Non-entry for insufficiently reasoned appeal

8C_921/2008Federal Supreme Court / Public Law Division IVDec 2, 2008Inadmissible

Summary

The Federal Supreme Court held that the appellant's submission did not satisfy the pleading requirements of Art. 42 BGG because it merely listed medical reports without engaging with the reasoning of the cantonal judgment. In the simplified procedure, the Court therefore did not enter into the appeal. The appellant was ordered to pay court costs of CHF 300.

Regest

Art. 42 Abs. 1-2 BGG; Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; sufficiency of reasoning in a federal appeal. A recourse must set out, in a concise and case-specific manner, the requests and the reasons why the challenged decision is said to violate federal law; it must address the contested considerations. Merely repeating factual assertions or listing evidence, without confronting the lower court's reasoning, does not meet the requirements. Where the statement of grounds is manifestly inadequate, non-entry may be ordered in the simplified procedure under Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; costs follow Art. 66 Abs. 1 and 3 BGG.

Full text

{T 0/2}
8C_921/2008

Urteil vom 2. Dezember 2008
I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Gerichtsschreiber Grünvogel.

Parteien
M.________, Beschwerdeführerin, vertreten durch Beratungsstelle für Ausländer, Schützengasse 7, 8001 Zürich,

gegen

Zürich Versicherungs-Gesellschaft, Rechtsdienst, Generaldirektion Schweiz, Postfach, 8085 Zürich,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Unfallversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau vom 17. September 2008.

Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 5. November 2008 (Poststempel) gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau vom 17. September 2008,

in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung mit Angabe der Beweismittel enthalten muss, wobei im Rahmen der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG); die Vorbringen müssen sachbezogen sein, damit aus der Beschwerdeschrift ersichtlich ist, in welchen Punkten und weshalb der angefochtene Entscheid beanstandet wird (vgl. BGE 131 II 449 E. 1.3 S. 452, 123 V 335 E. 1 S. 337 f. mit weiteren Hinweisen),

dass mit anderen Worten in der Beschwerdeschrift (entsprechend den altrechtlichen Begründungsanforderungen des Art. 55 Abs. 1 lit. c OG sowie des Art. 273 Abs. 1 BStP und des Art. 90 Abs. 1 OG: Botschaft vom 28. Februar 2001 zur Totalrevision der Bundesrechtspflege, BBl 2001 S. 4207ff., Ziff. 4.1.2.4 zu Art. 39 Entwurf, S. 4294) auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheids einzugehen und im Einzelnen aufzuzeigen ist, welche Vorschriften (Botschaft, a.a.O. Ziff. 2.2.4, S. 4232) und weshalb sie von der Vorinstanz verletzt worden sind (BGE 116 II 745 E. 3 S. 749; vgl. auch BGE 134 II E. 244),
dass sich der Beschwerdeführer bei seinen Vorbringen darauf beschränkt, verschiedene Arztberichte aufzuzählen, ohne sich mit den hierzu erfolgten Erwägungen im angefochtenen Entscheid auseinander zu setzen,
dass folglich im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und die Beschwerdeführerin nach Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG kostenpflichtig wird,
erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 2. Dezember 2008

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Ursprung Grünvogel

Keywords

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