Non-entry for insufficiently reasoned social insurance appeal

9C_136/2010Federal Supreme Court / Public Law Division IIIFeb 18, 2010Inadmissible

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Omnilex summary

The claimant appealed a cantonal judgment concerning supplementary benefits to AHV/IV. The Federal Supreme Court held in simplified proceedings that the appeal did not satisfy the mandatory requirements of Art. 42 BGG because it lacked a sufficient request and did not properly explain how the factual findings or legal reasoning were erroneous. The court therefore declined to enter into the appeal and waived court costs.

Omnilex headnote

Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG; Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG: Anforderungen an die Begründung der Beschwerde; Nichteintreten bei fehlendem rechtsgenüglichen Antrag und ungenügender Auseinandersetzung mit den für den Entscheid massgebenden Sachverhaltsfeststellungen und Erwägungen. Die Beschwerde hat in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt; die blosse Wiederholung bereits vorgebrachter Argumente genügt nicht. Wird diese Mindestanforderung nicht erfüllt, ist im vereinfachten Verfahren auf das Rechtsmittel nicht einzutreten; auf Gerichtskosten kann verzichtet werden.

Full text

9C_136/2010 {T 0/2}

Urteil vom 18. Februar 2010
II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Borella, als Einzelrichter,
Gerichtsschreiber Schmutz.

Parteien
B._________,
Beschwerdeführerin,

gegen

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Aargau, Kyburgerstrasse 15, 5000 Aarau,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Ergänzungsleistung zur AHV/IV,

Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 12. Januar 2010.

Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 9. Februar 2010 (Poststempel) gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 12. Januar 2010,
in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass die Beschwerde diesen inhaltlichen Mindestanforderungen nicht genügt, da sie keinen rechtsgenüglichen Antrag enthält und den Ausführungen nicht entnommen werden kann, inwiefern die Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG für den massgeblichen Zeitpunkt des Einspracheentscheides vom 9. Juli 2009 - soweit überhaupt beanstandet - unzutreffend und die darauf beruhenden Erwägungen, zu denen in der Beschwerde lediglich das bereits Vorgebrachte wiederholt wird, rechtsfehlerhaft sein sollen,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Einzelrichter:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 18. Februar 2010
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Borella Schmutz

Keywords

supplementary benefitssocial insurance appealadmissibilityreasoning requirementnon-entrycourt costs

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Key legal question

Whether the appeal met the minimum reasoning and request requirements under the Federal Supreme Court Act

Extracted holding

The appeal did not satisfy the statutory requirements because it contained no legally sufficient request and did not show, in a reasoned manner, why the factual findings and legal assessment were unlawful.

Extracted reasoning

Under Art. 42 para. 1 and 2 BGG, an appeal must state the requests and reasons; mere repetition of earlier arguments is insufficient. The submission failed to substantiate any error in the factual findings relevant to the objection decision date.

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