Interpellation on vocational apprenticeship promotion

20019799Federal Administrative Practice (VPB)Mar 22, 1991Other

Summary

In a written reply to Interpellation 90.731, the Federal Council addressed the outlook for vocational apprenticeship, proposals to enhance its attractiveness, and the initial pilot training of foreign apprentices. It expected apprentice numbers to continue falling until 1993/94, then to recover from 1994, and emphasized the dependence on economic and training conditions. It also advocated closer cooperation between the state and industry, improved training norms, instructor education, expanded inter-company courses, and more continuing education. As to the foreign-apprentice pilot, it reported that the program had only recently begun and could not yet be assessed.

Regest

Vocational apprenticeship policy; attractiveness and future development of craft training. The Federal Council may assess the development of apprentice numbers by reference to economic conditions and training environment, and may rely on cooperative measures between state and industry to strengthen training pathways, including modern training standards, instructor qualification, inter-company courses, and continuing education. A pilot project recently launched cannot yet be evaluated where the observation period is too short; an assessment requires sufficiently concrete experience.

Full text

N 22 mars 1991

790

Interpellation Aguet

hend auf dem Bericht über die Haltung und Verwendung von Pferden der Arbeitsgruppe «Pferd» der Nutztierkommission des Schweizer Tierschutzes basiert. Darin werden die abzu- lehnenden Formen des «Barrens» von Pferden umschrieben. Es liegt an den Kantonen, diese Regeln durchzusetzen. 5. Die Vorschläge der Arbeitsgruppe werden die Grundlage für die vorgesehene Revision der Tierschutzverordnung bil- den.

Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundesra- tes befriedigt.

90.731 Interpellation Hänggi Förderung der gewerblichen Berufslehre Arts et métiers. Revalorisation de l'apprentissage

Wortlaut der Interpellation vom 26. September 1990 Das schweizerische Gewerbe leidet unter einem ausgespro- chenen Lehrlingsmangel. Dies bringt auch die neueste Studie des schweizerischen Gewerbeverbandes deutlich zum Aus- druck.

Von 150 Biga-Berufen finden nur noch gerade 100 Berufs- zweige genügend Nachwuchs. In Anbetracht des anhalten- den Geburtenrückgangs und dem verstärkten Trend zu den Dienstleistungen wird sich diese Situation noch verschärfen. Dieser Zustand ist nicht nur für die betroffenen Berufe alarmie- rend, sondern auch volkswirtschaftlich und staatspolitisch be- denklich.

Ich bitte deshalb den Bundesrat um die Beantwortung folgen- der Fragen:

  1. Wie beurteilt der Bundesrat die Zukunftsperspektiven der gewerblichen Berufslehre?

  2. Welche Möglichkeiten sieht der Bundesrat, um die gewerb- liche Berufslehre attraktiver zu machen?

  3. Welche Erfahrungen wurden bisher mit dem Projekt der Ausbildung von ausländischen Lehrlingen gemacht?

Texte de l'interpellation du 26 septembre 1990

La dernière enquête effectuée par les arts et métiers suisses montre clairement que le secteur souffre d'un manque aigu d'apprentis.

Des cent cinquante professions agréées par l'OFIAMT seules cent trouvent à assurer la relève. Et cette situation ne fera qu'empirer en raison de la dénatalité persistante et de l'ac- croissement du secteur tertiaire. La situation est alarmante pour les professionnels concernés et elle l'est tout autant pour l'économie et pour l'Etat.

Je demande donc au Conseil fédéral de répondre aux ques- tions suivantes:

  1. Que pense-t-il de l'avenir de l'apprentissage dans le secteur des arts et métiers?

  2. Quelles possibilités voit-il pour attirer plus de jeunes vers ces professions?

  3. Quels enseignements tire-t-on jusqu'à présent de la mise en pratique du projet de formation des apprentis de nationalité étrangère?

Mitunterzeichner - Cosignataires: Keine - Aucun

Schriftliche Begründung - Développement par écrit Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht eine schriftliche Antwort.

Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 21. Januar 1991 Rapport écrit du Conseil fédéral du 21 janvier 1991

  1. Die Lehrlingszahlen werden bis 1993/94 weiter abnehmen. Die Umkehr dieser Tendenz ab 1994, eine erneute Zunahme der Schulabgänger, dürfte dann bis zum Jahre 2000 anhalten. Wie die Entwicklung in den einzelnen Branchen verlaufen wird, hängt weitgehend von der Konjunktur sowie den Ausbil- dungs- und Arbeitsbedingungen der entsprechenden Berufe ab.

