If it is clear after the interview on the grounds for asylum that a decision cannot be made under the accelerated procedure, namely because further investigation is required, the asylum seeker shall be assigned to the extended procedure and be allocated to a canton under Article 27.
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Eine Zuteilung ins erweiterte Verfahren kann auch erfolgen, obwohl bereits eine Anhörung zu den Asylgründen stattgefunden hat oder weil zuvor angeordnete Abklärungen zwischenzeitlich hinfällig geworden sind. Aus der Rechtsprechung folgt jedoch, dass im erweiterten Verfahren nicht automatisch eine weitere Anhörung durchzuführen ist; eine ergänzende Anhörung bzw. sonstige zusätzliche Abklärungen sind nur dann erforderlich, wenn nach pflichtgemässer Prüfung tatsächlich noch entscheidrelevante Fragen offenbleiben.
“Demnach ist festzustellen, dass der Erlass der ablehnenden Verfügung kurz nach der Zuweisung des Beschwerdeführers in den Kanton J._______ keine Verletzung seiner Verfahrensrechte, namentlich der Rechtsweggarantie und seines Anspruchs auf rechtliches Gehör, zur Folge hatte. Schliesslich ist im Handeln der Vorinstanz, dass sie nach dem Kassationsurteil und nach der Zuteilung des Beschwerdeführers in das erweiterte Verfahren ohne weitere Abklärungen ihren abschlägigen Entscheid erlassen hat, kein Verstoss gegen den Grundsatz von Treu und Glauben zu erblicken. Wie schon zuvor erklärt, wurden einerseits die durch das Urteil BVGer E-615/2024 vom 6. Februar 2024 angeordneten Abklärungen durch die Volljährigkeit des Beschwerdeführers offenkundig hinfällig (vgl. E. 5.3). Andererseits sind im erweiterten Verfahren weitere entscheidrelevante Verfahrensschritte (z.B. Abklärungsmassnahmen wie eine weitere Anhörung zu den Asylgründen oder zu Vollzughindernissen) nicht zwingenderweise durchzuführen. Dies ergibt sich zum einen aus dem Wortlaut von Art. 26d AsylG, wonach eine Zuteilung ins erweiterte Verfahren erfolgt, wenn namentlich weitere Abklärungen erforderlich sind, und zum anderen aus dem Umstand, dass eine asylsuchende Person höchstens 140 Tage in einem Bundesasylzentrum verbringen sollte (Art. 24 Abs. 4 AsylG) und dann - ob nun Abklärungsmassnahmen vorgesehen sind oder nicht - einem Kanton zugewiesen wird. Ein widersprüchliches Verhalten kann dem SEM demnach nicht vorgeworfen werden und für den Vertrauensschutz fehlt es nach dem zuvor Gesagten bereits an einer Vertrauensgrundlage, auf welche der Beschwerdeführer sich hätte verlassen dürfen. Im Übrigen wäre auch nicht ersichtlich, welche erheblichen Dispositionen er gestützt auf sein Vertrauen zu seinem Nachteil getätigt haben sollte.”
“Sachverhalt: A. Der Beschwerdeführer suchte am 2. Oktober 2019 in der Schweiz um Asyl nach. B. Am 22. November 2019 beziehungsweise am 5. Dezember 2019 erfolgte die Befragung gemäss Art. 26 Abs. 3 AsylG (SR 142.31) sowie eine Anhörung zu den Asylgründen gemäss Art. 29 AsylG. C. Am 13. Dezember 2019 wies das SEM das Asylgesuch in das erweiterte Verfahren gemäss Art. 26d AsylG zu und es teilte den Beschwerdeführer dem Kanton Schwyz zu. D. Am 10. März 2020 wurde mit dem Beschwerdeführer eine ergänzende Anhörung durchgeführt. E. Mit Verfügung vom 27. März 2020 - eröffnet am 30. März 2020 - stellte das SEM fest, der Beschwerdeführer erfülle die Flüchtlingseigenschaft nicht, lehnte sein Asylgesuch ab und verfügte die Wegweisung aus der Schweiz sowie den Vollzug der Wegweisung. F. Mit Eingabe vom 24. April 2020 reichte der Beschwerdeführer beim Bundesverwaltungsgericht eine Beschwerde gegen die erstinstanzliche Verfügung ein. Er beantragte die Feststellung der Flüchtlingseigenschaft sowie die Gewährung von Asyl. Es sei die Unzulässigkeit und Unzumutbarkeit des Vollzugs der Wegweisung festzustellen und der Beschwerdeführer sei vorläufig aufzunehmen. In prozessualer Hinsicht ersuchte er um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und amtliche Rechtsverbeiständung. Der Beschwerde lagen, nebst der angefochtenen Verfügung und der Vollmacht, mehrere Dokumente bei (Fürsorgeabhängigkeitsbestätigung, Schnellrecherche der Schweizerischen Flüchtlingshilfe [SFH], Flüchtlingsausweise seiner in B.”
“Der Beschwerdeführer monierte, dass der Sachverhalt ungenügend erstellt worden sei; eine ergänzende Anhörung hätte stattfinden sollen. Zwar geht aus dem Anhörungsprotokoll hervor, dass aufgrund der fortgeschrittenen Zeit die Anhörung beendet und der Rechtsvertretung in Aussicht gestellt wurde, weitere Fragen während der ergänzenden Anhörung zu stellen. In der Rechtsbelehrung derselben Anhörung wurde jedoch darauf hingewiesen, dass eine weitere Anhörung nur dann stattfinden werde, wenn noch weitere Fakten abgeklärt werden müssten (vgl. SEM-Akte A29/16, F85-88, Rechtsbelehrung). Wie die Vorinstanz in ihrer Verfügung richtig festgestellt hat, besteht kein Anspruch auf die Durchführung einer ergänzenden Anhörung. Eine Zuteilung ins erweiterte Verfahren findet nur dann statt, wenn weitere Abklärungen notwendig sind, die im beschleunigten Verfahren aufgrund der Komplexität des jeweiligen Falles ungenügend behandelt wurden (vgl. BVGE 2020 VI/5 E. 9.2; Art. 26d AsylG). Das Gericht kommt vorliegend zum Schluss, dass die Vorinstanz den Sachverhalt hinreichend erstellt und zu den relevanten Punkten Fragen gestellt hat, den Beschwerdeführer am Ende der Anhörung explizit gefragt hat, ob er alle Gründe für sein Asylgesuch habe nennen können und auch der anwesenden Rechtsvertretung die Gelegenheit gegeben hat, die wichtigsten Fragen zu stellen (vgl. SEM-Akte A29/16 F86f.). Es ist nicht ersichtlich, welche Fragen - insbesondere zur gerügten ungenügenden Befragung im Zusammenhang mit der Hausdurchsuchung vom 14. Februar 2024 - noch hätten zusätzlich gestellt werden sollen. Die Vorinstanz hat in ihrer Verfügung ferner ausführlich begründet, weshalb sie zum Schluss gekommen ist, dass die vorgebrachten Verfolgungsmassnahmen seitens der türkischen Behörden nicht asylrelevant sind und sich auch eingehend dazu geäussert, weshalb sich die Zuteilung ins erweiterte Verfahren als nicht notwendig erweist (vgl. SEM- Akte A33/14 S. 6-9).”
“Insofern ist es bereits aus verfahrenstechnischer Sicht nachvollziehbar, dass das Gesuch der Beschwerdeführerin - insbesondere unter dem Aspekt der Einhaltung der Verfahrensfristen - dem erweiterten Verfahren zugewiesen wurde; zumal die Beschwerdeführerin selbst festhielt, wenn der Entscheid im beschleunigten Verfahren behandelt worden wäre, wäre die Maximalfrist von 29 Tagen klar überschritten gewesen. Hinzu kommt, dass, wenn eine pflichtgemässe Schätzung des SEM nach der Durchführung der Anhörung zu den Asylgründen zum Resultat führt, dass der Entscheid realistischerweise nicht innert acht Tagen getroffen werden kann, nach der gesetzgeberischen Intention eine Zuweisung ins erweiterte Verfahren zu erfolgen hat (vgl. BVGE 2020/VI/5 E. 8.6 m.w.H.). Nichts anderes hat das SEM vorliegend getan. Die Formulierung «Da das Asylgesuch Ihrer Mandantin weiterer Abklärungen bedarf, wird es gemäss Art. 26d AsylG fortan im erweiterten Verfahren behandelt» - in der von der Vorinstanz anlässlich der Vernehmlassung zu Recht als Standardschreiben bezeichneten Verfügung betreffend Zuteilung ins erweiterte Verfahren - ist klarerweise dem Gesetzeswortlaut von Art. 26d AsylG geschuldet. Nichtsdestotrotz lässt sich einzig gestützt auf diesen Satz sowie den Umstand, dass der Entscheid der Beschwerdeführerin zehn Tage, nachdem sie dem erweiterten Verfahren zugeteilt worden war, erging, keine Verletzung des Gebots von Treu und Glauben ableiten. Die Vorinstanz gelangte vorliegend nach Prüfung der Akten zum Schluss, dass keine weiteren Abklärungen mehr notwendig sind, und erliess den ablehnenden Entscheid. Da sie mangels Notwendigkeit keine weiteren Abklärungen getätigt hat und sich dies der Verfügung entnehmen lässt, kann diesbezüglich auch keine Verletzung der Begründungspflicht vorliegen. Eine sachgerechte Anfechtung war sodann möglich, wie die vorliegende Beschwerde zeigt. Es besteht keine Veranlassung für eine Fristansetzung zur «Nachbesserung» der Beschwerde, weshalb dieser subeventualiter gestellte prozessuale Antrag abgewiesen wird. Abschliessend ist darauf hinzuweisen, dass auf Beschwerdeebene keinerlei Beweismittel eingereicht wurden, was das Vorgehen der Vorinstanz, auf weitere Abklärungen zu verzichten, zusätzlich stützt (vgl.”
Die Zuteilung in das erweiterte Verfahren entbindet die Verwaltung nicht vom Grundsatz der Verfahrensbeschleunigung. Nach der Rechtsprechung können längere Phasen faktischer Untätigkeit (bei Beispielen von mehr als rund einem Jahr bis hin zu Fällen mit über 24 Monaten) als schwerwiegende Mängel gewertet werden; die Behörde kann eine solche übermässige Verzögerung nicht generell mit organisatorischer Überlastung oder Personalmangel rechtfertigen. Allerdings ist zu beachten, dass Art. 37 Abs. 4 LAsi (Entscheid in der Regel innert zwei Monaten nach Ende der Vorbereitungsphase) ein Ordnungslimit darstellt und überschritten werden kann, wenn zur Feststellung des Sachverhalts notwendige Abklärungen mehr Zeit erfordern.
“1 de la Convention du 4 novembre 1959 de sauvegarde des droits de l'homme et des libertés fondamentales [CEDH, RS 0.101]), apparaissent en particulier comme des carences choquantes une inactivité de treize ou quatorze mois au stade de l'instruction (cf. ATF 130 IV 54 consid. 3.3.3), que certes, l'art. 6 par. 1 CEDH ne s'applique pas dans une procédure concernant le séjour et le renvoi des étrangers (ATF 137 I 128 consid. 4.4.2), que toutefois, le principe de célérité pouvant être déduit de l'art. 29 al. 1 Cst. (cf. arrêt du Tribunal fédéral 5A_670/2016 du 13 février 2017 consid. 3.1 et réf. cit.), la jurisprudence mentionnée peut être prise en compte par analogie, qu'elle est également conforme à la pratique du Tribunal en la matière (cf. notamment arrêts du Tribunal E-2205/2019 du 4 juillet 2019 ; E-2270/2019 du 27 juin 2019 ; D-793/2019 du 28 mars 2019 ; E-7179/2018 du 5 mars 2019 ; E-6508/2018 du 4 janvier 2019), qu'aux termes de l'art. 37 al. 4 LAsi, dans une procédure étendue (art. 26d LAsi), comme en l'espèce, la décision doit être prise dans les deux mois qui suivent la fin de la phase préparatoire, étant précisé qu'il s'agit d'un délai d'ordre, que pareil délai peut être dépassé si des mesures d'instruction nécessaires à l'établissement des faits prennent plus de temps (cf. Message du Conseil fédéral du 3 septembre 2014 concernant la modification de la loi sur l'asile, FF 2014 7771, spéc. 7857 ss), que selon l'art. 37b LAsi, le SEM définit une stratégie de traitement des demandes d'asile dans laquelle il détermine un ordre de priorité, en tenant notamment compte des délais légaux de traitement, de la situation dans les Etats de provenance, du caractère manifestement fondé ou non des demandes ainsi que du comportement des requérants, qu'en l'occurrence, le recourant a déposé une demande d'asile, le 16 novembre 2021, qu'après avoir été auditionné le 25 novembre 2021 et le 7 janvier 2022, il a été affecté à la procédure d'asile étendue par décision incidente du SEM du 13 janvier 2022, qu'il a de nouveau été auditionné, le 18 mars 2022, que depuis lors, soit pendant une période de plus de 24 mois, le SEM n'a pas rendu de décision, qu'en outre, il n'a mené aucune mesure d'instruction, excepté, selon le dossier du SEM (cf.”
“101), une inactivité de treize ou quatorze mois au stade de l'instruction apparaît comme une carence choquante (cf. ATF 130 IV 54 consid. 3.3.3 et jurisp. cit.), que, certes, l'art. 6 par. 1 CEDH ne s'applique pas dans une procédure concernant le séjour et le renvoi des étrangers (cf. ATF 137 I 128 consid. 4.4.2), que, toutefois, le principe de célérité étant également consacré par l'art. 29 al. 1 Cst. (cf. supra), la jurisprudence mentionnée peut être prise en compte par analogie, conformément à la pratique du Tribunal en la matière (cf. notamment arrêt du Tribunal D-4326/2023 du 13 octobre 2023 et réf. cit.), que le principe de la célérité peut être violé, même si l'autorité n'a commis aucune faute (cf. ATF 130 IV 54 consid. 3.3.3), de sorte que celle-ci ne saurait exciper d'une organisation déficiente ou d'une surcharge structurelle pour justifier la lenteur excessive d'une procédure (cf. ATF 130 I 312 consid. 5.2), qu'aux termes de l'art. 37 al. 4 LAsi, dans une procédure étendue (art. 26d LAsi), la décision doit être prise dans les deux mois qui suivent la fin de la phase préparatoire, qu'il s'agit d'un délai d'ordre, qui peut être dépassé en particulier si des mesures d'instruction nécessaires à l'établissement des faits prennent plus de temps (cf. Message du Conseil fédéral du 3 septembre 2014 concernant la modification de la loi sur l'asile [Restructuration du domaine de l'asile], FF 2014 7771, spéc. 7857 s.), que selon l'art. 37b LAsi, le SEM définit une stratégie de traitement des demandes d'asile dans laquelle il détermine un ordre de priorité, en tenant notamment compte des délais légaux de traitement, de la situation dans les Etats de provenance, du caractère manifestement fondé ou non des demandes ainsi que du comportement des requérants, qu'en l'occurrence, le recourant a déposé une demande d'asile, le 25 juillet 2022, soit il y a une année et quatre mois, qu'après avoir été entendu les 3 et 10 août et le 7 novembre 2022, il a été affecté à la procédure d'asile étendue par décision incidente du SEM du 29 novembre 2022, que, depuis lors, il a informé le SEM à cinq reprises sur une période d'un peu moins de sept mois (cf.”
“74), qu'il n'est pas important de savoir si l'autorité a, ou non, commis une faute, qu'est déterminant uniquement le fait que l'autorité agit ou non dans les délais légaux ou, à défaut, dans des délais raisonnables, qu'il importe donc d'examiner si les circonstances concrètes qui ont conduit à la prolongation de la procédure sont objectivement justifiées, qu'il appartient à la personne concernée d'entreprendre ce qui est en son pouvoir pour que l'autorité fasse diligence, que ce soit en l'invitant à accélérer la procédure ou en recourant le cas échéant pour retard injustifié, que, si on ne peut lui reprocher quelques temps d'arrêt dans l'avancement d'un dossier, l'autorité ne saurait invoquer une organisation déficiente, un manque de personnel ou encore une surcharge structurelle pour justifier la lenteur excessive d'une procédure (cf. ATAF 2012/10 consid. 5.1.1 ; ATF 138 II 513 consid. 6.5, 130 I 312 consid. 5.1 et 5.2 et réf. cit. ; auer/malinverni/hottelier, Droit constitutionnel suisse, vol. II, 3ème éd., 2013, p. 590 ss), qu'ainsi, pour autant qu'aucune des éventuelles périodes d'inactivité ne soit d'une durée clairement choquante, il y a lieu de procéder à une appréciation d'ensemble, des périodes d'intense activité pouvant compenser le fait que le dossier ait été momentanément laissé de côté en raison d'autres affaires (cf. ATF 130 IV 54 consid. 3.3.3 ; 130 I 312 consid. 5.2), qu'aux termes de l'art. 37 al. 4 LAsi, dans une procédure étendue (art. 26d LAsi), la décision doit être prise, dans les deux mois qui suivent la fin de la phase préparatoire, étant précisé qu'il s'agit d'un délai d'ordre, que ce délai d'ordre peut être dépassé si des mesures d'instruction nécessaires à l'établissement des faits prennent plus de temps (cf. Message du Conseil fédéral du 3 septembre 2014 concernant la modification de la loi sur l'asile, FF 2014 7771, spéc. 7857 ss), que selon l'art. 37b LAsi, le SEM définit une stratégie de traitement des demandes d'asile dans laquelle il détermine un ordre de priorité, en tenant notamment compte des délais légaux de traitement, de la situation dans les Etats de provenance, du caractère manifestement fondé ou non des demandes ainsi que du comportement des requérants, qu'en l'occurrence, le recourant a déposé une demande d'asile le 10 septembre 2020, qu'il a été auditionné à quatre reprises entre le 21 septembre 2020 et le 6 novembre 2020, que, vu le rapport du 30 novembre 2020 concernant l'analyse de provenance pour des demandeurs d'asile (cf.”
Medizinisch notwendige langfristige Behandlungen (z. B. chronische Hepatitis B oder onkologische Therapie) können – soweit weitere medizinische Abklärungen nötig sind – eine Zuteilung in das erweiterte Verfahren nach Art. 26d AsylG begründen. Das SEM fordert hierfür regelmässig einen aktuellen ärztlichen Bericht an und prüft anhand der Akten die Verfügbarkeit bzw. den tatsächlichen Zugang zu den erforderlichen Behandlungen und Medikamenten im Herkunftsland.
“Le requérant aurait pu s'échapper et aurait dès lors évité le domicile familial. Il aurait néanmoins appris par sa mère que H._______ était déterminé à le tuer. En raison de son jeune âge, il n'aurait pas pensé à solliciter la protection des autorités de son pays. N'ayant pas d'autres membres de la famille sur qui compter, il aurait quitté la Guinée quelques semaines plus tard, en été 2021, avec l'aide financière de sa mère. Il aurait rejoint le Mali, où il ne serait resté que quatre ou cinq jours en raison des relations de H._______ dans ce pays, puis l'Algérie, où il aurait vécu un an et cinq mois, la Tunisie, où il aurait séjourné six mois, l'Italie, où il aurait également passé environ six mois, et la Suisse, où il serait arrivé le 21 janvier 2024. Il a indiqué préférer mourir que de retourner en Guinée. Il n'a déposé aucun document d'identité ou moyen de preuve à l'appui de sa demande d'asile. K. Par décision incidente du 18 juin 2024, le SEM a décidé que la demande d'asile de l'intéressé serait traitée dans le cadre d'une procédure étendue au sens de l'art. 26d LAsi (RS 142.31). L. Les documents médicaux suivants ont été versés au dossier du SEM : - un rapport médical du 29 janvier 2024, dont il ressort que l'intéressé a été vacciné contre la rougeole, les oreillons, la rubéole, la varicelle et la poliomyélite ; - un journal de soins du 15 mars 2024 dont il ressort que le requérant s'est plaint de maux de ventre et de dents ; du Buscopan (anticholinergique) et du Chlorexhamed (désinfectant pour la bouche et la gorge) lui ont été remis ; - un journal de soins du 25 mars 2024 dont il ressort que le requérant s'est à nouveau plaint de maux de ventre ; du Flatulex (antiflatulent) et de la tisane de fenouil lui ont été remis ; - un rapport médical du 27 mars 2024, dont il ressort notamment que l'intéressé présentait une probable hernie inguinale, d'autres examens devant être effectués ; - un rapport médical du 3 avril 2024 (radiologie), dont il ressort notamment que l'intéressé ne souffrait pas d'hernie inguinale ; - un rapport médical du 10 avril 2024, dont il ressort que les investigations des douleurs abdominales de l'intéressé se poursuivaient ; - un rapport médical du 22 août 2024, dont il ressort notamment que l'intéressé présente une hépatite B chronique, un suivi médical devant être mis en place et un rendez-vous en gastro-entérologie étant prévu ; - un rapport médical du 18 septembre 2024 (gastro-entérologie) et un rapport médical du 4 décembre 2025 (recte : 2024) confirmant le diagnostic d'hépatite B chronique et préconisant un suivi médical régulier (surveillance des transaminases et de l'ADN du virus de l'hépatite B tous les six mois, échographie hépatique et dosage de l'alpha-foetoprotéine annuelle et évaluation de la fibrose tous les deux ans).”
“1 PA), che, in particolare, la SEM dovrà richiedere un referto medico dettagliato e completo indicante segnatamente i trattamenti essenziali, i farmaci e le cure oncologiche che devono essere continuati e/o introdotti a medio termine; che la stessa dovrà poi verificare la disponibilità in Georgia di trattamenti farmacologici, compresi quelli alternativi (anche se questi ultimi sono meno efficaci sul campo e meno utili), che potrebbero essere prescritti al ricorrente 1 per le sue esigenze chemioterapiche e per le eventuali complicazioni legate alla sua malattia; che sarà inoltre necessario stabilire se il ricorrente 1 e la sua famiglia, originari di D._______, saranno effettivamente in grado di accedere ai farmaci necessari e alle cure essenziali alla luce della loro situazione personale, in modo da evitare qualsiasi interruzione gravemente dannosa per la sua salute, che, in esito, la SEM dovrà nuovamente pronunciarsi sull'esecuzione dell'allontanamento valutandola a fronte delle nuove informazioni ottenute, che ai fini della nuova istruttoria, l'autorità opponente dovrà inoltre preferire la trattazione della domanda d'asilo nella procedura ampliata ai sensi dell'art. 26d LAsi, che, pertanto, il ricorso va parzialmente accolto e la decisione avversata annullata in punto all'esecuzione dell'allontanamento (dispositivi n. 3 e 4), che avendo il Tribunale statuito nel merito del ricorso, la domanda di esenzione dal versamento di un anticipo equivalente alle presunte spese processuali è divenuta senza oggetto, che, visto l'esito della procedura, non si prelevano spese processuali (art. 63 cpv. 1 PA), che l'istanza di assistenza giudiziaria, nel senso dell'esenzione dal versamento delle spese di giustizia, è quindi divenuta senza oggetto, che, ai sensi dell'art. 111ater LAsi, non sono inoltre attribuite indennità ripetibili, in quanto i ricorrenti sono assistiti dalla rappresentanza legale designata dalla SEM a norma dell'art. 102h LAsi, che la presente sentenza non può essere impugnata con ricorso di diritto pubblico dinanzi al Tribunale federale (art. 83 lett. d cifra 1 LTF) ed è quindi definitiva, (dispositivo alla pagina seguente) Per questi motivi, il Tribunale amministrativo federale pronuncia: 1.”
“Zutreffend ist vorliegend die Annahme des SEM, dass es sich beim Kosovo um ein sogenanntes «safe country» im Sinne von Art. 6a Abs. 2 Bst. a AsylG handelt. Hingegen liegt entgegen den anderslautenden Ausführungen in den Erwägungen des SEM (vgl. Verfügung Ziff. IV) - kein Asylentscheid vor, der ohne weitere Abklärungen im Sinne von Art. 40 AsylG getroffen worden ist. Das SEM teilte dem Beschwerdeführer beziehungsweise seinem damaligen Rechtsvertreter am 27. Februar 2023 mit, aufgrund der Aktenlage könne sein Asylgesuch im gegenwärtigen Zeitpunkt nicht entschieden werden. Da dieses weiterer Abklärungen bedürfe, namentlich in Bezug auf die geltend gemachten medizinischen Probleme, werde es gemäss Art. 26d AsylG fortan im erweiterten Verfahren behandelt. Das SEM forderte den Beschwerdeführer in der Folge auf, einen aktuellen ärztlichen Bericht einzureichen, worauf dieser durch seine Rechtsvertretung mehrere medizinische Befunde einreichen liess. Daraufhin gab das SEM eine interne Abklärung zu medizinischen Behandlungsmöglichkeiten im Kosovo in Auftrag (vgl. Bstn. E und F). Das SEM hat demnach im Asylverfahren des Beschwerdeführers weitere Abklärungen getätigt. Mithin handelt es sich bei der angefochtenen Verfügung um einen Entscheid, der in Anwendung von Art. 6a Abs. 2 Bst a AsylG i.V.m. Art. 31a Abs. 4 AsylG im erweiterten Verfahren ergangen ist. Der Entscheid kann demnach gemäss Art. 108 Abs. 2 AsylG innerhalb von 30 Tagen seit Eröffnung der Verfügung angefochten werden.”
Führen die nach der Anhörung festgestellten Unsicherheiten dazu, dass weitere Abklärungen (z.B. medizinische Abklärungen oder TEU-Abklärungen) erforderlich sind, ist der Fall nach Art. 26d LAsi in das erweiterte Verfahren zu überführen. Ergeben sich hingegen keine Anhaltspunkte für weitere Ermittlungen, kann das SEM den Fall im beschleunigten Verfahren abschliessen.
“Per adempiere a queste esigenze è necessario che menzioni, almeno brevemente, i motivi sui quali ha fondato la sua decisione, in modo da consentire agli interessati di apprezzarne la portata impugnandola in piena conoscenza di causa (cfr. DTF 136 I 229 consid. 5.2; 136 V 351; 129 I 232 consid. 3.2; DTAF 2011/37 consid. 5.4.1; sentenza del Tribunale federale 2C.1020/2019 del 31 marzo 2020 consid. 3.4.2). Al contrario, l'autorità commette una denegata giustizia formale proibita dall'art. 29 cpv. 2 Cost., se omette di pronunciarsi in relazione a delle censure che presentano una certa pertinenza, o di prendere in considerazione delle allegazioni e argomenti importanti per la decisione da rendere (cfr. DTF 141 I 557 consid. 3.2.1, 138 I 232 consid. 5.1,134 I 83 consid. 4.1, 133 III 235 consid. 5.2 e giurisprudenza ivi citata; DTAF 2013/23 consid. 6.1.1). 5.3.2 Ora, venendo al caso in parola, il Tribunale rileva d'ingresso come la questione circa lo smistamento tra la procedura celere (art. 26c LAsi) e la procedura ampliata (art. 26d LAsi), è già stata trattata dalla precitata auto-rità ricorsuale nella sua sentenza di principio E-6713/2019 del 9 giugno 2020 (prevista per la pubblicazione quale DTAF). Alla stessa si può pertanto senz'altro rinviare per ulteriori dettagli (cfr. anche tra le altre la sentenza del Tribunale D-1909/2020 del 12 gennaio 2021 consid. 4). Nel caso in rassegna, poiché la domanda d'asilo era stata presentata dalla richiedente l'asilo già in data 3 maggio 2021 (cfr. atto della SEM n. 2/1), sino all'inizio della procedura celere - ovvero con l'audizione sui motivi d'asilo tenutasi il 20 luglio 2021 - l'autorità inferiore ha pacificamente superato il termine ordinatorio e massimale di 21 giorni concernente la fase preparatoria (cfr. sentenza del Tribunale E-6713/2019 consid. 8.3 con ulteriore riferimento citato). Tale termine risulta essersi protratto segnatamente a causa dello stato di salute della ricorrente e degli accertamenti medici in tal senso che la SEM ha dovuto eseguire come pure in ragione agli elementi di TEU emersi nel rapporto MayDay, nella prima audizione RMNA e nell'audizione TEU del 15 giugno 2021.”
“Il n'a pas non plus allégué se trouver personnellement exposé à un risque de persécution réfléchie en raison de l'engagement politique de son épouse, qui, malgré l'enquête ouverte contre elle, se tient à disposition des autorités en Turquie et n'est pas recherchée. Partant, le SEM pouvait statuer en l'état du dossier sans attendre la production par le recourant des pièces du dossier pénal concernant son épouse. La motivation de la décision permettait à l'intéressé de la comprendre et de l'attaquer utilement, ce qu'il a d'ailleurs fait. Pour le reste, le recourant remet en cause l'appréciation du SEM, question qui relève du fond et qui sera examinée ci-après. 2.5 Le recourant reproche encore au SEM d'avoir traité son cas en procédure accélérée, alors que selon lui la procédure étendue aurait été plus appropriée vu sa complexité. Les courts délais applicables dans le cadre de procédures accélérées ne dispensent pas le SEM d'établir l'état de fait pertinent de manière exacte et complète. S'il ressort de l'audition sur les motifs d'asile qu'une décision ne peut être rendue, notamment parce que des mesures d'instruction supplémentaires doivent être engagées, le traitement de la demande d'asile doit se poursuivre en vertu de la procédure étendue (art. 26d LAsi). En l'espèce, le SEM a correctement instruit la cause et n'a en particulier commis aucune négligence en ne procédant pas à d'autres investigations, ainsi que relevé ci-dessus. Aucun élément ne le contraignait donc à traiter la demande d'asile du recourant en procédure étendue. 2.6 Les griefs formels s'avérant mal fondés, ils doivent être écartés. 3. 3.1 Sont des réfugiés les personnes qui, dans leur Etat d'origine ou dans le pays de leur dernière résidence, sont exposées à de sérieux préjudices ou craignent à juste titre de l'être en raison de leur race, de leur religion, de leur nationalité, de leur appartenance à un groupe social déterminé ou de leurs opinions politiques. Sont notamment considérées comme de sérieux préjudices la mise en danger de la vie, de l'intégrité corporelle ou de la liberté, de même que les mesures qui entraînent une pression psychique insupportable (art. 3 al. 1 et 2 LAsi ; cf. ATAF 2007/31 consid. 5.2 à 5.6). 3.2 Il y a pression psychique insupportable lorsque certains individus ou une partie de la population sont victimes de mesures systématiques constituant des atteintes graves ou répétées à des libertés et des droits fondamentaux et, qu'au regard d'une appréciation objective, celles-ci atteignent une intensité et un degré tels qu'elles rendent impossible, ou difficilement supportable, la poursuite de la vie ou d'une existence conforme à la dignité humaine, de telle sorte que n'importe quelle personne confrontée à une situation analogue aurait été contrainte de fuir le pays, faute de pouvoir y bénéficier d'une protection adéquate (cf.”
Als Gründe für die Zuteilung ins erweiterte Verfahren gelten nach den Erwägungen des Gesetzgebers Aktenumstände, die zusätzliche Abklärungen erfordern, welche nicht in kurzer Zeit vorgenommen werden können. Zu den ausdrücklich genannten Beispielen gehören Abklärungen bei schweizerischen Vertretungen im Ausland, die Anforderung weiterer Beweisdokumente im Herkunftsland sowie gegebenenfalls eine erneute Anhörung.
“Nel rispetto di questo limite massimo, il decorso effettivo dipende dalle esigenze del singolo caso; nei casi semplici può anche essere di solo qualche giorno (FF 2014 6917, 6938). 5.2 Successivamente si entra nella fase cadenzata, nel corso della quale la domanda d'asilo è esaminata approfonditamente secondo la struttura prevista a livello legislativo (art. 20c dell'Ordinanza 1 sull'asilo relativa a questioni procedurali [OAsi 1; RS 142.311]). L'accertamento dei fatti giuridicamente determinanti, la concessione dei diritti alle parti, nonché la preparazione e la notificazione della decisione di prima istanza, seguono un preciso piano temporale predeterminato. In tale fase si svolge l'audizione sui motivi d'asilo (art. art. 20c lett. b OAsi). Se da quest'ultima risulta che non è possibile pronunciare una decisione nel quadro della procedura celere, segnatamente perché sono necessari accertamenti supplementari, la domanda d'asilo è smistata in ampliata e il richiedente attribuito ad un Cantone (art. 26d LAsi e art. 20c let. d OAsi 1). Il termine accertamenti supplementari secondo le intenzioni del legislatore comprende le indagini che non possono essere effettuate in breve tempo. Vi rientrano per esempio gli accertamenti presso rappresentanze svizzere all'estero, la richiesta di ulteriori documenti probatori nel paese di provenienza o, eventualmente, una nuova audizione (FF 2014 6917, 6997). Nel caso in cui non venga effettuato un passaggio in ampliata, le decisioni emesse nella procedura celere devono invece essere notificate entro 8 giorni lavorativi dalla conclusione della fase preparatoria (art. 37 cpv. 2 LAsi). Si tratta di un termine ordinatorio la cui inosservanza non pregiudica di principio e ad essa sola la validità della decisione di prima istanza ma che nemmeno può essere oltrepassato a discrezione dell'autorità inferiore. Un superamento di qualche giorno può essere considerato ammissibile in presenza di valide ragioni e se è prevedibile che il provvedimento venga emesso durante il soggiorno al CFA.”
“Nel rispetto di questo limite massimo, il decorso effettivo dipende dalle esigenze del singolo caso; nei casi semplici può anche essere di solo qualche giorno (FF 2014 6917, 6938). 4.2 Successivamente si entra nella fase cadenzata, nel corso della quale la domanda d'asilo è esaminata approfonditamente secondo la struttura prevista a livello legislativo (art. 20c dell'Ordinanza 1 sull'asilo relativa a questioni procedurali [OAsi 1; RS 142.311]). L'accertamento dei fatti giuridicamente determinanti, la concessione dei diritti alle parti, nonché la preparazione e la notificazione della decisione di prima istanza, seguono un preciso piano temporale predeterminato. In tale fase si svolge l'audizione sui motivi d'asilo (art. art. 20c lett. b OAsi). Se da quest'ultima risulta che non è possibile pronunciare una decisione nel quadro della procedura celere, segnatamente perché sono necessari accertamenti supplementari, la domanda d'asilo è smistata in ampliata e il richiedente attribuito ad un Cantone (art. 26d LAsi e art. 20c let. d OAsi 1). Il termine accertamenti supplementari secondo le intenzioni del legislatore comprende le indagini che non possono essere effettuate in breve tempo. Vi rientrano per esempio gli accertamenti presso rappresentanze svizzere all'estero, la richiesta di ulteriori documenti probatori nel paese di provenienza o, eventualmente, una nuova audizione (FF 2014 6917, 6997). Nel caso in cui non venga effettuato un passaggio in ampliata, le decisioni emesse nella procedura celere devono invece essere notificate entro 8 giorni lavorativi dalla conclusione della fase preparatoria (art. 37 cpv. 2 LAsi). Si tratta di un termine ordinatorio la cui inosservanza non pregiudica di principio e ad essa sola la validità della decisione di prima istanza ma che nemmeno può essere oltrepassato a discrezione dell'autorità inferiore. Un superamento di qualche giorno può essere considerato ammissibile in presenza di valide ragioni e se è prevedibile che il provvedimento venga emesso durante il soggiorno al CFA.”
“Nel rispetto di questo limite massimo, il decorso effettivo dipende dalle esigenze del singolo caso; nei casi semplici può anche essere di solo qualche giorno (cfr. FF 2014 6917, 6938). 7.6.2 Successivamente si entra nella fase cadenzata, nel corso della quale la domanda d'asilo è esaminata approfonditamente secondo la struttura prevista a livello legislativo (art. 20c dell'Ordinanza 1 sull'asilo relativa a questioni procedurali [OAsi 1; RS 142.311]). L'accertamento dei fatti giuridicamente determinanti, la concessione dei diritti alle parti, nonché la preparazione e la notificazione della decisione di prima istanza, seguono un preciso piano temporale predeterminato. In tale fase si svolge l'audizione sui motivi d'asilo (art. 20c lett. b OAsi). Se da quest'ultima risulta che non è possibile pronunciare una decisione nel quadro della procedura celere, segnatamente perché sono necessari accertamenti supplementari, la domanda d'asilo è smistata in ampliata e il richiedente attribuito ad un Cantone (art. 26d LAsi e art. 20c lett. d OAsi 1). Il termine per gli accertamenti supplementari secondo le intenzioni del legislatore comprende le indagini che non possono essere effettuate in breve tempo. Vi rientrano per esempio gli accertamenti presso rappresentanze svizzere all'estero, la richiesta di ulteriori documenti probatori nel paese di provenienza o, eventualmente, una nuova audizione (cfr. FF 2014 6917, 6997). Nel caso in cui non venga effettuato un passaggio in ampliata, le decisioni emesse nella procedura celere devono invece essere notificate entro 8 giorni lavorativi dalla conclusione della fase preparatoria (art. 37 cpv. 2 LAsi). Si tratta di un termine ordinatorio la cui inosservanza non pregiudica di principio e ad essa sola la validità della decisione di prima istanza, ma che nemmeno può essere oltrepassato a discrezione dell'autorità inferiore. Un superamento di qualche giorno può essere considerato ammissibile in presenza di valide ragioni e se è prevedibile che il provvedimento venga emesso durante il soggiorno al CFA.”
Das SEM kann nach der Anhörung gemäss Art. 26d AsylG in das erweiterte Verfahren überweisen, wenn weitere Abklärungen erforderlich sind. Entfällt ein solcher Klärungsbedarf, ist eine Überweisung nicht geboten; als Indizien für eine ausreichende Aktenlage gelten u.a. ein vollständiger Schriftenwechsel oder eine Replik, die die offenen Punkte zu klären vermögen.
