Non-entry for insufficient reasoning in health-insurance appeal

9C_421/2011Federal Supreme Court / Public Law Division IIIJun 1, 2011Inadmissible

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Omnilex summary

The Federal Supreme Court held that the appellant's submission against the Basel-Stadt Social Insurance Court's interim decision did not satisfy the minimal reasoning requirements of Art. 42 BGG. Because the appeal contained no meaningful engagement with the cantonal court's decisive reasoning on professional party representation, the Court did not enter into the case. It left open whether the preconditions for appealing an interim decision under Art. 93 BGG were met. In the simplified procedure, no court costs were imposed.

Omnilex headnote

Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG; Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; Art. 93 BGG: Nichteintreten auf eine Beschwerde wegen ungenügender Begründung. Das Rechtsmittel hat sich in gedrängter Form mit den tragenden Erwägungen des angefochtenen Entscheids auseinanderzusetzen und aufzuzeigen, inwiefern Recht verletzt sein soll. Fehlt eine solche sachbezogene Begründung offensichtlich, ist im vereinfachten Verfahren auf die Beschwerde nicht einzutreten, ohne dass die Frage der weiteren Eintretensvoraussetzungen, namentlich bei Zwischenentscheiden, zu prüfen wäre (vgl. Erwägungen). Nach Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG kann bei dieser Konstellation auf Gerichtskosten verzichtet werden.

Full text

{T 0/2}
9C_421/2011

Urteil vom 1. Juni 2011
II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter U. Meyer, Präsident,
Gerichtsschreiber Attinger.

Verfahrensbeteiligte
M.________,
Beschwerdeführerin,

gegen

Visana Services AG,
Weltpoststrasse 19, 3015 Bern,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Krankenversicherung,

Beschwerde gegen den Zwischenentscheid
des Sozialversicherungsgerichts Basel-Stadt
vom 31. März 2011.

Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 20. Mai 2011 (Datum des Poststempels) gegen den Zwischenentscheid des Sozialversicherungsgerichts Basel-Stadt vom 31. März 2011 (betreffend Nichtzulassung der Herren K.________ und E.________ von der F.________ GmbH als Parteivertreter im vorliegenden Verfahren),

in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass die Eingabe der Beschwerdeführerin diesen gesetzlichen Mindestanforderungen an eine hinreichende Beschwerdebegründung offensichtlich nicht genügt, da ihr keine inhaltliche Auseinandersetzung mit den entscheidwesentlichen Erwägungen der Vorinstanz zu entnehmen ist, wonach das Auftreten der Herren K.________ und E.________ vor Gericht als berufsmässige Parteivertretung zu gelten hat,
dass offen bleiben kann, ob die Voraussetzungen für ein Eintreten des Bundesgerichts auf die Beschwerde gegen einen vorinstanzlichen Zwischenentscheid gegeben sind (Art. 93 BGG),
dass im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht Basel-Stadt und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 1. Juni 2011
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Meyer Attinger

Keywords

health insuranceadmissibilityinsufficient reasoningprofessional representationinterim decisionnon-entrycourt costs

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Key legal question

Whether the appeal met the Federal Supreme Court's reasoning requirements under Art. 42 BGG.

Extracted holding

The filing did not contain any sufficient legal reasoning addressing the decisive grounds of the lower court.

Extracted reasoning

The appellant failed to engage with the cantonal court's view that the appearance of K.________ and E.________ constituted professional party representation; the appeal was therefore manifestly insufficiently reasoned.

Key legal question

Whether the Federal Supreme Court could enter into the appeal against an interim decision under Art. 93 BGG.

Extracted holding

This question was left open because the appeal was already inadmissible for lack of reasoning.

Extracted reasoning

The court did not need to decide the admissibility conditions for appeals against interim decisions once Art. 42 BGG was not satisfied.

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