Introduit par l’annexe ch. 7 de la LF du 26 juin 1998 (RO 1999 1118;FF 1996 I 1). Nouvelle teneur selon l’annexe ch. 5 de la LF du 19 juin 2015 (Partage de la prévoyance professionnelle en cas de divorce), en vigueur depuis le 1erjanv. 2017 (RO 2016 2313;FF 2013 4341). ↩
8 commentaries
Citation: LFLP art. 26 N. 8 Pour la capitalisation des prestations de sortie et de libre passage acquises au moment du mariage et devant être augmentées d'intérêts conformément à l'art. 26 al. 3 LFLP, la pratique retient le taux d'intérêt minimal de la BVV 2. Selon l'art. 12 BVV 2, le taux minimal fixé par le Conseil fédéral s'élève à 1 % depuis le 1er janvier 2017, sauf disposition réglementaire prévoyant un taux d'intérêt plus élevé.
“Die zu übertragende Austrittsleistung ist ab dem Stichtag, d.h. ab Einleitung des Scheidungsverfahrens per 1. März 2018 (vgl. Art. 22a Abs. 1 FZG) bis zum Zeitpunkt der Überweisung oder des Beginns der Verzugszinspflicht zum BVG-Mindestzinssatz gemäss Art. 12 der Verordnung über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVV 2) vom 18. April 1984 zu verzinsen, sofern kein höherer reglementarischer Zinssatz vorgesehen ist (vgl. dazu Urteil des Bundesgerichts vom 10. Oktober 2017, 9C_149/2017 und BGE 129 V 251 sowie Art. 8a Abs. 1 der Verordnung über die Freizügigkeit in der beruflichen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge [FZV] vom 3. Oktober 1994 in Verbindung mit Art. 26 Abs. 3 FZG). Der vom Bundesrat festgelegte Mindestzinssatz beträgt seit 1. Januar 2017 1% (vgl. Art. 12 BVV 2).”
“Die zu übertragende Austrittsleistung ist ab dem Stichtag, d.h. ab Einleitung des Scheidungsverfahrens per 25. September 2020 (vgl. Art. 22a Abs. 1 FZG) bis zum Zeitpunkt der Überweisung oder des Beginns der Verzugszinspflicht zum BVG-Mindestzinssatz gemäss Art. 12 BVV 2 zu verzinsen, sofern kein höherer reglementarischer Zinssatz vorgesehen ist (vgl. dazu Urteil des Bundesgerichts vom 10. Oktober 2017, 9C_149/2017 und BGE 129 V 251 sowie Art. 8a Abs. 1 der Verordnung über die Freizügigkeit in der beruflichen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge [FZV] vom 3. Oktober 1994 in Verbindung mit Art. 26 Abs. 3 FZG). Der vom Bundesrat festgelegte Mindestzinssatz beträgt seit 1. Januar 2017 1% (vgl. Art. 12 BVV 2).”
Citation: LFLP art. 26 ch. 7 La prestation de sortie à transférer doit, selon la pratique (cf. Tribunal cantonal (BL)), être capitalisée par intérêts depuis la date déterminante jusqu'au versement au taux d'intérêt minimum OPP 2/LPP fixé par le Conseil fédéral (taux minimum depuis le 1.1.2017 : 1 %), sauf disposition réglementaire prévoyant un taux supérieur.
“Die zu übertragende Austrittsleistung ist ab dem Stichtag, d.h. ab Einleitung des Scheidungsverfahrens per 1. März 2018 (vgl. Art. 22a Abs. 1 FZG) bis zum Zeitpunkt der Überweisung oder des Beginns der Verzugszinspflicht zum BVG-Mindestzinssatz gemäss Art. 12 der Verordnung über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVV 2) vom 18. April 1984 zu verzinsen, sofern kein höherer reglementarischer Zinssatz vorgesehen ist (vgl. dazu Urteil des Bundesgerichts vom 10. Oktober 2017, 9C_149/2017 und BGE 129 V 251 sowie Art. 8a Abs. 1 der Verordnung über die Freizügigkeit in der beruflichen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge [FZV] vom 3. Oktober 1994 in Verbindung mit Art. 26 Abs. 3 FZG). Der vom Bundesrat festgelegte Mindestzinssatz beträgt seit 1. Januar 2017 1% (vgl. Art. 12 BVV 2).”
