Die Gründer geben in einem schriftlichen Bericht Rechenschaft über: 1. die Art und den Zustand von Sacheinlagen und die Angemessenheit der Bewertung; 2. den Bestand und die Verrechenbarkeit der Schuld; 3. die Begründung und die Angemessenheit besonderer Vorteile zugunsten von Gründern oder anderen Personen.
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Bei Sacheinlagen haben die Gründer im Gründungsbericht sachlich und knapp über die Art und den Zustand der eingebrachten Sachen sowie über die Angemessenheit ihrer Bewertung Rechenschaft abzulegen. Die Vorschriften dienen dazu, sicherzustellen, dass das Aktienkapital tatsächlich als Haftungssubstrat aufgebracht wird und nicht durch überbewertete oder wertlose Einlagen zu Lasten der Gläubiger gemindert wird.
“Im Fall der Sacheinlage geben die Gründer im Gründungsbericht unter anderem Rechenschaft über die Art und den Zustand der Sacheinlagen und die Angemessenheit der Bewertung ab (Art. 635 Ziff. 1 OR). Bei der Gründungsprüfung prüft der zugelassene Revisor den Gründungsbericht und bestätigt schriftlich, dass dieser vollständig und korrekt ist (Art. 635a OR). Die gesetzlichen Vorschriften für Sacheinlagen sollen gewährleisten, dass das Aktienkapital als minimales Haftungssubstrat der Gesellschaft effektiv aufgebracht wird (vgl. Eidgenössisches Amt für das Handelsregister [nachfolgend: "EHRA"], Mitteilung betreffend Sacheinlage und Sachübernahme an die kantonalen Handelsregisterbehörden vom 15. August 2001, REPRAX 2/2001, 59 ff.). Es soll kein Aktienkapital zum Nachteil der Gläubiger durch Einbringung von wertlosen und überbewerteten Vermögenswerten bloss teilweise oder gar nicht liberiert werden (vgl. von der Crone/Aref, Die Abschaffung der Sachübernahmevorschriften im neuen Aktienrecht, SZW 2021, 253 ff.). Der Revisor muss insbesondere prüfen, ob die Gründer im Gründungsbericht über alle in Art. 635 OR verlangten Punkte Rechenschaft ablegen. Das heisst, dass die Gründer sachlich und knapp die Art der Sacheinlage identifizieren und deren Zustand beschreiben, und ob die Aussagen im Gründungsbericht über die Angemessenheit der Bewertung zutreffen (vgl. Franz Schenker, Basler Kommentar, Obligationenrecht II, 5. Aufl., Basel 2016, Art. 635a N 4 ff.). Gemäss Art. 4 der der Verordnung der Eidgenössischen Revisionsaufsichtsbehörde über die Beaufsichtigung von Revisionsunternehmen (Aufsichtsverordnung RAB, ASV-RAB, SR 221.302.33) vom 17. März 2008 müssen die gesetzlich vorgeschriebenen Spezialprüfungen von Gesellschaften mit Sitz in der Schweiz, die nicht die Prüfung einer Jahres- oder Konzernrechnung zum Gegenstand haben, nach den Schweizer Prüfungsstandards geprüft werden. Dementsprechend mussten die Gründungsprüfungen der fünf streitgegenständlichen Gesellschaften nach den Schweizer Prüfungsstandards, die von EXPERTSuisse (vormals Treuhand-Kammer) herausgegeben werden, vorgenommen werden.”
