Revision not admitted in soil remediation dispute

BVerwG 7 B 31/15Bverwg / Division 7Feb 22, 2016Dismissed

Extracted by Omnilex

Omnilex summary

The Federal Administrative Court rejected the plaintiff’s complaint against non-admission of revision in a soil remediation case. The plaintiff had challenged an order requiring remediation of properties in B., but the administrative court and the higher administrative court had already upheld the order. The court held that the complaint under Section 132(2) Nos. 1 and 3 VwGO failed because it merely repeated arguments from a parallel proceeding and raised no additional grounds justifying admission of revision. Costs were imposed on the plaintiff.

Omnilex headnote

§ 132 Abs. 2 Nr. 1 und 3 VwGO; Nichtzulassung der Revision im Beschwerdeverfahren: Eine Beschwerde bleibt erfolglos, wenn sie lediglich auf bereits in einem Parallelverfahren vorgebrachte und vom Senat behandelte Rügen verweist, ohne darüber hinaus selbständig tragende Gründe für die grundsätzliche Bedeutung oder einen Verfahrensmangel aufzuzeigen. Die bloße Bezugnahme auf andere Verfahren genügt nicht. Die Kosten folgen bei Unterliegen aus § 154 Abs. 2 VwGO; die Streitwertfestsetzung richtet sich nach § 47 Abs. 1 und 3 sowie § 52 Abs. 1 GKG.

Full text

BVerwG — 7 B 31/15, Beschluss

Entscheidungsdatum: 2016-02-22

Aktenzeichen: 7 B 31/15

ECLI: ECLI:DE:BVerwG:2016:220216B7B31.15.0

Dokumenttyp: Beschluss

Vorinstanz: vorgehend Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen, 20. Mai 2015, Az: 16 A 1730/09, Urteilvorgehend VG Arnsberg, 22. Juni 2009, Az: 14 K 1775/08

Spruchkörper: 7. Senat

Gründe

I

1 Der Beklagte verpflichtete den Kläger mit einer in erster Linie auf §§ 4 und 10 des Gesetzes zum Schutz vor schädlichen Bodenveränderungen und zur Sanierung von Altlasten (Bundes-Bodenschutzgesetz - BBodSchG) vom 17. März 1998 (BGBl. I S. 502), zuletzt geändert durch Art. 101 der Verordnung vom 31. August 2015 (BGBl. I S. 1474) gestützten Verfügung zur Sanierung von Grundstücken in B. Diesen unter dem 17. November 2006 ergangenen Bescheid, der Gegenstand der Klage im Verfahren BVerwG 7 B 36.15 ist, konkretisierte der Beklagte durch Bescheid vom 19. Juli 2007 hinsichtlich der Maßnahmen, die vom Kläger auf der Südfläche des betroffenen Areals durchzuführen seien. Widerspruch und Klage blieben erfolglos. Das Oberverwaltungsgericht wies die Berufung des Klägers zurück und nahm zur Begründung im Wesentlichen auf sein Urteil vom 20. Mai 2015 in dem auf den Bescheid vom 17. November 2006 bezogenen Verfahren Bezug.

2 Das Oberverwaltungsgericht hat die Revision gegen sein Urteil nicht zugelassen. Hiergegen richtet sich die Beschwerde des Klägers.

II

3 Die auf die Zulassungsgründe des § 132 Abs. 2 Nr. 1 und 3 VwGO gestützte Beschwerde hat keinen Erfolg.

4 Zu ihrer Begründung nimmt der Kläger auf die Begründung seiner Beschwerde im Verfahren BVerwG 7 B 36.15 Bezug, die er im vorliegenden Verfahren zudem nahezu wortgleich wiederholt. Der angegriffene Bescheid vom 19. Juli 2007 baue auf dem Bescheid vom 17. November 2006 auf. Die dort aufgeworfenen Rechtsfragen müssten auch hier zur Zulassung der Revision führen.

5 Die von der Beschwerde geltend gemachten Zulassungsgründe liegen nicht vor. Zur Begründung verweist der Senat auf seine Ausführungen in dem Beschluss vom heutigen Tage im Verfahren BVerwG 7 B 36.15. Gründe, die darüber hinaus die Zulassung der Revision im vorliegenden Verfahren erfordern könnten, hat die Beschwerde nicht vorgetragen.

6 Die Kostenentscheidung beruht auf § 154 Abs. 2 VwGO, die Streitwertfestsetzung auf § 47 Abs. 1 und 3 sowie § 52 Abs. 1 GKG.

Keywords

soil remediationrevision admissibilityfundamental importanceprocedural defectcosts

Extracted by Omnilex

Key legal question

Whether revision should be admitted based on fundamental importance or procedural defect under Section 132(2) Nos. 1 and 3 VwGO.

Extracted holding

The complaint did not show any admissible ground for review; revision was not to be admitted.

Extracted reasoning

The plaintiff merely repeated arguments from a parallel case and did not present any additional reasons requiring revision. The Senate referred to its reasoning in the same-day decision in case 7 B 36.15.

Key legal question

Allocation of costs and determination of the amount in dispute.

Extracted holding

Costs were imposed on the plaintiff; the amount in dispute was set under the applicable rules of the GKG.

Extracted reasoning

Cost order followed from the failure of the complaint; the value determination was based on the statutory provisions cited in the order.

Continue your research in ChatGPT or Claude

Connect Omnilex to search the legal corpus from your AI assistant.