“Die zu übertragende Austrittsleistung ist ab dem Stichtag, d.h. ab Einleitung des Scheidungsverfahrens per 25. September 2020 (vgl. Art. 22a Abs. 1 FZG) bis zum Zeitpunkt der Überweisung oder des Beginns der Verzugszinspflicht zum BVG-Mindestzinssatz gemäss Art. 12 BVV 2 zu verzinsen, sofern kein höherer reglementarischer Zinssatz vorgesehen ist (vgl. dazu Urteil des Bundesgerichts vom 10. Oktober 2017, 9C_149/2017 und BGE 129 V 251 sowie Art. 8a Abs. 1 der Verordnung über die Freizügigkeit in der beruflichen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge [FZV] vom 3. Oktober 1994 in Verbindung mit Art. 26 Abs. 3 FZG). Der vom Bundesrat festgelegte Mindestzinssatz beträgt seit 1. Januar 2017 1% (vgl. Art. 12 BVV 2).”
Conformément à l'art. 26 LFLP (en liaison avì l'art. 7 FZV), le taux d'intérêt moratoire correspond au taux minimal LPP majoré d'un point de pourcentage. Le taux minimal LPP est, depuis le 1er janvier 2017, de 1 % ; en conséquenÎ, le taux d'intérêt moratoire a été appliqué en pratique à 2 % (avì effet dès le 27 juillet 2020 pour les droits aux rentes devenus exigibles jusqu'alors et pour les autres créances à compter de leurs dates d'exigibilité respectives).
“23 BVG massgebliche Praxis der (sachlichen und zeitlichen) Konnexität bezüglich der Befreiung der Beitragspflicht nicht greift, ist vorlegend auf den frühest möglichen Befreiungszeitpunkt, somit Februar 2012, abzustellen. 8. 8.1. Auf Invalidenleistungen sind Verzugszinsen geschuldet, wobei grundsätzlich Art. 105 des Bundesgesetzes betreffend die Ergänzung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (Fünfter Teil: Obligationenrecht, vom 30. März 1911 [OR, SR 220]) anwendbar ist (BGE 145 V 18, 20 E. 3.1. mit Hinweis auf BGE 119 V 131, 133 E. 4). Danach ist der Verzugszins vom Tag der Anhebung der Betreibung oder der gerichtlichen Klage an geschuldet. Der Zinssatz beträgt 5%, sofern das Reglement der Vorsorgeeinrichtung keine andere Regelung kennt (BGE 119 V 131 E. 4c). Die Beklagte hat in ihrem Vorsorgereglement (Stand 1. Januar 2017, AB 12) in Ziffer 6.5 festgelegt, dass der Verzugszinssatz demjenigen des Bundesgesetzes über die Freizügigkeit der beruflichen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge vom 17. Dezember 1993 (FZG, SR 831.42) entspricht. Gemäss Art. 26 FZG in Verbindung mit Art. 7 der Verordnung über die Freizügigkeit der beruflichen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge vom 3. Oktober 1994 FZV, SR 831.425) entspricht der Verzugszins dem BVG-Mindestsatz plus einem Prozent. Der BVG Mindestsatz liegt seit dem 1. Januar 2017 bei 1% (Art. 15 Abs. 2 BVG in Verbindung mit Art. 12 lit. j der Verordnung über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge vom 18. April 1984 [BVV2, SR 831.441.1]). Dementsprechend ist der Verzugszins in der Höhe von 2% seit dem 27. Juli 2020 für die bis dahin fällig gewordenen Rentenbetreffnisse sowie für die übrigen ab dem jeweiligen Fälligkeitsdatum auszurichten. Soweit der Kläger die Ausrichtung von Verzugszinsen in Höhe von 5% beantragt, unterliegt er in diesem Punkt teilweise. 9. 9.1. Aus diesen Erwägungen folgt, dass die Klage gutzuheissen ist. Die Beklagte ist zu verpflichten dem Kläger ab dem 1. April 2017 basierend auf einem Invaliditätsgrad von 100% die gesetzlichen und reglementarischen Invaliditätsleistungen unter Befreiung der Beitragspflicht für die Sparbeiträge an das Altersguthaben ab Februar 2012, zuzüglich Verzugszinsen zu 2% seit dem 27.”
