Interpellation on cultural policy after referendum

20015059Federal Administrative Practice (VPB)Dec 19, 1986Other

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Omnilex summary

Morf asked what conclusions the Federal Council drew from the rejection of the culture initiative and whether federal cultural support would continue unchanged. In its written reply, the Council said the referendum did not express hostility to cultural promotion, that it would maintain support for cultural diversity within the previous framework, and that the result would not affect cultural foreign relations. It also explained that social protection for cultural workers was mainly a social-policy matter and that federal financial obligations under the BVG did not exist. The interpellant was declared satisfied with the reply.

Omnilex headnote

Referendum on a constitutional culture article; interpretation of the popular vote and consequences for federal cultural policy. A negative vote on a culture initiative does not, by itself, constitute a rejection of federal cultural promotion. Where the campaign record shows that voters did not intend to curtail existing support, the Confederation may continue its previous engagement and, within its competences and the limits previously accepted, maintain or develop cultural measures. The absence of a specific constitutional culture article is not, without more, a basis for reducing federal participation in culture; federal tasks of national scope may continue to be fulfilled in a subsidiarity-based complementary role (cf. written reply, with emphasis on continuation of existing policy).

Full text

  1. Dezember 1986 N

2057

Interpellation Morf

tage élevé des Non permettent de conclure que l'issue du scrutin ne peut ni ne doit être interprétée comme une déclaration d'hostilité à toute forme d'aide publique à la culture.

Le Conseil fédéral est-il prêt à confirmer:

  1. Qu'il poursuivra comme avant - dans les limites précé- demment admises en tout cas - les efforts entrepris jusqu'à ce jour afin de maintenir et promouvoir la diversité culturelle du pays;

  2. Que le refus d'introduire un article sur la culture dans la Constitution fédérale ne saurait fournir au gouvernement une raison de limiter la participation financière de la Confé- dération à l'encouragement et à la promotion de la culture ?

Mitunterzeichner - Cosignataires: Blunschy, Bürer-Walen- stadt, Butty, Camenzind, Cantieni, Columberg, Cotti Flavio, Darbellay, Dirren, Feigenwinter, Fischer-Sursee, Humbel, Iten, Keller, Kühne, Landolt, Nussbaumer, Ogi, Risi-Schwyz, Röthlin, Ruckstuhl, Rüttimann, Schmidhalter, Schnider- Luzern, Segmüller, Seiler, Stamm Judith, Wick, Ziegler (29)

Schriftliche Begründung - Développement par écrit Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht eine schriftliche Antwort.

Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 26. November 1986

Rapport écrit du Conseil fédéral du 26 novembre 1986

  1. Der Bundesrat wertet das Ergebnis der Volksabstimmung vom 28. September 1986 über Kulturinitiative und Gegen- vorschlag nicht als Nein zur Kulturförderung des Bundes. Die Analyse der Ergebnisse im einzelnen sowie die Erklärun- gen der Gegner eines Kulturartikels lassen den Schluss zu, dass es nicht der Wille der Stimmbürgerinnen und Stimm- bürger war, einen Abbau des bisherigen Bundesengage- ments im Bereich der Kulturförderung herbeizuführen. Der Bundesrat wird auch in Zukunft seine Bemühungen zur Erhaltung und Förderung der kulturellen Vielfalt des Landes zumindest im bisherigen Rahmen fortsetzen.

  2. Im Verlauf der Meinungsbildung vor der Abstimmung haben gerade die Verfechter des zweifachen Neins wieder- holt beteuert, dass sie auf keinen Fall einen Abbau des gegenwärtigen Bundesengagements im Bereich der Kultur- förderung wollten. Im Gegenteil wurde mehrfach von dieser Seite erklärt, dass auch ohne Kulturartikel in der Bundesver- fassung sogar ein massvoller, gezielter Ausbau dieser Hilfe möglich sei. Der Bundesrat hat diese eindeutigen Erklärun- gen zur Kenntnis genommen und wird seine bisherige Kul- turpolitik im Sinne einer echt föderalistischen Ergänzung der Aktivitäten von Privaten, Gemeinden und Kantonen fort- setzen. Er hofft dabei, dass auch das Parlament diese Politik voll mittragen wird.

Le président: L'interpellant est satisfait de la réponse du Conseil fédéral.

86.587

Interpellation Morf Kulturinitiative. Auswirkungen der Volksabstimmung Initiative en faveur de la culture. Conséquences du vote populaire

Wortlaut der Interpellation vom 1. Oktober 1986

Welche Schlüsse zieht der Bundesrat aus dem Ergebnis der Abstimmung über die Kulturinitiative?

Wie will er verhindern, dass bisher unbestrittene Bereiche der Kulturförderung Rückschläge zu erleiden haben?

