9 commentaries
La LEHE se fonÞ notamment sur l'art. 63a Cst. et contient des dispositions relatives à la coordination de l'enseignement supérieur ainsi qu'à l'assuranÎ qualité et à l'accréditation. Elle règle en outre les conditions d'octroi des contributions fédérales ; ces contributions ne sont par conséquent accordées qu'aux établissements accrédités.
“Gemäss der Verwaltungspraxis fallen unter den Buchstaben a von Art. 13 Abs. 2 MWSTV die Institutionen des Hochschulwesens gemäss dem Bundesgesetz vom 30. September 2011 über die Förderung der Hochschulen und die Koordination im schweizerischen Hochschulbereich (Hochschulförderungs- und -koordinationsgesetz, HFKG, SR 414.20). Bei einer Zusammenarbeit zwischen diesen Institutionen wird vermutet, dass die untereinander erbrachten Leistungen im Rahmen der Kooperation erfolgen. Ein besonderer Nachweis muss diesbezüglich daher nicht erbracht werden. Diese Vermutung gilt auch bei den Universitätsspitälern, die in den jeweiligen Gemeinwesen eng mit den Universitäten im Bereich Bildung und Forschung verknüpft sind (vgl. MWST-Branchen-Info 25 «Forschung und Entwicklung» in der bis Ende 2017 gültigen Fassung [fortan: MBI 25], Ziff. 3.1). Das HFKG stützt sich u.a. auf Art. 63a BV und bezweckt die Koordination, die Qualität und die Wettbewerbsfähigkeit des gesamtschweizerischen Hochschulbereichs. Zu diesem Zweck schafft das HFKG betreffend die Hochschulen und die anderen Institutionen des Hochschulbereichs u.a. Grundlagen für die Qualitätssicherung und Akkreditierung sowie für die Gewährung von Bundesbeiträgen (Art. 1 i.V.m. Art. 2 Abs. 1 HFKG). Bundesbeiträge werden nur an akkreditierte Institutionen gewährt (Art. 28 Abs. 2 Bst. b HFKG; vgl. auch Urteil des BVGer A-5162/2017 vom 4. September 2018 E. 2.3.2.1).”
La nature juridique des dispositions normatives édictées par des organes communs en vertu de l'art. 63a Cst. (p. ex. les ordonnances d'accréditation du Conseil des hautes écoles) est controversée : elles peuvent être qualifiées de droit fédéral ou de droit intercantonal voire supracantonal d'une nature particulière. Le Tribunal fédéral contrôle, dans le cadre des moyens invoqués, l'application tant du droit fédéral que du droit intercantonal en principe librement. D'un point de vue pratique, il importe notamment que la violation du droit intercantonal — contrairement à la violation du droit fédéral — puisse être soumise aux exigences qualifiées de l'art. 106 al. 2 LTF. La question de savoir si une ordonnanÎ concrète doit être qualifiée de droit fédéral ou de droit intercantonal doit être tranchée au cas par cas ; le Tribunal fédéral a toutefois laissé ouverte la question dans des affaires correspondantes lorsque les moyens satisfont de toute façon aux exigences de l'art. 106 al. 2 LTF.
