Wird der Auftraggeber voraussichtlich dauernd urteilsunfähig, so muss der Beauftragte die Erwachsenenschutzbehörde am Wohnsitz des Auftraggebers benachrichtigen, wenn eine solche Meldung zur Interessenwahrung angezeigt erscheint.
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Die Meldung veranlasst die Erwachsenenschutzbehörde zu prüfen, ob eine Vertretungsbeistandschaft — gegebenenfalls für Vermögensangelegenheiten — errichtet werden muss.
“2 ZPO stellt weder eine prozessleitende Verfügung noch einen Zwischenentscheid dar. Sie ist deshalb formlos möglich und unterliegt auch nicht der Beschwerde, ausser sie wird mit der Sistierung des Verfahrens gekoppelt. Einer Prozessvollmacht liegt regelmässig ein Auftragsverhältnis zugrunde. Neben der Fähigkeit zur Bestellung einer Vertretung gehört auch die Fähigkeit zur Überwachung der Einhaltung von erteilten Weisungen nach Art. 397 Abs. 1 OR zu den wichtigen Aufgaben der auftraggebenden Person. Die Rechenschaftspflicht der beauftragten Person an die auftraggebende Person ist eine primäre Nebenpflicht im Auftragsverhältnis, wobei ihr zentrale Bedeutung zukommt. Auch ist ein Auftrag jederzeit widerrufbar beziehungsweise kündbar. Ist die Urteilsfähigkeit der auftraggebenden Person (teilweise) eingeschränkt, fehlt es folglich an einer wirksamen Kontrolle beziehungsweise Überwachung der mandatierten Person, bis eine gesetzliche Vertretung der auftraggebenden Person ernannt ist, welche diese Aufgaben übernehmen kann. Insofern sieht Art. 397a OR denn auch eine Meldepflicht der beauftragten Person an die Erwachsenenschutzbehörde vor, wenn die auftraggebende Person voraussichtlich dauernd urteilsunfähig wird. Diese Bestimmung zielt darauf ab, hilfsbedürftige Personen zu schützen. Die Erwachsenenschutzbehörde prüft daraufhin, ob die beauftragte Person dem Schutzbedürfnis der auftraggebenden Person genügend Rechnung trägt. Gemäss Art. 394 Abs. 1 ZGB errichtet die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde eine Vertretungsbeistandschaft, wenn die hilfsbedürftige Person bestimmte Angelegenheiten nicht erledigen kann und deshalb vertreten werden muss. Die Erwachsenenschutzbehörde kann die Handlungsfähigkeit der betroffenen Person entsprechend einschränken. Auch wenn die Handlungsfähigkeit nicht eingeschränkt ist, muss die betroffene Person sich die Handlungen der Beistandsperson anrechnen oder gefallen lassen. Errichtet die Erwachsenenschutzbehörde eine Vertretungsbeistandschaft für die Vermögensverwaltung, so bestimmt sie die Vermögenswerte, die von der Beistandsperson verwaltet werden sollen.”
Die Informationspflicht nach Art. 397a OR kommt nur bei einem «éminemment personnel» Verhältnis zwischen Mandant und Mandatar in Betracht. Daher ist sie in der Regel nicht anzunehmen bei rein geschäftlichen bzw. rein bankmässigen Verhältnissen (z. B. Vermögensverwaltung, «execution‑only»-Verträge, einfache Kontobeziehungen), in denen nicht erwartet werden kann, dass der Mandatar die Urteilsfähigkeit des Mandanten wahrnimmt.
