Non-payment of advance costs leads to non-entry

8C_839/2012Federal Supreme Court / Public Law Division IVFeb 12, 2013Inadmissible

Summary

T.________ filed a complaint in a social welfare matter against the Municipality of Dänikon and the Zürich Administrative Court decision. After the Federal Supreme Court had refused legal aid as hopeless and ordered an advance on costs within an extended deadline, the appellant still did not pay. The court therefore held that there was no basis to enter into the complaint and decided the case in simplified proceedings without charging court costs.

Regest

Art. 62 Abs. 3 BGG in conjunction with Art. 108 Abs. 1 lit. a and Abs. 2 BGG; non-payment of the requested advance costs within the prescribed or extended deadline leads to non-entry in summary procedure. A subsequent filing that does not include payment does not cure the default. Where the complaint is not entered into for this reason, court costs may be waived pursuant to Art. 66 Abs. 1 second sentence BGG.

Full text

{T 0/2}
8C_839/2012

Urteil vom 12. Februar 2013
I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Ursprung, als Einzelrichter,
Gerichtsschreiberin Hofer.

Verfahrensbeteiligte
T.________,
Beschwerdeführerin,

gegen

Gemeinde Dänikon, Oberdorfstrasse 1,
8114 Dänikon, vertreten durch
die Sozialbehörde Dänikon, Gemeindeverwaltung, Oberdorfstrasse 1, 8114 Dänikon,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Sozialhilfe,

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich vom 6. September 2012.

Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 12. Oktober 2012 (Poststempel) gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich vom 6. September 2012,
in die Verfügung vom 3. Dezember 2012, mit welcher das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege zufolge Aussichtslosigkeit der Beschwerde abgewiesen wurde,
in die Verfügung vom 22. Januar 2013, mit welcher T.________ zur Bezahlung eines Kostenvorschusses innert einer Nachfrist bis zum 4. Februar 2013 verpflichtet wurde, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde,
in die Eingabe vom 4. Februar 2013 (Poststempel)

in Erwägung,
dass die Beschwerdeführerin den Vorschuss auch innerhalb der Nachfrist nicht geleistet hat, woran die Eingabe vom 4. Februar 2013 nichts zu ändern vermag,
dass deshalb gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und Abs. 2 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Einzelrichter:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 12. Februar 2013

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Einzelrichter: Ursprung

Die Gerichtsschreiberin: Hofer

Keywords

social welfareadvance costsnon-entrylegal aidcourt costs