“Angesichts des Umstands, dass die Akkreditierungsverordnung HFKG durch den Hochschulrat - ein gemeinsames Organ von Bund und Kantonen, welches formell mit der ZSAV-HS geschaffen wurde (vgl. vorne E. 3.3) - und gestützt auf eine in der ZSAV-HS übertragene Zuständigkeit (vgl. vorne E. 3.5) erlassen worden ist, stellt sich mit Blick auf die Rechtsnatur dieser Verordnung die Frage, ob das Bundesgericht deren Verletzung überhaupt frei überprüfen kann (vgl. Art. 95 BGG), und ob im Verfahren vor Bundesgericht Art. 106 Abs. 2 BGG zur Anwendung kommt (vgl. vorne E. 2.1; zur umstrittenen Rechtsnatur der von den gemeinsamen Organen des Hochschulbereichs erlassenen rechtsetzenden Bestimmungen: EHRENZELLER/SAHLFELD, a.a.O., N. 48 zu Art. 63a BV [Qualifikation als Bundesrecht]; ELOI JEANNERAT, in: Commentaire Romand, Constitution fédérale, 1. Aufl. 2021, N. 39 zu Art. 63a BV [Qualifikation als inter- oder suprakantonales Recht von besonderer Art]; vgl. auch zurückhaltender: BIAGGINI, a.a.O., insb. N. 14e und 14g zu Art. 63a BV; HÄNNI, a.a.O., N. 25 zu Art. 63a BV). Nachdem das Bundesgericht die Anwendung sowohl von Bundesrecht als auch von interkantonalem Recht im Rahmen der erhobenen Rügen frei prüft (BGE 147 I 47 E. 3.1; Urteil 2C_971/2022 vom 1. Juni 2022 E. 2), liegt der einzige vorliegend wenigstens potenziell entscheidwesentliche Unterschied darin, dass die Verletzung von interkantonalem Recht anders als die Verletzung von Bundesrecht im Verfahren vor Bundesgericht den qualifizierten Rügeanforderungen von Art. 106 Abs. 2 BGG unterliegt (vgl. Art. 106 Abs. 2 BGG; vorne E. 2.1). Da die vorliegende Beschwerdeschrift in Bezug auf Art. 4 AkkVO HFKG auch den Rügeanforderungen von Art. 106 Abs. 2 BGG genügen würde, kann die Frage nach der Rechtsnatur der Akkreditierungsverordnung HFKG vorliegend aber offen bleiben.”
Cst. art. 63a n. 7 La collaboration entre la Confédération et les cantons dans le domaine de la coordination et de l'assuranÎ de la qualité de l'enseignement supérieur est désignée dans les documents comme « pilotage global coordonné » ou « approche de pilotage global ». Pour la mise en œuvre organisationnelle de cette collaboration, il est prévu que la Confédération et les cantons concluent des contrats et puissent transférer certaines compétences à des organes communs.
“Gemäss Art. 63a Abs. 3 BV sorgen Bund und Kantone gemeinsam für die Koordination und für die Gewährleistung der Qualitätssicherung im schweizerischen Hochschulwesen. Das System der Zusammenarbeit zwischen Bund und Kantonen wird in den Materialien als "koordinierte Gesamtsteuerung des schweizerischen Hochschulwesens" respektive "kohärente und umfassende Steuerung der schweizerischen Hochschulpolitik unter leitender Mitwirkung des Bundes" sowie als "Gesamtsteuerungsansatz" bezeichnet (Bericht vom 23. Juni 2005 der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats, BBl 2005 5524, 5526 f. zu Art. 63a BV; vgl. auch EHRENZELLER/SAHLFELD, in: St. Galler Kommentar, Die schweizerische Bundesverfassung, 4. Aufl. 2023, N. 37 zu Art. 63a BV; GIOVANNI BIAGGINI, BV Kommentar, 2. Aufl. 2017, N. 11 zu Art. 63a BV; PETER HÄNNI, in: Basler Kommentar, Bundesverfassung, 1. Aufl. 2015, N. 17 zu Art. 63a BV). Für die organisatorische Seite dieser Zusammenarbeit sieht Art. 63a Abs. 4 Satz 1 BV vor, dass Bund und Kantone zur Erfüllung ihrer Aufgaben Verträge abschliessen und bestimmte Befugnisse an gemeinsame Organe übertragen (vgl.”
“Gemäss Art. 63a Abs. 3 BV sorgen Bund und Kantone gemeinsam für die Koordination und für die Gewährleistung der Qualitätssicherung im schweizerischen Hochschulwesen. Das System der Zusammenarbeit zwischen Bund und Kantonen wird in den Materialien als "koordinierte Gesamtsteuerung des schweizerischen Hochschulwesens" respektive "kohärente und umfassende Steuerung der schweizerischen Hochschulpolitik unter leitender Mitwirkung des Bundes" sowie als "Gesamtsteuerungsansatz" bezeichnet (Bericht vom 23. Juni 2005 der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats, BBl 2005 5524, 5526 f. zu Art. 63a BV; vgl. auch EHRENZELLER/SAHLFELD, in: St. Galler Kommentar, Die schweizerische Bundesverfassung, 4. Aufl. 2023, N. 37 zu Art. 63a BV; GIOVANNI BIAGGINI, BV Kommentar, 2. Aufl. 2017, N. 11 zu Art. 63a BV; PETER HÄNNI, in: Basler Kommentar, Bundesverfassung, 1. Aufl. 2015, N. 17 zu Art. 63a BV). Für die organisatorische Seite dieser Zusammenarbeit sieht Art. 63a Abs. 4 Satz 1 BV vor, dass Bund und Kantone zur Erfüllung ihrer Aufgaben Verträge abschliessen und bestimmte Befugnisse an gemeinsame Organe übertragen (vgl.”