“_______ en 2015 se réfèrent à des éléments de fait qui ne sont pas remis en cause. Il en va de même des documents relatifs à leur formation ainsi que des photographies les représentants lors des festivités de Newroz. Le Tribunal arrive ainsi à la conclusion que les recourants n'ont pas à craindre de persécution réfléchie déterminante au sens de la jurisprudence prise en application de l'art. 3 LAsi. 3.6 Pour le surplus, il est renvoyé aux considérants des décisions attaquées, notamment en ce qui concerne les problèmes rencontrés par le grand-père de A._______ en 2009, dès lors que ceux-ci sont suffisamment explicites ainsi que motivés et que le recours ne contient aucun autre élément susceptible d'en remettre en cause le bien-fondé (art. 109 al. 3 LTF, par renvoi de l'art. 4 PA). 3.7 Compte tenu de ce qui précède, le SEM a correctement instruit la cause et n'a en particulier commis aucune négligence en refusant de faire suite à la demande des recourants tendant à un passage en procédure étendue (art. 26d LAsi). Le SEM disposait de suffisamment d'éléments au dossier pour lever tout doute sur l'absence de crainte fondée de persécution future pour les recourants et n'avait pas à attendre des informations supplémentaires sur les ennuis rencontrés par leur père, respectivement mari, avec les autorités turques. 3.8 Il s'ensuit que le recours doit être rejeté, en tant qu'il conteste le refus de la reconnaissance de la qualité de réfugié et de l'octroi de l'asile. 4. Lorsqu'il rejette la demande d'asile ou qu'il refuse d'entrer en matière à ce sujet, le SEM prononce, en règle générale, le renvoi de Suisse et en ordonne l'exécution ; ce faisant, il tient compte du principe de l'unité de la famille (art. 44 LAsi). Aucune exception à la règle générale du renvoi, énoncée à l'art. 32 al. 1 de l'ordonnance 1 du 11 août 1999 sur l'asile relative à la procédure (OA 1, RS 142.311), n'étant en l'occurrence réalisée, le Tribunal est tenu, de par la loi, de confirmer cette mesure. 5. L'exécution du renvoi est ordonnée si elle est licite, raisonnablement exigible et possible.”
“Mit Blick auf den vorliegenden Fall ist den Beschwerdeführenden zwar zuzustimmen, dass die Behandlung eines Falls im beschleunigten Verfahren eine wesentliche Verkürzung der Rechtsmittelfrist zur Folge hat (sieben Arbeitstage im beschleunigten Verfahren [Art. 108 Abs. 1 AsylG] gegenüber 30 Tagen im erweiterten Verfahren [Art. 108 Abs. 2 AsylG]). Allerdings monieren sie zu Recht nicht, dass ihnen eine korrekte Beschwerdeerhebung aus zeitlichen Gründen nicht möglich gewesen sei. So haben sie innert der verkürzten Frist eine ausführliche und vollumfängliche rechtsgenügliche Beschwerde eingereicht. Ausserdem fand auf Beschwerdeebene ein Schriftenwechsel statt; mit der Eingabe ihrer Replik konnten sie sich ein weiteres Mal zu sämtlichen Erwägungen der Vorinstanz äussern. Wie nachfolgend darzulegen sein wird, hat das SEM im vorliegenden Fall auch sonst keine Verfahrensrechte verletzt; insbesondere ist der Entscheid der Vorinstanz, keine weiteren Abklärungen zu tätigen, was eine Zuweisung ins erweiterte Verfahren erfordert hätte (Art. 26d AsylG; vgl. BVGE 2020 VI/5 E. 8.5 m.w.H.), nicht zu beanstanden.”
“2024 Bundesverwaltungsgericht Tribunal administratif fédéral Tribunale amministrativo federale Tribunal administrativ federal Cour IV D-1091/2024 Arrêt du 27 mai 2024 Composition Chrystel Tornare Villanueva, juge unique, avec l'approbation de William Waeber juge ; Michel Jaccottet, greffier. Parties A._______, né le (...) alias B._______, né le (...), Congo (Kinshasa), représenté par Alfred Ngoyi Wa Mwanza, Consultation juridique pour étrangers, recourant, contre Secrétariat d'Etat aux migrations (SEM), Quellenweg 6, 3003 Berne, autorité inférieure. Objet Asile et renvoi ; décision du SEM du 17 janvier 2024 / N (...). Vu la demande d'asile déposée en Suisse par A._______, ressortissant congolais, le 18 novembre 2022, le procès-verbal sur les données personnelles du 25 novembre 2022, la procuration signée par l'intéressé en faveur de (...), le 15 février 2023, le procès-verbal de l'audition de l'intéressé sur ses motifs d'asile du 9 août 2023, le passeport produit, valable du (...) au (...), la décision du 9 août 2023, par laquelle le SEM a décidé de traiter la demande d'asile de l'intéressé dans le cadre d'une procédure étendue en vertu de l'art. 26d LAsi (RS 142.31), la résiliation du mandat de représentation par (...), le lendemain, le procès-verbal de l'audition complémentaire du 8 janvier 2024, la décision du 17 janvier 2024, notifiée deux jours plus tard, par laquelle le SEM a dénié la qualité de réfugié à l'intéressé, rejeté sa demande d'asile, prononcé son renvoi de Suisse et ordonné l'exécution de cette mesure, le recours du 19 février 2024, par lequel l'intéressé a conclu, principalement, à l'annulation de ladite décision, à la reconnaissance de la qualité de réfugié et à l'octroi de l'asile, subsidiairement, au prononcé d'une admission provisoire et, plus subsidiairement, au renvoi de la cause au SEM, les demandes de dispense du paiement de l'avance de frais et d'assistance judiciaire totale dont il est assorti, l'accusé de réception du recours par le Tribunal administratif fédéral (ci-après : le Tribunal), le 21 février 2024, le courrier du 22 février 2024, par lequel l'intéressé a complété son recours et produit un reçu de « My Post 24 » du (.”
Eine Verlängerung der Verfahrensdauer im erweiterten Verfahren (Art. 26d AsylG) ist nicht allein am Verschulden der Behörde zu messen; massgeblich ist, ob die Verlängerung objektiv gerechtfertigt ist (z. B. wegen notwendiger Übersetzungen oder vertiefter Instruktionen). Organisatorische Defizite, Personalmangel oder Überlastung rechtfertigen grundsätzlich keine unzumutbare Verfahrensverzögerung. Die in Art. 37 Abs. 4 AsylG genannte Frist ist eine Ordnungsvorschrift, die jedoch überschritten werden kann, wenn notwendige Instruktionsmassnahmen mehr Zeit erfordern.
“101), une inactivité de treize ou quatorze mois au stade de l'instruction apparaît comme une carence choquante (cf. ATF 130 IV 54 consid. 3.3.3 et jurisp. cit.), que, certes, l'art. 6 par. 1 CEDH ne s'applique pas dans une procédure concernant le séjour et le renvoi des étrangers (cf. ATF 137 I 128 consid. 4.4.2), que, toutefois, le principe de célérité étant également consacré par l'art. 29 al. 1 Cst. (cf. supra), la jurisprudence mentionnée peut être prise en compte par analogie, conformément à la pratique du Tribunal en la matière (cf. notamment arrêt du Tribunal D-4326/2023 du 13 octobre 2023 et réf. cit.), que le principe de la célérité peut être violé, même si l'autorité n'a commis aucune faute (cf. ATF 130 IV 54 consid. 3.3.3), de sorte que celle-ci ne saurait exciper d'une organisation déficiente ou d'une surcharge structurelle pour justifier la lenteur excessive d'une procédure (cf. ATF 130 I 312 consid. 5.2), qu'aux termes de l'art. 37 al. 4 LAsi, dans une procédure étendue (art. 26d LAsi), la décision doit être prise dans les deux mois qui suivent la fin de la phase préparatoire, qu'il s'agit d'un délai d'ordre, qui peut être dépassé en particulier si des mesures d'instruction nécessaires à l'établissement des faits prennent plus de temps (cf. Message du Conseil fédéral du 3 septembre 2014 concernant la modification de la loi sur l'asile [Restructuration du domaine de l'asile], FF 2014 7771, spéc. 7857 s.), que selon l'art. 37b LAsi, le SEM définit une stratégie de traitement des demandes d'asile dans laquelle il détermine un ordre de priorité, en tenant notamment compte des délais légaux de traitement, de la situation dans les Etats de provenance, du caractère manifestement fondé ou non des demandes ainsi que du comportement des requérants, qu'en l'occurrence, le recourant a déposé une demande d'asile, le 30 novembre 2022, soit il y a un peu plus de deux ans, qu'après avoir été entendu le 6 décembre 2022 sur ses données personnelles, puis le 31 juillet 2023 sur ses motifs d'asile, il a été affecté à la procédure d'asile étendue par décision incidente du SEM du même jour, qu'il a informé le SEM à cinq reprises (soit au cours de ladite audition ainsi que dans ses courriers des 9 novembre 2023, 3 mai, 13 juin et 5 septembre 2024) qu'il souhaitait une décision rapide sur sa demande d'asile, ajoutant la dernière fois qu'il envisageait de déposer un recours pour retard injustifié à statuer si cette autorité ne statuait pas d'ici au 30 septembre 2024, qu'il a déposé son recours le 4 octobre 2024, qu'un peu plus de quatorze mois se sont donc écoulés entre l'audition sur les motifs d'asile du 31 juillet 2023 et le dépôt dudit recours (mais non quinze mois comme indiqué dans le recours), que, dans son recours, l'intéressé reproche au SEM de n'avoir entrepris aucune mesure d'instruction depuis le 31 juillet 2023 et d'avoir omis de statuer dans un délai raisonnable, qu'il fait valoir que la durée de 23 mois (recte : 22 mois) de la procédure est excessive et que le dossier de la cause est complet, qu'il a conclu à ce que le SEM soit enjoint de statuer immédiatement sur sa demande d'asile, que, dans sa réponse du 22 octobre 2024, le SEM indique qu'une décision ne peut être rendue dans le cas d'espèce en raison du volume important d'affaires pendantes à traiter et que le délai de traitement de la cause est prolongé en raison de la traduction et de l'analyse approfondie que nécessitent de sa part les nombreux documents non traduits fournis par le recourant, par courrier du 5 septembre 2024 encore, que, dans sa réplique du 6 novembre 2024, le recourant soutient, en substance, que la nécessité de traduire et d'analyser les preuves produites ne saurait justifier l'inactivité du SEM depuis l'audition du 31 juillet 2023, manifestement choquante, que, cela étant, entre le prononcé, par le SEM, de la décision incidente du 31 juillet 2023 et le dépôt le 4 octobre 2024 du présent recours, le recourant a produit à trois reprises, soit les 16 août 2023, 13 juin et 5 septembre 2024, des moyens de preuve en langue étrangère (sous la forme de copies), au nombre respectif de trois (dix-neuf pages), six (six pages) et seize (vingt-six pages), qu'il a présenté les trois moyens de preuve produits le 16 août 2023 comme étant ceux qu'il avait désignés lors de son audition du 31 juillet précédent et qu'il avait alors été invité à produire, que l'absence de clôture par le SEM de l'instruction malgré ses demandes réitérées, à compter du 9 novembre 2023, à ce qu'il soit statué sur sa demande d'asile lui a permis d'invoquer, le 13 juin 2024, l'ouverture de deux nouvelles procédures pénales en Turquie et de produire vingt-deux moyens de preuve portant sur celles-ci, dont seize totalisant vingt-six pages le 5 septembre 2024 encore, qu'en désignant les 13 juin et 5 septembre 2024 ces moyens et en les produisant aux mêmes dates, il s'est conformé à son obligation d'agir (de manière spontanée) prévue par la loi sur l'asile au titre de son obligation de collaborer à la constatation des faits (cf.”
“3), qu'il n'est pas décisif de savoir si l'autorité a, ou non, commis une faute, qu'est déterminant uniquement le fait que l'autorité agit ou non dans les délais légaux ou, à défaut, dans des délais raisonnables, qu'il importe donc d'examiner si les circonstances concrètes qui ont conduit à la prolongation de la procédure sont objectivement justifiées, qu'il appartient à la personne concernée d'entreprendre ce qui est en son pouvoir pour que l'autorité fasse diligence, que ce soit en l'invitant à accélérer la procédure ou en recourant le cas échéant pour retard injustifié, mais sans exagération, qu'en effet, on ne saurait reprocher à l'autorité quelques "temps morts", lesquels sont inévitables dans une procédure, qu'ainsi, pour autant qu'aucun de ces « temps morts » ne soit d'une durée vraiment choquante, c'est l'appréciation d'ensemble qui prévaut, des périodes d'intense activité pouvant compenser le fait que le dossier a été momentanément laissé de côté en raison d'autres affaires (cf. ATF 130 IV 54 consid. 3.3.3 et jurisp. cit.), qu'en revanche, une organisation déficiente, un manque de personnel ou une surcharge structurelle ne peuvent justifier la lenteur excessive d'une procédure ; qu'il appartient en effet à l'Etat d'organiser ses juridictions de manière à garantir aux citoyens une administration de la justice conforme aux règles (cf. ATF 130 I 312 consid. 5.1 et 5.2 et réf. cit.), qu'aux termes de l'art. 37 al. 4 LAsi, dans une procédure étendue (art. 26d LAsi), comme en l'espèce, la décision doit être prise, dans les deux mois qui suivent la fin de la phase préparatoire, étant précisé qu'il s'agit d'un délai d'ordre, que ce délai d'ordre peut toutefois être dépassé si des mesures d'instruction nécessaires à l'établissement des faits prennent plus de temps (cf. Message du Conseil fédéral du 3 septembre 2014 concernant la modification de la loi sur l'asile, FF 2014 7771, spéc. p. 7857 s.), que selon l'art. 37b LAsi, le SEM définit une stratégie de traitement des demandes d'asile dans laquelle il détermine un ordre de priorité, en tenant notamment compte des délais légaux de traitement, de la situation dans les Etats de provenance, du caractère manifestement fondé ou non des demandes ainsi que du comportement des requérants, qu'en l'occurrence, A._______ a déposé une demande d'asile le 29 mai 2022, soit il y a plus de 2 ans, qu'après avoir été entendu sur ses motifs d'asile, le 21 septembre 2022, dans le cadre d'une audition au cours de laquelle il a produit une série de documents judiciaires rédigés pour l'essentiel en langue turque, il a été affecté à la procédure étendue par décision incidente du SEM du 26 septembre 2022, le Secrétariat d'Etat ayant précisé que le traitement de sa demande d'asile requerrait des mesures d'instruction supplémentaires, qu'il a ensuite soumis au SEM des moyens de preuve supplémentaires, dont en particulier des documents judiciaires rédigés en langue turque, à six reprises, la dernière fois il y a bientôt un an et demi (cf.”
Die Zuteilung in das erweiterte Verfahren erfolgt, wenn nach der Anhörung zu den Asylgründen ein Entscheid im beschleunigten Verfahren nicht möglich erscheint, namentlich weil weitere Abklärungen erforderlich sind. Welche Instruktionsmassnahmen noch nötig sind, bemisst sich nach dem Untersuchungsgrundsatz und unter Berücksichtigung der Mitwirkungspflicht der Asylsuchenden.
“März 2019 in Kraft getretene Teilrevision des Asylgesetzes zielt darauf ab, eine Mehrzahl der Asylverfahren im sogenannten beschleunigten Verfahren abzuwickeln. Charakteristisch für dieses Verfahren ist, dass die einzelnen Verfahrensschritte getaktet sind und einem vorgegebenen Zeitplan folgen. In einer Vorbereitungsphase (Art. 26 AsylG) werden etwa die Personalien erhoben sowie Fingerabdrücke und Fotografien erstellt. Weiter kann das SEM unter anderem biometrische Daten erheben, Altersgutachten erstellen, Beweismittel überprüfen oder herkunftsspezifische Abklärungen treffen. In die Vorbereitungsphase fällt auch die Feststellung des medizinischen Sachverhalts (Art. 26a AsylG). Danach folgt das beschleunigte Verfahren mit der Anhörung zu den Asylgründen (Art. 26c AsylG). Im Anschluss daran entscheidet sich, ob ein Fall im beschleunigten Verfahren behandelt werden kann oder ob dies nicht möglich ist, namentlich weil weitere Abklärungen erforderlich sind; in diesem Fall erfolgt die Zuteilung in das erweiterte Verfahren (Art. 26d AsylG). Gemäss Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 12 VwVG stellen die Asylbehörden den Sachverhalt von Amtes wegen fest (Untersuchungsgrundsatz). Dabei muss die Behörde die für das Verfahren erforderlichen Sachverhaltsunterlagen beschaffen, die rechtlich relevanten Umstände abklären und darüber ordnungsgemäss Beweis führen (vgl. auch Art. 30-33 VwVG). Der Untersuchungsgrundsatz findet seine Grenze an der Mitwirkungspflicht der Asyl-suchenden (Art. 8 AsylG; Art. 13 VwVG). Unrichtig ist die Sachverhaltsfeststellung dann, wenn der Verfügung ein falscher und aktenwidriger oder nicht weiter belegbarer Sachverhalt zugrunde gelegt wurde. Unvollständig ist die Sachverhaltsfeststellung, wenn die Behörde trotz Untersuchungsmaxime den Sachverhalt nicht von Amtes wegen abgeklärt hat, oder wenn nicht alle für den Entscheid wesentlichen Sachumstände berücksichtigt wurden (vgl. dazu BVGE 2016/2 E. 4.3). Ob ein Fall im beschleunigten Verfahren behandelt werden kann, ist im Wesentlichen davon abhängig, welche Instruktionsmassnahmen für die Beurteilung des Asylgesuchs nach der Anhörung noch erforderlich scheinen, wobei sich der genaue Umfang der erforderlichen Sachverhaltsinstruktionen aus dem Untersuchungsgrundsatz ergibt.”
“Beschleunigte Verfahren werden grundsätzlich in den Bundesasylzentren (BAZ) geführt und sind gemäss der Konzeption des Gesetzgebers innert einer Gesamtfrist von 140 Tagen abzuschliessen; diese Frist beinhaltet das erstinstanzliche und ein allfälliges Beschwerdeverfahren sowie das Wegweisungsvollzugsverfahren. Das erstinstanzliche Verfahren besteht aus einer 21-tägigen Vorbereitungsphase und einer daran anschliessenden, achttägigen Entscheidphase, welche mit dem Abschluss der Vorbereitungsphase zu laufen beginnt (Art. 37 Abs. 2 AsylG). Die für das beschleunigte Verfahren vorgesehene Gesamtfrist von 140 Tagen entspricht der Höchstdauer des Aufenthaltes in den BAZ (Art. 24 Abs. 3 Bst. a und Abs. 4 AsylG). Diese Höchstdauer kann angemessen verlängert werden, wenn dadurch das Asylverfahren rasch abgeschlossen oder der Wegweisungsvollzug erfolgen kann (Art. 24 Abs. 5 AsylG). Wenn nach der Anhörung zu den Asylgründen feststeht, dass ein Entscheid im Rahmen des beschleunigten Verfahrens nicht möglich ist, namentlich, weil weitere Abklärungen erforderlich sind, erfolgt der Übergang ins erweiterte Verfahren (Art. 26d AsylG; vgl. zum ganzen BVGE 2020 VI/5 E. 7 und E. 8 m.w.H.; s. auch Urteil des BVGer E-445/2024 vom 4. April 2024 E. 3.2).”
Bei Verdacht auf Menschenhandel kann das SEM die Zuweisung in das erweiterte Verfahren gemäss Art. 26d AsylG vornehmen; in solchen Fällen sind vertiefte bzw. spezialisierte Abklärungen angezeigt.
“Un mois avant le départ de la requérante de la Côte d'Ivoire, alors qu'elle vivait chez cette dame, elle aurait reçu un téléphone l'informant que la police était passée à E._______ pour lui remettre une convocation à se présenter le (...) 2014. Sa logeuse actuelle l'aurait tranquillisée, lui précisant qu'elle en parlerait avec Hamed Bakayoko. Elle aurait quitté son pays en véhicule, à la fin octobre 2014, à destination du Burkina Fasso, accompagnée de deux femmes et des collaborateurs d'Ahmed Bakayoko. De là, elle aurait embarqué sur un vol en direction de F.______, où elle aurait vécu jusqu'en septembre 2016, puis serait allée en Belgique et en Allemagne, contrainte à chaque nouveau lieu de se prostituer, et enfin aurait gagné la Suisse, le 31 janvier 2020. Ayant réussi à fuir son lieu d'exploitation à G._______, elle a déposé une demande d'asile. Elle a produit la copie d'une convocation du (...) 2014 à se présenter dans un commissariat de police quatre jours plus tard. C. Le 21 janvier 2021, le SEM a décidé de traiter la demande d'asile de l'intéressée dans le cadre d'une procédure étendue, en vertu de l'art. 26d LAsi (RS 142.31). D. L'intéressée a produit des documents médicaux des (...) 2021, des rapports médicaux des (...) 2021 et un rapport de sortie du (...) 2021. E. Par décision du 31 août 2021, notifiée deux jours plus tard, le SEM a rejeté la demande d'asile de l'intéressée, prononcé son renvoi de Suisse et ordonné l'exécution de cette mesure. F. Dans son recours du 30 septembre 2021, l'intéressée, tout en sollicitant l'assistance judiciaire totale, a conclu, principalement, à l'annulation de ladite décision, à la reconnaissance de la qualité de réfugié et à l'octroi de l'asile, subsidiairement, au prononcé d'une admission provisoire ou au renvoi de la cause au SEM. G. Par décision incidente du 8 octobre 2021, le Tribunal a rejeté la demande d'assistance judiciaire totale et invité la recourante à verser une avance de 750 francs sur les frais de procédure présumés, acquittée dans le délai imparti. H. Le 9 novembre 2021, la recourante a produit un courrier dans lequel elle affirme que le SEM aurait dû tenir compte de son statut de victime de la traite humaine.”
Bestehen Zweifel an der Altersangabe, kann die Vorbereitungsphase des beschleunigten Verfahrens die übliche Frist von 21 Tagen überschreiten; fehlende oder unklare Altersnachweise können zur Überweisung in das erweiterte Verfahren gemäss Art. 26d AsylG führen.
“4 Il ricorso è ammissibile essendo stato presentato nella forma (art. 52 cpv. 1 PA) ed entro i termini (art. 108 cpv. 1 LAsi) previsti dalla legge. Occorre pertanto entrare nel merito dello stesso. 2. Di regola, il Tribunale giudica nella composizione di tre giudici (art. 21 cpv. 1 LTAF). 3. Con ricorso al Tribunale, possono essere invocati la violazione del diritto federale e l'accertamento inesatto o incompleto di fatti giuridicamente rilevanti (art. 106 cpv. 1 LAsi). Il Tribunale non è inoltre vincolato né dai motivi addotti nel ricorso (art. 62 cpv. 4 PA), né dalle considerazioni giuridiche della decisione impugnata (cfr. DTAF 2014/1 consid. 2). 4. 4.1 Il ricorrente sostiene anzitutto che la sua domanda d'asilo avrebbe dovuto essere trattata secondo la procedura ampliata e non secondo la procedura celere. 4.2 In merito a questa censura formale, il Tribunale rileva d'ingresso come la questione circa lo smistamento tra la procedura celere (art. 26c LAsi) e la procedura ampliata (art. 26d LAsi), sia già stata trattata dal Tribunale nella sua sentenza di principio DTAF 2020 VI/5. È dunque possibile rinviare a tale giurisprudenza per maggiori dettagli (cfr. anche tra le altre la sentenza del Tribunale D-1909/2020 del 12 gennaio 2021 consid. 4). 4.3 Premesso che, nel caso in rassegna, il ricorrente ha presentato la sua domanda d'asilo il 19 ottobre 2023. Sin dall'inizio della procedura celere, ovvero con l'audizione sommaria RMNA del 28 novembre 2023, l'autorità inferiore ha pacificamente superato il termine ordinatorio e massimale di 21 giorni concernente la fase preparatoria. Tale termine risulta essersi protratto, principalmente, a causa dei dubbi inerenti alla minore età del ricorrente e i successivi approfondimenti della SEM in merito. Una volta terminata la fase preparatoria, la decisione dell'autorità inferiore è tuttavia intervenuta entro gli otto giorni lavorativi dalla conclusione della stessa, come previsto dall'art. 37 cpv. 2 LAsi. Ciò considerato, il Tribunale ritiene che la scelta della procedura celere piuttosto che di quella ampliata non ha tuttavia comportato per l'insorgente un accertamento incompleto dei fatti giuridicamente rilevanti (art.”
“Februar 2023 teilte das SEM dem Beschwerdeführer mit, dass das Dublin-Verfahren beendet sei und sein Asylgesuch in der Schweiz geprüft werde. G. Am 2. März 2023 hörte das SEM den Beschwerdeführer zu seinen Asylgründen an. Er gab in Bezug auf sein Alter im Wesentlichen zu Protokoll, er und sein Freund seien am 1. März 2019 aus Pakistan ausgereist, einen Monat nach seinem Geburtstag. Seither habe er keinen Kontakt mehr zu seiner Familie. An die am 3. Oktober 2022 ausgestellte Geburtsurkunde sei er durch einen Freund respektive durch Freunde gekommen, die er um seine Geburtsurkunde gebeten habe. In Pakistan könnten Drittpersonen bei den Behörden ohne Vorlage einer Vollmacht solche Dokumente ausstellen lassen. Zumindest sei dies bis vor zwei Jahren möglich gewesen. Entgegen seiner anderslautenden Angabe in Österreich, habe er hierzulande keine Verwandten. Nachdem er vom Tod seines Freundes erfahren habe, sei er in eine Depression verfallen und habe viele Pillen genommen. Momentan gehe es ihm gut. H. Am 9. März 2023 verwies das SEM das Asylgesuch in das erweiterte Verfahren gemäss Art. 26d AsylG (SR 142.31), und es teilte den Beschwerdeführer dem Kanton D._______ zu (Art. 27 AsylG). I. Am 7. Juni 2023 stellte der Beschwerdeführer ein Gesuch um Namensanpassung. J. Am 13. September 2023 führte das SEM mit dem Beschwerdeführer eine ergänzende Anhörung durch. Er gab in Bezug auf sein Alter im Wesentlichen an, er könne sich nicht erinnern, ob es in der 1., 2. oder 3. Klasse gewesen sei, als er die Schule habe verlassen müssen. Er sei fünf Jahre zur Schule gegangen. Zuerst in die «Nursery Prep», dann in die 1., 2. und 3. Klasse. Er könne nicht genau sagen, wie lange die «Nursery Prep» dauere. Er wisse nicht genau, ob es 1 ½ Jahre «Nursery» und 1 Jahr «Prep» seien. Er könne sich nicht erinnern, wieviel Zeit zwischen dem letzten Schultag und der Ausreise vergangen sei, vielleicht etwa ein Jahr. Anlässlich seines 13. Geburtstags sei zuhause ein Fest gefeiert worden. Seine Mutter habe damals gesagt, dass er ein grosses Alter erreicht habe. Die Kopie der Geburtsurkunde habe ihm ein Freund per Link zukommen lassen.”
Im erweiterten Verfahren hat das SEM in der Praxis die Akteneinsicht vorläufig verweigert mit der Begründung, dass noch Abklärungen laufen; nach Abschluss der Abklärungen wurden die Akten der Rechtsvertretung übergeben.
“c Sie werde nicht behördlich gesucht, und es sei kein Verfahren gegen sie hängig; allerdings wisse sie nicht, ob ihr Name von den Behörden aufgelistet worden sei. In dieser schwierigen Situation habe sie nur die Ausreise als Ausweg gesehen. An einem ihr nicht näher bekannten Datum habe sie die Türkei auf dem Landweg in Richtung Schweiz verlassen. In Begleitung von drei weiteren Personen sei sie mit einem ihr namentlich nicht bekannten Schlepper durch unbekannte Länder in die Schweiz gelangt. Der Vater habe die Reise organisiert und finanziert; wieviel diese gekostet habe, wisse sie nicht. D.d Die Beschwerdeführerin reichte einen Identitätsausweis zu den Akten und gab an, der Reisepass sei in der Türkei verloren gegangen. E. Am 22. November 2019 wurde durch die damalige Rechtsvertretung mit dem Betreff: Nachreichen Formular F2 "Medizinische Informationen" eine "Zuweisung zur medizinischen Abklärung (F2)" zu den Akten des SEM gereicht. F. Mit Zuweisungsentscheid vom 26. November 2019 teilte das SEM der Beschwerdeführerin mit, ihr Asylgesuch bedürfe weiterer Abklärungen und werde daher fortan im erweiterten Verfahren gemäss Art. 26d AsylG behandelt. G. G.a Am 27. November 2019 teilte die vormalige zugeteilte Rechtsvertretung dem SEM die Beendigung des Mandatsverhältnisses mit. G.b Am 8. Januar 2020 zeigte die neue Rechtsvertreterin (...) ihre Mandatsübernahme an und ersuchte um vollständige Akteneinsicht. G.c Das SEM wies das Gesuch um Akteneinsicht mit Zwischenverfügung vom 30. Januar 2020 vorderhand und mit dem Hinweis ab, es seien noch Untersuchungen zu den Asylvorbringen im Gang. Nach Abschluss derselben werde auf das Gesuch zurückzukommen sein. Weiter wies das SEM darauf hin, dass im erweiterten Verfahren kein Recht auf Stellungnahme zum Asylentscheid vorgesehen sei. G.d Am 17. Februar 2020 stellte das SEM der Rechtsvertreterin die Akten einschliesslich der Kopie des Aktenverzeichnisses zu. H. Mit (am 24. Februar 2020 eröffneter) Verfügung vom 20. Februar 2020 stellte die Vorinstanz fest, die Beschwerdeführerin erfülle die Flüchtlings-eigenschaft nicht, lehnte ihr Asylgesuch ab, verfügte die Wegweisung aus der Schweiz und ordnete den Vollzug der Wegweisung an.”
Kann ein Fall aufgrund seiner Komplexität nicht innerhalb des beschleunigten Verfahrens abschliessend beurteilt werden, kann das Unterlassen der Zuteilung ins erweiterte Verfahren dazu führen, dass die verkürzte Rekursfrist (sieben Arbeitstage) die Möglichkeit eines wirksamen Rechtsmittelzugangs beeinträchtigt. In solchen Fällen hat das Bundesverwaltungsgericht anerkannt, dass dadurch eine Verletzung des Rechts auf einen wirksamen Rechtsmittelzugang (Art. 29a BV; Art. 13 EMRK in Verbindung mit Art. 3 EMRK) gegeben sein kann.
“110]), exception non réalisée en l'espèce, que le Tribunal est donc compétent pour statuer sur la présente cause, que l'intéressé a qualité pour agir (art. 48 al. 1 PA), que présenté dans la forme (art. 52 al. 1 PA) et le délai (art. 108 al. 1 LAsi) prescrits par la loi, le recours est recevable, à l'exception de la conclusion tendant en substance à l'octroi de l'effet suspensif, attendu qu'en procédure d'asile ordinaire, le recours a effet suspensif ex lege (art. 42 LAsi) et que celui-ci n'a pas été retiré par le SEM, qu'il est renoncé à un échange d'écritures, le présent arrêt n'étant que sommairement motivé (art. 111a al. 1 et 2 LAsi), que le recourant conclut subsidiairement au renvoi de la cause au SEM ; que cette conclusion repose sur un grief formel, qu'il convient d'examiner en priorité (cf. ATF 144 I 11 consid. 5.3 ; ATAF 2019 VII/6 consid. 4.1), qu'il reproche au SEM de ne pas avoir ordonné un passage en procédure étendue afin d'instruire son dossier de façon complète, que selon l'art. 26d LAsi, s'il ressort de l'audition sur les motifs d'asile qu'une décision ne peut être rendue dans le cadre d'une procédure accélérée, notamment parce que des mesures d'instruction supplémentaires doivent être engagées, le traitement de la demande se poursuit dans une procédure étendue et le requérant est attribué à un canton conformément à l'art. 27 LAsi, qu'il n'existe pas de prétention légale au traitement d'une demande d'asile en procédure accélérée ou étendue (cf. Message du 3 septembre 2014 concernant la modification de la loi sur l'asile [Restructuration du domaine de l'asile], FF 2014 7771, 7795, ch. 1.2.3), que cependant, le fait de ne pas traiter une demande d'asile en procédure étendue malgré sa complexité, avec pour conséquence un délai de recours raccourci, en procédure accélérée, à sept jours ouvrables, peut constituer une violation du droit à un recours effectif tel que prévu aux art. 29a et 13 Cst. (RS 101), en relation avec l'art. 3 CEDH (RS 0.101) (cf. ATAF 2020 VI/5 consid.”
“1 In primo luogo, occorre chinarsi sulle censure formali sollevate dal ricorrente in ordine all'inadeguatezza della procedura celere ed il conseguente accertamento inesatto ed incompleto dei fatti da parte dell'autorità inferiore, in quanto potrebbero condurre alla cassazione della decisione impugnata. 6.2 Nelle procedure d'asilo - così come nelle altre procedure di natura amministrativa - si applica il principio inquisitorio; che ciò significa che l'autorità competente procede d'ufficio all'accertamento dei fatti (art. 6 LAsi; art. 12 PA). In concreto, essa deve procurarsi la documentazione necessaria alla trattazione del caso, chiarire le circostanze giuridiche ed amministrare a tal fine le opportune prove a riguardo. Il principio inquisitorio non dispensa comunque le parti dal dovere di collaborare all'accertamento dei fatti ed in modo particolare dall'onere di provare quanto sia in loro facoltà e quanto l'amministrazione o il giudice non siano in grado di delucidare con mezzi propri (art. 13 PA; art. 8 LAsi; DTAF 2019 I/6 consid. 5.1). Il Tribunale ha statuito in una sentenza di principio come non vi sia alcun diritto rivendicabile a che la domanda d'asilo sia trattata con procedura celere (art. 26c LAsi) o ampliata (art. 26d LAsi; cfr. DTAF 2020 VI/5 consid. 9.2). Tuttavia, il mancato smistamento di un caso alla procedura ampliata, può comportare, in alcuni casi, a causa del termine ricorsuale di sette giorni lavorativi, la violazione del diritto ad un ricorso efficace ai sensi dell'art. 29a della Costituzione federale della Confederazione Svizzera del 18 aprile 1999 (Cost., RS 101), nonché dell'art. 13 della Convenzione per la salvaguardia dei diritti dell'uomo e delle libertà fondamentali del 4 novembre 1950 (CEDU, RS 0.101) in combinato disposto con l'art. 3 CEDU (cfr. DTAF 2020 VI/5 consid. 9 e 10). 6.3 Nella fattispecie, la SEM, in data 17 novembre 2022, ha trasferito l'interessato anzitempo dal CFA al Cantone di attribuzione in ragione dell'aumento delle domande d'asilo presentate in Svizzera (cfr. atto SEM 37/3). In seguito, considerando i motivi d'asilo del richiedente ed i mezzi di prova versati agli atti, non risulta trattarsi di un caso complesso che necessitava accertamenti oltre all'audizione svolta il 16 marzo 2023 (cfr.”
“2), que l'établissement des faits est incomplet lorsque toutes les circonstances de fait et les moyens de preuve déterminants pour la décision n'ont pas été pris en compte par l'autorité inférieure ; qu'il est inexact lorsque cette dernière a omis d'administrer la preuve d'un fait pertinent, a apprécié de manière erronée le résultat de l'administration d'un moyen de preuve, ou a fondé sa décision sur des faits erronés, en contradiction avec les pièces ; qu'il y a arbitraire, s'agissant de l'établissement des faits et de l'appréciation des preuves, lorsque l'autorité ne prend pas en compte, sans raison sérieuse, un élément de preuve propre à modifier la décision, lorsqu'elle se trompe manifestement sur son sens et sa portée, ou encore lorsque, en se fondant sur les éléments recueillis, elle en tire des constatations insoutenables (cf. ATAF 2014/2 consid. 5.1 et jurisp. cit. ; 2007/37 consid. 2.3 et réf. cit.), que, le cas échéant, une constatation inexacte ou incomplète de l'état de fait pertinent - notamment en violation de la maxime inquisitoire - peut emporter simultanément violation du droit d'être entendu (cf. arrêt du Tribunal D-3102/2022 du 22 novembre 2022, consid. 2.2.4 et réf. cit.), que selon l'art. 26d LAsi, s'il ressort de l'audition sur les motifs d'asile qu'une décision ne peut être rendue dans le cadre d'une procédure accélérée, notamment parce que des mesures d'instruction supplémentaires doivent être engagées, le traitement de la demande se poursuit dans une procédure étendue et le requérant est attribué à un canton conformément à l'art. 27 LAsi, qu'il n'existe pas de prétention légale au traitement d'une demande d'asile en procédure accélérée ou étendue (cf. Message du 3 septembre 2014 concernant la modification de la loi sur l'asile [Restructuration du domaine de l'asile], FF 2014 7771, 7795, ch. 1.2.3), que cependant, le fait de ne pas traiter une demande d'asile en procédure étendue malgré sa complexité, avec pour conséquence un délai de recours raccourci, en procédure accélérée, à sept jours ouvrables, peut constituer une violation du droit à un recours effectif tel que prévu aux art. 29a et 13 Cst. en relation avec l'art. 3 CEDH (cf. ATAF 2020 VI/5 consid. 9 ; arrêt du Tribunal D-3890/2023 du 11 septembre 2023 consid.”
“7 LAsi, comme l'attestent du reste les arguments au fond dudit recours. Dite décision ayant été motivée à satisfaction de droit, il n'y a pas lieu d'admettre, sur ce point, une violation du droit d'être entendu. 2.3.3 Le recourant reproche encore au SEM d'avoir traité son cas en procédure accélérée, alors que selon lui la procédure étendue au sens de l'art. 26d LAsi aurait été plus appropriée vu sa complexité. Il y a lieu de préciser d'emblée que le traitement d'une demande d'asile en procédure étendue ou accélérée ne constitue pas un droit légal (cf. Message concernant la modification de la loi sur l'asile ; FF 2014 7812). Ensuite, les courts délais applicables dans le cadre de procédures accélérées ne dispensent pas le SEM d'établir l'état de fait pertinent de manière exacte et complète. S'il ressort de l'audition sur les motifs d'asile qu'une décision ne peut être rendue, notamment parce que des mesures d'instruction supplémentaires doivent être engagées, le traitement de la demande d'asile doit se poursuivre en vertu de la procédure étendue (art. 26d LAsi). Cependant, le fait de ne pas traiter une demande d'asile en procédure étendue en dépit de sa complexité, avec pour conséquence que le délai de recours est le court délai de sept jours ouvrables applicable en procédure accélérée, peut constituer une violation du droit à un recours effectif tel que prévu aux art. 29a Cst. et art. 13 en relation avec l'art. 3 CEDH (cf. ATAF 2020 VI/5 consid. 9). En l'espèce, le SEM a correctement instruit la cause et n'a en particulier commis aucune négligence en ne procédant pas à d'autres investigations, ainsi que relevé ci-dessus. En outre, le délai légal de traitement n'a été dépassé que de quelques jours en l'espèce (cf. art. 37 al. 2 et 3 LAsi et arrêt du Tribunal E-4367/2019 du 9 octobre 2019 consid. 7.3). Dès lors, aucun élément ne contraignait le SEM à traiter la demande d'asile du recourant en procédure étendue. Cela étant, le Tribunal est en mesure de statuer en l'état du dossier sur le recours et n'a pas à ordonner des mesures d'instruction supplémentaires.”