“Im Fall der Sacheinlage geben die Gründer im Gründungsbericht unter anderem Rechenschaft über die Art und den Zustand der Sacheinlagen und die Angemessenheit der Bewertung ab (Art. 635 Ziff. 1 OR). Bei der Gründungsprüfung prüft der zugelassene Revisor den Gründungsbericht und bestätigt schriftlich, dass dieser vollständig und korrekt ist (Art. 635a OR). Die gesetzlichen Vorschriften für Sacheinlagen sollen gewährleisten, dass das Aktienkapital als minimales Haftungssubstrat der Gesellschaft effektiv aufgebracht wird (vgl. Eidgenössisches Amt für das Handelsregister [nachfolgend: "EHRA"], Mitteilung betreffend Sacheinlage und Sachübernahme an die kantonalen Handelsregisterbehörden vom 15. August 2001, REPRAX 2/2001, 59 ff.). Es soll kein Aktienkapital zum Nachteil der Gläubiger durch Einbringung von wertlosen und überbewerteten Vermögenswerten bloss teilweise oder gar nicht liberiert werden (vgl. von der Crone/Aref, Die Abschaffung der Sachübernahmevorschriften im neuen Aktienrecht, SZW 2021, 253 ff.). Der Revisor muss insbesondere prüfen, ob die Gründer im Gründungsbericht über alle in Art. 635 OR verlangten Punkte Rechenschaft ablegen. Das heisst, dass die Gründer sachlich und knapp die Art der Sacheinlage identifizieren und deren Zustand beschreiben, und ob die Aussagen im Gründungsbericht über die Angemessenheit der Bewertung zutreffen (vgl. Franz Schenker, Basler Kommentar, Obligationenrecht II, 5. Aufl., Basel 2016, Art. 635a N 4 ff.). Gemäss Art. 4 der der Verordnung der Eidgenössischen Revisionsaufsichtsbehörde über die Beaufsichtigung von Revisionsunternehmen (Aufsichtsverordnung RAB, ASV-RAB, SR 221.302.33) vom 17. März 2008 müssen die gesetzlich vorgeschriebenen Spezialprüfungen von Gesellschaften mit Sitz in der Schweiz, die nicht die Prüfung einer Jahres- oder Konzernrechnung zum Gegenstand haben, nach den Schweizer Prüfungsstandards geprüft werden. Dementsprechend mussten die Gründungsprüfungen der fünf streitgegenständlichen Gesellschaften nach den Schweizer Prüfungsstandards, die von EXPERTSuisse (vormals Treuhand-Kammer) herausgegeben werden, vorgenommen werden.”
Gemäss Art. 635a OR prüft ein zugelassener Revisor den Gründungsbericht und bestätigt schriftlich, dass dieser vollständig und richtig ist. Die Prüfung umfasst insbesondere die Überprüfung, ob die Gründer zu Art und Zustand der Sacheinlagen sowie zur Angemessenheit der Bewertung Rechenschaft abgelegt haben und ob diese Angaben zutreffen.
“Gemäss Art. 652c OR sind die Einlagen bei einer Aktienkapitalerhöhung nach den Bestimmungen über die Gründung zu leisten, soweit das Gesetz nichts anderes vorsieht. Gemäss Art. 635 OR geben die Gründer in einem schriftlichen Bericht Rechenschaft über die Art und den Zustand von Sacheinlagen oder Sachübernahmen und die Angemessenheit der Bewertung (aZiff. 1), den Bestand und die Verrechenbarkeit der Schuld (Ziff. 2) und die Begründung und die Angemessenheit besonderer Vorteile zugunsten von Gründern oder anderen Personen (Ziff. 3). Ein zugelassener Revisor prüft den Gründungsbericht und bestätigt schriftlich, dass dieser vollständig und richtig ist (Art. 635a OR).”
“Im Fall der Sacheinlage geben die Gründer im Gründungsbericht unter anderem Rechenschaft über die Art und den Zustand der Sacheinlagen und die Angemessenheit der Bewertung ab (Art. 635 Ziff. 1 OR). Bei der Gründungsprüfung prüft der zugelassene Revisor den Gründungsbericht und bestätigt schriftlich, dass dieser vollständig und korrekt ist (Art. 635a OR). Die gesetzlichen Vorschriften für Sacheinlagen sollen gewährleisten, dass das Aktienkapital als minimales Haftungssubstrat der Gesellschaft effektiv aufgebracht wird (vgl. Eidgenössisches Amt für das Handelsregister [nachfolgend: "EHRA"], Mitteilung betreffend Sacheinlage und Sachübernahme an die kantonalen Handelsregisterbehörden vom 15. August 2001, REPRAX 2/2001, 59 ff.). Es soll kein Aktienkapital zum Nachteil der Gläubiger durch Einbringung von wertlosen und überbewerteten Vermögenswerten bloss teilweise oder gar nicht liberiert werden (vgl. von der Crone/Aref, Die Abschaffung der Sachübernahmevorschriften im neuen Aktienrecht, SZW 2021, 253 ff.). Der Revisor muss insbesondere prüfen, ob die Gründer im Gründungsbericht über alle in Art. 635 OR verlangten Punkte Rechenschaft ablegen. Das heisst, dass die Gründer sachlich und knapp die Art der Sacheinlage identifizieren und deren Zustand beschreiben, und ob die Aussagen im Gründungsbericht über die Angemessenheit der Bewertung zutreffen (vgl. Franz Schenker, Basler Kommentar, Obligationenrecht II, 5. Aufl., Basel 2016, Art. 635a N 4 ff.). Gemäss Art. 4 der der Verordnung der Eidgenössischen Revisionsaufsichtsbehörde über die Beaufsichtigung von Revisionsunternehmen (Aufsichtsverordnung RAB, ASV-RAB, SR 221.302.33) vom 17. März 2008 müssen die gesetzlich vorgeschriebenen Spezialprüfungen von Gesellschaften mit Sitz in der Schweiz, die nicht die Prüfung einer Jahres- oder Konzernrechnung zum Gegenstand haben, nach den Schweizer Prüfungsstandards geprüft werden. Dementsprechend mussten die Gründungsprüfungen der fünf streitgegenständlichen Gesellschaften nach den Schweizer Prüfungsstandards, die von EXPERTSuisse (vormals Treuhand-Kammer) herausgegeben werden, vorgenommen werden.”
