Any person who applies for asylum in Switzerland may stay in Switzerland until the conclusion of the procedure.
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Art. 31 der Genfer Flüchtlingskonvention schützt vor strafrechtlicher Verfolgung wegen unrechtmässiger Einreise oder Aufenthalt nur unter den in Art. 31 selbst genannten Voraussetzungen (Ankunft direkt aus dem Verfolgungsgebiet, unverzügliche Meldung bei den Behörden und glaubhaft gemachte Gründe für die fehlenden Reisedokumente). Dieser Schutz folgt nicht automatisch aus der Einreichung eines inländischen Asylgesuchs bzw. aus Art. 42 AsylG.
“398 CPP et les références citées). 3.2.2 Aux termes de l'art. 115 al. 1 LEI, est puni d’une peine privative de liberté d’un an au plus ou d’une peine pécuniaire quiconque (a) contrevient aux dispositions sur l’entrée en Suisse (art. 5), (b) séjourne illégalement en Suisse, notamment après l’expiration de la durée du séjour non soumis à autorisation ou du séjour autorisé. Selon l’art. 5 al. 1 let. a LEI, pour entrer en Suisse, tout étranger doit : avoir une pièce de légitimation reconnue pour le passage de la frontière et être muni d’un visa si ce dernier est requis. L’art. 17 LEI, intitulé « Règlementation du séjour dans l’attente d’une décision » prévoit que l’étranger entré légalement en Suisse pour un séjour temporaire qui dépose ultérieurement une demande d’autorisation de séjour durable doit attendre la décision à l’étranger (al. 1). L’autorité cantonale compétente peut autoriser l’étranger à séjourner en Suisse durant la procédure si les conditions d’admission sont manifestement remplies (al. 2). 3.2.3 Selon l’art. 42 LAsi (loi sur l’asile du 26 juin 1998 ; RS 142.31), quiconque dépose une demande d’asile en Suisse peut y séjourner jusqu’à la clôture de la procédure. Dans un arrêt non publié (TF 6B_1061/2016 du 19 juillet 2017), le recourant ne contestait pas avoir réalisé les conditions de l'art. 115 al. 1 let. a LEtr, pour être entré en Suisse sans être porteur de documents d'identité. Il s'en prenait toutefois à sa condamnation du chef de prévention d'entrée illégale et y voyait une violation des art. 21 LAsi et de l'art. 31 de la Convention relative au statut des réfugiés (CR ; RS 0.142.30). Le TF a rejeté ce recours en rappelant que selon l'art. 31 ch. 1 CR, les Etats contractants n'appliquaient pas de sanctions pénales, du fait de leur entrée ou de leur séjour irréguliers, aux réfugiés qui, arrivant directement du territoire où leur vie ou leur liberté était menacée au sens prévu par l'article premier, entrent ou se trouvent sur leur territoire sans autorisation, sous la réserve qu'ils se présentent sans délai aux autorités et leur exposent des raisons reconnues valables de leur entrée ou présence irrégulières (consid.”
Das prozessuale Aufenthaltsrecht gemäss Art. 42 AsylG ist vorläufig: es begründet keine Aufenthaltsbewilligung auf unbestimmte Zeit, sondern erlaubt die Anwesenheit bis zum Abschluss des Asylverfahrens. Während dieses Schwebezustands ist die Berufung auf konventionsrechtliche Ansprüche (insbesondere Art. 8 EMRK) nicht ohne Weiteres gegeben und hängt von den jeweiligen Umständen (z. B. ausserordentlich erfolgreiche Integration) ab. Die Behörden können die Anwesenheit überwachen und Beschränkungen/Anordnungen anordnen; die Person kann daher nicht vorbehaltslos alle Freiheiten eines dauerhaften Aufenthaltsrechts beanspruchen.
“Der Aufenthalt des Beschwerdeführers beruht auf dem prozessualen Aufenthaltsrecht während des Asylverfahrens (Art. 42 AsylG). Er verfügt damit nicht über eine Bewilligung, die ihm die Anwesenheit im Land auf eine unbestimmte Zeit ermöglicht, sondern darf sich lediglich wegen seiner Stellung als Asylbewerber zunächst bis zum Abschluss des Asylverfahrens in der Schweiz aufhalten. Damit erscheint fraglich, ob er sich während dieses Schwebezustandes auf das in Art. 8 EMRK verankerte Recht auf Achtung des Privatlebens berufen kann (vgl. zum Ganzen Urteile 6B_796/2023 vom 20. Juni 2024 E. 4.4.7; 6B_542/2023 vom 15. Februar 2024 E. 2.2.1 m.w.H.). Die Frage kann indes auch vorliegend offenbleiben, da die Vorinstanz hiervon unabhängig das Vorliegen eines schweren persönlichen Härtefalls gemäss Art. 66a Abs. 2 StGB zu Recht verneint. Der im Urteilszeitpunkt 26 Jahre alte und mangels gegenteiliger vorinstanzlicher Feststellungen gesunde Beschwerdeführer hat die besonders prägenden Kinder- und Jugendjahre in Afghanistan verbracht und dort die Schule besucht. Im Urteilszeitpunkt hält er sich seit rund sieben Jahren und damit noch nicht lange in der Schweiz auf.”
“8 EMRK verankerte Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens eingegriffen wird. Mithin kann Art. 8 EMRK einerseits dadurch berührt sein, dass eine staatliche Entfernungs- und Fernhaltemassnahme einen Ausländer trifft, der hier geboren ist oder sich seit langem in der Schweiz aufhält und über besonders intensive, über eine normale Integration hinausgehende private Beziehungen beruflicher oder gesellschaftlicher Natur verfügt, womit dessen Recht auf Achtung des Privatlebens tangiert wird; andererseits dadurch, dass die staatliche Entfernungs- und Fernhaltemassnahme eine nahe, echte und tatsächlich gelebte familiäre Beziehung einer in der Schweiz gefestigt anwesenheitsberechtigten Person beeinträchtigt, ohne dass es dieser ohne Weiteres möglich bzw. zumutbar wäre, ihr Familienleben andernorts zu pflegen, mithin das Recht des Ausländers auf Achtung des Familienlebens tangiert wird (oben E. 1.3.2). Vorliegend beruht der Aufenthalt des Beschwerdeführers als auch jener seiner Ehefrau und seiner Kinder auf dem prozessualen Aufenthaltsrecht während des Asylverfahrens (Art. 42 AsylG). Weder der Beschwerdeführer noch seine Ehefrau und seine Kinder verfügen damit über eine Bewilligung, die ihnen die Anwesenheit im Land auf eine unbestimmte Zeit ermöglicht. Sie dürfen sich lediglich aufgrund ihrer Stellung als Asylbewerber zunächst bis zum Abschluss des Asylverfahrens in der Schweiz aufhalten. Damit erscheint fraglich, ob sich der Beschwerdeführer während dieses Schwebezustandes überhaupt auf das in Art. 8 EMRK verankerte Recht auf Achtung des Privatlebens berufen kann (vgl. zum Ganzen BGE 149 I 207 [zur Frage der Regularisierung des ausländerrechtlichen Status einer in der Schweiz illegal oder in einem prekären Rechtsverhältnis anwesenden Person]; BGE 149 I 72 E. 2 [zur Situation eines (definitiv) abgewiesenen Asylbewerbers]; BGE 147 I 26 E. 1 [zur Frage eines konventionsrechtlichen Anspruches auf Umwandlung des Status der vorläufigen Aufnahme in eine Aufenthaltsbewilligung]; vgl. auch BGE 144 I 266; Urteil 2D_19/2019 vom 20. März 2020 E. 1.3). Die Frage kann jedoch offen bleiben, da sich der Beschwerdeführer nicht auf eine für die Annahme eines Härtefalles erforderliche, besonders erfolgreiche Integration berufen kann.”
“Februar 2020 rechtskräftig aus der Schweiz weggewiesen worden; aufgrund seiner wiederholten Erklärungen, nicht in seine Heimat zurückkehren zu wollen, und seines Verhaltens während des Strafverfahrens, in dessen Rahmen er sich nach Frankreich abgesetzt hat, lassen hinreichend konkrete Hinweise befürchten, dass er nach dem Abschluss des Asylverfahrens nicht innerhalb der Ausreisefrist das Land verlassen wird. Im Hinblick auf den derzeitigen Vollzugsstopp ist seine Ausschaffung faktisch und rechtlich bis zum Abschluss des Asylverfahrens und der Frage der asylrechtlichen Zulässigkeit seiner Wegweisung vorübergehend aufgeschoben (Art. 74 Abs. 1 lit. c AIG) : Nach Art. 69 Abs. 3 AIG kann die zuständige Behörde die Ausschaffung um einen angemessenen Zeitraum aufschieben, wenn besondere Umstände - hier das Asylgesuch - dies erfordern. Mit dem Vollzugsstopp hat das SEM eine entsprechende Anordnung getroffen. Die Eingrenzung verletzt damit - so oder anders (vgl. vorstehende E. 1.2.1) - kein Bundesrecht. Die Massnahme erlaubt, die weitere Anwesenheit des Beschwerdeführers im Land zu überwachen und ihm - vorbehältlich des positiven Ausgangs des Asylverfahrens - gleichzeitig bewusst zu machen, dass er sich nur gestützt auf ein vorübergehendes gesetzliches Anwesenheitsrecht (Art. 42 AsylG [SR 142.31]) bzw. wegen des Vollzugsstopps des SEM hier aufhalten darf; er kann deshalb nicht vorbehaltslos von allen mit einem Anwesenheitsrecht verbundenen Freiheiten profitieren.”
Der Rekurs gemäss Art. 42 LAsi hat kraft Gesetzes aufschiebende Wirkung. In der zitierten Entscheidung wurde deshalb ein Gesuch um Gewährung der aufschiebenden Wirkung als unzulässig bezeichnet; Gleiches galt für Anträge auf superprovisionelle Massnahmen. Weiter kann das Verfahren bei offenbar unbegründeten Beschwerden summarisch, mit Verzicht auf einen Austausch von Schriftsätzen, entschieden werden, wobei Kostenfolgen angeordnet werden können.
“281] et son annexe 2), qu'en l'espèce, il n'existe aucun élément de nature à infirmer cette présomption et à faire apparaître une mise en danger concrète de la recourante, qu'en particulier, s'agissant de l'état de santé de l'intéressée, le Tribunal tient à souligner qu'elle est au bénéfice d'un permis de séjour en Allemagne, où elle a été reconnue comme réfugiée, de sorte qu'au besoin, elle pourra y bénéficier des soins nécessaires à son état de santé, ce pays disposant de structures sanitaires comparables à celles existantes en Suisse, que nullement étayés, les arguments de la recourante en lien avec la qualité et l'opportunité des soins qu'elle aurait reçus en Allemagne par le passé ne permettent pas d'amener à une conclusion différente, qu'il en va de même de ses allégations relatives à l'interruption de l'aide sociale versée en sa faveur, que l'exécution du renvoi est enfin possible (art. 83 al. 2 LEI), les autorités allemandes ayant expressément donné leur accord à la réadmission de l'intéressée, que partant, c'est à bon droit que le SEM a ordonné l'exécution du renvoi de la recourante, que le recours est en conséquence rejeté, que s'avérant manifestement infondé, il l'est dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'un second juge (art. 111 let. e LAsi), qu'il est dès lors renoncé à un échange d'écritures, le présent arrêt n'étant motivé que sommairement (art. 111a al. 1 et 2 LAsi), que par le présent prononcé, la demande de dispense du versement d'une avance de frais de procédure est devenue sans objet, que la requête tendant à l'octroi de l'effet suspensif est irrecevable, le recours interjeté, le 11 juillet 2023, ayant un tel effet de par la loi (art. 42 LAsi), qu'il en va de même de celle relative au prononcé de mesures superprovisionnelles, qu'enfin la demande d'assistance judiciaire « totale » doit être rejetée, les conclusions du recours paraissant d'emblée vouées à l'échec (art. 102m al. 1 LAsi en lien avec art. 65 al. 1 PA), de sorte qu'il y a lieu de mettre les frais de procédure à la charge de la recourante, conformément aux art. 63 al. 1 PA ainsi que 2 et 3 let. a du règlement du 21 février 2008 concernant les frais, dépens et indemnités fixés par le Tribunal administratif fédéral (FITAF, RS 173.320.2), le Tribunal administratif fédéral prononce : 1. Le recours est rejeté. 2. La demande d'assistance judiciaire « totale » est rejetée. 3. Les frais de procédure, d'un montant de 750 francs, sont mis à la charge de la recourante. Ce montant doit être versé sur le compte du Tribunal dans les 30 jours dès l'expédition du présent arrêt. 4. Le présent arrêt est adressé à la recourante, au SEM et à l'autorité cantonale. Le juge unique : La greffière : Grégory Sauder Diane Melo de Almeida”
Ein Anwesenheitsrecht in der Schweiz nach Art. 42 AsylG besteht sowohl während der materiellen Prüfung des Asylgesuchs als auch während der vorgelagerten Zuständigkeitsprüfung nach der Dublin-III-VO. Die schweizerische Rechtsordnung unterscheidet insoweit nicht zwischen Asylsuchenden im nationalen Verfahren und solchen im Dublin-Verfahren; dies gilt auch für die Ausstellung eines N-Ausweises, die Erwerbstätigkeit und Fürsorgeleistungen.
“Die Vorinstanz teilte dem Beschwerdeführer am 11. Januar 2023 mit, das Dublin-Gespräch werde aufgrund eines Triagefehlers annulliert und komme ins nationale Verfahren. Nach anschliessend durchgeführter Asylanhörung teilte sie ihm sodann mit, aufgrund ihrer Abklärungen (Aufenthaltstitel in Polen) sei mutmasslich Polen für die Durchführung des weiteren Verfahrens zuständig. Damit zeigte sie ihm (implizit) die (Wieder-)Eröffnung des Dublin-Verfahrens an. Die Mitteilung vom 11. Januar 2023 hatte in erster Linie informativen Charakter und ist im prozessualen Sinne als Zwischenverfügung zu qualifizieren (vgl. dazu BVGE 2017 VI/9, E. 4.1.4). Diese entfaltet über ihren Informationscharakter hinaus keine weiteren Wirkungen für den Beschwerdeführer. Sie verändert namentlich seine rechtliche Stellung nicht. Ein Anwesenheitsrecht in der Schweiz besteht sowohl während der materiellen Prüfung eines Asylgesuchs als auch während der Zuständigkeitsprüfung nach der Dublin-III-VO durch die Vorinstanz (Art. 42 AsylG). Auch in Bezug auf die Ausstellung eines sogenannten N-Ausweises (Art. 30 der Asylverordnung 1 vom 11. August 1999 über Verfahrensfragen [AsylV 1, SR 142.311]), auf die Erwerbstätigkeit (Art. 43 AsylG) und auf die Fürsorgeleistungen (Art. 80 und Art. 81 AsylG) unterscheidet die schweizerische Rechtsordnung nicht zwischen Asylsuchenden, die sich im nationalen Asylverfahren befinden, und Asylsuchenden, die sich im vorgelagerten Verfahren der Prüfung der staatsvertraglichen Zuständigkeit für die Durchführung des Asylverfahrens nach der Dublin-III-VO befinden. Die Mitteilung vom 11. Januar 2023 schliesst das Asylverfahren des Beschwerdeführers schliesslich nicht ab und verändert seine materielle Rechtsstellung nicht. Aus der Qualifikation der fraglichen Mitteilung als Zwischenverfügung folgt, dass ein Zurückkommen auf diese möglich sein muss, wenn die verfahrensleitende Behörde sachliche Gründe darlegen kann und der Grundsatz von Treu und Glauben (Art. 5 Abs. 3 BV) nicht ausnahmsweise den Verzicht auf ein Zurückkommen gebietet.”
“La première condition suppose donc tout d'abord que la personne concernée ne soit pas titulaire d'une autorisation de séjour de courte durée, de séjour ou d'établissement. Selon le texte de loi, la mesure est applicable non seulement aux étrangers en situation irrégulière, mais aussi aux étrangers en situation régulière, qui peuvent par exemple séjourner en Suisse sans autorisation en vertu d'un droit de présence légal, par ex. en tant que requérant d'asile durant la procédure d'asile (art. 42 LAsi; RS 142.31), de titulaire d'une admission provisoire (art. 85 al. 5 LEI) ou en qualité de touriste (cf. arrêt 2C_431/2017 du 5 mars 2018 consid. 4.3.3; ZÜND, op. cit., n° 2 ad art. 74 LEtr; CHATTON/MERZ, in Code annoté de droit des migrations, Volume II : Loi sur les étrangers [LEtr], 2017, n° 15 ad art. 74).”
Die Beschwerde im Asylverfahren hat kraft Gesetzes aufschiebende Wirkung. Das SEM kann diese aufschiebende Wirkung entziehen; solange ein solcher Entzug nicht erfolgt ist, bleibt die aufschiebende Wirkung wirksam. Wurde die aufschiebende Wirkung entzogen, sind Vollzugshandlungen wieder möglich.
“Der vorliegenden Beschwerde kommt von Gesetzes wegen aufschiebende Wirkung zu (vgl. Art. 42 AsylG und Art. 55 VwVG) und das SEM hat diese auch nicht entzogen. Auf das Eventualbegehren, es sei die aufschiebende Wirkung wiederherzustellen, ist daher mangels Rechtsschutzinteresses nicht einzutreten.”
“Die Beschwerde hat von Gesetzes wegen aufschiebende Wirkung und diese wurde nicht entzogen, weshalb die Beschwerdeführerin den Ausgang des Verfahrens in der Schweiz abwarten kann (vgl. Art. 42 AsylG und Art. 55 Abs. 1 VwVG). Auf die Anträge, der Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu erteilen und der Vollzug sei superprovisorisch auszusetzen, ist deshalb nicht weiter einzugehen.”
“2023; 13.Schreiben der Sicherheitsdirektion des Gouverneursamtes der Provinz E._______ vom (...).2023. D.b Mit Verfügung vom 24. Mai 2024 (eröffnet am 27. Mai 2024) trat das SEM auf die als Mehrfachgesuch betitelte Eingabe vom 20. Mai 2024 mangels funktionaler Zuständigkeit nicht ein und verzichtete auf die Erhebung von Gebühren. E. Mit Eingabe seines Rechtsvertreters vom 2. Juni 2024 liess der Beschwerdeführer gegen diese Verfügung beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde erheben. In dieser wird beantragt, der Entscheid des SEM von 24. Mai 2024 sei aufzuheben, das Mehrfachgesuch des Beschwerdeführers vom 20. Mai 2024 anzunehmen und die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückweisen. Eventuell sei das Gesuch vom 20. Mai 2024 vom Gericht als Revisionsgesuch zu behandeln. Es sei festzustellen, dass der Vollzug der Wegweisung in die Türkei unzulässig, unzumutbar und unmöglich sei. In verfahrensrechtlicher Hinsicht wurde beantragt, es sei die aufschiebende Wirkung im Sinne von Art. 42 AsylG und Art. 55 Abs. 3 VwVG zu gewähren, es sei die unentgeltliche Prozessführung zu gewähren, die amtliche Rechtsverbeiständung anzuordnen und auf die Erhebung eines Kostenvorschusses zu verzichten (vgl. Beschwerde, IV. Prozessuales, Bstn. A, B, und C). F. Der Instruktionsrichter entzog der Beschwerde mit Zwischenverfügung vom 6. Juni 2024 die aufschiebende Wirkung und stellte fest, die mit Verfügung des SEM vom 6. April 2023 rechtskräftig verfügte Wegweisung sei vollstreckbar. Die Gesuche um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung, amtliche Verbeiständung und Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses wies er ab. Er forderte den Beschwerdeführer auf, bis zum 17. Juni 2024 einen Kostenvorschuss von Fr. 2000.- einzuzahlen, verbunden mit dem Hinweis, bei ungenutzter Frist werde auf die Eingabe vom 2. Juni 2024 nicht eingetreten. G. Am 17. Juni 2024 wurde im vorliegenden Verfahren zugunsten des Bundesverwaltungsgerichts ein Kostenvorschuss von Fr. 2000.- eingezahlt. H. Mit Eingabe vom 25.”
“Gemäss Art. 55 Abs. 1 VwVG hat die Beschwerde in Verwaltungssachen aufschiebende Wirkung und das SEM hat der Beschwerde die aufschiebende Wirkung nicht entzogen (Art. 55 Abs. 2 VwVG). Der Beschwerdeführer ist daher von Gesetzes wegen berechtigt, sich bis zum Abschluss des Asylverfahrens in der Schweiz aufzuhalten (vgl. Art. 42 AsylG). Auf den Antrag, es sei der Beschwerde aufschiebende Wirkung zu erteilen und der Vollzug sei superprovisorisch auszusetzen, ist deshalb mangels Rechtsschutzinteresses nicht einzutreten.”
Prozessfolge: Kommt der Beschwerde von Gesetzes wegen aufschiebende Wirkung zu und wurde diese nicht entzogen (Art. 42 AsylG i.V.m. Art. 55 VwVG), ist mangels Rechtsschutzinteresse in der Regel nicht auf gesonderte Anträge auf Erteilung der aufschiebenden Wirkung, auf superprovisorische Aussetzung des Vollzugs oder auf Wiederherstellung des Suspensiveffekts einzutreten. Solche Anträge sind damit häufig gegenstandslos.
“April 2025 Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht erhob und beantragt, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und die Vorinstanz sei anzuweisen, auf das Asylgesuch einzutreten, eventualiter sei dem Beschwerdeführer die vorläufige Aufnahme zu gewähren, subveventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen, sub-subeventualiter seien spezifische Garantien einzuholen, um eine angemessene Unterbringung und medizinische Versorgung sicherzustellen, dass in prozessualer Hinsicht darum ersucht wurde, der Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu gewähren, die Aussetzung des Wegweisungsvollzuges sei superprovisorisch zu erlassen, der zuständige Kanton sei über die Aussetzung der Wegweisung bis zum Entscheid über die vorliegende Beschwerde in Kenntnis zu setzen, dem Beschwerdeführer sei die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren und zufolge Mittellosigkeit sei auf die Erhebung eines Kostenvorschusses zu verzichten, dass der Eingang der Beschwerde am 8. April 2025 durch das Bundesverwaltungsgericht bestätigt wurde, und zieht in Erwägung, dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht zur Beurteilung von Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG zuständig ist und auf dem Gebiet des Asyls in der Regel - wie auch vorliegend - endgültig entscheidet (Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG; Art. 105 AsylG [SR 142.31]), der Beschwerdeführer als Verfügungsadressat zur Beschwerdeführung legitimiert ist (Art. 48 VwVG), weshalb auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde - mit nachfolgendem Vorbehalt - einzutreten ist (Art. 108 Abs. 3 AsylGund Art. 52 Abs. 1 VwVG), dass auf den Antrag des Beschwerdeführers um Gewährung der aufschiebenden Wirkung und superprovisorische Vollzugsaussetzung nicht einzutreten ist, da der Beschwerde aufschiebende Wirkung zukommt (Art. 42 AsylG) und diese von der Vorinstanz auch nicht entzogen wurde, dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich, wie nachstehend aufgezeigt, vorliegend um eine solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG), dass den Akten keine konkreten Hinweise zu entnehmen sind, inwiefern die Vorinstanz ihre Untersuchungspflicht sowie das rechtliche Gehör verletzt haben soll, dass die Vorinstanz den relevanten”
“Auf die Anträge auf Erteilung der aufschiebenden Wirkung sowie auf Anordnung superprovisorischer Massnahmen ist mangels Rechtsschutz-interesses nicht einzutreten, da der Beschwerde von Gesetzes wegen aufschiebende Wirkung zukommt (Art. 55 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 42 AsylG), und diese von der Vorinstanz nicht entzogen wurde.”