Cst. art. 63a n. 6 Selon la pratique administrative, dans les coopérations entre institutions du secteur des hautes écoles — y compris les hôpitaux universitaires — il est présumé que les prestations fournies entre elles s'effectuent dans le cadre de la coopération; une preuve particulière n'est donc, en règle générale, pas exigée.
“Gemäss der Verwaltungspraxis fallen unter den Buchstaben a von Art. 13 Abs. 2 MWSTV die Institutionen des Hochschulwesens gemäss dem Bundesgesetz vom 30. September 2011 über die Förderung der Hochschulen und die Koordination im schweizerischen Hochschulbereich (Hochschulförderungs- und -koordinationsgesetz, HFKG, SR 414.20). Bei einer Zusammenarbeit zwischen diesen Institutionen wird vermutet, dass die untereinander erbrachten Leistungen im Rahmen der Kooperation erfolgen. Ein besonderer Nachweis muss diesbezüglich daher nicht erbracht werden. Diese Vermutung gilt auch bei den Universitätsspitälern, die in den jeweiligen Gemeinwesen eng mit den Universitäten im Bereich Bildung und Forschung verknüpft sind (vgl. MWST-Branchen-Info 25 «Forschung und Entwicklung» in der bis Ende 2017 gültigen Fassung [fortan: MBI 25], Ziff. 3.1). Das HFKG stützt sich u.a. auf Art. 63a BV und bezweckt die Koordination, die Qualität und die Wettbewerbsfähigkeit des gesamtschweizerischen Hochschulbereichs. Zu diesem Zweck schafft das HFKG betreffend die Hochschulen und die anderen Institutionen des Hochschulbereichs u.a. Grundlagen für die Qualitätssicherung und Akkreditierung sowie für die Gewährung von Bundesbeiträgen (Art. 1 i.V.m. Art. 2 Abs. 1 HFKG). Bundesbeiträge werden nur an akkreditierte Institutionen gewährt (Art. 28 Abs. 2 Bst. b HFKG; vgl. auch Urteil des BVGer A-5162/2017 vom 4. September 2018 E. 2.3.2.1).”
L'autonomie universitaire reconnue au plan constitutionnel découle de l'art. 63a Cst., dont l'interprétation est appréciée librement par le Tribunal fédéral. Son étendue concrète est toutefois déterminée par la loi universitaire cantonale. Le Tribunal fédéral ne peut contrôler une violation de ce droit cantonal que si la recourante démontre de manière étayée que son application est arbitraire ou qu'il y a violation du droit fédéral (voir art. 106 al. 2 LTF).
“Vorliegend lässt sich die Autonomie, auf die sich die Beschwerdeführerin beruft, in erster Linie aus Art. 63a BV ableiten, welchen das Bundesgericht frei prüft (vgl. Urteil 2C_421/2013 vom 21. März 2014 E. 2.3, nicht publ. in: BGE 140 I 201). Der genaue Umfang dieser Autonomie wird hingegen durch das Universitätsgesetz und somit durch kantonales Gesetzesrecht bestimmt, dessen Verletzung das Bundesgericht nur prüfen kann, wenn die Beschwerdeführerin substanziiert dartut (Art. 106 Abs. 2 BGG), dass dessen Anwendung willkürlich ist oder sonstwie Bundesrecht verletzt (vgl. zit. Urteil 2C_421/2013 E. 2.2 und 2.3, nicht publ. in: BGE 140 I 201 mit Hinweisen).”
