Appeal dismissed as withdrawn; no costs or compensation

c-6697-2012Federal Administrative Court / Division 3Jan 23, 2013Dismissed

Summary

The Federal Administrative Court removed the appeal from the docket after the pension fund withdrew its challenge to the IVSTA decision granting B.________ a full disability pension from 1 July 2012. It held the case moot and, because the withdrawal caused no significant court work, waived procedural costs. No party compensation was awarded to the unrepresented insured person, and none was due to the IVSTA.

Regest

Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG; withdrawal of the appeal renders the proceedings devoid of object and allows administrative appeal proceedings to be struck off by single judge. Under Art. 6 Bst. a VGKE, procedural costs may be waived in whole or in part when a remedy is disposed of by withdrawal without significant judicial effort. No party compensation is due where the unrepresented respondent incurred no necessary and proportionately high expenses; an administrative authority is not entitled to compensation under Art. 7 Abs. 3 VGKE.

Full text

BVGer C-6697/2012

Entscheiddatum: 23.01.2013Publikationsdatum: 06.02.2013

BundesverwaltungsgerichtTribunal administratif fédéralTribunale amministrativo federaleTribunal administrativ federal Abteilung IIIC-6697/2012

Abschreibungsentscheid vom 23. Januar 2013 Besetzung Einzelrichter Daniel Stufetti,Gerichtsschreiberin Patrizia Levante Parteien Pensionskasse der A._______ AG, Beschwerdeführerin, gegen B._______,Beschwerdegegner, IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA, Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2, Vorinstanz . Gegenstand Invalidenrente; Verfügung vom 14. November 2012.

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA (Vorinstanz) mit Verfügung vom 14. November 2012 dem am (...) 1968 geborenen B._______ (Beschwerdegegner) mit Wirkung ab 1. Juli 2012 eine ganze ordentliche Invalidenrente von Fr. 191.- zusprach,

dass die Pensionskasse der A._______ AG (Beschwerdeführerin) diese Verfügung mit Beschwerde vom 21. Dezember 2012 anfocht,

dass das Bundesverwaltungsgericht gemäss Art. 31 des Verwaltungs-gerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) in Verbindung mit Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung vom 19. Juni 1959 (IVG, SR 831.20) zur Beurteilung von Beschwerden gegen Verfügungen der IVSTA zuständig ist, und vorliegend keine Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG vorliegt,

dass die Beschwerdeführerin mit Zwischenverfügung vom 9. Januar 2013 aufgefordert wurde, bis zum 8. Februar 2013 einen Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 400.- zu leisten,

dass die Beschwerdeführerin mit schriftlicher Eingabe vom 15. Januar 2013 erklärte, sie ziehe die Beschwerde vom 21. Dezember 2012 zurück,

dass das Beschwerdeverfahren daher im einzelrichterlichen Verfahren als durch Rückzug gegenstandslos geworden abzuschreiben ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG),

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, wenn ein Rechtsmittel ohne erheblichen Aufwand für das Gericht durch Rückzug erledigt wird (Art. 6 Bst. a des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]),

dass dem nicht anwaltlich vertretenen Beschwerdegegner in diesem Verfahrensstadium keine notwendigen und verhältnismässig hohen Kosten entstanden sind, weshalb keine Parteientschädigung auszurichten ist,

dass der Vorinstanz keine Parteientschädigung auszurichten ist (Art. 7 Abs. 3 VGKE),

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Aufforderung zur Leistung eines Kostenvorschusses gegenstandslos ist.

Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht:

  1. Das Beschwerdeverfahren wird zufolge Rückzugs als gegenstandslos geworden abgeschrieben.

  2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

  3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

  4. Dieser Entscheid geht an:

  •    die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde)
    
  •    den Beschwerdegegner (Einschreiben mit Rückschein)
    
  •    die Vorinstanz (Ref. Nr. \_\_\_\_\_\_\_)
    
  •    das Bundesamt für Sozialversicherungen  
    

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiberin: Daniel Stufetti Patrizia Levante

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG).

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