“Einer Beschwerde im Asylverfahren kommt grundsätzlich von Gesetzes wegen aufschiebende Wirkung zu, weshalb - sofern das SEM ihr die aufschiebende Wirkung nicht entzieht - Beschwerdeführende den Abschluss eines Verfahrens von Amtes wegen in der Schweiz abwarten dürfen (Art. 42 AsylG [SR 142.31]). Insofern wäre auf die Anträge, der Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu erteilen und die Vollzugsbehörden seien anzuweisen, für die Dauer des Beschwerdeverfahrens auf jegliche Vollzugshandlungen zu verzichten, nicht einzutreten. Die Anträge werden aber mit dem vorliegenden Beschwerdeurteil ohnehin gegenstandslos.”
“Der vorliegenden Beschwerde kommt von Gesetzes wegen aufschiebende Wirkung zu (vgl. Art. 42 AsylG und Art. 55 VwVG) und das SEM hat diese auch nicht entzogen. Auf die Anträge, es sei der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu gewähren und die Aussetzung des Wegweisungsvollzugs sei superprovisorisch zu verfügen (inkl. entsprechende Anweisung an die kantonalen Behörden), ist daher nicht einzutreten.”
“Der in der Beschwerde gestellte Antrag um Erteilung der aufschiebenden Wirkung sowie superprovisorische Aussetzung des Vollzugs wird mit dem vorliegenden Urteil in der Sache gegenstandslos. Der Vollständigkeit halber ist darauf hinzuweisen, dass der Beschwerde von Gesetzes wegen aufschiebende Wirkung zu (Art. 55 Abs. 1 VwVG) zukommt und diese von der Vorinstanz auch nicht entzogen wurde. Zudem darf der Beschwerdeführer den Ausgang des Verfahrens gestützt auf Art. 42 AsylG in der Schweiz abwarten. Auf den erwähnten Antrag wäre daher mangels Rechtschutzinteresses ohnehin nicht einzutreten gewesen.”
“Gemäss Art. 55 Abs. 1 VwVG hat die Beschwerde in Verwaltungssachen aufschiebende Wirkung und das SEM hat der Beschwerde die aufschiebende Wirkung nicht entzogen (Art. 55 Abs. 2 VwVG). Der Beschwerdeführer ist daher von Gesetzes wegen berechtigt, sich bis zum Abschluss des Asylverfahrens in der Schweiz aufzuhalten (vgl. Art. 42 AsylG). Auf den Antrag, es sei der Beschwerde aufschiebende Wirkung zu erteilen ist deshalb mangels Rechtsschutzinteresses nicht einzutreten.”
Aus Art. 42 AsylG lässt sich kein einklagbarer Anspruch auf Wiedereinreise in die Schweiz ableiten, auch nicht nach einer rechtswidrigen Wegweisung bzw. Ausschaffung.
“Im Weiteren existiert keine nationale oder völkerrechtliche Rechtsgrundlage, aufgrund welcher die Schweizer Behörden verpflichtet wären, den Beschwerdeführer nach der - unbestreitbar widerrechtlichen - Ausschaffung nach Sri Lanka wieder in die Schweiz einreisen zu lassen. Zwar hätte sich der Beschwerdeführer gemäss Art. 42 AsylG aufgrund des am 6. Mai 2019 eingereichten Mehrfachgesuches bis zum Abschluss des Verfahrens in der Schweiz aufhalten dürfen. Mit der noch vor der Eröffnung der Verfügung vom 15. Mai 2019 vollzogenen Wegweisung nach Sri Lanka wurde ihm dieses Recht unrechtmässig genommen. Aus der Bestimmung von Art. 42 AsylG lässt sich indessen kein Rechtsanspruch auf Wiedereinreise in die Schweiz ableiten. Entsprechendes ist auch der Flüchtlingskonvention (FK) nicht zu entnehmen. Art. 32 Abs. 2”
Im vorliegenden Entscheid wurde festgehalten, dass der Beschwerdeführer den Abschluss des Verfahrens gemäss Art. 42 AsylG in der Schweiz abwarten durfte; zugleich war ein Kostenvorschuss angeordnet, der später bezahlt wurde.
“Erwägungen verwiesen wird - die Gesuche um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung, um Beiordnung eines amtlichen Rechtsbeistandes oder einer amtlichen Rechtsbeiständin und um Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses abwies und dem Beschwerdeführer gleichzeitig zur Bezahlung eines Kostenvorschusses in der Höhe von Fr. 750.- eine Frist bis zum 19. Januar 2021 ansetzte, dass gleichzeitig festgehalten wurde, der Beschwerdeführer dürfe den Abschluss des Verfahrens gestützt auf Art. 42 AsylG (SR 142.31) in der Schweiz abwarten, dass der verlangte Kostenvorschuss am 18. Januar 2021 bezahlt wurde, und zieht in Erwägung, dass das Bundesverwaltungsgericht unter anderem zuständig für die Behandlung von Beschwerden gegen Verfügungen des SEM ist, wobei das Gericht auf dem Gebiet des Asyls endgültig entscheidet, ausser - was vorliegend nicht der Fall ist - bei Vorliegen eines Auslieferungsersuchens des Staates, vor welchem die beschwerdeführende Person Schutz sucht (vgl. Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31-33 VGG und Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG) dass sich das Verfahren nach dem VwVG richtet, soweit das VGG oder AsylG nichts Anderes bestimmen (Art. 37 VGG; Art. 6 und Art. 105 ff. AsylG), dass die Beschwerde frist- und formgerecht eingereicht worden ist und der Beschwerdeführer am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenommen hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Änderung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist (Art.”
Wird ein Asylverfahren wiederaufgenommen oder eine Verfügung/Entscheidung aufgehoben, darf die betroffene Person gemäss Art. 42 AsylG den Ausgang des wiederaufgenommenen bzw. neu durchzuführenden Asylverfahrens in der Schweiz abwarten.
“Tale decisione ha un effetto ex tunc, nel senso che le parti sono rimesse nella situazione in cui si trovavano nel momento in cui la sentenza annullata è stata resa, la causa dovendo essere giudicata come se tale sentenza non fosse mai esistita (cfr. DTF 144 I 214 consid. 1.2 con ulteriori riferimenti citati; sentenza del TF 2F_21/2016 del 6 luglio 2018 consid. 1.2; sentenza del Tribunale E-1212/2019 del 21 marzo 2019 consid. 2). 4.2 Come già sopra considerato (cfr. consid. 3 del presente giudizio), le condizioni per entrare nel merito dell'istanza di revisione sono adempiute. In fase rescindente, s'impone pertanto d'annullare la sentenza del Tribunale D-4671/2022 del 10 novembre 2022 ex art. 122 LTF. Ne discende quindi che la procedura anteriore ricorsuale è riaperta. L'istante è rimesso nella situazione giuridica in cui si trovava al momento della pronuncia della sentenza del Tribunale che con la presente è annullata (effetto ex tunc). La decisione sul rescissorio interverrà invece eccezionalmente in un'altra sentenza rispetto alla presente, che è limitata al solo rescindente. Giusta l'art. 42 LAsi, chi ha presentato una domanda d'asilo in Svizzera è autorizzato a soggiornarvi fino a conclusione della procedura, con tutti i diritti e gli obblighi inerenti il suo statuto. Tale sarà il caso d'ora in avanti dell'istante: egli è autorizzato a soggiornare in Svizzera fino a conclusione della procedura. Per tale motivo, così come al riguardo della particolarità della causa che necessita di un serio esame, con eventuali ulteriori misure istruttorie, risulta opportuno rendere nel termine più breve la presente sentenza. 5. Avendo il Tribunale statuito nel merito del ricorso, la domanda di esenzione dal versamento di un anticipo equivalente alle presumibili spese processuali, per quanto riguarda la presente procedura, è divenuta senza oggetto. 6. Visto l'esito della procedura non si prelevano spese processuali (art. 37 LTAF in relazione con l'art. 63 cpv. 1 seg. e l'art. 68 cpv. 2 PA). 7. Infine, alla luce di quanto sopra considerato e per la presente procedura, ai sensi dell'art. 64 cpv.”
“Die Beschwerde ist gutzuheissen, die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Vorinstanz anzuweisen, die Asylverfahren der Beschwerdeführenden in der Schweiz durchzuführen. Die Beschwerdeführenden dürfen sich nunmehr gestützt auf Art. 42 AsylG bis zum Abschluss der Asylverfahren in der Schweiz aufhalten.”
“Nach dem Gesagten erweist sich das Revisionsgesuch als begründet. Das Revisionsgesuch ist gutzuheissen, das gegen das Urteil D-4573/2023 vom 6. September 2023 aufzuheben und das Beschwerdeverfahren unter der neuen Verfahrensnummer (D-7294/2023) wieder aufzunehmen. Der Gesuchsteller kann den Ausgang des Verfahrens in der Schweiz abwarten (Art. 42 AsylG).”
“Nach dem Gesagten erweist sich das Gesuch vom 23. August 2022 um Revision des Beschwerdeurteils D-2818/2020 vom 25. Juli 2022 als begründet. Das Revisionsgesuch ist nach dem Gesagten gutzuheissen, das genannte Urteil ist aufzuheben und das ordentliche Beschwerdeverfahren unter neuer Verfahrensnummer wiederaufzunehmen. Der Gesuchsteller kann den Ausgang des Verfahrens in der Schweiz abwarten (Art. 42 AsylG). Einzubeziehen in dieses wieder aufgenommene Verfahren sind auch die im Rahmen des Revisionsverfahrens eingereichten Beweismittel, welche nach dem Abschluss des ordentlichen Beschwerdeverfahrens entstanden sind, so (Aufzählung Beweismittel).”
“Als Folge der Gutheissung des Revisionsgesuchs und der Aufhebung des Urteils D-1704/2020 vom 18. November 2020 ist das diesem Urteil zugrundeliegende Beschwerdeverfahren (unter der Verfahrensnummer D-6597/2020) wiederaufzunehmen und über die Beschwerde neu zu entscheiden (vgl. Art. 128 Abs. 1 BGG). Mit dem vorliegenden Urteil wird die mit Verfügung vom 29. Dezember 2020 angeordnete superprovisorischer Massnahme (einstweilig per sofort ausgesetzter Vollzug der Wegweisung) hinfällig. Gleichzeitig ist festzustellen, dass sich der Beschwerdeführer infolge des wiederaufzunehmenden Beschwerdeverfahrens wiederum im ordentlichen Asylverfahren befindet und den Ausgang desselben gestützt auf Art. 42 AsylG in der Schweiz abwarten darf.”
Mit der Wiederaufnahme des Verfahrens entfällt die Verpflichtung zur Ausreise nach Art. 42 AsylG; der Betroffene darf bis zum Abschluss des Verfahrens in der Schweiz verbleiben. Damit kann etwa der Haftzweck der Durchsetzungshaft entfallen, sodass eine Aufrechterhaltung der Durchsetzungshaft bzw. zuvor angeordnete Vollzugsmassnahmen hinfällig werden können.
“Juni 2024 ist als echtes Novum im vorliegenden Verfahren beachtlich: Entscheidet das Verwaltungsgericht – wie vorliegend – als zweite gerichtliche Instanz, sind neue Tatsachenbehauptungen nur so weit zulässig, als es durch die angefochtene Anordnung notwendig geworden ist (§ 52 Abs. 2 VRG). Das massgebliche Beweismittel bezieht sich auf eine bereits im vorinstanzlichen Verfahren behauptete Tatsache, sodass kein Verstoss gegen das Novenrecht gegeben ist (§ 52 Abs. 1 in Verbindung mit § 20a Abs. 2 VRG; Marco Donatsch, in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich [VRG], 3. A., Zürich etc. 2014 [Kommentar VRG], § 52 N. 13). Es rechtfertigt sich auch aus prozessökonomischen Gründen, diesen neu eingetretenen Sachverhalt als echtes Novum im Verfahren zu berücksichtigen (vgl. Donatsch, Kommentar VRG, § 52 N. 24 m. H.). Dies ist auch deshalb unproblematisch, da sich damit der Streitgegenstand nicht verändert. 3.3.2 Mit der Wiederaufnahme des Asylverfahrens ist die Verpflichtung zur Ausreise nach Art. 42 AsylG entfallen und der Beschwerdeführer berechtigt, bis zum Abschluss des Verfahrens in der Schweiz zu verbleiben. Damit ist auch der Haftzweck der Durchsetzungshaft dahingefallen und die Aufrechterhaltung der Durchsetzungshaft nicht mehr zulässig (vgl. oben E. 3.1 mit Hinweis auf BGE 140 II 409 E. 2.3.2 ff.). Dies hat die teilweise Gutheissung der Beschwerde und Aufhebung der bis zum 19. Juni 2024 bewilligten Haftanordnung zur Folge. Nachdem der Beschwerdeführer am 14. Juni 2024 indes bereits aus der Haft entlassen wurde, erübrigt sich eine entsprechende Anordnung. 3.3.3 Soweit der Beschwerdeführer in seiner Eingabe vom 17. Juni 2024 einen Anspruch auf Genugtuung geltend macht, ist darauf hinzuweisen, dass das Verwaltungsgericht für die Beurteilung dieses Anspruchs nicht zuständig ist. Gemäss § 2 Abs. 1 VRG und § 19 Abs. 1 lit. a des Haftungsgesetzes vom 14. September 1969 entscheiden über Ansprüche Privater gegen den Kanton die Zivilgerichte. Insofern ist auf die Beschwerde nicht einzutreten.”
“Als Folge der Gutheissung des Revisionsgesuchs und der Aufhebung des Urteils D-1704/2020 vom 18. November 2020 ist das diesem Urteil zugrundeliegende Beschwerdeverfahren (unter der Verfahrensnummer D-6597/2020) wiederaufzunehmen und über die Beschwerde neu zu entscheiden (vgl. Art. 128 Abs. 1 BGG). Mit dem vorliegenden Urteil wird die mit Verfügung vom 29. Dezember 2020 angeordnete superprovisorischer Massnahme (einstweilig per sofort ausgesetzter Vollzug der Wegweisung) hinfällig. Gleichzeitig ist festzustellen, dass sich der Beschwerdeführer infolge des wiederaufzunehmenden Beschwerdeverfahrens wiederum im ordentlichen Asylverfahren befindet und den Ausgang desselben gestützt auf Art. 42 AsylG in der Schweiz abwarten darf.”
Bei Haftprüfungen ist der Fortgang des Asylverfahrens zu berücksichtigen. Ergibt sich kein absehbarer Abschluss des Verfahrens (z. B. wegen hängiger Rechtsmittel oder sonstiger Verzögerungen), sind die haftrechtlichen Konsequenzen zu prüfen und nötigenfalls die Haft zu beenden. Wird während einer Durchsetzungshaft ein Asylgesuch gestellt, entfällt der Haftzweck und die Aufrechterhaltung der Durchsetzungshaft ist nicht zulässig.
“Compte tenu des délais de recours et de traitement d'un éventuel recours par le Tribunal administratif fédéral, aucun élément tangible ne permet de conclure que la procédure sera achevée dans un délai prévisible (" absehbar "), qui plus est dans le délai de six mois de l'art. 79 al. 1 LEI, étant rappelé qu'un renvoi n'est juridiquement pas possible tant que la procédure d'asile est pendante. Le maintien en détention de la recourante ne se justifie donc pas (art. 42 LAsi en lien avec l'art. 80 al. 6 let. a LEI). Il convient donc d'admettre le recours, d'annuler l'arrêt attaqué et de mettre fin à la détention de la recourante.”
“E. 3.2.1). Während des (ordentlichen) Asylverfahrens kann die Wegweisung indes nicht vollzogen werden, da sich die betroffene Person gemäss Art. 42 AsylG bis zum Abschluss des Verfahrens in der Schweiz aufhalten darf. Im Haftprüfungsverfahren ist demnach dem Fortgang des Asylverfahrens (bzw. des Wiedererwägungsverfahrens) Rechnung zu tragen und sind nötigenfalls die gebotenen haftrechtlichen Konsequenzen zu ziehen (VGE 2018/441 vom”
“Die Durchsetzungshaft bildet das letzte Mittel, wenn und soweit keine andere Massnahme (mehr) zum Ziel führt, den illegal anwesenden Ausländer auch gegen seinen Willen in seine Heimat verbringen zu können. Sie muss aber in jedem Fall verhältnismässig sein. Innerhalb der Höchstdauer ist daher jeweils aufgrund der Umstände im Einzelfall zu prüfen, ob die ausländerrechtliche Festhaltung insgesamt (noch) geeignet bzw. erforderlich erscheint und nicht gegen das Übermassverbot verstösst (BGE 140 II 409 E. 2.1 m. w. H.). 3. Der Beschwerdeführer macht in seiner Beschwerde zunächst geltend, er habe am 27. Februar 2023 beim Bundesasylzentrum persönlich ein erneutes Asylgesuch gestellt. Der diesbezügliche Abschreibungsbeschluss vom 27. März 2023 hätte nicht erfolgen dürfen und sei offensichtlich unrechtmässig. Das Asylgesuch vom 27. Februar 2023 sei fälschlicherweise ungeprüft geblieben. Demzufolge sei die Durchsetzungshaft unrechtmässig. 3.1 Mit der Stellung eines Asylgesuchs entfällt nach Art. 42 AsylG die Verpflichtung zur Ausreise; der Ausländer ist berechtigt, bis zum Abschluss des Verfahrens in der Schweiz zu verbleiben. Stellt der Ausländer während der Durchsetzungshaft ein Asylgesuch, fällt der Haftzweck der Durchsetzungshaft dahin und die Aufrechterhaltung der Durchsetzungshaft ist nicht mehr zulässig (BGE 140 II 409 E. 2.3.2 ff.). 3.2 Die Vorinstanz erwog, das erneute Asylgesuch des Antragsgegners sei durch das Staatssekretariat für Migration am 27. März 2023 als gegenstandslos abgeschrieben geworden. Dieser Entscheid sei unangefochten in Rechtskraft erwachsen und der Antragsgegner habe in der Folge von der Möglichkeit eines Mehrfachgesuchs keinen Gebrauch gemacht. Demzufolge sei davon auszugehen, dass derzeit kein Asylgesuch des Antragsgegners hängig sei, welches der Durchsetzungshaft entgegenstehe. 3.2.1 Als Erstes ist festzuhalten, dass Einwände bezüglich der Rechtmässigkeit von Entscheiden im Asyl-, Bewilligungs- oder Wegweisungsverfahren durch die jeweils zuständigen Behörden zu prüfen sind und nicht (erstinstanzlich) durch den Haftrichter.”
Solange das Asylverfahren anhängig ist, ist eine Rückschaffung rechtlich nicht möglich. Dies kann verhindern, dass eine Rückführung innerhalb einer bestimmten Frist (insbesondere der in der Rechtsprechung erwähnten Sechsmonatsfrist) erfolgt und hat in der Praxis Auswirkungen, etwa auf die Fortdauer einer Freiheitsentziehung oder die Durchführbarkeit einer Rückführung.
“Compte tenu des délais de recours et de traitement d'un éventuel recours par le Tribunal administratif fédéral, aucun élément tangible ne permet de conclure que la procédure sera achevée dans un délai prévisible (" absehbar "), qui plus est dans le délai de six mois de l'art. 79 al. 1 LEI, étant rappelé qu'un renvoi n'est juridiquement pas possible tant que la procédure d'asile est pendante. Le maintien en détention de la recourante ne se justifie donc pas (art. 42 LAsi en lien avec l'art. 80 al. 6 let. a LEI). Il convient donc d'admettre le recours, d'annuler l'arrêt attaqué et de mettre fin à la détention de la recourante.”
Im beschleunigten Asylverfahren nach Art. 42 LAsi hat das erhobene Rechtsmittel von Gesetzes wegen aufschiebende Wirkung.
“5), la faculté d'appréhender les faits en question sous l'angle de la révision revient à l'autorité de céans. 4.5 S'agissant des faits et moyens nouveaux potentiellement pertinents sous l'angle de l'exécution du renvoi, il eût en principe appartenu au SEM d'en connaître dans le cadre de ses attributions en matière de réexamen ordinaire, aux conditions restrictives prévues par l'art. 111b LAsi (i.e. dépôt par écrit, dans les 30 jours qui suivent la découverte du motif de réexamen, d'une demande dûment motivée). Dès lors qu'en l'occurrence, l'autorité inférieure a examiné matériellement les faits et moyens en rapport avec l'exécution du renvoi dans le cadre de la procédure d'asile accélérée (cf. décision querellée, point III, p. 9 ss, pièce no 27/14 de l'e-dossier), qu'elle disposait dans ce contexte d'un pouvoir de cognition à tout le moins équivalent à celui qui prévaut en matière de réexamen et qu'il n'a résulté de ce fait aucun inconvénient pour le recourant - a contrario, celui-ci bénéficie présentement d'une procédure de recours pourvue de l'effet suspensif ex lege (art. 42 LAsi), ce dont il n'aurait pas automatiquement profité en cas d'un traitement de sa requête en tant que demande de réexamen (art. 111b al. 3 LAsi) -, il appartiendra au Tribunal de déterminer aux termes du présent arrêt (cf. infra consid. 6), si le SEM a estimé à bon droit que les éléments en question ne permettaient pas d'établir la prévalence d'obstacles rédhibitoires à l'exécution du renvoi de l'intéressé au Sri Lanka. I 5. 5.1 Une demande de révision, en tant que moyen juridictionnel extraordinaire susceptible d'être exercé contre un arrêt doté de la force de chose jugée, n'est recevable qu'à de strictes conditions et doit se baser sur les motifs exhaustivement énumérés par le législateur (art. 121 à 123 LTF ; cf. ATAF 2007/21 consid. 8.1 ; cf. également dans le même sens Jurisprudence et informations de la Commission suisse de recours en matière d'asile [ci-après : JICRA] 1993 no 18 consid. 2a, toujours d'actualité). Aux termes de l'art. 123 al. 2 let. a LTF, la révision d'un arrêt du Tribunal peut être requise dans les affaires civiles et les affaires de droit public si le requérant découvre après coup des faits pertinents ou des moyens de preuve concluants qu'il n'avait pas pu invoquer dans la procédure précédente, à l'exclusion des faits ou moyens de preuve postérieurs à cet arrêt (cf.”
