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6B_110/2009 ΓÇó No federal appeal without exhaustion in prison-execution case
6B_110/2009Federal Supreme Court / Criminal DivisionMar 10, 2009Inadmissible
X. filed a federal complaint against a Zurich Justice Directorate order summoning him to serve a sentence. The Federal Supreme Court held that, in prison-execution disputes, the Zurich Administrative Court is the last cantonal instance under the applicable cantonal and federal rules. Because the cantonal remedies were not exhausted, the complaint was inadmissible. The Court therefore did not examine the merits, transmitted the filing to the Administrative Court of Zurich, and imposed no costs or compensation.
Art. 80 Abs. 2, Art. 130 Abs. 1 and 4 BGG; cantonal remedy exhaustion in criminal execution matters: where cantonal implementing law designates the administrative court as the last cantonal instance for prison- and measure-execution disputes, a direct complaint to the Federal Supreme Court is excluded for lack of exhaustion of cantonal remedies. In such a constellation the federal court does not enter into the matter and may transmit the filing to the competent cantonal court (consid. 1). If the complainant has had no compensable expenses before the Federal Supreme Court, no party compensation is awarded and no costs are charged (consid. 2).
{T 0/2}
6B_110/2009/sst
Urteil vom 10. März 2009
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Einzelrichter,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Amt für Justizvollzug des Kantons Zürich, Amtsleitung, Feldstrasse 42, 8090 Zurich,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Vorladung in den Strafvollzug,
Beschwerde gegen die Verfügung der Direktion der Justiz und des Innern des Kantons Zürich vom 9. Dezember 2008.
Erwägungen:
1.
Das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich ist gemäss kantonalem Ausführungsrecht (§ 5 VO BGG/ZH) in Verbindung mit § 43 Abs. 1 lit. g und Abs. 2 VRG/ZH sowie Art. 80 Abs. 2 und Art. 130 Abs. 1 und 4 BGG letzte kantonale Rechtsmittelinstanz in Straf- und Massnahmenvollzugsstreitigkeiten (zur Publikation bestimmtes Urteil des Bundesgerichts vom 22. Dezember 2008 6B_707/2008). Die vorliegende Beschwerde, welche sich gegen die Verfügung der Justizdirektion des Kantons Zürich vom 9. Dezember 2008 betreffend Vorladung in den Strafvollzug richtet, ist deshalb mangels Erschöpfung des kantonalen Instanzenzugs ausgeschlossen. Auf die Beschwerde ist nicht einzutreten. Sie ist dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich zur Behandlung zu überweisen. Gegen diese Verfahrenserledigung hat der Beschwerdeführer in seiner Stellungnahme vom 4. März 2009 keine Einwände erhoben.
2.
Es sind keine Kosten zu erheben und dem Beschwerdeführer ist keine Umtriebsentschädigung auszurichten, weil er vor Bundesgericht keine Umtriebe hatte.
Demnach erkennt der Einzelrichter:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Die Eingabe des Beschwerdeführers vom 8. Februar 2009 wird dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich zur Behandlung überwiesen.
3.
Es werden keine Kosten auferlegt und keine Entschädigungen ausgerichtet.
4.
Dieses Urteil wird den Parteien, der Direktion der Justiz und des Innern des Kantons Zürich und dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 10. März 2009
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:
Schneider Arquint Hill