Wie will er ohne Verfassungsgrundlage wirkungsvoll natio- nale Kulturaufgaben wahrnehmen?

Wird das Abstimmungsergebnis Auswirkungen auf die Aus- sen-Kulturpolitik haben - ein Gebiet, das ohnehin eher einem Entwicklungsland und nicht dem wirtschaftlichen Potential unseres Landes entspricht?

Auch wenn Sozialausgaben im Budget niemals als Kultur- ausgaben ausgewiesen werden dürfen - wie will der Bund nun z. B. für eine wirkungsvolle Zweite Säule für Kultur- schaffende sorgen?

Texte de l'interpellation du 1er octobre 1986

Quels sont les enseignements que le Conseil fédéral tire du résultat de la votation sur l'initiative en faveur de la culture ? Comment compte-t-il s'y prendre dans le dessein d'empê- cher que l'encouragement de la culture, dans des domaines qui n'étaient pas contestés jusqu'à présent, n'ait à souffrir de compressions fâcheuses?

Comment entend-il assurer efficacement, sans base consti- tutionnelle, des tâches nationales dans le domaine de la culture ?

Le résultat de ce scrutin aura-t-il des effets sur notre politi- que extérieure en matière culturelle - domaine ou, de toute façon, nous sommes plutôt comparables à un pays en voie de développement car, sur ce plan-là, notre politique ne correspond nullement au potentiel économique de la Suisse.

Même si des dépenses de nature culturelle ne doivent en aucun cas figurer au budget, à la rubrique des dépenses à caractère social - comment le Conseil fédéral compte-t-il assurer désormais, aux travailleurs des branches culturelles, un «deuxième pilier» efficace ?

Mitunterzeichner - Cosignataires: Ammann-St. Gallen, Cli- vaz, Fankhauser, Friedli,Lanz, Leuenberger Moritz, Nauer, Neukomm, Pitteloud, Rechsteiner, Reimann, Robbiani, Ruffy, Stamm Walter, Stappung, Vannay, Weber-Arbon (17)

Schriftliche Begründung - Développement par écrit Die Urheberin verzichtet auf eine Begründung und wünscht eine schriftliche Antwort.

Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 26. November 1986

Rapport écrit du Conseil fédéral du 26 novembre 1986 Der Bunderat hat es immer bedauert, dass die Initiative nicht zugunsten des aussichtsreicheren Gegenvorschlags zurück- gezogen wurde. Trotzdem hat das an sich voraussehbare Resultat in einzelnen Teilen positiv überrascht. Ein Anteil Ja- Stimmen von nahezu 40 Prozent für den Gegenvorschlag konnte nicht unbedingt erwartet werden; ausserdem liegt die Summe der insgesamt für einen Kulturartikel abgegebe- nen Ja-Stimmen bei über 55 Prozent. Dieses Ergebnis lässt daher den Schluss zu, dass Volk und Stände keinen Abbau des bisherigen Bundesengagements im Bereich der Kultur- förderung wollten.

Der Bundesrat wird die bisher unbestrittenen Bereiche der Kulturförderung mit Aufmerksamkeit und Sorgfalt weiter pflegen. Er hofft dabei, dass auch das Parlament diese Politik voll mittragen wird.

Der Bund verfügt in den Bereichen des Films, des Natur- und Heimatschutzes, der Schweizerschulen im Ausland sowie des Kulturgüterschutzes, ferner im Bereich von Tur- nen und Sport über ausdrückliche kulturelle Verfassungsbe- stimmungen. Ausserdem war er seit jeher für die Kulturför- derung auch in den Bereichen, wo dies nicht ausdrücklich zugestanden wird, stillschweigend kompetent. Es galt bis- her als unbestritten, dass Aufgaben von eindeutig nationaler Ausrichtung die Hilfe des Bundes erfordern. Der grundsätzli- che Vorrang der Kantone in der Kulturförderung wird dadurch nicht geschmälert. Indem der Bund Aufgaben von nationaler Bedeutung und Ausrichtung erfüllt, respektiert er in echt föderalistischer Weise das Prinzip der Subsidiarität und ergänzt wirksam die Anstrengungen von Privaten,

46-N

N

19 décembre 1986

2058

Interpellation Renschler

Gemeinden und Kantonen. Der Bundesrat ist gewillt, diese Tradition fortzusetzen.

Das Abstimmungsergebnis wird keine Auswirkungen auf die kulturellen Aussenbeziehungen haben, da der Bund kraft seiner Zuständigkeit in auswärtigen Angelegenheiten eine Aufgabe zu erfüllen hat.