“23 BVG massgebliche Praxis der (sachlichen und zeitlichen) Konnexität bezüglich der Befreiung der Beitragspflicht nicht greift, ist vorlegend auf den frühest möglichen Befreiungszeitpunkt, somit Februar 2012, abzustellen. 8. 8.1. Auf Invalidenleistungen sind Verzugszinsen geschuldet, wobei grundsätzlich Art. 105 des Bundesgesetzes betreffend die Ergänzung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (Fünfter Teil: Obligationenrecht, vom 30. März 1911 [OR, SR 220]) anwendbar ist (BGE 145 V 18, 20 E. 3.1. mit Hinweis auf BGE 119 V 131, 133 E. 4). Danach ist der Verzugszins vom Tag der Anhebung der Betreibung oder der gerichtlichen Klage an geschuldet. Der Zinssatz beträgt 5%, sofern das Reglement der Vorsorgeeinrichtung keine andere Regelung kennt (BGE 119 V 131 E. 4c). Die Beklagte hat in ihrem Vorsorgereglement (Stand 1. Januar 2017, AB 12) in Ziffer 6.5 festgelegt, dass der Verzugszinssatz demjenigen des Bundesgesetzes über die Freizügigkeit der beruflichen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge vom 17. Dezember 1993 (FZG, SR 831.42) entspricht. Gemäss Art. 26 FZG in Verbindung mit Art. 7 der Verordnung über die Freizügigkeit der beruflichen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge vom 3. Oktober 1994 FZV, SR 831.425) entspricht der Verzugszins dem BVG-Mindestsatz plus einem Prozent. Der BVG Mindestsatz liegt seit dem 1. Januar 2017 bei 1% (Art. 15 Abs. 2 BVG in Verbindung mit Art. 12 lit. j der Verordnung über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge vom 18. April 1984 [BVV2, SR 831.441.1]). Dementsprechend ist der Verzugszins in der Höhe von 2% seit dem 27. Juli 2020 für die bis dahin fällig gewordenen Rentenbetreffnisse sowie für die übrigen ab dem jeweiligen Fälligkeitsdatum auszurichten. Soweit der Kläger die Ausrichtung von Verzugszinsen in Höhe von 5% beantragt, unterliegt er in diesem Punkt teilweise. 9. 9.1. Aus diesen Erwägungen folgt, dass die Klage gutzuheissen ist. Die Beklagte ist zu verpflichten dem Kläger ab dem 1. April 2017 basierend auf einem Invaliditätsgrad von 100% die gesetzlichen und reglementarischen Invaliditätsleistungen unter Befreiung der Beitragspflicht für die Sparbeiträge an das Altersguthaben ab Februar 2012, zuzüglich Verzugszinsen zu 2% seit dem 27.”
Dans des litiges concrets, les assurés exigent, lorsque la caisse de pension refuse le versement de la prestation de sortie (ici en raison d'une activité lucrative poursuivie sans affiliation à une caisse de pension), le paiement de la prestation de sortie majorée des intérêts légaux / intérêts moratoires conformément à l'art. 26 al. 2 LFLP.
