22 commentaries
Im Konkurs ist die Konkursverwaltung vorrangig berechtigt, die Ansprüche der Gesellschaft sowie mittelbare Ansprüche der Aktionäre und Gesellschaftsgläubiger geltend zu machen; wenn die Konkursverwaltung auf die Geltendmachung verzichtet, sind Aktionäre und Gläubiger zur Klage befugt. Erträge aus erfolgreichen Klagen werden zunächst zur Deckung der Forderungen der klagenden Gläubiger gemäss SchKG verwendet; ein Überschuss wird den klagenden Aktionären anteilsmässig zugeteilt, der Rest fällt in die Konkursmasse. (Anwendungsbeispiel in der Praxis: Geltendmachung von Konkursverschleppungsschäden; Prozessstandschaft der Konkursmasse nach Art. 260 SchKG.)
“Aktivlegitimation Die Aktivlegitimation zur Geltendmachung von Verantwortlichkeitsansprüchen hängt von der Art des erlittenen Schadens ab. Die Rechtsprechung unterscheidet zwischen unmittelbarem Schaden der Gläubiger oder Aktionäre und dem Gesell- schaftsschaden bzw. dem mittelbaren Schaden der Gläubiger oder Aktionäre. Gläubiger und Aktionäre sind aktivlegitimiert, wenn sie unmittelbar und direkt ge- schädigt sind (Art. 41 ff. OR). Wenn in erster Linie die Gesellschaft geschädigt ist - 33 - und die Gläubiger und Aktionäre nur mittelbar betroffen sind (Reflexschaden), dann unterscheidet das Gesetz zwischen Ansprüchen ausserhalb des Konkurses (Art. 756 OR) und Ansprüchen im Konkurs (Art. 757 OR). Ausserhalb eines Kon- kurses sind nebst der Gesellschaft auch die Aktionäre aktivlegitimiert, den Gesell- schaftsschaden einzuklagen, wobei der Anspruch des Aktionärs auf Leistung an die Gesellschaft geht. Im Konkursfall ist zunächst die Konkursverwaltung berech- tigt, die Ansprüche von Aktionären und Gesellschaftsgläubigern geltend zu ma- chen, wobei im Fall eines Verzichts der Konkursverwaltung jeder Gläubiger und Aktionär klageberechtigt ist (anstatt vieler BGE 131 III 306 E. 3.1; G ERI- CKE /WALLER, a.a.O., Art. 754 N. 3 ff.). Vorliegend macht die Klägerin einen mittelbaren Schaden geltend und stellt sich auf den Standpunkt, durch die pflichtwidrigen Handlungen der Beklagten sei der F._____ Holding AG ein unmittelbarer Schaden entstanden, welcher wiederum zu einer Verminderung des Wertes ihrer Beteiligung an der F._____ Holding AG ge- führt habe. Dabei verlangt die Klägerin die Leistung von Schadenersatz an die F.”
“Das Gericht hat – wie im Rechts- öffnungsverfahren – von Amtes wegen zu prüfen, ob der gemäss Urteil Berechtigte mit dem betreibenden Gläubiger identisch ist, ob zwischen der in Betreibung ge- setzten und der eingeklagten Forderung Identität besteht, und ob auch der im Urteil Verpflichtete mit dem Betriebenen identisch ist (sog. drei Identitäten; BGE 142 III 720 E. 4.1; BGE 141 I 97 E. 5.2; BGE 139 III 444 E. 4.1.1; STAEHELIN, a.a.O., Art. 79 N 10a). Die Beseitigung des Rechtsvorschlages ist zudem nur möglich, wenn die gesetzliche Frist zur Stellung des Begehrens noch nicht abgelaufen ist (vgl. Art. 88 Abs. 2, Art. 154 Abs. 1 und Art. 188 Abs. 2 SchKG; BGE 125 III 45 E. 3.b; STAEHE- LIN, a.a.O., Art. 79 N 8). 3.3.Da das Gericht im Zusammenhang mit der Beseitigung eines Rechtsvor- schlages demnach von Amtes wegen gewisse Prüfungen hinsichtlich der Identitä- ten und Fristen vorzunehmen hat, was ohne Vorliegen des betroffenen Zahlungs- befehles unmöglich sind, ist der Antrag des Klägers abzuweisen. 4.Zusammenfassung der Tat- und Rechtsfragen Die Beklagte ist nach Art. 754 Abs. 1 i.V.m. Art. 757 OR für den entstandenen Kon- kursverschleppungsschaden verantwortlich. Daher ist sie in vollumfänglicher Gut- heissung der Teilklage zu verpflichten, dem Kläger, als Prozessstandschafter der Konkursmasse der Gesellschaft i.S.v. Art. 260 SchKG, CHF 217'735.80 zuzüglich Zins zu 5 % seit 14. März 2020 zu bezahlen. - 61 - Der Antrag des Klägers, den Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr. 1 des Betrei- bungsamtes Zürich 11 zu beseitigen, ist derweil mangels der dafür notwendigen Ausführungen bzw. Belege abzuweisen. 5.Kosten- und Entschädigungsfolgen 5.1.Verteilung Die Prozesskosten sind entsprechend dem Verfahrensausgang zu verlegen (Art. 106 Abs. 1 und Abs. 2 i.V.m. Art. 105 ZPO). Sie bestehen aus den Gerichts- kosten und der Parteientschädigung (Art. 95 Abs. 1 ZPO). Der Kläger obsiegt vollumfänglich. Daran ändert nichts, dass er hinsichtlich des Zinslaufs nicht vollends und hinsichtlich der Beseitigung des Rechtsvorschlags nicht durchdringt, da es sich bei Letzterem um eine akzessorisch zur Hauptforde- rung geltend gemachte Vollstreckungsmassnahme handelt.”
“Giusta l’art. 757 CO, nel fallimento della società lesa, anche i creditori della stessa hanno diritto di chiedere che alla società sia risarcito il danno da essa subito. Incombe nondimeno in primo luogo all’amministrazione del fallimento di far valere le pretese degli azionisti e dei creditori della società (cpv. 1). Se l’amministrazione del fallimento rinuncia a far valere tali pretese, ogni azionista o creditore della società è legittimato ad esercitarle. Il ricavo è destinato dapprima a coprire, secondo le disposizioni della legge federale dell’11 aprile 1889 sull’esecuzione e sul fallimento, le pre-tese dei creditori che hanno agito in giudizio. All’eccedenza partecipano gli azionisti che hanno agito in giudizio nella misura della loro partecipazione alla società; il resto entra nella massa (cpv. 2). È fatta salva la cessione delle pretese della società, giusta l’articolo 260 della legge federale dell’11 aprile 1889 sull’esecuzione e sul fallimento (cpv. 3).”
Verzichtet die Konkursverwaltung nach Art. 757 Abs. 2 OR auf die Geltendmachung der massenrechtlichen Verantwortlichkeitsansprüche, kann ein Gesellschaftsgläubiger die an die Masse übergehenden Rechte übernehmen (Zession) und die Schadensersatzansprüche im eigenen Namen geltend machen. In der Praxis tritt der Gläubiger damit auf der Grundlage der cession/ des Verfahrensmandats auf; in der Betreibung/ Konkursregelung ist dies durch Art. 260 SchKG geregelt.
“81 allégué par l'appelant comme valeur de liquidation de la société au moment de la faillite pour considérer que ce dernier n'avait pas apporté la preuve de l'état du patrimoine de la société au moment de la faillite, de sorte que cette erreur de plume n'emporte aucune conséquence sur la solution retenue par le Tribunal. Au vu de ce qui précède, le grief de l'appelant n'est pas fondé. 2. 2.1 Lorsqu'il est soutenu qu'un administrateur, un réviseur ou un tiers, en manquant intentionnellement ou par négligence à ses devoirs, a causé un dommage à une société, la créance en réparation appartient à la société (ATF 136 III 148 consid. 2.3; 132 III 564 consid. 3.2.2). Lorsque la société tombe en faillite - comme c'est le cas en l'espèce -, la créance que la société pouvait faire valoir contre la personne responsable est remplacée par une créance de la communauté des créanciers (ATF 136 III 148 consid. 2.3; 132 III 564 consid. 3.2.2 ; 117 II 432 consid. 1b/dd). Il appartient en priorité à l'administration de la faillite de faire valoir cette créance (art. 757 al. 1 CO), mais si elle y renonce (art. 757 al. 2 CO), un créancier social peut réclamer à sa place la réparation du dommage subi directement par la société; il exerce alors l'action de la communauté des créanciers (ATF 132 III 564 consid. 3.2.2 et les arrêts cités). En matière de poursuite et faillite, ce mécanisme est réglé par l'art. 260 LP et le créancier social qui a obtenu la cession des droits de la masse agit sur la base d'un mandat procédural; il est ainsi légitimé à actionner la personne responsable pour réclamer la réparation du dommage subi par la société (ATF 136 III 148 consid. 2.3; 132 III 564 consid. 3.2.2 p. 570). 2.2 En l'espèce, il est établi que l'appelant, créancier de C______ à hauteur de 201'805 fr. 56, a obtenu la cession des droits de la masse en faillite de C______, conformément aux dispositions et principes rappelés ci-dessus. Agissant sur cette base, il ne se prévaut pas d'un dommage que l'intimée lui aurait causé directement, mais uniquement d'un dommage que celle-ci aurait causé en premier lieu à la société C______, et entraînant pour lui-même un dommage indirect.”
