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8C_585/2012 ΓÇó Non-entry for insufficient reasoning in accident insurance appeal
8C_585/2012Federal Supreme Court / Public Law Division IVSep 10, 2012Inadmissible
The Federal Supreme Court did not enter into an appeal against a cantonal accident-insurance judgment because the appellant's submissions did not address the decisive reasoning on late consequences and relapse. The Court also noted that a medical certificate filed with the appeal constituted inadmissible new evidence. In view of the manifest defect in reasoning, the case was handled in the simplified procedure and no court costs were levied.
Art. 42 Abs. 1 and 2 BGG; Art. 99 Abs. 1 BGG; Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; insufficient reasoning and new allegations in federal appeal proceedings. An appeal must, in a manner specific to the case, engage with the decisive considerations of the challenged decision and show in a concise form how federal law was violated. A merely abstract or general critique is insufficient. New facts and evidence are inadmissible unless the statutory conditions are met. If the reasoning defect is manifest, the President may refuse to enter into the appeal in the simplified procedure; costs may exceptionally be waived under Art. 66 Abs. 1 second sentence BGG.
{T 0/2}
8C_585/2012
Urteil vom 10. September 2012
I. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Gerichtsschreiber Grünvogel.
Verfahrensbeteiligte
N.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Franklin Sedaj,
Beschwerdeführer,
gegen
Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA), Rechtsabteilung, Postfach 4358, 6002 Luzern,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Unfallversicherung (Prozessvoraussetzung),
Beschwerde gegen den Entscheid des Cour des assu-rances sociales du Tribunal cantonal du canton de Vaud vom 25. Mai 2012.
Nach Einsicht
in die auf den 20. Juli 2012 datierte Beschwerde gegen den Entscheid des Cour des assurances sociales du Tribunal cantonal du canton de Vaud vom 25. Mai 2012,
in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass die Begründung sachbezogen sein muss, damit aus ihr ersichtlich ist, in welchen Punkten und weshalb der angefochtene Entscheid beanstandet wird (BGE 131 II 449 E. 1.3 S. 452; 123 V 335 E. 1 S. 337 f. mit Hinweisen),
dass dies eine Auseinandersetzung mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen erfordert (BGE 134 II 244 E. 2.1 S. 245 f. mit weiteren Hinweisen), worauf der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers bereits wiederholt hingewiesen worden ist,
dass der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers den angefochtenen Entscheid lediglich pauschal kritisiert, ohne sich konkret mit den entscheidwesentlichen vorinstanzlichen Erwägungen zu den Spätfolgen bzw. dem Rückfall auseinanderzusetzen,
dass er überdies mit dem Arztattest vom 28. Juli 2012 ein unzulässiges Novum (Art. 99 Abs. 1 BGG) einreicht,
dass damit der Begründungsmangel offensichtlich ist,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG von der Erhebung von Gerichtskosten umständehalber abzusehen ist,
erkennt der Präsident:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien, des Cour des assurances sociales du Tribunal cantonal du canton de Vaud und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 10. September 2012
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Ursprung
Der Gerichtsschreiber: Grünvogel