“Vorliegend lässt sich die Autonomie, auf die sich die Beschwerdeführerin beruft, in erster Linie aus Art. 63a BV ableiten, welchen das Bundesgericht frei prüft (vgl. Urteil 2C_421/2013 vom 21. März 2014 E. 2.3, nicht publ. in: BGE 140 I 201). Der genaue Umfang dieser Autonomie wird hingegen durch das Universitätsgesetz und somit durch kantonales Gesetzesrecht bestimmt, dessen Verletzung das Bundesgericht nur prüfen kann, wenn die Beschwerdeführerin substanziiert dartut (Art. 106 Abs. 2 BGG), dass dessen Anwendung willkürlich ist oder sonstwie Bundesrecht verletzt (vgl. zit. Urteil 2C_421/2013 E. 2.2 und 2.3, nicht publ. in: BGE 140 I 201 mit Hinweisen).”
Citation: Cst. art. 63a N. 4 L'obligation d'accréditation vise à garantir la qualité dans le domaine de l'enseignement supérieur. Elle doit notamment assurer le haut niveau de l'enseignement, de la recherche, des services et de la formation continue académique, ainsi que la protection des consommateurs et la confianÎ dans la qualité des institutions d'enseignement supérieur suisses.
“Die Beschwerdeführerin kann sich als private Bildungseinrichtung in der Rechtsform einer Stiftung die Wirtschaftsfreiheit berufen (Urteil des BVGer B-2340/2022 vom 17. Oktober 2023 E. 7.4). Das Erfordernis einer institutionellen Akkreditierung und des aus ihr folgenden Bezeichnungsrechts sowie die weiteren Folgen der Akkreditierung fallen in den Schutzbereich der Wirtschaftsfreiheit. Art. 27 BV ist im Zusammenhang mit Art. 94 Abs. 1 BV zu sehen. Danach dürfen Bund und Kantone prinzipiell nur Vorschriften erlassen, die mit dem Grundsatz der Wirtschaftsfreiheit im Einklang stehen. Als grundsatzkonform gelten Massnahmen, die dem Polizeigüterschutz dienen, sowie sozialpolitische Vorschriften und andere Eingriffe in die Wirtschaftsfreiheit, die nicht wirtschaftspolitisch motiviert sind (vgl. BGE 143 I 403 E. 5.2; Urteil des BGer 2C_940/2010 vom 17. Mai 2011 E. 3.2, wonach "namentlich gewerbepolizeilich, sozialpolitisch, umweltpolitisch und gleichwertig begründete Einschränkungen" grundsatzkonform sind). Die Akkreditierungspflicht dient der Qualitätssicherung im Hochschulbereich (vgl. Art. 63a Abs. 3 BV; Begleitbericht und Kommentar zum Entwurf des Bundesgesetzes übe die Förderung der Hochschulen und die Koordination im schweizerischen Hochschulbereich [HFKG] vom 12. September 2007 [nachfolgend: HFKG-Kommentar], S. 5 und 19; Botschaft HFKG, BBl 2009 4610). Die Gewährleistung der Qualitätssicherung erfolgt weitgehend mittels Akkreditierung. Einerseits soll das hohe Niveau des Hochschulstandortes Schweiz in Lehre, Forschung, Dienstleistungen sowie der akademischen Weiterbildung gewährleistet und andererseits der Konsumentenschutz für Studierende und Dienstleistungsempfänger sowie mittelbar für Arbeitgeber und Gesellschaft sichergestellt werden. Dazu gilt es, die Qualität sowie das Vertrauen in die Qualität der schweizerischen Institutionen im Hochschulbereich zu schützen (Astrid Epiney/Markus Kern, Zur Stellung ausländischer und privater Institutionen des Hochschulbereichs unter dem Hochschulförderungs- und -koordinationsgesetz, Rechtsgutachten im Auftrag des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation [SBFI], 2014, S.”
