et l'attaquer en connaissance de cause (cf. ATAF 2010/3 consid. 5 et jurisp. cit. ; 2013/34 consid. 4.1 ; 2012/23 consid. 6.1.2 et jurisp. cit.). Elle n'a toutefois pas l'obligation d'exposer et de discuter tous les faits, moyens de preuve et griefs invoqués par les parties, mais peut se limiter à l'examen des questions décisives pour l'issue du litige. A noter que l'art. 37a LAsi précise que les décisions de non-entrée en matière doivent être motivées sommairement. 2.3.2 En vertu de la maxime inquisitoire, qui régit la procédure administrative, les autorités définissent les faits pertinents et les preuves nécessaires, qu'elles ordonnent et apprécient d'office (art. 12 PA, en relation avec l'art. 6 LAsi ; cf. ATAF 2015/10 consid. 3.2 ; 2012/21 consid. 5.1 ; 2009/60 consid. 2.1.1). Cette maxime doit cependant être relativisée par son corollaire, soit le devoir de collaboration de la partie à l'établissement des faits (art. 8 LAsi et 13 PA, applicable par renvoi de l'art. 6 LAsi ; cf. idem), qui touche en particulier les faits qui se rapportent à sa situation personnelle, ceux qu'elle connaît mieux que les autorités ou encore ceux qui, sans sa collaboration, ne pourraient pas être collectés moyennant un effort raisonnable (cf. ATF 143 II 425 consid. 5.1 ; ATAF 2011/54 consid. 5.1 ; 2009/50 consid. 10.2 ; 2008/24 consid. 7.2 ; arrêt du Tribunal E-4367/2022 du 6 octobre 2022 consid. 2.1.1). L'étendue du devoir d'instruction dépend de la pertinence des faits à établir. Par ailleurs, l'établissement des faits est incomplet au sens de l'art. 106 al. 1 let. b LAsi, lorsque toutes les circonstances de fait et les moyens de preuve déterminants pour la décision n'ont pas été pris en compte par l'autorité inférieure, et inexact, lorsque l'autorité a omis d'administrer la preuve d'un fait pertinent, a apprécié de manière erronée le résultat de l'administration d'un moyen de preuve ou a fondé sa décision sur des faits erronés, par exemple en contradiction avec les pièces (cf.”
“2 LAsi) prescrits par la loi, le recours est recevable, qu'il est renoncé à un échange d'écritures, le présent arrêt n'étant motivé que sommairement (art. 111a al. 1 et 2 LAsi), qu'en l'espèce, A._______ reprochant en substance au SEM d'avoir violé son devoir d'instruction, il convient d'examiner prioritairement ce grief d'ordre formel (cf. ATF 142 II 218 consid. 2.8.1 et réf. cit.), que, selon la maxime inquisitoire, applicable en procédure administrative, c'est à l'autorité administrative, respectivement de recours, qu'il incombe d'élucider l'état de fait de manière exacte et complète ; qu'elle dirige la procédure et définit les faits qu'elle considère comme pertinents, ainsi que les preuves nécessaires, qu'elle ordonne et apprécie d'office (art. 12 PA ; cf. ATAF 2020 VI/6 consid. 2.2 ; 2012/21 consid. 5.1 ; 2009/60 consid. 2.1.1), que cette maxime trouve sa limite dans l'obligation qu'a la partie de collaborer à l'établissement des faits qu'elle est le mieux placée pour connaître (art. 13 PA et art. 8 LAsi ; cf. ATAF 2020 VI/6 consid. 2.3 ; 2011/54 consid. 5 ; 2008/24 consid. 7.2), que l'établissement des faits est incomplet lorsque toutes les circonstances de fait et les moyens de preuve déterminants pour la décision n'ont pas été pris en compte par l'autorité inférieure ; qu'il est inexact lorsque cette dernière a omis d'administrer la preuve d'un fait pertinent, a apprécié de manière erronée le résultat de l'administration d'un moyen de preuve, ou a fondé sa décision sur des faits erronés, en contradiction avec les pièces ; qu'il y a arbitraire, s'agissant de l'établissement des faits et de l'appréciation des preuves, lorsque l'autorité ne prend pas en compte, sans raison sérieuse, un élément de preuve propre à modifier la décision, lorsqu'elle se trompe manifestement sur son sens et sa portée, ou encore lorsque, en se fondant sur les éléments recueillis, elle en tire des constatations insoutenables (cf. ATAF 2014/2 consid. 5.1 et jurisp. cit. ; 2007/37 consid. 2.3 et réf. cit.), que, le cas échéant, une constatation inexacte ou incomplète de l'état de fait pertinent - notamment en violation de la maxime inquisitoire - peut emporter simultanément violation du droit d'être entendu (cf.”
Nach Art. 8 AsylG kann die Behörde vom Asylsuchenden verlangen, fremdsprachige Dokumente in eine Amtssprache übersetzen zu lassen. Den Entscheiden des Bundesverwaltungsgerichts zufolge ist die Behörde jedoch — soweit die betreffenden Beweismittel für die Beurteilung nützlich sind — verpflichtet, entweder eine Aufforderung zur Übersetzung zu erlassen oder die Übersetzung selbst zu veranlassen bzw. anzufertigen, im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes (inquisitorischer Grundsatz).
“Quand'anche una mancanza in tal senso ci fosse stata in prima istanza - e non se ne ravvedono gli estremi - in sede di ricorso il rappresentante dell'insorgente potrebbe addurre, come ha fatto, tutte le motivazioni che ritiene opportune al fine di attirare maggiormente l'attenzione sulle criticità attualmente vigenti in Iran. 5.6 Riassumendo, non v'è motivo di annullare il provvedimento avversato e di rinviare la causa all'autorità inferiore per i motivi formali sollevati dall'insorgente nel gravame. 6. Prima di procedere all'esame nel merito del caso, occorre chinarsi sulla richiesta di prove formulata nel gravame, constatando che l'ultima richiesta, tendente alla concessione di un periodo di tempo ragionevole per presentare un referto medico aggiornato è nel frattempo già stata tacitamente accolta. 6.1 Non essendo stato violato il suo diritto di essere sentito, né risultando esservi state delle irregolarità nella conduzione delle due audizioni, non risulta né opportuno né necessario ascoltare nuovamente l'interessato. Tantopiù che il suo rappresentante ha avuto modo di precisare ed esporre nel dettaglio in sede di ricorso tutte le sue motivazioni. Tale richiesta è pertanto respinta. 6.2 Giusta l'art. 8 LAsi, l'autorità può esigere dal richiedente asilo che faccia tradurre in una lingua ufficiale svizzera i documenti redatti in una lingua straniera. Nonostante la formulazione potestativa, quando i mezzi di prova in questione risultano utili per il giudizio, l'autorità è tenuta a richiedere la traduzione o a tradurre essa stessa i documenti in questione in ossequio al principio inquisitorio (cfr. art. 33a cpv. 4 PA; Patrica Egli, in: Waldmann/Krauskopf (ed.), Praxiskommentar VwVG, 3a ed. 2023, n. 29 ad art. 33a) Si rammenta che al ricorrente incombe in ogni caso un dovere di collaborazione. Ragione per cui, laddove ritenga opportuno disporre di una traduzione di un mezzo di prova da lui stesso prodotto, è in primo luogo a lui che incombe il compito di farla, commissionarla o chiedere al Tribunale di staccare un adeguato termine per provvedervi, anziché esigere che di tale incombenza se ne occupi l'autorità di ricorso. Tantopiù che, nell'esporre la richiesta di prove, egli postula in maniera generica la traduzione degli atti presentati senza tuttavia indicare quali (si presume il mandato d'arresto di cui al doc.”
“Seppur lunga tale audizione è stata intervallata da molteplici e regolari pause (di 35min, 10min, 1h50min, 25min e 15min) di modo che il tempo "attivo" delle audizioni, rilettura compresa, risulta essere pari a 5h15min di cui 1h10min dedicata alla rilettura del verbale. Lo stesso dicasi dell'audizione del 10 dicembre 2019 di B._______, che sebbene iniziata alle ore 8.55 e terminata alle 16.30 è stata intervallata da lunghe pause ed è durata anch'essa complessivamente 5h15min di cui 1h20min destinati alla rilettura del verbale. Durante questo periodo, la ricorrente non ha mai dato segno di perdita di lucidità o di non riuscire ad andare oltre nella propria deposizione. A fronte di quanto precede, la critica dei ricorrenti non può trovare accoglimento. 5.4.4 Secondo i ricorrenti la SEM avrebbe infine violato il suo dovere inquisitorio non traducendo le prove presentate o non fissando una scadenza per la presentazione delle traduzioni (ricorso marito art. 18, ricorso moglie art. 14). Giusta l'art. 8 LAsi, l'autorità può esigere dal richiedente asilo che faccia tradurre in una lingua ufficiale svizzera i documenti redatti in una lingua straniera. Nonostante la formulazione potestativa, quando i mezzi di prova in questione risultano utili per il giudizio, l'autorità è tenuta a richiedere la traduzione o a tradurre essa stessa i documenti in questione in ossequio al principio inquisitorio (cfr. art. 33a cpv. 4 PA; Patrica Egli, in: Waldmann/Weissenberger (ed.), Praxiskommentar VwVG, 2a ed. 2016, n. 29 ad art. 33a) Orbene, nell'evenienza concreta si osserva che i ricorrenti non soltanto non hanno in alcun modo articolato la propria censura, ma neppure hanno indicato un particolare mezzo probatorio che, prodotto in procedura di prima istanza, non sarebbe stato tradotto dalla SEM. Questo Tribunale non ravvede pertanto come possa palesarsi in relazione a tale circostanza una violazione del principio inquisitorio. 5.5 Riassumendo, non v'è motivo di annullare i provvedimenti avversati e di rinviare la causa all'autorità inferiore per i motivi formali sollevati dai ricorrenti nei rispettivi gravami.”
“DTF 138 I 232 consid. 5). 5.2 Il diritto di essere sentito, disciplinato dall'art. 29 cpv. 2 della Costituzione federale della Confederazione Svizzera del 18 aprile 1999 (Cost., RS 101) comprende segnatamente il diritto per l'interessato di consultare l'incarto, di offrire mezzi di prova su punti rilevanti e di esigerne l'assunzione, di partecipare alla stessa e di potersi esprimere sulle relative risultanze nella misura in cui possano influire sulla decisione (cfr. DTF 135 II 286 consid. 5.1; 135 I 279 consid. 2.3). La portata della facoltà di esprimersi non può essere determinata in maniera generale ma dev'essere definita sulla base degli interessi concretamente in gioco. Il concetto a monte è che alla parte in causa debba essere concessa la facoltà di mettere in evidenza il suo punto di vista in maniera efficace (cfr. DTAF 2013/23 consid. 6.1.1 e relativi riferimenti; ed a titolo esemplificativo la sentenza del Tribunale D-4781/2021 dell'8 novembre 2021 consid. 6.2). 5.3 Giusta l'art. 8 LAsi, l'autorità può esigere dal richiedente asilo che faccia tradurre in una lingua ufficiale svizzera i documenti redatti in una lingua straniera. Nonostante la formulazione potestativa, quando i mezzi di prova in questione risultano utili per il giudizio, l'autorità è tenuta a richiedere la traduzione o a tradurre essa stessa i documenti in questione in ossequio al principio inquisitorio (cfr. art. 33a cpv. 4 PA; Patrica Egli, in: Waldmann/Krauskopf [ed.], Praxiskommentar VwVG, 3a ed. 2023, n. 29 ad art. 31; sentenza del Tribunale D-1460/2018 del 28 ottobre 2021 consid. 6.3). 5.4 L'obbligo di motivazione è inoltre corollario fondamentale del diritto di essere sentito. Detta prerogativa è finalizzata a permettere ai destinatari e a tutte le persone interessate, di comprenderla, eventualmente di impugnarla, in modo da rendere possibile all'autorità di ricorso, se adita, di esercitare convenientemente il suo controllo (cfr. DTF 139 V 496 consid. 5.1; 136 I 184 consid. 2.2). Ciò non significa che l'autorità sia tenuta a pronunciarsi in modo esplicito ed esaustivo su tutte le argomentazioni addotte; essa può occuparsi delle sole circostanze rilevanti per il giudizio (cfr.”
Frist- und Revisionsfolgen: Verletzungen der Mitwirkungspflicht (z. B. verspätete Beibringung relevanter Beweismittel oder medizinischer Berichte) können dazu führen, dass prozessrechtliche Fristen als verpasst gelten und die Instanz deshalb nicht auf ein Rechtsmittel eintritt oder ein Gesuch als unzulässig qualifiziert wird. Ob ein Vorbringen noch berücksichtigt wird, hängt von den Umständen und der Frage ab, ob entschuldbare Gründe vorliegen.
“d BGG) und mangels Erläuterungen seitens der Gesuchstellerin auch nicht ersichtlich ist, weshalb respektive inwiefern ihrer Mutter - als damaliges Opfer und Klägerin - der Zugang zu diesen Dokumenten eingeschränkt worden sei, weshalb es sich hierbei um eine Schutzbehauptung handeln dürfte, dass davon auszugehen ist, dass die Gesuchstellerin (und ihre Mutter) seit weit über 90 Tagen vor Einreichung des Revisionsgesuchs Kenntnis von der Existenz dieser Dokumente oder eines Verfahrens gegen ihren Vater hatte, zumal sie offensichtlich auch während des ordentlichen Verfahrens regelmässig in Kontakt mit ihren Familienangehörigen in der Heimat stand und bereits dort geltend machte, der Vater sei gewalttätig gewesen und die Mutter habe mehrmals vergeblich versucht, eine Anzeige gegen ihn zu erstatten (vgl. Urteil des BVGer E-3766/2024 E. 6.2, 7.3.4), dass die 90-tägige Revisionsfrist daher als verpasst zu qualifizieren und bereits aus diesem Grund auf das Revisionsgesuch nicht einzutreten ist, dass darüber hinaus auch keine entschuldbaren Gründe im Sinne von Art. 123 Abs. 2 Bst. a BGG ersichtlich sind, weshalb es der Gesuchstellerin unter Beachtung der ihr obliegenden Mitwirkungspflicht (Art. 8 AsylG) bei Anwendung der zumutbaren Sorgfalt nicht möglich gewesen wäre, die behauptungsgemässen neuen Beweismittel dem Bundesverwaltungsgericht früher, insbesondere noch vor Ergehen des in Revision zu ziehenden Urteils E-3766/2024 vom 3. September 2024, zur Kenntnis zu bringen (vgl. auch Art. 46 VGG), dass auch verspätete Revisionsvorbringen zur Revision eines rechtskräftigen Urteils führen können, wenn aufgrund dieser Vorbringen offensichtlich wird, dass der gesuchstellenden Person Verfolgung oder menschenrechtswidrige Behandlung droht und damit ein völkerrechtliches Wegweisungsvollzugshindernis besteht, wobei die beachtliche Wahrscheinlichkeit einer aktuellen und ernsthaften Gefahr schlüssig nachgewiesen werden muss (vgl. BVGE 2021/VI/4 E. 9.1, m.w.H.) und Entsprechendes in casu weder ausgewiesen wurde noch aus den Akten hervorgeht, dass sich - bei Wahrunterstellung - die Eltern der Gesuchstellerin gemäss den eingereichten Justizdokumenten aus dem Jahr 2019 versöhnt hätten, weshalb die Mutter die Anzeige zurückgezogen habe, der Vater indes - gemäss Übersetzung der Gesuchstellerin - von Amtes wegen im (.”
“und 5.02; A23 F62 und 81). Im Rahmen des vorinstanzlichen Verfahrens konnte das SEM mangels anderweitiger Anmerkungen ferner davon ausgehen, dass es dem Beschwerdeführer grundsätzlich - auch in psychischer Hinsicht - gut gehe (A18 Ziff. 8.02; A23 F3 f. und 7), weshalb es auf entsprechende Ausführungen zu seinem Gesundheitszustand in der angefochtenen Verfügung verzichten durfte. Der Beschwerdeführer hätte aufgrund seiner Mitwirkungspflicht (Art. 8 AsylG) der Vorinstanz von allfälligen gesundheitlichen Problemen berichten müssen, zumal er auch schon vor seiner Zuweisung in den Kanton J._______ am 19. Februar 2024 rechtlich vertreten war. Das erste Dokument, welches auf gesundheitliche Probleme hinwies, wurde dem Bundesverwaltungsgericht mit Eingabe der Beschwerde vom 29. März 2024 zugestellt (vgl. medizinischer Bericht des (...)spitals J._______ vom 28. März 2024).”
“20) vermutungsweise zumutbar ist, zum Schluss gelangte, der Vollzug von äusserst vulnerablen schutzberechtigten Personen, wie unbegleiteten Minderjährigen, nach Griechenland sei grundsätzlich unzumutbar, ausser es bestünden besonders begünstigende Umstände, aufgrund derer ausnahmsweise von der Zumutbarkeit des Vollzugs der Wegweisung ausgegangen werden könne, dass es daher vorliegend auf die Frage ankommt, ob der Beschwerdeführer minderjährig oder anderweitig äusserst vulnerabel ist, dass die Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung ausführt, zur Beurteilung der Glaubhaftigkeit der vom Beschwerdeführer behaupteten Minderjährigkeit sei eine Gesamtbeurteilung sämtlicher Indizien vorzunehmen, dass die Vorinstanz feststellte, gemäss der eingereichten griechischen Aufenthaltstitel sei der Beschwerdeführer volljährig, dass der Beschwerdeführer gemäss der Vorinstanz widersprüchliche Angaben bezüglich seiner vorgebrachten Minderjährigkeit gemacht habe, dass das auf dem Personalienblatt festgehaltene Geburtsdatum, welches seine Minderjährigkeit statuiere, nicht mit seinen Angaben in der Befragung übereinstimme und er auf Rückfragen des SEM sein Geburtsdatum weder aus dem afghanischen Kalender habe herleiten noch eindeutig habe sagen können, woher er sein Geburtsdatum kenne, dass auf die zutreffenden Ausführungen der Vorinstanz verwiesen werden kann, wonach der Beschwerdeführer seine Minderjährigkeit nicht glaubhaft machen konnte und diesen Ausführungen in der Rechtsmitteleingabe nichts Substantielles entgegengehalten wird, zumal der Beschwerdeführer im Wesentlichen lediglich auf der Glaubhaftigkeit seiner geltend gemachten Minderjährigkeit beharrt, dass gemäss der Vorinstanz der Zugang zu medizinischer Versorgung in Griechenland gewährleistet ist und der Beschwerdeführer nicht geltend macht, keinen Zugang zu dringend benötigter gesundheitlicher Versorgung in Griechenland erhalten zu haben, dass Griechenland ferner ein Rechtsstaat mit funktionierenden Justiz- und Polizeibehörden sei und sich der Beschwerdeführer bei einer allfälligen Bedrohung durch Dritte an die zuständigen staatlichen Stellen wenden könne, dass gemäss der Vorinstanz vom Beschwerdeführer erwartet werden könne, sich bei Unterstützungsbedarf an die griechischen Behörden zu wenden und die erforderliche Hilfe nötigenfalls auf dem Rechtsweg einzufordern, dass die Vorinstanz insgesamt nicht davon ausgeht, beim Beschwerdeführer handle es sich um eine schwerkranke oder äusserst vulnerable Person und dass seine körperlichen und psychischen Beschwerden - mitunter auch die vorgebrachte Suizidgefahr - nicht derart gravierend seien, um einer Wegweisung nach Griechenland - wo die Beschwerden zudem behandelbar seien - entgegenzustehen, dass mit der Vorinstanz nicht davon auszugehen ist, die Gesundheit des Beschwerdeführers sei in besonders schwerwiegender Weise beeinträchtigt, zumal bei ihm gemäss dem aktuellsten psychiatrischen Bericht vom 5. September 2024 eine posttraumatische Belastungsstörung und eine mittelgradige depressive Episode diagnostiziert wurde; eine langfristige integrative traumatherapeutische Behandlung zur Stabilisierung, Affekt- und Stressregulation, Aufarbeitung spezifischer traumatischer Erlebnisse sowie zur Verbesserung der Zukunftssicherheit empfohlen wurde; das Angebot einer stationären Krisenintervention bei einer Verschlechterung der Symptomatik jedoch vom Beschwerdeführer abgelehnt wurde, dass der rechtlich vertretene Beschwerdeführer im Rahmen seiner Mitwirkungspflicht (Art. 8 AsylG) auf Beschwerdeebene keine weiteren Arztberichte eingereicht hat, dass sodann auch eine mögliche Suizidalität für sich genommen einer Überstellung grundsätzlich nicht entgegensteht (vgl. Urteil des BGer 2C_221/2020 vom 19. Juni 2020 E. 2), dass der vorherrschenden gesundheitlichen Situation des Beschwerdeführers im Zeitpunkt des Wegweisungsvollzugs im Rahmen der Rückkehrhilfe Rechnung zu tragen ist, dass vor diesem Hintergrund der sich im Fliesstext der Beschwerde befindende Antrag, die Vorinstanz sei anzuweisen, von den griechischen Behörden Zusicherungen einzuholen bezüglich Unterbringung, Versorgung und medizinischer Behandlung, abzuweisen ist, dass die Vorinstanz entgegen der Behauptung in der Rechtsmitteleingabe den medizinischen”
Die Mitwirkungspflicht der Asylsuchenden (Art. 8 Abs. 1 AsylG) begrenzt die behördliche Untersuchungspflicht: Die Behörde hat zwar von Amtes wegen den rechtserheblichen Sachverhalt abzuklären, doch findet dieser Untersuchungsgrundsatz sein Korrelat in der Mitwirkungspflicht der betroffenen Person. Bei fehlender oder unzureichender Mitwirkung können daher weitere Abklärungen entbehrlich sein, weil sich solche Ermittlungen unter den gegebenen Umständen nicht aufdrängen. Damit ist aber nicht gesagt, dass die Mitwirkungspflicht die Amtswalterpflicht der Behörde vollständig ersetzt; die Behörde bleibt grundsätzlich für die Abklärung zuständig und muss feststellen, ob und in welchem Umfang ergänzende Ermittlungen erforderlich sind.
“Nach dem Untersuchungsgrundsatz (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 12 VwVG) hat die Behörde von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen. Sie muss die für das Verfahren notwendigen Sachverhaltsunterlagen beschaffen und die rechtlich relevanten Umstände abklären sowie ordnungsgemäss darüber Beweis führen. Unrichtig ist die Sachverhaltsfeststellung dann, wenn der Verfügung ein falscher und aktenwidriger Sachverhalt zugrunde gelegt wird. Unvollständig ist die Sachverhaltsfeststellung, wenn nicht alle für den Entscheid rechtsrelevanten Sachumstände berücksichtigt wurden. Dieser Grundsatz gilt indessen nicht uneingeschränkt, sondern findet sein Korrelat in der aus Art. 8 Abs. 1 AsylG fliessenden Mitwirkungspflicht der Asylsuchenden (vgl. BVGE 2012/21 E. 5.1).”
“Soweit die Beschwerdeführenden geltend machen, die Vorinstanz habe die Begründungs- und Untersuchungspflicht verletzt, ist darauf hinzuweisen, dass die Vorinstanz unter Bezugnahme auf die vorhandenen Akten und die Schilderungen der Beschwerdeführenden deren individuelle Situation und unter zusätzlicher Bezugnahme auf die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts auch die vorgebrachte Bedrohungslage in Kroatien rechtsgenüglich abgeklärt hat. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern der rechtserhebliche Sachverhalt unrichtig oder unvollständig erhoben worden sein soll. Bei dieser Sachlage und aufgrund der bestehenden Mitwirkungspflicht der Beschwerdeführenden (Art. 8 Abs. 1 AsylG) drängen sich weitere Abklärungen durch die Vorinstanz nicht auf (vgl. BGE 144 V 361 E. 6.5; 141 I 60 E. 3.3 zur antizipierten Beweiswürdigung). Überdies hat die Vorinstanz ihren Entscheid hinreichend und nachvollziehbar begründet. Eine Verletzung der Untersuchungs- oder Begründungspflicht (Art. 35 Abs. 1 VwVG) ist zu verneinen. Der Eventualantrag auf Rückweisung der Sache an die Vorinstanz ist abzuweisen.”
“Soweit die Beschwerdeführenden geltend machen, die Vorinstanz habe ihre Untersuchungspflicht verletzt, ist darauf hinzuweisen, dass die Vorinstanz unter Bezugnahme auf die vorhandenen Akten und die Schilderungen der Beschwerdeführenden deren individuelle Situation und unter zusätzlicher Bezugnahme auf die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts auch die vorgebrachte Bedrohungslage in Kroatien abgeklärt und angemessen berücksichtigt hat. Zudem hat sie den Gesundheitszustand der Beschwerdeführenden den Umständen entsprechend rechtsgenüglich abgeklärt. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern der rechtserhebliche Sachverhalt unrichtig oder unvollständig erhoben worden sein soll. Bei dieser Sachlage und aufgrund der bestehenden Mitwirkungspflicht der Beschwerdeführenden (Art. 8 Abs. 1 AsylG) drängen sich weitere Abklärungen durch die Vorinstanz nicht auf (vgl. BGE 144 V 361 E. 6.5; 141 I 60 E. 3.3 zur antizipierten Beweiswürdigung). Eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes liegt nicht vor. Der Eventualantrag auf Rückweisung der Sache an die Vorinstanz ist abzuweisen.”
“Der Untersuchungsgrundsatz gehört zu den allgemeinen Grundsätzen des Asylverfahrens (vgl. Art. 12 VwVG i.V.m. Art. 6 AsylG). Demnach hat die Behörde von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen. Sie muss die für das Verfahren notwendigen Sachverhaltsunterlagen beschaffen und die rechtlich relevanten Umstände abklären sowie ordnungsgemäss darüber Beweis führen. Dieser Grundsatz gilt indessen nicht uneingeschränkt, sondern findet sein Korrelat in der aus Art. 13 VwVG und Art. 8 Abs. 1 AsylG fliessenden Mitwirkungspflicht des Asylsuchenden (vgl. BVGE 2012/21 E. 5.1). Der in diesem Zusammenhang ebenfalls zu beachtende Grundsatz des rechtlichen Gehörs, der in Art. 29 Abs. 2 BV verankert und in den Art. 29 ff. VwVG für das Verwaltungsverfahren konkretisiert wird, dient einerseits der Aufklärung des Sachverhalts, andererseits stellt er ein persönlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht der Parteien sicher. Gemäss Art. 30 Abs. 1 VwVG hört die Behörde die Parteien an, bevor sie verfügt (vgl. BVGE 2011/37 E. 5.4.1). Mit dem Gehörsanspruch korreliert die Pflicht der Behörden, ihre Entscheide zu begründen. Die Begründung muss dabei so abgefasst sein, dass sie eine sachgerechte Anfechtung ermöglicht. Nicht erforderlich ist, dass sich die Begründung mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt (vgl. BGE 143 III 65 E. 5.2).”
Sprach- oder Dolmetscherprobleme können Anlass zu nachträglichen oder ergänzenden Abklärungen sein, namentlich wenn sich später zeigt, dass die betroffene Person die Sprache mittlerweile besser beherrscht und die damalige Anhörung anders beurteilen kann. Dabei ist zu beachten, dass der Untersuchungsgrundsatz (Abklärungspflicht der Behörde) seine Grenze in der Mitwirkungspflicht der gesuchstellenden Person findet (Art. 8 AsylG).
“Der Beschwerdeführer, damals noch minderjährig, sei aufgrund seiner Unerfahrenheit in Bezug auf die Teilnahme an Anhörungen sowie in einer solchen Situation unter Druck stehend, nicht imstande gewesen, seinen subjektiven Eindruck betreffend die Übersetzungsqualität der Dolmetscherin zu verbalisieren. Er habe Angst vor Nachteilen gehabt. Inzwischen sei er selber der deutschen Sprache mächtig, weshalb er die damalige Befragungssituation und vor allem die damalige Kommunikation zwischen ihm und der Dolmetscherin gut reflektieren und anhand von Beispielen erklären könne. Der Untersuchungsgrundsatz (Art. 12 VwVG) betrifft die Abklärungspflicht der Behörde. Der entsprechende Beschwerdegrund (Art. 49 Bst. b VwVG beziehungsweise Art. 106 Abs. 1 Bst. b AsylG) ist erfüllt, wenn die Behörde den Sachverhalt nicht von Amtes wegen abgeklärt, oder nicht alle für den Entscheid wesentlichen Sachumstände berücksichtigt hat (vgl. Benjamin Schindler, in: Kommentar zum VwVG, 2. Aufl. 2019, Art. 49 N. 29). Der Untersuchungsgrundsatz findet jedoch seine Grenze an der Mitwirkungspflicht der gesuchstellenden Person (Art. 8 AsylG, Art. 13 VwVG). Wie die Vorinstanz in ihrer Verfügung richtigerweise festhält, wurde die Vollständigkeit und Richtigkeit des Anhörungsprotokolls unterschriftlich bestätigt, wobei der Beschwerdeführer anlässlich der Anhörung zudem bestätigte, dass er die Dolmetscherin gut verstehe (SEM-Akten [...]-28/16 F1-F2). Dies wird denn auch anlässlich der Beschwerde nicht bestritten (vgl. Beschwerde B.II.5.3). Bezüglich der Übersetzung ist mit der Vorinstanz übereinstimmend festzuhalten, dass allfällige Korrekturen des Protokolls oder Rückfragen im Rahmen der Rückübersetzung der Qualitätssicherung dienen. Es handelt sich dabei nicht um Mängel in der Anhörung, wie dies der Beschwerdeführer geltend macht, sondern es ist zu erwarten, dass sich die mit der Übersetzung beauftragte Person vergewissert, dass sie die Ausführungen des Beschwerdeführers korrekt verstanden hat. Weder in der Beschwerde noch in der Aktennotiz vom 25. November 2021 (vgl. Bst. C supra) wurde vom Beschwerdeführer benannt, welche konkreten Sachverhaltspunkte noch nicht abgeklärt worden sein sollen.”
Blosse suizidale Tendenzen begründen nach der Rechtsprechung nicht per se ein Vollzugshindernis nach Art. 8 Abs. 4 AsylG; nur eine Gefährdung, die sich in konkreten, konkreter ausgestalteten Formen darstellt, ist für die Beurteilung des Vollzugsrelevanten Hindernisses zu berücksichtigen. Treten bei der Organisation der Ausreise akute autoaggressive Risiken auf, obliegt es den behandelnden Therapeutinnen/Therapeuten bzw. den zuständigen Vollzugsbehörden, geeignete konkrete Massnahmen zu treffen, um deren Realisierung zu verhindern.
“p-v de l'audition du 11 septembre 2023, Q20), il ne peut être reproché au SEM de ne pas les avoir pris en considération, l'intéressé n'ayant avancé aucun élément concret s'agissant d'une éventuelle affection psychique sérieuse, qu'en tout état de cause, cette menace une nouvelle fois avancée au stade du recours dans les termes suivants : « Honnêtement, je vais finir par me suicider au vu de ma situation actuelle, notamment vu mon état de santé » ne permet pas de parvenir à une conclusion différente s'agissant du caractère raisonnablement exigible de l'exécution de son renvoi, qu'en effet, des tendances suicidaires (« suicidalité ») ne constituent pas en soi un obstacle à l'exécution du renvoi, y compris au niveau de son exigibilité, seule une mise en danger présentant des formes concrètes devant être prise en considération, que si par hypothèse des menaces auto-agressives devaient apparaître au moment de l'organisation du départ de Suisse, il appartiendrait aux thérapeutes du recourant, respectivement aux autorités chargées de l'exécution de son renvoi, de prévoir des mesures concrètes pour en prévenir la réalisation (cf. notamment arrêts du Tribunal D-2909/2018 du 1er mai 2020 consid. 12.5.3 ; E-1923/2018 du 24 avril 2020 consid. 9.3.2.2 ; D-4766/2017 du 4 octobre 2019 consid. 5.3.2), que l'exécution du renvoi est enfin possible (art. 83 al. 2 LEI a contrario ; ATAF 2008/34 consid. 12 et jurisp. cit.), le recourant étant tenu de collaborer à l'obtention de documents de voyage lui permettant de retourner dans son pays d'origine (art. 8 al. 4 LAsi), que partant, la décision attaquée est conforme au droit fédéral, le SEM ayant par ailleurs établi de manière exacte et complète l'état de fait pertinent (art. 106 al. 1 LAsi) et, dans la mesure où ce grief peut être examiné (art. 49 PA ; cf. ATAF 2014/26 consid. 5), n'est pas inopportune, qu'en conséquence, le recours est également rejeté, en tant qu'il conteste la décision de renvoi et son exécution, que s'avérant manifestement infondé, il l'est dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'un second juge (art. 111 let. e LAsi), qu'il est dès lors renoncé à un échange d'écritures, le présent arrêt n'étant motivé que sommairement (art. 111a al. 1 et 2 LAsi), que les conclusions du recours étant d'emblée vouées à l'échec, la demande d'assistance judiciaire « totale » est rejetée, l'une des conditions cumulatives de l'art. 65 al. 1 PA (applicable par renvoi de l'art. 102m al. 1 LAsi) n'étant pas remplie, qu'il y a ainsi lieu de mettre les frais de procédure à la charge du recourant, conformément aux art.”
“p-v de l'audition du 11 septembre 2023, Q20), il ne peut être reproché au SEM de ne pas les avoir pris en considération, l'intéressé n'ayant avancé aucun élément concret s'agissant d'une éventuelle affection psychique sérieuse, qu'en tout état de cause, cette menace une nouvelle fois avancée au stade du recours dans les termes suivants : « Honnêtement, je vais finir par me suicider au vu de ma situation actuelle, notamment vu mon état de santé » ne permet pas de parvenir à une conclusion différente s'agissant du caractère raisonnablement exigible de l'exécution de son renvoi, qu'en effet, des tendances suicidaires (« suicidalité ») ne constituent pas en soi un obstacle à l'exécution du renvoi, y compris au niveau de son exigibilité, seule une mise en danger présentant des formes concrètes devant être prise en considération, que si par hypothèse des menaces auto-agressives devaient apparaître au moment de l'organisation du départ de Suisse, il appartiendrait aux thérapeutes du recourant, respectivement aux autorités chargées de l'exécution de son renvoi, de prévoir des mesures concrètes pour en prévenir la réalisation (cf. notamment arrêts du Tribunal D-2909/2018 du 1er mai 2020 consid. 12.5.3 ; E-1923/2018 du 24 avril 2020 consid. 9.3.2.2 ; D-4766/2017 du 4 octobre 2019 consid. 5.3.2), que l'exécution du renvoi est enfin possible (art. 83 al. 2 LEI a contrario ; ATAF 2008/34 consid. 12 et jurisp. cit.), le recourant étant tenu de collaborer à l'obtention de documents de voyage lui permettant de retourner dans son pays d'origine (art. 8 al. 4 LAsi), que partant, la décision attaquée est conforme au droit fédéral, le SEM ayant par ailleurs établi de manière exacte et complète l'état de fait pertinent (art. 106 al. 1 LAsi) et, dans la mesure où ce grief peut être examiné (art. 49 PA ; cf. ATAF 2014/26 consid. 5), n'est pas inopportune, qu'en conséquence, le recours est également rejeté, en tant qu'il conteste la décision de renvoi et son exécution, que s'avérant manifestement infondé, il l'est dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'un second juge (art. 111 let. e LAsi), qu'il est dès lors renoncé à un échange d'écritures, le présent arrêt n'étant motivé que sommairement (art. 111a al. 1 et 2 LAsi), que les conclusions du recours étant d'emblée vouées à l'échec, la demande d'assistance judiciaire « totale » est rejetée, l'une des conditions cumulatives de l'art. 65 al. 1 PA (applicable par renvoi de l'art. 102m al. 1 LAsi) n'étant pas remplie, qu'il y a ainsi lieu de mettre les frais de procédure à la charge du recourant, conformément aux art.”
Fehlende medizinische Unterlagen oder das Nichtmelden gesundheitlicher Beschwerden können — sofern in den Akten keine konkreten Hinweise auf schwerwiegende Erkrankungen vorliegen — dazu führen, dass das SEM keine weiteren medizinischen Abklärungen veranlasst. Zur Mitwirkungspflicht gemäss Art. 8 Abs. 1 AsylG gehört insoweit insbesondere die Einreichung bereits bestehender Behandlungsnachweise bzw. aktueller fachärztlicher Gutachten oder die aktenkundige Mitteilung über einen Therapiebeginn.
“Den Akten kann aber nicht entnommen werden, er habe sich vor Erlass des erstinstanzlichen Entscheids in psychologische oder psychiatrische Behandlung begeben. Vielmehr sagte er bei der letzten Befragung vom 16. Februar 2021, er wolle den Ausgang des Asylverfahrens abwarten und werde dann entscheiden, ob er allenfalls mit einer Fachperson über seine Zukunftssorgen sprechen wolle (vgl. SEM-Akte [...]-69 F64-65). Das SEM konnte folglich im Zeitpunkt der Verfügung vom 2. März 2021 davon ausgehen, dass der Beschwerdeführer nicht in ärztlicher Behandlung stand. Dem mit der Beschwerde vom 6. April 2021 eingereichten Schreiben des Psychiaters R._______ (Datierung nicht ersichtlich) kann nicht entnommen werden, wann der Beschwerdeführer sich in Behandlung begeben hat. Die Diagnose «Angststörung aufgrund Wegweisung» lässt aber auf einen Therapiebeginn nach Eröffnung des ablehnenden Asylentscheids schliessen. Andernfalls wäre es dem Beschwerdeführer im Rahmen seiner Mitwirkungspflicht im Sinne von Art. 8 Abs. 1 AsylG oblegen, eine bereits früher begonnene Behandlung aktenkundig zu machen. Es kann auch nicht geschlossen werden, dass seitens des SEM von Amtes wegen medizinische Abklärungen einzuleiten gewesen wären. Aus den Befragungsprotokollen ergeben sich keine konkreten Hinweise darauf, dass der Beschwerdeführer aufgrund seiner damaligen psychischen Verfassung nicht einvernahmefähig respektive nicht in der Lage gewesen wäre, die Fluchtgründe sowie die Gründe, die aus seiner Sicht gegen eine Rückkehr in sein Heimatland sprechen würden, darzulegen. Auf eine Verletzung der Abklärungspflicht durch das SEM kann nicht geschlossen werden und es ist in Bezug auf die Gesundheit des Beschwerdeführers auch keine Gehörsverletzung zu erblicken. Das SEM hat die vom Beschwerdeführer im vorinstanzlichen Verfahren geltend gemachte psychische Belastung wegen Zukunftssorgen nicht in Frage gestellt und sich mit der Behandelbarkeit psychischer Erkrankungen im Iran auseinandergesetzt (vgl. Verfügung vom 2. März 2021 III/Ziff.”
“) erwähnten gesundheitlichen Beeinträchtigungen - die im Übrigen vom SEM in der angefochtenen Verfügung (S. 7f.) erwähnt wurden - erscheinen nicht derart gravierend, als sie weitere Abklärungen erfordert hätten. Der Hinweis der Hilfswerkvertretung («Zur zweifelsfreien Beurteilung sollte ein psychisches und physisches Zeugnis eines Arztes beizgezogen werden» [vgl. Unterschriftenblatt der Hilfswerkvertretung]) ist für das SEM nicht bindend. Soweit der Beschwerdeführer in seinem Rechtsmittel auf psychische Beschwerden hinweist, trifft es zu, dass er im ersten Beschwerdeverfahren mit Eingabe vom 24. Dezember 2018 mitteilte, der Hausarzt habe ihn dem spezialisierten (...) zugewiesen. Indessen gingen in der Folge weder beim Bundesverwaltungsgericht bis zum Urteil D-4810/2018 vom 22. Februar 2019 noch danach beim SEM entsprechende Unterlagen ein. Im Übrigen ergeben sich auch aus den vor-instanzlichen Protokollen keine grundsätzlichen Zweifel an der Aussage-fähigkeit des Beschwerdeführers. Damit und angesichts der Mitwirkungspflicht von asylsuchenden Personen (vgl. Art. 8 Abs. 1 AsylG) bestand für die Vorinstanz keine Veranlassung für weitere Abklärungen. Ob das SEM den Beschwerdeführer im Zusammenhang mit dem Wegweisungsvollzug zu Recht als «gesund» bezeichnet hat, ist keine Frage der vollständigen Sachverhaltsabklärung, sondern der materiellen Prüfung. Dies gilt auch für die Frage, ob die Vorinstanz willkürfrei in ihrer Beweiswürdigung mitberücksichtigte, dass angesichts des Zeitablaufs ein Interesse der sri-lankischen Behörden am Beschwerdeführer nicht nachvollziehbar sei. Anzumerken ist diesbezüglich immerhin, dass das SEM gerade nicht ausführte, der Zeitablauf spreche in jedem Fall gegen ein behördliches Interesse, sondern dies auf die konkreten Umstände im Fall des Beschwerdeführers bezog.”
