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12 W 220/14 (BH)•OLG Oldenburg, 2014-10-13, 12 W 220/14 (BH)
Entscheidungsdatum: 2014-10-13
Aktenzeichen: 12 W 220/14 (BH)
ECLI: ECLI:DE:OLGOL:2014:1013.12W220.14BH.0A
Dokumenttyp: Beschluss
Referenz: WKRS 2014, 25120
In der Beratungshilfesache betreffend pp. Beteiligte:
Tenor: Die weitere Beschwerde des Antragstellers gegen den Beschluss der 9. Zivilkammer des Landgerichts Osnabrück vom 15.08.2014 wird zurückgewiesen.
Das Verfahren ist gebührenfrei; außergerichtliche Kosten werden nicht erstattet.
GründeDie vom Landgericht zugelassen weitere Beschwerde des Antragstellers gemäß §§ 56 Abs. 2 Satz 2, 33 Abs. 6 RVG zulässig, sie bleibt jedoch in der Sache ohne Erfolg.
Zur Begründung wird vollumfänglich auf die zutreffenden Ausführungen in dem angefochtenen Beschluss Bezug genommen. Die vom Antragsteller durchgeführte Einsicht in die staatsanwaltschaftliche Ermittlungsakte stellt keine die Geschäftsgebühr nach Nr. 2503 VV RVG auslösende Vertretung dar, sondern ist noch durch die Beratungsgebühr nach Nr. 2501 VV RVG abgegolten. Die Beratungsgebühr deckt sämtliche mit einer Beratung zusammenhängenden Tätigkeiten und damit auch eine vorbereitende Akteneinsicht ab (vgl. Mayer/Kroiß (Pukall) RVG, 6. ,Aufl. Nr. 2503 VV; Lissner, JurBüro 2013, 564/567 m.w.Nachw.). Die vom Antragsteller zitierte Entscheidung des OLG Naumburg betrifft, wie das Landgericht in der angefochtenen Entscheidung zutreffend ausführt, eine andere Fallgestaltung, da das Akteneinsichtsgesuch dort mit weiteren Ausführungen versehen war und gegenüber dem Verfahrensgegner erfolgte.
Die Kostenentscheidung folgt aus § 56 Abs. 2, Satz 2 und 3 RVG.
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