Inadmissible appeal for insufficient reasoning

9C_981/2009Federal Supreme Court / Public Law Division IIIDec 14, 2009Dismissed

Summary

The appellant challenged a cantonal judgment on BVG contributions for 2002 and 2003. The Federal Supreme Court held that the appeal did not satisfy the minimum reasoning requirements of Art. 42 BGG because it failed to address the lower court's reasoning and merely repeated earlier submissions. Acting under the simplified procedure, the Court did not set a deadline to cure the defect and declared the appeal inadmissible. In view of the circumstances, it waived court costs.

Regest

Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG; Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; inadmissibility of an appeal for insufficient reasoning. An appeal must contain relief sought and, in concise form, reasons showing how the challenged decision violates law. A mere repetition of previous submissions or a failure to engage with the reasoning of the lower court does not satisfy this minimum requirement. Where the defect is evident, the Federal Supreme Court may decide in simplified procedure without granting a period for rectification. Costs may exceptionally be waived under Art. 66 Abs. 1 sentence 2 BGG if the circumstances so justify.

Full text

{T 0/2}
9C_981/2009

Urteil vom 14. Dezember 2009
II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter U. Meyer, Präsident,
Gerichtsschreiber Fessler.

Parteien
M.________,
Beschwerdeführer,

gegen

T.________ AG,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Berufliche Vorsorge (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen
vom 7. Oktober 2009.

Nach Einsicht
in die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 18. November 2009 (Poststempel) gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 7. Oktober 2009 betreffend BVG-Beiträge 2002 und 2003,

in Erwägung,
dass gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG die Beschwerde unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass die Eingabe vom 18. November 2009 diesen inhaltlichen Mindestanforderungen nicht genügt, da den Ausführungen nicht entnommen werden kann, inwiefern der angefochtene Entscheid rechtsfehlerhaft sein soll, insbesondere Bundesrecht verletzt (Art. 95 lit. a BGG),
dass eine Auseinandersetzung mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids gänzlich fehlt, vielmehr die Begründung des Hauptantrages in der Sache praktisch wortwörtlich übereinstimmt mit derjenigen in der vorinstanzlichen Beschwerdeergänzung vom 10. Mai 2009 (BGE 134 II 244 E. 2.1-2.3 S. 245 ff.),
dass - ohne Ansetzung einer Nachfrist zur Verbesserung (BGE 134 II 244) - im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten umständehalber zu verzichten ist,

erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 14. Dezember 2009
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Meyer Fessler

Keywords

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