“Die Beschwerdeführerin kann sich als private Bildungseinrichtung in der Rechtsform einer Stiftung die Wirtschaftsfreiheit berufen (Urteil des BVGer B-2340/2022 vom 17. Oktober 2023 E. 7.4). Das Erfordernis einer institutionellen Akkreditierung und des aus ihr folgenden Bezeichnungsrechts sowie die weiteren Folgen der Akkreditierung fallen in den Schutzbereich der Wirtschaftsfreiheit. Art. 27 BV ist im Zusammenhang mit Art. 94 Abs. 1 BV zu sehen. Danach dürfen Bund und Kantone prinzipiell nur Vorschriften erlassen, die mit dem Grundsatz der Wirtschaftsfreiheit im Einklang stehen. Als grundsatzkonform gelten Massnahmen, die dem Polizeigüterschutz dienen, sowie sozialpolitische Vorschriften und andere Eingriffe in die Wirtschaftsfreiheit, die nicht wirtschaftspolitisch motiviert sind (vgl. BGE 143 I 403 E. 5.2; Urteil des BGer 2C_940/2010 vom 17. Mai 2011 E. 3.2, wonach "namentlich gewerbepolizeilich, sozialpolitisch, umweltpolitisch und gleichwertig begründete Einschränkungen" grundsatzkonform sind). Die Akkreditierungspflicht dient der Qualitätssicherung im Hochschulbereich (vgl. Art. 63a Abs. 3 BV; Begleitbericht und Kommentar zum Entwurf des Bundesgesetzes übe die Förderung der Hochschulen und die Koordination im schweizerischen Hochschulbereich [HFKG] vom 12. September 2007 [nachfolgend: HFKG-Kommentar], S. 5 und 19; Botschaft HFKG, BBl 2009 4610). Die Gewährleistung der Qualitätssicherung erfolgt weitgehend mittels Akkreditierung. Einerseits soll das hohe Niveau des Hochschulstandortes Schweiz in Lehre, Forschung, Dienstleistungen sowie der akademischen Weiterbildung gewährleistet und andererseits der Konsumentenschutz für Studierende und Dienstleistungsempfänger sowie mittelbar für Arbeitgeber und Gesellschaft sichergestellt werden. Dazu gilt es, die Qualität sowie das Vertrauen in die Qualität der schweizerischen Institutionen im Hochschulbereich zu schützen (Astrid Epiney/Markus Kern, Zur Stellung ausländischer und privater Institutionen des Hochschulbereichs unter dem Hochschulförderungs- und -koordinationsgesetz, Rechtsgutachten im Auftrag des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation [SBFI], 2014, S.”
L'art. 63a Cst. contient une exigenÎ de différenciation : il vise la création d'un espaÎ des hautes écoles composé de « types d'institutions d'enseignement supérieur équivalents mais différenciés » et prévoit la promotion du développement des profils des hautes écoles.
art. 63a Cst. a été introduit dans la Constitution par la votation populaire du 21 mai 2006. Le système ainsi créé («constitution de la formation») a été précisé dans des dispositions ultérieures, notamment en ce qui concerne l'accréditation institutionnelle des hautes écoles. Le Tribunal fédéral ne s'est pas encore prononcé de manière approfondie sur le système d'accréditation nouvellement introduit (voir à ce sujet seulement de manière périphérique ATF 142 I 16).
“In der Volksabstimmung vom 21. Mai 2006 wurde mit Art. 63a BV eine Bestimmung zu den Hochschulen in der Verfassung verankert; das damit vorgesehene System (die sog. "Bildungsverfassung") wurde daraufhin im Rahmen diverser Erlasse konkretisiert, insbesondere auch betreffend die institutionelle Akkreditierung als Hochschule in der Schweiz. Das Bundesgericht hat sich bislang noch nicht mit dem neu eingeführten Akkreditierungssystem auseinandergesetzt (vgl. peripher im Rahmen der Beurteilung einer Beschwerde betreffend den Schutz universitärer Bezeichnungen und der diesbezüglichen Regelungen des HFKG: BGE 142 I 16, insb. E. 7 und 8). Es rechtfertigt sich deshalb, vorab kurz auf den rechtlichen Rahmen der institutionellen Akkreditierung im Hochschulbereich einzugehen.”
“In der Volksabstimmung vom 21. Mai 2006 wurde mit Art. 63a BV eine Bestimmung zu den Hochschulen in der Verfassung verankert; das damit vorgesehene System (die sog. "Bildungsverfassung") wurde daraufhin im Rahmen diverser Erlasse konkretisiert, insbesondere auch betreffend die institutionelle Akkreditierung als Hochschule in der Schweiz. Das Bundesgericht hat sich bislang noch nicht mit dem neu eingeführten Akkreditierungssystem auseinandergesetzt (vgl. peripher im Rahmen der Beurteilung einer Beschwerde betreffend den Schutz universitärer Bezeichnungen und der diesbezüglichen Regelungen des HFKG: BGE 142 I 16, insb. E. 7 und 8). Es rechtfertigt sich deshalb, vorab kurz auf den rechtlichen Rahmen der institutionellen Akkreditierung im Hochschulbereich einzugehen.”