“Aktiv-/Passivlegitimation Die Klägerin erhebt die vorliegende Klage als Abtretungsgläubigerin im Konkurs der E._____ (vgl. oben Ziff. 1.2). In dieser Eigenschaft klagt sie aus dem Recht der Gläubigergesamtheit gemäss Art. 757 Abs. 2 OR (vgl. etwa G ERICKE/WALLER, in: Basler Kommentar Obligationenrecht II, 5. Aufl. 2016, Art. 757 N 23, 35 mit Hinweisen). Die Beklagte 1 ist als Alleinaktionärin gegebenenfalls rückerstat- tungspflichtig gemäss Art. 678 OR. Der Beklagte 2 als Verwaltungsrat und die Beklagte 3 als Revisionsstelle unterliegen der Verantwortlichkeit nach Art. 754 resp. Art. 755 OR.”
“Aus der Darlehensgewährung des Klägers an die E'._____ und der Zulas- sung der Darlehensforderung im Konkurs der E'._____ folgt, dass der Kläger Ge- sellschaftsgläubiger ist. Nachdem die Konkursverwaltung auf die Geltendma- chung der Schadenersatzforderung verzichtet und die entsprechende Forderung dem Kläger abgetreten hat (vgl. Art. 757 Abs. 2 OR; Art. 260 SchKG), ist die Ak- tivlegitimation des Klägers ohne Weiteres gegeben.”
“Allgemeines Wie erwähnt macht die Klägerin im vorliegenden Zivilverfahren die nach Art. 757 Abs. 2 OR bzw. Art. 260 SchKG abgetretenen Verantwortlichkeitsansprüche ge- gen den Beklagten – den ehemaligen einzigen Gesellschafter und Geschäftsfüh- rer der F._____ GmbH – geltend. Gemäss Art. 827 OR i.V.m. Art. 754 Abs. 1 OR sind die Organe einer GmbH der Gesellschaft für den Schaden verantwortlich, den sie durch absichtliche oder fahrlässige Verletzung ihrer Pflichten verursacht haben. Im vorliegenden Fall sind alle Voraussetzungen für eine Verantwortlichkeit des Beklagten als Organ der F._____ GmbH gegeben, wie im Folgenden aufzu- zeigen ist:”
Art. 757 OR steht der Eröffnung des Konkurses nicht entgegen, wenn die Insolvenzerklärung primär der Vermeidung persönlicher Konsequenzen dient. Nach der Rechtsprechung sind die Motive für die Übernahme oder Führung der Gesellschaft grundsätzlich für die Zulässigkeit der Insolvenzerklärung unerheblich. Ein anderes Ergebnis kommt nur in Betracht, wenn rechtsmissbräuchliches Verhalten hinreichend dargetan ist.
“Dieses Vorgehen zeige, dass keine - 6 - ernsthaften Bemühungen unternommen worden seien, die Firma zu retten oder den Gläubigern bessere Lösungen zu ermöglichen. C._____ habe die Beschwer- degegnerin aus unlauteren Motiven übernommen, ohne die finanzielle Verantwor- tung zu tragen und sie nach dem Scheitern ihrer spekulativen Pläne mutwillig in die Insolvenz geführt. Das Insolvenzverfahren diene ausschliesslich der Vermei- dung persönlicher Konsequenzen (act. 2 Rz. 60 ff.). 4.4.4.Der Beschwerdeführer übersieht, dass im Rahmen der Insolvenzerklä- rung unerheblich ist unter welchen Voraussetzungen und mit welchen Absichten C._____ die Beschwerdegegnerin übernommen hat. Die Ausführungen des Be- schwerdeführers beziehen sich weitgehend auf die Geschäftsführung von C._____. Ob allfällige Ansprüche gegenüber C._____ auf der Grundlage aktien- rechtlicher Verantwortlichkeit bestehen, hat auf die Zulässigkeit der Insolvenzer- klärung keinen Einfluss, könnte sie sich solchen mit der Konkurseröffnung doch nicht entziehen (Art. 757 OR). Ebenfalls irrelevant ist, ob C._____ (oder der Beschwerdeführer) das Geschäft kostendeckend bzw. gewinnbringend führen könnte, kann sie doch nicht zur Weiterführung der Geschäftstätigkeit gezwungen werden. Dass die Beschwerdegegnerin durch die Insolvenzerklärung einen rechtsmissbräuchlichen Vorteil erlangte oder mit der Insolvenzerklärung ein rechtsmissbräuchlicher Zweck verfolgt würde, ist weder dargetan noch ersichtlich. Die Beschwerde ist daher abzuweisen. 5.Der Beschwerdeführer unterliegt im vorliegenden Rechtsmittelverfahren voll- umfänglich. Ausgangsgemäss sind ihm deshalb die Prozesskosten aufzuerlegen (Art. 106 Abs. 1 ZPO). In Anwendung von Art. 52 lit. a GebV SchKG in Verbin- dung mit Art. 61 GebV SchKG ist die Entscheidgebühr für das Beschwerdeverfah- ren auf Fr. 750.– festzusetzen. Parteientschädigungen sind nicht zuzusprechen; dem Beschwerdeführer nicht, weil er unterliegt, der Beschwerdegegnerin mangels Umtrieben, die zu entschädigen wären. - 7 - Es wird beschlossen: 1.”
In der Lehre ist umstritten, ob die Gesellschaftsgläubiger die aus Art. 260 SchKG (LEF) und Art. 757 OR stammenden Rechte unabhängig voneinander geltend machen können. Nach der sogenannten «doppia natura»-Lehre besteht eine eigenständige Anspruchsgrundlage aus beiden Bestimmungen; andere Lehren sehen demgegenüber eine einzige, einheitliche Anspruchsposition.
“Secondo la (prima) corrente della doppia natura della pretesa dei creditori sociali, essi possono far valere in modo indipendente i diritti che traggono dall’art. 260 LEF e dall’art. 757 CO (DTF 113 II 278 consid. 3), come risulta proprio dal terzo capoverso in questione. Anteriore all’adozione dell’art. 757 CO attuale, tale giurisprudenza non è di rilievo. Per i sostenitori della seconda e terza corrente, invece, la pretesa dei creditori è una sola, sicché dal profilo materiale l’art. 757 cpv. 3 CO non conferisce alcun diritto supplementare ai cessionari dei diritti della massa giusta l’art. 260 LEF (già citata 4A_384/2016 consid. 2.1.2; Gericke/Waller, op. cit., n. 35 ad art. 757).”
“Secondo la (prima) corrente della doppia natura della pretesa dei creditori sociali, essi possono far valere in modo indipendente i diritti che traggono dall’art. 260 LEF e dall’art. 757 CO (DTF 113 II 278 consid. 3), come risulta proprio dal terzo capoverso in questione. Anteriore all’adozione dell’art. 757 CO attuale, tale giurisprudenza non è di rilievo. Per i sostenitori della seconda e terza corrente, invece, la pretesa dei creditori è una sola, sicché dal profilo materiale l’art. 757 cpv. 3 CO non conferisce alcun diritto supplementare ai cessionari dei diritti della massa giusta l’art. 260 LEF (già citata 4A_384/2016 consid. 2.1.2; Gericke/Waller, op. cit., n. 35 ad art. 757).”
Die Konkursverwaltung ist vorrangig befugt, die Ersatzansprüche der Gesellschaft geltend zu machen (Art. 757 Abs. 1 OR). Übt die Konkursverwaltung diese Aktion nicht aus bzw. verzichtet sie darauf, können Gesellschaftsgläubiger die Ansprüche übernehmen und in eigenem Namen prozessual geltend machen. Sie handeln dabei jedoch aufgrund der Aktion der Gläubigergemeinschaft (nicht zur Geltendmachung eigener, rein persönlicher Schäden); ihre Prozessführungsbefugnis folgt aus der Abtretung bzw. der Verfügung der Konkursverwaltung.
“81 allégué par l'appelant comme valeur de liquidation de la société au moment de la faillite pour considérer que ce dernier n'avait pas apporté la preuve de l'état du patrimoine de la société au moment de la faillite, de sorte que cette erreur de plume n'emporte aucune conséquence sur la solution retenue par le Tribunal. Au vu de ce qui précède, le grief de l'appelant n'est pas fondé. 2. 2.1 Lorsqu'il est soutenu qu'un administrateur, un réviseur ou un tiers, en manquant intentionnellement ou par négligence à ses devoirs, a causé un dommage à une société, la créance en réparation appartient à la société (ATF 136 III 148 consid. 2.3; 132 III 564 consid. 3.2.2). Lorsque la société tombe en faillite - comme c'est le cas en l'espèce -, la créance que la société pouvait faire valoir contre la personne responsable est remplacée par une créance de la communauté des créanciers (ATF 136 III 148 consid. 2.3; 132 III 564 consid. 3.2.2 ; 117 II 432 consid. 1b/dd). Il appartient en priorité à l'administration de la faillite de faire valoir cette créance (art. 757 al. 1 CO), mais si elle y renonce (art. 757 al. 2 CO), un créancier social peut réclamer à sa place la réparation du dommage subi directement par la société; il exerce alors l'action de la communauté des créanciers (ATF 132 III 564 consid. 3.2.2 et les arrêts cités). En matière de poursuite et faillite, ce mécanisme est réglé par l'art. 260 LP et le créancier social qui a obtenu la cession des droits de la masse agit sur la base d'un mandat procédural; il est ainsi légitimé à actionner la personne responsable pour réclamer la réparation du dommage subi par la société (ATF 136 III 148 consid. 2.3; 132 III 564 consid. 3.2.2 p. 570). 2.2 En l'espèce, il est établi que l'appelant, créancier de C______ à hauteur de 201'805 fr. 56, a obtenu la cession des droits de la masse en faillite de C______, conformément aux dispositions et principes rappelés ci-dessus. Agissant sur cette base, il ne se prévaut pas d'un dommage que l'intimée lui aurait causé directement, mais uniquement d'un dommage que celle-ci aurait causé en premier lieu à la société C______, et entraînant pour lui-même un dommage indirect.”