“5), la faculté d'appréhender les faits en question sous l'angle de la révision revient à l'autorité de céans. 4.5 S'agissant des faits et moyens nouveaux potentiellement pertinents sous l'angle de l'exécution du renvoi, il eût en principe appartenu au SEM d'en connaître dans le cadre de ses attributions en matière de réexamen ordinaire, aux conditions restrictives prévues par l'art. 111b LAsi (i.e. dépôt par écrit, dans les 30 jours qui suivent la découverte du motif de réexamen, d'une demande dûment motivée). Dès lors qu'en l'occurrence, l'autorité inférieure a examiné matériellement les faits et moyens en rapport avec l'exécution du renvoi dans le cadre de la procédure d'asile accélérée (cf. décision querellée, point III, p. 9 ss, pièce no 27/14 de l'e-dossier), qu'elle disposait dans ce contexte d'un pouvoir de cognition à tout le moins équivalent à celui qui prévaut en matière de réexamen et qu'il n'a résulté de ce fait aucun inconvénient pour le recourant - a contrario, celui-ci bénéficie présentement d'une procédure de recours pourvue de l'effet suspensif ex lege (art. 42 LAsi), ce dont il n'aurait pas automatiquement profité en cas d'un traitement de sa requête en tant que demande de réexamen (art. 111b al. 3 LAsi) -, il appartiendra au Tribunal de déterminer aux termes du présent arrêt (cf. infra consid. 6), si le SEM a estimé à bon droit que les éléments en question ne permettaient pas d'établir la prévalence d'obstacles rédhibitoires à l'exécution du renvoi de l'intéressé au Sri Lanka. I 5. 5.1 Une demande de révision, en tant que moyen juridictionnel extraordinaire susceptible d'être exercé contre un arrêt doté de la force de chose jugée, n'est recevable qu'à de strictes conditions et doit se baser sur les motifs exhaustivement énumérés par le législateur (art. 121 à 123 LTF ; cf. ATAF 2007/21 consid. 8.1 ; cf. également dans le même sens Jurisprudence et informations de la Commission suisse de recours en matière d'asile [ci-après : JICRA] 1993 no 18 consid. 2a, toujours d'actualité). Aux termes de l'art. 123 al. 2 let. a LTF, la révision d'un arrêt du Tribunal peut être requise dans les affaires civiles et les affaires de droit public si le requérant découvre après coup des faits pertinents ou des moyens de preuve concluants qu'il n'avait pas pu invoquer dans la procédure précédente, à l'exclusion des faits ou moyens de preuve postérieurs à cet arrêt (cf.”
Wird ein Gesuch vom SEM als Mehrfachgesuch qualifiziert, kommt der Beschwerde nach den zitierten Entscheiden von Gesetzes wegen aufschiebende Wirkung zu (vgl. Art. 55 Abs. 1 VwVG; vgl. Art. 42 AsylG). Anträge auf Erteilung der aufschiebenden Wirkung sind in solchen Fällen wegen fehlenden Rechtsschutzinteresses nicht einzutreten.
“Vorliegend nahm das SEM die Eingabe vom 9. Februar 2024 als Mehrfachgesuch entgegen. Der Beschwerde kommt daher von Gesetzes wegen aufschiebende Wirkung zu (Art. 55 Abs. 1 VwVG; vgl. auch Art. 42 AsylG). Auf den Eventualantrag und den gleich lautenden Antrag in der Replik, es sei die aufschiebende Wirkung zu gewähren, ist daher mangels Rechtsschutzinteresses nicht einzutreten.”
“Vorliegend nahm das SEM die Eingabe vom 18. Dezember 2023 als Mehrfachgesuch entgegen. Der Beschwerde kommt daher von Gesetzes wegen aufschiebende Wirkung zu (Art. 55 Abs. 1 VwVG; vgl. auch Art. 42 AsylG). Auf den Eventualantrag, es sei die aufschiebende Wirkung zu gewähren, ist daher mangels Rechtsschutzinteresses nicht einzutreten.”
“Vorliegend nahm das SEM die Eingabe vom 23. Februar 2024 als Mehrfachgesuch entgegen. Der Beschwerde kommt daher von Gesetzes wegen aufschiebende Wirkung zu (Art. 55 Abs. 1 VwVG; vgl. auch Art. 42 AsylG). Auf den Antrag, es sei die aufschiebende Wirkung zu gewähren, ist daher mangels Rechtsschutzinteresses nicht einzutreten.”
Art. 42 AsylG erlaubt Asylsuchenden den Aufenthalt in der Schweiz bis zum Abschluss des Verfahrens. Er bietet jedoch keinen allgemeinen Strafbarkeits‑ oder Verfolgungsschutz: Eine strafbare unerlaubte Einreise (Art. 115 Abs. 1 lit. a i.V.m. Art. 5 LEI) oder ein strafbarer unerlaubter Aufenthalt (Art. 115 Abs. 1 lit. b LEI) kann weiterhin verfolgt werden, wenn die für einen Schutz durch Art. 42 einschlägigen Voraussetzungen nicht erfüllt sind.
“Asylsuchende und Flüchtlinge haben generell, wie alle anderen Ausländer, die für sie geltenden Einreisevorschriften zu beachten (Art. 19 ff. AsylG). Sie können zwar unter Umständen berechtigt sein, in die Schweiz einzureisen, selbst wenn sie nicht über die erforderlichen Papiere verfügen, hierfür ist allerdings stets erforderlich, dass ihnen eine Bewilligung für die Einreise erteilt wird (M AURER, in: Donatsch [Hrsg.], OFK zum StGB, JStG und weiteren Erlassen, 21. Aufl. 2022, Art. 115 AIG N 17; BGE 132 IV 29, E. 2.3 vgl. zudem Art. 42 AsylG). Es ist ihnen deshalb grundsätzlich nicht erlaubt, ohne Papiere und ohne Bewilligung in die Schweiz einzureisen (z.B. über die "grüne Grenze" oder auch – unbehelligt – über einen besetzten oder unbesetzten Grenzposten), um im Inland ein Asylgesuch zu stellen. Eine solche illegale Einreise hindert zwar nicht das Stellen eines Asyl- gesuchs (vgl. Art. 21 Abs. 1 AsylG), ist aber grundsätzlich nach Art. 115 Abs. 1 lit. a AIG i.V.m. Art. 5 Abs. 1 lit. a AIG strafbar. Verfügt die asylsuchende Person - 10 - nicht über die erforderlichen Reisepapiere bzw. ein erforderliches Visum, so muss sie ein Asylgesuch in der Regel bei der Grenzkontrolle an einem schweizerischen Flughafen oder bei der Einreise an einem geöffneten Grenzübergang stellen, um sich nicht dem Vorwurf der illegalen Einreise auszusetzen.”
“En effet, il ne ressort nullement du courrier du Service de la population du 27 septembre 2022 (P. 24) que l’appelant n’aurait déposé aucune demande d’asile (jgt, p. 18). Entendu en cours de procédure, il avait déjà mentionné à plusieurs reprises sa demande d’asile (PV 2, p. 3 ; PV 4, ll. 101-105), désormais établie par la production de la décision rendue par le Secrétariat d’Etat aux migrations le 14 octobre 2022 (P. 98/2/4). La période passée en Suisse entre le mois de juillet et le 18 septembre 2022 n'était ainsi pas constitutive d'un séjour illégal au sens de l'art. 115 al. 1 let. b LEtr, conformément à l'art. 42 LAsi. Cependant, l'appelant semble perdre de vue qu'il lui est également reproché d’être entré illégalement en Suisse et qu’il ne conteste pas avoir pénétré sur le territoire helvétique sans être au bénéfice d’un document d’identité. En l'occurrence, les conditions décrites dans l’arrêt TF 6B_1061/2016 ne sont manifestement pas réalisées, de sorte que T.________ ne peut se prévaloir de l’art. 42 LAsi pour ce qui est de son entrée en Suisse. Il ressort en effet de la pièce nouvelle produite à l’appui de son appel qu’il n'est pas arrivé en provenance d’Algérie, son pays d’origine, mais d'Italie (P. 98/2/4). Il s’ensuit qu’il a pénétré sur le territoire Suisse sans être muni d'une pièce de légitimation valable en violation de l’art. 5 al. 1 let. a LEI. Compte tenu de ce qui précède, il convient de confirmer la condamnation de T.________ pour entrée illégale au sens de l’art. 115 al. 1 let. a LEI mais de le libérer du chef de prévention de séjour illégal au sens de l’art. 115 al. 1 let. b LEI. 4. 4.1 4.1.1 T.________ conteste ensuite sa condamnation pour brigandage qualifié. Il fait valoir que les premiers juges auraient constaté les faits de manière erronée en retenant que la victime lui aurait remis une somme de 20 francs. Selon lui, cette appréciation ne reposerait que sur les déclarations du plaignant, lesquelles auraient fluctué puisqu'il avait dans un premier temps expliqué qu'il avait remis cette somme à U.”
Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts entfällt in der Regel das Rechtsschutzinteresse an Anträgen auf Erteilung oder Feststellung der aufschiebenden Wirkung: Die Beschwerde in Asylsachen hat gemäss Art. 55 VwVG in Verbindung mit Art. 42 AsylG von Gesetzes wegen aufschiebende Wirkung, und dieses Recht wird durch die Vorinstanz nicht entzogen. Solange die aufschiebende Wirkung nicht entzogen ist, sind entsprechende Anträge daher meist gegenstandslos bzw. nicht einzutreten.
“5 VwVG) des SEM entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31-33 VGG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG), dass sich das Verfahren nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG richtet, soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG), dass der Beschwerdeführer am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenommen hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Änderung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist (Art. 105 AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG), dass es sich vorliegend um eine Laienbeschwerde handelt, an die keine hohen formellen Anforderungen zu stellen sind, dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde - unter nachstehendem Vorbehalt - einzutreten ist (vgl. Art. 108 Abs. 1 AsylG und Art. 52 Abs. 1 VwVG), dass der Beschwerde von Gesetzes wegen aufschiebende Wirkung zukommt (Art. 55 Abs. 1 VwVG), diese nicht entzogen worden ist und sich der Beschwerdeführer ohnehin gestützt auf Art. 42 AsylG bis zum Ausgang des Verfahrens in der Schweiz aufhalten darf, weshalb auf den Antrag, es sei der Beschwerde aufschiebende Wirkung zu erteilen mangels Rechtsschutzinteresses nicht einzutreten ist, dass der Beschwerdeführer gemäss dem - vorformulierten - Hauptbegehren die Prüfung seines Asylgesuchs in der Schweiz beantragt, indessen aus der Begründung zweifelsfrei hervorgeht, dass er sinngemäss um Anerkennung der Flüchtlingseigenschaft und Gewährung von Asyl ersucht, dass Streitgegenstand im vorliegenden Beschwerdeverfahren demnach die Fragen der Flüchtlingseigenschaft, des Asyls und der Wegweisung bilden, dass sich die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen Rügen im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG richten (vgl. BVGE 2014/26 E. 5), dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich, wie nachfolgend aufgezeigt wird, um ein solches Rechtsmittel handelt, weshalb auf einen Schriftenwechsel verzichtet wurde und das Urteil nur summarisch zu begründen ist (Art.”
“Auf die Anträge auf Erteilung der aufschiebenden Wirkung sowie auf Anordnung superprovisorischer Massnahmen ist mangels Rechtsschutz-interesses nicht einzutreten, da der Beschwerde von Gesetzes wegen aufschiebende Wirkung zukommt (Art. 55 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 42 AsylG), und diese von der Vorinstanz nicht entzogen wurde.”
“Gemäss Art. 55 Abs. 1 VwVG hat die Beschwerde in Verwaltungssachen aufschiebende Wirkung und die Vorinstanz hat die aufschiebende Wirkung der Beschwerde nicht entzogen (Art. 55 Abs. 2 VwVG). Der Beschwerdeführer ist von Gesetzes wegen (Art. 42 AsylG) berechtigt, den Ausgang des Verfahrens in der Schweiz abzuwarten.”
“Gemäss Art. 55 Abs. 1 VwVG hat die Beschwerde in Verwaltungssachen aufschiebende Wirkung und das SEM hat der Beschwerde die aufschiebende Wirkung nicht entzogen (Art. 55 Abs. 2 VwVG). Der Beschwerdeführer ist daher von Gesetzes wegen berechtigt, sich bis zum Abschluss des Asylverfahrens in der Schweiz aufzuhalten (vgl. Art. 42 AsylG). Auf den Antrag, es sei der Beschwerde aufschiebende Wirkung zu erteilen ist deshalb mangels Rechtsschutzinteresses nicht einzutreten.”
“Auf die Anträge auf Erteilung der aufschiebenden Wirkung sowie auf Anordnung superprovisorischer Massnahmen ist mangels Rechtsschutz-interesses nicht einzutreten, da der Beschwerde von Gesetzes wegen aufschiebende Wirkung zukommt (Art. 55 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 42 AsylG), und diese von der Vorinstanz nicht entzogen wurde.”
Die Beschwerde im Asylverfahren hat von Gesetzes wegen aufschiebende Wirkung; Art. 42 AsylG berechtigt den Asylsuchenden, den Ausgang des Verfahrens in der Schweiz abzuwarten. Soweit das SEM die aufschiebende Wirkung nicht entzogen hat, sind Anträge auf Erteilung der aufschiebenden Wirkung bzw. auf superprovisorische Aussetzung des Wegweisungsvollzugs regelmässig gegenstandslos.
“Gemäss Art. 55 Abs. 1 VwVG hat die Beschwerde in Verwaltungssachen aufschiebende Wirkung und die Vorinstanz hat die aufschiebende Wirkung der Beschwerde nicht entzogen (Art. 55 Abs. 2 VwVG). Der Beschwerdeführer ist von Gesetzes wegen (Art. 42 AsylG) berechtigt, den Ausgang des Verfahrens in der Schweiz abzuwarten.”
“Einer Beschwerde im Asylverfahren kommt grundsätzlich von Gesetzes wegen aufschiebende Wirkung zu, weshalb - sofern das SEM ihr die aufschiebende Wirkung nicht entzieht - Beschwerdeführende den Abschluss eines Verfahrens von Amtes wegen in der Schweiz abwarten dürfen (Art. 42 AsylG [SR 142.31]). Insofern wäre auf die Anträge, der Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu erteilen und die Vollzugsbehörden seien anzuweisen, für die Dauer des Beschwerdeverfahrens auf jegliche Vollzugshandlungen zu verzichten, nicht einzutreten. Die Anträge werden aber mit dem vorliegenden Beschwerdeurteil ohnehin gegenstandslos.”
“Der vorliegenden Beschwerde kommt von Gesetzes wegen aufschiebende Wirkung zu (vgl. Art. 42 AsylG und Art. 55 VwVG) und das SEM hat diese auch nicht entzogen. Auf die Anträge, es sei der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu gewähren und die Aussetzung des Wegweisungsvollzugs sei superprovisorisch zu verfügen (inkl. entsprechende Anweisung an die kantonalen Behörden), ist daher nicht einzutreten.”
“Da der vorliegenden Beschwerde von Gesetzes wegen aufschiebende Wirkung zukommt (vgl. Art. 42 AsylG und Art. 55 VwVG) und das SEM diese auch nicht entzogen hat, ist auf den Antrag, der Wegweisungsvollzug sei für die Dauer des Verfahrens auszusetzen, mangels Rechtsschutzinteresses nicht einzutreten.”
Die Fortsetzung einer bereits angeordneten Ausschaffungshaft während eines hängigen Asylverfahrens ist nicht grundsätzlich ausgeschlossen. Nach der Rechtsprechung ist sie zulässig, wenn – unter Berücksichtigung der Umstände des Einzelfalls – damit gerechnet werden kann, dass das Asylverfahren in absehbarer Zeit abgeschlossen und die Wegweisung vollzogen werden kann; massgeblich ist die Beurteilung der Durchführbarkeit des Vollzugs.
“Gemäss Art. 42 AsylG (SR 142.31) darf sich jeder, der in der Schweiz ein Asylgesuch gestellt hat, bis zum Abschluss des Verfahrens im Land aufhalten. Nach der Rechtsprechung ist die Fortsetzung der Ausschaffungshaft gestützt auf Art. 76 AIG während eines hängigen Asylverfahrens zulässig, wenn das Asylgesuch während der Ausschaffungshaft gestellt wird und damit gerechnet werden kann, dass das Verfahren in absehbarer Zeit abgeschlossen und die Ausschaffung vollzogen werden kann (vgl. BGE 140 II 409 E. 2.3.3; Urteile 2C_233/2022 vom 12. April 2022 E. 4.3.1; 2C_955/2020 vom 10. Dezember 2020 E. 4.2.1; je mit Hinweisen). Es handelt sich dabei um eine Konkretisierung des Grundsatzes, wonach die ausländerrechtliche Inhaftierung insbesondere dann aufzuheben ist, wenn sich der Vollzug der Wegweisung aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen als unmöglich erweist (Art. 80 Abs. 6 Bst. a AIG; Urteil 2C_233/2022 vom 12. April 2022 E. 4.3.1; vorne E. 5.2).”
“Gemäss Art. 42 AsylG (SR 142.31) darf sich jeder, der in der Schweiz ein Asylgesuch gestellt hat, bis zum Abschluss des Verfahrens im Land aufhalten. Nach der Rechtsprechung ist die Fortsetzung der Ausschaffungshaft gestützt auf Art. 76 AIG während eines hängigen Asylverfahrens zulässig, wenn das Asylgesuch während der Ausschaffungshaft gestellt wird und damit gerechnet werden kann, dass das Asylverfahren in absehbarer Zeit abgeschlossen und die Ausschaffung vollzogen werden kann (vgl. BGE 140 II 409 E. 2.3.3; Urteile 2C_233/2022 vom 12. April 2022 E. 4.3.1; 2C_955/2020 vom 10. Dezember 2020 E. 4.2.1; je mit Hinweisen). Dies gilt auch, wenn die Ausschaffungshaft zum Zeitpunkt der Einreichung des Asylgesuchs bereits angeordnet, aber noch nicht richterlich überprüft worden ist (Urteil 2C_233/2022 vom 12. April 2022 E. 4.3.1 mit Hinweisen). Bei der Beurteilung der Absehbarkeit des Abschlusses des Asylverfahrens muss sowohl die Dauer des erstinstanzlichen Verfahrens als auch jene eines allfälligen Beschwerdeverfahrens berücksichtigt werden (vgl.”
“Selon l'art. 42 LAsi, quiconque dépose une demande d'asile en Suisse peut y séjourner jusqu'à la clôture de la procédure. La jurisprudence précise que, lorsqu'une demande d'asile est déposée par une personne détenue en vue de son renvoi, la poursuite de la détention en application de l'art. 76 LEI est admissible si l'on peut s'attendre à ce que la procédure d'asile soit terminée et la mesure de renvoi exécutée dans un avenir proche (" absehbar ") (cf. ATF 140 II 409 consid. 2.3.3; arrêt 2C_955/2020 du 10 décembre 2020 consid. 4.2.1). Cette jurisprudence s'applique aussi lorsque la détention en vue du renvoi a déjà été ordonnée au moment du dépôt de la demande d'asile, mais qu'elle n'a pas encore été examinée par une autorité judiciaire (arrêt 2C_955/2020 précité consid. 4.2.1). Il s'agit de la concrétisation du principe selon lequel la détention doit être levée notamment si l'exécution du renvoi ou de l'expulsion s'avère impossible pour des raisons juridiques ou matérielles (art. 80 al. 6 let. a LEI). Lors de cette appréciation, le facteur décisif est de savoir si l'exécution de la mesure d'éloignement semble possible dans un délai prévisible respectivement raisonnable avec une probabilité suffisante (arrêt 2C_984/2020 du 7 janvier 2021 consid.”
“En principe, en application de l'art. 42 LAsi, quiconque dépose une demande d'asile en Suisse peut y séjourner jusqu'à la clôture de la procédure. Néanmoins, selon la jurisprudence, lorsque la personne concernée dépose une demande d'asile alors qu'elle est en détention dans l'attente de son expulsion (ou de son renvoi), le maintien de la détention n'est pas exclu. Elle peut, le cas échéant, rester en détention préparatoire sur la base de l'art. 75 LEI, disposition qui sert à assurer "l'exécution d'une procédure de renvoi", c'est-à-dire que la détention peut être ordonnée "pendant la préparation de la décision sur le séjour". En outre, dans un tel cas, le Tribunal fédéral considère que la poursuite de la détention pour expulsion en application de l'art. 76 LEI, disposition qui vise à assurer l'exécution d'une décision d'éloignement ou d'expulsion déjà prise (au moins) en première instance, est admissible si l'on peut s'attendre à ce que la procédure d'asile soit terminée et la mesure de renvoi exécutée dans un avenir proche (" absehbar ").”
“2 Die Ausschaffungshaft soll den Vollzug der Entfernungsmassnahme sicherstellen und muss deshalb ernsthaft geeignet sein, diesen Zweck zu erreichen, was nicht (mehr) der Fall ist, wenn die Weg- oder Ausweisung trotz der behördlichen Bemühungen nicht in einem dem konkreten Fall angemessenen Zeitraum vollzogen werden kann (BGE 130 II 56 E. 4.1.1 mit Hinweisen). Massgebend bei der Beurteilung der Durchführbarkeit des Wegweisungsvollzugs ist, ob die Ausschaffung mit hinreichender Wahrscheinlichkeit innert absehbarer Zeit möglich sein wird oder nicht. Die Haft ist zu beenden, wenn triftige Gründe für die Undurchführbarkeit des Vollzugs sprechen oder praktisch feststeht, dass er sich innert vernünftiger Frist kaum wird realisieren lassen (BGE 130 II 56 E. 4.1.3 mit Hinweisen). 4. 4.1 Vorliegend liegen rechtskräftige Landesverweisungen gegen den Beschwerdeführer vor (vgl. E. 2). Der Haftgrund nach Art. 76 Abs. 1 lit. b Ziff. 1 i. V. m. Art. 75 Abs. 1 lit. h AIG (Verurteilung wegen eines Verbrechens) ist erfüllt (vgl. E. 2). 4.2 Indes fragt sich, ob aufgrund des Asylgesuchs noch von einem absehbaren Vollzug auszugehen ist. Wer ein Asylgesuch gestellt hat, darf sich bis zum Abschluss des Verfahrens in der Schweiz aufhalten (Art. 42 AsylG); die Verpflichtung zur Ausreise entfällt. Grundsätzlich kommt in einem solchen Fall keine Ausschaffungshaft im Sinne von Art. 76 AIG in Frage, sondern es kann höchstens eine Vorbereitungshaft nach Art. 75 AIG angeordnet werden, welche nicht die Sicherstellung des Vollzugs eines Weg- oder Ausweisungsentscheids bezweckt, sondern der Durchführung eines Wegweisungsverfahrens dient (BGr, 9. April 2018, 2C_260/2018, E. 4.2 mit Hinweis). Die Fortsetzung der Ausschaffungshaft ist jedoch nicht in jedem Fall ausgeschlossen, wenn die betroffene ausländische Person während der Ausschaffungshaft ein Asylgesuch stellt. Das Bundesgericht erachtet in einem solchen Fall die Fortsetzung der Ausschaffungshaft unter der Voraussetzung für zulässig, dass mit dem Abschluss des Asylverfahrens und dem Vollzug der Wegweisung in absehbarer Zeit gerechnet werden kann (BGr, 9. April 2018, 2C_260/2018, E. 4.2; 13. September 2016, 2C_709/2016, E. 4.2.2 mit Hinweisen; vgl. BGE 140 II 409 E. 2.3.3). Angesichts dessen, dass das (abgeleitete) Asyl des Beschwerdeführers am 2.”