“März 2023 gemäss den Bedingungen des Arbeitsvertrages (Urk. 1 S. 1 und Urk. 6/17-18). Im Monat vor ihrem Austritt hatte die Versicherte um Überweisung der Austrittsleitung auf ein Freizügigkeitskonto ersucht unter dem Hinweis, dass sie nach dem Austritt eine Erwerbstätigkeit (ohne Pensionskasse) weiterführen werde (Urk. 6/20). In der Folge verweigerte die Pensionskasse Y.___ - nach stattgehabten Abklärungen und verschiedenen Schriftenwechseln (Urk. 6/19, Urk. 6/21-24) - mit Einspracheentscheid vom 4. Mai 2023 (Urk. 6/25) die Ausrichtung der Freizügigkeitsleistung und stellte die Auszahlung einer Altersrente in Aussicht. 2. Am 7. August 2023 erhob die Versicherte Klage gegen die Pensionskasse Y.___ mit folgendem Rechtsbegehren (Urk. 1 S. 1): «Die Beklagte sei zu verpflichten, infolge meines Austrittes aus der Pensionskasse Y.___ auf den 31. März 2023, die Austrittsleistung zu erbringen und mit der gesetzlich festgelegten Verzinsung von 1 % ab 1. April 2023 bzw. 2 % ab 1. Mai 2023 (Art. 2 Abs. 3 und 4 FZG, Art. 26 Abs. 2 FZG und Art. 7 FZG) an die der Beklagten im Februar 2023 mitgeteilten Freizügigkeitseinrichtungen (Freizügigkeitsstiftung Migrosbank und Rendita Freizügigkeitsstiftung) zu übertragen. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beklagten.» Die Pensionskasse Y.___ ersuchte am 12. September 2023 um Abweisung der Klage (Urk. 5 S. 1). Im Rahmen des zweiten Schriftenwechsels (Urk. 9 und 12) hielten die Parteien an den gestellten Anträgen fest, was zuletzt der Klägerin am 2. November 2023 (Urk. 13) zur Kenntnis gebracht wurde. Das Gericht zieht in”
Le taux des intérêts moratoires est déterminé par l'art. 26 al. 2 LFLP : il correspond au taux d'intérêt minimum LPP majoré de 1 %. Selon la doctrine et la jurisprudenÎ, cette majoration de 1 % s'applique également à l'intérêt prévu par le règlement. Le début de l'exigibilité des intérêts moratoires intervient, comme il est pratiqué, 30 jours après le moment où l'institution de prévoyanÎ a reçu les renseignements nécessaires au virement ; une mise en demeure n'est dès lors pas nécessaire.
“Die Austrittsleistung wird bei Verlassen der Vorsorgeeinrichtung fällig (Art. 2 Abs. 3 FZG). Zu diesem Zeitpunkt setzt eine die bisherige Vorsorgeeinrichtung treffende (Weiter-)Verzinsungspflicht ein. Dabei handelt es sich jedoch nicht um eine Pflicht zur Leistung von Verzugszinsen, sondern um eine ordentliche Verzinsung mit dem reglementarischen Zinssatz, soweit damit die Mindesterfordernisse der Verzinsung auf dem BVG-Obligatoriumsteil eingehalten sind. Die Verzugszinspflicht gilt ab 30 Tagen nach dem Zeitpunkt, zu welchem die Vorsorgeeinrichtung die notwendigen Angaben für die Überweisung der Austrittsleistungen erhalten hat (Art. 2 Abs. 4 FZG). Einer Mahnung bedarf es nicht, da das Gesetz den Beginn des Verzugszinsenlaufs festlegt. Der Verzugszinssatz entspricht dem BVG-Mindestzinssatz plus 1 % (Art. 26 Abs. 2 FZG i.V.m. Art. 7 der Verordnung vom 3. Oktober 1994 über die Freizügigkeit in der beruflichen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge [Freizügigkeitsverordnung, FZV; SR 831.425]). Obwohl für die Bestimmung des Verzugszinses auf die Mindestverzinsung im Rahmen des BVG-Minimums verwiesen wird, hat der 1%ige Verzugszinszuschlag auch Geltung hinsichtlich der reglementarischen Verzinsung (Saner/Tuor, in: Hürzeler/Stauffer [Hrsg.], a.a.O., Art. 2 FZG N. 44 und N. 46).”
“Gemäss Art. 2 Abs. 3 FZG wird die Austrittsleistung mit dem Austritt aus der Vorsorgeeinrichtung fällig. Ab diesem Zeitpunkt ist sie nach Art. 15 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG) zu verzinsen. Dabei hat die Vorsorgeeinrichtung den Mindestzinssatz von Art. 12 der Verordnung über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVV 2) oder den allenfalls höheren reglementarischen Zins zu vergüten. Der Mindestzinssatz beträgt seit dem 1. Januar 2017 1 % (Art. 12 lit. j BVV 2). Für den Fall des Eintritts der Verzugszinspflicht (nach Ablauf von dreissig Tagen seit Rechtskraft des vorliegenden Entscheids) würde der anzuwendende Zinssatz dem BVG-Mindestzinssatz plus ein Prozent entsprechen (Art. 2 Abs. 4 FZG und Art. 26 Abs. 2 FZG in Verbindung mit Art. 7 der Verordnung über die Freizügigkeit in der beruflichen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge [Freizügigkeitsverordnung, FZV]). Rechtsprechungsgemäss ist daher die Austrittsleistung von Fr. 16'001.60 vom massgebenden Stichtag der Teilung an, das heisst vorliegend ab dem 29. April 2020 (Einleitung des Scheidungsverfahrens; vgl. Art. 122 ZGB, Art. 62 ZPO) bis zum Zeitpunkt der Überweisung zu verzinsen.”