“In Bezug auf den Gesundheitszustand gab der Beschwerdeführer anlässlich des Dublin-Gesprächs an, an Kopfschmerzen und Vergesslichkeit zu leiden. Seinem Einwand in der Rechtsmitteingabe, es sei schwierig, im Camp einen Termin bei einem Neurologen zu bekommen, ist entgegenzuhalten, dass er sich gemäss Akten nie bezüglich der vorgebrachten gesundheitlichen Probleme beim medizinischen Personal gemeldet hat. Bei dieser Sachlage und aufgrund der bestehenden Mitwirkungspflicht des Beschwerdeführers (Art. 8 Abs. 1 AsylG) drängen sich keine weiteren Abklärungen durch die Vorinstanz auf. Der Beschwerdeführer reichte auch auf Beschwerdeebene keine medizinischen Unterlagen ein und machte keine weitergehenden Angaben zu seinem Gesundheitszustand. Die Rüge der unvollständigen Abklärung des medizinischen Sachverhalts erweist sich als unbegründet. Der Eventualantrag auf Rückweisung der Sache an die Vorinstanz zur Neubeurteilung ist abzuweisen.”
“Der Vorwurf, der medizinische Sachverhalt sei nicht rechtsgenügend erstellt worden, indem keine detaillierte und eingehende Untersuchung des psychischen Zustandes des Beschwerdeführers vorgenommen worden sei, erweist sich als unbegründet. Soweit sich die Rüge auf eine ungenügende Befragung anlässlich der Anhörung bezieht, ist festzuhalten, dass es nicht Sache der befragenden Person ist, im Rahmen der Anhörung selber medizinische Detailfragen zu stellen, zumal der Beschwerdeführer auf die Frage nach seinem Befinden angab, es gehe ihm gut (vgl. SEM-Akten [...]-32 F3 f.). Zum anderen lag mit dem detaillierten fachärztlichen Bericht vom 8. Mai 2023 für die Vorinstanz durchaus eine genügende Grundlage vor. Hätte der Beschwerdeführer den genannten Arztbericht als nicht mehr aktuell erachtet, hätte ihm die Einreichung eines aktuelleren Beweismittels im Rahmen seiner Mitwirkungspflicht im Sinne von Art. 8 Abs. 1 AsylG oblegen. Im Übrigen ergeben sich aus dem auf Beschwerdeebene neu eingereichten fachärztlichen Bericht der (...) vom 23. Februar 2024 keine neuen Erkenntnisse. Schliesslich ist für das Gericht nicht ersichtlich, inwiefern der Sachverhalt in anderer Hinsicht nicht genügend erstellt worden wäre. Dem Beschwerdeführer wurde im Rahmen der Anhörung Gelegenheit gegeben, sich einlässlich seinen Asylgründen und zu seinem Befinden zu äussern und er bestätigte, alles Wesentliche erzählt zu haben (vgl. SEM-Akten [...]-32 F 58). Auch die anwesende Rechtsvertretung erklärte, keine weiteren Fragen zu haben (SEM-Akten [...]-32 S. 9).”
“(Der Austrittsbericht derselben Klinik vom 7. Juli 2023 enthält keine darüberhinausgehenden Angaben.) Aufgrund der Aktenlage ist davon auszugehen, dass es sich bei dem in der angefochtenen Verfügung erwähnten Bericht vom «23. Oktober 2023» um einen Tippfehler handelt und das SEM dabei den Arztbericht vom 2. Oktober 2023 meinte. Diesem ist zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer an einer (...) sowie damit einhergehenden Beschwerden ([...]) leidet. Zudem wurden namentlich eine Fettstoffwechselstörung, ein Vitamin-D-Mangel und drei (gutartige) Gefässfehlbildungen im Gehirn festgestellt. Dem Beschwerdeführer wurden ein Antiepileptikum sowie zwei Vitaminpräparate verschrieben. Den eingereichten Unterlagen kann nicht entnommen werden, dass weitergehende Untersuchungen oder Behandlungen geplant waren. Bei dieser Sachlage sowie angesichts der dem Beschwerdeführer obliegenden Mitwirkungspflicht (vgl. Art. 8 Abs. 1 AsylG) konnte das SEM im Verfügungszeitpunkt (am 31. Januar 2024) zu Recht davon ausgehen, dass der rechtserhebliche medizinische Sachverhalt ausreichend erstellt war. Eine Verletzung der Untersuchungspflicht (vgl. Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 12 VwVG) ist nach dem Gesagten nicht ersichtlich. Bei der Prüfung der Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs ist das SEM sodann nicht auf jede einzelne, im Arztbericht vom 2. Oktober 2023 erwähnte Diagnose eingegangen, sondern hat sich auf die wesentlichste, nämlich die (...), beschränkt, welche offenbar ihrerseits Ursache für zahlreiche weitere diagnostizierte Krankheitsbilder ist. Dieses Vorgehen ist nicht zu beanstanden, zumal davon auszugehen ist, dass bei einer Behandlung der Alkoholabhängigkeit die damit verbundenen Beschwerden grundsätzlich mitbehandelt werden. Das SEM hat auf den vorliegenden Einzelfall bezogen dargelegt, dass in Sri Lanka entsprechende Behandlungen erhältlich seien, weshalb keine medizinischen Gründe gegen die Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs sprächen.”
“Weiter ist zu berücksichtigen, dass er eigenen Angaben zufolge seit seiner Kindheit unter den geltend gemachten psychischen Problemen leidet (A17 F11), aber offensichtlich dennoch in der Lage gewesen ist, sein Leben eigenständig zu meistern, insbesondere die Schule zu besuchen, zu arbeiten und sich in fremden Ländern zurechtzufinden. Anlässlich der Anhörung bezeichnete er seinen Gesundheitszustand denn auch zunächst spontan als «gut» und erwähnte die (...) erst auf Nachfrage hin (A17 F6 ff.). Nach dem Gesagten enthalten weder die bestehenden medizinischen Unterlagen noch die Aussagen des Beschwerdeführers im Verlauf des vorinstanzlichen Verfahrens substanziierte Anhaltspunkte, welche auf das Bestehen einer ernsthaften und dringend behandlungsbedürftigen psychischen Erkrankung schliessen lassen könnten. Auch auf Beschwerdeebene wird dazu nichts Näheres vorgebracht, sondern lediglich darauf verwiesen, der Beschwerdeführer habe nun vom Hausarzt eine Anordnung zur psychologischen Psychotherapie erhalten. Bei dieser Sachlage konnte das SEM - auch angesichts der dem Beschwerdeführer obliegenden Mitwirkungspflicht (vgl. Art. 8 Abs. 1 AsylG) - zu Recht davon ausgehen, dass dieser nicht an vollzugsrelevanten gesundheitlichen Beeinträchtigungen leidet. Eine Verletzung der Untersuchungspflicht (vgl. Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 12 VwVG) ist nach dem Gesagten nicht ersichtlich; der Sachverhalt ist als spruchreif zu erachten.”
“Dabei gab er jeweils an, er sei grundsätzlich gesund beziehungsweise, es gehe ihm gut (vgl. A13 S. 2, A33 F3 ff.). Zwar ist mit Blick auf weitere Äusserungen davon auszugehen, dass er aufgrund seiner Situation (Asylverfahren, Verurteilung, Haft) gestresst und bedrückt war beziehungsweise ist (vgl. dazu A13 S. 2, A33 F22 und F154 ff., A33 S. 17, A44 F11), zudem hat er (...) Narben, welche seinen Angaben zufolge von Verletzungen aus dem Jahr (...) stammen. Konkrete Hinweise auf schwerwiegende medizinische Probleme physischer oder psychischer Art liegen indessen nicht vor. Es ist auch nicht aktenkundig, dass der Beschwerdeführer, welcher sich seit Ende September 2022 in der Schweiz befindet, je eine medizinische Behandlung in Anspruch genommen respektive sich um eine Abklärung und/oder Behandlung seiner angeblich bestehenden Gesundheitsprobleme bemüht hätte, sei es in den Asylstrukturen oder in der Hafteinrichtung. Bei dieser Sachlage sowie unter Berücksichtigung der dem Beschwerdeführer obliegenden Mitwirkungspflicht (vgl. Art. 8 Abs. 1 AsylG) bestand für das SEM keine Veranlassung, den Gesundheitszustand des Beschwerdeführers von Amtes wegen abklären zu lassen; es konnte diesbezüglich zu Recht von einem spruchreifen Sachverhalt ausgehen. Eine unzureichende Sachverhaltsfeststellung (vgl. Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 12 VwVG) ist nach dem Gesagten nicht ersichtlich, auch nicht zum aktuellen Zeitpunkt; die entsprechende Rüge erweist sich damit als unbegründet.”
Die Behörde hat gemäss Untersuchungsgrundsatz (Art. 12 VwVG i.V.m. Art. 6 AsylG) die Pflicht, den rechtserheblichen Sachverhalt von Amtes wegen vollständig und richtig abzuklären und erforderliche Beweismittel zu beschaffen. Diese Untersuchungspflicht wird durch die Mitwirkungspflicht der Asylsuchenden (Art. 8 AsylG; Art. 13 VwVG) begrenzt. Eine Feststellung des Sachverhalts ist unrichtig, wenn die Verfügung auf einem falschen oder aktenwidrigen oder nicht weiter belegbaren Sachverhalt beruht; sie ist unvollständig, wenn nicht alle für den Entscheid rechtsrelevanten Umstände berücksichtigt wurden. Eine unrichtige oder unvollständige Sachverhaltsfeststellung begründet einen Beschwerdegrund.
“Gemäss Art. 12 VwVG stellt die Behörde den Sachverhalt von Amtes wegen fest und bedient sich nötigenfalls der unter dieser Norm aufgelisteten Beweismittel. Als Verfahrensmaxime besagt der Untersuchungsgrundsatz, dass die Verwaltungsbehörden für die Beschaffung des die Urteilsgrundlage bildenden Tatsachenmaterials zuständig sind. Er auferlegt der Behörde die Pflicht, von Amtes wegen den rechtserheblichen Sachverhalt vollständig und richtig zu ermitteln, und beinhaltet gewissermassen eine Art «behördliche Beweisführungspflicht» (vgl. Krauskopf/Emmeneger/Babey, in: Waldmann/Weissenberger [Hrsg.], Praxiskommentar VwVG, 2023, Art. 12 N. 16). Der Untersuchungsgrundsatz findet seine Grenze an der gesetzlichen Mitwirkungspflicht der Parteien (Art. 13 VwVG) sowie im Asylverfahren durch die besondere Mitwirkungspflicht einer asylsuchenden Person (Art. 8 AsylG). Die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts in Verletzung der Untersuchungspflicht bildet einen Beschwerdegrund (Art. 106 Abs. 1 Bst. b AsylG). Unrichtig ist die Sachverhaltsfeststellung, wenn der Verfügung ein falscher und aktenwidriger Sachverhalt zugrunde gelegt wird; unvollständig ist sie, wenn nicht alle für den Entscheid rechtswesentlichen Sachumstände berücksichtigt werden (vgl. Kölz/Häner/Bertschi, a.a.O., 3. Aufl. 2013, N. 1043).”
“Der Untersuchungsgrundsatz gehört zu den allgemeinen Grundsätzen des Asylverfahrens (Art. 12 VwVG i.V.m. Art. 6 AsylG). Dabei muss die Behörde die für das Verfahren erforderlichen Sachverhaltsunterlagen beschaffen, die rechtlich relevanten Umstände abklären und darüber ordnungsgemäss Beweis führen. Unrichtig ist die Sachverhaltsfeststellung dann, wenn der Verfügung ein falscher und aktenwidriger oder nicht weiter belegbarer Sachverhalt zugrunde gelegt wurde. Unvollständig ist sie, wenn die Behörde trotz Untersuchungsmaxime den Sachverhalt nicht von Amtes wegen abgeklärt oder nicht alle für die Entscheidung wesentlichen Sachumstände berücksichtigt hat (vgl. dazu Auer/Binder, in: Kommentar zum Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren [VwVG], 2. Aufl. 2019, Art. 12 N 16). Der Untersuchungsgrundsatz gilt nicht uneingeschränkt, zumal er sein Korrelat in der Mitwirkungspflicht des Asylsuchenden findet (Art. 13 VwVG und Art. 8 AsylG; vgl. a.a.O. Art. 12 N 8; vgl. BVGE 2012/21 E. 5.1).”
“Nicht erforderlich ist, dass sich die Begründung mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt (vgl. BGE 143 III 65 E. 5.2). Das Verwaltungs- respektive Asylverfahren wird vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht (Art. 12 VwVG i.V.m. Art. 6 AsylG), wonach die Behörde von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen, die für das Verfahren notwendigen Unterlagen zu beschaffen, die rechtlich relevanten Umstände abzuklären und ordnungsgemäss darüber Beweis zu führen hat (vgl. BVGE 2015/10 E. 3.2 m.w.H.). Die Behörde ist dabei jedoch nicht verpflichtet, zu jedem Sachverhaltselement umfangreiche Nachforschungen anzustellen. Zusätzliche Abklärungen sind vielmehr nur dann vorzunehmen, wenn sie aufgrund der Aktenlage als angezeigt erscheinen (vgl. dazu Auer/Binder, in: Auer/Müller/Schindler [Hrsg.], Kommentar zum Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren [VwVG], 2. Aufl. 2019, Rz. 16 zu Art. 12). Ihre Grenze findet die Untersuchungspflicht in der Mitwirkungspflicht der Asylsuchenden (vgl. Art. 8 AsylG). Unrichtig ist die Sachverhaltsfeststellung, wenn der Verfügung ein falscher und aktenwidriger Sachverhalt zugrunde gelegt wird oder Beweise falsch gewürdigt worden sind; unvollständig ist sie, wenn nicht alle für den Entscheid rechtswesentlichen Sachumstände berücksichtigt werden (vgl. Kölz/Häner/Bertschi, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 3. Aufl. 2013, Rz. 1043).”
“Gemäss Art. 29 VwVG haben die Parteien Anspruch auf rechtliches Gehör, welches als Mitwirkungsrecht alle Befugnisse umfasst, die einer Partei einzuräumen sind, damit sie in einem Verfahren ihren Standpunkt wirksam zur Geltung bringen kann (vgl. BGE 144 I 11 E. 5.3; BVGE 2009/35 E. 6.4.1). Mit dem Gehörsanspruch korreliert die Pflicht der Behörden, die Vorbringen tatsächlich zu hören, ernsthaft zu prüfen und in ihrer Entscheidfindung angemessen zu berücksichtigen. Nicht erforderlich ist, dass sich die Begründung mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt (vgl. BGE 143 III 65 E. 5.2). Gemäss Art. 12 VwVG stellt die Behörde den Sachverhalt von Amtes wegen fest. Der Untersuchungsgrundsatz findet seine Grenze an der Mitwirkungspflicht der Asylsuchenden (Art. 8 AsylG; Art. 13 VwVG). Die Sachverhaltsfeststellung ist unrichtig, wenn der Verfügung ein falscher und aktenwidriger Sachverhalt zugrunde gelegt oder Beweise falsch gewürdigt worden sind; unvollständig ist sie, wenn nicht alle für den Entscheid rechtserheblichen Sachumstände berücksichtigt worden sind (vgl. Kölz/Hä-ner/Bertschi, a.a.O., Rz. 1043).”
Rückkehrhindernisse im Sinne von Art. 8 Abs. 4 AsylG betreffen insbesondere unüberwindbare technische Probleme bei Reisedokumenten; die Behörden können von den Betroffenen verlangen, bei der Beschaffung solcher Dokumente mitzuwirken.
“Les enfants seront ainsi en mesure, après d'éventuelles difficultés initiales d'adaptation, de se réintégrer dans leur pays d'origine. 9.5.3 Au vu de ce qui précède, l'intérêt supérieur de l'enfant au sens de l'art. 3 al. 1 CDE ne fait pas non plus obstacle au retour de la famille en Turquie (cf. ATAF 2009/51 consid. 5.6 ; 2009/28 consid. 9.3.2 et réf. cit.). 9.6 En conclusion, le renvoi des recourants et de leurs enfants ne les met pas concrètement en danger au sens de l'art. 83 al. 4 LEI. Le grief de la violation de cette disposition légale doit être rejeté et l'exécution du renvoi doit être considérée comme raisonnablement exigible. 10. Enfin, les recourants sont en possession de documents suffisants pour rentrer dans leur pays ou, à tout le moins, sont en mesure d'entreprendre toute démarche nécessaire auprès de la représentation de leur pays d'origine en vue de l'obtention de documents de voyage leur permettant de quitter la Suisse, étant rappelé qu'ils sont tenus de collaborer à l'obtention de tels documents (art. 8 al. 4 LAsi). L'exécution du renvoi ne se heurte donc pas à des obstacles insurmontables d'ordre technique et s'avère également possible (cf. ATAF 2008/34 consid. 12). 11. Dès lors, la décision attaquée ne viole pas le droit fédéral, a établi de manière exacte et complète l'état de fait pertinent (art. 106 al. 1 LAsi) et, dans la mesure où ce grief peut être examiné (art. 49 PA, cf. ATAF 2014/26 consid. 5), n'est pas inopportune. En conséquence, le recours est rejeté. 12. Le recours s'avérant manifestement infondé, il est rejeté dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'une seconde juge (art. 111 let. e LAsi). 13. Dans la mesure où les conclusions du recours étaient d'emblée vouées à l'échec, la requête d'assistance judiciaire totale doit être rejetée (art. 65 al. 1 PA et art. 102m al. 1 let. a LAsi). 14. Au vu de l'issue de la cause, il y a lieu de mettre les frais de procédure à la charge des recourants, conformément aux art. 63 al. 1 PA et art. 2 et 3 let. a du règlement du 21 février 2008 concernant les frais, dépens et indemnités fixés par le Tribunal administratif fédéral (FITAF, [RS 173.”
Nach Art. 8 Abs. 4 AsylG obliegt es dem Ausländer, die für die Rückkehr notwendigen Reisedokumente zu beschaffen. Dies umfasst namentlich die selbständige Erneuerung bzw. Verlängerung bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates (auch bei abgelaufenen Pässen), weshalb der Vollzug der Wegweisung als möglich gelten kann.
“2), que le dossier ne laisse pas non plus apparaître d'élément dans la situation personnelle de l'intéressée permettant de conclure que l'exécution du renvoi ne serait pas exigible, qu'elle est jeune, sans charge de famille, n'a pas allégué de problèmes de santé particuliers et dispose d'une expérience professionnelle de plusieurs années dans l'hôtellerie, soit autant de facteurs qui devraient lui permettre de se réinstaller en Gambie sans rencontrer d'excessives difficultés, que compte tenu de l'invraisemblance de ses motifs d'asile, il ne peut en outre être exclu qu'elle puisse compter sur le soutien des membres de sa famille (à savoir sa mère, son frère ou ses soeurs) et de son réseau social sur place, que partant, elle sera en mesure de subvenir à ses besoins en Gambie, comme elle l'a fait jusqu'à son départ du pays, que l'exécution de cette mesure est enfin possible (art. 83 al. 2 LEI ; ATAF 2008/34 consid. 12 et jurisp. cit.), la recourante étant tenue de collaborer à l'obtention de documents de voyage lui permettant de retourner dans son pays d'origine (art. 8 al. 4 LAsi), bien que son passeport soit échu depuis le (...) 2024, que dès lors, la décision attaquée ne viole pas le droit fédéral, a établi de manière exacte et complète l'état de fait pertinent (art. 106 al. 1 LAsi) et, dans la mesure où ce grief peut être examiné (art. 49 PA ; cf. ATAF 2014/26 consid. 5), n'est pas inopportune, qu'en conséquence, le recours doit aussi être rejeté en ce qui concerne la décision de renvoi et l'exécution de cette mesure, que s'avérant manifestement infondé, il l'est dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'un second juge (art. 111 let. e LAsi), qu'il est dès lors renoncé à un échange d'écritures, le présent arrêt n'étant motivé que sommairement (art. 111a al. 1 et 2 LAsi), qu'il est immédiatement statué sur le fond, de sorte que la demande d'exemption d'une avance des frais de procédure devient sans objet, que la demande d'assistance judiciaire totale est rejetée, les conclusions du recours étant d'emblée vouées à l'échec, si bien que l'une des conditions cumulatives de l'art.”
“Nach Art. 83 Abs. 2 AIG ist der Vollzug auch als möglich zu bezeichnen. Der Beschwerdeführer verfügt über zwei abgelaufene Reisepässe. Es obliegt ihm, diese bei der zuständigen Vertretung seines Heimatstaats verlängern zu lassen beziehungsweise allenfalls weitere für eine Rückkehr notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (Art. 8 Abs. 4 AsylG; BVGE 2008/34 E. 12).”
“Schliesslich obliegt es dem Beschwerdeführer, der über einen am 1. November 2022 abgelaufenen Reisepass verfügt, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG).”
Ist die Aktenlage rechtsgenügend, besteht grundsätzlich keine behördliche Verpflichtung, von Amtes wegen weitere Abklärungen oder Gutachten einzuholen; es obliegt dem Mitwirkungspflichtigen, ergänzende Beweismittel einzureichen. Lag indessen konkretes Beweismaterial vor, hätte die Behörde gezielte Folgefragen stellen können bzw. müssen.
“Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers ist aufgrund der Aktenlage ferner davon auszugehen, dass das SEM den medizinischen Sachverhalt rechtsgenüglich festgestellt hat. In den Akten befindet sich ein Arztbericht vom 15. Mai 2023 (vgl. A21 S. 2). Zudem hat sich der Beschwerdeführer in der Anhörung vom 8. Januar 2024 zu seinem Befinden geäussert (vgl. A38 F5). Das SEM hat in der angefochtenen Verfügung erwähnt, dass der Beschwerdeführer an mehreren gesundheitlichen Beschwerden leidet (vgl. S. 5 und 13 der angefochtenen Verfügung), hat diese aber - zu Recht (vgl. dazu auch nachfolgend E. 9.3.2) - nicht als schwerwiegend sowie bei Bedarf im Heimatland behandelbar erachtet. Mangels konkreter Hinweise auf ernsthafte und allenfalls vollzugsrelevante physische oder psychische Erkrankungen bestand für das SEM keine Veranlassung, von Amtes wegen weitere Abklärungen zu treffen oder gar ein medizinisches Gutachten in Auftrag zu geben. Es wäre Sache des gemäss Art. 8 Abs. 1 AsylG mitwirkungspflichtigen Beschwerdeführers gewesen, gegebenenfalls weitere Eingaben respektive Beweismittel betreffend seinen Gesundheitszustand einzureichen. Eine Verletzung der Untersuchungspflicht (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 12 VwVG) respektive des Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV; Art. 29 VwVG) ist daher nicht ersichtlich; die Vorinstanz ist zu Recht von einem spruchreifen Sachverhalt ausgegangen.”
“Festzustellen ist sodann, dass der Beschwerdeführer weder die Abklärungen der Vorinstanz massgeblich erschwerte noch solche verunmöglichte; ohne Weiteres wäre es der Vorinstanz möglich gewesen mehr und konkretere Folgefragen zu stellen, gab der Beschwerdeführer doch während der Anhörung jeweils auf Nachfrage detaillierter Auskunft (bspw. A14/14 F68 und F69). Insbesondere aber hat er in Erfüllung seiner Mitwirkungspflicht nach Art. 8 Abs. 1 AsylG zu seinen geltend gemachten Asylgründen mehrere Beweismittel (u.a. Vorführbefehl und Screenshots von Facebook-Beiträgen) eingereicht; auch hier hätte die Vorinstanz problemlos konkrete Fragen zu deren Inhalt stellen können. Entgegen den Ausführungen der Vorinstanz in der Vernehmlassung ist keine Verletzung der Mitwirkungspflicht seitens des Beschwerdeführers ersichtlich.”
Fehlende oder unzureichend bezeugte medizinische Angaben können Einwände gegen die Aussetzung bzw. das Verbot der Rückschaffung entkräften. In den zitierten Entscheiden wurde das Ausbleiben medizinischer Nachweise wiederholt zum Grund dafür gemacht, dass gesundheitliche Beschwerden nicht als unüberwindbares Hindernis für die Rückführung gewertet wurden; sodann wird in diesen Entscheiden ausgeführt, die Türkei verfüge grundsätzlich über eine ausreichende medizinisch‑psychiatrische Infrastruktur.
“4 LEI, que les arguments du SEM concernant l'exigibilité de l'exécution du renvoi des recourants et de leur enfant sont demeurés incontestés, que le Tribunal les fait donc siens, étant précisé que les problèmes de santé allégués par la recourante (problèmes cardiaques et troubles psychologiques) ne sont pas établis par pièces médicales et qu'ils n'apparaissent pas graves au sens de la jurisprudence (cf. ATAF 2011/50 consid. 8.3 ; voir aussi ATAF 2014/26 consid. 7.3 - 7.10), la Turquie disposant des infrastructures médicales et psychiatriques adaptées aux éventuelles prises en charge que la recourante pourrait nécessiter, que l'exigibilité de l'exécution du renvoi au sens de l'art. 83 al. 4 LEI a contrario doit dès lors être également confirmée, que l'exécution du renvoi est enfin possible (cf. art. 83 al. 2 LEI a contrario), les recourants étant en possession de documents suffisants pour rentrer dans leur pays avec leur enfant ou, à tout le moins, en mesure d'entreprendre toute démarche nécessaire auprès de la représentation de leur pays d'origine en vue de l'obtention de documents de voyage leur permettant de quitter la Suisse (cf. art. 8 al. 4 LAsi et ATAF 2008/34 consid. 12), que c'est en conclusion à raison que le SEM a estimé que l'exécution du renvoi était licite, raisonnablement exigible et possible au sens de l'art. 83 al. 1 LEI a contrario, qu'au vu de ce qui précède, le recours doit également être rejeté en tant qu'il conteste la décision de renvoi ainsi que d'exécution de cette mesure et la décision attaquée confirmée sur ces points, que, s'avérant manifestement infondé, le recours est rejeté dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'un second juge (cf. art. 111 let. e LAsi), qu'il est dès lors renoncé à un échange d'écritures, le présent arrêt n'étant motivé que sommairement (cf. art. 111a al. 1 et al. 2 LAsi), qu'au vu du caractère d'emblée voué à l'échec des conclusions du recours, la demande d'assistance judiciaire totale doit être rejetée (cf. art. 65 al. 1 PA et art. 102m al. 1 let. a et al. 3 LAsi), que, vu l'issue de la cause, il y a lieu de mettre les frais de procédure à la charge des recourants, conformément aux art.”
“En l'espèce, les troubles du sommeil dont souffre le recourant ne sont pas d'une gravité suffisante, au sens de la jurisprudence du Tribunal (cf. ATAF 2011/50 consid. 8.3 avec réf. et JICRA 2003 n° 24 consid. 5b), pour s'opposer à l'exécution du renvoi. Bien que l'intéressé ait, dans son recours - il avait aussi exprimé des difficultés auparavant -, déclaré être atteint dans sa santé psychique, aucun document médical n'a été produit à cet égard. Dans ces circonstances, rien n'indique qu'il ne pourrait pas suivre en Turquie un traitement adapté à son état de santé, voire obtenir au besoin un soutien psychologique, étant rappelé que ce pays dispose d'une infrastructure médicale généralement suffisante. 8.5 Pour l'ensemble de ces motifs, l'exécution du renvoi doit être considérée comme raisonnablement exigible. 9. Enfin, l'exécution du renvoi est possible (art. 83 al. 2 LEI, cf. ATAF 2008/34 consid. 12 avec réf. cit.), le recourant étant en possession d'une carte d'identité en cours de validité et étant tenu, le cas échéant, de collaborer à l'obtention de documents de voyage lui permettant de quitter la Suisse (art. 8 al. 4 LAsi). 10. En définitive, c'est à juste titre que le SEM a ordonné l'exécution du renvoi de l'intéressé, de sorte que sur cette question également, la décision querellée doit être confirmée et le recours rejeté. La conclusion du recourant tendant au renvoi de la cause au SEM doit, au vu de ce qui précède, aussi être écartée. 11. 11.1 Vu l'issue de la cause, il y aurait lieu de mettre les frais de procédure à la charge du recourant, conformément aux art. 63 al. 1 PA ainsi que 2 et 3 let. b du règlement du 21 février 2008 concernant les frais, dépens et indemnités fixés par le Tribunal administratif fédéral (FITAF, RS 173.320.2). 11.2 Dans la mesure où les conclusions du recours ne paraissaient toutefois pas d'emblée vouées à l'échec et où le recourant a démontré son indigence, la demande d'assistance judiciaire, en tant qu'elle tend à la dispense du paiement des frais de procédure, doit être admise (art. 65 al. 1 PA). Il est donc statué sans frais. 12. 12.1 Les conditions prévues par l'art.”
“Concernant la santé psychique de l'intéressée, bien que celle-ci ait évoqué un épuisement devant le SEM, aucun document médical n'a été produit à cet égard, l'intéressée ne souhaitant pas consulter de psychologue (cf. note de suivi du 8 mars 2024, p. 2). Dans ces circonstances, rien n'indique qu'elle ne pourrait pas poursuivre en Turquie son suivi gynécologique qu'elle y avait entamé, voire obtenir au besoin un soutien psychologique, notamment en raison des violences subies dans le cadre familial, étant rappelé que ce pays dispose d'une infrastructure médicale généralement suffisante. 8.5 Pour l'ensemble de ces motifs, l'exécution du renvoi doit être considérée comme raisonnablement exigible. 9. Enfin, l'exécution du renvoi est possible (art. 83 al. 2 LEI, cf. ATAF 2008/34 consid. 12 avec réf. cit.), la recourante étant en possession d'une carte d'identité en cours de validité et étant tenu, le cas échéant, de collaborer à l'obtention de documents de voyage lui permettant de quitter la Suisse (art. 8 al. 4 LAsi). 10. En définitive, c'est à juste titre que le SEM a ordonné l'exécution du renvoi de l'intéressée, de sorte que sur cette question également, la décision querellée doit être confirmée et le recours rejeté. La conclusion de la recourante tendant au renvoi de la cause au SEM doit, au vu de ce qui précède, aussi être écartée. 11. 11.1 Vu l'issue de la cause, il y aurait lieu de mettre les frais de procédure à la charge de la recourante, conformément aux art. 63 al. 1 PA ainsi que 2 et 3 let. b du règlement du 21 février 2008 concernant les frais, dépens et indemnités fixés par le Tribunal administratif fédéral (FITAF, RS 173.320.2). 11.2 Dans la mesure où les conclusions du recours ne paraissaient toutefois pas d'emblée vouées à l'échec et où la recourante a démontré son indigence, la demande d'assistance judiciaire, en tant qu'elle tend à la dispense du paiement des frais de procédure, doit être admise (art. 65 al. 1 PA). Il est donc statué sans frais. 12. 12.1 Les conditions prévues par l'art.”
“2 ; 2014/26 consid. 7.6 et 7.9 à 7.10 ; 2009/52 consid. 10.3 ; arrêt du Tribunal E-4421/2021 du 4 janvier 2024 consid. 3.3.4), que s'agissant de son état de santé, les affections tant physiques que psychologiques alléguées lors de son audition ne sont nullement étayées, l'intéressé n'ayant produit aucun rapport médical permettant de les attester, que n'ayant pas décrit de manière substantielle les troubles allégués, alors que cela lui incombe (cf. ATAF 2009/50 consid. 10.2.2), aucun élément ne laisse supposer qu'il serait atteint d'une maladie grave nécessitant impérativement des investigations médicales ou la mise en place d'un suivi particulier auprès d'un médecin en Suisse, qu'enfin, l'exécution du renvoi ne se heurte pas à des obstacles insurmontables d'ordre technique et s'avère également possible (art. 83 al. 2 LEI ; cf. ATAF 2008/34 consid. 12 et jurisp. cit.), le recourant étant tenu de collaborer à l'obtention de documents de voyage lui permettant de retourner dans son pays d'origine (art. 8 al. 4 LAsi), que dans ces conditions, la décision attaquée est conforme au droit fédéral, le SEM ayant par ailleurs établi de manière exacte et complète l'état de fait pertinent (art. 106 al. 1 LAsi) et, dans la mesure où ce grief peut être examiné (art. 49 PA ; cf. ATAF 2014/26 consid. 5), n'est pas inopportune, que partant, le recours doit également être rejeté, en tant qu'il porte sur le renvoi et son exécution, que celui-là s'avérant manifestement infondé, il l'est dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'un second juge (art. 111 let. e LAsi), qu'il est dès lors renoncé à un échange d'écritures, le présent arrêt n'étant motivé que sommairement (art. 111a al. 1 et 2 LAsi), que dans la mesure où les conclusions du recours étaient d'emblée vouées à l'échec, la demande d'assistance judiciaire totale est rejetée, l'une des conditions cumulatives à son octroi n'étant pas remplie (art. 102m al. 1 LAsi, en lien avec l'art. 65 al. 1 PA), qu'il y a ainsi lieu de mettre les frais de procédure, d'un montant de 750 francs, à la charge du recourant, conformément aux art.”
“; également arrêt de référence du Tribunal E-1948/2018 du 12 juin 2018, consid. 7.3.5.3), qu'à l'appui de son recours, le prénommé a certes réitéré être actuellement dans un état de santé psychique « extrêmement vulnérable » (cf. ch. 3 du mémoire de recours), sans autre précision, que cette allégation, du reste très succincte et imprécise, n'est cependant étayée par aucun document médical, alors même que le recourant, séjournant en Suisse depuis plus d'un an, aurait eu tout loisir d'étayer ses affirmations, que, dans ces conditions, à l'instar du SEM, il n'y a pas lieu de considérer que l'état de santé de l'intéressé serait susceptible de constituer un obstacle insurmontable à l'exécution du renvoi sous l'angle de l'exigibilité de l'exécution de cette mesure, que l'exécution du renvoi est enfin possible (art. 83 al. 2 LEI ; cf. ATAF 2008/34 consid. 12 et jurisp. cit.) le recourant étant tenu de collaborer à l'obtention de documents de voyage lui permettant de retourner dans son pays d'origine (art. 8 al. 4 LAsi), que le recours, en tant qu'il porte sur le renvoi et l'exécution de cette mesure, doit ainsi également être rejeté, que s'avérant manifestement infondé, il est rejeté dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'un second juge (art. 111 let. e LAsi), qu'il est dès lors renoncé à un échange d'écritures, le présent arrêt n'étant motivé que sommairement (art. 111a al. 1 et 2 LAsi), que, dans la mesure où il est statué au fond, la demande d'exemption d'une avance de frais (art. 63 al. 4 PA) est devenue sans objet, que, les conclusions du recours étant d'emblée vouées à l'échec, la requête d'assistance judiciaire partielle (art. 65 al. 1 PA) est rejetée, que, vu l'issue de la cause, il y a lieu de mettre les frais de procédure à la charge du recourant, conformément aux art. 63 al. 1 PA et art. 2 et 3 let. a du règlement du 21 février 2008 concernant les frais, dépens et indemnités fixés par le Tribunal administratif fédéral (FITAF, RS 173.320.2), (dispositif page suivante) le Tribunal administratif fédéral prononce : 1.”
“) frères de leur père, que ces troubles psychiques, même à les supposer encore d'actualité, ne sont pas d'une gravité telle que cela puisse constituer un obstacle au renvoi, qu'en effet, les éventuels problèmes psychiques de ces enfants n'ont pas été étayés par la production de la moindre pièce médicale et il est notoire que la Turquie dispose des infrastructures nécessaires à un suivi psychologique, ceux-ci ayant du reste, selon les déclarations de leur père, pu déjà y bénéficier d'une consultation chez un spécialiste, que leurs parents n'ont pour leur part pas déclaré souffrir de problèmes de santé particuliers, que A._______ dispose d'une solide expérience professionnelle et pourra ainsi, après le retour en Turquie, y retrouver une activité rémunérée lui permettant de subvenir à nouveau à ses besoins et à ceux de sa famille, qu'en outre, bien que cela ne soit pas décisif en l'occurrence, tant le susnommé que son épouse disposent encore d'un réseau familial particulièrement solide et étendu en Turquie, qu'il peut être renvoyé pour le surplus aux considérants topiques détaillés de la décision du SEM (ch. III 2 pages 6 s. et réf. cit.), que l'exécution du renvoi est enfin possible (art. 83 al. 2 LEI ; cf. ATAF 2008/34 consid. 12 et jurisp. cit.), les recourants étant tenus de collaborer à l'obtention de documents de voyage leur permettant de retourner dans leur pays d'origine (art. 8 al. 4 LAsi), que dès lors, la décision attaquée ne viole pas le droit fédéral, a établi de manière exacte et complète l'état de fait pertinent (art. 106 al. 1 LAsi) et, dans la mesure où ce grief peut être examiné (art. 49 PA, cf. ATAF 2014/26 consid. 5), n'est pas inopportune, qu'en conséquence, le recours est rejeté dans la mesure de sa recevabilité, que s'avérant manifestement infondé, il l'est dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'un second juge (art. 111 let. e LAsi), que par le présent prononcé, la demande de dispense d'avance de frais de procédure est sans objet (art. 63 al. 4 PA), que dans la mesure où les conclusions du recours étaient d'emblée vouées à l'échec, la requête d'assistance judiciaire totale est rejetée, l'une au moins des conditions cumulatives à l'art. 65 al. 1 PA n'étant pas satisfaite (voir également art. 102m al. 1 LAsi), que compte tenu de l'issue de la cause, il y a lieu de mettre les frais de procédure d'un montant de 750 francs à la charge des recourants, conformément aux art.”
“), dans la mesure où elle ne fait pas apparaître, en l'espèce, une mise en danger concrète du recourant, qu'en effet, la Turquie ne se trouve actuellement pas en proie à une guerre, une guerre civile ou une situation de violence généralisée, sur l'ensemble de son territoire, qu'il ne ressort du dossier aucun élément dont on pourrait inférer que l'exécution du renvoi impliquerait une mise en danger concrète du recourant, que les allégations faites au stade du recours selon lesquelles il souffrirait de graves troubles psychiques ne sont nullement étayées, qu'en effet, il n'a produit aucun rapport médical permettant de les attester, bien qu'il en ait annoncé la production prochaine dans son recours et qu'un délai lui ait été imparti pour se faire, que n'ayant pas décrit de manière substantielle les troubles allégués, alors que cela lui incombe (cf. ATAF 2009/50 consid. 10.2.2), aucun élément ne laisse supposer qu'il serait atteint d'une maladie grave nécessitant impérativement des investigations médicales ou la mise en place d'un suivi particulier auprès d'un médecin en Suisse, de sorte qu'une instruction complémentaire sur cette question ne s'impose pas à ce stade, que pour le reste, le Tribunal ne peut que se rallier aux constatations du SEM s'agissant de sa situation personnelle, de ses compétences, de son aptitude à travailler pour subvenir à ses besoins et du soutien qu'il peut escompter à son retour chez lui, que l'exécution du renvoi est enfin possible (art. 83 al. 2 LEI ; cf. ATAF 2008/34 consid. 12 et jurisp. cit.), l'intéressé étant tenu de collaborer à l'obtention de documents de voyage lui permettant de retourner dans son pays d'origine (art. 8 al. 4 LAsi), que dès lors, la décision attaquée ne viole pas le droit fédéral, a établi de manière exacte et complète l'état de fait pertinent (art. 106 al. 1 LAsi) et, dans la mesure où ce grief peut être examiné (art. 49 PA ; cf. ATAF 2014/26 consid. 5), n'est pas inopportune, qu'en conséquence, le recours doit aussi être rejeté en ce qui concerne le renvoi et l'exécution de cette mesure, que s'avérant manifestement infondé, il l'est dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'un second juge (art. 111 let. e LAsi), qu'il est renoncé à un échange d'écritures, le présent arrêt n'étant motivé que sommairement (art. 111a al. 1 et 2 LAsi), que le Tribunal statuant directement sur le fond, la requête préalable tendant à l'exemption d'une avance de frais est sans objet, que les conclusions du recours étant d'emblée vouées à l'échec, il y a lieu de mettre les frais de procédure à la charge du recourant, conformément à l'art. 63 al. 1 PA et aux art. 2 et 3 let. a du règlement du 21 février 2008 concernant les frais, dépens et indemnités fixés par le Tribunal administratif fédéral (FITAF, RS 173.”