“En effet, ces principes ne valent que dans les cas où l’on discerne un dommage direct à la fois pour la société et pour le créancier. Ils ne sont pas applicables lorsque seul le créancier social est lésé ou lorsque le créancier subit un dommage par ricochet découlant de l’insolvabilité de la société. Ces limitations n’ont du reste aucun intérêt dans ce dernier cas, puisque le créancier social lésé par ricochet ne dispose précisément d’aucune action individuelle contre l’organe responsable, ce qui exclut tout risque de concurrence avec l’action sociale (ATF 132 III 564 consid. 3.2.3, JdT 2007 I 448, SJ 2007 I 13 et les références citées). 5.1.2.4 Il convient de préciser, à l’aune de ce qui vient d’être énoncé, que lorsque la société subit un dommage direct (cf. consid. 5.1.2.2 supra) qui entraîne son insolvabilité, puis sa faillite, la créance qu’elle pouvait faire valoir contre l’organe responsable est remplacée par une créance unique de la communauté des créanciers (ATF 117 II 432 consid. 1.b/dd, JdT 1993 II 154, JdT 1993 I 72, SJ 1992 114). A teneur de l’art. 757 al. 1 CO, il appartient en priorité à l’administration de la faillite d’exercer l’action en réparation. Toutefois, si l’administration de la faillite renonce à exercer cette action sociale (art. 757 al. 2 CO), un créancier social peut réclamer la réparation du dommage subi directement par la société (ATF 131 III 306 consid. 3.1.1, JdT 2006 I 56, SJ 2005 I 385), mais non son dommage propre (ATF 132 III 564 consid. 3.2.2, JdT 2007 I 448, SJ 2007 I 13 ; TF 4C.182/2006 du 12 décembre 2006 consid. 3.1). Il exerce ainsi l’action de la communauté des créanciers, mais le produit éventuel de l’action servira d’abord à couvrir ses propres prétentions telles que colloquées (ATF 132 III 342 consid. 2.1, JdT 2007 I 51 ; ATF 117 II 432 consid. 1b, JdT 1993 II 154, JdT 1993 I 72, SJ 1992 114). Les défendeurs à cette action sociale intentée par le créancier social ne peuvent pas faire valoir les objections opposables à la société ou au demandeur personnellement, mais seulement celles opposables à la communauté des créanciers (CACI 28 avril 2014/214 consid.”
“Prozessführungsbefugnis Die Prozessführungsbefugnis, verstanden als die Befugnis, über einen streitigen Anspruch im eigenen Namen zu prozessieren (DOMEJ, in: Kurzkommentar ZPO, Basel 2021, Art. 59 N 21), ist eine Prozessvoraussetzung (BGE 144 III 552 E. 4.1.2). Im Konkurs der Gesellschaft wird der Gesellschaftsschaden zunächst durch die Konkursmasse, vertreten durch die Konkursverwaltung, geltend gemacht (Art. 757 Abs. 1 OR). Macht die Konkursmasse die Ansprüche nicht selbst geltend, können diese an die Gläubiger abgetreten werden (Art. 757 Abs. 1 und 2 OR oder Art. 260 Abs. 1 SchKG; BGE 132 III 564 E. 3.2.2). Im Fall einer Abtretung – unge- achtet ob gestützt auf Art. 757 Abs. 1 und 2 OR oder auf Art. 260 SchKG – klagen die Gläubiger aus dem Recht der Gläubigergesamtheit (HGer ZH HG180035 vom 31. März 2020 E. 4.1.; GERICKE/HÄUSERMANN/WALLER, in: Basler Kommentar OR II, 6. Aufl. 2024, Art. 757 N 35). Bei der Abtretung wird nicht die Inhaberschaft der streitigen Forderung abgetreten; es handelt sich lediglich um eine Art Prozess- standschaft (BGE 144 III 552 E. 4.1.1; BGE 145 III 101 E. 4.1.1), wobei der Abtre- tungsgläubiger im eigenen Namen, auf eigene Rechnung und auf eigenes Risiko handelt (BGE 132 III 342 E. 2.2.1; BGE 145 III 101 E. 4.1.1 m.H.; BACHOFNER, in: Basler Kommentar SchKG, 3. Aufl. 2021, Art. 260 N 1). Seine Prozessführungsbe- fugnis ergibt sich dabei (allein) aus der Abtretungsverfügung der Konkursverwal- tung.”
Bei der Geltendmachung von Ansprüchen nach Art. 757 OR muss aus der Klagebegründung deutlich hervorgehen, auf welchem Rechtsgrund und in welcher Höhe bzw. in welchem Umfang geltend gemachter Schaden die Kläger auftreten. Fehlen solche Angaben, kann die prozessuale Legitimation und die Tragweite der Forderung nicht hinreichend beurteilt werden.
“1 CO) dans une procédure introduite par un créancier cessionnaire de la masse en faillite, qui avait restreint son action au montant de sa créance colloquée, puis a renvoyé la cause à l'autorité cantonale afin qu'elle arrête le montant du préjudice. A cet égard, il a observé que l'état de collocation et la cession n'établissent que la qualité pour agir du créancier, mais que la collocation définitive d'une créance ne préjuge en revanche pas de l'existence de la prétention, les effets de l'état de collocation étant limités à la procédure de faillite en cours. Le seul élément ressortant de la motivation de l'arrêt attaqué sur la vraisemblance d'une créance contre le recourant tient en une ligne, soit " la mise en accusation de [celui-ci] pour diminution frauduleuse de l'actif de la société ". Ainsi, de l'arrêt attaqué, on ne comprend pas à quel titre les intimés ont agi, en vertu de quel fondement juridique et en réparation de quel dommage, étant précisé que, s'ils ont agi en réparation du dommage indirect qu'ils prétendent avoir subi en raison de l'insolvabilité de la société avec qui ils avaient conclu un contrat visant la construction de leur villa, ils ne sont pas légitimés à agir (sur le mandat procédural du créancier [art. 757 CO], cf. entre autres arrêt 4A_446/2009 du 8 décembre 2009 consid. 2.4, non publié aux ATF 136 III 107; sur la légitimation active du créancier selon la nature du dommage subi, cf. entre autre ATF 148 III 11 consid. 3.2). En conséquence, les griefs d'arbitraire (art. 9 Cst.) et de violation du droit d'être entendu (art. 29 al. 2 Cst.) doivent être admis et la cause renvoyée à l'autorité cantonale pour nouvel examen sur ces points.”
Die Löschung der geschädigten Gesellschaft im Handelsregister kann die aktive Legitimation zur Geltendmachung von Ersatzansprüchen gemäss Art. 757 OR beeinträchtigen und somit zu Streitigkeiten über die Befugnis zur Durchsetzung dieser Ansprüche zugunsten der Konkursmasse führen.
“Les appelantes n'indiquent, par ailleurs, pas sur quels arguments l'omission du Tribunal de leur communiquer plus tôt les écritures litigieuses les aurait empêchées de prendre position. Ce faisant, leur grief procède d'une démarche formaliste plutôt que d'une véritable volonté d'exercer leur droit d'être entendues. Par conséquent, dans l'hypothèse où la violation de ce droit serait intervenue, il conviendrait de retenir qu'elle n'a pas péjoré leur situation procédurale, celles-ci ayant l'opportunité de faire valoir l'ensemble de leurs moyens en appel. Partant, le grief est rejeté. 6. L'appelant invoque le défaut de légitimation active des appelantes. Selon lui, la radiation de G______ SA du Registre du commerce a mis fin à la prétention dont elle était titulaire à l'encontre de ses organes. Ainsi, les précitées, créancières cessionnaires agissant sur mandat procédural (en leur nom mais pour le compte de la masse en faillite), étaient privées de leurs droits. Il se fonde sur une jurisprudence du Tribunal fédéral 4A_384/2016 du 1er février 2017. 6.1 Aux termes de l'art. 757 CO, dans la faillite de la société lésée, les créanciers sociaux ont le droit de demander le paiement à la société de dommages-intérêts. Toutefois, les droits des actionnaires et des créanciers sociaux sont exercés en premier lieu par l'administration de la faillite (al. 1). Si l'administration de la faillite renonce à exercer ces droits, tout actionnaire ou créancier social peut le faire. Le produit sert d'abord à couvrir les créances des créanciers demandeurs, conformément aux dispositions de la loi fédérale du 11 avril 1889 sur la poursuite pour dettes et la faillite (LP). Les actionnaires demandeurs participent à l'excédent dans la mesure de leur participation à la société; le reste tombe dans la masse (al. 2). Est réservée la cession de créance de la société, conformément à l'art. 260 LP (al. 3), aux termes duquel, si l'ensemble des créanciers renonce à faire valoir une prétention, chacun d'eux peut en demander la cession à la masse (art. 260 al. 1 LP). Que le créancier agisse sur la base de l'art.”