Die Zuweisung in das erweiterte Verfahren kann erfolgen, wenn nach der Anhörung weitere Abklärungen erforderlich sind; dies umfasst etwa Fälle, in denen die behauptete Minderjährigkeit nicht als glaubhaft angesehen werden kann.
“Sachverhalt: A. Der Gesuchsteller reichte am (...) Juni 2023 in der Schweiz ein Asylgesuch ein. Er machte geltend, noch minderjährig zu sein. B. Am (...) Juni 2023 bevollmächtigte er die ihm zugewiesene Rechtsvertretung. C. Mit «Entscheid über die Änderung von Personendaten» vom 22. August 2023 - gleichentags eröffnet - stellte das SEM - nach zweimaliger Befragung des Gesuchstellers sowie der Anordnung einer medizinischen Altersabklärung - fest, er habe seine Minderjährigkeit weder glaubhaft machen noch belegen können. Es verfügte folglich die Änderung des Geburtsdatums des Gesuchstellers im Zentralen Migrationssystem (ZEMIS) vom (...) auf den (...), händigte ihm sämtliche editionspflichtigen Akten aus und hielt fest, dass einer allfälligen Beschwerde keine aufschiebende Wirkung zukomme. D. Am gleichen Tag wies das SEM den Gesuchsteller gestützt auf Art. 26d AsylG [SR 142.31] dem erweiterten Verfahren zu und hielt fest, eine Zuteilung in den Kanton B._______ erfolge mit separater Verfügung. E. Am 23. August 2023 teilte die damalige Rechtsvertretung (HEKS Rechtsschutz Bundesasylzentren [...]) dem SEM die Niederlegung ihres Mandats mit. Gleichentags erklärte sich der Gesuchsteller damit einverstanden, dass HEKS Rechtsschutz Bundesasylzentren (...) der HEKS Rechtsberatungsstelle für Asylrecht (...) Auskunft über sein Asylverfahren, insbesondere über den Verfahrensstand gemäss Art. 52g Abs. 1 AsylV1, erteile und seine Verfahrensakten entsprechend weitergeleitet würden. F. Am 12. September 2023 wies die Vorinstanz den Gesuchsteller wie angekündigt dem Kanton B._______ zu. Zwei Tage später fand dessen Austritt aus dem BAZ C._______ statt. G. Mit Eingabe an das Bundesverwaltungsgericht vom 9. November 2023 ersuchte der Gesuchsteller über seine neu mandatierte Rechtsvertreterin um Wiederherstellung der Beschwerdefrist in Bezug auf die Verfügung des SEM vom 22.”
“Bei einer Rückkehr fürchte er, sich wegen seiner Zugehörigkeit zu einer politischen Familie mit zahlreichen Märtyrern, seiner an etlichen Sitzungen geäusserten Kritik am syrischen Regime, einer von ihm organisierten Protestaktion (...) im Jahr 2018 oder 2019 sowie wegen seiner Arbeit in arabischen Gebieten verfolgt zu werden, zumal er in Syrien bereits gesucht werde. A.e.b Die Beschwerdeführerin 1 brachte vor, in Syrien selbst keine Probleme gehabt zu haben und wegen den Schwierigkeiten ihres Ehemannes ausgereist zu sein. Sie habe bei der Nichtregierungsorganisation (NGO) (...) ([...]) gearbeitet und Beratungen betreffend (...) durchgeführt. Ab Beginn der Unruhen im Jahr 2011 habe sie bis zu ihrer Ausreise an Demonstrationen, Treffen der PYD sowie an Versammlungen der Märtyrerfamilien sowie an deren Konferenz teilgenommen. A.e.c Die Beschwerdeführerin 2 machte keine eigenen Asylgründe geltend und brachte vor, sie habe ihr Heimatland ebenfalls aufgrund der Probleme ihres Vaters verlassen. A.e.d Der Beschwerdeführer 2 und die Beschwerdeführerin 3 wurden angesichts ihres Alters nicht befragt. A.f Mit Schreiben vom 22. Oktober 2021 teilte das SEM den Beschwerdeführenden mit, dass ihr Verfahren gestützt auf Art. 26d AsylG fortan im erweiterten Verfahren behandelt werde. A.g Mit Zuweisungsentscheid vom 25. Oktober 2021 wurden die Beschwerdeführenden für den weiteren Verlauf des Verfahrens dem Kanton G._______ zugewiesen. In der Folge teilte die damalige Rechtsvertretung dem SEM die Beendigung des Mandats mit den Beschwerdeführenden mit. A.h Mit Schreiben vom 26. Oktober 2021 liessen die Beschwerdeführenden diverse Fotos des Beschwerdeführers 1, welche ihn mit seinen Angehörigen an einer Konferenz in L._______ im Jahre 2018, mit dem Präsidenten der PYD (Partiya Yekitîya Demokrat; Demokratische Einheitspartei) im Jahr 2018, bei diversen Veranstaltungen der Märtyrerfamilien, mit der Aussenministerin von M._______, seinem direkten Vorgesetzten sowie seinem jüngeren Bruder vor dem Grab des Vaters zeigen sollen, ins Recht legen. A.i Am 1. November 2021 reichte die neu mandatierte Rechtsvertreterin der Beschwerdeführenden unter Beilage einer Vollmacht vom 25. Oktober 2021 eine Mandatsanzeige und ein Akteneinsichtsgesuch ein.”
Überschreitungen der 21‑tägigen Vorbereitungsfrist führen nicht automatisch zur Unzulässigkeit der weiteren Verfahrensführung; die Praxis akzeptiert, dass die Vorbereitungsphase länger dauern kann, solange die nachfolgenden gesetzlichen Verfahrensfristen beachtet oder eine Zuteilung ins erweiterte Verfahren gemäss Art. 26d AsylG erfolgt. Nach der Anhörung ist das SEM verpflichtet zu prüfen, ob ein Entscheid im beschleunigten Verfahren realistisch innert der kurzen Fristen (insbesondere der 8‑Tage‑Frist nach Abschluss der Vorbereitung bzw. der maximalen Fristen der beschleunigten Verfahrensordnung) möglich ist; wenn nicht, ist eine Zuweisung ins erweiterte Verfahren sachgemäss. Entscheide, die nach Fristüberschreitungen ergehen, sind demnach nicht per se rechtswidrig, sofern sich aus dem Akt ergibt, dass entweder keine weiteren Abklärungen erforderlich waren oder das Verfahren korrekt ins erweiterte Verfahren überführt worden ist.
“Non apparteneva difatti alla SEM, come neppure nell'ambito della presente procedura ricorsuale al Tribunale, in tali circostanze, determinarsi circa le giuste diagnosi e gli eventuali ulteriori colloqui medici che sarebbero risultati necessari, ma soltanto agli specialisti del settore rispettivamente all'infermeria del Centro federale dove si trova alloggiato il ricorrente. Avendo tuttavia in specie lo stesso beneficiato dei controlli medici proposti, e viste le diagnosi chiare ed i trattamenti impostati dai medici, al contrario di quanto postulato dal ricorrente nel gravame, ulteriori accertamenti medici - in particolare lo stabilimento di un rapporto medico di dettaglio (cosiddetto F4) - non risultavano pertanto necessari. 4.6 4.6.1 Proseguendo con l'analisi, il ricorrente censura il mancato smistamento nella procedura ampliata da parte dell'autorità inferiore. Il Tribunale rileva come la questione circa lo smistamento tra la procedura celere (art. 26c LAsi) e la procedura ampliata (art. 26d LAsi), sia già stata trattata nella sua sentenza di principio DTAF 2020 VI/5. È dunque possibile rinviare a tale giurisprudenza per maggiori dettagli (cfr. anche tra le altre la sentenza del Tribunale D-1909/2020 del 12 gennaio 2021 consid. 4). 4.6.2 Nel caso che ci occupa la domanda d'asilo è stata depositata il 14 luglio 2021 mentre che la decisione impugnata è stata emessa il 20 ottobre 2021, ossia a distanza di 98 giorni. Ciò ha quale prima conseguenza che la durata massima di soggiorno al CFA di 140 giorni, se considerati anche il termine di ricorso di 7 giorni lavorativi ex art. 108 cpv. 1 LAsi ed i 20 giorni per l'evasione previsti all'art. 109 cpv. 1 LAsi, è stata rispettata. Tuttavia, sin dall'inizio della procedura celere, ovvero con l'audizione sui motivi d'asilo avvenuta l'11 ottobre 2021 (cfr. atto della SEM n. 29/18), l'autorità inferiore ha pacificamente superato il termine ordinatorio e massimale di 21 giorni concernente la fase preparatoria. Una volta terminata la fase preparatoria, la decisione dell'autorità inferiore è tuttavia intervenuta entro gli otto giorni lavorativi, previsti dall'art.”
“Insofern ist es bereits aus verfahrenstechnischer Sicht nachvollziehbar, dass das Gesuch der Beschwerdeführerin - insbesondere unter dem Aspekt der Einhaltung der Verfahrensfristen - dem erweiterten Verfahren zugewiesen wurde; zumal die Beschwerdeführerin selbst festhielt, wenn der Entscheid im beschleunigten Verfahren behandelt worden wäre, wäre die Maximalfrist von 29 Tagen klar überschritten gewesen. Hinzu kommt, dass, wenn eine pflichtgemässe Schätzung des SEM nach der Durchführung der Anhörung zu den Asylgründen zum Resultat führt, dass der Entscheid realistischerweise nicht innert acht Tagen getroffen werden kann, nach der gesetzgeberischen Intention eine Zuweisung ins erweiterte Verfahren zu erfolgen hat (vgl. BVGE 2020/VI/5 E. 8.6 m.w.H.). Nichts anderes hat das SEM vorliegend getan. Die Formulierung «Da das Asylgesuch Ihrer Mandantin weiterer Abklärungen bedarf, wird es gemäss Art. 26d AsylG fortan im erweiterten Verfahren behandelt» - in der von der Vorinstanz anlässlich der Vernehmlassung zu Recht als Standardschreiben bezeichneten Verfügung betreffend Zuteilung ins erweiterte Verfahren - ist klarerweise dem Gesetzeswortlaut von Art. 26d AsylG geschuldet. Nichtsdestotrotz lässt sich einzig gestützt auf diesen Satz sowie den Umstand, dass der Entscheid der Beschwerdeführerin zehn Tage, nachdem sie dem erweiterten Verfahren zugeteilt worden war, erging, keine Verletzung des Gebots von Treu und Glauben ableiten. Die Vorinstanz gelangte vorliegend nach Prüfung der Akten zum Schluss, dass keine weiteren Abklärungen mehr notwendig sind, und erliess den ablehnenden Entscheid. Da sie mangels Notwendigkeit keine weiteren Abklärungen getätigt hat und sich dies der Verfügung entnehmen lässt, kann diesbezüglich auch keine Verletzung der Begründungspflicht vorliegen. Eine sachgerechte Anfechtung war sodann möglich, wie die vorliegende Beschwerde zeigt. Es besteht keine Veranlassung für eine Fristansetzung zur «Nachbesserung» der Beschwerde, weshalb dieser subeventualiter gestellte prozessuale Antrag abgewiesen wird. Abschliessend ist darauf hinzuweisen, dass auf Beschwerdeebene keinerlei Beweismittel eingereicht wurden, was das Vorgehen der Vorinstanz, auf weitere Abklärungen zu verzichten, zusätzlich stützt (vgl.”
“1), qu'en particulier, la partie de l'audition liée aux motifs de fuite a, selon le requérant, été menée seulement lors de la procédure étendue, alors que ces motifs auraient dû être examinés pendant la procédure accélérée ; que, par ailleurs, dans ces circonstances, son droit d'être entendu a été violé, vu la rémunération réduite de la représentation juridique dans le cadre de la procédure étendue, que, par ce biais, il se plaint en réalité d'une violation des règles de procédures qui, applicables au SEM, lient cette autorité, et non d'une prétendue violation de son droit d'être entendu, qu'en effet, selon l'art. 26c LAsi, la procédure accélérée, comprenant l'audition sur les motifs d'asile ou l'octroi du droit d'être entendu visé à l'art. 36, commence immédiatement après la fin de la phase préparatoire, que, dans le cadre de cette procédure accélérée, la durée maximale de traitement de la demande d'asile n'est pas une fin en soi, le SEM pouvant, selon les circonstances, ordonner un passage en procédure étendue bien avant cette échéance, que, conformément à l'art. 26d LAsi, s'il ressort de l'audition sur les motifs d'asile qu'une décision ne peut être rendue dans le cadre d'une procédure accélérée, notamment parce que des mesures d'instruction supplémentaires doivent être engagées, le traitement de la demande se poursuit dans une procédure étendue et le requérant est attribué à un canton, qu'en l'occurrence, par décision du 25 août 2022, l'autorité de première instance a informé le recourant que sa demande serait désormais traitée dans le cadre de la procédure étendue, en retenant que des mesures d'instructions complémentaires étaient nécessaires, que le SEM a ainsi à bon escient rendu dite décision, les 140 jours de durée maximale de séjour dans le centre de la Confédération arrivant bientôt à échéance et aucune décision ne pouvant être rendue, vu la nécessité de convoquer l'intéressé à une nouvelle audition sur les motifs d'asile, que, pendant la procédure accélérée, l'autorité de première instance a tenté d'auditionner le requérant à deux reprises, auditions annulées pour des motifs de compréhension avec l'interprète, que rien au dossier ne permet de penser que dite autorité aurait effectué alors cette démarche dans le but de priver l'intéressé de certains avantages procéduraux inhérents à la procédure accélérée, principalement la représentation d'office par Caritas dont il bénéficiait durant son séjour au centre de la Confédération, qu'il apparaît ainsi que le SEM a tout mis en oeuvre pour respecter ses obligations légales, contrairement à ce que prétend le recourant, l'argumentation liée aux différences de rémunération entre les différentes représentations juridiques n'étant à cet égard pas pertinente, qu'il ne ressort pas non plus des pièces du dossier que A.”
“7); che le pubblicazioni effettuate dall'interessato negli anni precedenti all'espatrio non avrebbero inoltre lo stesso tenore di critica di quelle che sono alla base del procedimento penale succitato; che questi aspetti dimostrerebbero ch'egli ha avviato - o fatto avviare - consapevolmente la procedura penale al fine di creare dei motivi soggettivi d'asilo e ottenere l'asilo in Svizzera; che in difetto di precedenti penali, sarebbe improbabile ch'egli dovrà scontare una lunga pena detentiva in caso di condanna; che, infine, l'esecuzione dell'allontanamento sarebbe possibile, ammissibile e ragionevolmente esigibile, che, preliminarmente, i ricorrenti rimproverano alla SEM di aver trattato la loro domanda d'asilo secondo la procedura celere anziché in quella ampliata e censurano un accertamento inesatto ed incompleto dei fatti giuridicamente determinanti; che avendo emesso la propria decisione soltanto il 28 marzo 2024, l'autorità inferiore avrebbe altresì superato il limite legale di 140 giorni per il soggiorno massimo in un centro federale d'asilo; che la SEM avrebbe inoltre accusato il ricorrente 1 di aver commesso un abuso di diritto "senza nemmeno poi sostanziare tale argomentazione con alcun principio di diritto o evidenza procedurale e senza nemmeno aver analizzato i MdP [...]" (cfr. ricorso, pag. 10), che la questione circa lo smistamento tra la procedura celere (art. 26c LAsi) e la procedura ampliata (art. 26d LAsi) è già stata trattata dal Tribunale nella sua sentenza di principio DTAF 2020 VI/5, alla quale si rinvia per maggiori dettagli (cfr. ex pluris sentenza del TAF D-1333/2023 del 27 marzo 2024 conisd. 4.2); che, ad ogni buon conto, non sussiste di principio alcun diritto rivendicabile per la trattazione di una domanda d'asilo nella procedura celere o in quella ampliata (cfr. DTAF 2020 VI/5 consid. 9.2), che nello specifico, il 31 ottobre 2023 l'autorità inferiore ha dapprima svolto dei colloqui Dublino (cfr. art. 26b LAsi; cfr. atti SEM n. 30/3 e 31/3) nonché alcune visite mediche; che tali atti istruttori sono tutti da ascrivere alla fase preparatoria che si è conclusa con le audizioni approfondite sui motivi d'asilo svolte il 21 e il 22 marzo 2024 (cfr. atti SEM n. 42/10 e 43/3), che poiché la domanda d'asilo era stata presentata già il 16 ottobre 2023, è pacifico che l'autorità opponente ha superato il termine di 21 giorni legalmente regolamentato per la fase preparatoria (art. 26 cpv.”
“4 Il ricorso è ammissibile essendo stato presentato nella forma (art. 52 cpv. 1 PA) ed entro i termini (art. 108 cpv. 1 LAsi) previsti dalla legge. Occorre pertanto entrare nel merito dello stesso. 2. Di regola, il Tribunale giudica nella composizione di tre giudici (art. 21 cpv. 1 LTAF). 3. Con ricorso al Tribunale, possono essere invocati la violazione del diritto federale e l'accertamento inesatto o incompleto di fatti giuridicamente rilevanti (art. 106 cpv. 1 LAsi). Il Tribunale non è inoltre vincolato né dai motivi addotti nel ricorso (art. 62 cpv. 4 PA), né dalle considerazioni giuridiche della decisione impugnata (cfr. DTAF 2014/1 consid. 2). 4. 4.1 Il ricorrente sostiene anzitutto che la sua domanda d'asilo avrebbe dovuto essere trattata secondo la procedura ampliata e non secondo la procedura celere. 4.2 In merito a questa censura formale, il Tribunale rileva d'ingresso come la questione circa lo smistamento tra la procedura celere (art. 26c LAsi) e la procedura ampliata (art. 26d LAsi), sia già stata trattata dal Tribunale nella sua sentenza di principio DTAF 2020 VI/5. È dunque possibile rinviare a tale giurisprudenza per maggiori dettagli (cfr. anche tra le altre la sentenza del Tribunale D-1909/2020 del 12 gennaio 2021 consid. 4). 4.3 Premesso che, nel caso in rassegna, il ricorrente ha presentato la sua domanda d'asilo il 19 ottobre 2023. Sin dall'inizio della procedura celere, ovvero con l'audizione sommaria RMNA del 28 novembre 2023, l'autorità inferiore ha pacificamente superato il termine ordinatorio e massimale di 21 giorni concernente la fase preparatoria. Tale termine risulta essersi protratto, principalmente, a causa dei dubbi inerenti alla minore età del ricorrente e i successivi approfondimenti della SEM in merito. Una volta terminata la fase preparatoria, la decisione dell'autorità inferiore è tuttavia intervenuta entro gli otto giorni lavorativi dalla conclusione della stessa, come previsto dall'art. 37 cpv. 2 LAsi. Ciò considerato, il Tribunale ritiene che la scelta della procedura celere piuttosto che di quella ampliata non ha tuttavia comportato per l'insorgente un accertamento incompleto dei fatti giuridicamente rilevanti (art.”
Hohe Arbeitsbelastung oder notwendige vertiefte Abklärungen können Überschreitungen der im erweiterten Verfahren grundsätzlich vorgesehenen Fristen erklären und unter Umständen rechtfertigen. Eine Fristüberschreitung ist jedoch nicht automatisch zulässig: Sie muss objektiv durch die konkreten Umstände begründet und in zeitlicher Hinsicht noch angemessen sein. Eine rein organisatorische Schieflage, Personalmangel oder strukturelle Überlastung rechtfertigt nicht beliebige oder offensichtlich übermässige Untätigkeitszeiten. Soweit Verzögerungen eintreten, kann von den Betroffenen verlangt werden, dass sie die Behörde zur Beschleunigung auffordern oder gegebenenfalls Rechtsmittel wegen Rechtsverzögerung ergreifen.
“Das vorliegende erstinstanzliche Asylverfahren wird im sogenannten erweiterten Verfahren gemäss Art. 26d AsylG behandelt. Entscheide im erweiterten Verfahren sind innerhalb von zwei Monaten nach Abschluss der Vorbereitungsphase zu treffen (Art. 37 Abs. 4 AsylG); letztere dauert höchstens 21 Tage (Art. 26 Abs. 1 Satz 2 AsylG). Das Bundesverwaltungsgericht hat Kenntnis von der hohen Arbeitslast des SEM. Es ist für das Gericht deshalb grundsätzlich nachvollziehbar, dass nicht alle Verfahren innerhalb der gesetzlich vorgesehenen Behandlungsfristen abgeschlossen werden können. Insbesondere ist eine längere Verfahrensdauer dann gerechtfertigt, wenn sich Abklärungsmassnahmen aufdrängen (vgl. hierzu: Urteil des BVGer E-5733/2024 E. 8.1 mit weiteren Verweisen auf BVGer-Urteile: E-1923/2023 vom 22. Mai 2023 E. 6.4 - E. 6.7 oder D-5493/2022 vom 27. März 2023 E. 4.2 und E. 4.3). Das SEM darf und muss Priorisierungen vornehmen (Art. 37b AsylG), was unweigerlich zur Überschreitung gewisser Behandlungsfristen führen kann (vgl. u.a. Urteil des BVGer E-2715/2023 vom 14. Juni 2023 E. 6.2).”
“Das vorliegende erstinstanzliche Asylverfahren wird im sogenannten erweiterten Verfahren gemäss Art. 26d AsylG behandelt. Entscheide im erweiterten Verfahren sind innerhalb von zwei Monaten nach Abschluss der Vorbereitungsphase zu treffen (Art. 37 Abs. 4 AsylG); letztere dauert höchstens 21 Tage (Art. 26 Abs. 1 Satz 2 AsylG). Das Bundesverwaltungsgericht hat Kenntnis von der hohen Arbeitslast des SEM. Es ist für das Gericht deshalb grundsätzlich nachvollziehbar, dass nicht alle Verfahren innerhalb der gesetzlich vorgesehenen Behandlungsfristen abgeschlossen werden können. Insbesondere ist eine längere Verfahrensdauer dann gerechtfertigt, wenn sich Abklärungsmassnahmen aufdrängen (vgl. etwa Urteile des BVGer E-1923/2023 vom 22. Mai 2023 E. 6.4 - E. 6.7 oder D-5493/2022 vom 27. März 2023 E. 4.2 und E. 4.3). Das SEM darf und muss Priorisierungen vornehmen (Art. 37b AsylG), was unweigerlich zur Überschreitung gewisser Behandlungsfristen führen kann (vgl. u.a. Urteil des BVGer E-2715/2023 vom 14. Juni 2023 E. 6.2).”
“74), qu'il n'est pas important de savoir si l'autorité a, ou non, commis une faute, qu'est uniquement déterminant le fait qu'elle agit ou non dans les délais légaux ou, à défaut, dans des délais raisonnables, qu'il importe donc d'examiner si les circonstances concrètes qui ont conduit à la prolongation de la procédure sont objectivement justifiées, qu'il appartient à la personne concernée d'entreprendre ce qui est en son pouvoir pour que l'autorité fasse diligence, que ce soit en l'invitant à accélérer la procédure ou en recourant le cas échéant pour retard injustifié, que si on ne peut pas lui reprocher quelques temps d'arrêt dans l'avancement d'un dossier, l'autorité ne saurait invoquer une organisation déficiente, un manque de personnel ou encore une surcharge structurelle pour justifier la lenteur excessive d'une procédure (cf. ATAF 2012/10 consid. 5.1.1 ; ATF 138 II 513 consid. 6.5 ; 130 I 312 consid. 5.1 et 5.2 et réf. cit. ; auer/malinverni/hottelier, Droit constitutionnel suisse, vol. II, 3ème éd., 2013, p. 590 ss), qu'ainsi, pour autant qu'aucune des éventuelles périodes d'inactivité ne soit d'une durée clairement choquante, il y a lieu de procéder à une appréciation d'ensemble, des périodes d'intense activité pouvant compenser le fait que le dossier ait été momentanément laissé de côté en raison d'autres affaires (cf. ATF 130 IV 54 consid. 3.3.3 ; 130 I 312 consid. 5.2), qu'aux termes de l'art. 37 al. 4 LAsi, en procédure étendue (art. 26d LAsi), la décision doit être prise, dans les deux mois qui suivent la fin de la phase préparatoire, étant précisé qu'il s'agit d'un délai d'ordre, que pareil délai peut être dépassé si des mesures d'instruction nécessaires à l'établissement des faits prennent plus de temps (cf. Message du Conseil fédéral du 3 septembre 2014 concernant la modification de la loi sur l'asile, in : FF 2014 7771, spéc. 7857 ss), que selon l'art. 37b LAsi, le SEM définit une stratégie de traitement des demandes d'asile dans laquelle il détermine un ordre de priorité, en tenant notamment compte des délais légaux de traitement, de la situation dans les Etats de provenance, du caractère manifestement fondé ou non des demandes ainsi que du comportement des requérants, qu'en l'occurrence, les recourants ont déposé une demande d'asile le 28 juillet 2022 et ont été auditionnés en date du 4 novembre suivant, que le 9 novembre 2022, le SEM a décidé de traiter la demande d'asile dans le cadre de la procédure étendue (art.”
“590 e seguenti), che appartiene inoltre al ricorrente d'intraprendere certi passi per invitare l'autorità a procedere con diligenza, segnatamente incitandola a accelerare la procedura oppure presentando ricorso per ritardata giustizia, che, in difetto di un periodo di inattività palesemente eccessivo, è necessario effettuare una valutazione complessiva delle circostanze, in quanto i periodi di sovraccarico possono far sì che il dossier venga momentaneamente accantonato in favore di altre pendenze; che secondo la giurisprudenza afferente alla procedura penale, è ritenuto un periodo di carenza eccessivo un'inattività di 13 o 14 mesi allo stadio dell'istruzione (cfr. DTF 130 IV 54 consid. 3.3.3; 130 I 312 consid. 5.2), che, ben inteso, il soggiorno e il rinvio degli stranieri non attiene propriamente alla procedura penale (cfr. DTF 137 I 128 consid. 4.4.2), che, tuttavia, come già menzionato, il principio generale e costituzionale di celerità viene dedotto dall'art. 29 cpv. 1 Cost (cfr. sentenza del Tribunale federale 5A_670/2016 del 13 febbraio 2017 consid. 3.1 con riferimenti), sicché la giurisprudenza succitata, relativa alla procedura penale, può essere applicata per analogia (cfr. sentenza del Tribunale D-7057/2023, D-7055/2023 del 15 gennaio 2024 pag. 5), che, ai sensi dell'art. 37 cpv. 4 LAsi, in una procedura ampliata (art. 26d LAsi), la decisione deve essere presa entro due mesi dalla conclusione della fase preparatoria, precisando che si tratta di un termine ordinatorio, che questo termine ordinatorio può essere superato se le misure d'istruzione necessarie per l'accertamento dei fatti richiedono più tempo (cfr. Messaggio del Consiglio federale del 3 settembre 2014 concernente la modifica della legge sull'asilo [Riassetto del settore dell'asilo], FF 2014 6917, pag. 6999 e segg.), che ai sensi dell'art. 37b LAsi, la SEM stabilisce una strategia per la trattazione delle domande d'asilo in cui determina un ordine di priorità, tenendo conto, in particolare, dei termini legali, della situazione negli Stati di provenienza, della fondatezza o dell'infondatezza manifesta delle domande, nonché del comportamento del richiedente, che nel caso concreto, il ricorrente ha depositato la domanda d'asilo in data 12 giugno 2022, che egli è stato subito sentito nell'ambito di un'audizione sui dati personali il 21 giugno 2022, che il 26 ottobre 2022 la SEM ha tenuto con l'interessato un'audizione sui motivi d'asilo, che la maggior parte dei mezzi di prova sono stati versati agli atti prima o contestualmente all'audizione succitata, che il 23 novembre 2022 il ricorrente ha inoltrato alla SEM l'ultimo mezzo di prova (cfr.”
“Nach Einreichung eines Asylgesuchs beginnt die Vorbereitungsphase (Art. 26 Abs. 1 Satz 1 AsylG). Während dieser Phase erhebt das SEM die Personalien (Art. 26 Abs. 2 AsylG); zudem kann es die Asylsuchenden zu ihrer Identität, zum Reiseweg und summarisch zu den Gründen befragen, warum sie ihr Land verlassen haben (Art. 26 Abs. 3 AsylG). Soweit - wie vorliegend - kein Dublin-Verfahren vorliegt, soll die Vorbereitungsphase höchstens 21 Tage betragen (Art. 26 Abs. 1 AsylG). Nach Abschluss der Vorbereitungsphase folgt das beschleunigte Verfahren umgehend mit der Anhörung zu den Asylgründen (Art. 26c AsylG). Steht nach dieser Anhörung fest, dass ein Entscheid im Rahmen des beschleunigten Verfahrens nicht möglich ist, namentlich weil weitere Abklärungen erforderlich sind, erfolgt die Zuteilung in das erweiterte Verfahren und eine Zuweisung in einen der Kantone (Art. 26d AsylG). Entscheide im erweiterten Verfahren sollen gemäss Art. 37 Abs. 4 AsylG grundsätzlich innerhalb von zwei Monaten nach Abschluss der Vorbereitungsphase getroffen werden. Gemäss bundesrätlicher Botschaft handelt es sich hierbei um Ordnungsfristen, die überschritten werden können, wenn erforderliche Abklärungen mehr Zeit in Anspruch nehmen oder die personellen Ressourcen des SEM nicht ausreichen (vgl. Botschaft des Bundesrates zur Änderung des Asylgesetzes vom 26. Mai 2010, BBl 2010 4455 ff., insbesondere S. 4496). Allein aus dem Umstand, dass die Vorinstanz die Fristen von Art. 37 AsylG vorliegend deutlich überschritten hat, kann deshalb keine Verletzung des Rechtsverzögerungsverbots abgeleitet werden. Für die Beurteilung des vorliegenden Falles ist damit entscheidend, ob die Verfahrensdauer noch als angemessen betrachtet werden kann (vgl. auch Urteile des Bundesverwaltungsgerichts D-5728/2019 vom 11. Februar 2020 E. 4.3; E-4711/2019 vom 29. November 2019 E. 4.1).”
Bei Zuweisung in das erweiterte Verfahren (Art. 26d AsylG) gilt gemäss Art. 37 Abs. 4 AsylG als massgeblicher Richtwert eine Entscheidfrist von zwei Monaten ab Abschluss der Vorbereitungsphase. Es handelt sich dabei um einen ordonnatorischen Fristwert, der überschritten werden darf, wenn zur Feststellung der tatsächlichen Verhältnisse notwendige Instruktions‑ oder Abklärungsmassnahmen mehr Zeit erfordern. Zugleich ist in der Rechtsprechung der Grundsatz der Verfahrensbeschleunigung betont; eine blosse organisatorische Überlastung der Behörde rechtfertigt eine übermässige Verzögerung nicht ohne Weiteres.
“2), que selon la jurisprudence concernant la procédure pénale (art. 6 par. 1 de la Convention du 4 novembre 1959 de sauvegarde des droits de l'homme et des libertés fondamentales [CEDH, RS 0.101]), apparaissent en particulier comme des carences choquantes une inactivité de treize ou quatorze mois au stade de l'instruction (cf. ATF 130 IV 54 consid. 3.3.3), que certes, l'art. 6 par. 1 CEDH ne s'applique pas dans une procédure concernant le séjour et le renvoi des étrangers (ATF 137 I 128 consid. 4.4.2 p. 133), que toutefois, le principe de célérité pouvant être déduit de l'art. 29 al. 1 Cst. (cf. arrêt du Tribunal fédéral 5A_670/2016 du 13 février 2017 consid. 3.1 et les réf. cit.), la jurisprudence mentionnée peut être prise en compte par analogie, qu'elle est également conforme à la pratique du Tribunal en la matière (cf. notamment arrêts du Tribunal D-793/2019 ; E-2270/2019 ; E-2205/2019 ; E-7179/2018 ; E-6508/2018), qu'aux termes de l'art. 37 al. 4 LAsi, dans une procédure étendue (art. 26d LAsi), comme en l'espèce, la décision doit être prise dans les deux mois qui suivent la fin de la phase préparatoire, étant précisé qu'il s'agit d'un délai d'ordre, que pareil délai peut être dépassé si des mesures d'instruction nécessaires à l'établissement des faits prennent plus de temps (cf. Message du Conseil fédéral du 3 septembre 2014 concernant la modification de la loi sur l'asile, FF 2014 7771, spéc. 7857 ss), que selon l'art. 37b LAsi, le SEM définit une stratégie de traitement des demandes d'asile dans laquelle il détermine un ordre de priorité, en tenant notamment compte des délais légaux de traitement, de la situation dans les Etats de provenance, du caractère manifestement fondé ou non des demandes ainsi que du comportement des requérants, qu'en l'occurrence, le recourant a déposé une demande d'asile, le 7 février 2022, qu'après avoir été auditionné le 14 février et le 29 juin 2022, il a été affecté à la procédure d'asile étendue par décision incidente du SEM du 5 juillet 2022, que depuis lors, le recourant a informé le SEM à cinq reprise (cf.”
“1 de la Convention du 4 novembre 1959 de sauvegarde des droits de l'homme et des libertés fondamentales (CEDH, RS 0.101), une inactivité de treize ou quatorze mois au stade de l'instruction apparaît comme une carence choquante (cf. ATF 130 IV 54 consid. 3.3.3 et jurisp. cit.), que, certes, l'art. 6 par. 1 CEDH ne s'applique pas dans une procédure concernant le séjour et le renvoi des étrangers (cf. ATF 137 I 128 consid. 4.4.2), que, toutefois, le principe de célérité étant également consacré par l'art. 29 al. 1 Cst., la jurisprudence mentionnée peut être prise en compte par analogie, conformément à la pratique du Tribunal en la matière (cf. notamment arrêt du Tribunal D-4326/2023 du 13 octobre 2023 p. 6 et réf. cit.), que le principe de la célérité peut être violé, même si l'autorité n'a commis aucune faute (cf. ATF 130 IV 54 consid. 3.3.3), de sorte que celle-ci ne saurait exciper d'une organisation déficiente ou d'une surcharge structurelle pour justifier la lenteur excessive d'une procédure (cf. ATF 130 I 312 consid. 5.2), qu'aux termes de l'art. 37 al. 4 LAsi, dans une procédure étendue (art. 26d LAsi), la décision doit être prise dans les deux mois qui suivent la fin de la phase préparatoire, qu'il s'agit d'un délai d'ordre, qui peut être dépassé en particulier si des mesures d'instruction nécessaires à l'établissement des faits prennent plus de temps (cf. Message du Conseil fédéral du 3 septembre 2014 concernant la modification de la loi sur l'asile [Restructuration du domaine de l'asile], FF 2014 7771, spéc. 7857 s.), que selon l'art. 37b LAsi, le SEM définit une stratégie de traitement des demandes d'asile dans laquelle il détermine un ordre de priorité, en tenant notamment compte des délais légaux de traitement, de la situation dans les Etats de provenance, du caractère manifestement fondé ou non des demandes ainsi que du comportement des requérants, qu'en l'occurrence, le recourant a déposé une demande d'asile, le 4 février 2022, que six jours plus tard, il a été auditionné sur ses données personnelles, que le 25 avril 2022, il a produit, en tant que moyens de preuve, huit documents représentant 22 pages rédigées en langue turque, qu'après avoir été entendu sur ses motifs le 4 juillet 2022, il a été affecté à la procédure d'asile étendue par décision incidente du SEM, deux jours plus tard, que le 25 août 2022, l'intéressé a versé au dossier encore deux documents rédigés en turc, que le 28 septembre 2022, le SEM a demandé des renseignements complémentaires à l'intéressé, qu'après avoir reçu onze documents judiciaires, représentant 94 pages rédigés en langue turque, le SEM a organisé une audition complémentaire le 1er novembre 2022, que le 28 juin 2023, le SEM a invité l'intéressé à compléter ses moyens de preuves, qu'après avoir effectué une analyse sur certains documents produits, le SEM a donné un droit d'être entendu à l'intéressé concernant des indices de falsification, le 25 octobre 2023, que, depuis lors, l'intéressé a invité le SEM à deux reprises à statuer dans les quinze jours (cf.”
“m.w.H.). Ein Verschulden der Behörde an der Verzögerung wird nicht vorausgesetzt, weshalb sie das Rechtsverzögerungsverbot auch dann verletzt, wenn sie wegen Personalmangels oder Überlastung nicht innert angemessener Frist handelt (vgl. BGE 107 Ib 160 E. 3c; 103 V 190 E. 5c). Spezialgesetzliche Behandlungsfristen sind bei der Beurteilung der Angemessenheit der Verfahrensdauer zu berücksichtigen. Es gelangt hier die erstinstanzliche Verfahrensfrist gemäss Art. 37 Abs. 4 AsylG zur Anwendung, wonach Entscheide im erweiterten Verfahren (Art. 26d AsylG) innerhalb von zwei Monaten nach Abschluss der Vorbereitungsphase zu treffen sind.”
In der zitierten Entscheidung des BVGer wurde festgehalten, dass die Verfügung betreffend Zuteilung ins erweiterte Verfahren nicht weiter begründet worden ist.
