Non-entry for insufficiently reasoned social insurance appeal

9C_698/2007Federal Supreme Court / Public Law Division IIIDec 3, 2007Inadmissible

Summary

The claimant appealed a Federal Administrative Court non-entry ruling in an invalidity insurance case. The Federal Supreme Court held that the appeal did not satisfy the minimum reasoning requirements because it contained no request and no substantive engagement with the challenged non-entry decision. The filing merely referred to a claim and enclosed medical records. The Court therefore did not enter into the appeal in simplified procedure. It further waived court costs, rendering the request for legal aid concerning cost exemption moot.

Regest

Art. 42 Abs. 1 and 2 BGG; Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; insufficient reasoning of a federal remedy against a non-entry decision. A remedy must contain requests and, in concise form, reasons showing how the challenged act violates law. Where an appeal against a non-entry ruling addresses only the merits and contains no substantive discussion of the non-entry itself, it does not satisfy the requirements of Art. 42 BGG and is manifestly inadmissible. In such a case, the court may decline to enter into the matter in simplified procedure under Art. 108(1)(b) BGG (consid. 1). If no court costs are levied, a request for exemption from costs becomes moot (consid. 2).

Full text

{T 0/2}
9C_698/2007

Urteil vom 3. Dezember 2007
II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter U. Meyer, Präsident,
Gerichtsschreiber Attinger.

Parteien
S.________, 1955, Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland,
Avenue Edmond-Vaucher 18, 1203 Genf,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts vom
3. September 2007.

Nach Einsicht
in die von S.________ erhobene Beschwerde vom 3. Oktober 2007 gegen den Nichteintretensentscheid des Bundesverwaltungsgerichts vom 3. September 2007,
in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass nach der Rechtsprechung eine Beschwerdeschrift, welche sich bei Nichteintretensentscheiden lediglich mit der materiellen Seite des Falles auseinandersetzt, keine sachbezogene Begründung aufweist und damit keine rechtsgenügliche Beschwerde darstellt (vgl. BGE 123 V 335, 118 Ib 134),
dass der Eingabe des Beschwerdeführers weder ein Antrag noch die geringste inhaltliche Auseinandersetzung mit dem vorinstanzlichen Nichteintreten zu entnehmen ist, erschöpft sich doch die gesamte Beschwerdeschrift in folgendem Inhalt: "Anspruch. Ich sende (Ihnen) mit meiner Beschwerde alle medizinischen Befunde",
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird (womit das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege im Sinne der Befreiung von den Gerichtskosten gegenstandslos ist),

erkennt der Präsident:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Bundesverwaltungsgericht und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 3. Dezember 2007

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Meyer Attinger

Keywords

non-entryadmissibilityreasoned appealsocial insurancecourt costslegal aid