“C’est ainsi également sans arbitraire que le Tribunal a refusé d’entendre B______. Aujourd'hui B______ est partie à la procédure, de sorte qu'elle ne saurait être entendue comme témoin. Son audition comme partie ne se justifie pas non plus, par identité de motifs. Au vu de ce qui précède, le grief de nature formelle invoqué par l’appelante tiré de la violation de son droit à la preuve doit être rejeté. Il n’y a dès lors pas lieu de renvoyer la cause au Tribunal pour instruction complémentaire et nouvelle décision. 6. L’appelante reproche au Tribunal d’avoir violé l’art. 397a CO en considérant que l’intimée n’avait pas violé son obligation d’informer, en ne signalant la situation au Tribunal de protection qu’en mai 2019. 6.1 À teneur de l’art. 397a CO, lorsque le mandant est frappé d’une incapacité de discernement probablement durable, le mandataire doit en informer l’autorité de protection de l’adulte du domicile du mandant pour autant que la démarche paraisse appropriée au regard de la sauvegarde de ses intérêts. L’obligation d’informer de l’art. 397a CO ne s’impose que lorsque le mandataire et le mandant se trouvent dans un rapport éminemment personnel, comme c’est le cas en principe entre un médecin et son patient ou entre un avocat et son client. De par la nature de l’affaire, le mandataire diligent doit pouvoir se rendre compte de la capacité de discernement de son mandant et des éventuelles causes d’altération dont il souffre. On ne saurait attendre que tel soit le cas dans un contrat de gestion immobilière, de management d’hôtel ou encore des contrats bancaires de type execution only (Werro, Commentaire romand, Code des obligations I, 2021, n. 4 ad art. 397a CO). Lorsque les conditions de l’art. 397a CO sont réunies, le mandataire doit saisir l’autorité de protection de l’adulte du domicile du mandant. Lorsqu’à tort le mandataire informe ou omet d’informer l’autorité de protection de l’adulte, le mandataire viole son obligation de diligence et devra répondre de l’éventuel dommage causé au mandant (Werro, op. cit., n. 11 ad art. 397a CO).”
“6.1 À teneur de l’art. 397a CO, lorsque le mandant est frappé d’une incapacité de discernement probablement durable, le mandataire doit en informer l’autorité de protection de l’adulte du domicile du mandant pour autant que la démarche paraisse appropriée au regard de la sauvegarde de ses intérêts. L’obligation d’informer de l’art. 397a CO ne s’impose que lorsque le mandataire et le mandant se trouvent dans un rapport éminemment personnel, comme c’est le cas en principe entre un médecin et son patient ou entre un avocat et son client. De par la nature de l’affaire, le mandataire diligent doit pouvoir se rendre compte de la capacité de discernement de son mandant et des éventuelles causes d’altération dont il souffre. On ne saurait attendre que tel soit le cas dans un contrat de gestion immobilière, de management d’hôtel ou encore des contrats bancaires de type execution only (Werro, Commentaire romand, Code des obligations I, 2021, n. 4 ad art. 397a CO). Lorsque les conditions de l’art. 397a CO sont réunies, le mandataire doit saisir l’autorité de protection de l’adulte du domicile du mandant. Lorsqu’à tort le mandataire informe ou omet d’informer l’autorité de protection de l’adulte, le mandataire viole son obligation de diligence et devra répondre de l’éventuel dommage causé au mandant (Werro, op. cit., n. 11 ad art. 397a CO). 6.2 En l’espèce, il doit d’abord être relevé que les parties se trouvaient dans une relation de simple compte bancaire. En effet, le curateur de feu A______ n'a jamais prétendu que son protégé avait conclu un mandat de gestion avec l'intimée. Dans de telles circonstances, il convient de ne pas se montrer trop exigeant à l’égard de l’intimée s’agissant de l’obligation d’informer fondée sur l’art. 397a CO. En l’occurrence, rien n’indique qu’une éventuelle incapacité de discernement – pour autant qu’elle ait existé à cette période – ait été perceptible avant mai 2019. En effet, lorsque feu A______ s’est rendu dans les locaux de la Banque en août et septembre 2018 ou encore en mars 2019, il avait consulté quelques jours auparavant son médecin, sans que celui-ci ne décèle un éventuel problème et ne signale son cas au Tribunal de protection.”
Die Meldung dient dem Schutz hilfsbedürftiger Personen; sie veranlasst die Erwachsenenschutzbehörde zur Prüfung, ob aufgrund möglicher Urteilsunfähigkeit eine Vertretung erforderlich ist und ob die beauftragte Person den Schutzinteressen der auftraggebenden Person genügt.
