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Art. 69

961.011OSFederal Council Ordinance1 gen 2006Fonte originale
  1. Sono riserve tecniche:
    1. i riporti dei premi;
    2. le riserve per danni;
    3. le riserve di sicurezza e di compensazione;
    4. le riserve di senescenza;
    5. le riserve per partecipazioni contrattuali alle eccedenze;
    6. le riserve tecniche per rendite;
    7. tutte le altre riserve necessarie per costituire riserve sufficienti.
  2. Le riserve di compensazione dell’assicurazione crediti sono costituite secondo il Metodo n. 2 dell’Allegato n. 5 all’Accordo del 10 ottobre 1989 tra la Confederazione Svizzera e la CEE concernente l’assicurazione diretta diversa dall’assicurazione sulla vita.
  3. Le imprese di assicurazione che esercitano l’assicurazione crediti sono esentate dalla costituzione di riserve di compensazione, sempre che l’incasso degli introiti dei premi in questo ramo assicurativo ammonti a meno del 4 per cento della somma complessiva e a meno di 4 milioni di franchi.

1 commentary

N1.Calcoli worst-case delle riserve in liquidazione

OS art. 69 n. 1 Se un'impresa di assicurazione è in liquidazione, la FINMA poteva richiederle, al fine di tutelare gli interessi degli assicurati, calcoli "worst-case" delle riserve tecniche; ciò, ad esempio, per la verifiÊ delle distribuzioni di dividendi richieste.

Die Einhaltung der aufsichtsrechtlichen Vorschriften zu den versicherungstechnischen Rückstellungen und zum gebundenen Vermögen (vgl. Art. 16, aArt. 17 und Art. 18 f. VAG sowie Art. 54 ff. AVO) verschaffen der Beschwerdeführerin ebenfalls keinen (unbedingten) Anspruch auf die Ausschüttung liquider Mittel. Entscheidend ist vielmehr auch in diesem Kontext, dass sich die Beschwerdeführerin in der Abwicklung befindet, die besagten Gesetzes- und Verordnungsbestimmungen - wiewohl auf sie anwendbar - nicht auf Run-Off-Versicherungsunternehmen zugeschnitten sind, die FINMA sichernde Massnahmen ergreifen muss, sofern die Wahrung der Versicherteninteressen dies erheischt, und die Versicherten im Abwicklungsverfahren besonderen Schutzes bedürfen. In Anbetracht dieser Ausgangslage verstiess die Vorinstanz insbesondere nicht gegen Art. 16 VAG (und Art. 69 AVO), indem sie es als zulässig erachtete, dass die FINMA von der Beschwerdeführerin zur Beurteilung der von ihr beantragten Dividendenausschüttungen für die Jahre 2019 und 2020 "Worst Case"-Berechnungen der versicherungstechnischen Rückstellungen verlangte.
Die Einhaltung der aufsichtsrechtlichen Vorschriften zu den versicherungstechnischen Rückstellungen und zum gebundenen Vermögen (vgl. Art. 16, aArt. 17 und Art. 18 f. VAG sowie Art. 54 ff. AVO) verschaffen der Beschwerdeführerin ebenfalls keinen (unbedingten) Anspruch auf die Ausschüttung liquider Mittel. Entscheidend ist vielmehr auch in diesem Kontext, dass sich die Beschwerdeführerin in der Abwicklung befindet, die besagten Gesetzes- und Verordnungsbestimmungen - wiewohl auf sie anwendbar - nicht auf Run-Off-Versicherungsunternehmen zugeschnitten sind, die FINMA sichernde Massnahmen ergreifen muss, sofern die Wahrung der Versicherteninteressen dies erheischt, und die Versicherten im Abwicklungsverfahren besonderen Schutzes bedürfen. In Anbetracht dieser Ausgangslage verstiess die Vorinstanz insbesondere nicht gegen Art. 16 VAG (und Art. 69 AVO), indem sie es als zulässig erachtete, dass die FINMA von der Beschwerdeführerin zur Beurteilung der von ihr beantragten Dividendenausschüttungen für die Jahre 2019 und 2020 "Worst Case"-Berechnungen der versicherungstechnischen Rückstellungen verlangte.

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