Non-entry for insufficiently reasoned appeal

8C_210/2009Federal Supreme Court / Public Law Division IVMar 4, 2009Dismissed

Summary

C.________ appealed to the Federal Supreme Court against the Lucerne Administrative Court's non-entry decision in an invalidity-insurance case. The Court held that the appeal did not satisfy the reasoning requirements of Art. 42 BGG because it failed to show why the cantonal court should have entered the matter and instead dealt only with the merits or even denied having filed the earlier complaint. The president therefore refused to enter into the appeal in simplified proceedings. No court costs were imposed.

Regest

Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG; Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; a remedy against a non-entry decision must, in a manner specific to the decision attacked, set out why the refusal to enter is unlawful. A submission that merely discusses the substantive dispute, without addressing the non-entry reasoning, does not constitute a legally sufficient appeal. In such a case, the court may decline to enter in simplified procedure (consid. 1). Under Art. 66 Abs. 1 second sentence BGG, the court may waive costs where appropriate.

Full text

{T 0/2}
8C_210/2009

Urteil vom 4. März 2009
I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Gerichtsschreiber Grünvogel.

Parteien
C.________, Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle Luzern, Landenbergstrasse 35, 6005 Luzern,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern vom 19. Januar 2009.

Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 2. März 2009 (Poststempel) gegen den Nichteintretensentscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern vom 19. Januar 2009,

in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass nach der Rechtsprechung eine Beschwerdeschrift, welche sich bei Nichteintretensentscheiden lediglich mit der materiellen Seite des Falles auseinandersetzt, keine sachbezogene Begründung aufweist und damit keine rechtsgenügliche Beschwerde darstellt (vgl. BGE 123 V 335; 118 Ib 134; ARV 2002 Nr. 7 S. 61 E. 2),
dass der Beschwerdeführer nicht näher darlegt, weshalb die Vorinstanz auf die Beschwerde hätte eintreten sollen, sondern gegenteils behauptet, erst gar nie eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereicht zu haben,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,
erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Luzern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 4. März 2009

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Ursprung Grünvogel

Keywords

admissibilityreasoning requirementnon-entry decisionsimplified procedurecourt costs