Oberlandesgericht Köln, 2020-10-16, 19 U 47/20

19 U 47/20Supreme CourtOct 16, 2020

Full text

Oberlandesgericht Köln — 19 U 47/20 — Urteil

Entscheidungsdatum: 2020-10-16

Aktenzeichen: 19 U 47/20

ECLI: ECLI:DE:OLGK:2020:1016.19U47.20.00

Dokumenttyp: Urteil

Spruchkörper: 19. Zivilsenat

Tenor

Auf die Berufung der Beklagten und die Anschlussberufung des Klägers wird das Urteil des Landgerichts Bonn vom 18.03.2020 – 1 O 321/19 - teilweise abgeändert und wie folgt neu gefasst:

Die Beklagte wird verurteilt, an den Kläger Schadensersatz in Höhe von 9684,15 € nebst Zinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz seit dem 25.07.2019 zu zahlen, Zug um Zug gegen Übereignung und Übergabe des Fahrzeugs VW A mit der FIN B.

Es wird festgestellt, dass sich die Beklagte mit der Rücknahme des Fahrzeugs VW A mit der FIN B seit dem 11.03.2020 im Annahmeverzug befindet.

Die Beklagte wird verurteilt, den Kläger von den durch die Beauftragung des Prozessbevollmächtigten entstandenen vorgerichtlichen Rechtsanwaltskosten in Höhe von 354,90 € freizustellen.

Im Übrigen wird die Klage abgewiesen.

Im Übrigen werden die Berufung und die Anschlussberufung zurückgewiesen.

Von den Kosten des Rechtsstreits erster Instanz tragen der Kläger 46% und die Beklagte 54%. Von den Kosten des Rechtsstreits zweiter Instanz tragen der Kläger 48% und die Beklagte 52%.

Dieses Urteil und das Urteil des Landgerichts, soweit es nicht abgeändert worden ist, sind vorläufig vollstreckbar.

Der Streitwert für das Berufungsverfahren wird auf bis 13.000 € festgesetzt.

Die Revision wird nicht zugelassen.

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