Beweislast: Trifft die Altersangabe auf Widerspruch, obliegt dem Asylsuchenden die Beweisführung für seine Minderjährigkeit. Ergibt ein vollständiges und korrektes Sachverhaltsfeststellungsverfahren keine ausreichende Glaubhaftmachung der Minderjährigkeit, ist die Person als volljährig zu behandeln.
“La valutazione operata dalla SEM in sede di prima istanza può essere contestata dal richiedente nell'ambito del ricorso contro la decisione di non entrata nel merito. Qualora la stessa si riveli errata, occorrerà retrocedere gli atti all'autorità inferiore e riprendere la procedura in circostanze idonee all'età del richiedente l'asilo (cfr. DTAF 2019 I/6 consid. 3.3 e relativi riferimenti). 6.2 Nelle procedure d'asilo così come nelle altre procedure di natura amministrativa si applica il principio inquisitorio. Ciò significa che l'autorità competente accerta d'ufficio i fatti (art. 6 LAsi; art. 12 PA). In concreto, essa deve procurarsi la documentazione necessaria alla trattazione del caso, chiarire le circostanze giuridiche ed amministrare a tal fine le opportune prove a riguardo. Il principio inquisitorio non dispensa comunque le parti dal dovere di collaborare all'accertamento dei fatti ed in modo particolare dall'onere di provare quanto sia in loro facoltà e quanto l'amministrazione o il giudice non siano in grado di delucidare con mezzi propri (art. 13 PA ed art. 8 LAsi; DTAF 2019 I/6 consid. 5.1). 6.3 Per quanto concerne la minore età, è al richiedente l'asilo che incombe l'onere della prova al riguardo. In presenza di un accertamento dei fatti esaustivo e corretto, se la valutazione globale degli atti di causa non permette di ritenere che l'interessato la abbia resa verosimile, questi sarà tenuto ad assumersene le conseguenze, venendo conseguentemente considerato maggiorenne (cfr. DTAF 2019 I/6 consid. 5.4 e relativi riferimenti). 6.4 Salvo casi particolari, la SEM ha il diritto di pronunciarsi a titolo pregiudiziale sulla questione. Per giungere ad una determinazione al riguardo, l'autorità si basa sui documenti d'identità autentici depositati agli atti così come sui risultati delle audizioni relativamente al quadro personale dell'interessato nel Paese d'origine, alla sua cerchia famigliare ed al suo curriculum scolastico. Se necessario, ordina una perizia medica volta alla determinazione dell'età (cfr. art. 17 cpv. 3bis in relazione all'art. 26 cpv.”
“1 Qualora la questione della minore età dell'interessato sia oggetto di disputa, occorre statuire preliminarmente su tale aspetto poiché risulta determinante a livello procedurale. La qualità di minore non accompagnato impone infatti all'autorità inferiore il rispetto di alcune esigenze procedurali - ma anche di merito - nell'ambito della trattazione della domanda d'asilo. La valutazione operata dalla SEM in sede di prima istanza può essere contestata dal richiedente nell'ambito del ricorso contro la decisione di non entrata nel merito. Allorquando la stessa si riveli errata, occorrerà retrocedere gli atti all'autorità inferiore e riprendere la procedura adottando delle misure idonee all'età del richiedente l'asilo (cfr. DTAF 2019 I/6 consid. 3.3 e relativi riferimenti). 6.2 Il principio inquisitorio (art. 12 PA e 6 LAsi) non dispensa le parti dal dovere di collaborare all'accertamento dei fatti e dall'onere di provare quanto sia in loro facoltà e quanto l'amministrazione o il giudice non siano in grado di delucidare con mezzi propri (art. 13 PA ed art. 8 LAsi; DTAF 2019 I/6 consid. 5.1). Qualora un fatto rimanga non comprovato nonostante un accertamento completo dei fatti, occorre di norma fare riferimento alle regole sulla ripartizione dell'onere della prova derivanti dall'applicazione analogica dell'art. 8 del Codice civile svizzero del 10 dicembre 1907 (CC, RS 210). Su tale presupposto, la parte che intende prevalersi di una circostanza è tenuta a sopportare le conseguenze della mancata prova al riguardo o, in caso di grado ridotto, dell'assenza di verosimiglianza (cfr. DTF 138 V 222 consid. 6, 133 V 216 consid. 5.5, 133 V 205 consid. 5.5; DTAF 2008/24 consid. 7.2; (cfr. André Moser/Michael Beusch/Lorenz Kneubühler/Martin Kaiser, Prozessieren vor dem Bundesverwaltungsgericht, 3a ed. 2022, n. 3.150). L'onere della prova della minore età incombe al richiedente l'asilo. In presenza di un accertamento dei fatti esaustivo e corretto, e se la valutazione globale degli atti di causa non permette di ritenere che l'interessato abbia reso verosimile la sua minore età, questi sarà pertanto tenuto ad assumere le conseguenze, venendo conseguentemente considerato maggiorenne (cfr.”
“Diversamente, nella decisione qui avversata, l'autorità inferiore ha ritenuto l'assenza di verosimiglianza in punto all'asserita minore età (art. 7 LAsi). 4.2 4.2.1 Qualora la questione della minore età dell'interessato sia oggetto di disputa, occorre dirimere preliminarmente tale aspetto poiché - nel caso presente - determinante a livello procedurale (art. 17 cpv. 3 LAsi). 4.2.2 Nelle procedure d'asilo così come nelle altre procedure di natura amministrativa si applica il principio inquisitorio. Ciò significa che l'autorità competente accerta d'ufficio i fatti (art. 6 LAsi; art. 12 PA). In concreto, essa deve procurarsi la documentazione necessaria alla trattazione del caso, chiarire le circostanze giuridiche ed amministrare a tal fine le opportune prove a riguardo. Il principio inquisitorio non dispensa comunque le parti dal dovere di collaborare all'accertamento dei fatti ed in modo particolare dall'onere di provare quanto sia in loro facoltà e quanto l'amministrazione o il giudice non siano in grado di delucidare con mezzi propri (art. 13 PA ed art. 8 LAsi; DTAF 2019 I/6 consid. 5.1). Quando in sede ricorsuale vengono identificate delle carenze nell'accertamento dei fatti, il caso va di principio retrocesso all'autorità di prima istanza, di modo che questa possa procedere ad un nuovo e completo accertamento dei fatti (cfr. Moser / Beusch / Kneubühler / Kayser, Prozessieren vor dem Bundesverwaltungsgericht, 3a ed. 2022, n. 2.191). Una violazione del principio inquisitorio non implica comunque l'automatica retrocessione degli atti all'autorità inferiore, essendo il Tribunale libero di raccogliere gli elementi necessari al giudizio se tale opzione appare giudiziosa per ragioni di economia procedurale (cfr. DTAF 2019 I/6 consid. 5.2; 2012/21 consid. 5.1). 4.2.3 L'onere della prova relativo alla minore età incombe al richiedente d'asilo. A fronte di un accertamento dei fatti esaustivo e corretto, e qualora la valutazione globale degli atti di causa non permette di ritenere che l'interessato l'abbia resa verosimile, quest'ultimo sarà quindi tenuto ad assumersene le conseguenze, venendo pertanto considerato maggiorenne (cfr.”
Im Rahmen der besonderen Mitwirkungspflicht nach Art. 8 AsylG kann von der asylsuchenden Person verlangt werden, für die Übersetzung fremdsprachiger Dokumente in eine Amtssprache zu sorgen.
“Unrichtig ist die Sachverhaltsfeststellung, wenn der Verfügung ein falscher und aktenwidriger Sachverhalt zugrunde gelegt wird oder Beweise falsch gewürdigt worden sind; unvollständig ist sie, wenn nicht alle für den Entscheid rechtswesentlichen Sachumstände berücksichtigt werden (vgl. Kölz/Häner/Bertschi, a.a.O., Rz. 1043). Der Untersuchungsgrundsatz wird allerdings durch die allgemeine Mitwirkungspflicht der Parteien (Art. 13 VwVG) sowie im Asylverfahren durch die besondere Mitwirkungspflicht einer asylsuchenden Person (Art. 8 AsylG) begleitet. Für die asylsuchende Person bringt dies insbesondere mit sich, dass sie der Behörde alle Gründe mitzuteilen hat, die für die Asylgewährung oder für den Verzicht auf den Vollzug der Wegweisung relevant sein könnten. Ferner ergibt sich aus Art. 8 Abs. 1 Bst. d AsylG, dass die asylsuchende Person verpflichtet ist, allfällige Beweismittel vollständig zu bezeichnen und sie unverzüglich einzureichen oder, soweit dies zumutbar erscheint, sich darum zu bemühen, sie innerhalb einer angemessenen Frist zu beschaffen. Von Asylsuchenden kann verlangt werden, für die Übersetzung fremdsprachiger Dokumente in eine Amtssprache besorgt zu sein (Art. 8 Abs. 2 AsylG).”
“Unrichtig ist die Sachverhaltsfeststellung, wenn der Verfügung ein falscher und aktenwidriger Sachverhalt zugrunde gelegt wird oder Beweise falsch gewürdigt worden sind; unvollständig ist sie, wenn nicht alle für den Entscheid rechtswesentlichen Sachumstände berücksichtigt werden (vgl. Kölz/Häner/Bertschi, a.a.O., Rz. 1043). Der Untersuchungsgrundsatz wird allerdings durch die allgemeine Mitwirkungspflicht der Parteien (Art. 13 VwVG) sowie im Asylverfahren durch die besondere Mitwirkungspflicht einer asylsuchenden Person (Art. 8 AsylG) begleitet. Für die asylsuchende Person bringt dies insbesondere mit sich, dass sie der Behörde alle Gründe mitzuteilen hat, die für die Asylgewährung oder für den Verzicht auf den Vollzug der Wegweisung relevant sein könnten. Ferner ergibt sich aus Art. 8 Abs. 1 Bst. d AsylG, dass die asylsuchende Person verpflichtet ist, allfällige Beweismittel vollständig zu bezeichnen und sie unverzüglich einzureichen oder, soweit dies zumutbar erscheint, sich darum zu bemühen, sie innerhalb einer angemessenen Frist zu beschaffen. Von Asylsuchenden kann verlangt werden, für die Übersetzung fremdsprachiger Dokumente in eine Amtssprache besorgt zu sein (Art. 8 Abs. 2 AsylG).”
Ein nicht entschuldigtes oder nicht dringliches Verlassen des zugewiesenen Zentrums (z. B. Besuch einer Verwandten ohne akute Dringlichkeit) kann nach Art. 8 Abs. 3bis AsylG als Fehlen eines triftigen Grundes gewertet werden und zur Abschreibung des Gesuchs führen, wie das BVGer in E‑5310/2024 beurteilt hat.
“En cas d'annulation de la décision de classement, la procédure est rouverte (cf. ibidem). 3.3 Par analogie avec les dispositions régissant le réexamen (respectivement la révision, si la procédure a été classée par l'instance de recours), mais également par application du principe de la bonne foi et de la sécurité du droit, le demandeur ne peut pas exiger à son gré et à n'importe quel moment la réouverture d'une procédure déclarée sans objet, faute d'intérêt digne de protection (cf. JICRA 2003 n° 25 consid. 3b et 3c ; 2003 n° 6 consid. 3). Il découle de ce principe ainsi que de l'obligation du recourant de collaborer à la procédure que ce dernier doit exposer immédiatement et de manière convaincante les motifs d'une telle réouverture (cf. D-802/2023 précité consid. 4.3 et réf. cit.). 4. 4.1 En l'occurrence, c'est à bon droit que le SEM a considéré, le 12 juillet 2024, que l'absence de la recourante à l'entretien Dublin qui était prévu de se dérouler le jour-même constituait une violation grave de collaborer au sens de l'art. 8 al. 3bis LAsi et a classé la demande d'asile du 30 juin 2024, sans décision formelle. 4.2 La question de savoir si le SEM a violé le droit d'être entendu de l'intéressée en ne l'ayant pas auditionnée sur les raisons de son absence avant de classer sa demande d'asile, le 12 juillet 2024, peut rester indécise, notamment dans la mesure où, par la suite, la recourante a pu se déterminer à ce sujet. Sur le fond, elle n'a pas fait valoir de raison valable, au sens de ladite disposition, susceptibles de justifier son absence. En effet, si elle a expliqué s'être rendue auprès de sa (...) à C._______, afin d'aider cette dernière à se rétablir d'une opération, un tel départ du centre auquel elle avait été assignée ne revêtait aucune urgence. Ainsi que l'a relevé le SEM à juste titre, elle aurait pu se rendre auprès de sa (...) le lendemain de l'entretien Dublin en question. L'intéressée ne s'est d'ailleurs prévalue d'aucune urgence. Elle n'a pas non plus invoqué de situation impérieuse qui aurait requis sa présence immédiate et prolongée auprès de cette parente.”
Die Behörde kann die Parteien zur Mitwirkung heranziehen, insbesondere wenn für die korrekte und nachvollziehbare Ablage der Akten oder für Übersetzungen fremdsprachiger Dokumente Mitwirkung erforderlich ist. Einmal entgegengenommene Dokumente sind korrekt, vollständig und nachvollziehbar in den elektronischen Akten abzulegen; die Behörde hat im Asylentscheid zumindest aufzuführen, welche Beweismittel entgegengenommen wurden. Eine unübersichtliche oder unvollständige Aktenführung kann eine Verletzung des rechtlichen Gehörs darstellen.
“Januar 2024 reichte die Rechtsvertretung zudem ein Schreiben des türkischen Anwalts des Beschwerdeführers zu den Akten, welches zwar im Asylentscheid «BM 6» genannt wird, im Beweismittelverzeichnis jedoch nicht abgelegt wurde. Zudem wurde dieses Schreiben in einer der SEM-Akte A48 beiliegenden Notiz zwar offensichtlich übersetzt; allerdings wurde nur ein Teil der Notiz (diese endet mitten im Satz) und damit der Übersetzung in die SEM-Akten aufgenommen. Mit dieser unübersichtlichen Art der Aktenführung vermag die Vorinstanz den Anforderungen an die Pflicht zur geordneten Ablage, Paginierung und Registrierung der vollständigen Akten (vgl. BVGE 2012/24 E. 3.2; 2011/37 E. 5.4.1) nicht zu genügen und erschwert mangels Nachvollziehbarkeit einen Weiterzug des Entscheids an die Rechtsmittelinstanz sowie auch eine Überprüfung der Sache durch diese erheblich. Auch wenn die Vorinstanz bestimmte Beweismittel als irrelevant erachtet, entbindet diese Einschätzung sie nicht von ihrer Pflicht, einmal entgegengenommene Dokumente - falls nötig unter Mitwirkung der Parteien (zur Mitwirkungspflicht, Art. 8 AsylG) - korrekt und für die Parteien und die Rechtsmittelinstanz nachvollziehbar in den elektronischen Akten abzulegen und im Asylentscheid zumindest aufzuführen, welche Beweismittel abgenommen wurden. Dabei steht es ihr frei, diese aufgrund fehlender Relevanz bei der Entscheidfindung - mit entsprechendem Hinweis - nicht zu berücksichtigen. Alternativ können (untaugliche) Beweismittel bereits vorgängig zurückgewiesen respektive deren Annahme verweigert werden (Art. 33 Abs. 1 VwVG). Im Übrigen ist es im Rahmen der korrekten Aktenführung angezeigt, die im Asylentscheid aufgeführten Beweismittel jeweils mit der korrekten und vollständigen Bezeichnung sowie einer Nummer oder einem anderen geeigneten Identifizierungsmerkmal zu versehen, damit die Beweismittel in den Akten ohne Weiteres unterscheid- und auffindbar sind. Nach dem zuvor Gesagten hat die Vorinstanz im vorliegenden Verfahren ihre Aktenführungspflicht als Teilgehalt des rechtlichen Gehörs verletzt.”
“Januar 2024 reichte die Rechtsvertretung zudem ein Schreiben des türkischen Anwalts des Beschwerdeführers zu den Akten, welches zwar im Asylentscheid «BM 6» genannt wird, im Beweismittelverzeichnis jedoch nicht abgelegt wurde. Zudem wurde dieses Schreiben in einer der SEM-Akte A48 beiliegenden Notiz zwar offensichtlich übersetzt; allerdings wurde nur ein Teil der Notiz (diese endet mitten im Satz) und damit der Übersetzung in die SEM-Akten aufgenommen. Mit dieser unübersichtlichen Art der Aktenführung vermag die Vorinstanz den Anforderungen an die Pflicht zur geordneten Ablage, Paginierung und Registrierung der vollständigen Akten (vgl. BVGE 2012/24 E. 3.2; 2011/37 E. 5.4.1) nicht zu genügen und erschwert mangels Nachvollziehbarkeit einen Weiterzug des Entscheids an die Rechtsmittelinstanz sowie auch eine Überprüfung der Sache durch diese erheblich. Auch wenn die Vorinstanz bestimmte Beweismittel als irrelevant erachtet, entbindet diese Einschätzung sie nicht von ihrer Pflicht, einmal entgegengenommene Dokumente - falls nötig unter Mitwirkung der Parteien (zur Mitwirkungspflicht, Art. 8 AsylG) - korrekt und für die Parteien und die Rechtsmittelinstanz nachvollziehbar in den elektronischen Akten abzulegen und im Asylentscheid zumindest aufzuführen, welche Beweismittel abgenommen wurden. Dabei steht es ihr frei, diese aufgrund fehlender Relevanz bei der Entscheidfindung - mit entsprechendem Hinweis - nicht zu berücksichtigen. Alternativ können (untaugliche) Beweismittel bereits vorgängig zurückgewiesen respektive deren Annahme verweigert werden (Art. 33 Abs. 1 VwVG). Im Übrigen ist es im Rahmen der korrekten Aktenführung angezeigt, die im Asylentscheid aufgeführten Beweismittel jeweils mit der korrekten und vollständigen Bezeichnung sowie einer Nummer oder einem anderen geeigneten Identifizierungsmerkmal zu versehen, damit die Beweismittel in den Akten ohne Weiteres unterscheid- und auffindbar sind. Nach dem zuvor Gesagten hat die Vorinstanz im vorliegenden Verfahren ihre Aktenführungspflicht als Teilgehalt des rechtlichen Gehörs verletzt.”
Weitere Umstände können die Durchsetzbarkeit bzw. Vollstreckung der Wegweisung stützen. Insbesondere können die Bereitschaft des Aufnahmestaats zur Wiedereinreise bzw. zur Wiederaufnahme und vorhandene familiäre Unterstützung im Herkunftsland die Möglichkeit der Vollziehung und die Reintegration nach der Rückkehr belegen.
“8 CEDH sous l'angle du respect de sa vie familiale, que l'exécution du renvoi est dès lors licite (art. 83 al. 3 LEI ; cf. également ATAF 2009/50 consid. 8.3 à 8.4 et 2009/2 consid. 9.1.2 à 9.1.6), qu'elle est également raisonnablement exigible (art. 83 al. 4 LEI), qu'en particulier, c'est à juste titre que le SEM a considéré que l'intéressée n'a pas été en mesure de renverser la présomption légale de l'art. 83 al. 5 LEI, selon laquelle l'exécution du renvoi dans un Etat membre de l'UE ou de l'AELE - en l'occurrence la C._______ - est raisonnablement exigible (cf. décision attaquée, consid. III ch. 2 p. 4), ce que la recourante n'a du reste pas contesté à l'appui de son recours, que l'exécution du renvoi est enfin possible (art. 83 al. 2 LEI ; cf. ATAF 2008/34 consid. 12 p. 513 ss et jurisp. cit.), la recourante étant en possession d'une passeport ukrainien en cours de validité ainsi que d'une autorisation C.______ de protection provisoire, en sus du fait que les autorités C._______ sont disposées à la réadmettre sur leur territoire (art. 8 al. 4 LAsi), que partant, le recours doit également être rejeté en tant qu'il porte sur le renvoi et l'exécution de cette mesure et le dispositif de la décision entreprise confirmé sur ces points, que s'avérant manifestement infondé, il est rejeté dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'un second juge (art. 111 let. e LAsi), qu'il est dès lors renoncé à un échange d'écritures, le présent arrêt n'étant motivé que sommairement (art. 111a al. 1 et 2 LAsi), que les conclusions du recours étant d'emblée vouées à l'échec, les requêtes d'assistance judiciaire partielle (art. 65 al. 1 PA) et totale (art. 102m al. 1 LAsi) sont rejetées, que compte tenu de l'issue de la cause, il y a lieu de mettre les frais de procédure à la charge de la recourante, conformément aux art. 63 al. 1 PA ainsi que 2 et 3 let. a du règlement du 21 février 2008 concernant les frais, dépens et indemnités fixés par le Tribunal administratif fédéral (FITAF, RS 173.320.2), (dispositif page suivante) le Tribunal administratif fédéral prononce : 1.”
“4 LEI), que le Maroc ne connaît pas une situation de guerre, de guerre civile ou de violence généralisée qui permettrait d'emblée - et indépendamment des circonstances du cas d'espèce - de présumer, à propos de tous les ressortissants du pays, l'existence d'une mise en danger concrète au sens de cette disposition, que l'intéressé est dans la force de l'âge et sans charge de famille, qu'il bénéficie d'un baccalauréat, de plusieurs formations de niveau supérieur et d'expériences professionnelles dans des domaines variés, qu'il n'a pas allégué de graves problèmes de santé susceptibles de s'opposer à l'exécution de son renvoi, les deux documents médicaux, produits sans explication à l'appui de son recours, n'étant en l'état pas déterminants dès lors qu'ils datent de plus de six ans, qu'il dispose de proches au pays, à savoir de deux frères et d'une soeur, soit autant de personnes susceptibles de l'aider à se réintégrer, le cas échéant, au moment de son retour, que, quoi qu'il en soit, les autorités d'asile peuvent exiger lors de l'exécution du renvoi un certain effort de la part de personnes dont l'âge et l'état de santé doivent leur permettre, comme c'est le cas en l'espèce, de surmonter les difficultés initiales pour se trouver un logement et un travail qui leur assure un minimum vital suite à leur retour au pays (cf. ATAF 2010/41 consid. 8.3.5), que l'exécution du renvoi est enfin possible (art. 83 al. 2 LEI ; cf. ATAF 2008/34 consid. 12 et jurisp. cit.), dès lors que l'intéressé est en mesure d'entreprendre toute démarche nécessaire auprès de la représentation de son pays d'origine en vue de l'obtention de documents de voyage lui permettant de quitter la Suisse (art. 8 al. 4 LAsi), que partant, le recours doit également être rejeté en tant qu'il porte sur le renvoi et l'exécution de cette mesure, et le dispositif de la décision entreprise confirmé sur ces points, que, s'avérant manifestement infondé, il est rejeté dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'un second juge (art. 111 let. e LAsi), qu'il est renoncé à un échange d'écritures, le présent arrêt n'étant motivé que sommairement (art. 111a al. 1 et 2 LAsi), que les conclusions du recours étant d'emblée vouées à l'échec, la demande d'assistance judiciaire totale est rejetée (art. 102m al. 1 let. d LAsi et art. 65 al. 1 PA), que, vu l'issue de la cause, il y a lieu de mettre les frais de procédure à la charge du recourant, conformément à l'art. 63 al. 1 PA et aux art. 2 et 3 let. a du règlement du 21 février 2008 concernant les frais, dépens et indemnités fixés par le Tribunal administratif fédéral (FITAF, RS 173.320.2), (dispositif page suivante) le Tribunal administratif fédéral prononce : 1.”
Art. 8 AsylG verpflichtet Asylsuchende zur aktiven Mitwirkung bei der Feststellung des Sachverhalts. Soweit gesundheitliche Umstände für das Verfahren relevant sind, gehört das Einreichen entsprechender medizinischer oder psychologischer Berichte zu dieser Mitwirkungspflicht; die Behörden sind nicht gehalten, anstelle der Partei umfassende Recherchen zu solchen persönlich bekannten Umständen zu führen. Unterbleibt die Vorlage solcher Belege, kann das gesundheitliche Vorbringen unbelegt bleiben und damit an Gewicht verlieren. Die Behörden können jedoch gestützt auf die inquisitorische Aufgabe von Amtes wegen weiter abklären, sofern dies nach Aktenlage angezeigt ist.
“Die Beschwerdeführenden unterstehen insbesondere auch für die Feststellung des Sachverhalts einer Mitwirkungspflicht (Art. 8 AsylG). Aus den Akten geht hervor, dass die Vorinstanz den vorliegenden medizinischen Sachverhalt insgesamt rechtsgenüglich abgeklärt und sich hinreichend differenziert mit den zentralen Vorbringen und den Beweismitteln der Beschwerdeführenden auseinandergesetzt hat (A24/3; A45/18, F 5 ff.; Beweismittel [BM] 008; A25/3; A44/14, F 4 ff.; BM 009; Beschwerdeführer: Stress, körperliche Beschwerden infolge Knieoperation in Sri Lanka; Beschwerdeführerin: Stress aufgrund Kindererziehung und neuen Lebens in der Schweiz, Depressionen, Schlafstörungen, Menstruationsbeschwerden, asthma-ähnliche Probleme, Schwangerschafts- und körperliche Beschwerden an Rücken und Fuss, Fehlgeburt in Sri Lanka; Kind: wiederkehrende virale Krankheiten). Es ist nicht an der Vorinstanz nach irgendwelchen Beweismitteln oder Dokumenten, die die Asylvorbringen der Beschwerdeführenden belegen könnten, zu forschen. Vielmehr obliegt es ihnen im Rahmen ihrer Mitwirkungspflicht entsprechende Belege, beispielsweise medizinische und psychologische Berichte, einzureichen.”
“Soweit eine unrichtige und unvollständige Sachverhaltsfeststellung im Zusammenhang mit der Gefährdung der Beschwerdeführenden, der Schutzfähigkeit und Schutzwilligkeit des irakischen Staates und der Zulässigkeit/Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs betreffend Sicherheitslage in der ARK, Gesundheitszustand und familiäres Beziehungsnetz (Beschwerde, S. 12 ff., S. 17 ff. und Ziff. 9) gerügt wird, sind die Beschwerdeführenden darauf hinzuweisen, dass der Umstand, dass sie die Auffassung und Schlussfolgerungen des SEM nicht teilen, keine mangelhafte Sachverhaltsabklärung darstellt, sondern vielmehr die Frage der materiellen Würdigung beschlägt. Im Weiteren steht es ihnen gestützt auf ihre Mitwirkungspflicht (Art. 8 AsylG) frei, hinsichtlich ihrer gesundheitlichen Beschwerden, derentwegen sie sich in ständiger ärztlicher Behandlung befinden (Beschwerde, Ziff. 9), von sich aus entsprechende medizinische Unterlagen einzureichen - wie sie dies mit dem für den Beschwerdeführer beigebrachten Dokument (Krankengeschichte) bereits getan haben -, ohne dass dafür zwingend eine Frist angesetzt werden müsste.”
“b LAsi, l'établissement des faits pertinents est incomplet lorsque toutes les circonstances de fait et les moyens de preuve déterminants pour la décision n'ont pas été pris en compte par l'autorité inférieure (cf. ATAF 2012/21 consid. 5.1) ; il est inexact lorsque l'autorité a omis d'administrer la preuve d'un fait pertinent, a apprécié de manière erronée le résultat de l'administration d'un moyen de preuve ou a fondé sa décision sur des faits erronés, par exemple en contradiction avec les pièces (cf. ATAF 2014/2 consid. 5.1 ; 2012/21 consid. 5.1 ; 2007/37 consid. 2.3 ; Benoît Bovay, Procédure administrative, 2ème éd., 2015, ch. 6.a, p. 615). 3.2 La maxime inquisitoire, selon laquelle il appartient à l'autorité de définir les faits pertinents et les preuves nécessaires, qu'elle ordonne et apprécie d'office (art. 12 PA ; ATAF 2009/60 consid. 2.1.1), doit être relativisée par le devoir des parties de collaborer à l'établissement des faits, soit notamment d'indiquer les moyens de preuve disponibles et motiver leur requête (art. 13 et 52 PA, art. 8 LAsi ; ATAF 2011/54 consid. 5.1 ; ATF 128 II 139 consid. 2b). 3.3 En l'espèce, le recourant n'a donné aucune indication quant aux éléments factuels que le SEM n'aurait pas pris en considération ou aurait omis d'instruire, ni aux mesures d'instruction complémentaires qui lui aurait appartenu de mettre en oeuvre. Cela étant, le Tribunal constate que les faits pertinents relatifs à l'état de santé du recourant ont été établis de manière complète et exacte par l'autorité inférieure. Celle-ci a fait état des documents médicaux produits par l'intéressé à l'appui de sa nouvelle demande d'asile et a pris en considération leur teneur aux fins d'apprécier les conditions de mise en oeuvre du renvoi (cf. décision, titre II par. 2, titre V par. 2). Il y a lieu de relever que, dans la mesure notamment où la demande multiple doit être dûment motivée (art. 111c al. 1 LAsi), il appartenait à l'intéressé de communiquer, de manière spontanée, tous moyens de preuve utiles concernant son état de santé et les traitements thérapeutiques qu'il requérait.”
“Wie sich auch aus nachstehenden Erwägungen ergibt, hat die Vorinstanz den vorliegenden Sachverhalt insgesamt rechtsgenüglich abgeklärt und sich hinreichend differenziert mit den zentralen Vorbringen des Beschwerdeführers auseinandergesetzt, zumal sie auch das Dossier (...) des Bruders B. beizog. Der Beschwerdeführer bemängelt die Einschätzung der Verfolgungssituation, was die Frage der rechtlichen Würdigung beziehungsweise die materielle Entscheidung beschlägt. Die Beurteilung der Vorinstanz beruht vorliegend nicht auf einer unrichtigen oder unvollständigen Sachverhaltsfeststellung. Alsdann ergeben sich weder aus den Akten noch aus den Angaben in der Beschwerde Hinweise darauf, der Sachverhalt sei bezüglich des Gesundheitszustandes ungenügend erstellt. Es ist auf die Mitwirkungspflicht gemäss Art. 8 AsylG zu verweisen. Für den Beschwerdeführer bestanden ausreichend Möglichkeiten zur Einreichung medizinischer Unterlagen, wovon er jedoch weder bei der Vorinstanz noch auf Beschwerdeebene Gebrauch machte und damit seine behauptete schlechte psychische Verfassung gänzlich unsubstantiiert und unbelegt liess (Beschwerde, Ziff. 5). Der Sachverhalt ist als hinreichend erstellt zu erachten, weshalb sich auch eine weitere Anhörung erübrigt.”
“Das Verwaltungs- respektive Asylverfahren wird vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht (Art. 12 VwVG i.V.m. Art. 6 AsylG), wonach die Behörde von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen, die für das Verfahren notwendigen Unterlagen zu beschaffen, die rechtlich relevanten Umstände abzuklären und ordnungsgemäss darüber Beweis zu führen hat (vgl. BVGE 2015/10 E. 3.2 m.w.H.). Die Behörde ist nicht verpflichtet, zu jedem Sachverhaltselement umfangreiche Nachforschungen anzustellen. Zusätzliche Abklärungen sind nur vorzunehmen, wenn sie aufgrund der Aktenlage als angezeigt erscheinen (vgl. dazu Auer/Binder, in: Auer/Müller/Schindler [Hrsg.], Kommentar zum Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren [VwVG], 2. Aufl. 2019, Rz. 16 zu Art. 12). Ihre Grenze findet die Untersuchungspflicht in der Mitwirkungspflicht der Asylsuchenden (Art. 8 AsylG). Wie der Beschwerdeführer anlässlich des Dublin-Gesprächs protokollieren liess, hat er in der Schweiz einen Arzt konsultiert, welcher ihm Tabletten abgab und ihn aufforderte, er solle sich wieder melden, sollte sich sein Zustand nicht bessern. Vor diesem Hintergrund und im Sinne seiner Mitwirkungspflicht (Art. 8 AsylG) dürfte es ihm bereits im vorinstanzlichen Verfahren ohne Weiteres möglich gewesen sein, die Ausstellung eines Arztberichts zu veranlassen. Aus seinem Vorbringen, dass sich die Vorinstanz mit den geschilderten gesundheitlichen Problemen nicht auseinandergesetzt habe, vermag er nichts zu seinen Gunsten abzuleiten. Der angefochtenen Verfügung ist in diesem Zusammenhang zu entnehmen, dass dem beim Dublin-Gespräch geltend gemachten Gesundheitszustand sehr wohl Rechnung getragen wurde, indem die Vorinstanz darauf hinwies, dass es gestützt auf die Aktenlage sowie die Ausführungen des Beschwerdeführers keinen Grund zur Annahme gebe, der Vollzug der Wegweisung nach Kroatien würde aus gesundheitlichen Gründen einen Verstoss gegen Art.”
“Celui-ci a en particulier produit une traduction authentifiée d'un rapport médical détaillé établi, le 3 décembre 2022, par un spécialiste oeuvrant au sein d'une clinique universitaire à D._______, où il a reçu des soins spécifiques requis par son état avant qu'il ne parte de Géorgie. Le dossier comporte aussi un rapport du 16 décembre 2022 établi en Suisse, qui confirme le contenu du rapport médical géorgien précité pour ce qui a trait à l'anamnèse, les diagnostics posés et le traitement nécessaire, même en ce qui concerne la médication prescrite, laquelle reste dans l'ensemble comparable à celle dont l'intéressé bénéficiait déjà dans son état d'origine (voir let. D ci-dessus et les réponses de l'intéressé aux questions 25 s. lors de son audition), la seule adaptation notable en Suisse consistant à remplacer un antihypertenseur par un autre avec un principe actif différent (Candesartan), du reste aussi disponible en Géorgie. Dans ces conditions, le dossier est complet et le SEM n'a pas manqué à son devoir d'instruction. C'est le lieu aussi de souligner qu'il appartient en premier lieu à la partie, en vertu du devoir de collaboration (art. 8 LAsi) qui est le sien, de fournir à l'autorité tous les éléments de fait déterminants en les étayant des moyens de preuve utiles, ce que le recourant a eu l'occasion de faire (voir aussi les deux documents de nature médicale produits dans le cadre de la présente procédure). 4.3.2 Il ressort de la motivation fouillée de la décision du 17 janvier 2023 et des pièces du dossier que le SEM a tenu compte de tous les éléments de fait pertinents avancés par l'intéressé dans le cadre de cette demande d'asile, tout particulièrement ceux de nature médicale, et a procédé à un examen approfondi des moyens de preuve topiques versés au dossier. 4.4 En définitive, il apparaît que le droit d'être entendu de A._______ a été respecté. Le SEM a satisfait à son devoir d'instruction et le prénommé a eu l'occasion d'alléguer et d'étayer les faits déterminants pour la cause. La conclusion subsidiaire tendant au renvoi de l'affaire au SEM doit de ce fait être rejetée. 5. L'exécution du renvoi est ordonnée si elle est licite, raisonnablement exigible et possible.”
Gemäss Art. 8 Abs. 2 AsylG kann von Asylsuchenden im Rahmen ihrer Mitwirkungspflicht verlangt werden, für die Übersetzung fremdsprachiger Dokumente in eine Amtssprache selbst besorgt zu sein. In den zitierten Entscheiden wurde festgestellt, dass der Vorinstanz eingereichte türkischsprachige Dokumente intern summarisch übersetzt und die wesentlichen Inhalte daraus zusammengefasst wurden, weil in Bezug auf diese Beweismittel weitere Abklärung erforderlich war.
“Gemäss Art. 8 Abs. 2 AsylG kann von Asylsuchenden im Rahmen ihrer Mitwirkungspflicht verlangt werden, für die Übersetzung fremdsprachiger Dokumente in eine Amtssprache selbst besorgt zu sein. Dass dies der Beschwerdeführerin vorliegend nicht möglich gewesen sein soll, geht aus den Akten nicht hervor und wird auch nicht geltend gemacht. Daher wäre es grundsätzlich an ihr gelegen, entsprechende Übersetzungen einzureichen. Sodann ist festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin bei der Anhörung am 1. Juli 2022 bereits diverse türkischsprachige Dokumente eingereicht hat (vgl. Akten SEM [...]). Da namentlich in Bezug auf diese Beweismittel weitere Abklärung erforderlich waren, hat die Vorinstanz die Behandlung des Asylgesuchs der Beschwerdeführerin dem erweiterten Verfahren zugeteilt. Die eingereichten türkischsprachigen Beweismittel wurden sodann von der Vorinstanz intern summarisch übersetzt und die wesentlichen Inhalte daraus zusammengefasst. Den Dokumenten ist unter anderem zu entnehmen, dass C._______ vom «(...)» ([.”
“Gemäss Art. 8 Abs. 2 AsylG kann von Asylsuchenden im Rahmen ihrer Mitwirkungspflicht verlangt werden, für die Übersetzung fremdsprachiger Dokumente in eine Amtssprache selbst besorgt zu sein. Dass dies der Beschwerdeführerin vorliegend nicht möglich gewesen sein soll, geht aus den Akten nicht hervor und wird auch nicht geltend gemacht. Daher wäre es grundsätzlich an ihr gelegen, entsprechende Übersetzungen einzureichen. Sodann ist festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin bei der Anhörung am 1. Juli 2022 bereits diverse türkischsprachige Dokumente eingereicht hat (vgl. Akten SEM [...]). Da namentlich in Bezug auf diese Beweismittel weitere Abklärung erforderlich waren, hat die Vorinstanz die Beschwerdeführerin dem erweiterten Verfahren zugeteilt. Die eingereichten türkischsprachigen Beweismittel wurden sodann intern summarisch übersetzt und die wesentlichen Inhalte daraus zusammengefasst. Den Dokumenten ist unter anderem zu entnehmen, dass E._______ vom «(...)» ((...)) aufgefordert wurde, wegen des Verdachtes auf Mitgliedschaft bei einer bewaffneten Terrororganisation eine Stellungnahme einzureichen.”
Im Rahmen von Art. 8 AsylG gehört zur Mitwirkungspflicht auch die darlegungs- und teilgutachterische Prüfung vorgelegter Unterlagen auf Plausibilität. Besteht ein begründeter Verdacht auf Fälschung oder einfache Fälschbarkeit, kann die Behörde diesen Unterlagen wenig oder keine Beweiskraft beimessen und weitergehende Abklärungen verlangen; dies fällt in die dem Asylsuchenden obliegende Beweis- und Mitwirkungslast.
“Es gibt keinen Anlass an dieser Einschätzung zu zweifeln, zumal der Beschwerdeführer weder im Rahmen der Gewährung des rechtlichen Gehörs noch auf Beschwerdeebene etwas Substanzielles entgegenzuhalten hat (vgl. SEM-Akten 46/4 und 48/9; vgl. Beschwerdeschrift, S. 4 f.). Die wiederholte Behauptung, er habe die Dokumente von seinem Schwager erhalten und wisse nichts über ihren Inhalt und ihre Authentizität (vgl. SEM-Akte 44/25 F 190 und F 194), vermag nicht zu überzeugen. Auch dass er bei Ungereimtheiten jeweils ausweichend antwortet, er beziehungsweise sein türkischer Anwalt werde die entsprechenden Papiere noch besorgen (vgl. SEM-Akten 23/13 F 69, F 74 sowie F 98 ff. und 44/25 F 120, F 122, F 192 und F 248) oder dass er nicht zu erklären vermag, weshalb er verfolgt werde (vgl. Sem-Akte 44/25 F 181, F 188, F 190 und F 195), erscheint nicht plausibel. Übrigens ebenso wenig überzeugend ist die äusserst rudimentäre Begründung, sein früherer Anwalt sei in der Türkei wegen seiner Unterstützung der HDP entlarvt worden (vgl. SEM-Akte 23/15 F 111). Es obliegt dem Beschwerdeführer im Rahmen seiner Mitwirkungspflicht nach Art. 8 AsylG, den Sachverhalt darzulegen. An der obigen Einschätzung vermögen auch die mit Eingabe vom 20. Juli 2023 zu den Akten gereichten Beweismittel nichts zu ändern, zumal diesen aufgrund ihrer Fälschung beziehungsweise einfachen Fälschbarkeit ohnehin die erforderliche Beweiskraft abgeht.”
Reagiert der Asylsuchende nicht oder erfüllt er seine Mitwirkungspflichten nicht, kann die zuständige Behörde nach angemessener Gelegenheit zur Nachreichung bzw. nach gesetzten Fristablauf das Verfahren auf der Grundlage der vorhandenen Akten abschliessen. Die Behörde ist dabei nicht verpflichtet, unbegrenzte weitere Abklärungen zu treffen, sofern die Aktenlage zum Zeitpunkt der Entscheidung eine hinreichende Beurteilungsgrundlage ergibt.
