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Art. 68b

831.10LAVSFederal Act1 gen 1948Fonte originale
  1. La cassa di compensazione controlla periodicamente se i datori di lavoro che le sono affiliati si attengono alle disposizioni legali. Essa può far eseguire il controllo da:
    1. un’impresa di revisione e un capo revisore che adempiono i requisiti di cui all’articolo 68;
    2. un servizio speciale della cassa di compensazione o un’organizzazione specializzata delle casse di compensazione;
    3. un assicuratore o un organo esecutivo di un’assicurazione sociale secondo la LPGA1.
  2. Gli organi incaricati di svolgere il controllo dei datori di lavoro presentano alla cassa di compensazione un rapporto in merito.
  3. Essi notificano senza indugio alla cassa di compensazione l’eventuale constatazione di reati o gravi irregolarità.
  4. Il Consiglio federale può incaricare l’autorità di vigilanza di emanare prescrizioni particolareggiate relative al controllo dei datori di lavoro.

Footnotes

  1. RS 830.1

1 commentary

N1.Imputazione a salario AVS di indennità per spese forfettarie

Nell'ambito del controllo del datore di lavoro effettuato ai sensi dell'art. 68b LAVS, le indennità forfettarie per spese possono essere considerate in tutto o in parte come salario determinante. Nei casi in esame, ai fini del calcolo AVS/AD si è considerato il 25% della retribuzione come rimborso spese (ossia il 75% come salario soggetto a contribuzione), mentre, dal profilo fiscale, nelle tassazioni il 100% era considerato imponibile, poiché le spese vive effettive erano fatte valere separatamente.

Aus diesem Grund gilt für die AHV-ALV-Berechnung 25% der Lohnzahlung als Spesenersatz, d.h. nur der Anteil von 75% als AHV/ALV-pflichtiger Lohn. Für die Steuern gilt 100% als pflichtig, weil die effektiven Barauslagen durch B.________ selbst geltend gemacht werden". In den Lohnausweisen betreffend den Beigeladenen für die Steuerjahre 2018 bis 2022 (act. I 10 = act. IIB 12) wurden weder effektive Spesen noch Pauschalspesen aufgeführt (Ziff. 13), jedoch unter Bemerkungen erwähnt, "AHV/ALV-Abzüge: auf 75% der verdienten Provisionen: 25% als Spesenersatz" (Ziff. 15). In den Steuerveranlagungen der besagten Perioden (act. IIA 9), wurden hingegen jeweils die deklarierten Berufskosten gemäss Aufstellung (teilweise nach Korrektur durch die kantonale Steuerverwaltung [KSTV]) bzw. der steuerrechtliche Pauschalabzug (falls höher) als Abzug berücksichtigt (Ziff. 6 und Begründung Korrekturen/Änderungen). Anlässlich der durch die E.________ AG im Juni bzw. Juli 2023 (betreffend die hier streitige Beitragsperiode) durchgeführten Arbeitgeberkontrolle (vgl. Art. 68b AHVG; Art. 162 f. AHVV; Rz. 1002 des Kreisschreiben an die Ausgleichkassen über die Kontrolle der Arbeitgeber [KAA]; Rz. 5001 der Weisungen an die Revisionsstellen über die Durchführung der Arbeitgeberkontrollen [WRA]) wurden die pauschalen Unkostenvergütungen betreffend den Beigeladenen teilweise als massgebenden Lohn aufgerechnet (act. IIB 1). Schliesslich erfolgte mit dem angefochtenen Einspracheentscheid eine Schlechterstellung, indem die gesamten pauschalen Unkostenvergütungen als Lohn aufgerechnet und einzig die Berufskosten gemäss den Steuerveranlagungen als Unkostenauslagen berücksichtigt wurden (act. IIA 13).
Aus diesem Grund gilt für die AHV-ALV-Berechnung 25% der Lohnzahlung als Spesenersatz, d.h. nur der Anteil von 75% als AHV/ALV-pflichtiger Lohn. Für die Steuern gilt 100% als pflichtig, weil die effektiven Barauslagen durch B.________ selbst geltend gemacht werden". In den Lohnausweisen betreffend den Beigeladenen für die Steuerjahre 2018 bis 2022 (act. I 10 = act. IIB 12) wurden weder effektive Spesen noch Pauschalspesen aufgeführt (Ziff. 13), jedoch unter Bemerkungen erwähnt, "AHV/ALV-Abzüge: auf 75% der verdienten Provisionen: 25% als Spesenersatz" (Ziff. 15). In den Steuerveranlagungen der besagten Perioden (act. IIA 9), wurden hingegen jeweils die deklarierten Berufskosten gemäss Aufstellung (teilweise nach Korrektur durch die kantonale Steuerverwaltung [KSTV]) bzw. der steuerrechtliche Pauschalabzug (falls höher) als Abzug berücksichtigt (Ziff. 6 und Begründung Korrekturen/Änderungen). Anlässlich der durch die E.________ AG im Juni bzw. Juli 2023 (betreffend die hier streitige Beitragsperiode) durchgeführten Arbeitgeberkontrolle (vgl. Art. 68b AHVG; Art. 162 f. AHVV; Rz. 1002 des Kreisschreiben an die Ausgleichkassen über die Kontrolle der Arbeitgeber [KAA]; Rz. 5001 der Weisungen an die Revisionsstellen über die Durchführung der Arbeitgeberkontrollen [WRA]) wurden die pauschalen Unkostenvergütungen betreffend den Beigeladenen teilweise als massgebenden Lohn aufgerechnet (act. IIB 1). Schliesslich erfolgte mit dem angefochtenen Einspracheentscheid eine Schlechterstellung, indem die gesamten pauschalen Unkostenvergütungen als Lohn aufgerechnet und einzig die Berufskosten gemäss den Steuerveranlagungen als Unkostenauslagen berücksichtigt wurden (act. IIA 13).

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