Torna alla legge

Art. 102

711LEsprFederal Act1 gen 1932Fonte originale
  1. L’espropriato, che non vi abbia rinunziato espressamente per iscritto, può pretendere la retrocessione di un diritto espropriato, verso rimborso del prezzo che gli è stato pagato e, dato il caso, dell’indennità di deprezzamento:
    1. 1 quando, entro il termine di cinque anni dal suo acquisto da parte dell’espropriante, il diritto in questione non sia stato utilizzato allo scopo per il quale l’espropriazione ha avuto luogo. Il Dipartimento competente può prorogare questo termine se l’espropriante è stato senza sua colpa nell’impossibilità di eseguire i lavori;
    2. quando, entro il termine di venticinque anni, il diritto espropriato in vista di un futuro ampliamento di un’opera esistente non sia stato utilizzato a questo scopo;
    3. quando, senza che tale diritto sia stato utilizzato ad uno scopo di utilità pubblica, s’intenda alienarlo o adibirlo ad un uso per il quale l’espropriazione non è stata concessa.
  2. Nel caso d’ampliamento dell’espropriazione giusta gli articoli 12 e 13, il diritto di ottenere la retrocessione esiste solo quando i requisiti per esercitarlo ricorrano in confronto dell’intiero oggetto espropriato, e non può essere fatto valere che per la totalità.

Footnotes

  1. Nuovo testo giusta il n. I della LF del 18 mar. 1971, in vigore dal 1° ago. 1972 (RU 1972 1076;FF 1970 I 774).

1 commentary

N1.Uso protratto della superficie espropriata escluÞ la restituzione

Riferimento: LEspr art. 102 n. 1 Un uso effettivo e protratto nel tempo della superficie espropriata per lo scopo previsto può, secondo la prassi, escludere il diritto di richiedere la restituzione ai sensi dell'art. 102 LEspr. Nella decisione in esame la superficie è stata utilizzata per quasi 60 anni come parcheggi pubblici; tale uso è stato ritenuto non meramente provvisorio e perciò invocato come motivo di esclusione.

Die Beschwerdeführenden machen dagegen geltend, alle seit der Abtretung erfolgten Nutzungen seien nur provisorischer Natur gewesen. Sie verweisen auf BGE 120 Ib 496 E. 3b, wonach das Rückforderungsrecht nach Art. 102 EntG (SR 711) erst dann ausgeschlossen sei, wenn die enteigneten Rechte während einer gewissen Zeit für den vorgesehenen Zweck verwendet worden seien und die Verwendung nicht bloss provisorischen Charakter gehabt habe. Grundsätzlich leuchtet es ein, dass eine nur provisorische Nutzung zu einem anderen als dem vereinbarten Zweck keinen Rückforderungsanspruch auslöst, wenn hinreichender Anlass für den Aufschub besteht, d.h. weiterhin mit der Realisierung des vereinbarten Werks gerechnet werden darf. Nach den Feststellungen der Vorinstanzen wurde die abgetretene Fläche jedoch fast 60 Jahre für öffentliche Parkplätze genutzt. Die Beschwerdeführenden bringen selbst vor, die Parkplätze seien Ende der 80er/Anfang der 90er Jahre asphaltiert und der blauen Zone zugeteilt worden, d.h. zu einem Zeitpunkt, als der ursprünglich angedachte Strassenplan und das 1957 sistierte Quartierplanverfahren längst nicht mehr aktuell waren. Weshalb die Beschwerdeführenden die Parkplätze dennoch als blosses Provisorium betrachten und weiter auf einen Ausbau der G.
Die Beschwerdeführenden machen dagegen geltend, alle seit der Abtretung erfolgten Nutzungen seien nur provisorischer Natur gewesen. Sie verweisen auf BGE 120 Ib 496 E. 3b, wonach das Rückforderungsrecht nach Art. 102 EntG (SR 711) erst dann ausgeschlossen sei, wenn die enteigneten Rechte während einer gewissen Zeit für den vorgesehenen Zweck verwendet worden seien und die Verwendung nicht bloss provisorischen Charakter gehabt habe. Grundsätzlich leuchtet es ein, dass eine nur provisorische Nutzung zu einem anderen als dem vereinbarten Zweck keinen Rückforderungsanspruch auslöst, wenn hinreichender Anlass für den Aufschub besteht, d.h. weiterhin mit der Realisierung des vereinbarten Werks gerechnet werden darf. Nach den Feststellungen der Vorinstanzen wurde die abgetretene Fläche jedoch fast 60 Jahre für öffentliche Parkplätze genutzt. Die Beschwerdeführenden bringen selbst vor, die Parkplätze seien Ende der 80er/Anfang der 90er Jahre asphaltiert und der blauen Zone zugeteilt worden, d.h. zu einem Zeitpunkt, als der ursprünglich angedachte Strassenplan und das 1957 sistierte Quartierplanverfahren längst nicht mehr aktuell waren. Weshalb die Beschwerdeführenden die Parkplätze dennoch als blosses Provisorium betrachten und weiter auf einen Ausbau der G.

Continua la tua ricerca in ChatGPT o Claude

Collega Omnilex per cercare nel corpus legale dal tuo assistente IA.