Social benefits calculation: rent for second apartment and seized supplements

ZL.2005.00006Social Insurance CourtDec 13, 2005Dismissed

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Omnilex summary

G. appealed against the district council's decision upholding the communal supplementary-benefit authority's calculation. He argued that the authority should have recognized rent for a second apartment and should not have stopped municipal supplements and benefits. The court held that only one rent can be deducted in the supplementary-benefit calculation and that, after notice of garnishment, payments could properly be made only to the enforcement office. His references to compensation claims against insurance companies for an earlier accident were outside the scope of the case and were not examined. The appeal was dismissed insofar as admissible; the proceedings were free of charge.

Omnilex headnote

Supplementary benefits; calculation of deductible housing costs and effect of garnishment on municipal supplements. In the assessment of supplementary benefits, only the rent of one dwelling may be taken into account as an expenditure item. Where an enforcement office has notified the garnishment of benefits and indicated that payment is valid only to that office, the paying authority may cease direct payment to the beneficiary. Claims for damages against third parties are outside the scope of proceedings concerning entitlement to supplementary benefits and are not to be examined (consid. 2-4).

Full text

ZL.2005.00006

Sozialversicherungsgericht

des Kantons Zürich

I. Kammer

Sozialversicherungsrichter Spitz, Vorsitzender

Sozialversicherungsrichterin Grünig

Ersatzrichterin Maurer Reiter

Gerichtssekretärin von Streng

Urteil vom 14. Dezember 2005

in Sachen

G.___

Beschwerdeführer

gegen

Gemeinde W.___

Durchführungsstelle für Zusatzleistungen zur AHV/IV

Beschwerdegegnerin

sowie

Bezirksrat U.___

Nachdem der Bezirksrat U.___ mit Beschluss vom 17. Dezember 2004 (Urk. 2) die Einsprache von G.___ vom 30. August 2004 (Urk. 4/1) gegen den Entscheid der Durchführungsstelle W.___ vom 18. August 2004 betreffend Festsetzung des Anspruchs auf Zusatzleistungen für die Zeit ab 1. Mai 2002 abgewiesen hat (Urk. 4/4/2, vgl. Urk. 4/1, Urk. 4/4-9),

nach Einsicht in die Beschwerde vom 3. März 2005, mit welcher G.___ sinngemäss die Ausrichtung höherer Leistungen, insbesondere die Zusprechung von Leistungen für den 1995 erlittenen Unfall beantragt hat (Urk. 1), und in die auf Abweisung der Beschwerde schliessende Beschwerdeantwort der Durchführungsstelle W.___ vom 25. April 2005 (Urk. 7) und die Stellungnahme des Bezirksrates U.___ vom 24. März 2005 (Urk. 3),

in Erwägung,

dass der Beschwerdeführer im Verfahren vor dem Bezirksrat und sinngemäss auch im vorliegenden Verfahren zunächst geltend gemacht hat, dass die Durchführungsstelle die Zusatzleistungen zu tief festgesetzt habe, indem sie bei der Berechnung der Zusatzleistungen den Mietzins für die zweite Wohnung zu Unrecht nicht als Ausgabe anerkannt und im Weiteren die Beihilfen und Gemeindezuschüsse per 1. September 2004 zu Unrecht eingestellt habe (vgl. Urk. 2, vgl. Urk. 4/7),

dass das Gemeindeammann- und Betreibungsamt W.___ mit Schreiben vom 4. August 2004 (Urk. 4/8/14) der Durchführungsstelle W.___ die Pfändung der monatlichen Beihilfen und Gemeindezuschüsse angezeigt hat mit der Androhung, dass eine rechtsgültige Zahlung nur noch an das Betreibungsamt erfolgen könne,

dass die Durchführungsstelle angesichts dessen die Ausrichtung der Beihilfen und Gemeindezuschüsse zu Recht per 1. September 2004 eingestellt hat (Urk. 4/4/4),

dass bei der Berechnung der Zusatzleistungen lediglich der Mietzins für eine Wohnung in Abzug gebracht werden kann,

dass die Durchführungsstelle demzufolge den geltend gemachten Mietzins für die zweite Wohnung bei der Berechnung der Zusatzleistungen zu Recht nicht als Ausgabe anerkannt hat (Urk. 4/4/1, Urk. 4/4/4),

dass die weiteren Vorbringen des Beschwerdeführers, wonach die beiden Versicherungsgesellschaften "Zürich" und "Waadt" ihm den Schaden aus einem vor 10 Jahren erlittenen Unfall zu ersetzen hätten, mit dem vorliegenden Verfahren, in dem es einzig um die Beurteilung des Anspruchs auf Zusatzleistungen geht, nichts zu tun haben, wie der Beschwerdeführer im Übrigen zu Recht selber festgestellt hat, weshalb darauf nicht einzutreten ist,

dass die Beschwerde demgemäss abzuweisen ist, soweit darauf eingetreten werden kann,

erkennt das Gericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.

2. Das Verfahren ist kostenlos.

3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

  •  G.\_\_\_
    
  •  Gemeinde W.\_\_\_
    
  •  Bezirksrat U.\_\_\_
    
  •  Bundesamt für Sozialversicherung
    
  •  Direktion für Sicherheit und Soziales des Kantons Zürich
    

4. Gegen diesen Entscheid kann innert ** 30 Tagen** seit der Zustellung beim Eidgenössischen Versicherungsgericht Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereicht werden.

Die Beschwerdeschrift ist dem Eidgenössischen Versicherungsgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, in dreifacher Ausfertigung zuzustellen.

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift der beschwerdeführenden Person oder ihres Vertreters zu enthalten; die Ausfertigung des angefochtenen Entscheides und der dazugehörige Briefumschlag sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die beschwerdeführende Person sie in Händen hat (Art. 132 in Verbindung mit Art. 106 und 108 OG).

Bezüglich der kantonalrechtlichen Beihilfe und der kommunalrechtlichen Gemeindezuschüsse ist kein ordentliches Rechtsmittel gegeben.

Keywords

supplementary benefitshousing costsgarnishmentmunicipal supplementsscope of proceedingsadmissibility

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Key legal question

Whether the suspension of municipal supplements and benefits from 1 September 2004 was lawful after notice of garnishment.

Extracted holding

Yes. Once the garnishment was notified, payment could lawfully be made only to the enforcement office, so the supplements were properly stopped.

Extracted reasoning

The enforcement office had informed the authority of the garnishment and warned that valid payment could only be made to it; therefore continued payment to the claimant was not permissible.

Key legal question

Whether the rent for a second apartment had to be recognized as an expense in calculating supplementary benefits.

Extracted holding

No. Only rent for one apartment may be deducted in the supplementary-benefit calculation.

Extracted reasoning

The court held that the calculation allows deduction of rent for only one dwelling, so the claimed rent for the second apartment was correctly excluded.

Key legal question

Whether claims for compensation against two insurance companies for an old accident could be examined in this proceeding.

Extracted holding

No. Those allegations were unrelated to the sole subject of the case, namely the entitlement to supplementary benefits, so the court did not enter into them.

Extracted reasoning

The proceeding concerned only supplementary benefits; the accident-damages claims fell outside its scope.

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