“Steht nach der Anhörung zu den Asylgründen fest, dass ein Entscheid im Rahmen des beschleunigten Verfahrens nicht möglich ist, namentlich weil weitere Abklärungen erforderlich sind, erfolgt die Zuteilung in das erweiterte Verfahren (Art. 26d AsylG). Das SEM hat das Verfahren des Beschwerdeführers am 19. April 2024 den Akten zufolge dem erweiterten Verfahren zugewiesen und darauf ohne Vornahme weiterer Verfahrenshand-lungen am 3. Mai 2024 die ablehnende Asylverfügung erlassen (vgl. SEM-Akten A29 und A32). Die Verfügung betreffend Zuteilung ins erweiterte Verfahren wurde nicht weiter begründet.”
Die Einreichung umfangreicher oder mehrfach nachgereichter fremdsprachiger Beweismittel kann die Abklärungsbedürftigkeit verlängern. In den publizierten Entscheiden hat das SEM insbesondere die Notwendigkeit von Übersetzungen und einer vertieften Analyse solcher Dokumente als Begründung dafür genannt, dass zusätzliche Abklärungen erforderlich sind und die Angelegenheit dem erweiterten Verfahren zugewiesen wurde.
“101), une inactivité de treize ou quatorze mois au stade de l'instruction apparaît comme une carence choquante (cf. ATF 130 IV 54 consid. 3.3.3 et jurisp. cit.), que, certes, l'art. 6 par. 1 CEDH ne s'applique pas dans une procédure concernant le séjour et le renvoi des étrangers (cf. ATF 137 I 128 consid. 4.4.2), que, toutefois, le principe de célérité étant également consacré par l'art. 29 al. 1 Cst. (cf. supra), la jurisprudence mentionnée peut être prise en compte par analogie, conformément à la pratique du Tribunal en la matière (cf. notamment arrêt du Tribunal D-4326/2023 du 13 octobre 2023 et réf. cit.), que le principe de la célérité peut être violé, même si l'autorité n'a commis aucune faute (cf. ATF 130 IV 54 consid. 3.3.3), de sorte que celle-ci ne saurait exciper d'une organisation déficiente ou d'une surcharge structurelle pour justifier la lenteur excessive d'une procédure (cf. ATF 130 I 312 consid. 5.2), qu'aux termes de l'art. 37 al. 4 LAsi, dans une procédure étendue (art. 26d LAsi), la décision doit être prise dans les deux mois qui suivent la fin de la phase préparatoire, qu'il s'agit d'un délai d'ordre, qui peut être dépassé en particulier si des mesures d'instruction nécessaires à l'établissement des faits prennent plus de temps (cf. Message du Conseil fédéral du 3 septembre 2014 concernant la modification de la loi sur l'asile [Restructuration du domaine de l'asile], FF 2014 7771, spéc. 7857 s.), que selon l'art. 37b LAsi, le SEM définit une stratégie de traitement des demandes d'asile dans laquelle il détermine un ordre de priorité, en tenant notamment compte des délais légaux de traitement, de la situation dans les Etats de provenance, du caractère manifestement fondé ou non des demandes ainsi que du comportement des requérants, qu'en l'occurrence, le recourant a déposé une demande d'asile, le 30 novembre 2022, soit il y a un peu plus de deux ans, qu'après avoir été entendu le 6 décembre 2022 sur ses données personnelles, puis le 31 juillet 2023 sur ses motifs d'asile, il a été affecté à la procédure d'asile étendue par décision incidente du SEM du même jour, qu'il a informé le SEM à cinq reprises (soit au cours de ladite audition ainsi que dans ses courriers des 9 novembre 2023, 3 mai, 13 juin et 5 septembre 2024) qu'il souhaitait une décision rapide sur sa demande d'asile, ajoutant la dernière fois qu'il envisageait de déposer un recours pour retard injustifié à statuer si cette autorité ne statuait pas d'ici au 30 septembre 2024, qu'il a déposé son recours le 4 octobre 2024, qu'un peu plus de quatorze mois se sont donc écoulés entre l'audition sur les motifs d'asile du 31 juillet 2023 et le dépôt dudit recours (mais non quinze mois comme indiqué dans le recours), que, dans son recours, l'intéressé reproche au SEM de n'avoir entrepris aucune mesure d'instruction depuis le 31 juillet 2023 et d'avoir omis de statuer dans un délai raisonnable, qu'il fait valoir que la durée de 23 mois (recte : 22 mois) de la procédure est excessive et que le dossier de la cause est complet, qu'il a conclu à ce que le SEM soit enjoint de statuer immédiatement sur sa demande d'asile, que, dans sa réponse du 22 octobre 2024, le SEM indique qu'une décision ne peut être rendue dans le cas d'espèce en raison du volume important d'affaires pendantes à traiter et que le délai de traitement de la cause est prolongé en raison de la traduction et de l'analyse approfondie que nécessitent de sa part les nombreux documents non traduits fournis par le recourant, par courrier du 5 septembre 2024 encore, que, dans sa réplique du 6 novembre 2024, le recourant soutient, en substance, que la nécessité de traduire et d'analyser les preuves produites ne saurait justifier l'inactivité du SEM depuis l'audition du 31 juillet 2023, manifestement choquante, que, cela étant, entre le prononcé, par le SEM, de la décision incidente du 31 juillet 2023 et le dépôt le 4 octobre 2024 du présent recours, le recourant a produit à trois reprises, soit les 16 août 2023, 13 juin et 5 septembre 2024, des moyens de preuve en langue étrangère (sous la forme de copies), au nombre respectif de trois (dix-neuf pages), six (six pages) et seize (vingt-six pages), qu'il a présenté les trois moyens de preuve produits le 16 août 2023 comme étant ceux qu'il avait désignés lors de son audition du 31 juillet précédent et qu'il avait alors été invité à produire, que l'absence de clôture par le SEM de l'instruction malgré ses demandes réitérées, à compter du 9 novembre 2023, à ce qu'il soit statué sur sa demande d'asile lui a permis d'invoquer, le 13 juin 2024, l'ouverture de deux nouvelles procédures pénales en Turquie et de produire vingt-deux moyens de preuve portant sur celles-ci, dont seize totalisant vingt-six pages le 5 septembre 2024 encore, qu'en désignant les 13 juin et 5 septembre 2024 ces moyens et en les produisant aux mêmes dates, il s'est conformé à son obligation d'agir (de manière spontanée) prévue par la loi sur l'asile au titre de son obligation de collaborer à la constatation des faits (cf.”
“3), qu'il n'est pas décisif de savoir si l'autorité a, ou non, commis une faute, qu'est déterminant uniquement le fait que l'autorité agit ou non dans les délais légaux ou, à défaut, dans des délais raisonnables, qu'il importe donc d'examiner si les circonstances concrètes qui ont conduit à la prolongation de la procédure sont objectivement justifiées, qu'il appartient à la personne concernée d'entreprendre ce qui est en son pouvoir pour que l'autorité fasse diligence, que ce soit en l'invitant à accélérer la procédure ou en recourant le cas échéant pour retard injustifié, mais sans exagération, qu'en effet, on ne saurait reprocher à l'autorité quelques "temps morts", lesquels sont inévitables dans une procédure, qu'ainsi, pour autant qu'aucun de ces « temps morts » ne soit d'une durée vraiment choquante, c'est l'appréciation d'ensemble qui prévaut, des périodes d'intense activité pouvant compenser le fait que le dossier a été momentanément laissé de côté en raison d'autres affaires (cf. ATF 130 IV 54 consid. 3.3.3 et jurisp. cit.), qu'en revanche, une organisation déficiente, un manque de personnel ou une surcharge structurelle ne peuvent justifier la lenteur excessive d'une procédure ; qu'il appartient en effet à l'Etat d'organiser ses juridictions de manière à garantir aux citoyens une administration de la justice conforme aux règles (cf. ATF 130 I 312 consid. 5.1 et 5.2 et réf. cit.), qu'aux termes de l'art. 37 al. 4 LAsi, dans une procédure étendue (art. 26d LAsi), comme en l'espèce, la décision doit être prise, dans les deux mois qui suivent la fin de la phase préparatoire, étant précisé qu'il s'agit d'un délai d'ordre, que ce délai d'ordre peut toutefois être dépassé si des mesures d'instruction nécessaires à l'établissement des faits prennent plus de temps (cf. Message du Conseil fédéral du 3 septembre 2014 concernant la modification de la loi sur l'asile, FF 2014 7771, spéc. p. 7857 s.), que selon l'art. 37b LAsi, le SEM définit une stratégie de traitement des demandes d'asile dans laquelle il détermine un ordre de priorité, en tenant notamment compte des délais légaux de traitement, de la situation dans les Etats de provenance, du caractère manifestement fondé ou non des demandes ainsi que du comportement des requérants, qu'en l'occurrence, A._______ a déposé une demande d'asile le 29 mai 2022, soit il y a plus de 2 ans, qu'après avoir été entendu sur ses motifs d'asile, le 21 septembre 2022, dans le cadre d'une audition au cours de laquelle il a produit une série de documents judiciaires rédigés pour l'essentiel en langue turque, il a été affecté à la procédure étendue par décision incidente du SEM du 26 septembre 2022, le Secrétariat d'Etat ayant précisé que le traitement de sa demande d'asile requerrait des mesures d'instruction supplémentaires, qu'il a ensuite soumis au SEM des moyens de preuve supplémentaires, dont en particulier des documents judiciaires rédigés en langue turque, à six reprises, la dernière fois il y a bientôt un an et demi (cf.”
“a Die Beschwerdeführerin B._______ suchte zusammen mit den beiden Kindern am 20. Mai 2022 in der Schweiz um Asyl nach. Am 31. Mai 2022 wurde sie vom SEM zu ihren Personalien und zum Reiseweg befragt. Sie gab dabei an, dass ihr Ehemann noch in Griechenland sei. A.b Am 18. Juni 2022 reichte auch der Beschwerdeführer A._______ ein Asylgesuch ein. Seine Personalien wurden vom SEM am 23. Juni 2022 aufgenommen. B. B.a Am 24. August 2022 reichten die Beschwerdeführenden zahlreiche fremdsprachige Beweismittel ein. B.b Am 29. August 2022 wurden die Beschwerdeführerin und der Beschwerdeführer zu ihren Asylgründen angehört. B.c Mit Eingabe vom 30. August 2022 reichten die Beschwerdeführenden weitere Beweismittel zu den Akten. C. C.a Mit Zwischenverfügung vom 6. September 2022 stellte das SEM fest, dass zur Beurteilung der Asylgesuche der Beschwerdeführenden noch weitere Abklärungen, namentlich in Bezug auf die eingereichten Beweismittel, notwendig seien. Es teilte die Asylgesuche deshalb in Anwendung von Art. 26d AsylG (SR 142.31) dem erweiterten Verfahren zu. Mit separater Zwischenverfügung vom 8. September 2022 wurden die Beschwerdeführenden dem Kanton E._______ zugewiesen. C.b Mit Schreiben vom 7. September 2022 informierte die damalige Rechtsvertretung der Beschwerdeführenden das SEM über die Beendigung des Mandatsverhältnisses. D. D.a Mit Schreiben vom 27. September 2022 zeigte die rubrizierte Rechtsvertreterin dem SEM die Mandatierung durch die Beschwerdeführenden an (Vollmacht vom 27. September 2022). Sie erkundigte sich nach dem Verfahrensstand und bat um Zustellung einer Auflistung der Beweismittel. Zudem wurde ein weiteres Beweismittel zu den Akten gereicht. D.b Mit Eingabe ihrer Rechtsvertreterin vom 3. Januar 2023 ersuchten die Beschwerdeführenden um Mitteilung des Verfahrensstands. Das SEM beantwortete die Anfrage mit Schreiben vom 9. Januar 2023. D.c Mit Eingabe vom 11. April 2023 erkundigte sich die Rechtsvertreterin erneut nach dem Verfahrensstand. D.d Auf eine E-Mail-Anfrage des Beschwerdeführers nach dem Verfahrensstand vom 1.”
“_______ et après avoir transité par la Serbie, il serait arrivé en Suisse (...) jours plus tard. En outre, l'intéressé a encore déclaré que sa fiancée se trouvait dans le canton de (...) et qu'il aimerait y séjourner avec elle. L'intéressé a produit, sous forme de photocopie, sa carte d'identité, des documents en relation avec sa scolarité et la destruction de la maison de sa famille, des articles de presse mentionnant sa détention, un acte d'accusation du parquet de D._______ du (...) 2017, une décision de mise en détention du (...) 2017, un mandat d'arrêt et une demande d'établissement du mandat d'arrêt du (...) 2017, un ordre de libération du (...) 2018, un rapport d'analyse du matériel digital saisi du (...) 2019, une clé USB contenant une vidéo de sa maison détruite, un extrait du registre des assurances sociales, un document relatif au service militaire ainsi qu'une photo de lui-même en compagnie d'une députée. C. Le 21 novembre 2022, le SEM a décidé de traiter la demande d'asile de l'intéressé dans le cadre d'une procédure étendue en vertu de l'art. 26d LAsi (RS 142.31). D. Par courrier du 21 mars 2023, l'intéressé a informé le SEM que la police rendait régulièrement visite à sa famille depuis août 2022, alors que son [membre de famille] était particulièrement dans son collimateur, ayant été à plusieurs reprises emmené au poste et interrogé à son sujet. Celui-ci serait sous le coup d'un acte d'accusation pour propagande et appartenance à une organisation terroriste. Il a également produit un acte d'accusation concernant son [membre de famille], deux extraits d'un registre pénal, un rapport de recherche concernant son [membre de famille], un document concernant des publications de son [membre de famille] sur Instagram, des procès-verbaux de perquisitions et de recherches concernant son [membre de famille], des captures d'écran de photos le représentant ainsi qu'un document émis par (...). E. Le 16 juin 2023, le SEM a invité l'intéressé à lui transmettre tout document susceptible de fournir des informations complémentaires au sujet des différentes étapes de la procédure judiciaire ouverte à son encontre, à partir de 2018.”
“Von ihrer Familie sei zu dem Zeitpunkt niemand dort gewesen. Mittlerweile seien ihre Mutter und ihre anderen Geschwister zurück in der Wohnung. Die Beschwerdeführerin reichte ihre Identitätskarte und ihren Führerschein ein. Ihr Vater gab in seinem Asylverfahren Beweismittel zu den Akten, die sich auch auf die Beschwerdeführerin beziehen würden (Schreiben eines türkischen Anwalts vom (...), Anzeige einer Privatperson wegen Aktivitäten in sozialen Medien vom (...), Auftrag Staatsanwaltschaft an Polizei bezüglich Recherchen im Zusammenhang mit Präsidentenbeleidigung vom (...), Printscreens von Beiträgen in sozialen Medien, Vorladung zur Einvernahme durch die Staatsanwaltschaft vom (...), Auftrag an Polizei zur Vorführung zwecks Einvernahme vom (...), E-Mail bezüglich Anzeige vom (...), Ermittlungsberichte vom (...), Vorführbefehl vom (...), Beschluss zur Festnahme zwecks gerichtlicher Einvernahme vom (...), Screenshot WhatsApp-Konversation). C. Am 16. November 2022 verwies das SEM das Asylgesuch in das erweiterte Verfahren gemäss Art. 26d AsylG (SR 142.31), und es teilte die Beschwerdeführerin dem Kanton H._______ zu. D. Mit Verfügung vom 31. Januar 2024 - eröffnet am 1. Februar 2024 - stellte das SEM fest, dass die Beschwerdeführerin die Flüchtlingseigenschaft nicht erfülle. Es lehnte das Asylgesuch ab und ordnete die Wegweisung aus der Schweiz sowie den Vollzug an. Ferner händigte es der Beschwerdeführerin die editionspflichtigen Akten gemäss Aktenverzeichnis aus. Zur Begründung führte es im Wesentlichen an, die Vorbringen der Beschwerdeführerin vermöchten weder den Anforderungen an die Glaubhaftigkeit gemäss Art. 7 AsylG noch jenen an die Flüchtlingseigenschaft gemäss Art. 3 AsylG zu genügen. Der Wegweisungsvollzug sei zulässig, zumutbar und möglich. Für die detaillierten Ausführungen wird auf die angefochtene Verfügung verwiesen. E. Mit separaten Verfügungen gleichen Datums lehnte das SEM auch die Asylgesuche des Vaters der Beschwerdeführerin sowie der Geschwister B._______ und C._______ ab. F. Am 19. Februar 2024 stellten die Mutter und die (.”
“c Die Beschwerdeführenden reichten folgende Dokumente ein: Identitätskarten, Führerschein des Beschwerdeführers, Auszug aus Parteien-Register, Fotos von Newroz-Feiern, Auszug aus Gesundheits-App und Foto von (...), Schreiben eines türkischen Anwalts vom (...), Anzeige einer Privatperson wegen Aktivitäten in den sozialen Medien vom (...), Auftrag der Staatsanwaltschaft an die Polizei bezüglich Recherchen im Zusammenhang mit Präsidentenbeleidigung vom (...), Printscreens von Beiträgen des Beschwerdeführers sowie von C._______ und D._______ in sozialen Medien, Vorladung zur Einvernahme durch die Staatsanwaltschaft vom (...), Auftrag an Polizei zur Vorführung zwecks Einvernahme vom (...), E-Mail bezüglich Anzeige vom (...), Ermittlungsberichte vom (...), Vorführbefehl vom (...), Beschluss zur Festnahme zwecks gerichtlicher Einvernahme vom (...), Screenshot WhatsApp-Konversation, Fotos von Demonstration. C. Am 21. Oktober 2022 verwies das SEM die Asylgesuche in das erweiterte Verfahren gemäss Art. 26d AsylG (SR 142.31), und es teilte die Beschwerdeführenden dem Kanton I._______ zu. D. Mit Verfügung vom 31. Januar 2024 - eröffnet am 1. Februar 2024 - stellte das SEM fest, dass die Beschwerdeführenden die Flüchtlingseigenschaft nicht erfüllten. Es lehnte die Asylgesuche ab und ordnete die Wegweisung aus der Schweiz sowie den Vollzug an. Ferner händigte es den Beschwerdeführenden die editionspflichtigen Akten gemäss Aktenverzeichnis aus. Zur Begründung führte es im Wesentlichen an, die Vorbringen der Beschwerdeführenden vermöchten weder den Anforderungen an die Glaubhaftigkeit gemäss Art. 7 AsylG noch jenen an die Flüchtlingseigenschaft gemäss Art. 3 AsylG zu genügen. Der Wegweisungsvollzug sei zulässig, zumutbar und möglich. Für die detaillierten Ausführungen wird auf die angefochtene Verfügung verwiesen. E. Mit separaten Verfügungen gleichen Datums lehnte das SEM auch die Asylgesuche von C._______ und D._______ ab. F. F.a Am 19. Februar 2024 stellten die Ehefrau und die (...) weiteren Kinder des Beschwerdeführers ebenfalls hierzulande Asylgesuche (N [.”
Verfahrenswahl/Zuteilung: Massgeblich dafür, ob ein Gesuch nach der Anhörung in das erweiterte Verfahren zugeteilt wird, sind der Untersuchungsgrundsatz und die noch erforderlichen Instruktionsmassnahmen. Die Praxis kann ein Verfahren faktisch als erweitert behandeln, auch wenn keine formelle Zuweisung ergangen ist; dies kann im Rechtsmittel geltend gemacht werden.
“März 2019 in Kraft getretene Teilrevision des Asylgesetzes zielt darauf ab, eine Mehrzahl der Asylverfahren im sogenannten beschleunigten Verfahren abzuwickeln. Charakteristisch für dieses Verfahren ist, dass die einzelnen Verfahrensschritte getaktet sind und einem vorgegebenen Zeitplan folgen. In einer Vorbereitungsphase (Art. 26 AsylG) werden etwa die Personalien erhoben sowie Fingerabdrücke und Fotografien erstellt. Weiter kann das SEM unter anderem biometrische Daten erheben, Altersgutachten erstellen, Beweismittel überprüfen oder herkunftsspezifische Abklärungen treffen. In die Vorbereitungsphase fällt auch die Feststellung des medizinischen Sachverhalts (Art. 26a AsylG). Danach folgt das beschleunigte Verfahren mit der Anhörung zu den Asylgründen (Art. 26c AsylG). Im Anschluss daran entscheidet sich, ob ein Fall im beschleunigten Verfahren behandelt werden kann oder ob dies nicht möglich ist, namentlich weil weitere Abklärungen erforderlich sind; in diesem Fall erfolgt die Zuteilung in das erweiterte Verfahren (Art. 26d AsylG). Gemäss Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 12 VwVG stellen die Asylbehörden den Sachverhalt von Amtes wegen fest (Untersuchungsgrundsatz). Dabei muss die Behörde die für das Verfahren erforderlichen Sachverhaltsunterlagen beschaffen, die rechtlich relevanten Umstände abklären und darüber ordnungsgemäss Beweis führen (vgl. auch Art. 30-33 VwVG). Der Untersuchungsgrundsatz findet seine Grenze an der Mitwirkungspflicht der Asyl-suchenden (Art. 8 AsylG; Art. 13 VwVG). Unrichtig ist die Sachverhaltsfeststellung dann, wenn der Verfügung ein falscher und aktenwidriger oder nicht weiter belegbarer Sachverhalt zugrunde gelegt wurde. Unvollständig ist die Sachverhaltsfeststellung, wenn die Behörde trotz Untersuchungsmaxime den Sachverhalt nicht von Amtes wegen abgeklärt hat, oder wenn nicht alle für den Entscheid wesentlichen Sachumstände berücksichtigt wurden (vgl. dazu BVGE 2016/2 E. 4.3). Ob ein Fall im beschleunigten Verfahren behandelt werden kann, ist im Wesentlichen davon abhängig, welche Instruktionsmassnahmen für die Beurteilung des Asylgesuchs nach der Anhörung noch erforderlich scheinen, wobei sich der genaue Umfang der erforderlichen Sachverhaltsinstruktionen aus dem Untersuchungsgrundsatz ergibt.”
“Die Beschwerde ist formgerecht eingereicht worden und der Beschwerdeführer ist als Verfügungsadressat zu deren Einreichung legitimiert (Art. 105 AsylG; Art. 48 Abs. 1 sowie Art. 52 Abs. 1 VwVG). Seit der am 1. März 2019 in Kraft getretenen Revision des Asylgesetzes werden Asylgesuche grundsätzlich im beschleunigten Verfahren behandelt (vgl. Art. 26c AsylG). Steht jedoch nach der Anhörung zu den Asylgründen fest, dass dies nicht möglich ist, namentlich weil weitere Abklärungen erforderlich sind, erfolgt gemäss Art. 26d AsylG die Zuteilung in das erweiterte Verfahren und eine Zuweisung auf die Kantone. Der Beschwerdeführer wurde indessen bereits mit Verfügung vom 7. Dezember 2022, mithin kurze Zeit nachdem er um Asyl ersucht hatte und noch bevor die Anhörung stattfand, dem Kanton B._______ zugewiesen. Es erfolgte zwar keine formelle Zuweisung ins erweiterte Verfahren, aber das SEM behandelte das Asylgesuch im Anschluss an die vorzeitige Kantonszuteilung nicht mehr im beschleunigten Verfahren. Insbesondere fand kein getaktetes Verfahren statt und der Rechtsvertretung wurde vor dem Erlass des Asylentscheides kein Entwurf desselben mit der Möglichkeit zur Stellungnahme übermittelt. Ferner führt die Rechtsmittelbelehrung der angefochtenen Verfügung eine Beschwerdefrist von 30 Tagen auf, unter Hinweis auf Art. 108 Abs. 2 AsylG, welcher auf das erweiterte Verfahren Anwendung findet. Vor diesem Hintergrund ist davon auszugehen, dass das Asylverfahren des Beschwerdeführers ungeachtet der fehlenden formellen Zuweisung ins erweiterte Verfahren als solches behandelt wurde und entsprechend eine Beschwerdefrist von 30 Tagen gilt.”
Das SEM kann externe NGOs (z. B. rocConakry) konsultieren, um die Organisation der Rückkehraufnahme am Zielort zu klären. In die Akten können Bestätigungen solcher NGOs über ihre Bereitschaft zur Übernahme der Aufnahme/Betreuung aufgenommen werden.
“En outre, le requérant aurait encore été en contact avec son cousin quelques mois avant son audition sur les motifs d'asile. Selon les documents médicaux versés au dossier, l'intéressé était en bonne santé habituelle. Il devait être vacciné contre l'hépatite B et un contrôle ophtalmique était recommandé, sans urgence. Au cours de son audition du 5 janvier 2024, l'intéressé a été invité à se déterminer sur l'éventualité de sa prise en charge par l'organisation non gouvernementale rocConakry en cas de retour en Guinée. Il a déclaré que c'était la première fois qu'il entendait parler de cette organisation et qu'il ne souhaitait pas retourner dans son pays d'origine. Le requérant n'a déposé aucun document d'identité ni moyen de preuve à l'appui de sa demande d'asile. D. Par décision incidente du 16 janvier 2024, le SEM a attribué le requérant au canton de Glaris. Par décision incidente du lendemain, il a décidé que la demande d'asile de l'intéressé serait traitée dans le cadre d'une procédure étendue au sens de l'art. 26d LAsi (RS 142.31). E. Le 5 janvier 2024, le SEM a consulté rocConakry en vue d'organiser l'accueil du requérant à son retour au pays, conformément à un accord conclu avec cette organisation le 19 octobre 2021. Par courriel (dont la date d'envoi ne ressort pas du dossier) et formulaire daté du 5 janvier 2024, transmis au SEM le 28 février suivant, cette organisation a certifié être en mesure d'assurer la prise en charge du requérant en Guinée au moins jusqu'à sa majorité. G. Par décision du 24 avril 2024 (ci-après : la décision querellée), notifiée le lendemain, le SEM a dénié au requérant la qualité de réfugié, rejeté sa demande d'asile, prononcé son renvoi de Suisse et ordonné l'exécution de cette mesure. Le SEM a considéré que les déclarations de l'intéressé n'étaient pas pertinentes en matière d'asile. Il a en outre estimé qu'aucun obstacle n'entravait l'exécution du renvoi du requérant. Sous l'angle de la licéité de cette mesure, il a retenu qu'aucun indice ne permettait de conclure que l'intéressée serait, selon toute vraisemblance, exposé à une peine ou un traitement prohibé en cas de retour en Guinée.”
“Ses cicatrices lui feraient mal et il aurait des maux de tête ainsi que des problèmes de vue lorsqu'il fait chaud. Il aurait également des vertiges ainsi que des douleurs à une jambe ; une radiographie de sa jambe, effectuée en Guinée, n'aurait rien révélé d'anormal. Par ailleurs, il souffrirait psychologiquement d'être séparé de sa petite soeur. Il aurait vu un médecin en Suisse et n'aurait pas besoin de soins urgents. Au cours de son audition du 1er novembre 2023, l'intéressé a été invité à se déterminer sur la possibilité de sa prise en charge par l'organisation non gouvernementale rocConakry en cas de retour en Guinée. Il a déclaré ne pas avoir besoin de cette protection. A l'appui de sa demande d'asile, le requérant a déposé une copie de son acte de naissance. D. Par décision incidente du 7 novembre 2023, le SEM a attribué le requérant au canton de Vaud. Par décision incidente du 8 novembre 2023, il a décidé que la demande d'asile de l'intéressé serait traitée dans le cadre d'une procédure étendue au sens de l'art. 26d LAsi (RS 142.31). E. Le 28 novembre 2023, le mandat de représentation liant l'intéressé à B._______ a été résilié. Le 1er décembre 2023, celui-là a signé un nouveau mandat de représentation en faveur du (...). Par courrier du 14 décembre 2023, le (...) a indiqué au SEM que ce mandat prendrait fin avec la notification de la décision finale. F. Le 29 décembre 2023, le SEM a consulté rocConakry en vue d'organiser l'accueil du requérant à son retour au pays, conformément à un accord conclu avec cette organisation le 19 octobre 2021. Par courriel du 3 janvier 2024 et formulaire transmis le 28 février suivant, cette organisation a certifié être en mesure d'assurer la prise en charge du requérant en Guinée au moins jusqu'à sa majorité. G. Par décision du 5 mars 2024 (ci-après : la décision querellée), notifiée le 7 mars suivant, le SEM a dénié au requérant la qualité de réfugié, rejeté sa demande d'asile, prononcé son renvoi de Suisse et ordonné l'exécution de cette mesure. Le SEM a considéré que les déclarations de l'intéressé n'étaient pas pertinentes en matière d'asile.”
Ist im erweiterten Verfahren ein weiterer Verfahrensschritt entscheidrelevant (z. B. eine LINGUA‑Befragung), und hat der Asylsuchende der Weitergabe der Termine an die zuständige Rechtsberatungsstelle zugestimmt, hat das SEM der Rechtsberatungsstelle den Termin mitzuteilen.
“Das SEM verfügte am 6. September 2024 die Zuteilung des Asylverfahrens des Beschwerdeführers in das erweiterte Verfahren gemäss Art. 26d AsylG. Die Zuteilung in das erweiterte Verfahren erfolgte den Akten zufolge offensichtlich, weil das SEM die vom Beschwerdeführer geltend gemachte Identität, namentlich seine angebliche Herkunft aus B._______, bezweifelte und ihn daher zu diesem Punkt vertiefter befragen und seine Angaben durch einen Experten oder eine Expertin überprüfen lassen wollte. Ziel der vorzunehmenden LINGUA-Befragung wäre es demnach gewesen, den - sowohl für die Beurteilung des Asyl- als auch des Wegweisungsvollzugspunkts relevanten - Sachverhalt näher abzuklären. Die LINGUA-Befragung ist daher ohne weiteres als entscheidrelevanter Schritt im Sinne von Art. 52g Abs. 1 Bst. a i.V.m. Art. 52h AsylV 1 zu qualifizieren. Da sich der Beschwerdeführer damit einverstanden erklärt hatte, dass das SEM der zuständigen Rechtsberatungsstelle die Termine der entscheidrelevanten Schritte mitteilt (vgl. die Einverständniserklärung vom 25. September 2024, welche dem Aktenverzeichnis des SEM zufolge am 30. September 2024 beim SEM einging; A69), war das SEM gehalten, der Rechtsberatungsstelle den Termin für die LINGUA-Befragung mitzuteilen.”
“Das SEM verfügte am 6. September 2024 die Zuteilung des Asylverfahrens des Beschwerdeführers in das erweiterte Verfahren gemäss Art. 26d AsylG. Die Zuteilung in das erweiterte Verfahren erfolgte den Akten zufolge offensichtlich, weil das SEM die vom Beschwerdeführer geltend gemachte Identität, namentlich seine angebliche Herkunft aus B._______, bezweifelte und ihn daher zu diesem Punkt vertiefter befragen und seine Angaben durch einen Experten oder eine Expertin überprüfen lassen wollte. Ziel der vorzunehmenden LINGUA-Befragung wäre es demnach gewesen, den - sowohl für die Beurteilung des Asyl- als auch des Wegweisungsvollzugspunkts relevanten - Sachverhalt näher abzuklären. Die LINGUA-Befragung ist daher ohne weiteres als entscheidrelevanter Schritt im Sinne von Art. 52g Abs. 1 Bst. a i.V.m. Art. 52h AsylV 1 zu qualifizieren. Da sich der Beschwerdeführer damit einverstanden erklärt hatte, dass das SEM der zuständigen Rechtsberatungsstelle die Termine der entscheidrelevanten Schritte mitteilt (vgl. die Einverständniserklärung vom 25. September 2024, welche dem Aktenverzeichnis des SEM zufolge am 30. September 2024 beim SEM einging; A69), war das SEM gehalten, der Rechtsberatungsstelle den Termin für die LINGUA-Befragung mitzuteilen.”
Auch nach Zuweisung in das erweiterte Verfahren besteht für die Behörde eine Pflicht zur zügigen Verfahrensführung. Längere Fristüberschreitungen sind nur dann gerechtfertigt, wenn tatsächlich notwendige Instruktionsmassnahmen oder sonstige konkrete Gründe den Mehraufwand erklären. Eine monatelange Untätigkeit ohne erkennbare Ermittlungsschritte oder nachvollziehbare Begründung ist gemäss den angeführten Entscheiden des Bundesverwaltungsgerichts nicht mit der Pflicht zur fristgerechten Verfahrensführung vereinbar.
“26d LAsi), la décision doit être prise, dans les deux mois qui suivent la fin de la phase préparatoire, étant précisé qu'il s'agit d'un délai d'ordre, que pareil délai peut être dépassé si des mesures d'instruction nécessaires à l'établissement des faits prennent plus de temps (cf. Message du Conseil fédéral du 3 septembre 2014 concernant la modification de la loi sur l'asile, in : FF 2014 7771, spéc. 7857 ss), que selon l'art. 37b LAsi, le SEM définit une stratégie de traitement des demandes d'asile dans laquelle il détermine un ordre de priorité, en tenant notamment compte des délais légaux de traitement, de la situation dans les Etats de provenance, du caractère manifestement fondé ou non des demandes ainsi que du comportement des requérants, qu'en l'occurrence, les recourants ont déposé une demande d'asile le 28 juillet 2022 et ont été auditionnés en date du 4 novembre suivant, que le 9 novembre 2022, le SEM a décidé de traiter la demande d'asile dans le cadre de la procédure étendue (art. 26d LAsi), que depuis lors, soit pendant une période de seize mois, l'autorité inférieure n'a pas rendu de décision et n'a mené aucune mesure d'instruction, qu'en l'espèce, pareille période d'inactivité doit être qualifiée d'importante au regard de la durée d'ensemble de la procédure, ouverte il y a maintenant plus de deux ans (cf. arrêts du Tribunal D-4983/2022 du 16 novembre 2022 p. 6 et 7 ; D-4001/2022 du 20 septembre 2022 p. 6 et 7 ; D-5593/2022 du 25 janvier 2023 p. 6 ; a contrario D-2700/2022 du 4 juillet 2022 p. 7), que les multiples correspondances de la mandataire et des intéressés eux-mêmes n'ont suscité aucune réaction du SEM, alors que celui-ci avait pourtant été rendu attentif à l'engagement d'une procédure judiciaire pour déni de justice en cas d'absence persistante de décision, que le SEM n'a pas non plus déposé de réponse, qu'il n'a invoqué aucune justification concrète excusant son inertie, comme, par exemple, la mise en oeuvre d'actes d'instruction ou un comportement abusif des recourants entravant le déroulement correct de la procédure qui l'aurait empêché de traiter plus tôt le présent cas, qu'un tel comportement ne ressort d'ailleurs aucunement du dossier, qu'au regard de ce qui précède, le Tribunal estime que la procédure n'a pas été conduite dans un délai raisonnable au sens de l'art.”
“4 LAsi, en procédure étendue (art. 26d LAsi), la décision doit être prise, dans les deux mois qui suivent la fin de la phase préparatoire, étant précisé qu'il s'agit d'un délai d'ordre, que pareil délai peut être dépassé si des mesures d'instruction nécessaires à l'établissement des faits prennent plus de temps (cf. Message du Conseil fédéral du 3 septembre 2014 concernant la modification de la loi sur l'asile, FF 2014 7771, spéc. 7857 ss), que selon l'art. 37b LAsi, le SEM définit une stratégie de traitement des demandes d'asile dans laquelle il détermine un ordre de priorité, en tenant notamment compte des délais légaux de traitement, de la situation dans les Etats de provenance, du caractère manifestement fondé ou non des demandes ainsi que du comportement des requérants, qu'en l'occurrence, le recourant a déposé une demande d'asile en date du 31 août 2021, qu'il a été auditionné le 8 novembre 2021, que le 15 novembre 2021, le SEM a décidé de traiter la demande d'asile dans le cadre de la procédure étendue (art. 26d LAsi), que l'intéressé a été à nouveau entendu en date du 14 janvier 2022, que depuis lors, soit pendant une période de quatorze mois, l'autorité inférieure n'a pas rendu de décision et n'a mené aucune mesure d'instruction, qu'en l'espèce, pareille période d'inactivité doit être qualifiée d'importante au regard de la durée d'ensemble de la procédure, ouverte il y a maintenant un an et demi (cf. arrêts du Tribunal D-4983/2022 du 16 novembre 2022 p. 6 et 7 ; D-4001/2022 du 20 septembre 2022 p. 6 et 7 ; D-5593/2022 du 25 janvier 2023 p. 6 ; a contrario D-2700/2022 du 4 juillet 2022 p. 7), que par ailleurs, dans son courriel du 15 juin 2022 répondant aux deux premières correspondances du recourant des 17 mars et 3 juin précédent, le SEM a exposé que la « crise ukrainienne » avait mis ses ressources à contribution et qu'il ferait « le maximum » pour amener la procédure à terme dans les trois mois, qu'en revanche, la correspondance du 24 octobre 2022 n'a suscité aucune réaction du SEM, alors que celui-ci y avait pourtant été rendu attentif à l'engagement d'une procédure judiciaire pour déni de justice en cas d'absence persistante de décision, que dans sa réponse du 20 février 2023, le SEM expose qu'en raison du passage du cas en procédure étendue, la durée de celle-ci n'apparaît pas excessive, que l'épidémie de Covid-19 a retardé le traitement de plusieurs demandes et qu'un grand nombre de collaborateurs ont été affectés, dès la fin de février 2022, au traitement de demandes de protection provisoire des requérants ukrainiens, ce qui a entraîné une forte surcharge de travail, que comme relevé précédemment, ces justifications ne sont cependant pas suffisantes, ce d'autant moins que la phase active de l'épidémie de Covid-19 a pris fin il y a un an déjà, que cela étant, le SEM n'a pas réagi aux trois courriers du mandataire autrement que par un bref courriel excipant de la crise ukrainienne, que le SEM est certes fort sollicité suite à l'accueil de plus de 67'000 personnes en quête de protection arrivées d'Ukraine depuis le début des hostilités, mais aussi en raison de l'augmentation globale des demandes d'asile intervenue au cours des derniers mois, que de telles circonstances ne sauraient toutefois, de manière générale, dispenser l'autorité inférieure de réagir aux requêtes des parties, que cette dernière ne s'est par ailleurs prévalu d'aucune circonstance de nature à justifier valablement l'absence de décision durant les seize mois postérieurs à sa décision du 15 novembre 2021 clôturant la phase préparatoire, qu'en particulier, l'autorité inférieure n'a invoqué aucun motif concret excusant son inertie, comme, par exemple, la mise en oeuvre d'actes d'instruction ou un comportement abusif du recourant entravant le déroulement correct de la procédure qui l'auraient empêché de traiter plus tôt le présent cas d'espèce, que comme constaté, les contraintes découlant de l'ordre de priorité dans le traitement de ses affaires ne constituent pas un motif valable à lui seul, ce d'autant moins que le SEM ne s'est pas prononcé dans le délai qu'il avait annoncé dans son courriel, que celui-ci n'annonce pas non plus dans sa réponse qu'une décision sera prochainement prise sur la demande de l'intéressé, qu'au regard de ce qui précède, le Tribunal estime que la procédure n'a pas été conduite dans un délai raisonnable au sens de l'art.”