“2 ZPO stellt weder eine prozessleitende Verfügung noch einen Zwischenentscheid dar. Sie ist deshalb formlos möglich und unterliegt auch nicht der Beschwerde, ausser sie wird mit der Sistierung des Verfahrens gekoppelt. Einer Prozessvollmacht liegt regelmässig ein Auftragsverhältnis zugrunde. Neben der Fähigkeit zur Bestellung einer Vertretung gehört auch die Fähigkeit zur Überwachung der Einhaltung von erteilten Weisungen nach Art. 397 Abs. 1 OR zu den wichtigen Aufgaben der auftraggebenden Person. Die Rechenschaftspflicht der beauftragten Person an die auftraggebende Person ist eine primäre Nebenpflicht im Auftragsverhältnis, wobei ihr zentrale Bedeutung zukommt. Auch ist ein Auftrag jederzeit widerrufbar beziehungsweise kündbar. Ist die Urteilsfähigkeit der auftraggebenden Person (teilweise) eingeschränkt, fehlt es folglich an einer wirksamen Kontrolle beziehungsweise Überwachung der mandatierten Person, bis eine gesetzliche Vertretung der auftraggebenden Person ernannt ist, welche diese Aufgaben übernehmen kann. Insofern sieht Art. 397a OR denn auch eine Meldepflicht der beauftragten Person an die Erwachsenenschutzbehörde vor, wenn die auftraggebende Person voraussichtlich dauernd urteilsunfähig wird. Diese Bestimmung zielt darauf ab, hilfsbedürftige Personen zu schützen. Die Erwachsenenschutzbehörde prüft daraufhin, ob die beauftragte Person dem Schutzbedürfnis der auftraggebenden Person genügend Rechnung trägt. Gemäss Art. 394 Abs. 1 ZGB errichtet die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde eine Vertretungsbeistandschaft, wenn die hilfsbedürftige Person bestimmte Angelegenheiten nicht erledigen kann und deshalb vertreten werden muss. Die Erwachsenenschutzbehörde kann die Handlungsfähigkeit der betroffenen Person entsprechend einschränken. Auch wenn die Handlungsfähigkeit nicht eingeschränkt ist, muss die betroffene Person sich die Handlungen der Beistandsperson anrechnen oder gefallen lassen. Errichtet die Erwachsenenschutzbehörde eine Vertretungsbeistandschaft für die Vermögensverwaltung, so bestimmt sie die Vermögenswerte, die von der Beistandsperson verwaltet werden sollen.”
Die Informationspflicht nach Art. 397a OR tritt in der Regel nur ein, wenn zwischen Mandant und Mandatar ein ausgesprochen persönliches Verhältnis besteht. Typische Beispiele sind das Arzt/Patient‑ oder das Anwalt/Mandant‑Verhältnis. Von einer solchen Pflicht kann bei rein geschäftlichen oder technischen Mandaten (z. B. Immobilienverwaltung, Hotelmanagement, execution‑only Bankverträge) im Allgemeinen nicht ausgegangen werden.
“C’est ainsi également sans arbitraire que le Tribunal a refusé d’entendre B______. Aujourd'hui B______ est partie à la procédure, de sorte qu'elle ne saurait être entendue comme témoin. Son audition comme partie ne se justifie pas non plus, par identité de motifs. Au vu de ce qui précède, le grief de nature formelle invoqué par l’appelante tiré de la violation de son droit à la preuve doit être rejeté. Il n’y a dès lors pas lieu de renvoyer la cause au Tribunal pour instruction complémentaire et nouvelle décision. 6. L’appelante reproche au Tribunal d’avoir violé l’art. 397a CO en considérant que l’intimée n’avait pas violé son obligation d’informer, en ne signalant la situation au Tribunal de protection qu’en mai 2019. 6.1 À teneur de l’art. 397a CO, lorsque le mandant est frappé d’une incapacité de discernement probablement durable, le mandataire doit en informer l’autorité de protection de l’adulte du domicile du mandant pour autant que la démarche paraisse appropriée au regard de la sauvegarde de ses intérêts. L’obligation d’informer de l’art. 397a CO ne s’impose que lorsque le mandataire et le mandant se trouvent dans un rapport éminemment personnel, comme c’est le cas en principe entre un médecin et son patient ou entre un avocat et son client. De par la nature de l’affaire, le mandataire diligent doit pouvoir se rendre compte de la capacité de discernement de son mandant et des éventuelles causes d’altération dont il souffre. On ne saurait attendre que tel soit le cas dans un contrat de gestion immobilière, de management d’hôtel ou encore des contrats bancaires de type execution only (Werro, Commentaire romand, Code des obligations I, 2021, n. 4 ad art. 397a CO). Lorsque les conditions de l’art. 397a CO sont réunies, le mandataire doit saisir l’autorité de protection de l’adulte du domicile du mandant. Lorsqu’à tort le mandataire informe ou omet d’informer l’autorité de protection de l’adulte, le mandataire viole son obligation de diligence et devra répondre de l’éventuel dommage causé au mandant (Werro, op. cit., n. 11 ad art. 397a CO).”
