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Art. 18a

351.1IRSGFederal Act1 de jan. de 1983Fonte original
  1. In Auslieferungsfällen kann das BJ auf ausdrückliches Ersuchen eines anderen Staates zur Ermittlung des Aufenthaltes des Verfolgten die Überwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs anordnen.
  2. In anderen Rechtshilfefällen können folgende Behörden die Überwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs anordnen:
    1. die mit dem Ersuchen befasste Staatsanwaltschaft des Bundes oder des Kantons;
    2. das BJ, wenn dieses das Rechtshilfegesuch selber ausführt.
  3. Die Überwachungsanordnung muss folgenden Behörden zur Genehmigung unterbreitet werden:
    1. von den Behörden des Bundes: dem Zwangsmassnahmengericht des Bundes;
    2. von den kantonalen Behörden: dem Zwangsmassnahmengericht des Kantons.
  4. Im Übrigen richten sich die Voraussetzungen der Überwachung und das Verfahren nach den Artikeln 269–279 StPO1und nach dem Bundesgesetz vom 6. Oktober 20002betreffend die Überwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs.

Footnotes

  1. SR 312.0

  2. [AS 2001 3096, 2003 2133Anhang Ziff. 183043Ziff. I 2, 2004 21493693, 2006 2197Anhang Ziff. 845437Art. 2 Ziff. 3, 2007 921Anhang Ziff. 35437Anhang Ziff. II 7, 2010 1881Anhang 1 Ziff. II 263267Anhang Ziff. II 14, 2012 3745Anhang Ziff. 7, 2017 4095Anhang Ziff. II 12.AS 2018 117]. Siehe heute: das BG vom 18. März 2016 (SR 780.1 ).

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