“Januar 2020 auf deren Berufsvorsorgekonto bei der Sammelstiftung BVG der Allianz Suisse Lebensversicherungs-Gesellschaft zu übertragen. Dies, anstatt auf das Berufsvorsorgekonto von Y.___ bei der AXA Leben AG – wie mit Urteil des Bezirksgerichts Uster vom 15. Juli 2020 entschieden (Urk. 2/2/39). 4. Gemäss Art. 2 Abs. 3 FZG wird die Austrittsleistung mit dem Austritt aus der Vorsorgeeinrichtung fällig. Ab diesem Zeitpunkt ist sie nach Art. 15 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG) zu verzinsen. Dabei hat die Vorsorgeeinrichtung den Mindestzinssatz von Art. 12 der Verordnung über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVV 2) oder den allenfalls höheren reglementarischen Zins zu vergüten. Der Mindestzinssatz beträgt seit dem 1. Januar 2017 1 % (Art. 12 lit. j BVV 2). Für den Fall des Eintritts der Verzugszinspflicht (nach Ablauf von dreissig Tagen seit Rechtskraft des vorliegenden Entscheids) würde der anzuwendende Zinssatz dem BVG-Mindestzinssatz plus ein Prozent entsprechen (Art. 2 Abs. 4 FZG und Art. 26 Abs. 2 FZG in Verbindung mit Art. 7 der Verordnung über die Freizügigkeit in der beruflichen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge [Freizügigkeitsverordnung, FZV]). Rechtsprechungsgemäss ist daher die Austrittsleistung von Fr. 41'447.65 vom massgebenden Stichtag der Teilung an, das heisst vorliegend ab dem 8. Januar 2020 (Einleitung des Scheidungsverfahrens; vgl. Art. 122 ZGB, Art. 62 ZPO) bis zum Zeitpunkt der Überweisung zu verzinsen. Das Gericht erkennt: 1. Die Integral Stiftung für die berufliche Vorsorge wird angewiesen, vom Berufsvorsorgekonto von X.___, geboren 19. Dezember 1976, AHV-Nr. …, den Betrag von Fr. 41‘447.65 zuzüglich Zins ab 8. Januar 2020 im Sinne der”
Citation : LFLP art. 26 ch. 3 Cas pratique : La caisse de pension a refusé le versement de la prestation de libre passage. L'assurée a introduit une action et demandé le versement de la prestation de libre passage ainsi que des intérêts moratoires, en vertu de l'art. 26 al. 2 LFLP (demanÞ de versement aux institutions de libre passage mentionnées).
“März 2023 gemäss den Bedingungen des Arbeitsvertrages (Urk. 1 S. 1 und Urk. 6/17-18). Im Monat vor ihrem Austritt hatte die Versicherte um Überweisung der Austrittsleitung auf ein Freizügigkeitskonto ersucht unter dem Hinweis, dass sie nach dem Austritt eine Erwerbstätigkeit (ohne Pensionskasse) weiterführen werde (Urk. 6/20). In der Folge verweigerte die Pensionskasse Y.___ - nach stattgehabten Abklärungen und verschiedenen Schriftenwechseln (Urk. 6/19, Urk. 6/21-24) - mit Einspracheentscheid vom 4. Mai 2023 (Urk. 6/25) die Ausrichtung der Freizügigkeitsleistung und stellte die Auszahlung einer Altersrente in Aussicht. 2. Am 7. August 2023 erhob die Versicherte Klage gegen die Pensionskasse Y.___ mit folgendem Rechtsbegehren (Urk. 1 S. 1): «Die Beklagte sei zu verpflichten, infolge meines Austrittes aus der Pensionskasse Y.___ auf den 31. März 2023, die Austrittsleistung zu erbringen und mit der gesetzlich festgelegten Verzinsung von 1 % ab 1. April 2023 bzw. 2 % ab 1. Mai 2023 (Art. 2 Abs. 3 und 4 FZG, Art. 26 Abs. 2 FZG und Art. 7 FZG) an die der Beklagten im Februar 2023 mitgeteilten Freizügigkeitseinrichtungen (Freizügigkeitsstiftung Migrosbank und Rendita Freizügigkeitsstiftung) zu übertragen. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beklagten.» Die Pensionskasse Y.___ ersuchte am 12. September 2023 um Abweisung der Klage (Urk. 5 S. 1). Im Rahmen des zweiten Schriftenwechsels (Urk. 9 und 12) hielten die Parteien an den gestellten Anträgen fest, was zuletzt der Klägerin am 2. November 2023 (Urk. 13) zur Kenntnis gebracht wurde. Das Gericht zieht in”
Le taux d'intérêts moratoires applicable aux prestations de rente correspond à celui prévu par la LFLP et s'élève à 2 % (cf. art. 26 al. 2 LFLP combiné avì l'art. 7 FZV et l'art. 12 let. i BVV2).
