Non-entry for insufficiently reasoned AHV pension appeal

9C_64/2007Federal Supreme Court / Public Law Division IIIJun 28, 2007Inadmissible

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Omnilex summary

The appellant challenged a Federal Administrative Court judgment concerning an AHV old-age pension. The Federal Supreme Court held that the appeal did not satisfy the mandatory requirements of Art. 42 BGG because it contained no proper request and no sufficiently case-related reasoning. It was not clear why the factual findings should be wrong or why the rejection of the one-year minimum contribution period for an AHV pension would violate federal law. The court therefore did not enter into the appeal. It exceptionally waived court costs, making the request for legal aid moot.

Omnilex headnote

Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; Anforderungen an die Beschwerdebegründung. Die Beschwerdeschrift muss einen klaren Antrag und eine sachbezogene Begründung enthalten, aus der hervorgeht, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Bloss allgemeine oder nicht auf den Entscheid bezogene Vorbringen genügen nicht. Fehlt es offensichtlich an einer rechtsgenüglichen Begründung, ist auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nicht einzutreten. Im Bereich der AHV ist substantiiert darzutun, weshalb die vorinstanzliche Verneinung der Mindestbeitragsdauer bundesrechtswidrig sein soll (vgl. Art. 105 Abs. 2 BGG, Art. 95 lit. a BGG; consid. 1).

Full text

{T 0/2}
9C_64/2007

Urteil vom 28. Juni 2007
II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter U. Meyer, Präsident,
Gerichtsschreiber Nussbaumer.

Parteien
D.________, Beschwerdeführerin,

gegen

Schweizerische Ausgleichskasse, Avenue
Edmond-Vaucher 18, 1203 Genf.

Gegenstand
Alters- und Hinterlassenenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts vom 16. Februar 2007.

Das Präsidium der II. sozialrechtlichen Abteilung hat nach Einsicht in die von D.________ am 7. März 2007 erhobene Beschwerde gegen den Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts vom 16. Februar 2007 betreffend AHV-Altersrente
In Erwägung,
dass die Beschwerdeschrift gemäss Art. 42 Abs. 1 BGG die Begehren und die Begründung zu enthalten hat; im Rahmen der Begründung ist in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG),
dass die Vorbringen sachbezogen sein müssen, damit aus der Beschwerdeschrift ersichtlich ist, in welchen Punkten und weshalb der angefochtene Entscheid beanstandet wird (zum alten Recht: BGE 123 V 335 E. 1a S. 336 mit Hinweisen; vgl. BGE 131 II 449 E. 1.3 S. 452),
dass das Bundesgericht auf die Beschwerde nicht eintritt, wenn eine Eingabe diesen Anforderungen offensichtlich nicht genügt (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG),
dass die Beschwerdeschrift vom 7. März 2007 die inhaltlichen Mindestanforderungen nicht erfüllt, da sie keinen rechtsgenüglichen Antrag enthält, und den Ausführungen nicht entnommen werden kann, inwiefern die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz im Sinne von Art. 105 Abs. 2 BGG - soweit überhaupt beanstandet - unzutreffend sein sollen oder die Verneinung der für eine AHV-Altersrente erforderlichen Mindestbeitragsdauer von einem Jahr (Art. 29 Abs. 1 AHVG; Art. 50 AHVV) Bundesrecht verletzen sollte (Art. 95 lit. a BGG),
dass die Rechtsschrift demgemäss keine sachbezogene - und damit hinreichende - Begründung im Sinne von Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG enthält, weshalb darauf nicht eingetreten werden kann (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG),
dass ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ist (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG), weshalb das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung gegenstandslos ist,
im Verfahren nach Art. 108 OG

erkannt :
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Bundesverwaltungsgericht und dem Bundesamt für Sozialversicherungen zugestellt.
Luzern, 28. Juni 2007
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Keywords

social insuranceold-age pensionminimum contribution periodadmissibilityreasoning requirementnon-entrycourt costs

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Key legal question

Whether the appeal met the formal requirements of Art. 42 BGG and could be entered into.

Extracted holding

The appeal did not contain a legally sufficient request or substantiated reasons showing why the challenged decision was unlawful.

Extracted reasoning

The filing failed to satisfy the minimum content requirements of Art. 42 paras. 1 and 2 BGG; the complaints were not case-related and did not explain any error in the factual findings or in the refusal of the one-year minimum contribution period required for an AHV old-age pension.

Key legal question

Whether court costs should be charged and whether the request for legal aid remained relevant.

Extracted holding

No court costs were levied exceptionally, so the request for legal aid became moot.

Extracted reasoning

Under Art. 66 para. 1 second sentence BGG, the court waived costs exceptionally; consequently, the legal aid request had no practical significance.

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