Bei gesundheitlichen Fragestellungen — etwa onkologischen Behandlungen — hat die SEM die medizinische Situation anhand geeigneter Unterlagen (z. B. eines detaillierten medizinischen Gutachtens) abzuklären sowie die Verfügbarkeit und den tatsächlichen Zugang zu notwendigen Behandlungen im Herkunfts- bzw. Zielstaat zu prüfen. Derartige Abklärungen können dazu führen, die Behandlung des Gesuchs in das erweiterte Verfahren nach Art. 26d LAsi zu verweisen.
“1 PA), che, in particolare, la SEM dovrà richiedere un referto medico dettagliato e completo indicante segnatamente i trattamenti essenziali, i farmaci e le cure oncologiche che devono essere continuati e/o introdotti a medio termine; che la stessa dovrà poi verificare la disponibilità in Georgia di trattamenti farmacologici, compresi quelli alternativi (anche se questi ultimi sono meno efficaci sul campo e meno utili), che potrebbero essere prescritti al ricorrente 1 per le sue esigenze chemioterapiche e per le eventuali complicazioni legate alla sua malattia; che sarà inoltre necessario stabilire se il ricorrente 1 e la sua famiglia, originari di D._______, saranno effettivamente in grado di accedere ai farmaci necessari e alle cure essenziali alla luce della loro situazione personale, in modo da evitare qualsiasi interruzione gravemente dannosa per la sua salute, che, in esito, la SEM dovrà nuovamente pronunciarsi sull'esecuzione dell'allontanamento valutandola a fronte delle nuove informazioni ottenute, che ai fini della nuova istruttoria, l'autorità opponente dovrà inoltre preferire la trattazione della domanda d'asilo nella procedura ampliata ai sensi dell'art. 26d LAsi, che, pertanto, il ricorso va parzialmente accolto e la decisione avversata annullata in punto all'esecuzione dell'allontanamento (dispositivi n. 3 e 4), che avendo il Tribunale statuito nel merito del ricorso, la domanda di esenzione dal versamento di un anticipo equivalente alle presunte spese processuali è divenuta senza oggetto, che, visto l'esito della procedura, non si prelevano spese processuali (art. 63 cpv. 1 PA), che l'istanza di assistenza giudiziaria, nel senso dell'esenzione dal versamento delle spese di giustizia, è quindi divenuta senza oggetto, che, ai sensi dell'art. 111ater LAsi, non sono inoltre attribuite indennità ripetibili, in quanto i ricorrenti sono assistiti dalla rappresentanza legale designata dalla SEM a norma dell'art. 102h LAsi, che la presente sentenza non può essere impugnata con ricorso di diritto pubblico dinanzi al Tribunale federale (art. 83 lett. d cifra 1 LTF) ed è quindi definitiva, (dispositivo alla pagina seguente) Per questi motivi, il Tribunale amministrativo federale pronuncia: 1.”
“In ogni caso, al momento dell'emissione della decisione impugnata l'incarto della SEM conteneva sufficienti mezzi di prova riguardanti la situazione valetudinaria del medesimo dai quali risultavano le diagnosi e le relative cure (cfr. sub consid. 9.5.2). L'autorità inferiore poteva, pertanto, a giusto titolo, basarsi su tali risultanze al fine di rendere la propria decisione considerato che il substrato fattuale non contenesse indicatori quanto all'esistenza, finanche potenziale, di affezioni terminali ai sensi della giurisprudenza relativa all'esigibilità dell'allontanamento. A tal proposito il Tribunale osserva che il ricorrente lamenta dipoi una mancata o lacunosa analisi delle problematiche mediche del ricorrente e della disponibilità delle cure in Georgia. In realtà, l'autorità di prime cure ha ampiamente analizzato la disponibilità delle cure necessarie in Georgia, indicando degli esempi concreti di strutture ospedaliere a Tblisi (cfr. decisione impugnata pagg. 6 - 8). 5.2 In merito invece alla censura formale relativa al tipo di procedura, il Tribunale rileva come la questione circa lo smistamento tra la procedura celere (art. 26c LAsi) e la procedura ampliata (art. 26d LAsi), sia già stata trattata dal Tribunale nella sua sentenza di principio DTAF 2020 VI/5. È dunque possibile rinviare a tale giurisprudenza per maggiori dettagli (cfr. anche tra le altre la sentenza del TAF D-1909/2020 del 12 gennaio 2021 consid. 4). 5.3 Di conseguenza, visto che l'autorità inferiore ha sufficientemente appurato lo stato di salute del ricorrente, non risulta trattarsi di un caso complesso che necessitava di maggiori accertamenti con contestuale passaggio alla procedura ampliata. Sicché, in concreto, il ricorrente non ha subito alcuna violazione del suo diritto di essere sentito (art. 29 cpv. 2 Cost.) né tantomeno una violazione del suo diritto a un ricorso effettivo sancito agli art. 29a Cost. e 13 CEDU. 5.4 Che infine, per quanto concerne la richiesta di accesso agli atti 17/3, 21/1, 22/1, 23/1, 24/3 e 25/1, il Tribunale constata che la SEM ha trasmesso gli atti rilevanti in data 6 settembre 2024 (cfr. atto SEM n. 38/1). 5.5 Pertanto, le censure formali vanno respinte.”
Weist das SEM nach der Anhörung fest, dass wegen weiterer Abklärungen ein Entscheid im beschleunigten Verfahren nicht möglich ist, wird das Gesuch in das erweiterte Verfahren überwiesen. In den vorgelegten Entscheiden erfolgten solche Zuweisungen etwa bei einer komplexen Beweislage bzw. umfangreichen Akten und bei Einreichung zusätzlicher Unterlagen, die weitere Ermittlungen erforderlich machten.
“Bei einer Rückkehr in die Türkei befürchte er, festgenommen und gefoltert zu werden. Der Beschwerdeführer reichte seine Identitätskarte und ein Foto von sich (T-Shirt mit Schriftzug «(...)») ein. Sein Vater gab in seinem Asylverfahren Beweismittel zu den Akten, die sich auch auf den Beschwerdeführer beziehen würden (Schreiben eines türkischen Anwalts vom (...), Anzeige einer Privatperson wegen Aktivitäten in sozialen Medien vom (...), Auftrag Staatsanwaltschaft an Polizei bezüglich Recherchen im Zusammenhang mit Präsidentenbeleidigung vom (...), Printscreens von Beiträgen in sozialen Medien, Vorladung zur Einvernahme durch die Staatsanwaltschaft vom (...), Auftrag an Polizei zur Vorführung zwecks Einvernahme vom (...), E-Mail bezüglich Anzeige vom (...), Ermittlungsberichte vom (...), Vorführbefehl vom (...), Beschluss zur Festnahme zwecks gerichtlicher Einvernahme vom (...), Screenshot WhatsApp-Konversation). C. Am 11. November 2022 verwies das SEM das Asylgesuch in das erweiterte Verfahren gemäss Art. 26d AsylG (SR 142.31), und es teilte den Beschwerdeführer dem Kanton H._______ zu. D. Mit Verfügung vom 31. Januar 2024 - eröffnet am 1. Februar 2024 - stellte das SEM fest, dass der Beschwerdeführer die Flüchtlingseigenschaft nicht erfülle. Es lehnte das Asylgesuch ab und ordnete die Wegweisung aus der Schweiz sowie den Vollzug an. Ferner händigte es dem Beschwerdeführer die editionspflichtigen Akten gemäss Aktenverzeichnis aus. Zur Begründung führte es im Wesentlichen an, die Vorbringen des Beschwerdeführers vermöchten weder den Anforderungen an die Glaubhaftigkeit gemäss Art. 7 AsylG noch jenen an die Flüchtlingseigenschaft gemäss Art. 3 AsylG zu genügen. Der Wegweisungsvollzug sei zulässig, zumutbar und möglich. Für die detaillierten Ausführungen wird auf die angefochtene Verfügung verwiesen. E. Mit separaten Verfügungen gleichen Datums lehnte das SEM auch die Asylgesuche des Vaters des Beschwerdeführers sowie der Schwester B._______ und C._______ ab. F. Am 19. Februar 2024 stellten die Mutter und die (.”
“Bei einer Rückkehr fürchte er, sich wegen seiner Zugehörigkeit zu einer politischen Familie mit zahlreichen Märtyrern, seiner an etlichen Sitzungen geäusserten Kritik am syrischen Regime, einer von ihm organisierten Protestaktion (...) im Jahr 2018 oder 2019 sowie wegen seiner Arbeit in arabischen Gebieten verfolgt zu werden, zumal er in Syrien bereits gesucht werde. A.e.b Die Beschwerdeführerin 1 brachte vor, in Syrien selbst keine Probleme gehabt zu haben und wegen den Schwierigkeiten ihres Ehemannes ausgereist zu sein. Sie habe bei der Nichtregierungsorganisation (NGO) (...) ([...]) gearbeitet und Beratungen betreffend (...) durchgeführt. Ab Beginn der Unruhen im Jahr 2011 habe sie bis zu ihrer Ausreise an Demonstrationen, Treffen der PYD sowie an Versammlungen der Märtyrerfamilien sowie an deren Konferenz teilgenommen. A.e.c Die Beschwerdeführerin 2 machte keine eigenen Asylgründe geltend und brachte vor, sie habe ihr Heimatland ebenfalls aufgrund der Probleme ihres Vaters verlassen. A.e.d Der Beschwerdeführer 2 und die Beschwerdeführerin 3 wurden angesichts ihres Alters nicht befragt. A.f Mit Schreiben vom 22. Oktober 2021 teilte das SEM den Beschwerdeführenden mit, dass ihr Verfahren gestützt auf Art. 26d AsylG fortan im erweiterten Verfahren behandelt werde. A.g Mit Zuweisungsentscheid vom 25. Oktober 2021 wurden die Beschwerdeführenden für den weiteren Verlauf des Verfahrens dem Kanton G._______ zugewiesen. In der Folge teilte die damalige Rechtsvertretung dem SEM die Beendigung des Mandats mit den Beschwerdeführenden mit. A.h Mit Schreiben vom 26. Oktober 2021 liessen die Beschwerdeführenden diverse Fotos des Beschwerdeführers 1, welche ihn mit seinen Angehörigen an einer Konferenz in L._______ im Jahre 2018, mit dem Präsidenten der PYD (Partiya Yekitîya Demokrat; Demokratische Einheitspartei) im Jahr 2018, bei diversen Veranstaltungen der Märtyrerfamilien, mit der Aussenministerin von M._______, seinem direkten Vorgesetzten sowie seinem jüngeren Bruder vor dem Grab des Vaters zeigen sollen, ins Recht legen. A.i Am 1. November 2021 reichte die neu mandatierte Rechtsvertreterin der Beschwerdeführenden unter Beilage einer Vollmacht vom 25. Oktober 2021 eine Mandatsanzeige und ein Akteneinsichtsgesuch ein.”
“] selon le calendrier afghan) ; - plusieurs lettres de remerciements, établies et signées respectivement par le (...) de C._______ le (...) 2017 ([...] selon le calendrier afghan), le chef du (...) le (...) 2015 ([...] selon le calendrier afghan), le directeur de (...) de C._______ le (...) 2016 ([...] selon le calendrier afghan), le gouverneur de C._______ le (...) 2017 ([...] selon le calendrier afghan) et le directeur de l'association E._______, I._______, le (...) 2018 ([...] selon le calendrier afghan) ; - une carte de membre de l'association E._______ établie à son nom le (...) 2018 ([...] selon le calendrier afghan) et valable une année ; - une copie d'une fatwa ordonnant l'assassinat de « A._______, fils de J.________ » le (...) (le [...] 2018 selon le calendrier grégorien) ; - une clé USB contenant des enregistrements vidéos d'émissions télévisées à but d'information, notamment sur les chaînes (...) et (...). A.g Le 13 janvier 2020, le SEM a décidé de traiter la demande d'asile de l'intéressé dans le cadre d'une procédure étendue en vertu de l'art. 26d LAsi (RS 142.31). A.h Le même jour, Caritas Suisse à D._______ a résilié son mandat de représentation juridique. B. Par décision du 15 juin 2020, notifiée le lendemain, le SEM a dénié la qualité de réfugié à A._______, rejeté sa demande d'asile, prononcé son renvoi de Suisse et ordonné l'exécution de cette mesure. C. Par recours du 16 juillet 2020, l'intéressé a conclu, principalement, à l'annulation de ladite décision, à la reconnaissance de la qualité de réfugié et à l'octroi de l'asile, subsidiairement, au prononcé d'une admission provisoire ou au renvoi de la cause au SEM. Il a également sollicité la dispense du paiement de l'avance de frais et l'octroi de l'assistance judiciaire totale. A l'appui de son recours, A._______ a produit une photographie, qui lui aurait été envoyée le 11 juillet 2020, par messagerie téléphonique, par son père. Dite photographie représenterait son père tenant dans ses mains l'édition d'un journal iranien du (...) 2020. D. Le 17 juillet 2020, le Tribunal a accusé réception dudit recours.”
“Un mois avant le départ de la requérante de la Côte d'Ivoire, alors qu'elle vivait chez cette dame, elle aurait reçu un téléphone l'informant que la police était passée à E._______ pour lui remettre une convocation à se présenter le (...) 2014. Sa logeuse actuelle l'aurait tranquillisée, lui précisant qu'elle en parlerait avec Hamed Bakayoko. Elle aurait quitté son pays en véhicule, à la fin octobre 2014, à destination du Burkina Fasso, accompagnée de deux femmes et des collaborateurs d'Ahmed Bakayoko. De là, elle aurait embarqué sur un vol en direction de F.______, où elle aurait vécu jusqu'en septembre 2016, puis serait allée en Belgique et en Allemagne, contrainte à chaque nouveau lieu de se prostituer, et enfin aurait gagné la Suisse, le 31 janvier 2020. Ayant réussi à fuir son lieu d'exploitation à G._______, elle a déposé une demande d'asile. Elle a produit la copie d'une convocation du (...) 2014 à se présenter dans un commissariat de police quatre jours plus tard. C. Le 21 janvier 2021, le SEM a décidé de traiter la demande d'asile de l'intéressée dans le cadre d'une procédure étendue, en vertu de l'art. 26d LAsi (RS 142.31). D. L'intéressée a produit des documents médicaux des (...) 2021, des rapports médicaux des (...) 2021 et un rapport de sortie du (...) 2021. E. Par décision du 31 août 2021, notifiée deux jours plus tard, le SEM a rejeté la demande d'asile de l'intéressée, prononcé son renvoi de Suisse et ordonné l'exécution de cette mesure. F. Dans son recours du 30 septembre 2021, l'intéressée, tout en sollicitant l'assistance judiciaire totale, a conclu, principalement, à l'annulation de ladite décision, à la reconnaissance de la qualité de réfugié et à l'octroi de l'asile, subsidiairement, au prononcé d'une admission provisoire ou au renvoi de la cause au SEM. G. Par décision incidente du 8 octobre 2021, le Tribunal a rejeté la demande d'assistance judiciaire totale et invité la recourante à verser une avance de 750 francs sur les frais de procédure présumés, acquittée dans le délai imparti. H. Le 9 novembre 2021, la recourante a produit un courrier dans lequel elle affirme que le SEM aurait dû tenir compte de son statut de victime de la traite humaine.”
Das Verfahren wird in ein erweitertes Verfahren überführt, wenn sich nach der Anhörung zu den Asylgründen ergibt, dass im Rahmen des beschleunigten Verfahrens kein Entscheid möglich ist, namentlich weil weitere Abklärungen bzw. ergänzende Ermittlungen erforderlich sind. Das SEM kann die Verweisung in die Verfahrenserweiterung bereits während oder unmittelbar nach der Anhörung mitteilen und weist den Gesuchsteller zugleich einem Kanton zu (Art. 26d AsylG).
“Beschleunigte Verfahren werden grundsätzlich in den Bundesasylzentren (BAZ) geführt und sind gemäss der Konzeption des Gesetzgebers innert einer Gesamtfrist von 140 Tagen abzuschliessen; diese Frist beinhaltet das erstinstanzliche und ein allfälliges Beschwerdeverfahren sowie das Wegweisungsvollzugsverfahren. Das erstinstanzliche Verfahren besteht aus einer 21-tägigen Vorbereitungsphase und einer daran anschliessenden, achttägigen Entscheidphase, welche mit dem Abschluss der Vorbereitungsphase zu laufen beginnt (Art. 37 Abs. 2 AsylG). Die für das beschleunigte Verfahren vorgesehene Gesamtfrist von 140 Tagen entspricht der Höchstdauer des Aufenthaltes in den BAZ (Art. 24 Abs. 3 Bst. a und Abs. 4 AsylG). Diese Höchstdauer kann angemessen verlängert werden, wenn dadurch das Asylverfahren rasch abgeschlossen oder der Wegweisungsvollzug erfolgen kann (Art. 24 Abs. 5 AsylG). Wenn nach der Anhörung zu den Asylgründen feststeht, dass ein Entscheid im Rahmen des beschleunigten Verfahrens nicht möglich ist, namentlich, weil weitere Abklärungen erforderlich sind, erfolgt der Übergang ins erweiterte Verfahren (Art. 26d AsylG; vgl. zum ganzen BVGE 2020 VI/5 E. 7 und E. 8 m.w.H.; s. auch Urteil des BVGer E-445/2024 vom 4. April 2024 E. 3.2).”
“1), qu'en particulier, la partie de l'audition liée aux motifs de fuite a, selon le requérant, été menée seulement lors de la procédure étendue, alors que ces motifs auraient dû être examinés pendant la procédure accélérée ; que, par ailleurs, dans ces circonstances, son droit d'être entendu a été violé, vu la rémunération réduite de la représentation juridique dans le cadre de la procédure étendue, que, par ce biais, il se plaint en réalité d'une violation des règles de procédures qui, applicables au SEM, lient cette autorité, et non d'une prétendue violation de son droit d'être entendu, qu'en effet, selon l'art. 26c LAsi, la procédure accélérée, comprenant l'audition sur les motifs d'asile ou l'octroi du droit d'être entendu visé à l'art. 36, commence immédiatement après la fin de la phase préparatoire, que, dans le cadre de cette procédure accélérée, la durée maximale de traitement de la demande d'asile n'est pas une fin en soi, le SEM pouvant, selon les circonstances, ordonner un passage en procédure étendue bien avant cette échéance, que, conformément à l'art. 26d LAsi, s'il ressort de l'audition sur les motifs d'asile qu'une décision ne peut être rendue dans le cadre d'une procédure accélérée, notamment parce que des mesures d'instruction supplémentaires doivent être engagées, le traitement de la demande se poursuit dans une procédure étendue et le requérant est attribué à un canton, qu'en l'occurrence, par décision du 25 août 2022, l'autorité de première instance a informé le recourant que sa demande serait désormais traitée dans le cadre de la procédure étendue, en retenant que des mesures d'instructions complémentaires étaient nécessaires, que le SEM a ainsi à bon escient rendu dite décision, les 140 jours de durée maximale de séjour dans le centre de la Confédération arrivant bientôt à échéance et aucune décision ne pouvant être rendue, vu la nécessité de convoquer l'intéressé à une nouvelle audition sur les motifs d'asile, que, pendant la procédure accélérée, l'autorité de première instance a tenté d'auditionner le requérant à deux reprises, auditions annulées pour des motifs de compréhension avec l'interprète, que rien au dossier ne permet de penser que dite autorité aurait effectué alors cette démarche dans le but de priver l'intéressé de certains avantages procéduraux inhérents à la procédure accélérée, principalement la représentation d'office par Caritas dont il bénéficiait durant son séjour au centre de la Confédération, qu'il apparaît ainsi que le SEM a tout mis en oeuvre pour respecter ses obligations légales, contrairement à ce que prétend le recourant, l'argumentation liée aux différences de rémunération entre les différentes représentations juridiques n'étant à cet égard pas pertinente, qu'il ne ressort pas non plus des pièces du dossier que A.”
“_______, ressortissante syrienne, née en 1966, sont arrivés en Suisse et y ont déposé une demande d'asile. A.b Le 11 août 2023, les intéressés ont signé deux mandats de représentation en faveur de Caritas Suisse (art. 102f et 102h al. 1 LAsi [RS 142.31]). A.c Le 14 août 2023, les intéressés ont procédé séparément à l'enregistrement de leurs données personnelles. Le 29 août 2023, ils ont été entendus séparément sur les faits ayant motivé leur demande d'asile (art. 29 LAsi). B. B.a Par décision du 6 septembre 2023, notifiée le lendemain, le Secrétariat d'Etat aux migration (ci-après : le SEM) a attribué les intéressés au canton de Zurich pour la durée de la procédure d'asile, tout en précisant qu'un éventuel recours ne déploierait pas d'effet suspensif. Par décision du 7 septembre 2023, notifiée le même jour, le SEM a informé les intéressés que des mesures d'instruction complémentaires étaient nécessaires pour le traitement de leurs demandes d'asile, et que celles-ci seraient traitées dans le cadre d'une procédure étendue, au sens de l'art. 26d LAsi. C. Le 18 septembre 2023, les intéressés, agissant par l'entremise de leur mandataire, ont interjeté recours à l'encontre de la décision du 6 septembre 2023 par-devant le Tribunal administratif fédéral (ci-après : le Tribunal ou TAF) en concluant à leur attribution au canton de Genève. Ils ont également requis le bénéfice de l'assistance judiciaire totale. D. Les autres éléments contenus dans les écritures précitées seront examinés, si nécessaire, dans les considérants en droit ci-dessous. Droit : 1. 1.1 Sous réserve des exceptions prévues à l'art. 32 LTAF, le Tribunal connaît, selon l'art. 31 LTAF, des recours contre les décisions au sens de l'art. 5 PA, prises par les autorités citées à l'art. 33 LTAF. En particulier, le Tribunal statue sur les recours formés contre les décisions rendues par le SEM en matière d'attribution cantonale des demandeurs d'asile (cf. art. 33 let. d LTAF, art. 27 al. 3, 105 et 107 al. 1 in fine LAsi). Partant, le Tribunal est compétent pour statuer, de manière définitive, sur le présent recours (art.”
Prüfung der Verfahrensdauer: Bei einer Zuteilung in das erweiterte Verfahren (Art. 26d AsylG) ist eine Gesamtwürdigung des Verfahrensverlaufs vorzunehmen; Aktivitäts‑ und Inaktivitätsphasen sind gegeneinander abzuwägen. Eine rein organisatorische Überlastung, Personalmangel oder strukturelle Engpässe rechtfertigen grundsätzlich nicht eine als übermässig zu qualifizierende Verzögerung. In der Praxis kann eine längere Phase der Inaktivität — etwa Zeiträume in der Grösse von rund 13–14 Monaten — bereits als «choquante» (unzulässige) Verzögerung angesehen werden; das konkrete Ergebnis hängt jedoch von den objektiven Gründen für die Verzögerung und der Gesamtumstände des Einzelfalls ab.
“590 ss), qu'ainsi, pour autant qu'aucune des éventuelles périodes d'inactivité ne soit d'une durée clairement choquante, il y a lieu de procéder à une appréciation d'ensemble, des périodes d'intense activité pouvant compenser le fait que le dossier ait été momentanément laissé de côté en raison d'autres affaires (cf. ATF 130 IV 54 consid. 3.3.3 et jurisp. cit.), que, selon la jurisprudence européenne relative à l'art. 6 par. 1 de la Convention du 4 novembre 1959 de sauvegarde des droits de l'homme et des libertés fondamentales (CEDH, RS 0.101), une inactivité de treize ou quatorze mois au stade de l'instruction apparaît comme une carence choquante (cf. idem), que, certes, l'art. 6 par. 1 CEDH ne s'applique pas dans une procédure concernant le séjour et le renvoi des étrangers (cf. ATF 137 I 128 consid. 4.4.2), que, toutefois, le principe de célérité étant également consacré par l'art. 29 al. 1 Cst. (cf. supra), la jurisprudence mentionnée peut être prise en compte par analogie, conformément à la pratique du Tribunal en la matière (cf., parmi de nombreux autres, arrêt du Tribunal D-4326/2023 du 13 octobre 2023 et réf. cit.), qu'aux termes de l'art. 37 al. 4 LAsi, dans une procédure étendue (cf. art. 26d LAsi), la décision doit être prise dans les deux mois qui suivent la fin de la phase préparatoire, qu'il s'agit d'un délai d'ordre, qui peut être dépassé en particulier si des mesures d'instruction nécessaires à l'établissement des faits prennent plus de temps (cf. Message du Conseil fédéral du 3 septembre 2014 concernant la modification de la loi sur l'asile [Restructuration du domaine de l'asile], FF 2014 7771, spéc. 7857 s.), que selon l'art. 37b LAsi, le SEM définit une stratégie de traitement des demandes d'asile dans laquelle il détermine un ordre de priorité, en tenant notamment compte des délais légaux de traitement, de la situation dans les Etats de provenance, du caractère manifestement fondé ou non des demandes ainsi que du comportement du requérant, qu'en l'occurrence, les recourants ont déposé des demandes d'asile le 17 octobre 2022, soit il y a plus de deux ans, qu'après avoir été entendus sur leurs motifs d'asile, le 17 novembre 2022, dans le cadre d'auditions au cours desquelles ils ont produit cinq documents rédigés en langue turque, ils ont été affectés à la procédure étendue par décision incidente du SEM du 22 novembre 2022, le Secrétariat d'Etat ayant précisé que le traitement de leurs demandes d'asile requerrait des mesures d'instruction supplémentaires, que les intéressés ont ensuite été entendus une nouvelle fois, le 20 mars 2023, dans le cadre d'auditions complémentaires, au cours desquelles les différents moyens de preuve produits lors de leurs auditions précédentes ont été discutés et sommairement traduits, que depuis lors, soit pendant une période de plus de 18 mois, le SEM n'a pas rendu de décision, qu'en outre, il n'a mené aucune mesure d'instruction, excepté, selon le dossier du SEM (cf.”
“1 de la Convention du 4 novembre 1959 de sauvegarde des droits de l'homme et des libertés fondamentales (CEDH, RS 0.101), une inactivité de treize ou quatorze mois au stade de l'instruction apparaît comme une carence choquante (cf. ATF 130 IV 54 consid. 3.3.3 et jurisp. cit.), que, certes, l'art. 6 par. 1 CEDH ne s'applique pas dans une procédure concernant le séjour et le renvoi des étrangers (cf. ATF 137 I 128 consid. 4.4.2), que, toutefois, le principe de célérité étant également consacré par l'art. 29 al. 1 Cst., la jurisprudence mentionnée peut être prise en compte par analogie, conformément à la pratique du Tribunal en la matière (cf. notamment arrêt du Tribunal D-4326/2023 du 13 octobre 2023 p. 6 et réf. cit.), que le principe de la célérité peut être violé, même si l'autorité n'a commis aucune faute (cf. ATF 130 IV 54 consid. 3.3.3), de sorte que celle-ci ne saurait exciper d'une organisation déficiente ou d'une surcharge structurelle pour justifier la lenteur excessive d'une procédure (cf. ATF 130 I 312 consid. 5.2), qu'aux termes de l'art. 37 al. 4 LAsi, dans une procédure étendue (art. 26d LAsi), la décision doit être prise dans les deux mois qui suivent la fin de la phase préparatoire, qu'il s'agit d'un délai d'ordre, qui peut être dépassé en particulier si des mesures d'instruction nécessaires à l'établissement des faits prennent plus de temps (cf. Message du Conseil fédéral du 3 septembre 2014 concernant la modification de la loi sur l'asile [Restructuration du domaine de l'asile], FF 2014 7771, spéc. 7857 s.), que selon l'art. 37b LAsi, le SEM définit une stratégie de traitement des demandes d'asile dans laquelle il détermine un ordre de priorité, en tenant notamment compte des délais légaux de traitement, de la situation dans les Etats de provenance, du caractère manifestement fondé ou non des demandes ainsi que du comportement des requérants, qu'en l'occurrence, le recourant a déposé une demande d'asile, le 4 février 2022, que six jours plus tard, il a été auditionné sur ses données personnelles, que le 25 avril 2022, il a produit, en tant que moyens de preuve, huit documents représentant 22 pages rédigées en langue turque, qu'après avoir été entendu sur ses motifs le 4 juillet 2022, il a été affecté à la procédure d'asile étendue par décision incidente du SEM, deux jours plus tard, que le 25 août 2022, l'intéressé a versé au dossier encore deux documents rédigés en turc, que le 28 septembre 2022, le SEM a demandé des renseignements complémentaires à l'intéressé, qu'après avoir reçu onze documents judiciaires, représentant 94 pages rédigés en langue turque, le SEM a organisé une audition complémentaire le 1er novembre 2022, que le 28 juin 2023, le SEM a invité l'intéressé à compléter ses moyens de preuves, qu'après avoir effectué une analyse sur certains documents produits, le SEM a donné un droit d'être entendu à l'intéressé concernant des indices de falsification, le 25 octobre 2023, que, depuis lors, l'intéressé a invité le SEM à deux reprises à statuer dans les quinze jours (cf.”
“1 de la Convention du 4 novembre 1959 de sauvegarde des droits de l'homme et des libertés fondamentales [CEDH, RS 0.101]), apparaissent en particulier comme des carences choquantes une inactivité de treize ou quatorze mois au stade de l'instruction (cf. ATF 130 IV 54 consid. 3.3.3), que certes, l'art. 6 par. 1 CEDH ne s'applique pas dans une procédure concernant le séjour et le renvoi des étrangers (ATF 137 I 128 consid. 4.4.2), que toutefois, le principe de célérité pouvant être déduit de l'art. 29 al. 1 Cst. (cf. arrêt du Tribunal fédéral 5A_670/2016 du 13 février 2017 consid. 3.1 et réf. cit.), la jurisprudence mentionnée peut être prise en compte par analogie, qu'elle est également conforme à la pratique du Tribunal en la matière (cf. notamment arrêts du Tribunal E-2205/2019 du 4 juillet 2019 ; E-2270/2019 du 27 juin 2019 ; D-793/2019 du 28 mars 2019 ; E-7179/2018 du 5 mars 2019 ; E-6508/2018 du 4 janvier 2019), qu'aux termes de l'art. 37 al. 4 LAsi, dans une procédure étendue (art. 26d LAsi), comme en l'espèce, la décision doit être prise dans les deux mois qui suivent la fin de la phase préparatoire, étant précisé qu'il s'agit d'un délai d'ordre, que pareil délai peut être dépassé si des mesures d'instruction nécessaires à l'établissement des faits prennent plus de temps (cf. Message du Conseil fédéral du 3 septembre 2014 concernant la modification de la loi sur l'asile, FF 2014 7771, spéc. 7857 ss), que selon l'art. 37b LAsi, le SEM définit une stratégie de traitement des demandes d'asile dans laquelle il détermine un ordre de priorité, en tenant notamment compte des délais légaux de traitement, de la situation dans les Etats de provenance, du caractère manifestement fondé ou non des demandes ainsi que du comportement des requérants, qu'en l'occurrence, le recourant a déposé une demande d'asile, le 16 novembre 2021, qu'après avoir été auditionné le 25 novembre 2021 et le 7 janvier 2022, il a été affecté à la procédure d'asile étendue par décision incidente du SEM du 13 janvier 2022, qu'il a de nouveau été auditionné, le 18 mars 2022, que depuis lors, soit pendant une période de plus de 24 mois, le SEM n'a pas rendu de décision, qu'en outre, il n'a mené aucune mesure d'instruction, excepté, selon le dossier du SEM (cf.”
“3), que certes, l'art. 6 par. 1 CEDH ne s'applique pas dans une procédure concernant le séjour et le renvoi des étrangers (cf. ATF 137 I 128 consid. 4.4.2 p. 133), que, toutefois, comme relevé précédemment, le principe de célérité peut être déduit de l'art. 29 al. 1 Cst. (cf. arrêt du Tribunal fédéral 5A_670/2016 du 13 février 2017 consid. 3.1 et les réf. cit.), de sorte que la jurisprudence mentionnée peut être prise en compte par analogie, qu'elle est également conforme à la pratique du Tribunal en la matière (cf. notamment arrêt du TAF D-2197/2019 du 20 août 2019 p. 7 et jurisp. cit. ; également arrêts E-5644/2022 du 6 avril 2023 p. 5-7 ; D-4983/2022 du 16 novembre 2022 p. 7 ), qu'en revanche, une organisation déficiente, un manque de personnel ou une surcharge structurelle ne peuvent justifier la lenteur excessive d'une procédure (cf. ATF 130 I 312 consid. 5.2 et réf. cit.), qu'en matière d'asile, aux termes de l'art. 37 al. 4 LAsi, la décision doit être prise dans une procédure étendue (art. 26d LAsi) dans les deux mois qui suivent la fin de la phase préparatoire, étant précisé qu'il s'agit d'un délai d'ordre, que ce délai peut être dépassé si des mesures d'instruction nécessaires à l'établissement des faits prennent plus de temps (cf. Message du Conseil fédéral du 3 septembre 2014 concernant la modification de la loi sur l'asile, FF 2014 7771, spéc. p. 7857 s.), que selon l'art. 37b LAsi, le SEM définit une stratégie de traitement des demandes d'asile dans laquelle il détermine un ordre de priorité, en tenant notamment compte des délais légaux de traitement, de la situation dans les Etats de provenance, du caractère manifestement fondé ou non des demandes ainsi que du comportement des requérants, qu'en l'espèce, le requérant a introduit sa demande d'asile le 11 avril 2022, que depuis l'audition du 18 juillet 2022, le SEM n'a procédé à aucun autre acte d'instruction et n'a rendu aucune décision, que dans les 18 mois qui ont suivi la décision de traiter la demande d'asile en procédure étendue, l'intéressé n'a pas été convoqué pour l'audition complémentaire que le SEM estime nécessaire, que le recourant n'a pas manqué de le rappeler à l'autorité inférieure, à plusieurs reprises, que celle-ci n'a pas donné suite aux trois dernières relances qui lui ont été adressées, que bien que le Tribunal ait connaissance de la charge de travail importante qui pèse actuellement sur le SEM, suite à l'accueil de milliers de personnes en provenance d'Ukraine, mais aussi en raison de l'augmentation globale des demandes d'asile, la période d'inactivité en question doit être qualifiée d'excessive, au sens de la jurisprudence précitée, surtout si l'on considère que la durée totale de la procédure a dépassé les 22 mois, que le délai de traitement de la demande d'asile du recourant par l'autorité inférieure apparaît dès lors déraisonnable (cf.”
“3), que certes, l'art. 6 par. 1 CEDH ne s'applique pas dans une procédure concernant le séjour et le renvoi des étrangers (cf. ATF 137 I 128 consid. 4.4.2 p. 133), que, toutefois, comme relevé précédemment, le principe de célérité peut être déduit de l'art. 29 al. 1 Cst. (cf. arrêt du Tribunal fédéral 5A_670/2016 du 13 février 2017 consid. 3.1 et les réf. cit.), de sorte que la jurisprudence mentionnée peut être prise en compte par analogie, qu'elle est également conforme à la pratique du Tribunal en la matière (cf. notamment arrêt du Tribunal D-2197/2019 du 20 août 2019 p. 7 et jurisp. cit. ; également arrêts E-5644/2022 du 6 avril 2023 p. 5-7 et D-4983/2022 du 16 novembre 2022 p. 7), qu'en revanche, une organisation déficiente, un manque de personnel ou une surcharge structurelle ne peuvent justifier la lenteur excessive d'une procédure (cf. ATF 130 I 312 consid. 5.2 et réf. cit.), qu'en matière d'asile, aux termes de l'art. 37 al. 4 LAsi, la décision doit être prise en procédure étendue (art. 26d LAsi) dans les deux mois qui suivent la fin de la phase préparatoire, étant précisé qu'il s'agit d'un délai d'ordre, que pareil délai peut être dépassé si des mesures d'instruction nécessaires à l'établissement des faits prennent plus de temps (cf. Message du Conseil fédéral du 3 septembre 2014 concernant la modification de la loi sur l'asile, in : FF 2014 7771, spéc. 7857 ss), que selon l'art. 37b LAsi, le SEM définit une stratégie de traitement des demandes d'asile dans laquelle il détermine un ordre de priorité, en tenant notamment compte des délais légaux de traitement, de la situation dans les Etats de provenance, du caractère manifestement fondé ou non des demandes ainsi que du comportement du requérant, qu'en l'espèce, le requérant a introduit sa demande d'asile le 10 août 2022, que depuis l'audition du 19 juin 2023, le SEM a simplement ordonné la traduction des pièces produites par le recourant entre le 16 juin et le 11 août 2023 et initié une procédure à l'interne destinée à analyser le contenu de ces documents, que, certes, il a expliqué dans sa réponse au recours que l'intéressé avait déposé un grand nombre de pièces justificatives en langue turque, nécessitant une traduction et une appréciation qui prennent du temps en raison du contexte du pays d'origine de l'intéressé, qu'il n'en demeure pas moins qu'entre le 19 juin 2023, date de l'audition sur les motifs d'asile, et le 23 juillet 2024, date des premières mesures d'instruction à l'interne, plus de treize mois se sont écoulés, durant lesquels le SEM est demeuré inactif, que le recourant n'a pas manqué de relancer l'autorité inférieure, en mars et en août 2024, que, bien que le Tribunal ait connaissance de la charge de travail importante qui pèse actuellement sur le SEM en raison de l'augmentation globale des demandes d'asile, le délai de traitement de la demande d'asile du recourant, déposée il y a désormais près de 28 mois, doit être objectivement qualifié de déraisonnable (cf.”
“74), qu'il n'est pas important de savoir si l'autorité a, ou non, commis une faute, qu'est uniquement déterminant le fait qu'elle agit ou non dans les délais légaux ou, à défaut, dans des délais raisonnables, qu'il importe donc d'examiner si les circonstances concrètes qui ont conduit à la prolongation de la procédure sont objectivement justifiées, qu'il appartient à la personne concernée d'entreprendre ce qui est en son pouvoir pour que l'autorité fasse diligence, que ce soit en l'invitant à accélérer la procédure ou en recourant le cas échéant pour retard injustifié, que, si on ne peut pas lui reprocher quelques temps d'arrêt dans l'avancement d'un dossier, l'autorité ne saurait invoquer une organisation déficiente, un manque de personnel ou encore une surcharge structurelle pour justifier la lenteur excessive d'une procédure (cf. ATAF 2012/10 consid. 5.1.1 ; ATF 144 II 486 consid. 3.2 et jurisp. cit. ; ATF 138 II 513 consid. 6.5 ; Auer/Malinverni/Hottelier, Droit constitutionnel suisse, vol. II, 3ème éd., 2013, p. 590 ss), qu'ainsi, pour autant qu'aucune des éventuelles périodes d'inactivité ne soit d'une durée clairement choquante, il y a lieu de procéder à une appréciation d'ensemble, des périodes d'intense activité pouvant compenser le fait que le dossier ait été momentanément laissé de côté en raison d'autres affaires (cf. ATF 130 IV 54 consid. 3.3.3 et jurisp. cit.), qu'aux termes de l'art. 37 al. 4 LAsi, en procédure étendue (cf. art. 26d LAsi), la décision doit être prise dans les deux mois qui suivent la fin de la phase préparatoire, étant précisé qu'il s'agit d'un délai d'ordre, que pareil délai peut être dépassé si des mesures d'instruction nécessaires à l'établissement des faits prennent plus de temps (cf. Message du Conseil fédéral du 3 septembre 2014 concernant la modification de la loi sur l'asile, in : FF 2014 7771, spéc. 7857 ss), que selon l'art. 37b LAsi, le SEM définit une stratégie de traitement des demandes d'asile dans laquelle il détermine un ordre de priorité, en tenant notamment compte des délais légaux de traitement, de la situation dans les Etats de provenance, du caractère manifestement fondé ou non des demandes ainsi que du comportement des requérants, qu'en l'occurrence, le recourant a déposé une demande d'asile en date du 25 février 2020, puis a été auditionné les 3 et 19 mars 2020 ainsi que le 16 novembre 2020, que le SEM a rendu une décision le 12 octobre 2021, contre laquelle l'intéressé a interjeté recours, qu'en date du 27 janvier 2023, le SEM a annulé sa première décision, d'où la radiation par le Tribunal, le 7 février suivant, du recours interjeté, que l'intéressé n'est ainsi fondé à se plaindre d'un éventuel retard de la part du SEM à statuer qu'à partir de cette dernière date, à savoir à compter du moment où la procédure d'asile de première instance a effectivement été reprise par l'autorité intimée, que, certes, entre le 7 février 2023 et le 3 mai 2024, le SEM paraît n'avoir mené aucune mesure d'instruction, du moins en l'état des informations figurant au dossier, qu'en l'occurrence, cette période d'inactivité du SEM, bien qu'importante et inhabituelle, ne peut être qualifiée d'inadmissible, au regard des particularités du cas d'espèce, qu'en effet, celle-ci est objectivement justifiée, non seulement par la charge de travail actuelle du SEM, mais aussi et surtout par la complexité de la cause et par la nature des faits invoqués par le recourant à l'appui de sa demande d'asile, qu'in casu, le SEM avait annulé sa décision du 12 octobre 2021 en raison de la production de nouvelles pièces durant la procédure de recours devant le Tribunal, lesquelles tendaient à établir que l'intéressé serait impliqué dans une procédure pénale ouverte en Turquie ainsi que dans une seconde procédure en cours d'instruction, que l'intéressé a par la suite soumis au SEM de nouveaux arguments et moyens de preuve (pour certains, partiellement traduits), par ses courriers des 27 juin 2023, 19 juillet 2023 et 12 février 2024, que l'examen de ces éléments de preuve et, le cas échéant, les mesures d'instruction à entreprendre pouvaient légitimement nécessiter un certain délai, ce d'autant plus en tenant compte du déroulement et de la durée des procédures judiciaires invoquées par l'intéressé à l'appui de sa demande d'asile, que l'absence de réponse de la part du SEM au courrier de l'intéressé du 19 septembre 2023 n'induit pas, à elle seule, de violation par cette autorité du principe de célérité (cf.”
“74), qu'il n'est pas important de savoir si l'autorité a, ou non, commis une faute, qu'est uniquement déterminant le fait que l'autorité agit ou non dans les délais légaux ou, à défaut, dans des délais raisonnables, qu'il importe donc d'examiner si les circonstances concrètes qui ont conduit à la prolongation de la procédure sont objectivement justifiées, qu'il appartient à la personne concernée d'entreprendre ce qui est en son pouvoir pour que l'autorité fasse diligence, que ce soit en l'invitant à accélérer la procédure ou en recourant, le cas échéant, pour retard injustifié, que si on ne peut pas lui reprocher quelques temps d'arrêt dans l'avancement d'un dossier, l'autorité ne saurait invoquer une organisation déficiente, un manque de personnel ou une surcharge structurelle pour justifier la lenteur excessive d'une procédure (cf. ATAF 2012/10 consid. 5.1.1 ; ATF 138 II 513 consid. 6.5 ; 130 I 312 consid. 5.1 et 5.2 et réf. cit. ; Giorgio Malinverni / Michel Hottelier / Maya Hertig Randall / Alexandre Flückiger, Droit constitutionnel suisse, vol. II, 4ème éd., 2021, p. 692 ss), qu'ainsi, pour autant qu'aucune des éventuelles périodes d'inactivité ne soit d'une durée clairement choquante, il y a lieu de procéder à une appréciation d'ensemble, des périodes d'intense activité pouvant compenser le fait que le dossier ait été momentanément laissé de côté en raison d'autres affaires (cf. ATF 130 IV 54 consid. 3.3.3 ; 130 I 312 consid. 5.2), qu'aux termes de l'art. 37 al. 4 LAsi, en procédure étendue (art. 26d LAsi), la décision doit être prise dans les deux mois qui suivent la fin de la phase préparatoire, étant précisé qu'il s'agit d'un délai d'ordre, que pareil délai peut être dépassé si des mesures d'instruction nécessaires à l'établissement des faits prennent plus de temps (cf. Message du Conseil fédéral du 3 septembre 2014 concernant la modification de la loi sur l'asile, in : FF 2014 7771, spéc. 7857 ss), que selon l'art. 37b LAsi, le SEM définit une stratégie de traitement des demandes d'asile dans laquelle il détermine un ordre de priorité, en tenant notamment compte des délais légaux de traitement, de la situation dans les Etats de provenance, du caractère manifestement fondé ou non des demandes ainsi que du comportement des requérants, qu'en l'espèce, dans son arrêt du 9 juin 2023, le Tribunal, statuant sur un premier recours pour déni de justice et retard injustifié déposé en date du 10 février 2023, a en substance constaté que la procédure devant l'autorité inférieure avait connu une période d'inactivité qui, bien qu'inhabituelle, ne pouvait être considérée comme inadmissible, et que la production de pièces en cours de procédure avait nécessité une analyse pouvant expliquer que le SEM ne s'était jusqu'alors pas déterminé, que le Tribunal a ainsi estimé que la procédure n'avait pas subi un retard tel que le « délai raisonnable » prescrit par l'art.”
Psychische Erkrankungen, namentlich Diagnosen oder begründete Verdachtsmomente auf eine posttraumatische Belastungsstörung, können — sofern weitere gesundheitliche Abklärungen erforderlich sind — Anlass für eine Überweisung des Asylverfahrens in das erweiterte Verfahren nach Art. 26d AsylG sein.
“Im Jahr 2015 habe er Sri Lanka verlassen und sei nach N._______ gereist; ungefähr ein Jahr später habe er sich nach O._______ begeben, wo er zirka viereinhalb Jahre geblieben sei. Nach seiner Ausreise aus der Heimat sei sein Vater von den Behörden mitgenommen worden, die gedroht hätten, sie würden seinen Bruder an seiner Stelle mitnehmen. Seine Mutter erzähle ihm, dass die Behörden immer noch kämen und nach ihm suchten. B.d Die zugewiesene Rechtsvertretung des Beschwerdeführers wandte sich mit Schreiben vom 26. Juli und 5. August 2022 an das SEM. Sie erachte weitere Abklärungen zu den vom Beschwerdeführer nach seiner Freilassung im Jahr 2011 erlittenen Nachteilen als notwendig. Auch sein Gesundheitszustand sei von Amtes wegen abzuklären. B.e Mit Verfügung vom 28. Juli 2022 wies das SEM den Beschwerdeführer für den Aufenthalt während des weiteren Verfahrens dem Kanton P._______ zu. Das SEM teilte ihm am 3. August 2022 mit, sein Asylgesuch bedürfe weiterer Abklärungen und werde fortan gemäss Art. 26d AsylG (SR 142.31) im erweiterten Verfahren behandelt. B.f Die zugewiesene Rechtsvertretung teilte dem SEM am 8. August 2022 mit, ihr Mandat sei erloschen. B.g Am 7. September 2022 teilte die heutige Rechtsvertreterin ihre Mandatsübernahme mit und ersuchte darum, ihr seien die Akten spätestens mit der Entscheideröffnung zuzustellen. Ihrem Schreiben lag ein ärztlicher Bericht vom 19. Juli 2022 (Formular F2) bei, gemäss dem beim Beschwerdeführer eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) diagnostiziert worden sei. B.h Dr. med. Q._______, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, bestätigte in einem ärztlichen Bericht vom 24. März 2023, dass der Beschwerdeführer bei ihm in psychiatrischer Behandlung sei. C. Mit Verfügung vom 29. August 2023 - eröffnet am folgenden Tag - stellte das SEM fest, der Beschwerdeführer erfülle die Flüchtlingseigenschaft nicht, lehnte sein Asylgesuch ab und verfügte die Wegweisung aus der Schweiz. Es stellte fest, er sei verpflichtet, das Staatsgebiet der Schweiz sowie den Schengen-Raum bis am Tag nach Eintritt der Rechtskraft dieser Verfügung zu verlassen, dies zur Rückreise in seinen Heimatstaat beziehungsweise seinen Herkunftsstaat oder zur Weiterreise in ein Land, das sich ausserhalb des Schengen- Raumes befindet und in dem er aufgenommen werde, mit dem Hinweis, wenn er seiner Verpflichtung nicht innert Frist nachkomme, könne die Wegweisung unter Zwang vollzogen werden.”
“Il a précisé que les originaux de ces documents, de même que le passeport contenant son visa, lui avaient tous été confisqués par les passeurs en L._______. Il a également produit plusieurs photographies le représentant, d'après lui, dans le cadre de son activité professionnelle au F._______. C. Différents documents concernant l'état de santé de l'intéressé ont été versés au dossier. Il en ressort notamment que celui-ci a été pris en charge, peu de temps après son arrivée en Suisse, pour des affections psychiques, les médecins ayant diagnostiqué, dans un premier temps, un trouble de l'adaptation (dès novembre 2020) puis, dans un second temps, un état de stress post-traumatique (dès juin 2021). Ces troubles avaient nécessité un suivi psychothérapeutique régulier ainsi qu'un traitement médicamenteux (Remeron 15mg), tous deux introduits au printemps 2021. D. Par décisions du 22 décembre 2021, le SEM a informé l'intéressé du traitement de sa demande d'asile en procédure étendue, en vertu de l'art. 26d LAsi (RS 142.31), et l'a attribué au canton de N._______. Le représentant juridique désigné pour la procédure accélérée a en conséquence résilié son mandat. Celui-ci a été repris, le 11 mai 2021, par les juristes de O._______. E. Par décision du 14 septembre 2021, notifiée le 16 septembre suivant, le SEM a refusé de reconnaître la qualité de réfugié au requérant, a rejeté sa demande d'asile, a prononcé son renvoi de Suisse et, considérant inexigible l'exécution de son renvoi, l'a mis au bénéfice d'une admission provisoire. L'autorité intimée a pour l'essentiel considéré que l'intéressé n'avait pas rendu vraisemblables les événements à l'origine de sa fuite, en 2019. Elle a d'abord retenu qu'il n'était pas crédible que le requérant se soit permis d'enfermer deux vigiles, alors qu'il connaissait leur appartenance au clan majoritaire des Hawiye et ne disposait d'aucune preuve concrète quant à leurs liens avec Al-Shabab. Elle a également relevé que les propos de l'intéressé qui se rapportaient aux menaces proférées à son encontre par des membres d'AI-Shabab avaient été stéréotypés, illogiques et inconsistants, voire évasifs.”
“_______, puis traversé tout le continent en voiture, avec l'assistance d'autres passeurs, pour finalement entrer illégalement en Suisse, le 7 juillet 2021. A l'issue de son audition sur les motifs d'asile, l'intéressé a par ailleurs précisé qu'aucun membre de sa famille n'avait été membre des LTTE, mais que son père les avait soutenus durant la guerre, en leur fournissant des médicaments et d'autres choses pour des soins. Il a également émis le souhait d'être réuni avec son père, ajoutant qu'il ne se sentait pas bien psychologiquement. A l'appui de ses déclarations, il a produit plusieurs documents, à savoir : - deux copies, de qualité différente, de sa carte d'identité ; - une copie de son permis de conduire ; - une copie certifiée conforme de son acte de naissance ; - un original de la lettre de convocation qu'il aurait reçue, à savoir un « police message form », daté du (...) 2021. D. Par décisions du 20 août 2021, le SEM a informé l'intéressé du traitement de sa demande d'asile en procédure étendue, en vertu de l'art. 26d LAsi (RS 142.31), et l'a attribué au canton du I._______. Le représentant juridique désigné pour la procédure accélérée a en conséquence résilié son mandat. E. Le même jour, un rapport médical succinct (anciennement F2) daté du (...) précédent a été transmis au SEM par MedicHelp. Il en ressort que l'intéressé avait consulté en raison de crises de panique et de cauchemars épisodiques. Un diagnostic d'état de stress post-traumatique (CIM-10, F43.01) avait été posé. Une nouvelle consultation était prévue le (...) suivant. Aucun traitement n'avait cependant été préconisé et le rapport précisait qu'il n'était pas nécessaire que l'intéressé soit adressé à un spécialiste. F. Par écrit du 24 septembre 2021, le SEM a invité le recourant à lui transmettre, dans un délai échéant le 1er novembre 2021, un rapport médical portant sur son état de santé, en particulier psychologique. G. G.a Par courrier du 7 octobre 2021, l'intéressé - alors nouvellement représenté par les juristes du Centre Suisses-Immigrés - a demandé au SEM une prolongation du délai pour produire un rapport médical détaillé.”
Bei erheblichen psychischen Beeinträchtigungen (z. B. PTSD, schwere depressive Episoden, Selbstverletzungen) kann die Zuteilung in das erweiterte Verfahren nach Art. 26d AsylG angezeigt sein. In solchen Fällen sind medizinische Abklärungen und die Einholung entsprechender ärztlicher Berichte angezeigt; die Praxis verlangt vom SEM, diesfalls weitere Abklärungen vorzunehmen bzw. zu veranlassen.
“Im Jahr 2015 habe er Sri Lanka verlassen und sei nach N._______ gereist; ungefähr ein Jahr später habe er sich nach O._______ begeben, wo er zirka viereinhalb Jahre geblieben sei. Nach seiner Ausreise aus der Heimat sei sein Vater von den Behörden mitgenommen worden, die gedroht hätten, sie würden seinen Bruder an seiner Stelle mitnehmen. Seine Mutter erzähle ihm, dass die Behörden immer noch kämen und nach ihm suchten. B.d Die zugewiesene Rechtsvertretung des Beschwerdeführers wandte sich mit Schreiben vom 26. Juli und 5. August 2022 an das SEM. Sie erachte weitere Abklärungen zu den vom Beschwerdeführer nach seiner Freilassung im Jahr 2011 erlittenen Nachteilen als notwendig. Auch sein Gesundheitszustand sei von Amtes wegen abzuklären. B.e Mit Verfügung vom 28. Juli 2022 wies das SEM den Beschwerdeführer für den Aufenthalt während des weiteren Verfahrens dem Kanton P._______ zu. Das SEM teilte ihm am 3. August 2022 mit, sein Asylgesuch bedürfe weiterer Abklärungen und werde fortan gemäss Art. 26d AsylG (SR 142.31) im erweiterten Verfahren behandelt. B.f Die zugewiesene Rechtsvertretung teilte dem SEM am 8. August 2022 mit, ihr Mandat sei erloschen. B.g Am 7. September 2022 teilte die heutige Rechtsvertreterin ihre Mandatsübernahme mit und ersuchte darum, ihr seien die Akten spätestens mit der Entscheideröffnung zuzustellen. Ihrem Schreiben lag ein ärztlicher Bericht vom 19. Juli 2022 (Formular F2) bei, gemäss dem beim Beschwerdeführer eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) diagnostiziert worden sei. B.h Dr. med. Q._______, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, bestätigte in einem ärztlichen Bericht vom 24. März 2023, dass der Beschwerdeführer bei ihm in psychiatrischer Behandlung sei. C. Mit Verfügung vom 29. August 2023 - eröffnet am folgenden Tag - stellte das SEM fest, der Beschwerdeführer erfülle die Flüchtlingseigenschaft nicht, lehnte sein Asylgesuch ab und verfügte die Wegweisung aus der Schweiz. Es stellte fest, er sei verpflichtet, das Staatsgebiet der Schweiz sowie den Schengen-Raum bis am Tag nach Eintritt der Rechtskraft dieser Verfügung zu verlassen, dies zur Rückreise in seinen Heimatstaat beziehungsweise seinen Herkunftsstaat oder zur Weiterreise in ein Land, das sich ausserhalb des Schengen- Raumes befindet und in dem er aufgenommen werde, mit dem Hinweis, wenn er seiner Verpflichtung nicht innert Frist nachkomme, könne die Wegweisung unter Zwang vollzogen werden.”
“In der Beschwerde wird geltend gemacht, dass das vorliegende Asylverfahren gestützt auf Art. 26d AsylG dem erweiterten Verfahren hätte zugeteilt werden müssen. Der Beschwerdeführer habe anlässlich der Anhörung mehrfach auf sein schwerwiegendes psychisches Leiden hingewiesen. Gemäss dem Anhörungsprotokoll habe er sich verschiedentlich wiederholt und es werde ersichtlich, dass er unter einer erheblichen gesundheitlichen Beeinträchtigung leide. Als ihm das rechtliche Gehör zum medizinischen Sachverhalt gewährt worden sei, habe er wiederum seine psychischen Probleme erwähnt. Bei dieser Sachlage wäre eine medizinische Behandlung indiziert und das SEM gehalten gewesen, entsprechende Abklärungen vorzunehmen, was eine Zuteilung ins erweiterte Verfahren erfordert hätte. Indem die Vorinstanz dies unterlassen und die gesundheitlichen Beeinträchtigungen im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt habe, habe es die Verfahrensrechte des Beschwerdeführers verletzt. Aus den Akten ergebe sich ferner, dass die zugewiesene Rechtsvertretung die Zuteilung ins erweiterte Verfahren verlangt habe, damit der Beschwerdeführer Dokumente betreffend die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens in der Türkei beschaffen könne.”
“Dans ce cadre, le médecin consulté a indiqué que le requérant « semblait présenter une détresse psychologique » et qu'il était souhaitable qu'une évaluation ait lieu au centre d'hébergement, avec un traducteur, pour déterminer s'il désirait un suivi psychologique et prévoir, le cas échéant, un rendez-vous à cet effet. Un traitement par (...) ainsi que du « Pantazol » lui ont été prescrits. D. Selon deux journaux de soins des 9 et 15 septembre 2020, l'intéressé a consulté l'infirmerie pour une insomnie et a été envoyé aux urgences médicales, après que des traces de mutilations ont été remarquées sur son bras. Selon un journal de soins du 14 octobre 2020, il s'est présenté à l'infirmerie pour des douleurs au niveau du dos. Un patch autochauffant lui a été donné. E. Par décision incidente du 13 novembre 2020, le Secrétariat d'Etat aux migrations (ci-après : SEM) a informé A._______ que le traitement de sa demande d'asile se poursuivrait dans le cadre d'une procédure étendue en application de l'art. 26d LAsi (RS 142.31), étant donné que des mesures d'instruction complémentaires s'avéraient nécessaires, notamment en ce qui concernait les problèmes médicaux invoqués. F. F.a Par décision du 13 novembre 2020, le SEM a attribué le prénommé au canton de C._______. F.b Par arrêt F-5769/2020 du 7 décembre 2020, le Tribunal administratif fédéral (ci-après : Tribunal) a rejeté le recours introduit, le 18 novembre 2020, contre cette décision. G. Par courrier du 23 novembre 2020, l'intéressé a requis l'instruction d'office de son état de santé. A l'appui de sa requête, il a produit un rapport d'hospitalisation établi, le 6 novembre 2020, par deux médecins d'un centre médical de psychiatrie. Ceux-ci l'ont pris en charge pour un épisode dépressif sévère sans symptômes psychotiques (F32.2) et lui ont diagnostiqué un état de stress post-traumatique (F43.1 ; ci-après : PTSD), une réaction aiguë à un facteur de stress (F43.0), une lésion auto-infligée par utilisation d'objet tranchant, (...), un (...), sans précision et une dermite atopique, sans précision (L20.”
In der Praxis wird die Zuweisung in das erweiterte Verfahren angewendet, wenn nach der Anhörung feststeht, dass eine Entscheidung im beschleunigten Verfahren nicht möglich ist, weil weitere Abklärungen erforderlich sind. Als in den Quellen belegte Beispiele kommen insbesondere zusätzliche Ermittlungen sowie Verständigungs‑/Dolmetscherprobleme bei Anhörungen in Betracht.
“) Februar 2023 sei er mit einem gefälschten türkischen Pass und einem (...) Visum von D._______ nach E._______ geflogen und dann mit einem LKW in die Schweiz gefahren. Er habe die Türkei verlassen, weil Kurden dort diskriminiert würden und er keine passende Arbeit gefunden habe. Seinen Angehörigen in der Türkei, mit denen er in telefonischem Kontakt stehe, gehe es gut. Sie hätten derzeit keine Schwierigkeiten. In C._______ habe er eine Freundin, sie seien verlobt. Gesundheitlich habe er keine Probleme. Früher habe er Albträume gehabt, aber seine psychischen Probleme hätten hierzulande von einem Arzt gelöst werden können. Er nehme auch keine Medikamente mehr. Bei einer Rückkehr in die Türkei befürchte er, keine Arbeit zu finden. Er sehe für sich dort keine Zukunft. Bezüglich der weiteren Aussagen beziehungsweise der Einzelheiten des rechtserheblichen Sachverhalts wird auf das Anhörungsprotokoll (vgl. SEM-Akte [...]-18) verwiesen. C. Am 8. Juni 2023 verwies das SEM das Asylgesuch in das erweiterte Verfahren gemäss Art. 26d AsylG (SR 142.31), und es teilte den Beschwerdeführer dem Kanton F._______ zu. D. Mit Verfügung vom 31. Oktober 2024 (eröffnet am 4. November 2024) stellte das SEM fest, dass der Beschwerdeführer die Flüchtlingseigenschaft nicht erfülle. Es lehnte das Asylgesuch ab und ordnete die Wegweisung aus der Schweiz sowie den Vollzug der Wegweisung an. Zur Begründung führte es im Wesentlichen an, die Vorbringen des Beschwerdeführers vermöchten den Anforderungen an die Flüchtlingseigenschaft gemäss Art. 3 AsylG nicht standzuhalten. Der Wegweisungsvollzug sei als durchführbar zu erachten. Für die detaillierten Ausführungen wird auf die angefochtene Verfügung verwiesen. E. Mit Eingabe vom 2. Dezember 2024 erhob der Beschwerdeführer durch den rubrizierten Rechtsvertreter (Vollmacht vom 28. November 2024) beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde. Er ersuchte um Aufhebung der vorinstanzlichen Verfügung und um Feststellung der Flüchtlingseigenschaft sowie um Gewährung des Asyls, eventualiter um Rückweisung der Sache an das SEM zwecks Neubeurteilung.”
“), Afghanistan, représenté par Meriem El May, Caritas, recourant, contre Secrétariat d'Etat aux migrations (SEM), Quellenweg 6, 3003 Berne, autorité inférieure. Objet Asile (sans exécution du renvoi) ; décision du SEM du 29 novembre 2024 / N (...). Vu la demande d'asile déposée en Suisse, le 20 juin 2023, par A._______ (ci-après : l'intéressé, le requérant ou le recourant), ressortissant afghan mineur, la procuration signée par l'intéressé en faveur de Caritas Suisse, le 26 juin suivant, le courrier de Caritas Suisse du 14 juillet 2023, adressé au SEM, les procès-verbaux de l'audition pour requérant mineur non accompagné (ci-après : RMNA) et de l'audition sur les motifs d'asile du 20 juillet 2023, la copie de la tazkira du requérant établie le (...) et produite à l'appui de sa demande, les décisions incidentes du 26 juillet 2023, par lesquelles le SEM a attribué l'intéressé au canton de C._______ et a décidé de traiter sa demande d'asile dans le cadre d'une procédure étendue en vertu de l'art. 26d LAsi (RS 142.31), la résiliation du mandat de représentation par Caritas Suisse, le 13 septembre 2023, le (...) effectué par le Service d'Oto-Rhino-Laryngologie de (...) du (...) 2023, le courrier du 25 juin 2024, par lequel le SEM a estimé qu'une décision de rejet avec admission provisoire pouvait être rendue sans procéder à une audition complémentaire et a invité l'intéressé à prendre position à ce sujet, la réponse de l'intéressé du 31 juillet 2024, accompagnée des rapports médicaux de (...) de C._______ du (...) 2024 et du Service de (...) du (...) 2024 ainsi que d'un rapport médical du (...) 2024, la décision du 29 novembre 2024, notifiée le 2 décembre suivant, par laquelle le SEM a rejeté la demande d'asile de l'intéressé, prononcé son renvoi de Suisse, mais en raison de l'inexigibilité de cette mesure, l'a mis au bénéfice d'une admission provisoire, le recours du 24 décembre 2024, par lequel l'intéressé a conclu, principalement, à l'annulation des chiffres 1 à 3 de ladite décision, à la reconnaissance de la qualité de réfugié et à l'octroi de l'asile, subsidiairement, au renvoi de la cause au SEM et a requis la dispense de l'avance des frais de procédure ainsi que l'assistance judiciaire partielle, les documents annexés audit recours, notamment l'attestation médicale du Centre (.”
“1), qu'en particulier, la partie de l'audition liée aux motifs de fuite a, selon le requérant, été menée seulement lors de la procédure étendue, alors que ces motifs auraient dû être examinés pendant la procédure accélérée ; que, par ailleurs, dans ces circonstances, son droit d'être entendu a été violé, vu la rémunération réduite de la représentation juridique dans le cadre de la procédure étendue, que, par ce biais, il se plaint en réalité d'une violation des règles de procédures qui, applicables au SEM, lient cette autorité, et non d'une prétendue violation de son droit d'être entendu, qu'en effet, selon l'art. 26c LAsi, la procédure accélérée, comprenant l'audition sur les motifs d'asile ou l'octroi du droit d'être entendu visé à l'art. 36, commence immédiatement après la fin de la phase préparatoire, que, dans le cadre de cette procédure accélérée, la durée maximale de traitement de la demande d'asile n'est pas une fin en soi, le SEM pouvant, selon les circonstances, ordonner un passage en procédure étendue bien avant cette échéance, que, conformément à l'art. 26d LAsi, s'il ressort de l'audition sur les motifs d'asile qu'une décision ne peut être rendue dans le cadre d'une procédure accélérée, notamment parce que des mesures d'instruction supplémentaires doivent être engagées, le traitement de la demande se poursuit dans une procédure étendue et le requérant est attribué à un canton, qu'en l'occurrence, par décision du 25 août 2022, l'autorité de première instance a informé le recourant que sa demande serait désormais traitée dans le cadre de la procédure étendue, en retenant que des mesures d'instructions complémentaires étaient nécessaires, que le SEM a ainsi à bon escient rendu dite décision, les 140 jours de durée maximale de séjour dans le centre de la Confédération arrivant bientôt à échéance et aucune décision ne pouvant être rendue, vu la nécessité de convoquer l'intéressé à une nouvelle audition sur les motifs d'asile, que, pendant la procédure accélérée, l'autorité de première instance a tenté d'auditionner le requérant à deux reprises, auditions annulées pour des motifs de compréhension avec l'interprète, que rien au dossier ne permet de penser que dite autorité aurait effectué alors cette démarche dans le but de priver l'intéressé de certains avantages procéduraux inhérents à la procédure accélérée, principalement la représentation d'office par Caritas dont il bénéficiait durant son séjour au centre de la Confédération, qu'il apparaît ainsi que le SEM a tout mis en oeuvre pour respecter ses obligations légales, contrairement à ce que prétend le recourant, l'argumentation liée aux différences de rémunération entre les différentes représentations juridiques n'étant à cet égard pas pertinente, qu'il ne ressort pas non plus des pièces du dossier que A.”
Die Zuweisung in das erweiterte Verfahren (Art. 26d) rechtfertigt keine beliebige oder unbegrenzte Inaktivität der Behörde. Die Rechtsprechung qualifiziert längere Perioden faktischer Untätigkeit (z. B. rund 13–14 Monate oder mehr) unter bestimmten Umständen als unzulässig bzw. «choquante» bzw. «excessive». Art. 37 Abs. 4 LAsi stellt zwar eine Fristordnung dar, doch Überschreitungen sind nur mit objektiv gerechtfertigten Gründen (insbesondere notwendige Instruktionsmassnahmen) vereinbar; organisatorische Engpässe allein genügen nicht. Es obliegt der Betroffenen, die Behörde zur Beschleunigung aufzufordern und gegebenenfalls ein Rechtsmittel wegen ungebührlicher Verzögerung zu erheben.
“101), une inactivité de treize ou quatorze mois au stade de l'instruction apparaît comme une carence choquante (cf. ATF 130 IV 54 consid. 3.3.3 et jurisp. cit.), que, certes, l'art. 6 par. 1 CEDH ne s'applique pas dans une procédure concernant le séjour et le renvoi des étrangers (cf. ATF 137 I 128 consid. 4.4.2), que, toutefois, le principe de célérité étant également consacré par l'art. 29 al. 1 Cst. (cf. supra), la jurisprudence mentionnée peut être prise en compte par analogie, conformément à la pratique du Tribunal en la matière (cf. notamment arrêt du Tribunal D-4326/2023 du 13 octobre 2023 et réf. cit.), que le principe de la célérité peut être violé, même si l'autorité n'a commis aucune faute (cf. ATF 130 IV 54 consid. 3.3.3), de sorte que celle-ci ne saurait exciper d'une organisation déficiente ou d'une surcharge structurelle pour justifier la lenteur excessive d'une procédure (cf. ATF 130 I 312 consid. 5.2), qu'aux termes de l'art. 37 al. 4 LAsi, dans une procédure étendue (art. 26d LAsi), la décision doit être prise dans les deux mois qui suivent la fin de la phase préparatoire, qu'il s'agit d'un délai d'ordre, qui peut être dépassé en particulier si des mesures d'instruction nécessaires à l'établissement des faits prennent plus de temps (cf. Message du Conseil fédéral du 3 septembre 2014 concernant la modification de la loi sur l'asile [Restructuration du domaine de l'asile], FF 2014 7771, spéc. 7857 s.), que selon l'art. 37b LAsi, le SEM définit une stratégie de traitement des demandes d'asile dans laquelle il détermine un ordre de priorité, en tenant notamment compte des délais légaux de traitement, de la situation dans les Etats de provenance, du caractère manifestement fondé ou non des demandes ainsi que du comportement des requérants, qu'en l'occurrence, le recourant a déposé une demande d'asile, le 30 novembre 2022, soit il y a un peu plus de deux ans, qu'après avoir été entendu le 6 décembre 2022 sur ses données personnelles, puis le 31 juillet 2023 sur ses motifs d'asile, il a été affecté à la procédure d'asile étendue par décision incidente du SEM du même jour, qu'il a informé le SEM à cinq reprises (soit au cours de ladite audition ainsi que dans ses courriers des 9 novembre 2023, 3 mai, 13 juin et 5 septembre 2024) qu'il souhaitait une décision rapide sur sa demande d'asile, ajoutant la dernière fois qu'il envisageait de déposer un recours pour retard injustifié à statuer si cette autorité ne statuait pas d'ici au 30 septembre 2024, qu'il a déposé son recours le 4 octobre 2024, qu'un peu plus de quatorze mois se sont donc écoulés entre l'audition sur les motifs d'asile du 31 juillet 2023 et le dépôt dudit recours (mais non quinze mois comme indiqué dans le recours), que, dans son recours, l'intéressé reproche au SEM de n'avoir entrepris aucune mesure d'instruction depuis le 31 juillet 2023 et d'avoir omis de statuer dans un délai raisonnable, qu'il fait valoir que la durée de 23 mois (recte : 22 mois) de la procédure est excessive et que le dossier de la cause est complet, qu'il a conclu à ce que le SEM soit enjoint de statuer immédiatement sur sa demande d'asile, que, dans sa réponse du 22 octobre 2024, le SEM indique qu'une décision ne peut être rendue dans le cas d'espèce en raison du volume important d'affaires pendantes à traiter et que le délai de traitement de la cause est prolongé en raison de la traduction et de l'analyse approfondie que nécessitent de sa part les nombreux documents non traduits fournis par le recourant, par courrier du 5 septembre 2024 encore, que, dans sa réplique du 6 novembre 2024, le recourant soutient, en substance, que la nécessité de traduire et d'analyser les preuves produites ne saurait justifier l'inactivité du SEM depuis l'audition du 31 juillet 2023, manifestement choquante, que, cela étant, entre le prononcé, par le SEM, de la décision incidente du 31 juillet 2023 et le dépôt le 4 octobre 2024 du présent recours, le recourant a produit à trois reprises, soit les 16 août 2023, 13 juin et 5 septembre 2024, des moyens de preuve en langue étrangère (sous la forme de copies), au nombre respectif de trois (dix-neuf pages), six (six pages) et seize (vingt-six pages), qu'il a présenté les trois moyens de preuve produits le 16 août 2023 comme étant ceux qu'il avait désignés lors de son audition du 31 juillet précédent et qu'il avait alors été invité à produire, que l'absence de clôture par le SEM de l'instruction malgré ses demandes réitérées, à compter du 9 novembre 2023, à ce qu'il soit statué sur sa demande d'asile lui a permis d'invoquer, le 13 juin 2024, l'ouverture de deux nouvelles procédures pénales en Turquie et de produire vingt-deux moyens de preuve portant sur celles-ci, dont seize totalisant vingt-six pages le 5 septembre 2024 encore, qu'en désignant les 13 juin et 5 septembre 2024 ces moyens et en les produisant aux mêmes dates, il s'est conformé à son obligation d'agir (de manière spontanée) prévue par la loi sur l'asile au titre de son obligation de collaborer à la constatation des faits (cf.”
“74), qu'il n'est pas important de savoir si l'autorité a, ou non, commis une faute, qu'est uniquement déterminant le fait qu'elle agit ou non dans les délais légaux ou, à défaut, dans des délais raisonnables, qu'il importe donc d'examiner si les circonstances concrètes qui ont conduit à la prolongation de la procédure sont objectivement justifiées, qu'il appartient à la personne concernée d'entreprendre ce qui est en son pouvoir pour que l'autorité fasse diligence, que ce soit en l'invitant à accélérer la procédure ou en recourant le cas échéant pour retard injustifié, que si on ne peut pas lui reprocher quelques temps d'arrêt dans l'avancement d'un dossier, l'autorité ne saurait invoquer une organisation déficiente, un manque de personnel ou encore une surcharge structurelle pour justifier la lenteur excessive d'une procédure (cf. ATAF 2012/10 consid. 5.1.1 ; ATF 138 II 513 consid. 6.5 ; 130 I 312 consid. 5.1 et 5.2 et réf. cit. ; auer/malinverni/hottelier, Droit constitutionnel suisse, vol. II, 3ème éd., 2013, p. 590 ss), qu'ainsi, pour autant qu'aucune des éventuelles périodes d'inactivité ne soit d'une durée clairement choquante, il y a lieu de procéder à une appréciation d'ensemble, des périodes d'intense activité pouvant compenser le fait que le dossier ait été momentanément laissé de côté en raison d'autres affaires (cf. ATF 130 IV 54 consid. 3.3.3 ; 130 I 312 consid. 5.2), qu'aux termes de l'art. 37 al. 4 LAsi, en procédure étendue (art. 26d LAsi), la décision doit être prise, dans les deux mois qui suivent la fin de la phase préparatoire, étant précisé qu'il s'agit d'un délai d'ordre, que pareil délai peut être dépassé si des mesures d'instruction nécessaires à l'établissement des faits prennent plus de temps (cf. Message du Conseil fédéral du 3 septembre 2014 concernant la modification de la loi sur l'asile, in : FF 2014 7771, spéc. 7857 ss), que selon l'art. 37b LAsi, le SEM définit une stratégie de traitement des demandes d'asile dans laquelle il détermine un ordre de priorité, en tenant notamment compte des délais légaux de traitement, de la situation dans les Etats de provenance, du caractère manifestement fondé ou non des demandes ainsi que du comportement du requérant, qu'en l'occurrence, dans son arrêt E-6121/2023 du 24 novembre 2023, le Tribunal a rejeté le premier recours pour retard injustifié déposé par l'intéressé, en considérant que la durée d'inactivité de treize ou quatorze mois fixée par la pratique n'avait pas encore été atteinte par le SEM lors de son dépôt, le 8 novembre 2023, que la situation est différente aujourd'hui, qu'en effet, depuis le dernier acte du SEM, le 29 novembre 2022, une période de plus de 18 mois s'est écoulée, durant laquelle cette autorité n'a ni rendu de décision ni mené de mesure d'instruction, que pareille période d'inactivité doit être qualifiée d'importante au regard de la durée d'ensemble de la procédure, ouverte il y a maintenant deux ans (cf.”
“1 de la Convention du 4 novembre 1959 de sauvegarde des droits de l'homme et des libertés fondamentales [CEDH, RS 0.101]), apparaissent en particulier comme des carences choquantes une inactivité de treize ou quatorze mois au stade de l'instruction (cf. ATF 130 IV 54 consid. 3.3.3), que certes, l'art. 6 par. 1 CEDH ne s'applique pas dans une procédure concernant le séjour et le renvoi des étrangers (ATF 137 I 128 consid. 4.4.2), que toutefois, le principe de célérité pouvant être déduit de l'art. 29 al. 1 Cst. (cf. arrêt du Tribunal fédéral 5A_670/2016 du 13 février 2017 consid. 3.1 et réf. cit.), la jurisprudence mentionnée peut être prise en compte par analogie, qu'elle est également conforme à la pratique du Tribunal en la matière (cf. notamment arrêts du Tribunal E-2205/2019 du 4 juillet 2019 ; E-2270/2019 du 27 juin 2019 ; D-793/2019 du 28 mars 2019 ; E-7179/2018 du 5 mars 2019 ; E-6508/2018 du 4 janvier 2019), qu'aux termes de l'art. 37 al. 4 LAsi, dans une procédure étendue (art. 26d LAsi), comme en l'espèce, la décision doit être prise dans les deux mois qui suivent la fin de la phase préparatoire, étant précisé qu'il s'agit d'un délai d'ordre, que pareil délai peut être dépassé si des mesures d'instruction nécessaires à l'établissement des faits prennent plus de temps (cf. Message du Conseil fédéral du 3 septembre 2014 concernant la modification de la loi sur l'asile, FF 2014 7771, spéc. 7857 ss), que selon l'art. 37b LAsi, le SEM définit une stratégie de traitement des demandes d'asile dans laquelle il détermine un ordre de priorité, en tenant notamment compte des délais légaux de traitement, de la situation dans les Etats de provenance, du caractère manifestement fondé ou non des demandes ainsi que du comportement des requérants, qu'en l'occurrence, le recourant a déposé une demande d'asile, le 16 novembre 2021, qu'après avoir été auditionné le 25 novembre 2021 et le 7 janvier 2022, il a été affecté à la procédure d'asile étendue par décision incidente du SEM du 13 janvier 2022, qu'il a de nouveau été auditionné, le 18 mars 2022, que depuis lors, soit pendant une période de plus de 24 mois, le SEM n'a pas rendu de décision, qu'en outre, il n'a mené aucune mesure d'instruction, excepté, selon le dossier du SEM (cf.”
“3), que certes, l'art. 6 par. 1 CEDH ne s'applique pas dans une procédure concernant le séjour et le renvoi des étrangers (cf. ATF 137 I 128 consid. 4.4.2 p. 133), que, toutefois, comme relevé précédemment, le principe de célérité peut être déduit de l'art. 29 al. 1 Cst. (cf. arrêt du Tribunal fédéral 5A_670/2016 du 13 février 2017 consid. 3.1 et les réf. cit.), de sorte que la jurisprudence mentionnée peut être prise en compte par analogie, qu'elle est également conforme à la pratique du Tribunal en la matière (cf. notamment arrêt du TAF D-2197/2019 du 20 août 2019 p. 7 et jurisp. cit. ; également arrêts E-5644/2022 du 6 avril 2023 p. 5-7 ; D-4983/2022 du 16 novembre 2022 p. 7 ), qu'en revanche, une organisation déficiente, un manque de personnel ou une surcharge structurelle ne peuvent justifier la lenteur excessive d'une procédure (cf. ATF 130 I 312 consid. 5.2 et réf. cit.), qu'en matière d'asile, aux termes de l'art. 37 al. 4 LAsi, la décision doit être prise dans une procédure étendue (art. 26d LAsi) dans les deux mois qui suivent la fin de la phase préparatoire, étant précisé qu'il s'agit d'un délai d'ordre, que ce délai peut être dépassé si des mesures d'instruction nécessaires à l'établissement des faits prennent plus de temps (cf. Message du Conseil fédéral du 3 septembre 2014 concernant la modification de la loi sur l'asile, FF 2014 7771, spéc. p. 7857 s.), que selon l'art. 37b LAsi, le SEM définit une stratégie de traitement des demandes d'asile dans laquelle il détermine un ordre de priorité, en tenant notamment compte des délais légaux de traitement, de la situation dans les Etats de provenance, du caractère manifestement fondé ou non des demandes ainsi que du comportement des requérants, qu'en l'espèce, le requérant a introduit sa demande d'asile le 11 avril 2022, que depuis l'audition du 18 juillet 2022, le SEM n'a procédé à aucun autre acte d'instruction et n'a rendu aucune décision, que dans les 18 mois qui ont suivi la décision de traiter la demande d'asile en procédure étendue, l'intéressé n'a pas été convoqué pour l'audition complémentaire que le SEM estime nécessaire, que le recourant n'a pas manqué de le rappeler à l'autorité inférieure, à plusieurs reprises, que celle-ci n'a pas donné suite aux trois dernières relances qui lui ont été adressées, que bien que le Tribunal ait connaissance de la charge de travail importante qui pèse actuellement sur le SEM, suite à l'accueil de milliers de personnes en provenance d'Ukraine, mais aussi en raison de l'augmentation globale des demandes d'asile, la période d'inactivité en question doit être qualifiée d'excessive, au sens de la jurisprudence précitée, surtout si l'on considère que la durée totale de la procédure a dépassé les 22 mois, que le délai de traitement de la demande d'asile du recourant par l'autorité inférieure apparaît dès lors déraisonnable (cf.”
“74), qu'il n'est pas important de savoir si l'autorité a, ou non, commis une faute, qu'est uniquement déterminant le fait que l'autorité agit ou non dans les délais légaux ou, à défaut, dans des délais raisonnables, qu'il importe donc d'examiner si les circonstances concrètes qui ont conduit à la prolongation de la procédure sont objectivement justifiées, qu'il appartient à la personne concernée d'entreprendre ce qui est en son pouvoir pour que l'autorité fasse diligence, que ce soit en l'invitant à accélérer la procédure ou en recourant le cas échéant pour retard injustifié, que si on ne peut pas lui reprocher quelques temps d'arrêt dans l'avancement d'un dossier, l'autorité ne saurait invoquer une organisation déficiente, un manque de personnel ou encore une surcharge structurelle pour justifier la lenteur excessive d'une procédure (cf. ATAF 2012/10 consid. 5.1.1 ; ATF 138 II 513 consid. 6.5 ; 130 I 312 consid. 5.1 et 5.2 et réf. cit. ; auer/malinverni/hottelier, Droit constitutionnel suisse, vol. II, 3ème éd., 2013, p. 590 ss), qu'ainsi, pour autant qu'aucune des éventuelles périodes d'inactivité ne soit d'une durée clairement choquante, il y a lieu de procéder à une appréciation d'ensemble, des périodes d'intense activité pouvant compenser le fait que le dossier ait été momentanément laissé de côté en raison d'autres affaires (cf. ATF 130 IV 54 consid. 3.3.3 ; 130 I 312 consid. 5.2), qu'aux termes de l'art. 37 al. 4 LAsi, en procédure étendue (art. 26d LAsi), la décision doit être prise, dans les deux mois qui suivent la fin de la phase préparatoire, étant précisé qu'il s'agit d'un délai d'ordre, que pareil délai peut être dépassé si des mesures d'instruction nécessaires à l'établissement des faits prennent plus de temps (cf. Message du Conseil fédéral du 3 septembre 2014 concernant la modification de la loi sur l'asile, FF 2014 7771, spéc. 7857 ss), que selon l'art. 37b LAsi, le SEM définit une stratégie de traitement des demandes d'asile dans laquelle il détermine un ordre de priorité, en tenant notamment compte des délais légaux de traitement, de la situation dans les Etats de provenance, du caractère manifestement fondé ou non des demandes ainsi que du comportement des requérants, qu'en l'occurrence, le recourant a déposé une demande d'asile en date du 31 août 2021, qu'il a été auditionné le 8 novembre 2021, que le 15 novembre 2021, le SEM a décidé de traiter la demande d'asile dans le cadre de la procédure étendue (art. 26d LAsi), que l'intéressé a été à nouveau entendu en date du 14 janvier 2022, que depuis lors, soit pendant une période de quatorze mois, l'autorité inférieure n'a pas rendu de décision et n'a mené aucune mesure d'instruction, qu'en l'espèce, pareille période d'inactivité doit être qualifiée d'importante au regard de la durée d'ensemble de la procédure, ouverte il y a maintenant un an et demi (cf.”
“4 LAsi, en procédure étendue (art. 26d LAsi), la décision doit être prise, dans les deux mois qui suivent la fin de la phase préparatoire, étant précisé qu'il s'agit d'un délai d'ordre, que pareil délai peut être dépassé si des mesures d'instruction nécessaires à l'établissement des faits prennent plus de temps (cf. Message du Conseil fédéral du 3 septembre 2014 concernant la modification de la loi sur l'asile, FF 2014 7771, spéc. 7857 ss), que selon l'art. 37b LAsi, le SEM définit une stratégie de traitement des demandes d'asile dans laquelle il détermine un ordre de priorité, en tenant notamment compte des délais légaux de traitement, de la situation dans les Etats de provenance, du caractère manifestement fondé ou non des demandes ainsi que du comportement des requérants, qu'en l'occurrence, le recourant a déposé une demande d'asile en date du 31 août 2021, qu'il a été auditionné le 8 novembre 2021, que le 15 novembre 2021, le SEM a décidé de traiter la demande d'asile dans le cadre de la procédure étendue (art. 26d LAsi), que l'intéressé a été à nouveau entendu en date du 14 janvier 2022, que depuis lors, soit pendant une période de quatorze mois, l'autorité inférieure n'a pas rendu de décision et n'a mené aucune mesure d'instruction, qu'en l'espèce, pareille période d'inactivité doit être qualifiée d'importante au regard de la durée d'ensemble de la procédure, ouverte il y a maintenant un an et demi (cf. arrêts du Tribunal D-4983/2022 du 16 novembre 2022 p. 6 et 7 ; D-4001/2022 du 20 septembre 2022 p. 6 et 7 ; D-5593/2022 du 25 janvier 2023 p. 6 ; a contrario D-2700/2022 du 4 juillet 2022 p. 7), que par ailleurs, dans son courriel du 15 juin 2022 répondant aux deux premières correspondances du recourant des 17 mars et 3 juin précédent, le SEM a exposé que la « crise ukrainienne » avait mis ses ressources à contribution et qu'il ferait « le maximum » pour amener la procédure à terme dans les trois mois, qu'en revanche, la correspondance du 24 octobre 2022 n'a suscité aucune réaction du SEM, alors que celui-ci y avait pourtant été rendu attentif à l'engagement d'une procédure judiciaire pour déni de justice en cas d'absence persistante de décision, que dans sa réponse du 20 février 2023, le SEM expose qu'en raison du passage du cas en procédure étendue, la durée de celle-ci n'apparaît pas excessive, que l'épidémie de Covid-19 a retardé le traitement de plusieurs demandes et qu'un grand nombre de collaborateurs ont été affectés, dès la fin de février 2022, au traitement de demandes de protection provisoire des requérants ukrainiens, ce qui a entraîné une forte surcharge de travail, que comme relevé précédemment, ces justifications ne sont cependant pas suffisantes, ce d'autant moins que la phase active de l'épidémie de Covid-19 a pris fin il y a un an déjà, que cela étant, le SEM n'a pas réagi aux trois courriers du mandataire autrement que par un bref courriel excipant de la crise ukrainienne, que le SEM est certes fort sollicité suite à l'accueil de plus de 67'000 personnes en quête de protection arrivées d'Ukraine depuis le début des hostilités, mais aussi en raison de l'augmentation globale des demandes d'asile intervenue au cours des derniers mois, que de telles circonstances ne sauraient toutefois, de manière générale, dispenser l'autorité inférieure de réagir aux requêtes des parties, que cette dernière ne s'est par ailleurs prévalu d'aucune circonstance de nature à justifier valablement l'absence de décision durant les seize mois postérieurs à sa décision du 15 novembre 2021 clôturant la phase préparatoire, qu'en particulier, l'autorité inférieure n'a invoqué aucun motif concret excusant son inertie, comme, par exemple, la mise en oeuvre d'actes d'instruction ou un comportement abusif du recourant entravant le déroulement correct de la procédure qui l'auraient empêché de traiter plus tôt le présent cas d'espèce, que comme constaté, les contraintes découlant de l'ordre de priorité dans le traitement de ses affaires ne constituent pas un motif valable à lui seul, ce d'autant moins que le SEM ne s'est pas prononcé dans le délai qu'il avait annoncé dans son courriel, que celui-ci n'annonce pas non plus dans sa réponse qu'une décision sera prochainement prise sur la demande de l'intéressé, qu'au regard de ce qui précède, le Tribunal estime que la procédure n'a pas été conduite dans un délai raisonnable au sens de l'art.”
Wenn nach der Anhörung zu den Asylgründen ein Entscheid im beschleunigten Verfahren nicht möglich ist, erfolgt der Übergang in das erweiterte Verfahren (Art. 26d AsylG). Als Gründe hierfür werden in der Rechtsprechung namentlich genannt, dass weitere Abklärungen erforderlich sind. Zudem werden als mögliche Gründe die Unmöglichkeit, das Verfahren innerhalb der engen Fristen des beschleunigten Verfahrens abzuschliessen, sowie Kapazitätsengpässe bzw. Platzmangel in den Bundesaufnahmezentren (BAZ/CFA) angeführt.
“È pertanto a giusto titolo che la SEM non ha considerato la religione dei ricorrenti quale ulteriore motivo d'asilo o come elemento aggravante nel quadro dei motivi addotti. 5.4 5.4.1 Nel prosieguo della sua impugnativa, il patrocinatore dei ricorrenti adduce una serie di argomentazioni a sostegno di una pretesa violazione del principio inquisitorio. 5.4.2 Egli critica in primo luogo il fatto che, a seguito dell'assegnazione del caso alla procedura ampliata, la SEM non abbia esperito alcun ulteriore accertamento (cfr. ricorso marito art. 16, ricorso moglie art. 13). Sebbene non sia contestata in sé l'assegnazione alla procedura ampliata in data 18 dicembre 2019, egli ritiene che tale decisione denota l'intenzione della SEM di chiarire ulteriormente la fattispecie, cosa che poi non ha fatto contravvenendo ai propri doveri istruttori. Ritiene inoltre che sarebbe arbitrario da parte della SEM assegnare il caso alla procedura ampliata senza indicare i criteri e i motivi di tale decisione. Ora, la questione circa lo smistamento tra la procedura celere (art. 26c LAsi) e la procedura ampliata (art. 26d LAsi), è già stata trattata dal Tribunale nella sua sentenza di principio DTAF 2020 VI/5, alla quale è possibile rinviare per maggiori dettagli (cfr. anche tra le altre la sentenza del Tribunale D-1909/2020 del 12 gennaio 2021 consid. 4). È bene in ogni caso rammentare, che il passaggio in procedura ampliata si basa generalmente su una valutazione interna di vari criteri e spetta alla SEM: una ragione potrebbe essere data, ad esempio, dalla constatazione dell'impossibilità di concludere l'esame del caso nelle tempistiche più stringenti imposte dalla procedura celere, così come della carenza di spazio all'interno dei CFA. Nel caso concreto, già soltanto per la complessità del caso la critica dei ricorrenti è mal riposta. Del resto, con la sola eccezione della questione della religione alauita, essi neppure indicano concretamente quale accertamento ancora mancherebbe all'appello. 5.4.3 Il rappresentante dei ricorrenti lamenta poi un'eccessiva durata delle audizioni, a suo dire durate più di otto ore e che la SEM avrebbe dovuto accorciarle, fissando una seconda udienza di complemento (cfr.”
“Beschleunigte Verfahren werden grundsätzlich in den BAZ geführt und sind gemäss der Konzeption des Gesetzgebers innert einer Gesamtfrist von 140 Tagen abzuschliessen. Dies entspricht der Höchstdauer des Aufenthaltes in den BAZ (Art. 24 Abs. 3 Bst. a und Abs. 4 AsylG). Eine Zuweisung an einen Kanton kann auch vor Ablauf der Höchstdauer des Aufenthalts in den Zentren des Bundes erfolgen insbesondere bei einem raschen und erheblichen Anstieg der Asylgesuche (Art. 24 Abs. 6 AsylG). Wenn nach der Anhörung zu den Asylgründen feststeht, dass ein Entscheid im Rahmen des beschleunigten Verfahrens nicht möglich ist, namentlich, weil weitere Abklärungen erforderlich sind, erfolgt der Übergang ins erweiterte Verfahren (Art. 26d AsylG; vgl. BVGE 2020 VI/5 E. 7 und E. 8 m.w.H.; Urteile des BVGer D-2452/2024 vom 18. Juli 2024 E. 5 und E-445/2024 vom 4. April 2024 E. 3.2). Vorliegend wurde der Beschwerdeführer knapp vier Monate nach Einreichung des Asylgesuchs dem Kanton zugewiesen. Die Anhörung erfolgte erst rund ein Jahr und neun Monate nach der Asylgesuchstellung, und zehn Tage später erging der Asylentscheid. Wie das SEM in seiner Verfügung vom 1. November 2022 und in seiner Vernehmlassung ausführte, ist die vorzeitige Zuweisung des Beschwerdeführers in einen Kanton und die danach folgende lange Wartezeit bis zur Anhörung auf den damals erheblichen Anstieg der Asylgesuche und die damit zusammenhängenden Kapazitätsengpässe in den BAZ zurückzuführen. Wie das SEM weiter angibt hat das Verfahren nicht aus gesuchsspezifischen Gründen - namentlich, weil das SEM das Asylgesuch des Beschwerdeführers als besonders komplex erachtet und/oder weitere Abklärungen beziehungsweise weitere Sachverhaltsinstruktionen in Betracht gezogen hätte - so lange gedauert.”
Wird nach der Anhörung festgestellt, dass ein Entscheid im beschleunigten Verfahren nicht möglich ist, weil weitere Abklärungen erforderlich sind, weist das SEM das Gesuch gemäss Art. 26d AsylG in das erweiterte Verfahren zu und teilt die betroffene Person einem Kanton zu. Dies entspricht der in den angeführten Entscheiden dokumentierten Praxis.
“Ses proches auraient également fait l'objet de plusieurs descentes de police dans les années 1990. Pour financer son voyage jusqu'en Suisse, il aurait vendu son camion. En Turquie, outre sa femme et ses enfants, il aurait encore ses parents ainsi que sept frères et soeurs. L'un de ses frères serait également camionneur et vivrait à H._______ ; un autre serait déménageur et habiterait à C._______. Quant à ses quatre soeurs, elles seraient toutes femmes au foyer et vivraient respectivement à H._______, I._______ et à C._______. A l'appui de sa demande, l'intéressé a remis au SEM l'original de sa carte d'identité, un extrait du registre de I'Etat civil turc, des photographies sur lesquelles figurent, selon lui, ses proches ainsi que sa maison délabrée après le tremblement de terre, un cliché d'une attestation des autorités turques concernant le séisme et des copies de publications Facebook. C. Par décisions des 9 et 10 mars 2023, le SEM a informé l'intéressé du traitement de sa demande d'asile en procédure étendue, en vertu de l'art. 26d LAsi, et l'a attribué au canton de Zurich. Le représentant juridique désigné pour la procédure accélérée a résilié son mandat le 22 mai 2023. Le surlendemain, le recourant a donné procuration aux juristes de la Zürcher Beratungsstelle für Asylsuchende (ZBA) pour le représenter pour la suite de sa procédure d'asile. D. Par décision du 14 juillet 2023, notifiée le 17 juillet suivant, le SEM a dénié la qualité de réfugié au recourant, rejeté sa demande d'asile, prononcé son renvoi de Suisse et ordonné l'exécution de cette mesure. L'autorité de première instance a considéré, en substance, que les motifs d'asile invoqués par l'intéressé n'étaient pas pertinents au regard de l'art. 3 LAsi. Elle a par ailleurs retenu que l'exécution de son renvoi était licite, possible et raisonnablement exigible. S'agissant plus particulièrement de ce dernier point, et conformément à sa pratique en vigueur à l'époque, elle a considéré que l'exécution du renvoi vers les provinces touchées par le tremblement de terre du 6 février 2023 ne pouvait être considérée comme raisonnablement exigible au sens de l'art.”
“c Die Beschwerdeführenden reichten folgende Dokumente ein: Identitätskarten, Führerschein des Beschwerdeführers, Auszug aus Parteien-Register, Fotos von Newroz-Feiern, Auszug aus Gesundheits-App und Foto von (...), Schreiben eines türkischen Anwalts vom (...), Anzeige einer Privatperson wegen Aktivitäten in den sozialen Medien vom (...), Auftrag der Staatsanwaltschaft an die Polizei bezüglich Recherchen im Zusammenhang mit Präsidentenbeleidigung vom (...), Printscreens von Beiträgen des Beschwerdeführers sowie von C._______ und D._______ in sozialen Medien, Vorladung zur Einvernahme durch die Staatsanwaltschaft vom (...), Auftrag an Polizei zur Vorführung zwecks Einvernahme vom (...), E-Mail bezüglich Anzeige vom (...), Ermittlungsberichte vom (...), Vorführbefehl vom (...), Beschluss zur Festnahme zwecks gerichtlicher Einvernahme vom (...), Screenshot WhatsApp-Konversation, Fotos von Demonstration. C. Am 21. Oktober 2022 verwies das SEM die Asylgesuche in das erweiterte Verfahren gemäss Art. 26d AsylG (SR 142.31), und es teilte die Beschwerdeführenden dem Kanton I._______ zu. D. Mit Verfügung vom 31. Januar 2024 - eröffnet am 1. Februar 2024 - stellte das SEM fest, dass die Beschwerdeführenden die Flüchtlingseigenschaft nicht erfüllten. Es lehnte die Asylgesuche ab und ordnete die Wegweisung aus der Schweiz sowie den Vollzug an. Ferner händigte es den Beschwerdeführenden die editionspflichtigen Akten gemäss Aktenverzeichnis aus. Zur Begründung führte es im Wesentlichen an, die Vorbringen der Beschwerdeführenden vermöchten weder den Anforderungen an die Glaubhaftigkeit gemäss Art. 7 AsylG noch jenen an die Flüchtlingseigenschaft gemäss Art. 3 AsylG zu genügen. Der Wegweisungsvollzug sei zulässig, zumutbar und möglich. Für die detaillierten Ausführungen wird auf die angefochtene Verfügung verwiesen. E. Mit separaten Verfügungen gleichen Datums lehnte das SEM auch die Asylgesuche von C._______ und D._______ ab. F. F.a Am 19. Februar 2024 stellten die Ehefrau und die (...) weiteren Kinder des Beschwerdeführers ebenfalls hierzulande Asylgesuche (N [.”
“Sachverhalt: A. Der Beschwerdeführer suchte am 2. Oktober 2019 in der Schweiz um Asyl nach. B. Am 22. November 2019 beziehungsweise am 5. Dezember 2019 erfolgte die Befragung gemäss Art. 26 Abs. 3 AsylG (SR 142.31) sowie eine Anhörung zu den Asylgründen gemäss Art. 29 AsylG. C. Am 13. Dezember 2019 wies das SEM das Asylgesuch in das erweiterte Verfahren gemäss Art. 26d AsylG zu und es teilte den Beschwerdeführer dem Kanton Schwyz zu. D. Am 10. März 2020 wurde mit dem Beschwerdeführer eine ergänzende Anhörung durchgeführt. E. Mit Verfügung vom 27. März 2020 - eröffnet am 30. März 2020 - stellte das SEM fest, der Beschwerdeführer erfülle die Flüchtlingseigenschaft nicht, lehnte sein Asylgesuch ab und verfügte die Wegweisung aus der Schweiz sowie den Vollzug der Wegweisung. F. Mit Eingabe vom 24. April 2020 reichte der Beschwerdeführer beim Bundesverwaltungsgericht eine Beschwerde gegen die erstinstanzliche Verfügung ein. Er beantragte die Feststellung der Flüchtlingseigenschaft sowie die Gewährung von Asyl. Es sei die Unzulässigkeit und Unzumutbarkeit des Vollzugs der Wegweisung festzustellen und der Beschwerdeführer sei vorläufig aufzunehmen. In prozessualer Hinsicht ersuchte er um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und amtliche Rechtsverbeiständung. Der Beschwerde lagen, nebst der angefochtenen Verfügung und der Vollmacht, mehrere Dokumente bei (Fürsorgeabhängigkeitsbestätigung, Schnellrecherche der Schweizerischen Flüchtlingshilfe [SFH], Flüchtlingsausweise seiner in B.”
Nach Zuteilung in das erweiterte Verfahren können Antragstellende weiterhin Beweismittel nachreichen; in den vorliegenden Entscheidungen wurden nach der Zuteilung bzw. nach der Anhörung zusätzliche Unterlagen eingereicht und in das Verfahren aufgenommen.
“] selon le calendrier afghan) ; - plusieurs lettres de remerciements, établies et signées respectivement par le (...) de C._______ le (...) 2017 ([...] selon le calendrier afghan), le chef du (...) le (...) 2015 ([...] selon le calendrier afghan), le directeur de (...) de C._______ le (...) 2016 ([...] selon le calendrier afghan), le gouverneur de C._______ le (...) 2017 ([...] selon le calendrier afghan) et le directeur de l'association E._______, I._______, le (...) 2018 ([...] selon le calendrier afghan) ; - une carte de membre de l'association E._______ établie à son nom le (...) 2018 ([...] selon le calendrier afghan) et valable une année ; - une copie d'une fatwa ordonnant l'assassinat de « A._______, fils de J.________ » le (...) (le [...] 2018 selon le calendrier grégorien) ; - une clé USB contenant des enregistrements vidéos d'émissions télévisées à but d'information, notamment sur les chaînes (...) et (...). A.g Le 13 janvier 2020, le SEM a décidé de traiter la demande d'asile de l'intéressé dans le cadre d'une procédure étendue en vertu de l'art. 26d LAsi (RS 142.31). A.h Le même jour, Caritas Suisse à D._______ a résilié son mandat de représentation juridique. B. Par décision du 15 juin 2020, notifiée le lendemain, le SEM a dénié la qualité de réfugié à A._______, rejeté sa demande d'asile, prononcé son renvoi de Suisse et ordonné l'exécution de cette mesure. C. Par recours du 16 juillet 2020, l'intéressé a conclu, principalement, à l'annulation de ladite décision, à la reconnaissance de la qualité de réfugié et à l'octroi de l'asile, subsidiairement, au prononcé d'une admission provisoire ou au renvoi de la cause au SEM. Il a également sollicité la dispense du paiement de l'avance de frais et l'octroi de l'assistance judiciaire totale. A l'appui de son recours, A._______ a produit une photographie, qui lui aurait été envoyée le 11 juillet 2020, par messagerie téléphonique, par son père. Dite photographie représenterait son père tenant dans ses mains l'édition d'un journal iranien du (...) 2020. D. Le 17 juillet 2020, le Tribunal a accusé réception dudit recours.”
“a Die Beschwerdeführerin B._______ suchte zusammen mit den beiden Kindern am 20. Mai 2022 in der Schweiz um Asyl nach. Am 31. Mai 2022 wurde sie vom SEM zu ihren Personalien und zum Reiseweg befragt. Sie gab dabei an, dass ihr Ehemann noch in Griechenland sei. A.b Am 18. Juni 2022 reichte auch der Beschwerdeführer A._______ ein Asylgesuch ein. Seine Personalien wurden vom SEM am 23. Juni 2022 aufgenommen. B. B.a Am 24. August 2022 reichten die Beschwerdeführenden zahlreiche fremdsprachige Beweismittel ein. B.b Am 29. August 2022 wurden die Beschwerdeführerin und der Beschwerdeführer zu ihren Asylgründen angehört. B.c Mit Eingabe vom 30. August 2022 reichten die Beschwerdeführenden weitere Beweismittel zu den Akten. C. C.a Mit Zwischenverfügung vom 6. September 2022 stellte das SEM fest, dass zur Beurteilung der Asylgesuche der Beschwerdeführenden noch weitere Abklärungen, namentlich in Bezug auf die eingereichten Beweismittel, notwendig seien. Es teilte die Asylgesuche deshalb in Anwendung von Art. 26d AsylG (SR 142.31) dem erweiterten Verfahren zu. Mit separater Zwischenverfügung vom 8. September 2022 wurden die Beschwerdeführenden dem Kanton E._______ zugewiesen. C.b Mit Schreiben vom 7. September 2022 informierte die damalige Rechtsvertretung der Beschwerdeführenden das SEM über die Beendigung des Mandatsverhältnisses. D. D.a Mit Schreiben vom 27. September 2022 zeigte die rubrizierte Rechtsvertreterin dem SEM die Mandatierung durch die Beschwerdeführenden an (Vollmacht vom 27. September 2022). Sie erkundigte sich nach dem Verfahrensstand und bat um Zustellung einer Auflistung der Beweismittel. Zudem wurde ein weiteres Beweismittel zu den Akten gereicht. D.b Mit Eingabe ihrer Rechtsvertreterin vom 3. Januar 2023 ersuchten die Beschwerdeführenden um Mitteilung des Verfahrensstands. Das SEM beantwortete die Anfrage mit Schreiben vom 9. Januar 2023. D.c Mit Eingabe vom 11. April 2023 erkundigte sich die Rechtsvertreterin erneut nach dem Verfahrensstand. D.d Auf eine E-Mail-Anfrage des Beschwerdeführers nach dem Verfahrensstand vom 1.”
In der vorliegenden Entscheidung hat das SEM gemäss Art. 26d AsylG das Gesuch dem erweiterten Verfahren zugewiesen, weil nach der Anhörung weitere Abklärungen als erforderlich erachtet wurden; dies wurde dem Gesuchsteller am 5. April 2024 mitgeteilt.
“), Beschwerdeführer, gegen Staatssekretariat für Migration (SEM), Quellenweg 6, 3003 Bern, Vorinstanz. Gegenstand Asyl und Wegweisung; Verfügung des SEM vom 20. Januar 2025. Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, dass der Beschwerdeführer, ein Tutsi mit letztem Aufenthalt in B._______, Burundi eigenen Angaben zufolge am 25. September 2022 verliess und am 23. November 2022 in die Schweiz einreiste, wo er am folgenden Tag um Asyl nachsuchte, dass er am 1. Dezember 2022 die ihm vom Bundesasylzentrum (BAZ) der Region C._______ zugewiesene Rechtsvertretung mit der Wahrung seiner Interessen beauftragte, dass das SEM mit dem Beschwerdeführer am 5. Dezember 2022 die Personalienaufnahme (PA) durchführte, dass er am 20. November 2023 durch seine Rechtsvertretung Kopien seiner burundischen Identitätskarte und eines Auszugs aus dem Geburtenregister einreichen liess, dass das SEM dem Beschwerdeführer am 5. April 2024 mitteilen liess, sein Asylgesuch bedürfe weiterer Abklärungen, weshalb dieses gemäss Art. 26d AsylG [SR 142.31] im erweiterten Verfahren behandelt werde, dass die zugewiesene Rechtsvertretung das SEM gleichentags davon in Kenntnis setzte, ihr Mandat in Sachen Asylverfahren des Beschwerdeführers sei beendet, dass die vom Beschwerdeführer am 4. Juni 2024 mandatierte neue Rechtsvertretung dem SEM am 10. Juni 2024 mitteilte, sie werde fortan die Interessen des Beschwerdeführers wahrnehmen, dass er dem SEM durch seine Rechtsvertretung am 3. Juli 2024 acht Fotografien von seiner Verlobten und sich beziehungsweise ihren Eltern übermitteln liess, dass der Beschwerdeführer anlässlich der Anhörungen zu den Asylgründen vom 27. März 2024 und 9. Januar 2025 zur Begründung des Asylgesuchs im Wesentlichen geltend machte, er habe anfangs 2021 eine Hutu kennengelernt und sei mit ihr innerhalb kurzer Zeit eine Beziehung eingegangen, dass ihn seine Verlobte am 22. März 2021 ihren Eltern, die für die burundische Regierung arbeiten würden, vorgestellt habe, dass ihr Vater ihm gesagt habe, eine Ehe mit seiner Tochter sei aufgrund ihrer unterschiedlichen Ethnien ausgeschlossen und er solle sich von seiner Tochter fernhalten, ansonsten er verschwinden oder im Gefängnis sterben werde, dass seine Verlobte ihn einige Tage später bei ihm zu Hause besucht habe und sie beschlossen hätten, ihre Beziehung nicht zu beenden, dass sie ihm zwei Monate später mitgeteilt habe, sie sei schwanger und habe dies ihrer Mutter gesagt, die es ihrem Vater eröffnet habe, dass die Polizei bei ihm zu Hause einige Tage später eine Vorladung abgegeben habe, in der festgehalten gewesen sei, dass er der sexuellen Gewalt gegen eine 17-Jährige beschuldigt werde, dass seine Eltern ihn in die Provinz D.”
Laufende medizinische Abklärungen nach der Ankunft, einschliesslich medizinisch‑psychischer Betreuung, können zur Zuteilung ins erweiterte Verfahren und zur Zuweisung an einen Kanton führen. Das SEM kann in diesem Zusammenhang Fristen zur Einreichung ärztlicher Befunde setzen.
“Il a précisé que les originaux de ces documents, de même que le passeport contenant son visa, lui avaient tous été confisqués par les passeurs en L._______. Il a également produit plusieurs photographies le représentant, d'après lui, dans le cadre de son activité professionnelle au F._______. C. Différents documents concernant l'état de santé de l'intéressé ont été versés au dossier. Il en ressort notamment que celui-ci a été pris en charge, peu de temps après son arrivée en Suisse, pour des affections psychiques, les médecins ayant diagnostiqué, dans un premier temps, un trouble de l'adaptation (dès novembre 2020) puis, dans un second temps, un état de stress post-traumatique (dès juin 2021). Ces troubles avaient nécessité un suivi psychothérapeutique régulier ainsi qu'un traitement médicamenteux (Remeron 15mg), tous deux introduits au printemps 2021. D. Par décisions du 22 décembre 2021, le SEM a informé l'intéressé du traitement de sa demande d'asile en procédure étendue, en vertu de l'art. 26d LAsi (RS 142.31), et l'a attribué au canton de N._______. Le représentant juridique désigné pour la procédure accélérée a en conséquence résilié son mandat. Celui-ci a été repris, le 11 mai 2021, par les juristes de O._______. E. Par décision du 14 septembre 2021, notifiée le 16 septembre suivant, le SEM a refusé de reconnaître la qualité de réfugié au requérant, a rejeté sa demande d'asile, a prononcé son renvoi de Suisse et, considérant inexigible l'exécution de son renvoi, l'a mis au bénéfice d'une admission provisoire. L'autorité intimée a pour l'essentiel considéré que l'intéressé n'avait pas rendu vraisemblables les événements à l'origine de sa fuite, en 2019. Elle a d'abord retenu qu'il n'était pas crédible que le requérant se soit permis d'enfermer deux vigiles, alors qu'il connaissait leur appartenance au clan majoritaire des Hawiye et ne disposait d'aucune preuve concrète quant à leurs liens avec Al-Shabab. Elle a également relevé que les propos de l'intéressé qui se rapportaient aux menaces proférées à son encontre par des membres d'AI-Shabab avaient été stéréotypés, illogiques et inconsistants, voire évasifs.”
“c Bezüglich der weiteren Aussagen wird auf die Protokolle der Befragungen verwiesen (vgl. SEM-Akten (...)-21/13 und (...)-24/16). Zum Nachweis der Identität der Beschwerdeführenden und des Gesundheitszustands der Beschwerdeführerin wurden folgende Dokumente eingereicht: Reisepässe, Identitätskarte der Beschwerdeführerin, Heiratsurkunde, histopathologischer Befundbericht aus Georgien vom 15. Mai 2023, radiologischer Befundbericht aus Georgien vom 4. Juli 2023, Bericht der Universitätsklinik in C._______ vom 5. Oktober 2023 (Krankheitsgeschichte der Beschwerdeführerin), Kurzbericht des stadtärztlichen Dienstes E._______ vom 18. Oktober 2023, Terminbestätigung der Klinik für (...) am (...) vom 30. Oktober 2023 (ambulante Konsultation zur Evaluation einer möglichen onkologischen Weiterbetreuung am 8. November 2023), Berichte über Blutuntersuchung vom 30./31. Oktober 2023, Medikamentenrezepte vom 31. Oktober 2023 und 8. November 2023. C. Mit Zwischenverfügung 16. November 2023 wies das SEM die Asylgesuche in das erweiterte Verfahren gemäss Art. 26d AsylG (SR 142.31) zu und es teilte die Beschwerdeführenden dem Kanton E._______ zu (Art. 27 AsylG). D. Mit Schreiben vom 16. November 2023 forderte das SEM die Beschwerdeführerin auf, bis zum 15. Dezember 2023 einen ärztlichen Befundbericht einzureichen, verbunden mit dem Hinweis, dass bei Nichtwahrung der Frist ein Entscheid aufgrund der Aktenlage gefällt werde. E. Mit Schreiben vom 6. Dezember 2023 informierte die zugewiesene Rechtsvertretung das SEM über die Beendigung des Mandats. F. Mit Eingabe vom 14. Dezember 2023 zeigte die rubrizierte Rechtsvertretung die Mandatierung durch die Beschwerdeführenden an (Vollmachten vom 14. Dezember 2023). Sie reichte namens ihrer Mandanten medizinische Unterlagen ein (Befund der Klinik für [...] am [...] vom 15. November 2023, Austrittsblatt von Medic-Help vom 20. November 2023, Terminbestätigung der Klinik für [...] am [...] vom 8. Dezember 2023 [Termine im Ambulatorium am 8. Januar 2024, 5. Februar 2024, 4. März 2024 und 3. April 2024]) und bat unter Verweis auf die anstehenden Arzttermine um Zuwarten mit dem Asylentscheid bis zur Vorlage eines diesbezüglichen weiteren Arztberichts.”