“Die Aktenlage im Zeitpunkt des Ergehens der angefochtenen Verfügung stellte eine hinreichende Beurteilungsgrundlage dar. In Anbetracht der Dauer des vorinstanzlichen Verfahrens (rund dreieinhalb Monate), während derer die Beschwerdeführerin Gelegenheit gehabt hätte, medizinische Berichte einzureichen, und der Mitwirkungspflicht gemäss Art. 8 AsylG, war das SEM nicht verpflichtet, weitere konkrete Sachverhaltsabklärungen zu treffen. Diesbezüglich ist keine Verletzung der Pflicht zur vollständigen und richtigen Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts festzustellen.”
“Die Aktenlage im Zeitpunkt des Ergehens der angefochtenen Verfügung stellte eine hinreichende Beurteilungsgrundlage dar. In Anbetracht der Dauer des vorinstanzlichen Verfahrens (knappe drei Monate), während derer die Beschwerdeführenden Gelegenheit gehabt hätten, medizinische Berichte einzureichen, und der Mitwirkungspflicht gemäss Art. 8 AsylG war die Vorinstanz nicht verpflichtet, weitere konkrete Sachverhaltsabklärungen zu treffen. Diesbezüglich ist keine Verletzung der Pflicht zur vollständigen und richtigen Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts festzustellen.”
“Si l'on peut discerner les motifs qui ont guidé sa décision, le droit à une décision motivée est respecté, même si la motivation présentée est erronée. En revanche, une autorité commet un déni de justice formel prohibé par l'art. 29 al. 2 Cst. si elle omet de se prononcer sur des griefs qui présentent une certaine pertinence ou si elle s'abstient de prendre en considération des allégués et arguments importants pour la décision à rendre (cf. ATF 134 I 83 consid. 4.1, 133 III 235 consid. 5.2 et réf. cit. ; ATAF 2013/23 consid. 6.1.1). 3.3 En vertu de la maxime inquisitoire, qui régit en principe la procédure administrative, les autorités définissent les faits pertinents et les preuves nécessaires, qu'elles ordonnent et apprécient d'office (art. 12 PA, en relation avec l'art. 6 LAsi ; cf. ATAF 2015/10 consid. 3.2 ; 2012/21 consid. 5.1 ; 2009/60 consid. 2.1.1). Cette maxime doit cependant être relativisée par son corollaire, soit le devoir de collaboration de la partie à l'établissement des faits (art. 8 LAsi et 13 PA, applicable par renvoi de l'art. 6 LAsi). Ce devoir touche en particulier les faits qui se rapportent à la situation personnelle de l'administré, ceux qu'il connaît mieux que les autorités, ou encore, ceux qui, sans sa collaboration, ne pourraient pas être collectés moyennant un effort raisonnable (cf. ATF 143 II 425 consid. 5.1 ; ATAF 2011/54 consid. 5.1 ; 2009/50 consid. 10.2 ; 2008/24 consid. 7.2 ; arrêt du Tribunal E-4367/2022 du 6 octobre 2022 consid. 2.1.1). L'étendue du devoir d'instruction est par ailleurs fonction de la pertinence des faits à établir. Nonobstant la maxime inquisitoire, l'autorité amenée à rendre une décision en matière d'asile peut en principe se limiter à prendre en considération les allégués du requérant et procéder à l'administration des preuves offertes par ce dernier, sans avoir à se livrer, en sus, à des mesures d'instruction complémentaires (cf. ATAF 2012/21 consid. 5.1). En tout état de cause, elle peut mettre un terme à l'instruction, lorsque les preuves administrées lui ont permis de former sa conviction et que, procédant d'une manière non arbitraire à une appréciation anticipée des preuves qui lui sont encore proposées, elle a la certitude que ces dernières ne pourraient pas l'amener à modifier son opinion (cf.”
Die Behörde kann die Instruktion bzw. weitere Beweiserhebungen abbrechen und beantragte Beweismittel nicht mehr durchführen, wenn sich aus den bereits erhobenen Beweisen überzeugend ergibt, dass zusätzliche Beweise die für den Entscheid ausschlaggebende Überzeugung nicht ändern würden. Ein solcher Verzicht auf weitere Instruktionsmassnahmen verletzt das rechtliche Gehör nach Art. 8 AsylG nur, wenn die vorweggenommene (antizipierte) Beweiswürdigung willkürlich ist.
“1 La recourante se prévaut d'une violation de son droit d'être entendu en tant qu'elle estime que la décision querellée a été rendue de manière expéditive, sans examen suffisant des moyens de preuve versés au dossier. Dans la mesure où ce grief formel est susceptible d'entraîner l'annulation de la décision attaquée indépendamment des chances de succès du recours sur le fond, il convient d'examiner son bien-fondé en premier lieu (cf. ATF 144 I 11 consid. 5.3 et la jurisp. cit. ; ATAF 2019 VII/6 consid. 4.1 ; 2013/34 consid. 4.2 ; 2013/23 consid. 6.1.3 ; 2010/35 consid. 4.1.1 et jurisp. cit.). 2.2 La procédure administrative est régie essentiellement par la maxime inquisitoire, selon laquelle les autorités définissent les faits pertinents et les preuves nécessaires, qu'elles ordonnent et apprécient d'office (cf. art. 12 PA en relation avec l'art. 6 LAsi). Cette maxime doit cependant être relativisée par son corollaire, soit le devoir de collaboration des parties à l'établissement des faits, ainsi que le droit des parties, compris dans le droit d'être entendu, de participer à la procédure et d'influencer la prise de décision (cf. art. 8 LAsi et art. 13 PA). L'autorité peut renoncer à procéder à des mesures d'instruction lorsque les preuves administrées lui ont permis de forger sa conviction et que, procédant d'une manière non arbitraire à une appréciation anticipée des preuves qui lui sont encore proposées, elle a la certitude que ces dernières ne pourraient l'amener à modifier son opinion (cf. ATF 140 I 285 consid. 6.3.1). L'établissement des faits est incomplet au sens de l'art. 106 al. 1 let. b LAsi lorsque toutes les circonstances de fait et les moyens de preuve déterminants pour la décision n'ont pas été pris en compte par l'autorité inférieure ; il est inexact, lorsque celle-ci a omis d'administrer la preuve d'un fait pertinent, a apprécié de manière erronée le résultat de l'administration d'un moyen de preuve ou a fondé sa décision sur des faits erronés, par exemple en contradiction avec les pièces (cf. ATAF 2014/2 consid. 5.1, et 2007/37 consid. 2.3). 2.3 Le droit d'être entendu, inscrit à l'art. 29 al. 2 Cst., comprend quant à lui le droit de s'exprimer sur les éléments pertinents avant qu'une décision ne soit prise à son détriment (cf.”
“L'autorité est fondée à mettre un terme à l'instruction - et ne viole donc pas le droit d'être entendu - lorsque les preuves administrées lui ont permis de former sa conviction et que, procédant d'une manière conforme au droit à une appréciation anticipée des preuves qui lui sont encore proposées, elle a la certitude qu'elles ne pourraient l'amener à modifier son opinion (cf. ATF 145 I 167 précité, ibid. ; arrêt du Tribunal fédéral 2C_697/2020 du 18 novembre 2020 consid. 3.1 ; arrêt du Tribunal F-4373/2021 du 22 novembre 2021 consid. 2.1). Un tel refus d'instruire ne viole le droit d'être entendu des parties que si l'appréciation anticipée de la portée du moyen de preuve proposé est entachée d'arbitraire (cf. ATF 140 I 285 consid. 6.3.1 et réf. cit.). 4.1.2 En vertu de l'art. 12 PA, la procédure administrative est régie essentiellement par la maxime inquisitoire, selon laquelle l'autorité dirige la procédure et définit les faits pertinents ainsi que les preuves nécessaires, qu'elle ordonne et apprécie d'office (cf. ATAF 2015/10 consid. 3.2). Cette maxime doit toutefois être relativisée par son corollaire, le devoir de collaboration des parties à l'établissement des faits, ainsi que par le droit des parties, compris dans le droit d'être entendu, de participer à la procédure et d'influencer la prise de décision (art. 13 PA et art. 8 LAsi ; cf. ATAF 2012/21 consid. 5.1 ; 2009/60 consid. 2.1.1 ; 2009/50 consid. 10.2). L'obligation de collaborer de la partie touche en particulier les faits qui se rapportent à sa situation personnelle, ceux qu'elle connaît mieux que les autorités ou encore ceux qui, sans sa collaboration, ne pourraient pas être collectés moyennant un effort raisonnable (cf. ATF 140 I 285 précité, ibid. ; ATAF 2012/21 précité, ibid. ; 2011/54 consid. 5.1 ; 2009/50 précité, ibid. ; 2008/24 consid. 7.2 ; arrêt du Tribunal D-3082/2019 du 27 juin 2019, p. 5 et 6). 4.1.3 L'établissement des faits est incomplet lorsque toutes les circonstances de fait et les moyens de preuve déterminants pour la décision n'ont pas été pris en compte par l'autorité inférieure, et inexact, lorsque dite autorité a omis d'administrer la preuve d'un fait pertinent, a apprécié de manière erronée le résultat de l'administration d'un moyen de preuve ou a fondé sa décision sur des faits erronés, par exemple en contradiction avec les pièces (cf.”
“Im Asylverfahren - wie in anderen Verwaltungsverfahren - gilt der Untersuchungsgrundsatz (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 12 VwVG), nachdem die entscheidende Behörde den Sachverhalt von sich aus abzuklären hat, was bedeutet, dass sie verantwortlich ist für die Beschaffung der für den Entscheid notwendigen Unterlagen und das Abklären sämtlicher rechtsrelevanter Tatsachen. Der Untersuchungsgrundsatz findet jedoch seine Grenze an der Mitwirkungspflicht der Asylsuchenden (Art. 8 AsylG; Art. 13 VwVG). Parallel dazu umfasst der Anspruch auf rechtliches Gehör nach Art. 29 Abs. 2 BV alle Befugnisse, die einer Partei einzuräumen sind, damit sie in einem Verfahren ihren Standpunkt wirksam zur Geltung bringen kann. Daraus ergibt sich der Anspruch auf Abnahme der rechtzeitig und formrichtig angebotenen rechtserheblichen Beweismittel (BGE 144 II 427 E. 3.1). Umgekehrt folgt daraus, dass keine Verletzung des rechtlichen Gehörs vorliegt, wenn eine Behörde auf die Abnahme beantragter Beweismittel verzichtet, weil sie auf Grund der bereits abgenommenen Beweise ihre Überzeugung gebildet hat und in vorweggenommener (antizipierter) Beweiswürdigung annehmen kann, dass ihre Überzeugung durch weitere Beweiserhebungen nicht geändert wird (BGE 140 I 60 E. 3.3).”
Art. 8 begründet eine Mitwirkungspflicht der asylsuchenden Person. Diese Pflicht relativiert die inquisitorische Maxime der Behörden: Die Behörden bestimmen zwar den erforderlichen Beweisumfang, doch ist die Partei verpflichtet, insbesondere solche persönlichen Tatsachen und Beweismittel beizubringen, die ihr bekannt sind oder ohne ihre Mitarbeit nicht mit zumutbarem Aufwand erhoben werden können. Das Ausmass der Mitwirkung richtet sich nach der Relevanz der zu erhebenden Tatsachen. Die Feststellung der tatsächlichen Verhältnisse ist unvollständig, wenn entscheidrelevante Umstände oder Beweismittel nicht berücksichtigt worden sind.
“; ATAF 2019 VII/6 consid. 4.1 ; 2013/34 consid. 4.2 ; 2013/23 consid. 6.1.3 ; 2010/35 consid. 4.1.1 et jurisp. cit.). 2.2 L'intéressé reproche au SEM un défaut d'instruction et de motivation en relation avec son état de santé, ses déclarations ainsi que ses craintes de persécutions en cas de retour au Cameroun. De plus, son audition ne se serait pas déroulée conformément aux critères de qualité, situation dont l'auditeur se serait rendu coupable. En outre, le SEM aurait omis de statuer sur sa demande de passage en procédure étendue. 2.2.1 En vertu de la maxime inquisitoire, qui régit la procédure administrative, les autorités définissent les faits pertinents et les preuves nécessaires, qu'elles ordonnent et apprécient d'office (art. 12 PA, en relation avec l'art. 6 LAsi ; cf. ATAF 2015/10 consid. 3.2 ; 2012/21 consid. 5.1 ; 2009/60 consid. 2.1.1). Cette maxime doit cependant être relativisée par son corollaire, soit le devoir de collaboration de la partie à l'établissement des faits (art. 8 LAsi et 13 PA, applicable par renvoi de l'art. 6 LAsi ; cf. idem), qui touche en particulier les faits qui se rapportent à sa situation personnelle, ceux qu'elle connaît mieux que les autorités ou encore ceux qui, sans sa collaboration, ne pourraient pas être collectés moyennant un effort raisonnable (cf. ATF 143 II 425 consid. 5.1 ; ATAF 2011/54 consid. 5.1 ; 2009/50 consid. 10.2 ; 2008/24 consid. 7.2 ; arrêt du Tribunal E 4367/2022 du 6 octobre 2022 consid. 2.1.1). L'étendue du devoir d'instruction dépend de la pertinence des faits à établir. L'établissement des faits est incomplet au sens de l'art. 106 al. 1 let. b LAsi, lorsque toutes les circonstances de fait et les moyens de preuve déterminants pour la décision n'ont pas été pris en compte par l'autorité inférieure, et inexact, lorsque l'autorité a omis d'administrer la preuve d'un fait pertinent, a apprécié de manière erronée le résultat de l'administration d'un moyen de preuve ou a fondé sa décision sur des faits erronés, par exemple en contradiction avec les pièces (cf.”
Erfüllt die betroffene Person ihre Mitwirkungspflicht nicht und ist die Unkenntnis der Behörde über ihren Aufenthaltsort auf eine der Person zurechenbare Handlung oder Unterlassung zurückzuführen, gilt das Erfordernis von Art. 8 Abs. 3 AsylG als nicht erfüllt.
“In Bezug auf das Kriterium «flüchtig sein» ist praxisgemäss insbesondere auf Art. 14 Abs. 2 Bst. b AsylG zu verweisen, gemäss welchem der Aufenthaltsort der betroffenen ausländischen Person den Behörden stets bekannt zu sein hat. Die Bestimmung ist im Lichte des Art. 8 AsylG zu sehen, der asylsuchenden Personen eine Reihe von Mitwirkungspflichten auferlegt. Asylsuchende sind unter anderem verpflichtet, sich während des Verfahrens den Behörden des Bundes und der Kantone zur Verfügung zu halten und ihre Adresse und jede Änderung der nach dem kantonalen Recht zuständigen Behörde des Kantons oder der Gemeinde sofort mitzuteilen (Art. 8 Abs. 3 AsylG). Dem Erfordernis von Art. 8 Abs. 3 AsylG ist dann nicht entsprochen, wenn die mit dem Vollzug des Asylrechts betraute Behörde den Aufenthaltsort der betroffenen Person nicht kennt und diese Unkenntnis auf eine dieser Person zurechenbare Handlung oder Unterlassung zurückzuführen ist. Ob die zuständige Behörde durch mehr oder weniger umfangreiche Ermittlungen den Aufenthaltsort der betreffenden Person hätte in Erfahrung bringen können, ist im Zusammenhang mit Art. 14 Abs. 2 Bst. b AsylG grundsätzlich ohne Relevanz. Ohne Relevanz ist grundsätzlich auch, ob andere als mit dem Vollzug direkt betraute Behörden Informationen über den Aufenthalt der betreffenden Person hatten.”
Art. 8 Abs. 3 AsylG verpflichtet Asylsuchende, während des Verfahrens ihre Adresse und Änderungen unverzüglich der zuständigen kantonalen Behörde mitzuteilen. Das Bundesverwaltungsgericht geht bei Vorliegen eines bekannten Aufenthaltsorts und eines aktuellen Interesses am Verfahren von den erforderlichen Sachurteilsvoraussetzungen aus.
“Der Beschwerdeführer habe erneut medizinische Probleme geltend gemacht, die Anhörung habe aber dennoch abgeschlossen werden können. Das Aktenstück 29/1 (Rechtskraftmitteilung vom 25. August 2020) hält lediglich fest, dass die Verfügung vom 13. Juli 2020 am 21. August 2020 rechtskräftig geworden sei. Der Beschwerdeführer moniert, die verweigerte Einsicht in dieses Aktenstück werfe Fragen auf. Auf dem Aktenstück A28/1 (Postsendung der vorinstanzlichen Verfügung vom 13. Juli 2020) sei vermerkt, dass die Adresse im ZEMIS (Zentralen Migrationsinformationssystem) korrekt und kein Neuversand erfolgt sei. Der wirkliche Wohnsitz des Beschwerdeführers sei nie restlos geklärt worden. Deshalb stehe fest, dass er den Asylentscheid nie erhalten habe, was mit seiner Angabe im Gesuch vom 7. Februar 2023, er habe nie erfahren, wie sein Asylverfahren ausgegangen sei, übereinstimme. Dieser erst in der jüngsten Eingabe erhobene Einwand überzeugt nicht, zumal er nicht weiter substanziiert wird. Es ist zum einen darauf hinzuweisen, dass Asylsuchende gestützt auf Art. 8 Abs. 3 AsylG verpflichtet sind, sich während des Verfahrens den Behörden von Bund und Kantonen zur Verfügung zu halten. Insbesondere sind sie verpflichtet, ihre Adresse und jede Änderung der nach kantonalem Recht zuständigen Behörde sofort mitteilen. Die aktuellen Adressen werden sodann im ZEMIS hinterlegt. Sodann ist aus dem Vermerk der Poststelle D._______ «(...)» und dem Zusatz: «Frist bis”
“Das Bundesverwaltungsgericht ist zuständig (Art. 105 AsylG [SR 142.31]; Art. 31 ff. VGG) und die Sachurteilsvoraussetzungen sind erfüllt, so dass auf die Beschwerde einzutreten ist (Art. 48 Abs. 1 VwVG, Art. 108 Abs. 3 AsylG und Art. 52 Abs. 1 VwVG). Insbesondere ist von einem bekannten Aufenthaltsort und einem aktuellen Interesse am Beschwerdeverfahren auszugehen (Art. 8 Abs. 3 AsylG und Art. 48 Abs. 1 Bst. c VwVG).”
Art. 8 AsylG verpflichtet die asylsuchende Person zur Mitwirkung bei der Feststellung des Sachverhalts, namentlich auch bei Altersabklärungen. Die Rechtsprechung verlangt von den Behörden, offene Fragen nachzugehen (Untersuchungsgrundsatz), lässt die Parteien aber ebenfalls in die Tatsachenfeststellung einbezogen werden; ungenügende oder unterlassene Mitwirkung kann die Beweiswürdigung zuungunsten der asylsuchenden Person beeinflussen.
“108 al. 3 LAsi). 1.3 Le recours peut être interjeté pour violation du droit fédéral, notamment pour abus ou excès dans l'exercice du pouvoir d'appréciation, ou pour établissement inexact ou incomplet de l'état de fait pertinent (art. 106 al. 1 let. a et b LAsi). 2. 2.1 Il convient d'examiner en premier lieu le grief formel soulevé par le recourant (cf. ATF 144 I 11 consid. 5.3 et la jurisp. cit. ; ATAF 2019 VII/6 consid. 4.1). Celui-ci se plaint en effet de la violation de la maxime inquisitoire quant à l'établissement de son âge. 2.1.1 En vertu de la maxime inquisitoire, qui régit la procédure administrative, les autorités définissent les faits pertinents et les preuves nécessaires, qu'elles ordonnent et apprécient d'office (art. 12 PA, en relation avec l'art. 6 LAsi ; cf. ATAF 2015/10 consid. 3.2 ; 2012/21 consid. 5.1 ; 2009/60 consid. 2.1.1). Cette maxime doit cependant être relativisée par son corollaire, soit le devoir de collaboration de la partie à l'établissement des faits (art. 8 LAsi et 13 PA, applicable par renvoi de l'art. 6 LAsi ; cf. idem), qui touche en particulier les faits qui se rapportent à sa situation personnelle, ceux qu'elle connaît mieux que les autorités ou encore ceux qui, sans sa collaboration, ne pourraient pas être collectés moyennant un effort raisonnable (cf. ATF 143 II 425 consid. 5.1 ; ATAF 2011/54 consid. 5.1 ; 2009/50 consid. 10.2 ; 2008/24 consid. 7.2 ; arrêt du Tribunal E-4367/2022 du 6 octobre 2022 consid. 2.1.1). 2.1.2 L'établissement des faits est incomplet au sens de l'art. 106 al. 1 let. b LAsi, lorsque toutes les circonstances de fait et les moyens de preuve déterminants pour la décision n'ont pas été pris en compte par l'autorité inférieure, et inexact, lorsque l'autorité a omis d'administrer la preuve d'un fait pertinent, a apprécié de manière erronée le résultat de l'administration d'un moyen de preuve ou a fondé sa décision sur des faits erronés, par exemple en contradiction avec les pièces (cf. ATAF 2014/2 consid. 5.1 et réf. cit.”
“Der Beschwerdeführer gab an der EB UMA an, sein Geburtsdatum sei der (...) 1385 (umgerechnet der [...] 2007). Gefragt, woher er sein Alter und sein Geburtsdatum kenne, brachte er lediglich vor, in Afghanistan sei manchmal sein Geburtsdatum erwähnt und gefeiert worden, deshalb wisse er dieses. Dass die Vorinstanz das Alter des Beschwerdeführers bei dieser Ausgangslage genauer abklären wollte beziehungsweise gewisse Hinweise für das Erreichen des Mündigkeitsalters im Sinne von Art. Art. 17 Abs. 3bis AsylG in Verbindung mit Art. 7 Abs. 1 AsylV1 erblickte, kann ihr - gerade auch mit Blick auf den Untersuchungsgrundsatz (Art. 12 VwVG i.V.m. Art. 6 AsylG) und die Mitwirkungspflicht der asylsuchenden Person (Art. 8 AsylG) - nicht zum Vorwurf gemacht werden. Sie war gehalten, den offenen Fragen bestmöglich nachzugehen, und hat den ihr vom Asylgesetz gewährten Ermessensspielraum gesetzeskonform ausgeübt. Die Erstellung des Altersgutachtens ist daher nicht zu beanstanden (vgl. Urteil des BVGer A-4806/2020 vom 11. Mai 2021 E. 3).”
“1 Il convient d'examiner en premier lieu les griefs formels soulevés par le recourant, ceux-ci étant susceptibles d'entraîner l'annulation de la décision attaquée indépendamment des chances de succès du recours sur le fond (cf. ATF 144 I 11 consid. 5.3 et la jurisp. cit. ; ATAF 2019 VII/6 consid. 4.1 ; 2013/34 consid. 4.2 ; 2013/23 consid. 6.1.3 ; 2010/35 consid. 4.1.1 et jurisp. cit.). 2.2 A l'appui de son recours, l'intéressé reproche essentiellement au SEM d'avoir violé son devoir d'instruction en rendant sa décision sans avoir mené les investigations nécessaires à la détermination de son âge. 2.2.1 En vertu de la maxime inquisitoire, qui régit la procédure administrative, les autorités définissent les faits pertinents et les preuves nécessaires, qu'elles ordonnent et apprécient d'office (art. 12 PA, en relation avec l'art. 6 LAsi ; cf. ATAF 2015/10 consid. 3.2 ; 2012/21 consid. 5.1 ; 2009/60 consid. 2.1.1). Cette maxime doit cependant être relativisée par son corollaire, soit le devoir de collaboration de la partie à l'établissement des faits (art. 8 LAsi et 13 PA, applicable par renvoi de l'art. 6 LAsi ; cf. idem), qui touche en particulier les faits qui se rapportent à sa situation personnelle, ceux qu'elle connaît mieux que les autorités ou encore ceux qui, sans sa collaboration, ne pourraient pas être collectés moyennant un effort raisonnable (cf. ATF 143 II 425 consid. 5.1 ; ATAF 2011/54 consid. 5.1 ; 2009/50 consid. 10.2 ; 2008/24 consid. 7.2 ; arrêt du Tribunal E-4367/2022 du 6 octobre 2022 consid. 2.1.1). L'étendue du devoir d'instruction dépend de la pertinence des faits à établir. L'établissement des faits est incomplet au sens de l'art. 106 al. 1 let. b LAsi, lorsque toutes les circonstances de fait et les moyens de preuve déterminants pour la décision n'ont pas été pris en compte par l'autorité inférieure, et inexact, lorsque l'autorité a omis d'administrer la preuve d'un fait pertinent, a apprécié de manière erronée le résultat de l'administration d'un moyen de preuve ou a fondé sa décision sur des faits erronés, par exemple en contradiction avec les pièces (cf.”
“Jahren ergibt - entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers - kein verlässliches Indiz für die Korrektheit seiner Altersangaben darstellt, zumal die Schlüsselbeinuntersuchung sowie die Gesamtbeurteilung von einem Mindestalter ausgehen, welches deutlich über 18 Jahren liegt, dass der Beschwerdeführer aus dem Ergebnis des Altersgutachtens demnach nichts zu seinen Gunsten abzuleiten vermag, dass die eingereichte Tazkera und das nachträglich eingereichte Original des Impfausweises bereits vor dem einschlägigen Länderkontext grundsätzlich nur relevante Beweiskraft im Zusammenspiel mit schlüssigen Vorbringen zu entfalten vermögen, dass die Tazkera ferner nicht im Original vorliegt und der Beschwerdeführer nicht klar darlegt, was er aus dem nicht übersetzten und teilweise mit nicht klar leserlicher Handschrift verfassten Impfausweis konkret betreffend sein Alter ableiten möchte, obwohl ihm ohne Weiteres zuzumuten gewesen wäre, entsprechendes genügend zu substantiieren, nicht zuletzt vor dem Hintergrund seiner Mitwirkungspflicht (Art. 8 AsylG), dass ergänzend festzuhalten ist, dass soweit der Beschwerdeführer sein Geburtsdatum aus der Subtraktion seines im Zeitpunkt der Ausstellung der Tazkera angegebenen Lebensalters vom Ausstellungsdatum herleitet (vgl. SEM-Akten A22/12 Ziff. 1.6), die Angaben nicht exakt sein dürften, zumal Monat und Tag des Ausstellungsdatums mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mit dem tatsächlichen Geburtsdatum übereinstimmen und solches auch nicht konkret vorgebracht wird, dass sich der Beschwerdeführer ferner auch dahingehend widerspricht, wenn er durch seine Rechtsvertretung beantragen lässt, das Geburtsdatum sei auf den (...) festzusetzen (vgl. SEM-Akten A16/1), in der EB UMA dann wiederum geltend macht, er sei am 23. Juli 2006 geboren, dass es dem Beschwerdeführer aufgrund des Ausgeführten im Ergebnis nicht gelingt, seine Minderjährigkeit glaubhaft darzulegen (vgl. Entscheidungen und Mitteilungen der Asylrekurskommission [EMARK] 2004 Nr. 31 E. 5,”
“7 LEI, exceptions dont l'existence peut être niée en l'état actuel du dossier et dont il convient de faire usage avec retenue, à plus forte raison dans les cas où le requérant d'asile est mineur, que, par conséquent, le SEM, qui n'a pas respecté les règles développées par la jurisprudence en matière d'exécution du renvoi de requérants d'asile mineurs non accompagnés, n'a pas établi de manière complète et exacte l'état de fait pertinent (art. 106 al. 1 let. b LAsi), qu'il n'est pas possible, en l'état du dossier, d'apprécier valablement si l'exécution du renvoi de l'intéressé est exigible aux termes de l'art. 83 al. 4 LEI, que le SEM doit dès lors entreprendre toutes les mesures nécessaires afin de vérifier la possibilité de prise en charge effective du recourant à son arrivée au Burundi ; qu'il lui est également loisible de mener à terme la mesure d'instruction entreprise afin de déterminer l'âge du recourant, qu'est rappelée à A._______ son obligation de collaborer dans le cadre de ces investigations (art. 8 LAsi), qu'au vu de ce qui précède, la décision querellée est annulée et l'affaire renvoyée à l'autorité de première instance pour nouvelle décision en matière d'exécution du renvoi seulement, les mesures d'instruction nécessaires dépassant l'ampleur de celles incombant au Tribunal (art. 61 al. 1 PA), que, manifestement fondé en matière d'exécution du renvoi, le recours doit être admis par l'office du juge unique, avec l'approbation d'une seconde juge (art. 111 let. e LAsi), qu'en cas de renvoi de l'affaire à l'instance précédente pour nouvelle décision au fond, dont l'issue reste ouverte, la partie recourante est réputée avoir eu gain de cause, conformément à la jurisprudence du Tribunal fédéral en la matière (cf. ATF 149 V 250 consid. 10 non publié), que le Tribunal renonce donc à la perception de frais judiciaires (art. 63 al. 1 et 2 PA), qu'ayant obtenu gain de cause, le recourant aurait normalement droit à des dépens (art. 64 al. 1 PA), que ceux-ci ne sont toutefois pas alloués en l'espèce, l'intéressé ayant agi seul et rien n'indiquant que la rédaction du recours lui ai occasionné des coûts importants, (dispositif : page suivante) le Tribunal administratif fédéral prononce : 1.”
Art. 8 Abs. 3bis AsylG enthält den ausdrücklichen Vorbehalt der Flüchtlingskonvention. Nach der zitierten Rechtsprechung verlangt dieser Vorbehalt, dass das SEM zumindest eine summarische materielle Prüfung vornimmt. Eine solche Prüfung setzt zumindest eine minimale Feststellung des für das Asylgesuch relevanten Sachverhalts und eine Gelegenheit des Gesuchstellers voraus, seine Fluchtgründe darzulegen. Unterbleibt diese summarische Prüfung bzw. werden Vorbringen antizipativ als unglaubhaft gewertet, kann dadurch der Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt werden.
“Ihm könne daher das Verlassen der Unterkunft sowie das einmalige Nichterscheinen zur Erstbefragung nicht als grobe Mitwirkungspflichtverletzung vorgeworfen werden. Seine Rückkehr in die Schweiz am Tag der Erstbefragung spreche vielmehr für sein Interesse am Verfahren. Die Verhaftung stelle keine Mitwirkungspflichtverletzung dar, da sie staatlich verfügt worden sei und die Unschuldsvermutung gelte. Ihm werde ferner vorgeworfen, seine Identität nicht nachgewiesen zu haben. Seit dem 31. Oktober 2020 befinde er sich in Untersuchungshaft und die Möglichkeiten, mit seiner Grossmutter in Marokko in Kontakt zu treten und Papiere zu beschaffen, seien stark eingeschränkt, weshalb der Vorwurf nicht verfange. Der Beschwerdeführer habe bisher keine Möglichkeit gehabt, allfällige gesundheitliche Probleme geltend zu machen, da ihm diesbezüglich kein rechtliches Gehör gewährt worden sei. Die Rechtsvertretung habe Kenntnis davon, dass der Beschwerdeführer in Untersuchungshaft einen Arzttermin wahrgenommen habe. Das SEM habe in diesem Punkt den Untersuchungsgrundsatz verletzt. Art. 8 Abs. 3bis AsylG behalte ausdrücklich die Einhaltung der Flüchtlingskonvention vor. Das SEM halte antizipierend fest, etwaige Vorbringen des Beschwerdeführers wären unglaubhaft. Gemäss Praxis des Bundesverwaltungsgerichts erfordere der Vorbehalt der Flüchtlingskonvention zumindest eine summarische materielle Prüfung, was zwingend eine minimale Sachverhaltsfeststellung bezüglich der Asylgründe voraussetze. Das SEM habe dem Beschwerdeführer keine Gelegenheit geboten, seine Asylgründe darzulegen. Die Abhandlung der Vorinstanz könne somit nicht als summarische Prüfung der Fluchtgründe erachtet werden. Aufgrund dieser mehrfachen Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und an die Vorinstanz zurückzuweisen. Hinsichtlich des Datenberichtigung im ZEMIS sei auf die Rechtsprechung hinzuweisen, wonach diejenigen Daten einzutragen seien, welche am wahrscheinlichsten seien. Das vom SEM eingetragene Geburtsdatum sei nicht wahrscheinlicher als das vom Beschwerdeführer angegebene.”
Die Rechtsprechung zeigt, dass das SEM Asylsuchende bei mangelnder Kooperation im Sinne von Art. 8 Abs. 3 AsylG darauf hinweisen kann, dass zur Durchsetzung eines Transfers Zwangsmassnahmen vorgesehen sind; dies kann die Anordnung administrativer Haft und die zwangsweise Wegführung bzw. Rückführung durch die Polizei umfassen. Solche Hinweise und die Androhung oder Anordnung konkreter Zwangsmassnahmen sind in den zitierten Entscheiden bestätigt worden.
“3 LAsi, lesquels prévoient que le requérant doit se tenir à la disposition des autorités compétentes en matière d'asile. Le Tribunal a à plusieurs reprises eu l'occasion de confirmer que l'absence du lieu de séjour connu, respectivement attribué, sans indication de la part du requérant aux autorités compétentes, qu'elle soit durable ou passagère, suffisait déjà pour que l'extension du délai de transfert au sens de l'art. 29 par. 2 du règlement Dublin III puisse se justifier (cf. arrêts du Tribunal E-6320/2020 du 8 janvier 2021 consid. 4.3 ; F-4207/2020 du 31 août 2020 consid. 6.2 ; E-3154/2018 du 21 juin 2018 consid. 4.1). 3.2. 3.2.1. En l'espèce, par décision du 29 septembre 2023, le SEM n'est pas entré en matière sur la demande d'asile des intéressés, a prononcé leur transfert vers l'Autriche et a ordonné l'exécution de cette mesure. Cette décision n'a pas fait l'objet d'un recours. Les requérants étaient donc tenus de se tenir à disposition des autorités chargées de l'exécution de leur transfert (cf. art. 8 al. 3 LAsi). Il ressort du dossier que cette obligation leur était connue. Il appert en effet que, le 15 novembre 2023, le I._______ s'est entretenu avec A._______. A cette occasion, il lui a été clairement indiqué que les autorités allaient prochainement organiser le renvoi de sa famille vers l'Autriche, l'Etat Dublin responsable du traitement de la demande d'asile, et qu'à défaut de collaboration de leur part, ils s'exposeraient à un renvoi forcé par la police. Le 6 décembre suivant, soit la veille du transfert prévu, l'intéressé a été une nouvelle fois entendu par le I._______, accompagné cette fois-ci par son épouse. A cette occasion, les intéressés ont été dûment avisés que deux collaborateurs du I._______ se présenteraient le lendemain, soit le 7 décembre 2023, à 9 heures précises au CFA dans lequel ils séjournaient en vue de l'exécution de leur transfert. Ils se sont en outre fait remettre un « plan de départ », dont ils avaient déjà reçu un exemplaire le 28 novembre précédent, et ont une nouvelle fois été avisés qu'à défaut de collaboration de leur part, ils s'exposeraient à des mesures de contrainte avec renvoi forcé par la police vers l'Autriche.”
“3 LAsi, lesquels prévoient que le requérant doit se tenir à la disposition des autorités compétentes en matière d'asile. Le Tribunal a à plusieurs reprises eu l'occasion de confirmer que l'absence du lieu de séjour connu, respectivement attribué, sans indication de la part du requérant aux autorités compétentes, qu'elle soit durable ou passagère, suffisait déjà pour que l'extension du délai de transfert au sens de l'art. 29 par. 2 du règlement Dublin III puisse se justifier (cf. arrêts du Tribunal E-6320/2020 du 8 janvier 2021 consid. 4.3 ; F-4207/2020 du 31 août 2020 consid. 6.2 ; E-3154/2018 du 21 juin 2018 consid. 4.1). 3.2 3.2.1 En l'espèce, par décision du 31 juillet 2023, le SEM n'est pas entré en matière sur la demande d'asile de l'intéressé, a prononcé son transfert vers la Croatie et a ordonné l'exécution de cette mesure. Cette décision n'a pas fait l'objet d'un recours. L'intéressé était donc tenu de se tenir à disposition des autorités chargées de l'exécution de son transfert (cf. art. 8 al. 3 LAsi). Contrairement aux allégations du recours, il transparaît du dossier que cette obligation lui était connue. Il appert en effet que le 22 septembre 2023, l'intéressé a fait l'objet d'une audition administrative auprès de C._______, lors de laquelle il lui a été clairement rappelé que compte tenu de la non-entrée en matière sur sa demande d'asile, il était tenu de quitter la Suisse. A cette occasion, il a été invité à collaborer à son transfert et a été dûment avisé qu'à défaut de collaboration de sa part, il serait exposé à des mesures de contrainte du droit des étrangers, à savoir la détention. Après s'être fait remettre une fiche informative à ce sujet, le requérant a obtenu, sur réquisition de sa part, un délai de réflexion jusqu'au 29 septembre 2023 pour faire savoir au C._______ s'il était disposé à se soumettre à un retour volontaire en Croatie et, le cas échéant, à signer le formulaire de déclaration de transfert volontaire. Dans ce cadre, le recourant a été expressément informé qu'à défaut de réponse de sa part ou en cas de refus de signer le document précité, il serait considéré qu'il s'opposait à un retour volontaire et serait par conséquent exposé - immédiatement et sans autre forme d'avertissement - à un placement en détention administrative ainsi qu'à un renvoi forcé vers la Croatie.”
Rügen, wonach die Anhörung durch wiederholte Unterbrechungen, eine zu enge Beschränkung der Fragestellung oder die Verhinderung von Fragen durch die rechtliche Vertretung die Mitwirkung beeinträchtigt hätte, können geltend gemacht werden. Ob dadurch die Sachverhaltsfeststellung unvollständig ist, hängt vom Einzelfall ab und richtet sich nach den Akten; in der zitierten Entscheidung wurden derartige Vorwürfe als unbegründet beurteilt.
“_______ n'ayant pas pu s'exprimer librement et ayant à plusieurs reprises été interrompue par la chargée d'audition, laquelle aurait relevé que les motifs qu'elle alléguait n'étaient pas pertinents, ce qui l'aurait influencée à tenir un discours plus censuré. La recourante n'aurait au demeurant pas pu exposer tous ses motifs d'asile, en particulier ceux liés aux activités politiques de son mari. A cet égard, sa représentante juridique n'aurait pas été autorisée à lui poser de questions, bien que ceux-ci puissent constituer des persécutions réfléchies déterminantes au sens de l'art. 3 LAsi. 2.3 La procédure administrative est régie essentiellement par le principe inquisitoire selon lequel les autorités définissent les faits pertinents et les preuves nécessaires, qu'elles ordonnent et apprécient d'office (art. 12 PA). Ce principe doit cependant être relativisé par son corollaire, soit le devoir de collaboration des parties à l'établissement des faits, ainsi que par le droit des parties, compris dans le droit d'être entendu, de participer à la procédure et d'influencer la prise de décision (art. 13 PA et art. 8 LAsi). L'établissement des faits est incomplet au sens de l'art. 106 al. 1 let. b LAsi, lorsque toutes les circonstances de fait et les moyens de preuve déterminants pour la décision n'ont pas été pris en compte par l'autorité inférieure, et inexact, lorsque l'autorité a omis d'administrer la preuve d'un fait pertinent, a apprécié de manière erronée le résultat de l'administration d'un moyen de preuve ou a fondé sa décision sur des faits erronés, par exemple en contradiction avec les pièces (cf. ATAF 2014/2 consid. 5.1 et réf. cit. ; 2007/37 consid. 2.3 et réf. cit.). 2.4 En l'occurrence, les critiques des intéressés en lien avec la tenue de l'audition sont infondées. Il ne ressort en effet pas du procès-verbal de l'audition du 9 novembre 2023 que la recourante n'aurait pas été en mesure d'exposer librement ses motifs d'asile. Elle a ainsi pu s'exprimer sans interruption à l'occasion de son récit libre (cf. procès-verbal [pv] d'audition, Q54 à 59). Certes, à un moment donné, la chargée d'audition a relevé que le motif tiré du tremblement de terre survenu en Turquie n'était pas pertinent pour la qualité de réfugié et a invité la recourante à exposer ses éventuels autres motifs (cf.”
Eine kurzzeitige, unentschuldigte Abwesenheit (auch „einige Tage“) kann eine Verletzung der Mitwirkungspflicht nach Art. 8 Abs. 3 AsylG und damit ein Verhalten «en fuite» darstellen, wenn die betroffene Person ihren Aufenthaltsort nicht unverzüglich mitteilt und dadurch die Ausführung eines Transferentscheids erschwert wird. Bereits eine einmalige Nichtmeldung kann nach der Rechtsprechung die Verlängerung der Überstellungsfrist rechtfertigen.
