Transfer of Swiss AHV contributions to Turkey upheld

H 206/04Federal Supreme Court / Social Insurance Division IIJan 26, 2005Dismissed

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Omnilex summary

The Swiss Federal Insurance Court dismissed the insured person's administrative law appeal against the Swiss Compensation Office. The appellant, a Turkish national who had worked in Switzerland and then definitively left the country, argued that a larger amount should be transferred to Turkey based on pension calculation sheets. The court held that only the actually paid AHV contributions, totaling CHF 69,160.35, were relevant and that their transfer to the Turkish social security institution was correct. No court costs were charged.

Omnilex headnote

Art. 2 and Art. 10a No. 1 of the Switzerland–Turkey Social Security Agreement; transfer of AHV contributions to the Turkish social insurance institution upon definitive departure from Switzerland. If the insured person definitively leaves Switzerland and has received no benefits from the Swiss AHV/IV, the contributions credited to the individual account are to be transferred in full to the Turkish social security institution. Provisional or prognostic pension calculations do not establish a higher transferable amount; only the actually paid contributions are decisive (consid. 1). An appeal that merely repeats already rejected objections is manifestly unfounded and may be dealt with summarily under Art. 36a OG (consid. 2).

Full text

Eidgenössisches Versicherungsgericht
Tribunale federale delle assicurazioni
Tribunal federal d'assicuranzas

Sozialversicherungsabteilung
des Bundesgerichts

Prozess
{T 0}
H 206/04

Urteil vom 26. Januar 2005
IV. Kammer

Besetzung
Präsident Ferrari, Bundesrichter Meyer und Ursprung; Gerichtsschreiberin Weber Peter

Parteien
S.________, Türkei, Beschwerdeführer,

gegen

Schweizerische Ausgleichskasse, avenue Edmond-Vaucher 18, 1203 Genf, Beschwerdegegnerin

Vorinstanz
Eidgenössische Rekurskommission der AHV/IV für die im Ausland wohnenden Personen, Lausanne

(Entscheid vom 30. August 2004)

Sachverhalt:
A.
Mit Verfügungen vom 26. Februar und vom 13. April 2004 teilte die Schweizerische Ausgleichskasse (SAK) dem 1951 geborenen türkischen Staatsangehörigen S.________, der in den Jahren 1984 bis 2003 in der Schweiz gearbeitet und hiebei die obligatorischen Beiträge an die schweizerische Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung entrichtet hatte, mit, dass sämtliche in den Jahren 1984 bis 2002 einbezahlten AHV-Beiträge in Höhe von Fr. 67'096.20 und diejenigen für das Jahr 2003 von Fr. 2'064.15 an den türkischen Sozialversicherungsträger überwiesen wurden. Mit Einspracheentscheid vom 7. Mai 2004 hielt sie an ihrem Standpunkt fest.
B.
Die hiegegen erhobene Beschwerde wies die Eidgenössische Rekurskommission der AHV/IV für die im Ausland wohnenden Personen mit Entscheid vom 30. August 2004 ab.
C.
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde beantragt S.________ erneut sinngemäss, es sei ihm die Gesamtsumme von Fr. 115'206.- zu überweisen, die auf den Rentenberechnungen vom 26. September 2003 angegeben worden war, was nach Abzug der bezahlten Beiträge von Fr. 69'160.35, einem Restbetrag von Fr. 46'045.65 entspreche.

Während die Ausgleichskasse auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde schliesst, verzichtet das Bundesamt für Sozialversicherung auf eine Vernehmlassung.

Das Eidg. Versicherungsgericht zieht in Erwägung:
1.
Die Vorinstanz hat die massgebenden rechtlichen Bestimmungen, insbesondere Art. 2 des Abkommens zwischen der Schweiz und der Republik Türkei über soziale Sicherheit vom 1. Mai 1969 betreffend die Gleichstellung der beidseitigen Staatsangehörigen und Art. 10a Ziff. 1 dieses Abkommens betreffend den Anspruch auf Überweisung der an die schweizerische AHV entrichteten Beiträge an die türkische Sozialversicherung, korrekt wiedergegeben. Richtig sind auch die Ausführungen über die Anwendbarkeit des am 1. Januar 2003 in Kraft getretene Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000. Darauf wird verwiesen. Gestützt auf diese Rechtslage hat sie zutreffend erkannt, dass, da der Beschwerdeführer die Schweiz nachweislich definitiv verlassen hat und ihm keine Leistungen aus der schweizerischen Alters- Hinterlassenen- und Invalidenversicherung gewährt worden sind, die von 1984 bis 2003 entrichteten, aus seinem individuellen Konto einwandfrei zusammengerechneten Beiträge von insgesamt Fr. 69'160.35, also 8,4 % des errechneten Gesamteinkommens von Fr. 823'337.-, vollumfänglich an die türkische Sozialversicherung überwiesen wurden. Dies nicht zu beanstanden.

Die in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhobenen Einwände vermögen nicht zu einem anderen Ergebnis zu führen. Sie erschöpfen sich in den bereits im vorinstanzlichen Verfahren überzeugend entkräfteten Rügen, weshalb auf die zutreffenden Erwägungen im angefochtenen Entscheid verwiesen werden kann (Art. 36a Abs. 3 Satz 2 OG), denen das Eidgenössische Versicherungsgericht nichts beizufügen hat. Mit der Vorinstanz ist von einem Missverständnis Seitens des Beschwerdeführers auszugehen, lässt sich doch den von ihm angeführten provisorischen/prognostischen Rentenberechnungen vom 26. September 2003 nichts über die hier relevanten, tatsächlich entrichteten Beiträge an die AHV entnehmen.
2.
Da die Verwaltungsgerichtsbeschwerde offensichtlich unbegründet ist, wird sie im Verfahren nach Art. 36a OG erledigt.

Demnach erkennt das Eidg. Versicherungsgericht:
1.
Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen.
2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien, der Eidgenössischen Rekurskommission der AHV/IV für die im Ausland wohnenden Personen und dem Bundesamt für Sozialversicherung zugestellt.
Luzern, 26. Januar 2005
Im Namen des Eidgenössischen Versicherungsgerichts
Der Präsident der IV. Kammer: Die Gerichtsschreiberin:

Keywords

social insuranceAHV contributionsinternational agreementtransfer of contributionsdefinitive departuresummary procedure

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Key legal question

Whether the Swiss AHV contributions paid from 1984 to 2003 had to be transferred to the Turkish social insurance institution, and in what amount.

Extracted holding

Because the appellant definitively left Switzerland and received no AHV/IV benefits, the contributions recorded in his individual account totaling CHF 69,160.35 were properly transferred in full to Turkey.

Extracted reasoning

The court confirmed the applicable Swiss-Turkish social security agreement and the ATSG, and held that the appellant's references to provisional pension calculations did not show the actually paid AHV contributions. The lower court's reasoning was endorsed.

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