Non-payment of advance leads to non-entry on appeal

BEZ.2014.83Supreme CourtDec 2, 2014Inadmissible

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Omnilex summary

A appealed against a decision of the Civil Court President in a debt-enforcement matter. The Appellationsgericht of Basel-Stadt ordered an advance payment, but A did not pay it within the deadline or the additional grace period despite warning of the consequences. The court therefore refused to enter into the appeal under Art. 101(3) ZPO. Owing to the circumstances, it waived court costs.

Omnilex headnote

Art. 101 Abs. 3 ZPO; non-payment of an ordered advance after a warning of default consequences precludes consideration of the appeal. If the advance is neither paid within the original time limit nor within the grace period, the appellate court shall not enter into the matter. A waiver of court costs may be justified by the circumstances and lies within the court’s discretion. This procedural consequence applies irrespective of the substantive merits of the appeal (consid. on default in payment).

Full text

Appellationsgericht

des Kantons Basel-Stadt

Ausschuss

BEZ.2014.83

ENTSCHEID

vom 2. Dezember 2014

Mitwirkende

Dr. Marie-Louise Stamm, Dr. Heiner Wohlfart, Dr. Olivier Steiner ,

und Gerichtsschreiberin Dr. Andrea Pfleiderer

Parteien

A_____ Beschwerdeführer

[…]

gegen

B_____ Beschwerdegegner 1

[…]

C_____ Beschwerdegegnerin 2

[…]

Gegenstand

Beschwerde gegen einen Entscheid des Zivilgerichtspräsidenten

vom 20. August 2014

betreffend Rechtsöffnung / Zahlungsbefehl Nr. 14007960

Erwägungen:

Der Beschwerdeführer A_____ hat gegen den Entscheid des Zivilgerichtspräsidenten vom 20. August 2014 betreffend Rechtsöffnung Beschwerde erhoben. Der Instruktionsrichter hat mit Verfügung vom 1. Oktober 2014 vom Beschwerdeführer einen Kostenvorschuss verlangt. Der verlangte Kostenvorschuss hat der Beschwerdeführer innert der gesetzten Frist nicht gezahlt, ebenso wenig innert der laufenden Nachfrist, die ihm unter Hinweis auf die Säumnisfolgen gemäss Art. 101 Abs. 3 ZPO gesetzt worden ist. Auf die Beschwerde ist daher im Einklang mit Art. 101 Abs. 3 ZPO nicht einzutreten. Umständehalber ist auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten.

Demgemäss erkennt das Appellationsgericht (Ausschuss):

://: Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

Es wird auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet.

APPELLATIONSGERICHT BASEL-STADT

Die Gerichtsschreiberin

Dr. Andrea Pfleiderer

Rechtsmittelbelehrung

Gegen diesen Entscheid kann unter den Voraussetzungen von Art. 72 ff. des Bundesgerichtsgesetzes [BGG] innert 30 Tagen seit schriftlicher Eröffnung Beschwerde in Zivilsachen erhoben werden. In vermögensrechtlichen Angelegenheiten gilt dies nur dann, wenn der Streitwert die Beschwerdesumme gemäss Art. 74 Abs. 1 lit. a oder b BGG erreicht (CHF 15'000.– bei Streitigkeiten aus Miete oder Arbeitsverhältnis bzw. CHF 30'000.– in allen übrigen Fällen) oder wenn sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt. Die Beschwerdeschrift ist fristgerecht dem Bundesgericht (1000 Lausanne 14) einzureichen. Für die Anforderungen an deren Inhalt wird auf Art. 42 BGG verwiesen. Über die Zulässigkeit des Rechtsmittels entscheidet das Bundesgericht.

Ob an Stelle der Beschwerde in Zivilsachen ein anderes Rechtsmittel in Frage kommt (z.B. die subsidiäre Verfassungsbeschwerde an das Bundesgericht gemäss Art. 113 BGG), ergibt sich aus den anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen. Wird sowohl Beschwerde in Zivilsachen als auch Verfassungsbeschwerde erhoben, sind beide Rechtsmittel in der gleichen Rechtsschrift einzureichen.

Keywords

non-entryadvance paymentappealdebt enforcementright of executioncourt costs

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Key legal question

Whether the appeal had to be entered into despite non-payment of the court advance.

Extracted holding

No. Because the appellant did not pay the required advance within the set period or the additional grace period, the appeal could not be heard.

Extracted reasoning

Under Art. 101(3) ZPO, failure to pay the requested advance after a warning of the consequences of default leads to non-entry.

Key legal question

Whether court costs should be charged.

Extracted holding

No court costs were imposed in the circumstances.

Extracted reasoning

The court decided, based on the circumstances, to waive the collection of court costs.

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