“En effet, l’appelante ne saurait être suivie lorsqu’elle soutient être « la seule personne qui pouvait venir expliquer au Tribunal la faculté de tout un chacun de percevoir l’incapacité de discernement de [feu A______] », son médecin traitant étant tout à fait en mesure de le faire. Contrairement à ce que l’appelante prétend, les déclarations du Dr E______ permettent par ailleurs de répondre à la question de savoir si l’éventuelle incapacité de feu A______ était visible pour les tiers après sa première hospitalisation. C’est ainsi également sans arbitraire que le Tribunal a refusé d’entendre B______. Aujourd'hui B______ est partie à la procédure, de sorte qu'elle ne saurait être entendue comme témoin. Son audition comme partie ne se justifie pas non plus, par identité de motifs. Au vu de ce qui précède, le grief de nature formelle invoqué par l’appelante tiré de la violation de son droit à la preuve doit être rejeté. Il n’y a dès lors pas lieu de renvoyer la cause au Tribunal pour instruction complémentaire et nouvelle décision. 6. L’appelante reproche au Tribunal d’avoir violé l’art. 397a CO en considérant que l’intimée n’avait pas violé son obligation d’informer, en ne signalant la situation au Tribunal de protection qu’en mai 2019. 6.1 À teneur de l’art. 397a CO, lorsque le mandant est frappé d’une incapacité de discernement probablement durable, le mandataire doit en informer l’autorité de protection de l’adulte du domicile du mandant pour autant que la démarche paraisse appropriée au regard de la sauvegarde de ses intérêts. L’obligation d’informer de l’art. 397a CO ne s’impose que lorsque le mandataire et le mandant se trouvent dans un rapport éminemment personnel, comme c’est le cas en principe entre un médecin et son patient ou entre un avocat et son client. De par la nature de l’affaire, le mandataire diligent doit pouvoir se rendre compte de la capacité de discernement de son mandant et des éventuelles causes d’altération dont il souffre. On ne saurait attendre que tel soit le cas dans un contrat de gestion immobilière, de management d’hôtel ou encore des contrats bancaires de type execution only (Werro, Commentaire romand, Code des obligations I, 2021, n. 4 ad art. 397a CO). Lorsque les conditions de l’art. 397a CO sont réunies, le mandataire doit saisir l’autorité de protection de l’adulte du domicile du mandant.”
Eine Meldepflicht nach Art. 397a OR besteht in der Regel nicht bei Vertragsverhältnissen ohne überwiegend persönlich-nahe Beziehung (z.B. Immobilienverwaltung, Managementverträge, «execution-only»-Bankaufträge). Die Mitteilungspflicht kommt primär in Betracht, wenn zwischen Mandant und Mandatar ein eminentes persönliches Verhältnis besteht (z.B. Arzt–Patient, Anwalt–Klient), weil der Mandatar in solchen Fällen aufgrund der Natur des Auftrags die Einsichtsfähigkeit des Mandanten feststellen können muss.
