No entry for insufficiently reasoned social insurance complaint

9C_815/2013Federal Supreme Court / Public Law Division IIINov 18, 2013Dismissed

Summary

The Federal Supreme Court held that the appellant’s filing did not satisfy the minimum reasoning requirements for a complaint against a cantonal non-entry decision. He did not explain why the cantonal court should have entered into his earlier appeal or why the finding of insufficient requests and reasoning was wrong. The Court therefore declined to enter into the complaint in simplified procedure and waived court costs.

Regest

Art. 42 Abs. 1 and 2 BGG; complaint against a non-entry decision must specifically address the procedural grounds for non-entry and show, in concise form, why the challenged decision violates federal law. A submission that deals only with the substantive merits of the underlying dispute is not a legally sufficient complaint. Where the cantonal authority found that no clear request and reasoning were filed within the deadline, the appellant must challenge that finding and its legal significance; otherwise the Federal Supreme Court does not enter into the matter under Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG. Costs may exceptionally be waived under Art. 66 Abs. 1 second sentence BGG.

Full text

{T 0/2}

9C_815/2013

Urteil vom 18. November 2013

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Meyer, als Einzelrichter,
Gerichtsschreiberin Dormann.

Verfahrensbeteiligte
C.________,
Beschwerdeführer,

gegen

ASSURA-Basis SA, case postale 7, 1052 Le Mont-sur-Lausanne,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Krankenversicherung,

Beschwerde gegen die Verfügung des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 12. September 2013.

Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 7. November 2013 (Poststempel) gegen den Nichteintretensentscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 12. September 2013,

in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass nach der Rechtsprechung eine Beschwerdeschrift, welche sich bei Nichteintretensentscheiden lediglich mit der materiellen Seite des Falles auseinandersetzt, keine sachbezogene Begründung aufweist und damit keine rechtsgenügliche Beschwerde darstellt (vgl. BGE 123 V 335; 118 Ib 134; ARV 2002 Nr. 7 S. 61 E. 2),
dass die Eingabe vom 7. November 2013 offensichtlich keine genügende Begründung enthält, weil der Versicherte auch nicht ansatzweise darlegt, weshalb die Vorinstanz auf das dort am 14. August 2013 eingereichte Rechtsmittel hätte eintreten müssen und demzufolge der kantonale Entscheid zu Unrecht ergangen sein sollte,
dass insbesondere nicht ausführt wird, inwiefern die vorinstanzliche Feststellung, wonach der Beschwerdeführer weder in der Beschwerdeschrift vom 14. August 2013 noch innert der ihm angesetzten Nachfrist ein klares Rechtsbegehren und dessen Begründung vorgebracht habe (vgl. Art. 61 lit. b ATSG [SR 831.1]), offensichtlich unrichtig sein oder auf einer Rechtsverletzung beruhen sollte (Art. 97 Abs. 1 und Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG),
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Einzelrichter:

1.

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.

Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.

Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 18. November 2013

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Einzelrichter: Meyer

Die Gerichtsschreiberin: Dormann

Keywords

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