“3), mais aussi dans tous les autres cas où, par une action ou une inaction (laquelle peut être unique) intentionnelle ou relevant de la négligence grave, le requérant entrave les démarches de l'autorité (cantonale) chargée de la mise en oeuvre de son transfert et empêche ainsi dite autorité de mener à bien la procédure de transfert (cf. arrêts du TAF F-3447/2024 du 17 juillet 2024 consid. 3.3 et E-1459/2024 du 10 juillet 2024 consid. 3.1). Le Tribunal a, à plusieurs reprises, eu l'occasion de confirmer qu'en règle générale, l'absence du lieu de séjour connu, respectivement attribué, sans indication de la part du requérant aux autorités compétentes, qu'elle soit durable ou passagère, suffisait déjà pour que l'extension du délai de transfert au sens de l'art. 29 par. 2 du règlement Dublin III puisse se justifier (cf., notamment, arrêts du TAF F-5193/2024 du 11 décembre 2024 consid. 4.1 et D-2291/2024 du 20 juin 2024 consid. 4.3). 4.2 Ainsi, le requérant sous le coup d'une décision de transfert exécutoire doit être considéré comme étant en fuite notamment lorsque, en violation de son devoir de collaboration (tel qu'il découle de l'art. 8 al. 3 LAsi, en relation avec l'art. 14 al. 2 let. b LAsi, dispositions jugées applicables par analogie), il ne se tient pas à la disposition de l'autorité (cantonale) chargée de l'exécution de son transfert, mais s'absente de son lieu de résidence sans le signaler immédiatement à cette autorité, empêchant ainsi celle-ci de le trouver à son lieu de résidence et de prendre des initiatives en vue de l'exécution de son transfert (cf. Filzwieser/Sprung, Dublin III-Verordnung - Das Europäische Asylzuständigkeitssystem, Vienne/Graz, ad art. 29, point K 12; cf., notamment, arrêts du TAF E-5008/2021 du 18 janvier 2022 consid. 5.3 et F-2239/2021 du 10 mai 2021 consid. 4) ; selon la jurisprudence, une absence de quelques jours suffit (cf. arrêt du TAF F-1437/2022 du 9 mai 2022 consid. 3.3). 4.3 La prolongation du délai de transfert ne peut pas être demandée pour d'autres motifs que ceux prévus par l'art. 29 par. 2 RD III (fuite ou emprisonnement), tels par exemple la survenance d'une pathologie grave de nature à faire obstacle à l'exécution du transfert (cf.”
“2 du règlement Dublin III lorsque le requérant, par son comportement, compromet l'exécution de son transfert par l'Etat concerné, malgré le respect par celui-ci de son devoir de diligence (sur le sens et le but de la réglementation prévue à l'art. 29 par. 2 du règlement Dublin III, cf. ATAF 2010/27 consid. 7.2.2 et 7.2.3, ainsi que l'arrêt du TAF F-485/2021 du 26 mars 2021 consid. 5.1.1). Tel est le cas non seulement en cas de soustraction intentionnelle à l'exécution du transfert (cf. ATAF 2010/27 consid. 7.2.3), mais aussi dans tous les autres cas où, par une action ou une inaction (laquelle peut être unique) intentionnelle ou relevant de la négligence grave, le requérant entrave les démarches de l'autorité (cantonale) chargée de la mise en oeuvre de son transfert et empêche ainsi dite autorité de mener à bien la procédure de transfert (cf. arrêts du TAF F-1437/2022 précité consid. 3.3 et F-485/2021 précité consid. 5.1.2, et la jurisprudence citée). Ainsi, le requérant sous le coup d'une décision de transfert exécutoire doit être considéré comme étant en fuite notamment lorsque, en violation de son devoir de collaboration (tel qu'il découle l'art. 8 al. 3 LAsi, en relation avec l'art. 14 al. 2 let. b LAsi, dispositions jugées applicables par analogie), il ne se tient pas en permanence à la disposition de l'autorité (cantonale) chargée de l'exécution de son transfert, mais s'absente de son lieu de résidence sans le signaler immédiatement à cette autorité, empêchant ainsi celle-ci de le trouver à son lieu de résidence et de prendre des initiatives en vue de l'exécution de son transfert (cf. Christian Filzwieser/Andrea Sprung, Dublin III-Verordnung - Das Europäische Asylzuständigkeitssystem, 2014, ad art. 29, point K12 ; cf. notamment les arrêts du TAF E-5008/2021 du 18 janvier 2022 consid. 5.3, F-4287/2021 du 7 octobre 2021 consid. IV, F-2239/2021 du 10 mai 2021 consid. IV, E-1366/2019 du 29 avril 2019 consid. 6.3 et E-4595/2016 du 12 décembre 2016 consid. 5.3). Selon la jurisprudence, une absence de quelques jours suffit (cf. arrêt du TAF E-5008/2021 précité consid. 5.3, et la jurisprudence citée). En revanche, la prolongation du délai de transfert ne peut pas être demandée pour d'autres motifs que ceux prévus par l'art.”
“2 RD III lorsque le requérant, par son comportement, compromet l'exécution de son transfert par l'Etat concerné, malgré le respect par celui-ci de son devoir de diligence (sur le sens et le but de la réglementation prévue à l'art. 29 par. 2 RD III, cf. ATAF 2010/27 consid. 7.2.2 et 7.2.3, ainsi que l'arrêt du TAF F-485/2021 du 26 mars 2021 consid. 5.1.1). Tel est le cas non seulement en cas de soustraction intentionnelle à l'exécution du transfert (cf. ATAF 2010/27 consid. 7.2.3), mais aussi dans tous les autres cas où, par une action ou une inaction (laquelle peut être unique) intentionnelle ou relevant de la négligence grave, le requérant entrave les démarches de l'autorité (cantonale) chargée de la mise en oeuvre de son transfert et empêche ainsi dite autorité de mener à bien la procédure de transfert (cf. arrêts du TAF F-1437/2022 précité consid. 3.3 et F-485/2021 précité consid. 5.1.2, et la jurisprudence citée). Ainsi, le requérant sous le coup d'une décision de transfert exécutoire doit être considéré comme étant en fuite notamment lorsque, en violation de son devoir de collaboration (tel qu'il découle l'art. 8 al. 3 LAsi, en relation avec l'art. 14 al. 2 let. b LAsi, dispositions jugées applicables par analogie), il ne se tient pas en permanence à la disposition de l'autorité (cantonale) chargée de l'exécution de son transfert, mais s'absente de son lieu de résidence sans le signaler immédiatement à cette autorité, empêchant ainsi celle-ci de le trouver à son lieu de résidence et de prendre des initiatives en vue de l'exécution de son transfert (cf. FILZWIESER/SPRUNG, Dublin III-Verordnung - Das Europäische Asylzuständigkeitssystem, Vienne/Graz, état au 1.2.2014, ad art. 29, point K12; cf. notamment les arrêts du TAF E-5008/2021 du 18 janvier 2022 consid. 5.3, F-4287/2021 du 7 octobre 2021 consid. IV, F-2239/2021 du 10 mai 2021 consid. IV, E-1366/2019 du 29 avril 2019 consid. 6.3 et E-4595/2016 du 12 décembre 2016 consid. 5.3) ; selon la jurisprudence, une absence de quelques jours suffit (cf. arrêt du TAF E-5008/2021 précité consid. 5.3, et la jurisprudence citée). En revanche, la prolongation du délai de transfert ne peut pas être demandée pour d'autres motifs que ceux prévus par l'art.”
“In Bezug auf das Kriterium "flüchtig sein" ist insbesondere auf Art. 14 Abs. 2 Bst. b AsylG zu verweisen, gemäss welchem der Aufenthaltsort einer ausländischen Person den Behörden stets bekannt zu sein hat. Der Gesetzgeber wollte asylsuchende Personen mit Art. 14 Abs. 2 Bst. b AsylG davon abhalten, während oder nach dem Asylverfahren unterzutauchen (vgl. Peter Nideröst, Sans-Papiers in der Schweiz, in: Ausländerrecht, 2. Aufl., 2009, Rz. 9.38). Die besagte Bestimmung ist mit Blick auf Art. 8 AsylG zu sehen, der asylsuchenden Personen eine Reihe von Mitwirkungspflichten auferlegt. So sind diese unter anderem verpflichtet, sich den Behörden von Bund und Kantonen zur Verfügung zu halten (Art. 8 Abs. 3 AsylG). Dem Erfordernis von Art. 8 Abs. 3 AsylG ist nicht entsprochen, wenn die mit dem Vollzug des Asylrechts betraute Behörde den Aufenthaltsort der betreffenden Person nicht kennt und diese Unkenntnis auf eine dieser Person zurechenbare Verletzung der Mitwirkungspflicht zurückzuführen ist. Ob die zuständige Behörde durch mehr oder weniger umfangreiche Ermittlungen den Aufenthaltsort der betreffenden Person hätte in Erfahrung bringen können, ist grundsätzlich ohne Relevanz. Ebenso wenig von Bedeutung ist, ob die asylsuchende Person durchgehend oder vor-übergehend nicht auffindbar gewesen ist. Ausschlaggebend ist einzig die Pflicht der asylsuchenden Person, für die Behörden effektiv erreichbar zu sein und eine allfällige Abwesenheit zu melden (vgl. zum Ganzen BVGer Urteil F-4207/2020 vom 31. August 2020, E. 6.2.). Bereits eine kurze Abwesenheit kann dazu führen, dass eine Verlängerung der Überstellungsfrist durch die Vorinstanz gerechtfertigt ist. Eine einmalige Handlung oder Untätigkeit genügt (vgl. BVGer Urteil D-835/2023 vom 17.”
Auch gesundheitliche Probleme (z. B. Depression, Anpassungsstörungen, Schlafstörungen, körperliche Leiden) schützen nicht automatisch vor der Ausweisung nach Art. 8 Abs. 4 AsylG. Das Verwaltungsgericht prüft die Schwere der Erkrankungen; in den zitierten Entscheiden wurden solche Leiden nicht als derart gravierend erachtet, dass sie die Vollstreckung des Weg- bzw. Rückschaffungsentscheids verhinderten.
“idem, R23ss), que présentant ainsi des facteurs particulièrement favorables à une réinstallation dans une autre région de son pays, le fait que son domicile ait été endommagé par le séisme en 2023 ne permet pas de renoncer à l'exécution de son renvoi, que par ailleurs, les affections dont le recourant souffre - à savoir une dépression, des troubles de l'adaptation ainsi que des troubles du sommeil - ne présentent pas une gravité telle qu'elles seraient de nature à faire obstacle à l'exécution du renvoi, étant relevé, à l'instar du SEM, que par courrier du 27 juillet 2023, l'intéressé a informé ce dernier de l'amélioration de son état de santé ainsi que de l'interruption de toute médication, que pour le reste, il peut être renvoyé aux considérations de la décision attaquée, laquelle est suffisamment motivée, qu'enfin, l'exécution du renvoi ne se heurte pas à des obstacles insurmontables d'ordre technique et s'avère également possible (art. 83 al. 2 LEI ; cf. ATAF 2008/34 consid. 12 et jurisp. cit.), le recourant étant tenu de collaborer à l'obtention de documents de voyage lui permettant de retourner dans son pays d'origine (art. 8 al. 4 LAsi), que dans ces conditions, la décision attaquée est conforme au droit fédéral, le SEM ayant par ailleurs établi de manière exacte et complète l'état de fait pertinent (art. 106 al. 1 LAsi) et, dans la mesure où ce grief peut être examiné (art. 49 PA ; cf. ATAF 2014/26 consid. 5), n'est pas inopportune, que partant, le recours doit également être rejeté, en tant qu'il porte sur le renvoi et son exécution, que celui-là s'avérant manifestement infondé, il l'est dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'un second juge (art. 111 let. e LAsi), qu'il est dès lors renoncé à un échange d'écritures, le présent arrêt n'étant motivé que sommairement (art. 111a al. 1 et 2 LAsi), que dans la mesure où les conclusions du recours étaient d'emblée vouées à l'échec, la demande d'assistance judiciaire totale est rejetée, l'une des conditions cumulatives à son octroi n'étant pas remplie (art. 102m al. 1 LAsi, en lien avec l'art. 65 al. 1 PA), qu'avec le présent prononcé, les demandes tendant à l'exemption du versement d'une avance de frais ainsi qu'à l'octroi de l'effet suspensif sont devenues sans objet, qu'il y a ainsi lieu de mettre les frais de procédure, d'un montant de 750 francs, à la charge du recourant, conformément aux art.”
“29 du pv de son audition) et qu'il a pu exercer jusqu'à l'époque de son départ, nonobstant ses problèmes de santé, que les affections dont il souffre, telles qu'elles ressortent du dossier, ne sont pas d'une acuité telle qu'elles l'empêcheraient désormais de reprendre une activité rémunérée après son retour en Turquie, où il pourra du reste aussi compter en cas de besoin sur l'aide de sa parenté y habitant encore, tout particulièrement dans sa région d'origine (voir aussi pour de détails p. 6 par. 4 de la décision attaquée, et réf. cit.), que cet Etat dispose par ailleurs d'infrastructures médicales manifestement suffisantes, une partie des coûts afférents pouvant être prise en charge par l'assurance maladie universelle turque (voir aussi p. 6 par. 6 de la décision attaquée, et réf. cit.), qu'en cas de besoin, l'intéressé pourra se constituer une réserve de médicaments avant son départ de Suisse et présenter au SEM une demande d'aide au retour au sens de l'art. 93 LAsi et, en particulier, une aide individuelle telle que prévue à l'al. 1 let. d de cette disposition et aux art. 73 ss de l'ordonnance 2 du 11 août 1999 sur l'asile (OA 2, RS 142.312), que l'exécution du renvoi est enfin possible (art. 83 al. 2 LEI ; ATAF 2008/34 consid. 12 et jurisp. cit.), le recourant étant tenu de collaborer à l'obtention de documents de voyage lui permettant de retourner dans son pays d'origine (art. 8 al. 4 LAsi), que la décision attaquée ne viole donc pas le droit fédéral, le SEM ayant aussi établi de manière exacte et complète l'état de fait pertinent (art. 106 al. 1 LAsi) ; que, dans la mesure où ce grief peut être examiné (art. 49 PA, cf. ATAF 2014/26 consid. 5), elle n'est pas non plus inopportune, qu'en conséquence, le recours est rejeté en totalité, que s'avérant manifestement infondé, il l'est dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'une seconde juge (art. 111 let. e LAsi), que, vu le présent prononcé direct sur le fond, la requête de dispense du versement d'une avance de frais est devenue sans objet, que la requête d'assistance judiciaire totale doit également être rejetée, dans la mesure où les conclusions du recours étaient d'emblée vouées à l'échec, l'une au moins des conditions cumulatives de l'art. 65 al. 1 LAsi, en lien avec l'art. 102m al. 1 et 4 LAsi, n'étant en l'occurrence pas satisfaite, que, vu l'issue de la cause, il y a lieu de mettre les frais de procédure à la charge du recourant, conformément aux art.”
Unter bestimmten Frist- und Verfahrensumständen — namentlich bei erheblichen Verzögerungen des Verfahrens durch die Behörde — kann das verspätete Nichtbeibringen einer Übersetzung dem Asylsuchenden im Sinne von Art. 8 AsylG nicht zugerechnet werden.
“Angesichts dessen, dass die gesetzlich vorgesehene Zeitspanne für das erstinstanzliche beschleunigte Verfahren von maximal 31 Tagen ohnehin bereits massiv überschritten war, als das SEM die Anhörung des Beschwerdeführers durchführte, erscheint unverständlich, weshalb es dem Rechtsvertreter schon am letzten Tag der noch (bis 30. Januar 2024; vgl. Art. 20 Abs. 1 VwVG) laufenden Frist den Entscheidentwurf zur Stellung-nahme übergab, wurde doch anlässlich der Anhörung für die Beschaffung von Beweismitteln aus Sri Lanka eine Frist von «Ca. eine Woche» bestätigt. In der Stellungnahme zum Entscheidentwurf wurde bezüglich der eingereichten Gerichtsunterlagen aus Sri Lanka zum Verfahren seiner Schwester kurz dargelegt, weshalb diese das Verfahren des Beschwerdeführers betreffend von Relevanz seien. Zudem wurde ausgeführt, er erwarte von seinem Anwalt in Sri Lanka noch weitere Dokumente. Der Beschwerdeführer ist mithin seiner Mitwirkungspflicht im Sinne von Art. 8 AsylG nachgekommen. Es ist daher unverständlich, wenn das SEM dem Beschwerdeführer an der Anhörung zur Einreichung von Beweismitteln eine Frist von «Ca. eine Woche» setzt, um ihm dann in seiner Verfügung entgegenzuhalten, er habe genügend Zeit gehabt, das Gerichtsdokument, welches mit der Stellungnahme in tamilischer Sprache eingereicht worden sei, vor der Anhörung übersetzt einzureichen, halte er sich doch seit dem 20 September 2023 in der Schweiz auf und stehe im Kontakt mit seiner Schwester. Letzterer Vorwurf stösst zudem schon deshalb ins Leere, weil sie, wie die Durchsicht ihrer Akten (N [...]) ergibt, in ihrem Asylverfahren keine Gerichtsdokumente das sie betreffende Verfahren in Sri Lanka eingereicht hatte, was das SEM, welches die Akten der Schwester gemäss der angefochtenen Verfügung bei der Entscheidfindung konsultiert haben soll, auch selbst hätte feststellen können. In Anbetracht dessen, dass das SEM vier Monate verstreichen liess, um ihn dann anlässlich der Anhörung aufzufordern, weitere Beweismittel einzureichen, kann ihm nicht vorgeworfen werden, er hätte das mit der Stellungnahme eingereichte Gerichtsdokument bereits vor der Anhörung übersetzt einreichen müssen.”
“Angesichts dessen, dass die gesetzlich vorgesehene Zeitspanne für das erstinstanzliche beschleunigte Verfahren von maximal 31 Tagen ohnehin bereits massiv überschritten war, als das SEM die Anhörung des Beschwerdeführers durchführte, erscheint unverständlich, weshalb es dem Rechtsvertreter schon am letzten Tag der noch (bis 30. Januar 2024; vgl. Art. 20 Abs. 1 VwVG) laufenden Frist den Entscheidentwurf zur Stellung-nahme übergab, wurde doch anlässlich der Anhörung für die Beschaffung von Beweismitteln aus Sri Lanka eine Frist von «Ca. eine Woche» bestätigt. In der Stellungnahme zum Entscheidentwurf wurde bezüglich der eingereichten Gerichtsunterlagen aus Sri Lanka zum Verfahren seiner Schwester kurz dargelegt, weshalb diese das Verfahren des Beschwerdeführers betreffend von Relevanz seien. Zudem wurde ausgeführt, er erwarte von seinem Anwalt in Sri Lanka noch weitere Dokumente. Der Beschwerdeführer ist mithin seiner Mitwirkungspflicht im Sinne von Art. 8 AsylG nachgekommen. Es ist daher unverständlich, wenn das SEM dem Beschwerdeführer an der Anhörung zur Einreichung von Beweismitteln eine Frist von «Ca. eine Woche» setzt, um ihm dann in seiner Verfügung entgegenzuhalten, er habe genügend Zeit gehabt, das Gerichtsdokument, welches mit der Stellungnahme in tamilischer Sprache eingereicht worden sei, vor der Anhörung übersetzt einzureichen, halte er sich doch seit dem 20 September 2023 in der Schweiz auf und stehe im Kontakt mit seiner Schwester. Letzterer Vorwurf stösst zudem schon deshalb ins Leere, weil sie, wie die Durchsicht ihrer Akten (N [...]) ergibt, in ihrem Asylverfahren keine Gerichtsdokumente das sie betreffende Verfahren in Sri Lanka eingereicht hatte, was das SEM, welches die Akten der Schwester gemäss der angefochtenen Verfügung bei der Entscheidfindung konsultiert haben soll, auch selbst hätte feststellen können. In Anbetracht dessen, dass das SEM vier Monate verstreichen liess, um ihn dann anlässlich der Anhörung aufzufordern, weitere Beweismittel einzureichen, kann ihm nicht vorgeworfen werden, er hätte das mit der Stellungnahme eingereichte Gerichtsdokument bereits vor der Anhörung übersetzt einreichen müssen.”
Die Mitwirkungspflicht nach Art. 8 Abs. 4 AsylG (Mitwirkung bei der Beschaffung gültiger Reisepapiere nach Vorliegen eines vollziehbaren Wegweisungsentscheids) geht der allgemeinen ausländerrechtlichen Mitwirkungspflicht nach Art. 90 AIG vor und ist nicht strafbewehrt. Gleichwohl kann deren Verletzung — wie die Verletzung der allgemeinen Mitwirkungspflicht — als «persönliches Verhalten» im Sinn von Art. 78 Abs. 1 AIG gelten und damit die Anordnung von Durchsetzungshaft rechtfertigen.
“Weigert sich die betroffene Person, ihr renitentes Verhalten aufzugeben und nimmt sie vielmehr eine weitere Verlängerung der Durchsetzungshaft in Kauf, kann daraus nicht geschlossen werden, die Zwangsmassnahme könne ihr Ziel (überhaupt) nicht mehr erreichen (vgl. BGer 2C_253/2008 vom 7. Juli 2008 E. 2.2.3). Dass sich der Betroffene (immer noch) unkooperativ zeigt, ist Voraussetzung, um die Festhaltung überhaupt verlängern zu können, und insoweit sachimmanent, als der Durchsetzungshaft (auch) die Funktion der Beugehaft zukommt (vgl. BGer 2C_253/2008 vom 7. Juli 2008 E. 2.2.4). In der Sache bringt der Beschwerdeführer vor, die Durchsetzungshaft setze voraus, dass die Mitwirkungspflicht nach Art. 90 AIG verletzt werde. Beim Beschwerdeführer handle es sich um einen Asylsuchenden, der lediglich der asylrechtlichen Mitwirkungspflicht unterliege. – Nach abschlägigem Entscheid über das Asylgesuch beurteilt zwar die zuständige Asylbehörde die Frage der Wegweisung (vgl. Art. 6a Abs. 1 und Art. 44 des Asylgesetzes; SR 142.31, AsylG). Die Verpflichtung zur Mitwirkung bei der Beschaffung gültiger Reisepapiere nach Vorliegen eines vollziehbaren Wegweisungsentscheides richtet sich nach Art. 8 Abs. 4 AsylG. Diese asylrechtliche Mitwirkungspflicht geht der ausländerrechtlichen gemäss Art. 90 Ingress und lit. c AIG vor und ist nicht strafbewehrt (vgl. Art. 115 ff. AsylG; BGE 148 IV 281 E. 1.4). Das ändert allerdings nichts daran, dass auch deren Verletzung – und nicht nur die Verletzung der allgemeinen Mitwirkungspflicht im Ausländerrecht gemäss Art. 90 AIG – als persönliches Verhalten im Sinn von Art. 78 Abs. 1 AIG, aufgrund dessen die asylrechtliche Wegweisung nicht vollzogen werden kann, die Anordnung der Durchsetzungshaft nach sich ziehen kann. Insbesondere besteht kein Anlass, die Mitwirkungspflicht gemäss Art. 8 Abs. 4 AsylG anders zu beurteilen als jene nach Art. 90 Ingress und lit. c AIG (vgl. BGer 2C_549/2021 vom 3. September 2021 E. 4.2.1). Der Beschwerdeführer macht geltend, die Durchsetzungshaft dürfe nicht angeordnet werden, wenn der Vollzug der Aus- oder Wegweisung wegen Umständen nicht durchführbar sei, auf welche die ausländische Person keinen Einfluss habe. Dies sei auch anzunehmen, wenn "das Hindernis durch die ausländische Person selbst zu verschulden ist".”
“Beim Beschwerdeführer handle es sich um einen Asylsuchenden, der lediglich der asylrechtlichen Mitwirkungspflicht unterliege. – Nach abschlägigem Entscheid über das Asylgesuch beurteilt zwar die zuständige Asylbehörde die Frage der Wegweisung (vgl. Art. 6a Abs. 1 und Art. 44 des Asylgesetzes; SR 142.31, AsylG). Die Verpflichtung zur Mitwirkung bei der Beschaffung gültiger Reisepapiere nach Vorliegen eines vollziehbaren Wegweisungsentscheides richtet sich nach Art. 8 Abs. 4 AsylG. Diese asylrechtliche Mitwirkungspflicht geht der ausländerrechtlichen gemäss Art. 90 Ingress und lit. c AIG vor und ist nicht strafbewehrt (vgl. Art. 115 ff. AsylG; BGE 148 IV 281 E. 1.4). Das ändert allerdings nichts daran, dass auch deren Verletzung – und nicht nur die Verletzung der allgemeinen Mitwirkungspflicht im Ausländerrecht gemäss Art. 90 AIG – als persönliches Verhalten im Sinn von Art. 78 Abs. 1 AIG, aufgrund dessen die asylrechtliche Wegweisung nicht vollzogen werden kann, die Anordnung der Durchsetzungshaft nach sich ziehen kann. Insbesondere besteht kein Anlass, die Mitwirkungspflicht gemäss Art. 8 Abs. 4 AsylG anders zu beurteilen als jene nach Art. 90 Ingress und lit. c AIG (vgl. BGer 2C_549/2021 vom 3. September 2021 E. 4.2.1). Der Beschwerdeführer macht geltend, die Durchsetzungshaft dürfe nicht angeordnet werden, wenn der Vollzug der Aus- oder Wegweisung wegen Umständen nicht durchführbar sei, auf welche die ausländische Person keinen Einfluss habe. Dies sei auch anzunehmen, wenn "das Hindernis durch die ausländische Person selbst zu verschulden ist". In casu gehe es um die fehlende Möglichkeit des Beschwerdeführers, Kontakt mit seiner Familie in Z.__ (Algerien) herzustellen sowie die entsprechenden Beweisdokumente einzureichen. Er habe im Rahmen seiner Möglichkeiten bei der Beschaffung von Identitätspapieren mitgewirkt. Er sei nicht in der Lage, an der Situation etwas zu ändern. Er habe es nicht in der Hand, die algerische Botschaft umzustimmen beziehungsweise Dokumente zu beschaffen, welche sich bei seiner Familie befänden, zu der er den Kontakt nicht aufbauen könne. Art. 8 Abs. 4 AsylG statuiert die Pflicht, nach Vorliegen eines vollziehbaren Wegweisungsentscheids, bei Beschaffung gültiger Reisepapiere mitzuwirken.”
Unterlässt eine asylsuchende Person die Mitteilung ihres aktuellen Domizils, verletzt sie damit die Mitwirkungspflicht nach Art. 8 Abs. 3 AsylG. Wird die Behörde dadurch über den Aufenthaltsort in Unkenntnis gesetzt, kann ihr die fehlende Kenntnis der betroffenen Person zugerechnet werden; die Eröffnung von Verfügungen an eine möglicherweise nicht mehr aktuelle Adresse ist in solchen Fällen der betroffenen Person anzurechnen.
“Die Gesuchstellerin befand sich in einem laufenden Verfahren betreffend Gewährung vorübergehenden Schutzes und musste spätestens nach der Gewährung des rechtlichen Gehörs vom 8. April 2024 und ihrer selbst verfassten Stellungnahme vom 9. April 2024 mit einem Entscheid in der Sache rechnen. Sie hat sich mit undatierter Eingabe (Poststempel 26. Juli 2024) - rund einen Monat nach Eröffnung der angefochtenen Verfügung - an das SEM gewendet und dieses auf ihre Schwangerschaft aufmerksam gemacht. Auf dem entsprechenden Briefumschlag ist die Adresse (...) ersichtlich, welche auch auf der Beschwerdeschrift angegeben wurde. Der Schwangerschaftsbestätigung vom 28. Juni 2024 ist demgegenüber die Adresse (...) zu entnehmen. Den Akten lässt sich auch kein Hinweis der Gesuchstellerin an das SEM oder die Migrationsbehörden entnehmen, mit welchen sie diese über einen Umzug in Kenntnis gesetzt hätte. Auch der Beschwerde ist keine entsprechende Erklärung zu entnehmen, wonach sie nicht mehr an der (...) wohnhaft wäre. Die Gesuchstellerin ist damit ihrer Mitwirkungspflicht im Sinne von Art. 11b Abs. 1 VwVG und Art. 8 Abs. 3 AsylG, gemäss welcher sie ihr Domizil den Asylbehörden mitzuteilten und sich diesen zur Verfügung zu halten hat, offensichtlich nicht nachgekommen und muss sich die Eröffnung der Verfügung des SEM an die womöglich nicht mehr aktuelle Adresse anrechnen lassen.”
“In Bezug auf das Kriterium "flüchtig sein" ist insbesondere auf Art. 14 Abs. 2 Bst. b AsylG zu verweisen, gemäss welchem der Aufenthaltsort einer asylsuchenden Person den Behörden stets bekannt zu sein hat. Die genannte Bestimmung ist mit Blick auf Art. 8 AsylG zu sehen, welcher asylsuchenden Personen eine Reihe von Mitwirkungspflichten auferlegt. Dem Erfordernis von Art. 8 Abs. 3 AsylG ist nicht entsprochen, wenn die mit dem Vollzug des Asylrechts betraute Behörde den Aufenthaltsort der betroffenen Person nicht kennt und diese Unkenntnis auf eine dieser Person zurechenbare Verletzung der Mitwirkungspflicht zurückzuführen ist (statt vieler: Urteil des BVGer E-6048/2023 vom 17. Januar 2024 E. 6.4 m.w.H.).”
Fehlt eine landesweit vorliegende Gefährdungslage (z. B. Krieg, Bürgerkrieg oder generalisierte Gewalt), rechtfertigt dies nicht bereits per se die Annahme einer konkreten Gefährdung nach Art. 8 Abs. 4 AsylG. Vielmehr muss aus dem Aktenbestand eine konkrete, individuelle Gefährdung des Betreffenden ersichtlich sein; wird eine solche nicht dargetan, kann die Rückführung als zumutbar angesehen werden.
“3 et jurisp. cit.), dans la mesure où elle ne fait pas apparaître, en l'espèce, une mise en danger concrète du recourant, qu'il est notoire que la Turquie - en particulier C._______ - ne connaît pas sur l'ensemble de son territoire une situation de guerre, de guerre civile ou de violence généralisée qui permettrait d'emblée - et indépendamment des circonstances du cas d'espèce - de présumer, à propos de tous les ressortissants du pays, l'existence d'une mise en danger concrète au sens de l'art. 83 al. 4 LEI, qu'il ne ressort pas non plus du dossier que le recourant pourrait être mis sérieusement en danger pour des motifs qui lui seraient propres, qu'il pourra retourner vivre auprès de sa famille à C._______, sa situation financière étant plutôt favorable, que l'exécution du renvoi est enfin possible (art. 83 al. 2 LEI ; ATAF 2008/34 consid. 12 et jurisp. cit.), le recourant étant tenu de collaborer à l'obtention de documents de voyage lui permettant de retourner dans son pays d'origine (art. 8 al. 4 LAsi), qu'en conséquence, le recours doit aussi être rejeté en ce qui concerne le renvoi et l'exécution de cette mesure, que s'avérant manifestement infondé, il l'est dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'un second juge (art. 111 let. e LAsi), qu'il est dès lors renoncé à un échange d'écritures, le présent arrêt n'étant motivé que sommairement (art. 111a al. 1 et 2 LAsi), qu'il est immédiatement statué sur le fond, de sorte que la demande d'exemption d'une avance des frais de procédure devient sans objet, que les conclusions du recours étant d'emblées vouées à l'échec, la requête d'assistance judiciaire totale doit être rejetée (art. 102m al. 1 LAsi en lien avec l'art. 65 al. 1 PA), que vu l'issue de la cause, il y a lieu de mettre les frais de procédure à la charge du recourant, conformément aux art. 63 al. 1 PA et art. 2 et 3 let. b du règlement du 21 février 2008 concernant les frais, dépens et indemnités fixés par le Tribunal administratif fédéral (FITAF, RS 173.320.”
“_______ - ne connaît pas sur l'ensemble de son territoire une situation de guerre, de guerre civile ou de violence généralisée qui permettrait d'emblée - et indépendamment des circonstances du cas d'espèce - de présumer, à propos de tous les ressortissants du pays, l'existence d'une mise en danger concrète au sens de l'art. 83 al. 4 LEI, qu'il ne ressort pas non plus du dossier que le recourant pourrait être mis sérieusement en danger pour des motifs qui lui seraient propres, qu'en effet, il se trouve dans la force de l'âge, est au bénéfice d'une formation universitaire et d'une expérience professionnelle dans différents domaines, dont le secteur bancaire, que les affections dont il souffre, telles qu'elles ressortent du dossier, ne sont pas d'une gravité telle qu'elles l'empêcheraient de retrouver du travail après son retour en Turquie, où il pourra du reste aussi compter en cas de besoin sur l'aide de sa parenté y habitant encore, que cet Etat dispose par ailleurs d'infrastructures médicales manifestement suffisantes pour traiter ses problèmes de santé, que l'exécution du renvoi est enfin possible (art. 83 al. 2 LEI ; cf. ATAF 2008/34 consid. 12 et jurisp. cit.), le recourant étant tenu de collaborer à l'obtention de documents de voyage lui permettant de retourner dans son pays d'origine (art. 8 al. 4 LAsi), qu'en conséquence, le recours doit aussi être rejeté en ce qui concerne le renvoi et l'exécution de cette mesure, que s'avérant manifestement infondé, il l'est dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'un second juge (art. 111 let. e LAsi), qu'il est dès lors renoncé à un échange d'écritures, le présent arrêt n'étant motivé que sommairement (art. 111a al. 1 et 2 LAsi), qu'il est immédiatement statué sur le fond, de sorte que la demande d'exemption d'une avance des frais de procédure devient sans objet, que les conclusions du recours étant d'emblées vouées à l'échec, la requête d'assistance judiciaire totale doit être rejetée (art. 102m al. 1 LAsi en lien avec l'art. 65 al. 1 PA), que, vu l'issue de la cause, il y a lieu de mettre les frais de procédure à la charge du recourant, conformément aux art. 63 al. 1 PA et art. 2 et 3 let. a du règlement du 21 février 2008 concernant les frais, dépens et indemnités fixés par le Tribunal administratif fédéral (FITAF, RS 173.”
“), dans la mesure où elle ne fait pas apparaître, en l'espèce, une mise en danger concrète du recourant, que, même si la situation sur le plan politique et des droits humains s'est certes considérablement détériorée ces dernières années en Turquie, il n'en demeure pas moins que cet Etat ne connaît pas, sur l'ensemble de son territoire, une situation de guerre, de guerre civile ou de violence généralisée, qui permettrait d'emblée - et indépendamment des circonstances du cas d'espèce - de présumer, à propos de tous les ressortissants du pays, l'existence d'une mise en danger concrète au sens de la disposition précitée, que le recourant, originaire de la province de B._______, ne provient pas d'une de celles directement touchées par les tremblements de terre du mois de février 2023, qu'en outre, le recourant est jeune, au bénéfice d'une expérience professionnelle et n'a pas allégué de problème de santé particulier, que l'ensemble de son réseau familial se trouve encore en Turquie, la situation économique de ses proches étant très bonne, selon ses déclarations, que, si cela devait s'avérer nécessaire, il existe également une alternative d'établissement interne raisonnablement exigible dans la partie ouest du pays, région où l'intéressé a travaillé pendant une certaine période, que l'exécution du renvoi est enfin possible (art. 83 al. 2 LEI ; ATAF 2008/34 consid. 12 et jurisp. cit.), le recourant étant tenu de collaborer à l'obtention de documents de voyage lui permettant de retourner dans son pays d'origine (art. 8 al. 4 LAsi), que dès lors, la décision attaquée ne viole pas le droit fédéral, a établi de manière exacte et complète l'état de fait pertinent (art. 106 al. 1 LAsi) et, dans la mesure où ce grief peut être examiné (art. 49 PA, cf. ATAF 2014/26 consid. 5), n'est pas inopportune, qu'en conséquence, le recours est rejeté, que s'avérant manifestement infondé, il l'est dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'un second juge (art. 111 let. e LAsi), que, dans la mesure où il a été immédiatement statué sur le fond, la requête de dispense du paiement d'une avance de frais (art. 63 al. 4 PA) est devenue sans objet, que les conclusions du recours étant d'emblée vouées à l'échec, la demande d'assistance judiciaire totale doit être rejetée (art. 65 al. 1 PA, art. 102m al. 1 let. a LAsi), que, vu l'issue de la cause, il y a lieu de mettre les frais de procédure à la charge du recourant, conformément aux art. 63 al. 1 PA et art. 2 et 3 let. a du règlement du 21 février 2008 concernant les frais, dépens et indemnités fixés par le Tribunal administratif fédéral (FITAF, RS 173.”
Fehlen aktuelle medizinische Atteste oder sind gesundheitliche Beschwerden nicht substanziiert dargelegt, können ergänzende medizinische Abklärungen regelmässig als entbehrlich erachtet werden; insoweit sind zusätzliche ärztliche Untersuchungen nicht zwingend anzuordnen. Der Betroffene ist zudem verpflichtet, bei der Beschaffung von Reisedokumenten zur Durchführung des Wegweisungsakts zu kooperieren (Art. 8 Abs. 4 LAsi).
“6), que selon les attestations médicales figurant au dossier, l'intéressé a été traité en août 2023 pour des problèmes dentaires, qu'à la même époque, selon les journaux de soins et ses propres déclarations à l'audition sur les motifs, il était psychiquement perturbé en raison du décès de sa mère ainsi que de ses deux frères et a présenté des troubles du sommeil, traités par Atarax et Valverde, que selon l'attestation du 10 octobre 2024 jointe au recours, il s'est vu prescrire en réserve de la Quétiapine « pour le sommeil », qu'ainsi, aucun rapport médical récent ne faisant ressortir de problèmes de santé d'une gravité particulière, des mesures d'instruction supplémentaires, telles que requises par le mandataire dans ses prises de position des 13 octobre 2023 et 3 octobre 2024, apparaissent inutiles, qu'en outre, bien que non scolarisé, le recourant est jeune, sans charge de famille et a travaillé comme (...), (...),et (...) (cf. p-v de l'audition RMNA, pt 1.17.04 ; p-v de l'audition du 25 septembre 2024, questions 26, 79 à 81, 100 et 101), que plusieurs membres de sa famille résident dans la région de F._______, à savoir son père, l'épouse de ce dernier, une soeur et trois frères (cf. p-v de l'audition RMNA, pt 3.01 ; p-v de l'audition du 25 septembre 2024, questions 123 à 125), qu'enfin, par décision du 21 septembre 2023, contre laquelle l'intéressé n'a pas recouru, le SEM n'a pas retenu sa qualité de mineur, que dans le présent recours, il ne fait pas non plus valoir d'élément en lien avec son âge, en vue de remettre en cause l'exécution du renvoi, qu'au reste, il pourra recevoir l'assistance de sa famille, que l'exécution du renvoi est enfin possible (art. 83 al. 2 LEI ; cf. ATAF 2008/34 consid. 12 et jurisp. cit.), le recourant étant tenu de collaborer à l'obtention de documents de voyage lui permettant de retourner dans son pays d'origine (art. 8 al. 4 LAsi), que dès lors, la décision attaquée ne viole pas le droit fédéral, a établi de manière exacte et complète l'état de fait pertinent (art. 106 al. 1 LAsi) et, dans la mesure où ce grief peut être examiné (art. 49 PA ; cf. ATAF 2014/26 consid. 5), n'est pas inopportune, qu'en conséquence, s'avérant manifestement infondé, le recours est rejeté dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'un second juge (art. 111 let. e LAsi), qu'il est dès lors renoncé à un échange d'écritures, le présent arrêt n'étant motivé que sommairement (art. 111a al. 1 et 2 LAsi), qu'en conséquence, la requête d'assistance judiciaire est rejetée (art. 65 al. 1 PA), que dès lors, en raison de l'issue de la cause, il y a lieu de mettre les frais de procédure à la charge du recourant, conformément aux art. 63 al. 1 PA ainsi que 2 et 3 let. a du règlement du 21 février 2008 concernant les frais, dépens et indemnités fixés par le Tribunal administratif fédéral (FITAF, RS 173.320.2), (dispositif : page suivante) le Tribunal administratif fédéral prononce : 1.”