“En effet, l’appelante ne saurait être suivie lorsqu’elle soutient être « la seule personne qui pouvait venir expliquer au Tribunal la faculté de tout un chacun de percevoir l’incapacité de discernement de [feu A______] », son médecin traitant étant tout à fait en mesure de le faire. Contrairement à ce que l’appelante prétend, les déclarations du Dr E______ permettent par ailleurs de répondre à la question de savoir si l’éventuelle incapacité de feu A______ était visible pour les tiers après sa première hospitalisation. C’est ainsi également sans arbitraire que le Tribunal a refusé d’entendre B______. Aujourd'hui B______ est partie à la procédure, de sorte qu'elle ne saurait être entendue comme témoin. Son audition comme partie ne se justifie pas non plus, par identité de motifs. Au vu de ce qui précède, le grief de nature formelle invoqué par l’appelante tiré de la violation de son droit à la preuve doit être rejeté. Il n’y a dès lors pas lieu de renvoyer la cause au Tribunal pour instruction complémentaire et nouvelle décision. 6. L’appelante reproche au Tribunal d’avoir violé l’art. 397a CO en considérant que l’intimée n’avait pas violé son obligation d’informer, en ne signalant la situation au Tribunal de protection qu’en mai 2019. 6.1 À teneur de l’art. 397a CO, lorsque le mandant est frappé d’une incapacité de discernement probablement durable, le mandataire doit en informer l’autorité de protection de l’adulte du domicile du mandant pour autant que la démarche paraisse appropriée au regard de la sauvegarde de ses intérêts. L’obligation d’informer de l’art. 397a CO ne s’impose que lorsque le mandataire et le mandant se trouvent dans un rapport éminemment personnel, comme c’est le cas en principe entre un médecin et son patient ou entre un avocat et son client. De par la nature de l’affaire, le mandataire diligent doit pouvoir se rendre compte de la capacité de discernement de son mandant et des éventuelles causes d’altération dont il souffre. On ne saurait attendre que tel soit le cas dans un contrat de gestion immobilière, de management d’hôtel ou encore des contrats bancaires de type execution only (Werro, Commentaire romand, Code des obligations I, 2021, n. 4 ad art. 397a CO). Lorsque les conditions de l’art. 397a CO sont réunies, le mandataire doit saisir l’autorité de protection de l’adulte du domicile du mandant.”
“En effet, l’appelante ne saurait être suivie lorsqu’elle soutient être « la seule personne qui pouvait venir expliquer au Tribunal la faculté de tout un chacun de percevoir l’incapacité de discernement de [feu A______] », son médecin traitant étant tout à fait en mesure de le faire. Contrairement à ce que l’appelante prétend, les déclarations du Dr E______ permettent par ailleurs de répondre à la question de savoir si l’éventuelle incapacité de feu A______ était visible pour les tiers après sa première hospitalisation. C’est ainsi également sans arbitraire que le Tribunal a refusé d’entendre B______. Aujourd'hui B______ est partie à la procédure, de sorte qu'elle ne saurait être entendue comme témoin. Son audition comme partie ne se justifie pas non plus, par identité de motifs. Au vu de ce qui précède, le grief de nature formelle invoqué par l’appelante tiré de la violation de son droit à la preuve doit être rejeté. Il n’y a dès lors pas lieu de renvoyer la cause au Tribunal pour instruction complémentaire et nouvelle décision. 6. L’appelante reproche au Tribunal d’avoir violé l’art. 397a CO en considérant que l’intimée n’avait pas violé son obligation d’informer, en ne signalant la situation au Tribunal de protection qu’en mai 2019. 6.1 À teneur de l’art. 397a CO, lorsque le mandant est frappé d’une incapacité de discernement probablement durable, le mandataire doit en informer l’autorité de protection de l’adulte du domicile du mandant pour autant que la démarche paraisse appropriée au regard de la sauvegarde de ses intérêts. L’obligation d’informer de l’art. 397a CO ne s’impose que lorsque le mandataire et le mandant se trouvent dans un rapport éminemment personnel, comme c’est le cas en principe entre un médecin et son patient ou entre un avocat et son client. De par la nature de l’affaire, le mandataire diligent doit pouvoir se rendre compte de la capacité de discernement de son mandant et des éventuelles causes d’altération dont il souffre. On ne saurait attendre que tel soit le cas dans un contrat de gestion immobilière, de management d’hôtel ou encore des contrats bancaires de type execution only (Werro, Commentaire romand, Code des obligations I, 2021, n.”
Bei reinen Konto-/execution‑only‑Beziehungen ist die Meldepflicht nach Art. 397a OR weniger weitreichend anzuwenden. Die Pflicht, die Erwachsenenschutzbehörde zu benachrichtigen, setzt ein Verhältnis voraus, in dem der Beauftragte die Urteilsfähigkeit seines Auftraggebers persönlich erkennen können muss; dies trifft typischerweise nicht auf simple Bankkonten oder execution‑only‑Verträge zu. In solchen Fällen sind nach der zitierten Rechtsprechung weniger strenge Anforderungen an ein frühzeitiges Melden zu stellen, und eine spätere Meldung kann unter den konkreten Umständen zulässig sein.