Unklare oder noch nicht abgeschlossene medizinische Befunde können die Zuteilung in das erweiterte Verfahren rechtfertigen, weil ergänzende Abklärungen, namentlich medizinische Untersuchungen oder Unterlagen, erforderlich sein können. Die Praxis zeigt, dass das SEM in solchen Fällen entsprechende medizinische Informationen anfordert; zugleich kann die Vorinstanz nach Prüfung der eingereichten Befunde entscheiden, dass keine weiteren Abklärungen nötig sind.
“Ein gesetzlicher Anspruch auf die Behandlung im beschleunigten oder erweiterten Verfahren besteht nicht (vgl. BVGE 2020/VI/5 E. 9.2). Die Verfahrenszuteilung ist vorliegend nicht zu beanstanden, zumal dem SEM die Einhaltung der Verfahrensfrist gemäss Art. 37 Abs. 2 AsylG nicht gelungen ist. Hinzu kommt, dass, wenn eine pflichtgemässe Schätzung des SEM nach der Durchführung der Anhörung zu den Asylgründen zum Resultat führt, dass der Entscheid realistischerweise nicht innert acht Tagen getroffen werden kann, nach der gesetzgeberischen Intention eine Zuweisung ins erweiterte Verfahren zu erfolgen hat (vgl. BVGE 2020/VI/5 E. 8.6 m.w.H.). Nichts anderes hat das SEM vorliegend getan. Die Formulierung « Étant donné que la demande d'asile de votre mandant requiert des mesures d'instruction complémentaires, notamment en ce qui concerne les problèmes médicaux invoqués, elle sera traitée dans le cadre d'une procédure étendue en vertu de l'article 26d LAsi » ist klarerweise dem Gesetzeswortlaut von Art. 26d AsylG geschuldet. Es handelt sich um ein Standardschreiben. Im Übrigen wurde am (...) Februar 2024 - also nach Zuteilung in das erweiterte Verfahren - ein (...)scan durch das G._______ und somit eine medizinische Untersuchung - durchgeführt (vgl. SEM-Akte [...]-28/1). Die Vorinstanz gelangte nach Prüfung der Akten - unter Berücksichtigung des Arztberichts vom (...) Februar 2024 - zum Schluss, dass keine weiteren Abklärungen mehr notwendig sind, woraufhin sie den ablehnenden Entscheid erliess. Es ist zudem darauf hinzuweisen, dass auf Beschwerdeebene keinerlei Beweismittel eingereicht wurden, was das Vorgehen der Vorinstanz, auf weitere Abklärungen zu verzichten, zusätzlich stützt.”
“Seit dem Schlag (...) er manchmal nicht gut; ihm sei in der Türkei deswegen eine Salbe verschrieben worden. Zudem habe er seit der Kindheit (...) und sei deswegen einmal operiert worden. Darüber hinaus (...) er seit dem Erdbeben ein bisschen. Bezüglich der weiteren Aussagen von C._______ wird auf das entsprechende Anhörungsprotokoll (vgl. SEM-Akte [...]-39/9) verwiesen. B.d B._______ brachte im Wesentlichen vor, ihr Mann habe vor einigen Jahren einen Unfall verursacht und sie habe Angst, dass die Gegenseite ihren Kindern etwas antun könnte. C._______ sei 2023 von jungen Leuten auf dem Nachhauseweg von der Schule beschimpft und am (...) verletzt worden. Zudem habe sich das Erdbeben von 2023 auf die psychische Gesundheit der Kinder ausgewirkt. C._______ habe danach begonnen zu (...). Bezüglich der weiteren Aussagen von B._______ wird auf das entsprechende Anhörungsprotokoll (vgl. SEM-Akte [...]-38/18) verwiesen. C. Am 26. April 2024 verwies das SEM die Asylgesuche in das erweiterte Verfahren gemäss Art. 26d AsylG (SR 142.31), und es teilte die Beschwerdeführenden dem Kanton H._______ zu. D. Am 18. Juli 2024 fand mit B._______ eine ergänzende Anhörung statt. E. Mit Verfügung vom 26. Juli 2024 - eröffnet am 29. Juli 2024 - stellte das SEM fest, dass A._______ und die Söhne die Flüchtlingseigenschaft nicht erfüllen würden. Es lehnte deren Asylgesuche ab und ordnete die Wegweisung aus der Schweiz sowie den Vollzug an. F. Mit separater Verfügung vom 26. Juli 2024 - eröffnet am 29. Juli 2024 - stellte das SEM fest, dass auch B._______ die Flüchtlingseigenschaft nicht erfülle. Es lehnte deren Asylgesuch ebenfalls ab und ordnete die Wegweisung aus der Schweiz sowie den Vollzug an. G. Mit Eingabe vom 28. August 2024 erhob A._______ beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde gegen die ihn und die Söhne betreffende Verfügung. Er ersuchte um Aufhebung der vorinstanzlichen Verfügung und um Feststellung der Flüchtlingseigenschaft sowie um Gewährung des Asyls, eventualiter um Gewährung der vorläufigen Aufnahme.”
“Nemmeno detta massima impedisce d'altro canto all'autorità di procedere ad un apprezzamento anticipato delle prove offerte (antizipierte Beweiswürdigung) e di negarne l'assunzione ove le stesse appaiano chiaramente ininfluenti ai fini del giudizio, non potendo in altri termini condurla a modificare la propria opinione (cfr. DTF 134 I 140 consid. 5.3; sentenza del Tribunale 1C_179/2014 del 2 settembre 2014 consid. 3.2; sentenza del Tribunale A-6515/2010 del 19 maggio 2011 consid. 4.3; Thierry Tanquerel, Manuel de droit administratif, 2011, n. 1552). Procedendo in tal senso, l'autorità può porre un termine all'istruzione (cfr. DTF 133 II 384 consid. 4.2.3 con rinvii; sentenza del Tribunale federale 2C_720/2010 del 21 gennaio 2011 consid. 3.2.1; sentenze del Tribunale D-6763/2018 dell'11 giugno 2020 consid. 9; A-7392/2014 dell'8 agosto 2016 consid. 3.4.2.2). 4.2.2 In merito invece alla censura formale relativa al tipo di procedura, il Tribunale rileva come la questione circa lo smistamento tra la procedura celere (art. 26c LAsi) e la procedura ampliata (art. 26d LAsi), sia già stata trattata dal Tribunale nella sua sentenza di principio DTAF 2020 VI/5. È dunque possibile rinviare a tale giurisprudenza per maggiori dettagli (cfr. anche tra le altre la sentenza del Tribunale D-1909/2020 del 12 gennaio 2021 consid. 4) 4.3 Nel caso di specie, il Tribunale rileva innanzitutto come l'accertamento dei fatti svolto dall'autorità inferiore non presti il fianco a critiche. Con particolare riferimento alla situazione medica, è possibile constatare come le problematiche di natura somatica in capo al ricorrente fossero chiare (cfr. atti SEM n. 12/3 e 19/2). Al momento dell'emissione della decisione impugnata l'incarto della SEM conteneva due mezzi di prova riguardanti la situazione valetudinaria del medesimo dai quali risultavano le diagnosi di carie dentaria (cfr. atto SEM n. 12/3), insonnia, stato ansioso con calo dell'umore e dolore atraumatico alla gamba destra (cfr. atto SEM n. 19/2). L'autorità inferiore poteva, pertanto, a giusto titolo, basarsi su tali risultanze al fine di rendere la propria decisione (cfr.”
Wird ein Asylverfahren bereits vor der Anhörung kantonal zugewiesen, kann das SEM das Gesuch faktisch wie ein Verfahren im Sinne von Art. 26d AsylG behandeln. Dies kann sich etwa darin zeigen, dass kein getaktetes Verfahren durchgeführt wird, kein Entwurf des Entscheids zur Stellungnahme übermittelt wird und eine längere Beschwerdefrist (30 Tage) angewendet wird.
“Die Beschwerde ist formgerecht eingereicht worden und der Beschwerdeführer ist als Verfügungsadressat zu deren Einreichung legitimiert (Art. 105 AsylG; Art. 48 Abs. 1 sowie Art. 52 Abs. 1 VwVG). Seit der am 1. März 2019 in Kraft getretenen Revision des Asylgesetzes werden Asylgesuche grundsätzlich im beschleunigten Verfahren behandelt (vgl. Art. 26c AsylG). Steht jedoch nach der Anhörung zu den Asylgründen fest, dass dies nicht möglich ist, namentlich weil weitere Abklärungen erforderlich sind, erfolgt gemäss Art. 26d AsylG die Zuteilung in das erweiterte Verfahren und eine Zuweisung auf die Kantone. Der Beschwerdeführer wurde indessen bereits mit Verfügung vom 7. Dezember 2022, mithin kurze Zeit nachdem er um Asyl ersucht hatte und noch bevor die Anhörung stattfand, dem Kanton B._______ zugewiesen. Es erfolgte zwar keine formelle Zuweisung ins erweiterte Verfahren, aber das SEM behandelte das Asylgesuch im Anschluss an die vorzeitige Kantonszuteilung nicht mehr im beschleunigten Verfahren. Insbesondere fand kein getaktetes Verfahren statt und der Rechtsvertretung wurde vor dem Erlass des Asylentscheides kein Entwurf desselben mit der Möglichkeit zur Stellungnahme übermittelt. Ferner führt die Rechtsmittelbelehrung der angefochtenen Verfügung eine Beschwerdefrist von 30 Tagen auf, unter Hinweis auf Art. 108 Abs. 2 AsylG, welcher auf das erweiterte Verfahren Anwendung findet. Vor diesem Hintergrund ist davon auszugehen, dass das Asylverfahren des Beschwerdeführers ungeachtet der fehlenden formellen Zuweisung ins erweiterte Verfahren als solches behandelt wurde und entsprechend eine Beschwerdefrist von 30 Tagen gilt.”
Fehlende oder unvollständige Unterlagen können dazu führen, dass das Gesuch nach der Anhörung in das erweiterte Verfahren nach Art. 26d AsylG verwiesen wird, wenn dadurch weitergehende Abklärungen erforderlich sind. Als solche Abklärungen werden in der Rspr. ausdrücklich genannt: Ermittlungen bei auswärtigen Vertretungen, Nachforderung zusätzlicher Dokumente oder allenfalls eine weitere Anhörung.
“Nel rispetto di questo limite massimo, il decorso effettivo dipende dalle esigenze del singolo caso; nei casi semplici può anche essere di solo qualche giorno (cfr. FF 2014 6917, 6938). 7.6.2 Successivamente si entra nella fase cadenzata, nel corso della quale la domanda d'asilo è esaminata approfonditamente secondo la struttura prevista a livello legislativo (art. 20c dell'Ordinanza 1 sull'asilo relativa a questioni procedurali [OAsi 1; RS 142.311]). L'accertamento dei fatti giuridicamente determinanti, la concessione dei diritti alle parti, nonché la preparazione e la notificazione della decisione di prima istanza, seguono un preciso piano temporale predeterminato. In tale fase si svolge l'audizione sui motivi d'asilo (art. 20c lett. b OAsi). Se da quest'ultima risulta che non è possibile pronunciare una decisione nel quadro della procedura celere, segnatamente perché sono necessari accertamenti supplementari, la domanda d'asilo è smistata in ampliata e il richiedente attribuito ad un Cantone (art. 26d LAsi e art. 20c lett. d OAsi 1). Il termine per gli accertamenti supplementari secondo le intenzioni del legislatore comprende le indagini che non possono essere effettuate in breve tempo. Vi rientrano per esempio gli accertamenti presso rappresentanze svizzere all'estero, la richiesta di ulteriori documenti probatori nel paese di provenienza o, eventualmente, una nuova audizione (cfr. FF 2014 6917, 6997). Nel caso in cui non venga effettuato un passaggio in ampliata, le decisioni emesse nella procedura celere devono invece essere notificate entro 8 giorni lavorativi dalla conclusione della fase preparatoria (art. 37 cpv. 2 LAsi). Si tratta di un termine ordinatorio la cui inosservanza non pregiudica di principio e ad essa sola la validità della decisione di prima istanza, ma che nemmeno può essere oltrepassato a discrezione dell'autorità inferiore. Un superamento di qualche giorno può essere considerato ammissibile in presenza di valide ragioni e se è prevedibile che il provvedimento venga emesso durante il soggiorno al CFA.”
“_______ et après avoir transité par la Serbie, il serait arrivé en Suisse (...) jours plus tard. En outre, l'intéressé a encore déclaré que sa fiancée se trouvait dans le canton de (...) et qu'il aimerait y séjourner avec elle. L'intéressé a produit, sous forme de photocopie, sa carte d'identité, des documents en relation avec sa scolarité et la destruction de la maison de sa famille, des articles de presse mentionnant sa détention, un acte d'accusation du parquet de D._______ du (...) 2017, une décision de mise en détention du (...) 2017, un mandat d'arrêt et une demande d'établissement du mandat d'arrêt du (...) 2017, un ordre de libération du (...) 2018, un rapport d'analyse du matériel digital saisi du (...) 2019, une clé USB contenant une vidéo de sa maison détruite, un extrait du registre des assurances sociales, un document relatif au service militaire ainsi qu'une photo de lui-même en compagnie d'une députée. C. Le 21 novembre 2022, le SEM a décidé de traiter la demande d'asile de l'intéressé dans le cadre d'une procédure étendue en vertu de l'art. 26d LAsi (RS 142.31). D. Par courrier du 21 mars 2023, l'intéressé a informé le SEM que la police rendait régulièrement visite à sa famille depuis août 2022, alors que son [membre de famille] était particulièrement dans son collimateur, ayant été à plusieurs reprises emmené au poste et interrogé à son sujet. Celui-ci serait sous le coup d'un acte d'accusation pour propagande et appartenance à une organisation terroriste. Il a également produit un acte d'accusation concernant son [membre de famille], deux extraits d'un registre pénal, un rapport de recherche concernant son [membre de famille], un document concernant des publications de son [membre de famille] sur Instagram, des procès-verbaux de perquisitions et de recherches concernant son [membre de famille], des captures d'écran de photos le représentant ainsi qu'un document émis par (...). E. Le 16 juin 2023, le SEM a invité l'intéressé à lui transmettre tout document susceptible de fournir des informations complémentaires au sujet des différentes étapes de la procédure judiciaire ouverte à son encontre, à partir de 2018.”
“Bei einer Rückkehr in die Türkei befürchte er, festgenommen und gefoltert zu werden. Der Beschwerdeführer reichte seine Identitätskarte und ein Foto von sich (T-Shirt mit Schriftzug «(...)») ein. Sein Vater gab in seinem Asylverfahren Beweismittel zu den Akten, die sich auch auf den Beschwerdeführer beziehen würden (Schreiben eines türkischen Anwalts vom (...), Anzeige einer Privatperson wegen Aktivitäten in sozialen Medien vom (...), Auftrag Staatsanwaltschaft an Polizei bezüglich Recherchen im Zusammenhang mit Präsidentenbeleidigung vom (...), Printscreens von Beiträgen in sozialen Medien, Vorladung zur Einvernahme durch die Staatsanwaltschaft vom (...), Auftrag an Polizei zur Vorführung zwecks Einvernahme vom (...), E-Mail bezüglich Anzeige vom (...), Ermittlungsberichte vom (...), Vorführbefehl vom (...), Beschluss zur Festnahme zwecks gerichtlicher Einvernahme vom (...), Screenshot WhatsApp-Konversation). C. Am 11. November 2022 verwies das SEM das Asylgesuch in das erweiterte Verfahren gemäss Art. 26d AsylG (SR 142.31), und es teilte den Beschwerdeführer dem Kanton H._______ zu. D. Mit Verfügung vom 31. Januar 2024 - eröffnet am 1. Februar 2024 - stellte das SEM fest, dass der Beschwerdeführer die Flüchtlingseigenschaft nicht erfülle. Es lehnte das Asylgesuch ab und ordnete die Wegweisung aus der Schweiz sowie den Vollzug an. Ferner händigte es dem Beschwerdeführer die editionspflichtigen Akten gemäss Aktenverzeichnis aus. Zur Begründung führte es im Wesentlichen an, die Vorbringen des Beschwerdeführers vermöchten weder den Anforderungen an die Glaubhaftigkeit gemäss Art. 7 AsylG noch jenen an die Flüchtlingseigenschaft gemäss Art. 3 AsylG zu genügen. Der Wegweisungsvollzug sei zulässig, zumutbar und möglich. Für die detaillierten Ausführungen wird auf die angefochtene Verfügung verwiesen. E. Mit separaten Verfügungen gleichen Datums lehnte das SEM auch die Asylgesuche des Vaters des Beschwerdeführers sowie der Schwester B._______ und C._______ ab. F. Am 19. Februar 2024 stellten die Mutter und die (.”
“), Beschwerdeführer, gegen Staatssekretariat für Migration (SEM), Quellenweg 6, 3003 Bern, Vorinstanz. Gegenstand Asyl und Wegweisung; Verfügung des SEM vom 20. Januar 2025. Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, dass der Beschwerdeführer, ein Tutsi mit letztem Aufenthalt in B._______, Burundi eigenen Angaben zufolge am 25. September 2022 verliess und am 23. November 2022 in die Schweiz einreiste, wo er am folgenden Tag um Asyl nachsuchte, dass er am 1. Dezember 2022 die ihm vom Bundesasylzentrum (BAZ) der Region C._______ zugewiesene Rechtsvertretung mit der Wahrung seiner Interessen beauftragte, dass das SEM mit dem Beschwerdeführer am 5. Dezember 2022 die Personalienaufnahme (PA) durchführte, dass er am 20. November 2023 durch seine Rechtsvertretung Kopien seiner burundischen Identitätskarte und eines Auszugs aus dem Geburtenregister einreichen liess, dass das SEM dem Beschwerdeführer am 5. April 2024 mitteilen liess, sein Asylgesuch bedürfe weiterer Abklärungen, weshalb dieses gemäss Art. 26d AsylG [SR 142.31] im erweiterten Verfahren behandelt werde, dass die zugewiesene Rechtsvertretung das SEM gleichentags davon in Kenntnis setzte, ihr Mandat in Sachen Asylverfahren des Beschwerdeführers sei beendet, dass die vom Beschwerdeführer am 4. Juni 2024 mandatierte neue Rechtsvertretung dem SEM am 10. Juni 2024 mitteilte, sie werde fortan die Interessen des Beschwerdeführers wahrnehmen, dass er dem SEM durch seine Rechtsvertretung am 3. Juli 2024 acht Fotografien von seiner Verlobten und sich beziehungsweise ihren Eltern übermitteln liess, dass der Beschwerdeführer anlässlich der Anhörungen zu den Asylgründen vom 27. März 2024 und 9. Januar 2025 zur Begründung des Asylgesuchs im Wesentlichen geltend machte, er habe anfangs 2021 eine Hutu kennengelernt und sei mit ihr innerhalb kurzer Zeit eine Beziehung eingegangen, dass ihn seine Verlobte am 22. März 2021 ihren Eltern, die für die burundische Regierung arbeiten würden, vorgestellt habe, dass ihr Vater ihm gesagt habe, eine Ehe mit seiner Tochter sei aufgrund ihrer unterschiedlichen Ethnien ausgeschlossen und er solle sich von seiner Tochter fernhalten, ansonsten er verschwinden oder im Gefängnis sterben werde, dass seine Verlobte ihn einige Tage später bei ihm zu Hause besucht habe und sie beschlossen hätten, ihre Beziehung nicht zu beenden, dass sie ihm zwei Monate später mitgeteilt habe, sie sei schwanger und habe dies ihrer Mutter gesagt, die es ihrem Vater eröffnet habe, dass die Polizei bei ihm zu Hause einige Tage später eine Vorladung abgegeben habe, in der festgehalten gewesen sei, dass er der sexuellen Gewalt gegen eine 17-Jährige beschuldigt werde, dass seine Eltern ihn in die Provinz D.”
Erfolgt nach der Anhörung zu den Asylgründen keine Entscheidfällung im beschleunigten Verfahren, weil weitere, nicht in kurzer Zeit durchführbare Abklärungen erforderlich sind, wird die Gesuchstellerin bzw. der Gesuchsteller in das erweiterte Verfahren überwiesen und einem Kanton zugewiesen. Zu den in der Rechtsprechung genannten Beispielen für solche «accertamenti supplementari» gehören Abklärungen bei schweizerischen Vertretungen im Ausland, das Einholen zusätzlicher Beweisdokumente im Herkunftsland oder gegebenenfalls eine weitere Anhörung.
“Nel rispetto di questo limite massimo, il decorso effettivo dipende dalle esigenze del singolo caso; nei casi semplici può anche essere di solo qualche giorno (FF 2014 6917, 6938). 5.2 Successivamente si entra nella fase cadenzata, nel corso della quale la domanda d'asilo è esaminata approfonditamente secondo la struttura prevista a livello legislativo (art. 20c dell'Ordinanza 1 sull'asilo relativa a questioni procedurali [OAsi 1; RS 142.311]). L'accertamento dei fatti giuridicamente determinanti, la concessione dei diritti alle parti, nonché la preparazione e la notificazione della decisione di prima istanza, seguono un preciso piano temporale predeterminato. In tale fase si svolge l'audizione sui motivi d'asilo (art. art. 20c lett. b OAsi). Se da quest'ultima risulta che non è possibile pronunciare una decisione nel quadro della procedura celere, segnatamente perché sono necessari accertamenti supplementari, la domanda d'asilo è smistata in ampliata e il richiedente attribuito ad un Cantone (art. 26d LAsi e art. 20c let. d OAsi 1). Il termine accertamenti supplementari secondo le intenzioni del legislatore comprende le indagini che non possono essere effettuate in breve tempo. Vi rientrano per esempio gli accertamenti presso rappresentanze svizzere all'estero, la richiesta di ulteriori documenti probatori nel paese di provenienza o, eventualmente, una nuova audizione (FF 2014 6917, 6997). Nel caso in cui non venga effettuato un passaggio in ampliata, le decisioni emesse nella procedura celere devono invece essere notificate entro 8 giorni lavorativi dalla conclusione della fase preparatoria (art. 37 cpv. 2 LAsi). Si tratta di un termine ordinatorio la cui inosservanza non pregiudica di principio e ad essa sola la validità della decisione di prima istanza ma che nemmeno può essere oltrepassato a discrezione dell'autorità inferiore. Un superamento di qualche giorno può essere considerato ammissibile in presenza di valide ragioni e se è prevedibile che il provvedimento venga emesso durante il soggiorno al CFA.”
“Nel rispetto di questo limite massimo, il decorso effettivo dipende dalle esigenze del singolo caso; nei casi semplici può anche essere di solo qualche giorno (FF 2014 6917, 6938). 4.2 Successivamente si entra nella fase cadenzata, nel corso della quale la domanda d'asilo è esaminata approfonditamente secondo la struttura prevista a livello legislativo (art. 20c dell'Ordinanza 1 sull'asilo relativa a questioni procedurali [OAsi 1; RS 142.311]). L'accertamento dei fatti giuridicamente determinanti, la concessione dei diritti alle parti, nonché la preparazione e la notificazione della decisione di prima istanza, seguono un preciso piano temporale predeterminato. In tale fase si svolge l'audizione sui motivi d'asilo (art. art. 20c lett. b OAsi). Se da quest'ultima risulta che non è possibile pronunciare una decisione nel quadro della procedura celere, segnatamente perché sono necessari accertamenti supplementari, la domanda d'asilo è smistata in ampliata e il richiedente attribuito ad un Cantone (art. 26d LAsi e art. 20c let. d OAsi 1). Il termine accertamenti supplementari secondo le intenzioni del legislatore comprende le indagini che non possono essere effettuate in breve tempo. Vi rientrano per esempio gli accertamenti presso rappresentanze svizzere all'estero, la richiesta di ulteriori documenti probatori nel paese di provenienza o, eventualmente, una nuova audizione (FF 2014 6917, 6997). Nel caso in cui non venga effettuato un passaggio in ampliata, le decisioni emesse nella procedura celere devono invece essere notificate entro 8 giorni lavorativi dalla conclusione della fase preparatoria (art. 37 cpv. 2 LAsi). Si tratta di un termine ordinatorio la cui inosservanza non pregiudica di principio e ad essa sola la validità della decisione di prima istanza ma che nemmeno può essere oltrepassato a discrezione dell'autorità inferiore. Un superamento di qualche giorno può essere considerato ammissibile in presenza di valide ragioni e se è prevedibile che il provvedimento venga emesso durante il soggiorno al CFA.”
“Nel rispetto di questo limite massimo, il decorso effettivo dipende dalle esigenze del singolo caso; nei casi semplici può anche essere di solo qualche giorno (cfr. FF 2014 6917, 6938). 7.6.2 Successivamente si entra nella fase cadenzata, nel corso della quale la domanda d'asilo è esaminata approfonditamente secondo la struttura prevista a livello legislativo (art. 20c dell'Ordinanza 1 sull'asilo relativa a questioni procedurali [OAsi 1; RS 142.311]). L'accertamento dei fatti giuridicamente determinanti, la concessione dei diritti alle parti, nonché la preparazione e la notificazione della decisione di prima istanza, seguono un preciso piano temporale predeterminato. In tale fase si svolge l'audizione sui motivi d'asilo (art. 20c lett. b OAsi). Se da quest'ultima risulta che non è possibile pronunciare una decisione nel quadro della procedura celere, segnatamente perché sono necessari accertamenti supplementari, la domanda d'asilo è smistata in ampliata e il richiedente attribuito ad un Cantone (art. 26d LAsi e art. 20c lett. d OAsi 1). Il termine per gli accertamenti supplementari secondo le intenzioni del legislatore comprende le indagini che non possono essere effettuate in breve tempo. Vi rientrano per esempio gli accertamenti presso rappresentanze svizzere all'estero, la richiesta di ulteriori documenti probatori nel paese di provenienza o, eventualmente, una nuova audizione (cfr. FF 2014 6917, 6997). Nel caso in cui non venga effettuato un passaggio in ampliata, le decisioni emesse nella procedura celere devono invece essere notificate entro 8 giorni lavorativi dalla conclusione della fase preparatoria (art. 37 cpv. 2 LAsi). Si tratta di un termine ordinatorio la cui inosservanza non pregiudica di principio e ad essa sola la validità della decisione di prima istanza, ma che nemmeno può essere oltrepassato a discrezione dell'autorità inferiore. Un superamento di qualche giorno può essere considerato ammissibile in presenza di valide ragioni e se è prevedibile che il provvedimento venga emesso durante il soggiorno al CFA.”
Bei Zuteilung in das erweiterte Verfahren nach Art. 26d AsylG erfolgt in der Praxis regelmässig auch eine Zuweisung an einen Kanton; das SEM weist die Gesuchstellenden den Kantonen zu und kann sie dafür aus einem Bundesasylzentrum in einen Kanton verlegen.
“Die Staatsanwaltschaft begründet die Nichtanhandnahmeverfügung wie folgt: Bei Personen, die in einem schweizerischen Flughafen um Asyl nachsuchen, erhebt die zuständige Behörde die Personalien und biometrischen Daten (Art. 22 Abs. 1 AsylG). Im Anschluss kann das SEM die asylsuchende Person einem Zentrum des Bundes oder einem Kanton zuweisen (Art. 22 Abs. 6, Art. 23 Abs. 2 AsylG). Steht nach der Anhörung zu den Asylgründen fest, dass ein Entscheid im Rahmen des beschleunigten Verfahrens nicht möglich ist, namentlich, weil weitere Abklärungen erforderlich sind, erfolgen die Zuteilung in das erweiterte Verfahren und eine Zuweisung auf die Kantone nach Artikel 27 (Art. 26d AsylG). Gemäss Asylentscheid vom 21. Juli 2022 hat A.________ am 18. November 2021 am Flughafen Zürich ein Asylgesuch eingereicht. Gestützt. auf Art. 22 AsylG bewilligte ihm das SEM die Einreise in die Schweiz und wies ihn dem Bundesasylzentrum (BAZ) Zürich zu. Am 3. Januar 2022 wurde er vertieft zu seinen Asylgründen angehört. Da das SEM anschliessend feststellte, dass ein Entscheid im Rahmen des beschleunigten Verfahrens nicht möglich sei, teilte es A.________ am 5. Januar 2022 dem erweiterten Verfahren zu. Aus dem klaren Wortlaut von Art. 26d AsylG ergibt sich, dass damit auch immer die Zuweisung an einen Kanton verbunden ist. Somit musste das SEM A.________ vom BAZ Zürich in einen Kanton verlegen. Das BAZ Zürich war nicht länger für A.________ zuständig. In Bezug auf die generelle Zuweisung von A.________ an einen Kanton hat das SEM folglich rechtmässig gehandelt. Das SEM weist die Asylsuchenden den Kantonen zu. Es trägt dabei den schützenswerten Interessen der Kantone und der Asylsuchenden Rechnung, wobei in Bezug auf Letztere lediglich die bereits in der Schweiz lebenden Familienangehörigen berücksichtigt werden müssen (Art.”
“2 Die Staatsanwaltschaft begründet die Nichtanhandnahmeverfügung wie folgt: Bei Personen, die in einem schweizerischen Flughafen um Asyl nachsuchen, erhebt die zuständige Behörde die Personalien und biometrischen Daten (Art. 22 Abs. 1 AsylG). Im Anschluss kann das SEM die asylsuchende Person einem Zentrum des Bundes oder einem Kanton zuweisen (Art. 22 Abs. 6, Art. 23 Abs. 2 AsylG). Steht nach der Anhörung zu den Asylgründen fest, dass ein Entscheid im Rahmen des beschleunigten Verfahrens nicht möglich ist, namentlich, weil weitere Abklärungen erforderlich sind, erfolgen die Zuteilung in das erweiterte Verfahren und eine Zuweisung auf die Kantone nach Artikel 27 (Art. 26d AsylG). Gemäss Asylentscheid vom 21. Juli 2022 hat A.________ am 18. November 2021 am Flughafen Zürich ein Asylgesuch eingereicht. Gestützt. auf Art. 22 AsylG bewilligte ihm das SEM die Einreise in die Schweiz und wies ihn dem Bundesasylzentrum (BAZ) Zürich zu. Am 3. Januar 2022 wurde er vertieft zu seinen Asylgründen angehört. Da das SEM anschliessend feststellte, dass ein Entscheid im Rahmen des beschleunigten Verfahrens nicht möglich sei, teilte es A.________ am 5. Januar 2022 dem erweiterten Verfahren zu. Aus dem klaren Wortlaut von Art. 26d AsylG ergibt sich, dass damit auch immer die Zuweisung an einen Kanton verbunden ist. Somit musste das SEM A.________ vom BAZ Zürich in einen Kanton verlegen. Das BAZ Zürich war nicht länger für A.________ zuständig. In Bezug auf die generelle Zuweisung von A.________ an einen Kanton hat das SEM folglich rechtmässig gehandelt. Das SEM weist die Asylsuchenden den Kantonen zu. Es trägt dabei den schützenswerten Interessen der Kantone und der Asylsuchenden Rechnung, wobei in Bezug auf Letztere lediglich die bereits in der Schweiz lebenden Familienangehörigen berücksichtigt werden müssen (Art. 27 Abs. 3 AsylG i.V.m. Art. 22 Abs. 1 AsylV). Laut Asylentscheid vom 21. Juli 2022 hat A.________ keine Familienangehörigen in der Schweiz, die eine Zuteilung an einen bestimmten Kanton erforderlich gemacht hätte. Insofern A.________ vorbringt, das SEM hätte berücksichtigen müssen, dass er nur Deutsch spreche und keine Motivation habe, Französisch zu lernen, was ja nur jeder Dritte in der Schweiz spreche, ist festzuhalten, dass das SEM diese Aspekte bei der Zuteilung an den Kanton Genf nicht berücksichtigen musste.”
Das Verhalten der Gesuchstellenden ist verfahrensrelevant: Es obliegt ihnen, das Verwaltungsverfahren durch geeignete Schritte (z. B. Erinnerungen, Einladung zur Beschleunigung oder gegebenenfalls Rechtsmittel) zu fördern. Solche Interventionen werden bei der Beurteilung, ob die Verlängerung des Verfahrens objektiv gerechtfertigt bzw. unverhältnismässig ist, berücksichtigt.
“74), qu'il n'est pas décisif de savoir si l'autorité a, ou non, commis une faute, qu'est déterminant uniquement le fait que l'autorité agit ou non dans les délais légaux ou, à défaut, dans des délais raisonnables, qu'il importe donc d'examiner si les circonstances concrètes qui ont conduit à la prolongation de la procédure sont objectivement justifiées, qu'il appartient à la personne concernée d'entreprendre ce qui est en son pouvoir pour que l'autorité fasse diligence, que ce soit en l'invitant à accélérer le traitement de la procédure ou en recourant, le cas échéant, pour retard injustifié, que, si on ne saurait reprocher à l'autorité quelques temps d'arrêt dans l'avancement d'un dossier, celle-ci ne peut invoquer une organisation déficiente, un manque de personnel ou encore une surcharge structurelle pour justifier la lenteur excessive d'une procédure (cf. ATAF 2012/10 consid. 5.1.1 ; ATF 138 II 513 consid. 6.5 ; 130 I 312 consid. 5.1 et 5.2 et réf. cit. ; auer/malinverni/hottelier, Droit constitutionnel suisse, vol. II, 3e éd., 2013, p. 590 ss), qu'ainsi, pour autant qu'aucune des éventuelles périodes d'inactivité ne soit d'une durée clairement choquante, il y a lieu de procéder à une appréciation d'ensemble, des périodes d'intense activité pouvant compenser le fait que le dossier ait été momentanément laissé de côté en raison d'autres affaires (cf. ATF 130 IV 54 consid. 3.3.3 ; 130 I 312 consid. 5.2), qu'aux termes de l'art. 37 al. 4 LAsi, dans une procédure étendue (art. 26d LAsi), comme en l'espèce (cf. affectation de l'intéressé à la procédure d'asile étendue le 14 février 2022), la décision doit être prise dans les deux mois qui suivent la fin de la phase préparatoire, étant précisé qu'il s'agit là d'un délai d'ordre, que ce délai peut néanmoins être dépassé si des mesures d'instruction nécessaires à l'établissement des faits prennent plus de temps (cf. Message du Conseil fédéral du 3 septembre 2014 concernant la modification de la loi sur l'asile, FF 2014 7771, spéc. 7857 ss), que, selon l'art. 37b LAsi, le SEM définit une stratégie de traitement des demandes d'asile dans laquelle il détermine un ordre de priorité, en tenant notamment compte des délais légaux de traitement, de la situation dans les Etats de provenance, du caractère manifestement fondé ou non des demandes, ainsi que du comportement des requérants, qu'en l'occurrence, le recourant a déposé une demande d'asile le 23 décembre 2021, qu'après avoir été auditionné les 30 décembre 2021 et 7 février 2022, il a été affecté à la procédure d'asile étendue par décision incidente du SEM du 14 février 2022, que depuis lors, l'intéressé a interpellé le SEM à cinq reprises au sujet de l'état d'avancement de la procédure, tantôt par l'intermédiaire de sa mandataire, tantôt de sa propre initiative (cf.”
“74), qu'il n'est pas décisif de savoir si l'autorité a, ou non, commis une faute, qu'est déterminant uniquement le fait que l'autorité agit ou non dans les délais légaux ou, à défaut, dans des délais raisonnables, qu'il importe donc d'examiner si les circonstances concrètes qui ont conduit à la prolongation de la procédure sont objectivement justifiées, qu'il appartient à la personne concernée d'entreprendre ce qui est en son pouvoir pour que l'autorité fasse diligence, que ce soit en l'invitant à accélérer le traitement de la procédure ou en recourant, le cas échéant, pour retard injustifié, que, si on ne saurait reprocher à l'autorité quelques temps d'arrêt dans l'avancement d'un dossier, celle-ci ne peut invoquer une organisation déficiente, un manque de personnel ou encore une surcharge structurelle pour justifier la lenteur excessive d'une procédure (cf. ATAF 2012/10 consid. 5.1.1 ; ATF 138 II 513 consid. 6.5 ; 130 I 312 consid. 5.1 et 5.2 et réf. cit. ; auer/malinverni/hottelier, Droit constitutionnel suisse, vol. II, 3e éd., 2013, p. 590 ss), qu'ainsi, pour autant qu'aucune des éventuelles périodes d'inactivité ne soit d'une durée clairement choquante, il y a lieu de procéder à une appréciation d'ensemble, des périodes d'intense activité pouvant compenser le fait que le dossier ait été momentanément laissé de côté en raison d'autres affaires (cf. ATF 130 IV 54 consid. 3.3.3 ; 130 I 312 consid. 5.2), qu'aux termes de l'art. 37 al. 4 LAsi, dans une procédure étendue (art. 26d LAsi), comme en l'espèce (cf. affectation de l'intéressé à la procédure d'asile étendue le 14 février 2022), la décision doit être prise dans les deux mois qui suivent la fin de la phase préparatoire, étant précisé qu'il s'agit là d'un délai d'ordre, que ce délai peut néanmoins être dépassé si des mesures d'instruction nécessaires à l'établissement des faits prennent plus de temps (cf. Message du Conseil fédéral du 3 septembre 2014 concernant la modification de la loi sur l'asile, FF 2014 7771, spéc. 7857 ss), que, selon l'art. 37b LAsi, le SEM définit une stratégie de traitement des demandes d'asile dans laquelle il détermine un ordre de priorité, en tenant notamment compte des délais légaux de traitement, de la situation dans les Etats de provenance, du caractère manifestement fondé ou non des demandes, ainsi que du comportement des requérants, qu'en l'occurrence, le recourant a déposé une demande d'asile le 23 décembre 2021, qu'après avoir été auditionné les 30 décembre 2021 et 7 février 2022, il a été affecté à la procédure d'asile étendue par décision incidente du SEM du 14 février 2022, que depuis lors, l'intéressé a interpellé le SEM à cinq reprises au sujet de l'état d'avancement de la procédure, tantôt par l'intermédiaire de sa mandataire, tantôt de sa propre initiative (cf.”
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