Konkursverschleppungsschäden können von Aktionären oder Gesellschaftsgläubigern als Prozessstandschafter der Konkursmasse geltend gemacht werden (Art. 260 SchKG i.V.m. Art. 757 OR). Akzessorisch geltend gemachte Vollstreckungsmassnahmen, etwa die Beseitigung eines Rechtsvorschlags, sind möglich; das Gericht prüft dabei jedoch von Amtes wegen die Identität der Beteiligten und die Einhaltung gesetzlicher Fristen. Fehlen hierfür ausreichende Ausführungen/Belege, kann ein entsprechender Antrag abgewiesen werden.
“Das Gericht hat – wie im Rechts- öffnungsverfahren – von Amtes wegen zu prüfen, ob der gemäss Urteil Berechtigte mit dem betreibenden Gläubiger identisch ist, ob zwischen der in Betreibung ge- setzten und der eingeklagten Forderung Identität besteht, und ob auch der im Urteil Verpflichtete mit dem Betriebenen identisch ist (sog. drei Identitäten; BGE 142 III 720 E. 4.1; BGE 141 I 97 E. 5.2; BGE 139 III 444 E. 4.1.1; STAEHELIN, a.a.O., Art. 79 N 10a). Die Beseitigung des Rechtsvorschlages ist zudem nur möglich, wenn die gesetzliche Frist zur Stellung des Begehrens noch nicht abgelaufen ist (vgl. Art. 88 Abs. 2, Art. 154 Abs. 1 und Art. 188 Abs. 2 SchKG; BGE 125 III 45 E. 3.b; STAEHE- LIN, a.a.O., Art. 79 N 8). 3.3.Da das Gericht im Zusammenhang mit der Beseitigung eines Rechtsvor- schlages demnach von Amtes wegen gewisse Prüfungen hinsichtlich der Identitä- ten und Fristen vorzunehmen hat, was ohne Vorliegen des betroffenen Zahlungs- befehles unmöglich sind, ist der Antrag des Klägers abzuweisen. 4.Zusammenfassung der Tat- und Rechtsfragen Die Beklagte ist nach Art. 754 Abs. 1 i.V.m. Art. 757 OR für den entstandenen Kon- kursverschleppungsschaden verantwortlich. Daher ist sie in vollumfänglicher Gut- heissung der Teilklage zu verpflichten, dem Kläger, als Prozessstandschafter der Konkursmasse der Gesellschaft i.S.v. Art. 260 SchKG, CHF 217'735.80 zuzüglich Zins zu 5 % seit 14. März 2020 zu bezahlen. - 61 - Der Antrag des Klägers, den Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr. 1 des Betrei- bungsamtes Zürich 11 zu beseitigen, ist derweil mangels der dafür notwendigen Ausführungen bzw. Belege abzuweisen. 5.Kosten- und Entschädigungsfolgen 5.1.Verteilung Die Prozesskosten sind entsprechend dem Verfahrensausgang zu verlegen (Art. 106 Abs. 1 und Abs. 2 i.V.m. Art. 105 ZPO). Sie bestehen aus den Gerichts- kosten und der Parteientschädigung (Art. 95 Abs. 1 ZPO). Der Kläger obsiegt vollumfänglich. Daran ändert nichts, dass er hinsichtlich des Zinslaufs nicht vollends und hinsichtlich der Beseitigung des Rechtsvorschlags nicht durchdringt, da es sich bei Letzterem um eine akzessorisch zur Hauptforde- rung geltend gemachte Vollstreckungsmassnahme handelt.”
Ein Gläubiger ist nach Art. 757 OR nicht ohne Weiteres zur Geltendmachung von Ansprüchen legitimiert, wenn er lediglich indirekten Schaden geltend macht, der aus der Insolvenz der Gesellschaft resultiert. Die Prozesslegitimation richtet sich nach dem konkreten Anspruchsgrund und der Natur des behaupteten Schadens; bei rein indirektem Schaden infolge Insolvenzeintritts kann die Klagebefugnis fehlen.
“1 CO) dans une procédure introduite par un créancier cessionnaire de la masse en faillite, qui avait restreint son action au montant de sa créance colloquée, puis a renvoyé la cause à l'autorité cantonale afin qu'elle arrête le montant du préjudice. A cet égard, il a observé que l'état de collocation et la cession n'établissent que la qualité pour agir du créancier, mais que la collocation définitive d'une créance ne préjuge en revanche pas de l'existence de la prétention, les effets de l'état de collocation étant limités à la procédure de faillite en cours. Le seul élément ressortant de la motivation de l'arrêt attaqué sur la vraisemblance d'une créance contre le recourant tient en une ligne, soit " la mise en accusation de [celui-ci] pour diminution frauduleuse de l'actif de la société ". Ainsi, de l'arrêt attaqué, on ne comprend pas à quel titre les intimés ont agi, en vertu de quel fondement juridique et en réparation de quel dommage, étant précisé que, s'ils ont agi en réparation du dommage indirect qu'ils prétendent avoir subi en raison de l'insolvabilité de la société avec qui ils avaient conclu un contrat visant la construction de leur villa, ils ne sont pas légitimés à agir (sur le mandat procédural du créancier [art. 757 CO], cf. entre autres arrêt 4A_446/2009 du 8 décembre 2009 consid. 2.4, non publié aux ATF 136 III 107; sur la légitimation active du créancier selon la nature du dommage subi, cf. entre autre ATF 148 III 11 consid. 3.2). En conséquence, les griefs d'arbitraire (art. 9 Cst.) et de violation du droit d'être entendu (art. 29 al. 2 Cst.) doivent être admis et la cause renvoyée à l'autorité cantonale pour nouvel examen sur ces points.”
Die Regelung soll verhindern, dass die Verwertung von Konkursansprüchen an Dritte zur Entstehung eines lukrativen, spekulativen Markts von Residualforderungen führt. Sie zielt nicht darauf ab, externe Spekulanten zu begünstigen, sondern auf den geordneten Schutz der Interessen der Gesellschaft und ihrer Gläubiger; eine Veräusserung, die zu einer derartigen spekulativen Praxis führen würde, entspricht nicht dem gesetzgeberischen Zweck.
“1 e 2 e proprio per questo motivo in occasione della revisione del diritto delle società anonime e del diritto contabile, il disegno di legge prevedeva la sua abrogazione. A mente della RI 3, una realizzazione ai pubblici incanti della pretesa incriminata non può dunque entrare in considerazione, in quanto andrebbe a stravolgere la logica della cessione delle pretese nell’ambito di un fallimento ai sensi dei combinati art. 757 CO e 260 LEF, siccome l’aggiudicatario si vedrebbe titolare di un diritto d’azione e quindi del credito derivante a titolo personale, innescando dinamiche che il legislatore non si era prefissato. Osserva infine che scopo della normativa applicabile non è certo quello di favorire persone estranee alla società e al fallimento, creando di fatto un mercato lucrativo di residui fallimentari, con la nascita di una nuova attività di “sciacallaggio” e una prassi speculativa non giustificata da alcun interesse pubblico e privato, che in concreto non porta nessun vantaggio alla società stessa o ai propri azionisti e creditori, come invece si prefiggono a chiare lettere gli art. 757 CO e 260 LEF.”
Bei Geltendmachung durch abgetretene Gläubiger handelt es sich nicht um die Übertragung der Anspruchsinhaberschaft, sondern um eine Art Prozessstandschaft: die Konkursmasse bleibt Inhaberin der streitigen Forderung, die Prozessführungsbefugnis der Gläubiger ergibt sich aus der Abtretungsverfügung der Konkursverwaltung; die Gläubiger klagen aus dem Recht der Gläubigergesamtheit.
“Prozessführungsbefugnis Die Prozessführungsbefugnis, verstanden als die Befugnis, über einen streitigen Anspruch im eigenen Namen zu prozessieren (DOMEJ, in: Kurzkommentar ZPO, Basel 2021, Art. 59 N 21), ist eine Prozessvoraussetzung (BGE 144 III 552 E. 4.1.2). Im Konkurs der Gesellschaft wird der Gesellschaftsschaden zunächst durch die Konkursmasse, vertreten durch die Konkursverwaltung, geltend gemacht (Art. 757 Abs. 1 OR). Macht die Konkursmasse die Ansprüche nicht selbst geltend, können diese an die Gläubiger abgetreten werden (Art. 757 Abs. 1 und 2 OR oder Art. 260 Abs. 1 SchKG; BGE 132 III 564 E. 3.2.2). Im Fall einer Abtretung – unge- achtet ob gestützt auf Art. 757 Abs. 1 und 2 OR oder auf Art. 260 SchKG – klagen die Gläubiger aus dem Recht der Gläubigergesamtheit (HGer ZH HG180035 vom 31. März 2020 E. 4.1.; GERICKE/HÄUSERMANN/WALLER, in: Basler Kommentar OR II, 6. Aufl. 2024, Art. 757 N 35). Bei der Abtretung wird nicht die Inhaberschaft der streitigen Forderung abgetreten; es handelt sich lediglich um eine Art Prozess- standschaft (BGE 144 III 552 E. 4.1.1; BGE 145 III 101 E. 4.1.1), wobei der Abtre- tungsgläubiger im eigenen Namen, auf eigene Rechnung und auf eigenes Risiko handelt (BGE 132 III 342 E. 2.2.1; BGE 145 III 101 E. 4.1.1 m.H.; BACHOFNER, in: Basler Kommentar SchKG, 3. Aufl. 2021, Art. 260 N 1). Seine Prozessführungsbe- fugnis ergibt sich dabei (allein) aus der Abtretungsverfügung der Konkursverwal- tung.”
