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5D_115/2008 ΓÇó Non-payment of advance costs led to non-entry
5D_115/2008Federal Supreme Court / Civil Division IIOct 7, 2008Inadmissible
The Federal Supreme Court did not enter into the constitutional complaint because the complainant failed to pay the CHF 500 advance costs within the final non-extendable grace period and did not submit proof of timely debit after a payment order. As announced, the complaint was therefore inadmissible. Court costs of CHF 100 were imposed on the complainant.
Art. 62 Abs. 3, Art. 108 Abs. 1 lit. a and Art. 117 BGG; non-payment of advance costs in constitutional complaint proceedings. If the appellant does not pay the ordered advance costs within the non-extendable grace period and also fails to furnish the required proof of timely debit in the case of a payment order, the Federal Supreme Court must not enter into the complaint. The warning of non-entry is effective; the consequence follows automatically upon expiry of the grace period (consid. 1). Costs are allocated against the failing party pursuant to Art. 66 Abs. 1 BGG.
{T 0/2}
5D_115/2008/don
Urteil vom 7. Oktober 2008
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Raselli, Präsident,
Gerichtsschreiber Füllemann.
Parteien
X.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Rhätische Bahn,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Rechtsöffnung,
Verfassungsbeschwerde gegen die Verfügung vom 8. Juli 2008 des Kantonsgerichtspräsidiums von Graubünden.
Nach Einsicht
in die Verfassungsbeschwerde gegen die Verfügung vom 8. Juli 2008 des Kantonsgerichtspräsidiums von Graubünden,
in Erwägung,
dass die Beschwerdeführerin mit Nachfristansetzung gemäss Art. 62 Abs. 3 BGG vom 8. September 2008 unter Androhung des Nichteintretens bei Säumnis aufgefordert worden ist, den (ihr mit Verfügung vom 14. August 2008 auferlegten, jedoch nicht eingegangenen) Kostenvorschuss von Fr. 500.-- innerhalb einer nicht erstreckbaren Nachfrist von 10 Tagen seit der am 15. September 2008 erfolgten Zustellung dem Bundesgericht in bar zu zahlen oder zu Gunsten der Bundesgerichtskasse (Postkonto 10-674-3) entweder an einem Schalter der Schweizerischen Post zu übergeben oder (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags an die Post oder an eine Bank) einem in der Schweiz befindlichen Post- bzw. Bankkonto der Beschwerde führenden Partei oder ihres Vertreters zu belasten (Art. 48 Abs. 4 BGG) und ausserdem (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags) der Bundesgerichtskasse innerhalb von 10 Tagen seit Ablauf der nicht erstreckbaren Nachfrist eine Bestätigung der Postfinance bzw. der Bank einzureichen, wonach der Vorschussbetrag fristgerecht dem Post- bzw. Bankkonto belastet worden ist,
dass die Beschwerdeführerin den Kostenvorschuss auch innerhalb der Nachfrist weder bei der Bundesgerichtskasse in bar geleistet noch zu deren Gunsten an einem Postschalter übergeben und auch nicht den (für den Fall eines Zahlungsauftrags) ihr obliegenden Nachweis der rechtzeitigen Vorschussleistung durch Belastungsbestätigung erbracht hat, weshalb androhungsgemäss gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 117 BGG i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Verfassungsbeschwerde nicht einzutreten ist und die Beschwerdeführerin kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs. 1 BGG),
erkennt der Präsident:
1.
Auf die Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Die Gerichtskosten von Fr. 100.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgerichtspräsidium von Graubünden schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 7. Oktober 2008
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Raselli Füllemann