Hessischer Verwaltungsgerichtshof 4. Senat, 1967-06-16, OS IV 36/65

OS IV 36/65Administrative Court / Division 4Jun 16, 1967

Regest

1. Zur Frage der Zuständigkeit für Namensänderungen. 2. Zur Frage der Zuständigkeit für den Widerruf einer Namensänderung. 3. Zum Widerruf rechtswidriger begünstigender Verwaltungsakte. 4. Die Behörde trägt grundsätzlich die materielle Beweislast für die Rechtswidrigkeit des von ihr zurückgenommenen begünstigenden Verwaltungsakts (wie BVerwG, U. v. 25.02.1964 - VI C 150.62 - Slg. Nr. 3556 u.a.). 5. Für die rechtliche Beurteilung stehen Adelsnamen und bürgerliche Namen völlig gleich. 6. Kein Fall der notwendigen Beiladung der Ehefrau und der Kinder. Verfahrensgang vorgehend VG Wiesbaden, 24. Januar 1961, III/2-443/58, Urteil Permalink - Diesen Link können Sie kopieren und verwenden, wenn Sie genau dieses Dokument verlinken möchten: https://www.rv.hessenrecht.hessen.de/perma?d=LARE190023418

Full text

Hessischer Verwaltungsgerichtshof 4. Senat — OS IV 36/65 — Urteil

Entscheidungsdatum: 1967-06-16

Aktenzeichen: OS IV 36/65

ECLI: ECLI:DE:VGHHE:1967:0616.OS.IV36.65.0A

Dokumenttyp: Urteil

Leitsatz

  1. Zur Frage der Zuständigkeit für Namensänderungen.

  2. Zur Frage der Zuständigkeit für den Widerruf einer Namensänderung.

  3. Zum Widerruf rechtswidriger begünstigender Verwaltungsakte.

  4. Die Behörde trägt grundsätzlich die materielle Beweislast für die Rechtswidrigkeit des von ihr zurückgenommenen begünstigenden Verwaltungsakts (wie BVerwG, U. v. 25.02.1964 - VI C 150.62 - Slg. Nr. 3556 u.a.).

  5. Für die rechtliche Beurteilung stehen Adelsnamen und bürgerliche Namen völlig gleich.

  6. Kein Fall der notwendigen Beiladung der Ehefrau und der Kinder.

Verfahrensgang

vorgehend VG Wiesbaden, 24. Januar 1961, III/2-443/58, Urteil

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