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6B_232/2014 ΓÇó Complaint inadmissible for insufficient reasoning
6B_232/2014Federal Supreme Court / Criminal DivisionMar 18, 2014Inadmissible
The appellant challenged a cantonal non-entry ruling in a criminal matter involving assault and theft. The Federal Supreme Court held that his submission did not address the decisive reason for the cantonal court’s refusal to hear the appeal, namely the missed deadline for the appeal statement. Because the complaint attacked only the merits and not the procedural ground of non-entry, it failed to satisfy the Federal Supreme Court’s reasoning requirements. The Court therefore refused to enter into the complaint, denied free legal aid and appointed counsel, and waived court costs.
Art. 42 Abs. 2, Art. 108 BGG; requirement to challenge the reasoning of the appealed decision. A federal complaint is inadmissible if it merely revisits the merits of the dispute while leaving unaddressed the procedural ground on which the cantonal authority declined to hear the matter. The reasoning must be directed to the decisive considerations of the contested decision and show, in a substantiated manner, why they are unlawful. Where the remedy is manifestly devoid of prospects, legal aid and appointed counsel are to be refused under Art. 64 BGG. An exceptional waiver of court costs may be ordered.
{T 0/2}
6B_232/2014
Urteil vom 18. März 2014
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Mathys, Präsident,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Aargau, Frey-Herosé-Strasse 12, Wielandhaus, 5001 Aarau,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Tätlichkeiten, Diebstahl,
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts
des Kantons Aargau, Strafgericht, 2. Kammer, vom 14. Januar 2014.
Die Vorinstanz trat am 14. Januar 2014 auf die Berufung des Beschwerdeführers nicht ein, weil er die Frist zur Einreichung der Berufungserklärung unbenutzt verstreichen liess (Beschluss, S. 2).
Vor Bundesgericht befasst sich der Beschwerdeführer ausschliesslich mit der materiellen Seite der Angelegenheit, welche nicht Gegenstand des Verfahrens vor Vorinstanz war und worauf das Bundesgericht nicht eintreten kann. Zum formellen Grund, aus welchem die Vorinstanz auf sein kantonales Rechtsmittel nicht eintreten konnte, äussert sich der Beschwerdeführer nicht. Seine Eingabe vom 3. März 2014 genügt den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
Dem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde nicht zu entsprechen (Art. 64 Abs. 1 BGG), ebenso wenig dem Begehren um Beigabe eines unentgeltlichen Rechtsbeistandes (Art. 64 Abs. 2 BGG), wozu schon angesichts des Ablaufs der Beschwerdefrist kein Anlass besteht. Ausnahmsweise ist von einer Kostenauflage abzusehen.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung wird abgewiesen.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau, Strafgericht, 2. Kammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 18. März 2014
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Mathys
Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill