Revision of disability pension denied; appeal dismissed

9C_774/2009Federal Supreme Court / Public Law Division IIIOct 19, 2009Dismissed

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Omnilex summary

The insured person challenged the cantonal court's confirmation of the IV office's refusal to grant a higher disability pension. The Federal Court held that no legally relevant change in health had been shown in the relevant revision period and that the appellant failed to demonstrate any manifestly incorrect fact-finding or other violation of federal law. The appeal was dismissed. Court costs of CHF 500 were imposed on the appellant.

Omnilex headnote

Art. 17 Abs. 1 ATSG; revision of a disability pension requires a legally relevant change in the degree of invalidity within the comparison period. The Federal Court reviews the cantonal assessment of medical evidence only within the limits of Art. 97 Abs. 1 and Art. 95 lit. a BGG; absent substantiated error, it is bound by the factual findings. Mere appellatory criticism of evidence appraisal is inadmissible. Costs are allocated according to the outcome under Art. 66 Abs. 1 BGG.

Full text

{T 0/2}
9C_774/2009

Urteil vom 19. Oktober 2009
II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter U. Meyer, Präsident,
Bundesrichter Borella, Kernen,
Gerichtsschreiber R. Widmer.

Parteien
P.________, vertreten durch Beratungsstelle für Ausländer, Schützengasse 7, 8001 Zürich,
Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle des Kantons Zürich, Röntgenstrasse 17,
8005 Zürich,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 28. Juli 2009.

In Erwägung,
dass die 1946 geborene P.________ gemäss Verfügung der IV-Stelle des Kantons Zürich vom 5. März 2002 seit 1. April 2000 bei einem Invaliditätsgrad von 40 % eine Viertelsrente der Invalidenversicherung bezieht,
dass die IV-Stelle ein erstes Gesuch um revisionsweise Erhöhung der Viertelsrente mit Verfügung vom 26. August 2004, bestätigt mit Einspracheentscheid vom 7. Januar 2005, ablehnte und ein neues Gesuch um Zusprechung einer höheren Invalidenrente nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren mit Verfügung vom 2. November 2007 wiederum abschlägig beschied,
dass das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich die von der Versicherten hiegegen eingereichte Beschwerde mit Entscheid vom 28. Juli 2009 abwies,
dass P.________ Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten führen lässt mit den Rechtsbegehren, unter Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides sei ihr eine ganze Invalidenrente zuzusprechen, eventuell sei die Sache zu weiteren Abklärungen und neuer Verfügung an die IV-Stelle zurückzuweisen, und um die Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege ersucht,
dass das Bundesgericht das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege mit Verfügung vom 1. Oktober 2009 abwies und die Versicherte gleichzeitig zur Entrichtung eines Kostenvorschusses aufforderte, welchen sie innert der angesetzten Frist bezahlt hat,
dass die Vorinstanz die massgebliche Bestimmung über die Rentenrevision (Art. 17 Abs. 1 ATSG) unter Hinweis auf die Rechtsprechung zu den dabei zu vergleichenden Sachverhalten (BGE 133 V 108 E. 5.4 S. 114) richtig wiedergegeben hat, sodass darauf verwiesen wird,
dass das Sozialversicherungsgericht in einlässlicher und sorgfältiger Würdigung der Arztberichte und Gutachten zutreffend festgestellt hat, im Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin sei in dem für eine Rentenrevision gemäss Art. 17 Abs. 1 IVG massgebenden Zeitraum zwischen 7. Januar 2005 (Einspracheentscheid betreffend Ablehnung des ersten Rentenerhöhungsgesuchs) und 2. November 2007 (erneute, vorliegend angefochtene Ablehnung einer revisionsweisen Heraufsetzung der Viertelsrente) eine anspruchserhebliche Änderung nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit eingetreten,
dass die Beschwerdeführerin nicht geltend macht, das kantonale Gericht habe den relevanten Sachverhalt offensichtlich unrichtig oder in Verletzung von Bundesrecht festgestellt (Art. 97 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 95 lit. a BGG), weshalb das Bundesgericht an die diesbezüglichen Darlegungen im angefochtenen Entscheid gebunden ist,
dass die Vorinstanz sodann auch kein Bundesrecht verletzt hat, woran die in der Beschwerde erhobenen Einwendungen nichts ändern, handelt es sich doch dabei weitestgehend um eine im Rahmen der geltenden Überprüfungsbefugnis des Bundesgerichts unzulässige, appellatorische Kritik an der Beweiswürdigung des Sozialversicherungsgerichts,
dass die Gerichtskosten entsprechend dem Ausgang des Verfahrens der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuerlegen sind (Art. 66 Abs. 1 BGG),

erkennt das Bundesgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 19. Oktober 2009
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Meyer Widmer

Keywords

disability pensionrevisionmedical evidencechange in healthburden of proofappeal reviewcourt costs

Extracted by Omnilex

Key legal question

Whether the refusal to revise the quarter disability pension and grant a full disability pension should be overturned

Extracted holding

No. The record did not show, with the requisite probability, a material change in health during the relevant revision period.

Extracted reasoning

The Federal Court agreed with the cantonal court's careful assessment of the medical reports and found no violation of federal law. The appellant's arguments were largely inadmissible criticism of evidence appraisal.

Key legal question

Whether the case should be remitted for further fact-finding and a new decision

Extracted holding

No remittal was warranted because the factual findings and legal assessment of the lower court stood.

Extracted reasoning

The appellant did not show any manifestly incorrect or unlawful finding of facts under the Federal Supreme Court Act, so the Court was bound by the cantonal findings.

Key legal question

Who bears the court costs

Extracted holding

The unsuccessful appellant must bear the court costs.

Extracted reasoning

Costs follow the outcome of the proceedings under the Federal Supreme Court Act.

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