Citation : Cst., art. 63a ch. 1 Selon la pratique administrative de l'AFC, lorsqu'il existe une collaboration entre les institutions visées par la LEHE (y compris les hôpitaux universitaires), il est présumé que les prestations fournies entre elles s'inscrivent dans le cadre de la coopération ; par conséquent, aucune justification particulière n'est requise. La LEHE se fonÞ notamment sur l'art. 63a Cst. et a pour objet la coordination, l'assuranÎ de la qualité et l'accréditation dans l'enseignement supérieur. Conformément à la LEHE, les contributions fédérales ne sont accordées qu'à des institutions accréditées.
“Gemäss der Verwaltungspraxis der ESTV fallen unter Art. 13 Abs. 2 Bst. a MWSTV die Institutionen des Hochschulwesens gemäss dem Hochschulförderungs- und -koordinationsgesetzes vom 30. September 2011 (HFKG, SR 414.20). Bei einer Zusammenarbeit zwischen diesen Institutionen wird vermutet, dass die untereinander erbrachten Leistungen im Rahmen der Kooperation erfolgen. Ein besonderer Nachweis muss diesbezüglich daher nicht erbracht werden. Diese Vermutung gilt auch bei den Universitätsspitälern, die in den jeweiligen Gemeinwesen eng mit den Universitäten im Bereich Bildung und Forschung verknüpft sind (vgl. MWST-Branchen-Info 25 «Forschung und Entwicklung» in der bis Ende 2017 gültigen Fassung [nachfolgend: MBI 25], Ziff. 3.1). Das HFKG stützt sich u.a. auf Art. 63a BV und bezweckt die Koordination, die Qualität und die Wettbewerbsfähigkeit des gesamtschweizerischen Hochschulbereichs. Zu diesem Zweck schafft das HFKG betreffend die Hochschulen und die anderen Institutionen des Hochschulbereichs u.a. Grundlagen für die Qualitätssicherung und Akkreditierung sowie für die Gewährung von Bundesbeiträgen (Art. 1 i.V.m. Art. 2 Abs. 1 HFKG). Bundesbeiträge werden nur an akkreditierte Institutionen gewährt (Art. 28 Abs. 2 Bst. b HFKG).”
“Gemäss der Verwaltungspraxis fallen unter den Buchstaben a von Art. 13 Abs. 2 MWSTV die Institutionen des Hochschulwesens gemäss dem Bundesgesetz vom 30. September 2011 über die Förderung der Hochschulen und die Koordination im schweizerischen Hochschulbereich (Hochschulförderungs- und -koordinationsgesetz, HFKG, SR 414.20). Bei einer Zusammenarbeit zwischen diesen Institutionen wird vermutet, dass die untereinander erbrachten Leistungen im Rahmen der Kooperation erfolgen. Ein besonderer Nachweis muss diesbezüglich daher nicht erbracht werden. Diese Vermutung gilt auch bei den Universitätsspitälern, die in den jeweiligen Gemeinwesen eng mit den Universitäten im Bereich Bildung und Forschung verknüpft sind (vgl. MWST-Branchen-Info 25 «Forschung und Entwicklung» in der bis Ende 2017 gültigen Fassung [fortan: MBI 25], Ziff. 3.1). Das HFKG stützt sich u.a. auf Art. 63a BV und bezweckt die Koordination, die Qualität und die Wettbewerbsfähigkeit des gesamtschweizerischen Hochschulbereichs. Zu diesem Zweck schafft das HFKG betreffend die Hochschulen und die anderen Institutionen des Hochschulbereichs u.a. Grundlagen für die Qualitätssicherung und Akkreditierung sowie für die Gewährung von Bundesbeiträgen (Art. 1 i.V.m. Art. 2 Abs. 1 HFKG). Bundesbeiträge werden nur an akkreditierte Institutionen gewährt (Art. 28 Abs. 2 Bst. b HFKG; vgl. auch Urteil des BVGer A-5162/2017 vom 4. September 2018 E. 2.3.2.1).”
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