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8C_823/2007 ΓÇó Appeal inadmissible for insufficient reasoning
8C_823/2007Federal Supreme Court / Public Law Division IVFeb 8, 2008Inadmissible
The claimant appealed to the Federal Supreme Court against a cantonal judgment confirming the denial of a premium reduction for 2005. The Court held that the appeal did not meet the statutory pleading and substantiation requirements, because it failed to articulate specific, case-related grounds showing legal error. In simplified proceedings, the Court therefore did not enter into the appeal. As no court costs were charged, the request for free legal aid became moot.
Art. 42 Abs. 1 and 2 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG; admissibility of the federal appeal requires a clear prayer for relief and a reasoned, case-related challenge to the contested decision. Where the appeal is directed against a decision based on cantonal law or alleging violation of fundamental rights, the Federal Supreme Court examines only specifically and substantively raised grievances. A submission that fails to engage with the reasoning of the cantonal judgment is manifestly insufficient and leads to non-entry under Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG. If costs are waived under Art. 66 Abs. 1 sentence 2 BGG, a request for legal aid becomes moot.
{T 0/2}
8C_823/2007
Urteil vom 8. Februar 2008
I. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Gerichtsschreiber Batz.
Parteien
S.________, Beschwerdeführerin,
gegen
Sozialversicherungsamt Schaffhausen,
AHV-Ausgleichskasse, Oberstadt 9,
8200 Schaffhausen, Beschwerdegegner.
Gegenstand
Fürsorge,
Beschwerde gegen den Entscheid
des Obergerichts des Kantons Schaffhausen
vom 26. Oktober 2007.
Nach Einsicht
in den Entscheid des Obergerichts des Kantons Schaffhausen vom 26. Oktober 2007, mit welchem die Beschwerde der S.________ gegen einen Einspracheentscheid des Sozialversicherungsamtes Schaffhausen/AHV-Ausgleichskasse vom 23. November 2006 betreffend Prämienverbilligung für das Jahr 2005 abgewiesen wurde,
in die dagegen erhobene Beschwerde der S.________ vom 30. November 2007 (Poststempel) sowie das damit gestellte sinngemässe Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung,
in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung mit Angabe der Beweismittel enthalten muss, wobei im Rahmen der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG); die Vorbringen müssen sachbezogen sein, damit aus der Beschwerdeschrift ersichtlich ist, in welchen Punkten und weshalb der angefochtene Entscheid beanstandet wird (vgl. BGE 131 II 449 E. 1.3 S. 452, 123 V 335 E. 1 S. 337 f. mit weiteren Hinweisen),
dass bei der Anfechtung eines Entscheides, der sich - wie vorliegend - auf kantonales Recht stützt bzw. in dem allenfalls eine Verletzung von Grundrechten in Frage steht, die Überprüfung durch das Bundesgericht nur insofern erfolgen kann, als eine entsprechende Rüge in der Beschwerde präzise vorgebracht und begründet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG),
dass die Beschwerde vom 30. November 2007 den vorerwähnten Anforderungen bezüglich einer sachbezogenen Begründung sowie einer hinreichend substantiierten Rüge offensichtlich nicht genügt,
dass mithin kein gültiges Rechtsmittel vorliegt,
dass von der Erhebung von Gerichtskosten abgesehen wird, weshalb sich das sinngemässe Begehren um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung als gegenstandslos erweist,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,
erkennt der Präsident:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Schaffhausen schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 8. Februar 2008
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Ursprung Batz