Non-entry due to insufficient appeal reasoning

9C_563/2008Federal Supreme Court / Public Law Division IIIJul 9, 2008Inadmissible

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Omnilex summary

S.________ appealed a Zurich social insurance decision concerning AHV contributions. The Federal Supreme Court held that the appeal did not satisfy the minimal reasoning requirements under the Federal Supreme Court Act because it failed to address the lower court's decisive reasoning. The Court therefore did not enter into the appeal in simplified procedure and waived court costs.

Omnilex headnote

Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; unzureichende Beschwerdebegründung als Nichteintretensgrund. Eine Beschwerde muss die Begehren und eine gedrängte Begründung enthalten; es genügt nicht, den angefochtenen Entscheid bloss zu kritisieren oder sich mit dessen tragenden Erwägungen nicht auseinanderzusetzen. Fehlt eine sachbezogene Auseinandersetzung mit den entscheidwesentlichen Erwägungen, ist im vereinfachten Verfahren auf das Rechtsmittel nicht einzutreten. Bei Nichteintreten kann gemäss Art. 66 Abs. 1 in fine BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden.

Full text

{T 0/2}
9C_563/2008

Urteil vom 9. Juli 2008
II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter U. Meyer, Präsident,
Gerichtsschreiberin Dormann.

Parteien
S.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Ausgleichskasse des Kantons Zürich, Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Alters- und Hinterlassenenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 28. April 2008.

Nach Einsicht
in die von S.________ erhobene Beschwerde vom 2. Juli 2008 gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 28. April 2008 betreffend Beiträge an die Alters- und Hinterlassenenversicherung,

in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass die Eingabe des Beschwerdeführers diesen gesetzlichen Mindestanforderungen an eine hinreichende Beschwerdebegründung offensichtlich nicht genügt, da ihr auch nicht ansatzweise eine inhaltliche Auseinandersetzung mit den entscheidwesentlichen Erwägungen der Vorinstanz zu entnehmen ist,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 in fine BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,
erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 9. Juli 2008
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin:

Meyer Dormann

Keywords

social insuranceappeal admissibilityreasoning requirementnon-entrycourt costs

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Key legal question

Whether the appeal met the minimum reasoning requirements of Art. 42 BGG and was therefore admissible.

Extracted holding

The appeal did not contain a sufficient reasoning and was inadmissible.

Extracted reasoning

The filing did not engage, even in outline, with the decisive reasoning of the lower court, so the statutory minimum requirements for an appeal brief were not met.

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