“Abs. 2 entspricht der Verzugszinssatz auf zu erbringende Leistungen in Rentenform demjenigen gemäss FZG (Bundesgesetz über die Freizügigkeit in der beruflichen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge, FZG). Dieser beträgt 2 % (Art. 26 Abs. 2 FZG i.V.m. Art. 7 der Verordnung über die Freizügigkeit in der beruflichen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge, FZV und Art. 12 lit. i BVV2).”
“Abs. 2 entspricht der Verzugszinssatz auf zu erbringende Leistungen in Rentenform demjenigen gemäss FZG (Bundesgesetz über die Freizügigkeit in der beruflichen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge, FZG). Dieser beträgt 2 % (Art. 26 Abs. 2 FZG i.V.m. Art. 7 der Verordnung über die Freizügigkeit in der beruflichen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge, FZV und Art. 12 lit. i BVV2).”
LFLP art. 26 ch. 1 En cas de versement tardif de la prestation de sortie, des intérêts moratoires sont dus. Le taux d'intérêt moratoire correspond au taux d'intérêt minimal LPP majoré de 1 %. Selon la doctrine, cette majoration de 1 % s'applique également par rapport au taux d'intérêt prévu par le règlement.
“Die Austrittsleistung wird bei Verlassen der Vorsorgeeinrichtung fällig (Art. 2 Abs. 3 FZG). Zu diesem Zeitpunkt setzt eine die bisherige Vorsorgeeinrichtung treffende (Weiter-)Verzinsungspflicht ein. Dabei handelt es sich jedoch nicht um eine Pflicht zur Leistung von Verzugszinsen, sondern um eine ordentliche Verzinsung mit dem reglementarischen Zinssatz, soweit damit die Mindesterfordernisse der Verzinsung auf dem BVG-Obligatoriumsteil eingehalten sind. Die Verzugszinspflicht gilt ab 30 Tagen nach dem Zeitpunkt, zu welchem die Vorsorgeeinrichtung die notwendigen Angaben für die Überweisung der Austrittsleistungen erhalten hat (Art. 2 Abs. 4 FZG). Einer Mahnung bedarf es nicht, da das Gesetz den Beginn des Verzugszinsenlaufs festlegt. Der Verzugszinssatz entspricht dem BVG-Mindestzinssatz plus 1 % (Art. 26 Abs. 2 FZG i.V.m. Art. 7 der Verordnung vom 3. Oktober 1994 über die Freizügigkeit in der beruflichen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge [Freizügigkeitsverordnung, FZV; SR 831.425]). Obwohl für die Bestimmung des Verzugszinses auf die Mindestverzinsung im Rahmen des BVG-Minimums verwiesen wird, hat der 1%ige Verzugszinszuschlag auch Geltung hinsichtlich der reglementarischen Verzinsung (Saner/Tuor, in: Hürzeler/Stauffer [Hrsg.], a.a.O., Art. 2 FZG N. 44 und N. 46).”
“Im Berufsvorsorgerecht werden sowohl im Leistungs- wie auch im Beitragsbereich Verzugszinsen zugelassen. Ausdrücklich geregelt ist die Verzugszinspflicht lediglich bezüglich einer verspäteten Überweisung einer Austrittsleistung (Art. 2 Abs. 4 FZG in Verbindung mit Art. 26 Abs. 2 FZG und Art. 7 FZV). Bezüglich einer verspäteten Überweisung einer Austrittsleistung bestimmt Art. 7 FZV, dass der Verzugszinssatz dem BVG-Mindestzinssatz plus einem Prozent entspricht.”
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