Der Bundesrat erachtet die gewerbliche Berufslehre in Form der Meisterlehre nach wie vor als geeignet, junge Menschen auf ihr Berufsleben vorzubereiten. Es ist indessen nicht zu ver- kennen, dass die Veränderungen in der Arbeitswelt und in der Gesellschaft auch ihren Einfluss auf die Ausbildung haben. Die materiellen und gesetzlichen Voraussetzungen sind gege- ben, um den neuen Herausforderungen zu begegnen. Die Be- reitschaft, Nachwuchskräfte mit attraktiven Aus- und Weiterbil- dungsbedingungen zu gewinnen, dürfte zunehmen.

  1. Mit der Aufgabe, die gewerblichen Berufslehren attraktiver zu gestalten, sind sowohl der Staat wie die Wirtschaft heraus- gefordert. Eine enge Zusammenarbeit - die bereits besteht - drängt sich auf beim Erlass zukunftsgerichteter Ausbildungs- normen, bei der Schulung der Lehrmeister, beim Ausbau der überbetrieblichen Einführungskurse. Dem Gedanken des le- benslangen Lernens muss vermehrt sowohl in den Betrieben wie in den Berufsschulen Nachachtung verschafft werden. Ein grosszügiges Angebot an zusätzlichen Kursen, das die Ju- gendlichen auch tatsächlich nutzen können, soll die Voraus- setzungen zu späterer Weiterbildung schon während der Lehrzeit verbessern. Für die Lehrkräfte der Berufsschulen be- findet sich ein Nachdiplomstudium im Aufbau, das sich in ei- nem ersten Testlauf bewährt hat.

  2. Im Spätsommer 1990 haben einige junge Spanier im Rah- men eines vom Biga bewilligten Versuchs eine Berufsausbil- dung in der Schweiz aufgenommen. In einem Vorjahr dient die Hälfte der Ausbildungszeit dem Erlernen der deutschen Spra- che und der Vertiefung der schulischen Grundausbildung; da- neben lernen die jungen Leute ihren künftigen Beruf bei der Arbeit in einem Betrieb kennen. 1991 nehmen die künftigen Strassenbauer ihre ordentliche Lehre zusammen mit Schwei- zer Kollegen auf. Angesichts der kurzen Zeit, die seit dem Be- ginn des Projektes vergangen ist, kann noch nicht über die bisherigen Erfahrungen berichtet werden.

Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundesra- tes befriedigt.

90.736

Interpellation Aguet HTL-Titel. Anerkennung in Europa Reconnaissance du titre ETS au plan européen

Wortlaut der Interpellation vom 26. September 1990 Der Nationalrat hat sich 1988 und 1989 mit der Anerkennung der HTL-Titel in Europa beschäftigt. Bundesrat Delamuraz un- terstrich anlässlich der letzten Behandlung im Rat die grund- sätzliche Aufgeschlossenheit, welche seine angesehenen Verhandlungspartner der Europäischen Gemeinschaft an den Tag legen.

In unserer Wirtschaft werden dreimal mehr Stellen für HTL- Absolventen angeboten als für ETH-Abgänger. Daran lässt sich die Bedeutung dieser Ausbildung für die wirtschaftliche Entwicklung der Schweiz erkennen.

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

Interpellation Hänggi Förderung der gewerblichen Berufslehre Interpellation Hänggi Arts et métiers. Revalorisation de l'apprentissage

In

Dans

In

Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale

Jahr

1991

Année

Anno

Band

II

Volume

Volume

Session

Frühjahrssession

Session

Session de printemps

Sessione

Sessione primaverile

Rat

Nationalrat

Conseil

Conseil national

Consiglio

Consiglio nazionale

Sitzung

17

Séance

Seduta

Geschäftsnummer 90.731

Numéro d'objet

Numero dell'oggetto

Datum

22.03.1991 - 08:00

Date

Data

Seite

790-790

Page

Pagina

Ref. No

20 019 799

Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.

Keywords

vocational trainingapprenticeshiplabour marketcontinuing educationpilot projecttraining standards