“Es ist mit dem Zwangsmassnahmengericht davon auszugehen, dass das am 26. Februar 2025 gestellte Wiedererwägungsgesuch betreffend das abgewiesene Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht per se dem Vollzug der Wegweisung entgegensteht, auch wenn nach Art. 42 AsylG ein Antragstellender sich bis zum Abschluss des Verfahrens im Land aufhalten darf. Denn die Vorinstanz gibt die diesbezügliche Rechtsprechung zutreffend wieder, wonach die Fortsetzung der Ausschaffungshaft gestützt auf Art. 76 AIG während eines hängigen Asylverfahrens zulässig ist, wenn das Asylgesuch während der Ausschaffungshaft gestellt wird und damit gerechnet werden kann, dass das Verfahren in absehbarer Zeit abgeschlossen und die Ausschaffung vollzogen werden kann (Urteil des Bundesgerichts 2C_167/2023 vom 28. September 2023 E. 5.3.1 m.H.a. BGE 140 II 409 E. 2.3.3). Gemäss den Angaben des Beschwerdegegners wartet das SEM den Entscheid der Abteilung Migration des Kantons J. betreffend das am 10. Dezember 2024 gestellte Gesuch für eine Kurzaufenthaltsbewilligung zur Vorbereitung der Heirat ab (act. C.6; vgl. auch act. E.II.51). Zwischenzeitlich ist dieser Entscheid - wie dem Beschwerdegegner bereits am 12. März 2025 angekündigt - am 20. März 2025 ergangen und das Gesuch wurde abgelehnt.”
Art. 42 LAsi gewährt dem Asylgesuchstellenden das Recht, sich bis zum Abschluss des Verfahrens in der Schweiz aufzuhalten. Vor diesem Hintergrund sind Anträge auf aufschiebende Wirkung oder auf superprovisorische Sistierung des Vollzugs häufig von vornherein gegenstandslos bzw. fehlt ihnen das Rechtsschutzinteresse.
“Compte tenu de l'invraisemblance de ses motifs d'asile, rien ne suggère en outre qu'elle présente une vulnérabilité particulière ou qu'un retour au pays puisse, en soi, aggraver son état de santé. 10.4.3 Bien que cela ne soit pas décisif, il est également rappelé qu'il sera possible à la recourante de se constituer une réserve de médicaments avant son départ de Suisse et, si cela s'avérait nécessaire, de présenter au SEM, après la clôture de la présente procédure, une demande d'aide au retour au sens de l'art. 93 LAsi. 10.5 Pour ces motifs, l'exécution du renvoi doit être considérée comme raisonnablement exigible. 11. Enfin, la recourante est en mesure d'entreprendre toute démarche nécessaire auprès de la représentation de son pays d'origine en vue de l'obtention de documents de voyage lui permettant de quitter la Suisse. L'exécution du renvoi ne se heurte donc pas à des obstacles insurmontables d'ordre technique et s'avère possible (cf. ATAF 2008/34 consid. 12). 12. En conséquence, mal fondé, le recours est rejeté également en tant qu'il porte sur les questions du renvoi et de son exécution. 13. La demande de mesures superprovisionnelles était d'emblée privée d'objet, l'art. 42 LAsi disposant que quiconque dépose une demande d'asile en Suisse peut y séjourner jusqu'à la clôture de la procédure. 14. La demande de dispense de l'avance des frais de procédure devient sans objet avec le présent arrêt. 15. Le recours s'avérant manifestement infondé, il est rejeté dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'une seconde juge (art. 111 let. e LAsi). 16. 16.1 Au vu de ce qui précède, les conclusions du recours étaient d'emblée vouées à l'échec, de sorte que la demande d'assistance judiciaire totale doit être rejetée, indépendamment de l'indigence de l'intéressée, les conditions cumulatives posées à l'art. 65 al. 1 PA (en lien avec l'art. 102m LAsi) n'étant pas réunies. 16.2 Au vu de l'issue de la cause, il y a donc lieu de mettre les frais de procédure à la charge de la recourante, conformément aux art. 63 al. 1 PA ainsi que 2 et 3 let. a du règlement du 21 février 2008 concernant les frais, dépens et indemnités fixés par le Tribunal administratif fédéral (FITAF, RS 173.”
“), que le recourant bénéficie d'une expérience professionnelle qui lui permettra de subvenir à ses besoins dans son pays, comme par le passé, que dans le cadre de sa réinstallation, il pourra vraisemblablement compter, à tout le moins provisoirement, sur le soutien de certains membres de sa famille vivant au pays avec lesquels il a gardé le contact, soit notamment sa belle-mère ainsi que ses frères et soeurs (cf. procès-verbal de l'audition sur les motifs d'asile, R23 s.), que l'exécution du renvoi est enfin possible (art. 83 al. 2 LEI ; ATAF 2008/34 consid. 12 et jurisp. cit.), le recourant étant tenu de collaborer à l'obtention de documents de voyage lui permettant de retourner dans son pays d'origine (art. 8 al. 4 LAsi), qu'il peut pour le surplus être renvoyé aux considérants de la décision querellée, dès lors que ceux-ci sont suffisamment explicites et motivés (art. 109 al. 3 LTF, par renvoi de l'art. 4 PA), qu'en conséquence, le recours doit aussi être rejeté en ce qui concerne l'exécution du renvoi, que s'avérant manifestement infondé, il l'est dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'un second juge (art. 111 let. e LAsi), qu'il est dès lors renoncé à un échange d'écritures, le présent arrêt n'étant motivé que sommairement (art. 111a al. 1 et 2 LAsi), que les demandes de mesures superprovisionnelles et d'effet suspensif étaient d'emblée privées d'objet, l'art. 42 LAsi disposant que quiconque dépose une demande d'asile en Suisse peut y séjourner jusqu'à la clôture de la procédure, qu'il est immédiatement statué sur le fond, de sorte que la demande d'exemption d'une avance des frais de procédure devient sans objet, que la demande d'assistance judiciaire « totale » est rejetée, les conclusions du recours étant d'emblée vouées à l'échec, si bien que l'une des conditions cumulatives de l'art. 65 al. 1 PA (en lien avec l'art. 102m al. 1 LAsi) n'est pas réalisée, que vu l'issue de la cause, il y a donc lieu de mettre les frais de procédure à la charge de l'intéressé, conformément aux art. 63 al. 1 PA ainsi que 2 et 3 let. a du règlement du 21 février 2008 concernant les frais, dépens et indemnités fixés par le Tribunal administratif fédéral (FITAF, RS 173.320.2), (dispositif page suivante) le Tribunal administratif fédéral prononce : 1. Le recours est rejeté, dans la mesure où il est recevable. 2. La demande d'assistance judiciaire totale est rejetée.”
“procès-verbal de l'audition sur les motifs d'asile, R36, 38, 39 et 45), que l'exécution du renvoi est enfin possible (art. 83 al. 2 LEI ; ATAF 2008/34 consid. 12 et jurisp. cit.), la recourante étant tenue de collaborer à l'obtention de documents de voyage lui permettant de retourner dans son pays d'origine (art. 8 al. 4 LAsi), qu'il peut pour le surplus être renvoyé aux considérants de la décision querellée, dès lors que ceux-ci sont suffisamment explicites et motivés (art. 109 al. 3 LTF, par renvoi de l'art. 4 PA), qu'en conséquence, le recours doit aussi être rejeté en ce qui concerne l'exécution du renvoi, que s'avérant manifestement infondé, il l'est dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'un second juge (art. 111 let. e LAsi), qu'il est dès lors renoncé à un échange d'écritures, le présent arrêt n'étant motivé que sommairement (art. 111a al. 1 et 2 LAsi), que les demandes de mesures superprovisionnelles et d'effet suspensif étaient d'emblée privées d'objet, l'art. 42 LAsi disposant que quiconque dépose une demande d'asile en Suisse peut y séjourner jusqu'à la clôture de la procédure, qu'il est immédiatement statué sur le fond, de sorte que la demande d'exemption d'une avance des frais de procédure devient sans objet, que la demande d'assistance judiciaire totale est rejetée, les conclusions du recours étant d'emblée vouées à l'échec, si bien que l'une des conditions cumulatives de l'art. 65 al. 1 PA (en lien avec l'art. 102m al. 1 LAsi) n'est pas réalisée, que vu l'issue de la cause, il y a donc lieu de mettre les frais de procédure à la charge de l'intéressée, conformément aux art. 63 al. 1 PA ainsi que 2 et 3 let. a du règlement du 21 février 2008 concernant les frais, dépens et indemnités fixés par le Tribunal administratif fédéral (FITAF, RS 173.320.2), (dispositif page suivante) le Tribunal administratif fédéral prononce : 1. Le recours est rejeté, dans la mesure où il est recevable. 2. La demande d'assistance judiciaire totale est rejetée. 3.”
“5 Quant aux raisons d'ordre général invoquées par l'intéressé pour s'opposer à l'exécution de son renvoi, soit les difficultés des conditions de vie en Italie, elles ne suffisent pas en soi à réaliser une mise en danger concrète au sens de la loi et de la jurisprudence (cf. ATAF 2011/50 consid. 8.1 à 8.3 ; 2010/41 consid. 8.3.5 ; 2008/34 consid. 11.2.2 ; 2007/10 consid. 5.1 ; JICRA 2003 n° 24 consid. 5a) et ne constituent dès lors pas non plus un obstacle sous l'angle de l'exigibilité de l'exécution du renvoi. 7.6 Pour ces motifs, l'exécution du renvoi doit être considérée comme raisonnablement exigible. 8. Cette mesure est enfin possible (art. 83 al. 2 LEI), les autorités italiennes ayant expressément donné leur accord à la réadmission de l'intéressé, celui-ci ayant obtenu la protection subsidiaire dans cet Etat. 9. En conséquence, le recours est rejeté également sur les questions du renvoi et de son exécution. L'audition de l'intéressé par le Tribunal n'apparaît pas de nature à modifier cette conclusion, de sorte qu'il y est renoncé. 10. Les demande de mesures superprovisionnelles et d'effet suspensif sont sans objet vu l'art. 42 LAsi, applicable en l'espèce, aux termes duquel quiconque dépose une demande d'asile en Suisse peut y séjourner jusqu'à la clôture de la procédure. 11. La demande de dispense d'avance de frais de procédure devient sans objet avec le présent arrêt. 12. 12.1 Vu l'issue de la cause, il aurait lieu de mettre les frais de procédure à la charge du recourant, conformément aux art. 63 al. 1 PA ainsi que 2 et 3 let. b du règlement du 21 février 2008 concernant les frais, dépens et indemnités fixés par le Tribunal administratif fédéral (FITAF, RS 173.320.2). 12.2 Le recourant sollicite l'assistance « totale », mais ne motive cette demande que par son incapacité de supporter les frais de procédure. Il a en outre déposé un recours complet et ne requiert pas la désignation d'un mandataire d'office. Sa demande doit donc être considérée comme une demande d'assistance judiciaire partielle. Celle-ci doit en l'espèce être admise, les conclusions du recours n'étant pas apparues d'emblée vouées et l'intéressé pouvant être tenu pour indigent (art.”
“Gemäss Art. 55 Abs. 1 VwVG hat die Beschwerde in Verwaltungssachen aufschiebende Wirkung und das SEM hat der Beschwerde die aufschiebende Wirkung nicht entzogen (Art. 55 Abs. 2 VwVG). Die Beschwerdeführenden dürfen den Ausgang des Verfahrens in der Schweiz abwarten (Art. 42 AsylG). Auf den Antrag, es sei der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu erteilen und der Vollzug der Wegweisung sei superprovisorisch zu sistieren (vgl. Rechtsbegehren 4), ist daher mangels Rechtsschutzinteresses nicht einzutreten.”
Die Stellung eines Asylgesuchs hebt vorderhand die Verpflichtung zur Ausreise auf; deshalb kommt Ausschaffungshaft im Sinne von Art. 76 AIG grundsätzlich nicht mehr in Frage. Es kann jedoch Vorbereitungshaft nach Art. 75 AIG angeordnet werden, wenn deren Voraussetzungen (etwa Gefährdung des Wegweisungsverfahrens durch Flucht- oder Verdunkelungsgefahr) vorliegen. Befindet sich eine Person bereits in Ausschaffungshaft und stellt während des Vollzugs ein Asylgesuch, so verhindert dies zwar den Vollzug bis zum Abschluss des Asylverfahrens, macht aber die Haftvoraussetzungen der Ausschaffungshaft nicht zwangsläufig hinfällig; eine Fortsetzung kann zulässig sein, wenn mit Abschluss des Asylverfahrens und einem baldigen Vollzug gerechnet werden kann.
“Der Beurteilte hat anlässlich der heutigen Verhandlung ein Asylgesuch gestellt. Wer ein Asylgesuch gestellt hat, darf sich bis zum Abschluss des Verfahrens grundsätzlich in der Schweiz aufhalten (Art. 42 AsylG). Die Verpflichtung zur Ausreise entfällt vorderhand, womit in einem solchen Fall eine Ausschaffungshaft im Sinne von Art. 76 AIG grundsätzlich nicht mehr in Frage kommt. Es kann höchstens noch eine Vorbereitungshaft nach Art. 75 AIG angeordnet werden, welche nicht die Sicherstellung des Vollzugs eines Weg- oder Ausweisungsentscheids bezweckt, sondern der Durchführung eines Wegweisungsverfahrens dient (BGer 2C_260/2018 vom 9. April 2018 E. 4.2), wobei dies gefährdet sein muss. Stellt der sich in Ausschaffungshaft befindliche Ausländer während des Vollzugsverfahrens ein Asylgesuch, so hindert dies zwar den Vollzug der Wegweisung bis zum Abschluss des Asylverfahrens, lässt aber nicht notwendigerweise die Voraussetzungen der Ausschaffungshaft dahinfallen (BGE 140 II 409 E. 2.3.4; BGer 2C_593/2008 vom 22. August 2008 E. 2.2). Das Bundesgericht erachtet die Fortsetzung der Ausschaffungshaft unter der Voraussetzung für zulässig, dass mit dem Abschluss des Asylverfahrens und dem Vollzug in absehbarer Zeit gerechnet werden kann (BGE 140 II 209 E.”
“Wer ein Asylgesuch gestellt hat, darf sich bis zum Abschluss des Verfahrens grundsätzlich in der Schweiz aufhalten (Art. 42 AsylG). Die Verpflichtung zur Ausreise entfällt vorderhand, womit in einem solchen Fall eine Ausschaffungshaft im Sinne von Art. 76 AIG grundsätzlich nicht mehr in Frage kommt. Es kann höchstens noch eine Vorbereitungshaft nach Art. 75 AIG angeordnet werden, welche nicht die Sicherstellung des Vollzugs eines Weg- oder Ausweisungsentscheids bezweckt, sondern der Durchführung eines Wegweisungsverfahrens dient (BGer 2C_260/2018 vom 9. April 2018 E. 4.2), wobei dies gefährdet sein muss (Businger, a.a.O., S. 151). Stellt der sich in Ausschaffungshaft befindliche Ausländer während des Vollzugsverfahrens ein Asylgesuch, so hindert dies zwar den Vollzug der Wegweisung bis zum Abschluss des Asylverfahrens, lässt aber nicht notwendigerweise die Voraussetzungen der Ausschaffungshaft dahinfallen (BGE 140 II 409 E. 2.3.4; BGer 2C_593/2008 vom 22. August 2008 E. 2.2). Das Bundesgericht erachtet die Fortsetzung der Ausschaffungshaft unter der Voraussetzung für zulässig, dass mit dem Abschluss des Asylverfahrens und dem Vollzug in absehbarer Zeit gerechnet werden kann (BGE 140 II 209 E.”
“Wer ein Asylgesuch gestellt hat, darf sich bis zum Abschluss des Verfahrens in der Schweiz aufhalten (Art. 42 AsylG). Die Verpflichtung zur Ausreise entfällt vorderhand, womit in einem solchen Fall eine Ausschaffungshaft im Sinne von Art. 76 AIG grundsätzlich nicht mehr in Frage kommt. Es kann höchstens noch eine Vorbereitungshaft nach Art. 75 AIG angeordnet werden, welche nicht die Sicherstellung des Vollzugs eines Weg- oder Ausweisungsentscheids bezweckt, sondern der Durchführung eines Wegweisungsverfahrens dient (BGer 2C_260/2018 vom 9. April 2018 E. 4.2), wobei dies gefährdet sein muss (Businger, a.a.O., S. 151). Stellt der sich in Ausschaffungshaft befindliche Ausländer während des Vollzugsverfahrens ein Asylgesuch, so hindert dies zwar den Vollzug der Wegweisung bis zum Abschluss des Asylverfahrens, lässt aber nicht notwendigerweise die Haftvoraussetzungen der Ausschaffungshaft dahinfallen (BGE 140 II 409 E. 2.3.4; BGer 2C_593/2008 vom 22. August 2008 E. 2.2). Das Bundesgericht erachtet die Fortsetzung der Ausschaffungshaft unter der Voraussetzung für zulässig, dass mit dem Abschluss des Asylverfahrens und dem Vollzug in absehbarer Zeit gerechnet werden kann (BGE 140 II 209 E.”
Stellt eine Person während der Durchsetzungshaft ein Asylgesuch, entfällt nach Art. 42 AsylG die Verpflichtung zur Ausreise; damit fällt der Haftzweck der Durchsetzungshaft dahin. Die Fortdauer der Durchsetzungshaft ist in diesem Fall nicht mehr zulässig.
“Die Durchsetzungshaft bildet das letzte Mittel, wenn und soweit keine andere Massnahme (mehr) zum Ziel führt, den illegal anwesenden Ausländer auch gegen seinen Willen in seine Heimat verbringen zu können. Sie muss aber in jedem Fall verhältnismässig sein. Innerhalb der Höchstdauer ist daher jeweils aufgrund der Umstände im Einzelfall zu prüfen, ob die ausländerrechtliche Festhaltung insgesamt (noch) geeignet bzw. erforderlich erscheint und nicht gegen das Übermassverbot verstösst (BGE 140 II 409 E. 2.1 m. w. H.). 3. Der Beschwerdeführer macht in seiner Beschwerde zunächst geltend, er habe am 27. Februar 2023 beim Bundesasylzentrum persönlich ein erneutes Asylgesuch gestellt. Der diesbezügliche Abschreibungsbeschluss vom 27. März 2023 hätte nicht erfolgen dürfen und sei offensichtlich unrechtmässig. Das Asylgesuch vom 27. Februar 2023 sei fälschlicherweise ungeprüft geblieben. Demzufolge sei die Durchsetzungshaft unrechtmässig. 3.1 Mit der Stellung eines Asylgesuchs entfällt nach Art. 42 AsylG die Verpflichtung zur Ausreise; der Ausländer ist berechtigt, bis zum Abschluss des Verfahrens in der Schweiz zu verbleiben. Stellt der Ausländer während der Durchsetzungshaft ein Asylgesuch, fällt der Haftzweck der Durchsetzungshaft dahin und die Aufrechterhaltung der Durchsetzungshaft ist nicht mehr zulässig (BGE 140 II 409 E. 2.3.2 ff.). 3.2 Die Vorinstanz erwog, das erneute Asylgesuch des Antragsgegners sei durch das Staatssekretariat für Migration am 27. März 2023 als gegenstandslos abgeschrieben geworden. Dieser Entscheid sei unangefochten in Rechtskraft erwachsen und der Antragsgegner habe in der Folge von der Möglichkeit eines Mehrfachgesuchs keinen Gebrauch gemacht. Demzufolge sei davon auszugehen, dass derzeit kein Asylgesuch des Antragsgegners hängig sei, welches der Durchsetzungshaft entgegenstehe. 3.2.1 Als Erstes ist festzuhalten, dass Einwände bezüglich der Rechtmässigkeit von Entscheiden im Asyl-, Bewilligungs- oder Wegweisungsverfahren durch die jeweils zuständigen Behörden zu prüfen sind und nicht (erstinstanzlich) durch den Haftrichter.”
Die Anwesenheit im Asylverfahren nach Art. 42 AsylG wird nicht automatisch als rechtmässige Aufenthaltsdauer für aufenthaltsrechtliche Fristen oder für die Anrechnung von Aufenthaltszeiten betrachtet. Nach der zitierten Rechtsprechung begründet die während des Asylverfahrens verbrachte Zeit nicht ohne weiteres Rechte im aufenthaltsrechtlichen Sinn, wenn ansonsten kein rechtmässiger Aufenthalt vorliegt.
“Der Beschwerdeführer hat sich - abgesehen von seiner Anwesenheit während des Asylverfahrens (Art. 42 AsylG) - nie rechtmässig in der Schweiz aufgehalten. Er kann keine Rechte daraus ableiten, dass er sich nicht an die hiesige Rechtsordnung und an den rechtskräftigen Asyl- und Wegweisungsentscheid gehalten hat (vgl. das Urteil 2D_37/2018 vom 29. Oktober 2018 E. 3.3). Er befindet sich seit 2015 unbewilligt und rechtswidrig in der Schweiz. Das Asylverfahren dauerte rund zweieinhalb Jahre, wobei diese Zeit bei der Bestimmung der Aufenthaltsdauer im Rahmen von BGE 144 I 266 nicht als rechtmässige Anwesenheit angerechnet werden könnte (vgl. die Urteile 2D_19/2019 vom 20. März 2020 E. 1.3 [unter Verweis auf BGE 137 II 10 E. 4.6]; 2C_1062/2020 vom 25. März 2021 E. 1.2.3 und 2D_11/2021 vom 20. September 2021 E. 3).”
Das Stellen eines Asylgesuchs berechtigt nach Art. 42 AsylG zum Aufenthalt in der Schweiz. Die Durchführung bzw. der Vollzug einer allenfalls nach dem Asylverfahren erneut anzuordnenden Wegweisung bedarf daher einer vertieften Prüfung; in den vorliegenden Entscheiden wurde die vom SEM verfügte Wegweisung nebst Vollzug aufgehoben. Ebenso wird in der Praxis darauf hingewiesen, dass der Vollzug einer Aus- oder Wegweisung bis zum Abschluss des Asylverfahrens zu berücksichtigen ist.
