Federal appeal dismissed for insufficient reasoning

8C_905/2008Federal Supreme Court / Public Law Division IVDec 11, 2008Inadmissible

Summary

D. appealed to the Federal Supreme Court against a Bern cantonal administrative judgment that had refused revision of a final earlier judgment. The Court held that the appeal did not comply with the federal reasoning requirements because it did not engage with the cantonal court's reasoning or explain any legal error. In the simplified procedure, the Court therefore did not enter into the appeal. It also waived court costs.

Regest

Art. 42 Abs. 1 and 2 BGG; Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG: requirements for admissibility of a federal appeal based on sufficient reasoning. The statement of appeal must set out, in concise but specific terms, how the challenged decision infringes federal law; mere assertions or abstract criticism are insufficient. The appellant must address the reasoning of the lower court and identify the contested legal errors. If this minimum standard is not met, the court may decline to enter into the matter in simplified proceedings (consid. 1). Where the appeal is not entered into, court costs may be waived under Art. 66 Abs. 1 sentence 2 BGG.

Full text

{T 0/2}
8C_905/2008

Urteil vom 11. Dezember 2008
I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Gerichtsschreiber Grünvogel.

Parteien
D.________, Beschwerdeführerin,

gegen

beco Berner Wirtschaft, Arbeitsvermittlung, Rechtsdienst, Lagerhausweg 10, 3018 Bern,
Beschwerdegegner.

Gegenstand
Arbeitslosenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 30. September 2008.

Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 31. Oktober 2008 (Poststempel) gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, vom 30. September 2008,
in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung mit Angabe der Beweismittel enthalten muss, wobei im Rahmen der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG); die Vorbringen müssen sachbezogen sein, damit aus der Beschwerdeschrift ersichtlich ist, in welchen Punkten und weshalb der angefochtene Entscheid beanstandet wird (vgl. BGE 131 II 449 E. 1.3 S. 452, 123 V 335 E. 1 S. 337 f. mit weiteren Hinweisen),

dass mit anderen Worten in der Beschwerdeschrift (entsprechend den altrechtlichen Begründungsanforderungen des Art. 55 Abs. 1 lit. c OG sowie des Art. 273 Abs. 1 BStP und des Art. 90 Abs. 1 OG: Botschaft vom 28. Februar 2001 zur Totalrevision der Bundesrechtspflege, BBl 2001 S. 4207 ff., Ziff. 4.1.2.4 zu Art. 39 Entwurf, S. 4294) auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheids einzugehen und im Einzelnen aufzuzeigen ist, welche Vorschriften (Botschaft, a.a.O. Ziff. 2.2.4, S. 4232) und weshalb sie von der Vorinstanz verletzt worden sind (BGE 116 II 745 E. 3 S. 749; vgl. BGE 134 II 244 E. 2.3),
dass sich die Beschwerdeführerin bei ihren Vorbringen nicht ansatzweise mit den Erwägungen im angefochtenen Entscheid auseinandersetzt, wonach es für die anbegehrte Revision des (rechtskräftigen) Urteils des kantonalen Gerichts vom 29. November 2007 an den gemäss Art. 95 Bst. b VRPG/BE hierfür geforderten Voraussetzungen fehle,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, und dem Staatssekretariat für Wirtschaft schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 11. Dezember 2008

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Ursprung Grünvogel

Keywords

admissibilityreasoned appealnon-entryrevisioncourt costs