No causal link; accident insurer's benefits stopped

8C_573/2008Federal Supreme Court / Public Law Division IVMar 6, 2009Dismissed

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Omnilex summary

The insured person challenged the termination of accident-insurance benefits after two accidents in 2004 and 2005. The cantonal court had upheld the insurer's decision, finding no remaining causal link between the accidents and the complaints asserted from 1 January 2006. The Federal Supreme Court held that the appellant's submissions merely repeated earlier arguments and did not undermine the cantonal reasoning. The complaint was dismissed in summary proceedings, and court costs of CHF 750 were charged to the appellant.

Omnilex headnote

Art. 109 BGG; accident insurance; causal link after benefits have been stopped: A federal complaint that merely reiterates the lower-court arguments without engaging with the challenged reasoning is manifestly unfounded and may be dismissed in summary proceedings. Where the cantonal court, on the basis of the file, denies any continuing causal connection between the insured accident and the later complaints, the Federal Supreme Court will not depart from that assessment absent substantiated criticism. In such a case, the costs of the federal proceedings are borne by the losing party (Art. 66 Abs. 1 BGG).

Full text

{T 0/2}
8C_573/2008

Urteil vom 6. März 2009
I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Bundesrichterin Niquille, Bundesrichter Maillard,
Gerichtsschreiber Batz.

Parteien
M.________, Beschwerdeführerin,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Roland Ilg,

gegen

Unfallversicherung Stadt Zürich, Stadelhoferstrasse 33, 8001 Zürich,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Unfallversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich
vom 30. Mai 2008.

In Erwägung,
dass M.________, geboren 1944, am 30. September 2004 und am 8. August 2005 zwei Unfälle erlitt, als sie von einer Leiter bzw. auf einer Treppe stürzte, wofür die Unfallversicherung der Stadt Zürich die gesetzlichen Leistungen bis zum 31. Dezember 2005 erbrachte,
dass eine gegen die Verfügung vom 12. Dezember 2005 betreffend Einstellung der Versicherungsleistungen auf den 31. Dezember 2005 u.a. von M.________ erhobene Einsprache abgewiesen wurde (Einspracheentscheid vom 11. Januar 2007),
dass das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich eine dagegen eingereichte Beschwerde - unter Gewährung der unentgeltlichen Verbeiständung - mit Entscheid vom 30. Mai 2008 abwies, soweit darauf einzutreten war,
dass M.________ Beschwerde führen lässt mit den Anträgen, in Abänderung des vorinstanzlichen Entscheides seien ihr "die vollen gesetzlichen Versicherungsleistungen zuzusprechen" und es sei ihr die unentgeltliche Rechtspflege (im Sinne der unentgeltlichen Prozessführung und Verbeiständung) zu bewilligen,
dass mit Verfügung vom 25. November 2008 das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege zufolge Aussichtslosigkeit der Beschwerde abgewiesen wurde, wobei M.________ in der Folge den vom Gericht einverlangten Kostenvorschuss am 30. Januar/3. Februar 2009 geleistet hat,
dass Vorinstanz und Beschwerdegegnerin die zur Beurteilung der Leistungspflicht des Unfallversicherers erforderlichen Rechtsgrundlagen zutreffend dargelegt haben (Art. 109 Abs. 3 BGG),
dass das kantonale Gericht im angefochtenen Entscheid gestützt auf die Akten ausführlich und sorgfältig dargelegt hat, weshalb zwischen den Unfällen vom 30. September 2004 bzw. 8. August 2005 und den ab 1. Januar 2006 geltend gemachten Beschwerden der Versicherten kein Kausalzusammenhang mehr besteht, so dass das Rechtsmittel - soweit darauf eingetreten wurde - abzuweisen war,
dass die dagegen in der letztinstanzlichen Beschwerde vorgebrachten Einwände, die sich im Wesentlichen in einer Wiederholung der vorinstanzlichen Ausführungen erschöpfen und sich im Übrigen kaum mit dem angefochtenen Entscheid auseinandersetzen, zu keinem andern Ergebnis zu führen vermögen,
dass daher zu sämtlichen in der Beschwerde vorgetragenen Ausführungen - soweit diese überhaupt von Relevanz sind - auf die Erwägungen der Vorinstanz verwiesen wird (Art. 109 Abs. 3 BGG), denen nichts Weiteres beizufügen ist,
dass die offensichtlich unbegründete Beschwerde im Verfahren nach Art. 109 BGG zu erledigen ist und die Gerichtskosten der Beschwerdeführerin als unterliegender Partei aufzuerlegen sind (Art. 66 Abs. 1 BGG),

erkennt das Bundesgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 750.- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 6. März 2009
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Ursprung Batz

Keywords

accident insurancecausal linkbenefit cessationsummary procedurecourt costslegal aid

Extracted by Omnilex

Key legal question

Whether the insurer lawfully ended benefits because the later complaints were no longer causally linked to the accidents.

Extracted holding

The appeal fails because the cantonal court correctly found that no causal connection existed anymore between the accidents and the complaints asserted from 1 January 2006 onward.

Extracted reasoning

The Federal Supreme Court found the appellant's objections largely repetitive and insufficiently reasoned; it endorsed the cantonal court's careful assessment of the file and saw no reason to depart from it.

Key legal question

Allocation of court costs in the Federal Supreme Court proceedings.

Extracted holding

Costs were imposed on the losing appellant.

Extracted reasoning

Because the complaint was manifestly unfounded and dismissed in the Art. 109 BGG procedure, the losing party had to bear the costs.

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