“2 ; 2014/26 consid. 7.6 et 7.9 à 7.10 ; 2009/52 consid. 10.3 ; arrêt du Tribunal E-4421/2021 du 4 janvier 2024 consid. 3.3.4), que s'agissant de son état de santé, les affections tant physiques que psychologiques alléguées lors de son audition ne sont nullement étayées, l'intéressé n'ayant produit aucun rapport médical permettant de les attester, que n'ayant pas décrit de manière substantielle les troubles allégués, alors que cela lui incombe (cf. ATAF 2009/50 consid. 10.2.2), aucun élément ne laisse supposer qu'il serait atteint d'une maladie grave nécessitant impérativement des investigations médicales ou la mise en place d'un suivi particulier auprès d'un médecin en Suisse, qu'enfin, l'exécution du renvoi ne se heurte pas à des obstacles insurmontables d'ordre technique et s'avère également possible (art. 83 al. 2 LEI ; cf. ATAF 2008/34 consid. 12 et jurisp. cit.), le recourant étant tenu de collaborer à l'obtention de documents de voyage lui permettant de retourner dans son pays d'origine (art. 8 al. 4 LAsi), que dans ces conditions, la décision attaquée est conforme au droit fédéral, le SEM ayant par ailleurs établi de manière exacte et complète l'état de fait pertinent (art. 106 al. 1 LAsi) et, dans la mesure où ce grief peut être examiné (art. 49 PA ; cf. ATAF 2014/26 consid. 5), n'est pas inopportune, que partant, le recours doit également être rejeté, en tant qu'il porte sur le renvoi et son exécution, que celui-là s'avérant manifestement infondé, il l'est dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'un second juge (art. 111 let. e LAsi), qu'il est dès lors renoncé à un échange d'écritures, le présent arrêt n'étant motivé que sommairement (art. 111a al. 1 et 2 LAsi), que dans la mesure où les conclusions du recours étaient d'emblée vouées à l'échec, la demande d'assistance judiciaire totale est rejetée, l'une des conditions cumulatives à son octroi n'étant pas remplie (art. 102m al. 1 LAsi, en lien avec l'art. 65 al. 1 PA), qu'il y a ainsi lieu de mettre les frais de procédure, d'un montant de 750 francs, à la charge du recourant, conformément aux art.”
“), dans la mesure où elle ne fait pas apparaître, en l'espèce, une mise en danger concrète du recourant, qu'en effet, la Turquie ne se trouve actuellement pas en proie à une guerre, une guerre civile ou une situation de violence généralisée, sur l'ensemble de son territoire, qu'il ne ressort du dossier aucun élément dont on pourrait inférer que l'exécution du renvoi impliquerait une mise en danger concrète du recourant, que les allégations faites au stade du recours selon lesquelles il souffrirait de graves troubles psychiques ne sont nullement étayées, qu'en effet, il n'a produit aucun rapport médical permettant de les attester, bien qu'il en ait annoncé la production prochaine dans son recours et qu'un délai lui ait été imparti pour se faire, que n'ayant pas décrit de manière substantielle les troubles allégués, alors que cela lui incombe (cf. ATAF 2009/50 consid. 10.2.2), aucun élément ne laisse supposer qu'il serait atteint d'une maladie grave nécessitant impérativement des investigations médicales ou la mise en place d'un suivi particulier auprès d'un médecin en Suisse, de sorte qu'une instruction complémentaire sur cette question ne s'impose pas à ce stade, que pour le reste, le Tribunal ne peut que se rallier aux constatations du SEM s'agissant de sa situation personnelle, de ses compétences, de son aptitude à travailler pour subvenir à ses besoins et du soutien qu'il peut escompter à son retour chez lui, que l'exécution du renvoi est enfin possible (art. 83 al. 2 LEI ; cf. ATAF 2008/34 consid. 12 et jurisp. cit.), l'intéressé étant tenu de collaborer à l'obtention de documents de voyage lui permettant de retourner dans son pays d'origine (art. 8 al. 4 LAsi), que dès lors, la décision attaquée ne viole pas le droit fédéral, a établi de manière exacte et complète l'état de fait pertinent (art. 106 al. 1 LAsi) et, dans la mesure où ce grief peut être examiné (art. 49 PA ; cf. ATAF 2014/26 consid. 5), n'est pas inopportune, qu'en conséquence, le recours doit aussi être rejeté en ce qui concerne le renvoi et l'exécution de cette mesure, que s'avérant manifestement infondé, il l'est dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'un second juge (art. 111 let. e LAsi), qu'il est renoncé à un échange d'écritures, le présent arrêt n'étant motivé que sommairement (art. 111a al. 1 et 2 LAsi), que le Tribunal statuant directement sur le fond, la requête préalable tendant à l'exemption d'une avance de frais est sans objet, que les conclusions du recours étant d'emblée vouées à l'échec, il y a lieu de mettre les frais de procédure à la charge du recourant, conformément à l'art. 63 al. 1 PA et aux art. 2 et 3 let. a du règlement du 21 février 2008 concernant les frais, dépens et indemnités fixés par le Tribunal administratif fédéral (FITAF, RS 173.”
Die Behörde ist nach der Untersuchungsmaxime verpflichtet, den für den Entscheid relevanten Sachverhalt aktiv und umfassend aufzuklären und die für die Beurteilung erforderlichen Beweise zu beschaffen. Sie hat die Plausibilität der Angaben zu prüfen und kann bei Bedarf weitere Instruktionsmassnahmen anordnen. Diese Pflicht ist jedoch durch die Mitwirkungspflicht der asylsuchenden Person begrenzt; die Behörde kann von zusätzlichen Abklärungen absehen, wenn die vorliegenden Beweismittel ihre Überzeugung begründen oder wenn die fehlende/ unzulängliche Mitwirkung der Partei eine weitere Aufklärung ausschliesst bzw. deren Folgen zu beachten sind.
“Pareille exigence de concordance est plus élevée encore lorsqu'il s'agit de comparer les déclarations faites en audition sur les motifs d'asile avec les indications ultérieures données notamment en procédure de recours, dès lors qu'une telle audition représente l'une des étapes décisives de la procédure de première instance, durant laquelle le requérant est plus particulièrement tenu d'exposer de manière complète et véridique l'ensemble des motifs à l'origine de sa demande de protection (cf. infra). 4.3 En procédure administrative non contentieuse régie par la maxime inquisitoire (« Untersuchungsmaxime »), l'autorité dirige la procédure, définit les faits qu'elle considère comme pertinents, dans la mesure où l'exige la correcte application du droit et les établit d'office (art. 12 PA), sans être limitée par les allégués et les offres de preuves des parties. Elle admet les moyens de preuve offerts par ces dernières, s'ils paraissent propres à élucider les faits (art. 33 PA) et recourt s'il y a lieu à d'autres moyens de preuve. Dans la mesure où l'on peut raisonnablement exiger de sa part qu'elle les recueille, l'autorité réunit les renseignements et procède aux enquêtes nécessaires pour fonder sa décision. La maxime inquisitoire doit être relativisée par son corollaire, à savoir le devoir des parties de collaborer à l'établissement des faits pertinents (art. 8 LAsi et art. 13 PA). C'est l'autorité qui a la charge d'instruire la cause et, partant, de définir les moyens de preuve nécessaires à l'établissement des faits pertinents. Il lui appartient en conséquence de juger s'il y a lieu de requérir la collaboration de l'administré, ainsi que du moment et de la forme de celle-ci. Lorsque tel est le cas, l'autorité impartit en principe un délai à l'intéressé pour qu'il s'exécute et l'avertit des conséquences d'un défaut de collaboration, conformément à l'art. 23 PA (cf. ATAF 2020 VI/6 consid. 2.1 à 2.2.1 et réf. cit.). 4.4 En matière d'asile, la loi règle de manière plus détaillée l'obligation de collaborer du requérant d'asile, qui est tenu de renseigner de manière précise et complète le SEM sur son identité, ses motifs de protection et les moyens de preuve s'y rapportant (art. 8 al. 1 let. a à e LAsi), ainsi que sur ses atteintes à la santé (art. 26bis LAsi). La loi exige également du SEM qu'il informe le requérant d'asile sur ses droits et obligations pendant la procédure d'asile (art.”
“2 Des allégations sont vraisemblables, lorsque, sur les points essentiels, elles sont suffisamment fondées (ou : consistantes), concluantes (ou : constantes et cohérentes) et plausibles et que le requérant est personnellement crédible. Les allégations sont fondées, lorsqu'elles reposent sur des descriptions détaillées, précises et concrètes, la vraisemblance de propos généraux, voire stéréotypés étant généralement écartée. Elles sont concluantes, lorsqu'elles sont exemptes de contradictions entre elles, d'une audition à l'autre ou avec les déclarations d'un tiers (par ex. proche parent) sur les mêmes faits. Elles sont plausibles, lorsqu'elles correspondent à des faits démontrés (en particulier aux circonstances générales régnant dans le pays d'origine) et sont conformes à la réalité et à l'expérience générale de la vie. La crédibilité du requérant d'asile fait défaut non seulement lorsque celui-ci s'appuie sur des moyens de preuve faux ou falsifiés, mais encore s'il dissimule des faits importants, en donne sciemment une description erronée, modifie ses allégations en cours de procédure ou en rajoute de façon tardive et sans raison apparente ou s'il enfreint son obligation de collaborer (cf. art. 8 LAsi). Quand bien même la vraisemblance autorise l'objection et le doute, ceux-ci doivent toutefois paraître d'un point de vue objectif moins importants que les éléments parlant en faveur de la probabilité des allégations. Lors de l'examen de la vraisemblance des allégations de fait d'un requérant d'asile, il s'agit pour l'autorité de pondérer les signes d'invraisemblance en dégageant une impression d'ensemble et en déterminant, parmi les éléments militant en faveur ou en défaveur de cette vraisemblance, ceux qui l'emportent (cf. sur l'ensemble, ATAF 2012/5 consid. 2.2). 4. 4.1 Il convient d'examiner en premier lieu les griefs formels soulevés par les recourants, ceux-ci étant susceptibles d'entraîner l'annulation de la décision attaquée indépendamment des chances de succès du recours sur le fond (cf. ATF 149 I 91 consid. 3.2 et 137 I 195 consid. 2.2). 4.2 Selon la maxime inquisitoire, il incombe à l'autorité administrative, respectivement de recours, d'élucider l'état de fait de manière exacte et complète ; elle dirige la procédure et définit les faits qu'elle considère comme pertinents, ainsi que les preuves nécessaires, qu'elle ordonne et apprécie d'office (art.”
“Finalement, compte tenu des déclarations faites par lui-même et son frère et de leurs âges respectifs, le SEM avait violé son devoir d'instruction en niant un lien de dépendance entre eux sans procéder à des mesures d'instruction complémentaires. Ces manquements auraient conduit à une constatation incomplète des faits pertinents sur l'ensemble des points susmentionnés. 2.2 La procédure administrative est régie essentiellement par la maxime inquisitoire, selon laquelle il incombe à l'autorité d'élucider l'état de fait de manière exacte et complète. Celle-ci dirige la procédure et définit les faits qu'elle considère comme pertinents, ainsi que les preuves nécessaires, qu'elle ordonne et apprécie d'office (art. 12 PA). Cette maxime doit cependant être relativisée par son corollaire, soit le devoir de collaboration des parties à l'établissement des faits, ainsi que par le droit des parties, compris dans le droit d'être entendu, de participer à la procédure et d'influencer la prise de décision (art. 8 LAsi et art. 13 PA). L'obligation de collaborer de la partie touche en particulier les faits qui se rapportent à sa situation personnelle, ceux qu'elle connaît mieux que les autorités ou encore ceux qui, sans sa collaboration, ne pourraient pas être collectés moyennant un effort raisonnable (cf. ATF 143 II 425 consid. 5.1). Par ailleurs, l'établissement des faits est incomplet au sens de l'art. 106 al. 1 let. b LAsi, lorsque toutes les circonstances de fait et les moyens de preuve déterminants pour la décision n'ont pas été pris en compte par l'autorité inférieure ; il est inexact, lorsque l'autorité a omis d'administrer la preuve d'un fait pertinent, a apprécié de manière erronée le résultat de l'administration d'un moyen de preuve ou a fondé sa décision sur des faits erronés, par exemple en contradiction avec les pièces (cf. ATAF 2014/2 consid. 5.1 et 2007/37 consid. 2.3). L'autorité peut renoncer à procéder à des mesures d'instruction lorsque les preuves administrées lui ont permis de forger sa conviction et que, procédant d'une manière conforme au droit à une appréciation anticipée des preuves qui lui sont encore proposées, elle a la certitude que ces dernières ne pourraient l'amener à modifier son opinion (cf.”
“2 BV haben die Parteien Anspruch auf rechtliches Gehör. Dies umfasst als Mitwirkungsrecht alle Befugnisse, die einer Partei einzuräumen sind, damit sie in einem Verfahren ihren Standpunkt wirksam zur Geltung bringen kann (vgl. BGE 144 I 11 E. 5.3, 135 II 286 E. 5.1 sowie BVGE 2009/35 E. 6.4.1). Mit dem Gehörsanspruch korreliert die Pflicht der Behörden, die Vorbringen tatsächlich zu hören, ernsthaft zu prüfen und in ihrer Entscheidfindung angemessen zu berücksichtigen. Nicht erforderlich ist, dass sich die Begründung mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt (vgl. BGE 143 III 65 E. 5.2). Gleichzeitig gilt in allen Verfahren nach dem Asylgesetz - wie in anderen Verwaltungsverfahren - der Untersuchungsgrundsatz (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 12 VwVG), gemäss dem die entscheidende Behörde den Sachverhalt von sich aus abklären muss, was heisst, dass sie - vorbehaltlich der Mitwirkungspflicht der gesuchstellenden Person (Art. 13 VwVG; Art. 8 AsylG) - verantwortlich für die Beschaffung der für den Entscheid notwendigen Unterlagen und das Abklären sämtlicher rechtsrelevanter Tatsachen ist (vgl. Krauskopf/Wyssling, in: Praxiskommentar Verwaltungsverfahrensgesetz, 3. Aufl. 2023, Rz. 20 ff. zu Art. 12 VwVG; Kölz/Häner/Bertschi, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 3. Aufl. 2013, Rz. 142). Die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts in Verletzung der behördlichen Untersuchungspflicht bildet einen Beschwerdegrund (Art. 106 Abs. 1 Bst. b AsylG). Unrichtig ist die Sachverhaltsfeststellung, wenn der Verfügung ein falscher und aktenwidriger Sachverhalt zugrunde gelegt wird oder Beweise falsch gewürdigt worden sind; unvollständig ist sie, wenn nicht alle für den Entscheid rechtswesentlichen Sachumstände berücksichtigt werden (vgl. Kölz/Häner/Bertschi, a.a.O., Rz. 1043). Der Untersuchungsgrundsatz wird allerdings durch die allgemeine Mitwirkungspflicht der Parteien (Art. 13 VwVG) sowie im Asylverfahren durch die besondere Mitwirkungspflicht einer asylsuchenden Person (Art.”
Die Mitwirkungspflicht nach Art. 8 AsylG begrenzt den Untersuchungsgrundsatz; die Beurteilung der Glaubhaftigkeit und die Würdigung vorgelegter Beweise obliegt den Asylbehörden. Wiederholte oder unkooperative Mitwirkung kann sich dabei negativ auf die Glaubhaftigkeitsbeurteilung auswirken; ärztliche Atteste entfalten unter solchen Umständen oft nur verminderten Beweiswert.
“Wie sich dem Anhörungsprotokoll entnehmen lässt, hat das SEM dem Beschwerdeführer durch mehrere Nachfragen das rechtliche Gehör zur Feststellung und Klärung des rechtserheblichen Sachverhalts gewährt (vgl. SEM-act. [...]-25/16 F68 ff.). Auf entsprechende Frage, erklärte die Rechtsvertretung des Beschwerdeführers anlässlich der Anhörung, dass alles angesprochen worden sei - wenngleich mit dem Zusatz, der Beschwerdeführer könne aber noch detaillierte Angaben machen, falls dies vom SEM für nötig befunden werde (vgl. SEM-act. [...]-25/16 F78). Diesbezüglich ist indessen darauf hinzuweisen, dass der im Asylverfahren geltende Untersuchungsgrundsatz und die sich daraus ergebende Pflicht der Behörden, den rechtserheblichen Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 12 VwVG), nicht uneingeschränkt gilt, sondern mit der Mitwirkungspflicht des Gesuchstellers gemäss Art. 8 AsylG korreliert und in dieser seine Grenze findet. Aus den Protokollen ergeben sich keine Anhaltspunkte, die darauf hinweisen, dass das SEM den rechtserheblichen Sachverhalt unvollständig erfragt beziehungsweise festgestellt hat. Die vom SEM aufgeworfenen Fragen und angesprochenen Unklarheiten beziehen sich nicht auf Sachverhaltselemente, die in der Anhörung nicht geklärt worden sind. Vielmehr formuliert das SEM aus den Aussagen und Ausführungen des Beschwerdeführers ergebende Fragen und Unklarheiten, aufgrund derer es seine Vorbringen materiell als unglaubhaft beurteilt. Ob dies zutrifft, ist unter Erwägung 6 zu prüfen.”
“Die Diagnose der dem Beschwerdeführer gemäss dem eingereichten Arztbericht attestierten gesundheitlichen Beschwerden beruhe demnach im Wesentlichen auf seinen widersprüchlichen Aussagen. Es sei zudem daran zu erinnern, dass ein ärztliches Zeugnis nicht die Ursache einer geltend gemachten psychischen Erkrankung belegen könne. Dem genannten Arztbericht komme unter diesen Umständen nur ein verminderter Beweiswert zu. Zudem sei die Beurteilung der Glaubhaftigkeit von Vorbringen Asylsuchender Aufgabe der Asylbehörden. Eine Glaubhaftigkeitsprüfung und die Würdigung der vor-gelegten Beweise führe zum Schluss, dass der Beschwerdeführer sehr wohl noch immer über ein tragfähiges Beziehungsnetz in seinem Heimatstaat verfüge, mit welchem er in regelmässigem Kontakt stehe. Im Übrigen habe er die Schweiz nicht freiwillig verlassen und sich im Rahmen der Papierbeschaffung sowie bei zwei Rückführungsversuchen wiederholt unkooperativ verhalten. Damit habe der Beschwerdeführer mehrfach die Mit-wirkungspflicht gemäss Art. 8 AsylG verletzt. Sein impliziter Vorwurf der "Urkundenfälschung" sei vom SEM in seinem Schreiben vom 14. April 2023 zurückgewiesen worden. Die Prozessgeschichte und das Verhalten des Beschwerdeführers in der Schweiz würden offensichtlich dem alleinigen Zweck dienen, den Vollzug der Wegweisung aktiv zu verhindern. Die Einschaltung des Ambulatoriums für Erwachsenenpsychiatrie B._______ dürfte demselben Zweck dienen. Den im Arztbericht vom 5. September 2023 erwähnten suizidalen Tendenzen könne bei der Ausgestaltung der Modalitäten einer zwangsweisen Rückschaffung Rechnung getragen werden. Der erwähnte Arztbericht sei unter Berücksichtigung der Gesamtumstände nicht geeignet, eine medizinische Notlage oder eine konkrete Gefährdung im Sinne von Art. 83 Abs. 4 AIG glaubhaft zu machen. Es würden keine Gründe vorliegen, welche die Rechtskraft der Verfügung vom 8. Dezember 2016 beseitigen könnten.”
Fehlt eine Person ohne triftigen Grund während der gesetzlich genannten Frist der Verfügung der Asylbehörden, gilt sie nach Art. 8 Abs. 3bis AsylG als zur Fortführung des Verfahrens verzichtet. Die Rechtsprechung hat daraus gefolgert, dass bei dauerhaftem Wegfall des Kontakts der Vertreter nicht mehr befugt sein kann, im Namen des Gesuchstellers Rechtsmittel zu erheben, da dann das Interesse an der Weiterverfolgung fehlt (vgl. hierzu die Erwägungen in BVGer F-6417/2023).
“Gemäss Art. 8 Abs. 3bis AsylG verzichten Personen, die ohne triftigen Grund ihre Mitwirkungspflicht verletzen oder den Asylbehörden während mehr als 20 Tagen nicht zur Verfügung stehen, damit auf eine Weiterführung des Verfahrens. Dasselbe gilt für Personen, die den Asylbehörden in einem Zentrum des Bundes ohne triftigen Grund während mehr als 5 Tagen nicht zur Verfügung stehen. Die Gesuche werden formlos abgeschrieben. Ein neues Gesuch kann frühestens nach drei Jahren deponiert werden. Vorbehalten bleibt die Einhaltung der Flüchtlingskonvention vom 28. Juli 1951 (FK, SR 0.142.30).”
“Par ailleurs, la qualité pour recourir auprès du Tribunal suppose, en principe, un intérêt actuel et pratique à obtenir l'annulation ou la modification de la décision attaquée (cf. ATAF 2010/27 consid. 1.3.2; 2009/9 consid. 1.2.1). Cet intérêt doit exister tant au moment du dépôt du recours qu'à celui où l'arrêt est rendu (cf., notamment, ATF 142 I 135 consid. 1.3.1; ATAF 2010/27 consid. 1.3.2). Si l'intérêt actuel n'existe plus au moment du dépôt du recours, celui-ci est déclaré irrecevable. Lorsque cet intérêt disparaît pendant la procédure de recours, la cause est radiée du rôle comme devenue sans objet (cf. ATF 142 I 135 consid. 1.3.1 et les arrêts cités). 2.1.2 Dans un arrêt de principe, le Tribunal de céans a jugé que, dans le cadre d'une procédure d'asile, le mandataire qui n'a plus de contact avec son mandant, disparu au cours de la procédure devant le SEM, n'était pas habilité à déposer un recours au nom et pour le compte de son client dès lors que, ne se tenant pas à disposition des autorités, celui-ci avait renoncé de facto à la poursuite de la procédure au sens de l'art. 8 al. 3bis LAsi (ATAF 2021 VI/2 consid. 3.2). Aux termes de cette disposition spécifique au droit d'asile, en effet, le requérant qui, sans raison valable, ne se tient pas à la disposition des autorités compétentes en matière d'asile dans un centre de la Confédération pendant plus de cinq jours, voire ne respecte pas son obligation de collaborer ou ne se tient pas à la disposition desdites autorités pendant plus de 20 jours, est considéré comme renonçant de facto à la poursuite de la procédure et la demande est classée sans décision formelle. 2.2 In casu, il ressort du dossier de la cause que le recourant a disparu depuis le 24 août 2023 du centre dans lequel il résidait, soit plusieurs mois avant que le SEM ne rendît sa (seconde) décision, le 8 novembre 2023. Il n'apparaît pas que le recourant ait pu être conseillé par son avocat avant le dépôt du présent recours, de sorte que Me Toumia aurait dû considérer, à teneur de loi, que son client renonçait à la poursuite de sa procédure d'asile et n'avait plus d'intérêt à celle-ci ; lui-même n'était donc plus habilité à agir au nom et pour le compte de X.”
Die Aussetzung der Rückkehr nach Art. 8 Abs. 4 AsylG ist nur gerechtfertigt, wenn wegen fehlender adäquater Behandlungsmöglichkeiten eine sehr rasche Verschlechterung des Gesundheitszustands zu befürchten ist, die mit Sicherheit eine konkrete Lebensgefahr oder eine ernsthafte, dauerhafte und deutlich schwerere Beeinträchtigung der körperlichen oder psychischen Integrität zur Folge haben würde. Leichte Erkrankungen, eine nur geringe Medikation oder ein wenig aufwendiger ärztlicher Umgang genügen hierfür nicht. Zudem besteht für die betroffene Person die Pflicht zur Mitwirkung bei der Beschaffung der für die Rückkehr erforderlichen Dokumente.
“4 LEI si, en raison de l'absence de possibilités de traitement adéquat, l'état de santé de l'intéressé se dégraderait très rapidement au point de conduire d'une manière certaine à la mise en danger concrète de sa vie ou à une atteinte sérieuse, durable et notablement plus grave de son intégrité physique (cf. ATAF 2011/50 consid. 8.3 ; 2009/2 consid. 9.3.2), qu'en l'occurrence, les troubles médicaux bénins dont s'est prévalue l'intéressée ne revêtent manifestement pas le degré de gravité nécessaire pour constituer un obstacle dirimant à l'exécution d'un renvoi au Cameroun, ce d'autant que la recourante bénéficiait apparemment déjà d'une prise en charge gynécologique dans ce pays (cf. rapport médical du 12 septembre 2023, p. 1, pièce no 24/2 de l'e-dossier), de sorte qu'il n'y a pas lieu de craindre qu'en cas de nécessité, elle ne soit pas en mesure de consulter un médecin sur place, que l'exécution du renvoi est enfin possible (art. 83 al. 2 LEI ; cf. ATAF 2008/34 consid. 12 et jurisp. cit), dès lors que l'intéressée est tenue, de par la loi, de collaborer à l'obtention des documents devant lui permettre de retourner au Cameroun (art. 8 al. 4 LAsi), qu'il s'ensuit que la décision querellée doit être confirmée, également en tant qu'elle ordonne l'exécution du renvoi de la recourante, que, pour le surplus, il peut être renvoyé aux considérants de la décision attaquée (art. 109 al. 3 LTF, par renvoi de l'art. 4 PA), dès lors que ceux-ci sont suffisamment explicites et motivés, et que le recours ne contient pas d'arguments nouveaux et déterminants, susceptibles d'en remettre en cause le bien-fondé, qu'au vu de ce qui précède, le recours du 27 octobre 2023 doit être intégralement rejeté, que, s'avérant manifestement infondé, il est rejeté dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'un second juge (art. 111 let. e LAsi), qu'il est dès lors renoncé à un échange d'écritures, le présent arrêt n'étant motivé que sommairement (art. 111a al. 1 et 2 LAsi), que, vu l'issue de la cause, il y a lieu de mettre les frais de procédure à la charge de la recourante, conformément aux art. 63 al. 1, 4bis et 5 PA, ainsi qu'en application des art.”
“), dans la mesure où elle ne fait pas apparaître, en l'espèce, une mise en danger concrète du recourant, qu'en effet, l'Algérie ne se trouve pas en proie à une guerre, une guerre civile ou une violence généralisée, que le dossier ne laisse pas apparaître d'élément dans la situation personnelle de l'intéressé permettant de conclure que l'exécution du renvoi l'exposerait à un danger, qu'en effet, il a vécu en Algérie jusqu'à son départ en août ou septembre 2021, sans y rencontrer de problèmes autres que ceux allégués, qu'il y dispose en outre de sa mère, d'une belle soeur et d'amis, lesquels seront susceptibles de lui apporter un soutien au moment de son retour, que s'agissant de son état de santé, il est rappelé que l'exécution du renvoi ne cesse d'être raisonnablement exigible que si, en raison de l'absence de possibilités de traitement adéquat, l'état de santé de la personne concernée se dégraderait très rapidement au point de conduire d'une manière certaine à la mise en danger concrète de sa vie ou à une atteinte sérieuse, durable, et notablement plus grave de son intégrité physique ou psychique (cf. ATAF 2009/2 consid. 9.3.2 ; JICRA 2003 n° 24 consid. 5b), qu'en l'espèce, sans les minimiser, les affections du recourant ne présentent pas une gravité telle, au sens de la jurisprudence précitée, qu'elles s'opposent à l'exécution du renvoi, que l'Algérie dispose par ailleurs de structures de santé suffisantes pour traiter ses maladies (cf. décision querellée, p. 7-8), que l'exécution du renvoi est enfin possible (art. 83 al. 2 LEI ; ATAF 2008/34 consid. 12 et jurisp. cit.), le recourant étant tenu de collaborer à l'obtention de documents de voyage lui permettant de retourner dans son pays d'origine (art. 8 al. 4 LAsi), qu'en conséquence, le recours doit aussi être rejeté en ce qui concerne l'exécution du renvoi, que s'avérant manifestement infondé, il l'est dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'un second juge (art. 111 let. e LAsi), qu'il est dès lors renoncé à un échange d'écritures, le présent arrêt n'étant motivé que sommairement (art. 111a al. 1 et 2 LAsi), qu'il est immédiatement statué sur le fond, de sorte que la demande d'exemption d'une avance des frais de procédure devient sans objet, que la demande de restitution de l'effet suspensif est, elle, d'emblée privée d'objet, le recours ayant ex lege un tel effet, que les conclusions du recours étant d'emblées vouées à l'échec, la requête d'assistance judiciaire totale doit être rejetée (art. 102m al. 1 LAsi en lien avec l'art. 65 al. 1 PA), qu'au vu de l'issue de la cause, il y a lieu de mettre les frais de procédure à la charge du recourant, conformément aux art. 63 al. 1 PA et art. 2 et 3 let. a du règlement du 21 février 2008 concernant les frais, dépens et indemnités fixés par le Tribunal administratif fédéral (FITAF, RS 173.”
“), que la fluctuation de son état psychique est toutefois réactionnelle à la décision négative du SEM du 3 avril 2019, que le recourant ne bénéficie en outre pas d'un suivi psychiatrique à intervalles rapprochés déterminant au maintien de son équilibre psychique, ni d'un traitement médicamenteux lourd, seul un antidépresseur lui ayant été prescrit, que, dès lors, le type et la fréquence du suivi ainsi que le léger traitement médicamenteux prescrit confirment le peu de gravité des affections du recourant, qui ne nécessite pas, en l'état, des soins essentiels ou une prise en charge médicale particulièrement lourde, dont l'absence serait de nature à mettre sa vie en péril en cas de renvoi au Sri Lanka, que l'exécution du renvoi est ainsi raisonnablement exigible (art. 83 al. 4 LEI), qu'elle est enfin possible (cf. art. 83 al. 2 LEI ; ATAF 2008/34 consid. 12 et jurisp. cit.), le recourant étant tenu, le cas échéant, de collaborer à l'obtention de documents de voyage lui permettant de retourner dans son pays d'origine (cf. art. 8 al. 4 LAsi), que dès lors, la décision attaquée ne viole pas le droit fédéral, a établi de manière exacte et complète l'état de fait pertinent (cf. art. 106 al. 1 LAsi) et, dans la mesure où ce grief peut être examiné (cf. art. 49 PA ; cf. ATAF 2014/26 consid. 5), n'est pas inopportune, qu'en conséquence, le recours est rejeté, que s'avérant manifestement infondé, il l'est dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'un second juge (cf. art. 111 let. e LAsi), qu'il est dès lors renoncé à un échange d'écritures, le présent arrêt n'étant motivé que sommairement (cf. art. 111a al. 1 et 2 LAsi), que, vu l'issue de la cause, il y a lieu de mettre les frais de procédure à la charge du recourant, conformément à l'art. 63 al. 1 PA et aux art. 2 et 3 du règlement du 21 février 2008 concernant les frais, dépens et indemnités fixés par le Tribunal administratif fédéral (FITAF, RS 173.320.2), le Tribunal administratif fédéral prononce : 1. Le recours est rejeté. 2. Les frais de procédure, d'un montant de 750 francs, sont mis à la charge du recourant et prélevés sur l'avance de frais de même montant, déjà versée le 27 mai 2019.”
Im Rahmen von Art. 8 LAsi haben die Behörden eine eigenständige Pflicht zur Anweisung und Würdigung von Beweismitteln. Bei für die Entscheidung relevanten Angaben — namentlich zu politisch relevanten Tatsachen, zu den Aufnahme‑ und Unterstützungsbedingungen im Zielland oder zu gesundheitlichen/TEH‑Umständen — sind die Behörden verpflichtet, erforderliche Abklärungen vorzunehmen und dies in der Entscheidungsbegründung zu berücksichtigen. Unterlassen sie sachgerechte Ermittlungen oder bleibt die Frage unbeantwortet, kann dies zu einer unvollständigen oder mangelhaften Feststellung des Sachverhalts und damit zu einer unzureichend begründeten Entscheidung führen.
“1 Il convient d'examiner en premier lieu les griefs formels soulevés par le recourant, ceux-ci étant susceptibles d'entraîner l'annulation de la décision attaquée indépendamment des chances de succès du recours sur le fond (cf. ATF 144 I 11 consid. 5.3 et la jurisp. cit. ; ATAF 2019 VII/6 consid. 4.1 ; 2013/34 consid. 4.2 ; 2013/23 consid. 6.1.3 ; 2010/35 consid. 4.1.1 et jurisp. cit.). 2.2 Le recourant a reproché au SEM un défaut d'instruction et de motivation en relation avec la connotation politique de sa (...) ainsi que de ses (...) et son contexte familial. 2.2.1 En vertu de la maxime inquisitoire, qui régit la procédure administrative, les autorités définissent les faits pertinents et les preuves nécessaires, qu'elles ordonnent et apprécient d'office (art. 12 PA, en relation avec l'art. 6 LAsi ; cf. ATAF 2015/10 consid. 3.2 ; 2012/21 consid. 5.1 ; 2009/60 consid. 2.1.1). Cette maxime doit cependant être relativisée par son corollaire, soit le devoir de collaboration de la partie à l'établissement des faits (art. 8 LAsi et 13 PA, applicable par renvoi de l'art. 6 LAsi ; cf. idem), qui touche en particulier les faits qui se rapportent à sa situation personnelle, ceux qu'elle connaît mieux que les autorités ou encore ceux qui, sans sa collaboration, ne pourraient pas être collectés moyennant un effort raisonnable (cf. ATF 143 II 425 consid. 5.1 ; ATAF 2011/54 consid. 5.1 ; 2009/50 consid. 10.2 ; 2008/24 consid. 7.2 ; arrêt du Tribunal E 4367/2022 du 6 octobre 2022 consid. 2.1.1). L'étendue du devoir d'instruction dépend de la pertinence des faits à établir. L'établissement des faits est incomplet au sens de l'art. 106 al. 1 let. b LAsi, lorsque toutes les circonstances de fait et les moyens de preuve déterminants pour la décision n'ont pas été pris en compte par l'autorité inférieure, et inexact, lorsque l'autorité a omis d'administrer la preuve d'un fait pertinent, a apprécié de manière erronée le résultat de l'administration d'un moyen de preuve ou a fondé sa décision sur des faits erronés, par exemple en contradiction avec les pièces (cf.”
“Le SEM avait également omis d'instruire suffisamment les conditions d'accueil et de prise en charge des personnes victimes de TEH en Italie, au vu des difficultés rencontrées dans ce pays et de la suspension des transferts Dublin. Sa décision à cet égard était insuffisamment motivée, tout comme le fait de ne pas retenir l'existence de motifs humanitaires dans le cas d'espèce ou de retenir que le transfert vers l'Italie était licite. 2.2 La procédure administrative est régie essentiellement par la maxime inquisitoire selon laquelle les autorités définissent les faits pertinents et les preuves nécessaires, qu'elles ordonnent et apprécient d'office (cf. art. 12 PA en relation avec l'art. 6 LAsi). Cette maxime doit cependant être relativisée par son corollaire, soit le devoir de collaboration des parties à l'établissement des faits, ainsi que par le droit des parties, compris dans le droit d'être entendu, de participer à la procédure et d'influencer la prise de décision (cf. art. 13 PA et art. 8 LAsi). L'obligation de collaborer de la partie touche en particulier les faits qui se rapportent à sa situation personnelle, ceux qu'elle connaît mieux que les autorités ou encore ceux qui, sans sa collaboration, ne pourraient pas être collectés moyennant un effort raisonnable (cf. arrêt du TAF D-5605/2022 et D-6108/2022 du 27 janvier 2023 consid. 3.1.2 et les réf. cit.). L'autorité peut renoncer à procéder à des mesures d'instruction lorsque les preuves administrées lui ont permis de forger sa conviction et que, procédant d'une manière non arbitraire à une appréciation anticipée des preuves qui lui sont encore proposées, elle a la certitude que ces dernières ne pourraient l'amener à modifier son opinion (cf. ATF 140 I 285 consid. 6.3.1). L'établissement des faits est incomplet lorsque toutes les circonstances de fait et les moyens de preuve déterminants pour la décision n'ont pas été pris en compte par l'autorité inférieure, et inexact, lorsque l'autorité a omis d'administrer la preuve d'un fait pertinent, a apprécié de manière erronée le résultat de l'administration d'un moyen de preuve ou a fondé sa décision sur des faits erronés, par exemple en contradiction avec les pièces (cf.”
Teilbeobachtungen (z. B. eine nur tagsüber bestätigte Anwesenheit) erlauben nicht ohne weitere konkrete Anhaltspunkte den Schluss auf andere Tatsachen (z. B. Nachtanwesenheit oder durchgehende Erreichbarkeit). Solche Rückschlüsse bedürfen einer konkreten Begründung und Prüfung der Umstände.
“Gemäss den Angaben des kantonalen Migrationsamtes werde die Anwesenheit der Bewohnerinnen von Durchgangszentren nicht überprüft. Die Beschwerdeführerin habe in jenem Zeitraum jedoch in regelmässigem Kontakt mit dem Leiter der Unterkunft gestanden. Dieser habe die Anwesenheit der Beschwerdeführerin um den (...) 2023 bestätigt; jedoch nur tagsüber. Die Beobachtungen beträfen nur die Beschwerdeführerin, während ihre Tochter im gleichen Zeitraum nie mehr in der Unterkunft beobachtet worden sei. Aus der Anwesenheit eines Familienmitglieds tagsüber könne daher nicht auf die gesetzlich vorgeschriebene Anwesenheit der Beschwerdeführerin während der Nacht geschlossen werden. Am 29. Juni 2023 habe ein Ausreisegespräch stattgefunden. Anlässlich dieses Gesprächs sei die Beschwerdeführerin über die geplante Überstellung, inklusive Datum und Modalitäten in Kenntnis gesetzt worden. Ferner verlange Art. 14 Abs. 2 Bst. b AsylG, dass der Aufenthaltsort der Beschwerdeführerinnen den Asylbehörden stets bekannt zu sein habe. Die Beschwerdeführerinnen hätten diesbezüglich eine Mitwirkungspflicht (Art. 8 AsylG). Folglich sei am (...) 2023 die Überstellungsfrist aufgrund des Untertauchens in Anwendung von Art. 29 Abs. 2 Dublin-III-VO auf 18 Monate verlängert worden. Die Zuständigkeit für die Prüfung des Asylgesuchs sei daher nicht auf die Schweiz übergegangen und die Überstellungsfrist nach Kroatien bestehe bis zum 5. Juni 2024. F. Diese Verfügung fochten die Beschwerdeführerinnen mit elektronischer Eingabe ihrer Rechtsvertreterin vom 17. Dezember 2023 beim Bundesverwaltungsgericht an. Sie beantragten die Aufhebung der angefochtenen Verfügung, verbunden mit einem Eintreten auf das Asylgesuch. Eventualiter sei festzustellen, dass der Vollzugsversuch vom (...) 2023 widerrechtlich gewesen sei und die Beschwerdeführerinnen folglich zu keinem Zeitpunkt flüchtig gewesen seien. Subeventualiter sei die behandelnde Ärztin zur gesundheitlichen Situation der Beschwerdeführerin im Zeitraum um den (...) 2023 anzuhören. In prozessualer Hinsicht ersuchten sie um Edition der vorinstanzlichen Akten und um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und Rechtsverbeiständung gemäss Art.”
Die Rechtsprechung erkennt Ausnahmen an: In bestimmten Fällen führt verspätetes Vorbringen – namentlich bei behaupteten Fällen von Folter, sexualisierter Gewalt oder bei traumabedingter Scham sowie bei verspäteten Angaben wegen internalisierter Schweigepflichten in Organisationen – nicht zwingend zu einer Verletzung der Mitwirkungspflicht. Ferner hat das SEM Asylsuchende über deren Rechte und Pflichten im Verfahren zu informieren und ihnen standardisierte Merkblätter in deren Sprache zu übergeben bzw. deren Verständnissicherung vorzunehmen.