Die soziale Sicherheit von Kulturschaffenden bildet vor allem ein sozial- und erst in zweiter Linie ein kulturpoliti- sches Anliegen. Neben verschiedenen bescheidenen Vor- sorgeeinrichtungen von Künstlerorganisationen besteht seit 1984 eine Stiftung unter der Aufsicht des Bundesamtes für Sozialversicherung mit dem Zweck, Kulturschaffenden zumindest die berufliche Vorsorge gemäss dem Bundesge- setz vom 25. Juni 1982 über die berufliche Alters-, Hinterlas- senen- und Invalidenvorsorge (BVG) zu ermöglichen. Die Bundesverwaltung prüft gegenwärtig in Kontakt mit den Betroffenen, ob und in welcher Form allenfalls eine Bundes- hilfe möglich wäre. Der Bund kann allerdings im Rahmen des BVG zu keinen finanziellen Leistungen verpflichtet werden.

Le président: L'interpellatrice n'est que partiellement satis- faite de la réponse du Conseil fédéral.

86.567

Interpellation Renschler Staatsunabhängigkeit von Radio und Fernsehen Autonomie de la radio et de la télévision

Wortlaut der Interpellation vom 23. September 1986 Im Zusammenhang mit den im August vom EJPD bekannt- gegebenen Plänen, im November 1986 durch die Abteilung Presse und Funkspruch (APF), die Medien-Truppe des Bun- desrates, eigene Radio- und erstmals eigene Fernsehpro- gramme auszustrahlen, frage ich den Bundesrat an,

  1. ob er nicht auch der Meinung ist, dass Behörden und Amtsstellen des Bundes grundsätzlich darauf verzichten sollen, eigene Radio- und Fernsehprogramme auszustrah- len (oder Zeitungen zu verbreiten), weil dadurch der verfas- sungsmässige Grundsatz der Staatsunabhängigkeit der Medien verletzt wird;

  2. ob konsequenterweise - analog zum APF-Fernsehen und -Radio - nicht anderen Behörden, auch von Kantonen und Gemeinden, ebenfalls das Recht zur Ausstrahlung eigener Programme eingeräumt werden müsste, wenn diese ein ebenso grosses Informationsbedürfnis wie die APF geltend machen können;

  3. ob die SRG durch ihr Einverständnis mit der Ausstrahlung von APF-Programmen auf den ihr zugeteilten Frequenzen nicht ihre Konzession verletzt;

  4. ob nicht die Gefahr besteht, dass durch die Ausstrahlung von Informationssendungen durch die APF beim Publikum Verwirrung entstehen wird, weil der Eindruck erweckt wird, es herrsche eine ausserordentliche Lage oder gar eine Kri- sensituation, wenn zum Beispiel TV-Sprecher in Uniform auftreten;

  5. ob er bereit ist, die APF anzuweisen, zum Schutz des Grundsatzes der Staatsunabhängigkeit, zum Schutz weite- rer Rechtsgüter (Trennung von Programmveranstalter und Aufsichtsbehörde) und zur Respektierung geltender Rechts- vorschriften (SRG-Konzession, APF-Verordnung), auf die Ausstrahlung eigener Programme zu verzichten.

Texte de l'interpellation du 23 septembre 1986

En relation avec les plans publiés au mois d'août par le DFJP, annonçant que la Division Presse et Radio (DIPRA),

autrement dit la troupe d'information du gouvernement, se préparait à émettre, en novembre de cette année, ses pro- pres programmes radiophoniques et même télévisés (une première), je pose au Conseil fédéral les questions sui- vantes:

  1. N'estime-t-il pas lui aussi que des autorités et des services officiels de la Confédération doivent renoncer d'office à émettre leurs propres programmes de radiodiffusion et de télévision (ou à diffuser des journaux) parce que, de ce fait, le principe constitutionnel de l'indépendance des médias par rapport à l'Etat est violé?

  2. Est-ce que, par voie de conséquence, il ne faudrait pas octroyer également - comme c'est le cas pour la télévision et la radio de la DIPRA - à d'autres autorités encore (celles des cantons et des communes), le droit d'émettre leurs propres programmes si ces dernières peuvent faire la preuve que leur besoin d'informer est aussi impérieux que celui qui est ressenti par la DIPRA?

  3. En donnant son accord en vue de permettre la diffusion de programmes DIPRA sur les fréquences à elle attribuées, la SSR ne lèse-t-elle pas sa concession ?

  4. Ne court-on pas le risque qu'en diffusant des programmes d'information, la DIPRA ne jette le trouble et la confusion dans le public, parce qu'on donnera l'impression que pré- vaut une situation extraordinaire, voire une situation de crise, quand par exemple des présentateurs apparaîtront en uniforme militaire sur l'écran de la TV?

