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6B_732/2013 ΓÇó Late federal criminal complaint; no entry, legal aid refused
6B_732/2013Federal Supreme Court / Criminal DivisionAug 19, 2013Inadmissible
The Swiss Federal Supreme Court held that the criminal complaint was filed after the 30-day deadline had expired. Because the appealed decision had been served on 11 June 2013 and the filing reached the Post only in early August, the court entered no consideration of the merits under Art. 108 BGG. The request for free legal aid was refused as the complaint was hopeless, and court costs of CHF 500 were imposed on the appellant, taking his financial situation into account.
Art. 100 Abs. 1 and Art. 108 BGG; lateness of a federal complaint and consequences of non-entry; a complaint must be deposited with the Swiss Post within the statutory time limit, failing which it is inadmissible in summary procedure. Where the appeal is manifestly late and therefore devoid of prospects of success, the request for legal aid under Art. 64 BGG must be denied. Court costs are generally borne by the unsuccessful party under Art. 66 Abs. 1 BGG, with the party’s financial circumstances to be considered under Art. 65 Abs. 2 BGG.
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6B_732/2013
Urteil vom 19. August 2013
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Einzelrichter,
Gerichtsschreiber C. Monn.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Stadt, Binningerstrasse 21, Postfach, 4001 Basel,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Kosten (Vernachlässigung von Unterhaltspflichten),
Beschwerde gegen das Urteil des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt, Ausschuss, vom 12. April 2013.
Eine Beschwerde ans Bundesgericht ist innert 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des angefochtenen Entscheids einzureichen (Art. 100 Abs. 1 BGG). Gemäss Empfangsbestätigung wurde der angefochtene Entscheid am 11. Juni 2013 zugestellt. Die Beschwerde hätte daher spätestens am 11. Juli 2013 bei der schweizerischen Post eingegangen sein müssen. Die Eingabe vom 2. August (Eingang bei der Post am 3. August) 2013 ist verspätet. Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Der finanziellen Lage des Beschwerdeführers ist bei der Bemessung der Gerichtskosten Rechnung zu tragen (Art. 65 Abs. 2 BGG).
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt, Ausschuss, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 19. August 2013
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Einzelrichter: Schneider
Der Gerichtsschreiber: Monn