Die Bestätigung der Überprüfung des Gründungsberichts (§ 635 OR) kann als vergütungspflichtige Mandatsleistung dokumentiert und in Rechnung gestellt werden; in den vorliegenden Akten sind hierzu eine Rechnung, detaillierte Zeiterfassung sowie Mahn- und Betreibungsmassnahmen ausgewiesen.
“635 CO et qu’il était exact et complet. Elle a en outre produit un document intitulé « Revue du rapport de fondation – art. 635a CO ». H.________ a en outre établi les états financiers 2015 et révisé la comptabilité 2015 de [...] SA. Elle a produit le document intitulé « Comptes pour la période arrêtée au 31 décembre 2015 ». 3. En date du 23 novembre 2016, H.________ a adressé à [...] SA sa facture n° [...] d’un montant total de 2'700 fr., TVA compris, correspondant à ses honoraires pour l’attestation de vérification du rapport de fondation « (art. 635 CO) », la revue de la comptabilité 2015 et l’établissement des états financiers 2015, payable à trente jours. H.________ a produit un relevé chronologique des opérations qu’elle a effectuées pour le compte de R.________ pour la période du 13 juillet 2015 au 16 novembre 2016. Ce document fait état, en 2015, d’un rendez-vous d’une heure avec l’administrateur de la société précitée pour la fondation de celle-ci et d’un travail résultant de l’art. 635 CO d’un total de 5 heures, le tout au tarif horaire de 250 francs. Pour l’année 2016, cette note fait mention de cinq opérations, portant en substance sur la comptabilité 2015 de la société, pour un total de 7 heures, au tarif horaire de 150 francs. 4. Les 7 février, 3 mars et 25 avril 2017, H.________ a adressé à R.________ des rappels de paiement concernant la facture du 23 novembre 2016. Par courrier du 17 mai 2017, H.________ a imparti un ultime délai à R.________ pour procéder au paiement de la somme de 2'700 francs. Au bas de cette lettre, elle a précisé que, passé ce terme et sans nouvelle de la part de la prénommée, elle serait contrainte de recouvrir sa créance par voie judiciaire, sans autre avertissement. Le 30 août 2017, H.________ a transmis à l’Office des poursuites du district [...] une réquisition de poursuite à l’encontre de R.________ pour le montant de 2'700 fr., avec intérêts à 5% l’an dès le 23 décembre 2016. Le 15 novembre 2017, H.________ a fait notifier à R.________ un commandement de payer la somme de 2'700 fr.”