Aktivlegitimation: Im Konkurs ist zunächst die Konkursverwaltung aktivlegitimiert, die Ansprüche der Gesellschaft durchzusetzen. Verzichtet die Konkursverwaltung auf die Verfolgung oder tritt sie die Ansprüche ab, sind danach die Gläubiger beziehungsweise der Zessionar befugt, die Gesellschaftsansprüche geltend zu machen.
“Aktivlegitimation Die Klägerin klagt einen sog. Gesellschaftsschaden ein (d.h. einen Anspruch der F._____ GmbH). Der Beklagte hat der F._____ GmbH einen Schaden zugefügt, - 7 - weil er den von der L._____ AG auf das Geschäftskonto der F._____ GmbH be- zahlten Kaufpreis von CHF 180'000.00 in bar abgehoben und für private Zwecke (Gewährung eines nicht geschäftsmässigen Darlehens [CHF 25'000.00], Kauf ei- nes Privatfahrzeugs [CHF 150'000.00], Verbrauch des Restbetrages für private Zwecke [CHF 5'000.00]) verwendet hatte. Der Schaden ist somit im Vermögen der Gesellschaft eingetreten. Grundsätzlich ist nur die Gesellschaft bzw. der Akti- onär aktivlegitimiert, diesen Schaden einzuklagen. Im Konkurs der Gesellschaft ändert sich die Situation. Nach dem Konkurs der Gesellschaft ist zunächst nur die Konkursverwaltung aktivlegitimiert. Wenn die Konkursverwaltung aber auf eine Klage verzichtet, kann jeder Gläubiger bzw. der Abtretungsgläubiger den Scha- den geltend machen (Art. 757 OR, Art. 260 SchKG). Im vorliegenden Fall hat die Konkursverwaltung der Klägerin die Verantwortlichkeitsansprüche abgetreten (act. 1 Rz. 35 mit Hinweis auf act. 3/26 und 3/27). Die Klägerin ist somit aktivlegi- timiert. Der Beklagte stellt in Frage, ob die Klägerin (A._____) Verkäuferin des Mercedes Benz SLS 63 AMG und damit Gläubigerin der Kaufpreisforderung gewesen sei (act. 9 Blatt 3). Dieser Einwand ist irrelevant. Die Klägerin klagt nicht eine eigene Forderung/einen eigenen Schaden ein, sondern macht im vorliegenden Prozess als rechtskräftig kollozierte Abtretungsgläubigerin einen Schaden der F._____ GmbH geltend. Dass die F._____ GmbH durch die Verwendung des Verkaufser- löses von CHF 180'000.00 in eigenem Nutzen (CHF 150'000.00 für Lamborghini, CHF 25'000.00 für Darlehen und CHF 5'000.00 für eigenen Bedarf) geschädigt wurde, wird vom Beklagten nicht bestritten. Auch unter diesem Gesichtspunkt ist die Aktivlegitimation der Klägerin zu bejahen.”
“Fazit zur aktienrechtlichen Verantwortlichkeit Zusammenfassend sind der Beklagten als (ehemalige) Verwaltungsrätin der Ge- sellschaft verantwortlichkeitsrechtlich relevante Pflichtverletzungen vorzuwerfen, die hypothetisch kausal zu einem Konkursverschleppungsschaden in der Höhe von CHF 217'735.80 geführt haben. Somit sind die Voraussetzungen der aktienrechtli- chen Verantwortlichkeit im Sinne von Art. 754 Abs. 1 OR erfüllt. Der Kläger ist befugt, den Gesellschaftsschaden der ehemaligen D._____ AG im vollen Umfang geltend zu machen, weil ihm die Ansprüche der Konkursmasse ab- getreten worden sind (vgl. Art. 754 Abs. 1 i.V.m. Art. 757 OR i.V.m. Art. 260 SchKG; act. 1 Rz. 73). Ziffer 1 des (geänderten) Rechtsbegehrens, mit welcher er teilklage- weise exakt den festgestellten Konkursverschleppungsschaden einklagt (vgl. act. 25 S. 2 Ziff. 1), ist demnach – mit Ausnahme des Zinslaufs – gutzuheissen und die Beklagte ist zu verpflichten, dem Kläger CHF 217'735.80 samt Zins von 5 % seit dem 14. März 2020 zu bezahlen. Eine Reduktion des Schadens infolge Scha- denminderungspflichten oder Verrechenbarkeit ist nicht angezeigt. 3.Beseitigung des Rechtsvorschlags 3.1.Der Kläger beantragt in Ziffer 2 des Rechtsbegehrens die Beseitigung des Rechtsvorschlags in der Betreibung Nr. 1 des Betreibungsamts Zürich 11 im Um- fang von CHF 217'735.80 zuzüglich Zins von 5 % seit 1. Januar 2019 (act. 25 S. 2). Indessen führt er zum besagten Antrag weder in der Klage noch in der Replik etwas aus (vgl. act. 1 und act. 25 e contrario) und legt auch keine Dokumente dazu ins Recht, insbesondere keinen Zahlungsbefehl (vgl.”
Praxisgemäss kann die Wiedereintragung der Gesellschaft im Handelsregister den Rechtsträger der Verantwortlichkeitsansprüche wieder konstituieren. Dadurch wird es dem Gesellschaftsgläubiger ermöglicht, zunächst die Kollokation seiner Forderung gegenüber der Gesellschaft zu erwirken. Erst ein rechtskräftig kollozierter Gesellschaftsgläubiger ist zur Geltendmachung des mittelbaren Gläubigerschadens nach Art. 757 Abs. 2 OR befugt; sodann kann er etwa die Abtretung des Prozessführungsrechts nach Art. 260 SchKG verlangen oder selbst nach Art. 757 Abs. 2 OR vorgehen.
“Wie die Beschwerdeführerin zutreffend rügt, stellen Verantwortlichkeitsansprüche zur Konkursmasse gehörendes Vermögen der Gesellschaft dar, und können Gesellschaftsgläubiger, die Verantwortlichkeitsansprüche gestützt auf Art. 757 Abs. 2 OR geltend machen wollen, praxisgemäss zu diesem Zweck die Wiedereintragung der Gesellschaft im Handelsregister verlangen (BGE 132 III 731 E. 3.2 und 3.3; 110 II 396 E. 2; so auch MICHAEL GWELESSIANI, Praxiskommentar zur Handelsregisterverordnung, 2. Aufl. 2012, N. 578 zu Art. 164 HRegV). Damit wird der Rechtsträger des Verantwortlichkeitsanspruchs wieder konstituiert und dem Gesellschaftsgläubiger ermöglicht, zunächst eine Kollokation seiner Forderung gegenüber der Gesellschaft zu erwirken. Anschliessend kann er eine Abtretung des Prozessführungsrechts nach Art. 260 SchKG verlangen oder den Anspruch auf Ersatz seines mittelbaren Gläubigerschadens gestützt auf Art. 757 Abs. 2 OR geltend machen (BGE 132 III 731 E. 3.3). Denn nur ein rechtskräftig kollozierter Gesellschaftsgläubiger ist zur aktienrechtlichen Verantwortlichkeitsklage nach Art. 757 Abs. 2 OR befugt (BGE 136 III 322 E. 4.7 mit Hinweisen). Mit der Wiedereintragung der Gesellschaft wird mithin die Grundlage geschaffen, um die zur Durchsetzung des mittelbaren Gläubigerschadens notwendigen Schritte einzuleiten (zum Ganzen: zur Publ. bestimmtes Urteil 4A_19/2020 vom 19. August 2020 E. 2.1).”
Die Abtretung von Ansprüchen der Gesellschaft an einen Zessionar bedarf der Bewilligung der Konkursverwaltung nach Art. 260 SchKG. Der Zessionar ist zur Prozessstandschaft nur aufgrund dieser Bewilligung legitimiert; die Legitimation der Gesellschaftsgläubiger und der Aktionäre nach Art. 757 OR ergibt sich hingegen unmittelbar aus dem Gesetz.
“del 20 ottobre 2017, RtiD 2018 I 789 n. 57c, consid. 2.3). L’unica differenza è che il “cessionario” è legittimato (come "Prozeßstandschafter") a esercitare la pretesa della società fallita solo in base a un’autorizzazione dell’amministrazione del fallimento rilasciata alle condizioni e secondo la procedura stabilite dall’art. 260 LEF, mentre la legittimazione dei creditori sociali e degli azionisti ai sensi dell’art. 757 CO è fondata direttamente sulla legge.”
Nach hiesiger Rechtsprechung kommt eine öffentliche Verwertung der Ansprüche der Gesellschaft (zum Beispiel durch Versteigerung) im Rahmen von Art. 757 OR nicht in Betracht. Dies würde dazu führen, dass Drittpersonen ein persönliches Klage- bzw. Aktionärsrecht erwerben würden und damit ein spekulativer Markt für Konkursreste geschaffen würde, den der angeführte Fall als ungewollte Folge der Gesetzesordnung ansieht.
“1 e 2 e proprio per questo motivo in occasione della revisione del diritto delle società anonime e del diritto contabile, il disegno di legge prevedeva la sua abrogazione. A mente della RI 3, una realizzazione ai pubblici incanti della pretesa incriminata non può dunque entrare in considerazione, in quanto andrebbe a stravolgere la logica della cessione delle pretese nell’ambito di un fallimento ai sensi dei combinati art. 757 CO e 260 LEF, siccome l’aggiudicatario si vedrebbe titolare di un diritto d’azione e quindi del credito derivante a titolo personale, innescando dinamiche che il legislatore non si era prefissato. Osserva infine che scopo della normativa applicabile non è certo quello di favorire persone estranee alla società e al fallimento, creando di fatto un mercato lucrativo di residui fallimentari, con la nascita di una nuova attività di “sciacallaggio” e una prassi speculativa non giustificata da alcun interesse pubblico e privato, che in concreto non porta nessun vantaggio alla società stessa o ai propri azionisti e creditori, come invece si prefiggono a chiare lettere gli art. 757 CO e 260 LEF.”
