6 UF 225/08•Oberlandesgericht Hamm, 2009-05-14, 6 UF 225/08
Full text
Oberlandesgericht Hamm — 6 UF 225/08 — Urteil
Entscheidungsdatum: 2009-05-14
Aktenzeichen: 6 UF 225/08
ECLI: ECLI:DE:OLGHAM:2009:0514.6UF225.08.00
Dokumenttyp: Urteil
Spruchkörper: 6. Senat für Familiensachen
Tenor
Auf die Berufung des Beklagten wird das am 21.10.2008 verkündete Teilaner¬kenntnis- und Schlussurteil des Amtsgerichts – Familiengericht – Paderborn unter Zurückweisung der weitergehenden Berufung teilweise abgeändert und wie folgt neu gefasst:
Der Beklagte wird verurteilt, an die Klägerin ab Mai 2008 jeweils zum Dritten eines Monats und mit Zinsen in Höhe von fünf Prozentpunkten über dem je-weiligen Basiszinssatz ab dem Vierten des Monats wie folgt Unterhalt zu zah-len:
Kindesunterhalt für die am 15.9.1992 geborene X in Höhe von monatlich
418,- € von Mai 2008 bis Dezember 2008 und
120 % des Mindestunterhalts nach der Düsseldorfer Tabelle abzüglich des hälftigen Kindergeldes für ein zweites Kind, somit derzeit 371,- €, ab Januar 2009,
abzüglich von Mai 2008 bis einschließlich März 2009 monatlich jeweils ge-zahlter 418,- €,
Kindesunterhalt für die am 20.3.2001 geborene Y in Höhe von monatlich
128 % des Mindestunterhalts nach der Düsseldorfer Tabelle abzüglich des hälftigen Kindergeldes, somit 336,- €, von Mai 2008 bis Dezember 2008 und
120 % des Mindestunterhalts nach der Düsseldorfer Tabelle abzüglich des hälftigen Kindergeldes für ein drittes Kind, somit derzeit 302,- €, ab Januar 2009,
abzüglich von Mai 2008 bis einschließlich März 2009 monatlich jeweils ge-zahlter
270,- €,
Trennungsunterhalt in Höhe von monatlich
379,- € von Mai 2008 bis Oktober 2008,
418,- € von November 2008 bis Dezember 2008,
192,- € von Januar 2009 bis 24. Februar 2009,
99,- € vom 25. Februar 2009 bis April 2009 und
42,- € ab Mai 2009,
abzüglich von Mai 2008 bis August 2008 und von Oktober 2008 bis ein-schließlich März 2009 monatlich jeweils gezahlter 200,- € sowie im September 2008 gezahlter 631,- €.
Im Übrigen wird die Klage abgewiesen.
Von den Kosten des Rechtsstreits erster Instanz tragen die Klägerin 31 % und der Beklagte 69 %. Von den Kosten des Berufungsverfahrens tragen die Klä¬gerin 68 % und der Beklagte 32 %.
Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar.
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