“] pour lui transmettre des annexes concernant l’acceptation de mandat pour [...] SA et l’attestation de vérification relative à la fondation de la société. Le 17 juillet 2015, elle a établi le rapport de l’auditeur à l’attention des fondateurs de La [...] SA. Dans ce document, il est indiqué qu’elle a effectué l’audit au sens de l’art. 635a CO (Code des obligations du 30 mars 1911 ; RS 220) du rapport de fondation du 17 juillet 2015, que celui-ci avait été établi en conformité à l’art. 635 CO et qu’il était exact et complet. Elle a en outre produit un document intitulé « Revue du rapport de fondation – art. 635a CO ». H.________ a en outre établi les états financiers 2015 et révisé la comptabilité 2015 de [...] SA. Elle a produit le document intitulé « Comptes pour la période arrêtée au 31 décembre 2015 ». 3. En date du 23 novembre 2016, H.________ a adressé à [...] SA sa facture n° [...] d’un montant total de 2'700 fr., TVA compris, correspondant à ses honoraires pour l’attestation de vérification du rapport de fondation « (art. 635 CO) », la revue de la comptabilité 2015 et l’établissement des états financiers 2015, payable à trente jours. H.________ a produit un relevé chronologique des opérations qu’elle a effectuées pour le compte de R.________ pour la période du 13 juillet 2015 au 16 novembre 2016. Ce document fait état, en 2015, d’un rendez-vous d’une heure avec l’administrateur de la société précitée pour la fondation de celle-ci et d’un travail résultant de l’art. 635 CO d’un total de 5 heures, le tout au tarif horaire de 250 francs. Pour l’année 2016, cette note fait mention de cinq opérations, portant en substance sur la comptabilité 2015 de la société, pour un total de 7 heures, au tarif horaire de 150 francs. 4. Les 7 février, 3 mars et 25 avril 2017, H.________ a adressé à R.________ des rappels de paiement concernant la facture du 23 novembre 2016. Par courrier du 17 mai 2017, H.________ a imparti un ultime délai à R.________ pour procéder au paiement de la somme de 2'700 francs. Au bas de cette lettre, elle a précisé que, passé ce terme et sans nouvelle de la part de la prénommée, elle serait contrainte de recouvrir sa créance par voie judiciaire, sans autre avertissement.”
Der Gründungsbericht nach Art. 635 OR kann als Beweismittel dafür dienen, dass Sacheinlagen tatsächlich übertragen bzw. übernommen worden sind.
“Entgegen dem Vorbringen des Beschwerdeführers kann der Staatsanwalt- schaft nicht vorgehalten werden, sie habe aus Übereifer eine Strafuntersuchung eröffnet. Nach Eingang des Kriminalrapports am 18. November 2015 stellte sich der Staatsanwaltschaft folgendes Bild dar: Der angezeigte Sachverhalt war aufgrund der Aktenlage dokumentiert. So war aktenkundig, dass der Beschwerdeführer im Gründungsbericht (Art. 635 OR) vom 15. März 2012 als Vertreter der Gründerin (F. SA) der D. unterschrift- lich bestätigt hatte, dass jene von der F. SA auf dem Wege der Sacheinlage zwecks Liberierung der Aktien (1'000 Aktien à CHF 1'000.00) Aktiven (fünf Grund- stücke) erhalten werde (vgl. StA act. 3.9). Hinsichtlich des Zustandes der zu über- nehmenden Vermögenswerte bestätigte der Beschwerdeführer, der Zustand der Vermögenswerte der Gründerin sei bekannt, und erklärte, die aufgeführten Ver- mögenswerte seien tatsächlich vorhanden und die übernommenen Vermögens- werte stünden im unbeschwerten Eigentum der Sacheinlegerin. Gemäss dem öf- fentlich beurkundeten Sacheinlagevertrag vom 2012 zwischen der F. SA und der zu gründenden D. „, beide vertreten durch den Beschwerdeführer als einzelzeichnungsberechtigtem Präsidenten des Verwaltungsrates, bildeten die Grundstücke Nr.”
Die Gründer haben im Gründungsbericht insbesondere die Art und den Zustand von Sacheinlagen sowie die Angemessenheit deren Bewertung darzulegen. Die Angaben sollen sachlich und kurz erfolgen. Der zugelassene Revisor hat zu prüfen, ob der Bericht alle in Art. 635 OR verlangten Angaben enthält.