“La loi exige également du SEM qu'il informe le requérant d'asile sur ses droits et obligations pendant la procédure d'asile (art. 26 al. 3 1ère phr. LAsi concernant la phase préparatoire). Au début de l'audition sur les données personnelles, l'autorité inférieure communique au requérant d'asile une information d'ordre général concernant son devoir de collaborer à l'établissement des faits essentiels sous-tendant sa demande d'asile et la conséquence négative de la violation d'un tel devoir, à savoir un classement, une non-entrée en matière ou un rejet de la demande d'asile. Le SEM s'assure notamment que dit requérant a bien reçu, dans sa langue, les aide-mémoires standardisés afférents à ses obligations durant la procédure d'asile et qu'il en a bien compris le contenu, lui imposant en particulier de décrire de manière complète et conforme à la vérité tous les faits motivant sa demande d'asile, y compris sa véritable identité, mais aussi de produire les moyens de preuve à sa disposition, dont ses documents de voyage et d'identité, en application de l'art. 8 LAsi (cf. ATAF 2020 VI/6 susmentionné consid. 3.1 et réf. cit.). 4.5 Cela étant, la jurisprudence a néanmoins identifié plusieurs cas de figure ne donnant pas lieu à un manquement de l'obligation de collaborer de la part du requérant d'asile. Il n'y ainsi pas de violation de pareille obligation lors d'allégués tardifs de victimes de torture, de viols ou d'autres agressions sexuelles souffrant de traumatismes et/ou de sentiments de honte, ou en cas de déclarations tardives de membres d'organisations au sein desquelles le silence constitue une règle d'or, notamment lorsque l'appartenance à un groupement politique n'a pas été invoquée à temps, par peur de mettre en danger ses partisans restés dans le pays d'origine du requérant (sur l'ensemble de ces questions, voir OSAR [éd.Haupt] Manuel de la procédure d'asile et de renvoi, Berne 2022, p. 327, ch. 2.2.2 [avec réf. cit.] et le Manuel « Asile et Retour » du SEM, disponible en ligne sous https://www.sem.admin.ch > Verfahren / chapitre C6.1, « La preuve de la qualité de réfugié, p.”
“Pareille exigence de concordance est plus élevée encore lorsqu'il s'agit de comparer les déclarations faites en audition sur les motifs d'asile avec les indications ultérieures données notamment en procédure de recours, dès lors qu'une telle audition représente l'une des étapes décisives de la procédure de première instance, durant laquelle le requérant est plus particulièrement tenu d'exposer de manière complète et véridique l'ensemble des motifs à l'origine de sa demande de protection (cf. infra). 4.3 En procédure administrative non contentieuse régie par la maxime inquisitoire (« Untersuchungsmaxime »), l'autorité dirige la procédure, définit les faits qu'elle considère comme pertinents, dans la mesure où l'exige la correcte application du droit et les établit d'office (art. 12 PA), sans être limitée par les allégués et les offres de preuves des parties. Elle admet les moyens de preuve offerts par ces dernières, s'ils paraissent propres à élucider les faits (art. 33 PA) et recourt s'il y a lieu à d'autres moyens de preuve. Dans la mesure où l'on peut raisonnablement exiger de sa part qu'elle les recueille, l'autorité réunit les renseignements et procède aux enquêtes nécessaires pour fonder sa décision. La maxime inquisitoire doit être relativisée par son corollaire, à savoir le devoir des parties de collaborer à l'établissement des faits pertinents (art. 8 LAsi et art. 13 PA). C'est l'autorité qui a la charge d'instruire la cause et, partant, de définir les moyens de preuve nécessaires à l'établissement des faits pertinents. Il lui appartient en conséquence de juger s'il y a lieu de requérir la collaboration de l'administré, ainsi que du moment et de la forme de celle-ci. Lorsque tel est le cas, l'autorité impartit en principe un délai à l'intéressé pour qu'il s'exécute et l'avertit des conséquences d'un défaut de collaboration, conformément à l'art. 23 PA (cf. ATAF 2020 VI/6 consid. 2.1 à 2.2.1 et réf. cit.). 4.4 En matière d'asile, la loi règle de manière plus détaillée l'obligation de collaborer du requérant d'asile, qui est tenu de renseigner de manière précise et complète le SEM sur son identité, ses motifs de protection et les moyens de preuve s'y rapportant (art. 8 al. 1 let. a à e LAsi), ainsi que sur ses atteintes à la santé (art. 26bis LAsi). La loi exige également du SEM qu'il informe le requérant d'asile sur ses droits et obligations pendant la procédure d'asile (art.”
“La loi exige également du SEM qu'il informe le requérant d'asile sur ses droits et obligations pendant la procédure d'asile (art. 26 al. 3 1ère phr. LAsi concernant la phase préparatoire). Au début de l'audition sur les données personnelles, l'autorité inférieure communique au requérant d'asile une information d'ordre général concernant son devoir de collaborer à l'établissement des faits essentiels sous-tendant sa demande d'asile et la conséquence négative de la violation d'un tel devoir, à savoir un classement, une non-entrée en matière ou un rejet de la demande d'asile. Le SEM s'assure notamment que dit requérant a bien reçu, dans sa langue, les aide-mémoires standardisés afférents à ses obligations durant la procédure d'asile et qu'il en a bien compris le contenu, lui imposant en particulier de décrire de manière complète et conforme à la vérité tous les faits motivant sa demande d'asile, y compris sa véritable identité, mais aussi de produire les moyens de preuve à sa disposition, dont ses documents de voyage et d'identité, en application de l'art. 8 LAsi (cf. ATAF 2020 VI/6 susmentionné consid. 3.1 et réf. cit.). 4.5 Cela étant, la jurisprudence a néanmoins identifié plusieurs cas de figure ne donnant pas lieu à un manquement de l'obligation de collaborer de la part du requérant d'asile. Il n'y ainsi pas de violation de pareille obligation lors d'allégués tardifs de victimes de torture, de viols ou d'autres agressions sexuelles souffrant de traumatismes et/ou de sentiments de honte, ou en cas de déclarations tardives de membres d'organisations au sein desquelles le silence constitue une règle d'or, notamment lorsque l'appartenance à un groupement politique n'a pas été invoquée à temps, par peur de mettre en danger ses partisans restés dans le pays d'origine du requérant (sur l'ensemble de ces questions, voir OSAR [éd.Haupt] Manuel de la procédure d'asile et de renvoi, Berne 2022, p. 327, ch. 2.2.2 [avec réf. cit.] et le Manuel « Asile et Retour » du SEM, disponible en ligne sous https://www.sem.admin.ch > Verfahren / chapitre C6.1, « La preuve de la qualité de réfugié, p.”
Die in Art. 8 Abs. 4 AsylG geregelte Mitwirkungspflicht zur Beschaffung von Reisedokumenten kann die Zumutbarkeit der Rückkehr und damit den Vollzug der Wegweisung stützen. Psychische Erkrankungen (z. B. PTSD) stehen dem Vollzug nicht per se entgegen; entscheidend ist, ob eine aufenthaltsverhindernde, zwingend erforderliche spezialärztliche Behandlung oder eine konkrete, dokumentierte Gesundheitsgefährdung vorliegt. Fehlt ein solcher zwingender Behandlungsbedarf, kann die Mitwirkungspflicht die Ausreise durchsetzbar erscheinen lassen.
“A cela s'ajoute qu'elle est manifestement apte à travailler, ayant effectué des formations en Suisse ; elle est en outre dans la force de l'âge et sans charge de famille. La vraisemblance de ses dires en lien avec les problèmes qu'elle aurait rencontrés à Conakry ayant été écartée, rien ne permet de penser qu'elle ne pourrait pas s'installer dans cette ville où demeurent des membres de sa famille. Quant à ses allégations relatives à des mauvais traitements relevant d'une traite des êtres humains subis en B._______, à savoir dans un pays dans lequel elle a séjourné temporairement après son départ de Guinée et avant son arrivée en Suisse, elles ne permettent pas d'amener à une appréciation différente quant à ses possibilités de réinstallation au pays. 9.6 Au vu de ce qui précède, l'exécution du renvoi de la recourante doit être considérée comme raisonnablement exigible. 10. Enfin, l'exécution du renvoi est possible (art. 83 al. 2 LEI a contrario ; cf. ATAF 2008/34 consid. 12 et jurisp. cit.), la recourante étant tenue de collaborer à l'obtention de documents de voyage lui permettant de retourner dans son pays d'origine (art. 8 al. 4 LAsi). L'exécution du renvoi ne se heurte donc pas à des obstacles insurmontables d'ordre technique et s'avère également possible (cf. ATAF 2008/34 consid. 12). 11. 11.1 La décision attaquée ne viole pas le droit fédéral et le SEM a établi de manière exacte et complète l'état de fait pertinent (art. 106 al. 1 LAsi). Dans la mesure où ce grief peut être examiné (art. 49 PA ; cf. ATAF 2014/26 consid. 5), elle n'est pas non plus inopportune. 11.2 En conséquence, le recours est également rejeté, en tant qu'il conteste le prononcé du renvoi et son exécution. 12. 12.1 Compte tenu de l'issue de la cause, il y aurait lieu de mettre les frais de procédure à la charge de la recourante, conformément aux art. 63 al. 1 PA ainsi que 2 et 3 let. b du règlement du 21 février 2008 concernant les frais, dépens et indemnités fixées par le Tribunal administratif (FITAF, RS 173.320.2). La demande d'assistance judiciaire totale ayant cependant été admise par décision incidente du 16 février 2023 et rien n'indiquant que l'intéressée ne serait plus indigente à ce jour, il est statué sans frais (art.”
“2024, Q 6, 7), qu'elle présente un état de stress post traumatique ne nécessitant ni l'intervention d'un spécialiste ni un traitement ou un suivi médical, et qu'elle ne manifeste aucun signe de décompensation psychiatrique. Dans ce contexte, elle a d'ailleurs reconnu qu'elle allait bien (cf. p.-v. du 18.07.2024, Q 4). Au vu de ce qui précède, la recourante bénéficiera à son retour en Turquie de circonstances favorables lui permettant de subvenir à ses besoins. Elle pourra compter sur le soutien de son réseau socio-familial et reprendre le cours de sa vie sans difficultés excessives au regard de l'art. 83 al. 4 LEI. 6.2.4 En conclusion, l'exécution du renvoi apparaît raisonnablement exigible. 6.3 L'exécution du renvoi ne se heurte pas à des obstacles insurmontables d'ordre technique et s'avère également possible (art. 83 al. 2 LEI ; cf. ATAF 2008/34 consid. 12 et jurisprudence citée), la recourante étant tenue de collaborer à l'obtention de documents de voyage lui permettant de retourner dans son pays d'origine (art. 8 al. 4 LAsi). 6.4 Au vu de ce qui précède, le recours doit être rejeté également en tant qu'il conteste l'exécution du renvoi. 7. En conclusion, la décision contestée ne viole pas le droit fédéral, a établi de manière exacte et complète l'état de fait pertinent (cf. art. 106 al. 1 LAsi) et, dans la mesure où ce grief peut être examiné (cf. art. 49 PA ; ATAF 2014/26 consid. 5), n'est pas inopportune. 8. Le recours s'avérant manifestement infondé, il est rejeté dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'un second juge (cf. art. 111 let. e LAsi). Il est renoncé à un échange d'écritures (cf. art. 111a al. 1 LAsi). 9. Dans la mesure où les conclusions du recours étaient d'emblée vouées à l'échec, la requête d'assistance judiciaire totale doit être rejetée (cf. art. 65 al. 1 PA, art. 102m al. 1 let. a et al. 4 LAsi). 10. Dès lors qu'il a été immédiatement statué sur le fond, la requête tendant à la dispense du paiement d'une avance des frais de procédure est devenue sans objet. 11. Vu de l'issue de la cause, il y a lieu de mettre les frais de procédure, d'un montant de 750 francs, à la charge de la recourante, conformément à l'art.”
“ATAF 2011/50 précité), que, s'agissant de l'état de santé psychique du recourant, il ressort du rapport médical du 24 juillet 2024 annexé au mémoire de recours que celui-ci souffre d'un état de stress post-traumatique et d'un épisode dépressif sévère sans symptômes psychotiques, accompagné d'idéations suicidaires actives, sans antécédents formels avant le début du suivi, que, comme dans le cas d'espèce, la péjoration de l'état psychique est une réaction qui peut être couramment observée chez une personne dont la demande de protection a été rejetée, sans qu'il faille pour autant y voir un obstacle sérieux à l'exécution du renvoi ; qu'en outre, selon la pratique du Tribunal, ni une tentative de suicide ni des tendances suicidaires (« suicidalité ») ne s'opposent en soi à l'exécution du renvoi, y compris au niveau de son exigibilité, seule une mise en danger présentant des formes concrètes devant être prises en considération, qu'en outre, contrairement à ce que le recourant soutient, rien ne démontre qu'il se trouverait dans une situation d'extrême précarité en cas de retour en Gambie, que jeune, sans charge de famille, le requérant a toujours été en mesure de se débrouiller, en particulier lors de son parcours migratoire ; que, dans ces circonstances, sa réintégration socioprofessionnelle ne sera pas insurmontable, qu'il convient pour le surplus de renvoyer aux considérants de la décision attaquée, dès lors que ceux-ci sont suffisamment explicites et motivés (art. 109 al. 3 LTF, par renvoi de l'art. 4 PA), que l'exécution du renvoi est enfin possible (art. 83 al. 2 LEI ; cf. ATAF 2008/34 consid. 12 et jurisp. cit.), le recourant étant tenu de collaborer à l'obtention de documents de voyage lui permettant de retourner dans son pays d'origine (art. 8 al. 4 LAsi), que dès lors, la décision attaquée ne viole pas le droit fédéral, a établi de manière exacte et complète l'état de fait pertinent (art. 106 al. 1 LAsi) et, dans la mesure où ce grief peut être examiné (art. 49 PA ; cf. ATAF 2014/26 consid. 5), n'est pas inopportune, qu'en conséquence, le recours est rejeté, que, s'avérant manifestement infondé, il l'est dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'un second juge (art. 111 let. e LAsi), qu'il y a lieu de mettre les frais de procédure d'un montant de 750 francs à la charge du recourant, conformément aux art. 63 al. 1 PA ainsi que 2 et 3 let. a du règlement du 21 février 2008 concernant les frais, dépens et indemnités fixés par le Tribunal administratif fédéral (FITAF [RS 173.320.2]), que ce montant est entièrement compensé avec l'avance sur les frais de procédure présumés, du même montant, déjà versée le 16 août 2024, le Tribunal administratif fédéral prononce : 1. Le recours est rejeté. 2. Les frais de procédure, d'un montant de 750 francs, sont mis à la charge du recourant.”
Bei unbegleiteten minderjährigen Asylsuchenden ist das SEM vor Erlass einer wegweisenden Verfügung verpflichtet, konkrete Abklärungen vorzunehmen, ob eine Rückkehr zu Eltern oder andern Angehörigen möglich ist und ob diese deren Bedürfnisse decken können. Können Angehörige nicht gefunden werden oder wäre eine Rückkehr nicht dem Kindeswohl entsprechend, muss das SEM weiter prüfen, ob im Herkunftsland eine geeignete Institution oder eine geeignete Drittperson vorhanden ist. Allgemeine Feststellungen (z. B. pauschale Hinweise auf das Vorhandensein von Angehörigen oder Einrichtungen) genügen in der Regel nicht. Nur in engen Ausnahmefällen — nämlich wenn das Ausmass eines Mitwirkungsverstosses die Abklärung mangels jeglicher Anhaltspunkte vollständig verunmöglicht — entfällt diese Abklärungspflicht.
“Dies beinhaltet die behördliche Pflicht abzuklären, ob unbegleitete minderjährige Asylsuchende zu ihren Eltern oder anderen Angehörigen zurückgeführt werden können und ob diese in der Lage sind, ihre Bedürfnisse abzudecken. Können die Angehörigen nicht ausfindig gemacht werden oder ergibt sich, dass die Rückkehr zu diesen nicht dem Kindesinteresse entspricht, ist weiter abzuklären, ob das Kind in der Heimat allenfalls in einer geeigneten Institution oder bei einer Drittperson untergebracht werden kann. Die dafür notwendigen konkreten Abklärungen sind vor Erlass einer wegweisenden Verfügung des SEM vorzunehmen beziehungsweise einzuholen, damit sie einer gerichtlichen Überprüfung offenstehen. Allgemeine Feststellungen, dass im Heimat- oder Herkunftsland die Eltern oder andere Angehörige leben würden oder es in dem betreffenden Land entsprechende Einrichtungen gebe, genügen in der Regel nicht. Der Untersuchungsgrundsatz wird durch die gesetzliche Mitwirkungspflicht eingeschränkt (vgl. Art. 13 VwVG und Art. 8 AsylG). Die Mitwirkungspflicht trifft grundsätzlich auch unbegleitete minderjährige Asylsuchende, soweit diese dazu aufgrund ihres Alters, ihrer Reife und ihrer Ausbildung in der Lage sind. Steht die Minderjährigkeit einer Person fest, kann eine Verletzung der Mitwirkungspflicht das SEM allerdings grundsätzlich nicht davon entbinden abzuklären, ob die unbegleitete minderjährige Person bei einer Rückkehr eine geeignete Unterkunft erhält, sei dies bei Familienangehörigen oder, wenn diesbezüglich keine Informationen vorliegen oder dies nicht möglich ist, in einer geeigneten Institution. Nur in Ausnahmefällen, in welchen das Ausmass der Verletzung der Mitwirkungspflicht eine Abklärung durch das SEM mangels jeglicher Anhaltspunkte vollkommen verunmöglicht, kann diese Abklärungspflicht erlöschen (vgl. zum Ganzen BVGE 2021 VI/3 E. 11.5.2 m.w.H.).”
“mit zahlreichen Verweisen auf die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts). Das SEM ist jedoch nur in dem Ausmass zur Untersuchung des Sachverhaltes verpflichtet, wie dies vernünftigerweise von ihm erwartet kann. Der Untersuchungsgrundsatz wird weiter durch die gesetzlich vorgesehenen Mitwirkungspflichten eingeschränkt (Art. 13 VwVG und Art. 8 AsylG). Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts verpflichten Art. 3 und 22 des Übereinkommens über die Rechte der Kinder (sog. Kinderrechtskonvention, KRK; SR 0.107) die asylrechtlichen Behörden, das Kindeswohl im Rahmen der Zumutbarkeitsprüfung als gewichtigen Aspekt zu berücksichtigen. Das SEM ist bezüglich unbegleiteter minderjähriger Asylsuchender insbesondere verpflichtet abzuklären, ob diese zu ihren Eltern oder anderen Angehörigen zurückgeführt werden können und ob jene in der Lage sind, ihre Bedürfnisse abzudecken. Können die Angehörigen nicht ausfindig gemacht werden oder ergibt sich, dass die Rückkehr zu diesen dem Kindeswohl nicht entspricht, ist weiter abzuklären, ob das Kind in der Heimat allenfalls in einer geeigneten Anstalt oder bei einer Drittperson untergebracht werden kann. Auch gemäss Art. 69 Abs. 4 AIG (SR 142.20) hat die Vorinstanz vor der Ausschaffung einer unbegleiteten minderjährigen Person sicherzustellen, dass diese im Rückkehrstaat einem Familienmitglied, einem Vormund oder einer Aufnahmeeinrichtung übergeben werden kann, welche den Schutz des Kindes gewährleistet.”
“Der Untersuchungsgrundsatz wird durch die gesetzlich vorgesehenen Mitwirkungspflichten eingeschränkt (vgl. Art. 13 VwVG und Art. 8 AsylG). Die Mitwirkungspflicht trifft grundsätzlich auch unbegleitete minderjährige Asylsuchende, soweit diese dazu aufgrund ihres Alters, ihrer Reife und ihrer Ausbildung in der Lage sind. Steht die Minderjährigkeit einer Person fest, kann eine Verletzung der Mitwirkungspflicht das SEM allerdings grundsätzlich nicht davon entbinden abzuklären, ob die unbegleitete minderjährige Person bei einer Rückkehr eine geeignete Unterkunft erhält, sei dies bei Familienangehörigen oder, wenn diesbezüglich keine Informationen vorliegen oder dies nicht möglich ist, in einer geeigneten Institution. Denn nur in Ausnahmefällen, in welchen das Ausmass der Verletzung der Mitwirkungspflicht eine Abklärung durch das SEM mangels jeglicher Anhaltspunkte vollkommen verunmöglicht, kann diese Abklärungspflicht erlöschen. Dies wäre beispielsweise der Fall, wenn sich die Person in Bezug auf ihre Nationalität und Herkunft derart widerspricht, dass weder Abklärungen betreffend die familiäre Situation möglich sind, noch eine geeignete Institution gesucht werden kann.”
Die Verwaltungsbehörde ist nach der Untersuchungsmaxime (inquisitorisches Verfahren) grundsätzlich verpflichtet, den rechtserheblichen Sachverhalt von Amtes wegen vollständig und richtig zu ermitteln. Diese Untersuchungspflicht wird durch die gesetzliche Mitwirkungspflicht der asylsuchenden Person nach Art. 8 AsylG begrenzt. Eine unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts (insbesondere wenn nicht alle für den Entscheid wesentlichen Sachumstände berücksichtigt oder Beweise fehlinterpretiert wurden) kann einen Beschwerdegrund nach Art. 106 Abs. 1 Bst. b AsylG bilden.
“Die Begründung eines Entscheides muss so abgefasst sein, dass der Betroffene ihn sachgerecht anfechten kann. In diesem Sinne müssen wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, die für den Entscheid bedeutsam sind (vgl. BVGE 2009/35 E. 6.4.1 m.w.H.). Gemäss Art. 12 VwVG stellt die Behörde den Sachverhalt von Amtes wegen fest und bedient sich nötigenfalls der unter dieser Norm aufgelisteten Beweismittel. Als Verfahrensmaxime besagt der Untersuchungsgrundsatz, dass die Verwaltungsbehörden für die Beschaffung des die Urteilsgrundlage bildenden Tatsachenmaterials zuständig sind. Er auferlegt der Behörde die Pflicht, von Amtes wegen den rechtserheblichen Sachverhalt vollständig und richtig zu ermitteln und beinhaltet gewissermassen eine Art «behördliche Beweisführungspflicht» (vgl. Krauskopf/Wyssling, in: Praxiskommentar VwVG, Waldmann/Krauskopf [Hrsg.], 3. Aufl. 2023, Art. 12 N. 16). Der Untersuchungsgrundsatz findet seine Grenze an der gesetzlichen Mitwirkungspflicht der Parteien (Art. 13 VwVG) sowie im Asylverfahren durch die besondere Mitwirkungspflicht einer asylsuchenden Person (Art. 8 AsylG). Die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts in Verletzung der Untersuchungspflicht bildet einen Beschwerdegrund (Art. 49 Bst. b VwVG respektive Art. 106 Abs. 1 Bst. b AsylG). Unrichtig ist die Sachverhaltsfeststellung, wenn der Verfügung ein falscher und aktenwidriger Sachverhalt zugrunde gelegt wird; unvollständig ist sie, wenn nicht alle für den Entscheid rechtswesentlichen Sachumstände berücksichtigt werden (vgl. Kölz/Häner/Bertschi, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 3. Aufl. 2013, N. 1043).”
“Gemäss Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 12 VwVG stellt die Behörde den Sachverhalt von Amtes wegen fest und bedient sich nötigenfalls der unter Buchstaben a-e aufgelisteten Beweismittel. Der Untersuchungsgrundsatz findet dabei seine Grenze an der Mitwirkungspflicht der Asylsuchenden (Art. 8 AsylG; Art. 13 VwVG). Die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts in Verletzung der behördlichen Untersuchungspflicht bildet einen Beschwerdegrund (Art. 106 Abs. 1 Bst. b AsylG). Unrichtig ist die Sachverhaltsfeststellung, wenn der Verfügung ein falscher und aktenwidriger Sachverhalt zugrunde gelegt wird oder Beweise falsch gewürdigt worden sind; unvollständig ist sie, wenn nicht alle für den Entscheid rechtswesentlichen Sachumstände berücksichtigt werden (vgl. Kölz/Häner/Bertschi, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes; 3. Aufl. 2013, Rz. 1043 ff.).”
“Dans un premier temps, le recourant a reproché au SEM d'avoir instruit de manière insuffisante les faits pertinents concernant les mauvais traitements qui lui auraient été infligés par la police croate, les conditions d'accueil et d'accès à la procédure d'asile en Croatie ainsi que son état de santé. Il lui a également reproché d'avoir insuffisamment motivé sa décision. Ce faisant, il s'est prévalu de griefs formels, qu'il convient d'examiner prioritairement (cf. ATF 142 II 218 consid. 2.8.1 et réf. cit.). 4.1 4.1.1 La procédure administrative est régie essentiellement par la maxime inquisitoire, selon laquelle il incombe à l'autorité d'élucider l'état de fait de manière exacte et complète. Celle-ci dirige la procédure et définit les faits qu'elle considère comme pertinents, ainsi que les preuves nécessaires, qu'elle ordonne et apprécie d'office (art. 12 PA ; cf. ATAF 2009/60 consid. 2.1.1). Cette maxime doit cependant être relativisée par son corollaire, soit le devoir de collaboration des parties à l'établissement des faits, ainsi que par le droit des parties, compris dans le droit d'être entendu, de participer à la procédure et d'influencer la prise de décision (art. 8 LAsi et art. 13 PA). L'obligation de collaborer de la partie touche en particulier les faits qui se rapportent à sa situation personnelle, ceux qu'elle connaît mieux que les autorités ou encore ceux qui, sans sa collaboration, ne pourraient pas être collectés moyennant un effort raisonnable (cf. ATAF 2012/21 consid. 5.1 ; 2011/54 consid. 5.1 ; 2008/24 consid. 7.2). L'étendue du devoir d'instruction dépend de la pertinence des faits à établir. L'établissement des faits est incomplet au sens de l'art. 106 al. 1 let. b LAsi lorsque toutes les circonstances de fait et les moyens de preuve déterminants pour la décision n'ont pas été pris en compte par l'autorité inférieure. Il est inexact lorsque l'autorité a omis d'administrer la preuve d'un fait pertinent, a apprécié de manière erronée le résultat de l'administration d'un moyen de preuve ou a fondé sa décision sur des faits erronés, par exemple en contradiction avec les pièces (cf. ATAF 2014/2 consid. 5.1 ; 2007/37 consid. 2.3 et réf. cit.). Le cas échéant, l'établissement inexact et incomplet de l'état de fait au sens de l'art.”
“Für das erstinstanzliche Asylverfahren bedeutet dies, dass das SEM zur richtigen und vollständigen Ermittlung und Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts verpflichtet ist und auch nach allen Elementen zu forschen hat, die zugunsten der asylsuchenden Person sprechen. Unrichtig ist die Sachverhaltsfeststellung dann, wenn der Verfügung ein falscher und aktenwidriger oder nicht weiter belegbarer Sachverhalt zugrunde gelegt wurde. Unvollständig ist die Sachverhaltsfeststellung, wenn die Behörde trotz Untersuchungsmaxime den Sachverhalt nicht von Amtes wegen abgeklärt hat, oder wenn nicht alle für die Entscheidung wesentlichen Sachumstände berücksichtigt wurden. Die Behörde ist jedoch nicht verpflichtet, zu jedem Sachverhaltselement umfangreiche Nachforschungen anzustellen. Zusätzliche Abklärungen sind vielmehr nur dann vorzunehmen, wenn sie aufgrund der Aktenlage als angezeigt erscheinen. Alle erheblichen Parteivorbringen sind sodann zu prüfen und zu würdigen, wobei sich das Ergebnis der Würdigung in der Entscheidbegründung niederzuschlagen hat (vgl. Art. 29 Abs. 2 BV; Art. 35 Abs. 1 VwVG). Der Untersuchungsgrundsatz findet seine Grenze an der gesetzlichen Mitwirkungspflicht der Parteien (Art. 13 VwVG und Art. 8 AsylG). Der in Art. 29 Abs. 2 BV garantierte und in den Art. 26-33 VwVG konkretisierte Grundsatz des rechtlichen Gehörs umfasst alle Befugnisse, die einer Partei einzuräumen sind, damit sie ihren Standpunkt wirksam zur Geltung bringen kann. Mit dem Gehörsanspruch korreliert die Pflicht der Behörden, die Vorbringen tatsächlich zu hören, ernsthaft zu prüfen und in ihrer Entscheidfindung angemessen zu berücksichtigen. Das gilt für alle form- und fristgerechten Äusserungen, Eingaben und Anträge, die zur Klärung der konkreten Streitfrage geeignet und erforderlich erscheinen. Die Begründung muss so abgefasst sein, dass der Betroffene den Entscheid gegebenenfalls sachgerecht anfechten kann, weshalb die für den Entscheid bedeutsamen Überlegungen zumindest kurz genannt werden müssen (vgl. BVGE 2009/35 E. 6.4.1 m.w.H.).”
Werden im Rekursverfahren Mängel der amtlichen Sachverhaltsfeststellung festgestellt, können diese formellen Rügen zur Rückweisung an die Vorinstanz oder zur Aufhebung/Annullierung der angefochtenen Entscheidung führen. Das Bundesverwaltungsgericht kann jedoch in gerechtfertigten Fällen — namentlich aus Gründen der Verfahrensökonomie — selbst ergänzende Beweismassnahmen anordnen oder Beweismittel erheben, statt zwingend an die Vorinstanz zurückzuweisen. Die Ausübung dieses Ermessens ist durch den Grundsatz der Amtsermittlung und durch die Mitwirkungspflicht der Partei (Art. 8 LAsi) zu begrenzen.
“4; Kölz/Häner/Bertschi, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 3a ed. 2013, n. 1043, pag. 369 seg.). Qualora in sede ricorsuale vengano identificate delle carenze in tal senso, il caso va di principio retrocesso all'autorità di prima istanza, di modo che questa possa procedere ad un nuovo e completo accertamento dei fatti (cfr. Moser/Beusch/Kneubühler/Kayser, Prozessieren vor dem Bundesverwaltungsgericht, 3a ed. 2022, n. 2.191, sentenze del TAF D-3567/2019 del 29 novembre 2019 consid. 5.2 e D-1443/2016 del 22 febbraio 2017 consid. 4.2). Una violazione del principio inquisitorio non implica in ogni caso l'automatica retrocessione degli atti all'autorità inferiore, dal momento che il Tribunale resta libero di raccogliere gli elementi necessari al giudizio se una tale soluzione appare giudiziosa per ragioni di economia procedurale (cfr. DTAF 2019 I/6 consid. 5.2; 2012/21 consid. 5.1). Il principio inquisitorio non è inoltre illimitato, in particolare visto il nesso con l'obbligo di collaborare delle parti (art. 13 PA ed art. 8 LAsi; cfr. Auer/Binder, in: Kommentar zum Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren [VwVG], 2a ed. 2019, ad art. 12 n. 9). Fatti che non sono rilevanti per la decisione; che l'autorità è convinta siano già stati provati o che si presumono veri a favore delle parti interessate non impongono lo svolgimento di indagini supplementari (cfr. Krauskopf/Emmenegger/Babey in: op. cit., n. 29 ad art. 12 PA). Onde circoscrivere l'ampiezza dell'accertamento d'ufficio nel corso del procedimento occorre effettuare una ripetuta valutazione delle risultanze probatorie raccolte (cfr. DTF 140 I 285 consid. 6.3.1; DTAF 2008/24 consid. 7.2). Allorquando l'autorità reputa chiare le circostanze di fatto e che le prove assunte le abbiano permesso di formarsi una propria convinzione, essa emana la propria decisione (cfr. sentenze del Tribunale D-114/2021 dell'11 maggio 2021 consid. 4.2, D-291/2021 del 9 marzo 2021 consid. 7.3.1; Moser/Beusch/Kneubühler/Kayser, op. cit., n. 3.144). I principi esposti delimitano sia l'attività istruttoria dell'amministrazione che quella del Tribunale (cfr.”
“1 In primo luogo, occorre chinarsi sulle censure formali sollevate dal ricorrente (violazione dell'obbligo di motivazione e violazione del diritto di essere sentito) in quanto potrebbero condurre alla cassazione della decisione impugnata (cfr. DTF 148 III 30 consid. 3.1 e DTAF 2013/34 consid. 4.2 per il diritto di essere sentito e l'obbligo di motivazione; Moser/Beusch/Kneubühler/Kayser, Prozessieren vor dem Bundesverwaltungsgericht, 3a ed. 2022, n. 2.191). 6.2 Nelle procedure d'asilo - così come nelle altre procedure di natura amministrativa - si applica il principio inquisitorio. Ciò significa che l'autorità competente procede d'ufficio all'accertamento dei fatti (art. 6 LAsi; art. 12 PA). In concreto, essa deve procurarsi la documentazione necessaria alla trattazione del caso, chiarire le circostanze giuridiche ed amministrare a tal fine le opportune prove a riguardo. Il principio inquisitorio non dispensa comunque le parti dal dovere di collaborare all'accertamento dei fatti ed in modo particolare dall'onere di provare quanto sia in loro facoltà e quanto l'amministrazione o il giudice non siano in grado di delucidare con mezzi propri (art. 13 PA; art. 8 LAsi; DTAF 2019 I/6 consid. 5.1). 6.3”
“3 LAsi) prescrits par la loi, le recours est recevable. 2. Il convient d'examiner en premier lieu les griefs formels soulevés par le recourant, ceux-ci étant susceptibles d'entraîner l'annulation de la décision querellée indépendamment des chances de succès du recours sur le fond (cf. ATF 144 I 11 consid. 5.3 et jurisp. cit. ; ATAF 2019 VII/6 consid. 4.1 ; 2013/34 consid. 4.2 ; 2013/23 consid. 6.1.3 2010/35 consid. 4.1.1 et jurisp. cit.). 2.1 Comme relevé, l'intéressé fait préliminairement valoir que le SEM aurait violé la maxime inquisitoire et son droit d'être entendu. 2.2 En vertu de la maxime inquisitoire, qui régit la procédure administrative, les autorités définissent les faits pertinents et les preuves nécessaires, qu'elles ordonnent et apprécient d'office (art. 12 PA, en relation avec l'art. 6 LAsi ; cf. ATAF 2015/10 consid. 3.2 ; 2012/21 consid. 5.1 ; 2009/60 consid. 2.1.1). La maxime inquisitoire doit cependant être relativisée par son corollaire, soit le devoir de collaboration de la partie à l'établissement des faits (art. 8 LAsi et art. 13 PA, applicable par renvoi de l'art. 6 LAsi ; cf. ATAF 2015/10 consid. 3.2 ; 2012/21 consid. 5.1 ; 2009/60 consid. 2.1.1), qui touche en particulier les faits qui se rapportent à sa situation personnelle, ceux qu'elle connaît mieux que les autorités ou encore ceux qui, sans sa collaboration, ne pourraient pas être collectés moyennant un effort raisonnable (cf. ATF 143 II 425 consid. 5.1 ; ATAF 2011/54 consid. 5.1 ; 2009/50 consid. 10.2 2008/24 consid. 7.2 ; cf. arrêt du Tribunal F-2766/2021 du 25 juin 2021 consid. 2.2). L'étendue du devoir d'instruction dépend de la pertinence des faits à établir. L'établissement des faits est incomplet au sens de l'art. 106 al. 1 let. b LAsi lorsque toutes les circonstances de fait et les moyens de preuve déterminants pour la décision n'ont pas été pris en compte par l'autorité inférieure ; il est inexact, lorsque l'autorité a omis d'administrer la preuve d'un fait pertinent, a apprécié de manière erronée le résultat de l'administration d'un moyen de preuve ou a fondé sa décision sur des faits erronés, par exemple en contradiction avec les pièces (cf.”
“2. 2.1 Dans son recours, l'intéressé a fait d'abord valoir que le SEM avait violé son droit d'être entendu pour manque d'instruction et pour absence de motivation suffisante. Il convient d'examiner en premier lieu ces griefs formels, ceux-ci étant susceptibles d'entraîner l'annulation de la décision attaquée indépendamment des chances de succès du recours sur le fond (cf. ATF 144 I 11 consid. 5.3 et la jurisp. cit. ; ATAF 2019 VII/6 consid. 4.1 ; 2013/34 consid. 4.2 ; 2013/23 consid. 6.1.3 ; 2010/35 consid. 4.1.1 et jurisp. cit.). 2.1.1 En vertu de la maxime inquisitoire, qui régit la procédure administrative, les autorités définissent les faits pertinents et les preuves nécessaires, qu'elles ordonnent et apprécient d'office (art. 12 PA, en relation avec l'art. 6 LAsi ; cf. ATAF 2015/10 consid. 3.2 ; 2012/21 consid. 5.1 ; 2009/60 consid. 2.1.1). Cette maxime doit cependant être relativisée par son corollaire, soit le devoir de collaboration de la partie à l'établissement des faits (art. 8 LAsi et 13 PA, applicable par renvoi de l'art. 6 LAsi ; cf. idem), qui touche en particulier les faits qui se rapportent à sa situation personnelle, ceux qu'elle connaît mieux que les autorités ou encore ceux qui, sans sa collaboration, ne pourraient pas être collectés moyennant un effort raisonnable (cf. ATF 143 II 425 consid. 5.1 ; ATAF 2011/54 consid. 5.1 ; 2009/50 consid. 10.2 ; 2008/24 consid. 7.2 ; arrêt du Tribunal E 4367/2022 du 6 octobre 2022 consid. 2.1.1). L'étendue du devoir d'instruction dépend de la pertinence des faits à établir. L'établissement des faits est incomplet au sens de l'art. 106 al. 1 let. b LAsi, lorsque toutes les circonstances de fait et les moyens de preuve déterminants pour la décision n'ont pas été pris en compte par l'autorité inférieure, et inexact, lorsque l'autorité a omis d'administrer la preuve d'un fait pertinent, a apprécié de manière erronée le résultat de l'administration d'un moyen de preuve ou a fondé sa décision sur des faits erronés, par exemple en contradiction avec les pièces (cf.”
“5.3 et réf. cit. ; ATAF 2019 VII/6 consid. 4.1). L'intéressée se prévaut essentiellement du non-respect de la maxime inquisitoire. Elle reproche à l'autorité inférieure de ne pas avoir suffisamment instruit, d'une part, son état de santé - ainsi que celui de sa fille -, et, d'autre part, la situation générale des personnes vulnérables et nécessitant une prise en charge médicale en Croatie. Elle fait en outre valoir que le SEM aurait violé son devoir de motivation quant à la détermination de l'Etat membre responsable de l'examen de sa demande de protection internationale. 2.2 La procédure administrative est régie essentiellement par la maxime inquisitoire selon laquelle les autorités constatent les faits d'office et procèdent s'il y a lieu à l'administration des preuves nécessaires (cf. art. 12 PA en relation avec l'art. 6 LAsi). Cette maxime doit cependant être relativisée par son corollaire, soit le devoir de collaboration des parties à l'établissement des faits (cf. art. 13 PA et art. 8 LAsi). L'obligation de collaborer de la partie touche en particulier les faits qui se rapportent à sa situation personnelle, ceux qu'elle connaît mieux que les autorités ou encore ceux qui, sans sa collaboration, ne pourraient pas être collectés moyennant un effort raisonnable (cf. arrêt du TAF F-1182/2023 du 8 juin 2023 consid. 2.2 et la jurisprudence citée). 2.3 L'autorité peut renoncer à procéder à des mesures d'instruction lorsque les preuves administrées lui ont permis de forger sa conviction et que, procédant à une appréciation anticipée des preuves qui lui sont encore proposées, elle a la certitude que ces dernières ne pourraient l'amener à modifier son opinion (cf. ATF 140 I 285 consid. 6.3.1). 2.4 L'obligation de motiver est déduite du droit d'être entendu (art. 29 al. 2 Cst. et art. 35 PA). Elle est respectée si l'autorité mentionne, au moins brièvement, les motifs qui l'ont guidée et sur lesquels elle a fondé sa décision de manière à ce que l'intéressé puisse se rendre compte de la portée de celle-ci et l'attaquer en connaissance de cause.”
Ein einmaliges Nichtantreffen oder kurzzeitige Abwesenheit begründet nicht automatisch eine Fluchtabsicht oder eine Verletzung der Mitwirkungspflicht nach Art. 8 Abs. 3 AsylG; die Behörden müssen nachweisen, dass die betroffene Person sich tatsächlich der Überstellung entziehen wollte. Dagegen kann die Missachtung vorgeschriebener Aufenthalts‑ bzw. Ausgangszeiten dazu führen, dass sich die asylsuchende Person den Behörden für die Prüfung nicht zur Verfügung stellte; in solchen Fällen kann ein Nichteintreten unter Wahrung des rechtlichen Gehörs und nach weiteren Abklärungen gerechtfertigt sein.