  5. Le Conseil fédéral est-il prêt à donner pour instruction à la DIPRA de renoncer à diffuser ses propres programmes, afin de protéger le principe de l'indépendance envers l'Etat ainsi que d'autres biens juridiques (séparation à sauvegarder entre organisateurs de programmes et autorité de surveil- lance) et de respecter des dispositions légales en vigueur (concession de la SSR, ordonnance applicable au service de la DIPRA)?

Mitunterzeichner - Cosignataires: Euler, Lanz, Leuenber- ger-Solothurn, Leuenberger Moritz, Stappung (5)

Schriftliche Begründung - Développement par écrit APF-Programme können nur öffentlich ausgestrahlt wer- den, wenn entweder die SRG auf einen Teil ihrer Konzession verzichtet oder wenn der APF eine eigene Konzession erteilt wird. Beides ist aus politischen und rechtlichen Gründen unmöglich.

Der Staat darf nicht gleichzeitig die Informationstätigkeit und die Informationsverbreitung kontrollieren. Dies ergibt sich aus der Meinungsäusserungsfreiheit. Bei Radio und Fernsehen schreibt die Bundesverfassung im 1984 von Volk und Ständen angenommenen Artikel 55bis klar vor: «Die Unabhängigkeit von Radio und Fernsehen sowie die Auto- nomie in der Gestaltung von Programmen sind gewährlei- stet.» Diese Verfassungsbestimmung wird verletzt, wenn die APF in eigener Verantwortung Programme ausstrahlt.

Der Auftrag der APF, Informationsbeschaffung und -Sicher- stellung im Ernstfall zu üben, beinhaltet in keiner Weise die Notwendigkeit, Programme öffentlich zu verbreiten. Das APF-Projekt verstösst zudem gegen die SRG-Konzession. Die SRG könnte allenfalls APF-Programme in eigener Ver- antwortung, aber unter Ausschluss jeglicher Verpflichtun- gen übernehmen.

Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 26. November 1986

Rapport écrit du Conseil fédéral du 26 novembre 1986

  1. Der Bundesrat teilt die Auffassung des Interpellanten so weit, als es nicht Aufgabe von Bundesbehörden sein kann, dauernd durch Medienerzeugnisse universellen Inhalts mit den privaten Medienunternehmen in Konkurrenz zu treten. Dafür fehlt nicht nur eine Rechtsgrundlage. In Frage gestellt wäre durch ein solches Verhalten auch der Grundsatz der Subsidiarität staatlichen Handelns. Schliesslich würde der Versuch einer systematischen Beeinflussung der öffentli- chen Meinung durch Staatsmedien zudem die Meinungs- und Pressefreiheit als institutionelle Garantie verletzen.

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

Interpellation Morf Kulturinitiative. Auswirkungen der Volksabstimmung Interpellation Morf Initiative en faveur de la culture. Conséquences du vote populaire

In

Dans

In

Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale

Jahr

1986

Année

Anno

Band

V

Volume

Volume

Session

Wintersession

Session

Session d'hiver

Sessione

Sessione invernale

Rat

Nationalrat

Conseil

Conseil national

Consiglio

Consiglio nazionale

Sitzung

13

Séance

Seduta

Geschäftsnummer 86.587

Numéro d'objet

Numero dell'oggetto

Datum 19.12.1986 - 08:00

Date

Data

Seite

2057-2058

Page

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Ref. No

20 015 059

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Keywords

culture policyreferendumfederal competencesubsidiaritypublic supportcultural diversityforeign cultural relationssocial security

Extracted by Omnilex

Key legal question

Whether the referendum result required a reduction of federal cultural promotion

Extracted holding

No. The Federal Council stated that the vote did not mean rejection of federal cultural promotion and that it would continue efforts to preserve and promote cultural diversity within the previous scope.

Extracted reasoning

The result, together with the arguments made during the campaign, showed that voters did not intend a reduction of the existing federal commitment to culture.

Key legal question

Whether the refusal of a constitutional culture article justified limiting federal funding for culture

Extracted holding

No. The Federal Council said it would continue its cultural policy as before and that the absence of a constitutional culture article was not a reason to curtail support.

Extracted reasoning

The Council relied on the campaign statements that even without such an article a measured expansion of support remained possible, and it treated cultural policy as a federal task complementing private, cantonal, and communal efforts.

Key legal question

Whether the referendum had consequences for federal action in cultural foreign relations and for social protection of cultural workers

Extracted holding

No direct consequences for cultural foreign relations; the Council also said it was examining possible help for social security for cultural workers, but no federal financial obligation under the BVG exists.

Extracted reasoning

The Council considered cultural foreign relations to fall within federal foreign-affairs competence, and distinguished social security of cultural workers as primarily a social-policy issue.

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