Withdrawal of appeal; costs and compensation in loan enforcement

RT150014Supreme CourtMar 23, 2015Dismissed

Summary

The Zurich High Court noted that the appellants withdrew their appeal in a debt-enforcement matter. It therefore struck the appeal proceedings off the docket. The court held that the first-instance cost and compensation ruling became final because of the withdrawal. As the appellants lost by reason of withdrawal, the appellate court fee of CHF 200 was imposed on them and set off against their advance. The respondent received no party compensation, because no significant effort in the appeal proceedings was shown.

Regest

Withdrawal of appeal; costs and compensation in appellate proceedings: upon withdrawal of the appeal, the appellate proceedings are struck off and the merits are no longer decided. The withdrawal renders the first-instance allocation of costs and compensation final. Appellate costs are, as a rule, borne by the withdrawing appellants; a party indemnity to the respondent is only awarded if the case caused relevant effort. The appellate court may set the fee and offset it against the advance payment (consid. 1-4).

Full text

Obergericht des Kantons Zürich I. Zivilkammer

Geschäfts-Nr.: RT150014-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin Dr. L. Hunzi ker Schni der, Vorsitzende, Oberrichter Dr. H.A. Müller und Oberrichter Dr. M. Kriech sowie Gerichtsschreiber lic. i ur. H. Dubach Beschluss vom 23. März 2015

i n Sachen

  1. Kanton Zug, 2. Gemeinde A., 3. Katholische Kirchgemeinde A., 4. Evangelisch-Reformierte Kirchgemeinde A._____, Gesuchsteller und Beschwerdeführer

1, 2, 3, 4 vertreten durch Kantonale Steuerverwaltung Zug,

gegen

B._____ GmbH in Liquidation, Gesuchsgegnerin und Beschwerdegegnerin

betreffend Rechtsöffnung

Beschwerde gegen ein Urteil des Einzelgerichts Audienz am Bezirksgericht Zürich vom 9. Dezember 2014 (EB141442-L)

Erwägungen: Mit Schreiben vom 17. März 2015, beim Obergericht eingegangen am 19. März 2015, zogen die Gesuchsteller und Beschwerdeführer (nachfolgend: Gesuchsteller) die Beschwerde zurück (Urk. 17). Das Verfahren ist entsprechend abzuschreiben. Mit dem Rückzug wird auch die erstinstanzliche Regelung der Kosten- und Entschädigungsfolge rechtskräftig. Ausgangsgemäss sind die Prozesskosten des Beschwerdeverfahrens den Gesuchstellern aufzuerlegen. Mangels erheblicher Umtriebe ist der Gesuchsgegnerin und Beschwerdegegnerin (nachfolgend: Ge- suchsgegneri n) für das Rechtsmittelverfahren keine Parteientschädigung zuzu- sprechen. Es wird beschlossen: 1. Das Verfahren wird abgeschrieben. 2. Die Entscheidgebühr für das Beschwerdeverfahren wird auf Fr. 200.– fest- gesetzt. 3. Die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens werden den Gesuchstellern auferlegt und mi t i hrem Kostenvorschuss verrechnet. 4. Für das Beschwerdeverfahren werden keine Parteientschädigungen zuge- sprochen. 5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Gesuchsgegnerin unter Bei la- ge der Doppel von Urk. 8, 10, 11/2-4 und 17, sowie an das Einzelgericht Au- dienz am Bezirksgericht Zürich, je gegen Empfangsschein. Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit- telfrist an die Vorinstanz zurück.

  1. Eine Beschwerde gegen das Kosten- und Entschädigungsdispositiv (Dispo- sitivziffern 2 bis 4) an das Bundesgericht ist i nnert 30 Tagen von der Zustel- lung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzu- reichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder Art. 113 ff. (subsidiäre Verfas- sungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert beträgt Fr. 4'766.40. Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG. Die Anfechtung einer Parteierklärung (Vergleich, Anerkennung oder Rückzug) hat nicht mit Beschwerde an das Bundesgericht, sondern mit Revision beim Obergericht zu er- folgen (Art. 328 ff. ZPO).

Züri ch, 23. März 2015

Obergericht des Kantons Zürich I. Zivilkammer

Der Gerichtsschreiber:

lic. iur. H. Dubach

versandt am: js

Keywords

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