Wird die Konkursforderung durch die Konkursverwaltung gemäss Art. 757 Abs. 2 OR (vgl. Art. 260 SchKG) an einen Gläubiger abgetreten, steht diesem die Aktivlegitimation zur selbstständigen Geltendmachung der abgetretenen Forderung zu.
“Aus der Darlehensgewährung des Klägers an die E'._____ und der Zulas- sung der Darlehensforderung im Konkurs der E'._____ folgt, dass der Kläger Ge- sellschaftsgläubiger ist. Nachdem die Konkursverwaltung auf die Geltendma- chung der Schadenersatzforderung verzichtet und die entsprechende Forderung dem Kläger abgetreten hat (vgl. Art. 757 Abs. 2 OR; Art. 260 SchKG), ist die Ak- tivlegitimation des Klägers ohne Weiteres gegeben.”
Art. 757 Abs. 3 OR weist auf die Möglichkeit der Abtretung nach Art. 260 SchKG hin; diese Koexistenz mit Art. 757 Abs. 1–2 OR ändert nach der Rechtsprechung die Rechtsstellung des Zessionars nicht. Der Zessionar tritt für die Gläubigergemeinschaft auf, handelt aber in eigenem Namen für Rechnung und Risiko der Masse; die aus dem Forderungszugang erzielten Beträge dienen zunächst der Deckung seiner Forderung, ein allfälliger Überschuss fällt der Masse zu.
“Il exerce ainsi l’action de la communauté des créanciers, mais le produit éventuel de l’action servira d’abord à couvrir ses propres prétentions telles que colloquées (ATF 132 III 342 consid. 2.1, JdT 2007 I 51 ; ATF 117 II 432 consid. 1b, JdT 1993 II 154, JdT 1993 I 72, SJ 1992 114). Les défendeurs à cette action sociale intentée par le créancier social ne peuvent pas faire valoir les objections opposables à la société ou au demandeur personnellement, mais seulement celles opposables à la communauté des créanciers (CACI 28 avril 2014/214 consid. 3.3.2 et la référence citée). Il y a alors une purge des objections opposables à la société et d’une exclusion des exceptions personnelles à l’égard du créancier demandeur ; la doctrine parle alors de théorie de l’Ablösung (Garbarski, op. cit., pp. 85 et 86). Le mécanisme prévu à l’art. 757 al. 1 et 2 CO correspond à la cession des droits de la masse selon l’art. 260 LP (loi fédérale sur la poursuite pour dettes et la faillite du 11 avril 1889 [RS 281.1] ; cf. à ce sujet ATF 121 III 488 consid. 2b, JdT 1997 II 147, SJ 1996 274). L’art. 757 al. 3 CO réserve d’ailleurs cette disposition. Selon la jurisprudence, cette réserve a pour seul but de montrer que la voie de la cession en faveur d’un créancier au sens de l’art. 260 LP coexiste avec la règle prévue par le CO. Ainsi, que le créancier agisse sur la base de l’art. 757 al. 1 et 2 CO ou sur la base de l’art. 260 LP, ou qu’il invoque les deux dispositions, sa situation juridique n’est pas modifiée : dans tous les cas, il agit en vertu d’un mandat procédural (ATF 132 III 342 consid. 2.2, JdT 2007 I 51 ; ATF 121 III 488 consid. 2b, JdT 1997 II 147, SJ 1996 274 ; TF 4A_174/2007 du 13 septembre 2007 consid. 3.3 ; Corboz/Aubry Girardin, op. cit., n. 89 ad art. 745 CO). Il agit « en lieu et place de la masse, en son propre nom, pour son compte et à ses risques et périls », selon le texte de la formule obligatoire 7F (cf. art. 2 ch. 6 et 80 OAOF [ordonnance sur l’administration des offices de faillite du 13 juillet 1911 ; RS 281.32]). Cette formule précise notamment, parmi les conditions auxquelles le créancier cessionnaire est autorisé à poursuivre la réalisation des droits faisant l’objet de la cession, que « [I]a somme d’argent obtenue judiciairement ou à l’amiable peut être employée par le créancier cessionnaire, après paiement des frais, à couvrir sa créance ; l’excédent éventuel sera remis à la masse ».”
“Il exerce ainsi l’action de la communauté des créanciers, mais le produit éventuel de l’action servira d’abord à couvrir ses propres prétentions telles que colloquées (ATF 132 III 342 consid. 2.1, JdT 2007 I 51 ; ATF 117 II 432 consid. 1b, JdT 1993 II 154, JdT 1993 I 72, SJ 1992 114). Les défendeurs à cette action sociale intentée par le créancier social ne peuvent pas faire valoir les objections opposables à la société ou au demandeur personnellement, mais seulement celles opposables à la communauté des créanciers (CACI 28 avril 2014/214 consid. 3.3.2 et la référence citée). Il y a alors une purge des objections opposables à la société et d’une exclusion des exceptions personnelles à l’égard du créancier demandeur ; la doctrine parle alors de théorie de l’Ablösung (Garbarski, op. cit., pp. 85 et 86). Le mécanisme prévu à l’art. 757 al. 1 et 2 CO correspond à la cession des droits de la masse selon l’art. 260 LP (loi fédérale sur la poursuite pour dettes et la faillite du 11 avril 1889 [RS 281.1] ; cf. à ce sujet ATF 121 III 488 consid. 2b, JdT 1997 II 147, SJ 1996 274). L’art. 757 al. 3 CO réserve d’ailleurs cette disposition. Selon la jurisprudence, cette réserve a pour seul but de montrer que la voie de la cession en faveur d’un créancier au sens de l’art. 260 LP coexiste avec la règle prévue par le CO. Ainsi, que le créancier agisse sur la base de l’art. 757 al. 1 et 2 CO ou sur la base de l’art. 260 LP, ou qu’il invoque les deux dispositions, sa situation juridique n’est pas modifiée : dans tous les cas, il agit en vertu d’un mandat procédural (ATF 132 III 342 consid. 2.2, JdT 2007 I 51 ; ATF 121 III 488 consid. 2b, JdT 1997 II 147, SJ 1996 274 ; TF 4A_174/2007 du 13 septembre 2007 consid. 3.3 ; Corboz/Aubry Girardin, op. cit., n. 89 ad art. 745 CO). Il agit « en lieu et place de la masse, en son propre nom, pour son compte et à ses risques et périls », selon le texte de la formule obligatoire 7F (cf. art. 2 ch. 6 et 80 OAOF [ordonnance sur l’administration des offices de faillite du 13 juillet 1911 ; RS 281.32]). Cette formule précise notamment, parmi les conditions auxquelles le créancier cessionnaire est autorisé à poursuivre la réalisation des droits faisant l’objet de la cession, que « [I]a somme d’argent obtenue judiciairement ou à l’amiable peut être employée par le créancier cessionnaire, après paiement des frais, à couvrir sa créance ; l’excédent éventuel sera remis à la masse ».”
Bleibt ein Gläubiger nach Art. 757 Abs. 2 OR zur Durchsetzung der Ansprüche prozessführungsbefugt, so gilt dies auch, wenn er bereits anderweitig befriedigt worden ist. In diesem Fall führt dies nach den zitierten Entscheiden lediglich dazu, dass der Gläubiger den gesamten Prozessgewinn der Konkursmasse abzuliefern hat; ihm wird nicht die Prozessführungsbefugnis, Klagelegitimation oder das Rechtsschutzinteresse entzogen.
“O., Art. 260 N 1; so auch der Kläger: act. 25 Rz. 3 f.; vgl. E. 1.1.3.). Der materiell-rechtliche Anspruch verbleibt der - 12 - Masse. Von Vornherein unerheblich für die Beurteilung der Frage, ob die Durchset- zung des materiellen Rechts gerichtlichen Schutz bedarf, ist demnach die materi- elle Begründetheit der rechtskräftig kollozierten persönlichen Forderung des Klä- gers (vgl. auch act. 25 Rz. 5 und Rz. 39 und act. 38 Rz. 26; anders sinngemäss die Beklagte: act. 13 S. 18 und S. 28 f. und act. 34 Rz. 15; vgl. BGE 132 III 342 E. 2.2.1). Sodann steht dem Kläger zwar ein Vorabbefriedigungsrecht zu und erhält die Masse nur den allfälligen Überschuss. Ist der Kläger aber bereits anderweitig befriedigt worden, hat das nur zur Folge, dass er der Masse den gesamten Pro- zessgewinn abliefern muss, und namentlich nicht, dass ihm die Prozessführungs- befugnis resp. Klagelegitimation oder das Rechtsschutzinteresse abgesprochen würden (Art. 757 Abs. 2 OR; Art. 260 Abs. 2 SchKG; BGE 113 III 20 E. 3.; BGE 132 III 342 E. 2.2; vgl. auch act. 25 Rz. 6 und Rz. 16 ff. und act. 38 Rz. 26). Die von der Beklagten (sinngemäss) aufgeworfene Frage, ob und in welchem Umfang die For- derung des Klägers überhaupt noch bestehe resp. – in der Folge – ob er seine 'Gläubigereigenschaft' durch den Vergleich mit dem Verlustscheinschuldner verlo- ren habe (act. 13 S. 17 und S. 29; act. 34 Rz. 18, Rz. 22 und Rz. 24), ist demnach nicht von Belang (vgl. auch act. 25 Rz. 6 und act. 38 Rz. 24 ff. und Rz. 29 f.). So- dann ist ein Abtretungsgläubiger den Interessen der Masse nicht verpflichtet (BA- CHOFNER, a.a.O., Art. 260 N 79): Es stand dem Kläger frei, ob, in welcher Reihen- folge und in welchem Umfang seine nach Art. 260 SchKG abgetretenen Ansprüche geltend zu machen (BGE 102 III 29; BACHOFNER, a.a.O., Art. 260 N 77 ff.; vgl. auch act. 38 Rz. 27). So musste der Vergleich mit dem Verlustscheinschulder nicht von der Gläubigerversammlung oder der Konkursverwaltung genehmigt werden und musste der Kläger der Beklagten im Verfahren auch nicht den Streit verkünden (BGE 138 III 628 E.”