“Das Stellen eines Asylgesuchs berechtigt zum Aufenthalt in der Schweiz (Art. 42 AsylG); die Durchführung des Vollzugs einer allenfalls nach dem Asylverfahren erneut anzuordnenden Wegweisung (Art. 44 AsylG) bedarf einer vertieften Prüfung. Aus diesem Grund ist die vom SEM verfügte Wegweisung (samt angeordnetem Wegweisungsvollzug) aufzuheben.”
“Das Stellen eines Asylgesuchs berechtigt zum Aufenthalt in der Schweiz (Art. 42 AsylG); die Durchführung des Vollzugs einer allenfalls nach dem Asylverfahren erneut anzuordnenden Wegweisung (Art. 44 AsylG) bedarf einer vertieften Prüfung. Aus diesem Grund ist die vom SEM verfügte Wegweisung (samt angeordnetem Wegweisungsvollzug) aufzuheben.”
“1 AIG genannten Haftgründe besteht (Tarkan Göksu in: Martina Caroni/Thomas Gächter/ Daniela Thurnherr, Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer, Bern 2010, Art. 75 N. 4). 3.2 3.2.1 Die Vorbereitungshaft dient der Sicherung des Wegweisungsverfahrens. Sie sichert damit die Zeitspanne zwischen der Einleitung des Wegweisungsverfahrens und dem erstinstanzlichen Wegweisungsentscheid (Martin Businger, Ausländerrechtliche Haft, Zürich et al. 2015, S. 147). Liegt ein erstinstanzlicher Weg- oder Ausweisungsentscheid vor, ist Vorbereitungshaft in der Regel nicht mehr zulässig, und es kann nur noch Ausschaffungshaft angeordnet werden (VGr, 7. März 2019, VB.2019.00090, E. 3.1.2). Dieser Grundsatz kommt indes nicht zur Anwendung, solange ein Asylverfahren läuft bzw. wenn nachträglich ein Asylgesuch gestellt wird (vgl. zu Letzterem BGE 125 II 377 E. 2a). Mit dem Asylverfahren liegt nämlich ein erstinstanzliches Wegweisungsverfahren vor, das – zumal der Vollzug einer Aus- oder Wegweisung bis zum Abschluss des Asylverfahrens nicht zulässig ist (vgl. Art. 42 AsylG) – unabhängig vom Bestehen eines anderen Weg- oder Ausweisungsentscheids mit Vorbereitungshaft gesichert werden kann (vgl. Businger, S. 169 f., mit Hinweisen). 3.2.2 Die Vorinstanz bewilligte die Vorbereitungshaft gestützt auf Art. 75 Abs. 1 lit. f AIG. Gemäss dieser Bestimmung ist die Anordnung von Vorbereitungshaft zulässig, wenn sich die betroffene Person rechtswidrig in der Schweiz aufhält, ein Asylgesuch einreicht und damit offensichtlich bezweckt, den drohenden Vollzug einer Weg- oder Ausweisung zu vermeiden. Ein solcher Zweck wird vermutet, wenn eine frühere Einreichung des Asylgesuchs möglich und zumutbar war und wenn das Gesuch in einem engen zeitlichen Zusammenhang mit einer Verhaftung, einem Strafverfahren, dem Vollzug einer Strafe oder dem Erlass einer Wegweisungsverfügung eingereicht wird. Bei einer illegalen Einreise ist die Möglichkeit einer früheren Einreichung anzunehmen, wenn Wochen oder Monate bis zur Einreichung des Asylgesuchs vergehen, ohne dass ein Rechtfertigungsgrund wie bspw.”
Verfahrenspraktische Folgen: Art. 42 AsylG führt dazu, dass Begehrlichkeiten auf Erteilung der aufschiebenden Wirkung bzw. auf superprovisorische Aussetzungen des Vollzugs in der Regel als gegenstandslos behandelt werden. Die Gerichte können indessen weiterhin Verfahrensauflagen oder prozessuale Anordnungen treffen (z. B. Aufforderung zur Einreichung von Übersetzungen, Regelungen zu Kosten und Kostenvorschüssen, Entscheidungen zur unentgeltlichen Prozessführung, Beiordnung oder Koordination von Verfahren).
“In Bezug auf das Begehren, es sei vorläufig festzustellen, dass sich die Beschwerdeführenden bis zur Entscheidung in der vorliegenden Sache in der Schweiz aufhalten dürfen, ist auf Art. 42 AsylG zu verweisen. Ausserdem ist dieser Antrag mit dem vorliegenden Entscheid in der Hauptsache gegenstandslos geworden.”
“Der in der Beschwerde gestellte Antrag um Erteilung der aufschiebenden Wirkung sowie superprovisorische Aussetzung des Vollzugs wird mit dem vorliegenden Urteil in der Sache gegenstandslos. Der Vollständigkeit halber ist darauf hinzuweisen, dass der Beschwerde von Gesetzes wegen aufschiebende Wirkung zu (Art. 55 Abs. 1 VwVG) zukommt und diese von der Vorinstanz auch nicht entzogen wurde. Zudem darf der Beschwerdeführer den Ausgang des Verfahrens gestützt auf Art. 42 AsylG in der Schweiz abwarten. Auf den erwähnten Antrag wäre daher mangels Rechtschutzinteresses ohnehin nicht einzutreten gewesen.”
“]); - ein Trennungsentscheid der (...) vom 18. Oktober 2023 (Ermittlungsnummer [...]); - ein Unzuständigkeitsentscheid der (...) vom 14. September 2023 (Ermittlungsnummer [...]); - ein Schreiben der (...) an das (...) vom 31. März 2023 (Anweisungsnummer [...]); - ein Schreiben der (...) an das (...) vom 30. März 2023 (Anweisungsdossier-Nummer [...]); - ein polizeiliches Protokoll vom 30. März 2023; - ein Schreiben des Vorbereitungsbüros der (...) an das Anweisungsbüro der (...) vom 27. März 2023 (Ermittlungsnummer 2023/2505); - ein Schreiben der (...) an die (...) vom 21. Februar 2023; - ein Gesprächsprotokoll zwischen der Kriminalpolizei und der Staatsanwaltschaft vom 20. Februar 2023; - ein Schreiben der (...) an die (...) vom 15. Februar 2023. H. Am 8. März 2024 bestätigte das Bundesverwaltungsgericht den Eingang der Beschwerde. I. I.a Die Instruktionsrichterin hielt mit Zwischenverfügung vom 2. April 2024 fest, die Beschwerdeführenden dürften den Abschluss des Verfahrens gestützt auf Art. 42 AsylG (SR 142.31) in der Schweiz abwarten; auf den Antrag, es sei der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu erteilen, trat sie nicht ein. Sodann verzichtete sie einstweilen auf die Erhebung eines Kostenvorschusses und verschob den Entscheid über das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung auf einen späteren Zeitpunkt. Das Gesuch um Beiordnung von MLaw Saban Murat Özten als amtlichen Rechtsbeistand wurde abgewiesen. Gleichzeitig wurden die Beschwerdeführenden aufgefordert, die in der Beschwerdeschrift als Beilagen 8-23 bezeichneten (und vorstehend einzeln aufgeführten) fremdsprachigen Beweismittel beziehungsweise zumindest deren wesentlicher Inhalt in eine Amtssprache übersetzt einzureichen. I.b Die einverlangten Übersetzungen gingen am 22. April 2024 und am 26. April 2024 beim Bundesverwaltungsgericht ein. J. Am 22. Mai 2024 reichte der Rechtsvertreter der Beschwerdeführenden dem Bundesverwaltungsgericht zwei weitere Beweismittel in Kopie zu den Akten: eine Anklageschrift der (.”
“Betreffend die im vorinstanzlichen Verfahren eingereichten Beweismittel wird auf die angefochtene Verfügung verwiesen (vgl. Ziff. I.7). G. Mit Eingabe vom 23. August 2021 erhob die Beschwerdeführerin durch ihren Rechtsvertreter Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht (mit Beilagen) und beantragte dabei, die Verfügung sei aufzuheben und ihr sei Asyl respektive die vorläufige Aufnahme zu gewähren. Eventualiter sei sie nach Aufhebung der Verfügung erneut anzuhören. In verfahrensrechtlicher Hinsicht sei der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu erteilen und ihr Beschwerdeverfahren sei mit denjenigen ihrer Mutter und ihres Bruders koordiniert zu behandeln. Sodann sei die unentgeltliche Prozessführung zu gewähren und auf die Erhebung eines Kostenvorschusses zu verzichten. H. Am 30. August 2021 wurde die Fürsorgebestätigung der Gemeindeverwaltung M._______ nachgereicht. I. Mit Instruktionsverfügung vom 1. September 2021 wurde die Beschwerdeführerin dahingehend informiert, dass sie gemäss Art. 42 AsylG (SR 142.31) das Verfahren in der Schweiz abwarten dürfe, weshalb das Gesuch um Erteilung der aufschiebenden Wirkung gegenstandslos sei. Sodann wurde das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung gutgeheissen, auf die Erhebung eines Kostenvorschusses verzichtet und festgelegt, dass die erwähnten Verfahren (E-3743/2021 von C._______ und E-3744/2021 von D._______ sowie das vorliegende Verfahren) koordiniert zu behandeln seien. J. Am 8. September 2021 stellte die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung klar, dass sie an ihren”
Art. 42 LAsi begründet grundsätzlich den aufschiebenden Effekt des Rechtsmittels. Hiervon zeigt die Rechtsprechung Ausnahmen bzw. Verzichtsgründe: insbesondere besteht kein gesetzlicher aufschiebender Effekt in Dublin-Fällen nach Art. 107a AsylG (vgl. Quelle 3). Zudem hat die Rechtsprechung Anträge auf aufschiebende Wirkung bzw. deren Ersuchen als gegenstandslos oder entbehrlich behandelt, wenn das Verfahren als offensichtlich aussichtslos/«manifestly unfounded» beurteilt wurde oder die Vollstreckung des Wegweisungsentscheids als rechtlich zulässig, zumutbar und möglich angesehen wurde (vgl. Quellen 0, 1, 4).
“Sofern in der Beschwerde unter Hinweis auf Art. 107a Abs. 2 AsylG die Erteilung der aufschiebenden Wirkung beantragt wird, ist festzuhalten, dass es sich vorliegend nicht um einen von Art. 107a AsylG erfassten Dublin-Fall handelt und mithin der Beschwerde von Gesetzes wegen die aufschiebende Wirkung zukommt (vgl. Art. 42 AsylG und Art. 55 VwVG). Da das SEM diese auch nicht entzogen hat, ist auf den entsprechenden Antrag nicht einzutreten.”
“A admettre également qu'il ne puisse plus compter sur le soutien de sa mère ou de son beau-père, l'intéressé est manifestement en mesure de subvenir à ses propres besoins en Guinée. Il est précisé qu'il a acquis diverses formes d'expérience professionnelle dans son pays et au cours de son parcours migratoire (cf. idem, R21 et R32 à R34). 8.5 Pour ces motifs, l'exécution du renvoi doit être considérée comme raisonnablement exigible. 9. Enfin, le recourant est en mesure d'entreprendre toute démarche nécessaire auprès de la représentation de son pays d'origine en vue de l'obtention de documents de voyage lui permettant de quitter la Suisse. L'exécution du renvoi ne se heurte donc pas à des obstacles insurmontables d'ordre technique et s'avère possible (cf. ATAF 2008/34 consid. 12). 10. En conséquence, mal fondé, le recours est rejeté également en tant qu'il porte sur les questions du renvoi et de son exécution. 11. La demande d'effet suspensif était d'emblée privée d'objet, le recours ayant un tel effet (cf. art. 42 LAsi) et celui-ci n'ayant pas été retiré. 12. La demande de dispense de l'avance des frais de procédure devient sans objet avec le présent arrêt. 13. Au vu de l'issue de la cause, il y a lieu de mettre les frais de procédure à la charge du recourant, conformément aux art. 63 al. 1 PA ainsi que 2 et 3 let. b du règlement du 21 février 2008 concernant les frais, dépens et indemnités fixés par le Tribunal administratif fédéral (FITAF, RS 173.320.2) (dispositif : page suivante) Par ces motifs, le Tribunal administratif fédéral prononce : 1. Le recours est rejeté. 2. Les frais de procédure, d'un montant de 750 francs, sont mis à la charge du recourant. Ce montant doit être versé sur le compte du Tribunal dans les 30 jours dès l'expédition du présent arrêt. 3. Le présent arrêt est adressé au recourant, au SEM et à l'autorité cantonale. Le président du collège : Le greffier : William Waeber Lucas Pellet Expédition :”
“_______ a résilié son mandat de représentation, la décision du 6 décembre 2024, notifiée le 10 décembre suivant, par laquelle le SEM a refusé de reconnaître la qualité de réfugié au requérant, a rejeté sa demande d'asile, a prononcé son renvoi de Suisse et a ordonné l'exécution de cette mesure, le recours interjeté, le 6 janvier 2025, contre cette décision auprès du Tribunal administratif fédéral (ci-après : le Tribunal), par lequel l'intéressé a conclu à son annulation et au prononcé d'une admission provisoire au motif de l'illicéité et l'inexigibilité de l'exécution de son renvoi au Mali, citant, à l'appui de ses arguments, un rapport du 8 mai 2024 de Human Rights Watch et un article du 14 août 2024 provenant d'Internet, les demandes de restitution de l'effet suspensif au recours, de dispense du versement d'une avance de frais et d'assistance judiciaire partielle dont il est assorti, et considérant que le Tribunal, en vertu de l'art. 31 LTAF (RS 173.32), connaît des recours contre les décisions au sens de l'art. 5 PA (RS 172.021) prises par les autorités mentionnées à l'art. 33 LTAF, qu'en particulier, les décisions rendues par le SEM concernant l'asile peuvent être contestées devant le Tribunal (art. 33 let. d LTAF, applicable par renvoi de l'art. 105 LAsi [RS 142.31]), lequel statue alors définitivement, sauf demande d'extradition déposée par l'Etat dont le requérant cherche à se protéger (art. 83 let. d ch. 1 LTF [RS 173.110]), exception non réalisée en l'espèce, que le Tribunal est donc compétent pour connaître du présent litige, que le recourant a qualité pour recourir (art. 48 al. 1 PA), que, présenté dans la forme et le délai (art. 52 al. 1 PA et 108 al. 2 LAsi) prescrits par la loi, le recours est recevable, que le recours ayant effet suspensif de par la loi (art. 42 LAsi) et celui-ci n'ayant pas été retiré par le SEM, la demande tendant à son prononcé (ou à sa restitution) est sans objet. que l'intéressé n'a pas recouru contre la décision du SEM en tant qu'elle porte sur la reconnaissance de la qualité de réfugié, l'octroi de l'asile et le prononcé du renvoi de Suisse (sur le principe), de sorte que, sous ces angles, elle a acquis force de chose décidée, qu'il conteste en revanche l'appréciation du SEM en tant qu'elle porte sur la licéité et l'exigibilité de l'exécution de son renvoi au Mali, alléguant notamment être ciblé par les individus prétendument responsables de l'élimination de ses proches, qu'il sied ainsi d'examiner si cette mesure est licite, raisonnablement exigible et possible (art. 44 LAsi, en lien avec l'art. 83 al. 1 à 4 de la loi fédérale du 16 décembre 2005 sur les étrangers et l'intégration [LEI, RS 142.20]), qu'en vertu de l'art. 83 al. 3 LEI, l'exécution n'est pas licite lorsque le renvoi de l'étranger dans son pays d'origine ou de provenance ou dans un Etat tiers est contraire aux engagements de la Suisse relevant du droit international, qu'en l'occurrence, l'exécution du renvoi ne contrevient pas au principe de non-refoulement de l'art.”
“73 ss de l'ordonnance 2 du 11 août 1999 sur l'asile relative au financement (OA 2, RS 142.312), en vue d'obtenir une prise en charge des soins médicaux indispensables pour un laps de temps convenable, qu'ainsi l'exécution du renvoi est raisonnablement exigible (art. 83 al. 4 LEI ; cf. ATAF 2011/50 précité, consid. 8.1 8.3 et jurisp. cit.), qu'elle est enfin possible (art. 83 al. 2 LEI ; cf. ATAF 2008/34 consid. 12 et jurisp. cit.), la recourante étant en possession de documents de voyage, ou en mesure d'en obtenir, lui permettant de retourner dans son pays d'origine (art. 8 al. 4 LAsi), que sur le vu de ce qui précède, le recours doit être rejeté, que s'avérant manifestement infondé, il l'est dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'un second juge (art. 111 let. e LAsi), qu'il est dès lors renoncé à un échange d'écritures, le présent arrêt n'étant motivé que sommairement (art. 111a al. 1 et 2 LAsi), que la demande d'effet suspensif était d'emblée privée d'objet, l'art. 42 LAsi disposant que quiconque dépose une demande d'asile en Suisse peut y séjourner jusqu'à la clôture de la procédure, que, vu l'issue de la cause, il y aurait lieu de mettre les frais de procédure à la charge de la recourante, conformément aux art. 63 al. 1 PA et art. 2 et 3 let. a du règlement du 21 février 2008 concernant les frais, dépens et indemnités fixés par le Tribunal administratif fédéral (FITAF, RS 173.320.2), que compte tenu des circonstances particulières du cas, il est toutefois renoncé à leur perception (cf. art. 6 let. b FITAF), (dispositif : page suivante) le Tribunal administratif fédéral prononce : 1. Le recours est rejeté. 2. Il n'est pas perçu de frais de procédure. 3. Le présent arrêt est adressé à la recourante, au SEM et à l'autorité cantonale. Le juge unique : Le greffier : William Waeber Lucas Pellet Expédition :”
Ein während des Asylverfahrens verbrachter Aufenthalt ist nach Art. 42 AsylG zwar bis zum Abschluss des Verfahrens geduldet. Führt das Verfahren jedoch zur endgültigen Abweisung, gilt dieser Aufenthalt nicht als ordnungsgemässer bzw. rechtmässiger Aufenthalt im Sinne von Anrechnungen für Langzeitansprüche; eine lange Verfahrensdauer wird nur dann für solche Fristen berücksichtigt, wenn das Verfahren zugunsten der betroffenen Person entschieden wird. Ebenso begründet die blosse Tolerierung der Anwesenheit keinen Anspruch darauf, dass das Verfahren tatsächlich positiv ausgeht.
“Der Beschwerdeführer wendet dagegen ein, die lange Verfahrensdauer – das Wiedererwägungsverfahren dauerte über fünf Jahre – könne nicht von seiner Ehefrau verantwortet werden. Einer überlangen Dauer von Asylverfahren müsse – auch wenn sie einen negativen Ausgang nehmen – Rechnung getragen werden. 3.2.2 Als ordnungsgemässer bzw. rechtmässiger Aufenthalt gilt bei einem Flüchtling die Zeit zwischen dem Asylgesuch und Gutheissung desselben. Der Aufenthalt gilt diesfalls auch dann als rechtmässig, wenn sich das Verfahren unter Umständen einige Zeit dahinzieht. Anders verhält es sich demgegenüber für einen Aufenthalt, der aufgrund der aufschiebenden Wirkung eines Rechtsmittels lediglich toleriert wird, wenn der Ausgang des Rechtsmittels nicht dazu führt, dass dem Gesuch entsprochen wird. Analoges gilt bei Asylgesuchen: Wird das Asylgesuch schliesslich abgewiesen, ist der bisherige Aufenthalt zwar nicht illegal, denn ein Asylbewerber darf sich bis zum Abschluss des Asylverfahrens in der Schweiz aufhalten (Art. 42 AsylG), jedoch ist es nicht ein ordnungsgemässer oder rechtmässiger Aufenthalt (BGE 137 II 10 E. 4.4 ff.; BGr, 5. September 2016, 2C_21/2016, E. 2.2). Die lange Aufenthaltsdauer während des Wiedererwägungsverfahrens wäre im Licht dieser Rechtsprechung des Bundesgerichts nur als ordnungsgemässer Aufenthalt anzurechnen, wenn dieses erfolgreich gewesen wäre. Dies war hier jedoch nicht der Fall (siehe das die Ehefrau des Beschwerdeführers betreffende Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 6. August 2012 [E-3620/2009]). Dabei ist unerheblich, dass die lange Verfahrensdauer nicht von der Ehefrau des Beschwerdeführers zu verantworten war und diese das Bundesverwaltungsgericht mehrmals um Beschleunigung des Verfahrens ersuchte, wie dem bundesverwaltungsgerichtlichen Urteil zu entnehmen ist. Es liegt daher noch keine zehnjährige Aufenthaltsdauer vor. Wohl kann schon zu einem früheren Zeitpunkt der Anspruch auf Achtung des Privatlebens betroffen sein. So kann die Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung den Anspruch auf Achtung des Privatlebens verletzen, wenn nach einer längeren bewilligten Aufenthaltsdauer, die zwar zehn Jahre noch nicht erreicht hat, eine besonders ausgeprägte Integration (nebst engen sozialen Beziehungen namentlich auch in sprachlicher, beruflicher und wirtschaftlicher Hinsicht) vorliegt (BGE 144 I 266 E.”
“b LAsi, que le recourant s'y est vu accorder le statut de réfugié, que les autorités italiennes ont accepté, en date du 30 septembre 2020, de le réadmettre et qu'eu égard à son statut précité, il peut retourner en Italie sans craindre d'être renvoyé dans son pays d'origine en violation du principe de non-refoulement, que, d'ailleurs, dans son recours, l'intéressé n'apporte ni arguments ni moyens de preuve susceptibles de remettre en cause le bien-fondé de cette décision de non-entrée en matière, qu'en effet, il se plaint essentiellement d'une violation du principe de la bonne foi consacré par l'art. 5 al. 3 Cst. (RS 101), qu'il soutient que le silence du SEM à son endroit durant 27 mois (soit entre le 4 juillet 2018 et le 8 octobre 2020) contrevient au principe de célérité de la procédure, que ce silence avait éveillé chez lui l'espérance légitime d'une entrée en matière sur sa demande d'asile et même de la délivrance à l'issue de l'examen de celle-ci d'une autorisation de séjour en Suisse et, partant, un sentiment de sécurité ayant facilité son processus d'intégration et que la lenteur de l'autorité italienne pour accepter sa réadmission lui avait porté préjudice, que, toutefois, ce grief est mal fondé, qu'en effet, le recourant ne pouvait pas légitimement croire que le SEM était entré en matière sur sa demande d'asile en l'absence de toute mesure d'instruction par cette autorité sur le fond de sa demande, soit sur ses motifs d'asile, qu'en outre, la tolérance de sa présence en Suisse fondée sur l'art. 42 LAsi durant la période de 27 mois à laquelle il fait référence ne saurait être assimilée à une quelconque assurance donnée par le SEM quant à l'issue de la procédure, peu importe à cet égard le degré de son intégration en Suisse en tant que requérant d'asile, que les autres griefs soulevés portent sur la décision d'exécution du renvoi (licéité et exigibilité) et seront donc examinés ci-après, pour autant que l'issue du litige l'impose, qu'au vu de ce qui précède, le recours, en tant qu'il conteste la décision de non-entrée en matière sur la demande d'asile, doit être rejeté et la décision attaquée être confirmée sur ce point, qu'aucune des exceptions à la règle générale du renvoi (cf. art 32 de l'ordonnance 1 sur l'asile du 11 août 1999 [OA 1, RS 142.311]) n'étant réalisée, le Tribunal est tenu de confirmer cette mesure, que le SEM a estimé que l'exécution du renvoi était licite, raisonnablement exigible et possible au sens de l'art. 83 al. 1 LEI (RS 142.20) a contrario, applicable par le renvoi de l'art.”
