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1 VAs 120 - 140, 154 + 155/21•Oberlandesgericht Hamm, 2022-04-26, 1 VAs 120 - 140, 154 + 155/21
1 VAs 120 - 140, 154 + 155/21Supreme CourtApr 26, 2022
Der Senat hält aus Zweckmäßigkeitserwägungen und zur Gewährung effektiven Rechtsschutzes angesichts der Entscheidung des Bundesgerichtshofs (Beschluss vom 27. Juli 2017, 2 ARs 188/15 –, Rn. 14 - 22, juris) nicht mehr an seiner Rechtsprechung (vgl. Senat, Beschluss vom 30. März 2017, III-1 VAs 1/17, Rn. 14, juris) fest, dass die Pressearbeit der Strafverfolgungsbehörden grundsätzlich einer Klärung im Verfahren auf gerichtliche Entscheidung gemäß der §§ 23 ff. EGGVG zugänglich ist. Zuständig sind insoweit die Verwaltungsgerichte gemäß § 40 VwGO.
Entscheidungsdatum: 2022-04-26
Aktenzeichen: 1 VAs 120 - 140, 154 + 155/21
ECLI: ECLI:DE:OLGHAM:2022:0426.1VAS120.140.154.1.00
Dokumenttyp: Beschluss
Spruchkörper: 1. Strafsenat
Normen: EGGVG § 23 ff., VwGO § 40
Der Senat hält aus Zweckmäßigkeitserwägungen und zur Gewährung effektiven Rechtsschutzes angesichts der Entscheidung des Bundesgerichtshofs (Beschluss vom 27. Juli 2017, 2 ARs 188/15 –, Rn. 14 - 22, juris) nicht mehr an seiner Rechtsprechung (vgl. Senat, Beschluss vom 30. März 2017, III-1 VAs 1/17, Rn. 14, juris) fest, dass die Pressearbeit der Strafverfolgungsbehörden grundsätzlich einer Klärung im Verfahren auf gerichtliche Entscheidung gemäß der §§ 23 ff. EGGVG zugänglich ist. Zuständig sind insoweit die Verwaltungsgerichte gemäß § 40 VwGO.
Hinsichtlich der Anträge vom 31. August 2021 wird das Verfahren gemäß § 17a Abs. 2 GVG an das jeweils zuständige Verwaltungsgericht verwiesen, und zwar betreffend die Person des Ministers der Justiz des Landes Nordrhein-Westfalen Y an das Verwaltungsgericht Düsseldorf sowie im Übrigen an das Verwaltungsgericht Köln.
Der Antrag vom 04. Oktober 2021 wird unter Festsetzung eines Geschäftswertes von 882.873,02 € bezogen auf jeden der Betroffenen als unzulässig verworfen.
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