“O., Art. 260 N 1; so auch der Kläger: act. 25 Rz. 3 f.; vgl. E. 1.1.3.). Der materiell-rechtliche Anspruch verbleibt der - 12 - Masse. Von Vornherein unerheblich für die Beurteilung der Frage, ob die Durchset- zung des materiellen Rechts gerichtlichen Schutz bedarf, ist demnach die materi- elle Begründetheit der rechtskräftig kollozierten persönlichen Forderung des Klä- gers (vgl. auch act. 25 Rz. 5 und Rz. 39 und act. 38 Rz. 26; anders sinngemäss die Beklagte: act. 13 S. 18 und S. 28 f. und act. 34 Rz. 15; vgl. BGE 132 III 342 E. 2.2.1). Sodann steht dem Kläger zwar ein Vorabbefriedigungsrecht zu und erhält die Masse nur den allfälligen Überschuss. Ist der Kläger aber bereits anderweitig befriedigt worden, hat das nur zur Folge, dass er der Masse den gesamten Pro- zessgewinn abliefern muss, und namentlich nicht, dass ihm die Prozessführungs- befugnis resp. Klagelegitimation oder das Rechtsschutzinteresse abgesprochen würden (Art. 757 Abs. 2 OR; Art. 260 Abs. 2 SchKG; BGE 113 III 20 E. 3.; BGE 132 III 342 E. 2.2; vgl. auch act. 25 Rz. 6 und Rz. 16 ff. und act. 38 Rz. 26). Die von der Beklagten (sinngemäss) aufgeworfene Frage, ob und in welchem Umfang die For- derung des Klägers überhaupt noch bestehe resp. – in der Folge – ob er seine 'Gläubigereigenschaft' durch den Vergleich mit dem Verlustscheinschuldner verlo- ren habe (act. 13 S. 17 und S. 29; act. 34 Rz. 18, Rz. 22 und Rz. 24), ist demnach nicht von Belang (vgl. auch act. 25 Rz. 6 und act. 38 Rz. 24 ff. und Rz. 29 f.). So- dann ist ein Abtretungsgläubiger den Interessen der Masse nicht verpflichtet (BA- CHOFNER, a.a.O., Art. 260 N 79): Es stand dem Kläger frei, ob, in welcher Reihen- folge und in welchem Umfang seine nach Art. 260 SchKG abgetretenen Ansprüche geltend zu machen (BGE 102 III 29; BACHOFNER, a.a.O., Art. 260 N 77 ff.; vgl. auch act. 38 Rz. 27). So musste der Vergleich mit dem Verlustscheinschulder nicht von der Gläubigerversammlung oder der Konkursverwaltung genehmigt werden und musste der Kläger der Beklagten im Verfahren auch nicht den Streit verkünden (BGE 138 III 628 E.”
Im Konkurs hat die Konkursverwaltung vorrangig die Pflicht, den Ersatzanspruch der Gesellschaft geltend zu machen. Verzichtet die Konkursverwaltung, kann ein Gesellschaftsgläubiger an ihrer Stelle die Forderung der Gläubigergemeinschaft geltend machen; er tritt dabei als Verfolger der Forderung der Masse auf und kann nur den der Gesellschaft entstandenen Schaden, nicht eigene persönliche Schadenersatzansprüche, geltend machen.
“81 allégué par l'appelant comme valeur de liquidation de la société au moment de la faillite pour considérer que ce dernier n'avait pas apporté la preuve de l'état du patrimoine de la société au moment de la faillite, de sorte que cette erreur de plume n'emporte aucune conséquence sur la solution retenue par le Tribunal. Au vu de ce qui précède, le grief de l'appelant n'est pas fondé. 2. 2.1 Lorsqu'il est soutenu qu'un administrateur, un réviseur ou un tiers, en manquant intentionnellement ou par négligence à ses devoirs, a causé un dommage à une société, la créance en réparation appartient à la société (ATF 136 III 148 consid. 2.3; 132 III 564 consid. 3.2.2). Lorsque la société tombe en faillite - comme c'est le cas en l'espèce -, la créance que la société pouvait faire valoir contre la personne responsable est remplacée par une créance de la communauté des créanciers (ATF 136 III 148 consid. 2.3; 132 III 564 consid. 3.2.2 ; 117 II 432 consid. 1b/dd). Il appartient en priorité à l'administration de la faillite de faire valoir cette créance (art. 757 al. 1 CO), mais si elle y renonce (art. 757 al. 2 CO), un créancier social peut réclamer à sa place la réparation du dommage subi directement par la société; il exerce alors l'action de la communauté des créanciers (ATF 132 III 564 consid. 3.2.2 et les arrêts cités). En matière de poursuite et faillite, ce mécanisme est réglé par l'art. 260 LP et le créancier social qui a obtenu la cession des droits de la masse agit sur la base d'un mandat procédural; il est ainsi légitimé à actionner la personne responsable pour réclamer la réparation du dommage subi par la société (ATF 136 III 148 consid. 2.3; 132 III 564 consid. 3.2.2 p. 570). 2.2 En l'espèce, il est établi que l'appelant, créancier de C______ à hauteur de 201'805 fr. 56, a obtenu la cession des droits de la masse en faillite de C______, conformément aux dispositions et principes rappelés ci-dessus. Agissant sur cette base, il ne se prévaut pas d'un dommage que l'intimée lui aurait causé directement, mais uniquement d'un dommage que celle-ci aurait causé en premier lieu à la société C______, et entraînant pour lui-même un dommage indirect.”
“En effet, ces principes ne valent que dans les cas où l’on discerne un dommage direct à la fois pour la société et pour le créancier. Ils ne sont pas applicables lorsque seul le créancier social est lésé ou lorsque le créancier subit un dommage par ricochet découlant de l’insolvabilité de la société. Ces limitations n’ont du reste aucun intérêt dans ce dernier cas, puisque le créancier social lésé par ricochet ne dispose précisément d’aucune action individuelle contre l’organe responsable, ce qui exclut tout risque de concurrence avec l’action sociale (ATF 132 III 564 consid. 3.2.3, JdT 2007 I 448, SJ 2007 I 13 et les références citées). 5.1.2.4 Il convient de préciser, à l’aune de ce qui vient d’être énoncé, que lorsque la société subit un dommage direct (cf. consid. 5.1.2.2 supra) qui entraîne son insolvabilité, puis sa faillite, la créance qu’elle pouvait faire valoir contre l’organe responsable est remplacée par une créance unique de la communauté des créanciers (ATF 117 II 432 consid. 1.b/dd, JdT 1993 II 154, JdT 1993 I 72, SJ 1992 114). A teneur de l’art. 757 al. 1 CO, il appartient en priorité à l’administration de la faillite d’exercer l’action en réparation. Toutefois, si l’administration de la faillite renonce à exercer cette action sociale (art. 757 al. 2 CO), un créancier social peut réclamer la réparation du dommage subi directement par la société (ATF 131 III 306 consid. 3.1.1, JdT 2006 I 56, SJ 2005 I 385), mais non son dommage propre (ATF 132 III 564 consid. 3.2.2, JdT 2007 I 448, SJ 2007 I 13 ; TF 4C.182/2006 du 12 décembre 2006 consid. 3.1). Il exerce ainsi l’action de la communauté des créanciers, mais le produit éventuel de l’action servira d’abord à couvrir ses propres prétentions telles que colloquées (ATF 132 III 342 consid. 2.1, JdT 2007 I 51 ; ATF 117 II 432 consid. 1b, JdT 1993 II 154, JdT 1993 I 72, SJ 1992 114). Les défendeurs à cette action sociale intentée par le créancier social ne peuvent pas faire valoir les objections opposables à la société ou au demandeur personnellement, mais seulement celles opposables à la communauté des créanciers (CACI 28 avril 2014/214 consid.”
Übt die Konkursverwaltung die Aktion nach Art. 757 Abs. 1 OR nicht aus (Art. 757 Abs. 2 OR), so kann ein Gläubiger die Aktion für die Gemeinschaft der Gläubiger geltend machen. Dabei kann er nur die der Gesellschaft zustehende Ersatzforderung verfolgen, nicht eigene, persönliche Schadenersatzansprüche. Der Erlös einer erfolgreichen Aktion dient vorrangig zur Deckung der vom klagenden Gläubiger kollokierten Forderungen. Gegen den klagenden Gläubiger stehen den Beklagten nur die Einwendungen zu, die gegenüber der Gläubigergemeinschaft erhoben werden können (Theorie der Ablösung).
