6 UF 96/18•Oberlandesgericht Düsseldorf, 2018-11-30, 6 UF 96/18
Full text
Oberlandesgericht Düsseldorf — 6 UF 96/18 — Beschluss
Entscheidungsdatum: 2018-11-30
Aktenzeichen: 6 UF 96/18
ECLI: ECLI:DE:OLGD:2018:1130.6UF96.18.00
Dokumenttyp: Beschluss
Spruchkörper: 6. Familiensenat
Tenor
- I. Auf die Beschwerden der Antragsgegner vom 28.06.2018 und 09.07.2018 wird der Beschluss des Amtsgerichts – Familiengericht – Rheinberg vom 11.06.2018 teilweise abgeändert und insgesamt wie folgt neu gefasst:
Der Schluss-Versäumnisbeschluss des Amtsgerichts – Familiengericht – Rheinberg vom 02.12.2014 (16 F 13/14) wird dahin abgeändert, dass der Antragsteller verpflichtet wird, Unterhalt
-
für den Antragsgegner zu 1. (A.)
-
für März - Juni 2017 in Höhe von jeweils monatlich 210,00 €
-
Juli - Dezember 2017 in Höhe von jeweils monatlich 202,00 €
-
Januar - Juli 2018 in Höhe von jeweils monatlich 204,00 €
ab August 2018 in Höhe von monatlich 31,00 €
zukünftig monatlich im Voraus bis zum dritten Werktag eines jeden Monats zu Händen ihrer gesetzlichen Vertreterin zu zahlen.
-
für die Antragsgegnerin zu 2. (B.)
-
für März - Juni 2017 in Höhe von jeweils monatlich 142,00 €
-
Juli - Dezember 2017 in Höhe von jeweils monatlich 165,00 €
-
Januar - Juli 2018 in Höhe von jeweils monatlich 167,00 €
-
ab August 2018 in Höhe von monatlich 221,00 €
zukünftig monatlich im Voraus bis zum dritten Werktag eines je-
den Monats zu Händen ihrer gesetzlichen Vertreterin zu zahlen.
Der vor dem Amtsgericht – Familiengericht – Rheinberg in dem Verfahren9 F 13/12 am 26.04.2012 geschlossene Vergleich wird dahin abgeändert, dass der Antragsteller verpflichtet ist, Unterhalt für die Antragsgegnerin zu 3. (C.) für Oktober 2016 – Juni 2017 jeweils monatlich 171,00 €, für Juli - Dezember 2017 jeweils monatlich 165,00 € und ab August 2018 in Höhe von 221,00 € jeweils monatlich im Voraus zu Händen ihrer gesetzlichen Vertreterin zu zahlen.
Im Übrigen werden die weitergehenden Beschwerden zurückgewiesen.
-
II. Die gerichtlichen Kosten des Verfahrens tragen der Antragsteller zu ½ und die Antragsgegner zu 1.- 3. zu je 1/6. Die außergerichtlichen Kosten trägt jeder selbst.
-
III. Die Rechtsbeschwerde wird zugelassen.
-
IV. Der Verfahrenswert (§ 51 FamGKG) wird für die Beschwerden
des Antragsgegners zu 1. auf 2.231 €
[(355 € - 192 €) x 3 + (364 € - 193 €) x 6 + (364 € - 185 €) x 4],
der Antragsgegnerin zu 2. auf 1.610 €
[(240 € - 130 €) x 3 + (246 € - 130 €) x 6 + (297 € - 151 €) x 4],
der Antragsgegnerin zu 3. auf 1.901 € [(289 € - 157 €) x 3 + (297 € - 157 €) x 6 + ( 297 € - 151 €) x 4],insgesamt auf 5.742 € festgesetzt.
Wondering how this text applies to your situation?
Free consultation, no commitment
Describe your situation. Our team will contact you by email about your consultation.
Continue your research in ChatGPT or Claude
Connect Omnilex to search the legal corpus from your AI assistant.