Bei hängiger Beschwerde wirkt diese gemäss Art. 55 Abs. 1 VwVG aufschiebend; der Gesuchsteller darf daher den Ausgang des Beschwerdeverfahrens in der Schweiz abwarten (vgl. Art. 42 Abs. 1 AsylG). Im Revisionsverfahren bildet der Erlass eines neuen Urteils nicht mehr dessen Bestandteil; auf das wiederaufgenommene Verfahren sind die für das Beschwerdeverfahren massgebenden Bestimmungen anzuwenden. Über die Anträge im Revisionsgesuch, die sich auf einen neuen Beschwerdeentscheid beziehen, sowie über die Beschwerdeanträge ist im neuen Urteil zu befinden. Für den Entscheid ist grundsätzlich die Rechts- und Sachlage zum Zeitpunkt des ursprünglichen Entscheids massgeblich, wobei im Revisionsverfahren gewonnene neue Erkenntnisse zu berücksichtigen sind.
“Der Erlass eines neuen Urteils bildet nicht mehr Bestandteil des Revisionsverfahrens, womit auf das wieder aufzunehmende Verfahren die für das Beschwerdeverfahren massgebenden Bestimmungen anzuwenden sind (vgl. Elisabeth Escher, in: Basler Kommentar zum Bundesgerichtsgesetz, 3. Aufl., Basel 2018, Art. 128, N 2; Regina Kiener/Bernhard Rütsche/Mathias Kuhn, Öffentliches Verfahrensrecht, 3. Auflage, Zürich 2021, N 2009). Eine hängige Beschwerde hat gemäss Art. 55 Abs. 1 VwVG aufschiebende Wirkung, weshalb der Gesuchsteller den Ausgang des Beschwerdeverfahrens in der Schweiz abwarten darf (Art. 42 Abs. 1 AsylG). Über die Anträge im Revisionsgesuch, die sich auf einen neuen Beschwerdeentscheid beziehen, sowie über die Beschwerdeanträge ist im neuen Urteil zu befinden. Für den Entscheid ist grundsätzlich die Rechts- und Sachlage massgeblich, wie sie im Zeitpunkt des ursprünglichen Entscheids bestand, jedoch unter Berücksichtigung der im Revisionsverfahren gewonnenen Erkenntnisse (Kiener/Rütsche/Kuhn, a.a.O.).”
In Dublin‑ bzw. Drittstaatenkonstellationen kann die Wirkung des in Art. 42 AsylG implizierten Aufenthalts‑/Aufschubrechts abweichend beurteilt werden. In Nicht‑Dublin‑Fällen steht dem Rechtsmittel von Gesetzes wegen die aufschiebende Wirkung zu (Art. 42 AsylG), die das SEM allerdings nicht entzogen haben darf. In Dublin‑fällen ist Art. 107a AsylG zu beachten, wodurch eine andere Rechtsfolgenbeurteilung möglich ist.
“33 LTAF. En particulier, les décisions rendues par le SEM en matière d'asile peuvent être contestées devant le Tribunal (art. 33 let. d LTAF, applicable par renvoi de l'art. 105 LAsi), lequel statue alors définitivement, sauf demande d'extradition déposée par l'Etat dont le requérant cherche à se protéger (art. 83 let. d ch. 1 LTF [RS 173.110]), exception non réalisée en l'espèce. Le Tribunal est dès lors compétent pour connaître du recours et statuer définitivement. 1.2 Les intéressés ont qualité pour recourir ; présenté dans la forme et dans le délai prescrits par la loi, le recours est recevable (art. 48 al.1 ainsi que 52 al. 1 PA et 108 al. 3 LAsi). 2. 2.1 Le mémoire de recours ayant été rédigé en français, la demande préalable de renoncer à sa traduction est sans objet. 2.2 Celles tendant au prononcé de mesures superprovisionnelles et à l'octroi de l'effet suspensif sont irrecevables, le recours ayant un tel effet de par la loi et celui-ci n'ayant pas été retiré par le SEM (art. 42 LAsi et 55 al. 1 PA ; à noter que l'art. 107a al. 2 LAsi, cité par les recourants, ne trouve pas application en l'espèce, dès lors qu'il ne s'agit pas d'une procédure « Dublin »). 3. La conclusion subsidiaire tendant au renvoi de la cause à l'autorité précédente pour nouvelle décision, qui n'est pas explicitement motivée, doit être rejetée, étant précisé que la prise de position des intéressés du 23 septembre 2024 a été expressément citée et prise en compte dans la décision attaquée (cf. recours, p. 2), bien que celle-ci ait été rendue le même jour. Il n'apparaît au surplus pas que des règles de procédures auraient été violées. 4. 4.1 En application de l'art. 31a al. 1 let. b LAsi, le SEM, en règle générale, n'entre pas en matière sur une demande d'asile si le requérant peut retourner dans un Etat tiers sûr, au sens de l'art. 6a al. 2 let. b LAsi, dans lequel il a séjourné auparavant. 4.2 En l'occurrence, la Grèce a été désignée comme un Etat tiers sûr, à l'instar de tous les Etats de l'UE et de l'AELE (cf.”
“Sofern in der Beschwerde unter Hinweis auf Art. 107a Abs. 2 AsylG die Erteilung der aufschiebenden Wirkung beantragt wird, ist festzuhalten, dass es sich vorliegend nicht um einen von Art. 107a AsylG erfassten Dublin-Fall handelt und mithin der Beschwerde von Gesetzes wegen die aufschiebende Wirkung zukommt (vgl. Art. 42 AsylG und Art. 55 VwVG). Da das SEM diese auch nicht entzogen hat, ist auf den entsprechenden Antrag nicht einzutreten.”
Die Beschwerde im ordentlichen Asylverfahren hat kraft Gesetzes aufschiebende Wirkung (Art. 42 AsylG i.V.m. Art. 55 VwVG). Wird diese Wirkung von der Vorinstanz nicht entzogen, ist ein gesonderter Antrag auf Gewährung des Suspensiveffekts in der Regel entbehrlich bzw. mangels Rechtsschutzinteresse nicht einzutreten.
“Der Beschwerdeführer hat am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenom-men, ist durch die angefochtene Verfügung besonders berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Änderung. Er ist daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG). Da der Beschwerde von Gesetzes wegen aufschiebende Wirkung zukommt (vgl. Art. 55 Abs. 1 VWVG, vgl. auch Art. 42 AsylG), und das SEM diese auch nicht entzogen hat, ist auf den Eventualantrag auf Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung mangels eines Rechtsschutzinteresses nicht einzutreten. Im Übrigen ist auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde einzutreten (Art. 108 Abs. 1 und Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG i.V.m. Art. 52 Abs. 1 VwVG).”
“Auf die Anträge auf Erteilung der aufschiebenden Wirkung sowie auf Anordnung superprovisorischer Massnahmen ist mangels Rechtsschutz-interesses nicht einzutreten, da der Beschwerde von Gesetzes wegen aufschiebende Wirkung zukommt (Art. 55 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 42 AsylG), und diese von der Vorinstanz nicht entzogen wurde.”
“Das SEM hat die aufschiebende Wirkung nicht entzogen und der Beschwerde kommt von Gesetzes wegen aufschiebende Wirkung zu (Art. 55 Abs. 1 und 2 VwVG, Art. 42 AsylG), womit auf den Antrag auf Erteilung der aufschiebenden Wirkung nicht einzutreten ist.”
“Die Beschwerde hat von Gesetzes wegen aufschiebende Wirkung und diese wurde nicht entzogen, weshalb die Beschwerdeführerin den Ausgang des Verfahrens in der Schweiz abwarten kann (vgl. Art. 42 AsylG und Art. 55 Abs. 1 VwVG). Auf die Anträge, der Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu erteilen und der Vollzug sei superprovisorisch auszusetzen, ist deshalb nicht weiter einzugehen.”
Bei einer vorübergehenden Pandemielage kann allenfalls eine kurzfristige Verzögerung der Rückführung in Betracht kommen; eine auf Art. 42 Abs. 2bis AsylG gestützte Verlängerung der Abreisefrist ist in einem solchen Fall nicht anzuordnen.
“5 Au regard de l'ensemble des éléments qui précèdent, c'est à bon droit que le SEM a retenu qu'il n'y avait pas lieu de faire application de la clause discrétionnaire de l'art. 17 par. 1 RD III. 6.6 Enfin, indépendamment des informations contenues dans le rapport de l'OMS du 30 juin 2020 sur le développement de la Covid-19 dans le monde, la situation actuelle liée à la propagation de la pandémie du coronavirus (Covid-19) n'est pas de nature à remettre en cause la possibilité de transférer la requérante vers le Portugal, dès lors que cette situation est temporaire et que, si elle devait retarder momentanément l'exécution du renvoi, celle-ci devra avoir lieu ultérieurement, en temps approprié (cf. arrêt du TAF F-1622/2020 du 26 mars 2020 consid. 2.2), précisant qu'en l'état, la situation sanitaire n'apparaît pas plus favorable en Suisse qu'au Portugal (cf. https://covid19.who.int/region/euro/country/ch et https://covid19.who.int/region/euro/country/pt, consultés en décembre 2020). Enfin, pour ces motifs (cf., également, consid. 4.4, 6.2.1 et 6.2.4 supra) et au regard de l'art. 45 al. 3 LAsi, il n'y a pas non plus lieu de faire application de l'art. 42 al. 2bis LAsi pour fixer un délai de départ plus long à la recourante, ce d'autant plus que sa mère et son fils résident encore au Portugal. 7. 7.1 S'agissant des mesures d'instruction requises, les documents (caviardés) relatifs aux échanges entre les autorités suisses (SEM et OFJ) et les autorités portugaises ont été portés à la connaissance de la recourante en conformité avec les art. 26 ss PA et cette demande doit par conséquent être déclarée sans objet. Il est précisé que les parties caviardées du courriel du 13 mai 2020 n'apparaissent - comme exposé par le SEM - pas pertinentes, dans la mesure où elles visaient à renseigner les autorités concernées que l'information selon laquelle la recourante ne faisait l'objet d'aucune demande d'extradition par la Russie pouvait être communiquée dans le cadre de la procédure d'asile (cf. TAF pces 37 annexe p. 1 et 44 annexe p. 4) ainsi qu'à demander à ce que le SEM accuse réception de ce courriel. Pour le reste, il y a lieu de rejeter la demande de production non caviardée de ces échanges pour protéger les données relatives aux collaborateurs des offices concernés, précisant que l'autorité n'a pas procédé à un caviardage excessif et en a indiqué les motifs, respectant ainsi les principes de proportionnalité et du droit d'être entendue de la recourante (cf.”
Während eines hängigen Asylverfahrens oder Verfahrens um vorübergehenden Schutz tritt das AsylG gegenüber dem AIG zurück; das AIG kommt erst mit einer abschlägigen Verfügung (Abweisung oder Nichteintreten) zur Anwendung. Ergeht eine solche abschlägige Verfügung, hat das SEM über die Wegweisung und die Vollzugsvoraussetzungen zu befinden; hierfür sind bei Bedarf die im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes erforderlichen Abklärungen vorzunehmen. Liegt zugleich ein visumsfreier Aufenthalt (bis 90 Tage) vor, kann dem durch beispielsweise die Ansetzung einer Ausreisefrist nach Ablauf dieser 90 Tage Rechnung getragen werden.
“Diese Argumentation missachtet die Tatsache, dass der visumsfreie Aufenthalt während 90 Tagen zwar einen legalen Aufenthalt in der Schweiz in dieser Zeitspanne begründet (vergleichbar mit dem grundsätzlich legalen Aufenthalt während eines Asylverfahrens nach Art. 42 AsylG), nicht aber ein gefestigtes Aufenthaltsrecht. Ebenso verkennt das SEM die bei Asylverfahren oder Verfahren betreffend vorübergehenden Schutz geltende Priorität des AsylG vor dem AIG. Das AIG kommt erst, aber immerhin dann zum Tragen, wenn über ein Asylgesuch oder ein Gesuch um Gewährung vorübergehenden Schutzes abschlägig verfügt wird (mittels Abweisung oder Nichteintreten). Ist dies der Fall, muss ein Entscheid des SEM betreffend Wegweisung und Wegweisungsvollzug ergehen und hierfür wiederum sind bei Bedarf die nötigen Abklärungen im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes zu treffen. Vorliegend besteht ein solcher Abklärungsbedarf. Dem Umstand, dass ein Verfahren betreffend Gewährung vorübergehenden Schutzes während der Dauer des 90-tägigen legalen und visumsfreien Aufenthalts ergeht, kann beispielsweise mittels Ansetzung der Ausreisefrist auf einen Zeitpunkt nach Ablauf dieser 90-tägigen Frist Rechnung getragen werden (vgl. u.a. Urteil des BVGer E-1652/2023 vom 3. April 2023 E. 7.3).”
“In der Vernehmlassung nimmt das SEM auf ausdrücklichen Hinweis der Instruktionsrichterin zwar näher Bezug auf dieses Thema und verweist auf den im Verfügungszeitpunkt grundsätzlich legalen Aufenthalt der Beschwerdeführenden in der Schweiz als Grund für den Verzicht auf die Prüfung der Wegweisung und der Vollzugsvoraussetzungen, zumal sie als ukrainische Staatsangehörige berechtigt seien, sich legal und visumsfrei bis zu 90 Tage hier aufzuhalten. Diese Auffassung relativiert das SEM aber sogleich mit dem Hinweis auf das Fehlen biometrischer Pässe, womit sowohl die Einreise als auch der Aufenthalt in der Schweiz einer Visumspflicht unterlägen, deren Regelung wiederum in den Zuständigkeitsbereich der kantonalen Migrationsbehörden falle, die ihrerseits bei Nichterfüllung der Voraussetzungen zur formlosen Wegweisung der Beschwerdeführenden beziehungsweise zum Vorgehen nach Anwendung von Art. 64 Abs. 2 AIG berechtigt seien. Diese Argumentation missachtet die Tatsache, dass der visumsfreie Aufenthalt während 90 Tagen zwar einen legalen Aufenthalt in der Schweiz in dieser Zeitspanne begründet (vergleichbar mit dem grundsätzlich legalen Aufenthalt während eines Asylverfahrens nach Art. 42 AsylG), nicht aber ein gefestigtes Aufenthaltsrecht. Ebenso verkennt das SEM die bei Asylverfahren oder Verfahren betreffend vorübergehenden Schutz geltende Priorität des AsylG vor AIG. Das AIG kommt erst, aber immerhin dann zum Tragen, wenn über ein Asylgesuch oder ein Gesuch um Gewährung vorübergehenden Schutzes abschlägig verfügt wird (mittels Abweisung oder Nichteintreten). Ist dies der Fall, muss ein Entscheid des SEM betreffend Wegweisung und Vollzug der Wegweisung ergehen und hierfür wiederum sind bei Bedarf die nötigen Abklärungen im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes zu treffen. Vorliegend besteht ein solcher Abklärungsbedarf (vgl. oben E. 5.2.1). Dem Umstand, dass ein Verfahren betreffend Gewährung vorübergehenden Schutzes während der Dauer des 90-tägigen legalen und visumsfreien Aufenthalts ergeht, kann beispielsweise mittels Ansetzung der Ausreisefrist auf einen Zeitpunkt nach Ablauf dieser 90-tägigen Frist Rechnung getragen werden. Das SEM wäre folglich mit einer beabsichtigten beziehungsweise verfügten Abweisung des Gesuchs um Gewährung vorübergehenden Schutzes gehalten gewesen, in der angefochtenen Verfügung sowohl im Dispositiv als auch in der Begründung ebenso über die Wegweisung und den Wegweisungsvollzug zu befinden.”
Zur Geltung von Art. 42 AsylG (Suspensiveffekt): Die Gerichtspraxis verlangt im Kontext eines Gesuchs um Aufschub des Vollzugs konkrete und aktuelle medizinische Unterlagen. Fehlen jüngere, präzisierende Nachweise (oder sind vorgelegene Berichte bereits veraltet und geben keinen Hinweis auf ein aktuelles, ernstes Gesundheitsrisiko), kann dies dazu führen, dass der Vollzug nicht aufgeschoben wird.
“) précité, auxquels sont joints deux autres pièces médicales, à savoir : un rapport du 22 novembre 2024 concernant les différentes analyses entreprises lors de sa consultation du jour précédent dans cet établissement hospitalier ; une évaluation psychique du 20 novembre 2024 établie après un entretien du même jour durant lequel l'intéressé s'est plaint de difficultés d'endormissement avec des cauchemars, d'anxiété, d'oublis de choses quotidiennes, ainsi que de souvenirs d'événements traumatisants liés essentiellement aux décès de son frère durant la guerre civile en Syrie et de son père pendant son séjour en Turquie, ajoutant n'avoir jamais consulté de psychiatre, psychologue ou psychothérapeute auparavant, l'écrit du 21 janvier 2025, par lequel le Tribunal a accusé réception du recours, la consultation par le Tribunal du dossier du SEM concernant la soeur du recourant résidant en Suisse, et considérant que le Tribunal, en vertu de l'art. 31 LTAF, connaît des recours contre les décisions au sens de l'art. 5 PA, prises par les autorités mentionnées à l'art. 33 LTAF, qu'en particulier, les décisions rendues par le SEM en matière d'asile et de renvoi peuvent être contestées devant le Tribunal (art. 33 let. d LTAF, applicable par renvoi de l'art. 105 LAsi), lequel statue alors définitivement, sauf demande d'extradition déposée par l'Etat dont le requérant cherche à se protéger (art. 83 let. d ch. 1 LTF), exception non réalisée in casu, que A._______ a qualité pour recourir (art. 48 al. 1 PA), que présenté dans la forme et le délai prescrits par la loi (art. 52 al. 1 PA et art. 108 al. 3 LAsi), le recours est recevable, que la requête de restitution de l'effet suspensif au recours est irrecevable, celui-ci en bénéficiant déjà ex lege (art. 42 LAsi et 55 al. 1 PA), que dans son recours formé le 20 janvier 2025, l'intéressé ne conteste pas la non-entrée en matière sur sa demande d'asile et le principe du renvoi, qu'ainsi, la décision attaquée est entrée en force en ce qui concerne ces deux aspects (voir chiffres 1 et 2 de son dispositif), qu'il est renoncé à un échange d'écritures (art. 111a al. 1 LAsi), que, procédant à une appréciation anticipée du moyen de preuve annoncé, le Tribunal renonce à impartir un délai pour produire le rapport médical en lien avec l'hospitalisation alléguée par le recourant, que celui-ci, malgré l'avertissement clair formulé dans l'écrit du SEM du 11 décembre 2024 et qui était assisté en première instance par une mandataire professionnelle au fait des contingences procédurales inhérentes à l'instruction de sa demande d'asile, n'a plus produit de pièce médicale postérieure au rapport du 22 novembre 2024, établi il y a plus de deux mois déjà et dont le contenu laissait entendre que son état de santé n'était pas considéré alors comme préoccupant, qu'en outre, l'intéressé s'est limité à prétendre, de manière vague, dans son recours avoir été « hospitalisé à l'hôpital », sans autres précisions telles que la date de ce nouveau suivi, le nom et la localisation de cet établissement ainsi que les problèmes de santé qui auraient conduit à sa nouvelle hospitalisation, qu'en tout état de cause, les nouveaux troubles allégués pour la première fois dans son recours, même à les supposer avérés, ne feraient pas obstacle à l'exécution de son renvoi en Grèce (voir à ce propos pour plus de détails l'état de fait ci-avant [p.”
Hinweis: Anträge auf Feststellung oder Gewährung des Suspensiveffekts bzw. auf superprovisorische Aussetzung sind regelmässig gegenstandslos oder mangels Rechtsschutzinteresses nicht einzutreten, wenn der Beschwerde kraft Gesetzes aufschiebende Wirkung zukommt (Art. 42 AsylG) und diese nicht entzogen wurde. Aus Gründen der Verfahrensökonomie wird in solchen Fällen oft auf einen Schriftenwechsel verzichtet und nur summarisch begründet.
“April 2025 Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht erhob und beantragt, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und die Vorinstanz sei anzuweisen, auf das Asylgesuch einzutreten, eventualiter sei dem Beschwerdeführer die vorläufige Aufnahme zu gewähren, subveventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen, sub-subeventualiter seien spezifische Garantien einzuholen, um eine angemessene Unterbringung und medizinische Versorgung sicherzustellen, dass in prozessualer Hinsicht darum ersucht wurde, der Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu gewähren, die Aussetzung des Wegweisungsvollzuges sei superprovisorisch zu erlassen, der zuständige Kanton sei über die Aussetzung der Wegweisung bis zum Entscheid über die vorliegende Beschwerde in Kenntnis zu setzen, dem Beschwerdeführer sei die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren und zufolge Mittellosigkeit sei auf die Erhebung eines Kostenvorschusses zu verzichten, dass der Eingang der Beschwerde am 8. April 2025 durch das Bundesverwaltungsgericht bestätigt wurde, und zieht in Erwägung, dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht zur Beurteilung von Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG zuständig ist und auf dem Gebiet des Asyls in der Regel - wie auch vorliegend - endgültig entscheidet (Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG; Art. 105 AsylG [SR 142.31]), der Beschwerdeführer als Verfügungsadressat zur Beschwerdeführung legitimiert ist (Art. 48 VwVG), weshalb auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde - mit nachfolgendem Vorbehalt - einzutreten ist (Art. 108 Abs. 3 AsylGund Art. 52 Abs. 1 VwVG), dass auf den Antrag des Beschwerdeführers um Gewährung der aufschiebenden Wirkung und superprovisorische Vollzugsaussetzung nicht einzutreten ist, da der Beschwerde aufschiebende Wirkung zukommt (Art. 42 AsylG) und diese von der Vorinstanz auch nicht entzogen wurde, dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich, wie nachstehend aufgezeigt, vorliegend um eine solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG), dass den Akten keine konkreten Hinweise zu entnehmen sind, inwiefern die Vorinstanz ihre Untersuchungspflicht sowie das rechtliche Gehör verletzt haben soll, dass die Vorinstanz den relevanten”
“5 VwVG) des SEM entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31-33 VGG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG), dass sich das Verfahren nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG richtet, soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG), dass der Beschwerdeführer am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenommen hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Änderung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist (Art. 105 AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG), dass es sich vorliegend um eine Laienbeschwerde handelt, an die keine hohen formellen Anforderungen zu stellen sind, dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde - unter nachstehendem Vorbehalt - einzutreten ist (vgl. Art. 108 Abs. 1 AsylG und Art. 52 Abs. 1 VwVG), dass der Beschwerde von Gesetzes wegen aufschiebende Wirkung zukommt (Art. 55 Abs. 1 VwVG), diese nicht entzogen worden ist und sich der Beschwerdeführer ohnehin gestützt auf Art. 42 AsylG bis zum Ausgang des Verfahrens in der Schweiz aufhalten darf, weshalb auf den Antrag, es sei der Beschwerde aufschiebende Wirkung zu erteilen mangels Rechtsschutzinteresses nicht einzutreten ist, dass der Beschwerdeführer gemäss dem - vorformulierten - Hauptbegehren die Prüfung seines Asylgesuchs in der Schweiz beantragt, indessen aus der Begründung zweifelsfrei hervorgeht, dass er sinngemäss um Anerkennung der Flüchtlingseigenschaft und Gewährung von Asyl ersucht, dass Streitgegenstand im vorliegenden Beschwerdeverfahren demnach die Fragen der Flüchtlingseigenschaft, des Asyls und der Wegweisung bilden, dass sich die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen Rügen im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG richten (vgl. BVGE 2014/26 E. 5), dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich, wie nachfolgend aufgezeigt wird, um ein solches Rechtsmittel handelt, weshalb auf einen Schriftenwechsel verzichtet wurde und das Urteil nur summarisch zu begründen ist (Art.”