“Ils ne sont pas applicables lorsque seul le créancier social est lésé ou lorsque le créancier subit un dommage par ricochet découlant de l’insolvabilité de la société. Ces limitations n’ont du reste aucun intérêt dans ce dernier cas, puisque le créancier social lésé par ricochet ne dispose précisément d’aucune action individuelle contre l’organe responsable, ce qui exclut tout risque de concurrence avec l’action sociale (ATF 132 III 564 consid. 3.2.3, JdT 2007 I 448, SJ 2007 I 13 et les références citées). 5.1.2.4 Il convient de préciser, à l’aune de ce qui vient d’être énoncé, que lorsque la société subit un dommage direct (cf. consid. 5.1.2.2 supra) qui entraîne son insolvabilité, puis sa faillite, la créance qu’elle pouvait faire valoir contre l’organe responsable est remplacée par une créance unique de la communauté des créanciers (ATF 117 II 432 consid. 1.b/dd, JdT 1993 II 154, JdT 1993 I 72, SJ 1992 114). A teneur de l’art. 757 al. 1 CO, il appartient en priorité à l’administration de la faillite d’exercer l’action en réparation. Toutefois, si l’administration de la faillite renonce à exercer cette action sociale (art. 757 al. 2 CO), un créancier social peut réclamer la réparation du dommage subi directement par la société (ATF 131 III 306 consid. 3.1.1, JdT 2006 I 56, SJ 2005 I 385), mais non son dommage propre (ATF 132 III 564 consid. 3.2.2, JdT 2007 I 448, SJ 2007 I 13 ; TF 4C.182/2006 du 12 décembre 2006 consid. 3.1). Il exerce ainsi l’action de la communauté des créanciers, mais le produit éventuel de l’action servira d’abord à couvrir ses propres prétentions telles que colloquées (ATF 132 III 342 consid. 2.1, JdT 2007 I 51 ; ATF 117 II 432 consid. 1b, JdT 1993 II 154, JdT 1993 I 72, SJ 1992 114). Les défendeurs à cette action sociale intentée par le créancier social ne peuvent pas faire valoir les objections opposables à la société ou au demandeur personnellement, mais seulement celles opposables à la communauté des créanciers (CACI 28 avril 2014/214 consid. 3.3.2 et la référence citée). Il y a alors une purge des objections opposables à la société et d’une exclusion des exceptions personnelles à l’égard du créancier demandeur ; la doctrine parle alors de théorie de l’Ablösung (Garbarski, op.”
“Ils ne sont pas applicables lorsque seul le créancier social est lésé ou lorsque le créancier subit un dommage par ricochet découlant de l’insolvabilité de la société. Ces limitations n’ont du reste aucun intérêt dans ce dernier cas, puisque le créancier social lésé par ricochet ne dispose précisément d’aucune action individuelle contre l’organe responsable, ce qui exclut tout risque de concurrence avec l’action sociale (ATF 132 III 564 consid. 3.2.3, JdT 2007 I 448, SJ 2007 I 13 et les références citées). 5.1.2.4 Il convient de préciser, à l’aune de ce qui vient d’être énoncé, que lorsque la société subit un dommage direct (cf. consid. 5.1.2.2 supra) qui entraîne son insolvabilité, puis sa faillite, la créance qu’elle pouvait faire valoir contre l’organe responsable est remplacée par une créance unique de la communauté des créanciers (ATF 117 II 432 consid. 1.b/dd, JdT 1993 II 154, JdT 1993 I 72, SJ 1992 114). A teneur de l’art. 757 al. 1 CO, il appartient en priorité à l’administration de la faillite d’exercer l’action en réparation. Toutefois, si l’administration de la faillite renonce à exercer cette action sociale (art. 757 al. 2 CO), un créancier social peut réclamer la réparation du dommage subi directement par la société (ATF 131 III 306 consid. 3.1.1, JdT 2006 I 56, SJ 2005 I 385), mais non son dommage propre (ATF 132 III 564 consid. 3.2.2, JdT 2007 I 448, SJ 2007 I 13 ; TF 4C.182/2006 du 12 décembre 2006 consid. 3.1). Il exerce ainsi l’action de la communauté des créanciers, mais le produit éventuel de l’action servira d’abord à couvrir ses propres prétentions telles que colloquées (ATF 132 III 342 consid. 2.1, JdT 2007 I 51 ; ATF 117 II 432 consid. 1b, JdT 1993 II 154, JdT 1993 I 72, SJ 1992 114). Les défendeurs à cette action sociale intentée par le créancier social ne peuvent pas faire valoir les objections opposables à la société ou au demandeur personnellement, mais seulement celles opposables à la communauté des créanciers (CACI 28 avril 2014/214 consid. 3.3.2 et la référence citée). Il y a alors une purge des objections opposables à la société et d’une exclusion des exceptions personnelles à l’égard du créancier demandeur ; la doctrine parle alors de théorie de l’Ablösung (Garbarski, op.”
Im Konkurs gehört die Klagebefugnis zur Geltendmachung von Ersatzansprüchen gegen für Gesellschaftsschäden Verantwortliche den Gesellschaftsgläubigern (Art. 757 OR). Vor dem Konkurs steht die Klagebefugnis der Gesellschaft und den Aktionären zu (vgl. Art. 756 OR).
“Lorsqu'un fondateur, un administrateur ou une autre personne coopérant à la fondation d'une société anonyme est responsable d'avoir causé un dommage à la société anonyme au sens des art. 753 à 755 CO, la qualité pour agir contre cette personne en dommages-intérêts appartient à la société et à chaque actionnaire tant que la société n'est pas en faillite (art. 756 CO), mais également au créancier social lorsque la société est en faillite (art. 757 CO). Le droit matériel détermine ainsi les personnes qui ont la qualité pour agir en responsabilité contre le ou les responsables. Est litigieuse en l'espèce la qualité d'actionnaire dont se prévaut le demandeur.”
Die Legitimation der Gesellschaftsgläubiger und Aktionäre zur Geltendmachung von Ersatzansprüchen nach Art. 757 OR beruht unmittelbar auf dem Gesetz und nicht auf einer Vollmacht der Konkursverwaltung. Verzichtet die Konkursverwaltung auf die Verfolgung dieser Ansprüche, so können einzelne Gläubiger beziehungsweise Aktionäre selbständig Klage erheben. Die verschiedenen Ansprüche sind in derselben gerichtlichen Procedure zu beurteilen; ein allfälliger verfahrensrechtlich erlangter Geldbetrag ist zunächst zur Deckung der Forderungen der klagenden Gläubiger zu verwenden, ein Überschuss fällt in die Konkursmasse.
“del 20 ottobre 2017, RtiD 2018 I 789 n. 57c, consid. 2.3). L’unica differenza è che il “cessionario” è legittimato (come "Prozeßstandschafter") a esercitare la pretesa della società fallita solo in base a un’autorizzazione dell’amministrazione del fallimento rilasciata alle condizioni e secondo la procedura stabilite dall’art. 260 LEF, mentre la legittimazione dei creditori sociali e degli azionisti ai sensi dell’art. 757 CO è fondata direttamente sulla legge.”
“Cette formule précise notamment, parmi les conditions auxquelles le créancier cessionnaire est autorisé à poursuivre la réalisation des droits faisant l’objet de la cession, que « [I]a somme d’argent obtenue judiciairement ou à l’amiable peut être employée par le créancier cessionnaire, après paiement des frais, à couvrir sa créance ; l’excédent éventuel sera remis à la masse ». Si le créancier cessionnaire a ainsi un devoir d’information et des devoirs quant à l’utilisation du gain du procès, rien ne l’empêche de conclure à la condamnation du défendeur de payer directement en ses mains, comme cela est d’ailleurs usuel dans la pratique (ATF 132 III 564, JdT 2007 I 448, SJ 2007 I 13 ; TF 4A_174/2007 du 13 septembre 2007 consid. 3.3 et les références citées). La qualité de créancier doit exister au moment du dépôt de la demande en justice. Le créancier qui figure à l’état de collocation définitif (créancier définitivement admis à l’état de collocation) est habilité à agir sans qu’il y ait à réexaminer sa qualité de créancier (ATF 132 III 342 consid. 2, JdT 2007 I 51 ; Corboz/Aubry Girardin, op. cit., nn. 26 et 27 ad art. 757 CO). Bien que l’art. 757 CO ne prescrive pas que les demandeurs doivent agir ensemble, cette consorité matérielle improprement dite découle du mécanisme de l’art. 260 LP et exige – uniquement – que toutes les demandes soient jugées dans la même procédure et aboutissent à un seul jugement sur la prétention (Tschumy, Quelques réflexions à propos de la cession des droits de la masse au sens de l’art. 260 LP, JdT 1999 II 34 ss ; ATF 121 III 488 consid. 2c et 2d, JdT 1997 II 147, SJ 1996 274). Cette sorte de consorité n’empêche en revanche nullement un créancier de renoncer à l’action ou de conclure une transaction avec la partie défenderesse, si du moins cette décision n’entrave pas les autres créanciers sociaux dans leur action (ATF 121 III 488 consid. 2c, JdT 1997 Il 147, SJ 1996 274). 5.1.3 En raison de son devoir de diligence, l’administrateur doit s’efforcer de remplir au mieux sa mission, que celle-ci soit dictée expressément par la loi ou résulte des circonstances. Ainsi, il est tenu de contrôler de manière régulière la situation économique et financière de la société ; il doit s’abstenir de dépenses qui n’ont aucune justification commerciales ou qui apparaissent excessives, compte tenu des ressources de la société ; il ne doit notamment pas se lancer dans des opérations sans espoirs ou exagérément risquées.”
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