“Habe eine Person die ihr zugewiesene Wohnung verlassen ohne die Behörden über die Abwesenheit zu informieren, und könne deshalb zu einem bestimmten Zeitpunkt die Überstellung nicht vollzogen werden, müssten die zuständigen Behörden - vorliegend das SEM - beweisen, dass die Person tatsächlich beabsichtigt habe, sich ihnen zu entziehen, um die Überstellung zu vereiteln. Allein der Umstand, dass er sich nicht in seinem Bett befunden habe, als die Polizei ihn unangekündigt aufgesucht habe, bedeute nicht, dass er sich der Überstellung vorsätzlich entzogen habe. Es bestehe keine Pflicht zur aktiven Mitwirkung. Folglich reiche bei einem den Behörden bekannten Aufenthalt eines Antragstellers weder dessen Flugunwilligkeit noch ein einmaliges Nichtantreffen in der Unterkunft für die Annahme der Flüchtigkeit. Dass er sich während 24 Stunden in seinem Zimmer aufhalten müsse, weil jederzeit eine unangekündigte Rückschaffung anstehen könnte, könne nicht von ihm verlangt werden. Somit habe er seine in Art. 8 Abs. 3 AsylG verankerte Mitwirkungspflicht nicht verletzt.”
“Gemäss einer in den vorinstanzlichen Akten enthaltenen Mitteilung, hielt sich der Beschwerdeführer vom 23. Oktober 2023 um 09:10 Uhr bis am 24. Oktober 2023 um 00:19 Uhr ausserhalb des Bundesasylzentrums auf, weshalb ihm die Vorladung für das Dublin-Gespräch nicht habe ausgehändigt werden können. Indem der Beschwerdeführer die geltenden Ausgangszeiten missachtete, hielt er sich entgegen seiner Mitwirkungspflicht den Behörden für die Prüfung seines Gesuchs nicht zur Verfügung (Art. 8 Abs. 3 AsylG). Angesichts dessen, dass die Vorinstanz nicht ohne weitere Abklärungen den Entscheid aufgrund der Akten fällte, sondern vielmehr der zugewiesenen Rechtsvertretung die Möglichkeit einräumte, sich schriftlich zum Nichteintretensentscheid zu äussern, ist ihr Vorgehen vor dem Hintergrund des Verhaltens des Beschwerdeführers nicht zu beanstanden. Die vorliegende Konstellation ist vergleichbar mit dem Ausnahmetatbestand von Art. 5 Abs. 2 Bst. b Dublin-III-VO (vgl. Urteile des BVGer D-2755/2023 vom 14. Juli 2023 E. 3; D-1336/2023 vom 17. März 2023 E. 4 m.H.). Das ihm schriftlich gewährte rechtliche Gehör nahm der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 27. Oktober 2023 wahr. Er hatte damit die Möglichkeit, sich zur beabsichtigten Überstellung schriftlich zu äussern, weshalb der Sachverhalt im gegebenen Fall rechtsgenüglich erstellt ist. Soweit der Beschwerdeführer die Rückweisung der Sache an die Vorinstanz zur persönlichen Anhörung verlangt, ist sein Antrag abzuweisen.”
Das Interesse des Asylsuchenden an der Weiterführung des Verfahrens entfällt nicht allein deshalb, weil er sich im Ausland aufhält oder sein Aufenthaltsort unbekannt ist. Damit eine Verfahrensfortsetzung in einem solchen Fall möglich ist, muss dieses Interesse jedoch zuvor ausdrücklich und eindeutig manifestiert worden sein. Andernfalls ist klarzustellen, dass der Betroffene über einen rechtlichen Wohnsitz bzw. eine Zustelladresse verfügt, über die er erreichbar ist.
“) dans le cadre de la procédure Dublin. R. Les autres faits et arguments seront examinés, pour autant que nécessaire, dans les considérants en droit. Droit : 1. 1.1 Le Tribunal, en vertu de l'art. 31 LTAF, connaît des recours contre les décisions au sens de l'art. 5 PA prises par les autorités mentionnées à l'art. 33 LTAF. 1.2 En particulier, les décisions rendues par le SEM en matière d'asile et de renvoi peuvent être contestées devant le Tribunal (art. 33 let. d LTAF, applicable par renvoi de l'art. 105 LAsi), lequel statue alors définitivement, sauf demande d'extradition déposée par l'Etat dont le requérant cherche à se protéger (art. 83 let. d ch. 1 LTF), exception non réalisée in casu. 1.3 Le Tribunal est ainsi compétent pour connaître du présent litige. 2. 2.1 Au moment du dépôt de son recours, la recourante avait qualité pour recourir (art. 48 al. 1 PA). Interjeté dans la forme (art. 52 al. 1 PA) et le délai (art. 108 al. 1 LAsi) prescrits par la loi, le recours est recevable. 2.2 2.2.1 Aux termes de l'art. 8 al. 3 LAsi, le requérant d'asile qui séjourne en Suisse doit, pendant la procédure, se tenir à la disposition des autorités fédérales et cantonales et communiquer immédiatement son adresse ainsi que tout changement de celle-ci à l'autorité cantonale compétente. Par ailleurs, le requérant qui, sans raison valable, ne se tient pas à la disposition des autorités compétentes en matière d'asile pendant plus de vingt jours est réputé avoir renoncé de facto à la poursuite de la procédure (art. 8 al. 3bis, 1ère phrase LAsi). 2.2.2 L'intérêt d'un requérant d'asile à la poursuite de la procédure ne tombe toutefois pas du seul fait qu'il se trouve à l'étranger ou que son lieu de séjour est inconnu (cf. Jurisprudence et informations de la commission suisse de recours en matière d'asile [JICRA] 1993 no 17 consid. 1). Dans un tel cas, il faut cependant que cet intérêt ait été expressément manifesté au préalable. Autrement dit, il doit être clairement établi que le recourant dispose d'un domicile légal par le truchement duquel il peut être atteint (cf.”
Die Maxime inquisitorii verpflichtet die Behörde zu einem von Amtes wegen vollständigen und genauen Abklären des entscheidrelevanten Sachverhalts; diese Pflicht wird aber durch die Mitwirkungspflichten der betroffenen Person eingeschränkt. Die Mitwirkungspflicht enthebt die Behörde jedoch nicht von ihrer Pflicht, nötige Abklärungen (insbesondere medizinische Gutachten) selbst zu veranlassen, wenn dies zur Feststellung des Sachverhalts erforderlich ist.
“1 Nel caso in narrativa viene anzitutto censurato un accertamento inesatto ed incompleto dello stato di salute del ricorrente, rispettivamente una violazione del principio inquisitorio. Il quadro clinico non sarebbe stato definito in modo completo e difetterebbe un rapporto medico completo ("F4") in punto al suo stato di salute. 6.2 Nelle procedure d'asilo - così come nelle altre procedure di natura amministrativa - si applica il principio inquisitorio. Ciò significa che l'autorità competente deve procedere d'ufficio all'accertamento esatto e completo dei fatti giuridicamente rilevanti (art. 6 LAsi; art. 12 PA). In concreto, essa deve procurarsi la documentazione necessaria alla trattazione del caso, chiarire le circostanze giuridiche ed amministrare a tal fine le opportune prove a riguardo. Il principio inquisitorio non dispensa comunque le parti dal dovere di collaborare all'accertamento dei fatti ed in modo particolare dall'onere di provare quanto sia in loro facoltà e quanto l'amministrazione o il giudice non siano in grado di delucidare con mezzi propri (art. 13 PA ed art. 8 LAsi; DTAF 2019 I/6 consid. 5.1). Quando in sede ricorsuale vengono identificate delle carenze nell'accertamento dei fatti il caso va di principio retrocesso all'autorità di prima istanza, di modo che questa possa procedere ad un nuovo e completo accertamento dei fatti (cfr. André Moser/Michael Beusch/ Lorenz Kneubühler/Martin Kayser, Prozessieren vor dem Bundesverwaltungsgericht, 3a ed. 2022, n. 2.191,). Una violazione del principio inquisitorio non implica in ogni caso l'automatica retrocessione degli atti all'autorità inferiore, dal momento che il Tribunale resta libero di raccogliere gli elementi necessari al giudizio se una tale soluzione appare giudiziosa per ragioni di economia procedurale (cfr. DTAF 2019 I/6 consid. 5.2; 2012/21 consid. 5.1). I principi suesposti tornano applicabili anche nel contesto del chiarimento delle questioni di natura medica (cfr. sentenze del TAF D-1354/2023 del 4 aprile 2023 consid. 7.2; D-291/2021 del 9 marzo 2021 consid. 7.3.3 ed ulteriori riferimenti).”
“1 Nel caso in narrativa viene anzitutto censurato un accertamento inesatto ed incompleto dello stato di salute della ricorrente. Il quadro clinico non sarebbe stato definito in modo completo in quanto difetterebbe un rapporto medico specialistico in punto al suo stato di salute. 7.2 Nelle procedure d'asilo così come nelle altre procedure di natura amministrativa si applica il principio inquisitorio. Ciò significa che l'autorità competente deve procedere d'ufficio all'accertamento esatto e completo dei fatti giuridicamente rilevanti (art. 6 LAsi; art. 12 PA). In concreto, essa deve procurarsi la documentazione necessaria alla trattazione del caso, chiarire le circostanze giuridiche ed amministrare a tal fine le opportune prove a riguardo. Il principio inquisitorio non dispensa comunque le parti dal dovere di collaborare all'accertamento dei fatti ed in modo particolare dall'onere di provare quanto sia in loro facoltà e quanto l'amministrazione o il giudice non siano in grado di delucidare con mezzi propri (art. 13 PA ed art. 8 LAsi; DTAF 2019 I/6 consid. 5.1). Quando in sede ricorsuale vengono identificate delle carenze nell'accertamento dei fatti il caso va di principio retrocesso all'autorità di prima istanza, di modo che questa possa procedere ad un nuovo e completo accertamento dei fatti (cfr. André Moser/Michael Beusch/ Lorenz Kneubühler/Martin Kayser, Prozessieren vor dem Bundesverwaltungsgericht, 3a ed. 2022, n. 2.191,). Una violazione del principio inquisitorio non implica in ogni caso l'automatica retrocessione degli atti all'autorità inferiore, dal momento che il Tribunale resta libero di raccogliere gli elementi necessari al giudizio se una tale soluzione appare giudiziosa per ragioni di economia procedurale (cfr. DTAF 2019 I/6 consid. 5.2; 2012/21 consid. 5.1). I principi esposti suesposti tornano applicabili anche nel contesto del chiarimento delle questioni di natura medica (sentenze del TAF D-291/2021 del 9 marzo 2021 consid. 7.3.3 ed ulteriori riferimenti). 7.3 Al momento dell'emissione della decisione impugnata, l'incarto dell'autorità inferiore conteneva già diversi mezzi di prova riguardanti la situazione di salute della ricorrente.”
“ATAF 2014/39 consid. 2), que, dans son mémoire de recours du 18 janvier 2021, l'intéressé s'est notamment prévalu d'une violation de la maxime inquisitoire, de sorte qu'il convient d'examiner en premier lieu le bien-fondé de ce grief d'ordre formel (cf., notamment, ATF 138 I 232 consid. 5.1 ; arrêt du TAF F-3561/2020 du 15 juillet 2020), qu'à l'appui de son pourvoi, le recourant a en effet reproché au SEM de n'avoir pas suffisamment instruit son état de santé psychique, que la procédure administrative est régie essentiellement par la maxime inquisitoire selon laquelle les autorités définissent les faits pertinents et les preuves nécessaires, qu'elles ordonnent et apprécient d'office (cf. art. 12 PA), que cette maxime doit cependant être relativisée par son corollaire, soit le devoir de collaboration des parties à l'établissement des faits, ainsi que par le droit des parties, compris dans le droit d'être entendu, de participer à la procédure et d'influencer la prise de décision (cf. art. 13 PA et art. 8 LAsi), qu'au sens de l'art. 106 al. 1 let. b LAsi, l'établissement des faits est incomplet lorsque toutes les circonstances de fait et les moyens de preuve déterminants pour la décision n'ont pas été pris en compte par l'autorité inférieure (cf., notamment, ATAF 2014/2 consid. 5.1 et 2012/21 consid. 5.1), qu'en l'espèce, le recourant fait grief à l'autorité ne pas avoir suffisamment instruit et établi sa situation médicale par rapport à ses allégués, en particulier s'agissant de son état de santé psychique (évocation d'une tentative de suicide) et de sa vulnérabilité particulière, que la représentation juridique a transmis différents documents médicaux au SEM, notamment des formulaires F2, et a requis de ce dernier l'examen d'office de l'état de santé du recourant, qu'il apparaît que 34 documents ont été établis entre le 2 novembre 2020 et le 6 janvier 2021 (cf. SEM pces 13, 22, 23, 25 à 28, 33 à 35, 37, 38, 40, 41, 44, 47 à 58, 61 et 71 à 76), ainsi que six documents supplémentaires de cette date au 14 janvier 2021 (cf.”
Art. 8 AsylG verpflichtet Asylsuchende, den Behörden alle flüchtlingsrechtlich relevanten Tatsachen sowie erhebliche Änderungen der persönlichen Situation (z. B. formeller Beitritt zu einer Religionsgemeinschaft) mitzuteilen. Unterlassen sie dies, kann dies dazu führen, dass nachträglich vorgebrachte Tatsachen nicht berücksichtigt werden oder prozessuale Nachteile eintreten (z. B. Versäumnisfristen, Nichtanerkennung neuer Beweismittel; keine ergänzende Ermittlungsobligation der Behörde).
“Eine entsprechende Rückweisung des Verfahrens zur weiteren Abklärung rechtfertigt sich vorliegend indes nicht. Zwar sind die Asylbehörden von Amtes wegen verpflichtet, den Sachverhalt umfassend abzuklären (Art. 12 VwVG). Der Untersuchungspflicht der Behörde sind jedoch Grenzen gesetzt und sie findet ihr Korrelat in der im Asylverfahren geltenden besonderen Mitwirkungspflicht der asylsuchenden Person (Art. 8 AsylG). Namentlich müssen asylsuchende Personen den Asylbehörden alle flüchtlingsrechtlich relevanten Aspekte, insbesondere solche von denen nur sie Kenntnis haben, den Asylbehörden mitteilen. Der Beschwerdeführer hat bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung am 30. März 2020 den formellen Beitritt zur Gemeinschaft der Bahai, welche ausweislich der eingereichten Bestätigung am 31. August 2019 erfolgt ist (Beschwerdebeilage 5), nicht angezeigt, sondern diesen Umstand erstmals im Beschwerdeverfahren vorgebracht. Auch hat er sich im vorinstanzlichen Verfahren mit keinem Wort dazu geäussert, dass er mit der Gemeinschaft der Bahai bereits im Heimatstaat in Kontakt gekommen ist und in der Schweiz mit ihr in Kontakt steht (vgl. SEM-act. A15/15 F71 ff.); die entsprechende Behauptung in der Beschwerde findet in den Akten keine Stützte. Der Vorinstanz kann mithin nicht vorgeworfen werden, dass sie im vorinstanzlichen Verfahren den Untersuchungsgrundsatz verletzt habe.”
“d BGG) und mangels Erläuterungen seitens der Gesuchstellerin auch nicht ersichtlich ist, weshalb respektive inwiefern ihrer Mutter - als damaliges Opfer und Klägerin - der Zugang zu diesen Dokumenten eingeschränkt worden sei, weshalb es sich hierbei um eine Schutzbehauptung handeln dürfte, dass davon auszugehen ist, dass die Gesuchstellerin (und ihre Mutter) seit weit über 90 Tagen vor Einreichung des Revisionsgesuchs Kenntnis von der Existenz dieser Dokumente oder eines Verfahrens gegen ihren Vater hatte, zumal sie offensichtlich auch während des ordentlichen Verfahrens regelmässig in Kontakt mit ihren Familienangehörigen in der Heimat stand und bereits dort geltend machte, der Vater sei gewalttätig gewesen und die Mutter habe mehrmals vergeblich versucht, eine Anzeige gegen ihn zu erstatten (vgl. Urteil des BVGer E-3766/2024 E. 6.2, 7.3.4), dass die 90-tägige Revisionsfrist daher als verpasst zu qualifizieren und bereits aus diesem Grund auf das Revisionsgesuch nicht einzutreten ist, dass darüber hinaus auch keine entschuldbaren Gründe im Sinne von Art. 123 Abs. 2 Bst. a BGG ersichtlich sind, weshalb es der Gesuchstellerin unter Beachtung der ihr obliegenden Mitwirkungspflicht (Art. 8 AsylG) bei Anwendung der zumutbaren Sorgfalt nicht möglich gewesen wäre, die behauptungsgemässen neuen Beweismittel dem Bundesverwaltungsgericht früher, insbesondere noch vor Ergehen des in Revision zu ziehenden Urteils E-3766/2024 vom 3. September 2024, zur Kenntnis zu bringen (vgl. auch Art. 46 VGG), dass auch verspätete Revisionsvorbringen zur Revision eines rechtskräftigen Urteils führen können, wenn aufgrund dieser Vorbringen offensichtlich wird, dass der gesuchstellenden Person Verfolgung oder menschenrechtswidrige Behandlung droht und damit ein völkerrechtliches Wegweisungsvollzugshindernis besteht, wobei die beachtliche Wahrscheinlichkeit einer aktuellen und ernsthaften Gefahr schlüssig nachgewiesen werden muss (vgl. BVGE 2021/VI/4 E. 9.1, m.w.H.) und Entsprechendes in casu weder ausgewiesen wurde noch aus den Akten hervorgeht, dass sich - bei Wahrunterstellung - die Eltern der Gesuchstellerin gemäss den eingereichten Justizdokumenten aus dem Jahr 2019 versöhnt hätten, weshalb die Mutter die Anzeige zurückgezogen habe, der Vater indes - gemäss Übersetzung der Gesuchstellerin - von Amtes wegen im (.”
Fehlt ein behaupteter Asylgrund im Vortrag der betroffenen Person und hat diese in den Anhörungen erklärt, alle relevanten Motive vorgebracht zu haben, begründet dies nach der Rechtsprechung nicht ohne Weiteres eine weitergehende Amtsermittlungspflicht der Behörden; in einem solchen Fall bestand keine Verpflichtung, den nicht vorgebrachten Tatbestand von Amtes wegen weiter zu untersuchen.
“5 Le Tribunal applique d'office le droit fédéral. Il peut ainsi admettre un recours pour un autre motif que ceux invoqués par le recourant (art. 62 al. 4 PA) ou le rejeter en retenant une argumentation différente de celle développée par l'autorité intimée (cf. ATAF 2010/54 consid. 7.1 ; 2009/57 consid. 1.2 et réf. cit.). 2. Dans un grief d'ordre formel qu'il convient d'examiner en premier lieu, le recourant reproche au SEM de ne pas avoir instruit les faits en lien avec la mort de son deuxième frère. 2.1 La procédure administrative est régie essentiellement par la maxime inquisitoire selon laquelle les autorités définissent les faits pertinents et les preuves nécessaires, qu'elles ordonnent et apprécient d'office (art. 12 PA). Cette maxime doit cependant être relativisée par son corollaire, soit le devoir de collaboration des parties à l'établissement des faits, ainsi que par le droit des parties, compris dans le droit d'être entendu, de participer à la procédure et d'influencer la prise de décision (art. 13 PA et art. 8 LAsi). L'obligation de collaborer de la partie touche en particulier les faits qui se rapportent à sa situation personnelle, ceux qu'elle connaît mieux que les autorités ou encore ceux qui, sans sa collaboration, ne pourraient pas être collectés moyennant un effort raisonnable (cf. ATAF 2011/54 consid. 5 ; 2008/24 consid. 7.2). L'établissement des faits est considéré comme incomplet au sens de l'art. 106 al. 1 let. b LAsi lorsque toutes les circonstances de fait et les moyens de preuve déterminants pour la décision n'ont pas été pris en compte par l'autorité inférieure (cf. notamment ATAF 2014/2 consid. 5.1 ; 2007/37 consid. 2.3). 2.2 En l'occurrence, le Tribunal observe que, compte tenu du dossier et du fait que l'intéressé n'a - au cours de ses auditions - jamais fait valoir le décès de son frère comme motif d'asile et qu'il a confirmé avoir exposé l'ensemble de ses motifs lors de son audition du 5 août 2019, le SEM n'avait, au moment de statuer, aucune obligation d'instruire plus avant la présente cause à ce sujet.”
Auf Aufforderung ist eine aktuelle, von der betroffenen Person unterzeichnete Erklärung einzureichen, aus der der derzeitige Aufenthaltsort und das fortbestehende Rechtsschutzinteresse hervorgehen. Die Behörden bzw. das Gericht können dabei die Rechtsvertretung zur Einreichung der Erklärung ansprechen.
“Ausserdem sei die aufschiebende Wirkung wiederherzustellen und die Vollzugsbehörden im Sinne einer superprovisorischen vorsorglichen Massnahme anzuweisen, von einer Überstellung in die Niederlande abzusehen, bis das Bundesverwaltungsgericht über die Erteilung der aufschiebenden Wirkung entschieden habe. Zusammen mit der Eingabe wurde neben der erneuten Einreichung des Schreibens der D._______ vom 24. Oktober 2022 ein Schreiben der Firma E._______ (nachfolgend E._______) vom 23. November 2022 (14.03.2015 nach äthiopischem Kalender, in Kopie) mit Übersetzung eingereicht. I. Die vorinstanzlichen Akten lagen dem Bundesverwaltungsgericht am 29. November 2022 in elektronischer Form vor (vgl. Art. 109 Abs. 3 AsylG). J. Mit Verfügung vom 30. November 2022 hielt die Instruktionsrichterin fest, dass die Beschwerdeführerin den SEM-Akten zufolge verschwunden sei, weshalb sie deren Rechtsvertretung zur Einreichung einer aktuellen, von der Beschwerdeführerin unterzeichneten Erklärung aufforderte, aus welcher ihr fortbestehendes Rechtsschutzinteresse sowie der derzeitige Aufenthaltsort im Sinne von Art. 8 Abs. 3 AsylG hervorgehe. K. Die Rechtsvertretung beziehungsweise die Beschwerdeführerin kamen dieser Aufforderung am 2. Dezember 2022 nach. Das Bundesverwaltungsgericht zieht in”
Verfahrensfolgen: Im Asylverfahren gilt das inquisitorische Verfahren; die Behörde hat von Amtes wegen die für die Beurteilung relevanten Tatsachen abzuklären. Werden im Rekurs Mängel etwa in der medizinischen Abklärung festgestellt, ist regelmässig die Rückweisung an die Vorinstanz zur ergänzten Instruktion angezeigt. Das Gericht kann jedoch selbst weitere Abklärungen treffen, wenn dies aus Gründen der Verfahrensökonomie gerechtfertigt erscheint.
“1 Nel caso in narrativa viene anzitutto censurato un accertamento inesatto ed incompleto dello stato di salute del ricorrente, rispettivamente una violazione del principio inquisitorio. Il quadro clinico non sarebbe stato definito in modo completo e difetterebbe un rapporto medico completo ("F4") in punto al suo stato di salute. 6.2 Nelle procedure d'asilo - così come nelle altre procedure di natura amministrativa - si applica il principio inquisitorio. Ciò significa che l'autorità competente deve procedere d'ufficio all'accertamento esatto e completo dei fatti giuridicamente rilevanti (art. 6 LAsi; art. 12 PA). In concreto, essa deve procurarsi la documentazione necessaria alla trattazione del caso, chiarire le circostanze giuridiche ed amministrare a tal fine le opportune prove a riguardo. Il principio inquisitorio non dispensa comunque le parti dal dovere di collaborare all'accertamento dei fatti ed in modo particolare dall'onere di provare quanto sia in loro facoltà e quanto l'amministrazione o il giudice non siano in grado di delucidare con mezzi propri (art. 13 PA ed art. 8 LAsi; DTAF 2019 I/6 consid. 5.1). Quando in sede ricorsuale vengono identificate delle carenze nell'accertamento dei fatti il caso va di principio retrocesso all'autorità di prima istanza, di modo che questa possa procedere ad un nuovo e completo accertamento dei fatti (cfr. André Moser/Michael Beusch/ Lorenz Kneubühler/Martin Kayser, Prozessieren vor dem Bundesverwaltungsgericht, 3a ed. 2022, n. 2.191,). Una violazione del principio inquisitorio non implica in ogni caso l'automatica retrocessione degli atti all'autorità inferiore, dal momento che il Tribunale resta libero di raccogliere gli elementi necessari al giudizio se una tale soluzione appare giudiziosa per ragioni di economia procedurale (cfr. DTAF 2019 I/6 consid. 5.2; 2012/21 consid. 5.1). I principi suesposti tornano applicabili anche nel contesto del chiarimento delle questioni di natura medica (cfr. sentenze del TAF D-1354/2023 del 4 aprile 2023 consid. 7.2; D-291/2021 del 9 marzo 2021 consid. 7.3.3 ed ulteriori riferimenti).”
“1 Nel caso in narrativa viene anzitutto censurato un accertamento inesatto ed incompleto dello stato di salute della ricorrente. Il quadro clinico non sarebbe stato definito in modo completo in quanto difetterebbe un rapporto medico (F4) in punto al suo stato di salute. 6.2 Nelle procedure d'asilo così come nelle altre procedure di natura amministrativa si applica il principio inquisitorio. Ciò significa che l'autorità competente deve procedere d'ufficio all'accertamento dei fatti giuridicamente rilevanti (art. 6 LAsi; art. 12 PA). In concreto, essa deve procurarsi la documentazione necessaria alla trattazione del caso, chiarire le circostanze giuridiche ed amministrare a tal fine le opportune prove a riguardo. Il principio inquisitorio non dispensa comunque le parti dal dovere di collaborare all'accertamento dei fatti ed in modo particolare dall'onere di provare quanto sia in loro facoltà e quanto l'amministrazione o il giudice non siano in grado di delucidare con mezzi propri (art. 13 PA ed art. 8 LAsi; DTAF 2019 I/6 consid. 5.1). Quando in sede ricorsuale vengono identificate delle carenze nell'accertamento dei fatti il caso va di principio retrocesso all'autorità di prima istanza, di modo che questa possa procedere ad un nuovo e completo accertamento dei fatti (cfr. André Moser/Michael Beusch/Lorenz Kneubühler/Martin Kayser, Prozessieren vor dem Bundesverwaltungsgericht, 3a ed. 2022, n. 2.191). Una violazione del principio inquisitorio non implica in ogni caso l'automatica retrocessione degli atti all'autorità inferiore, dal momento che il Tribunale resta libero di raccogliere gli elementi necessari al giudizio se una tale soluzione appare giudiziosa per ragioni di economia procedurale (cfr. DTAF 2019 I/6 consid. 5.2; 2012/21 consid. 5.1). I principi suesposti tornano applicabili anche nel contesto del chiarimento delle questioni di natura medica (sentenze del TAF D-291/2021 del 9 marzo 2021 consid. 7.3.3 ed ulteriori riferimenti). 6.3 Al momento dell'emissione della decisione impugnata, l'incarto dell'autorità inferiore conteneva alcuni mezzi di prova riguardanti la situazione di salute della ricorrente.”
“1 Preliminarmente occorre esaminare le censure formali proposte dagli insorgenti nel loro ricorso, i quali lamentano - in particolare - un accertamento incompleto ed inesatto dei fatti giuridicamente rilevanti da parte della SEM in merito al loro stato di salute, che possono condurre all'annullamento della decisione avversata (art. 6 LAsi; art. 12 PA; cfr. DTF 144 I 11 consid. 5.3 e giurisprudenza ivi citata; DTF 142 II 218 consid. 2.8.1; DTAF 2019 VII/6 consid. 4.1; ed a titolo esemplificativo la sentenza del Tribunale E-1684/2022 dell'11 gennaio 2023 consid. 3.1). 5.2 5.2.1 Nelle procedure d'asilo - così come nelle altre procedure di natura amministrativa - si applica il principio inquisitorio. Ciò significa che l'autorità competente accerta d'ufficio i fatti (art. 6 LAsi in relazione all'art. 12 PA). In concreto, essa deve procurarsi la documentazione necessaria alla trattazione del caso, chiarire le circostanze giuridiche ed amministrare a tal fine le opportune prove a riguardo. Il principio inquisitorio non dispensa comunque le parti dal dovere di collaborare all'accertamento dei fatti ed in modo particolare dall'onere di provare quanto sia in loro facoltà e quanto l'amministrazione o il giudice non siano in grado di delucidare con mezzi propri (art. 13 PA ed art. 8 LAsi; cfr. DTAF 2019 I/6 consid. 5.1). 5.2.2 La determinazione dei fatti e l'applicazione della legge non sono aspetti disgiunti; senza considerare il diritto applicabile non vi è modo di delimitare quali fatti siano giuridicamente rilevanti (cfr. Isabelle Häner, in: Häner/Waldmann, Das erstinstanzliche Verwaltungsverfahren, 2008, n. 34). Significativo è innanzitutto il substrato fattuale per le condizioni di applicazione della norma giuridica (cfr. Krauskopf/Wyssling, in: Waldmann/Krauskopf [ed.], Praxiskommentar VwVG, 3a ed. 2023, n. 17 ad art. 12 PA). Fatti che non sono rilevanti per la decisione, che l'autorità è convinta siano già stati provati o che si presumono veri a favore delle parti interessate non impongono lo svolgimento di indagini supplementari (cfr. Krauskopf/Wyssling, in: op. cit., n. 29 ad art. 12 PA). Allorquando l'autorità reputa chiare le circostanze di fatto e che le prove assunte le abbiano permesso di formarsi una propria convinzione, essa emana la propria decisione (cfr.”
“Di conseguenza, sulla base della situazione fattuale e della particolare vulnerabilità, chiede che la SEM entri nel merito della domanda d'asilo e ritiene che il trasferimento in Grecia sarebbe inammissibile ed inesigibile. 6. 6.1 Nel caso in narrativa viene anzitutto censurato un accertamento inesatto ed incompleto dello stato di salute del ricorrente. Il ricorrente sostiene che non sarebbe stato sottoposto ad approfondimenti circa il proprio stato psicologico-psichiatrico. 6.2 Nelle procedure d'asilo così come nelle altre procedure di natura amministrativa si applica il principio inquisitorio. Ciò significa che l'autorità competente deve procedere d'ufficio all'accertamento dei fatti giuridicamente rilevanti (art. 6 LAsi; art. 12 PA). In concreto, essa deve procurarsi la documentazione necessaria alla trattazione del caso, chiarire le circostanze giuridiche ed amministrare a tal fine le opportune prove a riguardo. Il principio inquisitorio non dispensa comunque le parti dal dovere di collaborare all'accertamento dei fatti ed in modo particolare dall'onere di provare quanto sia in loro facoltà e quanto l'amministrazione o il giudice non siano in grado di delucidare con mezzi propri (art. 13 PA ed art. 8 LAsi; DTAF 2019 I/6 consid. 5.1). Quando in sede ricorsuale vengono identificate delle carenze nell'accertamento dei fatti il caso va di principio retrocesso all'autorità di prima istanza, di modo che questa possa procedere ad un nuovo e completo accertamento dei fatti (cfr. André Moser/Michael Beusch/Lorenz Kneubühler/Martin Kayser, Prozessieren vor dem Bundesverwaltungsgericht, 3a ed. 2022, n. 2.191). Al momento dell'emissione della decisione impugnata, l'incarto dell'autorità inferiore conteneva diversi mezzi di prova riguardanti la situazione di salute del ricorrente. Il (...) marzo 2024 egli è stato visitato presso il punto medico dell'ospedale regionale di C._______, dove i medici hanno ipotizzato le diagnosi di scabbia, verosimile PTSD, disturbi visivi e pregressa osteosintesi/artrodesi mano destra, con terapia alla dimissione di Imovane, Subvectin, Xyzal, antidry calm lotion, Brufen e Dafalgan (cfr. atto SEM n. 17/2). Alcuni problemi ai denti sono stati trattati (cfr. atti SEM n. 18/3 e 21/2).”
“En effet, celui-ci a reproché à l'autorité intimée d'avoir manqué à son devoir d'instruction en lien avec son état de santé. Ce manquement aurait conduit à une constatation incomplète des faits pertinents. Il aurait également abouti à une motivation déficiente de la décision attaquée, en particulier quant à l'application de la clause de souveraineté, et donc à une violation de son droit d'être entendu. 2.2 La procédure administrative est régie essentiellement par la maxime inquisitoire, selon laquelle il incombe à l'autorité d'élucider l'état de fait de manière exacte et complète. Celle-ci dirige la procédure et définit les faits qu'elle considère comme pertinents, ainsi que les preuves nécessaires, qu'elle ordonne et apprécie d'office (art. 12 PA ; cf. ATF 146 V 240 consid. 8.1 ; ATAF 2009/60 consid. 2.1.1). Cette maxime doit cependant être relativisée par son corollaire, soit le devoir de collaboration des parties à l'établissement des faits, ainsi que par le droit des parties, compris dans le droit d'être entendu, de participer à la procédure et d'influencer la prise de décision (art. 8 LAsi et art. 13 PA). L'obligation de collaborer de la partie touche en particulier les faits qui se rapportent à sa situation personnelle, ceux qu'elle connaît mieux que les autorités ou encore ceux qui, sans sa collaboration, ne pourraient pas être collectés moyennant un effort raisonnable (cf. ATF 143 II 425 consid. 5.1 ; 141 I 60 consid. 5.2 ; ATAF 2012/21 consid. 5.1 ; 2008/24 consid. 7.2). 2.3 La jurisprudence a déduit du droit d'être entendu, garanti par l'art. 29 al. 2 Cst. (RS 101) et concrétisé en droit administratif par les 29 ss PA, le devoir pour l'autorité de motiver sa décision, afin que, d'une part, le justiciable puisse la comprendre, la contester utilement s'il y a lieu et faire usage de son droit de recours à bon escient et que, d'autre part, l'autorité de recours puisse en exercer le contrôle. Pour répondre à ces exigences, l'autorité doit mentionner, au moins brièvement, les motifs qui l'ont guidée et sur lesquels elle a fondé sa décision, de manière à ce que le requérant puisse se rendre compte de la portée de celle-ci et l'attaquer en connaissance de cause (cf.”
Es obliegt der betroffenen Person, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates um die für eine Rückkehr erforderlichen Reisedokumente zu bemühen. Vor diesem Hintergrund ist der Vollzug der Wegweisung als möglich zu bezeichnen.
“Schliesslich obliegt es dem Beschwerdeführer, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr allenfalls notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG).”
“Schliesslich obliegt es dem Beschwerdeführer, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG).”
“Schliesslich obliegt es den Beschwerdeführerinnen, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisungen auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG).”
Nach der Rechtsprechung kann eine kurzfristige Abwesenheit von «einigen Tagen» als Verletzung der Melde-/Verfügungspflicht nach Art. 8 Abs. 3 AsylG bzw. als Verhalten im Sinne des ‹auf der Flucht› gelten, wenn dadurch die kantonale Behörde an der Erfüllung ihrer Aufgaben (z. B. Durchführung eines Transfers) gehindert wird. Entscheidend sind Verhalten, Dauer und die konkrete Erschwernis der Behördenarbeit.
“2 du règlement Dublin III lorsque le requérant, par son comportement, compromet l'exécution de son transfert par l'Etat concerné, malgré le respect par celui-ci de son devoir de diligence (sur le sens et le but de la réglementation prévue à l'art. 29 par. 2 du règlement Dublin III, cf. ATAF 2010/27 consid. 7.2.2 et 7.2.3, ainsi que l'arrêt du TAF F-485/2021 du 26 mars 2021 consid. 5.1.1). Tel est le cas non seulement en cas de soustraction intentionnelle à l'exécution du transfert (cf. ATAF 2010/27 consid. 7.2.3), mais aussi dans tous les autres cas où, par une action ou une inaction (laquelle peut être unique) intentionnelle ou relevant de la négligence grave, le requérant entrave les démarches de l'autorité (cantonale) chargée de la mise en oeuvre de son transfert et empêche ainsi dite autorité de mener à bien la procédure de transfert (cf. arrêts du TAF F-1437/2022 précité consid. 3.3 et F-485/2021 précité consid. 5.1.2, et la jurisprudence citée). Ainsi, le requérant sous le coup d'une décision de transfert exécutoire doit être considéré comme étant en fuite notamment lorsque, en violation de son devoir de collaboration (tel qu'il découle l'art. 8 al. 3 LAsi, en relation avec l'art. 14 al. 2 let. b LAsi, dispositions jugées applicables par analogie), il ne se tient pas en permanence à la disposition de l'autorité (cantonale) chargée de l'exécution de son transfert, mais s'absente de son lieu de résidence sans le signaler immédiatement à cette autorité, empêchant ainsi celle-ci de le trouver à son lieu de résidence et de prendre des initiatives en vue de l'exécution de son transfert (cf. Christian Filzwieser/Andrea Sprung, Dublin III-Verordnung - Das Europäische Asylzuständigkeitssystem, 2014, ad art. 29, point K12 ; cf. notamment les arrêts du TAF E-5008/2021 du 18 janvier 2022 consid. 5.3, F-4287/2021 du 7 octobre 2021 consid. IV, F-2239/2021 du 10 mai 2021 consid. IV, E-1366/2019 du 29 avril 2019 consid. 6.3 et E-4595/2016 du 12 décembre 2016 consid. 5.3). Selon la jurisprudence, une absence de quelques jours suffit (cf. arrêt du TAF E-5008/2021 précité consid. 5.3, et la jurisprudence citée). En revanche, la prolongation du délai de transfert ne peut pas être demandée pour d'autres motifs que ceux prévus par l'art.”
Zur Mitwirkungspflicht gehört die Offenlegung der Identität einschliesslich etwaiger Angaben zu Namen, Geburtsdatum, Geburtsort, Staatsangehörigkeit, Ethnie und Geschlecht sowie – soweit vorhanden – die Herausgabe von Reisepapieren und Identitätsausweisen. Fehlen schlüssige Identitätsdokumente, können die Behörden ergänzende Abklärungen anordnen; in der Praxis gehört hierzu unter bestimmten Voraussetzungen die Anordnung eines medizinischen Altersgutachtens.
“Vorab ist darauf hinzuweisen, dass Asylsuchende verpflichtet sind, an der Feststellung des Sachverhalts mitzuwirken. Sie müssen insbesondere ihre Identität offenlegen sowie Reisepapiere und Identitätsausweise abgeben (Art. 8 AsylG und Art. 2a Asylverordnung 1 über Verfahrensfragen [Asylverordnung 1, AsylV 1, SR 142.311]). Der Untersuchungsgrundsatz findet seine Grenzen unter anderem an der Mitwirkungspflicht der asylsuchenden Person (Art. 8 AsylG, Art. 13 VwVG; vgl. BVGE 2014/12 E. 6 S. 213 f.). Die Identität einer asylsuchenden Person umfasst den Namen, Vornamen, Staatsangehörigkeiten, Ethnie, Geburtsdatum, Geburtsort und Geschlecht (Art. 1a AsylV1).”
“Der Beschwerdeführer macht in seiner Beschwerde vom 17. Juli 2024 geltend, die UN-Kinderrechtskonvention gebiete in ihrem Art. 3 das Wohl des Kindes als vorrangiges Interesse zu berücksichtigen. Nach Art. 12 VwVG stelle die Behörde den Sachverhalt zudem von Amtes wegen fest und bediene sich nötigenfalls Urkunden, Auskünften der Parteien, Auskünften oder Zeugnissen von Drittpersonen, Augenscheinnahmen oder Gutachten von Sachverständigen als Beweismittel. Bei der Beurteilung der Glaubhaftigkeit der Altersangaben sei im Rahmen einer Gesamtwürdigung eine Abwägung sämtlicher Anhaltspunkte vorzunehmen. Dabei werde die Untersuchungspflicht im Asylverfahren durch die Mitwirkungspflicht gemäss Art. 8 AsylG eingeschränkt. Lägen keine schlüssigen Identitätsdokumente vor, kämen als Beweismittel Abklärungsergebnisse in Betracht, welche auf wissenschaftliche Methoden abstellen. Praxisgemäss ordne die Vorinstanz in solchen Fällen die Vornahme eines medizinischen Altersgutachtens an. Das Ermessen zur Nichtanordnung eines medizinischen Altersgutachtens sei in Anbetracht des Untersuchungsgrundsatzes und des Kindeswohls gering und sollte nur auf eindeutige Fälle beschränkt sein. Er bringt weiter vor, es sei ein Altersgutachten einzuholen. Er sehe jung aus und sei seiner Mitwirkungspflicht nachgekommen. Aus seinen eher vagen und teilweise nicht ganz schlüssigen Aussagen an der EB UMA könne unter Berücksichtigung seines geringen Bildungsgrades und seines sozio-kulturellen Hintergrunds nicht auf die Unglaubhaftigkeit seiner Minderjährigkeit geschlossen werden. Das von der Vorinstanz neu festgelegte Geburtsdatum stütze sich allein auf die Registrierung in Frankreich, für die keine näheren Informationen vorlägen.”