“On ne saurait attendre que tel soit le cas dans un contrat de gestion immobilière, de management d’hôtel ou encore des contrats bancaires de type execution only (Werro, Commentaire romand, Code des obligations I, 2021, n. 4 ad art. 397a CO). Lorsque les conditions de l’art. 397a CO sont réunies, le mandataire doit saisir l’autorité de protection de l’adulte du domicile du mandant. Lorsqu’à tort le mandataire informe ou omet d’informer l’autorité de protection de l’adulte, le mandataire viole son obligation de diligence et devra répondre de l’éventuel dommage causé au mandant (Werro, op. cit., n. 11 ad art. 397a CO). 6.2 En l’espèce, il doit d’abord être relevé que les parties se trouvaient dans une relation de simple compte bancaire. En effet, le curateur de feu A______ n'a jamais prétendu que son protégé avait conclu un mandat de gestion avec l'intimée. Dans de telles circonstances, il convient de ne pas se montrer trop exigeant à l’égard de l’intimée s’agissant de l’obligation d’informer fondée sur l’art. 397a CO. En l’occurrence, rien n’indique qu’une éventuelle incapacité de discernement – pour autant qu’elle ait existé à cette période – ait été perceptible avant mai 2019. En effet, lorsque feu A______ s’est rendu dans les locaux de la Banque en août et septembre 2018 ou encore en mars 2019, il avait consulté quelques jours auparavant son médecin, sans que celui-ci ne décèle un éventuel problème et ne signale son cas au Tribunal de protection. Sa sœur jumelle, qui allègue l’avoir vu régulièrement depuis sa première hospitalisation en octobre 2018, n’a pas non plus jugé utile de faire un signalement, ou du moins de faire part de ses éventuelles inquiétudes au médecin traitant de son frère. Dans ces circonstances, il ne peut être reproché à l’intimée d’avoir informé tardivement l’autorité de protection. Le jugement entrepris sera par conséquent confirmé sur ce point. 7. L'appelante fait grief au Tribunal d'avoir considéré que l'intimée n'avait pas violé son obligation de diligence en exécutant les ordres que lui avait transmis feu A______ entre août 2018 et mars 2019.”
“397a CO ne s’impose que lorsque le mandataire et le mandant se trouvent dans un rapport éminemment personnel, comme c’est le cas en principe entre un médecin et son patient ou entre un avocat et son client. De par la nature de l’affaire, le mandataire diligent doit pouvoir se rendre compte de la capacité de discernement de son mandant et des éventuelles causes d’altération dont il souffre. On ne saurait attendre que tel soit le cas dans un contrat de gestion immobilière, de management d’hôtel ou encore des contrats bancaires de type execution only (Werro, Commentaire romand, Code des obligations I, 2021, n. 4 ad art. 397a CO). Lorsque les conditions de l’art. 397a CO sont réunies, le mandataire doit saisir l’autorité de protection de l’adulte du domicile du mandant. Lorsqu’à tort le mandataire informe ou omet d’informer l’autorité de protection de l’adulte, le mandataire viole son obligation de diligence et devra répondre de l’éventuel dommage causé au mandant (Werro, op. cit., n. 11 ad art. 397a CO). 6.2 En l’espèce, il doit d’abord être relevé que les parties se trouvaient dans une relation de simple compte bancaire. En effet, le curateur de feu A______ n'a jamais prétendu que son protégé avait conclu un mandat de gestion avec l'intimée. Dans de telles circonstances, il convient de ne pas se montrer trop exigeant à l’égard de l’intimée s’agissant de l’obligation d’informer fondée sur l’art. 397a CO. En l’occurrence, rien n’indique qu’une éventuelle incapacité de discernement – pour autant qu’elle ait existé à cette période – ait été perceptible avant mai 2019. En effet, lorsque feu A______ s’est rendu dans les locaux de la Banque en août et septembre 2018 ou encore en mars 2019, il avait consulté quelques jours auparavant son médecin, sans que celui-ci ne décèle un éventuel problème et ne signale son cas au Tribunal de protection. Sa sœur jumelle, qui allègue l’avoir vu régulièrement depuis sa première hospitalisation en octobre 2018, n’a pas non plus jugé utile de faire un signalement, ou du moins de faire part de ses éventuelles inquiétudes au médecin traitant de son frère.”
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