Non-entry due to unpaid court advance

5A_810/2009Federal Supreme Court / Civil Division IIJan 22, 2010Inadmissible

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Omnilex summary

The Federal Supreme Court did not enter into the appeal because the appellants failed to pay the required court advance within the final, non-extendable deadline and did not provide proof of timely debit. The court therefore applied the warning mechanism under Art. 62(3) BGG and issued a non-entry decision under Art. 108(1)(a) BGG. The appellants were ordered to pay court costs of CHF 400 jointly and severally.

Omnilex headnote

Art. 62 Abs. 3, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG; non-payment of the court advance within the non-extendable final deadline entails non-entry into the appeal. Where the advance is to be paid by transfer, the appellant must timely prove debit of a Swiss postal or bank account in the required manner; absent payment or proof, the court declares the appeal inadmissible without examining the merits. Costs follow the outcome and may be imposed jointly and severally on the appellants under Art. 66 Abs. 1 and 5 BGG (consid. 1).

Full text

{T 0/2}
5A_810/2009

Urteil vom 22. Januar 2010
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Parteien

  1. A.________,
  2. B.________,
    Beschwerdeführer,

gegen

C.________ AG,
Beschwerdegegnerin,

Betreibungsamt D.________,
verfahrensbeteiligtes Amt.

Gegenstand
Verwertung,

Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 30. Oktober 2009 des Kantonsgerichts von Graubünden (Schuldbetreibungs- und Konkurskammer als Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs).

Nach Einsicht
in die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 30. Oktober 2009 des Kantonsgerichts von Graubünden,

in Erwägung,
dass die Beschwerdeführer mit Nachfristansetzung gemäss Art. 62 Abs. 3 BGG vom 21. Dezember 2009 unter Androhung des Nichteintretens bei Säumnis aufgefordert worden sind, den (ihnen mit abweisender Armenrechtsverfügung vom 1. Dezember 2009 auferlegten, jedoch nicht eingegangenen) Kostenvorschuss von Fr. 2'000.-- innerhalb einer nicht erstreckbaren Nachfrist von 10 Tagen seit der am 23. Dezember 2009 erfolgten Zustellung dem Bundesgericht in bar zu zahlen oder zu Gunsten der Bundesgerichtskasse (Postkonto 10-674-3) entweder an einem Schalter der Schweizerischen Post zu übergeben oder (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags an die Post oder an eine Bank) einem in der Schweiz befindlichen Post- bzw. Bankkonto der Beschwerde führenden Partei oder ihres Vertreters zu belasten (Art. 48 Abs. 4 BGG) und ausserdem (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags) der Bundesgerichtskasse innerhalb von 10 Tagen seit Ablauf der nicht erstreckbaren Nachfrist eine Bestätigung der Postfinance bzw. der Bank einzureichen, wonach der Vorschussbetrag fristgerecht dem Post- bzw. Bankkonto belastet worden ist,
dass die Beschwerdeführer den Kostenvorschuss auch innerhalb der Nachfrist weder bei der Bundesgerichtskasse in bar geleistet noch zu deren Gunsten an einem Postschalter übergeben und auch nicht den (für den Fall eines Zahlungsauftrags) ihnen obliegenden Nachweis der rechtzeitigen Vorschussleistung durch Belastungsbestätigung erbracht haben, weshalb androhungsgemäss gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und die solidarisch haftenden Beschwerdeführer kostenpflichtig werden (Art. 66 Abs. 1 und 5 BGG),
erkennt die Präsidentin:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 400.-- werden den Beschwerdeführern unter Solidarhaft auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem verfahrensbeteiligten Amt und dem Kantonsgericht von Graubünden (Schuldbetreibungs- und Konkurskammer als Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs) schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 22. Januar 2010
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Hohl Füllemann

Keywords

court advancenon-entrydebt enforcementcostsdeadlinesolidary liability

Extracted by Omnilex

Key legal question

Whether the appeal had to be entered into despite non-payment of the court advance within the final deadline.

Extracted holding

No. Because the appellants neither paid the advance nor proved timely debit/transfer, the appeal could not be examined.

Extracted reasoning

Under the warning given pursuant to Art. 62(3) BGG, non-compliance with the non-extendable deadline required non-entry under Art. 108(1)(a) BGG.

Key legal question

Allocation of court costs after non-entry.

Extracted holding

The appellants had to bear the court costs jointly and severally.

Extracted reasoning

As the losing party in the non-entry procedure, the appellants were ordered to pay costs under Art. 66(1) and (5) BGG.

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