Oberlandesgericht Hamm, 2015-11-13, 6 WF 272/14

6 WF 272/14Supreme CourtNov 13, 2015

Regest

Eine angesparte Rente nach dem Opferentschädigungsgesetz muss von dem Mündel nicht für die Vergütung des Vormundes eingesetzt werden.

Full text

Oberlandesgericht Hamm — 6 WF 272/14 — Beschluss

Entscheidungsdatum: 2015-11-13

Aktenzeichen: 6 WF 272/14

ECLI: ECLI:DE:OLGHAM:2015:1113.6WF272.14.00

Dokumenttyp: Beschluss

Spruchkörper: 6. Senat für Familiensachen

Normen: BGB §§ 1836 c, 1836 d; OEG § 1

Leitsätze

Eine angesparte Rente nach dem Opferentschädigungsgesetz muss von dem Mündel nicht für die Vergütung des Vormundes eingesetzt werden.

Tenor

Auf die Beschwerde des Mündels vom 19.08.2014 wird der Beschluss des Amtsgerichts – Familiengericht – Dortmund vom 14.08.2014 (107 F 2522/10 SH) dahin abgeändert, dass die an den Vormund zu zahlende Vergütung von 2.436,78 € aus der Landeskasse zu zahlen ist.

Die Kosten des Beschwerdeverfahrens trägt die Landeskasse.

Der Wert des Beschwerdeverfahrens wird auf 2.436,78 € festgesetzt.

Continue your research in ChatGPT or Claude

Connect Omnilex to search the legal corpus from your AI assistant.