“Erwägung, dass das Bundesverwaltungsgericht unter anderem zuständig für die Behandlung von Beschwerden gegen Verfügungen des SEM ist, wobei das Gericht auf dem Gebiet des Asyls in der Regel - und so auch vorliegend - endgültig entscheidet (vgl. dazu Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31-33 VGG und Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG), dass sich das Verfahren nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG richtet, soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG), dass sich die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen Rügen im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG und im Bereich des Ausländerrechts nach Art. 49 VwVG richten, dass der Beschwerdeführer legitimiert ist (Art. 48 Abs. 1 VwVG) und er seine Beschwerde frist- und formgerecht eingereicht hat (Art. 108 Abs. 1 AsylG; Art. 52 Abs. 1 VwVG), womit auf die Beschwerde - vorbehältlich der nachfolgenden Erwägung - einzutreten ist, dass auf das Gesuch um Erteilung der aufschiebenden Wirkung mangels Rechtsschutzinteresse nicht einzutreten ist, da die Beschwerde von Gesetzes wegen aufschiebende Wirkung hat (Art. 42 AsylG), dass das Asylverfahren des Beschwerdeführers beschleunigt geführt worden und die vor Ablauf der Beschwerdefrist eingereichte Beschwerde als abschliessend zu qualifizieren ist, dass auch der”
“Mit dem vorliegenden Urteil wird das Gesuch um Befreiung von der Kostenvorschusspflicht gegenstandslos. Das Eventualbegehren, es sei der Suspensiveffekt der Beschwerde festzustellen, erweist sich von vornherein als unbehelflich, da der Beschwerde von Gesetzes wegen aufschiebende Wirkung zukommt (Art. 42 AsylG).”
“Auf die Anträge auf Erteilung der aufschiebenden Wirkung sowie auf Anordnung superprovisorischer Massnahmen ist mangels Rechtsschutz-interesses nicht einzutreten, da der Beschwerde von Gesetzes wegen aufschiebende Wirkung zukommt (Art. 55 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 42 AsylG), und diese von der Vorinstanz nicht entzogen wurde.”
Wer in der Schweiz ein Asylgesuch stellt, ist gestützt auf Art. 42 AsylG berechtigt, bis zum Abschluss des Asylverfahrens in der Schweiz zu verbleiben. Dies verhindert während des laufenden Verfahrens die Vollstreckung von Wegweisungen/Ausschaffungen und macht Anträge auf aufschiebende Wirkung bzw. superprovisorische Aussetzungen des Vollzugs häufig gegenstandslos. Soweit das Asylverfahren wieder aufgenommen oder weitergeführt wird, gilt dieser Schutz grundsätzlich auch gegenüber zuvor verfügten Wegweisungen.
“Der in der Beschwerde gestellte Antrag um Erteilung der aufschiebenden Wirkung sowie superprovisorische Aussetzung des Vollzugs wird mit dem vorliegenden Urteil in der Sache gegenstandslos. Der Vollständigkeit halber ist darauf hinzuweisen, dass der Beschwerde von Gesetzes wegen aufschiebende Wirkung zu (Art. 55 Abs. 1 VwVG) zukommt und diese von der Vorinstanz auch nicht entzogen wurde. Zudem darf der Beschwerdeführer den Ausgang des Verfahrens gestützt auf Art. 42 AsylG in der Schweiz abwarten. Auf den erwähnten Antrag wäre daher mangels Rechtschutzinteresses ohnehin nicht einzutreten gewesen.”
“ATAF 2008/34 consid. 12). 9. Enfin, il n'y a pas lieu de renvoyer l'intéressé en Belgique, comme celui-ci le demande à titre subsidiaire. Il ne ressort en effet pas du dossier que le recourant soit ressortissant belge ou dispose d'un titre de séjour dans ce pays. Il est par ailleurs relevé que la demande d'asile de l'intéressé a été examinée par le SEM à la suite d'une procédure préalable de détermination de l'Etat responsable, dans le cadre de laquelle les autorités belges ont dénié leur compétence et refusé de reprendre en charge le recourant (cf. not. pièces SEM 26/5, 30/1 et 31/2). 10. En conséquence, c'est à bon droit que le SEM a prononcé l'exécution du renvoi de l'intéressé en Géorgie. Par conséquent, le recours doit être rejeté dans son entier. 11. S'avérant manifestement infondé, il l'est dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'un second juge (art. 111 let. e LAsi). 12. Les demandes de mesures superprovisionnelles et d'effet suspensif étaient d'emblée privées d'objet, l'art. 42 LAsi disposant que quiconque dépose une demande d'asile en Suisse peut y séjourner jusqu'à la clôture de la procédure. 13. La demande de dispense d'une avance des frais de procédure devient sans objet avec le présent arrêt. 14. Dans la mesure où les conclusions du recours étaient d'emblée vouées à l'échec, la requête d'assistance judiciaire totale doit être rejetée (art. 102m LAsi en lien avec l'art. 65 al. 1 PA), indépendamment de l'indigence de l'intéressé. 15. Au vu de l'issue de la cause, il y a donc lieu de mettre les frais de procédure à la charge du recourant, conformément aux art. 63 al. 1 PA, ainsi que 2 et 3 let. a du règlement du 21 février 2008 concernant les frais, dépens et indemnités fixés par le Tribunal administratif fédéral (FITAF, RS 173.320.2). (dispositif page suivante) Par ces motifs, le Tribunal administratif fédéral prononce : 1. Le recours est rejeté. 2. La requête d'assistance judiciaire totale est rejetée. 3. Les frais de procédure, d'un montant de 750 francs, sont mis à la charge du recourant.”
“Gemäss Art. 55 Abs. 1 VwVG hat die Beschwerde in Verwaltungssachen aufschiebende Wirkung und das SEM hat die aufschiebende Wirkung der Beschwerde nicht entzogen (Art. 55 Abs. 2 VwVG). Der Beschwerdeführer ist von Gesetzes wegen berechtigt, sich bis zum Abschluss des Asylverfahrens in der Schweiz aufzuhalten (vgl. Art. 42 AsylG). Auf den Antrag, die Vorinstanz sei anzuweisen, von jeglichen Vollzugshandlungen abzusehen, ist deshalb mangels Rechtsschutzinteresse nicht einzutreten.”
“Cela dit et au vu de l'ensemble des circonstances du cas d'espèce, et quoi qu'en dise l'intéressé, l'exécution de son renvoi doit être considérée comme raisonnablement exigible (art. 83 al. 4 LEI a contrario), y compris sous l'angle du bien de l'enfant. 6. Enfin, le recourant est en mesure d'entreprendre toute démarche nécessaire auprès de la représentation de son pays d'origine en vue de l'obtention de documents de voyage lui permettant de quitter la Suisse (art. 8 al. 4 LAsi). L'exécution du renvoi ne se heurte donc pas à des obstacles insurmontables d'ordre technique et s'avère également possible au sens de l'art. 83 al. 2 LEI a contrario (cf. ATAF 2008/34 consid. 12). 7. Sur le vu de ce qui précède, l'exécution du renvoi est conforme aux dispositions légales. Partant, le recours doit être rejeté. 8. S'avérant manifestement infondé, il l'est dans une procédure à juge unique, avec l'approbation d'un second juge (art. 111 let. e LAsi). 9. La demande d'effet suspensif était d'emblée privée d'objet, l'art. 42 LAsi disposant que quiconque dépose une demande d'asile en Suisse peut y séjourner jusqu'à la clôture de la procédure. La demande de dispense d'une avance des frais de procédure devient sans objet avec le présent arrêt. 10. Vu l'issue de la cause, il y aurait lieu de mettre les frais de procédure à la charge du recourant, conformément aux art. 63 al. 1 PA et art. 2 et 3 let. a du règlement du 21 février 2008 concernant les frais, dépens et indemnités fixés par le Tribunal administratif fédéral (FITAF, RS 173.320.2). Il est toutefois renoncé à leur perception, compte tenu des particularités du cas d'espèce (art. 63 al. 1 PA i.f. et art. 6 let. b FITAF). (dispositif : page suivante) Par ces motifs, le Tribunal administratif fédéral prononce : 1. Le recours est rejeté. 2. Il n'est pas perçu de frais de procédure. 3. Le présent arrêt est adressé au recourant, au SEM et à l'autorité cantonale. Le juge unique : Le greffier : William Waeber Lucas Pellet Expédition :”
“Gemäss Art. 69 Abs. 4 AsylG hat das SEM das Verfahren über die Anerkennung als Flüchtling nach der Verweigerung des vorübergehenden Schutzes unverzüglich an die Hand zu nehmen. Es wird insbesondere eine Anhörung zu den Asylgründen durchzuführen sein, um den Beschwerdeführenden die Möglichkeit zu geben, ihre Fluchtgründe vollständig darzulegen (BBI 1996 II 80 f.). Das Stellen eines Asylgesuchs berechtigt zum Aufenthalt in der Schweiz (Art. 42 AsylG). Da im Rahmen des Asylverfahrens erneut über die Wegweisung und deren Vollzug zu befinden sein wird, ist die vom SEM im vorliegenden Verfahren verfügte Wegweisung und deren Vollzug (Dispositivziffern 2, 3 und 5) aufzuheben; es erübrigen sich daher weitere Ausführungen hierzu.”
“Aus den vorstehenden Erwägungen ergibt sich, dass die Beschwerdeführenden in ihren Verfahren um Gewährung von vorübergehenden Schutz Gründe im Sinne von Art. 18 AsylG geltend gemacht und damit Asylgesuche gestellt haben. Sie dürfen sich deshalb gestützt auf Art. 42 AsylG bis zum Abschluss ihrer Asylverfahren in der Schweiz aufhalten. Die angefochtenen Verfügungen verletzten mithin Bundesrecht, soweit darin die Wegweisung der Beschwerdeführenden aus der Schweiz und dem Schengen-Raum angeordnet wird (Dispositivziffern 2, 3 und 5). Die Beschwerden sind demnach gutzuheissen. Die Dispositivziffern 2, 3 und 5 der Verfügungen vom 5. September 2023 sind aufzuheben und die jeweilige Sache ist gestützt auf Art. 61 Abs. 1 VwVG zur Fortsetzung ordentlicher Asylverfahren an das SEM zurückzuweisen. Hierfür sind ihm die Akten der Beschwerdeverfahren D-5520/2023 und D-5522/2023 zu überweisen. Angesichts des eng zusammenhängenden Sachverhalts ist das SEM überdies anzuweisen, das Asylverfahren der Beschwerdeführenden vereinigt zu führen.”
Wurde dem Gesuchsteller durch das SEM eine Privatunterbringung in einem bestimmten Kanton bewilligt und hält sich die Person dort auf, kann dies dazu führen, dass Begehren auf Zuweisung an einen anderen Kanton oder auf (vorübergehende) Anweisung der kantonalen Behörden, Vollzugsmassnahmen zu unterlassen, mangels weiterhin bestehendem Rechtsschutzinteresse nicht zu behandeln sind.
“Der Beschwerde kommt von Gesetzes wegen aufschiebende Wirkung zu, weshalb sich die Beschwerdeführerin und ihre Tochter bis zum Abschluss des Asylverfahrens in der Schweiz aufhalten dürfen (vgl. Art. 55 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 42 Abs. 1 AsylG). Ferner wurde der Beschwerdeführerin bereits am 12. Januar 2022 durch das SEM eine Privatunterbringung im Kanton D._______ bewilligt und sie hält sich seither - inzwischen mit ihrer in der Schweiz geborenen Tochter - in diesem Kanton auf, welcher nun auch mit dem Vollzug der Wegweisung beauftragt wurde. Auf die beiden Rechtsbegehren, die Beschwerdeführerin sei dem Kanton D._______ zuzuweisen und die kantonale Fremdenpolizei sei (für die Dauer des Beschwerdeverfahrens) anzuweisen, Vollzugsmassnahmen zu unterlassen, ist deshalb mangels Rechtsschutzinteresse nicht einzutreten.”
Nach den Entscheiden des Bundesverwaltungsgerichts besteht das Aufenthaltsrecht bis zum Abschluss des Asylverfahrens dann, wenn die Beschwerde nach Art. 55 VwVG aufschiebende Wirkung hat oder diese nicht durch das SEM entzogen worden ist. Das SEM kann die aufschiebende Wirkung gemäss Art. 55 Abs. 2 VwVG entziehen, wodurch sich die Rechtslage ändern kann.
“Gemäss Art. 55 Abs. 1 VwVG hat die Beschwerde in Verwaltungssachen aufschiebende Wirkung und das SEM hat der Beschwerde die aufschiebende Wirkung nicht entzogen (Art. 55 Abs. 2 VwVG). Der Beschwerdeführer ist daher von Gesetzes wegen berechtigt, sich bis zum Abschluss des Asylverfahrens in der Schweiz aufzuhalten (vgl. Art. 42 AsylG). Auf den Antrag, es sei der Beschwerde aufschiebende Wirkung zu erteilen ist deshalb mangels Rechtsschutzinteresses nicht einzutreten.”
“Gemäss Art. 55 Abs. 1 VwVG hat die Beschwerde in Verwaltungssachen aufschiebende Wirkung und das SEM hat die aufschiebende Wirkung der Beschwerde nicht entzogen (Art. 55 Abs. 2 VwVG). Die Beschwerdeführenden sind daher von Gesetzes wegen berechtigt, sich bis zum Abschluss des Asylverfahrens in der Schweiz aufzuhalten (vgl. Art. 42 AsylG). Auf den Antrag, es sei festzustellen, dass die Beschwerde aufschiebende Wirkung hat, ist deshalb mangels Rechtsschutzinteresse nicht einzutreten.”
“Gemäss Art. 55 Abs. 1 VwVG hat die Beschwerde in Verwaltungssachen aufschiebende Wirkung und das SEM hat der Beschwerde die aufschiebende Wirkung nicht entzogen (Art. 55 Abs. 2 VwVG). Der Beschwerdeführer ist daher von Gesetzes wegen berechtigt, sich bis zum Abschluss des Asylverfahrens in der Schweiz aufzuhalten (vgl. Art. 42 AsylG). Auf den Eventualantrag, es sei der Beschwerde aufschiebende Wirkung zu erteilen, ist deshalb mangels Rechtsschutzinteresses nicht einzutreten.”
“Der Beschwerde kommt von Gesetzes wegen aufschiebende Wirkung zu und die Vorinstanz hat einer allfälligen Beschwerde die aufschiebende Wirkung nicht entzogen (Art. 55 Abs. 1 und 2 VwVG). Die Beschwerdeführerinnen sind daher berechtigt, sich bis zum Abschluss des Verfahrens in der Schweiz aufzuhalten (Art. 42 AsylG). Auf den Antrag, es sei die aufschiebende Wirkung wiederherzustellen, ist daher mangels Rechtsschutzinteresses nicht einzutreten.”
“Gemäss Art. 55 Abs. 1 VwVG hat die Beschwerde in Verwaltungssachen aufschiebende Wirkung und die Vorinstanz hat die aufschiebende Wirkung der Beschwerde nicht entzogen (Art. 55 Abs. 2 VwVG). Der Beschwerdeführer ist daher - wie in der Zwischenverfügung vom 13. November 2020 (Dispositivziffer 1) festgestellt - von Gesetzes wegen berechtigt, sich bis zum Abschluss des Asylverfahrens in der Schweiz aufzuhalten (vgl. Art. 42 AsylG). Auf den Antrag, es sei festzustellen, dass die Beschwerde aufschiebenden Wirkung hat, ist deshalb mangels Rechtsschutzinteresses nicht einzutreten.”
“Aus den vorstehenden Erwägungen ergibt sich, dass die Beschwerdeführenden in ihren Verfahren um Gewährung von vorübergehenden Schutz Gründe im Sinne von Art. 18 AsylG geltend gemacht und damit Asylgesuche gestellt haben. Sie dürfen sich deshalb gestützt auf Art. 42 AsylG bis zum Abschluss ihrer Asylverfahren in der Schweiz aufhalten. Die angefochtenen Verfügungen verletzten mithin Bundesrecht, soweit darin die Wegweisung der Beschwerdeführenden aus der Schweiz und dem Schengen-Raum angeordnet wird (Dispositivziffern 2, 3 und 5). Die Beschwerden sind demnach gutzuheissen. Die Dispositivziffern 2, 3 und 5 der Verfügungen vom 5. September 2023 sind aufzuheben und die jeweilige Sache ist gestützt auf Art. 61 Abs. 1 VwVG zur Fortsetzung ordentlicher Asylverfahren an das SEM zurückzuweisen. Hierfür sind ihm die Akten der Beschwerdeverfahren D-5520/2023 und D-5522/2023 zu überweisen. Angesichts des eng zusammenhängenden Sachverhalts ist das SEM überdies anzuweisen, das Asylverfahren der Beschwerdeführenden vereinigt zu führen.”
Die Instruktionsrichterin bzw. das Gericht kann in einer Zwischenverfügung ausdrücklich feststellen, dass der Gesuchsteller den Ausgang des Verfahrens in der Schweiz abwarten darf (Art. 42 AsylG). Solche Zwischenverfügungen werden in der Praxis erlassen und können prozessuale Anordnungen enthalten, etwa Aufforderungen zur Einreichung von Übersetzungen sowie Entscheidungen zu Kostenvorschuss, unentgeltlicher Prozessführung oder zur Beiordnung eines rechtsgehenden Vertreters.
“Nach dem Gesagten erweist sich das Revisionsgesuch als begründet. Das Revisionsgesuch ist gutzuheissen, das Urteil D-1291/2024 vom 28. August 2024 aufzuheben und das Beschwerdeverfahren unter der neuen Verfahrensnummer D-1636/2025 wieder aufzunehmen. Der Gesuchsteller kann den Ausgang des Verfahrens in der Schweiz abwarten (Art. 42 AsylG).”
“]); - ein Trennungsentscheid der (...) vom 18. Oktober 2023 (Ermittlungsnummer [...]); - ein Unzuständigkeitsentscheid der (...) vom 14. September 2023 (Ermittlungsnummer [...]); - ein Schreiben der (...) an das (...) vom 31. März 2023 (Anweisungsnummer [...]); - ein Schreiben der (...) an das (...) vom 30. März 2023 (Anweisungsdossier-Nummer [...]); - ein polizeiliches Protokoll vom 30. März 2023; - ein Schreiben des Vorbereitungsbüros der (...) an das Anweisungsbüro der (...) vom 27. März 2023 (Ermittlungsnummer 2023/2505); - ein Schreiben der (...) an die (...) vom 21. Februar 2023; - ein Gesprächsprotokoll zwischen der Kriminalpolizei und der Staatsanwaltschaft vom 20. Februar 2023; - ein Schreiben der (...) an die (...) vom 15. Februar 2023. H. Am 8. März 2024 bestätigte das Bundesverwaltungsgericht den Eingang der Beschwerde. I. I.a Die Instruktionsrichterin hielt mit Zwischenverfügung vom 2. April 2024 fest, die Beschwerdeführenden dürften den Abschluss des Verfahrens gestützt auf Art. 42 AsylG (SR 142.31) in der Schweiz abwarten; auf den Antrag, es sei der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu erteilen, trat sie nicht ein. Sodann verzichtete sie einstweilen auf die Erhebung eines Kostenvorschusses und verschob den Entscheid über das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung auf einen späteren Zeitpunkt. Das Gesuch um Beiordnung von MLaw Saban Murat Özten als amtlichen Rechtsbeistand wurde abgewiesen. Gleichzeitig wurden die Beschwerdeführenden aufgefordert, die in der Beschwerdeschrift als Beilagen 8-23 bezeichneten (und vorstehend einzeln aufgeführten) fremdsprachigen Beweismittel beziehungsweise zumindest deren wesentlicher Inhalt in eine Amtssprache übersetzt einzureichen. I.b Die einverlangten Übersetzungen gingen am 22. April 2024 und am 26. April 2024 beim Bundesverwaltungsgericht ein. J. Am 22. Mai 2024 reichte der Rechtsvertreter der Beschwerdeführenden dem Bundesverwaltungsgericht zwei weitere Beweismittel in Kopie zu den Akten: eine Anklageschrift der (.”
“Januar 2023 gegen diese Verfügung beim BVGer Beschwerde erhoben hat und beantragt, die Verfügung des SEM vom 12. Dezember 2022 sei aufzuheben, seine Flüchtlingseigenschaft sei festzustellen und ihm Asyl zu gewähren, eventualiter sei die Unzulässigkeit und / oder die Unzumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs festzustellen und die vorläufige Aufnahme zu verfügen, subeventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung an das SEM zurückzuweisen, dass er als Beilage eine Verfügung des SEM vom 19. Oktober 2022 betreffend die Einsprache gegen einen ablehnenden Visumsentscheid einer unbekannten Person aus Sri Lanka einreichte, dass er zur Begründung seiner Beschwerde im Wesentlichen auf die aktuelle politische und die schlechte Wirtschaftslage, welche ihn nun als gefährdete Person erscheinen lasse, sowie auf seine gesundheitlichen Beeinträchtigungen und seine in der Schweiz erfolgte Integration verweist, dass die Instruktionsrichterin mit Verfügung vom 17. Januar 2023 festhielt, der Beschwerdeführer dürfe den Abschluss des Verfahrens in der Schweiz abwarten (Art. 42 AsylG [SR 142.31]), dass der mit Zwischenverfügung vom 25. Januar 2023 eingeforderte Kostenvorschuss im Betrag von Fr. 1500.- am 7. Februar 2023 fristgerecht geleistet wurde, dass das BVGer auch auf dem Gebiet des Asyls über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 VwVG) des SEM entscheidet, dass es auf dem Gebiet des Asyls in der Regel und auch vorliegend endgültig entscheidet; eine Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht vor (Art. 105 AsylG [SR 142.31] i.V.m. Art. 31-33 VGG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG), dass sich das Verfahren nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG richtet, soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG), dass der Beschwerdeführer legitimiert ist und auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde einzutreten ist (Art. 105 AsylG und Art. 48 Abs. 1 sowie Art. 108 Abs. 6 AsylG und Art. 52 Abs. 1 VwVG), dass sich die Kognition des BVGer und die zulässigen Rügen im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG richten, im Bereich des Ausländerrechts nach Art.”
