Complaint joined with parallel appeal and struck off

RB130022Supreme CourtOct 9, 2013Dismissed

Summary

The Zurich Higher Court dealt with a complaint by four defendants concerning the cost allocation after the District Court of Meilen had declined jurisdiction in the main action because of a valid arbitration agreement. Since the plaintiff had separately appealed that non-entry decision in parallel proceedings LB130026, the Higher Court found that the same parties and the same dispute were already before it in the appeal. It therefore joined the complaint proceedings to the appeal file, continued them under that docket, and struck off the separate complaint as concluded. The order also contained standard instructions on further appeal to the Federal Supreme Court.

Regest

Joinder of parallel civil proceedings; where the same parties are involved in the same dispute, a separate complaint concerning ancillary cost consequences may be joined to the pending appeal and the separate file struck off as concluded. The decisive criterion is identity of parties and subject matter; procedural economy permits consolidation to avoid duplicate adjudication. Once merged, the standalone proceeding loses independent significance and is terminated without a separate merits determination on the ancillary issue (consid. 1).

Full text

Obergericht des Kantons Zürich I. Zivilkammer

Geschäfts-Nr.: RB130022-O/U

Mitwirkend: Oberrichter Dr. R. Klopfer, Vorsitzender, Dr. M. Kriech und Ersatzoberrichter Dr. S. Mazan sowie Gerichtsschreiberin lic. iur. L. Stünzi Beschluss vom 9. Oktober 2013

in Sachen

  1. A._____ AG, 2. B., 3. C. AG, 4. D._____ AG, Beklagte und Beschwerdeführer

1, 2, 3, 4 vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. X._____

gegen

E._____, Kläger und Beschwerdegegner

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Y._____

betreffend Parteientschädigung

Beschwerde gegen einen Beschluss des Bezirksgerichtes Meilen, Abteilung, vom 21. Mai 2013 (CG120023-G)

In der Erwägung, dass sich die Parteien vor Vorinstanz seit Juli 2012 in einem Forderungsprozess gegenüberstanden (Urk. 2 ), dass die Vorinstanz das Verfahren mit Beschluss vom 27. November 2012 zufol- ge einer gültigen Schiedsabrede durch Nichteintreten erledigt hat (Urk. 32), dass der Kläger und Beschwerdegegner (fortan Kläger) den Nichteintretensent- scheid innert Frist mit Berufung angefochten hat (vgl. Parallelverfahren LB130026), während sich die Beklagten und Beschwerdeführer (fortan Beklagte) mit der vorliegenden Beschwerde gegen die Regelung der Entschädigungsfolgen wehren (Urk. 31), dass sich im vorliegenden Verfahren wie auch im Berufungsverfahren LB130026 dieselben Parteien in derselben Rechtssache gegenüberstehen, dass daher das vorliegende Beschwerdeverfahren mit dem Berufungsverfahren LB130026 zu vereinigen, unter der Prozessnummer LB130026 weiterzuführen und als dadurch erledigt abzuschreiben ist, wird beschlossen: 1. Das vorliegende Beschwerdeverfahren wird mit dem Berufungsverfahren LB130026 vereinigt und unter dieser Prozessnummer weitergeführt. 2. Das vorliegende Beschwerdeverfahren wird als dadurch erledigt abge- schrieben. 3. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, je gegen Empfangsschein 4. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid ist innerhalb von 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder Art. 113 ff. (subsidiäre Ver-

fassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 und 90 ff. des Bundesgeset- zes über das Bundesgericht (BGG). Dies ist ein Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG. Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Streitigkeit. Der Streitwert beträgt Fr. 7'917.50. Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG.

Obergericht des Kantons Zürich I. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

lic. iur. L. Stünzi

versandt am: se

Keywords

joindermootnesscost allocationarbitration agreementappealprocedural economy