“Im Fall der Sacheinlage geben die Gründer im Gründungsbericht unter anderem Rechenschaft über die Art und den Zustand der Sacheinlagen und die Angemessenheit der Bewertung ab (Art. 635 Ziff. 1 OR). Bei der Gründungsprüfung prüft der zugelassene Revisor den Gründungsbericht und bestätigt schriftlich, dass dieser vollständig und korrekt ist (Art. 635a OR). Die gesetzlichen Vorschriften für Sacheinlagen sollen gewährleisten, dass das Aktienkapital als minimales Haftungssubstrat der Gesellschaft effektiv aufgebracht wird (vgl. Eidgenössisches Amt für das Handelsregister [nachfolgend: "EHRA"], Mitteilung betreffend Sacheinlage und Sachübernahme an die kantonalen Handelsregisterbehörden vom 15. August 2001, REPRAX 2/2001, 59 ff.). Es soll kein Aktienkapital zum Nachteil der Gläubiger durch Einbringung von wertlosen und überbewerteten Vermögenswerten bloss teilweise oder gar nicht liberiert werden (vgl. von der Crone/Aref, Die Abschaffung der Sachübernahmevorschriften im neuen Aktienrecht, SZW 2021, 253 ff.). Der Revisor muss insbesondere prüfen, ob die Gründer im Gründungsbericht über alle in Art. 635 OR verlangten Punkte Rechenschaft ablegen. Das heisst, dass die Gründer sachlich und knapp die Art der Sacheinlage identifizieren und deren Zustand beschreiben, und ob die Aussagen im Gründungsbericht über die Angemessenheit der Bewertung zutreffen (vgl. Franz Schenker, Basler Kommentar, Obligationenrecht II, 5. Aufl., Basel 2016, Art. 635a N 4 ff.). Gemäss Art. 4 der der Verordnung der Eidgenössischen Revisionsaufsichtsbehörde über die Beaufsichtigung von Revisionsunternehmen (Aufsichtsverordnung RAB, ASV-RAB, SR 221.302.33) vom 17. März 2008 müssen die gesetzlich vorgeschriebenen Spezialprüfungen von Gesellschaften mit Sitz in der Schweiz, die nicht die Prüfung einer Jahres- oder Konzernrechnung zum Gegenstand haben, nach den Schweizer Prüfungsstandards geprüft werden. Dementsprechend mussten die Gründungsprüfungen der fünf streitgegenständlichen Gesellschaften nach den Schweizer Prüfungsstandards, die von EXPERTSuisse (vormals Treuhand-Kammer) herausgegeben werden, vorgenommen werden.”
Die Revisionsstelle hat den Gründungsbericht überprüft und eine Prüfungsbescheinigung im Sinne von Art. 635a OR/CO erstellt. In der Akte findet sich ein Bericht, der die Prüfung ausdrücklich als "au sens de l’art. 635a CO" bezeichnet und festhält, dass der Gründungsbericht gemäss Art. 635 OR erstellt sowie richtig und vollständig sei (Dokumenttitel: «Revue du rapport de fondation – art. 635a CO»).
“Il a changé les statuts et la raison sociale de la société en juillet et en août 2018. La société avait précédemment la raison sociale [...] SA. Jusqu’en janvier 2018, elle utilisait H.________ comme organe de révision. Elle avait été fondée par [...], [...], [...] et [...]. 2. L’assemblée constitutive de R.________ a demandé à H.________ d’établir l’attestation de vérification du rapport de fondation afin que la première nommée puisse être valablement constituée. Le 15 juillet 2015, H.________ a écrit un courrier à l’étude du notaire [...] pour lui transmettre des annexes concernant l’acceptation de mandat pour [...] SA et l’attestation de vérification relative à la fondation de la société. Le 17 juillet 2015, elle a établi le rapport de l’auditeur à l’attention des fondateurs de La [...] SA. Dans ce document, il est indiqué qu’elle a effectué l’audit au sens de l’art. 635a CO (Code des obligations du 30 mars 1911 ; RS 220) du rapport de fondation du 17 juillet 2015, que celui-ci avait été établi en conformité à l’art. 635 CO et qu’il était exact et complet. Elle a en outre produit un document intitulé « Revue du rapport de fondation – art. 635a CO ». H.________ a en outre établi les états financiers 2015 et révisé la comptabilité 2015 de [...] SA. Elle a produit le document intitulé « Comptes pour la période arrêtée au 31 décembre 2015 ». 3. En date du 23 novembre 2016, H.________ a adressé à [...] SA sa facture n° [...] d’un montant total de 2'700 fr., TVA compris, correspondant à ses honoraires pour l’attestation de vérification du rapport de fondation « (art. 635 CO) », la revue de la comptabilité 2015 et l’établissement des états financiers 2015, payable à trente jours. H.________ a produit un relevé chronologique des opérations qu’elle a effectuées pour le compte de R.________ pour la période du 13 juillet 2015 au 16 novembre 2016. Ce document fait état, en 2015, d’un rendez-vous d’une heure avec l’administrateur de la société précitée pour la fondation de celle-ci et d’un travail résultant de l’art. 635 CO d’un total de 5 heures, le tout au tarif horaire de 250 francs.”
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