“Gegen diesen Entscheid erhob die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 27. April 2017 beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde. In materieller Hinsicht beantragte sie die Aufhebung der angefochtenen Verfügung des SEM, die Rückweisung der Sache an die Vorinstanz zwecks vollständiger Abklärung des Sachverhalts, eventualiter die Feststellung der Flüchtlingseigenschaft und die Gewährung von Asyl sowie subeventualiter die Anordnung der vorläufigen Aufnahme infolge Unzulässigkeit respektive Unzumutbarkeit des Wegweisungsvollzuges. In prozessualer Hinsicht ersuchte sie um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 VwVG sowie um Befreiung von der Kostenvorschusspflicht. Der Beschwerde lag - nebst einer Kopie der erstinstanzlichen Verfügung - ein Bericht der Fachstelle für Frauenhandel und Frauenmigration (FiZ) vom 27. April 2017 bei. E. E.a Mit Zwischenverfügung vom 9. Mai 2017 stellte die Instruktionsrichterin fest, die Beschwerdeführerin dürfe den Ausgang des Verfahrens gestützt auf Art. 42 AsylG in der Schweiz abwarten. Weiter hiess sie das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung gut (Art. 65 Abs. 1 VwVG) und verzichtete auf die Erhebung eines Kostenvorschusses (Art. 64 Abs. 4 VwVG). Sodann übermittelte sie die Akten an das SEM und lud dieses zur Einreichung einer Vernehmlassung ein. E.b In ihrer Vernehmlassung vom 19. Mai 2017 hielt die Vorinstanz im Wesentlichen an ihren”
Hat die Beschwerde aufschiebende Wirkung und wurde diese von der Vorinstanz nicht entzogen, entfällt ein gesondertes Gesuch um Erteilung der aufschiebenden Wirkung oder um superprovisorische Sistierung des Vollzugs; auf solche Nebenbegehren ist demnach nicht einzutreten.
“Erwägung, dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht zur Beurteilung von Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG zuständig ist und auf dem Gebiet des Asyls in der Regel - wie auch vorliegend - endgültig entscheidet (Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG; Art. 105 AsylG [SR 142.31]), der Beschwerdeführer als Verfügungsadressat zur Beschwerdeführung legitimiert ist (Art. 48 VwVG), weshalb auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde - mit nachfolgendem Vorbehalt - einzutreten ist (Art. 108 Abs. 3 AsylGund Art. 52 Abs. 1 VwVG), dass auf den Antrag des Beschwerdeführers um Gewährung der aufschiebenden Wirkung und superprovisorische Vollzugsaussetzung nicht einzutreten ist, da der Beschwerde aufschiebende Wirkung zukommt (Art. 42 AsylG) und diese von der Vorinstanz auch nicht entzogen wurde, dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich, wie nachstehend aufgezeigt, vorliegend um eine solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG), dass den Akten keine konkreten Hinweise zu entnehmen sind, inwiefern die Vorinstanz ihre Untersuchungspflicht sowie das rechtliche Gehör verletzt haben soll, dass die Vorinstanz den relevanten”
“Gemäss Art. 55 Abs. 1 VwVG hat die Beschwerde in Verwaltungssachen aufschiebende Wirkung und das SEM hat der Beschwerde die aufschiebende Wirkung nicht entzogen (Art. 55 Abs. 2 VwVG). Die Beschwerdeführenden dürfen den Ausgang des Verfahrens in der Schweiz abwarten (Art. 42 AsylG). Auf den Antrag, es sei der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu erteilen und der Vollzug der Wegweisung sei superprovisorisch zu sistieren (vgl. Rechtsbegehren 4), ist daher mangels Rechtsschutzinteresses nicht einzutreten.”
War zum Zeitpunkt der Anhaltung ein Asylverfahren hängig, rechtfertigt Art. 42 AsylG die Anwesenheit der asylsuchenden Person in der Schweiz bis zum Abschluss des Verfahrens; im vorliegenden Fall war die Anwesenheit somit rechtmässig.
“April 2021 geht hervor, dass der Beschwerdeführer die Sprachen Tamilisch und Englisch spricht (act. 2'002). Betreffend die französische Sprache hingegen verfüge er gemäss seiner Eingabe vom 5. Januar 2022 nur minimale Kenntnisse. Weiter können dem Protokoll folgende Frage und Antwort entnommen werden (act. 2'003): […] Frage: Etes-vous au bénéfice d'une autorisation de séjour (visa) ou est-ce qu'une demande est en cours ? Antwort: Non et aucune demande n'a été faite. […] Die Frage, weshalb die Einvernahme ohne Übersetzung in einer Sprache vorgenommen wurde, welcher der Beschwerdeführer kaum mächtig ist und nicht als gesprochene Sprache angab, kann vorliegend offenbleiben, denn dem Vorbringen des Beschwerdeführers, er habe anlässlich der Einvernahme keine Unwahrheiten angegeben ist ohnehin zu folgen. Wie aus der Korrespondenz der Staatsanwaltschaft mit dem BMA ersichtlich ist, war am Tag der Anhaltung und Einvernahme des Beschwerdeführers, am 16. April 2021, ein Asylverfahren hängig (act. 9'002). Gemäss Art. 42 AsylG darf sich, wer ein Asylgesuch in der Schweiz gestellt hat, bis zum Abschluss des Verfahrens in der Schweiz aufhalten. Die Anwesenheit des Beschwerdeführers in der Schweiz zum damaligen Zeitpunkt war somit rechtmässig. Gemäss Art. 14 AsylG kann eine asylsuchende Person zudem grundsätzlich ab Einreichung des Asylgesuchs bis zur Ausreise nach einer rechtskräftig angeordneten Wegweisung, kein Verfahren um Erteilung einer ausländerrechtlichen Aufenthaltsbewilligung (frz.: "autorisation de séjour") einleiten. Der Beschwerdeführer war demnach als Asylsuchender nach der Einreichung seines Asylgesuchs und somit im Zeitpunkt seiner Anhaltung gar nicht berechtigt, ein Verfahren um Erteilung einer ausländerrechtlichen Aufenthaltsbewilligung einzuleiten und er war gemäss der Auskunft des BMA auch nicht im Besitz einer Aufenthaltsbewilligung. Vielmehr rechtfertigte sich seine Anwesenheit in der Schweiz auf der Grundlage von Art. 42 AsylG. Indem er die Frage "Etes-vous au bénéfice d'une autorisation de séjour (visa) ou est-ce qu'une demande est en cours ?”
Ein Gesuch um Verzicht der Erhebung eines Kostenvorschusses kann gegenstandslos werden, weil Asylsuchende den Abschluss des Verfahrens in der Schweiz abwarten dürften (Art. 42 AsylG; vgl. BVGer E-440/2024). In einem entschiedenen Fall wurde bei Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung auf die Erhebung eines Kostenvorschusses verzichtet (BVGer D-6185/2019).
“Der Antrag auf Verzicht der Erhebung eines Kostenvorschusses sowie Gewährung der aufschiebenden Wirkung wird mit diesem Entscheid gegenstandslos, zumal Asylsuchende den Abschluss des Verfahrens in der Regel ohnehin in der Schweiz abwarten dürften (vgl. Art. 42 AsylG). (Dispositiv nächste Seite) Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:”
“In verfahrensrechtlicher Hinsicht wurde um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung inklusive Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses sowie um Beiordnung der Unterzeichnenden als amtliche Rechtsbeiständin ersucht. Zur Stützung seiner Ausführungen liess der Beschwerdeführer unter anderem - jeweils im Original und mit Zustellcouvert - einen "High Court Summons" (gerichtliche Vorladung), einen "Warrant of Arrest" (Haftbefehl), je ein Schreiben des "..." des Movement of Democratic Change (MDC), des in den USA wohnhaften Bruders N._______ und des noch in B._______ lebenden Bruders O._______ zu den Akten geben. Überdies lagen der Beschwerde verschiedene dem Internet entnommene Berichte betreffend E._______ und ein Themenpapier der Schweizerischen Flüchtlingshilfe (SFH) mit dem Titel "Simbabwe: Vorgehen gegen Regierungskritiker_innen" vom 14. November 2019 bei. Sodann reichte er eine Fürsorgeabhängigkeitsbestätigung und die Honorarnote der Rechtsvertretung zu den Akten. D. Die Instruktionsrichterin hielt mit Verfügung vom 28. November 2019 fest, der Beschwerdeführer dürfe den Abschluss des Verfahrens gestützt auf Art. 42 AsylG (SR 142.31) in der Schweiz abwarten. Gleichzeitig teilte sie ihm mit, die Gesuche um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung sowie um Beiordnung von MLaw Eliane Schmid würden gutgeheissen und es werde auf die Erhebung eines Kostenvorschusses verzichtet. E. E.a Das Bundesverwaltungsgericht übermittelte die Akten am 8. Januar 2021 an das SEM und lud dieses zur Einreichung einer Vernehmlassung ein. E.b Mit Vernehmlassung vom 12. Februar 2021 beantragte das SEM sinngemäss die Abweisung der Beschwerde, wobei es sich insbesondere auch zu den neu eingereichten Beweismitteln äusserte. E.c Das Bundesverwaltungsgericht liess dem Beschwerdeführer am 19. Februar 2021 das Doppel der Vernehmlassung zukommen und gab ihm Gelegenheit, eine Replik sowie entsprechende Beweismittel einzureichen. E.d Der Beschwerdeführer nahm mit Replik vom 5. März 2021 zu den Ausführungen in der Vernehmlassung vom 12. Februar 2021 Stellung und reichte gleichzeitig verschiedene dem Internet entnommene Meldungen betreffend das Vorgehen der simbabwischen Regierung gegen ihre Kritiker, zwei Bestätigungen der ".”
Während des Verfahrens können die Behörden bzw. das Bundesverwaltungsgericht die Vorlage aktueller ärztlicher Berichte und eine Entbindungserklärung von der ärztlichen Schweigepflicht verlangen.
“August 2024 (gleichentags eröffnet) ablehnte, ihre Flüchtlingseigenschaft verneinte sowie die Wegweisung aus der Schweiz und den Vollzug anordnete, dass die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 5. September 2024 gegen diesen Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde erhob und beantragte, die Verfügung des SEM vom 30. August 2024 sei aufzuheben, ihr sei die Flüchtlingseigenschaft zuzuerkennen und Asyl zu gewähren, eventualiter sei die vorläufige Aufnahme anzuordnen, subeventualiter sei die Angelegenheit zur Neubeurteilung und vertieften Abklärung an die Vor-instanz zurückzuweisen, der Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu erteilen und der Vollzug der Wegweisung sei superprovisorisch auszusetzen, die unentgeltliche Prozessführung sei zu gewähren und auf die Erhebung eines Kostenvorschusses sei zu verzichten, dass die Instruktionsrichterin mit Verfügung vom 12. September 2024 auf den Antrag, es sei der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu gewähren und der Vollzug superprovisorisch auszusetzen, mit Verweis auf Art. 55 Abs. 1 und 2 VwVG nicht eintrat, feststellte, die Beschwerdeführerin dürfe gestützt auf Art. 42 AsylG (SR 142.31) den Ausgang des Verfahrens in der Schweiz abwarten, und sie aufforderte, innert Frist aktuelle ärztliche Berichte zu ihren gesundheitlichen Beschwerden sowie eine Entbindungserklärung von der ärztlichen Schweigepflicht einzureichen, dass die Beschwerdeführerin mit undatierter Eingabe (Eingang BVGer: 9. Oktober 2024) Ausführungen zu ihrer gesundheitlichen Situation machte, einen medizinischen Sprechstundenbericht des D._______ vom (...) 2024, drei Übersetzungen von medizinischen Dokumenten aus Armenien («Medizinische Beratung» des «[...] in C._______ vom [...] 2022, «Röntgenographie der [...]» der «E._______ vom [...] 2022, «Bescheinigung» des «F._______ vom [...] 2023) sowie eine Rechnung für zehn physiotherapeutische Behandlungen der G._______ vom (...) 2024 einreichte, und das Bundesverwaltungsgericht erwägt, 1.dass es auf dem Gebiet des Asyls - in der Regel und auch vorliegend - endgültig über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 VwVG) des SEM entscheidet (Art. 105 AsylG i.”
Art. 42 LAsi begründet nach dem Gesetzeswortlaut die aufschiebende Wirkung (Aufenthaltsrecht) während des Verfahrens. In der zitierten Entscheidung wurde jedoch darauf hingewiesen, dass Art. 107a Abs. 2 LAsi im Zusammenhang mit Dublin-Verfahren relevant ist und in diesem konkreten Fall nicht anwendbar war. Zudem wird darauf Bezug genommen, dass Anträge auf superprovisorische Massnahmen bzw. auf Gewährung der aufschiebenden Wirkung unzulässig sind, soweit der Rechtsmittelgrund kraft Gesetzes aufschiebende Wirkung hat und diese nicht durch das SEM entzogen wurde (Art. 42 LAsi und Art. 55 Abs. 1 PA).
“33 LTAF. En particulier, les décisions rendues par le SEM en matière d'asile peuvent être contestées devant le Tribunal (art. 33 let. d LTAF, applicable par renvoi de l'art. 105 LAsi), lequel statue alors définitivement, sauf demande d'extradition déposée par l'Etat dont le requérant cherche à se protéger (art. 83 let. d ch. 1 LTF [RS 173.110]), exception non réalisée en l'espèce. Le Tribunal est dès lors compétent pour connaître du recours et statuer définitivement. 1.2 Les intéressés ont qualité pour recourir ; présenté dans la forme et dans le délai prescrits par la loi, le recours est recevable (art. 48 al.1 ainsi que 52 al. 1 PA et 108 al. 3 LAsi). 2. 2.1 Le mémoire de recours ayant été rédigé en français, la demande préalable de renoncer à sa traduction est sans objet. 2.2 Celles tendant au prononcé de mesures superprovisionnelles et à l'octroi de l'effet suspensif sont irrecevables, le recours ayant un tel effet de par la loi et celui-ci n'ayant pas été retiré par le SEM (art. 42 LAsi et 55 al. 1 PA ; à noter que l'art. 107a al. 2 LAsi, cité par les recourants, ne trouve pas application en l'espèce, dès lors qu'il ne s'agit pas d'une procédure « Dublin »). 3. La conclusion subsidiaire tendant au renvoi de la cause à l'autorité précédente pour nouvelle décision, qui n'est pas explicitement motivée, doit être rejetée, étant précisé que la prise de position des intéressés du 23 septembre 2024 a été expressément citée et prise en compte dans la décision attaquée (cf. recours, p. 2), bien que celle-ci ait été rendue le même jour. Il n'apparaît au surplus pas que des règles de procédures auraient été violées. 4. 4.1 En application de l'art. 31a al. 1 let. b LAsi, le SEM, en règle générale, n'entre pas en matière sur une demande d'asile si le requérant peut retourner dans un Etat tiers sûr, au sens de l'art. 6a al. 2 let. b LAsi, dans lequel il a séjourné auparavant. 4.2 En l'occurrence, la Grèce a été désignée comme un Etat tiers sûr, à l'instar de tous les Etats de l'UE et de l'AELE (cf.”
Bei Personen, die die Anerkennung der Staatenlosigkeit ersuchen, ist nach den vorliegenden Materialien offen, ob ihnen während des Anerkennungsverfahrens analog zu Art. 42 AsylG ein Aufenthaltsrecht zusteht; die Rechtslage gilt insoweit als unklar.
“1 der Flüchtlingskonvention – ohne Papiere bzw. ohne Bewil- ligung in die Schweiz einreisen dürfen, so muss dies umso mehr auch für Staa- tenlose gelten. Um Anerkennung der Staatenlosigkeit ersuchende Personen, die sich nicht bereits in der Schweiz aufhalten, müssen ihr Anerkennungsgesuch demzufolge grundsätzlich bei der Grenzkontrolle an einem schweizerischen Flug- hafen oder bei der Einreise an einem geöffneten Grenzübergang stellen, um sich nicht dem Vorwurf der illegalen Einreise auszusetzen (offen bleiben kann hier, ob ein Gesuch um Anerkennung der Staatenlosigkeit – im Unterschied zu einem Asylgesuch [vgl. Art. 19 ff. AsylG)] – auch aus dem Ausland schriftlich an das SEM gerichtet oder bei einer schweizerischen Botschaft eingereicht werden - 14 - kann). Hier nicht zu entscheiden ist die (soweit ersichtlich) ungeklärte Frage, ob einer um Anerkennung ersuchenden Person während des Anerkennungsverfah- rens – analog zu Art. 42 AsylG – ein Aufenthaltsrecht zusteht (vgl. hierzu das Handbuch Asyl und Rückkehr des SEM, Artikel F4, Die Gesuche um Anerken- nung der Staatenlosigkeit, Stand 1. März 2019, https://www.sem.admin.ch/sem/de/home/asyl/asylverfahren/nationale-verfahren/ handbuch-asyl-rueckkehr.html [zuletzt besucht am 21. November 2022], S. 10 f., 12, wonach infolge der unklaren Rechtslage eine Wegweisung nicht verfügt wer- den solle). So oder anders macht sich auch eine um Anerkennung der Staatenlo- sigkeit ersuchende Person grundsätzlich nach Art. 115 Abs. 1 lit. a AIG i.V.m. Art. 5 Abs. 1 lit. a AIG strafbar, wenn sie – ohne Papiere reisend – ohne Bewilligung in die Schweiz einreist. 2.2.7. Fraglich ist zunächst, ob sich Staatenlose bzw. um Anerkennung der Staatenlosigkeit ersuchende Personen analog zu Flüchtlingen auf einen Art. 31 Ziff. 1 der Flüchtlingskonvention entsprechenden Rechtfertigungsgrund berufen können.”
Bei bereits vorläufig Aufgenommenen sowie bei Mehrfachgesuchen hat die Beschwerde kraft Gesetzes aufschiebende Wirkung; Betroffene dürfen den Abschluss des Verfahrens in der Schweiz abwarten, sofern das SEM diese Wirkung nicht entzogen hat (vgl. Art. 42 AsylG in der Rechtsprechung).
“Einer Beschwerde im Asylverfahren kommt grundsätzlich von Gesetzes wegen aufschiebende Wirkung zu, weshalb - sofern das SEM ihr die aufschiebende Wirkung nicht entzieht - Beschwerdeführende den Abschluss eines Verfahrens von Amtes wegen in der Schweiz abwarten dürfen (Art. 42 AsylG [SR 142.31]). Ohnehin ist die Beschwerdeführerin bereits vorläufig aufgenommen. Insofern wäre auf den Eventualantrag betreffend Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung nicht einzutreten. Der Antrag wird aber mit dem vorliegenden Beschwerdeurteil gegenstandslos.”
“Vorliegend nahm das SEM die Eingabe vom 18. Dezember 2023 als Mehrfachgesuch entgegen. Der Beschwerde kommt daher von Gesetzes wegen aufschiebende Wirkung zu (Art. 55 Abs. 1 VwVG; vgl. auch Art. 42 AsylG). Auf den Eventualantrag, es sei die aufschiebende Wirkung zu gewähren, ist daher mangels Rechtsschutzinteresses nicht einzutreten.”
“August 2020 und die Gewährung des Asyls, eventualiter die Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft und die vorläufige Aufnahme als Flüchtling, subeventualiter die Anordnung der vorläufigen Aufnahme wegen Unzulässigkeit des Wegweisungsvollzugs, oder die Rückweisung der Sache an die Vorinstanz zwecks weiterer Sachverhaltsabklärungen. In verfahrensrechtlicher Hinsicht beantragte er, der Vollzug der Wegweisung sei einstweilen zu stoppen, es sei auf die Erhebung eines Kostenvorschusses zu verzichten sowie die unentgeltliche Prozessführung zu gewähren und das Beschwerdeverfahren in deutscher Sprache zu führen. Mit der Beschwerde wurden eine am 14. September 2020 von der (...) ausgestellte Unterstützungsbestätigung und ein HDP-Mitgliedschaftsantragsformular zu den Akten gegeben. D. Am 30. September 2020 bestätigte das Bundesverwaltungsgericht den Eingang der Beschwerde. E. Die Instruktionsrichterin hielt mit Zwischenverfügung vom 30. Oktober 2020 fest, der Beschwerdeführer dürfe den Abschluss des Verfahrens gestützt auf Art. 42 AsylG (SR 142.31) in der Schweiz abwarten. Da die von Gesetzes wegen bestehende aufschiebende Wirkung der Beschwerde von der Vorinstanz nicht entzogen wurde, trat sie auf den Antrag, es sei der Vollzug der Wegweisung einstweilen zu stoppen, mangels Rechtsschutzinteresse nicht ein. Gleichzeitig hiess sie das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung (Art. 65 Abs. 1 VwVG) gut, verzichtete auf die Erhebung eines Kostenvorschusses (Art. 63 Abs. 4 VwVG) und teilte dem Beschwerdeführer beziehungsweise dessen Rechtsvertreter mit, das Beschwerdeverfahren werde in deutscher Sprache geführt. F. F.a Die Instruktionsrichterin übermittelte die Akten am 25. Mai 2021 an das SEM und lud dieses zur Einreichung einer Vernehmlassung ein. F.b Mit Vernehmlassung vom 8. Juni 2021 beantragte das SEM sinngemäss die Abweisung der Beschwerde. F.c Das Bundesverwaltungsgericht liess dem Beschwerdeführer am 18. Juni 2021 das Doppel der Vernehmlassung zukommen und gab ihm Gelegenheit, eine Replik sowie entsprechende Beweismittel einzureichen.”
“Der vorliegenden Beschwerde kommt von Gesetzes wegen aufschiebende Wirkung zu (vgl. Art. 42 AsylG und Art. 55 VwVG) und das SEM hat diese auch nicht entzogen. Auf die Anträge, es sei der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu gewähren und die Aussetzung des Wegweisungsvollzugs sei superprovisorisch zu verfügen (inkl. entsprechende Anweisung an die kantonalen Behörden), ist daher nicht einzutreten.”
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