Federal appeal inadmissible for insufficient reasoning

8C_959/2009Federal Supreme Court / Public Law Division IVDec 11, 2009Inadmissible

Summary

The appellant challenged a cantonal unemployment-insurance judgment before the Federal Supreme Court. The court held that the appeal did not satisfy the mandatory reasoning requirements because it merely alleged a general breach of the inquisitorial principle without showing why the factual findings were wrong or the decision unlawful. In the simplified procedure, the court therefore declined to enter into the appeal. It also waived court costs, making the request for legal aid moot.

Regest

Art. 42 Abs. 1 and 2 BGG; Art. 97 Abs. 1 BGG; Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG: the appeal must, in concise form, explain why the challenged decision violates law and, where factual findings are attacked, why they are manifestly incorrect. A merely general criticism, in particular a bare allegation of breach of the inquisitorial principle, does not meet these minimum requirements. If the reasoning is deficient, the Federal Supreme Court may decline to enter into the appeal in simplified procedure. Where no court costs are levied under Art. 66 Abs. 1 second sentence BGG, a request for legal aid becomes moot.

Full text

{T 0/2}
8C_959/2009

Urteil vom 11. Dezember 2009
I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Gerichtsschreiber Grünvogel.

Parteien
S.________,
Beschwerdeführer,

gegen

beco Berner Wirtschaft, Arbeitsvermittlung, Rechtsdienst, Lagerhausweg 10, 3018 Bern,
Beschwerdegegner.

Gegenstand
Arbeitslosenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 6. Oktober 2009.

Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 13. November 2009 (Poststempel) gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, vom 6. Oktober 2009,

in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass die Beschwerde diesen inhaltlichen Mindestanforderungen nicht genügt, da den Ausführungen nicht entnommen werden kann, inwiefern die Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG - soweit überhaupt beanstandet - unzutreffend und die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft sein sollen,
dass sich der Beschwerdeführer nämlich darauf beschränkt, der Vorinstanz pauschal eine Verletzung der Untersuchungsmaxime bei der Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts vorzuwerfen,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird, womit das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung gegenstandslos wird,

erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, und dem Staatssekretariat für Wirtschaft schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 11. Dezember 2009

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Ursprung Grünvogel

Keywords

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